Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 06. März 2014 unter dem Vorsitz des Ersten Beigeordneten Karl-Wilhelm Röttig zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Zu Beginn der Sitzung gab der Vorsitzende bekannt, dass am 28. Februar 2014 eine  Anwohnerversammlung zum Ausbau der Innenstadt stattgefunden hat. Hierbei wurden den Anwesenden erste verschieden mögliche Varianten zur erforderlichen Kanalsanierung in der Wilhelmstraße vorgestellt. Weiterhin teilte der Vorsitzende mit, dass der Andachtswald mittlerweile eingeweiht wurde. Es sind auch bereits einige Bestattungen vorgenommen worden. Zur weiteren Ausstattung des Trauerplatzes soll noch ein entsprechender Tisch angeschafft werden, der mit einer Holzüberdachung versehen werden soll. Das Forstamt Hachenburg hat sich bereit erklärt, die Arbeiten durchzuführen. Darüber hinaus informierte er die Anwesenden darüber, dass für eine Betreibung des angedachten Bauerngartens auf dem Rathausvorplatz die beiden Grundschulen in Hachenburg sowie einige Privatpersonen ihr Interesse bekundet haben. Erste Gespräche mit den Interessenten wurden seitens der Verwaltung bereits geführt. Die Restfläche des Rathausvorplatzes in den „Hintergassen“ wird weiterhin als Parkplatzfläche zur Verfügung stehen. Abschließend teilte der Erste Beigeordnete mit, dass die Bauarbeiten in der Borngasse zügig vorangehen. Die Anwohner der Stadtstraße „Barrwiese“ können ihre Häuser bereits wieder anfahren. Allerdings wird es in der Zeit vom 07.03.2014 bis voraussichtlich 21.03.2014 erforderlich sein, den Kreuzungsbereich Friedrichstraße/Borngasse und Alexanderring für den Verkehr vollständig zu sperren. Der Johann-August-Ring aus Richtung Steinweg wird somit zur Sackgasse und dient als alleinige Zufahrt zur historischen Altstadt.

Danach erläuterte Herr Teutsch von der Bauabteilung, dass für die geplante historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens ein positiver Zuwendungsbescheid aus LEADER-Mitteln der Verwaltung zur Konzepterstellung vorliegt. Nach Vorlage dieses Zuwendungsbescheides wurden verschiedene, qualifizierte Büros in Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe angeschrieben, um ein Angebot für die genannte Konzepterstellung abzugeben. Über die nunmehr vorliegenden Angebote wurde seitens des Ausschusses beraten. Abschließend verständigte sich der Bau-, Wald- und Umweltausschuss darauf, dass der wirtschaftlich günstigste Bieter seine Vorplanungen in der nächsten Stadtratssitzung vorstellen soll.

Aufgefundener Silberschmuck als mögliches Diebesgut

Bei der Polizeiinspektion Hachenburg wurde ein aufgefundener blau-schwarz-karierter Stoffkoffer (Größe von ca. 38cm x 28cm x 10cm) abgegeben. Als Inhalt kann ausschließlich Silberschmuck (Sterlingsilber) festgestellt werden. Dies sind im Einzelnen: 30 Silberringe, 15 Silberarmreife, 11 Silberhalsketten, 64 Silberkettchen, 24 Paar Ohrringe, 3 Ohrstecker, 7 Anhänger.

Die Schmuckstücke sind größtenteils als Einzelstücke verpackt und noch mit DM-Preisen ausgezeichnet. Einen Teil der Ketten könnte man als Indio-Schmuck beschreiben, wie er beispielsweise auf Märkten angeboten wird.

Weiterhin befindet sich in diesem Koffer ein Kaufbeleg mit Datum vom 10.01.1998, was auf eine entsprechend lange Liegezeit des Koffers schließen lässt. Der Koffer samt Inhalt wurde im Bereich der Stadt Hachenburg auf einem Wirtschaftsweg aufgefunden.

Auf den beigefügten Bildern sind der Koffer, sowie exemplarisch einige der Schmuckstücke fotografisch festgehalten.

Wer kann Angaben zum Eigentümer dieser Gegenstände, oder einer diesbezüglich zu Grunde liegenden Straftat machen?

Hinweise bitte unter Tel.: 02662/95580 an die Polizei Hachenburg.

Standesamt am 26.03.2014 geschlossen

Das Standesamt Hachenburg bleibt am 26.03.2014 wegen einer Fortbildungsmaßnahme ganztägig geschlossen.

Wir danken für Ihr Verständnis!

Aktionstag zum Internationalen Frauentag am 08. März 2014 war sehr gut besucht!

Das „8. März-Veranstalterinnen-Team“, dem die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg Silke Hanusch seit vielen Jahren angehört, lud zum diesjährigen Internationalen Frauentag mit einer bunten Veranstaltung - VON Frauen FÜR Frauen - ein.

Mit verschiedenen Informationsständen, Malgruppen, einer Frauengesangsgruppe sowie Hennamalerei und Schmuckverkauf, einer Wildkräuteraktion und für die Kinder Schminken und Haarschmuck/Strähnen-Einflechten wurde rund um einen Geburtstag ein buntes Programm geboten. Hierbei handelte es sich um den 20. Geburtstag des Frauenhauses Hachenburg!

„Wir sind die Heldinnen unsrer eigenen Geschichte.“
(Mary McCarty(1912-1989), amerikanische Schriftstellerin & Frauenrechtlerin)

- und so wurde im Jahr 1994 das Frauenhaus - trotz großer Widerstände -, jedoch mit der Unterstützung von Hendrik Hering und Peter Klöckner, geschaffen.

Drei ehemalige Bewohnerinnen sprachen über ihre Erfahrungen, die sie in dieser Einrichtung gemacht haben. Es waren drei Frauen von insgesamt 1.800 Hilfe-suchenden, die allein oder mit ihren Kindern Zuflucht gesucht und gefunden haben.

