Nistersteg bei Heuzert dank junger Männer aus Eritrea wieder begehbar

Die vielen Wanderer in der schönen Kroppacher Schweiz wird es freuen: Der Nistersteg bei Heuzert ist wieder in Ordnung. In den letzten Jahren barg der morsche Holzbelag ein erhebliches Risiko. Der Steg war mehrfach, zuletzt ein ganzes Jahr, gesperrt und ein romantischer Wanderpfad entlang der Nister vom Westerwaldsteig abgeschnitten. Auf Anregung von Bürgermeister Peter Klöckner nahmen die jungen Eritreer aus Kroppach das Projekt in Angriff. Der alte Belag wurde abgebaut. Danach wurde der neue Belag aus Kunststoffdielen mit Holzdekor in größeren Teilen vorgefertigt und eingebaut. Keine ganz einfache Arbeit über der Nister, die ein gutes Teamwork erforderte. Auch die nicht mehr standfesten Teile des Geländers sind erneuert worden. Der Steg dürfte nun wieder viele Jahre nutzbar sein. Er ist als Zuweg zum Westerwaldsteig und ins Tal der Großen Nister auch vom Parkplatz am Friedhof Heuzert über einen schönen Naturpfad zu erreichen.
Bürgermeister Klöckner und die Ortsgemeinde Heuzert danken den jungen Männern aus Eritrea recht herzlich für ihre engagierte Arbeit. Sie haben in den letzten Monaten nicht nur mit Fleiß Deutsch gelernt, sondern an mehreren Objekten handwerkliche Fähigkeiten erworben. Dabei hat sie Karl-Heinz Groß aus Heimborn unterstützt. Neben den vielen ehrenamtlichen Betreuern, persönlichen Kontakten und gemeinsamem Sport sollen auch gemeinnützige Arbeiten zur Integration beitragen. Von den sieben Männern hatten schon vier in den Sommerferien einen Praktikumsplatz. Das zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Alle hoffen auf einen Ausbildungsplatz nach dem Abschluss des zurzeit laufenden Deutschunterrichtes.

Sperrung der L 288 Alpenrod-Hachenburg

Bei der derzeitigen Baumaßnahme des Landesbetriebes Mobilität zur Erneuerung des Brückenbauwerkes am Oberbach wurden im Laufe der 33. KW die einzelnen Betondurchlass-Elemente geliefert und auch versetzt. Nach Angabe des LBM Diez sind bei der Fertigung und Lieferung dieser Einzelelemente unvorhersehbare Verzögerungen entstanden, wodurch der ursprüngliche Fertigstellungstermin zum 26.08. nicht eingehalten werden kann. Die endgültige Fertigstellung der Maßnahme und die damit gleichzeitig verbundene Aufhebung der Vollsperrung ist für den 16.09.2016 vorgesehen.

Anzahl der Einwohner steigt weiter an

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 30.06.2016)


Nach der Gemeindestatistik haben sich im Halbjahresvergleich zum 31.12.2015 die Einwohnerzahlen wieder leicht erhöht.
In der Verbandsgemeinde Hachenburg ist die halbjährliche Einwohnerzahl um 85 Personen von 23.997 auf 24.082 Mitbürger angestiegen. Davon leben im „Hachenburger Westerwald“ insgesamt 12.082 Frauen und 12.000 Männer.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich ebenfalls leicht erhöht. Waren es zum Jahreswechsel 1.236 Personen, so sind es zur Jahresmitte 1.335. Dies sind 5,5 % am Gesamtanteil der Bevölkerung im Bereich der Verbandsgemeinde. Die Gesamtzahl der ausländischen Mitbürger teilen sich 740 Männer und 595 Frauen.
In der Verbandsgemeinde Hachenburg leben derzeit 10.424 evangelische Bürger und 7.772 römisch-katholische Bürger. Die Anzahl der Personen sonstiger Glaubensrichtung bzw. ohne Religion liegt aktuell bei 5.886 und ist somit um 208 Personen innerhalb der letzten 6 Monate angestiegen.

Die Gemeinden Luckenbach (+5,73 % ⇒ 36 Einwohner mehr), Linden (+5,37 % ⇒ 8 Einwohner mehr),  Welkenbach (+3,38% ⇒ 5 Einwohner mehr) und Wied (+2,24 % ⇒ 11 Einwohner mehr) konnten im Halbjahresvergleich auf ansteigende Bevölkerungszahlen blicken.
Die höchsten Einbußen mussten die Gemeinden Winkelbach (-5,31 % ⇒ 12 Einwohner weniger), Kroppach (-2.42 % ⇒ 16 Einwohner weniger) und Mörsbach (-2,16% ⇒ 10 Einwohner weniger) hinnehmen.

