AUSBAU DER B 413 / K 13 BEI HACHENBURG WIRD FORTGESETZT

Der Ausbau der Bundesstraße 413 und der Kreisstraße 13 (nach Hattert) bei Hachenburg wird fortgesetzt. Wie Der Landesbetrieb Mobilität in Diez mitteilt, werden ab Dienstag, dem 5.März 2013, die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die verbleibenden Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April andauern. Hierfür wird die halbseitige Sperrung der B 413 mit Ampel wieder eingerichtet.

Der LBM Diez bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen im Verkehrsablauf.

Sachbeschädigung am Judenfriedhof in Hachenburg

Unbekannte Täter haben mehrere Grabsteine auf dem Judenfriedhof in Hachenburg mit Farbe beschmiert.

Für Hinweise, die zur Tataufklärung beitragen oder zur Identifizierung der Täter führen, sind durch die Stadt Hachenburg 500 Euro Belohnung ausgesetzt.

Wer entsprechende Hinweise geben kann, gibt diese bitte unmittelbar an die Polizeiinspektion in Hachenburg, Tel.-Nr. 02662/95580!

Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der ersten Sitzung des Jahres 2013 informierte Stadtbürgermeister Klöckner darüber, dass

Darüber hinaus erfolgten Ergänzungswahlen zum Umlegungsausschuss der Stadt Hachenburg. Nachdem der bisherige Vorsitzende sowie der bisherige Stellvertreter ausgeschieden waren, wurden Herr Obervermessungsrat Dirk Fitting zum neuen vorsitzenden Mitglied sowie Herr Vermessungsrat Günter Steudter zum neuen stellvertretenden vorsitzenden Mitglied gewählt.
Des Weiteren wurden Dr. Dietrich Schönwitz sowie Kurt Todt als sonstige Mitglieder in den Umlegungsausschuss gewählt. Als Vertreter wurden Anne Nink sowie Peter Schulz gewählt.

Einstimmig erfolgte eine Änderung des Bebauungsplanes „Ziegelhütter Weg I“. Die Änderung ermöglicht einem Kinderarzt seine Praxis dort zu betreiben.

Nachdem ein Fahrzeug des städtischen Bauhofes nach einem Motorschaden aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr repariert werden konnte, erfolgte einstimmig der Beschluss zur Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges. Der Auftrag ist an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu vergeben.

Stadtbürgermeister Klöckner informierte die Anwesenden darüber, dass nach einer beschränkten Ausschreibung für den Ausbau der Wilhelmstraße und des Alten Marktes insgesamt fünf Firmen ein Angebot abgegeben hätten.

Im Submissionstermin habe sich jedoch gezeigt, dass auch die günstigsten Angebote so weit über den Ergebnissen der vor Ausschreibung erstellten Kostenberechnung liegen, dass die Maßnahme in dieser Form nicht finanzierbar sei. Vor diesem Hintergrund folgte der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung und hob die Ausschreibung auf.

In den vergangenen Wochen habe er vielfältige Gespräche mit der Hachenburger Bevölkerung geführt, die die geplanten Entscheidungen der Stadt ausdrücklich unterstütze.

Aus der Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg

Der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg ist am 07. März 2013 zu seiner ersten Sitzung in diesem Kalenderjahr zusammengetreten.

Zu Beginn informierte Bürgermeister Peter Klöckner die Ausschussmitglieder darüber, dass erfreulicherweise die Landesregierung zusätzliche Planungskapazitäten für den Ausbau der B 414 / B8 zur Verfügung stellen wird. In den letzten Jahren konnten nur punktuelle Verbesserungen verzeichnet werden, insbesondere in den Bereichen von Kroppach und Müschenbach ist bislang – trotz diverser Vorschläge der Verbandsgemeinde – kein durchführbarer Lösungsansatz erfolgt.

Des Weiteren gab er bekannt, dass in der am gleichen Tag stattgefundenen Bürgermeisterring-versammlung 32 der 33 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde den „Solidarpakt Windenergie“ unterzeichnet haben.

Im Anschluss verabschiedete der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, der vorgelegten Planung zum 2. Nachgang zur zweiten umfassenden Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan 1, zuzustimmen. Diese Planung sieht einen zeitnahen Abschluss des Flächennutzungsplanverfahrens für den Bereich des „Hartenfelser Kopfes“ vor. Im Frühjahr und Sommer 2012 wurden alle für die Windkraft geeigneten Potenzialflächen auf das Vorkommen von windkraftrelevanten Großvogelarten (u.a. Rotmilan und Schwarzstorch) untersucht. Diese artenschutzfachliche Einschätzung kommt zu dem Ergebnis, dass für einen Großteil dieser Potenzialflächen ein hohes arten- und teilweise naturschutzfachliches Konfliktpotenzial besteht und hier weitere Untersuchungen notwendig sind. Für die Potenzialfläche am „Hartenfelser Kopf“ sieht die Einschätzung ein geringeres Konfliktpotenzial vor und ist nach den derzeitigen Erkenntnissen – auch in Absprache mit den Umweltverbänden – am unproblematischsten für eine weitere Windenergienutzung. Da hier die Datenlage aufgrund der bestehenden Anlagen als sehr gut zu bezeichnen ist und auch der untersuchte herbstliche Vogelzug eine weitere Windkraftnutzung zulässt, kann hier das Flächennutzungsplanverfahren zeitnah zu Ende geführt werden.

Zudem sollen in der weiteren Planung zwei Auswahlkriterien zur Standortauswahl verändert werden. Zum einen soll der Abstand von Windenergieanlagen zu klassifizierten Straßen auf die gesetzliche Bauverbotszone reduziert werden. Dies bedeutet nach dem derzeitigen Stand der Technik einen Abstand von 65 m zu Kreisstraßen und von 70 m zu Bundes- und Landstraßen.   Zum anderen soll der Abstand von Windkraftgebieten zu Gewerbegebieten zukünftig einheitlich auf 625 m festgesetzt werden. Damit erhalten die Gewerbegebiete aufgrund höherer zulässiger Immissionswerte einen Abstandsradius wie Einzelgebäude im Außenbereich.

