Stadtkernsanierung in Hachenburg

... ein Erfolgsmodell.

Die Bundestagskandidatin der SPD Gabi Weber aus  Wirges besuchte  vor einigen Tagen Stadtbürgermeister Peter Klöckner und ließ sich von ihm über die aktuellen Projekte der Stadtkernsanierung unterrichten.

Peter Klöckner berichtete, dass die Stadt schon seit über 20 Jahren von den Vorzügen der Bundes – und Landesförderung profitiere. Allein in den Innenstadtbereich konnten so über 20 Millionen investiert werden.  Hier galt es unter anderem marode „junge“ Bauwerke wie das Parkhaus Alexanderring nach nur 40 Jahren Standzeit abzureißen und wieder neu zu bauen. Aber auch die historische Bausubstanz wie die Sanierung des Vogtshofes reißen trotz Förderung nicht unbeträchtliche Löcher in die Stadtkasse. Gerade vor dem Hintergrund das der Bund seine Städtebaufördermittel in diesem Jahr gekürzt habe, sei dies eine schwere Hypothek für die betroffenen Kommunen.

In Hachenburg sei Stadtkernsanierung gerade deshalb so erfolgreich, weil „an einem Strang“ gezogen werde, und die Genehmigungsbehörden diesen dynamischen Prozess engagiert begleiten. Die Hachenburger Innenstadt ist heute von mehr und vor allem von jüngeren Menschen bewohnt, als noch in den siebziger Jahren. Gabi Weber zeigte sich erstaunt darüber, dass Hachenburg in der Innenstadt so viel Wohnqualität biete und ein Magnet in der Region sei.
Als Ziel nannte Peter Klöckner für die nächsten Jahre die Neugestaltung des Vorplatzes am Vogtshof und den Bau eines Mehrgenerationenhauses im Innenstadtbereich. Vor allem müsse aber im kommenden Jahr mit der Sanierung der Fußgängerzonen begonnen werden. Gabi Weber betonte, dass Sie im Falle eines Wahlsieges sich für eine Verbesserung der Bundesförderung einsetzen möchte, vor allem aber auch für Fördertöpfe um das Sterben in den Ortskernen kleinerer Dörfer zu verhindern.

Straßensanierungsmaßnahmen in Hachenburg

In der Woche vom 22. - 26.07. wurde im Stadtgebiet eine umfangreiche Maßnahme zur Straßenunterhaltung durchgeführt. Dabei wurden an verschiedenen Straßen schadhafte Teile der Straßendecke abgefräst und mit bituminösem Mischgut im Heißeinbau verfüllt. Durch dieses Verfahren wird eine bessere Haltbarkeit der reparierten Straßenteilstücke gewährleistet. Obwohl bei der Maßnahme eine Vielzahl von Kleinbaustellen einzurichten waren, konnten die damit naturgemäß verbundenen Verkehrsbehinderungen in Grenzen gehalten werden.

Sicherungsarbeiten an der historischen Bruchsteinbrücke in Marienstatt

Die historische und touristisch außerordentlich wichtige Bruchsteinbrücke in Marienstatt befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Dazu wurde ein Gutachten erstellt, das die notwendigen statisch-konstruktiven Maßnahmen inkl. der zunächst lokal durchzuführenden Sicherungsmaßnahmen an den Pfeilern der Bruchsteinbrücke vorsieht. Die Arbeiten zur Sicherung der Brücke wurden nunmehr vom Bauhof der Verbandsgemeinde durchgeführt.

Hinsichtlich der weiteren, erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen fanden bereits auf Initiative von Bürgermeister Peter Klöckner zahlreiche Gespräche statt. Diese haben dazu geführt, dass das Land Rheinland-Pfalz positive Signale mit einer außergewöhnlich hohen Kostenbeteiligung gesandt hat. Danach sieht es so aus, dass eine Komplettsanierung im Jahr 2014 oder 2015 möglich ist.

Herrichtung eines Bauerngartens

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2014, dessen Eröffnung im kommenden Jahr in Hachenburg stattfindet, soll nach dem Willen des Landes ein Projekt mit besonderer Nachhaltigkeit entwickelt werden. Nach Beratungen hat man sich für die Herrichtung eines Bauerngartens im Bereich der Färberstraße entschlossen. Mit der Erstellung eines innerstädtischen Bauerngartens kann das Thema des Kultursommers „Mit allen Sinnen“ ausgeschmückt und mit Leben erfüllt werden.

Konzepterstellung für die Umgestaltung des Burggartens

Für den etwa 7,5 ha großen Burggarten, der sich größtenteils im Eigentum der Stadt Hachenburg befindet, soll im Rahmen eines LEADER- Antrags eine Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens in Hachenburg beantragt werden.

Die Garten- und Parkanlage des Burggartens, die neben einem historischen Baumbestand auch größere Freiflächen aufweist, lässt hinsichtlich ihrer Gestaltung einige Wünsche offen. Bereits seit einigen Jahren gibt es daher Überlegungen, den Burggarten zu attraktivieren. Hier bietet es sich an, die ursprüngliche Form, einen englischen Landschaftsgarten mit barocken Elementen, wieder herzustellen. In einem ersten Schritt zur multifunktionalen Umgestaltung des Burggartens sollen mit der Konzepterstellung die Weichen für dann nachfolgende Projekte gestellt werden. Bei der Planerstellung durch einen Fachplaner sollen beispielsweise die Erkenntnisse des Baumgutachtens, s.o., oder die neuesten Ergebnisse zur Forschung der Stadthistorie für den Bereich des Burggartens einfließen.

Für die Konzepterstellung werden Kosten in Höhe von etwa 60.000 € fällig, wovon etwa 50 % über das LEADER-Programm gefördert werden.

Baumpflegearbeiten im Burggarten

Aufgrund eines für einen Teilbereich des Burggartens erstellten Baumgutachtens waren an etwa 80 Bäumen Baumpflegearbeiten, wie die Herausnahme von Totholzästen, erforderlich.

Ebenfalls musste aufgrund des Gutachtens die Fällung von 3 Bäumen, von bisher insgesamt 115 kontrollierten Bäumen, durchgeführt werden. Nachdem sich der städtische Bau-, Wald- und Umweltausschuss unter sachkundiger Erklärung von Baumgutachter Udo Einig selbst im Burggarten ein Bild von den Bäumen gemacht hatte, fiel die Entscheidung zur Herstellung der erforderlichen Verkehrssicherheit und damit der Fällung von 3 Bäumen einstimmig.

Auch wenn bisher erst 115 von insgesamt 841 zu kontrollierenden Bäumen im Burggarten in ein Baumkataster eingearbeitet wurden, so kann man jedoch schon jetzt feststellen, dass der Charakter des Burggartens trotz vermutlich weiterer noch zu fällender Bäume bestehen bleibt.

Die weiteren erforderlichen Pflege- und Rückschnittarbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt.

Wir brauchen eine Willkommenskultur

Die Bundestagskandidatin Gabi Weber aus Wirges besuchte abermals die VG Hachenburg, um zusammen mit Bürgermeister Peter Klöckner und Beigeordneter Gabriele Greis über das Thema „demographischer Wandel“ zu diskutieren.
„Wir werden weniger und dafür immer älter“ - eine Floskel, die das Problem beschreibt. In der  VG Hachenburg sind die Einwohnerzahlen nach wie vor relativ stabil, aber im Wettbewerb der Regionen müssen wir uns behaupten, so Bürgermeister Peter Klöckner. Aus diesem Grunde haben wir uns auch entschieden, das Löwenbad trotz weiterhin hoher Folgekosten zu sanieren, um ein positives Signal auszusenden. In Zukunft wird es darauf ankommen, dass nur die Kommune gewinnt, die die besten Standortmerkmale aufweist.
Hachenburg bietet daher mit Schulen, sogar einer Hochschule, und der guten medizinischen Versorgung exzellente Voraussetzungen.
Dennoch klagt aber gerade die Wirtschaft über ausbleibende Fachleute. Hier gilt es aktive Standortwerbung zu machen.

Aus diesem Grunde ist eine „Willkommenskultur“ für Neubürger aus dem In- und Ausland überaus wichtig, so Gabi Weber, die vorschlägt Netzwerke auszubauen, um auch der mitkommenden Familie gute Rahmenbedingungen zu bieten.
Hierzu berichtet Sozialarbeiterin Elke von den Benken von ihren Familienberatungsaktivitäten in der VG Hachenburg. Dieses einzigartige Projekt, das einen Elternbesuchsdienst beinhaltet, der Informationen von Anfang an für junge Familien bereithält, ist ein gutes Beispiel für eine willkommene Aufnahme in der VG Hachenburg.

Ebenso werden Beratungsangebote rund um Kindergarten und Schule angeboten. Groß geschrieben werden Integrationsmaßnahmen für Migranten, insbesondere erfreuen sich Deutschkurse großer Beliebtheit, die über Institut für Bildung und Beruf (IBB) in Hachenburg, die Volkshochschule und durch den Arbeitskreis Integration und Asyl angeboten werden.  Aber auch bei den alltäglichen Behördengängen wird Unterstützung angeboten, soweit erforderlich.
Herzlich willkommen heißt es daher in der VG Hachenburg. Für Gabi Weber ein überaus gelungenes Beispiel guter Willkommenskultur!

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 29. Juli 2013 zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten.

Treffpunkt war der Parkplatz im Burggarten in Hachenburg.

