Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der Sitzung am 23.09.2013 konnte der Erste Beigeordnete Röttig berichten, dass


Darüber hinaus erfolgte die Beratung und Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses 2011. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Barbara Metzger teilte mit, dass es bei der stichpunktartigen Prüfung der Belege keine Beanstandungen gegeben habe. Positiv merkte sie die Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer an.

Anschließend wurde der Jahresabschluss 2011 festgestellt sowie dem Stadtbürgermeister, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten der Stadt und  Verbandsgemeinde Entlastung erteilt.

Aufgrund sich ändernder gesetzlicher Vorgaben (neues Landesfinanzausgleichsgesetz), bedingt durch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz, wurde beschlossen, die Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer) an die neuen Nivellierungssätze des Landes anzupassen. Durch diesen Beschluss wird auch sichergestellt, dass die Stadt keine Nachteile bei der Gewährung künftiger Zuschüsse zu befürchten hat.

Einstimmig wurde beschlossen, dem Entwurf des Bebauungsplanes „C.-J.-Freudenberg-Straße“ zuzustimmen. Durch diesen Beschluss kann das weitere Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden.

Ebenfalls einstimmig erfolgte eine Auftragsvergabe zur Erfassung und Regelkontrolle des städtischen Baumbestandes. Der Auftrag wurde an den wirtschaftlich günstigsten Unternehmer zum Angebotspreis von insgesamt 23.690 € für die Jahre bis 2017 vergeben.

Nach umfangreichen Vorberatungen in den städtischen Gremien wurde eine Erweiterung des Kinderhauses Hachenburg in einem zweiten Bauabschnitt beschlossen. Durch den Rechtsanspruch zur Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren und die Erhöhung der Ganztagsplätze ist das derzeitige Raumangebot, insbesondere die zwanzig Jahre alte Küche, nicht mehr ausreichend. Die Gesamtkosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf rd. 375.000 €, an denen sich neben der Stadt Hachenburg auch die Gemeinden Gehlert und Merkelbach im Rahmen der festgelegten Umlagemodalitäten beteiligen. Darüber hinaus wird für diese Maßnahme eine Kreiszuwendung in Höhe von 15.300 € gewährt.

Im nichtöffentlichen Teil wurde ein Bebauungsvorschlag für eine größere Fläche im Ortsteil Altstadt vorgestellt.  

Dubiose Gewerbeauskunftzentrale

Seit Jahren betreiben sogenannte Adressbuchverlage ihr Unwesen. Sie verschicken vor allem an ahnungslose Unternehmen unter dem Deckmantel scheinbar amtlicher Schreiben lediglich ein Angebot zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages zur Publikation ihrer Kontaktdaten. Insbesondere die Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE), ein - entgegen des möglicherweise ersten Eindrucks - privatwirtschaftliches Unternehmen, betätigt sich seit langem in dieser Art und Weise. Es werden außerdem Mahnungen, Rechnungen, Erinnerungsformulare und Drohbriefe verschickt, welche die Unternehmen dazu drängen sollen, die angebotenen Verträge unterschrieben zurückzuschicken.

Es wird daher nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um Briefe einer Behörde handelt.

Nachrichten der 41. Kalenderwoche


Geburten

30.08.2013
Ben Cedric Kunz, wohnhaft in Nister

30.09.2013
Cain Michael Beytül Röder, wohnhaft in Höchstenbach


Eheschließungen

27.09.2013
Björn Weiler und Izabela Weiler geb. Pych, wohnhaft in Wahlrod

04.10.2013
Jens Rothenpieler und Monika Rothenpieler geb. Eberz, wohnhaft in Roßbach

04.10.2013
Thomas Blum und Anke Blum geb. Diefenbach, wohnhaft in Alpenrod


Sterbefälle

17.09.2013
Margot Ingeborg Kämpf geb. Popp, wohnhaft in Hachenburg

24.09.2013
Hans Christ, wohnhaft in Hachenburg

27.09.2013
Maria Theresia Dörner geb. Baldus, wohnhaft in Müschenbach

29.09.2013
Gertrud Schneider geb. Nöllgen, wohnhaft in Roßbach

29.09.2013
Adele Krüger geb. Pock, wohnhaft in Hachenburg OT Altstadt

30.09.2013
Wolfgang Herkersdorf, wohnhaft in Hachenburg

01.10.2013
Wolfgang Völkner, wohnhaft in Hachenburg

Zusammen lernen, spielen, etwas bewegen

- dafür steht die neue Spiellandschaft auf dem Schulhof der Grundschule Hachenburg-Altstadt