Der Familienstand der Einwohner im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg stellt sich wie folgt dar: 47,71 %  der Einwohner (11.489) sind verheiratet, 35,99 % (8.669) sind ledig, 7,52 % (1.810) sind verwitwet, 7, 44 % (1.792) sind geschieden, 0,11 (27) % leben in eingetragener Lebenspartnerschaft und bei 1,21 % der Mitbürgern (292 Personen) ist der Familienstand nicht bekannt.

Leitet Herunterladen der Datei einDie beigefügte Gemeindestatistik bezieht sich nur auf Personen mit Hauptwohnsitz.

Das Bürgerbüro informiert und erinnert:

Neues Bundesmeldegesetz seit 1. November 2015

Seit dem 1. November 2015 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Damit gelten zugleich neue Regelungen, die von Bürgerinnen und Bürgern z. B. bei einem Wohnungswechsel beachtet werden müssen. Eine Regelung des neuen Bundesmeldegesetzes wird hier zur Erinnerung nochmal dargestellt: 

Änderungen bei der An- und Abmeldung:

Es bleibt bei der in Deutschland bekannten Pflicht zur An- und Abmeldung bei der Meldebehörde. Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.
Die Abmeldung einer Wohnung bei der Meldebehörde ist nur erforderlich, wenn nach dem Auszug aus einer Wohnung keine neue Wohnung in Deutschland bezogen wird. Dies ist z. B. der Fall, wenn Deutschland verlassen, also der Wohnsitz in das Ausland verlegt oder eine Nebenwohnung aufgegeben wird. Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich – sie muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde erfolgen.
Wer in das Ausland umzieht, kann bei der Abmeldung künftig bei der Meldebehörde seine Anschrift im Ausland hinterlassen. Die Auslandsanschrift wird im Melderegister gespeichert. In diesem Fall kann die Behörde z. B. im Zusammenhang mit Wahlen mit der Bürgerin oder dem Bürger Kontakt aufnehmen.
Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, die für die Hauptwohnung zuständig ist.

Die Einzugsbestätigung (Wohnungsgeberbestätigung) des Vermieters ist bei Anmeldung verpflichtend.

Wieder eingeführt wird die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers bzw. des Wohnungseigentümers bei der Anmeldung und bei der Abmeldung (z. B. beim Wegzug in das Ausland). Damit können künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Wohnungsgeber bzw. die Wohnungseigentümer müssen den Mieterinnen und Mietern seit dem 1. November 2015 (Einführung des Bundesmeldegesetzes) den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Die Wohnungsgeberbescheinigung ist stets bei der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt vorzulegen. Das hierfür zu verwendende Formular der „Wohnungsgeberbestätigung gem. § 19 Abs. 3 BMG“  können Sie bei der für Sie zuständigen Meldebehörde des Zuzugsortes in Empfang nehmen oder
Leitet Herunterladen der Datei einhier herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass An- und Abmeldungen seit dem 01. November 2015 nicht mehr ohne die Bestätigung des Wohnungsgebers erfasst werden können.

Bei Fragen zum neuen Bundesmeldegesetz stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros selbstverständlich während der Dienstzeiten auch telefonisch unter den folgenden Rufnummern zu Ihrer Verfügung:

Frau Pfeiffer 02662/801-140
Frau Meyer 02662/801-141
Frau Miller/Frau Schnorr 02662/801-142
Frau Stein 02662/801-149

 

 

13. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

Montag, 05.09.2016, 18 bis 19.30 Uhr, Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle

Herzliche Einladung!

In diesem Jahr präsentieren sich über 60 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region, um vielfältige Ausbildungsberufe vorzustellen.

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung Interessierte.

Für die Jugendlichen bietet es sich an, ihre Bewerbungsmappen für einen Ausbildungsplatz bzw. ein Praktikum dabeizuhaben, um diese im persönlichen Gespräch mit der infrage kommenden Firma vorzulegen.

Wie immer besteht die Möglichkeit, sich am Stand Nr. 59 an der Nebeneingangstür mit Getränken oder einem Imbiss zu versorgen.

Die Liste der teilnehmenden Firmen und den Standplan der Rundsporthalle finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.