Hospizmodell macht Station in Hachenburg

Bürger können mithelfen

Für viele Schwerstkranke sind am Lebensende Unterstützung und Begleitung notwendig. Diese sind jedoch nicht immer im häuslichen Umfeld oder in einem Krankenhaus leistbar. Für solche Fälle stehen stationäre Hospize zur Verfügung – doch im Westerwald gibt es bisher noch keine solche Einrichtung.
Daher hat sich die gemeinnützige Katharina Kasper Hospiz GmbH in Kooperation mit dem Hospizverein Westerwald e. V. das hohe Ziel gesetzt, diese Versorgungslücke für die Menschen im Westerwald zu schließen. In Dernbach soll ein stationäres Hospiz errichtet werden. Mit dem Engagement der Hartenfelser Firma HUF Haus wurden die vorbereitenden Entwicklungs- und Planungsarbeiten durchgeführt und ein anschauliches Modell erstellt. Seit März ist das Modell des Hospizes St. Thomas unterwegs auf einer Informations- und Spenden-sammlungsreise durch den Westerwald. Am 12. August hieß der Hachenburger VG-Bürgermeister Peter Klöckner das Hospiz-Modell zusammen mit Heinz-Peter Rüffin, Vorsitzender des Hospizvereins, im Rathaus Hachenburg willkommen.
Bürgermeister Peter Klöckner begrüßte die Initiative, die nun möglichst bald eine Lücke im Westerwald schließen werde, damit Menschen in Würde aus dem Leben scheiden können. In dem Zusammenhang verwies er auch auf den Ausbau der Palliativstation insbesondere durch den Förderverein am Hachenburger Krankenhaus. Generell bedauere er, dass es in Deutschland noch immer keine gesetzliche Regelung für eine legale aktive Sterberegelung gebe. Für ihn stelle dies eine untragbare Bevormundung eines selbstbestimmenden Lebens dar. Da sich für den Hospizgedanken im Westerwald kein öffentlicher Träger aufgedrängt habe, wünschte er der Hospizinitiative Erfolg.
Der Leitgedanke eines stationären Hospizes steht im drastischen Gegensatz zu Klöckners persönlicher Ansicht: Aktive Sterbehilfe wird es im Hospiz St. Thomas aber keinesfalls geben, so Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper Hospiz GmbH. Die Hospiz- und Palliativbewegung tritt mit all ihrer Kraft für eine Leidens- und Schmerzenslinderung am Lebensende ein, damit Schwerstkranke eben nicht um den Tod bitten müssen, weil sie glauben, mit ihrem Leben nicht mehr zurecht zu kommen oder anderen zur Last zu fallen. Sie steht für eine Begleitung beim Sterben, aber nicht für eine Hilfe zum Sterben, so die Geschäftsführerin.
Da weder Fördergelder für die Baumaßnahme zur Verfügung stehen noch der spätere Betrieb Kostendeckung durch Kranken- und Pflegeversicherungen erhält, ist ein stationäres Hospiz auf Spendengelder angewiesen – von Westerwäldern für Westerwälder. Neben einmaligen oder regelmäßigen Spenden können auch Patenschaften übernommen werden.

Herzliche Einladung zur 11. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

am Montag, 15. September 2014, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr
in der Rundsporthalle Hachenburg

In diesem Jahr präsentieren sich 50 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region, um die vielfältigen Ausbildungsberufe vorzustellen.

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung Interessierte.

Die Elternvertretung der Graf-Heinrich-Realschule plus mit Fachoberschule stellt einen kleinen Imbiss und gekühlte Getränke bereit.

Für die Jugendlichen bietet es sich an, Bewerbungsmappen für einen Ausbildungs-platz bzw. ein Praktikum dabei zu haben, um diese im persönlichen Gespräch mit der in Frage kommenden Firma abzugeben.

Leitet Herunterladen der Datei einAusbildungsplätze 2015

Stadtarchiv Hachenburg – Ein Blick über die Kreisgrenzen

Eröffnungsveranstaltung des Heimatarchivs Daadener Land und Kooperation des Stadtarchivs Hachenburg mit benachbarten Archiven und Geschichtsvereinen
Am Samstag, den 30. August 2014 folgte der Stadtarchivar einer Einladung von Herrn Ulrich Meyer, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatgeschichte Daadender Land zur feierlichen Eröffnung des Heimatarchivs Daadener Land. Das Archiv, dessen Grundstock die umfangreiche heimatkundliche Sammlung des 1996 verstorbenen Heimatforschers Alfred Schneider aus Daaden bildet, hat im Erdgeschoss der „Alten Post“ im historischen Ortskern von Daaden ein neues Domizil gefunden. Die Verwaltung der umfangreichen Sammlung, bestehend aus einer Bibliothek zur Regionalgeschichte, zahlreichen historischen Fotografien, Filmnegativen, Zeitungen sowie diversen historischen Urkunden und Akten aus dem Gebiet der VG Daaden oblag dem Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land, der mehr als eineinhalb Jahre den Nachlass sichtete und in einem Archiv erschlossen hat. Das kleine Archiv ermöglicht nach Terminvereinbarung Recherchen zu verschiedenen Orten innerhalb und außerhalb der Verbandsgemeinde Daaden. Ein Besuch des Daadener Archivs sei nicht nur dem an der Landes- und Regionalgeschichte des Westerwaldes Forschenden empfohlen sondern ebenso all jenen, die sich intensiv mit Ortsgeschichte befassen.
Der Tag der Offenen Tür am Samstag, den 30. August 2014 bot ein Rahmenprogramm, zu dem u.a. die Präsentation der Internetseite „Regionalgeschichte“ gehörte, die von einem Mitarbeiter des Geschichtsmobils der Universität Mainz präsentiert wurde. Das Internetportal „Regionalgeschichte“ an dessen Entwicklung der Vorgänger des Stadtarchivars, Dr. Stefan Grathoff, maßgeblich beteiligt war, bietet bereits umfangreiche Informationen zur Stadtgeschichte Hachenburgs.
Wünschens- und Erstrebenswert ist – wie der Stadtarchivar und Herr Ulrich Meyer uni sono hervorheben – die Zusammenarbeit des Daadener Archivs mit dem Stadtarchiv Hachenburg, sei es in gemeinsamen Projekten oder der Vernetzung bzw. gegenseitigen Bewerbung beider Archive.
Wie wichtig die Zusammenarbeit über die „kommunalen und Kreisgrenzen“ hinaus ist, belegen mehrere in den letzten Monaten im Stadtarchiv Hachenburg eingegangene Anfragen, die u. a. die Geschichte des Schlosses Friedewald bzw. die Gesamtgrafschaft Sayn betreffen.

Hachenburg hat wieder eigene Stadtverwaltung

Es ist soweit: Hachenburg hat wieder seine eigene Stadtverwaltung. Sie finden den
Stadtbürgermeister nach langen Jahren wieder im „Historischen Rathaus“, in der Perlengasse 2.

Nachdem seit der Kommunalwahl Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadtbürgermeister wieder getrennt besetzt sind, wurde auch eine eigene Verwaltung für die Stadt notwendig.

Es freuen sich von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Ihr Stadtbürgermeister Karl- Wilhelm Röttig mit seiner Sekretärin Kati Henrich auf Ihren Besuch.

Natürlich sind auch andere Termine vereinbar und es bietet sich an, alle Termine unter der Telefonnummer 02662/ 9583 40 oder -41, Fax 02662/ 958342 oder per e-mail stadtbuergermeister@hachenburg.de, anzumelden.

