Historische Gebäude in der Hachenburger Innenstadt

Wissenswertes gesammelt und präsentiert von Dr. Jens Friedhoff, Beschilderung der Gebäude geplant

Neben einer Vielzahl interessanter Schriftstücke zur Erforschung der Stadtgeschichte bietet Hachenburg mit seinen vielen gut erhaltenen Gebäuden aus den verschiedensten Epochen der Vergangenheit ein wunderbares praktisches Forschungsfeld für Historiker.
Bereits der Vorgänger des jetzigen Stadtarchivars begann die Geschichte einzelner Häuser akribisch zu recherchieren. Diese Arbeit unter ganz unterschiedlichen Aspekten – Alter der Objekte, Bedeutung für die frühere Stadtbevölkerung oder das Erscheinungsbild als prägend für die historische Umgebung – setzte Dr. Jens Friedhoff fort und wird einen ersten Teil der gesammelten Informationen mit einem Vortrag präsentieren.

Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen

am Mittwoch, dem 15. Mai 2013
ab 19.00 Uhr im Löwensaal des Vogtshofes.

Damit die gesammelten Informationen auch in Zukunft allgemein zugänglich bleiben, ist vorgesehen Gebäude mit ansprechend gestalteten Informationstafeln auszustatten.

Junior-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei

„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” Von Michael Ende

Der nächste Junior-Club-Vorlesenachmittag mit Vorleserin Anna Leue und Nina Götz findet am Dienstag, dem 21. Mai, um 16.00 Uhr in der Stadtbücherei Hachenburg statt. Herzlich eingeladen sind alle Grundschulkinder der Klassenstufe 3 und 4.

Die Club-Mitglieder und alle, die es werden wollen, können sich auf eine neue Folge von “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ freuen.

Jim Knopf und Lukas sind auf dem Weg zur Drachenstadt, um die Prinzessin Li Si zu retten. Nachdem die beiden Freunde eine gefährliche Fahrt mit Emma durch den Tunnel überstanden haben, geht es der Lokomotive sehr schlecht. Die Freunde tun alles, um Emma zu helfen, damit sie den Weg zur Drachenstadt fortsetzen können. Ob ihnen das gelingt, erfahrt ihr beim nächsten Junior-Leseclub.
Vorgelesen wird von Anna Leue und Nina Götz.

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde; weitere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Mit den zugesagten Landesmitteln startet in diesem Jahr die Erweiterung des Jugendzentrums in Hachenburg

Land hilft mit 60.000 Euro

Erfreuliche Post erreichte in diesen Tagen das Rathaus in Hachenburg – das Land fördert die geplante Umgestaltung und Erweiterung des Jugendzentrums mit einem Betrag von 60.000 € aus Mitteln des Investitionsstocks.

Die vorliegende Planung mit Gesamtkosten von rd. 216.500 € wurde nach intensiven Überlegungen zum bestehenden und vor allem künftigen Bedarf erstellt. Selbstverständlich unter Beteiligung der jugendlichen Besucher und des Mitarbeiterteams, genauso aber auch nach Vorstellungen, die im Jugendparlament der Verbandsgemeinde gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis entwickelt wurden.

Mehr Möglichkeiten für differenziertes Arbeiten – ohne dass der offene Betrieb der beliebten, gut besuchten Einrichtung dadurch beeinträchtigt wird - werden geschaffen; eine energetische Sanierung des Gebäudes trägt dem Gesichtspunkt nachhaltiger Bewirtschaftung Rechnung.

Als erster Schritt zur Umsetzung des Vorhabens werden die notwendigen Genehmigungen eingeholt und Vorarbeiten, wie Ausschreibungen und Abstimmung eines Bauzeitenplans zwischen der Verwaltung und dem verantwortlichen Planungsbüro geklärt und ausgeführt.

Die Auflage des Bewilligungsbescheides, dass mit der Maßnahme unverzüglich zu beginnen und diese zügig durchzuführen ist, stellt die Verbandsgemeinde als Bauherrin ganz und gar nicht vor Probleme.