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte neben den Mitgliedern des Bau-, Wald- und Umweltausschusses Herrn Einig, der als Baumgutachter für die Firma Baumdienst Krämer aus Neuwied tätig ist.
Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht von Baumbeständen wurde die mindestfordernde Firma Krämer im Mai diesen Jahres mit der Ersterfassung der Baumbestände sowie der folgenden Kontrollen beauftragt.

Im Anschluss informierte Herr Einig die Anwesenden über die allgemeinen Methoden der  Baumbegutachtung und dem bisherigen Ergebnis der untersuchten Bäume. Insgesamt müssen im Burggarten 841 Bäume untersucht werden, wovon bereits 115 in einem Baumkataster erfasst wurden. Ein Großteil der Bäume wies Totholzäste auf, die zwischenzeitlich entfernt wurden. Drei Bäume mussten näher untersucht werden, mit dem Ergebnis, dass eine Fällung unausweichlich ist. Die Bäume wurden zwischenzeitlich gefällt. Die Kosten für die Sanierung der Bäume liegen bisher bei rund 10.000 €. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss ist sich einig, dass alle zur Verkehrssicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen werden müssen.

Handlungsbedarf besteht ebenfalls bei der Linde vor der evangelischen Kirche. Hier soll eine Kronenkürzung vorgenommen werden, außerdem muss der Baum von Totholzästen befreit werden.

Weiterhin fasste der Ausschuss den Beschluss, im Rahmen des LEADER-Programms 2007-2013 einen Förderantrag zur Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens in Hachenburg zu stellen. Die Parkanlage ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Vorgespräche haben ergeben, dass eine LEADER-Förderung aussichtsreich ist.
Der Vorsitzende betonte, dass der Charakter des Burggartens im Wesentlichen erhalten bleiben soll. Die Grundidee ist die Gestaltung im Stil eines englischen Jagdgartens mit barocken Elementen.

Zum Ende der Sitzung informierte Stadtbürgermeister Klöckner erfreut die Ausschussmitglieder über die Zusage der Landesregierung, den Kultursommer nächstes Jahr in der Stadt Hachenburg ausrichten zu dürfen. Dieses 3-tägige Event soll ein Projekt mit besonderer Nachhaltigkeit werden.  Auf Vorschlag des Geschäftsführers des rheinland-pfälzischen Kultursommers Prof. Dr. J. Hardeck soll am Vogtshof ein Bauerngarten installiert werden, der von interessierten Mitbürgern dann betreut wird. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss begrüßte das Projekt und stimmte der Realisierung zu.

Friedhof in Hachenburg Altstadt

Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Urnenwand auf dem Friedhof in Altstadt erweitert wurde konnte die Ortsvorsteherin Frau Anne Nink nunmehr auch die neuen Lautsprecher übergeben.

Um auch zukünftig dem Wunsch nach Urnenbestattungen gerecht werden zu können hat die Stadt Hachenburg auf dem Friedhof in Altstadt die vorhandene Urnenwand um 18 Urnenkammersteine erweitert. Die Kammern können jeweils mit bis zu zwei Urnen belegt werden. Neben der Bestattung in Urnenform stehen auf dem Friedhof in Altstadt Grabfelder für Einzel- und Doppelgräber zur Verfügung. Somit ist auch in Zukunft für die Altstädter Bevölkerung eine wunschgemäße Bestattungsform  sichergestellt.

Ergänzend zu dieser Baumaßnahme wurde seitens der ortsansässigen Schreinerei Leyendecker, Inh. M. Windhagen, die Eingangstüre zur Trauerhalle überarbeitet und wieder funktionsfähig hergestellt. Abschließend wurden seitens des städtischen Bauhofes die, in die Jahre gekommenen Lautsprecher ausgetauscht. Dem vielfachen Wunsch nach neuen Lautsprechern zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit bei Beisetzungen haben Frau Nink und Bürgermeister Peter Klöckner gerne umgehend entsprochen.

Die seitens der Stadt Hachenburg veranlassten Maßnahmen ermöglichen auch weiterhin einen würdevollen Rahmen für Trauerfeiern auf dem Friedhof in Altstadt.

Gute Voraussetzungen für die Erfüllung des KiTa-Platz Rechtsanspruches in der VG Hachenburg

Derzeit ist davon auszugehen, dass der ab 01.08.2013 geltende Rechtsanspruch für 1jährige Kinder in der Verbandsgemeinde Hachenburg erfüllt werden kann.

Die Kindertagesstätten wurden in den letzten Jahren stetig an die Bedürfnisse der U3 Kinder angepasst. So können für die Erfüllung des Rechtsanspruches mehr als 210 Plätze für Kleinkinder in den Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten werden. Sofern diese Platzzahl nicht ausreichen sollte, können sich Eltern beim Jugendamt der Kreisverwaltung Montabaur über die Möglichkeiten der Tagespflege erkundigen.

In fünf Einrichtungen werden zur Zeit die vorhandenen Räumlichkeiten für die U3 Kinder optimiert bzw. erweitert. In der KiTa Zauberstein in Alpenrod soll der Sanitärbereich überarbeitet werden, in Steinebach a.d.W. ist ein neuer Außenspielbereich für Kleinkinder, eine Schlaflandschaft, neue Waschmöglichkeiten sowie eine neue Wickelanlage geplant.

In Müschenbach wird das Gebäude mit einem Anbau erweitert, es entsteht ein sogenannter „Schlafwürfel“. Damit werden Kleinkindern entsprechende Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten zu eingeräumt. Bei den Basaltzwergen in Nister wird das Raumkonzept in diversen Punkten optimiert. Unter anderem erfährt der Turnraum, der Flurbereich sowie der Schlafbereich eine Überarbeitung.

Im Kinderhaus Hachenburg steht die Umgestaltung von zwei Sanitärbereichen an. Durch die Einrichtung eines neuen Wickelbereiches mit Treppenanlage und Waschbecken wird dem pädagogischen Fachpersonal die Arbeit mit den Kleinkindern erheblich erleichtert. Weiterhin soll neben neuen Sanitäranlagen eine Duschmöglichkeit und eine neue Waschrinne für die Kinder installiert werden. Die Anpassung des ersten Badbereichs befindet sich bereits in den Schlussarbeiten, die Umsetzung im baugleichen zweiten Sanitärbereich steht für November auf dem Plan.

Die Kosten für diese Überarbeitungen wurden auf ca. 55.000 € geschätzt. Der Eigenanteil der Stadt Hachenburg sowie anteilig der Gemeinde Gehlert und Merkelbach wird sich auf ca. 7.000 € nach Abzug von Landes- und Kreismitteln von je 24.000 Euro belaufen.

Insgesamt fallen zur Umsetzung aller beschriebenen Vorhaben Kosten von ca. 220.000 € an, wobei nach Abzug der erwarteten Zuwendungen von den kommunalen Trägern ca. 20.000 € investiert werden.

Erlebnisreiche Freizeit für Kids ab 7 Jahren

In diesem Jahr geht die Reise für Euch in die Freizeitstätte Brohltal nach Weibern in der Eifel!

Auf euch wartet ein buntes Programm:

- erlebnispädagogische Aktionen (GPS-Touren, Seilstationen, Kletternetz)
- eine Kreativwerkstatt mit vielen Ideen
- verschiedene Spiel- und Sportangebote
- Eine tolle Abschlussdisco

Kommt mit und erlebt fünf spannende Tage mit dem Jugendzentrum Hachenburg.
Leistungen: Vollverpflegung, Unterbringung in Mehrbettzimmern, erlebnispädagogische Aktionen, Projektmaterialien und pädagogische Betreuung

Und das alles gibt es für Kinder von 7 - 13 Jahren!
Termin: Montag, 14.10. –  Freitag, 18.10.13
Kosten: 85 €

Anmelden könnt Ihr Euch ab dem 19.08.13 persönlich im Jugendzentrum Hachenburg, Lohmühle 2.

Achtung, es gibt nur begrenzte Plätze also schnell anmelden.

10.000ste Besucherin des neuen Löwenbades kommt aus Breitscheid

Miriam Siemens heißt die 14-jährige, 10.000ste Besucherin des neuen Löwenbades in Hachenburg. Nach nur zwölf Öffnungstagen konnte dieser Rekord verbucht werden.

Den Tipp, nach Hachenburg ins Löwenbad zu fahren, bekam sie von ihrer Schwägerin. „Die lange Fahrt nach Hachenburg hat sich auf jeden Fall gelohnt.“
Die super Rutschbahn und das frische Wasser waren bei den tropischen Temperaturen einfach toll. Auch die Mitarbeiter des Bades waren freundlich. „Mir hat es Riesenspaß gemacht“, so Miriam Siemens.

Bürgermeister Peter Klöckner ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit dem leitenden Schwimmmeister Peter Nolden der zehntausendsten Besucherin zu gratulieren.

Da das hochsommerliche Wetter noch anhält, wird bis zum Erscheinen des Artikels bereits der 20.000. Besucher das Bad besucht haben.

Für Gäste, die von weiter weg das Löwenbad besuchen, bieten neben der Homepage auch die Einträge unter Facebook eine gute und aktuelle Informationsquelle rund ums neue Löwenbad.

Ausstellung von Briefwahlunterlagen anlässlich der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013

Bis spätestens 20. August 2013 werden die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 22. September 2013 zugestellt.

