Was ist eigentlich los im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums?

Na, so Einiges !

Das erläuterten die Leitungskräfte, Stephanie Brenner und Sarah Frank, bei einem Gespräch mit der Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis.

Der an das vorhandene Gebäude harmonisch angefügte Anbau mit Thekenbereich und Abstellflächen bietet auf ca. 75 qm Nutzfläche regelmäßig zu wechselnden Nutzungszeiten wöchentlich zwei Bands und der Hip Hop Tanzgruppe Gelegenheit zum Proben.

Für die Ausgestaltung der eigenen Arbeit haben sich die Möglichkeiten des Mitarbeiterteams und weiterer Kooperationspartner ebenfalls erweitert und werden für Suchtpräventionstage, Jugendtreffleiterschulungen oder die Ausbildung und Begleitung von Jugendscouts an weiterführenden Schulen regelmäßig genutzt.

Der Vorteil des Raumgewinns liegt insbesondere darin, dass es keine Einschränkungen im laufenden Betrieb mit offenen Angeboten zum Spielen, Reden o.a. gibt, wenn ein besonderes Projekt wie beispielsweise ein Robotik-Kurs oder Yogatermine das Programm des Jugendzentrums ergänzen und erweitern. Das ist den Besucherinnen und Besuchern sehr wichtig, wie die Leiterinnen betonen, denn für viele von ihnen ist dieser Treffpunkt ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung und bietet außerdem eine vertrauensvolle Atmosphäre für Gespräche und die Suche nach Lösungsmöglichkeiten und Unterstützung bei Problemsituationen.

Auch wenn vorrangig eigene Termine und Reservierungen aus der Programmgestaltung des Jugendzentrums die Raumnutzung bestimmen, besteht bei entsprechend freier Kapazität die Möglichkeit einer Anmietung gegen ein vergleichsweise günstiges Entgelt sowie einer Kautionszahlung um z.B. als Jugendlicher mit Freunden einmal außerhalb der elterlichen Wohnung den Geburtstag zu feiern. Gleiches gilt für Anfragen von Eltern, die für ihre Kinder eine Geburtstagsfeier mit mehr Gästen organisieren möchten, als in der Wohnung Platz haben. Diesem Aspekt einer selbstorganisierten Nutzung war im Entstehungsprozess der Planungen zur Erweiterung durch die damals mitwirkenden Mitglieder des Jugendparlaments große Bedeutung beigemessen worden, wusste Gabriele Greis aus den geführten Gesprächen zu berichten.

Die aufgewendete Investitionssumme von rd. 280.000 €, die notwendige Umbau- und Erneuerungsmaßnamen im Bestand des Gebäudes mit umfasste, ist jedenfalls gut angelegt und Interessenten für die Raumnutzung können sich mit ihren Ideen und Terminwünschen gern unmittelbar an das Jugendzentrum wenden.

