Ihre Chance: Ein heißer ‚TIPP‘ für Berufsrückkehrerinnen!

Endlich wieder berufstätig mit eigenem Einkommen

Fassen Sie die Gelegenheit beim Schopf! Das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen hat die Förderung des erfolgreichen Teilzeit-Projektes ‚TIPP‘ für Familienfrauen bewilligt!

TIPP‘ steht für ‚Training-Infos-PraxisPlanung‘ und bietet Müttern in Kooperation mit dem Beratungsbüro Neue Kompetenz – Netzwerk Beruf ein ideales Sprungbrett in den Job.

„Das Projekt verstehen wir als besondere Anerkennung der geleisteten Familienarbeit. Beim erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf ist professionelle und wirkungsvolle Unterstützung unerlässlich!“ betont Frauenministerin Irene Alt.

Nach Jahren des ‚Familienmanagements‘ gilt es jetzt, sich optimal auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Eine längere Abwesenheit aus dem Berufsleben hinterlässt fachliche Lücken und nagt am Selbstwertgefühl. Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, ist eine echte Herausforderung.

„Wir kennen die Fragen und Probleme von Müttern vor dem Wiedereinstieg sehr genau“, berichtet Anke Hollatz M. A., Familie & Beruf e.V., Altenkirchen „und haben dafür ein passgenaues Seminarprogramm entwickelt.“ Seit 17 Jahren berät die Expertin im Auftrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz Frauen in beruflichen Umbruchsituationen und weiß, welche konkreten Schritte zum Erfolg führen.

Potenzialanalyse, aktuelle Bewerbungsmethoden, Kommunikations- und Zeitmanagement sind u. a. wichtige Module. Die Teilnehmerinnen können sich auf die Externenprüfung zum Europäischen Computer Pass vorbereiten und haben Gelegenheit, Arbeitsabläufe in regionalen Unternehmen live zu erleben.

Lernen Sie in einer kleinen Seminargruppe ganz unterschiedliche Formen der Berufstätigkeit kennen - vom Minijob bis zur Existenzgründung - und erkunden Sie Ihr individuelles Arbeitszeitmodell.
Klären Sie die Fragen: Was will ich? Was kann ich? – Gestalten Sie Ihre Zukunftsvision!

TIPP‘ – die Zielgerade in den Arbeitsmarkt! Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 12 begrenzt. Das Anmeldeverfahren läuft bereits – sichern Sie sich Ihren Platz!

Voraussetzungen sind die Freude an Veränderungen und der Mut, neue Schritte zu wagen!

 

Zeiten:  maximaler Zeitraum 11.04. – 29.06.2015, 
Mo – Fr / 8.30 - 12.30 Uhr
Ort: 
57520 Friedewald 
(es können Fahrgemeinschaften vermittelt werden)
Träger:  Familie & Beruf e. V., Altenkirchen
in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Altenkirchen
Teilnahmegebühr:184,00 € inklusive aller Materialien 
und zusätzlichem Einzelcoaching
Infoveranstaltung:16.03. und 06.04.2016 um 10 Uhr,
Ev. Sozialakademie Schloss Friedewald,
Schlossstr. 2, 57520 Friedewald

                         

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung zur Infoveranstaltung:

Neue Kompetenz - Netzwerk Beruf, Tel.:  0 26 81/98 61 29, buero@neuekompetenz.de


Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Steigende Einwohnerzahlen im Hachenburger Westerwald

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 31.12.2015)

Am 31.12.2015 waren im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg 23.997 Menschen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 244 Bürger mehr (1,03%) als am 31.12.2014.

Im Vergleich dazu sind die Einwohnerzahlen im Westerwaldkreis mit 1.351 Personen von 200.357 am 31.12.2014 um 0,67% auf insgesamt 201.708 Menschen angestiegen. Allein in der Stadt Hachenburg lebten am Stichtag 31.12.2015 5.886 Mitbürger und Mitbürgerinnen. Hier ist ein Anstieg um 52 Personen (0,89%) zu verzeichnen.
Die Gemeinden Stein-Wingert (6,48%), Kroppach (6,06%), Merkelbach (5,63%), Winkelbach (5,31%) und Marzhausen (5,16%) konnten prozentual einen ordentlichen Zuwachs in den Einwohnerzahlen verzeichnen.
Im Gegensatz dazu mussten die Gemeinden Kundert (-4,265), Astert (-3,93%) und Limbach (-3,41%) Einbußen verkraften.