Leitet Herunterladen der Datei einRechtsverordnung nach § 10 des Ladenöffnungsgesetzes Rheinland-Pfalz über die Freigabe verkaufsoffener Sonntage in der Ortsgemeinde Atzelgift

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Stadtkernsanierungsausschusses am 10.09.2014

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 13.09.2014

Verkehrsbeschränkungen beim Hagenberglauf am 19.09.2014

Anlässlich des Hagenberglaufs am 19.09.2014 wird es im Stadtgebiet in den Bereichen „Am Burggarten“ und „In der Burgbitz“ zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Zwischen 15.30 und ca. 18.00 Uhr werden die Straßen „ In der Burgbitz“ und „ Am Burggarten“ von der Einmündung Leipziger Straße bis hinter die Einfahrt zum Burggarten gesperrt.  Die Parkplätze Burggarten und Landschaftsmuseum sind ebenfalls von 14.00 bis 21.00 Uhr für den öffentlichen Verkehr gesperrt.


Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Ihr Verständnis und entsprechende Beachtung.

Geänderte Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Aufgrund des diesjährigen Betriebsausflugs bleibt das Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg am Freitag, den 19.09.2014, geschlossen.

Standesamtliche Nachrichten der 37. Kalendewoche


Geburten

25.07.2014
Maida Manous, wohnhaft in Hachenburg

05.08.2014
Henri Mateo Alhäuser, wohnhaft in Hattert


Eheschließungen

01.09.2014
René Weiser und Claudia Weiser geb. Gerich, wohnhaft in Hof
Bernd Haßenpflug und Eva Maria Neust-Haßenpflug geb. Neust, wohnhaft in Steinebach an der Wied

06.09.2014
Alexander Paaßen und Ann-Christin Paaßen geb. Krüger, wohnhaft in Hattert, OT Hütte
Timo Jaschewski und Linda Jaschewski geb. Grollius, wohnhaft in Altenkirchen (Westerwald)

Sterbefälle

31.08.2014
Stefan Werner Simon, wohnhaft in Steinebach an der Wied

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Rechnungsprüfungsausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 18.09.2014

Leitet Herunterladen der Datei einAnmeldungen der Schulanfänger

Mittelalterlesung und Malwettbewerb im Vogtshof

Zum 700-jährigen Jubiläum der Stadt Hachenburg wird die Stadtbücherei eine mittelalterliche Lesung für Kinder im Grundschulalter durchführen. Gabriele Beyerlein erzählt in ihrem Buch von Rittern, Bürgern, Bauern und Tagelöhnern, reichen und armen Leuten – vor allem aber von den Kindern im Mittelalter.
Wenn wir das Wort „Mittelalter“ hören, denken wir zuallererst an edle Ritter und prachtvolle Turniere. Dabei lebten die meisten Menschen damals nicht auf Burgen, sondern in den Dörfern und wachsenden Städten. Sie bestellten das Land, das ihnen oft nicht selbst gehörte, sie arbeiteten als Handwerker und Tagelöhner. Viele von ihnen waren arm und von „Grundherren“ abhängig, also vom König, von Adligen, Kirchen oder Klöstern.

Am Dienstag, 30. September sind alle Grundschulkinder zu der Lesung um 16.00 Uhr eingeladen, gerne auch in mittelalterlicher Verkleidung. Die vom Mittelalter handelnde Kurzgeschichte wird von der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen. Ebenfalls werden einige Quizfragen zum Mittelalter gestellt und ein mittelalterliches Spiel gespielt. Die Lesung ist gleichzeitig Auftakt zu einem Malwettbewerb. Bei der Aufgabenstellung müssen sich die Kinder mit der Vergangenheit, aber auch mit der Zukunft der Stadt Hachenburg auseinandersetzen. Die Lesung endet um ca. 16.45 Uhr.

Am 30 Oktober endet der Malwettbewerb und im November wird eine Jury drei Sieger ermitteln.

Kreativ und bunt in den Herbst: Start der 8. Westerwälder Frauenkunstwoche in den Herbstferien

Mittlerweile zum 8. Mal veranstalten das Atelier Kunst und Therapie Montabaur und die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises die Westerwälder Frauenkunstwoche.
Wieder haben Heike Schönborn-Jösch und Beate Ullwer zusammen mit den Kursleiterinnen einen bunten Strauß an Workshops zusammengestellt, in denen die Teilnehmerinnen kreativ werden und Neues kennenlernen können.
Im Angebot sind neben den beliebten und bewährten Workshops auch neue spannende Kurse, die neugierig machen:
Los geht’s mit „Küss mich Muse“ und großformatigen buntberauschenden Bildern, die unter der Anleitung von Heike Schönborn-Jösch und Afra Drüner entstehen. Hier darf alles und nichts muss.
Bei „Biodanza - Die Kraft der vier Elemente“ spüren die Teilnehmerinnen die Energie von Feuer, Erde, Wasser und Luft im Kreis der Frauen und bringen sie mit Reinhild Bode tanzend zum Ausdruck.
Zusammen mit Anne Rether machen sie sich im Kurs „Körperlinien - Lebenslinien“ auf, diese Verbindung auf künstlerisch-spielerische Weise mit Papier und Farbe, Spänen und Pinseln zu entdecken.
Simone Carole Levy verbindet in ihrem Workshop „Erkenne dich selbst - Dein Lied -Deine Bestimmung“ Intuition und Inspiration, um das ureigenste Lied entstehen zu lassen und in einem sichtbaren Ganzen aus Holzteilen zusammenzufügen.
Erstmals ist auch Gabi Sonnenschein mit zwei Workshops als Kursleiterin dabei. Aus Altpapier entstehen kleine Kunstwerke bei „Zauberhaftes Papier - Aus dem Vollen schöpfen“ und werden zu sehr persönlichen Grußkarten, Bildern, Büchern oder plastischen Objekten. Ganz individuelle Skulpturen, Schüsseln oder Schmuckstücke entstehen auch im Kurs „Die Geduld des Papiers - Plastische Objekte aus Papier.
Neben dem Tageskurs für Anfängerinnen in der Filzkunst „Seelenschmeichler… Gedankenkissen… Herzensbilder…“ mit Ricarda Aßmann entstehen unter ihrer Leitung beim intuivtiven Sticken auch „Faden-Artefakte“, Wenn mit Liebe, Geduld und Bedacht Nadel und Faden auf der Oberfläche wandern und an unerwarteter Stelle wieder zum Vorschein kommen, entstehen kleine, unvergängliche Kunstwerke.
„Immer einen Weg zur Mitte…“ finden die Teilnehmerinnen bei Sabine Borchard, wenn Mandalas von Schwarz zu Weiß zu Farbe auf die Reise zu sich führen.
Mareike Jung  leitet den Workshop „Guten Morgen du Schöne“, in dem ein Spiegel entsteht, der seine Schöpferin am Morgen begrüßt, sie mittags anlächelt und bei dem es auch am Abend Spaß macht, sich selbst in die Augen zu schauen.
Schon länger findet jeden  4. Mittwoch im Monat der „Council - Der ursprüngliche Kreis der Frauen“ im Atelier Kunst und Therapie statt. Erstmals ist er in das Programm der Frauenkunstwoche eingebettet und nimmt die Tradition der Ahninnen auf, mit dem Redestab in der Hand.
Heike Schönborn-Jösch und Afra Drüner laden ein zu „Seelengeflüster - Lebe dein Leben kraftvoll und leicht“, wo vergessene Träume und schlummernde Talente spürbar werden und in Tanz, Bewegung und Collagen auf einer Schatzkarte zum ganz persönlichen Ausdruck kommen.
Mit einfachen Buchbinde- und Scrapbooking-Techniken schenken die Teilnehmerinnen in Hanka Kleinodiens Kurs „Von Blättern, Bildern und Büchern…“ ihren alten Fotos, Gedichten und anderen Schätzen ein neues Zuhause.
Wer dagegen lieber die Erde spüren und seinen Händen vertrauen möchte, hat bei derselben Kursleiterin die Gelegenheit, „Wildes und wunderbares aus Erde, Modellieren mit Ton“ zu besuchen.
Wie immer schließt die Frauenkunstwoche mit dem großen Atelierfest ab, bei dem gefeiert und darüber gestaunt wird, was alles in dieser Woche entstanden ist.

