Aus Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 25. August 2011, Seite 26 (nur Text)

Nahwärme als positives Beispiel

Besichtigung MdB Joachim Hörster besuchte Projekt

Hachenburg. „Wie werden Mittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes auf kommunaler Ebene eingesetzt?“ Dieser Frage ging der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Hörster mit den Fraktionsvorsitzenden Johannes Kempf und Karl-Heinz Boll sowie Werksausschussmitglied Harald Orthey bei einem Besuch des Nahwärmeprojektes in Hachenburg nach.

Beigeordnete Gabriele Greis und Werkleiter Marco Dörner berichteten über die Grundüberlegungen zum Anschluss verschiedener größerer Gebäudekomplexe, die zunächst den Anschluss des DRK-Krankenhauses, des Löwenbades, des Kinderhauses sowie der Realschule plus mit der Rundsporthalle zum Ziel haben. Bei einem Rundgang durch die Heizzentrale wurden der technische Ablauf und die Vorkehrungen für die dauerhafte Wärmeversorgung erläutert.

Für die gesicherte Versorgung des DRK-Krankenhauses waren zusätzliche Maßnahmen erforderlich. In den nächsten Wochen soll auch das städtische Mehrfamilienhaus in der Nähe des Löwenbades angeschlossen werden.

MdB Joachim Hörster zeigte sich erfreut darüber, dass in Hachenburg „Pläne in der Schublade lagen“, die eine zügige Realisierung des Nahwärmeprojektes im Rahmen des Konjunkturprogrammes ermöglichen. Der gewährte Zuschuss in Höhe von einer Million Euro wird zu 55 Prozent vom Bund und zu 45 Prozent vom Land finanziert.

Nach der Einschätzung von Joachim Hörster konnten mit der Heizzentrale in Stadionnähe sowie dem Anschluss des DRK-Krankenhauses günstige räumliche Rahmenbedingungen genutzt werden, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Er werde die Entwicklung des Projektes mit Interesse weiterverfolgen, um auch für andere Bereiche hieraus Erfahrungen zu sammeln.

Unter den Kommunalpolitikern bestand Übereinstimmung, dass nun zunächst Erfahrungen im laufenden Betrieb gesammelt und dann die Entscheidung über den konkreten Zeitpunkt des Anschlusses weiterer öffentlicher beziehungsweise privater Gebäude getroffen werden soll.