Vortragsveranstaltung zum Tag des Offenen Denkmals am 08.09.2013

500 Jahre Garantie!

Fachwerk in Hachenburg und Umgebung

Zu einem virtuellen Denkmal-Spaziergang durch die Hachenburger Innenstadt und die historischen Ortskerne der Umgebung lädt das Stadtarchiv Hachenburg am diesjährigen Tag des Offenen Denkmals ein.
Präsentiert werden städtische und ländliche Fachwerkbauten aus vier Jahrhunderten sowie Möglichkeiten und Grenzen einer denkmalverträglichen Sanierung historischer Bauten.


Veranstaltungsort: Vogtshof (Löwensaal)
Termin: Sonntag, den 08. September 15.00 Uhr
Veranstalter: Stadtarchiv Hachenburg (Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg;  
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de)

Landrat Achim Schwickert zu Gast in Hachenburg

Der Westerwälder Landrat Achim Schwickert besuchte in der vergangenen Woche die Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg.

„Ich besuche gerne die Gemeinden und Betriebe, um mir ein abgerundetes Bild über das Arbeiten und Leben im Westerwald zu machen“, so der Landrat.
Nach dem Eintreffen in Hachenburg standen zunächst einige Betriebsbesichtigungen auf der Agenda.

Zusammen mit Bürgermeister Peter Klöckner und Erster Beigeordneter Gabriele Greis traf man sich in der Hachenburger Druckerei. Die neue Geschäftsführerin Gisela Greskamp empfing die Gäste und berichtete sehr beeindruckend von den Druck– und Verarbeitungsmöglichkeiten im Hachenburger Druckhaus. Natürlich durfte auch ein Hinweis auf den Ursprung der Druckerei und der Westerwälder Zeitung im Jahre 1848 in Hachenburg nicht fehlen. Ein Betriebsrundgang machte die Vielfalt der Technik deutlich. In der Druckerei Hachenburg arbeiten heute ca. 80 Mitarbeiter.
Seitens der Druckerei wurde der Wunsch nach einer besseren Verkehrsanbindung vorgetragen. Hierzu verwiesen Achim Schwickert und Peter Klöckner auf die Ausbaupläne der B 414, wenngleich der Ausbau insgesamt noch einige Jahre dauern wird.

Ein Kontrastprogramm wurde in der Hachenburger Innenstadt geboten. Die Inhaber der Lederfabrik Heyden, Beate und Dietmar Jost, zeigten zusammen mit Robert Adolf Einblicke in die internationale Leder-Modewelt. Die Fa. Heyden wagte vor einem Jahr den mutigen Schritt, mit dem kompletten Unternehmen in die Innenstadt zu ziehen. Der Umbau des historischen Gebäudes war eine große architektonische Herausforderung, wobei Denkmalschutz und Baubehörde hilfreich zur Seite standen. „Nur das Gespür für kommende Trends und die Präsenz bei internationalen Ausstellungen und Messen machen es möglich, erfolgreich im Geschäft zu sein“, so Dietmar Jost. „Wir fühlen uns mit den Mitarbeitern in der Innenstadt wohl“, so das Resümee der Unternehmer, wobei die Nähe des Parkhauses „Innenstadt“ von zentraler Bedeutung ist.

In Alpenrod bei Böhmer und Klöckner wurde es dann wieder „handfest“. Metallverarbeitung auf höchstem Niveau ist das Credo des Unternehmens, das viele Kunden in Deutschland beliefert. Mit einem großen Lagerbestand und modernsten Maschinen können Kundenwünsche jederzeit erfüllt werden. Peter Böhmer sagte sichtlich nicht ohne Stolz, dass der Markt die Qualitätsprodukte aus Alpenrod hoch schätze. Ein Thema war aber auch die Internetversorgung, die aber in Alpenrod zufriedenstellend sei. Weitere Expansionspläne ließen sich nunmehr nach langen Jahren durch das neue Baugebiet realisieren.

Zurück in Hachenburg warteten im Vogtshof die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der VG auf den Gast aus Montabaur. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto diskutierte man mit Achim Schwickert über Straßenbau, Windkraft, Müll, den ÖPNV und vieles mehr, wobei Schwickert als kompetenter Gesprächspartner für eine kurzweilige Gesprächsrunde sorgte.

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis dankten Landrat Achim Schwickert abschließend für den Besuch und wünschten sich gegenseitig weiterhin eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

2.232-mal Danke!

… sage ich all denen, die an der Typisierungsaktion der DKMS am vergangenen Wochenende in der Hachenburger Rundsporthalle teilgenommen haben.

„Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet!“, so Bettina Steinbauer von der DKMS, „die Hachenburger haben das toll organisiert. Ohne die vielen freiwilligen Helfer und die Freunde und Bekannten der betroffenen Hachenburger Familie hätte das so nicht funktioniert.“

Der Park- und Ordnungsdienst der Feuerwehren war perfekt. Der Bauhof hatte die Halle hergerichtet. Die Blutabnehmer, Ärzte und Helfer des DRK und des Partnerschaftsregiments in Rennerod sowie die Schreiber waren vorbildlich durch Dr. Alexander Gindi eingewiesen worden. Ein großes Kuchenbuffet verlockte dazu, zugunsten der guten Sache den Samstagnachmittag zu versüßen. Andrea Henn und viele andere organisierten das Café, backten über 60 Kuchen und belegten hunderte Brötchen, die großen Anklang fanden. Das Eis aus Riccis Eismobil lieferte die nötige Abkühlung und der Umsatz floss direkt in die Spendenkasse.
Für die freiwilligen Helfer hatte die Feuerwehr Müschenbach die Cafeteria geöffnet und mit Hilfe der REWE gab es dort die notwendige Stärkung.
Damit die Typisierung so gut gelingen konnte, hatte Sacha Jahn einen perfekten Ablaufplan erstellt und die Aktion bestens vorbereitet.

