Karl-Heinz Boll mit Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

Innenminister Roger Lewentz überreicht Karl-Heinz Boll die Freiherr-vom-Stein-Plakette

In einer Feierstunde wurde Karl-Heinz Boll, Hachenburg, von Innenminister Roger Lewentz mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Die Freiherr-vom-Stein- Plakette ist die höchste Auszeichnung für Kommunalpolitiker in Rheinland-Pfalz.

In der Verleihungsbegründung wird darauf hingewiesen, dass sich Karl-Heinz Boll seit mehr als drei Jahrzehnten um die kommunale Selbstverwaltung auf Ebene seiner Heimatstadt Hachenburg, der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie des Westerwaldkreises große Verdienste erworben und sich damit mehr als nur für die Plakette qualifiziert hat.
So ist Karl-Heinz Boll seit über 30 Jahren ununterbrochen Mitglied des Verbandsgemeinderates und seit über 15 Jahren Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU in Hachenburg. Weiterhin engagiert sich Herr Boll bereits seit mehr als 10 Jahren im Stadtrat von Hachenburg sowie seit 1983 im Kreistag des Westerwaldkreises.
In seinem gesamten kommunalpolitischen Wirken setzt sich Karl-Heinz Boll mit viel Engagement, Zielstrebigkeit und Kompetenz für das Wohl seiner Heimat und deren Bürgerinnen und Bürger ein.
Klar, dass zu diesem Anlass auch Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig recht herzlich gratulierten, verbunden mit dem Wunsch, dass sich der Geehrte weiterhin für Hachenburg und den Westerwald in bekannter Manier einsetzen werde. Ein besonderer Dank galt seiner Ehefrau Birgitta, denn ohne deren Verständnis und Unterstützung sei eine so lange und erfolgreiche kommunalpolitische Tätigkeit gar nicht möglich.

Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg ernannt

Bürgermeister Klöckner überreicht der Ersten Beigeordneten Greis Blumen und die Ernennungsurkunde

Gabriele Greis übernimmt das Amt für weitere acht Jahre


Nachdem Gabriele Greis das Amt der Ersten Beigeordneten in den letzten acht Jahren bereits bekleidete, wurde sie vom Verbandsgemeinderat Hachenburg am 28. Juni des Jahres mit einer Mehrheit von knapp 74 % wiedergewählt. Bürgermeister Klöckner ernannte Gabriele Greis in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 25. Oktober nun für weitere acht Jahre zur hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg. In seiner Rede dankte ihr der Vorsitzende für die vielen erfolgreich durchgeführten Projekte in den vergangenen Jahren und unterstrich, dass Gabriele Greis „eine Politikerin mit Haltung sei.“ In der schwieriger werdenden Politik sei sie eine der wenigen Frauen, die sich in der sonst eher durch Männer geprägten Materie behaupte, so Klöckner. Für den Verbandsgemeinderat richtete Ratsmitglied Christof Hüsch Worte an die „alte“ und „neue“ Erste Beigeordnete.
Einstimmig beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls in diesem Zusammenhang, der Ersten Beigeordneten den gebildeten Geschäftsbereich zu übertragen, welcher weiterhin die Abteilungen 2 und 3 sowie die Verbandsgemeindewerke mit den vier Betriebszweigen umfasst.

Nachtragswirtschaftspläne beschlossen
Aufgrund von Maßnahmen, die bei der Erstellung der Wirtschaftspläne noch nicht vorherzusehen waren oder kurzfristig notwendig wurden oder auch, weil Maßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, befasste sich der Rat mit den Nachtragswirtschaftsplänen für alle vier Betriebszweige. In vielen Ortsgemeinden sowie der Stadt Hachenburg werden Baumaßnahmen der Verbandsgemeindewerke durchgeführt. So werden in einigen Ortsgemeinden die Ortsnetze erneuert oder Hochbehälter saniert. Der Verbandsgemeinderat folgte einstimmig dem Votum des Werkausschusses, der sich bereits intensiv mit den Inhalten befasst hatte. Einhergehend mit den Neufassungen der Wirtschaftspläne beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls einstimmig die erste Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2016.