Die Briefwahlunterlagen für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg werden ab sofort bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Zimmer 201, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, ausgestellt. Die Wahlscheine können mündlich oder schriftlich einschließlich Telefax, Telegramm, E-Mail etc. beantragt werden.

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist ein Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines abgedruckt. Diesen können Sie - vollständig ausgefüllt und unterschrieben - an die Verbandsgemeindeverwaltung senden oder hier abgeben.

Mündliche Anträge können unmittelbar bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt werden. Bitte bringen Sie für diesen Fall Ihren Personalausweis mit.

Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig.

Auch eine Beantragung per E-Mail an briefwahl@hachenburg-vg.de ist möglich. Bei schriftlichen Anträgen sind der Name, der Vorname und die Anschrift (Straße, Postleitzahl und Ort) und Geburtsdatum anzugeben. Darüber hinaus soll wegen der zweifelsfreien Identifikation des Antragstellers die Angabe der Wählerverzeichnis- sowie der Wahlbezirksnummer, die der Wahlbenachrichtigung entnommen werden können, erfolgen. Falls die Zustellung der Briefwahlunterlagen an eine von der Hauptwohnung abweichende Adresse gewünscht wird, muss auch diese Adresse angegeben werden.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen online über die Homepage der Verbandsgemeinde Hachenburg, www.hachenburg-vg.de, zu beantragen. Hier steht ein speziell vorbereitetes Online-Verfahren zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

Wer den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er hierzu berechtigt ist. Dabei ist zu beachten, dass eine bevollmächtigte Person maximal vier Wahlberechtigte vertreten kann. Dies ist gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung schriftlich zu versichern.

Uschi Klimes stellt in der Stadtbücherei aus

"Lichtblicke"

Reale Lichtreflektionen und Lichtspiele sind zwar in ihren Bildern wiederzufinden, doch auch Urlaube, Landschaften, schöne Erlebnisse oder Orte sind als Lichtblicke zu verstehen. Uschi Klimes malt seit Mitte der 90er Jahre - anfangs mit Aquarellfarben, Bleistift und Kohle, später mit Pastellkreiden. Die neuesten Werke sind Aquarelle mit Mischtechniken aus Sand, Spachtelmasse und pflanzlichen Teilen.

Interessierte können die Ausstellung bis 31.10.2013 zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei besichtigen.

700-Jahrfeier der Stadt Hachenburg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Das Jahr 2014 wirft seine großen Schatten bereits voraus.

Wie bekannt, wollen wir im kommenden Jahr den 700. Geburtstag der Stadtrechtsverleihung feiern. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird sicherlich die Eröffnung des rheinland-pfälzischen Kultursommers durch die Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die zuständige Ministerin Doris Ahnen hier in Hachenburg sein.

In einem mehrtägigen Fest - verbunden mit unserer Veranstaltung „Hachenburg spielt verrückt“ - geben sich nationale und internationale Künstler in unserer schönen Stadt die Hand.

Auf Anregung des Geschäftsführers des rheinland-pfälzischen Kultursommers Herrn Prof. Dr. Jürgen Hardeck, einer „unserer“ Hachenburger in Mainz, möchten wir auf einem Teil des Parkplatzes vor dem Vogtshof im Bereich des ehemaligen Hauses Christian einen Bauerngarten anlegen. Die Bauarbeiten hierzu erfolgen im Spätsommer. Die Idee ist, dass dieser Garten dann von Hachenburgern in Patenschaft bewirtschaftet wird. Wir glauben, dass dies ein nachhaltiges und sehr identitätsstiftendes Projekt ist, ganz abgesehen davon, dass die Innenstadt durch diese Maßnahme weiter an Attraktivität gewinnt.

Wenn Sie Interesse haben, an dem Projekt mitzuwirken, teilen Sie uns dies bitte unter Tel.-Nr. 801-194 oder e-mail: r.mueller@hachenburg-vg.de bzw. Tel.-Nr. 801-193 oder e-mail: u.kuschmirtz@hachenburg-vg.de mit.

Wir freuen uns jetzt schon auf eine „fruchtbare“ Zusammenarbeit und erfolgreiche Ernte.

Ihr
Peter Klöckner
Bürgermeister

Verbraucherzentrale seit 20 Jahren in Hachenburg

Langjährige Beraterin Monika Machner geht in den Ruhestand - Nachfolgerin ist Martina Röttig

Auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit in Hachenburg kann die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in diesem Jahr zurückschauen. Das wurde am 6. August in einer Feierstunde im Vogtshof gewürdigt, wo Stadt- und Verbandsbürgermeister Peter Klöckner die Gäste herzlich begrüßte. Er betonte, dass die unabhängige Beratung von Verbrauchern als Vor-Ort-Angebot ein wichtiger Service ist, der durch die Beschäftigten der Verbraucherzentrale – für Hachenburg bisher in Person von Monika Machner – hervorragend geleistet wird. Die Bedeutung dieser Arbeit würdigte auch Hendirk Hering, nicht nur heute als verantwortlicher Politiker, sondern auch aus seiner eigenen,  früheren Tätigkeit als junger Anwalt in dieser Institution.

„Wir freuen uns, dass unser Stützpunkt in den zurückliegenden 20 Jahren zu einer festen Institution in Hachenburg geworden ist und sehr rege genutzt wird“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Ermöglicht wird diese für die Bürgerinnen und Bürger sehr wertvolle Anlaufstelle durch eine kontinuierliche kommunale Mitfinanzierung. Anfang des Jahres konnten wir dank einer erhöhten finanziellen Zuwendung der Verbandsgemeinde unsere Beratungszeiten sogar um eine Stunde erweitern.“ Mit einer höheren Zuwendung stärkt die Verbandsgemeinde Hachenburg den Stellenwert der Beratungseinrichtung.

Wie gut das Angebot angenommen wird, zeigen die rund 10.000 Beratungs- und Informationskontakte der Verbraucherzentrale in den zurückliegenden Jahren, wobei Anfragen zu unerlaubter Telefonwerbung, untergeschobenen Verträgen, fragwürdigen Gewinnspielen und Internetabzocke in den letzten Jahren die großen Schwerpunkte in der persönlichen Beratung darstellten. Zu den weiteren Dauerbrennern in der Beratung gehörten Fragen zum Kaufrecht sowie zu Heizkostenabrechnungen und zum Wechsel des Stromversorgers.

Monika Machner, die den Stützpunkt Hachenburg von Beginn an betreute, verabschiedete sich nach 30 Dienstjahren bei der Verbraucherzentrale in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt ab September Martina Röttig an, die seit 1996 in der Beratungsstelle Mainz arbeitet.


Bilanz von 30 Jahren Verbraucherarbeit

Monika Machner begann ihre Arbeit 1983 bei der Verbraucherzentrale in der damaligen Beratungsstelle in Altenkirchen. Seit Oktober 1992 betreute sie zusätzlich den Stützpunkt in Betzdorf und ab September 1993 den Stützpunkt in Hachenburg. Als wegen Mittelkürzungen die Beratungsstelle Altenkirchen 1998 geschlossen werden musste, wechselte  Monika Machner in die Beratungsstelle Koblenz, in der sie vorher bereits als Vertretung tätig war und auch Sonderberatungen angeboten hatte.

„Fragwürdige Geschäftspraktiken, unerlaubte Telefonwerbung, untergeschobene Verträge und unseriöse Inkassoforderungen standen in den letzten Jahren ganz oben auf der Hitliste meiner Beratungen“, bilanziert Monika Machner ihre Arbeit bei der Verbraucherzentrale. „Dicht gefolgt waren diese Themen von den Maschen trickreicher Internetanbieter, die Internetnutzern mit ungewollten kostenpflichtigen Angeboten und versteckten Preishinweisen das Geld aus der Tasche zogen.“ Begonnen hatte die Arbeit der Verbraucherschützerin, die in der Region sehr bekannt und gut vernetzt ist, mit Anfragen zu Themen wie Umtausch und Garantie, Haustürgeschäfte, Rücktritt von Verträgen, mangelhaften Werkstatt- oder Handwerkerleistungen, Versicherungen sowie Überprüfung von Heizkostenabrechnungen. In 30 Jahren Verbraucherarbeit haben sich die Anfragen immer wieder geändert, neue Schwerpunkte und Themen kamen hinzu. Ulrike von der Lühe dankte der Beraterin für ihre langjährige, engagierte Arbeit im Dienste des Verbraucherschutzes.

Nachfolgerin steht in den Startlöchern

Ab September tritt Martina Röttig die Nachfolge von Monika Machner in Hachenburg an. Die Diplom-Oecotrophologin hat vier Jahre lang bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Heilbronn gearbeitet, bevor sie im Dezember 1996 zur Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in die Beratungsstelle Mainz wechselte. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt Martina Röttig. „Neben der individuellen Beratung will ich zunächst Kontakte knüpfen. Es wäre schön, wenn sich auch Kooperationspartner für künftige Aktionen  finden lassen.“ Inhaltliche Schwerpunkte von Röttigs Beratungsarbeit sind neben allgemeinen Verbraucherthemen und der Reklamationsberatung die Bereiche Telekommunikation und Medien. Zudem bietet die Beraterin Ratsuchenden, die ihren Energieversorger wechseln wollen, genauso Unterstützung an wie Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse sind. Mit Hilfe von Computerprogrammen unterstützt sie Interessierte dabei, den passenden Anbieter  zu finden. Im Energiebereich kann sie zudem Hinweise geben, ob der individuelle Energieverbrauch angemessen oder eher hoch einzuschätzen ist und dann zusätzlich auch Kontakt zum Energieberater der Verbraucherzentrale herstellen. 

