Stadtbücherei Hachenburg richtet Kreisentscheid bei Deutschlands größtem Lesewettstreit aus

Eine Gruppe von Kindern, die ihre Urkunden zeigen.

Jedes Jahr beteiligen sich rund 600.000 Kinder am bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Nachdem im vergangenen Herbst in rund 7000 Schulen die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt wurden, fanden nun die Regionalentscheide in den Landkreisen und den kreisfreien Städten statt. Weitere Etappen folgen, über Bezirks- und Länderentscheide geht der Wettbewerb bis zum Bundesfinale in Berlin.

Die Schulsieger aus dem Westerwaldkreis wurden auch in diesem Jahr wieder nach Hachenburg eingeladen, um ihre Lesekünste zu messen. 17 Sechstklässler, darunter 14 Mädchen und 3 Jungen, waren der Einladung der Stadtbücherei Hachenburg gefolgt. Zur Unterstützung der jungen Teilnehmer waren zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Lehrer mit angereist.

Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei Hachenburg, begrüßte das Publikum und die Teilnehmer und erläuterte die Regularien des Wettbewerbs. Gorges überbrachte Grüße von Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig, der allen einen spannenden Lesewettstreit und den Teilnehmern viel Erfolg wünschte. Der Erste Kreisbeigeordnete des Westerwaldkreises Kurt Schüler überbrachte Grüße von Landrat Achim Schwickert und betonte in seinem Grußwort den hohen Stellenwert des Lesens.

Die Schülerinnen und Schüler begannen den Wettbewerb jeweils mit der kurzen Vorstellung und dem Vorlesen aus einem von ihnen mitgebrachten Lieblingsbuch. Der zweite und anspruchsvollere Teil der Veranstaltung bestand darin, einen unbekannten Text vorzulesen. Hierfür hatte das Team der Stadtbücherei das Buch „Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft“ von Sabine Ludwig ausgewählt.

Alle Teilnehmer meisterten die Aufgaben mit Bravour und demonstrierten ihre Freude am Lesen und dem Entdecken neuer Welten in Büchern. So hatte es die Jury - bestehend aus Paul Kunz, Annette Schwab-Jung, Christel Seifner (alle Lehrer im Ruhestand), Annette Pagel (Buchhändlerin) und Marion Röttig (Büchereimitarbeiterin) nicht leicht, einen Sieger zu küren. 

Der neue Vorlesekönig des Westerwaldkreises ist Yoran Leicher aus Hachenburg, der das Private Gymnasium Marienstatt besucht. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Janine Charton (Peter-Altmeier-Gymnasium, Montabaur) und Aileen Klein (Konrad-Adenauer-Gymnasium, Westerburg). Als Sieger ist Yoran Leicher nun für den Bezirksentscheid qualifiziert, der zwischen Mitte März und Ende April ausgetragen wird. Alle Teilnehmer des Lesewettstreits konnten sich über Buchpreise und eine Urkunde freuen. 

Sportlerehrung der Verbandsgemeinde Hachenburg für besondere Leistungen im Jahr 2016

Der besondere Stellenwert des Sports für unsere Region zeigt sich bei der Bereitstellung modern ausgestatteter Sportanlagen und den finanziellen Aufwendungen der jeweiligen  Träger, wenn z.B. umfassende Sanierungsmaßnahmen wie im letzten und in diesem Jahr an der Rundsporthalle Hachenburg ausgeführt werden. Ortsgemeinden wie Roßbach oder Sportvereine, die in Eigenregie Modernisierungen ausführen, profitieren dabei auch von freiwilligen Zuwendungen durch die Verbandsgemeinde.

Einen anderen Ansatz verfolgt die Sportlerehrung der Verbandsgemeinde, die, nach einer Pause, in diesem Jahr wieder Sportlerinnen und Sportler ganz persönlich und die betreuenden Vereine in den Fokus der Öffentlichkeit rücken will.

Hierzu möchten wir die in den Vereinen verantwortlichen Vorsitzenden oder Abteilungsleiter bitten, der Verbandsgemeindeverwaltung bis spätestens

Freitag, den 7. April 2017

mitzuteilen, welche Einzelsportler oder Mannschaften die nachstehend genannten Kriterien 2016 für eine Ehrung durch die Verbandsgemeinde erfüllt haben:


Ihre Meldungen richten Sie bitte an Frau Sabine Emmerich, per Post oder E-Mail
s.emmerich@hachenburg-vg.de, die Ihnen auch bei Rückfragen gern zur Verfügung steht
(Tel.: 02662 – 801-150).

