Informationsveranstaltungen zum Besuch weiterführender Schulen

Auch in diesem Jahr stellen die weiterführenden Schulen der Verbandsgemeinde Hachenburg interessierten Eltern ihr Angebot vor.

Eingeladen sind alle Eltern, deren Kind derzeit die dritte oder vierte Klasse einer Grundschule besucht.

Sie haben die Möglichkeit,

am Dienstag, 12. November 2013, 19.30 Uhr,
in der Sonnenbergschule Müschenbach, Schulstraße 24

oder am Mittwoch, 20. November 2013, 19.30 Uhr,
in der Stadthalle Hachenburg, Leipziger Straße 8b

die Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg sowie das Gymnasium Marienstatt kennenzulernen. Die Vertreter der Schulen werden Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung stehen.

Das Programm ist bei beiden Veranstaltungen gleich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk

Unter diesem Motto luden die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde sowie des Westerwaldkreises, Silke Hanusch und Beate Ullwer, kommunalpolitisch interessierte Frauen zu einem gemeinsamen Treffen ein, um mehr Frauen zur aktiven Mitarbeit in ihrer Orts- oder Verbandsgemeinde anzuregen.
Für diejenigen, die bislang noch nicht selbst aktiv wurden, stellte Greis zunächst die verschiedenen Wege in die Kommunalpolitik vor. Sinnvoll sei es, so die Erste Beigeordnete, sich einer Partei oder Wählergruppe anzuschließen, wenn eine Tätigkeit im Ortsgemeinde- oder Verbandsgemeinderat angestrebt wird. Da derzeit die Listen für die nächste Kommunalwahl aufgestellt werden, sei hierfür gerade ein geeigneter Zeitpunkt.
Beate Ullwer erläuterte im Anschluss verschiedene Seminarangebote der Gleichstellungsstelle zu Themen wie Gemeindeordnung, Baurecht, aber auch Selbstorganisation und Rhetorik, die bei den anwesenden Frauen auf großes Interesse stießen.
Es folgte ein kleiner, unterhaltsamer Abstecher in die Unterschiede männlicher und weiblicher Kommunikation, die aufgrund ihrer Verschiedenheit – nicht nur im kommunalpolitischen Bereich! – für gelegentliche Missverständnisse zwischen Männern und Frauen verantwortlich sind. Greis würzte diesen Exkurs mit einigen erlebten Beispielen, die vielen der Anwesenden bekannt vorkamen.
Nach dem offiziellen Teil nutzten die Frauen die Gelegenheit zum direkten Austausch untereinander, wobei die vielen anwesenden Ortsbürgermeisterinnen, Verbandsgemeinde- und Ortsgemeinderätinnen für Fragen zur Verfügung standen. Abschließend beschlossen die Hachenburger Kommunalpolitikerinnen, einen gemeinsamen, überparteilichen Stammtisch zukünftig in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen, um Informationen auszutauschen und die geknüpften Kontakte aufrecht zu erhalten.
Informationen zu den Seminaren der Gleichstellungsbeauftragten finden Sie unter www.westerwaldkreis.de im Downloadbereich der Gleichstellungsstelle. Die Termine für den Frauenstammtisch der Verbandsgemeinde Hachenburg werden rechtzeitig im Inform bekanntgegeben.

Café International

Liebe Eltern,

die Grundschule am Schloss Hachenburg lädt alle Eltern herzlich zum Elterncafé ein!

Wann:Donnerstag, 14.11.2013,
in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr
Wo:Obergeschoss der Grundschule am Schloss (Küche)

Bei Kaffee und Tee haben Sie die Möglichkeit, andere Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen oder auch Fragen zum Schulalltag zu klären. Für eine Übersetzung in die türkische und russische Sprache ist gesorgt. Als kompetente Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau von den Benken zur Verfügung. Bestimmt bietet sich auch die Gelegenheit, mit einzelnen Lehrkräften in ungezwungener und gemütlicher Runde zu plaudern.
Es wäre toll, wenn Sie zum Café eine landestypische Leckerei mitbringen könnten, um so zum gemütlichen Beisammensein beizutragen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kerstin Hekmat-Fard
Schulleiterin

Endlich 18! Am Donnerstag, den 21. November 2013 um 17.30 Uhr

Du bist im Jahr 1995 geboren?
Du wohnst in der Verbandsgemeinde Hachenburg?
Dann laden wir Dich zum „Endlich-18-Empfang“ ein!

Erst gibt’s Sekt und Häppchen – dann sind Deine Ideen und Wünsche bei einem Gedankenaustausch mit Kommunalpolitikern gefragt. Schließlich laden wir Dich zu dem Film „Captain Philips“ ein.