 

Die eindrucksvolle Spiellandschaft, die seit Neuestem auf dem Schulhofgelände zum Klettern, Rutschen und Balancieren einlädt, ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt von Schule, Förderverein, Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg.

Das stellte Schulleiter Thomas Hrdina bei seiner Begrüßung voran und dankte allen Beteiligten. Schon vor zwei Jahren gab es Überlegungen, für die Kinder aus den Gemeinden Gehlert, Merkelbach und dem Altstädter Schulbezirk umfassendere Spiel- und Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.

Beim Schuljubiläum im vorigen Jahr war die Spendenbereitschaft für diesen Zweck groß und Elternbeirat und Förderverein verstanden es exzellent, daraus Eigenmittel in Höhe von rd. 9.000 € zu gewinnen. Bekannt war der Schulleitung, dass sich die Verbandsgemeinde als Schulträger und die Schulsitzgemeinden bereits andernorts für die Aufwertung der Schulhöfe in jeweils gleicher Höhe wie die Privatinitiativen beteiligt hatten. Die Zusagen, das auch jetzt zu praktizieren, ließen nicht auf sich warten, so dass es an die Planung und Umsetzung der Maßnahme mit Kosten von rd. 27.000 € gehen konnte.

Nach Auswahl des Gerätes wurde die Montage auf dem Schulhof durch eine Fachfirma ausgeführt, begleitet von Katrin Lück aus dem Hachenburger Rathaus.
Zusätzlich entstand noch ein Gerätehaus mit Platz für weitere Spielmaterialien der Kinder sowie zur Aufbewahrung der Mülltonnen und von Streugut für den Winterdienst. Viel Einsatz der Kinder und der Eltern und ganz besonders die fachkundige Unterstützung von Maik Fischer aus Gehlert, der sich mit Dacheindeckungen bestens auskennt, sicherten eine wertbeständige und schön anzuschauende Ausführung, die den Schulhof deutlich aufwertet.

Dem zollte Gabriele Greis als Vertreterin für die Verbandsgemeinde Hachenburg höchsten Respekt und ihre Anerkennung für das bemerkenswerte Engagement und natürlich den beträchtlichen Kostenbeitrag des Fördervereins, der die Kommunen gleichermaßen in die Pflicht nahm.

Für die Stadt Hachenburg dankte Karl-Wilhelm Röttig als Erster Beigeordneter allen Beteiligten, dass jetzt ein weiterer Spielplatz Altstädter und sicher auch Hachenburger Kindern außerhalb der Schulzeit zur Verfügung steht.

Schulelternsprecher Markus Müller, die 1. und 2. Vorsitzende des Fördervereins: Kerstin Motzfeld und Alexandra Fischer, Tanja Ritzkat als Kassiererin und natürlich Maik Fischer freuten sich mit den anderen vor allem darüber, dass während all der Dankesworte die Kinder ununterbrochen und mit sichtbarer Ausgelassenheit und Freude das taten, wozu das ganze Projekt diente: spielen, toben, sich freuen.

Aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 01.10.2013

Zu Beginn gab die Erste Beigeordnete Gabriele Greis in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bekannt, dass von Seiten des Landes ein Zuschuss in Höhe von 100% zu den Planungskosten zur Sanierung der Bruchsteinbrücke in Marienstatt in Höhe von 36.093,00 € bewilligt wurde.
Weiterhin informierte die Vorsitzende über das Projekt „Mobile Märkte“, für welches der Kreistag Fördergelder bewilligt hat. Grund hierfür ist die fehlende Grundversorgung in vielen Dörfern. Demnach sollen regelmäßig stattfindende Märkte, die mindestens zehn Mal im Jahr und mit mindestens drei Anbietern stattfinden, mit 500,00 € bezuschusst werden. Eine „Nahversorgungshaltestelle“ oder ein „Einkaufsbus“ sollen mit 250,00 € bezuschusst werden. Von Seiten der VG ist zur ergänzenden Attraktivierung dieses Projekts angedacht, weitere Gelder für die Einrichtung von „Dorfcafés“ in Verbindung mit den mobilen Märkten im kommenden Jahr in den Haushalt einzustellen.
Erfreut berichtete die Vorsitzende über die gute Annahme des wiedereröffneten Löwenbads in der Bevölkerung. Mittlerweile besuchten knapp 31.000 Menschen die Einrichtung. Um das Bad auch nach der Freibadsaison attraktiv zu halten, werde man über Angebote, wie z. B. Seniorenschwimmen oder eine Jugenddisco, nachdenken. Zugleich teilte die Vorsitzende mit, dass der erste Verhandlungstermin wegen Mängeln in der Bauausführung vor Gericht am 15.11.2013 stattfinden wird.

Im sich anschließenden Tagesordnungspunkt wurde über die Annahme einer Zuwendung beraten. Die Spende wurde der Verbandsgemeinde Hachenburg für die Anschaffung von E-Bikes übergeben. Durch einstimmigen Beschluss wurde die Spende angenommen.

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf das Kulturprogramm 2014 und wurde von Kulturreferentin Beate Macht ausgeführt. Im kommenden Frühjahr wird wieder das „Hohenloher Figurentheater“ in Hachenburg gastieren. Vom 15. – 23. November wird zudem das Figurentheaterfestival stattfinden. Ebenso informierte Frau Macht über die sehr erfolgreichen Jugendtheatertage 2013. In dieser Woche wurden durch die aufgeführten Theaterstücke etwa 500 Schüler zu aktuellen Themen wie z. B. Cybermobbing sensibilisiert. Die Veranstaltung erhielt durchweg positive Resonanz und wurde auch für ihre Bildungsarbeit gelobt. Der Ausschuss nahm das Kulturprogramm einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.

In den anschließenden zwei Tagesordnungspunkten stimmte der Ausschuss jeweils einstimmig für die Gewährung von Zuwendungsbeträgen an heimische Musik- und Sportvereine. Diese wurden mit Beträgen in Höhe von insgesamt über 13.000 € bedacht.

Im nicht öffentlichen Teil schloss sich die Vorberatung über die 1. Nachtragshaushaltssatzung 2013 der Verbandsgemeinde Hachenburg an. Diese wurde dem Verbandsgemeinderat einstimmig zur Annahme empfohlen.
Einstimmig wurde die Auftragserteilung für Metallbauarbeiten und Tore für den Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod beschlossen. Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde über den Ausbau des großräumigen und regionalen Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg beraten. Es erging ein einstimmiger Beschluss, dass die Planung an ein bekanntes und mit dieser Materie vertrautes Planungsbüro vergeben werden soll. Es schlossen sich im vorletzten Tagesordnungspunkt die Beratungen zur Attraktivierung des Westerwald-Steigs an. Der letzte Tagesordnungspunkt betraf die Auftragserteilung anlässlich der Neugestaltung und Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg. Einstimmig wurde dem Rat empfohlen, die Aufträge für Bauleistungen zu vergeben.