Wir haben in den letzten drei Wochen vor der Organisation eine große Mobilisation in der Bürgerschaft entfachen können. Schon an den ersten Tagen konnten wir uns über ein beachtliches Spendenaufkommen freuen, das in den letzten Tagen und gerade am vergangenen Samstag nochmals deutlich angewachsen ist. Besonders erwähnen möchte ich in dem Zusammengang auch die Kirmesgesellschaften von Hachenburg und Altstadt, die viel dazu beigetragen haben, dass der Spendentopf so gut gefüllt war.
Dennoch brauchen wir weiterhin Geld. Denn jede Typisierung verursacht Kosten in Höhe von 50 Euro. Bei 2.232 Blutspendern sind dies deutlich über 100.000 Euro. Weitere Spendenaktionen sind bereits geplant, so ein Benefizkonzert am 19. Oktober 2013 in der Hachenburger Stadthalle.

Falls auch Sie noch Spenden wollen:
DKMS- Spendenkonto 10107704
Sparkasse Siegen
BLZ: 46050001

Das Wichtigste bleibt aber, dass unser junger Mitbürger recht bald gesund wird. Wir drücken ihm und seiner Familie dazu fest die Daumen.

Ich danke Ihnen allen für Ihre große Spendenbereitschaft und Ihre große uneigennützige persönliche Hilfe – das war ein hervorragendes Beispiel für beste Bürgerschaft in Stadt und Verbandsgemeinde.
Für uns alle war es ein freier Samstag für ein Leben!

Nochmals meinen tief empfundenen Dank!

Ihr
Peter Klöckner
Bürgermeister und Schirmherr der Aktion

Ein gutes Stück näher am Traumjob

Berufsinformationsbörse führt Unternehmen und Ausbildungsplatzsuchende zum zehnten Mal zusammen

Über 50 Firmen und mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr an der Berufsinformationsbörse - kurz BIB - teil, die traditionell am ersten Montag im September in der Rundsporthalle in Hachenburg stattfindet. Die Unternehmen nutzten die Möglichkeit, Kontakt zu potenziellen Auszubildenden aufzunehmen. Aber auch die Information zu den verschiedensten Berufsbildern ist ein wichtiger Inhalt der Berufsinformationsbörse, da sich nicht nur viele Bezeichnungen von Ausbildungsberufen, sondern auch deren Inhalte in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Viele handwerkliche Berufe verfügen heute über anspruchsvolle Inhalte, die auch die Elektronikfans unter den Jugendlichen auf ihre Kosten kommen lassen und auch ein Aufenthalt im Ausland ist bei einigen Arbeitgebern bereits während der Ausbildung möglich.
Aber auch im kaufmännischen und medizinischen Bereich präsentierte sich die Berufsausbildungsbörse mit einem breiten Angebot, so dass auch für diejenigen, die sich noch unschlüssig über die grobe Richtung ihres beruflichen Werdeganges waren, viele Orientierungshilfen geboten wurden.

„Wenn man keine klare Vorstellung vom zukünftigen Beruf hat, empfiehlt es sich immer, in einem kurzen Praktikum in die Betriebe hineinzuschnuppern“, lautete der Tipp von Harald Schneider, Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg. „So gut wie jeder Arbeitgeber öffnet die Türen jederzeit gern für interessierte junge Menschen, die sich bei dieser Gelegenheit umschauen und Fragen stellen können. Schließlich ist der Schritt in den Beruf eine wegweisende Entscheidung für das ganze Leben.“

Wichtig ist und bleibt auf jeden Fall die Unterstützung der Eltern, davon ist der Veranstalter - der Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung unter Leitung von Gabriele Greis, überzeugt. „Die Schülerinnen und Schüler sind häufig noch zu schüchtern, um offensiv auf die Betriebe zuzugehen. Die Eltern sind da gute „Eisbrecher“, beschreibt Daniel Bongers, Leiter der Realschule plus und der Fachoberschule in Hachenburg, die Situation. „Wir schreiben deshalb im Vorfeld der Berufsinformationsbörse die Eltern an und bitten um Teilnahme. Das hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.“

Am beliebtesten sind aber immer die Infostände, an denen am praktischen Beispiel vorgeführt wird, was auf die zukünftigen Auszubildenden zukommt - wie beim Spannungssimulator des Forstamtes Hachenburg, wo ein Baumstamm zunächst unter Spannung gesetzt und dann mit der Motorsäge zerteilt wurde. Unter großem Geraune der Jugendlichen wurde hier vorgeführt, wie durch fachgerechtes Vorgehen eine potenzielle Gefahr minimiert werden kann. Trotzdem war es immer wieder ein spektakulärer Anblick, wenn der dicke Baumstamm am Ende lautstark auseinanderbarst.