Auch wenn Gewalt kein Grund zum Feiern ist, so wurde doch die 20-jährige Existenz des Frauenhauses anlässlich dieses Aktionstages gewürdigt.

Die Veranstalterinnen blicken zufrieden zurück auf diesen gelungenen Nachmittag in lockerer Atmosphäre, einem sehr angenehmen Miteinander und guten Gesprächen bei herrlichem Wetter am schönen Wiesensee. Ein herzliches Dankeschön an die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

ADD untersagt öffentliche Spendenaufrufe in Rheinland-Pfalz des „Kinderkrebswerk für Deutschland e.V.“ mit Sitz in Bielefeld

Trier/Rheinland-Pfalz – Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) - landes-weite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – hat dem Verein Kinderkrebswerk für Deutschland e.V. mit Sitz in Bielefeld/Nordrhein-Westfalen sofort vollziehbar unter-sagt, Spendensammlungen sowie öffentliche Aufrufe zur Fördermitgliedergewinnung in Rheinland-Pfalz durchzuführen. Der Verein hat Widerspruch gegen die Verbotsverfügung eingelegt, muss diese aber aufgrund des angeordneten Sofortvollzugs ab sofort beachten.

Kinderkrebswerk für Deutschland e.V. ruft öffentlich via Internet zu Spenden und Fördermitgliedschaften zu Gunsten des Vereins auf.

Trotz mehrfacher Aufforderung ist der Verein seinen gesetzlichen Auskunftspflichten im sammlungsrechtlichen Verfahren nicht nachgekommen. Auch wurden keine Hilfsmaßnahmen für betroffene krebskranke Kinder nachgewiesen, sodass keine Gewähr für eine einwandfreie und zweckentsprechende Verwendung der Geldspenden gegeben ist.

Der Verein wurde sofort vollziehbar verpflichtet, keine weiteren Fördermitglieder in Rheinland-Pfalz anzuwerben sowie Förderbeiträge einzuziehen. Dies sicherte der Verein zu.

Die ADD bittet die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz um Mitteilung, sollten weiterhin Werbemaßnahmen zur Gewinnung fördernder Mitglieder, zum Beispiel mittels Telefon, erfolgen beziehungsweise Förderbeiträge mittels Lastschriftverfahren oder Einzugsermächtigung im Namen des Vereins Kinderkrebswerk für Deutschland e.V. mit Sitz in Bielefeld eingezogen werden.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg

In der Sitzung am 10. März 2014 konnte der Erste Beigeordnete Karl-Wilhelm Röttig bekanntgeben, dass

Im sich anschließenden Tagesordnungspunkt wurde über die Annahme von Zuwendungen beraten. Insgesamt wurden Zuwendungen in Höhe von 17.565,- € an die Stadt Hachenburg geleistet. Die Einnahmen sind zur Förderung der kulturellen Arbeit sowie zur Unterstützung der Stadtbücherei zu verwenden.

Im nicht öffentlichen Teil wurde zunächst über die zusätzliche Verwertung des Films „Hagenberg“ durch die Stadt Hachenburg beraten und beschlossen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung befasste sich der Ausschuss mit Grundstücksangelegenheiten.
Zum einen erfolgte die Vorberatung der Vergaberichtlinien für die Veräußerung von Baugrundstücken im „Wohnpark Rothenberg“.

Ferner wurden die Möglichkeiten der Vermarktung der städtischen Grundstücke im Gewerbegebiet B 413 vorberaten.

Abschließend entschieden wurde die landwirtschaftliche Nutzung der Grundstücke im Gewerbegebiet B 413.

Weiterhin erfolgte die Auftragserteilung für die Leerrohrverlegung zur Stromversorgung des Burggartens.

Als letzter Tagesordnungspunkt wurde auf Antrag der CDU-Fraktion über die Situation der Kinderspielplätze in der Stadt Hachenburg beraten.

Hachenburger Sachkultur und Alltagsgeschichte vergangener Jahrhunderte im Spiegel der Archäologie

von rechts nach links: Herrn Michael Mohr (M.A.), Karl-Wilhelm Röttig und Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff bei der Inaugenscheinnahme der Hachenburger Funde

Im Zuge der Vorbereitung der stadtgeschichtlichen Ausstellung zum 700jährigen Jubiläum der Stadtrechtsverleihung traf Anfang März 2014 umfangreiches archäologisches Fundgut aus Ehrenbreitstein, dem Sitz der Außenstelle Koblenz des Archäologischen Landesamtes der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, in der Löwenstadt ein. Herr Michael Mohr M. A., Archäologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Amtes brachte gleich mehrere Kisten mit umfangreichen archäologischen Funden aus Hachenburg in die Perlengasse, wo der Stadtarchivar, Dr. Jens Friedhoff sowie Karl-Wilhelm Röttig, Erster Beigeordneter und stellvertretender Stadtbürgermeister die Exponate begeistert in Empfang nahmen.

Die Kontaktaufnahme mit den Archäologen Dr. Cliff A. Jost und Michael Mohr liegt schon einige Zeit zurück und bereits anlässlich eines ersten Besuchs in der Dienststelle in Ehrenbreitstein war der Stadtarchivar von dem in den 1950er und in den 1970er Jahren in der historischen Innenstadt (u. a. am Schlossberg) sowie in den Flurstücken Nistermühle und „Auf den Stühlen“ geborgenen Hachenburger Fundgut beeindruckt. Es handelt sich vornehmlich um Gebrauchskeramik, die eindrucksvoll das Alltagsgeschehen in der Stadt Hachenburg widerspiegelt.

Erfreulich ist vor allem die enge Kooperation mit den Archäologen in Koblenz-Ehrenbreitstein und die dem Stadtarchiv gewährte Unterstützung. Die Funde wurden vor dem Transport nach Hachenburg in der Außenstelle für Archäologie fachmännisch gereinigt und nach Warenarten vorsortiert. Neben diesen „Serviceleistungen“ des Landesamtes im Kontext der Ausstellungsvorbereitung verdient vor allem die fachliche Beratung ein besonderes Lob.