Verkehrsbeschränkungen beim Löwentriathlon am 26.05.2013

Anlässlich des Löwentriathlons am 26.05.2013 wird es im Stadtgebiet in den Bereichen Leipziger Straße, Am Burggarten und In der Burgbitz zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Zwischen 11.00 und ca. 13.30 Uhr wird die L 281 zwischen Ortsausgang Hachenburg (Landschaftsmuseum) und der Kreuzung zur B 414 (Schneidmühle) für den Verkehr voll gesperrt werden; dies betrifft auch die Straßen Am Burggarten und In der Burgbitz. 
Am 25. Mai ab 12.00 Uhr bis 26. Mai 18.00 Uhr ist der Parkplatz am Burggarten ebenfalls für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Wohnmobile können in dieser Zeit den Parkplatz am Löwenbad (Lohmühle) benutzen.
Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Ihr Verständnis und entsprechende Beachtung.

Kunst trifft Buch

Ulla Warchol, Künstlerin aus New York, erstellt in der Stadtbücherei ein Buch als Skulptur – ein Objekt, das facettenreich von Schicksalen, den Banalitäten des Alltags und der Geschichte der Stadt erzählt.
Haben sie alte Speisekarten, vergilbte Dokumente, alte Bücher, Bierdeckel, zerrissene Karten oder persönliche Briefe? Kommen sie vorbei!! Und die Künstlerin wird ihr „Mitbringsel“ in das Kunstwerk einfließen lassen.
Nutzen sie die Gelegenheit und besichtigen Sie die Stadtbücherei mit ihrem vielfältigen und immer aktuellen Angebot.
Öffnungszeiten in der Kunstwoche:

Fronleichnam, 30. Mai 2013,    12:00 - 18:00 Uhr
Freitag, 31.05.2013,10:00 - 18:00 Uhr
Samstag, 01.06.2013,10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 02.06.2013,11:00 - 16:30 Uhr
Mittagspause ist jeweils
an diesen Tagen von

13:00 - 14:00 Uhr

Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Stadt Hachenburg auf Besichtigungstour

Was es Neues im Kinderhaus Hachenburg gibt und was der Baufortschritt im Löwenbad Hachenburg macht, stellte Bürgermeister Peter Klöckner bei einer nicht öffentlichen Sitzung den interessierten Mitgliedern des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Stadt Hachenburg vor.

Die Runde wurde durch interessierte Mitglieder des Stadtkernsanierungsausschuss erweitert, die unmittelbar vorher eine Zusammenkunft hatten und der Einladung von Peter Klöckner folgten sich die anstehenden Themen mit anzuschauen.

Die Tour begann im Kinderhaus Hachenburg. Die neue Leiterin Sabrina Dierlich begrüßte die Anwesenden, stellte sich vor und gab einen informativen Rückblick auf die Arbeit im vergangenen halben Jahr. Neben den Durchweg positiven Ereignissen und der guten Zusammenarbeit mit dem sehr engagierten Team ging sie auch auf den Wasserschaden ein, der die Räumlichkeiten in der Einrichtung seit Februar einschränkt.

Ein Gruppenraum sowie ein Essraum mussten durch einen Defekt an einer Wasserleitung in den neu geschaffenen Turnraum – die Kochküche für die Mittagsverpflegung sogar in die Stadthallenküche verlegt werden.

Bürgermeister Klöckner lobte Frau Dierlich für die äußerst professionelle Lösung der Raumproblematik und die sehr gute Zusammenarbeit mit der Elternschaft, die unmittelbar über alle notwendigen Schritte und Veränderungen im Zuge der Schadensbeseitigung informiert wurden.

Nach Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten – welche noch bis zu den Sommerferien  andauern werden, können alle Räumlichkeiten wieder wie gewohnt genutzt werden.

Das Raumkonzept war ein weiteres Thema bei der Rundführung. Frau Dierlich sowie Herr Klöckner führten aus, dass durch die Erweiterung des Ganztagsangebotes sowie einer Aufstockung der U3 Plätze zum neuen Kindergartenjahr die vorhandene Küche sowie die geringe Anzahl der Essensbereiche nicht mehr den Anforderungen entsprechen.

Um den gewachsenen Anforderungen Rechnung zu tragen wurden den Ausschussmitgliedern die ersten Überlegungen für einen Anbau vorgetragen.

Der Eingangsbereich soll demnach erweitert und die vorhandene Kreativwerkstatt in eine Küche mit Zulieferungsmöglichkeiten umgebaut werden. Ein weiterer - dringend notwendiger - Essensbereich ist ebenfalls Bestandteil dieser Planung.

Die Anwesenden nahmen die Ausführungen durchweg positiv auf und zeigten Verständnis für die notwendigen anstehenden Arbeiten.

Als nächster Punkt stand die Besichtigung des Löwenbades Hachenburg auf dem Programm.