Wo?
Im Cinexx in Hachenburg

Wie?
Du kannst dich telefonisch unter 0 26 62 / 801 -104 oder per E-Mail a.becker@hachenburg-vg.de anmelden

Kostenpunkt?
Du bist natürlich eingeladen, denn wir freuen uns, wenn Du kommst!

Rückmeldung bitte bis zum 12. November 2013.

Weitere Informationen erhaltet ihr hier: www.jupa-hachenburg.de

Wasserzählerablesung 2013

Zur Feststellung des Frischwasserverbrauches für das Jahr 2013 werden in der Zeit vom 22. November bis zum 06. Dezember 2013 die Wasserzähler abgelesen.

Da im vergangenen Jahr Trickbetrüger diese vermeintlich günstige Gelegenheit für sich ausnutzen wollten, weisen wir besonders darauf hin, dass Sie in diesem Jahr der bereits aus den Vorjahren bekannte Ableser – auch samstags – zwischen 08.30 Uhr und 18.00 Uhr aufsuchen wird. Dieser kann sich selbstverständlich durch eine von uns ausgestellte Vollmacht ausweisen.

Wir bitten Sie, die Ableser bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Daher ist es unbedingt notwendig, dass neben der Zutrittsgewährung auch ein freier Zugang zum Wasserzähler möglich ist.

Sofern bei der Ablesung niemand angetroffen wird, hinterlässt der Ableser eine Benachrichtigung. Es ergeht in einem solchen Fall schon heute an die Anschlussnehmer die Bitte, seine Wasseruhr selbst abzulesen und dem Wasserwerk den Zählerstand schnellstmöglich mitzuteilen, da ansonsten der Wasserverbrauch des Abrechnungszeitraumes von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg geschätzt werden muss.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Keine Windräder in der Kuhheck

Erfolg für die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters

Auf Antrag eines Unternehmens der Windenergiebranche erteilte der Landkreis Neuwied eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für vier Anlagen, die bei Marienhausen (Verbandsgemeinde Dierdorf) mit einer Nabenhöhe von 138,38 m und einem Rotordurchmesser von 82 m gebaut werden sollen. Gegen diese Genehmigung legten die Verbandsgemeinden Selters und Hachenburg, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie drei Bürger, deren Häuser im benachbarten Ort Roßbach stehen, Widerspruch ein und beantragten beim Verwaltungsgericht vorläufigen Rechtsschutz.

Die Anträge der Verbandsgemeinden hatten Erfolg. Ihre Interessen, so die Koblenzer Richter, hätten Vorrang vor den Belangen des Unternehmens. Die Genehmigung sei zu Lasten der Verbandsgemeinden wohl fehlerhaft. Sie verletze das interkommunale Abstimmungsgebot. Das Vorhaben habe ohne eine vorherige Bauleitplanung nicht genehmigt werden dürfen. Die 180 m hohen Anlagen lösten aufgrund ihres Standorts und ihrer Raumbedeutsamkeit einen besonderen Koordinierungsbedarf aus. Sie sollten nämlich in einem Gebiet errichtet werden, das vollständig von Flächen anderer Kommunen umgeben sei, die durch bestehende Flächennutzungspläne von einer Windenergienutzung ausgeschlossen seien. Angesichts dessen benötige die Zulassung der vier Windräder eine Planung, in der die unterschiedlichen Belange gegeneinander abgewogen werden müssten und in der auch eine Abstimmung mit der Flächennutzungsplanung der beiden Verbandsgemeinden Selters und Hachenburg vorzunehmen sei.

Diese Entscheidung betrachtet die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, positiv.

„Es ist bekannt,“ so Greis, „dass wir uns seit geraumer Zeit Gedanken über die Errichtung weiterer Windkraftanlagen in der Verbandsgemeinde Hachenburg machen. Wir haben in unserer Flächennutzungsplanung Standorte für Windkraftanlagen möglichst weit weg von Wohnbebauungen ausgewiesen und zudem gehören Windkraftanlagen nun einmal in windstarke Bereiche, zu denen die „Kuhheck“ nicht gehört. Es kann nicht sein, dass all diese in vielen Abstimmungs- und Beteiligungsprozessen erarbeiteten Kriterien in der „Kuhheck“ zugunsten der Interessen eines einzelnen Investors über den Haufen geworfen werden, nur – und dieser Verdacht drängt sich mir auf - weil es sich um eine Exklave handelt. Umso mehr dann, wenn die Verbandsgemeinde, zu der diese Exklave gehört, bislang noch keinerlei Flächennutzungsplanung vorgelegt hat. Das Gericht hat unsere Rechtsauffassung dahingehend bestätigt.“

Offen sei hingegen, so das Gericht weiter, ob die Genehmigung Vorschriften verletze, welche der BUND als anerkannter Naturschutzverein rügen könne. Insbesondere könne nicht abschließend bewertet werden, ob im Hinblick auf den Rotmilan und den Schwarzstorch Verstöße gegen das naturschutzrechtliche Tötungsverbot gegeben seien und ob eine Verschlechterung des Erhaltungszustands der lokalen Population dieser Tiere zu erwarten sei. Angesichts der Bedeutung des Tierschutzes müsse das Unternehmen die Entscheidung in der Hauptsache abwarten, in der die Betroffenheit der artenschutzrechtlichen Belange abschließend geprüft werde.