Alles weitere findet sich auf der Seite www.frauenkunstwoche.de im Internet.
Auskunft erteilt und Anmeldungen bei der Gleichstellungsbeauftragten des Westerwaldkreises, Beate Ullwer unter Telefon 02602/124 606 oder Email an gleichstellungsstelle@westerwaldkreis.de.

INFORM - Redaktionsschlussvorverlegung für die Kalenderwoche 40/2014

Für die Ausgabe der 40. Kalenderwoche wird der Redaktionsschluss auf Freitag, den 26.09.2014, vorverlegt.
Die Einsendefrist endet jeweils um 7.00 Uhr. Manuskripte, die später eingehen, können leider nicht mehr für eine Veröffentlichung berücksichtigt werden.

Leitet Herunterladen der Datei einAuszahlung der Jagdpachtanteile Ortsgemeinde Merkelbach

Geänderte Öffnungszeiten Standesamt

Das Standesamt Hachenburg bleibt am 29.09.2014 wegen eines Systemupdates ganztägig geschlossen.

Sitzung des Stadtkernsanierungsausschusses der Stadt Hachenburg

Der Stadtkernsanierungsausschuss der Stadt Hachenburg ist am 10. September 2014 zu seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl zusammengekommen.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Stadtbürgermeister Röttig die Mitglieder des Stadtkernsanierungsausschusses per Handschlag und wies auf die geltenden Rechte und Pflichten hin.

Im Anschluss gab der Stadtbürgermeister bekannt, dass die Schäden durch herabgefallenen Deckenputz im Eingangsbereich des historischen Rathauses, Perlengasse 2, zwischenzeitlich behoben sind. Die Stadt plant darüber hinaus, von einem Bausachverständigen weitere detaillierte Untersuchungen im gesamten Gebäude durchführen zu lassen.

Zum aktuellen Stand der Bauarbeiten in der Innenstadt erläuterte der Vorsitzende, dass der festgelegte Zeitplan die Fertigstellung der Wilhelmstraße im Sommer 2015 sowie der Friedrichstraße, des Schlossbergs und des Alten Marktes im Sommer 2016 vorsehe. In diesem Zusammenhang wies Herr Röttig noch einmal darauf hin, dass die Arbeiten für die Zeit des Katharinenmarktes am 08.11.2014 und des Weihnachtsmarktes am dritten Adventswochenende unterbrochen werden, sodass die Märkte auch in diesem Jahr planmäßig stattfinden können. Darüber hinaus teile er mit, dass im September das Baubüro in der Friedrichstraße 11 für Anfragen der Bürgerinnen und Bürger an Dienstagen von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr und an Donnerstagen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt ist und das Büro Fischer aus Erftstadt mit der Übernahme der kompletten Bauleitung für den Ausbau der Innenstadt beauftragt wurde.
 
Außerdem gab Stadtbürgermeister Röttig bekannt, dass das „Haus Breuer“ in der Färberstraße im kommenden Jahr abgebrochen werden soll. Die Kosten hierfür werden im Rahmen der Stadtkernsanierung vom Land Rheinland Pfalz bezuschusst. Zudem wies er auf Überlegungen hin, in der Herrnstraße als Lückenschluss zum Parkplatz des Rathausvorplatzes eine Bebauung mit alternativen Wohnformen zu errichten.

Danach diskutierte der Stadtkernsanierungsausschuss im Zusammenhang mit der angestrebten Umgestaltung des Burggartens einen vom Büro Armin Henne, Wuppertal, vorgelegten ersten Gestaltungsentwurf. Teil des Konzeptes ist ein erster Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen sowohl zur Umnutzung der bestehenden Flächen, zur Überplanung der Wegeführungen und der Eingänge in den Park als auch zur Bepflanzung, Ausstattung und Beleuchtung der Flächen. Die komplette Maßnahme wird in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsmuseum und dem Forstlichen Bildungszentrum geplant und ebenfalls vom Land bezuschusst. Herr Röttig betonte noch einmal die frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Erarbeitung eines detaillierten Gestaltungskonzeptes. Vorschläge zur Umgestaltung des Burggartens aus der Bevölkerung können nach wie vor an die Bauverwaltung, Herrn Teutsch (Tel. 02662/801-171; E-Mail: a.teutsch@hachenburg-vg.de) gerichtet werden. Zu gegebener Zeit soll hierzu auch eine Bürgerversammlung stattfinden zu der rechtzeitig eingeladen wird.

Abschließend fasste der Stadtkernsanierungsausschuss den Beschluss für Malerarbeiten an einem ortsbildprägenden Anwesen in der Bahnhofstraße einen Zuschuss aus dem Fassadenprogramm der Stadt Hachenburg zu gewähren.

Leitet Herunterladen der Datei einMitarbeiter/-in für den Bauhof der Stadt Hachenburg

Mittelalterlesung und Malwettbewerb im Vogtshof

Zum 700-jährigen Jubiläum der Stadt Hachenburg wird die Stadtbücherei eine mittelalterliche Lesung für Kinder im Grundschulalter durchführen. Gabriele Beyerlein erzählt in ihrem Buch von Rittern, Bürgern, Bauern und Tagelöhnern, reichen und armen Leuten – vor allem aber von den Kindern im Mittelalter.
Wenn wir das Wort „Mittelalter“ hören, denken wir zuallererst an edle Ritter und prachtvolle Turniere. Dabei lebten die meisten Menschen damals nicht auf Burgen, sondern in den Dörfern und wachsenden Städten. Sie bestellten das Land, das ihnen oft nicht selbst gehörte, sie arbeiteten als Handwerker und Tagelöhner. Viele von ihnen waren arm und von „Grundherren“ abhängig, also vom König, von Adligen, Kirchen oder Klöstern.

Am Dienstag, 30. September sind alle Grundschulkinder zu der Lesung um 16.00 Uhr eingeladen, gerne auch in mittelalterlicher Verkleidung. Die vom Mittelalter handelnde Kurzgeschichte wird von der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen. Ebenfalls werden einige Quizfragen zum Mittelalter gestellt und ein mittelalterliches Spiel gespielt. Die Lesung ist gleichzeitig Auftakt zu einem Malwettbewerb. Bei der Aufgabenstellung müssen sich die Kinder mit der Vergangenheit, aber auch mit der Zukunft der Stadt Hachenburg auseinandersetzen. Die Lesung endet um ca. 16.45 Uhr.

Am 30. Oktober endet der Malwettbewerb und im November wird eine Jury drei Sieger ermitteln.

