Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg

zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2016 


Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2016 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

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Bürgermeister Peter Klöckner für vierte Amtszeit ernannt

Beigeordnete Greis und Bürgermeister Klöckner

Nach der erfolgreichen Wiederwahl am 13. März 2016 wurde Bürgermeister Peter Klöckner in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 28.06.2016 mit Wirkung vom 01.09.2016 für weitere acht Jahre zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg ernannt.

Die Ernennung wurde von der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis vollzogen, die es sich nicht nehmen ließ, den zahlreichen Zuhörern im Saal einen kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit des amtierenden Bürgermeisters zu gewähren. Immerhin, so die Erste Beigeordnete weiter, leitet Peter Klöckner schon über 25 Jahre die Geschicke der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Nach Überreichung der Ernennungsurkunde bedankte sich Peter Klöckner allem voran bei den Wählerinnen und Wählern, die ihm ein so großes Vertrauen ausgesprochen haben. Einen weiteren Dank richtete er an die Mitglieder des Verbandsgemeinderates und seiner Ausschüsse, an die Ortsbürgermeister/innen und an die Verwaltungsmitarbeiter.

Für die Zukunft wünscht er sich weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Die Glückwünsche stellvertretend für den gesamten Verbandsgemeinderat überbrachte Ratsmitglied Johannes Kempf.

Gabriele Greis auch weiterhin hauptamtliche Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg 

Der sich anschließende Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Wahl der/des hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Im Vorfeld hatten sich zwei Bewerber um dieses Amt beworben.

Allerdings obliegt dem Rat das Vorschlagsrecht der Kandidaten. Seitens der SPD-Fraktion wurde Gabriele Greis vorgeschlagen. Weitere Vorschläge aus den Reihen des Gremiums erfolgten nicht.

Anschließend stimmten die Mitglieder des Verbandsgemeinderates Hachenburg in geheimer Abstimmung über die Wahl von Gabriele Greis ab. Nach Auszählung aller gültigen Stimmen wurde das Wahlergebnis wie folgt festgestellt: 25 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung

Gabriele Greis nahm die Wahl an und bleibt damit für die nächsten acht Jahre hauptamtliche Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg.


Dagmar Wagner zur stellvertretenden Schiedsperson gewählt

Im weiteren Verlauf der Sitzung hatte der Verbandsgemeinderat über die Besetzung der stellvertretenden Schiedsperson zu entscheiden.

Die Bewerberin für das Amt, Dagmar Wagner aus Müschenbach, stellte sich dem Gremium vor und wurde anschließend für die Amtszeit von fünf Jahren einstimmig gewählt.

Die Ernennung selbst wird auf Vorschlag des Verbandsgemeinderates vom Direktor des zuständigen Amtsgerichtes in Westerburg vorgenommen.

Einrichtung eines Seniorentaxis

Der sich anschließende Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Einrichtung eines Seniorentaxis.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Angebot eines Jugendtaxis innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde auf Antrag der SPD-Fraktion im Jahre 2015 das Ziel verfolgt, die Einrichtung eines Seniorentaxis zu ermöglichen. Die in den zuständigen Ausschüssen ausgearbeiteten Richtlinien für ein Seniorentaxi wurden dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt. Dieser stimmte einstimmig für die Einrichtung eines Seniorentaxis zum 01. Dezember 2016 Leitet Herunterladen der Datei einDownload Richtlinien.

Vorstellung Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte die Schwerpunkte aus dem erarbeiteten Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg vor. Das Konzept selbst wird Anfang September 2016 fertiggestellt sein und in den einzelnen Ausschüssen zur Beratung vorgelegt.

Das Konzept sieht mehrere Schwerpunkte vor. So wird die Einrichtung einer Planstelle für das Klimaschutzmanagement bei den Verbandsgemeindewerken vorgeschlagen.
Weiterhin beschäftigt sich das Klimaschutzkonzept mit der Ausweitung des Nahwärmenetzes, der Einführung eines kommunalen Energiemanagements in der Verbandsgemeinde und in den Ortsgemeinden. Letzteres soll den Ist-Zustand der bestehenden Liegenschaften unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes ermitteln.