Zeitpunkt und Ort der vorzunehmenden Ehrungen werden noch festgelegt. Beabsichtigt ist möglichst die Verbindung mit einer anderen, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung mit Bezug zum Sport. Vorschläge hierzu aus den Vereinen sind ausdrücklich erwünscht.

Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg

Im Rahmen der Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg am 14. März 2017 wurde über den 4. Nachgang zur 2. umfassenden Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg beraten.

Herr Teutsch vom Bauamt der Verwaltung präsentierte den Ausschussmitgliedern die geplanten Änderungen sowie die im Rahmen des vorzeitigen Beteiligungsverfahrens eingegangen Anregungen und Bedenken der Ortsgemeinden, der Nachbargemeinden und der Träger öffentlicher Belange und informierte über die Abwägungsvorschläge.

Im Einzelnen wurden die Neuausweisung einer Wohnbaufläche in nördlicher Ortsrandlage von Alpenrod, östlich der K 62 sowie die Rücknahme einer bereits bestehenden Wohnbaufläche im südwestlichen Bereich des Ortsteils Alpenrod-Dehlingen und die Neuausweisung von Kleingartenanlagen in Alpenrod behandelt.

Außerdem beinhaltet der Flächennutzungsplanentwurf die Neuausweisung einer Sonderbaufläche für das Beherbergungsgewerbe in unmittelbarer Nähe zum Burggarten in Hachenburg, die Umwandlung einer gewerblichen Baufläche in eine gemischte Baufläche in Hachenburg sowie die Umwandlung einer Gewerbefläche in eine gemischte Baufläche in Hattert und die Ausweisung einer weiteren gemischten Baufläche in Hattert.

Ferner ging es um die Erweiterung der Windkraftfläche nördlich von Kundert, die Erweiterung des bestehenden Mischgebietes in südlicher Ortsrandlage in Mündersbach, die Änderung zur Ausweisung einer Fläche für die Landwirtschaft in nordöstlicher Ortsrandlage in eine Grünfläche für Dauerkleingärten in Müschenbach sowie abschließend um die Neuausweisung einer gemischten Baufläche im nordöstlichen Ortsrandbereich in Roßbach.

Der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss fasste abschließend die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, die folgenden Änderungspunkte, die sich im laufenden Verfahren ergeben und bereits die Trägerbeteiligung nach § 4 Abs. 1 BauGB durchlaufen haben, in das weitere Verfahren zu integrieren :

•  Wohnbaufläche in Alpenrod von 2,45 ha
•  Gemischte Baufläche in Hachenburg von 0,77 ha
•  Gewerbliche Baufläche in Mudenbach von 0,52 ha
•  Gemischte Baufläche in Mündersbach von 0,46 ha
•  Gemischte Baufläche in Roßbach von 0,33 ha

Darüber hinaus wurde die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat dahingehend verabschiedet, dass über die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB, der interkommunalen Abstimmung nach § 2 Abs. 2 BauGB und der landesplanerischen Stellungnahme vorgebrachten Anregungen und Bedenken entsprechend der Abwägungsvorschläge entscheiden wird. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfs gemäß § 3 Abs. 2 BauGB durchzuführen und parallel die Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB sowie die Ortsgemeinden zu beteiligen.

Der Flächennutzungsplanentwurf kann bei der Verbandsgemeinde Hachenburg, Herrn Teutsch, Zimmer 315, eingesehen werden.

Haupt- und Finanzausschuss gewährt Zuwendungen für Chöre, Musikvereine und für den Sport

In seinen Bekanntgaben teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2017 mit Schreiben vom 12. Januar 2017 durch die Kommunalaufsicht in Montabaur genehmigt wurden.

Weiterhin teilte der Vorsitzende mit, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg für ihre Integrationsarbeit und für die schulische Inklusion eine Zuwendung nach § 109 b Schulgesetz in Höhe von 5.630 EUR erhalten habe.