Nun gilt es aus dem umfangreichen Fundmaterial mehrerer Jahrhunderte eine Auswahl für die Präsentation in der stadtgeschichtlichen Ausstellung zu treffen, knappe Exponatbeschreibungen anhand der Fachliteratur zu erstellen und durch anschauliches Bildmaterial zu ergänzen, um den Keramikscherben eine „Geschichte“ zu entlocken.

Die fruchtbare Zusammenarbeit des Stadtarchivs Hachenburg mit dem archäologischen Landesamt in Ehrenbreitstein wird auch zukünftig eine Fortsetzung finden.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Bericht aus der Werkausschusssitzung

In der nicht öffentlichen Sitzung des Werkausschusses am 11.03.2014 informierte die Vorsitzende, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, die Mitglieder über verschiedene Auftragsvergaben. Der Ausschuss beschäftigte sich auch mit dem Stand der Entwicklungen beim Sanierungsvorhaben der Hachenburger Innenstadt, den Planungen zum Bürgerwindpark Oberholz. Besondere Aufmerksamkeit fanden jedoch die Entwicklungen im Betriebszweig Energieversorgung der Verbandsgemeindewerke sowie der Betrieb des Löwenbades.

Erfolgsmodell Nahwärme

Die Vorsitzende berichtete über die Baufortschritte bei der Verlegung der Nahwärmeleitungen in der Borngasse. Der Baustellenfortschritt stellt sich erfreulich gut dar, so dass die Aufnahme der Wärmeversorgung aller Voraussicht nach pünktlich zum Beginn der Heizperiode sowohl für die Realschule als auch für die Hochschule der Bundesbank im Hachenburger Schloss möglich sein wird.
Dass damit zwar die Leistungsmöglichkeiten der vorhandenen Heizzentrale am Stadion weitestgehend ausgeschöpft, aber die Überlegungen zur Wärmeversorgung weiterer Objekte noch nicht abgeschlossen sind, wurde klar, als Werkleiter Marco Dörner zwei Denkmodelle für Arealnetze in Hachenburg vorstellte. Solche Arealnetze werden durch ein zentrales Blockheizkraftwerk betrieben und verbinden mehrere Abnehmer von Strom und Wärme in einem gemeinsamen Versorgungsnetz. Durch Werkleiter Dörner wurde erläutert, dass dies z.B. auch eine Möglichkeit für Ortsgemeinden sei, die mehrere Liegenschaften in unmittelbarer Nähe zueinander versorgen möchten. Ob sich solche Lösungen wirtschaftlich realisieren lassen, kann durch die Verbandsgemeindewerke geprüft werden.

Löwenbad Hachenburg – Neue Märkte erschließen und Potentiale ausschöpfen

Nach der umfangreichen Generalsanierung gab die Vorsitzende zunächst bekannt, dass das für die Verbandsgemeindewerke überaus positive Urteil zur Klage gegen den Generalplaner mittlerweile Bestand habe, da keine Rechtsmittel der Beklagten eingelegt wurden. Nachdem nun ein grundsätzlicher Schadensersatzanspruch bestünde, müsse die endgültige Höhe noch festgelegt werden, sobald die Schlussrechnungen vorlägen.

Die Vorsitzende konnte weiter berichten, dass das Löwenbad von der Bevölkerung wieder gut angenommen wird und für Bürgerinnen und Bürger ein überaus attraktives Freizeitangebot und auch für Gäste eine wichtige touristische Attraktion darstellt. Um das Löwenbad weiter attraktiv zu halten und weitere Entwicklungspotentiale zu erschließen, wurde auf Anregung der Verwaltung über die Einrichtung einer Badleiterstelle diskutiert. Mit dem Thema soll sich auch der HUFA in seiner nächsten Sitzung befassen.

Leitet Herunterladen der Datei einTiefbauarbeiten  Erweiterung  Kinderhaus Hachenburg

Leitet Herunterladen der Datei einNeuaufbau Steg über die Nister in Heimborn

Dachse erzeugen in der Heizzentrale Strom

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg betreiben seit 2011 die Heizzentrale am Burbach-Stadion zur Wärmeerzeugung. Nun wird dort auch noch Strom erzeugt!

Mittels zwei kleinen BHKS’s, die nicht viel größer sind als eine hausübliche Waschmaschine, wird nun der zur Wärmeverteilung notwendige Strom direkt vor Ort erzeugt. 

Die zwei kleinen Blockheizkraftwerke - auch „Dachse“ genannt - haben eine elektrische Gesamtleistung von 11 kWh und erzeugen in knapp 8.000 Vollbenutzungsstunden rd. 88.000 kWh Strom zur Deckung des Strombedarfs der Heizzentrale.

Die geringe thermische Gesamtleistung der beiden „Dachse“ wird zur Wärmeversorgung der Anschlussobjekte verwendet.

Einzelhandel in Hachenburg - Ihre Meinung ist gefragt

Karl-Wilhelm Röttig

Der zwischenzeitlich traditionelle Informations- und Meinungsaustausch zwischen Einzelhandel und Stadtverwaltung findet am

Mittwoch, dem 09. April 2014, 19.00 Uhr,
im großen Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes
der Verbandsgemeinde Hachenburg

statt. Hierzu lade ich ganz herzlich ein!

Wie immer werden interessante und aktuelle Maßnahmen, die die Stadt - gerade in unserem Jubiläumsjahr - betreffen, gemeinsam erörtert.

Darüber hinaus wird Bürgermeister Peter Klöckner über aktuelle Maßnahmen der Verbandsgemeinde Hachenburg berichten, Kulturreferentin Beate Macht informiert über das Jubiläumsprogramm und Frau Ulla Seibert aus Nistertal stellt ihre Ideen zu einem regionalen Marketingkonzept vor.

