Hering unterstützt Fördervorhaben der Gemeinde Mündersbach am alten Freibad

Die Ortsgemeinde Mündersbach plant das Gelände um das alte Freibad landschaftlich aufzuwerten. Hierfür hat die Ortsgemeinde gemeinsam mit dem Planungsbüro Redlin ein Konzept erarbeitet, die Umgestaltung dieses Freizeitgeländes zu einem Familienpark am Teich vorzunehmen.
Bürgermeister Helmut Kempf hat sich hierfür den heimischen Landtagsabgeordneten nach Müschenbach eingeladen um im gemeinsam mit Bürgermeister Peter Klöckner die Pläne vorzustellen und ihn um seine Unterstützung gebeten.

Neben umfangreichen Pflanzarbeiten und Wegegestaltungen soll auf diesem Gelände noch ein Spielplatz entstehen. Die Gemeinde plant laut Bürgermeister Helmut Kempf mit zuwendungsfähigen Kosten von rund 104.000 Euro. Bürgermeister Klöckner hat errechnet, dass für diese Maßnahme einen Zuschuss aus dem Dorferneuerungskonzept in Höhe von gut 41.000 Euro möglich wäre.
„Die Idee aus dem Gelände am Teich einen Familienpark für die großen und die kleinen Mündersbacher zu machen ist sehr überzeugend“, so MdL Hendrik Hering. „Ich werde mich beim Innenminister selbstverständlich persönlich dafür einsetzen, dass diese tolle Idee auch durch die Landesregierung gefördert wird“, so der Abgeordnete weiter. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Mündersbach schon bald eine gute Nachricht aus Mainz erreichen wird.

Bürgermeister Klöckner und Ortsbürgermeister Kempf zeigten sich erfreut über diese Aussagen des heimischen Landtagsabgeordneten und luden Hering schon heute zur feierlichen Eröffnung des Geländes ein.

Borngasse in Hachenburg wird heute wieder für den Verkehr freigegeben

Beim heutigen Ortstermin konnten sich Bürgermeister Peter Klöckner und der städtische Erste Beigeordnete Karl-Wilhelm Röttig vom bevorstehenden Ende der Arbeiten in der Borngasse überzeugen.

Beide zeigten sich erfreut, dass die Borngasse ab heute Nachmittag nach einer Bauzeit von nur sieben Wochen wieder für den Verkehr freigegeben wird. Ursprünglich war mit einer weitaus längeren Bauzeit gerechnet worden. Die Arbeiten im Einmündungsbereich der Schulstraße dauern noch bis Ende dieser Woche an. Dann wird auch dort wieder eine Durchfahrt möglich sein.

Im Baustellenbereich wurden die Wasser- und Stromleitungen erneuert und Wärmeleitungen zur zukünftigen Wärmeversorgung von Schloss Hachenburg erstmalig verlegt.

Stadt und Verbandsgemeindewerke Hachenburg bedanken sich bei den Anliegern für das entgegengebrachte Verständnis und den ausführenden Firmen für die gute und schnelle Arbeit.

Die Beteiligung der Bürger ist gefragt!

Die Stadt Hachenburg ruft ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger zur aktiven Beteiligung bei der Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Hachenburger Burggartens auf

In der letzten Sitzung des Stadtrates wurde das Planungsbüro Henne, Wuppertal, mit der Konzepterstellung für eine Umgestaltung des Hachenburger Burggartens beauftragt. Diese Konzepterstellung wird mit rd. 46% der Kosten aus dem europäischen LEADER-Projekt gefördert. Ziel einer solchen Planerstellung ist ein Handlungskonzept für den Burggarten mit nach Priorität geordneten Maßnahmen. Und genau hier sind Sie, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hachenburg gefragt !
Wir bitten Sie um die Einreichung von Vorschlägen und Ideen zur Umgestaltung des Burggartens. Folgende Fragen können als Hilfestellung zur kreativen Ideen- und Vorschlagsentwicklung dienen: Wie stellen Sie sich den Burggarten vor ? Was sollte geändert werden ? Was sollte unbedingt bedacht werden ?.
Mit diesen Vorschlägen werden sich dann das beauftragte Planungsbüro, die Verwaltung sowie die städtischen Gremien beschäftigen.
Sollten Sie also Ideen und Vorschläge haben, bitten wir Sie, diese bis zum 15. Mai 2014 beim Rathaus, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, einzureichen. Natürlich können Sie sich auch direkt per E-Mail an den zuständigen Sachbearbeiter, Herrn Armin Teutsch (a.teutsch@hachenburg-vg.de), oder an den Ersten Beigeordneten der Stadt Hachenburg, Herrn Karl-Wilhelm Röttig (kw.roettig@hachenburg.de), wenden.

Wir freuen uns über ideenreiche Vorschläge!

Stadtbücherei Hachenburg erfreut sich großer Beliebtheit

Bei einem Pressefrühstück in den Büchereiräumen wurde der Jahresbericht 2013 der Stadtbücherei  Hachenburg vorgestellt. Des Weiteren informierte Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei, zusammen mit ihrem Team über die zahlreichen Aktivitäten der Einrichtung in 2014. Karl-Wilhelm Röttig, Erster Beigeordneter der Stadt Hachenburg betonte, dass sowohl die erheblichen Investitionen, die die Stadt in den letzten Jahren getätigt habe, wie auch die engagierte Arbeit  der Mitarbeiterinnen  gleichermaßen zum Erfolg der Stadtbücherei beitragen würden.

Ein jeder, ob Lesefreund oder Informationssuchender, ob Jung oder Alt, ist bei der Stadtbücherei an der richtigen Adresse. Bei dem reichhaltigen Angebot von rund 16.000 Büchern verschiedenster Genres und aus vielen Wissensgebieten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Daneben bietet die Stadtbücherei  insgesamt rund 2.500 Hörbücher, Musik-CDs, CD-Roms und Spiele an. Viele Zeitschriften runden das Angebot ab. Durch die Beteiligung am ONLEIHE-Verbund Rheinland-Pfalz wird das „Vor-Ort-Angebot“ noch um rund sage und schreibe 20.000 elektronische Medien zum Herunterladen auf den heimischen Computer oder andere mobile Geräte ergänzt.

Ein Blick in die Statistik des Jahresberichtes zeigt, dass die Stadtbücherei Hachenburg in 2013 mit 78.533 Entleihungen einen neuen Ausleihrekord aufstellen konnte. Rund 8.000 Ausleihen entfallen dabei auf die ONLEIHE. 1.722 Büchereiausweise wurden in 2013 zur Ausleihe genutzt, auf jeden sechsten Ausweis wurden auch elektronische Medien ausgeliehen. Der Nutzer von heute mag Papierbücher, schätzt aber auch das digitale Lesen. Vom Kunden nachgefragte Literatur, die weder vor Ort noch über die ONLEIHE verfügbar war, wurde per Fernleihe deutschlandweit aus anderen Bibliotheken geordert. Ein Service, den die Kunden schätzen, was die Zahl von 468 Fernleihbestellungen in 2013 belegt.