Beratungszeiten

Martina Röttig berät künftig  jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr im Historischen Rathaus in den Räumen der Touristeninformation, Perlengasse 2, zu vielen Verbraucherthemen. Terminvereinbarung unter 0261/12727 ist erbeten. Per Mail ist Martina Röttig unter vb-hachenburg@vz-rlp.de zu erreichen. Sie wird künftig auch den Stützpunkt in Betzdorf betreuen.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat von 13.45 bis 18.15 Uhr bietet die Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung auch Energieberatung durch einen Fachmann in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11 in Hachenburg an. Die Themenpalette reicht von energiesparenden Maßnahmen über Warmwasserbereitung und Heizungstechnik bis hin zu regenerativen Energien. Terminvereinbarung für die Energieberatung ist möglich unter 02662/801-102.

Einsatzfahrzeug des Zweckverbandes Westerwälder Seenplatte

Vielen Wanderern und Besuchern der Westerwälder Seenplatte ist sicherlich schon häufig ein Quad-Fahrzeug begegnet.

Dieses feuerrote Gefährt ist jedoch kein Spielmobil, sondern ein Einsatzfahrzeug des Zweckverbandes, das von Thomas Koch aus Freilingen geführt wird. Mit diesem bereits im Jahre 2009 erworbenen Fahrzeug, das über eine "Vollausstattung", wie Astschere, Motorsäge und Machete verfügt, werden die Anlagen der Westerwälder Seenplatte unterhalten.

Aufgrund seiner Größe und Wendigkeit und da es zudem noch über einen Anhänger verfügt, ist es ein ideales Gefährt, um den Naturraum Seenplatte in Schuss zu halten.

Vogelbeobachtungsstand

Verbandsvorsteher Peter Klöckner und die Mitglieder des Zweckverbandes Westerwälder Seenplatte begutachteten vor der Sitzung, in der der Haushaltsplan 2013 und der Jahresabschluss 2011 beschlossen bzw. festgestellt wurde, den neu errichteten Vogelbeobachtungsstand.

Der aus Robinienholz geständerte Beobachtungsturm fügt sich in der Herstellungsart gut in die Landschaft am Ufer des Dreifelder Weihers ein.

Konzept- und Gründerpreis Pioniergeist 2013

Mit guten Gründungskonzepten punkten, Preisgelder für Existenzgründer im Gesamtwert von 30.000 Euro


Der Bewerbungsschluss für den Wettbewerb „Pioniergeist 2013“ naht: Noch bis zum 1. September 2013 können sich Existenzgründer bewerben, die im vergangenen oder laufenden Jahr ein Unternehmen in Rheinland-Pfalz gegründet haben oder in diesem Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gehen. Bei der gemeinsamen Aktion des SWR Fernsehens, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) erhalten der Erstplatzierte 15.000 Euro, der Zweitplatzierte 10.000 Euro und der Drittplatzierte 5.000 Euro. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2013“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Interessenten finden die Teilnahmebedingungen und die Bewerbungsunterlagen auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de oder unter www.pioniergeist.rlp.de.

Kinderhaus Hachenburg übt den sicheren Weg zur Schule

v.l.n.r.: Manfred Breitbach, Unfallkasse RLP; Manuel Seiler, Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Hachenburg; Sabrina Dierlich, Leiterin des Kinderhaus; Werner Kraus, Bezirksverkehrswacht Montabaur; Sabine Fink, Erzieherin im Kinderhaus; Dieter Mohr; Kreissparkasse Westerwald, Helga Hartmann; Erzieherin im Kinderhaus, Uwe Wöhlert, LBS Rheinland-Pfalz; Uwe Lollert, Verkehrssicherheitsberater der PI Montabaur

Zur optimalen Vorbereitung auf die anstehende Schulzeit gehört es für das Team des Kinderhauses Hachenburg ebenfalls dazu, mit den „I-Dötzchen“ den sicheren Weg zur Schule zu üben.

„Verkehrssicherheit gehört in unserer Kita zum Alltag“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Sabrina Dierlich. Für die Mädchen und Jungen ist die Sicherheit immer aktuell, wenn sie beim Ausflug oder Spaziergang unterwegs sind.

Das Kinderhaus beteiligt sich am Projekt „Sicher zur Schule“ der Landesverkehrswacht und der Unfallkasse, das vom Forum Verkehrssicherheit, von den Sparkassen und der LBS Rheinland-Pfalz unterstützt wird.

Das Verkehrssicherheitstraining, welches in enger Zusammenarbeit mit der hiesigen Polizeidienststelle durchgeführt wird, hilft den Kindern, Gefahren im Straßenverkehr zu meistern oder - noch besser - zu umgehen.

Die Wegeunfälle von Schul- und Kindergartenkindern sind zwar im vergangenen Jahr um 532 gesunken, doch insgesamt gingen bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in 2012 immer noch 5.482 Wegeunfallmeldungen ein, an denen Kita- und Schulkinder beteiligt waren. „Und genau hier möchten wir mit dem Schulungsprojekt gemeinsam gegensteuern“, so Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Im Zuge dieses Projektes ist eine neue Broschüre entstanden, die bewusst die Eltern anspricht, denen die Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder obliegt. Das neue Schulwegheft für Kinder eignet sich bestens dazu, das Erlernte nochmals nachzulesen und zu verinnerlichen.

Bei einem Ortstermin im Kinderhaus konnten sich alle Projektbeteiligten davon überzeugen, dass die Kinder durch die Arbeit mit dem Verkehrssicherheitsberater Uwe Lollert der Polizeiinspektion bestens auf die kommenden Herausforderungen im Straßenverkehr vorbereitet wurden.

Austausch von Wasseruhren in Steinebach an der Wied

In der Gemeinde Steinebach a.d.W. werden ab dem 26. August 2013 die vorhandenen Wasseruhren gegen neue Uhren entsprechend dem Eichgesetz durch die Monteure der Verbandsgemeindewerke - Betriebszweig Wasser - ausgetauscht. Den Monteuren ist zu den Zählern Zugang zu gewähren. Diese Arbeiten sind für die Grundstückseigentümer kostenlos.

Wir bitten unsere Kunden, sich den Stand der ausgebauten Uhr zu notieren, damit Sie bei der Jahresverbrauchsabrechnung eine Kontrollmöglichkeit haben.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Land fördert wasserwirtschaftliche Maßnahmen

Mit Bescheid vom 05.08.2013 wurde den Verbandsgemeindewerken Hachenburg ein zinsloses Landesdarlehn aus dem Zinszuschussprogramm im Umfang von 150.000 Euro gewährt.

Hierbei werden mehrere Vorhaben gefördert, bei denen zukünftig die häuslichen Abwässer der in verschiedenen Ortsgemeinden noch bestehenden einzelnen Außengebietsanwesen einer dem heutigen Stand der Technik entsprechenden biologischen Abwasserreinigung zugeführt werden.

In Betracht kommt in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten entweder eine Anbindung an die bestehenden Schmutzwasserkanäle oder aber die Errichtung von dezentralen Kleinkläranlagen.

Der Abschluss der Maßnahmen ist nach den in den letzten Tagen ergangenen neuen Förderrichtlinien der Wasserwirtschaftsverwaltung bis zum Ende des Jahres 2015 geboten.

Bestandteil dieser neugefassten Richtlinien ist erstmals auch der Fördertatbestand der Kanalsanierung, die alleine im Zuständigkeitsbereich der Verbandsgemeindewerke Hachenburg ein mittel- bis langfristiges Investitionsvolumen von rd. 40 Mio. Euro ausmacht.

Daneben legen die Richtlinien besonderen Wert auf die Ermittlung und Realisierung von Energieeinsparpotentialen  bzw. Eigenstromerzeugungen, wie dies beispielsweise schon viele Jahre durch das maßgeblich mit Klärgas befeuerte Blockheizkraftwerk an der Kläranlage Hachenburg geschieht.

Weitere Information zu diesem Themenkomplex „Prima Klima“ finden Sie auch im gleichlautenden Navigationspunkt auf unserer Internetseite.

„Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden!“

Marina (20) aus Höchstenbach schenkte einer Amerikanerin eine zweite Chance auf Leben.

Tübingen/Höchstenbach – Vor zwei Jahren hatte sich Marina Welker als potenzielle Stammzellspenderin bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. Jetzt ermöglichte sie mit ihrer Stammzellspende einer Patientin aus den USA die lebensnotwendige Transplantation. Auch hier in der Region sind zwei Menschen dringend auf eine Stammzellspende angewiesen, um überleben zu können. Um dem jungen Mann aus Hachenburg und der zweifachen Mutter aus Raubach zu helfen, organisieren Familienangehörige, Freunde und Vereine Registrierungsaktionen in Hachenburg, Raubach und Wittgert.