Neue Entgelte für Wasser und Abwasser ab 2017
Der Zustand des Kanalnetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg mit einer Länge von rund 300 km ohne Hausanschlüsse wurde in den letzten Jahren per Kamerabefahrung festgestellt. Anhand des Ergebnisses der Befahrungen und durch die einzuhaltenden stringenten Vorgaben der Landesverordnung über die Eigenüberwachung von Abwasseranlagen müssen die Verbandsgemeindewerke in den nächsten sieben Jahren rund 27,5 Mio. Euro in die Kanäle  investieren. Hinzu kommen Unterhaltungskosten von rund 10 Mio. Euro. Modernisierungen im Bereich der Kläranlagen, der Hochbehälter und des sonstigen betriebsnotwendigen Vermögens stehen dem Eigenbetrieb letztlich ebenfalls bevor. Hierzu zählen auch zu erneuernde Wasserleitungen in beträchtlichem Umfang. Damit all diese notwendigen Investitionen bedarfsgerecht durchgeführt und finanziert werden können, beschloss der Rat mehrheitlich die Entgelte für die Jahre 2017 bis 2019 entsprechend anzupassen und beauftragte die Verwaltung insoweit mit der Wirtschaftsplanung. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von rund 12 Euro im Vergleich zu den derzeitigen Entgelten. Gleichwohl werden die Werke bei ihrer Aufgabenerledigung auch bei den neuen Entgelten nicht ohne zusätzliche Schulden auskommen.

Weitere Themen der Sitzung des Verbandsgemeinderates
Bürgermeister Klöckner konnte zu Beginn der Sitzung mitteilen, dass für die weitere Sanierung der Rundsporthalle ein Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt wurde. Zudem sei bei der Erweiterung des Hochbehälters in Hachenburg der erste Spatenstich getätigt worden. Die Verbandsgemeindewerke investieren alleine hier rd. 2. Mio. Euro in ein wichtiges Gut, das Trinkwasser.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Verbandsgemeinderat eine neue Geschäftsordnung, die aufgrund von kommunalrechtlichen Änderungen erforderlich wurde.

Einstimmig beschloss der Rat zudem die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 und erteilte dem Bürgermeister sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten Entlastung.

Revierübergreifende Drückjagd

am Samstag, 12. November 2016 in den Jagdrevieren Alpenrod, Gehlert und Hachenburg


An o. g. Datum findet zwischen 9.30 Uhr und 13.00 Uhr eine revierübergreifende Drückjagd in den drei Gemeinden statt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in dieser Zeit das Betreten des Waldes zu vermeiden bzw. sofern nötig, größtmögliche Vorsicht walten zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Lange Schneise, Ziegelhütter Weg, Alte Poststraße sowie deren Zuwegungen inklusive der Zuwegung zum Andachtwald.

Besondere Vorsicht ist geboten auf der Hauptstraße zwischen Hachenburg und Gehlert (L 288). Die Autofahrer werden gebeten, hier besonders vorsichtig und langsam zu fahren.

Insgesamt findet die Drückjagd in den vollständigen Gemarkungen Alpenrod, Gehlert und Hachenburg statt.

Röttig, Stadtbürgermeister
Salzer, Ortsbürgermeisterin
Kunz, Ortsbürgermeister

Bauarbeiten an der Landesstraße 281 zwischen Schneidmühle und Nistertal abgeschlossen

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass die Bauarbeiten an der Landesstraße 281 zwischen Schneidmühle und Nistertal abgeschlossen sind.
Somit kann der Verkehr ab Samstag, dem 12.11.2016, wieder ungehindert rollen.

Auf der Landesstraße wurden auf einer Länge von ca. 4.200 m die Asphaltbinder– und -deckschicht erneuert.

Die Investitionen des Landes für die Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf knapp 800.000 €.

Für das aufgebrachte Verständnis der Beeinträchtigungen während den Bauarbeiten dankt der LBM Diez.

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein lobt die VG Hachenburg

Eine Gruppe mit Banner "Klima-Tour Mittelrhein-Westerwald" steht vor der Heizzentrale des Nahwärmenetzes Hachenburg

Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein ist ein Zusammenschluss von über 15 Verbänden, die in der Region im Klima -und Naturschutz tätig sind. Mit einer 134 km langen Klimatour am Mittelrhein und im Westerwald hat das Bündnis auf die Bedeutung des nächsten Klimagipfels in Marrakesch hingewiesen. In einer zehntägigen Tour, möglichst CO2-frei, also mit E-Autos und E-Bikes, wurden Klimaschutzaktivitäten angefahren und besichtigt.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg konnte dabei einige vorbildliche Projekte vorstellen. Werkleiter Marco Dörner gab zunächst einen Überblick über die Schwerpunkte, wie das Nahwärmenetz, mehrere Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, die energetische Sanierung des Löwenbades und weiterer Gebäude der VG.
Die Heizzentrale des Nahwärmenetzes beeindruckte die Teilnehmer genauso wie der Solarpark, bei dem die VG-Werke eine Beteiligung anstreben. Bei der Besichtigung der Kläranlage Hachenburg wurde erklärt, dass hier das selbsterzeugte Klärgas den größten Teil der Energieversorgung gewährleistet.
Besonders interessant war die Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der VG. Es wird in den nächsten Jahren zur erheblichen Energieeinsparung führen und damit zur Minderung der Klimagase beitragen. Bei der Erstellung haben auch engagierte Bürger mitgewirkt, schließlich soll nicht nur der Energieverbrauch in den kommunalen Gebäuden reduziert werden, auch alle privaten Gebäudebesitzer können und müssen Energie und Kosten sparen. Um alle Maßnahmen zu koordinieren, soll bei den Werken die Stelle einer Klimaschutzmanagerin bzw. eines Klimaschutzmanagers geschaffen werden.
Der Sprecher des Bündnisses Klimaschutz, Egbert Bialk, selbst aktiv im Stadtrat Koblenz, lobte die Vorbildfunktion der VG Hachenburg. Es werde beispielhaft gezeigt, wie Kommunen zum Klimaschutz beitragen können.
Ziel ist es, durch alle derzeit geplante Maßnahmen, einschließlich der privaten, langfristig etwa 72. 000 t CO2 in der VG Hachenburg pro Jahr einzusparen. Wie ein Teilnehmer darstellte, bestünde in der  VG die Chance, die gleiche Menge zusätzlich und vergleichsweise kurzfristig einzusparen durch den Bau von etwa 7 bis 10 Windrädern auf der Höhe zwischen Hattert und Steinebach. Das scheitert zurzeit allerdings an Artenschutzproblemen, weil die Flugroute eines Schwarzstorches Vorrang hat.
Im Klimaschutz Tätige befürchten generell, dass die notwendige Erzeugung von erneuerbarer Energie nicht möglich ist. Die für die großräumige Flächenausweisung zuständige Regionalplanung hat z.B.  nur 1/10 der erforderlichen Fläche ausgewiesen; aus Naturschutzgründen in der VG Hachenburg trotz Windhöffigkeit überhaupt keine Flächen.
Dass man aber durch gezielte Ausgleichsmaßnahmen den Naturhaushalt verbessern kann, bestätigte Helmut Kempf als Bürgermeister der Ortsgemeinde Mündersbach. Hier ist als Ausgleich für den Windpark Hartenfelser Kopf ein hochwertiges Naturschutzgebiet entstanden. Die Teilnehmer an der Klimatour dankten für die vielen Informationen und wünschten  der VG Hachenburg viele Nachahmer. 

Unterstützung des Naturschutzbundes Kroppacher Schweiz

Moorschnucken, wie sie vom Naturschutzbund Kroppacher Schweiz eingesetzt werden sollen
Moorschnucken, wie sie vom Naturschutzbund Kroppacher Schweiz eingesetzt werden sollen.

Seit mehreren Jahren versucht der Naturschutzbund Kroppacher Schweiz im verbandseigenen Feuchtgebiet zwischen Höchstenbach und Welkenbach die giftige Herkulesstaude zu bekämpfen. Doch dieses Unterfangen erweist sich u.a. aufgrund der Vielzahl der Herkulesstauden und des feuchten Untergrundes als sehr schwierig. Das Feuchtgebiet grenzt an den Holzbach und stellt ein naturschutzfachlich hochwertiges Gebiet da. Die Herkulesstaude verdrängt zudem die zu schützenden Pflanzen, wie z.B. Fieberklee und Orchideen. Daher möchte der Naturschutzbund jetzt Moorschnucken, eine Schafsart, für die Bekämpfung der Herkulesstaude einsetzen. Die Moorschnucke ist eine besondere Landschafrasse, die sich in Feucht- und Moorgebieten wohlfühlt und ursprünglich aus den Moorgebieten Niedersachsens stammt. Man hofft, dass die Herkulesstaude von den Schafen gefressen und damit eingedämmt wird. Im Gegensatz zum Menschen ist diese Pflanze für Moorschnucken ungefährlich. Auch die Verbandsgemeinde Hachenburg möchte dieses Beweidungsprojekt unterstützen und kommt daher für die Kosten der benötigten Zaunanlage, die aus dem Umweltfonds der Verbandsgemeinde gezahlt werden. Das Projekt, über dessen Ergebnis man bereits jetzt gespannt sein darf, startet im Frühjahr 2017.