Vortrag des Stadtarchivars zur Wohnkultur Hachenburgs im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Vergangene Woche referierte der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff, einer Einladung des Landschaftsmuseums Westerwald folgend, im stimmungsvollen Löwensaal des Vogtshofs zu Bauen und Wohnen in Hachenburg. Im Vorfeld des Stadtjubiläums 2014 wurden in dem Vortrag zu Bauen und Wohnen in Hachenburg die Stadtwerdung, Spuren der mittelalterlichen Bebauung in Form von Kellergewölben und den Resten der Stadtmauer sowie Möglichkeiten und Grenzen historischer Forschung sowie bauhistorischer bzw. archäologischer Untersuchungen thematisiert. Den reich illustrierten Ausführungen des Stadtarchivars folgten mehr als 30 Teilnehmer. Eine lebhafte Diskussion der Teilnehmer dokumentiert eindrucksvoll das rege Interesse an einem Aspekt der ebenso spannenden wie facettenreichen Stadtgeschichte. Weitere Vorträge des Stadtarchivs werden im Jubiläumsjahr 2014 folgen. Die Vortragsreihe des Landschaftsmuseums Westerwald wird am 24. Oktober 2013 mit einem Vortrag von Herrn Dr. Moritz Jungbluth zu Bier im Westerwald sowie einem Referat von Herrn Dr. Manfried Ehrenwerth am 21. November 2013 zu Sonderformen des Fachwerks im Westerwald fortgesetzt.

Stadtarchiv Hachenburg
Dr. Jens Friedhoff
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Besuch der Grundschulen durch den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss

Ein umfassend informierter Schulausschuss befürwortet wichtige Investitionen für die Zukunft der Unterrichtsgestaltung in der Verbandsgemeinde Hachenburg


Bei herrlichem Spätsommerwetter ließen es sich die Mitglieder des Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschusses nicht nehmen, unter dem Vorsitz der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis wieder einmal einen ganzen Samstagvormittag die Grundschulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde zu besuchen, bei denen besondere Ausstattungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen.

Los ging es an der Grundschule Atzelgift, die im Jahr 2014 ihr 50-jähriges Jubiläum gebührend feiern möchte. Bis dahin werden noch Malerarbeiten und eine Überprüfung der Heizungsanlage zur effizienteren Nutzung der Heizenergie durchgeführt. Auch Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes beschäftigten hier und an weiteren Schulgebäuden die Ausschussmitglieder.

Ein besonderes Thema der Unterrichtsgestaltung wurde – nachdem die Fahrt über Müschenbach bis Kroppach fortgesetzt wurde – dort anschaulich erläutert: der Einsatz eines Smartboards als modernes, vielseitig verwendbares Unterrichtsmittel.

Interaktiv und sogar mit Rückmeldung über Sprachausgabe konnten die in die Technik eingewiesenen Lehrpersonen dieses fortschrittliche Lehr- und Lernmittel vorführen und die interessierten und fachkundigen Nachfragen der Ausschussmitglieder beantworten.

Wegen der besonderen Bedeutung der Investitionen in den Bildungssektor stellte die Vorsitzende die grundsätzliche Bereitschaft des Schulträgers dar, die notwendigen Kosten – immerhin je Medieneinheit rund 4.000 € - als Basisausstattung für alle Schulen bereitzustellen; an der Grundschule am Schloss Hachenburg als größter Schule im Umfang von drei Einheiten.

MEHR Frauen in die Kommunalpolitik

Erfahrungsaustausch und Informationsabend für politisch interessierte Frauen

Wenn man sich die Verteilung von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik betrachtet, fällt auf, dass bislang nur ein kleiner Anteil von etwa 16 % der Bürgermeister sowie aller Mitglieder in Räten und Ausschüssen im Land Rheinland-Pfalz Frauen sind. Dabei ist häufig das Interesse an der Kommunalpolitik bei Frauen sehr hoch – hoch sind aber auch die Hemmschwellen, die dazu führen, dass viele von ihnen den Schritt in die aktive politische Arbeit bislang nicht gewagt haben.

„Frauen haben oft die verschiedensten Befürchtungen, wenn es darum geht, aktiv zu werden“, so begründet die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, Beate Ullwer, deren Zurückhaltung. „Vermeintlich fehlende fachliche Kenntnisse oder ein scheinbar unüberschaubarer Zeitaufwand können Gründe sein, die Frauen an einer Betätigung in der Kommunalpolitik hindern. Frauen wollen meist wissen, worauf sie sich einlassen, bevor sie handeln.“

Aus diesem Grund wurde von der Gleichstellungsstelle ein Programm zur Kommunalwahl 2014 entwickelt, das in verschiedenen Seminaren Einblicke in die Sachthemen Baurecht, Gemeindeordnung, Haushaltsrecht und Rhetorik gewährt.