Weiterhin wird eine klimafreundliche Entsorgung des anfallenden Klärschlammes angestrebt und die Einführung eines virtuellen Kraftwerkes angeregt.

Als weiterer Punkt dieses Konzeptes ist die Unterstützung der Bevölkerung bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen vorgesehen. So könnte die Verbandsgemeinde gebündelte Informationen zum Klimaschutz ausgeben und ggf. klimafreundliche Umbauten durch einen finanziellen Ausgleich unterstützen.

Weitere Informationen aus der Sitzung

In seinen Bekanntgaben teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg verschiedene Zuwendungen erhalten habe:

-Programm zur Förderung der Jugendarbeit im ländlichen Raum 
12.300,00 EUR
-Unterstützungsfonds nach § 109 b des Schulgesetzes für die 
Wahrnehmung von inklusiv-sozialintegrativen Aufgaben im Schulbereich
5.379,29 EUR
-für die Mehraufwendungen im Jahr 2015 im Zusammenhang mit der
Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen 72.900,00 EUR
-zur Förderung der offenen Jugendarbeit 2.012,51 EUR

 
Darüber hinaus teilte der Vorsitzende mit, dass derzeit Gespräche mit der Westerwald-Netz GmbH (vormals rhenag Reinische Energie AG) bezüglich des Ausbaus des Gasnetzes geführt werden und die Ortsgemeinde Gehlert zwischenzeitlich an das bestehende Netz angeschlossen wurde. Die Ortsgemeinden Höchstenbach, Mündersbach und Wied befinden sich noch in einer Projektierung. Darüber hinaus finden Mitte Juli in den drei Ortsgemeinden jeweils Infoabende statt.
In diesem Zusammenhang teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass der bestehende Gaskonzessionsvertrag im Jahre 2018 ausläuft und die Bekanntmachung im Bundesanzeiger bereits erfolgt sei. Aufgrund der Komplexität der Materie wurde die Firma Dornbach GmbH aus Koblenz mit der fachlichen Begleitung beauftragt.

Abschließend teilte der Vorsitzende mit, dass sich die liquiden Mittel der Verbandsgemeinde Hachenburg zum 31.12.2015 auf rd. 700.000 EUR beliefen.

Im nicht öffentlichen Teil der Verbandsgemeinderatssitzung wurden u. a. Aufträge für die Sanierung der Rundsporthalle in einer Größenordnung von rd. 540.000 EUR vergeben.

 

Von magischen Toren und Dracheneiern

Erlebnispädagogische Projekttage an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach

Das Durchschreiten des „magischen Tores“ kann nur durch geschickte Absprachen und Unterstützung der Klassenmitglieder gelingen und Kreativität und Teamwork sind gefragt, wenn es darum geht ein „Drachenei“ mit Materialien des Waldes so zu polstern, dass es seinen ersten Flug unbeschadet überstehen kann. Angeleitet durch Schulsozialarbeiterin Anna Pfeifer lösten die Schülerinnen und Schüler der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach diese und weitere knifflige Aufgaben mit großer Begeisterung und Durchhaltevermögen. Die kleine Grundschule im Westerwald legt großen Wert darauf, ein Ort des Lernens und Lebens zu sein. Ein Ort, an dem sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen, sich gegenseitig wertschätzen und gemeinsam miteinander und voneinander lernen. Gemeinsame Projekttage mit erlebnispädagogischen Inhalten tragen einen wichtigen Teil dazu bei. Die Schülerinnen und Schüler werden vor Herausforderungen gestellt, die nur durch die Gruppe als funktionierendes Team bewältigt werden können. Wichtige Fähigkeiten wie gegenseitiges Zuhören, Kompromissbereitschaft, Nutzung der Stärken und Rücksichtnahme auf die Schwächen einzelner Mitglieder werden hier erlernt. Die Kinder begreifen sich selbst als Teil einer Klassengemeinschaft, zu der sie beitragen können und von der sie Wertschätzung und Unterstützung zurückbekommen. Sie lernen, sich für andere einzusetzen und Gemeinsames zu schaffen.

„Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Verbandsgemeinde Hachenburg

Öffentliche Abschlussveranstaltung in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg am 08.06.2016


Nach gut einjähriger Bearbeitungszeit nun liegt die Ausarbeitung des Klimaschutzkonzepts vor. Aus diesem Anlass lud die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg zur öffentlichen Abschlussveranstaltung ein. Neben den Rednern dieses Abends begrüßte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis im voll besetzten Sitzungssaal zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Initiativen und Vereinen, Schulen und Kindergärten, Unternehmen, Energieversorgern, politische Verantwortliche und Mandatsträger sowie Mitarbeiter aus der Verbandsgemeindeverwaltung und den Verbandsgemeindewerken und zeigte sich erfreut über so viel Resonanz.

Seit Frühjahr 2015 bearbeiten Mitarbeiter der Transferstelle Bingen (TSB) das Klimaschutzkonzept im Auftrag der Verbandsgemeinde Hachenburg. Viele Daten wurden zusammengetragen, von der TSB ausgewertet und Potenziale ausgelotet. Diverse Workshops zu unterschiedlichen Themen, deren Ergebnisse in das Konzept einflossen, boten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv am Entstehungsprozess des Konzepts zu beteiligen. Mit der Ausarbeitung liegt nun ein umfassender Überblick über den Stand des Klimaschutzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie zu den Potenzialen zur Verbesserung des Klimaschutzes durch Reduzierung des CO2-Ausstoßes vor. Dies werde, so Greis, die Grundlage für eine langjährige Entwicklung zu einer klimafreundlichen Kommune darstellen und keineswegs das Ende eines Prozesses bedeuten.

Die Herren Münch und Bastek, welche das Klimaschutzkonzept seitens der TSB betreuen, halten dabei eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis 2030 um bis zu 40 % gegenüber 2014, dem Basisjahr der Betrachtung, für realistisch.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg betreibt in Sachen Klimaschutz bereits mit großem Engagement Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen. Beispielhaft sei hier das kommunale Nahwärmenetz in Hachenburg, das zahlreiche öffentliche Liegenschaften mit Wärme versorgt, oder die Nutzung des Klärschlamms zur Energiegewinnung, ein von den Verbandsgemeindewerken angestoßenes Projekt, zu nennen. Bedauert wurde hingegen, dass die Potenziale durch einen Ausbau der Windenergie entsprechend der ursprünglichen Planungen der Verbandsgemeinde aus Artenschutzgründen nicht nutzbar sind.
Ausbaufähig sind im Raum Hachenburg wiederum die Nutzung der Elektromobilität sowie die Aktivitäten jedes einzelnen Bürgers. So besteht durch Gebäudesanierungen (Dämmen, Fensteraustausch, etc.), Austausch alter Elektrogeräte gegen energiesparende Geräte oder Einsatz einer Photovoltaikanlage für jeden Einzelnen Möglichkeiten, zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase beizutragen.

Für viele Maßnahmen gibt es Fördermittel, wie sie z. B. durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten werden. Bei der Auswahl des richtigen Förderprogramms stehen die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz helfend zur Seite. Peter Müller von der Energieagentur RLP / Regionalstelle Westerwald führte in einem Vortrag durch den Förderdschungel und stellte einige Programme beispielhaft vor.