In den nächsten sechs Jahren werden erfreulicherweise 1.236 Kinder eingeschult. Die Zahlen setzen sich wie folgt zusammen: dieses Jahr 226 Kinder,  2017: 196 Kinder, 2018: 213 Kinder, 2019: 201 Kinder, 2020: 188 Kinder und im Jahr 2021: 227 Kinder.

Die stärkste Bevölkerungsgruppe innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg stellen mit 16,95 % die 50-59-jährigen Bürgerinnen und Bürger dar. Einwohner der Altersgruppe 40-49 Jahre beanspruchen 14,15% der Gesamtzahl. 3 Frauen und 1 Mann können schon auf ein Jahrhundert zurückblicken.

Im Hachenburger Westerwald leben 12.057 Frauen und 11.940 Männer.

10.536 Einwohnerinnen und Einwohner sind evangelisch, die römisch-katholische Kirche zählt 7.783 Mitglieder. 5.678 Personen gehören keiner Kirche an oder sind Mitglieder in sonstigen Religionsgemeinschaften.

Die Zahl der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger hat sich von 1.025 am 31.12.2014 auf 1.236 am 31.12.2015 um 211 Personen (20,59%) erhöht. Dies entspricht einem Einwohneranteil von 5,15% an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

48,17 % aller Mitbürgerinnen und Mitbürger der Region sind verheiratet (11.560 Personen), 8.633 Menschen sind ledig (35,98%), 1818 Personen sind verwitwet (7,58 %), und 7,28 % der Einwohner sind geschieden (1749). 29 Mitmenschen leben in eingetragener Lebenspartnerschaft und bei 207 Personen ist der Familienstand urkundlich nicht nachgewiesen bzw. nicht bekannt.

Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnsitz.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload der Einwohnerstatistik zum 31.12.2015

Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren auch im Jahr 2016 wieder mehrere Millionen in das Lebensmittel Nr. 1

Plan Deckendraufsicht

Die im Dezember 2015 im Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedeten Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke Hachenburg für das Jahr 2016 beschäftigen sich mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers und zur Optimierung der Abwasserbeseitigung.

In die Erfüllung dieser beiden Pflichtaufgaben der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sollen mehr als 6,5 Mio. EUR investiert werden; nahezu 100 Mio. EUR waren es bereits im letzten Vierteljahrhundert.
Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Errichtung eines zusätzlichen Speicherbehälters in Hachenburg ein, der im Bedarfsfalle auch Trinkwasser für mehrere Ortsgemeinden – bis hin nach Atzelgift oder Borod –  bevorratet. Der Werkausschuss hatte sich in seiner letzten Sitzung dafür ausgesprochen, die Ingenieurleistungen für dieses wichtige Projekt zu forcieren und die bauliche Umsetzung in Kürze auszuschreiben.

Auf Einladung von Bürgermeister Peter Klöckner informierten sich Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig, Beigeordnete Gabriele Greis, der Werkleiter Marco Dörner und der stellvertretende technische Werkleiter Rainer Zeiler vor Ort über die im Sommer beginnenden Arbeiten. Frank Meder als verantwortlicher Planer der Firma WITEC GmbH aus Kroppach stellte die Hintergründe und die wesentlichen Kennzahlen des Projektes vor, für das eine Bauzeit von rd. 12 Monaten vorgesehen ist und dessen Realisierung ohne Einschränkung für Wasserversorgung vonstattengehen wird.

Ausgehend von Baukosten von rd. 1.500.000 EUR wurde den Verbandsgemeindewerken Hachenburg eine zinslose Landeszuwendung von rd. 500.000 EUR in Aussicht gestellt. Eine erste Teilrate erhielten die Werke bereits aus der Hand von Umweltministerin Höfken im Sommer letzten Jahres.

Unterhalb des heutigen Hochbehälters, der seit rd. 50 Jahren für die Wasserversorgung verantwortlich ist, wird ein zusätzlicher Behälter in Brillenbauweise mit vorgelagertem Betriebsgebäude errichtet. Hier werden später – neben dem bereits bestehenden Trinkwasservorrat von 1.700 m³ - zusätzliche 1.000 m³ in den beiden gleich großen Rundbecken vorgehalten. Die Erneuerung der veralteten  Trinkwasseraufbereitung, die sowohl unter ökologischen als auch unter energetischen Gesichtspunkten erfolgen wird, rundet das Vorhaben ab.

