Werkausschuss besichtigt Kläranlage Hachenburg und das Löwenbad

In seiner letzten Sitzung besichtigte der Werkausschuss die Kläranlage in Hachenburg und informierte sich über die kürzlich getätigten Investitionen in einen neuen Klärgastank und eine Kreidedosieranlage.
Darüber hinaus wurden noch eine zu erneuernde Schlammleitung sowie der evtl. Neubau eines Faulturms erörtert.
Im Anschluss wurde die Sitzung im Löwenbad Hachenburg fortgesetzt. Hier zeigten sich die Ausschussmitglieder erfreut über den Baufortschritt und das absehbare Ende der Sanierungsarbeiten.
Weitere Beratungpunkte und Informationen waren:
- Auftragsvergaben für die Sanierung von Abwasseranlagen
- Personalangelegenheiten
- Wasserentnahmeentgelt
- Eilbeschlüsse
- Jahresabschlussprüfung

Rückgang von Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Hachenburg

Die Entwicklung im Bereich der Polizeiinspektion Hachenburg zeigt, dass die Zahl der Straftaten leicht zurückgegangen ist. So wurden im Jahr 2011 insgesamt 2.202 Fälle erfasst (davon 1.283 im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg), während im vergangenen Jahr 2.030 Fälle (davon 1.198 im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg) bekannt geworden sind. Die Aufklärungsquote stieg von 60,4 auf 63,8 Prozent.

Die Diebstahlsdelikte gingen merklich zurück. Im Bereich der Rohheitsdelikte bewegten sich 2012 die Zahlen erneut auf Vorjahresniveau. Einen deutlichen Schwerpunkt bilden die Rohheitsdelikte im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen. Hier ist ein hohes Aggressionspotential der Besucher festzustellen, wobei dieses meist auf den übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen ist.  Intensive Jugendschutzkontrollen sowie polizeiliche Präsenz bei öffentlichen Großveranstaltungen scheinen in den letzten Jahren aber positive Wirkung zu zeigen. Hier trägt offensichtlich die intensive Zusammenarbeit mit  Veranstalter und Ordnungsbehörde  durch entsprechende Auflagen und konsequente (Jugendschutz-)Kontrollen Früchte, denn die niedrige Fallzahl aus 2011 konnte auch im abgelaufenen Berichtszeitraum stabilisiert werden.
Trotz des aktuellen Rückgangs der Fallzahlen muss die Entwicklung der Gewaltdelikte -insbesondere bei Jugendlichen- unverändert mit Sorge betrachtet werden, denn die Brutalität bei Körperverletzungsdelikten durch diese Altersgruppe nimmt kontinuierlich zu.

Im Bereich Waren- und Warenkreditbetrug war ein Anstieg von 131 auf 180 Fälle zu verzeichnen. Nach wie vor spielt hier das Internet mit all seinen Handelsplattformen eine große Rolle.

Auch die Delikte im Bereich der Straßenkriminalität sanken von 350 Fällen in 2011 auf 305 Fälle im vergangenen Jahr. Die vermehrte Präsenz und die damit verbundene erhöhte Kontrolldichte auf Straßen, Wegen und Plätzen hat sich nachweislich auf die Straßenkriminalität -insbesondere bei Sachbeschädigungen- ausgewirkt.

Krambergsmühle

Das Hotel-Restaurant Krambergsmühle in Winkelbach wurde am 27. Mai offiziell als Mitglied von Westerwald-Taunus zu Pferd e.V. begrüßt und als pferdefreundliches Gasthaus ausgezeichnet. Bürgermeister Peter Klöckner und Frau Abresch von der Touristinformation Hachenburg haben sich extra die Zeit genommen, um dem Ehepaar Hache persönlich zu gratulieren.
Für die Wanderreitgäste ist alles bestens vorbereitet, erste Gäste konnten sich schon davon überzeugen.
Es wurden Graspaddocks geschaffen, auf der sich die Pferde wohlfühlen und einen guten Platz für die Nacht haben, die Zweibeiner übernachten in hübsch eingerichteten Appartements mit Blick von der Terrasse auf die Pferde. Das Equipment ist in der beheizbaren Sattelkammer untergebracht, der Anbindebalken direkt daneben sorgt für kurze Wege.
Für das leibliche Wohl sorgt Familie Hache mit der guten, regionalen Küche.
Eine weitere Auszeichnung durfte Familie Hache am gleichen Tag von der VFD (Vereinigung Freizeitreiter Deutschland) entgegennehmen, Sonja Schütz überreichte den beiden stolz das Schild mit dem Hinweis auf eine pferdefreundliche Gaststätte. Mit der Aktion „Pferdefreundliches Gasthaus“ zeichnet die VFD (Vereinigung Freizeitreiter Deutschland) Gaststätten aus, die besonders für Wanderreiter geeignet sind. „Die Idee hinter der Aktion ist, Wandereitern ein Kriterium an die Hand zu geben, anhand dessen sie eine pferdefreundliche Raststation auf ihren Touren finden können“, erklärt Sonja Schütz. Kriterien für die Auszeichnung sind dabei pferdegerechte Anbindemöglichkeiten, Paddocks, Sitzgelegenheiten für Reiter mit Sichtkontakt zu den Pferden und frisches Wasser durch die Gasthöfe. Alle Gasthöfe werden selbstverständlich von Vertretern des VFD persönlich geprüft und kontrolliert. Die Betriebe können sich auf der Internetseite der VFD eintragen. Das gesamte Anerkennungsverfahren sowie die Verleihung der Plakette erfolgen absolut kostenlos und werden von ehrenamtlich tätigen, fachkompetenten Reitern und Fahrern aus den Reihen der VFD vorgenommen.

Welt-MS Tag 2013

Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten – Perspektiven für junge Menschen mit MS“, fand am 29. Mai 2013 der diesjährige Welt-MS-Tag statt.

Die MS-Selbsthilfegruppe Betzdorf-Hachenburg griff diesen Anlass auf und war in Hachenburg in der Schwanenpassage durch einen Infostand vertreten, um der Öffentlichkeit diese heimtückische Krankheit und ihre Folgen näherzubringen. Auch Bürgermeister Peter Klöckner informierte sich vor Ort.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, d.h. von Gehirn und Rückenmark, und die häufigste neurologische Erkrankung, die bereits im jungen Erwachsenenalter zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag der Erkrankten führen kann. In Deutschland gibt es ca. 130.000 Betroffene und in Rheinland-Pfalz etwa 5000 Betroffene, die meisten sind Frauen.