Aus dem Stadtarchiv Hachenburg: Rheinländer auf den Spuren der Grafen von Sayn

Vortragsveranstaltung und Hachenburg-Exkursion des Vereins Zehnthaus Odendorf


In der vergangenen Woche begaben sich 50 geschichtsinteressierte Mitglieder des Vereins Zehnthaus e.V. aus Swisttal-Odendorf (Rhein-Sieg-Kreis) auf die Spuren der Grafen von Sayn. Der Verein bemüht sich seit Jahren um die Sanierung und bauliche Unterhaltung eines historischen Zehntspeichers in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Kirche in Odendorf bei Euskirchen.
Gemeinsam mit dem Stadtarchivar hatte der Vorstand im Frühjahr 2014 ein zweiteiliges Programm festgelegt, das sowohl einen Vortrag im historischen Zehnthaus als auch eine Tagesexkursion in den Raum Hachenburg vorsah. Am Mittwoch, dem 27. August 2014, folgte der Stadtarchivar der freundlichen Einladung des Vereinsvorstandes und hielt einen durch Bildpräsentation unterstützten Vortrag zu den „Grafen von Sayn – einer mittelrheinischen Dynastenfamilie“ in den stimmungsvollen Räumen des historischen Zehnthauses in Odendorf. Im Mittelpunkt stand die Geschichte des bedeutenden Geschlechts von ihren Anfängen im Hochmittelalter bis zur gegenwärtigen Präsenz der Hochadelsfamilie bzw. den noch existenten Linien Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Sayn-Wittgenstein-Sayn. Einen wichtigen Akzent bildete die Entwicklung der mehr als 700-jährigen Stadt Hachenburg im Westerwald und des benachbarten Zisterzienserklosters Marienstatt.
Im Rahmen der Ganztagesexkursion suchten die geschichtsinteressierten Rheinländer am 6. September 2014 bei sonnigem Wetter vormittags die Zisterzienserabtei Marienstatt auf, wo der Stadtarchivar zur Geschichte des Ordens und der Abtei berichtete und die Abteikirche als „kunsthistorisches Kleinod“ vorstellte. An die Mittagspause in Hachenburg schloss sich ein geführter Stadtrundgang unter besonderer Berücksichtigung der saynischen Geschichte an. Besucht wurden das ehemalige Residenzschloss, die historische Innenstadt mit ihren beiden Kirchen sowie die stadtgeschichtliche Ausstellung „Hachenburg 1314 bis 2014. Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte“ in der Perlengasse 2 und die Exposition zu „Leben und Werk von Emil und Friedrich Wilhelm Heuzeroth“ im Vogtshof zu Hachenburg. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch verschiedener Hachenburger Gastronomiebetriebe, die den positiven Gesamteindruck des Besuchs der „Löwenstadt“ bei schönstem Spätsommerwetter abrundete.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Ortsgeschichtliche Tagung in Hachenburg am 20. September 2014

Im Rahmen des Hachenburger Jubiläumsjahres „700 Jahre Stadtrechte“ veranstaltet der Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung am Samstag, den 20. September 2014 in Hachenburg eine Ortsgeschichtliche Tagung im Vortragssaal der Hochschule der Deutschen Bundesbank im Schloss Hachenburg (9.30 bis 12.30 Uhr). Die interessierte Bevölkerung ist hier-zu herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Erwartet werden zahlreiche Gäste aus dem Nassauer Land.

Nach der Begrüßung durch Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig widmen sich drei Vorträge mit Bild- bzw. Videopräsentation ausgewählten Aspekten der Hachenburger Geschichte. Einblicke in die Wohnkultur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Hachenburg gibt zu Beginn Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff. Anschließend spricht Johannes Kempf, Müschenbach, zum Thema „Jüdisches Leben und Sterben in Hachenburg“. Die Tagungsstätte Schloss Hachenburg und seinen Garten im Zeitalter des Barock stellt abschließend wiederum Dr. Jens Friedhoff vor. Am Büchertisch bietet die Geschichtswerkstatt Hachenburg regionale Publikationen an.

Der Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung mit Sitz in Wiesbaden wurde 1812 gegründet und ist damit der älteste noch bestehende Geschichtsverein dieser Art in Deutschland. Die Ortsgeschichtliche Tagung gehört jedes Jahr zu den traditionellen Höhepunkten der Vereinsaktivitäten zur nassauischen Geschichte. Regelmäßig werden dabei auch Orte in Rheinland-Pfalz besucht, die früher zu Nassau gehört haben.

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Alpenrod

Nach nur einjähriger Bauzeit konnte die Erste Beigeordnete Gabriele Greis offiziell den Schlüssel für das neue Feuerwehrhaus an Wehrführer Jens Nilges und seine Mannschaft der Feuerwehr Alpenrod übergeben. Sie betonte den hohen Stellenwert der Feuerwehr in unserer Gesellschaft und lobte die gute Nachwuchsarbeit, die bei einer Übung der Verbandsgemeindejugendfeuerwehr nachmittags in Alpenrod unter Beweis gestellt wurde.
Mit der Inbetriebnahme endet die bisher beengte Raum- und Ausfahrtsituation auf dem Schulgelände. Das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von  287 qm bietet 3 Fahrzeugstellplätze, einen multifunktionalen Schulungsraum und weitere Nebenräume. Von den Gesamtkosten in Höhe von rd. 630.000 € trägt die Verbandsgemeinde Hachenburg als Aufgabenträger 300.000 €. Das Land hat eine Zuwendung in Höhe von 150.000 € in Aussicht gestellt. Den Restbetrag übernimmt die Ortsgemeinde Alpenrod.
Zu der Einweihung im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 90. Geburtstag der Wehr konnte Wehrführer Jens Nilges neben zahlreichen Mitbürgern, Ratsmitgliedern und befreundeten Feuerwehren auch MdL Hendrik Hering, Kreisbeigeordneten Thomas Roth, Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis, Architekt Thorsten Boldt, Wehrleiter Manfred Fetthauer und Ortsbürgermeisterin Beate Salzer begrüßen. Er dankte besonders seinen Kameraden für den engagierten Einsatz bei den Eigenleistungen.
Ortsbürgermeisterin Salzer freute sich über das neue Feuerwehrhaus auch als Bereicherung für die Ortsgemeinde. Um optimale Bedingungen für die Feuerwehr zu schaffen, hat die Ortsgemeinde das Projekt großzügig unterstützt. Diese außergewöhnliche Unterstützung würdigte auch Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis, der der Verbandsgemeinde Hachenburg eine vorbildliche Aufgabenwahrnehmung im Bereich des Brandschutzes attestierte.
Wehrleiter Manfred Fetthauer gratulierte den Alpenrodern  in einem humorvollen Beitrag zu ihrem neuen Heim, mahnte aber für die Zukunft weiterhin die Solidarität mit den anderen 22 Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde an.

Im Rahmen der Einweihungsfeier wurden auch zahlreiche Feuerwehrangehörige neu verpflichtet oder für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt. Gabriele Greis konnte Frank Stiller, Jan Martin Hövel (beide Alpenrod), Marcel Sanner, Linda Hebel, Lukas Becker (alle Steinebach), Mischa Salma (Hattert), Sarah Höhn (Kroppach-Giesenhausen), Sascha Schneider (Mündersbach) und Maximilian Kron (Gehlert) per Handschlag in die Feuerwehr aufnehmen. Bernd Groß (Lochum) und Peter Nowicki (Heimborn) müssen wegen Erreichens der Altersgrenze ihren aktiven Dienst beenden. Daniel Becker (stellvertretender Wehrführer der FF Welkenbach) und Florian Krombach (Wehrführer der FF Linden) wurden nach erfolgreicher Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule auf die Dauer von 10 Jahren zu Ehrenbeamten ernannt und vereidigt. An Christoph Kohlhaas (Astert) und Dieter Müller (Alpenrod) konnte Gabriele Greis das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst überreichen. Für 35 Jahre aktive pflichttreue Tätigkeit zeichnete Kreisbeigeordneter Thomas Roth die Feuerwehrmänner Frank Müller (Dreifelden); Christoph Nowicki, Friedhelm Krämer, Klaus Maurer, Peter Nowicki (alle Heimborn); Patrick Götsch, Matthias Wagner, Mario Schnorr, Oliver Schnorr, Klaus Kienle (alle Müschenbach) sowie Jürgen Pfeiffer und Manfred Greis (beide Mündersbach) mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz aus.