Das Angebot der Stadtbücherei geht jedoch weit über das Bereitstellen des umfangreichen Medienbestandes hinaus. Für literaturbegeisterte Erwachsene bieten monatlich stattfindende Literaturkreistreffen einen schönen Rahmen, um sich über Gelesenes auszutauschen. Vortragsveranstaltungen und Lesungen runden das Angebot für Erwachsene ab. Für die Kinder liegt der Schwerpunkt bei den Angeboten in der Leseförderung. Büchereiführungen, Leseclub, Büchereipiraten, Lesungen mit Bastelangebot und die Teilnahme an verschiedenen landesweiten Leseförderaktionen werden durchgeführt. Beim Lesesommer 2013 nahmen mit 263 Anmeldungen rund 70 % mehr Kinder als im Jahr zuvor teil. Der enorme Zuwachs war vor allem durch eine Beteiligung von Grundschulen aus dem ganzen Verbandsgemeindegebiet erreicht worden.

Viel Interessantes hat auch das Jahresprogramm 2014 zu bieten. Ab 25. April darf man sich in den Räumen der Bücherei auf die Jubiläumsausstellung „700 Jahre Stadtgeschichte“ freuen. Am 13. Mai wird Christine Kranz, Referentin der Stiftung Lesen, Mainz, einen Vortrag für Eltern und andere Interessierte mit dem Thema „Wie bringt man Kinder zum Lesen?“ halten. Das Veranstaltungshighlight des Jahres findet am 24. Mai statt, wenn Harald Martenstein im Rahmen der Westerwälder Literaturtage „Seine besten Kolumnen“ lesen wird.  Mit  einem bunten Nachmittag mit Spiel- und Rätselspaß startet die Stadtbücherei  am 14. Juli in den diesjährigen Lesesommer. Die große Lesesommerabschlussfeier für alle erfolgreichen Teilnehmer mit Zauberer, Tombola und Ehrungen wird am 26. September stattfinden.  Auch im Rahmen der „Bibliothekstage Rheinland-Pfalz“ bietet die  Stadtbücherei  eine Veranstaltung am 05. November an. Mit Ibrahima N’Diaye, genannt Ibo, kommt ein aus dem Senegal stammender, in Saarbrücken lebender Germanist und Allround-Künstler nach Hachenburg, der gekonnt mit der deutschen Sprache, dem saarländischen Dialekt und dem  „Schwyzer Dütsch“ zu spielen weiß. Im Dezember werden im Vogtshof wieder viele Kinderaugen leuchten, wenn die Stadtbücherei zu adventlichen Geschichten, Bilderbuchkino und Weihnachtsbasteleien einlädt.

Der Web-Auftritt der Bücherei bekommt in 2014 eine „Frischzellenkur“. Während die Programmierung schon abgeschlossen ist, wird die neugestaltete Homepage nun noch vom Büchereiteam mit „Leben gefüllt“. Erweitert und informativer wird sie ab Juni allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es ist, ein Buch auf einem E-Book-Reader zu lesen, die Anschaffung eines solchen aber noch scheut, der kann dies ab August in der Bücherei tun. Für zunächst ein halbes Jahr stehen vier E-Book-Reader zur Ausleihe zur Verfügung. Eine gute Gelegenheit, sich mit der Technik selbst und mit dem Lesen eines elektronischen Buches auf dem Gerät auseinanderzusetzen.

In der Zeit von Ende Juli bis Ende Oktober wird es anlässlich des Stadtjubiläums noch ein ganz besonderes Angebot  für Kinder geben. Im Rahmen einer Lesung und eines Bilderprojektes sollen die Kinder eine Vorstellung entwickeln, wie Hachenburg wohl vor 700 Jahren ausgesehen hat und wie Hachenburg in 700 Jahren aussehen könnte.

Röttig bemerkte, bei den vielen Veranstaltungen, die im Jubiläumsjahr „700 Jahre Stadtrechte“ stattfänden, ob in der Bücherei oder anderswo, seien auch die Mitarbeiter des Bauhofes immens gefordert. Er lobte an dieser Stelle die Männer für ihren vorbildlichen Einsatz.

Dass Service in der Stadtbücherei ganz groß geschrieben wird, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass die Stadtbücherei zum Kreis der zertifizierten Qualitätsbetriebe in Hachenburg gehört. Auch in 2014 wird das Büchereiteam wieder Maßnahmen im Rahmen der Servicequalität umsetzen und neue Maßnahmen planen, um für seine Kunden den Besuch in der Bücherei immer noch ein kleines Stück angenehmer zu gestalten und die Attraktivität des Büchereiangebotes weiter zu erhöhen.

In diesem Zusammenhang erläuterte Röttig, wie wichtig es ihm sei, dass sich auch die Verwaltung mit ihren Betrieben mit Service-Qualität auseinandersetze. Mit der Zertifizierung würde deutlich, dass man die Einzelhändler der Stadt nicht allein stehen lasse. Alle würden an einem Strang ziehen, wenn es um die Qualität der Stadt gehe.

Am 03. April 2014 wurde das Hachenburger Familien-Modehaus der Firma GROSS neu eröffnet

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes in der Saynstraße 22 präsentiert sich das alteingesessene Hachenburger Unternehmen in ganz neuer Optik.

Auf über 2.500 m² bietet GROSS alles rund um das Thema Mode und Bekleidung. Die Sortimente für die Junge Mode, die Damen- und die Herrenabteilung wurden durch neue und attraktive Marken aufgewertet und ausgebaut.

Auch das Angebot in der Wäsche- und Kinderabteilung wird mit neuen und frischen Sortimenten ausgebaut. Strümpfe und Lederwaren runden das Modeangebot bei GROSS in Hachenburg ab.

Einen besonderen Stellenwert werden die Kundenberatung und der Service bei GROSS einnehmen. Dazu gehört natürlich auch eine gemütliche Kaffeeecke mit dem dazugehörigen „Lesestoff“ oder die zeitgemäße Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gross-hachenburg.de sowie die bereits mit großem Erfolg eingeführte GROSS-Treuekarte.

Zusammen mit allen anderen Fachgeschäften der mittelalterlichen Stadt und dem Hachenburger Werbering entsteht so ein tolles „Komplettpaket“ für die Stadt Hachenburg und die umliegenden Gemeinden.

Der erste Beigeordnete Karl-Wilhelm Röttig und Verbandsbürgermeister Peter Klöckner gratulierten dem neuen Inhaber Volker Schürg, seiner Frau Elke und dem Partner der Eheleute, Sascha Krumm, sowie dem gesamten GROSS-Modeteam von Herzen zur Eröffnung und wünschten allzeit gute Geschäfte in Hachenburg.

Aus der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates

Rückblick auf fünf Jahre erfolgreiche Arbeit

In der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 1. April 2014 gab der Vorsitzende, Bürgermeister Klöckner, einen ausführlichen Rückblick auf die wichtigsten Maßnahmen in der zu Ende gehenden Legislaturperiode.