Für eine erfolgreiche Umsetzung und eine dauerhafte Berücksichtigung des Klimaschutzes in der Arbeit der Verwaltung und der Gremien sahen alle Redner den Bedarf eines sogenannten „Kümmerers“. Einen kleinen Erfahrungsbericht über die vielfältige Arbeit im Klimaschutzmanagement gab Daria Paluch zum Besten. Sie ist bei der Verbandsgemeinde Wörrstadt als Klimaschutzmanagerin seit rund 1,5 Jahren für die Bündelung von Informationen, für Ausschreibungen und Einholen von Angeboten, als Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger, für Förderungen sowie eine breite Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Die Personalkosten einer solchen mit viel Projektmanagement und Kommunikation verbundenen Stelle sowie weitere förderfähige Ausgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Sachkosten und Prozessunterstützung seien mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf drei Jahre mit einer Regelförderquote von 65% förderfähig. Die Förderung kann um weitere zwei Jahre mit einer geringeren Förderquote in Höhe von 40 % verlängert werden. Die bisherigen Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen dabei, dass sich die Kosten in jedem Fall bezahlt machen. Mit viel Überzeugungsarbeit und Engagement, so Paluch, sei es wichtig, ein Bewusstsein für den dringend erforderlichen und lohnenswerten Energiewandel in der Bevölkerung zu schaffen.

Für die Verbandsgemeinde Hachenburg gilt es  nun, das vorliegende Klimaschutzkonzept Schritt für Schritt umzusetzen. Ein erster Schritt in diese Richtung wird die Vorstellung der endgültigen Fassung und der Beschluss des Konzepts in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates voraussichtlich am 04.10.2016 sein. 

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L 288 Erneuerung der Oberbachbrücke zwischen Alpenrod und Hachenburg, Vorankündigung der Vollsperrung zwischen der 30. und 35. Kalenderwoche

Der LBM Diez weist darauf hin, dass die L 288 zwischen Alpenrod und Hachenburg wegen Brückenerneuerungsarbeiten voraussichtlich ab der 30. Kalenderwoche (25.07.2016), bis voraussichtlich zur 35. Kalenderwoche gesperrt wird.
Hintergrund ist die Erneuerung der Oberbachbrücke zwischen Alpenrod und Hachenburg. Das vorhandene Brückenbauwerk aus dem Anfang des vergangenen Jahrhunderts weist erhebliche Schäden auf, die die Verkehrssicherheit auf Dauer beeinträchtigen würden. Der genaue Baubeginn und damit auch der Vollsperrung kann derzeit noch nicht angegeben werden, da das neue Brückenbauwerk aus Betonfertigteilen errichtet wird und sich die Fertigung produktionsbedingt um Tage verschieben kann. Der Baubeginn und das Bauende können sich demnach noch geringfügig verändern. Der Hintergrund der gewählten Bauweise ist die kurze Vollsperrungsdauer und damit die möglichst geringe Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer. Der LBM wird den Beginn der Vollsperrung dann noch einmal kurzfristig über die Tageszeitungen bekannt geben.
Der LBM bittet die Verkehrsteilnehmer aus den vorgenannten Gründen zudem aufmerksam auf entsprechende Ausschilderungen und Hinweise zu achten sowie um Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen.

Sprechtag des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland Pfalz und Beauftragter für die Landespolizei, Dieter Burgard, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Die nächste Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger aus dem Westerwaldkreis ihre Anliegen und Probleme mit Dieter Burgard persönlich zu besprechen, besteht am Dienstag, den 16. August 2016, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg. Anmeldungen nimmt das Büro des Bürgerbeauftragten, Telefon 06131/ 2 89 99 99, (Frau Jaudes) bis zum 08. August 2016 entgegen. 
                                                                                                                             
Der Bürgerbeauftragte hat seinen Sitz beim Landtag und arbeitet eng mit dem Petitionsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz zusammen. Seine Aufgabe ist es unter anderem, bei Problemen mit einer Verwaltung nach Lösungen zu suchen. Unabhängig setzt er sich für eine schnelle Klärung ein und versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Annäherung der Positionen zu erreichen.