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis sowie der verantwortliche Leiter des Betriebszweiges der Eigenwerke Marco Dörner nahmen die Anwesenden mit auf einen Rundgang durch das gesamte Bad.

Beginnend im Technikbereich im Untergeschoss erläuterte Herr Dörner die umfangreichen Neuerungen im Bereich der Wasseraufbereitung sowie der Lüftungsanlagen. Mit großer Freude gab er bekannt, dass seit einigen Tagen die ersten Pumpen eingeschaltet werden konnten-  und das täglich weitere Gerätschaften in den Einsatz genommen werden, um die Anlage möglichst zeitnah im Echtzeitbetrieb zu erproben.

Beim Rundgang wurde besonders auf die energetische Optimierung der Gebäudehülle und der neu eingebauten Versorgungstechnik, speziell auch die Anbindung an das Nahwärmenetzwerk hingewiesen.

Im Anschluss machten sich die Ausschussmitglieder wie ein regulärer Besucher durch die neuen Umkleidekabinen auf dem Weg in die Schwimmhalle.

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis präsentierte das Schwimmbecken, wie man es gerne bereits früher gesehen hätte:  bis zur Oberkannte mit Wasser gefüllt und Badebereit.

Herr Dörner wies auf die neue Zeitmesseinrichtung der Rutschanlage hin, bei der die Besucher bei einem Badbesuch auf die Jagd nach der Tagesbestzeit gehen können. 

Der Rundgang endete in der neuen großzügigen Cafeteria,  in der die Mitarbeiter die Badbesucher im Innen- und Außenbereich künftig bewirten werden.

Herr Klöckner gab abschließend einen Rückblick auf die vergangenen Stationen des Umbaus sowie über die voraussichtlichen Kosten und zeigte sich zuversichtlich in naher Zukunft die Pforten des Löwenbad Hachenburg wieder öffnen zu können.

Stadtkernsanierung in Hachenburg - Neues Sanierungsbüro für die Stadtkernsanierung mit bekanntem Ansprechpartner!

Zum 30.04.2013 hat die Stadt Hachenburg den Sanierungstreuhändervertrag mit dem bisherigen Sanierungsberater, der Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH & Co.KG (DSK), Mainz, gekündigt. Die Stadt hatte sich für die Vertragskündigung entschieden, da der seit 1990 für die Sanierung verantwortliche Projektleiter, Herr Michael Jahn, das Unternehmen zum 31.03.2013 verlassen hat.

Um die besondere Orts- und fundierte Fachkenntnis sowie die Beratungskompetenz von Herrn Jahn auch weiterhin für die Stadt zu sichern, wurde ab dem 01.05.2013 das Beratungsunternehmen MAP GmbH aus Oppenheim, zu dem Michael Jahn zum 01.04.2013 wechselte, mit dem Aufgabenfeld des Sanierungsberaters beauftragt. Das Büro MAP betreut seit 2000 eine Vielzahl von Kommunen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen und wird die Aufgaben in der Sanierungsberatung nahtlos weiterführen.

Zu Themen der Gebäudemodernisierung über direkten Fördermitteleinsatz bis hin zur Gewährung einer indirekten Förderung über erhöhte Abschreibung von Modernisierungs-kosten ist Michael Jahn bewährter Ansprechpartner für Eigentümer im Sanierungsgebiet.

Herrn Jahn ist unter Telefon 06133-926344 zur Terminvereinbarung zu erreichen. Alternativ kann über die Bauabteilung der Verbandsgemeinde, Frau Lück, unter Telefon 02662-801176, ein Termin vereinbart werden.

Das Foto zeigt von links nach rechts : Bürgermeister Peter Klöckner, Herrn Stefan Lösch (Geschäftsführer MAP), Herrn Michael Jahn, Bauamtsleiter Björn Oettgen sowie Frau Katrin Lück vom Bauamt der Verwaltung

Ein Rundgang durch die barocke Residenzstadt Hachenburg – per Pedes oder virtuell…

… ein weiteres, ambitioniertes Projekt zum bevorstehenden 700-jährigen Stadtjubiläum im kommenden Jahr wurde zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern am Mittwoch, dem 15. Mai im Löwensaal des Vogtshofes vorgestellt.

In seiner Begrüßung skizzierte Bürgermeister Peter Klöckner noch einmal kurz den Rahmen des geplanten Festjahres, u.a. mit der Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz, einem deutlich erweiterten Programm bei der traditionellen Hachenburger Kirmes, Sportwoche und vielen Highlights, die dem Anlass entsprechen werden.