„Diese Veranstaltung gehört mittlerweile unverzichtbar zum Ablauf unseres Schuljahres“, zog Daniel Bongers abschließend sein Fazit und bedankte sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, die seit zehn Jahren die Organisation übernimmt.

Teilnehmer an der Berufsinformationsbörse 2014

Leitet Herunterladen der Datei einTeilnehmerliste 2014

Leitet Herunterladen der Datei einHallenplan


1. Geburtstag Erfolgeschmiede

Bürgermeister Peter Klöckner überbrachte die herzlichen Glückwünsche zu einer gelungenen und erfolgreichen Geschäftsidee!

Die Erfolgeschmiede - Simone und Dirk Christian, Friedrichstraße 36 in Hachenburg - feierte ihren ersten Geburtstag.  In ihrem lichtdurchfluteten Institut, direkt am Hachenburger Schloss gelegen, begleiten die beiden langjährig zertifizierten und erfahrenen Trainer Menschen und Firmen in ihren persönlichen und beruflichen Entwicklungs– und Kompetenzwegen. Für jeden gibt es im Angebot individuell angepasste Workshops, Coachings und mehrtätige Seminarreihen u.a. zu den Themen Rhetorik, Ziele, Körpersprache und  NLP-Ausbildungen. Das Erstgespräch ist kostenfrei. Schauen Sie gerne mal vorbei.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 05. September 2013 zu einer weiteren Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Vor Eintritt in die Tagesordnung verschafften sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck über mögliche Umgestaltungsmöglichkeiten am Friedhof im Steinweg. Zunächst wurde festgelegt, die neue Urnenstele nach Anlieferung Ende September auf den freien Platz gegenüber dem Eingang der Friedhofshalle aufzustellen. Anschließend wurde beschlossen die nicht mehr ansehnliche und in die Jahre gekommene Umgrenzung des Ehrenmals durch eine Heckenneupflanzung zu ersetzen. Dabei sollen heimische Gehölze bevorzugt werden.

Im Anschluss wurde die Sitzung im Rathaus fortgesetzt. Hier informierte Stadtbürgermeister Klöckner die Anwesenden über die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus, den Abschluss der Arbeiten zur Erneuerung der Toilettenanlagen in der Stadthalle sowie über die erfolgte Fertigstellung der Linksabbiegespur zur Anbindung des Gewerbegebietes B 413.

Der Vorsitzende teilte außerdem mit, dass sich die Haushaltslage der Stadt Hachenburg gut darstellt und das Jahr 2013 gemäß dem Haushaltsplan abgewickelt werden kann. Des Weiteren informierte er die Ausschussmitglieder darüber, dass der Zeitraum für die Stadtkernsanierung vom Land Rheinland-Pfalz bis zum Jahre 2016 verlängert wurde und dass der Stadt Hachenburg nunmehr eine Zusage vom Land für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Altstadt für das Jahr 2015 vorliegt.

Außerdem konnte er erfreut berichten, dass die Stadt Hachenburg die Genehmigung der Kreisverwaltung Montabaur zur Errichtung des Andachtswaldes in Hachenburg erhalten habe. Somit können die Aufträge für die auszuführenden Arbeiten erteilt werden. Eine entsprechende Friedhofssatzung für diese Gedenkstätte wird von der Verwaltung zur Zeit erarbeitet. In diesem Zusammenhang erläuterte Herr Hericks vom Forstamt Hachenburg die erforderlichen Arbeiten, die notwendig werden, um den Andachtswald in Betrieb zu nehmen. So sollen ein Parkplatz sowie ein Fußweg und entsprechende Umfeldgestaltungen noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Mit der Eröffnung des Andachtswaldes ist Anfang des nächsten Jahres zu rechnen.

Danach wurde vom Bau-, Wald- und Umweltausschuss die Beschlussempfehlung an den Stadtrat verabschiedet, dem seitens des Büros Redlin, Dreikirchen, vorgelegten Bebauungsplanentwurf  für den Bereich der „C.-J.-Freudenberg-Straße“ zuzustimmen und die Verwaltung zu ermächtigen, das Bebauungsplanverfahren durchzuführen.

Darüber hinaus sprach der Ausschuss die Beschlussempfehlung an den Stadtrat aus, den Auftrag zur Ersterfassung sowie -kontrolle des städtischen Baumbestandes und eine über vier Jahre ausgelegte jährliche Regelkontrolle für die Jahre 2014 bis 2017 an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen.

Abschließend wurde auf Vorschlag eines Ausschussmitgliedes beschlossen, vom Forstamt Hachenburg eine Eichenbank für den Judenfriedhof anfertigen zu lassen und im Bereich der vorhandenen Gräber aufzustellen.

20 Jahre Kinderhaus Hachenburg

Mit einer großen und fröhlichen Veranstaltung wurde am 07. September 2013 das 20-jährige Jubiläum des Hachenburger Kinderhauses gefeiert.

Die Leiterin des Kinderhauses, Frau Sabrina Dierlich, begrüßte neben den zahlreichen Gästen insbesondere den Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg Peter Klöckner und den Vorsitzenden der SPD Landesfraktion Hendrik Hering, der bei der Gründung des Kinderhauses das Amt des Stadtbürgermeisters innehatte und der Einrichtung seither immer verbunden geblieben ist. 