Die MS-Selbsthilfegruppe Betzdorf-Hachenburg besteht seit 1995. Sie ist eine von 58 Selbsthilfeeinrichtungen im DMSG Landesverband Rheinland-Pfalz und betreut z.Zt. 141 Betroffene in 7 Verbandsgemeinden – darunter auch Hachenburg und Bad Marienberg.

v.l.: Sabine Schwan (Schirmherrin), Bürgermeister Peter Klöckner, Beate Weber (Leitungsteam) und Jürgen Schlitt (Besuchsdienst)

Neugestaltung des Brunnenplatzes im Stadtteil Altstadt

Der Brunnenplatz im Stadtteil Altstadt soll neu gestaltet werden. Dabei soll den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Altstadt Gelegenheit gegeben werden, eigene Ideen einzubringen. Die neu zu gestaltende Fläche ist rot umrandet dargestellt. Der Plan bzw. das Luftbild können für den Entwurf von Gestaltungsvorschlägen verwendet werden, die dann beim Baumt der Verbandsgemeindeverwaltung - Herrn Hüsch (Tel.: 02602/801-174; E-Mail: w.huesch@hachenburg-vg.de) - eingereicht werden können.


Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

 

Lageplan des Brunnenplatzes zum Download

Luftbild des Brunnenplatzes zum Download

Vorschlag zur Platzgestaltung zum Download

 

Lageplan Brunnenplatz
Luftbild Brunnenplatz

Lesesommer Rheinland-Pfalz bei der Stadtbücherei Hachenburg

Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 16 Jahren in der Stadtbücherei Hachenburg zum Lesesommer-Rheinland-Pfalz anmelden. Nach Erhalt eines Clubausweises geht es darum, im Aktionszeitraum vom 24. Juni bis 24. August 2013 mindestens drei Bücher zu lesen und zu bewerten. Die Stadtbücherei stellt eigens für die Aktion viele neue Kinder- und Jugendbücher zur Verfügung. Es gibt tolle Preise zu gewinnen und Urkunden für alle erfolgreichen Teilnehmer.

Am Starttag, dem 24. Juni, erwartet die Teilnehmer eine Otfried-Preußler-Rallye in der Bücherei. Am 06. September, nach Ende des Lesesommers, findet ein großes Abschlussfest mit lustigem Lieder-Mitmachtheater, Tombola und Urkundenverleihung in der Stadthalle Hachenburg statt.

Weitere Informationen zum Lesesommer gibt’s im Internet unter www.lesesommer.de und bei der Stadtbücherei Hachenburg, Tel. 02662-939451

Infos und Zeitplan

Errichtung von 4 Windenergieanlagen in der Gemarkung Marienhausen ist rechtswidrig

Kommunen und Naturschutzverbände legen Rechtsmittel ein

Mit Genehmigungsbescheid vom 29.04.2013 hat die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Immissionsschutzbehörde die Errichtung von 4 Windenergieanlagen mit knapp 200 m Gesamthöhe in der Gemarkung Marienhausen („Kuhheck“) genehmigt.

Die Errichtung und der Betrieb von WEA in der „Kuhheck“ sind u. E. unvereinbar mit dem gesetzlichen Schutz von Rotmilan und Schwarzstorch und daher rechtswidrig. Sowohl der Bund für Umwelt und Naturschutz Rheinland-Pfalz (BUND) für die Naturschutzverbände als auch die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters für die Kommunen haben daher gegen den Genehmigungsbescheid der Kreisverwaltung Neuwied Rechtsmittel eingelegt (Widerspruch beim Kreisrechtsausschuss).

Im Genehmigungsverfahren hat die Obere Naturschutzbehörde mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass ein erhöhtes Tötungsrisiko für Rotmilan und Schwarzstorch besteht. Die Genehmigung wurde deswegen im März 2012 versagt. Als die Firma EAP EnBW ALTUS Projektentwicklungsgesellschaft mbH der Versagung widersprach, stellte auch der Kreisrechtsausschuss das Vorliegen der naturschutzrechtlichen Verbotstatbestände nach § 44 BNatschG nicht in Frage. Er war jedoch der Meinung, von diesen Verbotstatbeständen müsse eine Befreiung erfolgen, weil die Versagung für den Betroffenen "im Rahmen einer Abwägung mit dem öffentlichen Interesse" an der Windenergienutzung unzumutbar sei.

Der Kreisrechtssausschuss sah sich jedoch trotz dieser Einschätzung nicht in der Lage, den Kreis zu verpflichten, die Genehmigung zu erteilen, u. a. deswegen, weil er das Vorliegen von Planungsalternativen erkannte und es deswegen für erforderlich hielt, dass vor Genehmigungserteilung diese Alternativen zum Gegenstand eines Aufstellungsverfahrens für einen Flächennutzungsplans gemacht werden.
 
Nun klagte die Projektentwicklungsgesellschaft auf Erteilung der Genehmigung. Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Koblenz forderte den Kreis auf, entsprechend dem Tenor des Widerspruchsbescheides bis zum 30.04. 2013 zu entscheiden. Nach dem Tenor aber hätte der Kreis die Genehmigung erneut versagen müssen!
 
Auch geltendes Recht hätte u.E. sowohl naturschutzfachlich als auch artenschutzrechtlich zwingend zu einer erneuten Ablehnung führen müssen. Umso überraschender erfolgte die Genehmigung des Antrags der EAP EnBW ALTUS, einem Unternehmen aus Baden-Württemberg.


„Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Kreis seine naturschutzrechtliche Einschätzung, kaum ein Jahr alt, nun komplett über den Haufen wirft. Dass der Artenschutz mit einer solchen Genehmigung nicht vereinbar ist, ist offenkundig und unstrittig“, betonte Harry Neumann, Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz.
 
„Umso erstaunlicher ist es, dass sich die Kreisverwaltung Neuwied nunmehr wieder besseren Wissens über die fachbehördliche Stellungnahme der SGD Nord hinweggesetzt und eine Genehmigung erteilt hat. Dieses Vorgehen werden wir keinesfalls akzeptierten und sowohl die betroffenen Kommunen als auch die Naturschutzverbände bei den nun folgenden rechtlichen Schritten unterstützen“, machte Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg unmissverständlich deutlich.
 
Eine Befreiung von den Verbotstatbeständen des BNatSchG ist auch für Windenergie nicht möglich (OVG Magdeburg, 19.01.2012, 2 L 124/09). Auf diese Entscheidung wurde der Kreis im Vorfeld der Genehmigung durch die Naturschutzverbände hingewiesen.

Eine Ausnahmegenehmigung kann allein deshalb nicht erteilt werden, weil es genügend Alternativen in den angrenzenden Naturräumen gibt, betonen die Naturschutzverbände.