Anstelle der hier gebotenen Entsäuerung mittels eines chemischen Verfahrens unter Einsatz von dolomitischem Filtermaterial erfolgt zukünftig eine rein physikalische Anhebung des pH-Wertes durch einen gezielten Lufteintrag und gänzlich ohne chemische Zusätze. Auch das bei der chemischen Aufbereitung mittels Filtertechnik in regelmäßigen Abständen erforderliche Ausspülen der Fremdstoffe mit Trinkwasser gehört zukünftig der Vergangenheit an. Daneben wird es nach der Verfahrensoptimierung möglich sein, die Zuflüsse des Rohwassers und die Trinkwasserabflüsse zu vereinheitlichen, um auf diese Weise das Quellwasservorkommen von durchschnittlich rd. 1.600 m³ täglich optimal zu nutzen und energieintensives Rohwasser aus den Tiefbrunnen nur zur Abdeckung etwaiger Verbrauchsspitzen heranzuziehen.

Im Versorgungsbereich Hachenburg – einschließlich einiger Ortsgemeinden - besteht die Notwendigkeit, bis zu 11.000 Einwohner jederzeit mit Trinkwasser zu versorgen. Der damit einhergehende durchschnittliche tägliche Trinkwasserbedarf beträgt rd. 1.500 m³. An heißen Sommertagen kann dieser Bedarf auf bis zu 2.100 m³ ansteigen.

Vom neuen Speicherbehälter wird später nur das kleine Betriebsgebäude sichtbar bleiben. Die beiden Trinkwasserspeicher werden vom Erdreich verdeckt. Obendrein wird selbstverständlich eine standortgerechte Eingrünung und auch Einzäunung der Bauwerke erfolgen.

Der aus dem Jahr 1902 stammende Hochbehälter auf der anderen Straßenseite wird nach Abschluss der Maßnahme nicht länger für die Wasserversorgung benötigt. Hier würde es sich anbieten, diesen als Anschauungsobjekt in den dort verlaufenden Wassererlebnispfad zu integrieren. Insoweit werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg  in Zusammenarbeit mit der Stadt Hachenburg zu gegebener Zeit Vorschläge erarbeiten.

VGW Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk
Marco Dörner
Werkleiter

Glasfaserausbau kommt noch schneller voran

evm-Gruppe erhöht Tempo – Ausbau des Kabel- Glasfasernetzes für die Verbandsgemeinde Hachenburg soll bis 2016 fertig sein – Glasfasernetz verschafft Standortvorteile

Das Internet in der Verbandsgemeinde Hachenburg wird dank neuer Glasfaser schneller. Bereits Ende 2016 werden alle Ortschaften der Verbandsgemeinde Hachenburg an ein leistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen sein mit Bandbreiten von 150 Megabit pro Sekunde und mehr. Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) und ihre Tochtergesellschaften haben bereits im Jahr 2015 mit dem Bau begonnen und werden ab April 2016 alle ihre restlichen Ortsnetze an die Glasfaser anschließen. Insgesamt 25 Millionen Euro investiert die evm gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften – KEVAG Telekom GmbH (KTK) und Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG (enm) – in den Ausbau des Glasfasernetzes im Westerwaldkreis. Ursprünglich sollte das im vergangenen Jahr gestartete Mammutvorhaben in der Verbandsgemeinde Hachenburg erst 2019 fertiggestellt sein; jetzt will die evm-Gruppe bereits bis 2016 über 120 Kommunen des Landkreises komplett angeschlossen haben.
„Ich bin glücklich, dass unserer Bürgerinnen und Bürger jetzt so viel schneller in den Genuss des leistungsfähigen Datennetzes kommen, als ursprünglich geplant“, sagt Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Die frühere Fertigstellung des leistungsfähigen Kabel-Glasfasernetzes ist für die Verbandsgemeinde Hachenburg und ihre Ortsgemeinden von hoher Bedeutung.“

Die evm-Gruppe informierte die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg am 12. Februar 2016 über den genauen Ausbauplan.