Sollten Ihrerseits weitere Themen erörtert werden, teilen Sie mir diese gerne vorab per E-Mail an kw.roettig@hachenburg.de mit.


in Vertretung

Karl-Wilhelm Röttig
Erster Beigeordneter

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg vom 18.03.2014

In der ersten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Jahr 2014 gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass der Verbandsgemeinde vom Land Rheinland-Pfalz Zuwendungen aus der Feuerschutzsteuer von 79.000 € für ein Tanklöschfahrzeug 20/40 sowie 50.000 € für ein Mittleres Löschfahrzeug gewährt worden seien. Ein weiterer Zuschuss des Landes sei in Höhe von 12.300 € zur Förderung der Jugendarbeit im ländlichen Raum gewährt worden. Zudem konnte der Vorsitzende mitteilen, dass der Umbau des Jugendzentrums Hachenburg im Zeitplan liege und im Sommer 2014 fertiggestellt werde. Weiterhin informierte Bürgermeister Klöckner, dass das Urteil im Klageverfahren der Verbandsgemeinde in Sachen Löwenbad gegen den Generalplaner und eine bauausführende Firma nun rechtskräftig sei. Ebenso teilte der Vorsitzende mit, dass das Kulturprogramm der Hachenburger KulturZeit für das Jahr 2014 nun vorliege. Letztlich gab Bürgermeister Klöckner noch bekannt, dass im Bereich der „Kroppacher Schweiz“ bisher nicht erschlossene Gebiete bis Ende Mai 2014 mit DSL versorgt würden. Damit würden die dort vorhandenen Lücken weitestgehend geschlossen.

Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde zunächst über die Annahme von Zuwendungen an die Verbandsgemeinde Hachenburg entschieden. Die beachtliche Summe von über 13.000 Euro wurde der Verbandsgemeinde von Dritten überlassen. Alleine 10.000 Euro gingen an das Jugendzentrum Hachenburg für einen sogenannten Green-Room inklusive der Ausstattung für die Alkoholpräventionsarbeit des „JuZe“. Der Beschluss über die Annahme der Zuwendungen erging einstimmig.

In den sich anschließenden zwei Tagesordnungspunkten stimmte der Ausschuss jeweils einstimmig für die Gewährung von Zuwendungsbeträgen an heimische Musik- und Sportvereine. Diese wurden mit Zuwendungsbeträgen in Höhe von insgesamt rund 4.000 € bedacht.

Im letzten Tagesordnungspunkt des öffentlichen Teils entschied das Gremium schließlich noch über die Förderung von Ferienbetreuungsmaßnahmen durch die Verbandsgemeinde. Der hier getroffene Beschluss ist dabei Resultat einer Elternbefragung. Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis erläuterte, dass die Umfrage eine große Resonanz erfahren habe. Rund 50 % der über 1.000 verteilten Umfragebögen habe man zur Auswertung zurückerhalten. Danach besteht vor allem in den Ferien ein Bedarf für Betreuungsmaßnahmen bei Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind. Nach dem nun einstimmig getroffenen Beschluss können Vereine, Gruppen oder auch Privatpersonen unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von 5 Euro je Kind und Tag erhalten. Erstmals angewendet wird die neue Regelung ab den Sommerferien 2014. Anschließend soll im Herbst diesen Jahres evaluiert werden, inwieweit die neue Förderung durch die Verbandsgemeinde in Anspruch genommen wird.

Im nicht öffentlichen Teil standen neben der Vorberatung zur Änderung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Hachenburg Personalangelegenheiten sowie Auftragsvergaben auf der Tagesordnung.

Leitet Herunterladen der Datei einNeubau Feuerwehrhaus Alpenrod - Fassadenarbeiten

Mit dem symbolischen 1. Spatenstich startete ein weiteres Bauprojekt am Hachenburger Kinderhaus

Foto: Röder-Moldenhauer

Zugegeben: Die vorhandenen Bagger und weitere Baustellenfahrzeuge hatten bereits mehr Erdaushub bewältigt als die Kinder und Offiziellen mit ihren Schaufeln, aber der im letzten Jahr beschlossene Erweiterungsbau am Kinderhaus sollte doch mit der allseits bekannten Symbolhandlung starten.

Mit Blick auf die geänderten Bedürfnisse und Konzepte der Kinderbetreuung war nach der Ausweisung von nunmehr 72 Plätzen zur Ganztagsbetreuung in der 6-gruppigen Einrichtung das vorhandene Raumangebot für die Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten nicht mehr ausreichend. Dass für eine Verbesserung dieser Situation eine Erweiterung des vorhandenen Bestands notwendig würde, stand außer Frage.

Das gut eingespielte Team des Kinderhauses mit der Leiterin Sabrina Dierlich fand in Dajana Wenzelmann-Klöckner als Inhaberin des dib Ingenieurbüros für Bauplanung mit Sitz in Dreifelden eine aufgeschlossene Ansprechpartnerin zur Umsetzung der notwendigen Änderungen. Dabei wurde bereits in der Planungsphase ein intensiver Austausch mit Katrin Lück aus der Bauverwaltung gesucht, die ein besonderes Augenmerk auf die Berücksichtigung unveränderbarer Gegebenheiten im Gebäudebestand und der bereits vorhandenen Ausstattung richtete.

Im Ergebnis stimmten dann die Stadt Hachenburg und die Ortsgemeinden Gehlert und Merkelbach der Planung zu, die außer dem Mensa- und Küchenbereich mit angeschlossenen Lager- und Sanitärräumen vorsah, dass wieder eine Kreativwerkstatt für die Kinder nutzbar sein sollte. An den entstehenden Kosten zur Umsetzung der Maßnahme in Höhe von rd. 375.000 € beteiligt sich der Westerwaldkreis mit einer Zuwendung in Höhe von 15.300 €. Die Ortsgemeinden Gehlert und Merkelbach, die zum Einzugsbereich des Kinderhauses gehören, zahlen zusammen rd. 37.000 €.