„Die Nachbarkommunen haben mehrfach darauf hingewiesen, dass keine hinreichend inhaltliche, interkommunale Abstimmung stattgefunden habe. Die Exklave „Kuhheck“ ist von allen Seiten von den Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters (beide Westerwaldkreis) umgeben, die ihrerseits bereits windenergie-steuernde Flächennutzungspläne aufgestellt haben. Der Kreisrechtsausschuss Neuwied hat diese entgegenstehenden öffentlichen Belange im Widerspruchsbescheid vom 24.09.2012 bestätigt“, bringt Bürgermeister Klaus Müller seine Verwunderung zum Ausdruck. „Dieses ist auch mit der baurechtlichen Privilegierung der Windenergienutzung nicht mehr zu begründen.“

Die Bürgerinitiative Rettet die Kuhheck e. V. zeigt sich empört über diese gegen den Willen der Bürger und Bürgerinnen erteilte Genehmigung. „Wir sind überaus dankbar, dass wir zusammen mit den Naturschutzverbänden BUND, NABU, GNOR sowie den Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters und den Ortsgemeinden Freirachdorf, Mündersbach und Roßbach unter Ausschöpfung aller demokratischen Rechte offensichtliches Unrecht abwenden können. Nur so kann eine naturverträgliche und nachhaltige Energiewende in Rheinland-Pfalz verwirklicht werden. Wir kennen niemanden in Rheinland-Pfalz außer der Kreisverwaltung Neuwied und dem Betreiber, der Windenergieanlagen an diesem windschwachen Standort befürwortet“, erklärte die BI-Sprecherin Ilse Bracher.

„Hinzu kommt, dass nach unserer Kenntnis die Obere Naturschutzbehörde im erneuten Genehmigungsverfahren nicht beteiligt wurde, was aber  zwingend geboten wäre und somit einen Verstoß gegen die Mitwirkungsrechte der einzubeziehenden Fachbehörde darstellt, insbesondere unter dem Aspekt des § 67 II Bundesnaturschutzgesetz im Rahmen des bundesimmissionsschutzrechtlichen Verfahrens“, ergänzt Siegfried Schuch,  NABU Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz.

Ob auch die Untere Bauaufsichtsbehörde sowie die Obere Immissionsschutzbehörde nicht in die Entscheidungsfindung der Unteren Immissionsschutzbehörde einbezogen wurden, entzieht sich derzeit unserer  Kenntnis. Gleichwohl haben wir den Präsidenten der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann, um Aufklärung gebeten.
 
„Wir halten es zudem auch für rechtswidrig, dass die Kreisverwaltung Neuwied die Einschätzungsprärogative der Oberen Fachbehörde ersetzen oder verändern darf“, betont Dr. Peter Keller, Vorsitzender der GNOR Rheinland-Pfalz.

 

Das avifaunistische Gutachten, das der Genehmigungsbehörde vorgelegt wurde, weist erhebliche Mängel und Defizite auf und entspricht nicht den Vorgaben des „Naturschutzfachlichen Rahmens zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz“ vom 13.09.2012 (u.a. die Abstände zu Rotmilanhorsten zu den geplanten Windeenergieanlagen (700/800 Meter) werden in unzulässiger Art und Weise um mehr als die Hälfte unterschritten (Empfehlung = 1500 Meter, Ausschluss = 1000 Meter), umfangreiche Raum-Nutzungsanalysen bei Rotmilan und Schwarzstorch fehlen völlig, erhebliche methodische Defizite). Bei der Genehmigungsbehörde von dritter Seite eingereichte Fachgutachten wurden ignoriert.

„Die ‚Kuhheck’ ist rheinland-pfälzisches Kerngebiet eines Dichtezentrums für die europaweit streng geschützte Art „Rotmilan“. Zudem liegt eine erhebliche Gefährdung des hier brütenden Kolkraben vor, so dass wir das u.E politisch motivierte Vorgehen der Kreisverwaltung Neuwied keinesfalls akzeptieren und auch dagegen klagen werden“, unterstrich der Landesvorsitzende des BUND, Harry Neumann.

Auch die Abstandsempfehlung von 3000 Meter zum Schwarzstorchhorst wird ohne Begründung nicht beachtet, es liegt somit artenschutzrechtlich ein erheblicher Verstoß gegen die Verbotstatbestände  des Bundesnaturschutzgesetzes vor (u.a. Tötungsverbot, Störungsverbot). Diese Einschätzung wurde mehrfach von der Oberen Naturschutzbehörde bestätigt, ebenso, dass in diesem Fall „CEF-Maßnahmen“ (vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen), die auch tatsächlich „vorgezogene“ und durch ein Monitoring begleitende Maßnahmen sein müssten, nicht möglich sind und somit die Verbotstatbestände weiter fortbestehen.

Es liegen auch zahlreiche Verstöße gegen den gesetzlich verankerten Artenschutz bzgl. der Fledermäuse in der „Kuhheck“ vor, die nicht fachgerecht untersucht wurden.

„Sollten Windenergieanlagen an dieser Stelle realisiert werden können, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter abnehmen und die naturverträgliche Energiewende gefährden, zumal Wirtschaftsministerin Eveline Lemke öffentlich erklärt hat, dass Windenergieanlagen dort nicht errichtet würden, wo die Bevölkerung diese nicht wolle. Dies ist neben den naturschutzfachlichen und artenschutzrechtlichen Aspekten in der „Exklave Marienhausen“ zweifelsfrei gegeben“, erklären die Landesvorsitzenden der drei Naturschutzverbände Dr. Peter Keller (GNOR), Harry Neumann (BUND) und Siegfried Schuch (NABU).
 
Auf der Veranstaltung von Bündnis90/Die Grünen am 04.05.2013 in Kirchen (LEP IV) hatte der Präsident der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann gemeinsam mit Staatsministerin Eveline Lemke sinngemäß erklärt, dass es „hier nicht so gelaufen sei, wie es hätte laufen sollen“ und dass die „Kuhheck kein geeigneter Standort für Windenergieanlagen sei“.

Die anerkannten Naturschutzverbände BUND, NABU, und GNOR haben daher den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Dr. Ulrich Kleemann aufgefordert, den Genehmigungsbescheid der Kreisverwaltung Neuwied vom 29.04.2013 aus den genannten Gründen mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Nach unserer Auffassung ist die Aufsichtsbehörde bei den hier offensichtlich vorliegenden Rechtsverstößen hierzu verpflichtet.

„Herr Dr. Kleemann kann hier nicht einfach in Deckung gehen, er muss sich schützend vor seine Obere Naturschutzbehörde und den Artenschutz stellen“, fordern die Vertreter Kommunen und Verbände.


Für Rückfragen

Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg
Telefon 02662/801-101, Email: buergermeister@hachenburg-vg.de

Klaus Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters
Telefon 02626-76421, Email: buergermeister@selters-ww.de

Harry Neumann, Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz
Telefon 02626-926 441, Email: harry.neumann@bund-rlp.de

Ilse Bracher, Sprecherin der BI „Rettet die Kuhheck“
Telefon 02680-8555, Email: ilse.bracher@t-online.de

Raimund Schneider, Ortsbürgermeister Freirachdorf
Telefon 02680-8830, Email: Schneider.Raimund@t-online.de

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister Mündersbach
Email: Telefon 02680-8267, hlkempf@online.de

Wilfried Oettgen, Ortsbürgermeister Rossbach
Telefon 02680-202, Email: ortsbuergermeister@rossbach-ww.de

Dr. Peter Keller, Landesvorsitzender der GNOR
Telefon 06131- 671480, Email: natura-palatina@t-online.de

Siegfried Schuch, Landesvorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz
Telefon  06133 – 507988, Email: siegfried.schuch@nabu-rlp.de