Partner der Kommunen
Die evm-Gruppe als hundertprozentig kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen sieht sich mitverantwortlich für die Lebensqualität der Menschen in der Region. Über 35 Ortsnetze in 28 Ortgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg kommen durch die Ausbau-Offensive in den Genuss des Kabel-Glasfasernetzes. Insgesamt verlegt die evm mit der KTK und der enm über 250 Kilometer Glasfaserleitungen im Westerwaldkreis unter der Erde. Daran schließt sie neben den Ortsnetzen mit ihren privaten, gewerblichen und öffentlichen Nutzern auch Erzeugungs- und Verteilungsanlagen im Stromnetz der enm an. „Die fortschreitende Energiewende mit Zunahme dezentraler Erzeugungsanlagen erfordere eine intelligente Netzsteuerung mit leistungsfähiger Kommunikation von Bedarfs- und Erzeugungsdaten“, erläutert Ulrich Elsenberger, Leiter Fachbereich Kommunale Betreuung bei der evm. „Damit das Stromnetz sicher funktioniert, muss die Strommenge, die eingespeist wird, immer identisch sein mit der Abnahmemenge. Wir müssen also Angebot und Bedarf ausgleichen. Dazu braucht es einen permanenten Datenaustausch“, erklärt Ulrich Elsenberger. „Von daher ist ein leistungsfähiges Datennetz auch ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende“, betont er.

Ausbaufahrplan für die Verbandsgemeinde Hachenburg steht
Der Ausbau erfolgt in mehreren Stufen. Bereits im Jahr 2015 wurden die Ortsnetze in Alpenrod inklusive der Ortsteile Dehlingen und Hirtscheid angeschlossen. Der Anschluss der Ortsnetze Dreifelden, Höchstenbach, Linden, Lochum, Mündersbach, Roßbach, Steinebach an der Wied inklusive der Ortsteile Schmidthahn/Langenbaum, Wahlrod, Welkenbach, Wied und Winkelbach erfolgt bis Ende April 2016. Danach folgt im Juli 2016 Merkelbach. Weiter geht es mit Astert, Atzelgift, Limbach, Müschenbach, Nister und Streithausen mit Fertigstellung bis Ende Dezember 2016. Die Ortsnetze Borod, Giesenhausen, Heimborn, Heuzert, Kroppach, Kundert, Marzhausen, Mörsbach und Stein-Wingert sind bereits jetzt per Glasfaser eines Drittanbieters mit der zentralen Internettechnik verbunden. Dieses Kabel wird im Jahr 2017 durch ein eigenes Glasfaserkabel der KTK ersetzt.

„Weil das neue Kabel-Glasfasernetz der alten Telefonleitung und DSL technisch überlegen ist, werden wir sofort Bandbreiten von 150 Megabit pro Sekunde zu attraktiven Konditionen anbieten“, erläutert Christof Furch, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing der KTK bei der Vorstellung des Zeitplans. „Mit dem neuen Netz können wir auch 300 Megabit pro Sekunde und mehr realisieren.“

Informationsveranstaltung für die Bürger
Weitere Informationen über den Ausbau, Preise und Produkte gibt es auf www.ktk.de oder telefonisch unter 0261 2016-20. Darüber hinaus werden die Bürger bei Veranstaltungen vor Ort in den Gemeinden über den Ausbau informiert. 

Kommunales Investitionsprogramm 3.0 – Rheinland-Pfalz

Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg traf Vorpriorisierung

Der Haupt- und Finanzausschuss beschäftigte sich in der Sitzung am Dienstag, dem 16.02.2016, unter anderem mit dem „Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 – Rheinland-Pfalz (KI 3.0).“ Bei diesem Programm handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz, das finanzschwache Kommunen bei der Realisierung von Infrastrukturinvestitionen unterstützen soll. Im Westerwaldkreis stehen den Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie dem Kreis selbst 5,865 Mio. € für Infrastrukturinvestitionen zur Verfügung, von denen ca. 586.500 € auf die Verbandsgemeinde Hachenburg entfallen. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die energetische Sanierungen zum Inhalt haben.
Der Haupt- und Finanzausschuss traf eine Vorpriorisierung aus den elf eingereichten Vorhaben der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Die endgültige Priorisierung aller eingereichten Maßnahmen im Westerwaldkreis erfolgt durch ein Gremium, bestehend aus dem Landrat, den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden und den Mitgliedern des Kreisausschusses. Die abschließende Entscheidung wird beim Ministerium der Finanzen in Mainz getroffen.
Aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg wurden die Vorhaben zur energetischen Sanierung der Kindergärten der Ortsgemeinde Alpenrod und des Kindergartenzweckverbandes Mörsbach sowie die energetische Sanierung der Turnhalle in Roßbach priorisiert. Weiterhin sollen den Ortsgemeinden Borod für die Sanierung des Gemeindehauses, Giesenhausen für die Sanierung des „Haus Alhäuser“ und Wied für Sanierung des Gemeindehauses Förderungen zu teil werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss weiterhin, eine Zuwendung der rhenag in Höhe von 7.500 € für die Betreuung der Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde Hachenburg anzunehmen.

