Innenminister Roger Lewentz zu Gast in Hachenburg

Innenminister Roger Lewentz, Bürgermeister Peter Klöckner, MdL Hendrik Hering und  Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig vor der Rundsporthalle
Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig, Innenminister Roger Lewentz, Bürgermeister Peter Klöckner und MdL Hendrik Hering hinter dem in Sanierung befindlichen Brunnen auf dem Alten Markt

Hachenburg: In den vergangenen Tagen stattete der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz auf Einladung von MdL Hendrik Hering und Bürgermeister Peter Klöckner der VG Hachenburg einen Besuch ab.
Bürgermeister Peter Klöckner begrüßte den gern gesehenen Gast an der Hachenburger Rundsporthalle, die in den nächsten Jahren saniert werden muss.
Minister Lewentz zeigte sich beeindruckt von dem sehr gepflegten Zustand der Halle und sicherte seine Unterstützung für das Millionenprojekt zu.
In dem Zusammenhang lobte er die große Leistungspalette der VG Hachenburg in der Vorhaltung moderner Sportstätten. Das neue Burbach-Stadion und das Löwenbad werden mit der sanierten Rundsporthalle Top-Adressen für den Sport bleiben.
In der Hachenburger Innenstadt erläuterte Hachenburgs Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig nicht ohne Stolz Beispiele gelungener Stadtkernsanierung. Dazu zählte der zwischenzeitlich prämierte Hachenburger Vogtshof, das moderne Parkhaus „Innenstadt“ und natürlich das aktuelle Hachenburger Großprojekt - der Ausbau der Hachenburger Fußgängerzone. 
Landtagsabgeordneter Hendrik Hering wies darauf hin, dass das Land in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten die Hachenburger Innenstadt mit öffentlichen Mitteln von über 20 Millionen gefördert habe. „Gut angelegtes Geld“, nach Meinung des Ministers Lewentz, der der Stadt Hachenburg auch für ein mögliches Folgeprogramm der Stadtkernsanierung nach 2016 seine Unterstützung zusagte. 
Zum Abschluss des Besuches informierte sich der Minister in Steinebach über den Ausbaustand der Landesstraße L 292 von Steinebach nach Hohenborn. Ortsbeigeordneter Hebel zeigte sich erfreut über das abermalige Invest des Landes in seiner Gemeinde, nach dem vor Jahren bereits die Strecke von Hachenburg - Altstadt nach Steinebach erneuert wurde. Mit einer Wiederinbetriebnahme der Straße ist in Kürze zu rechnen.
MdL Hendrik Hering dankte abschließend seinem Kollegen aus Mainz und verwies auf die Landeszusage aus dem Innenministerium, dass mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hachenburg-Altstadt im Frühjahr gestartet werden kann - nach dem Ausbau der Graf-Heinrich Straße und der Koblenzer Straße zu Alleen ein weiteres Vorzeigeprojekt in seiner Heimatstadt Hachenburg. 

Liebe Frauen,

haben Sie Interesse, ein Unternehmen zu gründen oder möchten Sie einfach mehr aus dem eigenen Bild machen? Dann besuchen Sie am 26.11.2015 in der VG Hachenburg eine kostenfreie Informationsveranstaltung zur Unternehmensgründung oder am 20.11.2015 einen Foto-Workshop in Westernohe!

Ihre

Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg

Wasserzählerablesung 2015

Zur Feststellung des Frischwasserverbrauches für das Jahr 2015 werden in der Zeit vom 20. November bis zum 04. Dezember 2015 die Wasserzähler abgelesen.

Da in den vergangenen Jahren Trickbetrüger diese vermeintlich günstige Gelegenheit für sich ausnutzen wollten, weisen wir besonders darauf hin, dass Sie in diesem Jahr der bereits aus den Vorjahren bekannte Ableser – auch samstags – zwischen 08.30 Uhr und 18.00 Uhr aufsuchen wird. Dieser kann sich selbstverständlich durch eine von uns ausgestellte Vollmacht ausweisen.

