Ein vergnüglicher Vorlese-Nachmittag

K. W. Breidenstein

K.W. Breidenstein liest wieder 

Dienstag, 11. Oktober, 15:00 Uhr
Vogtshof/Löwensaal, Mittelstraße 2, Hachenburg

Vom Struwwelpeter über Grimms Märchen bis zu Rilke und Tucholsky und natürlich auch Wilhelm Busch für Senioren(innen) und solche, die es werden wollen. K.W. Breidenstein liest wieder – diesmal am Dienstag, 11. Oktober, um 15:00 Uhr im Vogtshof/Löwensaal, Mittelstraße 2, Hachenburg. Kaffee, Kuchen und Häppchen organisiert von Frau Monika Spingler. Eintritt frei.  Platzreservierungen über 02662/ 946745.         

Abschluss des Lesesommers 2016

Gruppenfoto Lesesommerabschlussfest
Gruppenfoto Lesesommerabschlussfest

Eine Veranstaltung mit Gruselfaktor, Witz und Charme

Die landesweite Aktion „Lesesommer“ für Kinder und Jugendliche von 6 -16 Jahren fand auch dieses Jahr großen Zuspruch in der Stadtbücherei Hachenburg. Von den 265 angemeldeten Teilnehmern haben 186 lesebegeisterte Kinder und Jugendliche ihr Ziel erreicht und konnten ihren Clubausweis mit mindestens drei nachweislich gelesenen Büchern füllen. Insgesamt wurden von den erfolgreichen Teilnehmern in diesem Jahr 1422 Bücher mit unglaublichen 140.626 Seiten gelesen.
Das Büchereiteam ist von diesem Ergebnis beeindruckt und überzeugt, dass ihre Auswahl der vielen neuen, spannenden Bücher zur Begeisterung und dem Erfolg beigetragen hat.
Entsprechend der großen Resonanz dieser riesigen Leseförderaktion herrschte in den Ferien immer großer Andrang in der Stadtbücherei.
Wie viel Freude die Kinder beim Lesen hatten, merkte man bei jedem Besuch in der Bücherei. Mit großer Begeisterung berichteten die Teilnehmer, oft detailliert und ausführlich, den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über das gelesene Buch.
Schließlich war es dann endlich soweit und die erfolgreichen Lesesommer-Teilnehmer erschienen voller Spannung zu der Abschlussveranstaltung am Freitag, 23. September 2016 in der Stadthalle in Hachenburg.
Die Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann ehrte zunächst alle Besucher der Veranstaltung für die erfolgreiche Teilnahme am Lesesommer und dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die engagiert und gespannt den Erzählungen der Lesesommerteilnehmer lauschten, wenn diese bei Rückgabe aus den gelesenen Büchern berichteten. 
Dorothee Alley (Hattert) Dorothe Fährmann (Helmenzen), Berthold Brak (Altenkirchen), Ute Ramm (Mörsbach), Rosel Dennebaum, Doris Georg, Shalla Jamal Jameel, Inge Petzold, Ute Usinger, Anke-Wolf-Scheffen, Rümeysa Özcan, Erika Willer, Ajdina Dedic und Max Leue (alle Hachenburg) halfen ehrenamtlich mit.

Anschließend kündigte Frau Fährmann den Schauspieler Michael Hain an, der aus dem Buch „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke las und vor allem vorspielte – ein echtes Lesetheater.
Vor 133 Kindern verwandelte sich Herr Hain auf erstaunliche Weise sowohl optisch als auch darstellerisch in die verschiedensten Figuren, wie z.B. den kleinen Jungen Tom, seine vorlaute Schwester Lola oder die betagte Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Die Zuschauer durften mit lautem eingeübten HUHU und HAA an der Geschichte teilnehmen, daneben fungierten einige Zuschauer als „Nachwuchsschauspieler“ und konnten im Dialog mit Michael Hain ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

Gebannt durften alle an der Verwandlung vom ängstlichen Tom zu einem selbstbewussten und verantwortungsvollen Gespensterjäger teilnehmen, der das arme verjagte MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst) Hugo wieder zurück in sein Zuhause bringen möchte. Die gruselige Atmosphäre im dunklen Keller und quietschende Gartentore jagten vielen Zuhörern einen Gänsehautschauer über den Rücken.
Ob es Tom und Frau Kümmelsaft letztendlich gelingt, das böse UEG zu vertreiben und Hugo sein Zuhause zurück zu geben, blieb offen - der Ausgang der Geschichte steht im Buch geschrieben.

