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LEADER = Liaison Entre Actions de Développement de l´Economie Rurale (Vernetzung landwirtschaftlicher Entwicklung) bezeichnet man eine Initiative des EAGFL (Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefond für die Landwirtschaft), Abteilung Ausrichtung, zur Entwicklung des ländlichen Raumes, um den Problemen Überalterung, Landflucht und Arbeitsplatzmangel nachhaltig entgegen zu treten. Die Förderkonzeption wurde über die Förderzeiträume 1991-1993 (Leader I), 1994-1999 (Leader II) bis in den Förderzeitraum 2000-2006 (Leader+) dahingehend entwickelt, dass lokale Akteure zum vernetzten Handeln nach dem "bottom-up" Konzept mobilisiert werden sollen. Die Öffnung der ländlichen Gebiete gegenüber anderen Gebieten soll durch den Anstoß nachhaltiger Projekte zur Schaffung wettbewerbsfähiger Produkte und Dienstleistungen, die auf lokale Gegebenheiten zugeschnitten sind und Umweltbelange berücksichtigen, verwirklicht werden. Der EAGFL, Abteilung Ausrichtung, stellte im Förderzeitraum 2000-2006 insgesamt etwa 2 Mrd. Euro Fördermittel zur Verfügung. Davon flossen jährlich etwas über 1,5 Mio. Euro allein nach Rheinland-Pfalz. Begünstigte der finanziellen Unterstützung im Rahmen von Leader+ sind die als "lokale Aktionsgruppen" (LAG) bezeichneten Partnerschaften. Die LAGs sind Träger der Entwicklungsstrategie und verantwortlich für deren Durchführung. |
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![]() Die LAGs müssen ländlich geprägt sein und eine geografische, wirtschaftliche und soziale Homogenität aufweisen. Für die Leader+-Förderperiode 2007 – 2013 wurde die komplette Verbandsgemeinde Hachenburg als Bestandteil der "Lokalen Aktionsgruppe Westerwald" anerkannt. |
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| Wer profitiert davon? |
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Neben den Wanderern sind positive Effekte für die regionale Gastronomie und das Beherbungsgewerbe zu erwarten. In Verbindung mit den Leader+-Aktivitäten zur Errichtung eines Tertiär- und Industrie-Erlebnisparks am "Stöffel" bei Enspel ergibt sich insgesamt ein herausragendes Urlaubs- und Freizeitangebot mit wichtigen Impulsen für die regionale Wirtschaft. |
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| Was genau wurde im "Oberen
Wiedtal" umgesetzt? |
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Es gibt nun eine attraktive Wanderwegeverbindung von
der Quelle der Wied bei Linden bis an den Ortsrand Winkelbach, die den
Kriterien eines Qualitätsweges entspricht. Teilmaßnahmen
wurden in den Ortsgemeinden Linden, Dreifelden, Steinebach a. d. Wied,
Wied, Höchstenbach und Winkelbach durchgeführt. Dazu gehören
auch Beschilderungen und Infotafeln, sowie die Erstellung einer begleitenden
Broschüre. |
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