Während der ca. 6 Monate Bauphase werden sicher einige Herausforderungen im laufenden Betrieb der Einrichtung zu meistern sein, die Kinder allerdings lassen sich zunächst einmal vom Einsatz der großen Maschinen weniger stören als faszinieren.

Das Foto zeigt u.a. Sabrina Dierlich, Dajana Wenzelmann-Klöckner, Katrin Lück und den Ersten Beigeordneten der Stadt Hachenburg Karl-Wilhelm Röttig.

Löwenstarkes Hachenburg

Hachenburg möchte Qualitätsstadt bleiben

Im Sommer 2011 wurde Hachenburg als erste Stadt in Rheinland-Pfalz zur „QualitätsStadt“ ausgezeichnet.

Erreicht wurde dies dank der Aktivität von 20 Betrieben, der Stadtbücherei und der KFZ-Zulassungsstelle, die durch ServiceQualität Deutschland zertifiziert und mit dem begehrten Qualitätssiegel ServiceQualität der Stufe I, ausgezeichnet wurden.

Dieses Zeichen zeigt dem Endverbraucher, dass sich hier im Team mit Qualität intensiv beschäftigt wird.

QualitätsBetriebe zeichnen sich als sehr kundenorientierte Betriebe aus.

Auch nach der ersten Zertifizierung haben sich die Betriebe durch jährlich aufzustellende Maßnahmen in Sachen Servicequalität weiterentwickelt.

In den vergangenen drei Jahren wurde das Thema Servicequalität in den Hachenburger QualitätsBetrieben stets weiter mit Leben gefüllt.

Durch regelmäßige Treffen konnten sich die beteiligten Unternehmen mit aktuellen Fragen auseinandersetzen und von dem qualitätsorientierten Erfahrungsaustausch optimal profitieren.

Ein Leitsatz:

„Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt und nicht das Produkt!“

In diesem Jahr geht es nun darum, im Rahmen der Rezertifizierung weitere Qualitätsmaßnahmen zu definieren und das gesamte Projekt zu vertiefen und weiter auszubauen.

Der Kerngedanke zur ServiceQualität:

„Wer aufhört besser zu werden, hat schon lange aufgehört gut zu sein!“

Ziel ist, die ServiceQualität weiterzuentwickeln, die für Bürger, Kunden und Gäste der Stadt einen Erlebniswert schafft, der zum Wiederkommen einlädt.

Gerade die Kunden, die sich nicht von „Geiz ist geil“, Internet oder Outlet-Centern angesprochen fühlen, wenden sich immer mehr an Unternehmen, die mit ansprechendem Service begeistern.

Daher liegt die Stadt im Trend der Kundenbindung durch Servicequalität genau richtig und möchte auch in Zukunft erste QualitätsStadt in Rheinland-Pfalz bleiben.

Bereits seit Anfang Dezember 2013 haben Sie als Kunde, Gast und Bürger der Stadt Hachenburg die Möglichkeit, Ihre Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge in Bezug auf Servicequalität und Leistungsbereitschaft der teilnehmenden Qualitätsbetriebe abzugeben.

Servicequalität kann nur vom Kunden definiert werden.

Die Chance, aktiv auf die weitere Verbesserung des Services und damit des Einkaufserlebnisses in Hachenburg mitzuwirken ist hiermit bis zum 31. März 2014 noch gegeben.

In jedem Q-Betrieb und im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hachenburg.de/umfrage können Sie an der Umfrage teilnehmen!

Werden Sie Teil der QualitätsStadt und zertifizieren Sie Ihr Unternehmen zum QualitätsBetrieb!

Fragen zum Thema QualitätsStadt Hachenburg werden Ihnen gerne von der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Herrn Welters, (Tel.: 02662/801-115) oder von Q-Stadt-Koordinator Dietmar Kasper (Tel.: 02662/1023) beantwortet.

Legislatur - Rückblick 2009-2014 der Stadt Hachenburg

Karl-Wilhelm Röttig

In der letzten Stadtratsitzung informierte der Erste Beigeordnete Karl-Wilhelm Röttig über wesentliche Maßnahmen der ablaufenden Legislaturperiode.

An der Sanierung Löwenbad war die Stadt mit einem Drittel der Kosten beteiligt. Das Gerichtsurteil wegen der aufgetretenen Mängel ist inzwischen rechtskräftig und besagt, dass die Verwaltung keinerlei Schuld an den Missständen trägt und die Verursacher den Schaden – der in die hunderttausende geht – ersetzen müssen.
Damit wurde in Hachenburg trotz des damit verbundenen Ärgers ein neuwertiges aber mehrere Millionen günstigeres Bad gebaut als anderorts.

In der Stadthalle wurden der Toilettenbereich und der Schankraum neu hergerichtet.

Der Friedhof in Altstadt wurde saniert, die Wege ausgebaut, eine Urnenwand installiert und eine Lautsprecheranlage installiert (die bei richtiger Handhabung auch klappt).

Der Friedhof Hachenburg wurde durchforstet, die Hecke um die Ehrenmäler entfernt und durch eine neue ersetzt, sowie eine weitere Urnenstele errichtet.
Am Judenfriedhof wurde die Umfassungsmauern aufwändig repariert und saniert.
Das Mehrfamilienhaus Lohmühle wurde an das Nahwärmenetz angeschlossen und ebenfalls saniert.

Der Bootsweiher wurde neu angelegt und verpachtet.

In mehreren Straßen wurde die Beleuchtung erneuert, z.B. am Bachweg und in der Freiherr-vom-Stein-Straße.

Nach Prozessen mit dem Architekten, welche die Stadt auch gewonnen hat, konnte endlich das historische Rathaus in der Perlengasse  im Fassadenbereich erneuert werden.