Die Büchereimitarbeiterinnen ehrten im Anschluss die erfolgreichsten Kinder des Lesesommers pro Klassenstufe:

Lilli Pfeiffer mit 28 Büchern und 1.467 Seiten (jetzige Klassenstufe 2)
Hagen Nixdorf mit 28 Büchern und 2.790 Seiten (jetzige Klassenstufe 3)
Philipp Krecké mit 53 Büchern und 5.898 Seiten (jetzige Klassenstufe 4)
Malina Macht mit 24 Büchern und 4.075 Seiten (jetzige Klassenstufe 5)
Sharin Thiel mit 9 Büchern und 2.524 Seiten (jetzige Klassenstufen 6)
Maren Knautz mit 15 Büchern und 3.586 Seiten (jetzige Klassenstufen 7)

Bei der anschließenden Verlosung gab es Gutscheine, verschiedene Sachpreise und natürlich auch Bücher zu gewinnen. Max Leue durfte als „Glücksfee“ während der Tombola 70 Gewinner benennen. Kein Kind ging an diesem Nachmittag mit leeren Händen nach Hause, denn es gab auch viele Trostpreise.

Zum Schluss der Veranstaltung erhielten alle anwesenden erfolgreichen Teilnehmer ihre Urkunden. Bei der Urkundenvergabe wurde die Büchereimitarbeiterin Tanja Wolf von den zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Ajdina Dedic und Rümeysa Özcan unterstützt.

Die zahlreichen Preise der Tombola wurden von der Hähnelschen Buchhandlung, der Buchhandlung Schmitt, dem Kino Cinexx, dem Löwenbad Hachenburg, der Westerwald Bank, der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Gelateria Brustolon gespendet.

Für alle erfolgreichen Teilnehmer, die beim Abschlussfest in der Stadthalle nicht dabei sein konnten, sind die Urkunden bis zum Ende der Herbstferien in der Stadtbücherei zum Abholen hinterlegt. Weiterhin werden alle Schulen der erfolgreichen Teilnehmer benachrichtigt mit der Bitte, die Lesesommerteilnahme im nächsten Zeugnis zu vermerken. Die Ziehung der landesweiten LESESOMMER-Preise aus allen abgegebenen Buchbewertungskarten findet im Landesbibliothekszentrum in Koblenz statt. Die Gewinner werden informiert.

Die Sonnenbergschule Müschenbach gewinnt das zweite Jahr in Folge den Lesesommer-Wanderpokal

Pokalübergabe
Pokalübergabe

Das große Geheimnis, welche Schule bzw. welche Klasse den Lesesommer-Wanderpokal im Schuljahr 2016/17 erhält, wurde bereits während dem Lesesommer-Abschlussfest gelüftet.
Mit großem Jubel  freuten sich die Kinder aus der 3. Klasse der Sonnenbergschule in Müschenbach über den Sieg.
Mit Spannung erwarteten  23 Jungen und Mädchen am  27. September zur ersten Stunde die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Hachenburg Tanja Wolf und Ute Fährmann, um bereits das zweite Schuljahr in Folge den Lesesommer-Pokal in Empfang zu nehmen. Auch in diesem Jahr war der Pokal mit glitzerndem und vor allem leckeren Naschwerk gefüllt.