Wir bitten Sie, die Ableser bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Daher ist es unbedingt notwendig, dass neben der Zutrittsgewährung auch ein freier Zugang zum Wasserzähler möglich ist.

Sofern bei der Ablesung niemand angetroffen wird, hinterlässt der Ableser eine Benachrichtigung. Es ergeht in einem solchen Fall schon heute an die Anschlussnehmer die Bitte, seine Wasseruhr selbst abzulesen und dem Wasserwerk den Zählerstand schnellstmöglich, natürlich auch Öffnet internen Link im aktuellen Fensteronline mitzuteilen, da ansonsten der Wasserverbrauch des Abrechnungszeitraumes von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg geschätzt werden muss.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Betriebszweig Wasserwerk

Zahl der Flüchtlinge steigt weiter

Wohnraum gesucht!

Auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg steigt die Zahl der Asylsuchenden weiter an. So sind uns mittlerweile annähernd 200 Personen zugewiesen.

Nach wie vor wird dringend Wohnraum gesucht. Die Unterbringung erfolgt dezentral, um die Integration zu erleichtern. Sollten Sie Wohnraum zur Unterbringung von hilfesuchenden Menschen zur Verfügung stellen wollen, bitten wir daher, dies umgehend bei uns zu melden.

Gleiches gilt für die Abgabe von Einzelbetten, kleinen Kleiderschränken, Kommoden, Küchen und Fahrrädern.

Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen. Viele Bürgerinnen und Bürger möchten den aus Krisengebieten geflohenen Menschen helfen. Bereits beim Treffen der ehrenamtlichen Helfer war man übereinstimmend  der Meinung, dass es wichtig ist, den Bedarf an Hilfe und die Hilfsangebote zu koordinieren.

So ist für die Zukunft angedacht, allen Asylbewerbern bzw. Wohngemeinschaften - die dies wünschen - einen „Paten“ zur Seite zu stellen. Dieser kann dann praktische Hilfestellung im Alltag leisten.

Sollten Sie sich vorstellen können, eine solche Patenschaft zu übernehmen, wenden Sie sich bitte an uns.

Asyl-Hotline, Frau Bendorff,  Tel: 02662-801 333

Großübung der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Hachenburg

Gruppenbild der Jugendfeuerwehr
Feuerwehrleute rollen Schläuche aus
Wasser marsch!

Am Samstag, dem 24.10.2015, war es wieder soweit. Um 15:05 Uhr startete die Großübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Hachenburg auf dem Firmengelände der Firma Jung Agrarservice in Hattert. Bei der Großübung konnten die Jugendfeuerwehren aus Alpenrod, Hattert, Müschenbach, Nister und Wiedbachtal ihr Können unter Beweis stellen. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung, beim Eintreffen der ersten Jugendfeuerwehr wurde festgestellt, dass sich ein Brand im Dachbereich einer Maschinenhalle entwickelt hatte und sich bereits durch den ganzen Dachbereich zog. Sofort wurde eine Wasserversorgung von einem Hydranten einschließlich Verstärkerpumpe aufgebaut und mit den Löscharbeiten begonnen. Die nachfolgenden Jugendfeuerwehren bauten zwei getrennte Wasserversorgungen, eine aus dem Rothbach und eine aus dem Niederbach auf, womit die Wasserversorgung sichergestellt wurde und der Brand schnell gelöscht werden konnte. Eine Herausforderung war das Stauen des Niederbachs, wegen dem geringen Wasserzulauf erforderlich, die Wasserförderung über lange Strecke und es galt auch noch, zwei vermisste Personen zu suchen. Alle Aufgaben lösten die Jugendlichen und ihre Betreuer mit Bravour. Die Jugendfeuerwehren der VG zeigten einen hohen Ausbildungstand und viel Engagement. Im Anschluss an die Übung wurde ins Feuerwehrhaus Hattert noch zu einem kleinen Snack eingeladen, um die Übung mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen. Bedanken möchten wir uns bei allen aktiven Feuerwehrkameraden, die bei der Übung geholfen haben, sowie bei allen Zuschauern, den Eltern, dem stv. Wehrleiter der VG Markus Brenner, dem Jugendwart der VG Jens Bellinger und seinem Stellvertreter Rene Gilardi, dem anwesenden 1. Beigeordneten Markus Wolf und dem Beigeordneten Peter Enders der OG Hattert und besonders bei Andreas Jung und Ulf Elfert, die uns das Firmengelände der Firma Jung Agrarservice zur Verfügung gestellt hatten.