Vorzeigewerk der städtischen Bautätigkeit  ist natürlich der Vogtshof. Dass diese Generalsanierung gelungen ist, zeigt die hohe Frequentierung durch Hochzeiten, Lesungen, Ausstellungen und u.v.m. Die Hachenburger haben das Haus angenommen.

In der Färberstraße wurde ein Parkplatz angelegt und mit Tischplatanen bepflanzt. Ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt ist hier entstanden.

Unser Kinderhaus, welches inzwischen eine Musterkita ist, wird erweitert und am 20.03.14 fand der Spatenstich dazu statt. Zwischendurch hatten wir einen größeren Wasserschaden in der KITA zu bewältigen. Diese schwierige Situation wurde von dem Team um die Leiterin Frau Dierlich, aber auch von den Eltern und besonders den Kindern ganz toll gemeistert.

Auch das Sportlerheim wurde gemeinsam mit der VG Hachenburg neu gebaut und an den TuS Hachenburg vermietet.  Das Burbach Stadion ist heute sicherlich eine der schönsten Sportstätten im weiten Umfeld.

Durch die VG wurde und wird noch das Nahwärmenetz ausgebaut, das großen Nutzen bringen wird. In diesem Zuge wird zur Zeit in der Borngasse und am Alexanderring gebaut. Hier sei der Baufirma ein Lob ausgesprochen.
Für die Umwelt wird sicher dadurch sehr viel getan, wenn man bedenkt, dass das Schloss bisher elektrisch geheizt wurde.

Im Rahmen des Nahwärmenetzausbaus wurde auch der Birkenweg erneuert. Alte Bäume wurden gefällt und junge wieder neu gepflanzt. Auch die Straßenbeleuchtung wurde erneuert.

Für jeden ersichtlich und von den meisten gelobt, wurde der Fahnenpark an der Westrandstraße gemeinsam mit dem Lions Club Montabaur-Hachenburg errichtet, um auf ein besonderes Jahr in Hachenburg hinzuweisen.

Die Anlegung eines Bauerngartens in der Färberstraße ist beschlossen und geplant. Die Bauarbeiten werden demnächst beginnen und  Interessenten für den Garten haben sich gemeldet.

Dem ging der Erwerb der Häuser Christian und Breuer voraus.
Das Haus Breuer wird in diesem Jahr noch als Ausstellungshaus genutzt, weil es als „Facebook house“ sehr bekannt und beliebt wurde.

Auf der B 413 war eigentlich ein Kreisel geplant, der das neue Gewerbegebiet Rtg Hattert/Lindenstraße/Möbel Meyer erschließen sollte. Durch geschicktes Verhandeln haben wir es geschafft, dass das Projekt durch den Bund bzw. das Land finanziert wurde und die Stadt daher etwa 750.000 Euro gespart hat.
Ebenso wurde dort die gefährliche Kuppe entschärft.

Das neue Baugebiet Rothenberg wurde ausgewiesen und bisher wurden 16 Grundstücke verkauft, d.h. die Kosten der Stadt haben sich schon amortisiert.
Im Baugebiet Hintere Rüge/Stollmigswiese ist der Endausbau erfolgt und die Endabrechnungen getätigt.

Bürgermeister und Stadtrat sind mit gutem Beispiel vorangegangen und haben ihre Bezüge um 10 Prozent gekürzt, bevor die freiwilligen Zuwendungen an die Vereine im gleichen Umfang gekürzt wurde.

Durch Herrn Dr. Grathoff, unseren vorherigen Stadtarchivar, wurde eine Stadtchronik geschaffen, die allseits gelobt wird und die zu einer geschichtsträchtigen Stadt wie Hachenburg gehört.

In dem Zusammenhang darf der Film „Hagenberg“ von Thomas Sonnenschein nicht fehlen, der einen für Hachenburg so nachhaltigen Film gemacht hat.  Aber so etwas kann nur gelingen, wenn die Bürger mitmachen und so geht der Dank an die Darsteller, die alle über sich hinausgewachsen sind und an die gesamte Crew, die bei dem Film mitgewirkt hat.

Der Stadtrat hat im Zuge der Renovierung des Vogtshof glücklicherweise auch den Ausbau der Stadtbücherei betrieben. Auch dort haben wir eine „Mannschaft“ unter der Leitung von Frau Gorges, die mit Herz und Seele die Bücherei betreiben.

All die Jahre, aber besonders in diesem Jubiläumsjahr, ist eine städtische Abteilung, neben dem Bauhof, besonders belastet. Aber auch hier kann ich nur sagen, dass alle Schwierigkeiten bisher gemeistert wurden und die Hachenburger Kulturzeit Hachenburg über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt gemacht hat.

Wir sind auch eine neue Patenschaft eingegangen und zwar mit dem 2. Lazarett Regiment 21 Westerwald in Rennerod, wo sich inzwischen ein reger Kontakt entwickelt hat und wir unseren jungen Soldaten den Rücken stärken wollen, indem wir ihre Arbeit für unser Land achten und anerkennen.

Für mich war es ein wichtiger Anlass - für die Stadt nur ein kleiner - die Wiederbeschaffung des Adlers und die damit verbundene „Einweihungsfeier“. Die Aufklärung des Adlerdiebstahls war so mit meine letzte dienstliche Handlung als Polizeibeamter und daher für mich schön.

Die Beschilderung historischer Gebäude ist in Arbeit und dazu passt die 3D-Doku-DVD zur Innenstadtsanierung. Hier ist die Stadt in 3D-Zeiten zu betrachten.
Auch in dieser Hinsicht erwähnenswert ist die Errichtung eines Lapidariums, verbunden mit einer Ausstellung zur Stadtgeschichte im Ratskeller.

Bei unserer Waldbewirtschaftung haben wir uns dazu entschlossen, mehr Gewicht auf Nachhaltigkeit als auf Gewinn zu legen.

