Tagesförderstätte Hachenburg ist eine wichtige Einrichtung für Menschen mit Behinderungen

Einrichtung in Hachenburg sucht noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Zusammen mit dem Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg besuchte der Westerwälder SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion die Tagesförderstätte ‚Auf dem Gleichen‘ in Hachenburg.

Nach einer Begrüßung durch Thea Orthey, 1. Vorsitzende des Vereins für Behindertenarbeit e. V., und Winfried W. Weber, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit gGmbH, bekamen die Gäste durch eine Präsentation von Kristina Berner, Leitung der Tagesförderstätten, einen Einblick in die Tätigkeiten der Tagesförderstätten. Abgerundet wurden diese Eindrücke durch die Gelegenheit, sich mit Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung zu unterhalten. In diesem Austauschgespräch wurden auch die Belange und Problematiken von Menschen mit Behinderungen im Westerwaldkreis angesprochen. Themenschwerpunkt hierbei waren z. B. die fehlenden Wohnangebote für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Zum Abschluss des Besuchs führte Bianca Klaes durch die Räumlichkeiten der Tagesförderstätte an dem Standort ‚Auf dem Gleichen‘ und erläuterte dabei zwei wichtige Förderkonzepte. Sie stellte die ‚Unterstützte Kommunikation‘ und den 'TEACCH-Ansatz‘ anhand von Beispielen aus dem Alltag vor.

„Die Tagesförderstätte mit ihren hellen und freundlichen Räumen ist eine wichtige Einrichtung für unsere Heimat“, sagte Hendrik Hering bei seinem Besuch. „Es ist schön zu sehen, dass mit den hellen und freundlichen Räumlichkeiten, ihrer guten Ausstattung und den motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für unsere Mitmenschen mit Behinderungen einen Ort geschaffen wurde, an dem sie sich wohl fühlen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert werden können“, so Hering weiter. „Ich bin gerne hergekommen, um mich über diese Einrichtung zu informieren. Gleichzeitig komme ich der Bitte des Vereins gerne nach und rufe interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, auf sich in der Tagesstätte zu melden“, so der heimische Landtagsabgeordnete abschließend.

Bürgermeister Peter Klöckner, der die Tagesstätte aus seinen Besuchen zuvor schon kannte, sagte der Gesellschaft für Behindertenarbeit jede notwendige Unterstützung von Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg zu und versprach, jederzeit als Ansprechpartner für die Gesellschaft zur Verfügung zu stehen.

Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus

Die Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus schreiten zügig voran

Zwischenzeitlich konnte der erste Bauabschnitt fertiggestellt werden und die Mittelstraße ist wieder voll befahrbar. Für die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes wurden ein Teil der Ostfassade sowie die komplette nördliche Fassade eingerüstet.

Die Stadt Hachenburg möchte sich an dieser Stelle beim Modehaus Sassenrath herzlich bedanken, da derzeit lediglich ein Teilbereich der eigenen Hoffläche durch das Einrüsten des historischen Rathauses zur Verfügung steht.

Der bauleitende Architekt Andre Kramm aus Limburg sowie das Bauamt der Verbandsgemeinde Hachenburg haben in Zusammenarbeit mit den Handwerkern den Abschluss der Maßnahme auf Ende August terminiert. Damit die Touristinformation sowie das Stadtarchiv und die Hachenburger KulturZeit weiterhin den gewohnten Service bieten können, wurde im Eingangsbereich das Gerüst mit einer Traverse ausgeführt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Angebote auch während der Bauphase rege zu nutzen.

Sommerzeit – Badezeit – private Schwimmbecken

Das hoffentlich bald zu erwartende warme Sommerwetter lässt viele über die Anschaffung eines Schwimmbeckens für den heimischen Garten nachdenken.

Diese Becken werden dabei je nach Nutzung in unterschiedlichen Abständen entleert oder sein Inhalt zur Rasenbewässerung oder zum Gießen von Blumen, Sträuchern oder sonstiges genutzt, wobei es in den Untergrund versickert. Hiergegen ist unsererseits nichts einzuwenden, wenn es sich um unbehandeltes Brauchwasser handelt.

Nun gibt es allerdings auch aufstellbare Schwimmbecken mit einer entsprechend großen Speicherkapazität, in denen eine Behandlung des Wassers mit chemischen Stoffen (Chlormittel, Algenmittel und ähnliches) erfolgt. Hier ist äußerste Vorsicht geboten. Eine Verwertung dieses, in seinen Eigenschaften veränderten Wassers darf nicht erfolgen. Zum einen erleiden bei einer Nutzung oder Entleerung eigene und mögliche fremde nachbarschaftliche Anlagen, wie Rasen, Blumen, Gehölze usw. einen Schaden und zum anderen dringt dieses Wasser in den Untergrund und führt zu einer Verschmutzung des Grundwassers.

An dieser Stelle möchten wir besonders darauf hinweisen, dass solches chemisch behandeltes Wasser ganz eindeutig zu Schmutzwasser wird und dann nach den einschlägigen satzungsrechtlichen Bestimmungen ausschließlich in die Kanalisation einzuleiten ist (Benutzungszwang).