Öffentliche Mahnung

Die am 15.11.2015 und vorher fällig gewordenen Steuern und Abgaben laut ergangenem Bescheid sind, soweit sie nicht über diesen Zeitpunkt hinaus gestundet wurden, nunmehr spätestens bis zum 27.11.2015 an die unten bezeichnete Kasse zu entrichten.

Vom folgenden Tage ab werden die Rückstände zwangsweise eingezogen. Außerdem wird der gesetzliche Säumniszuschlag von 1 % der offenstehenden Forderung je angefangener Monat ab Fälligkeitstag erhoben.

Bei Zusendung auf bargeldlosem Wege oder durch die Post muss der Betrag spätestens an dem oben genannten Tage der Kasse portofrei zugegangen sein. Die Überweisung sollte daher frühzeitig, in der Regel mindestens zwei Tage vorher, erfolgen.

Für zukünftige Fälligkeitstermine kann auch das SEPA-Lastschriftverfahren genutzt werden.


Verbandsgemeindekasse
57627 Hachenburg

Die Bankverbindungen der Verbandsgemeindekasse Hachenburg finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

2. Stammtisch für ehrenamtliche Helfer/-innen für Flüchtlinge

Am vergangenen Donnerstag trafen sich wieder ehrenamtliche Helfer im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg. Vertreter verschiedener Helferverbände und Kirchen, sowie einige Ortsbürgermeister waren der Einladung der Ersten Beigeordneten, Frau Gabriele Greis, gefolgt.

Zunächst konnte darüber berichtet werden, dass erfreulicherweise neue Sprachkurse angeboten werden konnten und somit jeder Asylbewerber, der einen Deutschkurs besuchen möchte, hierzu auch Gelegenheit hat. Dies ist möglich, da über die Agentur für Arbeit zusätzliche Mittel für die Durchführung von Sprachkursen für Asylbewerber aus den Ländern Iran, Irak, Syrien und Eritrea bereit gestellt wurden.  Nach wie vor werden mehrere Sprach- und Alphabetisierungskurse durch den Arbeitskreis Integration und Asyl angeboten.

Die Verbandsgemeindeverwaltung wird künftig außerdem sogenannte „Patenschaften“ vermitteln. Hierbei werden solche Asylbewerber, die dies möchten, mit ehrenamtlichen Helfern bekannt gemacht, die für Alltagsfragen zur Verfügung stehen. Hierbei kann es sich um Fahrdienste, Erklärung von Behördenschreiben, Kontaktherstellung zu Vereinen, u.a. handeln. Die Hilfsbedürftigkeit der Menschen ist ebenso vielfältig und unterschiedlich, wie die Menschen selbst. Wer selbst Zeit und Engagement für eine Patenschaft anbieten möchte, kann sich bei Frau Bendorff, Asyl-Hotline 02662-801 333, melden.

Aktuell sind der Verbandsgemeinde Hachenburg fast 200 Menschen zugeteilt. Zuweisungen aus dem Balkan erfolgen momentan nicht.  Wohnraum wird nach wie vor gesucht. Vor allem kleinere Wohnungen mit guter Verkehrsanbindung werden gebraucht. Für die Einrichtung dieser Wohnungen sind Einzelbetten, kleine Kleiderschränke, Küchen und Kommoden gesucht. Entsprechende Möbel können bei Herrn Schlaug, Tel.: 02662-801 131 gemeldet werden. Fahrräder erfreuen sich ebenfalls größter Beliebtheit.