Sie gab in ihrer Ansprache einen schönen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre und vermittelte den Gästen einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Kinderhausteams sowie auf die Entwicklungsgeschichte der Einrichtung.

Bürgermeister Peter Klöckner gesellte sich für seine Rede zu den Hauptakteuren im Kinderhaus: den Kindern. Diese zeigten sich sichtlich begeistert, dass einer der Erwachsenen nicht von der Bühne zu ihnen sprach, sondern sich direkt zu ihnen setzte.
In seiner Rede bedankte er sich für die ideenreiche Umsetzung der Jubiläumsfeier und für die großartige Arbeit der Leiterin Sabrina Dierlich sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderhauses Hachenburg. Weiterhin ging er auf die Bedeutung der zahlreichen Investitionen und die damit verbundene Förderung der frühkindlichen Erziehungsarbeit ein.

Anschließend gehörte die Bühne den Kindern. In einem schönen Bühnenstück wurde das Märchen aus dem Westerwald mit einsprechender musikalischer Untermalung aufgeführt. Nach dem gemeinsam gesungenen Kinderhauslied durfte die übergroße, mit Gummibärchen und Süßigkeiten dekorierte Geburtstagstorte von den Kindern geplündert werden. Dies war gleichzeitig der Startschuss für das bunte Rahmenprogramm im Innen- und Außenbereich. In dem kleinen Waldstück hatten die Mitarbeiter einen Sinnesparcours für die Familien eingerichtet, bei einer Kletterlandschaft aus Leitern konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder sich mit der eigenen Kreativität sowie Pinsel und Farbe an einer Wand im Außenbereich verewigen. Da auch für das leibliche Wohl mit einem reichhaltigen Angebot bestens gesorgt war, konnte man die Begeisterung über diesen Tag bei den Erwachsenen und Kindern klar erkennen.

Den Lesesommer „Hüpfvergnügt“ beendet

Die Stadtbücherei Hachenburg hatte zum Ende des Lesesommers zum großen Abschlussfest in die Stadthalle Hachenburg eingeladen. Ein Kinderlieder-Mitmachtheater, Verlosung, Preisverleihung und Urkundenübergabe erwarteten die jungen Leser an diesem Nachmittag.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei Hachenburg, die rund 180 Gäste. Sie stellte das Programm des Nachmittags vor und berichtete begeistert von der großen Teilnehmerzahl und den tollen Leistungen beim diesjährigen Lesesommer.
Dann startete das bunte Programm mit Musikclown Anders Orth vom Kinderlieder-Mitmachtheater Lila Lindwurm. Mit seinem Stück „Hüpfvergnügt“ nahm er die Zuschauer mit auf eine musikalische Urlaubsreise. Singend und tanzend erzählte er davon, was in den Ferien alles passieren kann. Gekonnt bezog er die Zuschauer mit in das Geschehen ein und jeder konnte – ob Groß oder Klein – nach Herzenslust mitmachen. Da wurde geklatscht, gehüpft, gesungen und musiziert. Besonders die jüngeren Kinder gingen begeistert mit.

Bei der anschließenden Verlosung gab es Gutscheine, Spielwaren und natürlich auch Bücher  zu gewinnen. Glücksfee Shalla Jamal Jameel, Helferin beim diesjährigen Lesesommer und Lesekönigin aus dem letzten Jahr, zog 35 glückliche Gewinner, die strahlend die attraktiven Preise entgegen nahmen.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage von Clown Anders folgte die Ehrung der fleißigsten Leser sowie die Urkundenübergabe an alle erfolgreichen Teilnehmer.

Insgesamt hatten sich 263 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren in diesem Jahr zum Lesesommer in der Stadtbücherei Hachenburg angemeldet. Zwei Monate lang liehen sich die Teilnehmer in der Bücherei die neuesten Kinder- und Jugendbücher aus und gaben nach dem Lesen auch eine Buchbewertung ab. 181 Teilnehmer hatten es geschafft, mindestens drei Bücher und mehr zu lesen (1.992 Bücher verschlangen sie insgesamt). Für Ihren Einsatz erhielten diese nun jeder eine Urkunde. Die größten Vielleser wurden mit einem Preis geehrt. Unangefochtener Lesekönig dieses Sommers ist Hamza Mohammed (Altersguppe 7.-10. Schuljahr) aus Hachenburg. Er verschlang 83 Bücher mit 18707 Seiten. Gefolgt von seiner Schwester Muna (Altersgruppe 3./4. Schuljahr), die sich durch 73 Bücher mit 17065 Seiten schmökerte. Da die beiden auch schon im Vorjahr zu den stärksten Lesern gehörten, liegt der Verdacht nahe, so Gorges, dass Lesefieber ein lang anhaltender Zustand und innerhalb einer Familie wohl auch ansteckend ist. In der Altersgruppe 5./6. Schuljahr war Luisa Kohlhas aus Hachenburg mit 10642 gelesenen Seiten auf dem ersten Platz und in der Gruppe 1./2. Schuljahr hatte Reiner Maklezow, ebenfalls aus Hachenburg, mit 5.115 Seiten die Nase vorn.

Mehr als 250.000 Seiten haben alle Teilnehmer des diesjährigen Lesesommers zusammen bei der Stadtbücherei Hachenburg gelesen.