Dabei kann Hachenburg insbesondere mit einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauwerke – nicht nur am Alten Markt – aufwarten, was Dr. Jens Friedhoff in seinem anschließenden Vortrag unter dem etwas sperrigen Titel „ Touristische Inwertsetzung einer barocken Residenzstadt“ detailreich bebildert vorführte.

Der Weg des Vortragenden und seiner Begleiter führte dabei auch in andere Städte wie z.B. Herborn, um mehr oder zum Teil auch weniger gelungene Beispiele zur Erschließung historischer Innenstädte durch Informationstafeln kennen zu lernen.

Diese Möglichkeit soll für Einheimische und Besucher, eigenständig oder ergänzt durch sachkundige Stadtführungen, zunächst im Bereich des Stadtkernsanierungsgebietes geschaffen werden. Die Überlegungen hierzu und besonders die Datensammlung hatte bereits der vorhergehende Stadtarchivar begonnen. Welche Fülle von Informationen es dabei zu sichten gibt und wie auch Zufallsfunde bereits vorhandene historische Fakten ergänzen, schilderte Dr. Friedhoff enthusiastisch.

Die mit der Verwaltung abgestimmte Ausführung der Info-Tafeln fand bei den Anwendenden Anklang, wobei Ergänzungen und Veränderungen z.B. zur medialen Nutzung überlegenswert sind.

Die positive Grundeinstellung zu dem Vorhaben – insbesondere bei den anwesenden Eigentümern der Gebäude, die mit einer Tafel versehen werden sollen - gibt dem Bürgermeister und allen Beteiligten an dem Projekt jetzt die Gelegenheit, die Arbeit an diesem ersten Projektabschnitt weiter zu führen – Fortsetzung ausdrücklich nicht ausgeschlossen !

Mit Elektrofahrrädern den Hachenburger Westerwald „erradeln“

Auf die Plätze, fertig – los!

Ab 1. Mai 2013 können Touristen und interessierte Einheimische 2 E-Bikes bei der Tourist-Information Hachenburger Westerwald ausleihen. In Kooperation mit dem Anbieter MOVELO bieten Gastgeber, Tourist-Informationen und weitere öffentliche Einrichtungen den Verleih von Mai bis Oktober in insgesamt 16 Verleih- und Akkuwechselstationen im Westerwald an. Die Saisonmiete für ein E-Bike kostet die Tourist-Information 600 Euro. Für das erste Jahr konnte die KEVAG als Sponsor gewonnen werden und der Westerwald Touristik-Service trägt die Hälfte der anfallenden Kosten.

Der Tagespreis liegt bei 20 Euro pro Rad, Wochenende (Freitagmorgen – Sonntagabend) 50 Euro pro Rad, Wochenpreis 99 Euro pro Rad. Als Kaution sind pro Rad 50 Euro und eine Kopie des Personalausweises zu hinterlegen. Bei rechtzeitiger Anmeldung ist es auch möglich, mehr als die vorhandenen E-Bikes an einer Verleihstation auszuleihen.

Ausleihen kann man die E-Bikes zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information

Montag – Freitag von 9.00 Uhr – 16.00 Uhr
Samstag von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr
Sonn- und Feiertage von 13.00 Uhr – 16.00 Uhr.

Andere Zeiten sind nach Absprache selbstverständlich möglich.

Die 26-Zoll-Räder sind mühelos zu bedienen und können von jedem Erwachsenen ausgeliehen werden. Ein Akku hält ca. 40 Kilometer und es braucht etwa vier Stunden, um ihn neu aufzuladen. So lange braucht der Radler aber nicht an der Station zu warten. Wer es sehr eilig hat, kann dort einfach den leeren Akku gegen einen vollen eintauschen. Informationen rund ums E-Bike und die Technik erhält der Mieter bei der Ausleihe. Es besteht keine Helmpflicht, da sich der Motor bei Erreichen einer Geschwindigkeit von  5 km/h automatisch ausschaltet. Tipps für interessante Routen sowie ausführliches Kartenmaterial und Nutzungsmöglichkeiten eines E-Bikes erhalten Sie in der