Die Anträge der drei Bürger hingegen lehnte das Gericht ab. Deren Widersprüche, so die Kammer, hätten voraussichtlich keinen Erfolg. Sie würden durch den von den Windkraftanlagen ausgehenden Lärm nicht unzumutbar beeinträchtigt, da die maßgeblichen Grenzwerte der TA Lärm eingehalten würden. Dies belege die im Genehmigungsverfahren von dem Unternehmen vorgelegte Schallprognose eines Sachverständigen. Außerdem könne ausgeschlossen werden, dass die Wohnhäuser in Roßbach durch die Windräder erheblich optisch bedrängt oder durch Schattenwurf belästigt würden. Eine Beeinträchtigung durch Reflexionen (Diskoeffekt) oder durch die Nachtkennzeichnung der Anlagen sei ebenfalls nicht zu befürchten.

Gegen die Entscheidungen können die Beteiligten Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz einlegen.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird im Falle einer Beschwerde ihren Standpunkt weiterhin konsequent verfolgen.

Hoher Besuch aus Mainz

Hendrik Hering: Bau des Gemeindezentrums in Steinebach auf einem guten Weg

Der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Mainzer Landtag, Herr Hendrik Hering, besuchte am Freitag, 19. Oktober 2013, die Ortsgemeinde Steinebach.

Die Ortsgemeinde Steinebach an der Wied baut zurzeit ihr neues, rund 1,6 Mio. € teures Gemeindezentrum. Hierfür hat sie eine alte Gaststätte in der Ortsmitte erworben und abgerissen. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit 720.000 € an den Kosten. Daher war der heimische Landtagsabgeordnete Hendrik Hering gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, auf Einladung von Ortsbürgermeister Heinz Schneider erneut in Steinebach, um den Baufortschritt zu begutachten.

„Mir gefällt gut, was Bürgermeister Schneider uns heute zeigen konnte“, kommentierte Hendrik Hering die Vorstellung der Baupläne. Nach dem Besuch der Baustelle war er sichtlich begeistert, wie in der Ortsmitte von Steinebach durch diesen Bau und die Neugestaltung der Anlagen rund um das Gebäude ein neuer und für die Bewohner attraktiver Ortsmittelpunkt geschaffen wird. „Ich bin überzeugt, dass das Zentrum von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen wird“, ist sich Hering sicher. „Daher bin ich froh, die Gemeinde bei ihren Bemühungen im Innenministerium unterstützt zu haben, denn hier wird das Geld der Bürgerinnen und Bürger gut für die Menschen im Ort angelegt“, so Hering weiter.

Bürgermeister Schneider, die VG-Beigeordnete Greis und der OG- Beigeordnete Hans- Werner Moritz nutzten den Termin vor Ort, um sich für die außergewöhnlich hohe Förderung von 45% der Kosten im Namen des Gemeinderates und der Bürgerinnen und Bürger herzlich zu bedanken. Gleichzeitig warben beide für eine möglichst baldige Sanierung der L 292 von der B8 Richtung Steinebach und in der Ortsdurchfahrt Hachenburg-Altstadt. Hier konnte Hering zusagen, sich unmittelbar darum zu kümmern und schnellstmöglich mit Antworten auf die Kommunalpolitiker zuzugehen.

Bücherspende des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur für das Stadtarchiv Hachenburg