Aber auch der Austausch mit erfahrenen aktiven Kommunalpolitikerinnen ist möglich. Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg bietet am 29. Oktober 2013 um 18.30 Uhr in der Gaststätte „Da Lillo“ in Hachenburg-Altstadt (vormals D-Haus) einen Informationsabend an. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis – die einzige hauptamtliche kommunale Wahlbeamtin im Westerwaldkreis – wird dort Wege in die Kommunalpolitik aufzeigen und gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg aus ihren Erfahrungen berichten. Neben einem unterhaltsamen Blick auf Unterschiede in der weiblichen und männlichen Kommunikation wird der Austausch der Teilnehmerinnen untereinander ein wesentlicher Punkt des Abends sein.

Alle kommunalpolitisch interessierten Frauen des Westerwaldkreises und darüber hinaus sind herzlich eingeladen!

Hachenburg ist wunderbar!

Die Tourist-Information Hachenburger Westerwald empfängt ab sofort ihre Neubürger beim Einwohnermeldeamt mit einer Überraschung: Einer kostenlosen Stadtführung.

Im Rahmen der „immer-wieder-samstags-Führung“ jeden Samstag um 14.00 Uhr haben die neuen Mitbürger somit Gelegenheit, ihre Heimat mit ihren Geschichten und Anekdoten  besser kennen zu lernen.

Auch für die Klassen 3 oder 4 der Grundschulen in der VG Hachenburg gibt es ein besonderes Angebot: Eine kostenlose für Kinder konzipierte Stadtrallye, damit die Schüler auf kindgerechte, spaßige Art einen Einblick in die Hachenburger Geschichte bekommen.

Hachenburg ist wirklich wunderbar!

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk …?

Liebe Bürgerinnen,
liebe Kommunalpolitikerinnen!

Wenn man sich die Verteilung von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik betrachtet, fällt auf, dass bislang nur ein kleiner Anteil von etwa 16 % der Bürgermeister sowie aller Mitglieder in Räten und Ausschüssen im Land Rheinland-Pfalz und auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg Frauen sind.  Ich selbst bin die einzige kommunalpolitische Wahlbeamtin im Westerwaldkreis. Dabei ist häufig das Interesse an der Kommunalpolitik bei Frauen sehr hoch – hoch sind aber auch die Hemmschwellen, die dazu führen, dass viele von Ihnen den Schritt in die aktive politische Arbeit bislang nicht gewagt haben.

Alle Frauen, die an Kommunalpolitik interessiert sind und sich lieber einmischen als zuschauen möchten, lade ich herzlich

am 29. Oktober 2013 um 18.30 Uhr in die Gaststätte „Da Lillo“ in Hachenburg-Altstadt (vormals D-Haus)

zum Informationsabend „MEHR Frauen in die Kommunalpolitik“ ein.

Neben einer Einführung in die Kommunalpolitik ist Raum für Fragen aller Art. Ortsbürgermeisterinnen werden aus ihren Erfahrungen berichten und stehen zum Gedankenaustausch aber auch für Kritik und Anregungen zur Verfügung. Daneben wird es einen augenzwinkernden Blick auf die Unterschiede männlicher und weiblicher Kommunikation geben, die für viele Missverständnisse verantwortlich sind.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises statt. Eingeladen sind alle Frauen, die bereits kommunalpolitisch aktiv sind oder dies erst werden wollen.

Um besser planen zu können, bitte ich Sie um Anmeldung unter der Telefonnummer 02662/801-102 bei Frau Silke Hanusch, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Ich würde mich sehr freuen, viele Teilnehmerinnen begrüßen zu können!