Tourist-Information Hachenburger Westerwald
Perlengasse 2
57627 Hachenburg, 02662 / 958 339

touristeninformation@hachenburg.de

oder unter www.westerwald.info sowie www.movelo.com

Sitzung des Stadtkernsanierungsausschuss der Stadt Hachenburg

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte die Ausschussmitglieder auf dem Vorplatz des Vogtshofes und gab bekannt, dass sich der Stadtrat vor Kurzem in der Ortsgemeinde Kausen das System der Inlinertechnik im Hinblick auf den Ausbau der Fußgängerzone angeschaut hat. Herr Klöckner ist optimistisch, dass in vergleichbarer Weise auch der Innenstadtbereich in Hachenburg saniert werden kann. Er betonte allerdings, dass diese Lösung nur die zweitbeste sei, da eine komplette Sanierung des vorhandenen Kanalsystems hierbei nicht erfolgt. Die Vorteile sind aber, dass dadurch keine Verbausysteme eingesetzt werden müssen und folglich die Sanierung schneller und kostengünstiger erfolgen kann. Außerdem teilte der Vorsitzende mit, dass er viele positive Reaktionen auf die Aufhebung der Ausschreibung erfahren hat. Dies bestätige, dass es die richtige Entscheidung war.

Weiterhin informierte er, dass im Anschluss an die Sitzung des Stadtkernsanierungsausschusses eine Sitzung des Jugendhilfeausschusses stattfindet. Herr Klöckner lud die Anwesenden ein, an der Sitzung teilzunehmen und sich einen Überblick über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten im Kinderhaus, welche durch einen Wasserschaden notwendig geworden sind, zu verschaffen.
Außerdem stehe auch eine Besichtigung des Löwenbades auf der Tagesordnung, in dem derzeit sukzessive der Probebetrieb aufgenommen wird.

Im Anschluss gab Herr Klöckner bekannt, dass seitens der Stadt das Haus Breuer in der Färberstraße 3 in Hachenburg zwischenzeitlich erworben wurde.

Darüber hinaus wies der Vorsitzende darauf hin, dass am 27. Mai 2013 eine Exkursion der Technischen Universität Kaiserslautern in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier im Stadtkerngebiet stattfindet.

Danach führte Frau Lück vom Bauamt der Verwaltung die Ausschussmitglieder zum historischen Rathaus und erläuterte den derzeitigen Ausführungsstand. Im Herbst 2012 wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten begonnen. Hierbei wurde der Putz aus den Gefachen entnommen und es erfolgten verschiedene Reparaturen und ein Holzaustausch. Aufgrund des langanhaltenden Winters konnten erst im April die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Zunächst wurde der Putz wieder aufgetragen. Aufgrund der großen Putzauftragsdicke wurde der Unterputz zweilagig aufgebracht. Sobald der Putz getrocknet ist, erfolgt der Anstrich des Gebäudes. Die gesamten Arbeiten inkl. der nördlichen Fassade sollen Ende August abgeschlossen sein.

Zum Ende der Sitzung führte Herr Klöckner die Anwesenden durch den Innenstadtbereich, wo sich die Ausschussmitglieder ein Bild davon machten, wie aufwendig dort Häuser renoviert und restauriert werden. Die Stadt Hachenburg schätzt sich glücklich, dass im Innenstadtbereich kein Verfall leerstehender Häuser zu verzeichnen ist, sondern die Besitzer – auch mit Unterstützung der Stadt – sehr viel in die Renovierungsarbeiten investieren und so der Altstadtcharakter von Hachenburg gewahrt wird.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 23. Mai 2013 zu einer weiteren Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte die Anwesenden und gab bekannt, dass sich der Stadtrat vor Kurzem in der Ortsgemeinde Kausen das System der Inlinertechnik im Hinblick auf den Ausbau der Fußgängerzone angeschaut hat. Herr Klöckner ist optimistisch, dass in vergleichbarer Weise auch der Innenstadtbereich in Hachenburg saniert werden kann. Er betonte allerdings, dass diese Lösung nur die zweitbeste sei, da eine komplette Sanierung des vorhandenen Kanalsystems hierbei nicht erfolgt. Die Vorteile sind aber, dass dadurch keine Verbausysteme eingesetzt werden müssen und folglich die Sanierung schneller und kostengünstiger erfolgen kann. Außerdem teilte der Vorsitzende mit, dass er viele positive Reaktionen auf die Aufhebung der Ausschreibung erfahren hat. Dies bestätige, dass es die richtige Entscheidung war.

Weiterhin erklärte der Vorsitzende, dass aufgrund des langanhaltenden Winters die Arbeiten am historischen Rathaus erst im April wieder aufgenommen werden konnten. Die gesamte Maßnahme inkl. der nördlichen Fassade soll ungeachtet dessen bis Ende August komplett fertiggestellt sein.