Kein Kind ging an diesem Nachmittag mit leeren Händen nach Hause. Alle, die keinen der Vielleser- oder Tombolapreise erhalten hatten, durften neben ihrer Urkunde noch eine kleine Belohnung am Ausgang mitnehmen. Zwei Sonderpreise für die auf Schulklassen bezogene stärkste Teilnahme wurden vergeben. Eine Lesenacht in der Stadtbücherei hat die Klasse 3 b der Grundschule am Schloss, Hachenburg gewonnen. Der zweite Preis, eine Kids-Stadtführung mit Stadtrallye ging an die Klasse 4 c, ebenfalls Grundschule am Schloss. Entsprechend der großen Resonanz dieser riesigen Leseförderaktion herrschte in den Ferien immer großer Andrang in der Stadtbücherei. Die Büchereimitarbeiterinnen waren begeistert und hatten alle Hände voll zu tun. Unterstützt dabei wurden Sie durch neun Helfer, die engagiert und gespannt den Erzählungen der Lesesommerteilnehmer lauschten, wenn diese bei Rückgabe aus den gelesenen Büchern berichteten. Rosel Dennebaum, Maria Marquardt, Renate Marquardt, Karoline Hrdina, Shalla Jamal Jameel, Juan Jamal Jameel, Anke Wolf-Scheffen (alle Hachenburg), Sabine Olma-Benner (Gehlert) und Matthias Budde (Streithausen) halfen ehrenamtlich mit.

Die zahlreichen Preise, die die Teilnehmer erhielten, wurden gespendet von der Hähnelschen Buchhandlung, der Buchhandlung Schmitt, dem Kino Cinexx, Spielwaren Habakuk, Firma Leonhard-Heyden, Eiscafé Brustolon, Westerwaldbank, Kreissparkasse und der Touristinformation.

Für alle erfolgreichen Teilnehmer, die beim Abschlussfest in der Stadthalle nicht dabei sein konnten, sind die Urkunden bis zu Beginn der Herbstferien in der Stadtbücherei zum Abholen hinterlegt.
Weiterhin werden alle Schulen der erfolgreichen Teilnehmer benachrichtigt mit der Bitte, die Lesesommerteilnahme im nächsten Zeugnis zu vermerken.
Die landesweiten Preise werden am 19. September zentral aus allen abgegebenen Buchbewertungskarten ausgelost.


Alle fleißigen Leser, die geehrt wurden:

Aus den Klassen 1 und 2:

1. Platz: Reiner Maklezow, Hachenburg, 5115 Seiten (54 Bücher)
2. Platz: Alina Gehlbach, Hachenburg, 3249 Seiten (34 Bücher)
3. Platz: Katharina Kempf, Müschenbach, 2546 Seiten (27 Bücher)
4. Platz: Malina Macht, Hachenburg, 2273 Seiten (41 Bücher)

Aus den Klassen 3 und 4:

1. Platz: Muna Mohammed, Hachenburg, 17065 Seiten (73 Bücher)
2. Platz: Franziska Kohlhas, Hachenburg, 9706 Seiten (46 Bücher)
3. Platz: Aaron Macht, Hachenburg, 8053 Seiten (63 Bücher)
4. Platz: Farnaz Temori, Hachenburg, 5819 Seiten (63 Bücher)

Aus den Klassen 5 und 6:

1. Patz: Luisa Kohlhas, Hachenburg, 10642 Seiten (36 Bücher)
2. Platz: Aaron Knautz, Nister, 6464 Seiten (27 Bücher)
3. Platz: Bastian Gehlbach, Hachenburg, 5827 Seiten (23 Bücher)

Aus den Klassen 7-10:

1. Platz: Hamza Mohammed, Hachenburg, 18707 Seiten (83 Bücher)
2. Platz: Christin-Sophie Ernikiolis, Hattert, 2275 Seiten (6 Bücher)

Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann

Am 04.09.2013 wurde in einer Feierstunde im Hause der SGD Nord in Koblenz die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann, als Zeichen der Anerkennung und Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements für das Allgemeinwohl verliehen. Die Ehrung wurde stellvertretend für die Ministerpräsidentin Frau Malu Dreyer vom Präsidenten der SGD Nord, Herrn Dr. Ulrich Kleemann vorgenommen.

Herr Trautmann engagiert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich auf verschiedene Art und Weise. Ab 1969 war er einige Jahre Mitglied im Gemeinderat und zeitweise auch Beigeordneter. Darüber hinaus war er Mitbegründer unserer Freiwilligen Feuerwehr. In den 1980 Jahren gehörte er zu den Mitbegründern der Nabu-Ortsgruppe Kroppacher Schweiz, deren Vorsitz er einige Zeit innehatte. Selbst aktiven Naturschutz betreibt Herr Trautmann. So fanden in den 90 Jahren Schleiereulen in seinem Speicher ein Zuhause, die auch dort ihre Nachkommen brüteten. Im Jahre 2004 wurden diese von Turmfalken abgelöst. Ganz aktuell ist Herr Trautmann in der Bekämpfung des Riesen-Bärenklau aktiv. Aber am meisten liegt ihm die Heimatkunde am Herzen. Für die Erkundung von Flur- und Hausnamen, der Erforschung von mythischen Geschichten, der Erstellung von Ortschroniken, der Nachforschung von Familiengeschichten, über 250 verfassten Aufsätzen und vielen weiteren Veröffentlichungen ist er weit über die Grenzen von Astert bekannt und wird dafür geschätzt. Ein sehr zeitaufwendiges Hobby, in dass Herr Trautmann viel Herzblut hineinlegt.