Alle Grundschulklassen  der Verbandsgemeinde Hachenburg erhielten eine Einladung der Bibliothek, sich am diesjährigen Lesesommer als Schulklasse für den Lesesommer-Wanderpokal zur bewerben. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schüler und Schülerinnen einer Klasse als erfolgreiche Teilnehmer am Lesesommer teilnehmen.
Dem Aufruf der Bücherei folgten insgesamt 18 Schulklassen. Es beteiligten sich die Grundschulen aus Atzelgift, Müschenbach, Roßbach, Hachenburg und Hachenburg-Altstadt.
Mit insgesamt 15 erfolgreichen Schülern der Grundschulklasse 3 (vor den Ferien Klasse 2) aus Müschenbach und damit 65% Beteiligung, wurde diese Klasse zum zweiten Mal Sieger und erhielt zur Belohnung den Wanderpokal. Mit 50% Beteiligung war die Grundschulklasse 2 (vor den Ferien Klasse 1) aus Atzelgift mit Frau Süß als Klassenlehrerin, die zweitstärkste Klasse und verpasste somit nur knapp den Sieg.
Im nächsten Jahr bekommen alle Schulkassen wieder die gleichen Chancen, den Lesesommer- Wanderpokal zu gewinnen. Leider konnten nur die Schüler für den Wettbewerb gewertet werden, die am Ende des Lesesommers den Clubausweis abgegeben haben.
Die Schülerinnen und Schüler der 3.Klasse  sind stolz auf den liebgewonnenen Lesesommer-Wanderpokal. Die Klassenlehrerin Eleni  Boussaki und die Schuldirektorin Nicole Bauer freuten sich sehr darüber, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Schüler der Sonnenbergschule erfolgreich beim Lesesommer mitgemacht haben. 

Vollsperrung der L 288 zwischen Hachenburg und Alpenrod wegen Löwenlauf

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass am Samstag, dem 15.10.2016 die Landesstraße 288 zwischen Hachenburg und Alpenrod wegen dem Hachenburger Löwenlauf voll gesperrt werden muss.
Da derzeit die L 281 von Schneidmühle in Richtung Nistertal auch voll gesperrt ist muss der Verkehr an diesem Tag großräumig über Kirburg, Bad Marienberg, Dreisbach, Ailertchen, Langenhahn nach Westerburg und umgekehrt umgeleitet werden.
Für die Beeinträchtigungen während den Bauarbeiten und der Veranstaltung bittet der LBM Diez und der Veranstalter um Verständnis. 

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt Klimaschutzprojekte vor

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein–Westerwald kommt nach Hachenburg

Die vielfältigen Aktivitäten der VG Hachenburg im Klimaschutz werden oft besucht und dienen als Beispiel für kommunale Akteure. Am 1.11.2016 kommt die Klimatour des BÜNDNISSES KLIMASCHUTZ MITTELRHEIN -WESTERWALD zu Besuch. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 15 Verbänden in der Region. Bei der Klimatour sollen mehrere vorbildliche Projekte am Rhein und im Westerwald CO2-frei mit E-Bikes oder E-Autos über mehrere Tage angefahren werden, um u.a. auf die nächste Weltklimakonferenz in Marokko hinzuweisen. Es sind aber auch alle Bürger herzlich eingeladen, an den einzelnen Stationen interessante Klimaschutzprojekte zu besichtigen. Dabei ist keine Anfahrt mit dem Fahrrad notwendig. Wer sich allerdings sportlich betätigen will, kann die nächste Etappe am 2.11. von Hachenburg nach Langenbach mitfahren.
Alle, die nur an der Besichtigung teilnehmen wollen, treffen sich am 1.11. um 14.00 Uhr am Bahnhof Hachenburg mit den “Klimatouristen“. Es geht dann zu einer kurzen Einführung in die Aktivitäten der Verbandsgemeinde in den nahegelegenen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung. Danach wird die Nahwärmeversorgung der Verbandsgemeinde in der Nähe des Krankenhauses besichtigt, bis ca. 16.00 Uhr. Dann geht es zur Kläranlage, die sich mit Klärgas über ein Blockheizkraftwerk und eine Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Vielleicht reicht die Zeit noch für die Besichtigung der großen Freiflächenfotovoltaikanlage an der Straße von der B 413 nach Hattert.
Am interessantesten und wichtigsten ist die Veranstaltung um 18.00 Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung. Dort wird neben den vielen Projekten der Verbandsgemeinde auch das neue Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde vorgestellt. Es zeigt nicht nur, wie die VG ihre eigene Energieversorgung in Zukunft gestalten will, sondern auch was die Bürger tun können. An Letzterem haben in mehreren Arbeitsgruppen Bürger in einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung mitgewirkt.
In einem Pressetermin am 2.11. um 11.00 Uhr in der VG wird noch einmal über die Veranstaltung in Hachenburg und die Ziele der Klimatour berichtet und die nächste Etappe nach Langenbach beginnt.