„Anders Streiten“ lernen – Kinder lösen Konflikte selbst

Schnuppertag zum „Bensberger Mediationsmodell“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grundschulen in der VG Hachenburg
Zuhören, ausreden lassen, sich in sein Gegenüber hineinversetzen, um mit klaren Regeln und Sprachritualen gemeinsam konstruktive Wege zu finden, einen Streit friedlich und selbständig zu lösen. Angeleitet durch die Schulsozialarbeiterin und angehende Schulmediatorin Anna Pfeifer, lernen die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg anders zu streiten. In der mediativen Streithilfe nach dem Bensberger Mediationsmodell liegt der Focus nicht auf der Frage  „Wer ist schuld?“, vielmehr werden alle Beteiligten nach dem „Was ist passiert?“ gefragt. Wie können wir wieder einen gemeinsamen Weg finden und was wollen wir dafür tun?                                                                                                                „Die Effekte sind spürbar: Kinder mit sozialen und empathischen Fähigkeiten sind weniger aggressiv und eher bereit, sich für andere einzusetzen und ihnen beizustehen“ (Ulla Püttmann; Empathie ist Lernbar in Die Grundschulzeitschrift 262.263 / 2013 S. 11).
Um diese Form der „Streitkultur“ kennen zu lernen, nahmen Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte aus Ganztag und Betreuung der unterschiedlichen Grundschulen an einem „Schnuppertag zum Bensberger Mediationsmodell (BMM)“ im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums Hachenburg teil. Durch den Tag führten die kompetenten ReferentInnen Ulla Püttmann, Mediatorin und Ausbilderin des Bundesverbands Mediation sowie Trainerin BMM und Lars Lindner, Schulleiter und Schulmediator. Hier wurden Grundlagen der Prävention und Intervention des BMM vermittelt und viele Tipps und Übungen für die praktische Durchführung im Unterricht gegeben.
Mit viel Engagement und Offenheit für diese neue Form der Konfliktlösung setzten sich die Teilnehmerinnen in Rollenspielen und praktischen Trainingseinheiten für eine baldige Umsetzung in ihrem pädagogischen Alltag ein. Kinder, die von ihren LehrerInnen so ausgestattet und auf ihr Leben vorbereitet werden, kommen in unserer sich rasch verändernden Gesellschaft mit diesen notwendigen Kompetenzen viel besser zurecht und haben gleichzeitig mehr Lust aufs gemeinsame Lernen.

Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hachenburg – Altstadt hat begonnen

Gutes Beispiel für Bürgerbeteiligung


Hachenburg: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten begrüßte der neue Leiter des Landesbetriebes Mobilität Diez, Lutz Nink, die zahlreichen Gäste anlässlich des Baubeginns in der Altstädter Ortsdurchfahrt. Etwa zwei Jahre lang werden die Bauarbeiten dauern, die dort gemeinsam vom Land, den Verbandsgemeindewerken Hachenburg und der Stadt Hachenburg durchgeführt werden. Auf der 1,3 Kilometer langen Strecke werden die Versorgungsleitungen für Wasser und Kanal erneuert, die Straße bekommt eine neue Decke und die Nebenanlagen (Gehwege und Plätze) werden neu gestaltet. Ebenso wird die Straßenbeleuchtung erneuert. Insgesamt werden dort rund 3, 2 Millionen Euro investiert. Davon übernimmt das Land etwa 1,6 Mio €, eine gute Million Euro investiert die Verbandsgemeinde, die Restkosten werden von der Stadt und den Anliegern getragen.


Die Bürger wurden vor Maßnahmenbeginn über den Projektstart informiert.
Bürgermeister Peter Klöckner erinnerte in seinen Ausführungen an die vielfältigen Erörterungen in Stadtrat, Ortsbeirat und in den vielen Anlieger – bzw. Einwohnerversammlungen. Schon seit dem Jahre 2002 beschäftige man sich mit dieser Maßnahme und über vier Jahre dauerten die Diskussionen um Alternativtrassen durch den Kahlars bzw. über den Hebeberg.
Letztendlich entschieden sich aber die Bürger und der Stadtrat für einen Bestandsausbau auf der bestehenden Trasse. Wegen der intensiven Bürgerbeteiligung konnte auf ein zeitintensives Planfeststellungsverfahren verzichtet werden. Der gesamte Grunderwerb erfolgte auf freiwilliger Basis.

Nach dem grundsätzlichen Hachenburger OK konnte dann mit Unterstützung von Hendrik Hering (MdL) der Straßenausbau in die entscheidende Phase treten. Nun stehen die Gelder bereit und die Firma Robert Schmidt, Müschenbach, die zurzeit die Restarbeiten in der Hachenburger Fußgängerzone abwickelt, kann jetzt ein neues Großprojekt starten.