Bürgermeister Klöckner zeigte sich erfreut über einen Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz für die Jugendtheatertage in Höhe von 3.500 € sowie einer finanziellen Unterstützung der Westerwald Bank zur Förderung des „Festivals der Kulturen“ am 25.08.2016, welches die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Alter Markt“ fortsetzen wird.
Weiterhin gab er bekannt, dass die KEVAG Telekom noch in diesem Jahr den Ausbau des Glasfasernetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg zum Abschluss bringen werde. Somit stehen den Bürgerinnen und Bürgern Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Auftrag zur Lieferung und Montage von Smartboards an die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Zudem beschloss das Gremium, den Auftrag für die Planung und Bauleitung der Schaffung einer Mensa in der Grundschule am Schloss Hachenburg an einen ortsansässigen Architekten zu vergeben.

 

Die Grundschule am Schloss Hachenburg bekommt eine Mensa im Schulgebäude - eine weitere Verbesserung des Ganztagsangebots wurde damit auf den Weg gebracht.

Mit dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am Dienstag, dem 16. Februar erfolgte der offizielle Startschuss zur Umgestaltung des bisher für Musikunterricht und Schülerbibliothek genutzten Mehrzweckbereichs im Erdgeschoss der Schule in einen Speiseraum mit angeschlossenem Küchen- und Lagerbereich.
Bürgermeister Peter Klöckner, Schulleiterin Kerstin Hekmat-Fard und der beauftragte Planer Christoph Hilpisch freuen sich, dass damit das mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 gestartete Angebot zur Teilnahme an Ganztagsunterricht einen weiteren, wichtigen Entwicklungsschritt erfährt. Bisher wurde das Mittagessen der Schulkinder für zwei aufeinander folgende Gruppen in der Stadthalle zubereitet und eingenommen. Das Prinzip der gemeinsamen Tischgruppen erforderte an den Ganztagsschultagen Montag bis Donnerstag jeweils den Aufbau und Abbau der Essplätze.
Mit der größer gewordenen Akzeptanz der Ganztagsschule bei den Eltern - derzeit besuchen 110 Schulkinder von 251 der Schule den Ganztagsunterricht - war dann dieser ausgelagerte, wichtige Teil der gemeinsam verbrachten Zeit in der Schule immer wieder ein Ansatzpunkt für Überlegungen zur Veränderung. Da allerdings Raumreserven zunächst im Gebäude nicht zur Verfügung standen, wurde vom Schulträger in einer Machbarkeitsstudie ein Umbau in angrenzenden, städtischen Gebäuden untersucht, der sich aber als nicht wirtschaftlich umsetzbar darstellte.
Zu guter Letzt waren es die neuen Vorgaben des präventiven Brandschutzes, die eine Lösung brachten. Nachdem eine Fluchttreppe am Gebäudeäußeren die Räume im Dachgeschoss voll tauglich für Unterrichtszwecke erschloss, konnte die Umplanung gestartet werden. Dabei war es für die Schule wichtig, dass die bisherige Musikerziehung mit der umfassenden Instrumentenausstattung, wieder einen ständig nutzbaren, eigenen Bereich erhält, der nunmehr dort entsteht. Der Lesebereich für die Schülerinnen und Schüler findet ebenfalls einen neuen Platz.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 200.000 € für die geplante Umbaumaßnahme entfällt ein großer Anteil auf diese Arbeiten. Bei der Gestaltung der Mensa werden die Kinder laut Aussage von Frau Hekmat-Fard auf jeden Fall eingebunden, Schließlich erfolgen alle diese Maßnahmen in erster Linie für sie, damit sie gemeinsam Lernen, gemeinsam Essen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.