Agrarstrukturerhebung 2013

Im Zeitraum März bis Mai 2013 führt das Statistische Landesamt die Agrarstrukturerhebung 2013 durch. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und erfasst bei allen repräsentativ ausgewählten Betrieben unter anderem Daten über:
- Rechtsformen
- Bodennutzung einschließlich Erzeugung von Speisepilzen
- Eigentums- und Pachtverhältnisse sowie Pachtentgelte
- Bewässerung
- Viehbestände
- Ökologischen Landbau
- Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
- Einkommenskombinationen
- Arbeitskräfte
- Lohnunternehmerleistungen und Berufsbildung
- Traktoren und Erntemaschinen.

Auskunftspflicht besteht für die Inhaber oder Leiter von Betrieben mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) von mindestens fünf Hektar. Zum Erhebungsbereich gehören ferner Betriebe mit weniger als fünf Hektar LF, wenn ihre Viehhaltung festgelegte Größenordnungen übersteigt oder sie Sonderkulturen (z. B. Reben, Obst, Gemüse, Speisepilze) in bestimmtem Umfang anbauen.
Liegt ein vollständig ausgefüllter Flächennachweis für das Antragsverfahren „Agrarförderung 2013“ bei der zuständigen Kreisverwaltung vor, können die Angaben über die Bodennutzung größtenteils übernommen werden. Lediglich Angaben für Gemüse und Erdbeeren und Dauerkulturen unter hohen Schutz-abdeckungen einschließlich Gewächshäuser müssen noch zusätzlich im Erhebungsbogen nachgewiesen werden. Hierzu muss die Unternehmensnummer angegeben werden. Ebenso werden Daten zu Rinderbeständen aus dem HI-Tier übernommen.
Wir machen darauf aufmerksam, dass ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.
Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.

Ihr Statistisches Landesamt
Rheinland-Pfalz

Junior-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei

- „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” von Michael Ende -

Der nächste Junior-Club-Vorlesenachmittag mit Vorleserin Anna Leue und Nina Götz findet am Dienstag, dem 16. April um 16.00 Uhr in der Stadtbücherei Hachenburg statt. Herzlich eingeladen sind alle Grundschulkinder der Klassenstufe 3 und 4.

Die Club-Mitglieder und alle, die es werden wollen, können sich auf eine neue Folge von “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ freuen.

Lukas und Jim Knopf können sich nun endlich ganz auf die Rettung von Prinzessin Li Si konzentrieren. Die Prinzessin wurde von den “13“ gefangen genommen und anschließend an Frau Mahlzahn verkauft. Frau Mahlzahn ist ein Drache und lebt in Kummerland. Li Si hat in ihrer großen Not eine Flaschenpost versendet mit der Bitte sie selbst und die anderen gefangenen Kinder zu retten. Ob Jim Knopf und Lukas die Drachenstadt finden, erfahrt ihr beim nächsten Junior-Leseclub.

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde, weitere Informationen
unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Polizei bittet um Mithilfe

Seit Mitte März 2013 ereignete sich eine Vielzahl von Sachbeschädigungen durch Graffiti und andere Farbschmierereien im Stadtgebiet Hachenburg.

Vorwiegend rund um den Burggarten wurden Wände, Bänke, Verkehrseinrichtungen und Fahrzeuge  mit den Schriftzügen „REO“ und „SIKO“ verunreinigt. Sowohl für die Stadt als auch für Privatpersonen ist ein immenser Sachschaden entstanden.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hachenburg um Ihre Mithilfe.

Bei dem Täter handelt es sich vermutlich um einen jungen Mann. Dieser wurde bei einer Tat beobachtet. Hier trug er ein graues Kapuzenshirt und eine dunkle Jeans.
Zur Feststellung des Täters wurde seitens der Stadt Hachenburg eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Hachenburg, Tel. 02662/9558-0.

Verbandsgemeinde Hachenburg erhält Fördermittel zur touristischen Aufwertung

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier hat der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Projekt „Verbesserung der touristischen Wege- und Informationsstruktur in der Kroppacher Schweiz“ einen Zuschuss aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) im Rahmen der Umsetzung des Entwicklungsprogramms „Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landesentwicklung“ (PAUL) in Höhe von rund 73.000 Euro bewilligt. Die geplanten Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf etwa 158.000 Euro.
Im Rahmen der Projektumsetzung wird die Infrastruktur der Kroppacher Schweiz verbessert, um das touristische Angebot attraktiver zu gestalten. Die Maßnahmen umfassen u.a. den Neuaufbau eines Steges bei Heimborn und des Steges zur Freizeitanlage in Astert, die Installation diverser Informationstafeln, sowie die Errichtung eines Weges zum Jugendzeltplatz in Heuzert. Zudem ist am Zusammenfluss der Großen und Kleinen Nister ein kleiner Skulpturenpark geplant. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für dieses und nächstes Jahr geplant.

Mini-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

- „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler -

Grundschulkinder der Klassen 1 und 2 sind herzlich zum nächsten Mini-Clubtreffen am Dienstag, 08.Mai in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue abenteuerliche Geschichten vom Räuber Hotzenplotz werden erzählt.