Verbandsgemeinde ist finanziell gut aufgestellt

Einleitend wies Bürgermeister Peter Klöckner darauf hin, dass die Finanzen der Verbandsgemeinde (allgemeine Verwaltung) so gut wie nie zuvor seien. Insgesamt, so Bürgermeister Klöckner, sei der niedrigste Schuldenstand seit Bestehen der Verbandsgemeinde zu verzeichnen, trotz wiederholter Umlagesenkungen. Die finanzielle Situation habe es auch ermöglicht, dass in dieser Legislaturperiode über 5 Mio. Euro investiert werden konnten. Die Chancen, die sich durch das vom Bund aufgelegte Konjunkturpaket II geboten hätten, seien genutzt worden. Das Löwenbad Hachenburg sei saniert worden. Heute besäßen die Verbandsgemeindewerke ein hochwertiges Freizeitbad, das letztendlich deutlich günstiger als ein vergleichbarer Neubau erstellt wurde. In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende darauf hin, dass die Rechtsstreitigkeiten in dieser Angelegenheit gewonnen wurden. Das Gericht habe eindeutig klargestellt, dass die Verwaltung fehlerfrei gearbeitet hätte; als Verursacher der Pannen seien Architekten und Handwerker klar benannt worden. Folgerichtig seien der Verbandsgemeinde Schadenersatzansprüche grundsätzlich zugesprochen worden.
Weiterhin führte Bürgermeister Klöckner aus, dass die erfolgreiche Arbeit in der Verbandsgemeinde auch auf den im Regelfall in der Sache einstimmigen Beschlüssen von Rat und Ausschüssen beruhe. Beispielhaft wurde auf die Errichtung des neuen Betriebszweiges „Energieversorgung“ hingewiesen. Zwischenzeitlich wurden viele Großabnehmer, derzeit das Schloss Hachenburg, an das Nahwärmenetz angeschlossen.

Ausdrücklich sprach Bürgermeister Klöckner seinen Dank dem ehemaligen Verkehrsminister Hendrik Hering aus, der den dringend notwendigen Ausbau der Bundesstraße 414 vorangetrieben hätte. Zwischenzeitlich habe das Land zur Umsetzung dieser und weiterer Maßnahmen zusätzliches Personal eingestellt, um die Umsetzungen schneller und besser gewährleisten zu können. Sanierungen bzw. Ausbaumaßnahmen wurden darüber hinaus auch bei mehreren Landes- und Kreisstraßen sowie der historischen Brücke in Marienstatt in Angriff genommen. Zu den angedachten Ortsumgehungen in Kroppach und Müschenbach könnten dagegen noch keine konkreten Aussagen gemacht werden.
Im Sportbereich wurden neben dem Löwenbad erhebliche Investitionen in die Sanierung der Rundsporthalle sowie den Neubau des Gebäudes im Burbachstadion getätigt.

Auch im Feuerwehrwesen wurden erhebliche Mittel investiert. So wurden mehrere Feuerwehrfahrzeuge angeschafft sowie derzeit in Alpenrod ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut.

Im Bildungsbereich konnten alle Ziele umgesetzt werden. Die Grundschulen wie auch die Förderschulen blieben in ihrem Bestand erhalten. Daneben wurde im Bereich der Realschule Plus eine Fachoberschule installiert. Auch ist die Stadt Hachenburg durch den Sitz der Ausbildungsstätte der Deutschen Bundesbank Hochschulstandort geworden.

Umweltschutz wird großgeschrieben

Im Umweltschutz wurden - unter Einbeziehung der Eigenbetriebe- insgesamt rd. 35 Mio. Euro investiert. Besonders für die Erneuerung der Versorgungsleitungen der Werke sowie in die Modernisierung der Kläranlagen wurden erhebliche Summen investiert. Vorreiter sei die Verbandsgemeinde auch in der Gewässerentwicklung. Über die "Aktion Blau" seien zahlreiche Gewässer wieder in einen naturnahen Zustand versetzt worden.

Im Tourismusbereich sei in Maßnahmen wie die Ausweisung des Westerwald-Steiges, den Ausbau des Radwegenetzes sowie den Bau von Stegen investiert worden.

Diverse Maßnahmen seien im Bereich der Jugendförderung auf den Weg gebracht worden. Besonders zu nennen sei hier die Erweiterung des Jugendzentrums, die Installierung und Förderung des Jugendtaxis sowie die Errichtung des Jugendparlaments.

Kritisch sah Bürgermeister Klöckner die Umsetzung der Energiewende. Hinsichtlich der Windenergie sei man mit großer Euphorie an diese Maßnahme gegangen. Leider hätten die vielfältigen Verhandlungen mit Verbänden u.a. bislang nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt. Insofern seien die Ergebnisse der geplanten Maßnahmen leider noch offen.

Als weiteres großes Thema habe sich der Gesundheitsbereich erwiesen. Die Sicherung der ärztlichen Versorgung sei durch den Erhalt von Allgemeinmedizinern und Fachärzten sowie die Aufwertung des DRK-Krankenhauses gewährleistet.
Bürgermeister Klöckner wies darauf hin, dass die Verwaltung gut aufgestellt sei und umfangreiche Arbeiten bewältige. Erfolgreich würden bereits seit Jahren auch vielfältige Aufgaben wahrgenommen, die nicht bei allen Verbandsgemeinden angeboten würden, so z.B. die Untere Bauaufsicht oder die Kfz-Zulassungsstelle.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Klöckner bei den Bürgern, den Mitgliedern des Rates und der Ausschüsse sowie der Landesregierung für die gute Zusammenarbeit in der zu Ende gehenden Legislaturperiode.
Weiterhin gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass


Der Vorsitzende unterrichtete die Ratsmitglieder entsprechend den Bestimmungen der Gemeindeordnung über einen im Jahr 2013 abgeschlossenen Vertrag mit einem Rats- bzw. Ausschussmitglied.

Einstimmig beschloss der Verbandsgemeinderat dem Antrag der Grundschule Borod zuzustimmen, künftig den Namenszusatz "Mosaik" zu führen.
Flächennutzungsplan wird fortgeschrieben

Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurden die Fortschreibungen des Flächennutzungsplanes beschlossen und die Bedenken der Landwirtschaftskammer Rheinland - Pfalz hinsichtlich der Fortschreibung zurückgewiesen. Durch die Fortschreibung wird eine Erweiterung des Gewerbegebietes Streithausen möglich gemacht.


Neue Ideen für das Löwenbad

Nach eingehender Diskussion beschloss der Verbandsgemeinderat mehrheitlich, in der Stellenübersicht der Verbandsgemeindewerke die Stelle einer Badleiterin/eines Badleiters für das Löwenbad auszuweisen. Durch die Ausweisung einer solchen Stelle sollen Arbeitsabläufe optimiert werden.

Im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung erfolgten Auftragserteilungen für Planungen und Umsetzung von Maßnahmen an der Grundschule „Am Schloss“.
Einstimmig wurde die Erteilung von Handwerkeraufträgen für Baumaßnahmen an der Grundschule Borod sowie am Jugendzentrum Hachenburg beschlossen.
Abschließend erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen über eine Personalangelegenheit bzw. einen Zuschussantrag.

Verbandsgemeinde Hachenburg weitet Betreuungsangebot aus

Angebote zur Ferienbetreuung werden finanziell unterstützt


Für die Kinder sind die Schulferien eine willkommene Pause vom Alltag, für die Eltern – besonders wenn sie berufstätig sind – eine oft problematische Zeit, denn sie stehen vor der Frage, wie eine Betreuung organisiert werden kann. Häufig gelingt dies noch in der Familie, wenn beispielsweise Großeltern oder andere nahe Verwandte nicht mehr nur eine begrenzte Zahl von Urlaubstagen übers Jahr und die verschiedenen Ferienzeiten verteilen müssen.  

In den Sommerferien wird bereits für 120 Kinder ein Betreuungsprogramm mit vielen verschiedenen Aktionen während zweier Wochen vom Jugendzentrum durchgeführt. Die Nachfrage ist aber höher, was eine umfassende Elternbefragung sowie die eingereichten Anmeldungen für dieses Jahr ergeben haben.

Mit einer neuen Initiative soll jetzt versucht werden, weitere Angebote anzustoßen und dafür örtliche Vereine, Kirchengemeinden oder auch Privatpersonen zu gewinnen, die in eigener Verantwortung und Trägerschaft tätig werden.