 

Freundes- und Förderkreis des DRK Krankenhaus Hachenburg e.V. investiert über 30.000 € in den Neuaufbau der geriatrischen Abteilung

Foto: DRK Krankenhaus Hachenburg
Der Förderverein überreicht einen Gehwagen für die Abteilung Alterstraumatologie/Geriatrie: Schatzmeister Axel Käß, Beisitzer Robert Adolf, 1. Vorsitzender Reinhold Gorges, CA Anästhesie Dr. Christian, Assistenz AT/Geriatrie Susanne Langenbach, Leitender Arzt der Alterstraumatologie Klaus Peter Weber, Ergotherapeutin Sarah Schramm, Frau Linhart (Patientin), Susanne Kämpf (Krankenschwester), Beisitzer Sebastian Panzer, Chefarzt Geriatrie Dr. Jürgen Bludau, stv. Vorsitzender Peter Klöckner, Geschäftsführerin Melanie Eich, Kaufmännischer Direktor Jürgen Ecker (von links).

Mitgliedergewinnung und Spender aus der Region werden forciert 

Die Jahreshauptversammlung begann mit einer Besichtigung der geriatrischen  Station. „Was ist Altersmedizin?“ Das wollten die über 40 Mitglieder, die zur Besichtigung ins DRK Krankenhaus Hachenburg gekommen sind, wissen.  
Dr. med. Jürgen Bludau (Chefarzt Geriatrie), Dr. med. Karl-Wilhelm Christian (Chefarzt Anästhesie) und Klaus Peter Weber (Leitender Arzt Alterstraumatologie) erklärten den Besuchern die Vorteile der kontinuierlichen Betreuung durch ein Team verschiedener Fachdisziplinen, Pflegekräften und Therapeuten auf einer Station. Die geriatrische Komplextherapie rundet die Behandlung ab, so dass eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung vom Notfall bis zur wohnortnahen geriatrischen Therapie „aus einer Hand“ erfolgt.
Ziel sei es die operative Versorgung älterer verletzter Menschen (Alterstraumatologie) und die Behandlung von Begleit- und Grunderkrankungen (Geriatrie) durch umfangreiche Physio- und Ergotherapie sowie Reduzierung von Medikamenten zu erreichen. Diese Kombination, d.h. die Patienten im Gesamtbild ihrer Erkrankungen zu behandeln (darunter zählen auch demente Patienten) und sie in das häusliche Umfeld – ohne Reha - zu entlassen, bieten nur wenige Kliniken in Rheinland-Pfalz an. Der Erhalt und die Wiederherstellung der Selbsthilfefähigkeit der Patienten gehören zum Kernthema. Neben der medizinischen Versorgung trägt die spürbare Herzlichkeit der Ärzte und des Pflegepersonals zur Genesung bei.

Um die Arbeit der Abteilung weiter zu unterstützen, hat der Vorstand des Fördervereins der Anschaffung eines Multifunktionsgerätes zur Muskelmessung zugestimmt. Mit diesem werden alle Muskelpartien des Körpers gescannt und der Ist-Zustand sowie Zustand nach Therapie digital dargestellt. Auch für Mitarbeiter des Krankenhauses wird dieses Gerät zur Gesundheitsprävention genutzt. So kann jeder gezielt die geschwächte Muskulatur trainieren, die verantwortlich für Kopf- und Rückenschmerzen sein kann. Die Abteilung Gyn/Geburtshilfe wird ebenfalls gefördert. Dr. Karl-Wilhelm Christian, Chefarzt  der Anästhesie, erläuterte, warum eine Punktionshilfe für Neugeborene so wichtig ist. Nicht nur ältere Menschen sondern auch der Nachwuchs liege ihm am Herzen, so Dr. Christian. Weiterhin wird der Förderverein Gelder für die Anschaffung einer elektrischen Milchpumpe zur Verfügung stellen.

Schatzmeister Axel Käß berichtete über ein stabil steigendes Beitrags- und Spendenaufkommen. Ziel sei die Gewinnung von Firmenmitgliedern und Großspendern, denn ein Krankenhaus vor Ort ist für Firmen und deren Mitarbeiter enorm wichtig.