Stadtbürgermeister Röttig danke den Partnern Land und Verbandsgemeinde bei der gemeinsamen Baumaßnahme. Mit Freude berichtete er darüber, dass es gelungen sei, kurzfristig einen Hauserwerb zu tätigen, um den Trassenverlauf in der Ortsmitte zu optimieren.

Ortsvorsteherin Anne Nink zeigte sich erfreut, dass mit diesem „Mammutprojekt“ die Altstadt einen großen Schritt nach vorne mache. Sie zeigte sich überzeugt davon, dass neben dem Straßenbau auch private Sanierungsmaßnahmen an Häusern im Trassenverlauf folgen. Den Bürgerinnen und Bürgern bot sie - bezüglich der Gestaltung der Nebenanlagen an, sich mit Ideen einzubringen und die bestehenden Infokanäle (regelmäßige Baubesprechungen, Telefonkontakte) zum Bau zu nutzen.


Auch in der Hachenburger VG-Verwaltung wird ein Baustellentelefon (Tel. 02662/801-999) eingerichtet, um zeitnah über die Baumaßnahme zu unterrichten.
Die Beteiligten wünschten den Bauarbeitern unfallfreies „Schaffen“ und baten die Anwohner um Geduld bei den bestehenden Einschränkungen.

 

Anzahl der beurkundeten Geburten und Eheschließungen in der Verbandsgemeinde Hachenburg gestiegen

Sehr erfreut zeigt sich das Standesamt der Verbandsgemeinde Hachenburg über die jüngste Auswertung der durchgeführten Beurkundungen im Jahr 2015. So sind die eingetragenen Geburten im Zeitraum von 2011 – 2015 stetig angestiegen, so dass im abgelaufenen Jahr ein Höchstwert von 743 Geburten erreicht wurde.

Auch die Anzahl der Eheschließungen in unserer Verbandsgemeinde ist im Jahr 2015 auf 154 Trauungen angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 16 Hochzeiten.
Das vermehrte Interesse an einer Vermählung in der Verbandsgemeinde Hachenburg resultiert auch aus der Auswahl an zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, die auch gerne von Brautleuten aus den umliegenden Nachbarverbandsgemeinden genutzt werden. Ebenfalls kehren Paare mit „Hachenburger Wurzeln“ für den wichtigsten Tag in ihrem Leben gerne in die einstige Heimatstadt zurück. So wurden im vergangenen Jahr 102 Ehen im Trausaal des Vogtshofs geschlossen, der mit seinem schönen Ambiente - wo Fachwerk auf Moderne trifft - auch ausreichend Platz für alle Hochzeitsgäste bietet. Die familiäre Atmosphäre unseres Trauzimmers im Verwaltungsgebäude nahmen im letzten Jahr 49 Paare in Anspruch. Mit der Idee, das Brauen mit dem Trauen zu verbinden, hat die Westerwald-Brauerei Hachenburg drei Brautpaare und ein gleichgeschlechtliches Paar besonders angesprochen.

Im Durchschnitt geben sich pro Jahr zwei bis drei gleichgeschlechtliche Paare in Hachenburg das Ja-Wort.

Leider musste auch bei den beurkundeten Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 23 auf nunmehr 335 Tote verzeichnet werden. Der Höchstwert aus dem Jahr 2013 mit 388 Verstorbenen wurde jedoch glücklicherweise deutlich unterschritten. Leitet Herunterladen der Datei einDownload der Statistik

Standesamt Hachenburg

Bunt und gar nicht alt - das SenioreninForm

Seit mehr als 15 Jahren erfreut eine Beilage viermal im Jahr nicht nur die älteren Leser der Zeitschrift Inform. Das SenioreninForm bringt auf acht Seiten Berichte über unsere Heimat, Industrie, Anekdoten zum Schmunzeln, Mundartliches und Gedichte - sie ist prall voll mit Information und Unterhaltung.