10 Jahre Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen

Die Feuerwehr Kroppach-Giesenhausen feierte am 30. Mai 2013 mit einem Fest am Feuerwehrhaus ihr 10-jähriges Jubiläum. Ortsbeigeordneter und stellvertretender Wehrführer Claus Ortlieb zeigte in seinem Rückblick die Gründe auf, die seinerzeit zum Zusammenschluss der Löschgruppen Giesenhausen und Kroppach geführt hatten und hob die positive Entwicklung der neu gebildeten Einheit hervor.
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der bisherige Wehrführer Reimund Alhäuser, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Wehrführer aufgeben musste. Beigeordnete Gabriele Greis würdigte seinen Einsatz als Wehrführer der Löschgruppe Giesenhausen (1998 - 2003) und der neu gegründeten Einheit Kroppach-Giesenhausen (seit 2003). Sie hob hervor, dass Reimund Alhäuser es in vorbildlicher Weise geschafft hat, die beiden ehemals selbstständigen Teileinheiten zu vereinen und zu einer Stütze der Verbandsgemeindefeuerwehr zu entwickeln. Durch seine Initiative konnte für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen ein wasserführendes Fahrzeuge (MLF) beschafft und damit die Einsatzkraft wesentlich verbessert werden. Für diese besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen konnte ihm Gabriele Greis das vom Innenminister verliehene Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande aushändigen.
Zum neuen Wehrführer der Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen wurde nach einstimmiger Wahl durch seine Feuerwehrkameraden Jörg Saynisch (Bildmitte) bestellt. Als neue aktive Mitglieder verstärken in Zukunft Lars Weyer und Vanessa Höhn die Feuerwehr.

Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss tagten am 04.06.2013

Am 04.06.2013 trafen sich sowohl der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss als auch der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Ortsgemeinden entwickeln sich

In der zunächst stattfindenden Sitzung des Bauausschusses lag der Schwerpunkt auf der Beschlussfassung zur Änderung des Teils C des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde das Gremium über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange unterrichtet. Im Zuge dessen wurden die damit eingehergehenden Abwägungsvorschläge, in denen die vorgebrachten Anregungen berücksichtigt wurden, eingehend besprochen. Einstimmig wurde dem Verbandsgemeinderat, dessen Sitzung am 18.06.2013 stattfindet, empfohlen, mit kleinen Abweichungen über die vorgebrachten Anregungen entsprechend der Abwägungsvorschläge zu entscheiden und die Verwaltung zu beauftragen das weitere Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes durchzuführen.

Der Beschlussempfehlung vorangegangen war die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Ende 2011. Parallel dazu erfolgte die Beteiligung der betroffenen Ortsgemeinden. Im Anschluss an die Öffentlichkeitsbeteiligung und die Beteiligung der Ortsgemeinden erfolgten die interkommunale Abstimmung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Ebenso wurde noch die landesplanerische Stellungnahme eingeholt. Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird den Ortsgemeinden weiteres Entwicklungspotenzial eingeräumt. So werden beispielweise in einigen Ortsgemeinden wie Mörsbach oder Nister neue Flächen für Wohnbebauung ausgewiesen. In Luckenbach und Streithausen wiederum neue Flächen für Gewerbeansiedlungen.

Löwenbad wird geöffnet

In der folgenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gab Bürgermeister Klöckner zunächst bekannt, dass das Löwenbad Hachenburg nach langer Bauzeit am 13.07.2013 öffnen werde. Weiterhin teilte der Vorsitzende den Sachstand zu zwei Straßenbauprojekten mit. Zum einen soll der Ausbau der B 413 (Ortsausgang Hachenburg, Kreuzung Richtung Hattert) nunmehr zügig abgewickelt werden, damit die mit den Ausbauarbeiten verbundenen Verkehrsbeschränkungen der Vergangenheit angehören. Zum anderen teilte der Bürgermeister mit, dass mit dem dreispurigen Ausbau der B 414 im Bereich Nister (Kirburg Richtung Altenkirchen) mittelfristig begonnen werde.

Verbandsgemeinde erhält Zuschuss vom Land für die Erweiterung des Jugendzentrums

Auch über Zuschüsse in fünfstelliger Größenordnung kann sich die Verbandsgemeinde freuen. So bewilligte das Land Rheinland-Pfalz der Verbandsgemeinde Hachenburg für den Umbau und die Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg einen Zuschuss von 60.000 €. Der Westerwaldkreis wiederrum gewährte der Verbandsgemeinde Hachenburg einen Zuschuss von 2.014,80 € zur Förderung der offenen Jugendarbeit.

Bruchsteinbrücke in Marienstatt wird untersucht

Weiter gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass die Verwaltung den Auftrag für die Objekt- und Tragwerksplanung für die Bruchsteinbrücke Marienstatt vergeben habe. Erfreulich - so Klöckner - sei, dass das Land Rheinland-Pfalz die Kosten der Planungsleistungen zu 100 % übernehme.

Widerspruch gegen Genehmigung von Windenergieanlagen in der „Kuhheck“

Zudem informierte Bürgermeister Klöckner den Ausschuss, dass der Landkreis Neuwied die Genehmigung zur Errichtung von vier Windenergieanlagen in der „Kuhheck“ erteilt habe. Mit den betroffenen Kommunen, Naturschutzverbänden und der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck“ habe man diesbezüglich Gespräche geführt. Im Ergebnis sei festzuhalten, dass die Naturschutzverbände gegen die Genehmigung klagen wollten. Die Verbandsgemeinde Hachenburg selbst werde Widerspruch gegen die Genehmigung einlegen. Ebenfalls teilte Klöckner mit, dass die Ergebnisse des Zensus 2011 für den Bereich der Verbandsgemeinde vorlägen. Festzuhalten sei, dass die Abweichung der ermittelten Daten mit 0,9 % sehr niedrig ausfiele.

Vereine erhalten Zuschüsse

In den anschließenden zwei Tagesordnungspunkten stimmte der Ausschuss jeweils einstimmig für die Gewährung von Zuwendungsbeträgen an heimische Musik- und Sportvereine. Diese wurden mit Beträgen in Höhe von insgesamt rund 3.000 € bedacht.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden zunächst Personalangelegenheiten beraten.

Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alpenrod beginnt

Anschließend beschloss der Ausschuss einstimmig die Vergabe von Aufträgen für Bauleistungen zum Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod. Insgesamt haben die Aufträge (fünf Gewerke) einen Wert von rund 210.000 €. Der Beschluss erging einstimmig. Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt wurde der Auftrag zur Verteilererneuerung der Heizungsanlage im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Durch die Modernisierung der in den 70er Jahren installierten Anlage wird das Verwaltungsgebäude weiter energetisch saniert, wodurch größere Einsparungen an Heizkosten realisiert werden können. Der Auftrag für die Modernisierung erging ebenfalls einstimmig. Einstimmig wurde im letzten Tagesordnungspunkt auch der Auftrag zur Lieferung eines neuen Friedhofsbaggers für den Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Die Neuanschaffung wurde notwendig, da das bisherige Gerät in die Jahre gekommen und damit sehr anfällig für Schäden ist, die schon bisher hohe Reparaturkosten zur Folge hatten.