Ein Zuschuss in Höhe von 5,00 € je teilnehmendem Kind und Tag im Alter von 6 bis maximal 12 Jahren wird von der Verbandsgemeinde Hachenburg an die Veranstalter gezahlt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:


Diese Regelung soll erstmals für Betreuungsangebote während der diesjährigen Sommerferien angewendet werden.

Die Auszahlung des sich ergebenden Zuwendungsbetrages erfolgt, wenn vorher ein formloser Antrag bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt wurde und nach der kompletten Durchführung der Maßnahme. Fragen zu diesem Projekt und Auskünfte über geforderte Nachweise richten Sie bitte an Sabine Emmerich, tel. 02662-801150 bzw. s.emmerich@hachenburg-vg.de oder im persönlichen Gespräch in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Zimmer U 06 in Hachenburg.

Hausrat sowie Scherben aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit

Bestandsaufnahme von Keramik für die Ausstellung durch den Stadtarchivar, unterstützt von Frau Silvia Eichelhardt

sind zurzeit die Objekte, denen sich der Stadtarchivar verstärkt zuwendet. Im Mittelpunkt standen in den vergangenen Wochen weniger die Schriftquellen in Form von Urkunden und Akten als vielmehr die archäologischen Exponate, „Schätze der Vergangenheit aus dem Boden“, die dank der Unterstützung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Ehrenbreitstein, erneut den Weg in die Löwenstadt gefunden haben. Fragmente von Alltags- bzw. Küchengeschirr und Ofenkacheln aus mehr als sieben Jahrhunderten werden in wenigen Wochen in der stadtgeschichtlichen Ausstellung „Hachenburg 1314-2014 - Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte“ im Kellergewölbe der Perlengasse 2 zu sehen sein.

Nachdem nun mit Unterstützung des Bauhof-Teams die Vitrinen aufgestellt bzw. ihren endgültigen Platz gefunden haben, geht es nun darum, das archäologische Fundgut aus Hachenburg näher zu bestimmen. Herangezogen wird nicht nur die einschlägige Literatur, sondern auch ehrenamtliche Hilfe (u. a. Frau Silvia Eichelhardt) bei der Inaugenscheinnahme, der fotografischen Dokumentation sowie beim behutsamen Transport der Exponate. Um so manchem Fundstück eine spannende Geschichte zu entlocken, die im Rahmen der Ausstellung erzählt werden kann, ist auch weiterhin die enge Zusammenarbeit mit Archäologen erforderlich.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de 

Alljährliches Treffen der Einzelhändler mit der Verwaltung in Hachenburg

Traditionen müssen gepflegt werden – und so wurden die Einzelhändler der Stadt Hachenburg von der Verwaltung zu einem jährlichen Erfahrungsaustausch eingeladen.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte der Erste Beigeordnete der Stadt Hachenburg, Herr Karl-Wilhelm Röttig, zahlreiche Gäste begrüßen.

Er informierte die Anwesenden über die geleistete Arbeit des Stadtrates in der auslaufenden Legislaturperiode 2009 – 2014.

So erhielt die Stadt Hachenburg als Erste in Rheinland-Pfalz die Auszeichnung zur Qualitäts-Stadt (Q-Stadt).

Weiterhin wurde das Rathaus in der Perlengasse sowie der daneben liegende Vogtshof aufwendig saniert.

Mit der Sanierung des Rathauses wurde zudem die Möglichkeit für eine Ausstellung im historischen Ratskeller geschaffen. Unter der Leitung des Archivars Herrn Friedhoff konnte ein Lapidarium mit Relikten aus der Vergangenheit der Stadt Hachenburg eröffnet werden. Diese Ausstellung soll zukünftig bei Stadtführungen mit eingebunden werden.

Der Ankauf der beiden Häuser „Christian“ und „Breuer“ in der Färbestraße diene der Stadt für weitere Gestaltungsmöglichkeiten der Innenstadt. So könne das Objekt „Breuer“ in diesem Jahr für Ausstellungen genutzt werden. Auf der frei werdenden Fläche („Haus Christian“) werde in den nächsten Wochen ein Bauerngarten entstehen.

Die Modernisierung des Vogtshofes, die Herrichtung des Lese- und Bauerngartens werde die Attraktivität der Innenstadt für Besucher und Gäste insgesamt weiter steigern.

Der stetige Anstieg von Veranstaltungen wie z. B. Hochzeiten im Vogtshof belege eindrucksvoll, dass die bereits realisierten Veränderungen einen regen Zuspruch in der Bevölkerung erfahren haben und die Stadt mit ihrer historischen Innenstadt über die Grenzen der Verbandsgemeinde Hachenburg hinaus bekannt gemacht werde.

Um den Gästen und Besuchern beim Gang durch die historische Innenstadt die Geschichte der Stadt Hachenburg näherbringen zu können, werden an den historischen Gebäuden Informationstafeln angebracht.

Weiterhin teilte der Erste Beigeordnete mit, dass der Film „Hagenberg“ für das bevorstehende Stadtjubiläum keine bessere Werbung hätte sein können. An dieser Stelle sei nochmals ein Dank an Thomas Sonnenschein und alle Mitwirkenden zu richten.

In diesem Zusammenhang war es für die Filmemacher sicherlich hilfreich, dass Herr Dr. Grathoff bereits 2011 für die Stadt Hachenburg eine Chronik veröffentlichen konnte.

Die familienfreundliche Politik der Stadt Hachenburg wurde u. a. durch den Neubau des Sportlerheims sowie die Erschließung von Bauplätzen „Am Rothenberg“ geprägt. Die Erweiterung des Kinderhauses steht unmittelbar bevor. Zwischenzeitlich wurde das Kinderhaus Hachenburg sogar als Muster-Kita ausgezeichnet.

Als Wermutstropfen der auslaufenden Legislaturperiode muss jedoch die Verschuldung des städtischen Haushaltes gesehen werden.

Allerdings stehen den Verbindlichkeiten hohe Investitionen gegenüber. In diesem Zusammenhang seien u. a. die Maßnahmen „Erschließung Gewerbegebiet B 413“, „Erschließung Wohnbaugebiet „Am Rothenberg“ sowie die Stadtkernsanierung zu erwähnen.

Trotz dieser „schlechten“ Haushaltslage wurde der Stadt Hachenburg die Teilnahme am Kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz versagt.

Der Hebesatz der Gewerbesteuer wurde dem Nivellierungssatz des Landes Rheinland-Pfalz von 365 % angepasst. Mit dem Hebesatz befindet sich die Stadt Hachenburg lediglich im Mittelfeld und keineswegs über dem Durchschnitt.

Weiterhin wurde bei dem Gewerbegebiet B 413 statt die Errichtung eines Kreisels eine Abbiegespur eingerichtet. Hierdurch wurden anfallende Kosten ausschließlich vom Bund und Land getragen, eine Kostenbeteiligung vonseiten der Stadt war nicht notwendig.

Der bevorstehende Ausbau der Fußgängerzone (Wilhelmstraße) solle zügig und ohne große Beeinträchtigung der dortigen Gewerbetreibenden erfolgen. Ein Zugang zu den Geschäften werde für Besucher jederzeit möglich sein. Um offene Fragen von Gästen, Besuchern und Einzelhändlern vor Ort beantworten zu können, wurde zwischenzeitlich eine entsprechende Unterkunft für ein Baubüro gefunden.