v.l.n.r.: Dr. Markus Müller, Johannes Meurer, Dr. Jens Friedhoff und Armin Pleis

Attraktivität und Bedeutung eines städtischen Archivs spiegeln sich nicht nur in der Fülle der dort vorhandenen Archivalien (Akten, Urkunden, historisches Bildmaterial sowie Zeitungen), sondern ebenso in der dem Benutzer zur Verfügung stehenden Dienstbibliothek. Einen beachtlichen Zuwachs erfuhr das Hachenburger Stadtarchiv jüngst dank einer großzügigen Bücherspende des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur.
Auf Vermittlung von Herrn Dr. Markus Müller aus Nister suchte der Stadtarchivar vergangenen Monat das Mons-Tabor-Gymnasium auf, um dort gemeinsam mit den Herren Dr. Markus Müller, Johannes Meurer und dem stellvertretenden Schulleiter Armin Pleis die umfangreiche alte Lehrerbibliothek in Augenschein zu nehmen. Aus den Beständen fanden mehr als 60 Titel den Weg nach Hachenburg, wo sie nun als Dauerleihgabe im Präsenzbestand der Dienstbibliothek des Stadtarchivs Hachenburg für Recherchen zur Verfügung stehen.
Dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Armin Pleis, sowie seinen Kollegen sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.
Neben älteren Werken der frühmittelalterlichen Geschichtsschreibung (u.a. Biographie Einhards über Karl den Großen, Berlin 1850), 24 Bänden der Allgemeinen Deutschen Biographie (Leipzig 1891-1908) dürften die von C. von Winterfeld 1872 verfasste Geschichte des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 sowie der erste Teil des von L. Lindenschmit bearbeiteten Handbuchs der Deutschen Alterthumskunde – Übersicht der Denkmale und Gräberfunde frühgeschichtlicher und vorgeschichtlicher Zeit, Braunschweig 1880, das Interesse an den bibliophilen Kostbarkeiten wecken.
Die umfangreiche, vor allem mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Stadt- und Regionalgeschichte ausgestattete Dienstbibliothek im Stadtarchiv Hachenburg ist während der Öffnungszeiten (vgl. Internetseite des StA Hachenburg) nutzbar.
Stadtarchiv Hachenburg
Dr. Jens Friedhoff
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de
Tel.: 02662 / 95 83 38

Körper, Formen und Menschen

Unter diesem Thema stellt die Hachenburgerin Dagmar Klöckner ihre Werke bis zum 31. Januar 2014 in der Stadtbücherei Hachenburg aus. Dagmar Klöckner malt seit 28 Jahren mit Pastell, Acryl und Aquarell. Die aktuelle Ausstellung zeigt Körper, Formen und Menschen in verschiedenen Techniken - farbenfroh, schwarz/weiß und erotisch.

Die Stadtbücherei Hachenburg bietet seit etwa 13 Jahren heimischen Künstlern die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Das Angebot wird rege genutzt und es besteht immer eine lange Anmeldeliste.
Anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Hachenburg wird diese Ausstellungsfläche themenbezogen von Stadt und Stadtarchiv genutzt.

Die Polizei Hachenburg warnt im hiesigen Raum vor betrügerischer Teerkolonne

 „Tinker“ sind wieder unterwegs

Am Montag, 04.11.2013, gegen 17.00 Uhr erschien in Hachenburg, Koblenzer Straße bei einer dortigen Firma eine britische Teerkolonne und bot ihre Dienste an. Es handelte sich hierbei um vier Männer mit orangefarbener Bekleidung, welche einen orangefarbenen LKW mitführten. Hierbei gab der wortführende Kolonnenführer in britischem Akzent an, dass sie von der Straßenmeisterei wären, von anderweitigen Arbeiten noch Teer übrig hätten und die im Hofraum vorhandenen Löcher preisgünstig teeren würden. Nach erfolgter Auftragserteilung wurden die Teerarbeiten dann schnell durchgeführt. Nach Beendigung der mangelhaften Arbeiten und Erhalt von 1.000,-- Euro machte sich die Kolonne aus dem Staub.
Die Polizei Hachenburg kann nicht ausschließen, dass die Teerkolonne mit ihrer betrügerischen Masche auch in anderen Fällen Erfolg hatte und bittet Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sich unter Tel.: 02662/95580 bei der Polizei Hachenburg zu melden. 

Die Polizei Hachenburg warnt in diesem Zusammenhang davor, derartige Leistungen ohne Prüfung in Anspruch zu nehmen. Bei den angeblichen Handwerkern handelt es sich in vielen Fällen um Betrüger, die gutgläubige Besitzer zu angeblichen Renovierungsarbeiten animieren wollen, die leider im Nachhinein meist erst nach diesen „Pfuscharbeiten“ erforderlich sind. Die Vorgehensweise ist nahezu immer gleich. Die sogenannten Tinker geben in der Regel vor, Straßen geteert zu haben und mit dem noch übrigen Teer günstige Arbeiten anbieten zu können. Bei Einwilligung des Besitzers werden die Betrüger meist sofort tätig. Die Handwerkerleistung wird jedoch unsachgemäß und mit billigsten Materialien fertiggestellt. Auch weichen häufig die späteren Forderungen von dem zuvor vereinbarten Preis beziehungsweise Angebot erheblich ab. Nach Beendigung der Arbeiten sind die fahrenden Kolonnen mit dem erhaltenen Geld verschwunden.

Damit nicht auch Sie Opfer der Betrüger werden, gibt Ihnen die
Polizei Hachenburg zum Schutz folgende Empfehlungen:

Darüber hinaus erhalten Sie weitergehende Informationen sowohl bei jeder Polizeidienststelle als auch im Internet unter www.polizeiberatung.de.