12. Auflage des Monkey Jump Festivals in Hachenburg am 18.10.14

Noch größer, noch besser: 10 Gastronomieobjekte mit 15 Bands und DJs

Bereits zum zwölften Mal findet am Samstag, 18.10.14, das „Monkey Jump Festival“ in Hachenburg statt. Nach solch einer langen Zeit ist es schon Tradition, sich an diesem besonderen Tag in der Stadt sehen zu lassen. Unzählige Neuerscheinungen, Lokal- Matadoren und altbekannte Bands spielten bereits in Hachenburg und verankerten dieses Festival fest im städtischen Kulturkalender. In diesem Jahr werden in den Gastronomieobjekten im ganzen Stadtgebiet 15 verschiedene Bands und DJs für die perfekte Unterhaltung des Publikums sorgen.
Im letzten Jahr nahmen mehrere tausend Menschen am Live-Musik-Spektakel, das seit Jahren zu den größten kulturellen Ereignissen der Region gehört, teil. In der ganzen Stadt verbreitete sich die einzigartige Partystimmung und jeder Einwohner der Westerwälder Metropole hatte die Musik der zahlreichen Bands in den Ohren.
Die Innenstadt erstrahlte wunderschön beleuchtet und wurde von den mitreißenden Klängen emotionalisierender Künstler beschallt. Im Hintergrund vernahm man die rockigen Klänge des Alten Marktes und die Menschen, die dafür sorgten, dass in der Sonne volles Haus war, strömten in Mengen durch die kleinen Gassen. Auch außerhalb des Zentrums - ob im Bowling Center, dem Cadillac-Museum oder in und um die anderen Locations – die Menschen feierten in den Kneipen und auf den Straßen und genossen die Unterhaltung.
Die Cadillacs, die den Gästen einen Shuttleservice in der ganzen Stadt boten, verliehen dem Monkey Jump einen ganz besonderen Flair.
Trotz gestiegener Kosten bleiben die Ticketpreise auch in diesem Jahr konstant. Durch die Unterstützung der Werbepartner wird ein Teil des Budgets realisiert. Deshalb werden die Karten für nur 8,50 Euro im Vorverkauf und 10 Euro an der Abendkasse erhältlich sein. Erstmalig ist es in diesem Jahr auch möglich, die Eintrittskarten online über die Homepage der Veranstaltung zu erwerben. Wie im letzten Jahr gibt es auch eine besondere Ticketkategorie für Schüler. Die Jugendlichen müssen nur 7,50 Euro für ihre Eintrittskarte bezahlen. So kann auch die junge Generation zum kleinen Preis einen großen Abend mit viel Live-Musik und tollem Programm erleben. Diese besonderen Karten wird es gegen Vorlage des Schülerausweises im Vorverkauf in der Naspa-Filiale Hachenburg, Graf-Heinrich-Straße geben.
Mit Rock Force One, den Booze Brothers, Küppers, Beck's & Brinkhoff's und interessanten anderen Interpreten sind unzählige Stimmungsgaranten mit Festivalerfahrung dabei. Ein ganz besonderes Highlight ist die Band  „Short-Term Solution“, die den großen Bandcontest bestritt und sich gegen mehr als 30 andere Konkurrenten durchsetzte. Zusätzlich zu all dem gibt es auf dem „Alten Markt“ einen Singer-Songwriter, der von 19 – 21 Uhr unter freiem Himmel mit seinem Live-Auftritt für Gänsehaut sorgen wird.

Eintritt:   VVK: 8,50€ // AK: 10€ // Schülerticket: 7,50€
VVK Stellen:
Online-Tickets zum selbst ausdrucken auf: www.monkey-jump-hachenburg.de
Bowling Center (Ziegeleiweg 3, Hachenburg)
Tourist Information (Perlengasse 2, Hachenburg)
Naspa (Graf-Heinrich-Str. 3 / Schülerticket nur gegen Vorlage eines gültigen Schülerausweises!)

Beginn:  19:00 Uhr
Weitere Infos  www.monkey-jump-hachenburg.de und  www.facebook.com/monkeyjumphachenburg

Organisation:  
Fun Concept GmbH ∙ Montanusstr. 4 ∙ 51399 Burscheid ∙ Tel.: 02174-74740

Partner:  Hachenburger Brauerei, Naspa, Granini, Hachenburger Kulturzeit, Lokal Anzeiger, JHK Getränke Klöckner, Burger King, Havana Club, Sierra Tequila, Paloma, Sourz, RPR1, Energieversorgung Mittelrhein AG

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 18. September 2014 zu seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen zusammen getreten.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Stadtbürgermeister Röttig zunächst die neuen Ausschussmitglieder.

Im Anschluss gab der Vorsitzende bekannt, dass die Schäden durch herabgefallenen Deckenputz im Eingangsbereich des historischen Rathauses, Perlengasse 2, zwischenzeitlich behoben sind. Die Stadt plant darüber hinaus, von einem Bausachverständigen weitere detaillierte Untersuchungen im gesamten Gebäude durchführen zu lassen. Zudem wird eine dringende Sanierung der Fenster am Gebäude erforderlich.

Zum aktuellen Stand der Bauarbeiten in der Innenstadt erläuterte der Vorsitzende, dass der festgelegte Zeitplan die Fertigstellung der Wilhelmstraße im Sommer 2015 sowie der Friedrichstraße, des Schlossbergs und des Alten Marktes im Sommer 2016 vorsehe. In diesem Zusammenhang wies Herr Röttig noch einmal darauf hin, dass die Arbeiten für die Zeit des Katharinenmarktes am 08.11.2014 und des Weihnachtsmarktes am dritten Adventswochenende unterbrochen werden, sodass die Märkte auch in diesem Jahr planmäßig stattfinden können. Darüber hinaus teilte er mit, dass im September das Baubüro in der Friedrichstraße 11 für Anfragen der Bürgerinnen und Bürger an Dienstagen von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr und an Donnerstagen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt ist sowie das Büro Fischer aus Erftstadt mit der Übernahme der kompletten Bauleitung und die Firma Robert Schmidt, Müschenbach mit den Bauarbeiten für den Ausbau der Innenstadt beauftragt wurde.

Weiterhin gab er bekannt, dass zukünftig im „Birkenweg“ auf die bestehenden Querrinnen durch eine Beschilderung sowie farbliche Fahrbahnmarkierungen besonders hingewiesen wird.

Stadtbürgermeister Röttig teilte ferner mit, dass der Hachenburger Stadtwald, als zentrale Stätte der Aus- und Weiterbildung von Forstwirt-Auszubildenden sowie Försterinnen und Förstern vom Land Rheinland Pfalz, als einziger dieser Art, zum zentralen Bildungswald erklärt wurde.

Darüber hinaus konnte er berichten, dass sich die Verwaltung zur Zeit in Gesprächen mit mehreren Interessenten zur Errichtung eines Hotels auf städtischen Grundstücksflächen befindet.

Eine vorgesehene Beschlussfassung zum Verkauf eines städtischen Grundstücks zur Errichtung einer Moschee wurde vom Ausschuss vertagt. Hier soll sich zunächst zur Einholung von näheren Informationen die Moschee im Nachbarort Selters angeschaut werden.

Im Anschluss wurde eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat verabschiedet, wonach  der städtische Wirtschaftsweg in Verlängerung des „Marienstätter Weges“ im Jahre 2015 ausgebaut werden soll. Für die Baumaßnahme sind Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz in Höhe von 55 % zu erwarten.

Darüber hinaus sprach der Bau-, Wald- und Umweltausschuss die Beschlussempfehlung an den Stadtrat aus, die erstmalige Herstellung der „C.-J.-Freudenberg-Straße“ auf einer Länge von ca. 100 m, ab der Einmündung in die Graf-Heinrich-Straße, durchzuführen und in diesem Zusammenhang entsprechende Vorausleistungen von den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke zu erheben.

Danach empfahl der Ausschuss dem Stadtrat, einem vorliegenden Antrag von mehreren Anwohnern auf Änderung des rechtsgültigen Bebauungsplanes „Auf den Stühlen“ nicht zu entsprechen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat zur Änderung des Bebauungsplanes „Westrandstraße“ verabschiedet. Dabei wurde über vorgebrachte Anregungen und Bedenken seitens der Träger öffentlicher Belange entschieden und die Verwaltung beauftragt, die Planunterlagen zur Beteiligung der Öffentlichkeit für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen.

Abschließend empfahl der Bau-, Wald- und Umweltausschuss dem Stadtrat, nach nunmehr erfolgter Öffentlichkeitsbeteiligung, die Änderung des Bebauungsplanes „Wohnpark Rothenberg“ als Satzung zu beschließen. Gleichzeitig wurden Abwägungsvorschläge für die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgebrachten Anregungen und Bedenken unterbreitet.