Landespräventionspreis

- Vorbildhafte Projekte zur Kriminalprävention gesucht -

„Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention neuen Herausforderungen gegenüber. Es ist daher unverzichtbar, den jeweiligen Entwicklungen angepasst kriminalpräventive Konzepte weiter zu entwickeln“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Die Bewältigung dieser Herausforderungen sei eine  gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedürfe eines großen Engagements vieler Akteure. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienten daher eine besondere Würdigung, so dass das sein Ministerium gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz jährlich den Landespräventionspreis auslobe.

„Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher auszuzeichnen  und die erfolgreichen Kon-zepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Organisationen angeregt wer-den, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten“, so der Minister.

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Der Landespräventionspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert, das für die Fortführung des eingereichten Projektes oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss.

Einsendeschluss ist der 30. August 2013. Die Ausschreibung für den Landespräventionspreis und das Bewerbungsformular stehen auf der Internetseite des Landespräventionsrates  (www.kriminalpraevention.rlp.de) zur Verfügung (Tel.: 06131/16-3249).

Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg unterzeichnet

Im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung am 07. März 2013 unterzeichneten die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sowie Stadtbürgermeister Peter Klöckner den „Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg“.

32 der 33 Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg sind dem Solidarpakt beigetreten. Ziel des Solidarpakts Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg ist ein Vorteils- und Lastenausgleich der Ortsgemeinden untereinander. Der Ausgleich erfolgt zwischen den Kommunen, in deren Gebiet Windkraftanlagen errichtet werden können und den Kommunen, in denen dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist.

Im Grunde sieht der Solidarpakt vor, dass ein Drittel der erzielten Pachteinnahmen aus neu errichteten Windenergieanlagen, jeweils zur Hälfte nach der Zahl der vertragsbeteiligten Gemeinden und zur Hälfte nach der Zahl der Einwohner der jeweiligen Gemeinde, aufgeteilt werden. Zwei Drittel der Einnahmen verbleiben bei der Standortgemeinde. Die Pachteinnahmen bestehender Anlagen (Altanlagen) fließen mit 10 % in den Solidarpakt.

Bürgermeister Klöckner nutzte die Vertragsunterzeichnung um deutlich zu machen, dass der Solidarpakt dazu beitrage, „gemeinsam stärker zu werden“. Ausdruck des Solidaritätsgedankens sei auch, dass fast alle Räte das Vertragswerk einstimmig verabschiedet hätten. Ein besonderer Dank gelte den Standortgemeinden, welche durch ihre Bereitschaft, einen Teil der erzielten Pachteinnahmen den Nicht-Standortgemeinden zukommen zu lassen, den Pakt erst ermöglicht hätten.

Klöckner sprach in diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, dass noch weitere Windkraftanlagen in der Verbandsgemeinde errichtet werden können, um „die Energiewende vor Ort zu realisieren und so auch zum Schutz der Umwelt weiter beizutragen.“

Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg fördern die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

Unter dem Motto „Gesundheitsförderung im Beruf“ steht ein kostenloses Angebot der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In Kooperation mit dem TUS Hachenburg e.V., der qualifizierte Übungsleiter zur Verfügung stellt, wurden den Beschäftigten Kurse in Badminton und Yoga angeboten. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und so konnten im Februar 2013 zwei Yoga-Kurse und ein Badminton-Kurs starten.

Die Dienststellenleitung ist davon überzeugt, dass Maßnahmen der Gesundheitsförderung durch den Arbeitsgeber auch ein wichtiger Baustein sind, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld zu steigern. Wenn dann bei dem einen oder anderen Mitarbeiter auch noch die Freude an weiterer sportlicher Betätigung durch die jetzt begonnen Kurse geweckt wird, ist dies ein positiver Nebeneffekt.

Die große Nachfrage nach den jetzt angebotenen Kursen motiviert die Verantwortlichen, auch in Zukunft solche Angebote für die Mitarbeiter vorzuhalten.

20 Jahre Verbraucherberatung in Hachenburg – seit Januar mit erweiterten Beratungszeiten

Gemeinsam blicken die Mitarbeiterin der Verbraucherberatung Rheinland-Pfalz Monika Machner und Bürgermeister Peter Klöckner auf eine bereits 20-jährige Zusammenarbeit zu Gunsten Rat suchender Verbraucherinnen und Verbraucher aus der gesamten Verbandsgemeinde Hachenburg und darüber hinaus zurück.

Aus Sicht der Kommune sollte bei den Beratungen damals mit einem kompetenten und vor allem unabhängigen Partner eine Lücke in der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Verbraucherrechten geschlossen werden. Daraus ergab sich die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die diese Kriterien erfüllte und zu regelmäßigen Sprechstunden vor Ort eine Mitarbeiterin abstellte.

Seit 1993 unterstützten die Stadt und Verbandsgemeinde mit Zuwendungen diese Serviceleistung mit jährlich jeweils 1.250 €, einem generellen Sparbeschluss folgend seit dem Jahr 2012 bei der Stadt mit 10%iger Kürzung.

Im Gespräch mit Bürgermeister Klöckner nutzte Lore Herrmann-Karch aus der Mainzer Geschäftsstelle die Gelegenheit, noch einmal generell die heutige Beratungstätigkeit zu Fachgebieten wie Telekommunikation und Medien, Versicherungen, Finanzdienstleistungen, Altersvorsorge und, und, und zu erläutern. Eigene Informationsangebote im Internet oder durch Telefonkontakt ergänzen das persönliche Gespräch. Bei Bedarf können ausgewiesene Fachleute zu ganz spezifischen Nachfragen – z.B. wenn es um Urheberrechtsverletzungen bei Nutzung von Internetangeboten geht – hinzugezogen werden.