Neue stellvertretende Wehrführung für die Löschgruppe Steinebach/Schmidthahn

Nachdem der bisherige stellvertretende Wehrführer Volker Hild sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, wählten die Aktiven der Löschgruppe  Steinebach/Schmidthahn am 20.04.2013 Karl-Heinz Wolf zum neuen stellvertretenden Wehrführer.
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis dankte Volker Hild für seinen geleisteten Dienst und bestellte den neuen stellvertretenden Wehrführer kommissarisch bis zum Abschluss der erforderlichen Ausbildung. Sie bot ihm ebenso wie der stellvertretende Wehrleiter Frank Sieker die Unterstützung der Verbandsgemeinde bei der Erfüllung der künftigen Aufgaben an.

Kunstausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung

Im Jahr 1995 begann Genivan Brasil, der in Brasilien geboren ist und lebt, seine Karriere in der Welt der bildenden Kunst. Seitdem entstehen seine Ideen im Zusammenhang mit der Realität des Nordosten Brasiliens, insbesondere zu Themen der Umwelt und Populärkultur.

Wer die Bilder des Brasilianers erwirbt, unterstützt damit das Sozialprojekt „Verde Vida“ (http://www.projetoverdevida.com.br) und die deutsche Organisation Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungszusammenarbeit (http://www.pater-beda.de)

Der Künstler verkauft seine Kunst mittlerweile in die ganze Welt. Bemerkenwert ist, dass nicht nur Genivan Brasil davon profitiert, sondern auch das Sozialprojekt „Verde Vida“ welches sich um die Bildung der ländlichen Bevölkerung im brasilianischen Nordosten kümmert. Durch seine Kunst möchte er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Umwelt- und Sozialprobleme wie den Biodiversitätsverlust, die Dürreperioden und die Probleme der indigenen Ureinwohner in Brasilien zu erregen.

Die Bilder können käuflich erworben werden. Die Ausstellung ist noch bis zum
27. Juni 2013 im Foyer der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der Sitzung des Stadtrates am 10. Juni gab der Vorsitzende, Stadtbürgermeister Klöckner, bekannt, dass

Für die Wahl von Schöffen für die Wahlperiode 2014 bis 2018 wurden einstimmig Wilfried Breuer, Wolfram Ludwig, Rudolf Schneider sowie Rudolf Zurek vorgeschlagen.

Da das Umlegungsverfahren für das Gewerbegebiet B 413 im Ortsteil Altstadt unmittelbar vor dem Abschluss steht, wurden Straßenbezeichnungen für die Erschließungsstraßen vergeben. Ausgehend von den historischen Flurbezeichnungen wurde für die Haupterschließungsstraße der Name "Auf den Trieschern" sowie für einen Stichweg der Name "Lehmkaute" vergeben.

Bestattungswald kommt

Nach intensiven Vorbereitungen beschloss der Stadtrat einstimmig die Errichtung eines Bestattungswaldes in Hachenburg. Bei dieser Form der Bestattung wird die Urne mit der Asche eines Verstorbenen im Wurzelbereich eines Baumes oder an einem Findling beigesetzt. Es wird also die Möglichkeit einer würdevollen Bestattung an einem Platz in der Natur, an dem sich die Menschen schon zu Lebzeiten wohlgefühlt haben, angeboten. Der Charakter des Waldes bleibt hierbei erhalten. Wenig deutet in der Örtlichkeit auf das Vorhandensein einer Bestattungsfläche hin.

Als eine der ersten Gemeinden im Westerwaldkreis ermöglicht die Stadt dann Beisetzungen in einem Bestattungswald.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der potenziellen Standorte wurde eine Fläche in der Nähe der Langen Schneise ausgesucht. Ab 2014 können dort voraussichtlich Bestattungen vorgenommen werden.

Ebenfalls einstimmig wurde die Neufassung der Satzung über die Erhebung von Marktgebühren beschlossen. Hierdurch werden die Marktgebühren geringfügig angehoben. Die Mehreinnahmen werden dazu verwandt, dass ab dem Katharinenmarkt 2013 an vier geeigneten Standorten im Marktgelände Toilettenwagen aufgestellt werden.

Die Satzung über die Sondernutzung an öffentlichen Straßen im Stadtgebiet wurde dergestalt geändert, dass die seit dem Jahre 2000 nicht mehr angepassten Gebühren von jährlich 6,00 € je qm Stellfläche auf 12,00 € angehoben werden.

Danke an mehr als 300 Testschwimmer

Am Freitag, den 15. und Samstag, den 16 Juni 2013 konnten nach der Sanierungsphase erstmals wieder Badegäste in die Becken des Löwenbades Hachenburg springen. Allerdings war dies noch nicht der Startschuss für den öffentlichen Badbetrieb, vielmehr handelte es sich um ein Testschwimmen.

Die neue Badewasser- und Gebäudetechnik wurde erstmals einem „Stresstest“ unterzogen. Die Testschwimmer waren durchweg glücklich mit ihrem „neuen/alten“ Bad und sparten nicht mit Lob. Darüber hinaus gaben sie noch wertvolle Tipps, Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Der „Hausaufgabenzettel“ aus diesem Testbetrieb wird nun abgearbeitet, damit dann alles reibungslos zur Wiedereröffnung funktioniert.

Den Termin des nächsten Testschwimmens geben wir rechtszeitig vorher bekannt.

Veröffentlichungen im Veranstaltungskalender der Tourist-Information

Wie jedes Jahr bietet die Tourist-Information Hachenburg den Vereinen, Kirchengemeinden, freien Gruppen und Betrieben der Verbandsgemeinde Hachenburg auch für 2013 wieder die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen in dem Veranstaltungskalender, der am Anfang jeden Monats im inform erscheint, eintragen zu lassen. Bei Interesse an einer Veröffentlichung geben Sie bitte schon jetzt Ihre Veranstaltungen (Datum, Uhrzeit, Veranstaltungstitel und kurze Beschreibung, Veranstaltungsort, Veranstalter sowie Info-Telefonnummer und ggfs. Ansprechpartner) an die Tourist-Information Hachenburg weiter.

Bei kurzfristiger Planung bitten wir um Mitteilung des Veranstaltungstermins mindestens 6 Wochen vor der Durchführung, um die Veröffentlichung zu ermöglichen.
Weitere Fragen zu dieser Angelegenheit beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information gerne unter:

Tel.: 02662 – 958339
Fax: 02662 - 958357
Email: touristeninformation@hachenburg.de

Hachenburger Kinderhaus: Wo sind unsere Fische?