Kuratorium erfreut über Krankenhausentwicklung

Strukturelle Veränderungen greifen


In der vor wenigen Tagen stattgefundenen Kuratoriumssitzung des DRK Krankenhauses in Hachenburg konnten die Kuratoriumsmitglieder unter Leitung von Achim Schwickert erfreuliche Nachrichten der Geschäftsleitung zur Kenntnis nehmen.
Vorausgegangen waren die in den letzten beiden Jahren geführten intensiven Verhandlungen über die Zukunft des Krankenhausverbundes Altenkirchen–Hachenburg. Auslöser waren „rote Zahlen“ in beiden Häusern und Überlegungen der Geschäftsleitung eines Krankenhausneubaus „auf der grünen Wiese“ zwischen Hachenburg und Altenkirchen. Diese Pläne sind erfreulich vom Tisch – so Schwickert, „denn wir möchten, dass sowohl in Altenkirchen als auch in Hachenburg die Patienten kurze Wege zu qualitativ hochwertiger Versorgung haben.“
Auch in der Mitarbeiterschaft herrschte eine große Unruhe und viele Personalwechsel führten zu zusätzlichen Verunsicherungen. 
Geschäftsführer Bernd Decker konnte nun mit positiven Fakten aufwarten. Durch den auf Kosten des Trägers installierten Linksherzkathetermessplatz konnten im abgelaufenen Jahr viele Patienten in Hachenburg behandelt werden, für das Jahr 2017 ist dort eine 24–Stunden-Versorgung vorgesehen. Die neuen Angebote in der Alterstraumatologie und Geriatrie liegen gut im Trend und die geburtshilfliche Abteilung konnte zu einer Hauptfachabteilung aufgewertet werden.
Decker skizzierte aber auch eine deutliche Kostenentwicklung, die neben Investitionen in den Linksherzkathetermessplatz und die neuen Strukturen hervorgerufen wurden. Darüber hinaus erschwere die unzureichende Krankenhausfinanzierung, z.B. durch Mehrleistungsabschläge und die Anpassung des Landesbasisfallwertes an einen bundeseinheitlichen Basisfallwert die wirtschaftliche Situation.
Decker führte weiter aus, dass Krankenhäuser der Zukunft interdisziplinär geführt werden. Deshalb seien im Interesse der Patientenversorgung gegenseitige Einsätze zwischen Altenkirchen und Hachenburg erforderlich.
In diesem Zusammenhang lobte Bürgermeister Peter Klöckner die verbesserte Informations– und Pressearbeit nach innen und außen. Gleichzeitig legte er Wert darauf, dass der Personaleinsatz zwischen den Häusern in Altenkirchen und Hachenburg ausgewogen stattfindet.
Ab Januar 2017 gibt es eine weitere Neuerung: An beiden Krankenhausstandorten wird ein eigener Ärztlicher Direktor zuständig sein.

Erfreut zeigte sich Decker auch über die Erhöhung des Ausbildungskontingentes in der Krankenpflegeschule auf 60 Plätze jährlich und die Übernahme von 12 Absolventen nach bestandenem Examen im August 2016 für das Verbundkrankenhaus.
Besonders positiv aufgenommen wurden im Kuratorium die Pläne des Trägers über geplante Baumaßnahmen. So soll eine Zentrale Notaufnahme und die Erweiterung der Intensivabteilung mit Intermediate-Care in Hachenburg baldmöglichst angegangen werden.
Für das Kuratorium stellten Landrat Schwickert und Bürgermeister Peter Klöckner fest, dass sich die Häuser nun auf einem guten Weg befinden und zukunftsfähig sind. Zwischen Träger und Kuratorium wurde vereinbart, in enger Abstimmung miteinander, eine konsequente Weiterentwicklung der Häuser betreiben zu wollen.
In Hachenburg werde nun eine medizinische Versorgung angeboten, die von der Bevölkerung akzeptiert werde. Das sei auch ein gutes Signal für die Mitarbeiterschaft.