Eines hat sich in den letzten 20 Jahren nämlich nicht geändert: Dass teilweise mit unlauteren Methoden Verbraucher zu Vertragsabschlüssen oder Herausgabe von Informationen verleitet werden und professionelle Hilfe benötigen, um wieder zu ihrem Recht zu kommen.

Deshalb, so Klöckner, stand man dem Vorschlag der Beratungsstelle, die Anwesenheitszeit auf wöchentlich drei Stunden in einem Büro des historischen Rathauses Perlengasse zu erweitern, absolut positiv gegenüber. Dies wurde bereits umgesetzt. Die Aufstockung des Zuwendungsbetrags der Verbandsgemeinde auf jährlich 4.875 € erfolgte ohne Gegenstimme, so dass künftig mit dem städtischen Zuschuss die notwendigen 6.000 € für dieses gern genutzte Angebot zur Verfügung stehen.

Im Jubiläumsjahr wird es ergänzend zu den Sprechstunden gesonderte Vortragsveranstaltungen geben, beginnend am 7. Mai rund um das Thema Versicherungen – ab 16.00 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11. Schon jetzt sind Sie dazu herzlich eingeladen.

ADD verfügt sofortiges Sammlungsverbot gegen „Kindersuchhilfe e.V.“ in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz – Wegen erheblicher Zweifel an ordnungsgemäßen Sammlun-gen und einer zweckentsprechenden Verwendung des Sammlungsertrages hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Sammlungen der Kindersuchhilfe e.V. mit Sitz im bayerischen Aschaffenburg in Rheinland-Pfalz sofort vollziehbar unter-sagt. Der Verein kann noch Rechtsmittel gegen das Sammlungsverbot einlegen.
Trotz Verpflichtungen der Kindersuchhilfe e.V., keine Sammlungen in Rheinland-Pfalz durchzuführen, werden weiterhin Altkleidersammlungen mittels Kleidercontainer im Namen des Vereins in Rheinland-Pfalz durchgeführt beziehungsweise wird hierzu aufgerufen, zuletzt in Bad Kreuznach und Nieder-Olm/Landkreis Mainz-Bingen. Ver-stöße gegen die landesweite Ordnungsverfügung der ADD haben Zwangsgelder zur Folge.
Sollten weiterhin in Rheinland-Pfalz Altkleidersammlungen der Kindersuchhilfe e.V. erfolgen (zum Beispiel durch Aufstellen von Altkleidercontainern oder durch die Vertei-lung von Flyern), bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

Blockheizkraftwerk im Löwenbad Hachenburg

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg nutzen die Sanierungsmaßnahme des Löwenbades und errichten das dritte in eigener Regie betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) im Löwenbad Hachenburg. Neben den Anlagen an der Kläranlage Hachenburg und im DRK-Krankenhaus leistet auch diese Anlage einen großen Beitrag zur Energiewende hier vor Ort.
Das in den letzten Tagen fertiggestellte BHKW im Löwenbad soll im Jahr rd. 410.000 kWh Strom, der zu 100 % zum Betrieb des Löwenbades dient, erzeugen. Die hierbei gewonnene Wärme – jährlich rd. 750.000 kWh – fließt in das Nahwärmenetz der Verbandsgemeindewerke Hachenburg ein und versorgt neben dem Löwenbad das Mehrfamilienhaus der Stadt sowie die Realschule Plus Hachenburg und das Kinderhaus in der Lohmühle.
Betrieben wird das BHKW mit Erdgas. Es erzeugt Strom und Wärme gekoppelt, d.h. in einem Prozess. Hierdurch kann das eingesetzte Erdgas sehr viel effizienter genutzt werden als bei herkömmlichen Anlagen. Die Abwärme wird über Wärmeüberträger in den Heizkreislauf überführt. Somit ist hier ein Nutzungsgrad von bis zu 95 % erreichbar.
Auch dieses Projekt der hocheffizienten Energieversorgung wurde in enger Abstimmung mit der EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen Nahe mbH projektiert und realisiert. Die hiermit einhergehenden Baukosten von 150.000 EUR sind sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Aspekten nachhaltig gut angelegt.
Gerade die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine wichtige Schlüsseltechnologie, um den fluktuierenden Wind- und Solarstrommengen zu begegnen und somit zur Netzstabilität beizutragen.
Wie bereits bei allen anderen technischen Anlagenkomponenten wurde auch hier großen Wert auf eine verlässliche und ausgereifte Mess-, Steuer- und Regelungstechnik gelegt. Eine auf unsere Verhältnisse angepasste Fernüberwachungs- und Fernwirktechnik erlaubt es, unter optimalen Bedingungen nur die Energie zu erzeugen, die auch tatsächlich benötigt wird. Die im Netz hiermit einhergehende Verstärkung der Grundlastabdeckung führt – bei einstweilen gleicher Netzauslastung – zu einer Reduzierung der Energieerzeugung in den beiden Ölspitzenlastkesseln.
Über den Zubau weiterer Blockheizkraftwerke wird nachgedacht. Standorte hierfür könnten die Heizzentrale oder aber auch die Stadthalle Hachenburg sein.

Modernisierung der Anlagentechnik an der Kläranlage Hachenburg

In den letzten Wochen wurden auf dem Gelände der Kläranlage in Hachenburg in einem ersten Schritt eine Dosieranlage und ein 50 m³ umfassendes Silo zur Lagerung und zur gesteuerten Zugabe von Kreide in den biologischen Abwasserreinigungsprozess errichtet.