Außerdem teilte er mit, dass die Arbeiten am Löwenbad weitestgehend abgeschlossen sind und derzeit sukzessive der Probebetrieb aufgenommen wird. In diesem Zusammenhang erwähnte Herr Klöckner positiv das neue Energiekonzept der Verbandsgemeindewerke, bestehend aus dem Nahwärmenetz und dem Blockheizkraftwerk in Hachenburg.

Des weiteren informierte Herr Hüsch vom Bauamt der Verwaltung die Anwesenden über den schlechten Straßenzustand der C.-J.-Freudenberg-Straße. Er stellte heraus, dass die Straße jedes Jahr saniert werden muss, da sie keine Tragdeckschicht aufweist. Da sich dieser Umstand in den kommenden Jahren eher verstärken wird und eine weitere notwendige Sanierung Kosten von rd. 10.000 € verursachen würde, ist ein kompletter Ausbau der Straße aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten kostengünstiger. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss empfiehlt daher dem Stadtrat den Ausbau der C.-J.-Freudenberg-Straße zu beschließen und hierfür einen Bebauungsplan für die Grundstücke Flur 28, Parzellen 6342/1 und 3421/1 aufzustellen. Gleichzeitig erging die Beschlussempfehlung an den Stadtrat, die Verwaltung zu beauftragen, die Erstellung eines entsprechenden Planentwurfs zu veranlassen und dem mindestfordernden Büro den Auftrag zu erteilen.

Im Anschluss erläuterte Bauamtsleiter Björn Oettgen, dass aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht von Baumbeständen, die sich aus der aktuellen Rechtsprechung ergeben, es notwendig ist, zukünftig jährliche Baumkontrollen durchzuführen. Dies ist insbesondere in Bereichen wo ein erhöhtes Gefährdungspotenzial besteht, notwendig. Hierzu zählt insbesondere der Bereich rund um den Burggarten. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss beschloss anschließend den Auftrag zur Ersterfassung und –kontrolle des Baumbestandes im Burggarten sowie eine über vier Jahre ausgelegte Regelkontrolle für die Jahre 2014 bis 2017 an die mindestfordernde Firma, Baumdienst Andreas Krämer, Neuwied, zum Angebotspreis von insgesamt 12.562,50 € zu erteilen.

Weiterhin stellte Herr Oettgen mögliche Varianten für die Erweiterung der Urnenwand auf dem Friedhof in Hachenburg, Steinweg, vor. Hier besteht Handlungsbedarf, da nur noch wenige freie Fächer zur Verfügung stehen. Nach eingehender Beratung beschloss der Bau-, Wald- und Umweltausschuss weitere 24 Urnenfächer durch die Errichtung einer Urnenstele sicherzustellen. Das bisherige Urnenhaus bleibt erhalten. Abschließend berieten die Ausschussmitglieder vor Ort über einen geeigneten Standort.

Solarpotenzialkataster für den Westerwaldkreis

Um aktiv zum Klimaschutz beizutragen, hat der Westerwaldkreis in Kooperation mit der KEVAG ein Solarpotenzialkataster erstellen lassen. Die Ressourcen von fossilen Energien wie Erdöl und Kohle werden immer knapper, jedoch steigt der Energiebedarf stetig an. Daher besteht dringender Handlungsbedarf, alternative, umweltschonende Energiequellen zu erschließen.
Die anspruchsvollen klima- und energiepolitischen Ziele lassen sich nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erreichen.

Mit dem Solarkataster des Westerwaldes können Sie sich mit wenigen Klicks anzeigen lassen, ob die Dachfläche Ihres Gebäudes für Photovoltaik und/oder Solarthermieanlage geeignet ist. 

Die wichtigsten Fragen werden Ihnen im Internet beantwortet. Dort finden Sie Details über Nutzen, die Anwendung und alle Details über das Solar-Potenzial-Kataster. www.solar-westerwaldkreis.de

Informationen zur Netzeinspeisung finden Sie beim Netzbetreiber unter www.kvnetz.de