Wir bitten alle betroffenen Grundstückseigentümer, diese grundsätzlichen Bestimmungen zu beachten und bei der Entleerung der Schwimmbecken vom Benutzungsrecht zur Einleitung dieses Wassers in die Kanalisation Gebrauch zu machen.

Wie wäre es alternativ mit einem Besuch im NEUEN Löwenbad Hachenburg?

Ihre Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Historische Fotografien der Stadt Hachenburg gesucht

Logo Stadtarchiv Hachenburg
Dr. Jens Friedhoff

Recherchen des Stadtarchivs für die Hachenburger Informationstafeln

Die Arbeit an den Hachenburger Informationstafeln zur Erschließung herausragender Bauten des historischen Stadtkerns nimmt konkrete Formen an. Nachdem das ambitionierte Projekt am 15. Mai 2013 gemeinsam von Bürgermeister Klöckner und Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde (vgl. hierzu Inform Jg. 40, Nr. 21 vom Freitag, den 24. Mai 2013), nimmt die Arbeit nun „volle Fahrt“ auf. Dabei werden nahezu alle im Stadtarchiv vorhandenen Medien ausgeschöpft: Historisches Plan- und Kartenmaterial wird ebenso herangezogen wie die umfangreiche Literatur zur Stadtgeschichte oder ein Einwohnerverzeichnis von 1791. Um auch den aktuellen Stand der bauhistorischen Forschung von so manchem denkmalgeschützten Haus zu berücksichtigen wurde u. a. das Archiv des Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz in Mainz aufgesucht, wo der Stadtarchivar bei seinen Recherchen von Herrn Bernd Klotz, einem Mitarbeiter des Landesamtes tatkräftig unterstützt wurde.

Nun geht es um die Suche nach geeignetem historischem Bildmaterial zu den Häusern der Hachenburger Innenstadt. Ungeachtet der im Stadtarchiv befindlichen reichen Bestände an historischen Fotografien und Ansichtskarten fehlen bislang noch Aufnahmen zu einigen wenigen Gebäuden. Hier ist das Stadtarchiv auf die Unterstützung der Hachenburger Bürger angewiesen und bittet um Hilfe bei der ebenso mühevollen wie spannenden Suche nach historischen Aufnahmen. Gesucht wird Bildmaterial zu verschiedenen Häusern aus der Judengasse (insbesondere Nrn. 30 und 20/22), zum Beustschen Haus und dem gegenüberliegenden Fachwerkdoppelhaus Herrnstraße Nr. 3/5, zu dem einzigen noch erhaltenen Stadtmauerturm, dem Poppenturm hinter dem Gasthof „Zur Krone“, sowie zu Häusern aus der Wilhelm- und der Friedrichstraße.

Setzen Sie sich mit dem Stadtarchiv in Verbindung oder schauen Sie nach telefonischer Voranmeldung einfach einmal in den Räumen des Stadtarchivs in der Perlengasse 2 vorbei.

Dr. Jens Friedhoff

Stadtarchiv Hachenburg, Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg. Tel.: 02662/ 95 8338
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Toller Auftakt der Badesaison im Löwenbad

Über 1000 zufriedene Besucher haben das schöne Wochenendwetter genutzt, um das neu eröffnete Löwenbad auszuprobieren, das pünktlich zu den Sommerferien seine Pforten geöffnet hat.

Die offizielle Eröffnung wird am Wochenende mit einem besonderen Angebot gefeiert. Neben der Jugenddisco am Freitag wird es am Samstag und Sonntag ein buntes Programm für die ganze Familie geben. An diesen beiden „Tagen der offenen Türen“ werden sich die Besucher ausführlich über das Bad informieren können. Ein besonderes Augenmerk hat in diesem Zusammenhang die neue technische Ausstattung verdient, die das Schwimmbad mit zum größten Teil regenerativer Energie versorgt. Führungen durch die technischen Anlagen werden in zweistündigem Turnus angeboten und dauern ca. 45 Minuten. Aber auch der Spaß im Wasser soll nicht zu kurz kommen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, lediglich zur Benutzung der Spinde wird ein Pfand von 5 € pro Armband erhoben.

Beachten Sie bitte, dass an diesen beiden Tagen geänderte Öffnungszeiten gelten. Freitags öffnet das Bad von 18 – 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 – 20 Uhr. Der Frühschoppen am Sonntag beginnt um 11.00 Uhr. Wegen der notwendigen Aufbauarbeiten muss das Löwenbad am Freitag für den allgemeinen Badebetrieb leider geschlossen bleiben.