 

Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in den Herbstferien

Bewegungswoche „Movement – Week“ vom 20. – 24.10.2014 

Während dieser Woche dreht sich alles um Spiele und Übungen in lockerer Atmosphäre – von Streetsocker über Teamwork, von Selbstbehauptung über Fitness ist für jeden etwas dabei! Während der Bringzeit von 8.00 - 9.00 Uhr spielen wir Karten und Brettspiele mit euch, danach werden wir bis 16 Uhr sportlich aktiv. Die Abholzeit beginnt um 16.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Mitzubringen sind sportliche Kleidung, Schuhe mit hellen Sohlen, eine Trinkflasche und ggf. ein zweites Frühstück.
Die Anmeldung kann ab Montag, dem 22.09.2014, ab 13.00 Uhr telefonisch erfolgen.

Betreuungszeiten: 8.00 – 17.00 Uhr
Kostenbeitrag: 60 €, incl. eines warmen Mittagessens
Ort: Rundsporthalle Hachenburg & Jugendzentrum
In Zusammenarbeit mit Herrn  Meder von „Selbstkonzept“

Neue Gesichter, bleibende Aufgaben – der Schulausschuss der Verbandsgemeinde stellt die Weichen für Ausgabenschwerpunkte im kommenden Jahr

Wie in den vorangegangenen Jahren waren die Mitglieder des Jugend-, Schul- Sport- und Sozialausschusses unter dem Vorsitz der Beigeordneten Gabriele Greis eingeladen, an einem Samstag ausgewählte Grundschulen im Bereich der Verbandsgemeinde zu besuchen. Dabei werden vor Ort durch Schulleitung und Verwaltung bauliche Maßnahmen oder organisatorische Veränderungen, die sich auf die Haushaltplanung des kommenden Jahres auswirken, umfassend und anschaulich vorgestellt.

Nach den diesjährigen Kommunalwahlen waren einige neue Mitglieder zu begrüßen, die zunächst offiziell durch die Vorsitzende über die übernommenen Pflichten belehrt und dann per Handschlag in der Grundschule am Schloss, der ersten Station der Bereisung, verpflichtet wurden. Mit einem allgemeinen Überblick über die Aufgaben der Verbandsgemeinde als Schulträger und die vom Ausschuss zu leistende Vorberatung wurde die Sitzung fortgesetzt. Dabei erläuterte Schulleiterin Kerstin Hekmat-Fard die bisherigen Überlegungen der Schule zur Schaffung einer eigenen Schulmensa. Die komplexe Situation rund um das Mittagessen für die Ganztagsschulkinder wird sowohl weitere Investitionen wie auch organisatorische Änderungen erfordern, die gemeinsam mit der Verwaltung noch zu konkretisieren sein werden.

Wie bei allen Schulgebäuden und Schulsporthallen sind auch hier Renovierungs- und Unterhaltungskosten z.B. für Malerarbeiter o. Ä. in nicht unerheblichem Umfang aufzuwenden. Durch neue gesetzliche Bestimmungen ist es außerdem nötig, zur Sicherstellung des Brandschutzes kostenintensive Veränderungen durch zu führen, informierte Beigeordnete Greis.

Wie neue Unterrichtsmaterialien in den Schulalltag integriert werden, erlebte der Ausschuss an der Grundschule Kroppach. Dort lud Saskia Höfer in einen Klassenraum ein, der mit einem Smart Board ausgestattet ist, mit dem Lehrpersonen und Schulkinder auf anschauliche Art und Weise Lesen, Schreiben oder Rechnen vermitteln und erlernen können.

Nachdem man noch die Grundschule Atzelgift-Streithausen besucht hatte, wo vor allem die bereits geleisteten Ausgaben für eine brandschutztechnische Ertüchtigung erläutert wurden, wurde die Sitzung in der Verbandsgemeindeverwaltung fortgesetzt.

In der Runde wurden die besonderen Aufwendungen an den weiteren Schulstandorten bekannt gegeben, die ebenso einstimmig gebilligt wurden, wie die Haushaltsansätze für die besuchten Schulen. Nachdem alle Schulen in diesem Jahr eine Grundausstattung mit Smart Boards erhalten haben, empfiehlt der Ausschuss die Fortsetzung der Ausstattung in 2016, um zunächst Erfahrungen mit dem Einsatz der Technik sowie die flächendeckende Schulung der Lehrkräfte zu ermöglichen.

Mit Informationen zur Fachberatung in Kindertagesstätten und anderen, allgemeinen Schulangelegenheiten ging die Sitzung zu Ende. Eine sehr informative und von allen Beteiligten als sachorientiert und harmonisch wahrgenommene Wochenendveranstaltung, die es im nächsten Jahr wieder geben wird.

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 30.09.2014

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 30.09.2014

Leitet Herunterladen der Datei einFachberater/in auf Honorarbasis für die zehn kommunalen Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde Hachenburg

Der Femgraf

Entfallene Aufführung wird nachgeholt

Ursprünglich sollte das „Westerwälder Ritterspiel“ von Dr. Christian Spielmann zur 600-Jahrfeier der Stadt Hachenburg im Jahre 1914 uraufgeführt werden. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges kam es jedoch nicht  dazu. Hundert Jahre später, am vergangenen Samstag, feierte das Stück im Burggarten Premiere. Leider musste die Sonntagsvorstellung wegen des schlechten Wetters entfallen.
Die Vorführung wird diesen Sonntag, 28. September, um 18 Uhr, in der Stadthalle Hachenburg nachgeholt. Alle bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Für die Vorstellung können auch weiterhin Karten an den VVK-Stellen der Hachenburger KulturZeit und an der Abendkasse erworben werden.

Fotos: Matthias Ketz

Meditatives Abendgebet in der Ev. Schlosskirche Hachenburg

Aktion Lucia leuchtet im Westerwaldkreis seit 10 Jahren

Westerwaldkreis. Und wieder zünden sie Kerzen vor der Kirche an, wie jedes Mal im Oktober seit zehn Jahren: die Akteurinnen der Aktionsgemeinschaft Aktion Lucia im Westerwaldkreis, bestehend aus den Ev. Frauen in Hessen und Nassau Dekanat Bad Marienberg, Vertreterinnen der kfd Kath. Frauen Bezirk Westerwald und die Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH).

Die vielen in der Dunkelheit leuchtenden Flammen ergeben ein wunderschönes Bild. Doch die Lichter haben einen traurigen Hintergrund. Sie symbolisieren die Zahl der Frauen, die laut Statistik täglich in Deutschland an Brustkrebs sterben.
Die gute Nachricht ist, dass die Zahl der Kerzen seit Jahren ständig kleiner wird - diesmal sind es nur noch 47, vor zehn Jahren waren es noch 53. Mit jährlich etwa 60.000 neuen Fällen bleibt Brustkrebs jedoch die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Im Anschluss an das meditative Abendgebet, das Raum zur seelischen Stärkung gibt und an die Frauen erinnert, die nicht mehr bei uns sind, werden die Kerzen entzündet. „Mit unserer Aktion, die nach der Lichtträgerin Lucia benannt ist, wollen wir das Thema Brustkrebs einmal im Jahrs ins Licht der Öffentlichkeit rücken“, erläutert die Mitwirkenden der Aktionsgemeinschaft. „Unser Ziel ist es unter anderem, gesunde Frauen dafür zu sensibilisieren. Denn wer regelmäßig zur Krebs-Früherkennung geht und seine Brust selbst sorgfältig abtastet, hat bei einer Erkrankung wesentlich bessere Chancen auf Heilung und erhält meist auch eine weniger aggressive Therapie.“
Es geht der FSH und den Kooperationspartnerinnen aber auch darum, mit der Lucia-Aktion ein Licht auf die Defizite zu werfen, die trotz des medizinischen Fortschritts bei Brustkrebs im Versorgungssystem vorhanden sind: „Besonders problematisch ist nach wie vor der Übergang von der stationären zur ambulanten Behandlung“. „In unserer Gruppe hören wir von den frisch Erkrankten immer wieder, dass sie sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus völlig allein gelassen fühlen und mehr Unterstützung wünschen“, meint Maria Fuchs von der Selbsthilfegruppe Montabaur.
In dieser Situation können die Angebote der Selbsthilfe, wie sie die FSH bieten, sehr hilfreich sein. Die FSH, die bundesweit über ein dichtes Netz an Gruppen verfügt und außerdem eine Telefon-Beratung anbietet, wünscht sich daher, dass Patientinnen bereits im Krankenhaus von den Angeboten der Selbsthilfe erfahren. „Selbsthilfe kann ein sehr wichtiger Unterstützungsaspekt auf dem Weg mit und durch die Erkrankung sein“ weiß Maria Fuchs aus eigener Erfahrung.