Der kaufmännische Direktor Jürgen Ecker gab einen Einblick in die positive Leistungsentwicklung, verwies aber auch auf eine deutliche Kostensteigerung durch die neuen Fachdisziplinen und gesetzliche Rahmenbedingungen (z.B. Mehrleistungsabschlag, Investitionen in neue Strukturen), die das Krankenhaus in diesem Jahr besonders treffen. Als kurzfristige Ziele nannte er u.a. die 24-Stunden-Bereitschaft im Katheterlabor, die für Anfang 2017 angestrebt wird. Außerdem konnte Ecker den Mitgliedern den neuen Leitenden Arzt für Mikrochirurgie, Prof. Dr. Hans-Georg Höllerhage, vorstellen, der ab 06. Oktober 2016 seine Tätigkeit im Krankenhaus Hachenburg aufgenommen hat. Seine Praxis für Neurochirurgie wird am 24. Oktober 2016 am Krankenhaus Hachenburg eröffnet.

Der stv. Vorsitzende Peter Klöckner, Mitglied im Kuratorium, bezog Stellung zu den Entwicklungen im DRK Krankenhaus Hachenburg. In diesem Zusammenhang betonte er die Zukunftsfähigkeit des Standortes Hachenburg, die durch die erfolgten Umstrukturierungen gewährleistet sei. Er betonte die kurzen Wege der Patienten zum Haus und Ansprechpartner vor Ort, die den Standort Hachenburg rechtfertigen. Hauptziel sei es, die Patientenversorgung auch wirtschaftlich auf den richtigen Weg zu bringen.

So können Firmen, Privatpersonen und Mitarbeiter den Verein unterstützen:

•    Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.facebook.com/Foerderverein.DRK.Krankenhaus.Hachenburg/

•    Mitglied werden oder spenden
      Infos unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.foerderverein-krankenhaus-hachenburg.de

•    Online-Einkäufe über die Plattform Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gooding.de

Seit 2015 konnten Prämien von über 600 Euro durch Gooding für den Verein generiert werden.

Baubeginn Erweiterung Hochbehälter Hachenburg

Vertreter der VG und des Planungsbüros WITEC beim Spatenstich
Das Foto zeigt die Vertreter der Verbandsgemeinde und des Planungsbüros WITEC aus Kroppach beim symbolischen Spatenstich zu Beginn der Bauarbeiten.

Die Bauarbeiten für das zurzeit größte Projekt innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg im Bereich der Wasserversorgung haben begonnen. Mit einer geplanten Investitionssumme von 1,5 bis 2 Millionen EURO soll bis zum Jahresende 2017 die Inbetriebnahme aller neuen Anlagenteile erfolgen. Die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser ist während der Bauzeit gewährleistet.
Ein wichtiger Baustein der Finanzierung ist die zugesagte Landesförderung in Form eines zinslosen Darlehens in Höhe von 507.500 EUR. Nach der Inbetriebnahme geht man von  einer jährlichen Einsparung der Betriebskosten von 25.000 bis 30.000 EUR aus.
Das gesamte Trinkwasservolumen soll auf eine Kapazität von 2.700 Kubikmeter erweitert werden. Hierfür ist ein separater Erweiterungsbau aus Betonfertigteilen geplant der das bisherige Fassungsvermögen des bestehenden Hochbehälters um 1.000 Kubikmeter erweitert. Dies begründet sich im vermehrten Wasserverbrauch und auch im erforderlichen Löschwasserbedarf für den Brandfall. Noch in diesem Jahr beabsichtigt die bauausführende Firma den Erweiterungsbehälter im Rohbau zu erstellen. Die neue Trinkwasserversorgungsanlage erhält eine komplett neue Aufbereitungsanlage nach dem neuestem Stand der Technik auf rein physikalischer Basis. Weiterhin ist es zukünftig möglich alle wichtigen Funktionen und Betriebsdaten über ein Fernüberwachungs- bzw. Fernwirksystem zu steuern.
Der alte historische Sammelbehälter aus dem Jahre 1902 in unmittelbarer Nähe soll saniert und in den örtlichen Wassererlebnispfad integriert werden.

Das Foto zeigt die Vertreter der Verbandsgemeinde und des Planungsbüros WITEC aus Kroppach beim symbolischen Spatenstich zu Beginn der Bauarbeiten.

Von links:
Wassermeister Klaus Pfeiffer, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, stellv. technischer Werkleiter Rainer Zeiler, Werkleiter Marco Dörner, Bürgermeister Peter Klöckner, Geschäftsführer Fa. WITEC Frank Meder.