Nach einer längeren Versuchsphase, in der händig Kreide in Form von Sackware zugegeben wurde, konnte beobachtet werden, dass insbesondere die Phosphorbelastung im Abwasser hierbei im zweistelligen Prozentbereich reduziert werden kann. Nach Abstimmung mit den Fachbehörden sowie einem Sondereinleiter und nach Entscheidung des Werkausschusses wurde die Anlage zu insgesamten Anschaffungskosten von rd. 50.000 € bei einem regionalen Unternehmen der Kunststoff- und Umwelttechnik bestellt.

Die Anlage absolviert derzeit ihren Probebetrieb und wird einen nachhaltigen Beitrag zum Gewässerschutz im Einzugsbereich der Kläranlage Hachenburg leisten. Zu guter Letzt ist auch eine hundertprozentige Verrechnung der Investitionsausgaben mit der Abwasserabgabe sowie eine laufende Reduzierung dieser Abgabe zu erwarten.

In einem weiteren Schritt soll im zweiten Quartal der gut drei Jahrzehnte alte Klärgasbehälter grundlegend erneuert werden. Der bisherige Behälter weist erkennbare alters- und nutzungsbedingte Beschädigungen auf und bedarf – da eine Aufarbeitung des Schadensbildes hinsichtlich des Behälterinneren mit großen Unwägbarkeiten verbunden ist – eines Austausches, der mit rd. 100.000 € zu veranschlagen ist.

Der Behälter fasst rd. 65 m³ und dient der Zwischenspeicherung der während der Schlammfaulung entstehenden Klärgase. Das im Jahr 2009 angeschaffte Blockheizkraftwerk erzeugt aus den jährlich anfallenden rd. 56.000 m³ Klärgas sowie weiteren rd. 40.000 m³ Erdgas insgesamt 200.000 kW/h Strom (entspricht dem Bedarf von rd. 50 Haushalten) sowie 360.000 kW/h Wärme (entspricht dem Bedarf von rd. 20 Haushalten). Strom und Wärme werden dezentral zur Vorheizung des Faulturmes bzw. zum Betrieb der Anlagentechnik eingesetzt.

Daneben steht die Erneuerung des Rohrleitungsbaus zur Faul- und Heizschlammumwälzung im Umfang von rd. 60.000 € ebenfalls in diesem Jahr auf der Agenda. Ersetzt werden sollen hierbei Anlagenkomponenten, die bereits mehrere Jahrzehnte einer anspruchsvollen Nutzung Stand gehalten haben und nunmehr eines Austausches bedürfen. Bestandteil dieser Maßnahme ist obendrein die Erneuerung des für die Vorwärmung des Faulturmes benötigten Wärmtauschers, der in diesem Kontext an einen neuen, besser erreichbaren, Installationsort umgebaut wird.

Abgerundet werden die technischen Modernisierungen an der Kläranlage Hachenburg mit einer umfassenden ingenieurseitigen Aufarbeitung des Schadensbildes an dem mehr als 40 Jahre alten Faulturm. Insoweit sollen im Sommer dieses Jahres erste Ergebnisse vorliegen, die dann im Werkausschuss detailliert vorgestellt werden.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Abwasserwerk

Neue Bilderausstellung in der Stadtbücherei

Bis zum 11. Mai stellt die freischaffende Künstlerin Ruth Burbach ihre Werke in Acryl und Aquarell in der Stadtbücherei Hachenburg aus. Die in Hachenburg lebende Ruth Burbach ist seit 2000 freischaffende Künstlerin und freiberuflich tätig als Yogalehrerin. Sie arbeitet mit verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Materialien. „Die Malerei ist eine faszinierende Kunst, die Farben strahlen und fließen und erschaffen neue ungeahnte Möglichkeiten“, so Burbach. Jedes Bild habe seine eigene Botschaft und lade zum Nachdenken und Verweilen ein. Die Stadtbücherei im Vogtshof ist montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags 14 bis 18 Uhr sowie samstags 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Widerspruchsmöglichkeit gegen Auskunftserteilungen aus dem Melderegister