Verantwortlich hierfür ist eine bunte Truppe kreativer Menschen, die sich für die Ausgaben an festgelegten Terminen im Seniorenraum des Vogtshofes treffen. Lange Zeit stand das SenioreninForm unter der Leitung von Herrn Wilfried Klevers, der auch die Leitartikel verfasste. Herr Klevers hat 2015 den Führungsstab aus gesundheitlichen Gründen an Ursula I. Schrader abgegeben, nachdem sie einstimmig vom Team der Beilage als Nachfolgerin gewählt worden war. Unter dem Motto »Gemeinsam sind wir stark« soll es unter ihrer Leitung weitergehen.

Obwohl es keine Schwerpunkte in der jeweiligen Arbeit gibt, hat sich doch herausgestellt, dass es bestimmte Stärken und Neigungen des Redaktionsteams gibt. Franz-Paul Jäger, Gertrud Hombach und Renate Gwiß sind u.a. für Beiträge in Mundart verantwortlich. Rainer Thiel kümmert sich um die Bearbeitung der Druckvorlagen, Layout und Gestaltung. Er schreibt aber auch Artikel über die Dörfer unserer Verbandsgemeinde. Für Humor und Reiseberichte ist Heidi Wendtland zuständig. Ursula I. Schrader schreibt - so wie man es in ihren Büchern lesen kann - über Traditionen, Stilrichtungen, Menschlichkeit und Verlorenes aus unserer Heimat. Ebenso verfasst sie für jede Ausgabe der Zeitung ein Gedicht.

So wird das SenioreninForm auch von aktuellen und lebenspraktischen Inhalten bereichert. Immer wieder neu, bunt und vielseitig – die Beilage ist aus dem Hachenburger Kulturleben kaum noch wegzudenken.

Allerdings beschäftigt das Redaktionsteam ein Thema sehr - nämlich der Nachwuchs. 
„Es wäre schön, wenn wir auch einmal den einen oder anderen jungen Neuzugang in unseren Reihen begrüßen könnten“, sagt Ursula I. Schrader und fügt verschmitzt hinzu: „Der Begriff „jung“ fängt bei uns ab 60 Jahre an!“  Gesucht werden sympathische und teamfähige Menschen, die kreativ sind und gut schreiben können. Außerdem sollte natürlich auch die Bereitschaft zu kontinuierlicher Mitarbeit bestehen.

Wenn Sie Interesse haben die netten Menschen um Ursula I. Schrader kennenzulernen, dann melden Sie sich unter a.becker@hachenburg-vg.de oder 02662/801104 - die Verbandsgemeinde stellt gerne den Kontakt her.

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Verbandsgemeindeturnier

Der Fußballsommer geht in die Verlängerung


Für alle Fußballfans der Region war der Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich sicher ein willkommener, positiver Einstieg in diesen tollen Wettbewerb und gemeinsam fiebert man der Fortsetzung des Turniers entgegen, das sonntags am 10. Juli in Paris endet.

In der Verbandsgemeinde Hachenburg geht es dann allerdings mit regionalem Fußball sofort weiter, und zwar mit der erneuten Austragung des Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturniers, das vom 11. bis 16. Juli auf den Sportplätzen in Roßbach und Mündersbach stattfinden wird.

Bei der Auslosung zu dem Turnier am vergangenen Donnerstag in der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßte Gabriele Greis zahlreiche Vertreter der beteiligten Mannschaften, die sich zur Teilnahme anlässlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums der SG Mündersbach/Roßbach gemeldet hatten. Nach einer längeren Pause ist dies eine willkommene Gelegenheit, wieder einen Wanderpokal der Verbandsgemeinde auszuspielen und für die Zukunft die weiteren Ausrichter der Veranstaltung zu benennen.

Aus zehn beteiligten Teams wurden per Auslosung durch Frau Greis folgende Gruppen gebildet und der Spielplan festgelegt.