Städtebauförderung / Westerwaldkreis

Lewentz: 500.000 Euro für die Stadtsanierung in Hachenburg

Die Stadt Hachenburg erhält für 2013 500.000 Euro Städtebauförderungsmittel aus dem Sanierungsprogramm des Landes, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt hat. Die Stadt kann mit den Fördergeldern städtebauliche Maßnahmen im Stadtkern mitfinanzieren. „Hachenburg will die Mittel hauptsächlich für die Neuordnung von Flächen einsetzen", sagte Lewentz.
Das Sanierungsprogramm ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das klassische Förderinstrument zur Sicherung und Stärkung der örtlichen Zentren sowie zur die Steigerung der Attraktivität und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Innenstädte.
„Insgesamt hat sich das flexible Fördersystem der Städtebauförderung hervorragend bewährt“, sagte Minister Lewentz. Seit 1991 hat das Land aus neun Teilprogrammen über 1,3 Milliarden Euro (einschließlich rund 228 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen) für städtebauliche Maßnahmen bewilligt. „Besonders die Erneuerung von Innenstädten, die Aufwertung von Problemgebieten und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden wegen der hohen Investitions- und Arbeitsplatzeffekten mit den Mitteln gezielt unterstützt“, so Lewentz.
Bürgermeister Peter Klöckner dankt Innenminister Roger Lewentz für den abermaligen Zuschuss. Seit vielen Jahren profitiert die Stadt von den Zuschüssen aus der Städtebauförderung. Mit diesen Geldern ist es gelungen, Hachenburg zu einem besonders attraktiven Zentrum in der Westerwaldregion zu entwickeln. Handel und Wohnen sind in Hachenburgs Innenstadt aufs Beste vereint.

Juwelen im Westerwald

Exkursion der Thomas-Morus-Akademie, Bensberg nach Hachenburg und Marienstatt

Unter dem Titel „Juwelen im Westerwald“ führte am Samstag, den 13. Juli 2013 unter der Leitung des Stadtarchivars Dr. Jens Friedhoff eine Tagesexkursion ca. 30 Teilnehmer der Thomas-Morus-Akademie, einer katholischen Bildungseinrichtung mit Sitz in Bensberg bei Köln, in den Westerwald. Bei sommerlichen Temperaturen wandelte die Gruppe auf den „Spuren der Grafen von Sayn“. Einer Führung durch das saynische Schloss Friedewald folgte der Besuch der Zisterzienserabtei Marienstatt, wo nicht nur das barocke Gartenparterre und die Klosterkirche, sondern auch das prächtige im 18. Jahrhundert entstandene Treppenhaus in Augenschein genommen wurden. Den Höhepunkt der Tagesfahrt stellt die Besichtigung der saynischen Residenzstadt Hachenburg dar. Einer Einführung zur Geschichte der Stadt und Erläuterungen zur Stadtkernsanierung folgte eine zweistündige Führung des Stadtarchivars durch die historische Innenstadt mit Franziskanerkirche, Katharinenkirche sowie dem prächtigen Renaissancebau des Hotels zur Krone. Den Abschluss bildeten der Besuch des barocken Residenzschlosses sowie ein Spaziergang durch den Burggarten. Die Teilnehmer lobten „unisono“ die lebendige Atmosphäre der an Baudenkmäler reichen Innenstadt und die denkmalverträgliche Nutzung des vorbildlich sanierten Vogtshofs sowie der als Hochschule der Deutschen Bundesbank genutzten weitläufigen Schlossanlage. Zahlreiche Teilnehmer äußerten den Wunsch, der Exkursion einen weiteren Besuch in Hachenburg folgen zu lassen. Der Stadtarchivar sprach daraufhin eine Einladung für das bevorstehende Jubiläumsjahr aus und hofft 2014 erneut zahlreiche kunst- und  kulturgeschichtlich interessierte Gruppen in der Löwenstadt begrüßen zu dürfen.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de  

eine vom Hachenburger Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff geführte Exkursion

Zuwendungen für die Stadtkernsanierung

In den vergangenen Tagen erreichte die Verwaltung die erfreuliche Mitteilung, dass das Land Rheinland-Pfalz sowie der Bund im Rahmen der Stadtkernsanierung (Sanierungsprogramm SAN) für das Haushaltsjahr 2013 der Stadt Hachenburg Fördermittel in Höhe von 180.000 € gewähren. Darüber hinaus wurden für die Jahre 2014 bis 2016 Verpflichtungsermächtigungen von insgesamt 320.000 € ausgesprochen. Dieser Zuschussbewilligung liegen zuwendungsfähige Gesamtkosten in Höhe von 750.000 € zugrunde.  Die Mittel werden für den Ausbau und die altstadtgerechte Gestaltung des Alten Marktes, der Wilhelmstraße und den Ausbau der Friedrichstraße verwendet. Des Weiteren finden die Mittel Verwendung für die Unterstützung von Modernisierungsmaßnahmen und Instandsetzungen privater Bauten im historischen Stadtkern. Seit Beginn der Stadtkernsanierung in den 80er-Jahren wurden bereits annähernd 30 private Objekte mit einer Summe von rd. 850.000 € gefördert. Damit wurden insgesamt rund 3,5 Mio. € an Investitionen in Hachenburg`s Innenstadt angestoßen.

Sollten auch Sie Interesse an der Förderung eines Objektes im historischen Stadtkern haben, steht Ihnen beim Bauamt der Verwaltung Frau Lück unter der Telefonnummer 02662/801-176 gerne zur Verfügung.

„Ich war dabei!“

Über 2.000  Badbesucher erfreuten sich am vergangenen Wochenende an der Neueröffnung des  „neuen“ generalsanierten Hachenburger Löwenbades


Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Bürgermeister Peter Klöckner die zahlreichen Ehrengäste aus Politik und Handwerk zur Wiedereröffnung des Hachenburger Löwenbades.