Nach den Ausführungen des Ersten Beigeordneten informierte die Kulturreferentin, Frau Macht, die Anwesenden über den Ablauf des Stadtjubiläums. Demnach seien rd. 140 Einzelveranstaltungen anlässlich der 700-Jahr-Feier vorgesehen, darunter voraussichtlich drei Großveranstaltungen. Alle Veranstaltungen können auch unter www.hachenburger-kulturzeit.de eingesehen werden.

Im Anschluss stellte Frau Ursula Seibert den Einzelhändlern ihr Marketingkonzept vor. Hierbei wurden die wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Aspekte der regionalen Firmen mit deren Produkten erörtert.

Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, gab den Gewerbetreibenden zu bedenken, dass sich der Einzelhandel ständig im Wettbewerb mit anderen Städten befinden würde und der demographische Wandel auch die Kaufkraft in den Städten und im Umland beeinflussen werde. Ziel müsse es daher sein, die Qualität der angebotenen Produkte hervorzuheben, die Kundenfreundlichkeit zu halten und ggfs. auszubauen. Weiterhin wurde deutlich, dass die Zertifizierung als Q-Stadt gelebt werden müsse und weitere Anstrengungen notwendig seien, um die Qualität zu halten bzw. steigern zu können.

Nach den Ausführungen von Herrn Klöckner hatten die Einzelhändler Gelegenheit, ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Verwaltung vorzutragen.

Der Erste Beigeordnete Röttig fasste die Wortmeldungen zusammen und gab den Gewerbetreibenden mit auf dem Weg, dass der Einzelhandel in Hachenburg nur gemeinsam im Wettbewerb mit anderen Städten antreten und eine gute Qualität der Produkte sowie die dazugehörige Fachberatung den Unterschied bringen könne. Weiterhin sollten die Händler neue Ideen ausprobieren und ggfs. neue Wege wagen.

In diesem Zusammenhang bot die Verwaltung ihre Hilfe bei der Umsetzung von neuen Ideen der Einzelhändler an.

Baumaßnahmen in Hachenburg

In Vorbereitung der nach der Hachenburger Kirmes in der Wilhelmstraße beginnenden Arbeiten zur Erneuerung der Abwasserkanäle und zum Ausbau der Innenstadt sind in Kürze andernorts in der Stadt ebenfalls Arbeiten zu erbringen.
Zunächst werden in Abstimmung mit der Deutschen Telekom, die unter Aufgabe ihrer Anlagen in der Wilhelmstraße einen alternativen Weg nutzen wird, in der Tilmannstraße und der Bahnhofstraße Kabel in bereits bestehende Leerrohre eingezogen. Dort werden keine Erdarbeiten erforderlich. Der Ausbau dieser Alternativtrasse beschleunigt und vergünstigt zu gegebener Zeit die Arbeiten der Verbandsgemeindewerke Hachenburg in der Innenstadt, da dort insoweit Baufreiheit besteht.

Während dort weit überwiegend die Arbeiten nicht nur graben-, sondern auch geräuschlos zu leisten sind, wird es in der Jahnstraße zu Tiefbauarbeiten kommen. Neben den Anlagen der Deutschen Telekom werden dort in einem Arbeitsgang auch der schadhafte Abwasserkanal und die Wasserleitung erneuert. Die Jahnstraße muss aus diesem Grund vollständig gesperrt werden.

Wenngleich zunächst nicht die Absicht bestand, in diesem Jahr – mit Ausnahme der Innenstadt – noch Kanalbaumaßnahmen in Angriff zu nehmen, so besteht für die Arbeiten in der Jahnstraße einerseits aus bautechnischen Gründen die Notwendigkeit für deren kurz- bis mittelfristige Erneuerung, andererseits geht damit aber auch der vorstehend beschriebene Zeit- und Kostenvorteil bei den Arbeiten in der Wilhelmstraße einher. Ein Vorteil, der allen Hachenburger Bürgern und Besuchern zugutekommen wird.

Die Anlagen der Deutschen Telekom werden oberhalb der Treppenanlage von der Jahnstraße im Gehwegbereich des Alexanderrings Richtung Schloss in offener Bauweise und anschließend Richtung Friedrichstraße, Schlossberg und Altem Markt wieder in bereits bestehenden Leerrohren verlegt. Eine  Beeinträchtigung des Straßenverkehrs ist bei den grabenlosen Arbeiten nicht zu erwarten.

Mit dem Vorhaben soll Ende April/Anfang Mai begonnen werden. Es wird von einer Bauzeit von 1 bis 2 Monaten ausgegangen.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Peter Kreidt von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg, Tel. 02662/801-178 oder E-Mail: p.kreidt@vgw-hachenburg.info gerne zur Verfügung.

Stadt und Verbandsgemeindewerke Hachenburg bedanken sich im Voraus für Ihr Verständnis.

Stadt Hachenburg                             Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Karl-Wilhelm Röttig                          Marco Dörner
Erster Beigeordneter                         Werkleiter

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Hachenburger Feuerwehrauto leistet gute Dienste in Nepal

Erfreuliche Nachrichten erreichten das Hachenburger Rathaus in der vergangenen Woche. Bürgermeisterkollege Teekaram Kandel aus Bharatpur informierte Bürgermeister Peter Klöckner über das dort im Einsatz befindliche Hachenburger Feuerwehrauto.
Das Tanklöschfahrzeug 24/50 der Hachenburger Feuerwehr ist gut „in Schuss“ und wird regelmäßig im Süden Nepals in der Region Chitwan eingesetzt. Hier im Grenzgebiet zu Indien ist es das einzige fahr- und dienstbereite Feuerwehrfahrzeug im weiten Umkreis. Weit über 100 Einsätze wurden absolviert, wie die beigefügten Einsatzberichte der nepalesischen Feuerwehr dokumentieren. Die Mehrzahl der Einsätze galt der Feuerbekämpfung in Häusern, auf Feldern, in Ställen und Fahrzeugen. Aber auch in Fabriken, Schulen und elektrischen Anlagen wurde das Hachenburger Fahrzeug eingesetzt.

Bekanntlich hatte der Verbandsgemeinderat von Hachenburg im Jahre 2011 entschieden, das Tanklöschfahrzeug 24/50 bei der Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges nicht in Zahlung zu geben, sondern - wie bereits Jahre zuvor ein weiteres Fahrzeug - in Richtung Himalaya zu schicken.

Zusammen mit der Nepalhilfe Beilngries wurde der LKW nach Hamburg gebracht und von dort gelangte „der große Rote“ - wie er liebevoll in Nepal genannt wird - in einem Übersee-Container nach Kalkutta in Indien. Von dort trat er dann seine beschwerliche über 1.000 km lange Reise nach Nepal an.

Seit 2003 unterstützt die VG Hachenburg den Aufbau eines funktionierenden Rettungsnetzes im Großraum der Hauptstadt Kathmandu. Das erste Fahrzeug, das aus Hachenburg hier eintraf, war ein Rüstwagen, vollbeladen mit feuertechnischem Gerät. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hachenburg und Müschenbach unterwiesen vor Ort ihre nepalesischen Kollegen in Bhaktapur. Ein paar Jahre später konnte ein Notarztwagen aus dem Westerwald dort stationiert werden und nun ist der „große Rote“ der Star der Brandbekämpfung in Chitwan.

Mit dem weiteren Engagement in Ruanda nimmt die VG Hachenburg auch international Verantwortung wahr.