Vom Steinzel zum Weltende

- eine Hommage an die Kroppacher Schweiz und ihre Bewohner

So lautet der Titel des neuen Films von Udo Kehl-digimedia aus Kirburg.
 
Der Film in Spielfilmlänge zeichnet ein buntes und lebhaftes Bild der herrlichen Landschaft an den unteren Nistern sowie von deren Bewohnern. Geschichtliche Hintergründe werden von dem Geschichtswissenschaftler Dr. Jens Friedhoff anschaulich erklärt und erläutert und an Originalplätzen dargestellt. Abt Range vom Zisterzienserklosters Marienstatt  stellt interessante und bisher kaum bekannte Details dieses alt-ehrwürdigen Klosters vor.
Der Kroppacher Hobbyentertainer Eberhard Birk präsentiert sein vielschichtiges  Können. Einige Gesangsgruppen, ein Holzrücker mit seinem Kaltblutpferd Napoleon, der Revierförster des Forstreviers Marienstatt, lokale Ereignisse wie Kirchweihfeste, Haxengrillen in Heuzert, eine Wanderung vom Steinzel bis zum Weltende, ein Strandfest mit lokalen Besonderheiten, sportliche Ereignisse wie das Fußballturnier in Astert, ein Alphornbläserquartett in Kundert, der Mörsbachmän in Mörsbach, die Gruppe Dance-Fitness, die Limbacher Dorfmusikanten und viele(s) mehr ergeben einen abwechslungsreichen Videofilm, der einen aktuellen Status der Bewohner der Kroppacher Schweiz und der Landschaft am Deutschen Eck des Westerwaldes darstellt.
Die Profisprecherin Alexandra Daub spricht die Kommentare.  Der Videofilm wurde in 4 K und Full Hd gedreht und ist zum Preis von 10,- Euro als DVD nach der Präsentation in Ihrem Dorfgemeinschaftshaus erhältlich. Der Eintritt ist kostenlos und unverbindlich. Die Präsentaion erfolgt auf einer drei Meter großen Leinwand mit Soundanlage in Full HD.
Die Termine (jeweils 19:30 ) in den einzelnen Gemeinden sind:


09.11. - DGH Heimborn
12.11. - DGH Astert
16.11. - DGH Stein-Wingert
17.11. - DGH Streithausen
18.11. - DGH Mörsbach
19.11. - HdG Limbach
21.11. - DGH Heuzert
23.11. - DGH Giesenhausen
24.11. - DGH Kroppach
25.11. - DGH Kundert
01.12. - DGH Atzelgift

Es wäre schön, wenn Sie zu diesem lokalen Filmereignis kommen könnten. Sie werden es ganz sicher nicht bereuen.

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Hattert

Junge Feuerwehrleute kommen mit dem Schlauch
Aus der Scheune dringt dichter Rauch
Eine Person wird geborgen