Die notwendigen Baumgutachten für die Bäume im Innenstadtbereich ist fast fertig und zum Teil schon abgearbeitet.

In der vergangenen Zeit haben wir im Sinne des Einzelhandels großflächige Firmenansiedlungen verhindern können. Dies geschah sicherlich im Sinne unseres Werberinges und auch der Angehörigen der Q-Stadt-Initiative.

Hier kann ich nur anmahnen, zusammen zu arbeiten und nicht gegeneinander, denn alle wollen nur das Beste für unsere Stadt. Wir sind froh, das Hachenburg 2011 erste Q-Stadt in Rheinland-Pfalz geworden ist.

Wir haben viele Zuschüsse geleistet.

So unter anderem an den kath. Kindergarten in Höhe von 100.000.- Euro zur Vergrößerung. Dem ev. Kindergarten haben wir ein Grundstücksgeschenk gemacht und zur Sanierung der ev. Kirche in Altstadt 25.000.- Euro geleistet.

Wie bereits geschildert wurden die Vereine unterstützt; besonders aber der Ruanda Verein, das Landschaftsmuseum und auch die Geschichtswerkstatt. An Großinvestitionen wurden die Bauvorhaben der Fam. Bonn im Innenstadtbereich und Jost begleitet.

Auch der Schützenverein wurde mit einem Zuschuss für das Vereinsheim bedacht.
Folgende Firmen wurden in Hachenburg angesiedelt bzw. haben sich zu Neubauten entschlossen: Das DRK Kurzzeitpflegeheim mit 2 Bauabschnitten, der Hit-Markt, der demnächst eröffnet, die Fa. Unimet, die den Standort bei uns groß erweitert hat sowie die Fa. Hottgenroth, die große Investitionen plant. Durch unsere Innenstadtsanierungen sind über 20 Millionen Euro in den letzten 25 Jahren verbaut worden.

Jetzt steht noch der Ausbau der Innenstadt an.  In dieser Zeit wird, um die Einwohner zu informieren, ein Baubüro in der Innenstadt geöffnet.
Um jungen Familien die Möglichkeit zu geben, auch in Hachenburg ein preisgünstiges Grundstück erwerben zu können, haben wir Überlegung angestellt, die Industriebrache Genschow anzukaufen, abzureißen und dort dann preiswerte  Grundstücke anzubieten.

Auch mit der Überplanung des Burggartens soll ein Schritt in Richtung Zukunft gemacht werden. Hohe Zuschüsse der EU sind in Aussicht gestellt. Für 2015 ist die Ortsdurchfahrt Altstadt geplant. Der Ausbau der B414 wird vom Land vorangetrieben und nach dem Ausbau Schneidmühle soll die 3. Spur Richtung „Dicker Baum“ gebaut werden.

Unsere Bürger bekommen die Möglichkeit sich selbst an der Windkraft zu beteiligen. Auch deshalb ist Hachenburg dem Solidarpakt der VG Gemeinden beigetreten.

Die Finanzlage der Stadt gegenüber vergleichbaren Städten im Land, unter Einbeziehung des städtischen Vermögens ist so gut, dass wir nicht am kommunalen Entschuldungsfond teilnehmen dürfen.

Dazu möchte ich abschließend sagen, dass die Vielzahl der vorgenannten Projekte unserem früheren Bürgermeister Peter Klöckner, Gabriele Greis, aber auch Hendrik Hering und deren guten Verbindungen zur Landesregierung zu verdanken ist.

Sicher habe ich noch ganz viele Dinge vergessen, aber man sieht an den genannten Themen schon, dass der Stadtrat gute Arbeit geleistet hat.

Neubau des Feuerwehrhauses Alpenrod schreitet voran

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis konnten sich vor Ort mit Vertretern der Feuerwehr, der Ortsgemeinde, der Verwaltung und dem Architekten Thorsten Boldt von dem planmäßigen Fortschritt des Neubaus des Feuerwehrhauses in Alpenrod überzeugen. Das Gebäude wird danach wie vorgesehen im September 2014 von der Feuerwehr in Betrieb genommen werden können.

Nachdem in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit den Fassadenarbeiten die letzten Baugewerke für das Gebäude vergeben wurden, kann davon ausgegangen werden, dass auch der veranschlagte Kostenrahmen eingehalten wird. Von den geschätzten Baukosten in Höhe von 625.000 € trägt die Verbandsgemeinde Hachenburg 300.000 € und das Land 150.000 €. Die Restfinanzierung übernimmt die Ortsgemeinde Alpenrod mit Unterstützung durch die Feuerwehr Alpenrod, die durch ihren engagierten Einsatz bei den Eigenleistungen den finanziellen Aufwand deutlich senken will.

Wehrführer Jens Nilges und sein Stellvertreter Matthias Mies freuten sich, dass bei dem Projekt nicht zuletzt wegen der hohen Motivation der Feuerwehrangehörigen (fast) alle Wünsche der Feuerwehr berücksichtigt werden konnten.

Auch Architekt Thorsten Boldt lobte die gute Zusammenarbeit bei dieser Baumaßnahme sowie die Qualität der bisher ausgeführten Leistungen.

Ortsbürgermeisterin Beate Salzer hob nochmals die gute Standortentscheidung hervor und sieht in dem markanten Gebäude am Ortseingang eine Bereicherung für die Gemeinde.

Bei der Ortsbesichtigung wurde anschließend die Gestaltung der Außenanlagen unter Berücksichtigung der künftigen Parksituation sowie die Eigenleistungen der Feuerwehr im Detail besprochen.