Ich habe mich direkt nach meinem 18. Geburtstag in die DKMS aufnehmen lassen“, erzählt Marina Welker. „Ich erinnere mich gar nicht mehr so genau, wann und wie ich erstmals von der DKMS erfahren habe, aber für mich war die Registrierung selbstverständlich. Ich habe ja auch einen Organspenderausweis.“ Etwa zwei Jahre später erfuhr die angehende Ergotherapeutin aus Höchstenbach, dass ihre Gewebemerkmale jetzt tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen. „Ich fand das unheimlich aufregend“, gesteht Marina. „Ich wusste im ersten Moment natürlich nicht, was da jetzt alles auf mich zukommt, aber es war völlig klar, dass ich das mache. Denn der Patient erfährt ja auch, dass es irgendwo jemandem gibt, der ihm helfen kann. Das wäre ja furchtbar, wenn man dann nicht helfen würde!“

In der Entnahmeklinik in Köln fand eine umfassende Voruntersuchung statt und anschließend gab man der 20-Jährigen ein Medikament mit, welches sie sich fünf Tage lang unter die Haut spritzte. Dieser körpereigene, hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. „Mich selbst zu spritzen, fiel mir leicht. Ich hatte ja auch schon einmal im Krankenhaus gearbeitet und dort Spritzen gesetzt“, so Marina. „Zur Entnahme selbst bin ich dann Begleitung meiner Mutter erneut nach Köln gefahren. Als ich - wie auch mehrere andere Spender - an das Gerät angeschlossen wurde, musste meine Mutter zunächst vor der Tür warten. Später erzählte sie mir, dass es sehr aufregend gewesen sei. Sie habe dort all die Kuriere gesehen, welche auf die Stammzellen warteten, um sie gleich nach Erhalt zu den Patienten in die USA, nach Frankreich oder Teheran zu fliegen. Als meine Mutter dann zu mir rein durfte, fragte sie mich, ob ich denn gar nicht neugierig sei, wohin meine Stammzellen gehen würden. Für mich war das bis dahin alles sehr abstrakt. Als ich jedoch während der Entnahme in einem  Buch mit sehr persönlichen Erfahrungsberichten  anderer Spender und Patienten blätterte, war ich sehr ergriffen. Mir wurde  plötzlich sehr bewusst, was es eigentlich bedeutet, einem Menschen diese überlebenswichtige Transplantation zu ermöglichen. Das war ein sehr besonderer Moment.“ Nach der Spende erfuhr Marina, dass ihre Stammzellen für eine etwa 34-jährige Frau aus den USA waren. „Ich fand das sehr aufregend. Ich war noch nie in den USA und jetzt waren meine Stammzellen also auf dem Weg dorthin.“ Mehr weiß Marina zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht über ihren ‘genetischen Zwilling‘, da  eine Spende in den ersten beiden Jahren anonym bleiben muss. „Ich hoffe, dass es der Frau bald besser geht. Es ist ein tolles Gefühl, dass ich ihr eine Überlebenschance ermöglichen konnte und ich würde ohne zu zögern jederzeit erneut Stammzellen spenden!“

Auch hier in der Region hoffen zwei Menschen auf einen ‚genetischen Zwilling‘. Ein 28-jähriger Mann aus Hachenburg und die 45-jährige Iris Schmidt aus Raubach, Mutter zweier Kinder, sind an Blutkrebs erkrankt. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich auf einer der folgenden Aktionen in der Region als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen:

  • Am Sonntag, 25.08.2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Raubach, Schulstraße 2 in 56316 Raubach
  • Am Samstag 31.08.2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle 2 in 57627 Hachenburg
  • Am Sonntag, 01.09.2013 von 11:00 bis 17:00 in der Haiderbachhalle
    Schulstraße, 56237 Wittgert

Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der DKMS für Aufnahme eines jeden neuen Stammzellspenders Laborkosten in Höhe von 50 Euro entstehen. Die  gemeinnützige Gesellschaft ist bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Jeder Euro zählt!

DKMS-Spendenkonto 10107704 bei der Sparkasse Siegen, BLZ 460 500 01
Weitere Informationen unter www.dkms.de.

10. gemeinsame Berufsinformationsbörse der Burggartenschule und Realschule plus / Fachoberschule Hachenburg

Montag, 02. September 2013, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg

Nach den überaus erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre wird auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Berufsinformationsbörse der Hachenburger weiter-führenden Schulen und der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten.

Fast 50 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region werden vielfältige Ausbildungsberufe präsentieren.

Zu dieser Informationsveranstaltung sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung interessierte Personen herzlich eingeladen.

Für einen kleinen Imbiss und gekühlte Getränke ist gesorgt.

An die Anwohner der Albertine-von-Grün- und Theodor-Fliedner-Straße in Hachenburg

Am Dienstag, dem 10.09.2013, soll mit allen interessierten Anwohnern der o.g. Straße über die endgültige Verkehrsführung und Beschilderung dieser beiden Straßen gesprochen werden. Hierzu werden wir uns um 15.00 Uhr im Kreuzungsbereich der Bleichstraße - Theodor-Fliedner-Straße und Albertine-von-Grün-Straße treffen.

Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg

Astrid Lindgren


Der Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg startet in die neue Leseclubsaison. Ab sofort können sich Kinder im Grundschulalter in der Bücherei anmelden und einen Leseclubausweis mit allen Terminen für das nächste Leseclubjahr abholen.
Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 treffen sich an jedem 1. Dienstag im Monat.

Geschichten von Michel, der mehr Unfug macht, als das Jahr Tage hat, werden in netter Atmosphäre und gemütlicher Runde von Lena Frohn, 12 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.
Am Ende jeder Lesung malen die Teilnehmer des Leseclubs ein Bild zu der vorgelesenen Geschichte. Die Bilder werden im Anschluss in der Bücherei ausgestellt. Außerdem findet monatlich ein gemaltes Bild einen Platz auf dem Ankündigungsplakat für das nächste Clubtreffen.
Für jede Teilnahme an einem Leseclubtreffen erhalten die Kinder einen Stempel im Clubausweis. Am Ende des Leseclubjahres erhält man entsprechend der Anzahl der Stempel eine kleine Überraschung. Außerdem kann der Clubausweis vor den Sommerferien 2014 in eine Eintrittskarte für die Lesesommerabschluss-Veranstaltung eingetauscht werden.
Wie in diesem Jahr werden auch zum Abschluss des kommenden Leseclubs alle gemalten Bilder von einer Jury betrachtet und bewertet.

Die Kinder treffen sich erstmals am Dienstag, 03. September 2013, in der Bücherei. Die Lesungen beginnen jeweils um 16.00 Uhr und dauern ca. eine Stunde.
Clubausweise sind schon jetzt in der Bücherei erhältlich.
Nähere Informationen unter Tel. 02662/939451, Stadtbücherei Hachenburg.

Lena Frohn wird auch in diesem Jahr wieder als Vorleserin im Leseclub aktiv sein.

Wieder berufstätig werden?!

Beratungstag am 09.09.2013 in Hachenburg

Veranstalter: Beratungsbüro Frau & Beruf Neue Kompetenz,
in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten von Hachenburg, Frau Silke Hanusch

Viele Frauen können nach längerer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ihre fachlichen Stärken und Fähigkeiten nur noch schwer einschätzen: Welche beruflichen Chancen habe ich nach der Familienphase überhaupt? Wie kann ich meine Rückkehr ins Berufsleben planen? Wie kann ich meine beruflichen Qualifikationen erneuern oder erweitern?

Hier setzt das Beratungsangebot der Neuen Kompetenz an. Seit fast 15 Jahren bietet diese vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen geförderte Einrichtung Frauen in der Region wertvolle Unterstützung für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf. Auch immer mehr Väter in der Elternzeit machen von dem kostenlosen Beratungsangebot der Neuen Kompetenz Gebrauch.

In den Beratungsgesprächen geht es zunächst einmal darum, die aktuelle Situation der Ratsuchenden zu analysieren. Dazu gehören das persönliche Umfeld sowie die bisherigen Berufserfahrungen. Gemeinsam mit der Beraterin können die Ratsuchenden ihre beruflichen Vorstellungen klar herausarbeiten und konkrete Perspektiven erarbeiten. Die Zielsetzungen können dabei in die verschiedensten Richtungen gehen, vom 400,00 €-Job bis zum Weg in die Selbstständigkeit.

Der berufliche Wiedereinstieg sollte sorgfältig geplant werden. Mit kompetenter Unterstützung lassen sich berufliche Pläne leichter in die Tat umsetzen.

Die Einzelberatungen finden am Montag, 09.09.2013 vormittags in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstr. 11 im kleinen Sitzungssaal statt.
Die Beratungen sind kostenlos.

Anmeldung: Beratungsbüro Neue Kompetenz, Tel.: 0 26 81 / 98 61 29.
E-Mail: buero@neuekompetenz.de. Weitere Informationen finden Sie unter www.neuekompetenz.de.

Interview mit Bettina Steinbauer, Aktionsleiterin der Spenderneugewinnung bei der

Frage: Wer kommt als Spender in Frage, wer nicht?

[Bettina Steinbauer] Grundsätzlich kommt jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt, als Spender in Frage. Ausschlussgründe sind unter anderem schwere Erkrankungen des Herzens oder der Lunge, Krebserkrankungen, Hepatitis B, C oder D oder auch chronische Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes. Für Detailfragen steht am Aktionstag ein DKMS- Betreuer vor Ort zur Verfügung.


Warum ist die Altergrenze auf 55 Jahre beschränkt?

[Bettina Steinbauer] Ein höheres Spenderalter gilt nach Literaturlage als eindeutiger Risikofaktor für den Erfolg der Transplantation. Aus diesem Grund gibt es einen Konsensus zwischen medizinischer Dachgesellschaft, den Spenderdateien und dem Zentralregister, der diese bekannte Altersobergrenze für Deutschland festgelegt hat. Und dies übrigens im internationalen Vergleich recht großzügig; es gibt Dateien in Nachbarländern, die bereits bei 35 die Obergrenze setzen. All unsere Spender bleiben bis zur Vollendung des 61. Lebensjahres in der DKMS als potentieller Stammzellspender aktiv.