In seiner Ansprache machte Bürgermeister Klöckner deutlich, dass man bereits vor ca. 10 Jahren damit begonnen habe, über eine zukunftsweisende Lösung für das in die Jahre gekommene Freizeitbad nachzudenken. Für die politischen Gremien in Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg war klar, dass eine ersatzlose Schließung des Bades nicht in Frage kam. Hachenburg ist eine Wachstumsregion und Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb beauftragten die Räte die Verwaltung, eine Sanierung des Bades vorzubereiten.

Einigkeit bestand auch dahingehend, dass ein zweckmäßiges Bad entstehen sollte, das in erster Linie dem Schul– und Vereinssport dient und darüber hinaus auch den Bürgern und Touristen eine „Wohlfühl- und Sportoase“ bietet. Außerdem sollte das Bad energetisch so optimiert werden, dass es den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gerecht werde. Die Investition sollte in 20 Jahren bezahlt sein, um nachfolgende Generationen finanziell nicht zu belasten. „Alles das haben wir erreicht!“, so Bürgermeister Peter Klöckner.

Es sei richtig gewesen, dass alte Bad mit allen Risiken zu sanieren, denn ein Neubau wäre deutlich teurer geworden, wenn auch die vielen Ärgernisse während des Bads manch schlaflose Nacht bereitet hätten.

Er dankte insbesondere dem Werkausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich in über 50 Sitzungen mit der Badsanierung beschäftigt habe. Ein großer Dank erging an Beigeordnete Gabriele Greis und Werkleiter Marco Dörner für einen ganz besonders außergewöhnlichen Einsatz zur Fertigstellung des Bades. „Gerade in der Phase der baulichen Schwierigkeiten und in der Vorbereitung der prozessualen Auseinandersetzungen haben diese Beiden Vorbildliches geleistet“ so Klöckner weiter.

Auch an Peter Nolden, dem leitenden Schwimmmeister und seinem Team, erging ein Dank für engagiertes Arbeiten in  der Schließungsphase des Bades und bei den Arbeiten zur Wiedereröffnung. Klöckner führte aus, dass trotz der hohen Investitionen auch weiterhin mit einem beträchtlichen Defizit gerechnet werden müsse, dass durch gute Stammkunden und neue Gäste minimiert werden soll.

Neben den vielen optischen Neuerungen im Bad, die augenfällig sind, ist das Herzstück des Bades jedoch die neue Technik. Durch den Anschluss an das Nahwärmenetz ist es u.a.  möglich Wärme und Strom für das Bad selbst zu produzieren. Dass parallel zu der aufwändigen Generalsanierung des Löwenbades ein eigener Betriebszweig „Energieversorgung“ bei den Verbandsgemeindewerken unter Leitung von Marco Dörner aufgebaut wurde, zeigt die hohe Bedeutung, die seitens der Verwaltung der nachhaltigen regionalen Energieversorgung beigemessen wird. 

Klöckner dankte zum Schluss insbesondere dem Land Rheinland-Pfalz für einen Zuschuss von über 1 Million Euro. Seinerzeit habe Innenminister Karl-Peter Bruch zusammen mit Staatssekretär Roger Lewentz den Zuschuss bewilligt unter tatkräftiger Mithilfe von Abgeordneten Hendrik Hering. In dem Zusammenhang konnte Klöckner darauf hinweisen, dass am heutigen Eröffnungstage der jetzige Innenminister Roger Lewentz für die Stadtkernsanierung einen weiteren Zuschuss über 500.000 Euro bewilligt habe.

Rundum „ein schöner Tag“ für die VG und Stadt Hachenburg. Unter dem Applaus der Gäste ergriff Beigeordnete Gabriele Greis das Wort und dankte nochmals dem Werkausschuss für die engagierte Arbeit und überreichte den Mitgliedern einen Bademantel mit der beziehungsreichen Aufschrift „ Löwenbad Hachenburg 2009 – 2013  Ich war dabei!“.

Gut gelaunt machten sich dann die Gäste auf Entdeckungstour durch das „neue“ Löwenbad, das die Mitarbeiter der Bades und der Verwaltung mit großem Fleiß in eine attraktive Erlebnislandschaft umgewandelt hatten. Mit vielen Attraktionen, Preisen unterhaltsamer Musik und Aktionskünstlern nutzten am vergangenen Wochenende über 2.000 überaus zufriedene Gäste aus Nah und Fern das neue Hachenburger Vorzeigeobjekt.

Wenn auch Sie Lust haben, in den nächsten Tagen bei hochsommerlichen Temperaturen das Löwenbad neu zu entdecken, freut sich das Team auf Ihren Besuch!