Herzliche Grüße

Gabriele Greis

Verkehrshinweise anlässlich des Katharinenmarktes in Hachenburg am 02.11.2013

Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Katharinenmarktes am

Samstag, 02. November 2013,

die Hauptdurchfahrt durch Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.
Des weiteren bitten wir um Beachtung, dass folgende Parkmöglichkeiten trotz der Sperrung weiterhin genutzt werden können:

- Parkhaus Alexanderring
- Parkhaus am Johann-August-Ring
- Parkplätze am Landschaftsmuseum
- Stellplätze am Bahnhof sowie am Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung
- Parkfläche unterhalb des Burggarten (Kirmesplatz)

Die ausgeschilderten Umleitungsstrecken sind unbedingt freizuhalten.
Bei Zuwiderhandlungen muss der Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld oder ggf. mit der Abschleppung seines Fahrzeuges rechnen.

Hinweise für Busse und Taxen:

Die Haltestelle für Busse befindet sich in der Koblenzer Straße (Höhe Penny-Markt) und beim Landschaftsmuseum. Die Taxen sind im „Alexanderring“  vor der Absperrung unmittelbar am Marktgelände platziert.

Schützen Sie Ihre Wasserleitung vor Frost

- Besonders zu beachten bei unfertigen Neubauten -

Wasserleitungen und Wasseruhren müssen im Winter besonders geschützt werden! Viele Frostschäden können so vermieden werden. Alle Kosten, die durch Frostschäden an Wasserzählern und Wasserleitungen entstehen, müssen vom Anschlussnehmer getragen werden. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Regeln zum Schutz der Wasserleitungen bei Frostgefahr:

Besonders bei unfertigen Neubauten sollten diese Empfehlungen beachtet werden. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt:

Es kommt zu vielen unnötigen Frostschäden an Wasserleitungen und Wasserzählern und damit vermeidbaren Kosten für die Hauseigentümer.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserversorgung

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Michel in der Suppenschüssel
- von Astrid Lindgren

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Clubtreffen am Dienstag, 5. November in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue lustige Geschichten mit Michel von Lönneberga werden von Lena Frohn und Ute Fährmann erzählt.

Was für ein Durcheinander. Nachdem Michel für große Aufregung gesorgt hat, weil er seine Strafe nicht wie üblich im Schuppen, sondern in der Speisekammer schlafend verbracht hat, sorgt er bald wieder für Unruhe.
Michels Eltern erlauben Michel nicht mit Ihnen auf das Fest von Hultsfred zu fahren, obwohl Alfred bereits seit einer Woche dort arbeitet. Natürlich kann er das nicht akzeptieren und reitet auf seinem Pferd Julla ohne Erlaubnis auf das Fest. Was Michel auf dem Fest erlebt, erfahrt ihr beim nächsten Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Aus der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderats vom 22.10.2013

Unter dem Vorsitz der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, traf sich der Verbandsgemeinderat am 22.10.2013, um eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Zunächst informierte die Vorsitzende das Gremium über einen bewilligten Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz von 100 % der Planungskosten zur Sanierung der Bruchsteinbrücke in Marienstatt in Höhe von rund 36.000 Euro.

Weiterhin teilte die Erste Beigeordnete Greis mit, dass der Kreistag Förderungen im Rahmen des Projekts „Mobile Märkte“ beschlossen habe. Grund hierfür sei die fehlende Grundversorgung in vielen Dörfern. Hierbei sollen regelmäßig stattfindende Märkte, die mindestens zehnmal im Jahr und mit mindestens drei Anbietern stattfinden, mit 500 € bezuschusst werden. Eine „Nahversorgungshaltestelle“ oder ein „Einkaufsbus“ soll mit 250 € bezuschusst werden. Von Seiten der Verbandsgemeinde Hachenburg ist zur ergänzenden Attraktivierung dieses Projekts angedacht, Mittel in Höhe von 20.000 € für die Einrichtung von „Dorfcafés“ in Verbindung mit den mobilen Märkten im kommenden Jahr in den Haushalt einzustellen.