Frage: Wie läuft die Registrierung am Aktionstag ab?

[Bettina Steinbauer] Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut aus der Armvene entnommen. Das Blut wird anschließend in einem Labor typisiert. Für den Spender ist das am Aktionstag zunächst eine Sache von 5-10 Minuten und ein kleiner Pieks. Damit ist der erste Schritt getan, um einem Menschen das Leben retten zu können.  


Frage: Wonach wird die Blutprobe untersucht?

[Bettina Steinbauer] Bei einer Typisierung werden die Gewebemerkmale des Blutes bestimmt. Die Blutgruppe spielt hier keine Rolle. Die Befunde werden anschließend anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender Register (ZKRD) in Ulm weitergeleitet, wo sie für Patientenanfragen aus dem In- und Ausland zur Verfügung stehen.


Frage: Die Aufnahme in die DKMS kostet 50 Euro. Wofür wird das Geld benötigt?

[Bettina Steinbauer] Die Bestimmung der Gewebemerkmale des Blutes ist eine sehr aufwendige Laboruntersuchung. Für die Neuaufnahme eines potenziellen Lebensspenders entstehen der DKMS  Kosten in Höhe von 50,- Euro, die weder von den Krankenkassen übernommen noch staatlich bezuschusst werden, sondern allein durch Spendengelder finanziert werden müssen. Wir wissen natürlich, dass nicht jeder seine Typisierungskosten selbst tragen kann. Aber auch kleine Beträge helfen. Jeder Euro zählt!


Frage: Wann kommt man als Stammzellenspender in Frage?

[Bettina Steinbauer] Die Gewebemerkmale von Patient und Spender müssen nahezu hundertprozentig übereinstimmen, damit eine Transplantation erfolgreich durchgeführt werden kann. Anders als bei den verschiedenen Blutgruppen, ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale zweier Menschen allerdings äußerst selten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass so viele Menschen wie möglich als potenzielle Stammzellspender registriert sind. 


Frage: Wie groß ist die Chance, einen passenden Spender zu finden?

[Bettina Steinbauer] Bei häufigen Merkmalskombinationen kann ein Spender unter 20.000 gefunden werden, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein passender Spender.


Frage: Was geschieht mit den Blutproben, die abgegeben werden?

[Bettina Steinbauer] Alle Blutproben der Aktion werden sofort nach der Aktion ins Labor gebracht und untersucht!  Im Labor werden zehn Gewebemerkmale nalysiert. Entscheidend für eine Stammzellspende ist die Übereinstimmung von mindestens acht Gewebemerkmalen zwischen Patient und Spender.


Frage: Gesetzt den Fall, die HLA-Merkmale eines Spenders stimmen mit denen eines Patienten überein. Was geschieht danach?

[Bettina Steinbauer] Kommt man als Spender für einen Patienten in Frage, kommt es zu einer Bestätigungstypisierung. Der potenzielle Spender wird gebeten, erneut eine Blutprobe abzugeben. Wird der Befund bestätigt, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich der potenzielle Spender endgültig entscheiden muss, ob er für den Patienten zur Verfügung stehen will. Wenn er "ja" sagt, wird bei ihm ein gründlicher Gesundheits- Check-up durchgeführt.
Die bloße Registrierung bei der DKMS beinhaltet zunächst nicht die bindende Verpflichtung zu einer tatsächlichen Stammzellspende. Denn oft kommt es erst nach Jahren zu einer Anfrage für eine Stammzellspende und in dieser Zeit können im Leben eines Spenders Umstände (z.B. Krankheiten) eingetreten sein, die eine Stammzellspende unmöglich machen. Natürlich sollte jeder zum Zeitpunkt der Typisierung grundsätzlich zu einer Spende bereit sein.


Frage: Was passiert bei einer Knochenmark- oder Stammzellentnahme?

[Bettina Steinbauer] Es gibt zwei verschiedene Entnahmeverfahren:

1. Seltener durchgeführt wird inzwischen die Knochenmarkentnahme, bei der dem Spender das  Blut-Stammzellgemisch unter Vollnarkose direkt aus dem Beckenkamm (nicht Rückenmark!) entnommen wird. Es bildet sich übrigens nach zwei Wochen wieder vollständig nach.

2. Die wesentlich häufigere Methode (80%) ist die periphere Stammzellentnahme: Dem Spender wird über mehrere Tage ein Medikament verabreicht, welches die Produktion der Stammzellen im Knochenmark anregt und diese in die Blutbahn ausschwemmt. Nach dieser Vorbehandlung werden die Stammzellen über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt.


Frage:  Muss sich der Spender auf einen längeren Krankenhausaufenthalt gefasst machen?

[Bettina Steinbauer] Bei der Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm ist in der Regel ein Krankenhausaufenthalt von etwa drei Tagen erforderlich (1. Tag: Aufnahme, 2. Tag: Entnahme, 3.Tag: Entlassung). Der ganze Eingriff selbst dauert etwa eine Stunde.
Die periphere Entnahme der Stammzellen erfolgt ambulant in einer Entnahmeklinik und dauert in der Regel drei bis vier Stunden. Eventuell ist eine zweite Entnahme am Folgetag notwendig. Der Spender wird nicht stationär aufgenommen sondern übernachtet im Hotel.

Frage: Was sind die Anzeichen für einen Erfolg einer Stammzelltransplantation?

[Bettina Steinbauer] Nach etwa zwei bis vier Wochen gibt der Anstieg der weißen Blutkörperchen erste Anhaltspunkte dafür, ob die neuen Stammzellen ihre Aufgabe aufgenommen haben und – wie gewünscht - gesunde Blutzellen bilden. Ist beim Patienten ein stetiger Anstieg weißer Blutkörperchen nachweisbar ist, steigt auch seine Chance auf ein zweites Leben.

Frage: Welche Risiken gibt es bei der Stammzellentnahme?

[Bettina Steinbauer] Bei der Knochenmarkentnahme besteht gegebenenfalls für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz. Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko.
Bei der peripheren Stammzellentnahme können während der Stimulation (Anregung) der Stammzellproduktion durch die körpereigene Substanz G-CSF Gliederschmerzen auftreten, die mit denen während einer Grippe vergleichbar sind. Diese können mit einem leichten Schmerzmittel sehr gut behandelt werden. Mit der Spende klingen die Schmerzen umgehend ab.

Frage: Welches Krankenhaus entnimmt dem Spender Stammzellen?

[Bettina Steinbauer] Die DKMS kooperiert bundesweit mit ausgesuchten und routinierten Entnahmezentren. Die gesamte Reiseabwicklung inklusive Unterkunft übernimmt die DKMS für ihre Spender. Dem Spender entstehen keine Kosten.

Die Bleifußblättrige Ambrosie: Gesundheitsgefahr und Kostenfaktor!

Aus den folgenden pdf-Dateien können die wichtigsten Informationen zur "Bleifußblättrigen Ambrosie" entnommen werden!

Was macht diese Pflanze so gefährlich?

Der Kostenfaktor

Bekämpfung

Erkennen der Ambrosie

Bauarbeiten an Kreisstraße K 20 in Limbach

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass ab Montag, den 26.08.2013 die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Limbach im Bereich der Hauptstraße / Bornstube beginnen werden.

Aufgrund der erforderlichen Bauarbeiten muss die Ortsdurchfahrt für den Durchgangsverkehr  voraussichtlich bis Ende Juli 2014 voll gesperrt werden.
Der LBM Diez wird gemeinsam mit der Gemeinde Limbach und den Verbandsgemeindewerken Hachenburg in diesem Abschnitt eine grundhafte Erneuerung vornehmen.

Auf einer Länge von cirka 810 Metern erfolgen der Ausbau der Fahrbahn und Gehwege, sowie die komplette Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Die Umleitung erfolgt über Streithausen, L 288, B 414 in Richtung Astert und umgekehrt.
 
Für die Linien- und Schulbusse gibt es eine gesonderte Regelung, sodass die Fahrpläne weitgehend eingehalten werden können. Sollten Änderungen erforderlich werden, so werden diese per Aushang veröffentlich gemacht.

Für etwaige Beeinträchtigungen bitten die drei Vorhabenträger gemeinschaftlich um Verständnis.

25.000ster Badegast im Löwenbad Hachenburg

Nachdem Ende Juli nur 12 Tage nach Eröffnung bereits die 10.000ste Besucherin im Löwenbad Hachenburg ihre Bahnen zog  konnte am 18.08.2013 nun schon der nächste Rekord verbucht werden: der 25.000ste Badegast!

Stefanie Schuster heißt die Glückliche, die als kleines Dankeschön eine Zehnerkarte erhält.

Für das Löwenbad ist das ein gelungener Auftakt nach der langen Schließphase.