„Wir bewegen was“ – ein Erfolgsmodell mit Zukunft

Bereits seit drei Jahren weist die Verbandsgemeinde in ihrem Haushalt eine nicht unerhebliche Summe für das Zuschussprogramm „Wir bewegen was“ aus. Das Förderprogramm wurde zur Revitalisierung der Ortskerne ins Leben gerufen. Ziel hierbei ist, Projekte in Zusammenarbeit von Ortsgemeinden, Vereinen und vor allem der Bevölkerung durchzuführen. Die Botschaft „Wir bewegen was“ soll von der Bevölkerung mitgetragen werden und die Bedeutung herausstellen, dass dieses Thema jeden betrifft. Demzufolge sollen auch Eigenleistungen die Grundlage für einen möglichen Zuschuss bilden. Als mögliche Maßnahmen kommen vielfältige gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. die Wiederinbetriebnahme von alten Gebäuden, Schaffung von neuen Plätzen, die eine Gemeinschaft hervorrufen o.Ä. in Betracht.

In der Vergangenheit wurden bereits Projekte in den Ortsgemeinden Giesenhausen, Heimborn, Merkelbach und Streithausen gefördert und mit großer Unterstützung der Bevölkerung umgesetzt.

Auch im Jahre 2017 stehen im Haushalt entsprechender Gelder bereit, sodass sich die Verbandsgemeinde über weitere Zuschussanträge mit innovativen Ideen und Maßnahmen freuen würde.

Nähere Auskünfte erteilt unser Bauamt unter der Telefonnummer 02662/801-170 oder bauverwaltung@hachenburg-vg.de.

Werkausschuss informierte sich über neue Möglichkeiten der Klärschlammbehandlung und -verwertung

Werkausschuss und Mitarbeiter vor der Pyreg-Anlage
und vor der zweistufigen Kompaktfaulung

Nachdem seit Anfang des Jahres die Studie über den zukünftigen Umgang mit Klärschlämmen und Klärschlammerden vorliegt, bei der insbesondere den neuen rechtlichen Anforderungen an eine schadlose Beseitigung Rechnung getragen wurde, führte die Informationsfahrt die Mitglieder des Werkausschusses in diesem Jahr zur Kläranlage Linz-Unkel.
Seit dem Jahr 1993 betreibt der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel zur Reinigung anfallender Abwässer der Verbandsgemeinden Linz und Unkel am Rhein eine mechanisch-biologische Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 28.800 EW. Die Betriebsführung obliegt den Verbandsgemeindewerken in Linz/Rhein.
Kernthema der Exkursion war die Frage der Behandlung und Verwertung von Klärschlämmen. In diesem Bereich findet seitens des Gesetzgebers eine immer striktere Reglementierung statt, sodass beispielsweise eine landwirtschaftliche Verwertung, wie sie in der Vergangenheit vielerorts an der Tagesordnung war, heute zunehmend weniger möglich ist. Alleine in Rheinland-Pfalz werden mehr als 60% der anfallenden Klärschlämme landwirtschaftlich verwertet. Verschärfungen bei den Grenzwerten der anzuwendenden Düngemittelverordnung auf der einen Seite und das zu erwartende – wenn auch noch nicht näher bestimmte – Gebot zur Rückgewinnung des Phosphors auf der anderen Seite werden dazu führen, dass für weite Teile der Klärschlämme Verwertungsalternativen auf ihre technische und wirtschaftliche Machbarkeit hin untersucht werden müssen.
Alleine bei den von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg betriebenen Kläranlagen fallen jährlich 2.000 Tonnen Klärschlamm an und auch die rd. 40.000 Tonnen an Klärschlammerde, die in den letzten Jahrzehnten in mehreren Becken zwischengespeichert wurden, um so den Schwermetall- und vor allem den Wassergehalt zu reduzieren, müssen zwangsläufig in die Überlegungen einfließen.  
Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel hat sich  entschieden, ein Stück weit neue Wege zu beschreiten und eine aus ökonomischen und klimaschutzpolitischen Aspekten geeignete Alternative zum Klärschlammtourismus zu überörtlichen großen Verbrennungsanlagen zu realisieren.
Mit der Umstellung der Reinigungstechnik von der aeroben Schlammstabilisierung auf die Schlammfaulung wurde ab dem Jahr 2011 in zwei Bauabschnitten zunächst ein 2-stufiger Kompaktfaulbehälter mit Technikgebäude und Peripherieanlagen (Rohschlammbehälter, Gasspeicher, Gasfackel) errichtet sowie bestehende Anlagen für den neuen Einsatzzweck umgebaut. Anschließend wurden die Entwässerung und die thermische Klärschlammbehandlung mittels einer „Pyreg-Anlage“ in Angriff genommen.
Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes und effizientes Behandlungs- und Verwertungssystem, welches mehrstufig aufgebaut ist. Zunächst wird der Rohschlamm in den Kompaktfaulbehälter geleitet, wo er bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 20 Tagen ausgefault wird. Das hier gewonnene Faulgas treibt eine Mikrogasturbine an, welche Strom und Abwärme erzeugt. Mithilfe des erzeugten Stromes kann ein Teil des elektrischen Energiebedarfs der Kläranlage gedeckt werden. Die Abwärme dient einerseits der Beheizung der Betriebsgebäude, andererseits wird sie als Prozesswärme für die Trocknung des in der Faulung stabilisierten Klärschlammes im „EloDry“-Bandtrockner genutzt. Die hier nicht vollständig aufgebrauchte Wärme fließt zurück in die Kompaktfaulung und kann hier ebenfalls als Prozesswärme für den Faulungsprozess genutzt werden. Dieses System der kaskadischen Wärmebewirtschaftung steigert die Energieeffizienz und reduziert den Primärenergieeinsatz. Die Klärgasgewinnung und dessen energetische Verwertung wird am Kläranlagenstandort in Hachenburg bereits viele Jahrzehnte – mit mittlerweile bereits umfassend erneuerten Komponenten – betrieben. Auf diese Weise können wir täglich 750 kWh Strom und obendrein 1.100 kWh Wärme aus Klärgas erzeugen – Energieerzeugung aus Abfall, die in unmittelbarer Nähe verbraucht wird.