Erfreut konnte die Vorsitzende berichten, dass das wiedereröffnete Löwenbad einen guten Zuspruch in der Bevölkerung finde. Nach dem erfolgreichen Eröffnungswochenende besuchten bislang ca. 34.000 Personen das komplett renovierte Bad. Ebenso laufe das Schul- und auch Vereinsschwimmen reibungslos. Zum Ende der Freibadsaison soll das Bad durch weitere Aktionen, wie z. B. Seniorenschwimmen oder einer Jugenddisco, attraktiv gehalten werden.

Unterrichtet wurde der Rat auch über einen gefassten Eilbeschluss. Im Rahmen des Eilbeschlusses wurden Aufträge von Bauleistungen für den Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod vergeben. Die Gesamtauftragssumme belief sich auf rund 35.000 Euro.

Im Anschluss an die Bekanntgaben durfte die Erste Beigeordnete die Herren Ulrich Neuroth und Lutz Nink vom Landesbetrieb Mobilität in Diez begrüßen. Diese informierten den Verbandsgemeinderat ausführlich über abgeschlossene und anstehende Straßenbauprojekte in der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie im Westerwaldkreis. Insbesondere wurden die laufenden Planungen zum Ausbau der B 8 / B 414 im Gremium erörtert. Leider gebe es noch keine konkreten Planungen bzw. Termine zum Ausbau der Strecke zwischen Bahnhof Ingelbach und Marzhausen, so Herr Nink auf Nachfrage aus Reihen des Rates. Derzeit würden im gesamten Streckenabschnitt die Maßnahmen vorangebracht, deren Umsetzung zeitnah realisiert werden könne. Beigeordnete Gabriele Greis dankte Herrn Neuroth und Herrn Nink zum Abschluss für den aufschlussreichen Vortrag.

Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde der Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2011 vom Verbandsgemeinderat festgestellt und über die Entlastung des Bürgermeisters und der Beigeordneten beraten. Hierzu übernahm zunächst Bernd Kind als ältestes Ratsmitglied den Vorsitz. Anschließend trug der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Wolfgang Petri, in seinem Bericht die Ergebnisse der Prüfungsarbeit des Ausschusses vor. Die Vorsitzende dankte dem Rechnungsprüfungsausschuss für die Prüfungsarbeit, um sodann - entsprechend der Empfehlung des Ausschusses - über die Feststellung des Jahresabschlusses 2011 und den Entlastungsbeschluss abstimmen zu lassen. Beide Beschlüsse ergingen einstimmig.

Mit der Neufassung des Wirtschaftsplanes des Betriebszweiges Löwenbad der Verbandsgemeindewerke Hachenburg hatte sich der Rat als Nächstes zu befassen. Die Vorsitzende erläuterte die Gründe für die Neufassung. Einhellig stimmte der Rat im Anschluss für die Änderungen im Wirtschaftsplan, ebenso wie für die daraus resultierende 1. Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2013.

Eine weitere Verfahrenshürde hat die Änderung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan 1, genommen. Einstimmig entschied der Verbandsgemeinderat über die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, der interkommunalen Abstimmung und der landesplanerischen Stellungnahme vorgebrachten Anregungen entsprechend den Abwägungsvorschlägen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfs durchzuführen sowie die Träger öffentlicher Belange entsprechend zu beteiligen. Die in der Sitzung durchgeführten Abwägungen resultieren dabei aus einem Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 12.03.2013. Beschlossen wurde seinerzeit, die Potentialflächen im Bereich des „Hartenfelser Kopf“ mit einem Teilplan 1 separat fortzuschreiben, da sich diese Fläche aufgrund der Datenlage als am unproblematischsten für die Errichtung weiterer Windkraftanlagen herausgestellt hat. Insgesamt wurden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens nur wenige Einwände gegen die Änderung des Planes geltend gemacht.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ebnete das Gremium den Weg für den weiteren Ausbau des großräumigen und regionalen Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde der Auftrag zur Planung der Beschilderung des Wegenetzes an das Büro Hunsrückvelo erteilt und gleichzeitig beschlossen, im Haushalt des Jahres 2014 weitere Mittel für den Ausbau des Netzes bereitzustellen. Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis sprach in diesem Zusammenhang von einer wichtigen Investition für den Tourismus der Region. Besonders hervorgehoben wurde, dass es sich bei dem Ausbau des Radwegenetzes nicht um eine reine Maßnahme in der Verbandsgemeinde Hachenburg handele, sondern um eine konzertierte Aktion von Verbandsgemeinde, Kreisen und sogar anderen Bundesländern. Daher wird die Aktion auch im Rahmen des sogenannten LEADER-Programms der EU mit 46 % gefördert. Insgesamt sehen die derzeitigen Planungen vor, dass ein Radrundweg im Hachenburger Westerwald auf einer Länge von 70 km, davon 50 km auf dem bereits bestehenden, großräumigen Radewegenetz ausgewiesen werden soll.