Zeichen gegen das Vergessen

Kranzniederlegung erinnert an Judenpogrome von 1938

Zum Gedenken an die Opfer der Judenpogrome am 09. November 1938 fand auch in diesem Jahr eine Kranzniederlegung am Hachenburger Vogtshof statt.

Erster Beigeordneter Karl-Wilhelm Röttig erinnerte an die damaligen schrecklichen Geschehnisse „in unserer Stadt - in unseren Straßen, mit unseren Nachbarn und Freunden -, nur weil diese Menschen einen anderen Glauben hatten, weil sie Juden waren.“

Er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Hachenburg/ Altstadt mit ihrem Lehrer, Herrn Hrdina, der Chorgemeinschaft Hachenburg/Nister sowie dem Chronisten Johannes Kempf und allen anwesenden Bürgern. Besonders dankte er der Geschichtswerkstatt Hachenburg für ihren Einsatz, Stolpersteine in unserer Stadt zu verlegen, die unsere damaligen Mitbürger namhaft machen und die Erinnerung wachhalten.

NEU: JEDEN SAMSTAG UND SONNTAG KUCHEN IN DER CAFETERIA DES LÖWENBADS!

Weitere Informationen zum Löwenbad erhalten Sie unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.loewenbad-hachenburg.de

Brennholzversteigerung im Forstamt Hachenburg

Das Forstamt Hachenburg bietet aus dem Staatswald Marienstatt Brennholz für private Haushalte an. Es handelt sich um Laubmischholz, vorwiegend Rotbuche, aber auch Hainbuche, Eiche, Esche, Ahorn in baumfallenden Längen. Die an PKW-befahrbaren Wegen gelagerten Holzpolter haben eine Größe zwischen ca. 3 bis 6 Festmeter. Der Mindestkaufpreis beträgt je Festmeter 52,00 €. Für die Aufarbeitung des Holzes im Wald ist die Bescheinigung der Teilnahme an einem Motorsägenkurs erforderlich und bei der Zuteilung vorzuzeigen.
Die Vergabe findet am Samstag, den 30.11.2013, um 9:00 Uhr statt. Interessierte finden den Treffpunkt der Verteilung durch die Gemeinde Nister, entlang der Hammerstraße fahrend. Nachdem die Schranke am Forsthaus Nister passiert wurde ist der weitere Verlauf der Zufahrt mit Hinweisschildern markiert.
Aktuelle Informationen zur Vergabe des Holzes sowie eine Anfahrtsskizze werden im Internet veröffentlicht (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hachenburg.wald-rlp.de).

Richtfest am Feuerwehrhaus Alpenrod

Nach rund 4-monatiger Bauzeit konnte unter reger Beteiligung der Bürger das Richtfest am neuen Feuerwehrhaus für die Löschgruppe Alpenrod gefeiert werden. Wehrführer Jens Nilges begrüßte die Gäste mit einem Richtspruch und bedankte sich bei der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde für die Umsetzung der Baumaßnahme.

Das neue Gebäude bietet 3 Fahrzeugstellplätze und das notwendige Nebenraumprogramm. Von den geschätzten Baukosten in Höhe von 625.000 € trägt die Verbandsgemeinde Hachenburg als Aufgabenträger 300.000 €. Das Land hat eine Zuwendung von 150.000 € in Aussicht gestellt. Die Restfinanzierung trägt nach Abzug der Eigenleistungen durch die Feuerwehr die Ortsgemeinde Alpenrod, die auch das Baugrundstück zur Verfügung gestellt hat. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses ist für August 2014 geplant.

Ortsbürgermeisterin Beate Salzer begrüßte, dass durch die Neubaumaßnahme die unbefriedigende Raumsituation der Feuerwehr, die bisher vom Schulgelände ausrücken muss, beendet werden kann. Ihr Dank galt auch den Entscheidungsträgern, dem Planer und den Mitarbeitern der Verwaltung für die Verwirklichung des Projekts.

Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, betonte, dass bei der Entscheidung zum Bau des neuen Hauses auch die gute personelle Situation der Löschgruppe Alpenrod in der Tagesalarmbereitschaft und die Nachwuchssicherung durch die neu gegründete Jugendfeuerwehr eine Rolle gespielt hätten. Sie zeigte sich erfreut über die gelungene Planung des Gebäudes, das sich gut in das Ortseingangsbild einfügen werde.

Planer Thorsten Boldt, dessen Planentwurf im Rahmen einer Ideenwerkstatt ausgewählt worden war, lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinde und den beteiligten Baufirmen.

Vollsperrung der Hauptdurchfahrt Hachenburg während des Weihnachtsmarktes

Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Weihnachtsmarktes in der Zeit vom 12. Dezember – 15. Dezember 2013 die Hauptdurchfahrt durch Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.