So wurde im Rahmen des sog. „Helferstammtisch“ die Idee geboren, ein „Sozialkaufhaus“ in Hachenburg zu etablieren. Zur Umsetzung dieser Idee wird sich ein kleiner Kreis ehrenamtlicher Helfer zusammen mit der Verbandsgemeindeverwaltung darum bemühen, entsprechende Räumlichkeiten zu finden und das Projekt umzusetzen. Natürlich nicht nur für Asylbewerber. Hier sollen alle Menschen, die Leistungen der Sozialhilfe beziehen, die Möglichkeit bekommen, Dinge des täglichen Gebrauchs günstig zu erhalten. Bereits jetzt stehen Kleiderkammer und Tafel zur Verfügung, um die Haushaltskasse zu entlasten.

Einsammlung von Problemabfällen aus Haushalten (haushaltsübliche Mengen)

Die Einsammlung von Problemabfällen aus Haushalten findet in der Verbandsgemeinde Hachenburg am Mittwoch, den 02.12.2015 in der Zeit von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr statt.
Problemabfälle können die Bürger der Verbandsgemeinde an diesem Tag an der dafür eingerichteten mobilen Sammelstelle abliefern, und zwar in Hachenburg, Kirmesplatz Altstadt Rheinstraße.

Unter Aufsicht einer ausgebildeten Fachkraft werden dort umweltschädliche Problemabfälle aus Haushalten wie z.B. Lackrückstände, Farbreste, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Säuren, Gifte, Medikamente, Haushaltsbatterien, ausgehärtete Pflanzenfette (Fritierfett) etc. in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei angenommen. Ebenso Leuchtstoffröhren bis max. 20 Stück pro Anlieferer. Für die Entsorgung größerer Mengen stellen Sie bitte vorab eine Anfrage an die Abfallberatung des WAB in Moschheim, Tel: 02602 / 6806-55.
Auch Elektro- und Elektronikkleingeräte wie z.B. Handy, Föhn, Rasierapparat, Kaffeemaschine etc. bis max. der Größe eines Haushaltsstaubsaugers werden am Umweltmobil kostenfrei angenommen; ebenfalls nur in haushaltsüblichen Mengen.
Elektro- und Elektronikgroßgeräte wie z. B. Fernseher, PC, Spülmaschine, Waschmaschine und ähnliches werden vom WAB nach telefonischer Anmeldung unter 02602/6806-55 kostenfrei vor Ort bei den Privathaushalten abgeholt.
Feuerlöscher werden gegen Gebühr angenommen: 10 EUR/Stück bei max. 2 Stück pro Anlieferer.

Hinweise:

  1. Das Entsorgungsangebot gilt ausschließlich nur für Problemabfälle aus Haushalten der benannten Verbandsgemeinde.
  2. Gewerbetreibende wenden sich unmittelbar entweder an die Fa. REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG, 56626 Andernach, Tel.: 02632/81004-11 oder die Fa. Bellersheim Abfallwirtschaft GmbH, 57638 Neitersen, Tel.: 02681/802-800 bzw. an eine andere für die Entsorgung von Problemabfällen zugelassene Entsorgungsfirma.
  3. Altöl (technisches Öl) kann auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen bei den mobilen Sammlungen nicht mehr angenommen werden. Bitte berücksichtigen Sie hierzu, dass die gewerblichen Verkaufsstellen von Motor- und Getriebeöl gesetzlich verpflichtet sind, mengengleich zum veräußerten Öl gebrauchtes Altöl kostenfrei zurückzunehmen. Alternativ dazu können Sie Altöl auf der stationären Problemabfallannahmestelle im Betriebshof des WAB in Moschheim gegen Gebühr zur Entsorgung anliefern.