Die sich anschließende Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen.

Vollsperrung der Herderstraße

Am 19.11.2013 wird in der Herderstraße 10 ein Fertighaus errichtet. Hierzu ist es nochmals erforderlich, dass die Straße in diesem Bereich voll gesperrt wird.
Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle möglich.
Als Umleitungsstrecke stehen die Straßen Lohmühle und Kantstraße zur Verfügung. Die Absperrung zwischen Kantstraße und Lohmühle wird zu diesem Zweck geöffnet werden.
Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Die Stadt Hachenburg steht zur ehrenamtlich geleisteten Vereinsarbeit und ihrer finanziellen Unterstützung

Ein reges Vereinsleben – vom Singen und Musizieren über sportliche Betätigung oder zur Pflege traditioneller Feste – bereichert jede Kommune, so auch die Stadt Hachenburg.

Gerade in den Bereichen der persönlichen Freizeitgestaltung sind die ehrenamtlich Aktiven in den Vereinen die kreativen Kräfte, die Menschen unterschiedlichster Herkunft und gesellschaftlicher Stellung unter einem gemeinsamen Motto zusammenbringen. Wenn sie im Chor gemeinsam proben kommt es darauf an, ob die Stimmlage im 1. Tenor oder vielleicht im Bariton liegt und nicht darauf, welches Auto man sich leisten kann. Talentierte Musiker finden sich mit und ohne Migrationshintergrund aber immer mit einem Instrument zusammen.

Zahlreiche Sportangebote von Leichtathletik über Handball, Aerobic oder Wassergymnastik bietet der mit Abstand größte Verein TUS Hachenburg. Mit seinen zahlreichen Gruppen in den hiesigen Sporthallen oder dem Löwenbad werden auf kurzen Wegen Mitbürgerinnen und Mitbürgern jeden Alters angesprochen. Dabei reicht die Leistungsspanne vom entspannten Freizeitsport bis zum Wettkampfniveau. Ergänzend dazu bieten weitere Hachenburger Sportvereine Bogen- und Schießsport; ebenfalls sehr erfolgreich.

Dass die Pflege heimischer Traditionen in Hachenburg ganz und gar kein Auslaufmodell ist und Vereine dazu beitragen, die Vergangenheit lebendig zu halten erlebt man hier ebenso. Ganz besonders die Kirmesgesellschaften Hachenburg und  Altstadt sowie die Geschichtswerkstatt sind hier stellvertretend für Weitere zu nennen. Besonders beachtenswert ist dabei nicht nur die Ausrichtung der weit über den Bereich der Stadt Hachenburg bekannten Kirmesfeste, sondern auch das soziale Engagement zu Gunsten Benachteiligter oder am gesellschaftlichen Rand stehender Mitmenschen.

Ein besonders beachtenswertes Beispiel dazu lieferte in diesem Jahr die veranstaltete Typisierungsaktion zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, die in der Rundsporthalle im Zusammenwirken vieler beteiligter Vereine und örtlicher Gruppen durchgeführt wurde. Wer kann sagen, welche Betroffenen davon noch profitieren werden?

Es gäbe noch so viel aufzuzählen und das ist das Erfreuliche, ein toller Gegenwert zu den mehr als 8.000 €, die in den nächsten Tagen ausgezahlt werden.