Der Beauftragte für die Landespolizei  ist Ansprechpartner bei Bürgerbeschwerden oder Anregungen zur Polizei des Landes. Ebenso können Polizeibeamte sich mit Eingaben im Zusammenhang mit der Ausübung ihrer Tätigkeit direkt und ohne Einhaltung des Dienstwegs an ihn wenden.

Schriftliche Eingaben/Beschwerden können per Brief, per Telefax, per E-Mail oder über die Internetseite und telefonisch an Dieter Burgard, 55116 Mainz, Kaiserstr. 32, Telefon: 06131/ 2 89 99-0, Fax: 06131 / 2 89 99 89, E-Mail: poststelle@derbuergerbeauftragte.rlp.de eingereicht werden. Die aktuellen Termine von weiteren Sprechtagen finden Interessierte im Videotext, Tafel 725, im SWR Fernsehen. Informationen über die Arbeit des Bürgerbeauftragten sowie das Online-Formular sind im Internet unter: www.derbuergerbeauftragte.rlp.de  abrufbar.

SG Mündersbach/Roßbach gewinnt beim Fußballturnier der Verbandsgemeinde Hachenburg 2016

Ab dem 11. Juli 2016 haben sich 10 Teams in zwei Gruppen auf den Sportplätzen in Mündersbach und Roßbach dem Wettbewerb um den Verbandsgemeinde-Wanderpokal gestellt. Am Samstag, dem 16. Juli 2016, überreichte dann die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis diese Auszeichnung und eine Geldprämie an die siegreiche Mannschaft der SG Mündersbach/Roßbach.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 24 Partien gespielt, zuletzt eben das Finale, das die ausrichtende SG gegen die Mannschaft der SG Atzelgift/Nister mit 5:0 Toren für sich entscheiden konnte. Istvan Retyi Attila, Michael Smilowski, Matthias Dreser per Foulelfmeter, Dennis Bragin und Florian Lipinski trugen sich hier in die Torschützenliste ein. Insgesamt erzielte der Turniersieger mit 24 Treffern in sechs Spielen auch die meisten Tore. Vorher standen sich beim Spiel um Platz 3 die Mannschaften des SC Berod-Wahlrod und der SG Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau gegenüber, welches der SC Berod/Wahlrod ebenso deutlich mit 5:1 gewann. Auch die Teams auf den Plätzen 2 bis 4 konnten sich alle über Zuwendungen in die Mannschaftskasse freuen.

In den vorangegangenen Tagen fanden die Gruppenspiele statt. So qualifizierten sich aus der Gruppe A die SG Alpenrod/L/N/U mit 12 Punkten und die SG Atzelgift/Nister mit 9 Punkten für das Halbfinale, aus der Gruppe B zogen der SC Berod/Wahlrod als Gruppenerster (12 Punkte) und die SG Mündersbach/Roßbach mit 9 Punkten in das Semifinale ein. Die beiden Halbfinals gingen am Freitag, 15. Juli 2016 über die Bühne. Hier konnte zunächst der B-Ligist, die SG Mündersbach/Roßbach, nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen den A-Ligisten der SG Alpenrod/L/N/U, triumphieren und im anschließenden zweiten Halbfinale setzte sich ebenfalls die klassentiefere Mannschaft der SG Atzelgift/Nister deutlich mit 4:0 gegen den SC Berod/Wahlrod durch und machte den Finaleinzug perfekt. So standen sich letztlich im Finale die beiden Gruppenzweiten aus der Vorrunde gegenüber.

Spannende Begegnungen, zahlreiche Zuschauer, ein passender Turniermodus und die absolut gelungene Betreuung der Turnierwoche durch die ausrichtende SG Mündersbach/Roßbach, die das 25-jährige Vereinsjubiläum feierte, bestätigten, dass das Wiederaufleben des Turniers eine gute Idee war. Keines der 24 Spiele endete torlos.

Wer dann in 2017 den Wanderpokal erhalten wird, entscheidet sich wieder in der 2. Woche des Monats Juli. Organisiert und durchgeführt wird das Turnier im kommenden Jahr vom SV Gehlert.