Hatterter Nachwuchs-Floriansjünger erlebten einen spannenden Tag

Die Jungen und Mädchen im Alter von 10 - 16 Jahren rückten samstags im Morgengrauen mit Gepäck und Schlafsack  ins Feuerwehrhaus ein. Betreut wurden die Jugendlichen von ihren Jugendwarten Thomas Nesbor, Stefan Triebel und John Lucas Weiß und unterstützt von bis zu 8 aktiven Feuerwehrmännern zur Bedienung der Autos, Maschinen und auch um den Unfallschutz der Truppe zu gewährleisten.
Bereits um 10.30 Uhr gab es den ersten Alarm aus der eigens  eingerichteten Feuerwehreinsatzzentrale Hattert. Innerhalb weniger Minuten rückte die Feuerwehr zur Brandbekämpfung aus. Außer Autofahren und die Motorpumpe bedienen mussten die Jungen und Mädchen alles selber machen. Nun machten sich die vielen Übungsstunden bezahlt und alles lief wie am Schnürchen: Funken, Lagebericht an die FEZ, Hydranten öffnen, Standrohr  und Verteiler setzen, Schnellangriff,  Atemschutzgeräte anlegen, Wasserförderung,  alles klappte schnell und zügig.  Es folgten noch 11 weitere Einsätze, die vorbildlich bewältigt wurden. Natürlich durfte Spiel und Spaß und auch das leibliche Wohl an diesem langen Tag nicht zu kurz kommen. Im Rahmen des Berufsfeuerwehrtages wurden auch die Urkunden zur bestandenen „Jugendflamme“ an die Jugendlichen übergeben, die die Empfänger stolz entgegennahmen. Der Berufsfeuerwehrtag endete am Sonntagmittag mit erschöpften, aber zufriedenen Teilnehmern.

Das Bürgerbüro informiert

Auskunftssperren und Widerspruch gegen Datenübermittlung


Die Meldebehörde trägt auf Antrag eine Auskunftssperre in das Melderegister ein, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der betroffenen Person oder einer anderen Person durch die Auskunftserteilung eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann (§ 51 Bundesmeldegesetz.

Die Auskunftssperre ist auf zwei Jahre befristet. Auf Antrag kann sie verlängert werden.

Antragsformulare zur Einrichtung einer Auskunftssperre erhalten Sie im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.
Im Antrag sind entsprechende Gründe für die Erforderlichkeit einer Auskunftssperre glaubhaft zu machen. Ergänzende Unterlagen können bei Bedarf angefordert werden.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrag Auskunftssperre

Daneben besteht auch die Möglichkeit einzelnen Datenübermittlungen zu widersprechen:


Auch hierfür erhalten Sie Antragsformulare zur Einrichtung der Übermittlungssperre im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.

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Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, eine bereits bestehende Auskunfts-/oder Übermittlungssperre zu widerrufen.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrag auf Löschung einer Auskunfts-/Übermittlungssperre

Weitere Informationen erhalten Sie zu den bekannten Dienstzeiten im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung:

Frau Pfeiffer (02662)801-140
Frau Meyer (02662)801-141
Frau Miller/Frau Schnorr (02662)801-142
Frau Stein (02662)801-149

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Gudrun Pausewang

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 08.11.2016, in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die witzigen Geschichten über den furchtlosen Räuber Grapsch sind längst ein Klassiker geworden und werden in netter Atmosphäre von Reiner Maklezow, 11 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.

Räuber Grapsch hat eine Freundin gefunden. Eine kleine Frau namens Olli verläuft sich eines Tages im Wald und kümmert sich seither liebevoll um den Räuber Grapsch. Sie putzt seine Höhle und bringt alles in Ordnung. Dem armen Räuber vergeht Hören und Sehen. Er bekommt von Olli Läusepulver aufs Haar, in den Bart und sogar auf Brusthaare und Augenbrauern gestreut und Zähne putzen muss er auch. Eines Tages begleitet Räuber Grapsch Olli zur Tante Hedwig, die zu Kuchen und Kaffee eingeladen hatte. Jedoch war es dort so eng und klein, dass einige schöne Porzellanfiguren zu Bruch gingen.
Wie Tante Hedwig auf den Vorschlag einer Hochzeit von Olli und Grapsch reagieren wird, erfahrt ihr beim nächsten Lese-Club-Treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Die Hilfe für Ruanda aus Hachenburg hat einen Namen - Dr. Christoph-Henning Bläsig

Dr. Bläsig mit Enkel auf dem Schoß und allen wichtigen Personen um ihn herum.
Staatsminister Roger Lewentz überreicht Dr. Bläsig die Auszeichnung.

Sichtlich bewegt nahm der mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnete Dr. Bläsig diese höchste Auszeichnung der Ministerpräsidentin Malu Dreyer durch ihren Vertreter, Staatsminister Roger Lewentz, im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg in Empfang.