Tiefe Betroffenheit herrscht bei den Mädchen und Jungen im Hachenburger Kinderhaus. Unbekannte Diebe haben aus dem Teich auf dem Außengelände der Einrichtung vier Fische gestohlen. Zwei am 08./09. Juni und zwei am 15./16 Juni. Sogar das Wasser wurde aus dem Teich geschöpft. Darüber sind alle sehr traurig und empört. Falls es Hinweise über den Verbleib unserer Tiere aus der Bevölkerung gibt, freuen wir uns sehr. Unsere Telefonnummer lautet 02662/50607. Vielen Dank!

Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 18.06.2013

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis gab zunächst bekannt, dass das Löwenbad Hachenburg nach der Generalsanierung am 13.07.2013 mit einem Wochenende der offenen Türen öffnen werde. Am 12.07.2013 findet anlässlich der Wiedereröffnung abends eine Disco statt. Weiterhin teilte die Vorsitzende den Sachstand zu zwei Straßenbauprojekten mit. Zum einen werde der Ausbau der B 413 (Ortsausgang Hachenburg, Kreuzung Richtung Hattert) in der Kalenderwoche 25/2013 abgeschlossen, womit auch die mit den Ausbauarbeiten verbundenen Verkehrsbeschränkungen der Vergangenheit angehörten. Zum anderen teilte Frau Greis mit, dass mit dem dreispurigen Ausbau der B 414 im Bereich Nister (Kirburg Richtung Altenkirchen) mittelfristig begonnen werde.

Widerspruch gegen Genehmigung von Windenergieanlagen in der „Kuhheck“

Zudem informierte Gabriele Greis den Rat darüber, dass der Landkreis Neuwied die Genehmigung zur Errichtung von vier Windenergieanlagen in der „Kuhheck“ erteilt habe. Mit den betroffenen Kommunen, Naturschutzverbänden und der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck“ habe man diesbezüglich Gespräche geführt. Im Ergebnis sei festzuhalten, dass die Naturschutzverbände gegen die Genehmigung klagen werden. Die Verbandsgemeinde Hachenburg selbst habe ebenfalls Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt.

Feuerwehrhaus in Alpenrod wird gebaut

Ebenfalls teilt Frau Greis mit, dass der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 04.06.2013 Aufträge in einer Größenordnung von über 200.000 € für den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Alpenrod vergeben habe. Mit der Auftragsvergabe können nun die ersten Bauabschnitte in Angriff genommen werden.

Bruchsteinbrücke in Marienstatt wird untersucht

Weiter gab Beigeordnete Greis bekannt, dass die Verwaltung den Auftrag für die Objekt- und Tragwerksplanung für die Bruchsteinbrücke Marienstatt vergeben habe. Erfreulich - so Greis - sei, dass das Land Rheinland-Pfalz die Kosten der Planungsleistungen zu 100 % übernehme.

Verbandsgemeinde erhält Zuschuss vom Land für die Erweiterung des Jugendzentrums

Auch über Zuschüsse in fünfstelliger Größenordnung kann sich die Verbandsgemeinde freuen. So bewilligte das Land Rheinland-Pfalz der Verbandsgemeinde Hachenburg für den Umbau und die Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg einen Zuschuss von 60.000 €.

Ortsgemeinden entwickeln sich

Nach den Bekanntgaben befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Änderung des Teils C des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde das Gremium über die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange unterrichtet. Im Zuge dessen wurden die damit einhergehenden Abwägungsvorschläge, in denen die vorgebrachten Anregungen berücksichtigt wurden, eingehend besprochen. Der Beschlussempfehlung vorangegangen war die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Ende 2011. Parallel dazu erfolgte die Beteiligung der betroffenen Ortsgemeinden. Im Anschluss an die Öffentlichkeitsbeteiligung und die Beteiligung der Ortsgemeinden erfolgten die interkommunale Abstimmung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Ebenso wurde noch die landesplanerische Stellungnahme eingeholt. Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird den Ortsgemeinden weiteres Entwicklungspotenzial eingeräumt. So werden beispielweise in einigen Ortsgemeinden wie Mörsbach oder Nister neue Flächen für eine Wohnbebauung ausgewiesen; in Luckenbach und Streithausen wiederum neue Flächen für Gewerbeansiedlungen. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung wurde jedoch die Ausweisung von Gewerbegebietsflächen in Höchstenbach zurückgenommen, da die Kosten für eine Erschließung des Gebiets nicht wirtschaftlich sind, da bisher lediglich eine Firma Interesse an einer Ansiedlung in einem möglichen Gewerbegebiet bekundete. Ebenfalls wurde die Ausweisung einer Gewerbefläche in Giesenhausen zurückgenommen.

Beigeordnete Greis sowie Redner aus den Reihen des Verbandsgemeinderates sprachen im Zusammenhang mit der Änderung des Flächennutzungsplanes von einer maßvollen Änderung, die eine weitere positive Entwicklung in der Verbandsgemeinde ermögliche.

Mit einer Änderung (Gewerbegebietsausweisung in Höchstenbach wurde zurückgenommen) zur Empfehlung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses entschied das Gremium schließlich einstimmig über die Abwägungsvorschläge und beauftragte die Verwaltung, die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfs durchzuführen sowie die Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.

Im folgenden Tagesordnungspunkt beriet der Rat über einen Antrag der CDU-Fraktion. Danach sollte anhand einer Umfrage ermittelt werden, inwiefern ein Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten während der Ferien von Eltern von Kindern im Grundschulalter vorhanden ist. Im Rahmen der Aussprache machten Redner der Fraktionen im Verbandsgemeinderat sowie Beigeordnete Greis deutlich, dass ein durch die Umfrage ggf. ermittelter Betreuungsbedarf nach Möglichkeit dezentral gedeckt werden solle. Hintergrund sei zum einen, dass ein Betreuungsangebot auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten werden könne und zum anderen, dass dies auch eine kostengünstigere Variante darstelle. Einig war man sich im Verbandsgemeinderat auch, dass die Verbandsgemeinde bereits jetzt eine Vielzahl an Betreuungsmöglichkeiten biete, die es Eltern ermögliche, Familie und Beruf besser miteinander in Einklang zu bringen. Genannt wurden hier der Kinderhort der Verbandsgemeinde und auch die vielfältigen Angebote des Jugendzentrums Hachenburg. So wurde im Anschluss an die Debatte der Antrag einstimmig an den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss sowie den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Die Ausschüsse werden sich nun mit der näheren Ausgestaltung einer Umfrage und mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen befassen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden Personalangelegenheiten beraten.

Forstamt und Forstliches Bildungszentrum sind Vorzeigeeinrichtungen

Hendrik Hering und Peter Klöckner besuchen Einrichtung der Landesforsten in Hachenburg

Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Stadt und VG Hachenburg, Peter Klöckner, besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering in seiner Heimatstadt Hachenburg das Forstamt Hachenburg und Forstliche Bildungszentrum des Landes Rheinland-Pfalz. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Einrichtung, Harald Hericks, stellte dieser die wesentlichen Aufgaben des Hauses vor. "Kommunen, private Waldbesitzer und Landesforsten bewirtschaften im Forstamtsbezirk Hachenburg insgesamt 13.500 Hektar Wald. Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesforsten und kommunaler Forstbetriebe (z. B. Ausbildung zum/zur Forstwirt/in, Fortbildung der Beamten/innen und Angestellten) bilden einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit hier vor Ort“, erklärte der Leiter des Forstamts und des Bildungszentrums Hericks. „Aber, was viele nicht wissen, auch die zentrale Organisation und pädagogische Begleitung des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) liegt für Rheinland-Pfalz in unseren Händen“, so Hericks weiter.