Wohnbauflächen "Wohnpark Rothenberg"

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung die seit dem Jahre 2007 geltenden Festsetzungen über die Grundstücksverkäufe im Wohnpark Rothenberg den geänderten Verhältnissen angepasst.

Neu wurde deshalb beschlossen, künftig Grundstücke in einer Größenordnung von 450 bis 550 qm anzubieten. Ebenfalls soll die Möglichkeit eingeräumt werden, dass ein Käufer eines Bauplatzes mit vorgeschriebener Bauverpflichtung ein weiteres, angrenzendes Baugrundstück ohne Bauverpflichtung erwerben kann.

Den Ratsmitgliedern lag es insbesondere am Herzen, Familien mit Kindern weiter zu fördern. Insofern wurde einstimmig beschlossen, die bisher gewährte "Kinderkomponente" zu verdoppeln. Dies bedeutet, dass ab sofort bei Kauf eines Bauplatzes ein Nachlass von 10,00 € je qm und minderjährigem Kind im Haushalt des Erwerbers gewährt wird. Maximal beträgt die Förderung jedoch 20,00 € je qm und Käufer.

Darüber hinaus gelten nach wie vor die bereits in der Vergangenheit beschlossenen Bedingungen:

  1. Der Kaufpreis je qm beträgt 120,00 € inklusive aller Nebenkosten (ggf. durch Inanspruchnahme der Kinderkomponente auch 100,00 € bzw. 110,00 € je qm).
  2. Der Erwerber verpflichtet sich, das Grundstück innerhalb von vier Jahren mit einem Wohnhaus zu bebauen.
  3. Das Grundstück kann nicht in unbebautem Zustand ohne Zustimmung der Stadt weiterveräußert werden.
  4. Die Bauplätze, die unmittelbar an die bisherige Bebauung (Lessingstraße, Emil-Heuzeroth-Straße, Otto-Schmidt-Straße) angrenzen, können ohne Bauverpflichtung erworben werden.

Nähere Informationen zu den städtischen Bauplätzen können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Herrn Rüdiger Müller, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, Telefon 02662/801-194, oder E-Mail r.mueller@hachenburg-vg.de, erfragt werden.

Einladung zur Finissage der Ausstellung StadtGRÜN & StadtKULTUR

Seit dem 04.04.2014 kann im Löwensaal des Vogtshofes, Mittelstraße 2, Hachenburg die Ausstellung "StadtGRÜN & StadtKULTUR" des international bekannten Umweltkünstlers Dieter Magnus aus Wackernheim bei Mainz besichtigt werden.

Der Künstler verdeutlicht darin den Zusammenhang von Kunst und Natur, setzt sich – so Bundespräsident Gauck im Rahmen der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande im Jahr 2012 – für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein, schafft mit der Lebendigkeit und Vielfalt natürlicher Werkstoffe einladende grüne Oasen und bringt Mensch und Natur neu zusammen.

Zu der am Mittwoch, 30. April 2014 um 16.00 Uhr dort stattfindenden Finissage laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Herr Magnus wird in diesem Rahmen auch seine Idee vorstellen, die den "Kunst am Bau-Vorgaben" beim Löwenbad Hachenburg genügen könnte und die gemeinsam mit Ihnen im Rahmen eines Forums weiterentwickelt werden soll.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung freuen.

TROIKA WW: WesterWald und WorldWide

Mehr als 800 Produkte in über 70 Ländern

Als Spezialist für Geschenke liefert die TROIKA Germany GmbH mit einer Kollektion von über 800 Produkten in weltweit über 70 Länder. Technisch, bunt, innovativ und funktionell begeistern Schlüsselanhänger, Geschenke für Schreibtisch, Reise und Smartphone/Tablet. Die Top-Qualität und das hervorragende Design der Produkte wurden mit über 60 Designpreisen belohnt – eine Auszeichnung für die hausinterne Produktentwicklung!
Von diesem breiten Angebot konnten sich Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis bei Ihrem Besuch überzeugen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Liudger Böll informierten beide sich über das Unternehmen.
Besonders erfreut zeigten sich die Kommunalpolitiker darüber, dass TROIKA überdurchschnittlich viele junge Menschen ausbildet (20% der Mitarbeiter sind Auszubildende). Aktuell ist noch ein Ausbildungsplatz zum Groß- und Außenhandelskaufmann (-frau) frei. Auch jungen Menschen, in deren Leben nicht immer alles ganz glatt gelaufen ist, hat das Unternehmen schon die Chance auf einen Neustart geboten.
Außergewöhnliche Produkte machen auch außergewöhnliche Kooperationen möglich. Neu in der Kollektion von TROIKA ist der „Bulli“. Das Kultfahrzeug T1 gibt es jetzt als Schreibtischfahrzeug mit Rückziehmotor: FOREVER T1 – officially licensed by Volkswagen!
TROIKA bietet für unterschiedliche Kundengruppen maßgeschneiderte Lösungen an. Privatpersonen nutzen den komfortabel gestalteten online-shop, um ausgefallene Geschenke schnell und bequem unter www.troika.de zu bestellen. Hier findet man Geschenkideen für (fast) jeden Anlass. Darüber hinaus gibt es noch zwei Mal pro Jahr einen Lagerverkauf, der sich für Schnäppchenjäger immer lohnt.
Wie für die meisten modernen Unternehmen ist auch für die Firma TROIKA ein schnelles, stabiles Internet von elementarer Bedeutung. Hier sagten Klöckner und Greis Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit entsprechenden Anbietern zu.

„Henri Matisse, 25 Drucke“ im Vogtshof Hachenburg

Kulturreferent Joachim Wirth freute sich mit Claude Pruvot-Büttner (links) und Marlie Bartling über die gelungene Ausstellungseröffnung

Dieser Tage fand im Vogtshof Hachenburg die Vernissage für die Ausstellung des französischen Künstlers „Henri Matisse“ statt. Bis einschließlich Sonntag, 27. April, sind dort 25 Drucke des großen Malers der Klassischen Moderne zu sehen.  

Zu den Besuchern der Ausstellungseröffnung gehörten neben Marion Röttig von der Stadtbücherei Hachenburg und Beate Ullwer, Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, auch die heimischen Künstlerinnen Ursula Meister, Marlen Seubert und Michaele Wirth.

Hintergrund der Ausstellung in Hachenburg ist die seit mehr als einem viertel Jahrhundert gut funktionierende Partnerschaft zwischen Le Cateau-Cambrésis und Stadt und Verbandsgemeinde Westerburg. Zum 25-jährigen „Geburtstag“ dieser Partnerschaft schenkte der Freundeskreis des Matisse Museums Le Cateau der Stadt Westerburg eine Grafikfolge von 25 Drucken des großen französischen Künstlers, erläuterte der Kulturbeauftragter der Verbandsgemeinde Westerburg, Joachim Wirth, der dem Wunsch der Spender gerne nachkam, diese Sammlung in der Region zu präsentieren.

Er freute sich, dass Claude Pruvot-Büttner von „Les Amis du Musée Matisse ,Le Cateau-Cambrésis“ den langen Weg von Saint-Benin auf sich genommen hatte und eigens zur Vernissage angereist war. Ihr sei es ein besonderes Anliegen gewesen, die Ausstellung persönlich zu eröffnen. Als Zeichen des Dankes überreichte er ihr einen bunten Blumenstrauß.