Neben Familienangehörigen des Geehrten, Wegbegleitern aus den Anfangszeiten des 2005 in diesem Gebäude gegründeten Vereins sowie weiterer Mitglieder der Ruandahilfe Hachenburg e.V. begrüßte als Hausherr Bürgermeister Peter Klöckner eine hochrangige Delegation aus Mainz sowie den Vertreter des Westerwaldkreises, Kurt Schüler. Sie ehrten den Mann, der bis heute für die Menschen in einem der ärmsten Länder Afrikas die Hilfe zur Selbsthilfe verkörpert.

In seiner Ansprache schlug der Minister einen weiten Bogen von den Anfängen der Partnerschaft zwischen dem hiesigen Bundesland und dem Staat, der mit seiner überwiegend jugendlichen Bevölkerung um Entwicklung und Fortschritt bemüht ist. Eindrucksvoll schilderte er persönliche Erlebnisse von seinen Reisen und bezog sich dabei auch auf Begegnungen mit Dr. Bläsig. Dessen zahlreiche Aufenthalte und Aktivitäten z.B. um selbst vor Ort als Mediziner in Gesundheitsprojekten tätig zu sein oder Bauprojekte von Schulen, Gesundheitszentren oder einem Seniorenheim anzustoßen und zu begleiten haben ihm einen unglaublichen Bekanntheitsgrad besonders in der Region Gisagara eingebracht.

Von Anfang an hat der örtliche Verein auf eine gute Zusammenarbeit mit dem landesweit aufgestellten Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda und dessen Verantwortlichen gesetzt, dem mit Dr. Richard Auernheimer ein ausgewiesener Kenner sozialer Prozesse aktuell vorsteht. Tief verbunden mit dem Thema ist außerdem der gesamte Landtag - über sämtliche Parteigrenzen hinweg - wie Hendrik Hering als dessen Präsident hocherfreut mitteilte. Eine herausgehobene Stellung nehmen die Vereinsaktivitäten aus Hachenburg auch im Bereich des Westerwaldkreises ein, in dessen Gebiet zahlreiche weitere Initiativen engagiert die Entwicklung in dem afrikanischen Land unterstützen. Als Vertreter des Landrats war deshalb Kurt Schüler gern als Repräsentant des Landkreises nach Hachenburg gekommen.

Alle Anwesenden waren berührt von den Dankesworten der Hauptperson der bewusst familiär und eher zwanglos gehaltenen Zeremonie zur Übergabe der Verleihungsurkunde und der Verdienstmedaille. Er stellte mit dem Albert-Schweitzer Zitat „Das Wichtigste im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen“ nicht seine Verdienste, noch weniger seine Person oder sein Wirken in den Vordergrund, sondern die universelle Bedeutung der Liebe als wichtigstes Vermächtnis eines Menschen.

Davon getragen war und ist das Wirken von Dr. Bläsig, wie Thilo Leonhardt als aktueller Vorsitzender des Ruandahilfevereins Hachenburg konstatieren konnte. Er dankte besonders der Ehefrau Inge, die oft genug eigene Bedürfnisse zurückgestellt hat, um ihrem Mann seine so sehr geschätzte Arbeit zu Gunsten der Menschen in Ruanda möglich zu machen.

Die Hinwendung zu den Menschen, die in einem Entwicklungsland über das allgemeine Maß hinaus Nachteile erleiden, wie z.B. die Landbevölkerung im Süden, die weit weg von Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen lebt oder wegen Alter und Behinderung Ausgrenzung erfährt, prägt die Vereinsarbeit weiterhin. Viele Projekte stehen noch an, für die Spenden und Mitgliedsbeiträge gesammelt und eingesetzt werden. Dass hierbei Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg fortlaufend einen finanziellen Beitrag leisten, ist erfreulich.

Die Verbundenheit mit den Vereinsaktivitäten zeigt sich außerdem in der Ausrichtung des landesweiten Ruanda-Tags 2017 in der Stadt Hachenburg, wie Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig bekannt gab.