Neue Forschungen zum Hachenburger Schloss veröffentlicht

Vor wenigen Tagen wurden in den Räumen des Schlosses die druckfrisch vorliegenden neuen Ergebnisse einer Studie zur Geschichte des Barockschlosses Hachenburg vorgestellt. Der Einladung von Herrn Prof. Keller, dem Leiter der im Schloss befindlichen Bundesbank-Hochschule folgten der Verfasser des Beitrags, Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff sowie Bürgermeister Peter Klöckner. Bei dem jüngst in der Zeitschrift „Burgen und Schlösser“ erschienenen Aufsatz handelt es sich um die Druckfassung des Anfang Januar 2013 anlässlich des Neujahrsempfangs der Hochschule der Deutschen Bundesbank gehaltenen Vortrags. In dem Beitrag wendet sich der Autor der Bau- und Besitzgeschichte des Residenzschlosses zu. Präsentiert werden neue Ergebnisse zur baulichen Entwicklung der kunstgeschichtlich überregional bedeutsamen, aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangenen Anlage. Im Vorfeld des Stadtjubiläums 2014 wird sich das Forschungsinteresse des Stadtarchivs nicht nur auf das Schloss sondern ferner auf die Stadtgeschichte und hier insbesondere auf die Historie verschiedener Bauten der Hachenburger Innenstadt konzentrieren. Die Zeitschrift Burgen und Schlösser mit dem Beitrag zum Schloss Hachenburg ist im Stadtarchiv zu einem ermäßigten Sonderpreis von 7 EURO zu erwerben.

Heinzelmännchen auf der Hasenbitz

Eine „schöne Überraschung“ erlebte jüngst Stadtbürgermeister Peter Klöckner bei einem Ortstermin am Wander- und Wirtschaftsweg zwischen Tretbecken und Skisportanlage, in der Gemarkung „Hasenbitz“.

Die vor 10 Jahren parallel zum Weg angepflanzte und aus 33 Bäumen bestehende Allee mit Ahorn, Eschen und Linden wurde fachmännisch zurückgeschnitten. Nachfragen beim städtischen Bauhof, dem Forst und dem vor Ort wirkenden Landwirt, wer denn für den sauberen Rückschnitt der Bäume verantwortlich ist, brachten kein Ergebnis.

Wir bitten nun die- oder denjenigen, sich beim erfreuten Bürgermeister zu melden, um sich von diesem persönlich ein Lob abzuholen, denn so konnten der Stadt nicht unerhebliche Rückschnittkosten eingespart werden. „So ein Engagement gehört belohnt und eine Einladung zum nächsten Ehrenamtsempfang der Stadt Hachenburg im Jahr 2014 ist dem Heinzelmännchen zudem sicher“, so Bürgermeister Peter Klöckner.

Bürgermeister Peter Klöckner fragt sich...
...wer hat den fachmännischen Rückschnitt dieser Alleebäume durchgeführt?!

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg vom 27. Mai 2013

Stadtbürgermeister Peter Klöckner gab bekannt, dass


Einstimmig erfolgte die Annahme von Zuwendungen der Westerwald-Brauerei, Hachenburg sowie der Nassauischen Sparkasse, Wiesbaden zur Unterstützung der kulturellen Arbeit der Stadt Hachenburg.

Im nicht öffentlichen Teil erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen über Neufassung der Satzung über die Erhebung von Marktgebühren sowie die Änderung der Sondernutzungssatzung.

Der Ausschuss wurde über die vom Stadtrat vorzunehmenden Vorschläge für die Wahl von Schöffen für die Wahlperiode 2014 bis 2018 informiert.

Abschließend informierte Stadtbürgermeister Klöckner den Ausschuss über laufende Baumaßnahmen im Stadtbereich sowie den Stand des Umlegungsverfahrens im künftigen Gewerbegebiet B 413 in Altstadt.

Kaiserslauterner Studenten besuchten Löwenstadt

Auf Vorschlag von Herrn Dr. Spangenberger, dem zuständigen Referenten der Aufsichts– und Dienstleistungsdirektion in Trier, besuchten ca. 20 Studenten mit ihrem Dozenten, Herrn Prof. Dr. Ziegler, die Löwenstadt, um erfolgreiche städtebauliche Praxisprojekte kennen zu lernen.
Bürgermeister Peter Klöckner begrüßte die fachkundigen Gäste zusammen mit Michael Jahn /MAP und nach einem kurzen Besuch im Vogtshof machte man sich auf den Weg, besondere Einzelobjekte in Augenschein zu nehmen. Besonders beeindruckend, so Prof. Ziegler, sei die Vehemenz und Zielstrebigkeit, mit der man in Hachenburg Stadtkernsanierung betreibe. Gerade auch die vielen privaten Sanierungsmaßnahmen seien landesweit beispielhaft. Bürgermeister Peter Klöckner führte aus, dass man um erfolgreich zu sein einen „langen Atem“ benötige, um Sanierungsziele, die für Jahrzehnte und noch länger gelten sollen, in Realität umzusetzen. Ein besonderes Highlight war auch diesmal der Besuch des Beust’schen Hauses. Das Engagement der Damen Göke und van den Berge machten so manchen sprachlos - natürlich auch die Stilsicherheit der fachlich gekonnten Restaurierungen am Objekt.
Prof. Ziegler bot an, in Zukunft gerne mit der TU Kaiserslautern einzelne Projekte planerisch zu begleiten. Von diesem Angebot möchte die Stadt gerne Gebrauch machen.