 

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus Alpenrod

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Bürgermeister Peter Klöckner ließ es sich als verantwortlicher Bauherr nicht nehmen, mit dem Bagger der bauausführenden Fa. Bautec, Höhn, die ersten Erdbewegungen zum Bau eines neuen Feuerwehrhaus für die Löschgruppe Alpenrod vorzunehmen. Bei der Begrüßung der Gäste wies er auf den Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Alpenroder Feuerwehr hin, der geprägt ist durch die Größe der Gemeinde und der vorhandenen Gewerbegebiete sowie die Unterstützung der umliegenden Gemeinden. Er freute sich, dass die 36 aktiven Feuerwehrleute über einen sehr guten Ausbildungsstand verfügen und durch ortsnahe Arbeitsstellen auch im Tagesalarm zahlreich Hilfe leisten können.
Die Feuerwehr ist derzeit noch auf dem Schulgelände untergebracht, wodurch es besonders bei Einsatzfahrten immer wieder zu Konfliktsituationen kommt. Spätestens nach Aufnahme des Ganztagsschulbetriebes war es erforderlich, hier eine andere Lösung zu finden. Nach der Entscheidung für einen Neubau konnten in relativ kurzer Zeit die Voraussetzungen für den Baubeginn geschaffen werden. In persönlichen Gesprächen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wurde der zuwendungsfähige Raumbedarf festgelegt, sodass bereits ein Monat nach Vorlage des Zuwendungsantrages die Zustimmung des Landes zum vorzeitigen Baubeginn vorlag.
Neue Wege beschritt die Verwaltung auch in dem folgenden Ideenwettbewerb, bei dem architektonisch vielseitige Entwürfe eingereicht wurden. Unter Mitwirkung der Feuerwehr und der Ortsgemeinde fiel die Wahl auf die Planung des Architekturbüros Torsten Boldt, Heimborn. Bürgermeister Peter Klöckner zeigte sich überzeugt, dass dieses funktionale, aber auch optisch sehr ansprechende Bauwerk eine Bereicherung für das Ortsbild von Alpenrod sein wird. Seit einigen Tagen liegt nun auch die Baugenehmigung vor, sodass mit den Bauarbeiten unverzüglich begonnen werden kann.
Das neue, eingeschossige Feuerwehrhaus mit einer Nutzfläche von 287 m² verfügt über eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für die vorhandenen Einsatzfahrzeuge und einen multifunktionalen Schulungsraum sowie Umkleide- und Sanitärräume.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird mit 300.000 Euro den Löwenanteil der voraussichtlichen Baukosten von 625.000 Euro tragen. Das Land hat eine Zuwendung in Höhe von 150.000 Euro in Aussicht gestellt. Den Restbetrag, der wesentlich von den tatsächlichen Baukosten und den von der Feuerwehr Alpenrod zugesagten Eigenleistungen abhängig sein wird, trägt die Ortsgemeinde Alpenrod, die zudem das Baugrundstück zur Verfügung gestellt hat.
Auch Ortsbürgermeisterin Beate Salzer freut sich mit der Feuerwehr, dass der Neubau realisiert werden kann und lobte den guten Standort und den Planentwurf des Architekten. Sie bedankte sich besonders auch bei Bürgermeister Peter Klöckner, der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis und den verantwortlichen Mitarbeitern der Verwaltung für die geleistete Vorarbeit.
Der Bürgermeister zeigte sich optimistisch, dass die Bauarbeiten durch die Unternehmen aus der Region und die Eigenleistungen der Feuerwehr in einem Jahr abgeschlossen sein und die Feuerwehr noch im Sommer 2014 in ihr neues Domizil umziehen kann.

Auf dem Bild von links:
Wehrführer Jens Nilges, Abteilungsleiter Rainer Schütz, Ortsbürgermeisterin Beate Salzer, Bauamtsmitarbeiterin Katrin Lück, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Architekt Torsten Boldt, stv. Wehrleiter Frank Sieker und Bürgermeister Peter Klöckner an der Baggerschaufel.

Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik

Beim diesjährigen Ferienspaßprogramm wurde uns viel Neues, aber auch Altbewährtes geboten. So haben wir u.a. Mobiles aus Blech gestaltet und Flöße gebaut. Waldtage, Minigolf und natürlich die Wasserrutsche standen ebenfalls auf dem Programm. Absolutes Highlight war der Ausflug in den Kletterwald Bad Marienberg. Hier konnten wir unsere Grenzen austesten und mancher ist über sich hinausgewachsen.

Wir wünschen allen schöne Restferien und freuen uns auf das neue Schuljahr.


Ihr Kinderhortteam

Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung der Verbandsgemeinde Hachenburg besucht EWM in Mündersbach

Der Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung traf sich in diesem Jahr zu seiner jährlichen Sitzung in den Räumen der Firma EWM Hightec Welding GmbH in Mündersbach.
Höchst eindrucksvoll konnten sich die Mitglieder des Arbeitskreises sowohl von der Leistungsfähigkeit des Roboterschweißens als auch von manuellen Schweißgeräten überzeugen und sogar selbst Hand anlegen. Olaf Brandstätter, stellvertretender Abteilungsleiter, sowie Manfred Seib und Marius Pfeiffer stellten die Schweißgeräte vor und sorgten dafür, dass bei den teils holprigen Selbstversuchen des Arbeitskreises nichts schiefging.
Nach einer Einführung in die Firmengeschichte des Familienbetriebes durch Prokurist Michael Bersche stellten Ausbildungsleiter Martin Meyer (technisch) und Claudia Feierabend (kaufmännisch) die zahlreichen Möglichkeiten vor, die EWM jungen Menschen zur Ausbildung anbietet - vom Fachlagerist über verschiedene kaufmännische und technische Berufe bis hin zum dualen Studium. Unterstützt wurden sie hierbei durch die Auszubildenden Susan Zadach und Maximilian Nieß, die Ausbildungsberufe an einzelnen Beispielen konkretisierten.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Schule, Wirtschaft und Verwaltung werden aus dieser Sitzung sicherlich – neben vielen neuen Informationen – einen hervorragenden Eindruck von der Firma EWM mitnehmen, die Wert auf hohe Qualität in Leistung und Service legt, und diesen Anspruch mithilfe gut ausgebildeter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Region realisiert.
Besprochen wurde im Rahmen der Sitzung auch der Ablauf der Berufsinformationsbörse, die am 02.09.2013 in der Rundsporthalle Hachenburg stattfindet. Mehr als 40 Firmen haben bereits ihre Teilnahme angekündigt. Weitere interessierte Firmen können sich gerne noch bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Frau Becker, Tel. 02662/801-104 melden.