Schulsozialarbeit auch für Grundschulen ein wichtiger Baustein

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis informierten sich im Gespräch mit Mechthild Brenner und Renate Käufer über die Arbeit der „Sorgenbüros“, die der Kinderschutzbund derzeit an den Grundschulen Kroppach, Roßbach, Müschenbach, Altstadt und Alpenrod  betreibt. Hintergrund des Angebotes war die Möglichkeit, im vergangenen Jahr kurzfristig aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes ergänzende, jedoch befristete Schulsozialarbeit anzubieten. Von dieser Möglichkeit machten viele Grundschulen umgehend Gebrauch. Die Tätigkeit der Sorgenbüros schildert Mechthild Brenner als sehr unterschiedlich gestaltete Aufgabe.

„Die Kinder haben die Möglichkeit, sich an eine erwachsene Person vor Ort zu wenden, die nicht unmittelbar zum Schulalltag gehört, aber für alle denkbaren Sorgen und Nöte zur Verfügung steht. Die reichen von kleinen Problemen im Schulalltag bis hin zu  großen Problemen wie Mobbing oder auch Schwierigkeiten im Elternhaus, z.B. in Trennungssituationen. Oft können unmittelbare Hilfsangebote unterbreitet werden, aber in vielen Fällen ist es einfach wichtig, dass die Kinder jemand haben, der ihnen zuhört und sie ernstnimmt.“

Auch die Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen empfinden das Angebot als große und wichtige Bereicherung des Schulalltags, das viele der geschilderten Problematiken von den Lehrkräften nicht aufgefangen werden können. Entsprechend groß war auch die Resonanz aus diesen Reihen, als die befristet zur Verfügung stehenden Mittel nicht verlängert wurden.

„Wir setzen die Angebote bis Jahresende auf jeden Fall aus eigenen Mitteln fort, das sind uns die Kinder wert.“ so Mechthild Brenner.

Auch die Grundschule am Schloss in Hachenburg in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg verfügt als Schwerpunktschule bereits seit geraumer Zeit über ein Angebot der Schulsozialarbeit aus Mitteln des Schulträgers. Auch hier sind die Erfahrungen ausgesprochen positiv, wie die Erste Beigeordnete Greis aus Gesprächen mit der Schulleitung und dem Elternbeirat berichten konnte.

„Diese vielen positiven Rückmeldungen nehmen wir ernst,“ so Bürgermeister Peter Klöckner. „und wir wollen den Kinderschutzbund mit dieser Aufgabe nicht allein lassen.“

Die Verwaltung wird daher den zuständigen Gremien empfehlen, für die Schulsozialarbeit an kleinen Grundschulen einen zusätzlichen Etat für das kommende Haushaltsjahr zur Verfügung zu stellen.

Aus der letzten Sitzung des Stadtrats vom 24.03.2014

Zu Beginn der voraussichtlich letzten Stadtratssitzung vor den Kommunalwahlen konnte der Vorsitzende zahlreiche Zuhörer begrüßen.

Im Anschluss wurde Frau Nadine Nauroth, die nach dem Ausscheiden von Frau Barbara Metzger im Stadtrat nachgerückt ist, vom Vorsitzenden per Handschlag verpflichtet.

Darüber hinaus informierte der Erste Beigeordnete die Ratsmitglieder und Zuhörer über wesentliche Punkte geleisteter Arbeit, die in der auslaufenden Legislaturperiode von 2009 bis 2014 zu bewältigen war.

Weiterhin teilte der Vorsitzende den Anwesenden mit, dass

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden im Bereich Wohnpark Rothenberg die Vergaberichtlinien bezüglich der Veräußerung von Baugrundstücken angepasst.
Demnach sollen in einem Teilbereich des Baugebietes die vorhandenen Baugrundstücke mit einer kleineren Grundstücksgröße angeboten werden. Ferner soll die Bauverpflichtung bei einem Kauf von zwei nebeneinanderliegenden Grundstücken für das zweite Grundstück wegfallen. Als weitere Änderung ist die Verdopplung der sog. Kinderkomponente auf 10 €/m² und Kind, max. jedoch 20 €/m² vorgesehen.

Im anschließenden Tagesordnungspunkt informierte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Frau Gabriele Greis, auf Anfrage der CDU-Fraktion die Anwesenden über die geplante Baumaßnahme im Bereich Wilhelmstraße. Auf die durchgeführte Anliegerversammlung vom 28.02.2014 wurde hingewiesen. Der Zeitplan sieht vor, dass mit dem Ausbau der Wilhelmstraße nach der Kirmes begonnen wird. Im Anschluss erfolgt der Ausbau Alter Markt, Schlossberg und Friedrichstraße.

Die Gesamtbaumaßnahme muss bis Dezember 2016 abgerechnet sein. Für die Veranstaltungen Katharinenmarkt und Weihnachtsmarkt werden die Baumaßnahmen eingestellt und mögliche Baugruben geschlossen, so dass eine durchgängige Begehbarkeit gewährleistet ist.

Die angesetzte Einwohnerfragestunde wurde insbesondere von Anwohnern des Wohnparks Rothenberg rege genutzt. Die Fragen wurden durch den Vorsitzenden und Mitarbeiter der Verwaltung beantwortet.

Im nicht öffentlichen Teil wurde über die Auftragsvergabe für die Konzepterstellung anlässlich der Umgestaltung des Burggartens beraten und beschlossen.

Weiterhin wurde über die Vermarktung der städtischen Grundstücke im Bereich Gewerbegebiet B 413 sowie die Vergaberichtlinie für ein Gewerbegrundstück in diesem Bereich beraten und beschlossen.

Über eine mögliche Zuschussgewährung hatte der Stadtrat ebenfalls zu beraten und zu entscheiden.

Im Weiteren wurde der Austausch von Lichterketten im Burggarten sowie die Beleuchtung auf dem Alten Markt anlässlich der Kirmes beraten und beschlossen.
Abschließend erhielten die Ratsmitglieder den Jahresbericht 2013 der Stadtbücherei Hachenburg.

Die Schlussworte richtete der Erste Beigeordnete Karl-Wilhelm Röttig an die Ratsmitglieder und bedankte sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten im Stadtrat während der abgelaufenen Legislaturperiode.