Genauer noch, die Zentralstelle des FÖJ-Rings wird von Christine Hesse geleitet, die Hering und Klöckner einen Überblick über das Angebot der ökologischen Freiwilligendienste gab. Im Kern können Interessierte aus drei Angeboten, dem „Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ)“, dem „Bundesfreiwilligendienst (BFD)“ im Fachbereich Ökologie in Rheinland-Pfalz und dem „Deutsch-Französischen Ökologischen Freiwilligendienst“ wählen. „Es stehen den Interessierten unzählige Angebote landesweit in den verschiedensten Betrieben und Einrichtungen zur Verfügung, aus denen man sich auf sein Projekt bewerben kann“, berichtete Frau Hesse aus der Arbeit der Zentralstelle in Hachenburg.
 
"Das Forstamt Hachenburg ist das Kompetenzzentrum der nachhaltigen Bildungsarbeit in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt steht die moderne naturnahe Forstwirtschaft, die Landesforsten in Rheinland-Pfalz erfolgreich etabliert hat und stetig weiterentwickelt", sagte Hendrik Hering anlässlich seines Besuchs. „Ich bin froh, dass ich diese Einrichtung seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen seit meiner Zeit als Stadtbürgermeister begleiten und die gute Entwicklung ein Stück weit in Mainz mitgestalten konnte“, so Hering weiter. Durch die naturnahe Bewirtschaftung in den vergangenen Jahrzehnten wechselt sich hier Laubmischwald mit offener Wiesen- und Gewässerlandschaft ab. Hier wird sichtbar, was der rheinland-pfälzische Ansatz einer multifunktionalen Forstwirtschaft bedeutet: Neben der Nutzung des Waldes zu wirtschaftlichen und touristischen Zwecken hat man auch die Schutzfunktion des Waldes im Blick. Bürgermeister Peter Klöckner ergänzte, dass dies auch für das Engagement der Forstleute für die Energiewende, die damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, gelte. Bereits 18 Windkraftanlagen wurden im Wald des Forstamtsbereichs Hachenburg errichtet. Beispielhaft hob Klöckner die Walderlebnisveranstaltungen für Kinder und Jugendliche hervor.
 
Hering und Klöckner sagten beide zu, immer für die Belange des Forstamts Hachenburg ansprechbar zu sein und die Werbetrommel für das Freiwillige Ökologische Jahr zu rühren. Darüber hinaus bot Klöckner auch für die Zukunft eine enge partnerschaftliche Kooperation der Landeseinrichtung mit der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg an. Bei der Verabschiedung dankte Harald Hericks den beiden Politikern für ihre Unterstützung und betonte, dass die Landesforsten sich in Hachenburg gut aufgehoben fühlen und sich auf die Unterstützung durch Hendrik Hering und Peter Klöckner immer verlassen konnten und können.

Unterstützung für den „Verein für Naturschutz und Dorferneuerung“, Merkelbach

Seit dem Jahr 1991 erhält der Verein für Naturschutz und Dorferneuerung, Merkelbach, regelmäßig Gelder aus dem Naturschutzfonds der Verbandsgemeinde Hachenburg.
Auch in diesem Jahr konnte Bürgermeister Peter Klöckner dem  Verein eine Spende in Höhe von 250 € zukommen lassen. Das Geld wird vor allem für die Pflege von Streuobstbeständen und den dazu gehörigen Wiesenflächen eingesetzt. Mit dem Erhalt, der Pflege und Weiterentwicklung des Biotoptypen „Streuobstwiese“ leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für einen gesunden Naturhaushalt und eine stellt eine Bereicherung für das Ortsbild her. Die Verbandsgemeinde unterstützt die Anlage von Streuobstwiesen von Beginn an, so dass dem Verein für Naturschutz und Dorferneuerung bisher über 5.000 € zugutegekommen sind.

Ehrenamtler trafen sich auf Schloss Hachenburg

Bürgermeister zeichnet Arbeitskreis für Integration und Asyl aus

Hachenburg

Zum Hachenburger Ehrenamtsempfang trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Peter Klöckner wieder mehr als 200 ehrenamtlich Tätige, um gemeinsam zu feiern. Dem Kreis der Teilnehmer gehören Vereinsvertreter, Mitglieder von Kirchengemeinden, Einzelpersonen und natürlich auch die Mitglieder des Hachenburger Stadtrates an.
Nach der obligatorischen Begrüßung durch den Bürgermeister und dem Dank für das ehrenamtliche Wirken in der Stadt informierte der Hausherr, Prof. Dr. Erich Keller, über die Situation der Hochschule in Hachenburg, die zzt. nahezu aus “allen Nähten“ platze. Schüler der Bundesbank, aber auch Studenten aus vielen Ländern der Welt, insbesondere auch aus Asien, erfahren in Hachenburg wichtige Grundlagen für die Arbeit in ihren Nationalbanken.
Er berichtete auch, dass die Studenten das Leben in Hachenburg wegen der großen Gastfreundschaft und dem tollen Angebot in der Stadt genießen und die Leistungen hervorragend seien. Studenten aus Hachenburg seien in der Bank ein Markenbegriff.

Nach eindrucksvollen und fröhlichen Liedbeiträgen durch die Chorgemeinschaft Hachenburg-Nister zeichnete Bürgermeister Peter Klöckner den Arbeitskreis für Integration und Asyl der ev. Kirchengemeinde Altstadt unter der Leitung von Dekan Martin Fries für das außergewöhnliche Schaffen aus.
Peter Klöckner machte deutlich, dass das Schicksal vieler Menschen in den Abendnachrichten oft nur virtuell wahrgenommen werde und die Betroffenheit nicht nachhaltig sei. Umso mehr sei es notwendig, Asylsuchenden hier eine Hilfestellung zu geben und die Arme für die neue Heimat im Westerwald zu öffnen.
Dekan Fries skizzierte die Schwierigkeiten der Menschen auf, für die es nicht einfach sei, sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Die Hilfe bei der Suche nach einer angemessenen Wohnung, die Lösung von Mobilitätsproblemen oder auch Behördengänge und juristische Beistandsschaften sind Aufgaben des Arbeitskreises.
Integrationsvoraussetzung Nummer 1 sei allerdings das Erlernen der deutschen Sprache. Hier arbeitet der Arbeitskreis seit nunmehr über 10 Jahren erfolgreich, worüber weitere Mitglieder wie Christine Sobbeck und Margaret Haas dann eindrucksvoll berichteten.
Dekan Fries dankte Bürgermeister Peter Klöckner für die Auszeichnung und die langjährigen finanziellen Unterstützungen und wünschte sich bei manchen Behörden mehr Menschlichkeit und Würde für die Asylsuchenden.
Mit beschwingten Weisen und überaus gekonnt konzertierten dann die Altstädter Dorfmusikanten zum Mittagessen auf.
Ein besonderer Dank galt daher auch der Küche und dem Service und insbesondere auch Norbert Mühlenhöver, der wieder einmal das Fest bestens organisiert hatte.