Ebenfalls mit einem solchen Geschenk bedacht wurde Marli Bartling, die in Müschenbach eine Atelier-Galerie betreibt, und die nun diese Werke nach Hachenburg vermittelte. Während der Wintermonate war die Ausstellung dort zu bewundern. Bartling, die in ihrer Begrüßungsrede alle Anwesenden herzlich willkommen hieß, nutzte die Gelegenheit, der Stadt Hachenburg für die freundliche Unterstützung zu danken.

Claude Pruvot-Büttner gab einen aufschlussreichen Einblick in das Leben und Schaffen von Matisse. Dabei blieb auch die Arbeit der „Amis du Musée Matisse Le Cateau-Cambrésis“ nicht unerwähnt. Matisse hätte seine innere Welt der Gefühle mit Formen und Farbe übersetzt. Im Laufe seines Schaffens wurde es ihm immer wichtiger, unnötige Details wegzugelassen und sich auf das Wesentliche zu beschränken, betonte die Französin. Das Lebenswerk des Künstlers, der im Jahre 1954 verstarb und kurz zuvor seiner Geburtsstadt 82 Kunstwerke geschenkt hatte, gleiche einer langsamen Reise durch die Farbe. Die Pracht der Farbmaterien, die Leidenschaft des Zeichnens und die Liebe zur Poesie würden in den Malereien sichtbar. Wie beim Rundgang deutlich wurde, malte er gerade seine Frauenbilder mit gezielten Strichen, denen man mit dem Finger folgen kann. „Tanz, Natur und die Frauen waren sein Lebenselixier und seine Inspirationsquellen. Er wollte dem Betrachter die frische Schönheit dieser Welt näher bringen“, so Pruvot-Büttner.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 27. April zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei Hachenburg und samstags und sonntags von 14 bis18 Uhr geöffnet. Ostersonntag  und Ostermontag ist geschlossen.

Einige der Besucher freuen sich sehr, am ersten Maiwochenende die Originale dieses großen, französischen Künstlers im Original bestaunen zu können.

Leitet Herunterladen der Datei einGaLa-Bau Arbeiten am Dorfplatz Borod

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Michel muss mehr Männchen machen - von Astrid Lindgren  

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Clubtreffen am Dienstag, 06. Mai in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen. Neue lustige Geschichten mit Michel von Lönneberga werden von Lena Frohn und Ute Fährmann erzählt.

Michel hat auf dem Markt in Vimmerby ein Pferd erstanden. Kaum zu glauben, denn eigentlich schien alles dagegen zu sprechen und Michel war sehr traurig darüber. Aber wie das Schicksal manchmal so spielt, kam der neue Besitzer des Pferdes überhaupt nicht mit dem Tier zurecht. Das Pferd ließ sich einfach nicht die Hufe mit neuen Hufeisen beschlagen und nur Michel wusste, wie man das Pferd beruhigen konnte. Denn er verglich das Pferd mit Lina, die auch immer so furchtbar bockte, wenn jemand sie kitzelte. Und er hatte Recht. Das Pferd war kitzelig. Da Michel der einzige war, der wusste wie man dem Pferd Hufeisen anbrachte, bekam er das Pferd geschenkt. Als er mit seinem neuen Pferd zu seinem neuen Freund, dem Sohn vom Bürgermeister reitet, ist dieser etwas neidisch und möchte seinem Vater das Pferd von Michel zeigen. Da der Vater jedoch als Gastgeber einer großen Feier nicht aus dem Haus kommen kann, überlegen sich Michel und sein neuer Freund mit dem Pferd ins Haus zu gehen. Wie der Bürgermeister auf diesen Besuch reagiert, erfahrt ihr beim nächsten Leseclubtreffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Lebendige Stadt – Zukunftsfähiger Westerwald

Karl-Wilhelm Röttig: Keine zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntage am FOC in Montabaur

Auf Einladung des Ersten Beigeordneten und Stadtbürgermeisterkandidaten Karl-Wilhelm Röttig trafen sich Kommunalpolitiker aus dem nördlichen Westerwald, um über die Auswirkungen der CDU-, FWG- und FDP-Mehrheitsentscheidung des Westerwälder Kreistages mit Blick auf die zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntage zu beraten.

Die Bürgermeister Hans-Jürgen Heene (Stadt Rennerod), Jürgen Schmidt (Verbandsgemeinde Bad Marienberg), Dankwart Neufurth (Stadt Bad Marienberg), Bernd Brato (Verbandsgemeinde und Stadt Betzdorf), Rolf Jung (Stadt Selters) und Peter Klöckner (Verbandsgemeinde Hachenburg) sowie Erste Beigeordnete Gabriele Greis (Verbandsgemeinde Hachenburg) machten deutlich, dass eine solche Festlegung die Entwicklung der Innenstädte nachhaltig beeinträchtigen würde.
Für Karl-Wilhelm Röttig machen sich die Mehrheitsfraktionen im Kreistag so zum „Totengräber des Einzelhandels“ im Westerwald. Mit Nachdruck plädierte er dafür, sich bei der Landesregierung für eine Beibehaltung der 4 verkaufsoffenen Sonntage für alle Betriebe im Westerwald einzusetzen. Auf seinen Vorschlag hin verabschiedeten die Bürgermeister eine Petition an Ministerpräsidentin Malu Dreyer, im Interesse der Städte und Einzelhändler dem Vorschlag auf ein „Mehr“ an Öffnungstagen auf keinen Fall zuzustimmen.

Mehr Öffnungstage bedeuten für die Einzelhändler mehr Personal und weniger Kunden – darin waren sich alle einig. Ebenso wären dann die Millionengelder, die in die Entwicklung und Revitalisierung der Innenstädte gesteckt wurden, überflüssig gewesen. Eine Stadt ohne funktionierenden Einzelhandel sei tot, so Karl-Wilhelm Röttig: „Es wird meine erste Amtshandlung als Bürgermeister von Hachenburg sein, dieses Thema der Ministerpräsidentin vorzutragen, damit Hachenburg eine lebendige Stadt bleibt, denn seit 700 Jahren wird in Hachenburg Handel getrieben und das soll auch so bleiben!“

Betzdorf und Bad Marienberg haben bereits in ihren Räten Resolutionen zum Thema auf den Weg gebracht. „Aber nicht nur durch zusätzliche Angebote - beispielsweise im FOC - wird lokale Kaufkraft wegbrechen“, so Jürgen Schmidt, „auch der demografische Wandel und die Tatsache, dass wir immer weniger werden, wird zu Belastungen und neuen Herausforderungen führen.“

Ein weiteres Thema der Zusammenkunft war daher der absolut unzureichende öffentliche Personennahverkehr im Westerwald, zumal die Schülerzahlen künftig zurückgehen und von daher noch weniger Busse fahren als aktuell.

Demgegenüber begrüßen die Bürgermeister die Initiative des Landes zum Ausbau der B 414 und wünschen aber gleichzeitig einen schnelleren Ausbau. Dies, so Hendrik Hering MdL, solle durch mehr Planungskapazitäten nun möglich sein.

Rolf Jung sprach für alle Anwesenden, als er hervorhob, dass Kommunalpolitiker immer wieder den Fokus auf diejenigen legen müssen, für die sie da sind – Bürgerinnen und Bürger. Es sei zentraler Inhalt guter Politik, möglichst die konkreten Bedürfnisse vieler zu berücksichtigen und nicht den wirtschaftlichen Nutzen weniger zu steigern.

Abschließend stellte Röttig fest, dass ein hohes Maß an Übereinstimmung bei den Bürgermeistern und Beigeordneten erkennbar sei: „Es ist gut, sich zu vernetzen, denn gerade in diesem wichtigen Thema erreichen wir mehr, wenn wir unsere gemeinsamen Interessen bündeln.“ 

Schulatlas der IHK Koblenz – Thema verfehlt!