Verlag + Druck LINUS WITTICH KG spendet 2.000 Euro an Kinderschutzbund Hachenburg

Einen Scheck über 2.000 Euro überreichte Verlagsleiter Ralf Wirz von Verlag + Druck Linus Wittich KG jüngst im Dienstzimmer des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner. Der Verlag hatte auf ein großes Fest zu seinem 50-jährigen Firmenjubiläum verzichtet. „Bei der ursprünglichen Planung hatten wir zusammengerechnet, was uns die Ausrichtung des Jubiläumsfestes kosten würde. Als die Summe feststand, war für uns schnell klar, dass wir den Betrag gemäß unserem Motto „Mit uns erreichen Sie Menschen“ lieber gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommen lassen wollen, anstatt eine große Feier für nur wenige Menschen auszurichten“, erklärte Ralf Wirz bei der Scheckübergabe. Der errechnete Gesamtbetrag in Höhe von 130.000 Euro sollte dabei gerecht auf die mit dem Verlag zusammenarbeitenden Verbandsgemeinden aufgeteilt werden. „Nach diesem Entschluss wandten wir uns an die Bürgermeister und baten um Vorschläge für die Verwendung der Spende in ihrer Verbandsgemeinde. "Wir haben die vielfältigsten Rückmeldungen erhalten“, berichtete Ralf Wirz von interessanten Projekten, die nun mit den Spenden unterstützt werden. Was die Verbandsgemeinde Hachenburg angeht, so entschied Bürgermeister Peter Klöckner spontan, die 2.000 Euro dem Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Hachenburg zukommen zu lassen. Die 1. Vorsitzende Mechthild Brenner, die selbst seit über 20 Jahren im Kinderschutzbund aktiv ist und auf die Unterstützung von 20 weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und 15 Honorarkräften bauen kann, nahm den symbolischen Scheck entgegen. Bürgermeister Peter Klöckner, die Erste Beigeordnete Gabriele Greis und Mechthild Brenner freuten sich über die Finanzspritze und dankten dem Verlagsleiter für dieses nicht selbstverständliche Engagement des Verlages, mit dem die Verbandsgemeinde Hachenburg seit über 35 Jahren partnerschaftlich zusammenarbeitet. Mechthild Brenner kündigte an, dass das Geld in erster Linie der Betreuung von Kindern und Familien bei Trennung und Scheidung zugutekommt. Für diese wichtige Arbeit erhält der Kinderschutzbund keine sonstige Förderung.
Verlag + Druck LINUS WITTICH ist bundesweiter Marktführer für Amts- und Mitteilungsblätter. Mit 14 Standorten, 3 Druckzentren, 900 Mitarbeitern und ca. 1.000 Zeitungstiteln in Deutschland und Österreich hat sich der Verlag, der seine Anfänge in Bendorf am Rhein hatte, in den vergangenen 50 Jahren zu einem modernen Medienunternehmen entwickelt.

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Ortsbürgermeisterinnen in der Verbandsgemeinde Hachenburg tauschen sich aus