Sowohl aufgrund der regionalen Zusammenstellung wie auch der Gruppenzusammensetzung nach Klassenzugehörigkeit wurde Gabriele Greis durchweg eine glückliche Hand bestätigt und man kann sich auf interessante Begegnungen freuen.

Für das kommende Jahr 2017 wurde der SV Gehlert als Ausrichter festgelegt.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg und der ausrichtende Veranstalter, die SG Roßbach/Mündersbach, hoffen auf reges Zuschauerinteresse und laden ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Spielplan

Aufgaben werden vielfältiger

Routiniert – aber ohne Routine – werden die Aufgaben in den Verbandsgemeinden im Bereich der Flüchtlings- und Asylarbeit gemeistert. So werden aktuell von der Verbandsgemeinde Hachenburg knapp 250 Asylsuchende betreut, davon fast 70 Kinder und Jugendliche.

Dabei haben sich im Laufe des letzten Jahres die Aufgaben verändert bzw. erweitert. Waren es vor gut einem Jahr überwiegend allein reisende junge Männer, so kommen heute auch viele Familien zu uns.

Nach wie vor reicht es nicht aus, nur eine Wohnung und den monatlichen Scheck zur Verfügung zu stellen. Wenngleich kein Anspruch auf eine darüber hinaus gehende Hilfe und Betreuung besteht,  wird den Asylsuchenden jede Menge Hilfe und freiwillige Leistungen zu Teil.

Da gibt es zum einen viele hilfsbereite Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und den neuen Mitbürgern helfen, sich im fremden Umfeld zu Recht zu finden. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise. Sei es durch Patenschaften, Fahrdienste, durch Hilfe beim Erlenen der Sprache, durch Knüpfen von Kontakten und u.v.m.

Zum anderen wird die Integration der Asylsuchenden von der Verbandsgemeinde Hachenburg zusätzlich durch freiwillige Leistungen unterstützt.  

Unter anderem durch die zusätzlich eingestellten Betreuer, Frau Yousif und Frau Frosin, die mit ihren vielfältigen Sprachkenntnissen aus dem Alltag der Asylsuchenden nicht mehr wegzudenken sind. Sie helfen bei Übersetzungen, bei Behördengängen, Schul- und Kindergartenanmeldungen und bei allen anderen  Problemen im Alltag weiter.

Im Wartebereich des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeindeverwaltung wurde die Möglichkeit eröffnet, freies WLAN zu nutzen. Die Asylsuchenden sind häufig gut vernetzt und so können sie mit ihren Freunden und Familien in Kontakt bleiben, aber auch Informationen suchen und finden sowie Übersetzungsprogramme nutzen.

Neben Zuschüssen z. Bsp. zu Fußballschuhen zwecks Teilnahme am Vereinsleben, wird ein besonderes Augenmerk auf die Förderung zum Erwerb der Sprache und der Erwerbstätigkeit gelegt.

Die Flüchtlinge erhalten Informationen zu Sprach- und Integrationskursen und Hilfe zur Anmeldung bei Bildungsinstituten und Kursen beim Arbeitskreis Integration und Asyl in Hachenburg. Zusätzlich werden Lehrmaterial und Fahrtkosten zu Deutschkursen übernommen.

Anmeldungen zu Beratungsterminen beim Integrations-Center Montabaur sowie Praktikumsplätze werden vermittelt und bei den Formalitäten zum Erlangen der Arbeitserlaubnis geholfen. Arbeits-/Sicherheitskleidung wird zur Verfügung gestellt.

Um beim Erwerb der Sprache zu helfen, Fertigkeiten zu stärken und Strukturen des Arbeitsalltages zu erlernen, werden gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten (sog. 1,05 € - Jobs) zur Verfügung gestellt und vermittelt. Gut 100 solcher Arbeitsgelegenheiten wurden seit Oktober vergangenen Jahres angeboten, aktuell arbeiten ca. 55 Personen gemeinnützig.