 

Erhalt der kleinen Dorfschulen als wichtiges Ziel

Nun soll auch in Roßbach der Eingang mit den Schülertoiletten vom Schulhof abgegrenzt werden. Deutlich erkennbar ist auch das durch Vandalismus beschädigte Fallrohr. Solchen – überflüssigen – Beschädigungen wird durch die Einhausung ebenfalls Einhalt geboten.
An der Sonnenbergschule in Müschenbach wurde bereits vor einiger Zeit eine sogenannte „Einhausung“ des vormals offenen Pausenhofes hergestellt (Querbau links).

Schulausschuss beschäftigt sich vor Ort mit der Etatplanung

Für acht Grundschulen hat die Verbandsgemeinde Hachenburg die Verantwortung der Schulträgerschaft und ist für eine optimale Ausstattung und die entsprechenden Gebäude zuständig. Bereits vor Beginn der Sommerferien wurden im Ausschuss für Jugend, Schule, Sport und Soziales die Wünsche der Schulen für das kommende Haushaltsjahr vorbesprochen und werden dem Verbandsgemeinderat zum Beschluss empfohlen.
Wie in jedem Jahr besuchte der Ausschuss einige ausgewählte Grundschulen der Verbandsgemeinde. In diesem Jahr konnten Schulleiter Peter Vogel von der Otfried-Preußler-Grundschule in Roßbach und Schulleiterin Gabriele Greher von der Grundschule Kroppacher Schweiz in Kroppach die Kommunalpolitiker begrüßen. Während es in Kroppach um Überlegungen zu Wärmedämmung und Außenanlagen ging, wurde in Roßbach die Planung einer Einhausung des Schuleinganges in die Wege geleitet. Diese Maßnahme soll die Schule nicht nur vor Vandalismus schützen, sondern vor allem auch dafür sorgen, dass Schulkinder in einem geschützten Umfeld die Toiletten besuchen können. Diese sind bislang von außen allgemein zugänglich, was zur Bauzeit der Schule üblich war, dem heutigen Standard aber nicht mehr entspricht.
Einig war sich der Ausschuss darin, dass gerade die kleinen Grundschulstandorte in den Ortsgemeinden erhalten werden sollen, denn kurze Beine brauchen kurze Wege. Ausschussvorsitzende Gabriele Greis ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, dass auf eine gleichermaßen gute Ausstattung in allen Schulen – auch an den kleinsten - geachtet wird. „Wir schätzen alle Schulen – unabhängig von ihrer Schülerzahl – gleichermaßen und diese Wertschätzung muss sich auch in der Ausstattung ausdrücken.“ betont sie. „Aber natürlich soll jede Schule auch ihre ganz eigenen Stärken herausarbeiten können und ein eigenständiges Profil haben und das ist auch an allen Standorten der Fall.“
Gerade die kleinen Standorte haben den Vorteil, dass die Schule für die kleinen Menschen noch übersichtlich ist und schnell vertraut wird. Diese Sicherheit ist eine gute Basis um den Grundstein der schulischen Ausbildung zu verankern.
Diese Haltung wurde auch in Zeiten durchgehalten, in denen Schülerzahlen rückläufig waren und teilweise Klassen – wie zum Beispiel an der Grundschule Atzelgift-Streithausen - zusammengelegt wurden. „Derzeit gibt es allerdings eher das umgekehrte Problem, nämlich dass wir sehr viele Schülerinnen und Schüler haben und uns an der einen oder anderen Stelle Gedanken über eine räumliche Erweiterung oder Umgestaltung machen müssen.“ erläutert Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Aber auch in diesen Fällen werden wir uns dafür einsetzen, kleine Schulen für kleine Menschen und kurze Wege für kurze Beine zu erhalten.“