Von den 32 Ortsgemeinden und der Stadt Hachenburg haben gerade einmal 5  - nämlich Alpenrod, Heimborn, Höchstenbach, Nister und Wied – eine Bürgermeisterin. Hinzu kommt noch die Ortsvorsteherin von Altstadt, Anne Nink. Grund genug, dass sich diese Frauen auf Einladung der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis erstmalig zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch trafen. Auch die beiden Gleichstellungsbeauftragen von Kreis und Verbandsgemeinde, Beate Ullwer und Silke Hanusch, waren mit von der Partie.
„Mit etwa 16% im Landesdurchschnitt bietet die Anzahl von Frauen in der Kommunalpolitik insgesamt noch Steigerungsmöglichkeiten“, so Gabriele Greis. „Es wäre schön, wenn wir mehr Frauen dazu motivieren könnten, mitzumachen.“
Dass es zwar Spaß macht, aber auch nicht immer einfach ist, in einer Männerdomäne Fuß zu fassen, konnten die Ortsbürgermeisterinnen bestätigen. Gerade in technischen Fragen, die in diesem Aufgabenfeld oft eine Rolle spielen, treffen die Frauen mitunter noch auf althergebrachte Vorurteile, die es zu bewältigen gilt. „Wenn man die Arbeit gut macht und vernünftig kommuniziert, findet man aber schnell Akzeptanz“, so fasst Juliane Vetter, Ortsbürgermeisterin von Nister, die Situation zusammen.
Leider ist die Hemmschwelle oft sehr hoch, wenn es gilt, sich für eine Gemeinderatswahl aufstellen zu lassen oder womöglich für ein politisches Amt zu kandidieren. „Oftmals fühlen Frauen sich in der Thematik unsicher oder sind besorgt, dass sie nicht die nötige Fachkenntnis aufweisen. Dann ziehen sie sich eher zurück, als dass sie ihren Hut in den Ring werfen“, beschreibt Beate Ullwer ihre Erfahrungen mit dem Thema. Auch die beiden Landtagsabgeordneten Tanja Machalet (SPD) und Gabi Wieland (CDU) sehen diese Problematik. Aus diesem Grund startet vor der Kommunalwahl im nächsten Mai eine Seminarreihe zum Thema „Frauen in die Kommunalpolitik“ als Kooperation der beiden Landtagsabgeordneten und der Gleichstellungsbeauftragten, in der zukünftigen Kommunalpolitikerinnen das notwendige Rüstzeug im Hinblick auf Finanzen, Baurecht und zur Gemeindeordnung allgemein, aber auch zu Rhetorik und Persönlichkeitsentwicklung vermittelt wird. Zur Auftaktveranstaltung am 29.08.2013 sind alle interessierten Frauen bereits jetzt herzlich eingeladen und können sich bei Fragen gern bei Beate Ullwer unter beate.ullwer@westerwaldkreis.de melden.
Einig waren sich die Hachenburger Frauen dahingehend, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich kommunalpolitisch zu engagieren. „Wir haben die Möglichkeit, dass wir an der Gestaltung unserer Heimat selbst mitarbeiten können“, erklärt Anne Nink, Ortsvorsteherin von Altstadt, „das ist ein großes Privileg, das man nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.“ Da aber auch der gegenseitige Austausch für die Ortsbürgermeisterinnen viele positive Anregungen und neue Blickwinkel brachte, wurde vereinbart, sich künftig einmal im Halbjahr zu treffen. Auch hier sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 29.10.2013 um 18.30 Uhr im Ristorante „Bei Lillo“ in Hachenburg Altstadt statt. Für sämtliche Fragen rund um politische Beteiligungsmöglichkeiten steht Gabriele Greis unter g.greis@hachenburg-vg.de oder 02662/801-103 für alle interessierten Bürgerinnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Infoveranstaltung für Existenzgründer in Koblenz – Formalitäten und Förderung

Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) hilft beim Weg in die Selbstständigkeit

Der EAP bietet neben seiner individuellen Beratung auch eine allgemeine Infoveranstaltung für Existenzgründer an. Am Dienstag, 13. August 2013, dreht sich alles um Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit. Los geht es um 14.00 Uhr in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Im Anschluss an den dreistündigen allgemeinen Teil bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zu erörtern.
Und das Beste dabei: Die Teilnahme an der Infoveranstaltung Infoabend ist kostenlos und belastet damit das schmale Budget der Existenzgründer nicht zusätzlich.
Um im Vorfeld bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer eingehen zu können, wird um eine vorherige unverbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0261-120 2222 gebeten. Weitere Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner findet man im Internet unter www.sgdnord.rlp.de.

Verbandsgemeinde Hachenburg unterstützt die Spendenaktion „Kinderglück 2013“

Die Spendenaktion „Kinderglück 2013“ der LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz, die die Verbandsgemeinde Hachenburg in diesem Jahr gerne unterstützt, kommt notleidenden Kindern in Frauenhäusern zu Gute.

Am 11.08.2013, dem Sonntag der diesjährigen Hachenburger Kirmes, geht von dem Erlös jeder verkauften Eintrittskarte 1 Euro an diesen guten Zweck.

Unterstützen Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe, das Leben von Kindern und Jugendlichen in Frauenhäusern ein wenig lebenswerter zu gestalten und besuchen Sie auch am kommenden Sonntag vor Ihrem Kirmesbummel das Löwenbad Hachenburg!

Weitere Infos hierzu finden Sie auf der Homepage des Löwenbads www.loewenbad-hachenburg.de.

Archivkartons, Akten, Urkundenbücher

Tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung des Stadtarchivs Hachenburg

Wie bereits eine im 18. Jh. eine 1747 in der „Vollständige[n] Beschreibung des uralten und weitberühmten Hochgräflichen Geschlechts der Herren Reichsgraf- und Burggrafen von Kirchberg in Thüringen“ veröffentlichte Illustration zeigt, beschränkt sich die Arbeit des Archivars nicht nur auf Verzeichnungsarbeiten, Nutzerbetreuung und Forschung sondern ist auch mit umfangreichen Sortier- und Räumungsmaßnahmen verbunden. Auf himmlischen Beistand – Engel die Aktenbündel transportieren, wie in der Illustration von 1747 – kann sich der Stadtarchivar von Hachenburg 2013 nicht stützen, aber auf zahlreiche andere fleißige Helfer.

Anlässlich des Umzugs von Teilen des Hachenburger Archivs vom Dachboden der Perlengasse 2 (Altes Rathaus) in einen neuen Depotraum im Vogtshof wurde der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff nicht nur von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs unterstützt, sondern auch von ehrenamtlichen Helfern.