- Erläuterungen zu den einzelnen Auskunfts-/ Übermittlungssperren -

Auskunftssperre wegen besonderer schutzwürdiger Interessen
Nach § 34 Abs. 8 Satz 1 Meldegesetz darf die Meldebehörde keine Auskünfte erteilen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der oder dem Betroffenen oder einer anderen Person hieraus eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Die Gründe für die Einrichtung dieser Auskunftssperre sind im Einzelnen darzulegen und soweit möglich mit Nachweisen zu belegen.
Nach § 34 Abs. 8 Satz 3 Meldegesetz ist die Auskunftssperre befristet und endet mit Ablauf des zweiten auf die Antragstellung folgenden Kalenderjahres. Liegen die Gründe für die Einrichtung der Auskunftssperre nach Ablauf dieser Frist weiterhin vor, kann die Sperre auf Antrag oder von Amts wegen verlängert werden.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe von Meldedaten für Werbezwecke
Diese Auskunftssperre ist auf Antrag im Melderegister einzutragen, wenn die betroffene Person verlangt, dass ihre Daten nicht an Unternehmen weitergegeben werden, die diese erkennbar für Zwecke der Direktwerbung verwenden wollen (§ 7 Meldegesetz, § 6 Melderechtsrahmengesetz). Die Beantragung dieser Auskunftssperre ist ohne Angabe von Gründen möglich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe bei Alters- und Ehejubiläen
Aus Anlass eines Altersjubiläums (70. Geburtstag und jeder folgende) oder Ehejubiläums (50. Ehejubiläum und jedes weitere) darf die Meldebehörde aufgrund von § 35 Abs. 3 Meldegesetz Mandatsträgerinnen, Mandatsträgern, Presse und Rundfunk eine auf folgende Daten beschränkte Auskunft erteilen: Vor- und Familiennamen, akademische Grade, Anschriften sowie Tag und Art des Jubiläums. Diese Auskünfte dürfen jedoch nur erteilt werden, wenn nicht bis spätestens 2 Monate vor dem Jubiläum widersprochen worden ist. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an Adressbuchverlage
An Adressbuchverlage dürfen nach § 35 Abs. 4 Satz 1 Meldegesetz Angaben über Vor- und Familiennamen, akademische Grade und Anschriften von Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, weitergegeben werden. Die Weitergabe von Meldedaten an Adressbuchverlage ist nur zulässig, soweit nicht die betroffene Person der Weitergabe ihrer Daten an Adressbuchverlage nach § 35 Abs. 4 Satz 3 Meldegesetz widersprochen hat. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Erteilung einer einfachen Melderegisterauskunft über das Internet
Eine einfache Melderegisterauskunft kann nach § 34 Abs. 3 Satz 1 Meldegesetz auch mittels eines automatisierten Abrufs über das Internet erteilt werden. Ein Abruf ist nicht zulässig, wenn dieser Form der Auskunftserteilung nach § 34 Abs. 3 Satz 4 Meldegesetz widersprochen wurde. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an Parteien und an Antragstellerinnen und Antragsteller von Volksabstimmungen
Im Zusammenhang mit Wahlen dürfen nach § 35 Abs. 1 Meldegesetz an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen Daten über Gruppen namentlich nicht benannter Personen weitergegeben werden, soweit diese der Weitergabe nicht widersprochen haben. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.
Im Zusammenhang mit Volksabstimmungen (z.B. Volksbegehren, Volksentscheide) dürfen nach § 35 Abs. 2 Meldegesetz an Antragstellerinnen und Antragsteller von Volksabstimmungen sowie an Parteien Daten über Gruppen namentlich nicht benannter Personen weitergegeben werden, soweit diese der Weitergabe nicht widersprochen haben. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an das Bundesamt für Wehrverwaltung
Für die Übersendung von Informationsmaterial über Tätigkeiten in der Bundeswehr übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich die Namen und Anschriften von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im darauffolgenden Jahr volljährig werden. Die Datenweitergabe unterbleibt, wenn betroffene Personen ihr widersprochen haben (§18 Abs. 7 des Melderechtsrahmengesetzes). Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Meldegesetz sieht vor, dass an die öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften neben den Daten eines Mitglieds einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft auch Grunddaten von Personen, die mit dem Mitglied in demselben Familienverband leben, weitergegeben werden dürfen. Der Familienangehörige kann jedoch nach § 32 Abs. 2 Satz 3 Meldegesetz der Weitergabe seiner Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der er nicht angehört, widersprechen. Diese Erklärung kann auch für minderjährige Kinder abgegeben werden. In diesem Fall sind die Namen der Kinder und deren Geburtsdaten in das dafür vorgesehene Feld einzutragen. Für die Wirksamkeit der für die minderjährigen Kinder abgegebenen Erklärung muss das Formular in dem dafür vorgesehenen Feld von allen sorgeberechtigten Personen unterschrieben werden. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.


Weitere Informationen über die genannten Auskunfts-/Übermittlungssperren
erteilt Ihre Meldebehörde.

Vorlesewettbewerb 2012/2013

- Kreisentscheid in Hachenburg -

Während manche der eintreffenden jungen Wettbewerbsteilnehmer noch ganz ruhig und lässig ihren Platz an der mit Namensschildern versehenen langen Tischreihe im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung suchten, sah man bei anderen Aufregung und Anspannung in den Gesichtern. Neunzehn Sechstklässler, darunter elf Mädchen und acht Jungen, waren nach Hachenburg gekommen um ihre Lesekünste zu messen. Es handelte sich um Schulsieger aus dem gesamten Kreisgebiet. Jetzt ging es darum, den Sieg auf Kreisebene und damit die Teilnahme am kommenden Bezirksentscheid zu erreichen. Zur Unterstützung der jungen Teilnehmer war eine große Fangruppe, bestehend aus Eltern und Geschwistern, Großeltern, Freunden und Lehrern mit angereist.

Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, begrüßte das Publikum und die Teilnehmer, denen sie viel Glück und gutes Gelingen wünschte. Greis betonte den hohen Stellenwert des Wettbewerbes und sagte, dass man die Leseförderungsaktion in diesem Jahr gerne wieder unterstütze. Ein Dankeschön ging an das Mitarbeiterteam der Stadtbücherei Hachenburg, das die Organisation der Veranstaltung übernommen hatte. Auch der fünfköpfigen Jury galt Ihr Dank für das gezeigte Engagement.

Im Anschluss erläuterte Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei Hachenburg, den Verlauf und die Regularien des Wettbewerbes.
Beim ersten Durchgang stellten die jungen Leser jeweils ein von ihnen ausgewähltes Buch vor und fesselten ihr Publikum durch gekonntes Vorlesen einer Textpassage. Bemerkenswert war die Bandbreite der mitgebrachten Kinder- und Jugendliteratur. Vom Mädchen-Pferderoman bis zum Jugend-Thriller, von aktuellen Serien wie Die drei !!! und die Drei ??? bis zum Klassiker von Karl May war alles vertreten.

Im zweiten Abschnitt des Wettbewerbes ging es darum, einen vollständig unbekannten Text aus dem vom Veranstalter ausgewählten und vorgestellten Buch „Lumpenloretta“ von Christine Nöstlinger vorzulesen - eine anrührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, über Konflikte und Vorurteile. Der nicht einfach zu lesende Text verlangte den Teilnehmern ihr ganzes Vorlese-Können ab.

Im Anschluss daran zog sich die Jury zur Beratung zurück und die Spannung im Saal stieg, wer wohl als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen würde.