Stellvertretend für die Ortsgemeinde Astert gratuliere ich an dieser Stelle nochmals recht herzlich zu dieser Ehrung und wünsche, dass seine Gesundheit und die Freude an der Heimatkunde noch lange erhalten bleiben.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg

In der Sitzung am 09. September 2013 konnte Stadtbürgermeister Peter Klöckner berichten, dass

Darüber hinaus erfolgte Beschlussfassung über die Annahme von Zuwendungen im Umfang von rd. 9.000 €, die von diversen Gewerbebetrieben und Privatpersonen zur Unterstützung der kulturellen Arbeit der Stadt Hachenburg geleistet wurden.

Die Kulturreferentin der Stadt Hachenburg, Frau Beate Macht, präsentierte ein umfangreiches Resumee der Kunstwoche 2013. Die Kunstwoche habe nicht nur bei zahlreichen Besuchern, sondern auch diversen Medien großes Interesse und Wertschätzung hervorgerufen.
Erfreulicherweise konnte Frau Macht abschließend berichten, dass der vorgesehene Finanzrahmen für diese beachtenswerte Veranstaltung eingehalten worden sei. Nach Anrechnung von Zuschüssen, Spenden sowie erbrachten Eigenleistungen (z.B. Bauhof) habe sich die Kostenbeteiligung der Stadt Hachenburg bei rd. 5.000 Euro gehalten.

Anschließend stellte Frau Macht die umfangreichen Veranstaltungen der Hachenburger Kulturzeit für das Jubiliäumsjahr 2014 dar. Zahlreiche Zusatzveranstaltungen wurden aufgrund des 700-jährigen Stadtjubiliäums in das Programm aufgenommen.
Der Ausschuss nahm einstimmig vom Veranstaltungsprogramm 2014 zustimmend Kenntnis.

Im nichtöffentlichen Teil wurde über die Fortsetzung des Honorarvertrages zur Betreuung des Archivs der Stadt Hachenburg beraten und beschlossen.

Darüber hinaus erfolgte die Beschlussfassung zur Auftragsvergabe von Bauarbeiten zur Errichtung des Bestattungswaldes. Sofern die Witterungsbedingungen in den nächsten Monaten mitspielen, hofft man, den Bestattungswald Anfang 2014 bereits in Betrieb nehmen zu können. Künftig werden regelmäßige Informationen über einen der ersten Bestattungswälder im Westerwaldkreis in der Wochenzeitung der Verbandsgemeinde „Inform“ erfolgen.

Weiterhin erfolgte die Auftragsvergabe zur Errichtung eines Fahnenparks im Bereich der Westrandstraße.

Einstimmig wurde dem Stadtrat empfohlen, die Erweiterung des Kinderhauses Hachenburg zu beschließen sowie den Planungsauftrag an ein Ingenieurbüro zu vergeben.

Aufgrund sich ändernder gesetzlicher Vorgaben (neues Landesfinanzausgleichsgesetz) wurde dem Stadtrat empfohlen, die Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer) an die neuen Nivellierungssätze des Landes anzupassen. Durch einen solchen Beschluss würde auch sichergestellt, dass die Stadt keine Nachteile bei der Gewährung künftiger Zuschüsse zu befürchten hätte.

Zustimmend nahmen die Ausschussmitglieder Ausführungen von Stadtbürgermeister Klöckner zur Kenntnis, nach denen eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines ehemaligen Gewerbebereiches im Ortsteil Altstadt in Auftrag gegeben werden soll. Auf diesem ortsbildprägenden Gelände befinden sich seit Jahrzehnten leerstehende Hallen und Gebäude, die bei einer sinnvollen Verwendung als Bauland eine deutliche Aufwertung des Ortsbildes in diesem Bereich bewirken würde.

Des Weiteren hatten die Ausschussmitglieder über eine Maßnahme im Umlegungsverfahren des Gewerbegebietes B 413 in Altstadt zu beraten und zu beschließen.

Abschließend erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen zu zwei Grundstücksanträgen von Hachenburger Bürgern.

Neues Löschfahrzeug und Ehrungen für die Feuerwehr Wahlrod

Unter aktiver Beteiligung der örtlichen Vereine hatte die Freiwillige Feuerwehr Wahlrod am vergangenen Samstag zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Mit dem Song „An Tagen wie diesen“ leitete der Kinderchor zum Höhepunkt des Tages, der Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges, über.  Wehrführer Sascha Velten konnte hierzu neben vielen Mitbürgern auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren begrüßen und bedankte sich bei allen, die diese Beschaffung möglich gemacht hatten.

Bürgermeister Peter Klöckner lobte bei der Schlüsselübergabe den guten Teamgeist der Feuerwehr Wahlrod und die Bereitschaft, rund um die Uhr zum Nulltarif für die Mitbürger da zu sein. Er erläuterte das Beschaffungskonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg, nach dem jede Alarmierungsgemeinschaft als Ersatz für betagte Tragkraftspritzenfahrzeuge schrittweise mit mindestens einem wasserführenden Löschfahrzeug ausgestattet werden soll. Neben dem neuen Löschfahrzeug für die Alarmierungsgemeinschaft Wahlrod-Mudenbach-Borod werden kurzfristig drei weitere wasserführende Fahrzeuge beschafft. Diese Beschaffungen sind notwendig, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und den Bürgern den Schutz zu bieten, den sie von ihrer Feuerwehr erwarten.