Wir weisen darauf hin, dass die folgenden Parkmöglichkeiten trotz der Sperrung weiterhin genutzt werden können:
- Parkhaus Alexanderring
- Parkhaus Johann-August-Ring
- Parkplätze am Landschaftsmuseum
- Stellplätze am Bahnhof
- Parkfläche unterhalb des Burggarten (Kirmesplatz)

In den ausgeschilderten Umleitungsstrecken besteht absolutes Halteverbot. Bei Zuwiderhandlungen muss der Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld oder ggf. mit der Abschleppung seines Fahrzeuges rechnen.

Hauswasserfilter regelmäßig kontrollieren!

Ein möglicherweise im privaten Installationsbereich eingebauter Hauswasserfilter hat die Aufgabe, das Einspülen gesundheitlich unbedenklicher kleiner Feststoffpartikel, wie z.B. Rostteilchen oder Sandkörner in die Hausinstallation zu vermeiden.

Diese könnten sonst an den Rohrleitungen Korrosionsschäden hervorrufen oder die Funktion von Armaturen beeinträchtigen.

Ein ganz anderes Problem kann jedoch entstehen, wenn der Hauswasserfilter nicht regelmäßig kontrolliert und gespült wird, da sich dann Keime in den Filtern absetzen können, die eine mikrobiologische und nicht selten gesundheitlich bedenkliche Verschmutzung des Trinkwassers nach sich ziehen. Obendrein lassen sich diese Keime oft nur mit erheblichem Aufwand wieder aus der Hausinstallation beseitigen.

Eine erhöhte Aufmerksamkeit ist in den Fällen geboten, in denen ein solcher Filter in lichtdurchfluteten Räumen installiert wird, da hierbei das Algenwachstum im Filter gefördert wird.

Wir empfehlen Ihnen daher – in Abstimmung mit dem Installateur Ihres Vertrauens – die regelmäßige Kontrolle und Rückspülung des Filters.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Sitzung des Stadtkernsanierungsausschusses der Stadt Hachenburg

Der Stadtkernsanierungsausschuss der Stadt Hachenburg ist am 21. November 2013 unter dem Vorsitz von Stadtbürgermeister Klöckner zu einer weiteren Sitzung in diesem Kalenderjahr im Vogtshof zusammen gekommen.

Zunächst erfolgten einige Bekanntgaben. So wurde zwischenzeitlich die Mauer am Rathausvorplatz aufwendig saniert. Dies war aus verkehrssicherungstechnischen Gründen erforderlich. Darüber hinaus wird derzeit der Anwesen „Weberstraße 1“ umfangreich saniert. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass die Planungen zum Ausbau der Wilhelmstraße und des Alten Marktes weiter vorangehen. Ergebnisse werden in naher Zukunft präsentiert. Der Ausbau des Bereiches soll im August 2014 beginnen. Etwas früher, nämlich voraussichtlich bereits ab Februar nächsten Jahres, kann für etwa ein halbes Jahr die Borngasse in Hachenburg wegen Anschlussarbeiten von verschiedenen Objekten an das Nahwärmenetz nicht befahren werden. Zuletzt erfolgte die freudige Nachricht, dass die unter Denkmalschutz stehende Roetig-Uhr durch einen ortsansässigen Uhrmacher als Geschenk an die Stadt Hachenburg aufwendig restauriert wird. Hierfür bedankt sich die Stadt herzlich.

Im Anschluss stellte der Stadtarchivar, Herr Dr. Friedhoff, zwei Probeexemplare der Informationstafeln vor, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Stadtkernsanierung in der Stadt Hachenburg an insgesamt 27 historischen Gebäuden angebracht werden sollen. Herr Dr. Friedhoff erläuterte im Einzelnen die Wohn- und Geschäftshäuser, die mit den Informationstafeln versehen werden sollen. Die ehemalige Synagoge sowie das Schloss Hachenburg werden mit größeren Tafeln ausgestattet. Die Informationstafeln fanden bei den  Ausschussmitgliedern sowohl optisch als auch inhaltlich großen Zuspruch. Sehr vorteilhaft ist, dass der Text kurz und präzise gefasst wurde, jedoch jede Tafel mit einem QR-Code versehen wird. So können interessierte Besucher weitere detaillierte Einzelheiten zum historischen Gebäude jederzeit abrufen.

Stadtbürgermeister Klöckner erwähnte, dass dieses Projekt ausbaufähig ist. Es bestehe jederzeit die Möglichkeit, weitere Gebäude mit entsprechenden Informationstafeln zu versehen. Erfreulicherweise wird das Projekt im Rahmen des Stadtkernsanierungsprogramms bezuschusst.