Die diesjährige Veranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum der Aktionsgemeinschaft findet am 1. Oktober 2014 in der Ev. Schlosskirche Hachenburg um 18 Uhr statt.

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Gleichstellungsbeauftragte Beate Ullwer

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung der Verbandsversammlung des Kindergartenzweckverbandes Steinebach a.d.Wied am 09. Oktober 2014

Leitet Herunterladen der Datei einStaatlich anerkannte/n Erzieher/in für das Hachenburger Kinderhaus

Leitet Herunterladen der Datei einBerufspraktikum (Anerkennungsjahr) für den Beruf Erzieher/in im Hachenburger Kinderhaus

Leitet Herunterladen der Datei einSitzung des Stadtrates Hachenburg am Montag, dem 06.10.2014

Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg

Rainer Maklezow wird in diesem Jahr als Vorleser im Leseclub aktiv sein.

Unter dem Motto „Lesen, ein grenzenloses Abenteuer - Hereinspaziert und mitgemacht“ können jetzt alle Kinder in der Stadtbücherei eine Leseclubmitgliedskarte erhalten.

Der Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg startet in die neue Leseclubsaison. Ab sofort können sich Kinder im Grundschulalter in der Bücherei anmelden und einen Leseclubausweis mit allen Terminen für das nächste Leseclubjahr abholen.

Der Leseclub-Treff findet an jedem 1. Dienstag im Monat statt.

In der neuen Leseclubsaison werden Märchen von den Gebrüdern Grimm und Hans Christian Andersen vorgelesen. Die Büchereimitarbeiterinnen freuen sich sehr über die Unterstützung des neunjährigen Rainer Maklezow, der die Klasse 4 der Grundschule am Schloss in Hachenburg besucht und als Nachfolger von Lena Frohn den Kinderleseclub begleitet.

Wie könnte ein Kind wohl besser den Wert der Freundschaft begreifen als durch das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten. Dieses Märchen wird die erste Geschichte in der Leseclub-Reihe „Warum Kinder noch immer Märchen brauchen“ sein.

Am Ende jeder Lesung wird über die Kernaussagen des Märchens gesprochen und anschließend malen die Teilnehmer des Leseclubs ein Bild zu der vorgelesenen Geschichte. Die Bilder werden im Anschluss in der Bücherei ausgestellt. Für jede Teilnahme an einem Leseclubtreffen erhalten die Kinder einen Stempel im Clubausweis und am Ende des Leseclubjahres entsprechend der Anzahl der Stempel eine kleine Überraschung.

Die Kinder treffen sich erstmals am Dienstag, 07. Oktober 2014 in der Bücherei. Die Lesungen beginnen jeweils um 16.00 Uhr und dauern ca. eine Stunde.
Clubausweise sind schon jetzt in der Bücherei erhältlich.

Nähere Informationen unter Tel. 02662/939451, Stadtbücherei Hachenburg.

Ortsgeschichtliche Tagung des Nassauischen Altertumsvereins in Hachenburg

Die 700-jährige Löwenstadt im Fokus des ältesten Geschichtsvereins Deutschlands


Am Samstag, dem 20. September 2014, bildete das heute die Hochschule der Deutschen Bundesbank beherbergende ehemalige Residenzschloss der Grafen von Sayn den glanzvollen Rahmen für die diesjährige ortsgeschichtliche Tagung des Nassauischen Altertumsvereins aus Wiesbaden. 1812 gegründet, gehört der Altertumsverein zu den ältesten noch existierenden Geschichtsvereinen Deutschlands. Im Mittelpunkt des Vereins mit Sitz im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und Zweigvereinen in Bad Ems, Diez, Idstein, Limburg, Nassau, Selters (Taunus) und im Westerwald steht die landesgeschichtliche Erforschung der Regionen, die 1806 im Herzogtum Nassau aufgegangen sind. Dazu gehört auch die ehemalige Grafschaft Sayn-Hachenburg, die bereits 1799 im Erbgang an das fürstliche Haus Nassau-Weilburg gefallen ist und von 1806-1866 einen Bestandteil des Herzogtums bildete.
Jährlich findet im September die ortsgeschichtliche Tagung des Vereins statt und in diesem Jahr war die 700-jährige Löwenstadt Ziel von mehr als 90 Tagungsteilnehmern aus dem Westerwald und dem gesamten Mittelrheingebiet. Hinzu kamen geschichtsinteressierte Hachenburger Bürger, die sich dem Programm anschlossen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Hartmut Heinemann (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden), der gemeinsam mit seiner Gattin, Frau Dr. Christiane Heinemann (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden) und dem Hachenburger Stadtarchivar bereits im Vorfeld das Programm festgelegt und im Sommer eine Vorexkursion nach Hachenburg durchgeführt hatten.
An die Begrüßung durch Herrn Dr. Rolf Faber (Vorsitzenden des Nassauischen Altertumsvereins) sowie Grußworte des Stadtbürgermeisters Karl-Wilhelm Röttig und des Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick schlossen sich drei wissenschaftliche Vorträge mit ortsgeschichtlichem Bezug an: Der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff referierte zu „Bauen und Wohnen in Hachenburg im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“ sowie zu „Schloss und Garten Hachenburg im Zeitalter des Barock“. Herr Johannes Kempf, Mitautor des Buches „Zachor“, bot einen Vortrag zu „Jüdischem Leben und Sterben in Hachenburg“ an, und griff in diesem Zusammenhang u. a. auf drei Schlüsselszenen des Filmes „Hagenberg“ zurück. Für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Bewirtung sowie die Nutzung der technischen Infrastruktur gilt ein besonderes Dankeschön der Hochschule der Deutschen Bundesbank, bzw. ihrem Leiter, Herrn Prof. Dr. Dr. Erich Keller sowie seinen Mitarbeitern. Veröffentlichungen des Stadtarchivs und der Stadt Hachenburg sowie der Geschichtswerkstatt und weitere regionalgeschichtliche Literatur zum Westerwald wurden an drei Büchertischen angeboten.
Im Rahmen des Nachmittagsprogramms besichtigten die Tagungsteilnehmer in drei Gruppen in einem sonnigen Intermezzo die historische Innenstadt Hachenburgs. Unterstützt von der Stadtführerin Frau Schneider erkundete der Stadtarchivar den sehenswerten Baubestand der kleinen saynischen Residenzstadt. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Führungen durch die beiden Ausstellungen zur Stadtgeschichte „Hachenburg 1314-2014. Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte“ im Gewölbekeller der Perlengasse 2 sowie „Das Werk der Brüder Heuzeroth“ im Vogtshof. In diversen Hachenburger Gastronomiebetrieben fand die erfolgreiche und von den Teilnehmern durchweg gelobte Veranstaltung bei diversen süßen Köstlichkeiten einen würdigen Ausklang. Ein besonderes Lob der Besucher fand die vorbildlich sanierte Innenstadt sowie das vielfältige gastronomische und kulturelle Angebot der Löwenstadt.
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle der Hochschule der Deutschen Bundesbank für die Gastfreundschaft und die Bewirtung in der Mensa, dem Ehepaar Heinemann (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden), dem Stadtbürgermeister, Herrn Karl-Wilhelm Röttig, Frau Schneider (Stadtführerin) sowie Herrn Bruno Struif und seinen Mitstreitern der GWH für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

1. Hachenburger Lachnacht

Mit Luke Mockridge, Frederick Hormuth, Lutz von Rosenberg Lipinsky, Mia Pittroff, Daniel Helfrich


Am 11. Oktober 2014 wird gelacht in Hachenburg! Auf das Publikum wartet ein hochkarätiger Mix aus Comedians und Kabarettisten.