Für die großartigen Leistungen, die alle Teilnehmer gezeigt haben, bekam schließlich jeder einen Buchpreis und eine Urkunde. Als Sieger aus dem Lesewettstreit ging Robert Greiner aus Hachenburg hervor, der neben der Siegerurkunde einen zusätzlichen Buchpreis erhielt. Er überzeugte die Jury mit einer tollen Leseleistung und seiner Buchvorstellung „Nennt mich nicht Ismael“ von Michael Gerard Bauer. Robert Greiner besucht das Private Gymnasium Marienstatt. Er wird nun den Westerwaldkreis beim kommenden Bezirksentscheid vertreten. Und wer weiß – vielleicht sogar den Landesentscheid erreichen. Der Vorlesewettbewerb endet mit dem Bundesfinale im Juni. Insgesamt beteiligten sich mehr als 600.000 Sechstklässler in über 7200 Schulen.
Der traditionsreiche Wettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Aus der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates

In der ersten Sitzung des Jahres 2013 informierte Bürgermeister Klöckner darüber, dass

Als Schiedsperson wurde Frau Erika Salaw sowie als stellvertretende Schiedsperson Herr Werner Gladow, beide Nister, einstimmig für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen.

Nach intensiver und ausführlicher Diskussion durch die Ratsmitglieder wurde der vorgelegten Planung Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan I, zugestimmt. Die Fortschreibung ermöglicht die Ausweisung weiterer Flächen für Windkraftanlagen im Bereich der Gemeinden Höchstenbach und Mündersbach.

Neue Räume, neue Projekte !

- Die Geschichtswerkstatt Hachenburg entwickelt sich immer weiter, auch dank großzügiger Unterstützung durch die Stadt -

Viele Hachenburger – in Persona oder dargestellt in einer Portraitreihe - waren zu Gast, als eine kleine Ausstellung zu Hachenburger Themen im neuen Domizil der Geschichtswerkstatt am Sonntag, dem 17. März, zur Eröffnung gezeigt wurde.

Der Ende 2008 gegründete Verein, der zunächst das historische Rathaus Perlengasse der Stadt Hachenburg als Anlaufstelle nutzte, hat in der ehemaligen Polizeidienststelle Hindenburgstraße 7 eine neue Heimat gefunden.

Auf dem Weg durch die liebevoll gestaltete Ausstellung konnte Bürgermeister Peter Klöckner sich davon überzeugen, dass die Zuschüsse der Stadt in der Vergangenheit eine sinnvolle und auf Dauer nutzbare Investition gewesen sind.

Seit einem Grundsatzbeschluss der Stadt im November 2009 werden vorgestellte und ausgewählte Projekte des Vereins mit finanziert – so beispielsweise die Ausstellung zu dem bekannten Rennfahrer Arthur Henney im Frühjahr 2010 mit einem Betrag von 500 €, der der Mitfinanzierung des Ausstellungskatalogs diente.

Die Erstellung der eindrucksvollen Portraitserie zum anstehenden Stadtjubiläum im kommenden Jahr unterstützt die Stadt mit einem Betrag von 5.000 €, nachdem die Idee hierzu und die vorgesehene Umsetzung vorgestellt worden waren.

Verbandsgemeinde gibt keinen Jahresplaner heraus!

- Anzeigenjäger unterwegs -
Derzeit werden Unternehmen in der Region angesprochen, um eine Anzeige in einem Jahresplaner Verbandsgemeinde Hachenburg 2014 aufzugeben.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg weist darauf hin, dass sie weder einen solchen Jahresplaner beauftragt noch ein Interesse an der Herausgabe eines solchen Jahresplaners hat. Auch wird sich in dem Jahresplaner, wenn er herausgegeben wird, kein Vorwort des Bürgermeisters finden.
Soweit die Verbandsgemeinde Broschüren, Pläne etc. herausgibt, die auch durch Werbeanzeigen finanziert werden, weist sie rechtzeitig darauf hin. Auch haben die Anzeigenwerber dann ein entsprechendes Empfehlungsschreiben der Verbandsgemeindeverwaltung.

Kommunalwahlen 2014

- Information für Wahlvorschlagsträger (Parteien und Wählergruppen) -

Die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen finden in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2014 statt.

Der Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne wahlrechtliche Vorschriften zu ändern. Ein Vorschlag zur Gesetzesänderung liegt bereits vor und ist als Landtagsdrucksache (Drucksache 16/2048) veröffentlicht. Darüber hinaus diskutieren die Parteien und Abgeordneten über weitere Novellierungsmöglichkeiten, die auch die Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber betreffen.

Die Änderungsvorschläge sowie die noch laufenden Diskussionen beziehen sich u. a. auch auf die Aufstellung, Einreichung und Zulassung von Wahlvorschlägen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Landeswahlleiter, die Aufstellung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen 2014 erst ab der zweiten Jahreshälfte 2013 vorzunehmen. Damit soll nicht zuletzt die Wiederholung einer Aufstellungsversammlung aufgrund neuer bzw. geänderter rechtlicher Regelungen vermieden werden.

Kommunalwahlen 2014

Information für Wahlvorschlagsträger (Parteien und Wählergruppen)

Aufstellung von Wahlvorschlägen wegen Novellierung KWG und KWO erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 empfohlen

Der Gesetzgeber hat die neuen Regelungen des Kommunalwahlgesetzes (KWG), die auch im Zusammenhang mit der Aufstellung und Einreichung von Wahlvorschlägen stehen, zwischenzeitlich beschlossen. Die Änderungen und Neuregelungen haben z. T. Auswirkung auf die Kommunalwahlordnung (KWO). Die erforderlichen Änderungen der KWO stehen derzeit noch aus.

Angesichts dessen ist den Wahlvorschlagsträgern zu empfehlen, mit der Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahlen 2014 bis zum Inkrafttreten der Kommunalwahlordnung abzuwarten. Zwischen den allgemeinen Kommunalwahlen stattfindende Direktwahlen sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Entsprechende Information finden Sie im Internetangebot des Landeswahlleiters unter www.wahlen.rlp.de/kw/index.html.