Wie bereits aus der Presse zu erfahren war, ist nach einer Gesetzesnovelle der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz vorgesehen, die bisher bei der Verbandsgemeinde angesiedelte untere Bauaufsichtsbehörde abzuziehen und wieder der Kreisverwaltung zurück zu übertragen.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg unternimmt allerdings Anstrengungen, diese Aufgabe zu erhalten, um auch zukünftig kurze Verwaltungswege und eine große Bürgernähe gewährleisten zu können. Ein entsprechender Antrag wurde beim Land Rheinland-Pfalz gestellt.

Darüber hinaus informierte Bürgermeister Peter Klöckner das Gremium darüber, dass nun mit den Arbeiten für den Bau einer Mensa an der Grundschule am Schloss in Hachenburg begonnen werden soll.

Abschließend teilte der Vorsitzende mit, dass die Stadt Hachenburg die Erschließung des Gewerbegebiets B 413 beschlossen habe und hierdurch auch die Verbandsgemeindewerke involviert seien.

In diesem Zusammenhang sei es jedoch nicht notwendig, die bestehenden Wirtschaftspläne der Betriebszweige Wasser und Abwasser für das Jahr 2017 neu zu fassen, sondern man werde diese Baumaßnahme in den Neufassungen der Wirtschaftspläne im Herbst 2017 berücksichtigen.

Förderung von Vereinen 

Auch in diesem Jahr unterstützt die Verbandsgemeinde Hachenburg die Musikvereine, Chöre und die sonstigen kulturellen Vereine. So bewilligte der Haupt- und Finanzausschuss gemäß der Förderrichtlinien der Verbandsgemeinde Hachenburg die Anschaffung und Reparatur von Musikinstrumenten sowie den Kauf von Noten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 849,22 EUR.

Zusätzlich erhielten die Vereine für ihre jugendlichen Mitglieder Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1.475,00 EUR. Im Bereich der Sportförderung wurde der Kauf von Sportgeräten mit einem Gesamtbetrag von 1.259,17 EUR gefördert.

Annahme von Zuwendungen

In einem weiteren Tagesordnungspunkt stimmte der Haupt- und Finanzausschuss für die Annahme angebotener Zuwendungen.

Eine Spende in Höhe von 500,00 EUR diente der laufenden Unterhaltung des Greenrooms im Jugendzentrum in Hachenburg. Darüber hinaus flossen 2.409,81 EUR an die Verbandsgemeinde Hachenburg, die aufgrund der Vereinsauflösung des Kulturkreises Hachenburg e.V. eingegangen waren.

Weitere Themen wurden im Ausschuss vorberaten

Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte wurden vom Haupt- und Finanzausschuss vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur endgültigen Beschlussfassung empfohlen.


Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde eine Personalentscheidung vorberaten sowie der Auftrag zur Lieferung eines Fahrzeuges erteilt.

Die nächste Verbandsgemeinderatssitzung findet am 28.03.2017, 18.00 Uhr, im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg statt.

Jugendsammelwoche des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz vom 1. Mai bis 11. Mai 2017

Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln – für eigene Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher. Auch dieses Jahr soll wieder gesammelt werden und dafür brauchen wir Ihre/Eure Hilfe!
Jugendarbeit wird überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. Daher machen viele Jugendgruppen mit und sammeln an den verschiedensten Orten zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten.
Die eine Hälfte des gesammelten Geldes darf die sammelnde Jugendgruppe behalten. Damit kann alles finanziert werden, was für die Jugendgruppe wichtig ist: ob Gruppenräume renoviert oder neu ausgestattet, ob Materialien, Spiele oder ein neuer Computer angeschafft werden sollen oder auch der nächste Gruppenausflug bezahlt werden muss.   Die andere Hälfte wird an den Landesjugendring überwiesen. Hiermit werden u.a. Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendringes (z. B. im Rahmen der Inklusion oder der Entwicklungszusammenarbeit) unterstützt.
An der Sammlung dürfen sich alle Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring.
Schirmherrin unserer Sammlung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. 

Die Sammelunterlagen werden vom Landesjugendring Mitte März an die Verbandsgemeinden, Stadtverwaltungen und Ortsgemeinden in Rheinland-Pfalz verschickt. Dort können die Unterlagen von den Jugendlichen abgeholt werden.

Die Jugendsammelwoche ist durch den Erlaubnisbescheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier vom 19.07.2016, Aktenzeichen 15/750-2/23 genehmigt und wird in ihrer Durchführung behördlich überwacht.