Projekt „Heuzeroth 2014“ macht Fortschritte

v.l. Rolf Trommershäuser, Bruno Struif, Norbert Ferger, Karl Wilhelm Breidenstein, Sabine Herrmann, Antje Steinhaus, Bürgermeister Peter Klöckner und Dr. Jens Friedhoff

Suche nach Objekten geht weiter - Beteiligung am Mundart-Projekt erwünscht

Das Heuzeroth-Projekt-Team traf sich zum 4. Arbeitstreffen im Stadtarchiv. Bürgermeister Peter Klöckner wollte nur eine Viertelstunde verweilen, blieb dann aber über eine dreiviertel Stunde, um sich über den neuesten Stand zu informieren. Er zeigte sich gebannt vom bisherigen Ergebnis der Suche und Vorarbeiten. Zum 700-jährigen Stadtjubiläum wird im August und September 2014 eine Ausstellung im Vogtshof zu sehen sein, in der ein repräsentativer Querschnitt des künstlerischen Werkes von Emil Heuzeroth gezeigt und Fotos und Dokumente aus dem Leben von Emil und Friedrich Wilhelm Heuzeroth präsentiert werden. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Buch über die beiden Brüder.

Im Jubiläumsjahr werden außerdem Abende mit Hachenburger Mundart nach dem Vorbild von Emil Heuzeroth und anderen Hachenburger Originalen (wie Paul Orthey, Paul Bechtel, Änne Idelberger) veranstaltet. Viele „aale Hacheboarjer und aale Alstärrer“, darunter auch Mitglieder der Kirmesgesellschaften, haben sich zur Mitarbeit bereit erklärt.

An weiteren Mitstreitern wird dennoch gesucht. Die erste Zusammenkunft der Mundart-Vertreter des Heuzeroth-Projektes wird nach Mitte September 2013 erfolgen.

Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff hatte einige Bilder von Emil Heuzeroth aus der städtischen Sammlung mitgebracht. Bruno Struif von der GeschichtsWerkstatt Hachenburg erläuterte den aktuellen Stand des Buches. Hierin werden neben Leben und Werk von Emil Heuzeroth zahlreiche bisher unbekannte Fotos und Dokumente gezeigt, die den Heimatdichter und Künstler, den „Wäller mit vielen Talenten“, lebendig werden lassen.

Ein weiteres Kapitel der Publikation ist dem großen Erzähler Friedrich Wilhelm Heuzeroth, Emils Bruder, gewidmet. Dessen Lebensgang, seine heimatgeschichtlich hochinteressanten Berichte und die „aalen Verzellcher“ stehen hier im Mittelpunkt.
Hachenburger Originale werden uns in diesem Buch ebenso begegnen wie alte Bräuche, Jungenstreiche, Jahrmarkttreiben, Kirmestraditionen, verschwundene Bauobjekte und bunte Karnevalsveranstaltungen. Abgerundet wird das Werk durch eine kunsthistorische Betrachtung zum Werk von Emil Heuzeroth und einer Darstellung der stadtgeschichtlichen Bedeutung von Friedrich Wilhelm Heuzeroth.

Im Wesentlichen wurden bisher Objekte erfasst, die sich im Besitz von Stadtarchiv und Landschaftsmuseum, verschiedenen Privatpersonen sowie insbesondere bei den Enkeln Emil Heuzeroths befinden. Hilfreich sind auch erste Beiträge aus der Bürgerschaft. Eine Herausforderung bereitet die Suche nach dem verstreuten Nachlass von Friedrich Wilhelm Heuzeroth. Seine Tochter Hanna, verheiratete Lehmann, verteilte in fortgeschrittenem Alter ihre Habe, so dass zahlreiche Dokumente und Objekte (wie sein Meisterbrief, Wanderbuch, Militärpass, seine Auszeichnungen militärischer und ziviler Art, Ehrenurkunde der Feuerwehr, Ernennung zum Obermeister des Schreinerhandwerks usw.) bisher noch nicht auffindbar waren. Hier bittet das Projekt-Team um Unterstützung. Vielleicht können noch vorhandene Objekte und Dokumente fotografiert oder eingescannt werden, um sie im Buch und in der Ausstellung zeigen zu können. Auch Fotos von Möbelstücken, die Friedrich Wilhelm Heuzeroth gefertigt hat, sind von großem Interesse.

Interessierte melden sich bitte bei K.W. Breidenstein, Tel.: 02662-942197 oder k.w.breidenstein@t-online.de oder der GeschichtsWerkstatt Hachenburg e.V., Tel. 02662-949990 oder info@geschichtswerkstatt-hachenburg.de

Gespräch über den demographischen Wandel

v.l.: Pfarrerin Anke Geisdorf, Pfarrer Benjamin Schiwietz, Pröpstin Annegret Puttkammer, Bürgermeister Peter Klöckner, Dekan Martin Fries

Nord Nassaus Pröpstin Annegret Puttkammer besucht Hachenburg

Zu einem Gespräch über die Auswirkungen des demographischen Wandels hat sich die Pröpstin von Nord Nassau, Annegret Puttkammer, mit Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg Peter Klöckner im Hachenburger Rathaus getroffen. Begleitet wurde sie vom Dekan des Evangelischen Dekanats Bad Marienberg und Pfarrer der Kirchengemeinde Altstadt, Martin Fries, Pfarrerin Anke Geisdorf (Ev. Kirchengemeinde Hachenburg) und Pfarrer Benjamin Schiwietz (Ev. Kirchengemeinde Altstadt). In der Hachenburger Kernstadt und im nahen Umland gebe es bislang keine wesentlichen Probleme mit dem Geburtenrückgang oder Wegzug, berichtete Bürgermeister Klöckner. Ganz im Gegenteil, in Hachenburg wachsen die Bevölkerungszahlen langsam, aber stetig an. Dafür werde in Hachenburg viel getan, sagte Klöckner: „Wir sehen uns im Wettbewerb mit anderen Städten und wollen mehr Lebensqualität bieten.“ Hachenburg ziehe durch einen guten und stabilen Arbeitsmarkt, Familienfreundlichkeit und ein reges kulturelles Angebot interessierte Neubürger an. Das habe dafür gesorgt, dass in der Innenstadt heute mehr und jüngere Menschen leben, als in den siebziger Jahren. „Wir haben eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und machen seit über zwanzig Jahren intensive Kulturarbeit. Das bringt viele Künstler nach Hachenburg und sorgt dafür, dass hier Menschen aus mehr als 50 Nationen leben“, berichtete der Bürgermeister nicht ohne Stolz. Dennoch wurde bei dem offenen Austausch zwischen den evangelischen Kirchenvertretern und dem Vertreter der Kommune schnell deutlich, dass die insgesamt älter werdende Gesellschaft mannigfaltige Anforderungen sowohl an die Kommunalverwaltung als auch an die Evangelische Kirche stellt. Besonders der Zuzug vom Land in die Städte mache bei abgelegenen Orten mit schlechter Infrastruktur Probleme, berichtete Dekan Fries. Dabei könnten Kommune und Kirchengemeinde einander stärker als bisher nützen, meinte Annegret Puttkammer: „Um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, müssen spezifische Angebote entwickelt werden.“ Sie plädierte für innovative Lösungen, zum Beispiel, indem Kirchen für Konzerte geöffnet oder Gemeinde- und Dorfgemeinschaftshäuser zusammengelegt werden. Für Pröpstin Puttkammer war Hachenburg die letzte Station ihrer diesjährigen Sommereise, auf der sie mit mehreren Bürgermeistern in Nord Nassau, zum Beispiel in Wirges, Siegbach-Eisemroth und Dietzhölztal sprach.

Insgesamt 42 Stolpersteine in Hachenburg verlegt

Foto: Michael Söhngen

Am 23. August kam der Kölner Künstler Gunter Demnig nach Hachenburg, um bei der zweiten Verlegeaktion weitere 25 Stolpersteine in die Bürgersteige der Stadt einzubetten. „Damit erinnern wir an 42 jüdische Mitbürger Hachenburgs, die Opfer des Holocaust wurden“, erläuterte Bruno Struif von der GeschichtsWerkstatt Hachenburg. „Auch in Hachenburg herrschte der Terror“, führte er weiter aus und brachte Beispiele, wie in Hachenburg zur Nazi-Zeit mit jüdischen Mitbürgern umgegangen wurde. Es sei daher immer wieder notwendig, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Dazu gehöre auch die Erinnerung an die Menschen, die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden.
Anschließend sprach der Erste Beigeordnete Charly Röttig zu den bei der Verlegung anwesenden Personen und Schulklassen. Er konnte berichten, dass 1896 in der Zeitschrift „Der Israelit“ geschrieben stand, dass „in Hachenburg Christen und Juden in völliger Eintracht zusammen leben würden und dass der Antisemitismus hier keinen Eingang fände“. Dass diese Zustände nicht bestehen blieben, sei allen bekannt. Er dankte den Herren Güth und Kempf, dass sie die Geschichte der Hachenburger Juden und die damaligen Vorgänge in dem ZACHOR-Buch festgehalten hätten. Weiterhin dankte er der GeschichtsWerkstatt. Sie habe dafür gesorgt, dass die Idee des Künstlers Gunter Demnig aufgegriffen und mit Hilfe der Stadt die Stolpersteine in Hachenburg verlegt wurden. „Die Stadt nimmt gerne an der Aktion „Stolpersteine“ teil, weil wir zu der Vergangenheit stehen und wir verhindern wollen, dass irgendwann in der Neuzeit wieder Stolpersteine verlegt werden müssen“, stellte Charly Röttig abschließend fest. Wie schon bei der ersten Verlegung gab Johannes Kempf zu jedem Gedenkstein einen Kurzbericht über Leben und Schicksal der ermordeten Juden und ihrer Familien.