Der Umzug erfolgte in mehreren Etappen: Neuere Verwaltungsakten wurden von den Abteilungsleitern der VG gesichtet und vom Stadtarchivar mit einem umfangreichen Verzeichnis abgeglichen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zerlegten zahlreiche Metallregale, um diese im neuen Depotraum wieder zusammenzubauen. 

In der vergangenen Woche waren Gabriele Rustemeyer (Limbach) und Silvia Eichelhardt (Wied) bereits zum wiederholten Mal in den Räumen des Stadtarchivs tätig, um bei sommerlichen Temperaturen Regale zu reinigen, Urkundenbücher sowie regionalgeschichtliche Literatur für den Umzug ein- und auszupacken, unzählige Archivkartons zu falten, über die barocke Treppe in der Perlengasse in den Depotraum im Vogtshof zu transportieren und den Stadtarchivar tatkräftig bei dem ersten Vorsortieren von mehr als prall gefüllten 900 Ordnern zu unterstützen. Bis alle Dokumente sachgemäß in speziellen Archivkartons deponiert und beschriftet sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die Anfänge der Sortier- und Verzeichnungsarbeiten sind Dank der tatkräftigen ehrenamtlichen Unterstützung  der beiden weiblichen Helfer gemacht.

Vielen Dank!

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Hennergässer Kermes

Einen Testlauf zur Hachenburger Kirmes veranstalteten am vergangenen Wochenende die Anwohner in der Hachenburger „Hennergass“. Bei besten Getränken und gutem Essen traf sich eine große Zahl von Mitbürgern in einer schönen Sommernacht vor dem Hachenburger Vogtshof.

Die Stadt hat in den letzten Jahren rd. 20 Mio. Euro in die Revitalisierung der Hachenburger Innenstadt investiert. Der Stadtkern und gerade auch die ehemaligen „Hintergassen“ haben hierdurch eine besondere Aufwertung erhalten. Auch viele Investitionen von privater Seite  machen heute den Stadtkern zu einem der schönsten Stadtteile von Hachenburg.

Eine Stadt lebt jedoch durch die Menschen, die dort wohnen. Bürgerfleiß und Bürgersinn werden hier „Groß“ geschrieben und von daher gab es viele gute Gründe zu feiern.

Die Stadt und Bürgermeister Peter Klöckner gratulieren.

Bundestagskandidatin Gabi Weber (SPD) zu Gast im Hachenburger Rathaus

Bürgermeister Peter Klöckner und Beigeordnete Gabriele Greis konnten in den vergangenen Tagen die Bundestagskandidatin der SPD Gabi Weber aus Wirges im Rathaus begrüßen.

Gabi Weber suchte den Kontakt nach Hachenburg, weil in Hachenburg seit zwei Jahrzehnten eine konsequente und nachhaltige Energiepolitik betrieben wird.
„Energieherstellung, Speicherung und der Transport werden zentrale Aufgaben einer neuen Bundesregierung sein“, so Gabi Weber, die sich beeindruckt zeigte, dass in Hachenburg schon vor ca. 20 Jahren das erste kommunale Windrad in Rheinland-Pfalz errichtet wurde. In Hachenburg sind die Vorbereitungen zum weiteren Ausbau der Windkraft fast abgeschlossen, so Bürgermeister Peter Klöckner, der in dem Zusammenhang auf weitere  nunmehr vorliegende avifaunistische Gutachten verweisen konnte. Der Flächennutzungsplan der VG wird voraussichtlich zum Jahresende beschlossen werden, so dass dann eine Rechtsbasis zum Ausbau vorliegt. Aufgrund der teilweise hochsensiblen Standorte gefährdeter Vogel – und Fledermausarten sind jedoch intensive Verhandlungen mit den Naturschutzverbänden notwendig.

Klöckner und Greis sind sich jedoch sicher, dass es zu einem weiteren Ausbau kommen wird, wobei dann Beteiligungsmöglichkeiten für Private und Kommunen möglich sein sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Informationsbesuches von Gabi Weber galt dem jungen Betriebszweig „Energie“ der VG Hachenburg. Auch hier, so Weber, ist Hachenburg vorbildlich.

Das kommunale Nahwärmenetz in Hachenburg zählt zu den größten im Land und versorgt unter anderen das Hachenburger Krankenhaus, das neue Löwenbad, mehrere Schulen und voraussichtlich auch bald die Hochschule der Bundesbank mit Energie. In der Endplanung werden durch das Pilotprojekt jährlich etwa 2.300 to CO2 eingespart, so Werkleiter Marco Dörner, der in der Heizzentrale die Funktionsweise erläuterte.  Der regionale Stoffkreislauf und die wirtschaftlichen Ergebnisse des Betriebszweiges sind mehr als beeindruckend.

Mit Blick auf Ihre Kandidatur erklärte Weber, dass sie als gewähltes Mitglied des Bundestages regionale Energiekonzepte besonders unterstützen möchte und auch den Finanzrahmen der Kommunen deutlich vergrößern möchte, damit  innovative Projekte wie in Hachenburg nicht die Ausnahme bleiben, sondern von vielen anderen kopiert werden.