Der von der IHK Koblenz vorgestellte Schulatlas weist für das Schuljahr 2020/21 die Grundschulen Borod, Hachenburg-Altstadt, Kroppach, Müschenbach und Atzelgift-Streithausen als gefährdet aus.

Dieser Darstellung tritt die Verbandsgemeinde Hachenburg als verantwortlicher Schulträger entschieden entgegen, da nach den im Einzelnen für die Schulstandorte erhobenen Schülerzahlen nach dem Stand der Gemeindestatistik des Statistischen Landesamtes vom 31.12.2013 die Zahl der einzuschulenden Kinder bis zum letzten Erhebungsjahr 2019 dem eindeutig widerspricht.

Unbestritten ist der Rückgang der Zahl der einzuschulenden Kinder in den letzten Jahren. Nach Ansicht von Bürgermeister Peter Klöckner ist es allerdings nicht mehr seriös, einzelne Schulstandorte als in Frage stehend darzustellen, ohne tatsächlich die örtlichen Entwicklungen gezielt zu betrachten. So werden beispielsweise die Grundschule in Müschenbach im Schuljahr 2019/20 97 Schulkinder besuchen, anstelle der 77 Schulkinder, die dort im laufenden Schuljahr ortsnah unterrichtet werden.

Ohne großen bürokratischen Aufwand bestand jederzeit die Möglichkeit, der IHK die hier vorliegenden Zahlen der künftigen Einschulungen für alle acht Grundschulstandorte in der Verbandsgemeinde Hachenburg durch die Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

Eine solche Überprüfung der Daten wäre insbesondere bei Standorten, die auf Grundlage der Datenanalyse der IHK mit dem Merkmal „gefährdet“ versehen wurden, ja wohl angezeigt gewesen, zumal sich dann herausgestellt hätte, dass diese Einschätzung völlig an der realen Entwicklung vorbeigeht.

Dem eigenen Anspruch der IHK, wie im Vorwort zum Schulatlas wiedergegeben, dass Transparenz für die Schulstandortdebatte in der Region geschaffen werden solle, genügt eine derart grob gerasterte Auswertung keinesfalls.

Vor allen Dingen auch deshalb, weil sich die Schulträger ebenso wie die Schulsitzgemeinden bzw. die Ortsgemeinden innerhalb eines Schulbezirks der Wichtigkeit dieses Angebots gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel als unverzichtbares Element in einer allgemein kinder- und familienfreundlichen kommunalen Landschaft völlig bewusst sind.

Aus politischer Sicht ist festzustellen, dass die vorgenommene singuläre Betrachtung der Schulstandorte zu kurz gegriffen ist und es insbesondere in den vergangenen Jahren auf örtlicher Ebene mit hohen finanziellen Aufwendungen gelungen ist, breitgefächerte Betreuungsangebote in Kindertagesstätten wohnortnah zu ermöglichen, Ganztagsschulen und Kinderhorte zu installieren, Sportstätten und andere Freizeitangebote attraktiv und gut erreichbar zu schaffen, Wohn- und Gewerbegebiete zu erschließen und vieles mehr.

Weniger Tamtam und mehr Seriosität hätten den Themen gedient!

Hachenburg 1314 bis 2014

Stadtgeschichtliche Ausstellung zum Jubiläumsjahr eröffnet

Am Freitag, dem 25. April 2014, fand im historischen Löwensaal des Vogtshofs die feierliche Eröffnung der stadtgeschichtlichen Ausstellung zur 700-jährigen Wiederkehr der Stadtrechtsverleihung statt. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Stadt Hachenburg, um die Ergebnisse der seit September 2012 geplanten Ausstellung in Augenschein zu nehmen.

Nach einem kleinen Imbiss im Foyer lockten mittelalterliche Klänge der Spielleute Wildwuchs aus Marburg die Gäste in den Löwensaal. Der Begrüßung durch den Ersten Beigeordneten der Stadt Hachenburg, Herrn Karl-Wilhelm Röttig, folgte das Grußwort von Herrn Dr. Rolf Faber, dem ersten Vorsitzenden des Nassauischen Altertumsvereins.

In seinem Festvortrag mit dem Titel „Eine junge Stadt in alten Mauern“ wandte sich der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff verschiedenen Aspekten der mehr als 700-jährigen Stadtgeschichte zu. Im Jubiläumsjahr 2014 jährt sich nicht nur die Stadtrechtsverleihung durch König Ludwig den Bayern vor 700 Jahren, sondern auch die Entstehung des „Landsturms“ vor 200 Jahren, die 1814 maßgeblichen Anteil an den Befreiungskriegen gegen Napoleon hatte, und die in der Ausstellung in Form der prächtigen Fahne des Bataillons Hachenburg präsent ist. Darüber hinaus wird im Jahr 2014 des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht, der in Hachenburg dazu führte, dass die Feier des 600-jährigen Stadtjubiläums verschoben wurde bzw. niemals stattfand. Die als „Dauerausstellung“ konzipierte „Schau zur Stadtgeschichte“ im Gewölbekeller der Perlengasse soll zukünftig in die Stadtführungen eingebunden werden.

Die Spielleute von Wildwuchs leiteten schließlich zum Besuch der Ausstellung im Gewölbekeller der Perlengasse über, dem die Gäste folgten, um die Exponate erstmalig in Augenschein zu nehmen. Präsentiert werden Urkunden, spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Ofenplatten, die Bataillonsfahne von 1814 sowie umfangreiche archäologische Funde, die von der Direktion Landesarchäologie in Ehrenbreitstein als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden.

Mehr als 20 reich illustrierte „Fahnen“ mit Texten erläutern die verschiedenen Themen der Ausstellung, beginnend mit der Siedlungsgeschichte des Mittelalters über die Stadtrechtsverleihung, Wirtschaftsleben der Stadt, der Geschichte der jüdischen Bevölkerung Hachenburgs bis hin zur „Entdeckung der Stadtgeschichte im 21. Jahrhundert“ in Form des Films „Hagenberg“ oder des 1914 verfassten, jedoch nicht zur Uraufführung gelangten Theaterstücks „Der Femgraf“.

In den Räumen der Stadtbücherei ist der zweite Teil der Exposition zu sehen, der sich dem „making of“ der Ausstellung widmet. Zahlreiche Fotos dokumentieren den langen Weg von den „ersten Visionen“ und Konzepten über Museumsbesuche, die Beschaffung von Exponaten bis hin zum Aufbau der Ausstellung. Gewidmet ist dieser Teil der Ausstellung all jenen, die zu deren Gelingen beigetragen haben.

Zur weiteren Beschäftigung mit stadtgeschichtlichen Themen der Ausstellung lädt die als Heft 2 der Schriften des Stadtarchivs erschienene Veröffentlichung ein (Hachenburg 1314 bis 2014 – Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte), die sowohl in der Touristinformation in der Perlengasse als auch im Buchhandel erhältlich ist.
Die Ausstellung im Gewölbekeller der Perlengasse und in der Stadtbücherei ist zu den jeweiligen Öffnungszeiten zu besichtigen.

Neugierig auf 700 Jahre Stadtgeschichte?
Viel Vergnügen bei der spannenden Zeitreise vom Hochmittelalter bis zur Gegenwart wünscht Ihnen Ihr Stadtarchivar

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de