Der im Kompaktfaulbehälter ausgefaulte Klärschlamm weist einen Feststoffgehalt von ca. 5 % auf und wird mithilfe einer Schneckenpresse auf ca. 30 % entwässert. Anschließend wird er über den Bandtrockner geleitet und hier auf ca. 80 % getrocknet. Im Anschluss wird der Klärschlamm der Mineralisierung in der „Pyreg-Anlage“ zugeführt. Die hier entstehende Abwärme dient ebenfalls wieder der Beheizung der Betriebsgebäude und als Prozesswärme für die hier beschriebenen Anlagen. Der nach der thermischen Verwertung des Klärschlammes in der „Pyreg-Anlage“ verbleibende Mineralstoff kann wegen seines hohen pflanzenverwertbaren Phosphoranteils als Rohstoff zur Düngemittelherstellung verwendet werden.

Im Zuge des gesamten Prozesses wird die Klärschlammmenge auf 1/10 der Ursprungsmenge reduziert. Mithilfe der vorstehend beschriebenen Anlagen und des dem zugrunde liegenden maßgeschneiderten Wärmekonzeptes, welches es ermöglicht, den gesamten für die Trocknung des Klärschlammes erforderlichen Wärmebedarf ohne fremdzugeführte Wärme zu decken, sowie dank der Möglichkeit, das Endprodukt der Verwertung der Düngemittelindustrie zur Verfügung zu stellen, ergeben sich letztlich angesichts steigender Energie- und Verwertungskosten sogar Kostenvorteile im Bereich der Faulung  und im Bereich der thermischen Behandlung.
Auch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg finden sich in der Situation wieder, die bisher in den Klärschlammvererdungsanlagen gelagerten sowie auch die laufend neu entstehenden Klärschlämme einer endgültigen Verwertung zuführen zu müssen, zumal die bisherige Vorgehensweise aufgrund der verschärften Rechtsnormen zukünftig nicht mehr zulässig sein wird. Da nach dem bereits vorliegenden summarischen Ergebnis der Studie der dezentralen thermischen Verwertung – möglicherweise auch im Wege einer interkommunalen Kooperation mit Nachbarkommunen, um einen quantitativ ausreichenden Stoffstrom gewährleisten zu können – ein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber einer überörtlichen thermischen Verwertung in Höhe von ca. 10 % attestiert wurde, werden insoweit weitere Untersuchungen angestellt. Dreh- und Angelpunkt, da sind sich alle Beteiligten einig, ist die gebotene Nutzbarmachung der Klärschlammerden.
Vor diesem Hintergrund hatte der Werkausschuss als wichtiges Entscheidungsgremium somit die Möglichkeit, wertvolle Erkenntnisse für seine zukünftige Arbeit aus der Exkursion zu ziehen. 