Im Anschluss informierte der Vorsitzende die Anwesenden über den derzeitigen Planungsstand zur Errichtung eines Bauerngartens. Dieses Projekt soll im Zuge des rheinland-pfälzischen Kultursommers, der im Jahre 2014 in Hachenburg stattfinden wird, im Bereich des Hauses Christian in der Färberstraße realisiert werden. Ziel ist es, die Gartenanlage von engagierten Anwohnern oder auch Schulklassen betreiben zu lassen. Nach ersten Gesprächen fand diese Idee bei den Anwohnern und den Schulen großen Zuspruch. 

Zum Ende der Sitzung wurde nochmals auf die zukünftige Gestaltung des Alten Marktes im Rahmen des Ausbaus der Innenstadt eingegangen. So soll die Ausstattung aus Richtung Wilhelmstraße betrachtet, im unteren  Randbereich und rechtsseitig aus gut begehbaren und großformatigen Platten bestehen. Der restliche Bereich des alten Marktes wird mit einem gesägten Natursteinpflaster belegt, welches ebenfalls eine gute Begehbarkeit sicherstellt.

Peter Klöckner gibt das Amt des Stadtbürgermeisters Ende Januar 2014 ab!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Jahre 2001 habe ich mit großer Freude und Leidenschaft das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters unserer Heimatstadt Hachenburg ausgeübt. Leider zwingt mich mein Gesundheitszustand, dieses schöne Amt zu meinem größten Bedauern aufzugeben.

Mit Rücksicht auf die im kommenden Frühjahr stattfindenden Kommunalwahlen und den gesetzlichen Erfordernissen an eine Neuwahl des Stadtbürgermeisters lege ich das Amt nicht jetzt, sondern erst mit Ablauf des Monats Januar 2014 nieder. Damit wird Ihnen als wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern eine zweimalige Bürgermeisterwahl erspart.

Ich habe den Ersten Beigeordneten der Stadt Hachenburg Karl-Wilhelm Röttig gebeten, die Dienstgeschäfte ab dann wahrzunehmen. Dabei werden die weiteren Beigeordneten Pia Hüsch-Schäfer und Peter Holl tatkräftig helfen.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für das große Vertrauen und für Ihre Unterstützung und engagierte Begleitung der Hachenburger Stadtpolitik bedanken.

Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Stadtrates und der Ausschüsse.

Ich bin mir sicher, dass für meine Nachfolge gute und geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen und die Stadt gerade im 700 jährigen Jubiläumsjahr 2014 unter neuer Führung neue Impulse für eine gute Fortentwicklung erhält.

Herzlichst

Ihr

Peter Klöckner

Landesstraße 292 wird 2014 von der Anbindung B8 bis Steinebach saniert

Bei seinem letzten Besuch in der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied hatte der heimische Landtagsabgeordnete Hendrik Hering mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Heinz Schneider und der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Gabriele Greis über die dringend sanierungsbedürftige L 292 von Steinebach in Richtung Bundesstraße B8 gesprochen. Hering sagte den beiden Vertretern der Kommunalpolitik zu, sich für eine zügige Sanierung der Straße einzusetzen. Im Zuge der Beratungen des Doppelhaushalts 2014/15 konnte Hering erreichen, dass die weitere Sanierung der L 292 schnell in Angriff genommen werden kann. „Im kommenden Jahr werden die Arbeiten an der L 292 Einmündung B 8 nach Steinebach begonnen und in 2015 und 2016 fortgesetzt. Diese Maßnahme ist mit 1,65 Mio. € veranschlagt. Im Jahr 2015 beginnt das Land zusätzlich mit der Sanierung der Wiedbrücke bei Steinebach für die rund 200.000 € im Haushalt zur Verfügung stehen.“ Diese guten Nachrichten konnte Hendrik Hering Bürgermeister Schneider und der Beigeordneten Greis bei einem erneuten Treffen aus Mainz mitbringen. Damit aber noch nicht genug. Auch der letzte noch zu sanierende Abschnitt der L 292, die Ortsdurchfahrt Hachenburg-Altstadt wird nach Beendigung der Baumaßnahmen bei Steinebach in Angriff genommen. „Hierfür stehen im noch zu verabschiedenden Doppelhaushalt 299.000€ der benötigten 1,1 Mio.€ zur Verfügung. Die Restsumme von 801.000 € wird die Landesregierung mit dem nächsten Haushalt bereit stellen, sodass damit zu rechnen ist, dass Ende 2016/Anfang 2017 die L 292 durchgängig von der Einmündung der B8 bis Hachenburg saniert sein wird“, erläuterte Hering die Pläne des Landes abschließend bei dem Gespräch vor Ort.