Stolpersteine wurden diesmal in der Borngasse, Leipzigerstraße, Wilhelmstraße, Judengasse, Rheinstraße, Koblenzer Straße und am Johann-August-Ring verlegt. An einigen Orten boten die amerikanische Sängerin Nancy Fox zusammen mit dem in New York lebenden Kenneth Young jüdische Lieder dar. Schüler der Grundschule Altstadt unter Leitung von Thomas Hrdina sangen ein Lied bei der Verlegung in der Koblenzer Straße. Alle 25 Steine wurden von der GeschichtsWerkstatt mit einer weißen Rose und roten Blütenblättern geschmückt. Die 17 Gedenksteine vom vergangenen Jahr wurden zur Erinnerung mit roten Rosen bedacht.

Die 42 Stolpersteine in Hachenburg sind ein kleiner Bestandteil des Gesamtkunstwerks von Gunter Demnig, das die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig halten soll. Es umfasst mittlerweile 42.500 Stolpersteine in 15 Ländern Europas. Der Künstler schilderte in seinem Vortrag im Ausstellungsraum der GeschichtsWerkstatt eindrucksvoll seinen Werdegang und die Entstehung dieses dezentralen Denkmals.

GeschichtsWerkstatt Hachenburg e.V., Hindenburgstr. 7, 57627 Hachenburg. Telefon: 02662 – 94 99 90   www.geschichtswerkstatt-hachenburg.de info@geschichtswerkstatt-hachenburg.de

Vandalismus in Hachenburg

In der Nacht vom 17.08.2013 auf den 18.08.2013 haben Unbekannte durch die mutwillige Zerstörung der Grünanlagen im Alexanderring in Hachenburg (Bereich der Fachhochschule der Bundesbank – Schloss) einen Schaden in Höhe von ca. 1.000 € verursacht.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstr. 11, 57627 Hachenburg, Tel.: 02662/801-0, E-Mail: info@hachenburg-vg.de.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast in Hachenburg

„Ich bin ja schon häufiger im wunderschönen Hachenburg gewesen“, so begrüßte Malu Dreyer im Hachenburger Vogtshof Bürgermeister Peter Klöckner, die Leiterin der Hachenburger KulturZeit Beate Macht und die Chefin der Stadtbücherei Delya Gorges und viele weitere Gäste. In ihrer Eigenschaft als Ministerpräsidentin war dies nun der erste offizielle Besuch.
Bürgermeister Peter Klöckner nutzte die Gelegenheit, um sich bei der „Landesmutter“ für eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und für eine vorbildliche Unterstützung durch das Land zu bedanken. „Wir haben nichts zu klagen“, formulierte Peter Klöckner die kommunalpolitische Situation in Hachenburg. Trotz großer finanzieller Herausforderungen sei man in Hachenburg stets in der Lage, wichtige zukunftsweisende Projekte anzugehen und zu realisieren. Hachenburg gelte für viele Kommunen im Land als Vorzeigeort.
Dazu gehöre auch das Engagement in Bildung, wie Beate Macht ergänzte, und auf die Anfänge der Hachenburger KulturZeit verwies. Heute biete die HKZ Bildungsarbeit auf hohem Niveau. In weit mehr als 50 Veranstaltungen jährlich finden Bürger und Besucher ein Kulturprogramm, das für den Norden des Landes einmalig ist. Nicht zuletzt deshalb werde auch im kommenden Jahr der Rheinland-pfälzische Kultursommer in Hachenburg eröffnet. Der Dank galt Ministerin Doris Ahnen und selbstverständlich auch der Ministerpräsidentin für diese Auszeichnung. Klöckner betonte auch die Bedeutung der Kulturarbeit für die Standortpflege. Hachenburg sei, wenn auch in kleinen Schritten, eine wachsende Stadt. Mit der großen Unterstützung durch das Land bei der Stadtkernsanierung sei es gelungen, eine Verödung der Innenstadt zu verhindern. Ein engagierter Einzelhandel und eine junge Wohnbevölkerung in der Innenstadt seien schon eine Besonderheit.
Delya Gorges, die seit einigen Jahren die Stadtbücherei leitet, konnte ebenfalls mit guten Ergebnissen aufwarten. Sie empfand es, ebenso wie Malu Dreyer, als eine bemerkenswerte Leistung der Stadt, ein so hochqualitatives Angebot bereit zu halten, das ebenfalls weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde Hachenburg genutzt werde. "In der Stadtbücherei sind alle Medien vertreten", so Delya Gorges, die rund ums Buch auch jede Menge Veranstaltungen in den Räumen der Bücherei anbietet.
Ministerpräsidentin Dreyer zeigte sich mehr als beeindruckt von dem Hachenburger Konzept und hinterfragte auch die Finanzierung der enormen freiwilligen finanziellen Leistungen. Hierzu konnte Peter Klöckner berichten, dass sich der Rat zwar eine Selbstbeschränkung bei diesen Ausgaben gegeben habe, aber ein guter Mittelstand und viele innovative Projekte gerade im Bereich der regenerativen Energien auch Geld in die kommunalen Kassen spülen. Projekte, die sich so nicht oft im Land wiederfinden.
Beigeordnete Gabriele Greis stellte daraufhin den Familienbesuchsdienst der VG vor. Hier bekommen frischgebackene Eltern auf Wunsch Besuch einer Mitarbeiterin, die sämtliche Angebote rund ums Kind in der Verbandsgemeinde und darüber hinaus vorstellt 
In diesem Zusammenhang bat Dr. Dieter Schönwitz die Ministerpräsidentin um Informationen zum Bau eines Mehrgenerationenhauses. Landtagsabgeordneter und Fraktionschef der SPD Hendrik Hering sicherte seine Unterstützung zu und war sichtlich stolz auf die Erfolge in seiner Heimatstadt.
Die mitangereiste SPD-Bundestagskandidatin Gabi Weber gratulierte ebenso wie Malu Dreyer den „Machern“ in Hachenburg für vorbildliche kommunale Arbeit. Mit den besten Wünschen und der Zusicherung auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit verabschiedeten sich die Gäste in die Landeshauptstadt.

Schwimmabzeichen für Kinder und Jugendliche im Löwenbad Hachenburg

Weitere Informationen erhaltet Ihr unter www.loewenbad-hachenburg.de

Ausstellung der Informationstafeln für historische Gebäude der Stadt Hachenburg

Die Stadt Hachenburg plant insgesamt 27 historische Gebäude in der Stadt Hachenburg mit Informationstafeln auszustatten.

Die Tafeln beinhalten eine Kurzbeschreibung der Gebäudeart, eine Zeitskala, die auf wichtige Daten der Vergangenheit hinweist, sowie eine historische Gebäudeansicht.
Weiterhin ist ein sogenannter QR-Code auf den Tafeln abgebildet, der den Interessierten die Möglichkeit bietet, die Infos auf ihrem Handy abzurufen.

Damit sich die Hachenburger Bürger und Bürgerinnen „ein Bild“ von den Tafeln machen können, werden die beiden Entwurfsexemplare ab dem 09.09.2013 bis zum 20.09.2013 im Foyer des Rathauses ausgelegt.

Für nähere Informationen oder bei Rückfragen steht Ihnen Frau Emmerich unter 02662/801-150 zur Verfügung.

Quantensprung in der Schulentwicklung

Verbandsgemeinde Hachenburg will Grundschulen flächendeckend mit Smartboards ausstatten

Tafel, Kreide und nasse Schwämme werden zukünftig nicht mehr allein für die Arbeiten in und mit einer Klasse zum Einsatz kommen. Das Smartboard, eine Art elektronischer Alleskönner für die Wand, das schon viele weiterführende Schulen nutzen, soll nun auch in alle Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg Einzug halten – so Bürgermeister Peter Klöckner.

Die Grundschule in Kroppach nutzt bereits seit zwei Jahren ein solches Smartboard. „Das ist eine wirklich gute Sache“. Rektorin Gabi Hastrich zeigt viele Gründe auf, weshalb es im Unterricht nicht mehr wegzudenken ist. „Da ist zunächst der hohe Aufforderungscharakter für die Kinder. Durch die visuellen Reize ist die Aufmerksamkeit der Schüler erhöht. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Nutzung einer großen Vielfalt an Materialien, beginnend mit Software, Webseiten, CD-ROMs, DVDs, Audiodateien bis hin zu Videos. Außerdem spricht das Smartboard unterschiedliche Lerntypen an – visuell, auditiv, kinästhetisch – durch den Einsatz von farbigen Bildern, Musik, Sounds, Videos und der Möglichkeit, Objekte direkt am Board physisch zu bewegen.“ Als Fazit hält sie fest, dass die interaktive Tafel das Medium der Zukunft ist, wie sich auch in den Veröffentlichungen und Entwicklungen der Schulbuchverlage zeige. So seien die Schulbücher größtenteils bereits digital einzusehen und immer mehr vorgefertigtes Material erscheine auf dem Markt. Die Austauschbörsen für interaktives Unterrichtsmaterial im Internet entwickeln sich immer weiter.

Nicht zuletzt dieser letzte Punkt war es, der für Erste Beigeordnete Gabriele Greis die Ausstattung der Grundschulen mit Smartboards wünschenswert macht. „Immer mehr Schulen entscheiden sich für den Weg, die interaktiven Tafeln mit in den Unterricht einzubeziehen. Da wir möchten, dass alle Grundschulen in der VG gleich ausgestattet sind, damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, ist es uns wichtig, flächendeckend auch die gleiche Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Außerdem können die Schulen damit das gleiche Unterrichtsmaterial nutzen und sich untereinander vernetzen.“