Für Frieden und Toleranz

Foto: Julia Hilgeroth-Buchner
Das Indo-Afghan-Trio (von rechts):

Indo-Afghan-Trio spielt meditative Musik

Sonntag, 13. November, 19.00 Uhr, im Vogtshof Hachenburg

Hachenburg steht mit Menschen aus über 50 Nationen für Vielfalt und Integration. Schon bald wird dies wieder musikalisch unterstrichen: Am Sonntag, 13. November, spielt Salamat Schiftah als Teil des Indo-Afghan-Trio meditative Musik aus Indien und Afghanistan. Lassen Sie sich faszinieren von den Klängen afghanischer und indischer Lauten und dem Trommelpaar Tabla. Sie erwartet bei freiem Eintritt klassische Instrumentalmusik und außergewöhnlicher Gesang.
Bei dem Konzert in der stimmungsvollen Atmosphäre des Löwensaals im Vogtshofs werden Musiker und Besucher aus den fünf Weltreligionen anwesend sein.

Auf dem Foto sehen Sie das Indo-Afghan-Trio (von rechts):
Salamat Schiftah (u.a. Afghanische Laute Rubab und Gesang), Deepsankar Bhattacharjee (Indische Laute Sitar und Abhirup Roy (Trommelpaar Tabla)

Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Löwensaal, Vogtshof (Mittelstraße 2, 57627 Hachenburg)
Eintritt frei


Um eine Spende für die Tibet-Hilfe wird gebeten.

Seniorentaxi startet zum 01.12.2016

Die I. Beigeordnete Gabriele Greis überreicht Herrn Konrad Stocks den ersten Berechtigungsausweis
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis freut sich, Herrn Konrad Stocks aus Hachenburg den ersten frischgedruckten Berechtigungsausweis für die Nutzung des Seniorentaxis zu überreichen.

Pünktlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit startet zum 01. Dezember 2016 das Seniorentaxi in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Hiermit soll Menschen ab 67 trotz des sehr begrenzten ÖPNV-Angebotes auch im Alter die Mobilität erhalten bleiben. Die Taxibeförderung von Senioren wird durch die Verbandsgemeinde Hachenburg bezuschusst.

Um in den Genuss dieser Förderung zu kommen, kann sich jeder Einwohner der Verbandsgemeinde ab 67 Jahren einen entsprechenden Berechtigungsausweis beim Bürgerbüro (Zimmer E15 und 16) ausstellen lassen. Hierzu bitte ein Lichtbild sowie den Personalausweis mitbringen. Für die Ausstellung des Berechtigungsausweises wird einmalig eine Verwaltungsgebühr in Höhe von fünf Euro fällig.

Die Nutzung des Seniorentaxis unterliegt keinen räumlichen oder zeitlichen Beschränkungen. Die Verbandsgemeinde Hachenburg zahlt einen Zuschuss in Höhe der Hälfte des Fahrpreises, maximal jedoch 20 Euro pro Fahrt. Die Auszahlung und Abrechnung des Zuschusses erfolgt unmittelbar mit den teilnehmenden Taxiunternehmen.

An dem Projekt Seniorentaxi nehmen folgende Taxiunternehmen teil:

⇒    Taxi Kappi-Tullius (Gabriele Kappi)
⇒    Taxi Schmidt (GbR Kurz-Jäger)
⇒    City Taxi (Sajid Basharat)
⇒    Bischoff-Touristik GmbH & Co. KG

Die Seniorentaxi-Berechtigungsausweise können ab sofort im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung beantragt werden. 

Brennholzversteigerung des Forstamtes Hachenburg

Das Forstamt Hachenburg bietet aus dem Staatswald Westerwälder Seenplatte Brennholz für private Haushalte an. Es handelt sich um Buchenholz welches an PKW-befahrbare Wege gelagert wurde. Die angebotenen Holzpolter haben eine Größe ab ca. 3,5 Festmeter. Der Mindestkaufpreis beträgt je Festmeter 52,00 Euro. Für die Aufarbeitung des Holzes im Wald ist die Bescheinigung der Teilnahme an einem Motorsägenkurs erforderlich und bei der Zuteilung vorzuzeigen. Neben dem Kauf auf Rechnung besteht die Möglichkeit der Kartenzahlung um eine unmittelbare Abfuhr des Holzes zu ermöglichen.
Die Vergabe findet am Samstag, den 03.12.2016, um 9:00 Uhr statt. Treffpunkt für die Verteilung ist der Waldweg an der L 292 zwischen Hachenburg-Altstadt und Steinebach Wied. Die Einfahrt von der Landstraße am höchsten Punkt der Strecke in den Wald wird ausgeschildert sein.
Aktuelle Informationen zur Vergabe des Holzes, sowie eine Anfahrtsskizze, werden im Internet veröffentlicht. (www.hachenburg.wald-rlp.de).