Viele junge Menschen haben ein Problem mit mangelnder Freizeit

Endlich-18-Empfang der Verbandsgemeinde zeigt Interesse an der Kommunalpolitik – Mitmachen ist aber eher schwierig

Zum vierten Mal lud der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner, volljährig gewordene junge Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zum „Endlich-18-Empfang“ ins Cinexx nach Hachenburg ein. Vertreterinnen und Vertreter aller im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen standen für Fragen und Anregungen aller Art zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr waren die Themen und Fragen wieder vielfältig – vom Schwimmbad über das Jugendtaxi bis hin zu Fragen zur Windkraft und zu kommunalen Finanzen wurden viele Bereiche angesprochen und die jungen Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, mit den Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen. Auch landes- und bundespolitische Fragen kamen nicht zu kurz.
Deutlich wurde aber auch, dass die aktive kommunalpolitische Betätigung für viele Jugendliche ein Problem darstellt. Gerade die Zeit um den 18. Geburtstag ist eine Zeit, in der viel Neues und Anstrengendes auf junge Menschen zukommt. Der Schritt von der Schule ins Studenten- oder Berufsleben und der Erwerb des Führerscheines sorgen für viele Prüfungen und auch der erste Freund bzw. die erste Freundin sind gute Gründe für häufigen Zeitmangel.
Bürgermeister Peter Klöckner betonte, wie wichtig aber gerade auch die Mitarbeit junger Menschen in den politischen Gremien ist, denn „schließlich wird hier über Eure Region entschieden – und vielleicht wollt Ihr die Weichen ja ganz anders stellen!“
Etwas enttäuschend war die Anzahl der Anmeldungen – von ca. 264 eingeladenen jungen Erwachsenen waren lediglich 35 der Einladung gefolgt. „Trotzdem“, erklärte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, „ist uns jeder Einzelne wichtig und wir hoffen, dass wir viele der Anwesenden motivieren konnten, sich intensiver mit Politik zu beschäftigen – wenn nicht jetzt, dann vielleicht später!“
Aber auch die „Geburtstagsstimmung“ für die 18-Jährigen kam nicht zu kurz – Sekt und Häppchen und als „Geburtstagsgeschenk“ ein Besuch der Vorstellung des mehr als spannenden Filmes „Captain Phillips“ sorgten für die Umrahmung des Abends.

Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Hachenburg überzeugen sich von der Alltagstauglichkeit von umweltfreundlichen Elektroautos

Bereits seit einigen Wochen steht den Mitarbeiten der Verbandsgemeinde Hachenburg für ihre Dienstfahrten ein Elektroauto zur Verfügung. Nach einer kurzen Eingewöhnung stellte sich allenthalben große Begeisterung ein. Nahezu geräuschlos und mit äußerst geringen Treibstoffkosten gleitet der Nissan Leaf des Projektes E-WALD über die Westerwälder Straßen und konnte so auch im Rathaus punkten.

Umweltfreundlicher als mit dem Elektroauto geht es nur zu Fuß! Einzig die geringe Reichweite von 120 – 130 km wird als nachteilig empfunden. Für das Erreichen der Ortsgemeinden im Verbandsgemeindebereich ist dies sicher völlig ausreichend, für längere Fahrten muss das Auto aber immer wieder an die Steckdose. Das E-WALD-Projekt ist derzeit dabei, eine innovative Struktur von Ladesäulen sowie Steuerungs- und Kommunikationskonzepten zu installieren, die belegen soll, dass Elektromobilität im ländlichen Raum, also in Räumen, die auf Grund der vorhandenen Infrastruktur zwingend auf den Einsatz von Kraftfahrzeugen angewiesen sind, realisierbar ist.
Im Rathaus wurde zur Ladung des Akkus eigens eine Ladestation eingerichtet. Innerhalb von vier Stunden erreicht das Auto wieder seine volle Reichweite. Daneben kann das Auto auch an einer handelsüblichen Steckdose geladen werden. Hier dauert der Ladevorgang allerdings doppelt so lange.
Das Fahrzeug wird den Verwaltungsmitarbeiten noch bis Ende diesen Jahres zur Verfügung stehen.

Interessant dürfte darüber hinaus die Tatsache sein, dass außerhalb der Dienstzeiten der Verwaltung, also in den Abendstunden oder am Wochenende, das Fahrzeug auch Privatpersonen zur Verfügung steht. Nähere Auskünfte über eine Anmietung erhalten Sie bei der Touristinformation Hachenburg, Tel. 02662/958339 oder per E Mail an touristeninformation@hachenburg.de sowie im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.e-wald.eu oder Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.amperio.eu.
 
Nach Vorlage eines gültigen Führerscheins können Sie das Elektroauto für Stunden oder ein ganzes Wochenende buchen. Die Fahrzeuge sind eine ökologisch sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Daneben soll die preiswerte Miete viele Bürger neugierig auf die geräuschlosen und sanft dahingleitenden Fahrzeuge machen.