Wasserversorgung ist ein Menschenrecht und gehört in öffentliche Hand

Mitunter sind es die scheinbar selbstverständlichen Dinge, die bei näherer Betrachtung von außerordentlicher Bedeutung sind. Das trifft auch auf die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu. Am 27. Juli 2010 wurde der Zugang zu sauberem Trinkwasser von der Vollversammlung der UNO in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Wer jedoch vor Ort dafür zuständig sein soll, dass diese elementare Leistung in einwandfreier Qualität dem Endverbraucher zur Verfügung steht, darüber wird derzeit auf EU-Ebene diskutiert. Viel Unruhe entstand durch den Vorschlag des EU-Binnenmarkt-Kommissars Barnier, die Wasserversorgung aus Gründen der Transparenz künftig europaweit auszuschreiben.

In der Verbandsgemeinde Hachenburg ist man sich einig. „Die Versorgung mit sauberem Wasser in Trinkwasserqualität gehört in die öffentliche Hand.“ erklären Bürgermeister Peter Klöckner, Erste Beigeordnete Gabriele Greis sowie Werkleiter Marco Dörner beim Besuch des Hochbehälters Hachenburg einmütig.

„Es kann nicht gewollt sein, dass große Unternehmen intakte Wassernetze erwerben, die Preise erhöhen und gleichzeitig nichts investieren. Einziges Ziel eines solchen Vorgehens ist die kurzfristige Gewinnmaximierung des Unternehmens. Wenn die Anlagen abgewirtschaftet sind, werden sie den Kommunen zurückgegeben – die ja gesetzlich zur Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet sind.“ so Bürgermeister Klöckner.

Die Wasserversorgung nimmt in der Verbandsgemeinde Hachenburg einen hohen Stellenwert ein. „Wir haben das große Privileg, dass wir mit rd. 90% den weit überwiegenden Teil unseres Wasserbedarfes durch unsere eigenen Tiefbrunnen und Quellen decken können.“ so die Erste Beigeordnete Greis. „Unsere Bürgerinnen und Bürger werden mit erstklassigem Westerwälder Wasser versorgt – und das soll auch so bleiben.“

Entsprechend hoch sind die Investitionen, die die Verbandsgemeindewerke Hachenburg jedes Jahr zu Ausbau und Erhalt von Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in die Hand nehmen müssen. „Im Jahr 2013 sind etwa sieben Millionen Euro an Investitionen geplant,“ erläutert Werkleiter Marco Dörner.

Neben diesen geplanten Investitionen wie z.B. für die Erschließung von Baugebieten oder den Ausbau von Kläranlagen fließt auch viel Geld in die Behebung unvorhersehbarer Schäden, die jedes Jahr durch Rohrbrüche, Setzungen usw. entstehen. Einen besonders schweren Fall gab es im Jahr 2011, als bei Tiefbauarbeiten eine Rohrleitung beschädigt wurde. Durch den daraufhin entstandenen Unterdruck wurden die mächtigen Leitungen im Hochbehälter innerhalb kürzester Zeit aus ihren Muffen und Halterungen gerissen.

„Dass nur Teile der Stadt, noch dazu für eine sehr begrenzte Zeit, ohne Wasser waren, spricht für eine verantwortungsvolle Wahrnehmung der Aufgaben durch die Verbandsgemeindewerke. Wir werden alles daran setzen, dass dieses wichtige Thema weiter in unserer Hand bleibt.“ stellt Bürgermeister Klöckner abschließend fest.

Die Schieberkammer des Hochbehälters Hachenburg nach dem Schadensereignis im Jahr 2011…
… und in ihrem heutigen Zustand.

Stadtbücherei Hachenburg präsentiert Spitzenergebnis

Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2012 blickt die Stadtbücherei Hachenburg auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück.

Ein Indiz unter vielen, das für die Attraktivität der Einrichtung spricht, ist der Zuwachs der „Aktiven Ausweise“. Davon spricht man, wenn auf einen Ausweis im laufenden Jahr mindestens einmal ausgeliehen wird. Die Zahl derselben stieg in 2012 von 1532 auf 1666. Damit nutzten 8,7 % mehr Bürger als im Vorjahr das Angebot der Bücherei.

Dieses umfasst etwa 19.000 Medien aller Sparten. Neben rund 17.000 Büchern und Zeitschriften auch fast 2.000 sogenannte Non-Book-Medien. Dies sind vor allem Musik-CDs, DVDs und Hörbücher. Zusätzlich gehörten Ende 2012 circa 11.500 elektronische Medien im Verbund mit weiteren Bibliotheken zum Bestand der Stadtbücherei.

Die Zahl der Ausleihen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 61.677 auf 76.251, was einer Steigerung von rund 23 Prozent entspricht. 10 Prozent davon sind auf das neue Angebot der ONLEIHE (Online Ausleihe) zurückzuführen. Genau 6.091 Mal wurde in 2012 von Kunden der Stadtbücherei per Internet auf die elektronischen Medien zugegriffen, um sie auf dem heimischen Computer oder einem anderen geeigneten Endgerät zu nutzen. Die Ausleihe des „Vor-Ort-Bestandes“ stieg um 13 Prozent – ein Indiz für dessen Attraktivität.
Nachfrageorientiert eingekauft und einladend präsentiert, zusätzlich von zu Hause aus über den FINDUS-Internetbibliothekskatalog recherchierbar, wird mit dem Bestand ein sich ständig erweiternder Nutzerkreis angesprochen. Während bei den Büchern und Zeitschriften rund 8 % mehr Ausleihen stattfanden, lag die Zahl im sogenannten Non Book Bereich sogar um 22 % höher. Im Buchbereich waren sowohl Belletristik als auch Kinder- und Jugendbücher am Zuwachs am stärksten beteiligt.