„Kultur lässt den Löwen erst brüllen!“

Hachenburger Kulturzeit stellt neues Halbjahresprogramm vor


Ein Spiegel der Gesellschaft und des Zeitgeists – auch das ist Kulturarbeit, wie jetzt auf der Vorstellung des neuen Veranstaltungskalenders der Hachenburger Kulturzeit deutlich wurde, nachdem Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig die Anwesenden herzlich begrüßt hatte. Auf den über 80 Seiten gibt es viele Beispiele für diesen Ansatz von Kulturreferentin Beate Macht, die mit Kulturarbeit mehr erreichen will, als das Publikum ausschließlich zu unterhalten.
Allen voran steht hierfür der „Treffpunkt der Kulturen“, der am 25. August seine Premiere feiert. Mit der Veranstaltung setzt die Kulturzeit zusammen mit der Verbandsgemeinde Hachenburg ein musikalisches Ausrufezeichen für Toleranz und Frieden. „Kultur verbindet, baut Vorurteile ab und schafft Akzeptanz“, erklärt Macht die Idee hinter dem Event, das die Open-Air-Reihe „Treffpunkt Alter Markt“ abschließen wird. Bürgermeister Peter Klöckner stellte den Bezug zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen her: „Wer hätte gedacht, dass in unseren Parlamenten je wieder Rechtspopulisten sitzen werden?“, gab sich der Verwaltungschef nachdenklich. Viel zu oft müssten ganze Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer Herkunft und Religion als Sündenböcke herhalten. Hachenburg mit Menschen aus über 50 Nationen stehe dagegen für Vielfalt und Integration. Und genau dies werde beim „Treffpunkt der Kulturen“ deutlich werden. Dr. Salamat Schiftah wird zum Beispiel mit seinem Afghan Esemble die Besucher zum Tanzen und Mitsingen bringen mit schwungvoller Folklore. Und Six Nation werden mit ihrem pulsierenden Sound-Mix aus Reggea, Ska und Latin Flair begeistern.
Auch das restliche Kulturzeit-Programm kann sich sehen lassen. „Wir schaffen es, immer noch einen oben drauf zu setzen!“, sagte Klöckner stolz. So findet man einen gelungenen Mix aus bekannten Namen, gepaart mit einzigartigen Nachwuchstalenten wieder im Kleinkunstprogramm der Kulturzeit. Am 2. September rast Ennio Marchetto in Papierkleidern durch die internationale Papierwelt. Hachenburg darf sich auf eine unvergessliche Show freuen, in der Ennio Stars wie Madonna, Cher oder Michael Jackson zum Leben erweckt. „Sein Auftritt ist so einzigartig – wenn man dort nicht hingeht, bereut man es definitiv!“, ist sich Beate Macht sicher.
Der aus TV-Sendungen wie der Heute-Show bekannte Stand-Up-Migrant Abdelkarim lässt das Publikum am 4. November an seinem Leben „Zwischen Ghetto und Germanen“ teilhaben, authentisch und vor allem selbstironisch.
Ebenfalls im November heißt es wieder „Vorhang auf“ für das Figurentheater-Festival. Alle zwei Jahre gibt es herausragende Stücke der besten Puppenspieler Deutschlands zu sehen. Kinder wie Erwachsene dürfen sich auf mystische, märchenhafte und humorvolle Stücke freuen. Ein Highlight von vielen sind die Inszenierungen von Marc Schnittger. Der preisgekrönte Puppenspieler komplementiert am 12. November seine Theater-Trilogie über das Tripychon „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch. Dabei zieht er das Publikum in den Bann einer faszinierenden Mischung aus Figurentheater, Schauspiel und Musik. Abgründig, komisch und philosophisch geht es am 19. November in „Jekyll und Hyde“ zu – einem von der Kritik gefeierten Ein-Personen-Stück, das nicht nur unterhält, sondern zum Nachdenken anregt.
Und am 28. Oktober erwartet Hachenburg eine einzigartige Kombination aus tiefsinnigen und melancholischen Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor: Michael Fitz avancierte als Tatort-Kommissar der leisen Töne  zum Publikumsliebling – und als Musiker spielt er sich in ausverkauften Konzerten in die Herzen des Publikums. „Michael Fitz singt so wunderbar, dass ich ihn einfach einladen musste“, begründet Beate Macht ihre Entscheidung für das Multitalent.
Bereits am 4. August besucht ein junges Ausnahmetalent der deutschen Musikszene den Alten Markt. Die 20-jährige Sängerin und Violinistin Jörgis Tielsch sorgt zusammen mit vier gestandenen Musikern für Gänsehautfeeling. Ihr neues Album heißt „Kleine Stadt, großes Kino“ – und passt damit perfekt zu Hachenburg. Eine Woche später transportiert Pat Fritz seine stimmgewaltige Americana Musik am Kopf vorbei direkt ins Herz auf dem Alten Markt.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Halbjahres-Programm der Kulturzeit. Erneut tritt das Team um Beate Macht den Beweis an, weshalb Hachenburg den Titel „Kulturhauptstadt des Westerwald“ zu Recht trägt. Aber was macht die Arbeit des Kulturreferats eigentlich so erfolgreich – und wo liegen die Grenzen? Überraschende Antworten nicht nur zu dieser Frage liefern Macht und Professor Dr. Jürgen Hardeck am 6. September mit ihrem Vortrag „Kultur lässt den Löwen erst brüllen!“. Soviel sei jetzt schon verraten: Ein Erfolgsgarant besteht in der effektiven Kooperation zwischen Stadt, Verbandsgemeinde und anderen Kulturanbietern – oder wie es Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig auf den Punkt bringt: „Es geht nur gemeinsam!“ Und ein so umfangreiches Kulturprogramm ist ohne die Förderung großzügiger Sponsoren schlicht undenkbar. Darum bedankt sich die Kulturzeit ganz herzlich bei der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, Rhenag, der Sparkasse Westerwald-Sieg, Robu Glasfiltergeräte, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, der Westerwald Bank, der Westerwald Brauerei, Troika sowie „einblick-design“ und „pinta“, die sich wieder für die ansprechende Gestaltung des Veranstaltungskalenders verantwortlich zeichneten.