Aus Sicherheitsgründen werden die Bürger/Anlieferer gebeten, das Abstellen von Sonderabfällen vor Eintreffen der Entsorgungsfahrzeuge zu unterlassen, um Gefährdungen von Umwelt und Personen - insbesondere von Kindern - zu vermeiden.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des WAB unter Tel.: 02602/6806-55. Dort erhalten Sie u.a. Auskunft darüber, zu welchen anderen Terminen Sie Problemabfälle auf dem Betriebshof des WAB in Moschheim selbst anliefern können.

Asyl-Begegnungs-Café in Astert

Aufgrund einer Anregung in der letzten Bürgerversammlung hatte die Ortsgemeinde Astert Asylbewerber aus der Verbandsgemeinde Hachenburg zu einem gemeinsamen Kennenlernen in das Gemeindehaus eingeladen. Auch zahlreiche Asterter waren der Einladung gefolgt und hatten hierzu Kaffee und Kuchen vorbereitet.
Ortsbürgermeister Erich Wagner begrüßte neben Bürgermeister Peter Klöckner und Mitarbeitern der Verwaltung insbesondere fünf Asylantragsteller aus unterschiedlichen Herkunftsländern, die sich bereit erklärt hatten, über ihre persönliche Situation zu berichten.
Bürgermeister Klöckner informierte über die besondere Willkommenskultur in Hachenburg, wo Menschen aus über 50 Nationen eine Heimat gefunden haben. Derzeit werden ca. 200 Asylsuchende durch die Verbandsgemeindeverwaltung betreut. Wöchentlich kommen ca. 10 bis 14 neue Hilfesuchende dazu. Um den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern, beschäftigt die Verbandsgemeinde Hachenburg zwei Integrationshelferinnen. Salwa Yousif und Elizabeth Frosin leisten aufgrund ihrer arabischen, afrikanischen und englischen Sprachkenntnisse eine wertvolle Hilfestellung, z. B. bei Arzt- und Behördenbesuchen, bei der Schul- und Kindergartenanmeldung und der Vermittlung von Hilfsangeboten.
Nach wie vor wird eine dezentrale Unterbringung in kleineren Wohneinheiten favorisiert, um eine leichtere Integration zu fördern. Hierzu wird weiterhin geeigneter Wohnraum gesucht. Über die gesetzlichen Leistungen hinaus unterstützt die VG Hachenburg auf vielfältige Art und Weise die Asylsuchenden in ihrer oft schwierigen Lebenssituation, wie z.B. durch die Förderung von Alphabetisierungs- und Deutschkursen.
Dass diese Kurse erfolgreich sind, stellten fünf Asylbewerber aus Armenien, Afghanistan, Syrien und Eritrea bei der Berichterstattung über ihre persönliche Situation unter Beweis. In sehr eindrucksvoller und emotionaler Weise schilderten sie die Gründe für ihre Flucht und die Sorgen um das Schicksal ihrer Familien in den Krisengebieten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Begleitung der von ihnen betreuten Asylsuchenden ihre Arbeit und Integrationsprojekte vor. Auch wenn derzeit in der Ortsgemeinde noch keine Flüchtlinge leben, zeigten zahlreiche Asterter Bürger Interesse an einer ehrenamtlichen Unterstützung der Flüchtlingsarbeit. Bei der Verbandsgemeindeverwaltung ist für Hilfsangebote eine Koordinierungsstelle (Hotline 02662/801333) eingerichtet, die z.B. Patenschaften vermittelt und  Möbel- und Sachspenden weiterleitet.
Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich anschließend gegenseitig kennenlernen und erhielt einen Eindruck davon, welches individuelle, menschliche Schicksal jeder ankommende Flüchtling mitbringt, der seine Heimat nicht leichtfertig und ohne Not verlassen hat.