Durch die Nutzung der Fernleihe konnte deutschlandweit verfügbare Literatur besorgt werden. Die Kunden gaben 436 Bestellwünsche auf, die mit 414 gelieferten Büchern zu 95 % erfüllt werden konnten. Die Nachfrage bewegte sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Der reichhaltige und attraktive Ausleihbestand war jedoch längst nicht alles, was die Stadtbücherei zu bieten hatte. Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte rundeten das Angebot ab. Ob Leseclub für die Kleinen oder Literaturkreis für die Großen, ob Leseförderprojekte wie der Lesesommer für Kinder und Jugendliche oder attraktive Autorenlesungen für Erwachsene, für jedes Alter und jeden Geschmack war etwas dabei. Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten und dem Jugendzentrum zeigten, dass Leseförderung in der Stadtbücherei auch in 2012 wieder ganz groß geschrieben wurde.

Stadtbürgermeister Peter Klöckner war sich mit den Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei einig, dass der positive Trend der Vorjahre fortgesetzt und in einigen Bereichen sogar noch verstärkt wurde.

Zum Erfolg der Bücherei trug neben den räumlichen und personellen Ressourcen auch die finanzielle Ausstattung bei. Mit den Investitionen des letzten Jahres wurden Ergänzungen und Umgestaltungen umgesetzt, die den Besuchern einen Mehrwert an Komfort und Service bieten und insgesamt die Leistungsfähigkeit der Institution noch weiter erhöhen.

Das sollten Sie nicht verpassen und die Stadtbücherei in Hachenburg einmal selbst besuchen.

Jugendzentrum Hachenburg soll erweitert und energetisch saniert werden

Aufgrund der großen Besucherzahlen im Jugendzentrum und der stetig steigenden Nachfrage nach Gruppenangeboten ist das vorhandene Raumangebot nicht mehr ausreichend. Aus diesem Grund muss das Gebäude neben der Rundsporthalle erweitert werden. Gleichzeitig soll auch eine energetische Sanierung erfolgen.

Seitens des Büro Stadtraum, Müschenbach, wurde zwischenzeitlich ein Konzept zur Erweiterung erarbeitet. Die nunmehr vorliegende Planung wurde im Jugendparlament der Verbandsgemeinde vorgestellt und stieß auf ein äußerst positives Echo. Die zukünftige Nutzung sieht einen größeren Raum für Aktionen und Angebote im Erdgeschoss sowie einen weiteren großzügigen Raumzuschnitt im Obergeschoss vor. Des weiteren ist beabsichtigt, die interne Organisation in Teilen umzustrukturieren, damit eine unabhängige Nutzung der Bereiche Erdgeschoss und Obergeschoss möglich wird. Somit können neben dem beliebten und gut besuchten offenem Betrieb auch zeitgleich Gruppenangebote erfolgen. Die umfassende energetische Sanierung sieht eine Dämmung der Außenwände und eine Holzverkleidung im Obergeschoss vor. Ebenso sollen die Fenster ausgetauscht werden und das Dach erhält eine neue Abdichtung. Durch diese Maßnahmen wird aus dem in die Jahre gekommenen Gebäude ein gleichfalls energetisch, wie funktional optimiertes Haus für die Jugend der Verbandsgemeinde Hachenburg entstehen. Zur Kostendeckung für die geplante Baumaßnahme wurde bereits ein Zuschussantrag gestellt. Sobald die Bewilligungsbehörde ihre Zustimmung erteilt hat, wird mit den weiteren Vorbereitungen begonnen.

Die Verwaltung rechnet noch in diesem Jahr mit einem Baubeginn.

Jugendkongress 2013 in Berlin

Das Jugendparlament Hachenburg hat noch Plätze frei!

Auch dieses Jahr lädt das Bündnis für Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum Jugendkongress ein. Vom 20. bis zum 24. Mai haben wieder über 400 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet die Gelegenheit, in Berlin an Workshops, Außenforen und vielen weiteren Programmpunkten teilzunehmen.

Rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, sich ehrenamtlich und zivilgesellschaftlich für Demokratie und Toleranz einzusetzen bzw. Euer Engagement auszubauen. Wir möchten Euch nicht nur eine Diskussionsplattform und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bieten, sondern  Euch auch ganz praktische Tipps an die Hand geben, mit denen ihr beispielsweise eigene Projekte noch professioneller auf die Beine stellen könnt.

Ihr werdet viel Gelegenheit haben, Euch mit anderen auszutauschen, von anderen zu lernen und Kontakte zu knüpfen oder Eure Projekte anderen vorzustellen.
Wie das zivilgesellschaftliche Engagement lebt auch der Jugendkongress von und durch Euch, als vielleicht zukünftig Engagierte oder bereits Aktive, sodass wir hoffen, Euch zahlreich zum Jugendkongress 2013 in Berlin begrüßen zu dürfen! Wir laden Euch herzlich ein!

Das Jugendparlament Hachenburg wird mit einer Delegation am diesjährigen Jugendkongress in Berlin teilnehmen. Es gibt insgesamt 6 Plätze für Teilnehmer, die allen Interessierten offenstehen. Die Altersbegrenzung für die Teilnehmenden beim Jugendkongress beträgt 16 bis 20 Jahre. Übernachtungs- und Programmkosten werden vom BfDT übernommen. Das Jugendzentrum Hachenburg stellt den Bus zur Anreise zur Verfügung. Kosten hierfür übernimmt die Verbandsgemeinde Hachenburg, so dass den Teilnehmern keine Kosten entstehen.

Weitere Informationen sind auf http://www.jugendkongress-berlin.de zu finden. Wer Lust hat, mitzufahren kontaktiert bitte Sebastian Niepel per Email niepel92@gmail.com. Anmeldeschluss ist der 08.04.2013