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Die Verbandsgemeinde Hachenburg beabsichtigt, drei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge zu veräußern.
Es handelt sich um drei Tragkraftspritzenfahrzeuge, welche über mehrere Jahrzehnte hinweg treu ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtet haben und inzwischen durch neue Fahrzeuge ersetzt wurden.

Alle drei Fahrzeuge sind grundsätzlich fahrtüchtig, wobei jedoch in allen Fällen die Hauptuntersuchung fällig ist. Die Abgabe erfolgt ohne feuerwehrtechnische Ausstattung.

Die Veräußerung der drei Fahrzeuge kann sowohl zusammen als auch einzeln an den meist bietenden Interessenten erfolgen, wobei ein Mindestgebot in Höhe von 400 Euro je Fahrzeug gefordert wird.

Interessenten können sich an die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Herrn Rainer Schütz, Tel. 02662/801-130, Email: r.schuetz@hachenburg-vg.de, wenden.


Fahrzeug 1:

Ford Transit, Bj. 1985, Ottomotor mit einer Leistung von 57 kW, zul. Gesamtmasse 3.200 kg, Kilometerstand 11.823, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Albert Ziegler GmbH, Giengen an der Brenz

 



Fahrzeug 2:

Ford Transit, Bj. 1984, Ottomotor mit einer Leistung von 57 kW, zul. Gesamtmasse 3.200 kg, Kilometerstand 10.922, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Albert Ziegler GmbH, Giengen an der Brenz

 


Fahrzeug 3:

VW LT 31, Bj. 1981, Ottomotor mit einer Leistung von 55 kW, zul. Gesamtmasse 3.360 kg, Kilometerstand 13.146, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Magirus, Ulm