Das neue Mittlere Löschfahrzeug der Feuerwehr Wahlrod verfügt über einen 1.000l - Wassertank und eine Schnellangriffseinrichtung. Die Normbeladung konnte durch Spenden um sinnvolle Zusatzbeladung (Waldbrandkorb) ergänzt werden. Zu den Gesamtkosten von rd. 122.000 € wird eine Landeszuwendung in Höhe von 50.000 € erwartet.

Auch Wehrleiter Manfred Fetthauer gratulierte zu dem neuen Fahrzeug und nahm die große Beteiligung der Bevölkerung zum Anlass, die Alarmierungs- und Einsatzgrundsätze der Feuerwehr zu erläutern und darzustellen, wie entscheidend eine schnelle Hilfeleistung im Einsatzfall ist. Den Glückwünschen schlossen sich die Ortsbürgermeister Klaus Schmidtgen (Wahlrod) und Eckhard Biehl (Winkelbach) an, die den engagierten Einsatz der Feuerwehr für die Belange der Ortsgemeinden lobten.

Im Anschluss an die Fahrzeugübergabe verpflichtete Bürgermeister Peter Klöckner durch Handschlag Philipp Lichtenthäler als neuen aktiven Feuerwehrmann. Für 25 Jahre aktive, pflichttreue Tätigkeit konnten gleich 4 Kameraden der Feuerwehr Wahlrod ausgezeichnet werden: Im Auftrag des Innenministers händigte der Bürgermeister an Andre Ehlgen, Boris Poganowski, Martin Poganowski und Sascha Velten das Silberne Feuerwehrehrenzeichen aus.

20. Oberwaldcup zu Gast im Burbach Stadion in Hachenburg

Am 27.09.2013 findet ab 14.30 Uhr im Burbach Stadion in Hachenburg der 20. Oberwaldcup statt. Hierbei handelt es sich um ein Fußball-Kleinfeld-Turnier, bei dem sich in jährlich wechselnden Veranstaltungsorten Mannschaften aus den Behörden im Westerwaldkreis bei einem Freundschaftsturnier gegenüberstehen.

In diesem Jahr ist die Verbandsgemeinde Hachenburg Ausrichter und lädt alle Interessierten recht herzlich ein, bei hoffentlich schönstem Fußballwetter den sportlichen Aktivitäten der insgesamt 11 gemeldeten Mannschaften zuzuschauen.

Teilnehmen werden Mannschaften aus den Verbandsgemeindeverwaltungen in Montabaur, Selters, Wirges, ein Team der Kreisverwaltung Montabaur sowie drei Spielgemeinschaften bestehend aus der SG Kannenbäckerland (Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach), der VG´s Westerburg und Rennerod sowie die SG der Heimmannschaft: Verbandsgemeinde und Polizeiinspektion Hachenburg. Weiterhin nehmen an diesem Wettstreit noch Mannschaften der PI´s in Westerburg und Montabaur, des Finanzamtes Altenkirchen/Hachenburg sowie ein Team des Jobcenters Hachenburg teil.

Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen sowie Leckereien vom Grill bestens gesorgt.

Gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren

Am 28. September 2013 findet eine gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Hachenburg statt. Als Übungsobjekt wurde die Firma Nisterhammer in Nister ausgewählt. Die Übung wird gegen 15:00 Uhr beginnen.

Alle interessierten Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, aber auch alle anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich dazu eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der Arbeit und Leistungsfähigkeit unserer Jugendfeuerwehr zu machen!

Florian Schubert
Verbandsgemeindejugendfeuerwehrwart

Leichtigkeit und Spannung beim intuitiven Bogenschießen…

…konnten die Teilnehmerinnen des jüngst stattgefundenen Kurses unter der Leitung von Ulrich Hinz von der Bogengemeinschaft Hachenburg erleben.

Aufgeteilt in zwei Blöcke übten die Frauen zunächst technische Dinge wie z.B. das Bedienen des Sportgerätes und die richtige Haltung beim Schießen. Zu den Hauptzielen dieses Sports zählen das Abschalten des Alltags und die Konzentration auf das Gefühl und sich somit mehr und mehr auf das Bauchgefühl einzulassen.

Im zweiten Teil des Kurses fand ein Wettbewerb im direkt an die Bogensportwiese angrenzenden Hachenburger Wald statt. Dort wurde auf im Gehölz versteckte Gummitiere unterschiedlicher Größen gezielt und oft auch getroffen – für die frisch gebackenen Bogenschützinnen ein tolles Ergebnis.

Die Kursteilnehmerinnen lernten an diesem Nachmittag nicht nur eine spannende Sportart, sondern auch ein neues Gefühl des Loslassens kennen. Silke Hanusch, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg, hatte zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragen aus Westerburg zu dieser Veranstaltung eingeladen und wird rechtzeitig über neue Angebote für Frauen informieren.