Umbau der B 413/ K 13 bei Hachenburg abgeschlossen

Die Umbauarbeiten am Einmündungsbereich B 413/ K 13 bei Hachenburg sind abgeschlossen.
Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) und Bürgermeister Peter Klöckner erklärten hierzu, dass der Umbau der B 413/ K 13 dringend erforderlich war, um den heutigen Anforderungen einer leistungsfähigen und verkehrssicheren Einmündung gerecht zu werden. Mit der notwendigen grundhaften Erneuerung der B 413 wurden auch eine neue Linksabbiegespur auf der B 413 zur K 13 Richtung Hattert hergestellt und die Kreisstraße auf rund 70 Meter angepasst. Gleichzeitig wurde die Bundesstraße auf einer Länge von rund 650 Meter in ihrer Lage und Höhe so optimiert, dass eine deutliche Verbesserung der Sichtverhältnisse erreicht wurde. „Die gefährliche Kuppe im Bereich der Einmündung ist deutlich verringert worden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Fußgänger wurden neue Gehwege und Bushaltestellen an der B 413 angelegt“, erläuterte der Minister.
Im Zuge der Baumaßnahme hatten die Verbandsgemeindewerke Hachenburg auch umfangreiche Kanal- und Wasserleitungsarbeiten ausgeführt. Zudem sind sämtliche Versorgungsleitungen erneuert oder verlegt worden.
Die Kosten für den Umbau der Einmündung belaufen sich auf rund eine Million Euro, wobei der Bund als Baulastträger rund 700.000 Euro investierte. Die Verbandsgemeindewerke haben rund 300.000 Euro bereitgestellt.
Die Gesamtmaßnahme trage wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung der Infrastruktur vor den Toren der Stadt Hachenburg bei, so der Minister.

Bürgermeister Peter Klöckner dankte dem Land und insbesondere Minister Roger Lewentz sowie dem Landtagsabgeordneten Hendrik Hering für die Unterstützung. Dabei wies er darauf hin, dass die Realisierung der Baumaßnahme durch das Land der Stadt Hachenburg 100.000 € eingespart habe, da so der Bau eines ursprünglich angedachten Kreisels nicht mehr notwendig gewesen sei.

Alle Beteiligten wünschen den Verkehrsteilnehmern eine gute und sichere Fahrt.

Mutwillige Zerstörung eines Baumes am Parkplatz des Vogtshofes in Hachenburg

fremd eingebrachtes Salz im Wurzelbereich des Baumes

Unbekannte haben bei einer der neu angepflanzten Säulenhainbuchen am Parkplatz des Vogtshofes vorsätzlich Salz im Pflanz- und Wurzelbereich des Baumes eingebracht. Infolge dieser Handlung ist der Baum nunmehr zerstört und musste mit einem erheblichen Kostenaufwand ersetzt werden. Der Tatzeitpunkt war im März / April diesen Jahres.
Diese mutwillige Zerstörung wurde bereits zur Anzeige gebracht.

Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, setzt die Stadt Hachenburg eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus.
Entsprechende Hinweise werden von der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg sowie der Polizeiinspektion Hachenburg entgegen genommen.

Jede Menge neues Lesefutter und mehr für Lesesommerteilnehmer in der Stadtbücherei

In der Stadtbücherei Hachenburg fiel am vergangenen Montag, dem 24. Juni der Startschuss zum diesjährigen Lesesommer Rheinland-Pfalz. Rund 50 Kinder und Jugendliche meldeten sich allein an diesem Nachmittag in der Bücherei zur Teilnahme an der Sommer-Leseaktion an. Bereits 70 Kinder hatten sich schon in den vorangegangenen Tagen ihren Clubausweis abgeholt, so dass bis zum Ende des Starttages insgesamt 120 Kinder angemeldet waren.

Großer Andrang herrschte am Starttag in der Bücherei. Viele Kinder wollten möglichst schnell ihr erstes Lesesommerbuch ausleihen, andere nahmen an der angebotenen Otfried-Preußler Rallye teil.
Das Büchereiteam hatte sich allerhand Rätsel und ein Spiel, bei dem es um Schnelligkeit ging, ausgedacht. Alles drehte sich dabei natürlich um den bekannten, in diesem Jahr verstorbenen Kinderbuchautor Otfried-Preußler. Bei der Rallye lernten die Kinder spielerisch auch die nicht so bekannten Werke des Autors kennen. Als Hilfestellung, um die verschiedenen Aufgaben zu lösen, lagen die in der Bücherei verfügbaren Otfried-Preußler-Bücher bereit. Die rund 40 Rallye-Teilnehmer  erhielten kleine Belohnungen für die richtige Lösung der Aufgaben.

Allen Teilnehmern des Lesesommers winkt am Ende der Aktion eine Eintrittskarte für das Abschlussfest mit dem Gute-Laune-Lieder Mitmachtheater von Lila Lindwurm am 06. September in der Hachenburger Stadthalle. Eine Tombola und die Urkundenverleihung stehen dabei ebenfalls auf dem Programm.
Auch jetzt kann man sich in der Stadtbücherei noch zur Teilnahme am Lesesommer Rheinland-Pfalz anmelden, mitmachen und gewinnen. Wer sich anmeldet, erhält einen LESESOMMER-Clubausweis, der zum Ausleihen der LESESOMMER-Bücher berechtigt. Für jedes gelesene Buch füllen die Clubmitglieder eine Bewertungskarte aus und beantworten bei Rückgabe des Buches in einem kurzen Gespräch Fragen zum Buch. Auf dem Clubausweis werden die tatsächlich gelesenen Titel bestätigt, mindestens drei sind erforderlich. Neben der Tombola beim Abschlussfest der Stadtbücherei gibt es eine landesweite Verlosung mit attraktiven Preisen. Zusätzlich zur Urkunde vermerken viele Schulen die Teilnahme am Lesesommer im nächsten Halbjahreszeugnis.

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2013

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2013 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Die Voraussetzungen für die Förderung entnehmen Sie bitte hier.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung wird nicht begründet.

Wir möchten die möglichen Antragsteller bitten, Anträge und die beschriebenen erforderlichen Antragsunterlagen zur Gewährung von Zuwendungsbeträgen bis

spätestens 1. August 2013

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg vorzulegen; hierbei handelt es sich um das Gültigkeitsdatum einer Ausschlussfrist. Später eingehende Antragsunterlagen werden für eine Bezuschussung nicht berücksichtigt.

Rückfragen zu dieser Angelegenheit können Sie an Frau Emmerich, Tel. 02662/801-150 oder Frau Klöckner, Tel. 02662/801-151 richten.