Der Räuber Hotzenplotz poltert eines Tages als Polizeioberwachtmeister Dimpfelmoser verkleidet in Großmutters Küche. Er ist aus dem Spritzenhaus geflohen, dort hat er 14 Tage hinter Schloss und Riegel gesessen. Kasperl und Seppel hören am gleichen Tag am Stadtbach Hilferufe aus dem Spritzenhaus. Was Kasperl und Seppel dort entdecken erfahrt ihr beim nächsten Mini-Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde, wobei die Kinder zum Schluss eingeladen sind, ein Bild zur Geschichte zu malen. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Büchereipiraten erhalten Urkunden in der Stadtbücherei Hachenburg

Zum Abschluss des Sprach- und Leseförderprojektes „Büchereipiraten“ trafen sich die Vorschulkinder der Hachenburger Kindertagesstätten im Löwensaal des Vogtshofes in Hachenburg und erhielten als Anerkennung für ihre Teilnahme an dem Projekt eine Büchereipiraten-Urkunde.

In Kooperation mit dem Kinderhaus, der evangelischen Kindertagesstätte und der katholischen Kindertagesstätte wurde das „Büchereipiraten-Projekt“ zum zweiten Mal durchgeführt. Dabei besuchten die Vorschulkinder von Januar bis April einmal im Monat die Stadtbücherei. Dort erlebten sie neben einer spielerischen Einführung in die Bibliotheksnutzung vieles zum Thema Buch und Sprache. Es wurde gesungen, gespielt, gebastelt und natürlich spannenden Geschichten gelauscht. Nachdem die Vorschulkinder drei Einheiten des Projektes in kleinen Gruppen durchlaufen hatten, gab es beim vierten Besuch nun für alle Gruppen zusammen einen feierlichen Abschluss im Vogtshof. Zu Beginn sangen die Vorschulkinder gemeinsam mit den Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen der Bücherei ihr „Büchereipiraten-Lied“, welches sie bereits von den vorherigen Einheiten kannten. Anschließend lauschten die Kinder beim Bilderbuchkino gespannt der Geschichte von Kapitän Knitterbart auf der Schatzinsel und sahen dazu die auf die Leinwand projizierten Bilder des Buches. Nach der spannenden Geschichte und der feierlichen Urkundenübergabe konnten die Büchereipiraten noch auf „Schatzsuche“ gehen.

Mit dem Projekt „Büchereipiraten“ möchte die Stadtbücherei die Vorschulkinder mit der fantastischen Welt der Bücher und Geschichten vertraut machen, um schon frühzeitig die Freude an Büchern zu wecken und damit den Kindern das „Abenteuer Lesen“ näher zu bringen. Lesen soll demnach nicht nur die Phantasie beflügeln, sondern auch als eine erfüllende Freizeitbeschäftigung wahrgenommen werden. Die Durchführung des Projektes wird von den Sprachförderkräften der Kindertagesstätten als wertvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit zur Vorbereitung der Kinder auf den Übergang in die Grundschule gesehen.

Erzieherinnen und Kinder sind sich einig, dass auch nach Abschluss des Projektes viele Besuche in der Bücherei folgen werden, um das attraktive und umfangreiche Angebot der Stadtbücherei weiter zu nutzen.

Stadtrat Hachenburg informiert sich über moderne Kanalsanierungstechniken

-Alternative Methoden zum Fußgängerzonenausbau in Hachenburg werden geprüft-

Stadtbürgermeister Peter Klöckner und die Mitglieder des Stadtrates Hachenburg informierten sich auf einer Kanal-Sanierungsbaustelle der Verbandsgemeinde Gebhardshain in der Ortsgemeinde Kausen.

Die Firma Dineiger aus Wahlrod erläuterte vor Ort in einem praktischen Beispiel die Verfahrensweise für den Einbau eines Kanal-Inliners sowie das Anschließen der bestehenden Kanalhausanschlüsse an den sanierten Hauptkanal mit einem Kanalroboter.

Die Anwesenden konnten live beobachten, wie die hochmodernen Kanalsanierungstechniken in der Praxis funktionieren.

Im Hinblick auf die anstehende Kanalerneuerung, bzw. Kanalsanierung konnten bei diesem Ortstermin neue Kenntnisse und alternative Möglichkeiten auch für die anstehende Baumaßnahme in der Fußgängerzone Hachenburg gewonnen werden.

Bürgermeister Klöckner erläuterte, dass bei der Ausbaumaßnahme in der Hachenburger Fußgängerzone eine grundlegende Erneuerung der Schmutzwasserkanäle die fachlich richtige Lösung sei, aber aufgrund der Ausbautechnik mit Rammgeräten und der sehr großen Tiefen und daraus resultierend einer „Kostenlawine“ die Inlinertechnik als zweitbeste Variante eine kosten- und zeitmäßig günstige Lösung sein könnte.
Die Ergebnisse der Voruntersuchungen, die hierzu notwendig sind, werden in den nächsten Wochen  ausgewertet.

Im Bereich der Verbandsgemeindewerke Hachenburg wird ebenfalls seit einigen Jahren die moderne Kanalsanierungstechnik eingesetzt. Für die Kanal TV-Befahrung, Schadensklassifizierung und Vermessung wurden in den letzten Jahren jährlich ca. 400.000 Euro investiert, für punktuelle Sanierungsmaßnahmen nach Aufwand rund 200.000 Euro und für Inliner-Sanierungen für komplette Kanalstrecken ca. 500.000 Euro.

Hinzu kommen jährlich weitere ca. 1 Million Euro für erfolgte Kanalerneuerungen in offener Bauweise.

Stadtbürgermeister Klöckner bedankte sich im Namen des Stadtrates bei den Vertretern der Verbandsgemeindewerke Gebhardshain, Herrn Jürgen Arndt und Herrn Klaus Pommerenke, sowie bei Herrn Eberhard Dineiger von der Firma Dineiger Kanalservice in Wahlrod.