Andachtswald Hachenburg

Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 09.09.2013 die Weichen zur Errichtung des Andachtswaldes Hachenburg unweit der L 288 (Alpenroder Straße) im Bereich des Wanderweges „Lange Schneise“ gestellt. Die notwendigen Herstellungsaufträge an verschiedene Unternehmer sowie das Forstamt Hachenburg, dass dieses Projekt bis zur Fertigstellung mit Rat und Tat unterstützt, sind zwischenzeitlich erteilt.
Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hat die Genehmigung zur Errichtung zunächst auf einer Fläche von 0,5 ha erteilt; bei entsprechender Nachfrage ist eine Erweiterung der Flächen vorgesehen.

Sofern der Winter mitspielt, gehen wir davon aus, dass der Andachtswald Anfang des Jahres 2014 in Betrieb genommen werden kann. Bereits heute können sich interessierte Bürger Bestattungsplätze im Andachtswald reservieren. Ebenfalls sind Ortsbesichtigungen bereits möglich. Nähere Auskünfte hierzu erteilt Frau Kirsten Klöckner, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, Telefon: 02662/801-178, E-Mail k.klöckner@hachenburg-vg.de.

Ein Bestattungswald (Andachtswald) ist eine Bestattungsform in naturnaher Umgebung. Diese Art der Bestattung setzt eine Feuerbestattung, also Urnenbeisetzung voraus. Die Bestattung erfolgt an Naturobjekten, wie Baumgruppen, Findlingen oder mit Moos bewachsenen Wurzelstöcken.

Die Beisetzung in einem Andachtswald wird immer mehr nachgefragt. Insofern war es für die Stadt Hachenburg selbstverständlich eine der ersten Kommunen im Westerwald zu sein, die die Möglichkeit hierfür anbietet. Die verstärkte Nachfrage nach einer Bestattung im Wald liegt sicherlich auch daran, dass für die Angehörigen keinerlei Kosten für die Grabunterhaltung oder Pflege entstehen. Der Bestattungsplatz ist als solcher auch nicht zu erkennen. Lediglich ein kleines Messing- oder Metallschild mit den Daten des Verstorbenen weist auf einen Bestattungsplatz hin.

Derzeit ist die Verwaltung noch mit der Erstellung der Friedhofssatzung, die sowohl Einzelbestattungen, wie auch Familien- bzw. Freundschaftsbestattungen zulassen wird, und der Friedhofsgebührensatzung beschäftigt. Insofern können hier noch keine Angaben zu den entstehenden Gebühren gemacht werden. Künftig werden hierzu, wie auch weitere Informationen zum Andachtswald Hachenburg, in der Wochenzeitung „Inform“ regelmäßig bekanntgegeben.

Ausgabe von Briefwahlunterlagen

Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, gestellt werden.

Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tage vor der Wahl, 12.00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte können aus den folgenden Gründen den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, stellen:

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Michel in der Suppenschüssel - von Astrid Lindgren

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Clubtreffen am Dienstag, 1.Oktober in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue lustige Geschichten mit Michel von Lönneberga werden von Lena Frohn und Ute Fährmann erzählt.

Michel hat es schwer. Nicht nur einmal, nein zweimal steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Auch hat er ein Geldstück verschluckt. Das sorgt für große Aufregung bei Papa Anton und Mama Alma. Aber am schlimmsten wird es, als Michel die Idee hat, klein Ida an der Fahnenstange hochzuziehen. Warum Ida und nicht die Fahne oben an der Fahnenstange hängt und ob sie wieder gesund auf dem Boden ankommt, erfahrt ihr beim nächsten Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

RHEINLAND-PFALZ: EIN LAND VOLLER ENERGIE

Vom 25. September bis 2. Oktober 2013 findet die erste landesweite Aktionswoche zur Energiewende unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsministerin Eveline Lemke statt mit über 120 Veranstaltungen in allen Regionen des Landes.

Auf Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz zeigen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen, Verbände, Energiegenossenschaften und viele mehr, dass sie die Chancen erkennen, die das Zukunftsthema Energiewende bietet – und dass sie die Energiewende bereits konkret vor Ort umsetzen.

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg öffnen hierzu am 02. Oktober 2013 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr die Tür der Nahwärmezentrale in Hachenburg. Interessierte Bürger und Bürgerinnen können in der Zeit einen Blick hinter die Kulissen der Nahwärmeversorgung  werfen. Neben informativen Rundgängen durch die Heizzentrale gibt es weitere Auskünfte zum Netzausbau im Jahr 2014 und zum etwaigen Anschluss von weiteren Gebäuden.

Mehr Informationen zur Energiewende in Rheinland-Pfalz und zur Energieagentur Rheinland-Pfalz auf http://www.energieagentur.rlp.de und www.twittercom/Energie_rlp.

 

 

Kontakt:

Verbandgmeindewerke Hachenburg

Betriebszweig Energieversorgung

Herr Dörner

Telefon: 0 26 62 / 801-230

E-Mail: m.doerner@vgw-hachenburg.info

 

oder über die

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Melanie Meder

Telefon:0631 / 205 75 - 7104

E-Mail: melanie.meder@energieagentur.rlp.de

Nachrichten der 40. Kalenderwoche

Sterbefälle

21.09.2013
Gertrud Arfeller geb. Braun, wohnhaft in Hattert

25.09.2013
Carina Göttes geb. Klar, wohnhaft in Dreifelden