Charta soll Zukunft der Pferde sichern

Bürgermeister Peter Klöckner begrüßt die Pferdefreunde auf dem Alten Markt in Hachenburg

Reiter marschierten in der Löwenstadt im Westerwald ein. Die Gruppe ist Teil einer Stafette, die durch das ganze Land gehen. An der Spitze reitet Henrike Bläsig-Lang, sie trägt in einer Kartentasche einige Seiten Papier. Dabei handelt es sich um die Rekener Charta und Unterschriftenlisten. Seit Jahrtausenden begleiten Pferde den Menschen. Damit in Zeiten globaler Motorisierung und Industrialisierung Pferde nicht in Vergessenheit geraten, formulierte die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschland (VFD), bundesweit mit rund 60 000 Mitgliedern der zweitgrößte reiterliche Verband, die Rekener Charta. Unter anderem wird darin das Grundrecht von Mensch und Pferd auf den freien Zugang zur Natur gefordert.

Mit Präsenttaschen hieß die Hachenburger Touristik die Reiter willkommen. Bürgermeister Peter Klöckner hielt eine Laudatio auf das Reiten in der Natur. Er unterstützt die Rekener Charta, das freie Reiten in Europa und das Pferd! Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist eine besonders pferdefreundliche Region, mit pferdefreundlichen Gasthäusern, einem jährlichen CSI, Wanderreitstationen, Bundeszuchtschauen, deutsche Meisterschaften und vielem mehr.
Die Bewahrung der Reitkultur, der Schutz der Natur, respektvoller Umgang mit Pferden - all dies sind Anliegen des VFD, die mit der Charta nach außen getragen werden sollen. Aus allen an Deutschland angrenzenden Ländern führen Stafetten nach Reken in NRW. Dort wird Ende August eine große Jubiläumsfeier stattfinden.

Baumaßnahme an der B 413

Die Baumaßnahme an der B 413 am Ortsausgang in Richtung Merkelbach, im Kreuzungsbereich mit der in Richtung Oberhattert abzweigenden K 13, neigt sich dem Ende zu. Hierbei erfolgte zunächst die Neuverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen durch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg, wofür Kosten in Höhe von ca. 300.000,00 € angefallen sind. Bei den anschließenden Straßenbauarbeiten wurde die Fahrbahn um ca. 1,0 m abgesenkt. Des Weiteren erfolgte die Anlegung einer Abbiegespur, um das Linksabbiegen von der B 413 aus Richtung Merkelbach in die K 13 zu erleichtern. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger wurden darüber hinaus entlang der erneuerten Bushaltestelle an der B 413 beidseitig neue Gehwege angelegt. Die Kosten für den Straßenbau, die voll durch den Bund getragen werden, belaufen sich auf ca. 700.000,- €. Nach dem jetzigen Stand der Arbeiten, kann davon ausgegangen werden, dass die Baumaßnahme voraussichtlich bis Mitte Juni vollständig abgeschlossen werden kann. 

Bauarbeiten zum Ausbau der K 20 OD Limbach beginnen im August

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass sich die geplante Baumaßnahme K 20, Ausbau OD Limbach derzeit in der Ausschreibungsphase befindet. Gegen Mitte Juni werden die Ausschreibungsunterlagen für die Gemeinschaftsmaßnahme –LBM, Gemeinde und Verbandsgemeindewerke- an interessierte Baufirmen versendet, Anfang Juli findet die Submission statt. Die Auftragsvergabe an die mindestfordernde Firma erfolgt voraussichtlich gegen Ende Juli. Somit ist der Beginn der Bauarbeiten ab Mitte August vorgesehen. Wie bereits bei der Anliegerversammlung angesprochen wird in den nächsten Wochen im Vorgriff der Maßnahme die Beweissicherung der angrenzenden Anwesen durchgeführt werden.
Der LBM Diez bittet um Unterstützung bei diesen vorlaufenden Begutachtungen.