Unterstützung und Hilfe hat viele Gesichter, viele Facetten, viele Möglichkeiten. Genauso vielfältig wie die Menschen, die zu uns kommen, mit ihren Geschichten und Sorgen im Gepäck, sind auch die Hilfen zur Integration.

Abenteuer beginnen im Kopf

Bücher lesen und gewinnen

Lesesommer Rheinland-Pfalz vom 4. Juli bis 3. September 2016 in der Stadtbücherei Hachenbur

Auch in diesem Jahr können alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren im Rahmen des Lesesommers Rheinland-Pfalz in der Stadtbücherei Hachenburg exklusiv und kostenlos die neuesten Kinder- und Jugendbücher ausleihen und lesen. Mit etwas Glück gewinnt man dabei auch tolle Preise.
Wie im letzten Jahr wird es wieder  einen Wanderpokal geben. Die angemeldete Klasse mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern bekommt am Ende des Lesesommers den Pokal überreicht. Dieser Pokal wird dann ein Jahr lang in der Klasse bleiben und die Schüler daran erinnern, wie viele fleißige Leser in der Klasse sind.

Am 04.07.2016 startet der Lesesommer in Hachenburg mit einer Eröffnungsparty für alle Teilnehmer, neben einer Fußballrallye warten die aktuellsten Bücher auf euch!

Exklusiv für alle Lesesommer-Clubmitglieder steigt zum Abschluss des Lesesommers am 23.09.2016 um 15:00 Uhr eine Abschlussparty mit LeseTheater „Gespensterjäger auf eisiger Spur“, Urkundenverleihung und einer großen Tombola.

Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher liest und bewertet, erhält eine Urkunde und nimmt nach den Ferien auch an einer landesweiten Verlosung teil.

Weitere Informationen zum Lesesommer gibt’s im Internet unter www.lesesommer.de und bei der Stadtbücherei Hachenburg, Tel. 02662-939451 oder unter stadtbuecherei@hachenburg.de 

Kreisel von Hachenburg Richtung Altenkirchen macht nun was her

Zumindest ästhetisch war es bisher kein Vergnügen für Autofahrer, den Kreisverkehr von Hachenburg Richtung Altenkirchen zu passieren. Damit ist es nun vorbei: In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde und der Stadt Hachenburg hat der Landesbetrieb Mobilität kurzerhand Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen. Und die können sich sehen lassen. Das Erscheinungsbild wird nun durch Zierschotter und Pflanzen optisch aufgewertet, umrahmt von einer neu aufgetragenen Erdschicht auf der viel Grün sprießen kann.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Fußball ist klasse! – Die spannendsten Fußballgeschichten 


Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 05.07.2016 in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die Autos tragen Fähnchen, auf den Schulhöfen und in der Stadtbücherei werden Fußball-Sammelbildchen getauscht und viele Kinder schauen sich die spannenden Fußballspiele während der Fußball-EM an und drücken ihrer Lieblingsmannschaft die Daumen.

Beim letzten Leseclubtreffen vor den Sommerferien dürfen alle Kinder, die Freude am Lesen haben, aus dem Buch „Fußball ist klasse!“ vorlesen. Nachdem wir den spannenden Fußballgeschichten gelauscht haben, wartet auf alle Leseclubmitglieder für jeden gesammelten Stempel in ihrem Leseclubausweis eine kleine Überraschung.

Am 4. Oktober startet der neue Kinder-Leseclub nach der langen Sommerpause mit spannenden und lustigen Geschichten für Grundschüler. Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Fundsache

Im Fundbüro der Verbandsgemeindeverwaltung wurde ein GPS-Gerät abgegeben.
Der Eigentümer kann sich das Gerät während der Dienstzeiten im Bürgerbüro persönlich abholen.
Bei Fragen bzgl. der Fundsache wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros unter der Tel.-Nr. 02662/801–0, Durchwahlen –140, -141, -142 oder –149.