Die Moderation des Abends übernimmt der Frederic Hormuth, der tagesaktuelles Kabarett mit garstiger Alltagssatire mischt. Intellektuelle Schärfe paart sich mit südhessischem Draufgängertum. Er verbeißt sich verspielt in die Politik, verteilt kokett Streicheleinheiten und zückt dann wieder die verbale Peitsche. Mit scharfer Zunge und einer Extraportion Aberwitz fragt er sich, wo wir stehen, wo es hingeht und wer unterwegs liegen geblieben ist.

Lutz von Rosenberg Lipinsky erklärt uns: Angst macht Spaß – in jedem Falle dem, der über sie spricht und denen, die ihm dabei zuhören. Lutz von Rosenberg Lipinsky ist Deutschlands lustigster Seelsorger. Nachdem er sich in seinem Buch „Die 33 tollsten Ängste – und wie man sie bekommt“ überwiegend unseren persönlichen Sorgen und Nöten zugewandt hatte, widmet er sich in seinem neuen Live-Programm nun unseren politischen Phobien.

Luke Mockridge ist nicht erwachsen, nicht Kind. Der „Nightwash“-Moderator befindet sich irgendwo dazwischen und stolpert charmant, verplant durch die Welt. Ob Facebook, Disko oder kiffende Wecker: Der Kosmos des Allround-Talents ist einfach Hammer lustig! Und wenn er die Gitarre auspackt und singt, braucht man auch keinen Justin Bieber mehr...

Mia Pittroff, das ist weibliche Komik, die ohne „er-sagt-sie-sagt-Vergleiche“ auskommt. Es gibt doch so viel spannendere Themen: Die Entsorgung eines Laminatfußbodens wird bei Mia Pittroff zum tiefemotionalen Moment, der Abschluss einer Rentenversicherung zum historischen Höhepunkt und selbst zum Thema Parkplatzsuche hat die studierte Germanistin noch ein Vierminuten-Lied mit abschließender Splatter-Szene in petto.

Daniel Helfrich führt uns vor Augen, was wir jeden Tag erleben: Unser Leben ist reich an Schuften und Nervensägen, an fiesen Elementen, die unsere persönliche Entwicklung blockieren, uns betrügen oder wenigstens den letzten Nerv rauben möchten – und in der Kunst sieht es nicht besser aus. Er verbindet amüsante Gesellschaftssatire mit literarischem Musikkabarett und Trash. Er spöttelt, sinniert, persifliert, parodiert, scheut sich nicht vor Bosheiten und gibt allen orthodoxen Pessimisten recht: Die Welt ist schlecht… aber auch furchtbar komisch!


Beginn:     20 Uhr
Einlass:     19.15 Uhr
Ort:          Stadthalle Hachenburg
Eintritt:     VVK 19€ / erm. 12€;
                AK 23€ / erm. 16€
Veranstalter: Hachenburger KulturZeit
Sponsor:       Naspa

Tickets bei allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.hachenburger-kulturzeit.de

Hachenburger KulturZeit
Perlengasse 2
57627 Hachenburg
Tel: 02662/958337
Fax: 02662/958357
www.hachenburger-kulturzeit.de
E-Mail: kontakt@hachenburger-kulturzeit.de

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg

In der Sitzung vom 22. September 2014 teilte Stadtbürgermeister Röttig mit, dass für die Erweiterung des Kinderhauses ein Eilbeschluss über die Vergabe von Maler- und Bodenbelagsarbeiten, Fliesen- und Trockenbauarbeiten in Höhe von rd. 41.500 EUR gefasst wurde.
Weiterhin gab der Vorsitzende bekannt, dass die geplante Abschlussveranstaltung anlässlich des Jubiläumsjahres am 20. Dezember 2014 in der Rundsporthalle Hachenburg durchgeführt wird.

Im Rahmen der Baumaßnahme Innenstadt wurden bereits die Vorbereitungen für ein kostenloses WLAN-Angebot, durch die Verlegung von Leerrohren, getroffen. Der geplante Probebetrieb ist für den Bereich Bücherei/Lesegarten vorgesehen.

Darüber hinaus teilte Stadtbürgermeister Röttig mit, dass die Deckenabsicherungen im historischen Rathaus Perlengasse nach einem teilweisen Deckenabsturz abgeschlossen sind. Allerdings ist noch vor den Wintermonaten eine Fenstersanierung auf zwei Wetterseiten durchzuführen.
Weiterhin wurden die Bordsteine im Rahmen der Herstellung der Gehwege zum neuen Hit-Markt auf Kosten der Stadt saniert.

Darüber hinaus soll der Abriss des Hauses Breuer in 2015 durchgeführt werden.

Ferner teilte der Vorsitzende den Anwesenden mit, dass in der nächsten Stadtratssitzung das voraussichtliche Programm 2015 der KulturZeit durch die Kulturreferentin Beate Macht persönlich vorgestellt wird.

Im sich anschließenden Tagesordnungspunkt wurde über die Annahme von Zuwendungen beraten und beschlossen. So wurde der Stadt eine Sitzbank mit einem Gesamtwert von 394,83 EUR überlassen. Ferner wurden der Stadt zur Unterstützung der kulturellen Arbeit Zuwendungen von insgesamt 7.900,00 EUR gespendet.

Im nicht öffentlichen Teil der Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Anschaffung von vier PCs sowie eines neuen Datenbank-Servers für die Stadt-bücherei beraten und beschlossen.

Darüber hinaus befasste sich der Ausschuss mit der Vergabe von Baugrundstücken im „Wohnpark Rothenberg“.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde auf Anfrage der CDU-Fraktion ein Zwischenbericht über die aktuelle Situation der Kinderspielplätze in Hachenburg durch den Vorsitzenden vorgetragen.

20. Harmonika-Treffen am 12.10.2014

Foto: Matthias Ketz

Zieh- und Mundharmonikakonzert in der Stadthalle Hachenburg


Handgemachte Musik, die noch unverfälscht und natürlich klingt, das zu erleben ist wohl der Grund, warum sich Jahr für Jahr die Liebhaber der Harmonika in der Hachenburger Stadthalle treffen. Ob sie es nun Ziehharmonika, Akkordeon, oder liebevoll Quetschkommode und Schifferklavier nennen - sie meinen dabei doch das gleiche, nämlich wunderschöne Melodien, dargeboten in dem unverwechselbaren Klang dieses einzigartigen Instruments.

Bei Kaffee und Kuchen verzaubern die vielen tollen regionalen und überregionalen Interpreten mit Liedern über Heimat, Liebe und Sehnsucht.

Beginn:     14.30 Uhr
Einlass:     14.00 Uhr
Ort:           Stadthalle, Hachenburg
Eintritt:     3 Euro Kinder / 6 Euro Erwachsene (inkl. Kaffee und Kuchen)
Veranstalter: Hachenburger KulturZeit, in Zusammenarbeit mit der Kirmesgesellschaft Hachenburg
Info-Tel.:    02662/958336
Sponsor:    ROBU Glasfiltergeräte GmbH

Hachenburger KulturZeit
Perlengasse 2
57627 Hachenburg
Tel: 02662/958337
Fax: 02662/958357
www.hachenburger-kulturzeit.de
E-Mail: kontakt@hachenburger-kulturzeit.de