Hachenburger KulturZeit im Wandel der Zeit

Die Mitarbeiter der KulturZeit sowie die Bürgermeister Röttig und Klöckner präsentieren den neuen Veranstaltungskalender
2. Bild ist das Cover des Veranstaltungskalenders

Vorstellung des neuen Veranstaltungskalenders 


Hachenburg. Professionelle Kulturarbeit müsse immer dem Anspruch gerecht werden, den Zeitgeist miteinfließen zu lassen. Stetiger Wandel ist Auftrag und Herausforderung zugleich. Nach dieser Maxime hat die Kulturreferentin der Stadt Hachenburg, Beate Macht, das aktuelle Halbjahresprogramm zusammengestellt. Auf den über 70 Seiten des neuen Veranstaltungskalenders der KulturZeit gibt es viele Beispiele für diesen Ansatz – und natürlich wieder zahlreiche Veranstaltungshighlights, die dem Ruf Hachenburgs als Kulturhauptstadt des Westerwalds gerecht werden.  Nun wurde er zusammen mit den Bürgermeistern der Stadt und Verbandsgemeinde der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gleich auf den ersten Seiten fallen Neuerungen auf: So hat der Publikumspreis der KulturZeit ab jetzt einen festen Platz im hochwertig gestalteten Programmheft. Über ein Jahr lang verteilen Besucher von Kleinkunst-Veranstaltungen auf extra angefertigten Bewertungszetteln Sonnenkronen. Im vergangenen Jahr konnten die Comedy-Barden von „die feisten“ am meisten dieser Stimmen auf sich vereinigen – und dürfen den Titel Sonnenkönig tragen.
Im Kalender findet sich außerdem ein ganz besonderes Angebot der KulturZeit für Gäste, die ohne Begleitung die Kleinkunstveranstaltungen der KulturZeit besuchen. Das Motto:  Alleine kommen, aber gemeinsam mit Gleichgesinnten Kultur erleben. Für „Allein-Kommer“ wird ein attraktiv gelegener Tisch reserviert.  Zukünftig gibt es also keine Ausrede mehr, den Abend alleine in den eigenen vier Wänden zu verbringen und die attraktiven Kleinkunstabende in Hachenburg zu verpassen, zum Beispiel den Auftritt von Nektarios Vlachopoulos und Sandra Da Vina.
Die jungen Stars der Poetry Szene verkörpern auf einzigartige Weise den Hachenburger Anspruch der Erneuerung. Die beiden erschaffen nämlich am Freitag, 24. November, etwas Neues – die Zukunft der deutschen Kleinkunst, jenseits aller Genregrenzen.
Und auch die Wiederkehrer in Kleinkunstprogramm schenken überraschende, einzigartige Momente. Die Gäste dürfen sich zum Beispiel freuen auf Stephan Bauers gnadenlos komische Antwort auf die apokalyptischen Seiten des Weihnachtsfestes (Samstag, 2.12.). Und nach der Darbietung des Grimme-Preisträgers Moritz Netenjakob  am Samstag, 21. Oktober, werden die Besucher jedes Mal lächeln, wenn Sie Udo Lindenberg oder Jan Delay hören.
Am 15. und 16. September erwartet die Löwenstadt außerdem die Neuauflage von Hachenburg Lichterloh. Die Betonung liegt hier auf „Neu“. Denn so werden die Besucher Hachenburg noch nie gesehen haben, wie an diesen zwei poetischen Tagen voller unvergesslicher Darbietungen.
Bis dahin wird die beliebte Open-Air-Konzert-Reihe auf dem Alten Markt noch ein besonderes Konzertereignis bereithalten: Mit Treffpunkt der Kulturen setzt die Löwenstadt am Donnerstag, 17. August, erneut ein Ausrufezeichen für Toleranz und Frieden. Mit diesem besonderen Konzertereignis betone Hachenburg den Wert von demokratischen und freiheitlichen Prinzipien, sagte Bürgermeister Peter Klöckner mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage.  
Klöckner und Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig sprachen dem Team der Hachenburger KulturZeit großen Dank aus. Das Angebot garantiere stets ein hohes Niveau und leiste wertvolle bildungspolitische Arbeit.
Und dank zahlreicher weiterer Veranstalter in der Region, enthält das Programmheft außerdem bezaubernde Kinderkonzerte, tolle Workshops für Kinder und Jugendliche, zum Denken anregende philosophische Salons, wunderbare Klassikkonzerte, abenteuerliche Diavorträge, Feste und Festivals für Jung und Alt, Lesungen, Konzerte und vieles mehr.
Der neue Veranstaltungskalender liegt ab sofort in Hachenburg und allen umliegenden Gemeinden aus und ist auf www.hachenburger-Kulturzeit.de online abrufbar.

Dank:
Ein so umfangreiches Kulturprogramm ist ohne die Förderung großzügiger Sponsoren schlicht undenkbar. Darum bedankt sich die KulturZeit ganz herzlich bei der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, Rhenag, der Sparkasse Westerwald-Sieg, der Westerwald Bank, der Naspa, Troika, den Kurieren sowie „einblick-design“ und „pinta“, die wieder für die ansprechende Gestaltung des Veranstaltungskalenders verantwortlich zeichneten.

BenefizTanzShow „Shades of Orient“

Silke Hanusch
Foto: Rosemarie Hofer, Westerburg

16.9.2017, 20.00 Uhr, in der Gaststätte „Zum Stern“ in Hachenburg

Liebe Frauen,

der Freundeskreis von orientalischen Tänzen in Westerburg und Umgebung e. V. feiert Geburtstag!

Der als gemeinnützig anerkannte Verein wird 20 Jahre alt.
Er ist aus einer Bauchtanzgruppe entstanden, die sich im Laufe der Jahre über Workshops und Kurse bei namhaften Dozentinnen und Dozenten im In- und Ausland intensiv weiter-gebildet hat. Der Fokus liegt nun auf dem aus USA stammenden Tanzstil American Tribal Style Belly Dance ®, kurz ATS® genannt. Dieser Tanzstil wurde in den 80er Jahren von der Gruppe Fat Chance Belly Dance, kurz FCBD, aus San Francisco kreiert. ATS® ist eine moderne Form des orientalischen Tanzes, in deren Stil, Kostüm und Musik weitere Elemente  anderer Tanzformen einfließen. Bemerkenswert ist die stolze aufrechte Haltung der Tänzerinnen und die Energie untereinander. Frauenpower eben! Getanzt wird in Form von Improvisation oder bestimmten Bewegungsfolgen, die improvisiert zusammengesetzt werden können, oder auch als Choreographie.

Aus dem Verein ist die Auftrittsgruppe Alhazar hervor gegangen. Alhazar verbindet ATS® mit Bewegungen des großen Repertoires des Tribal Style Belly Dance sowie eigenen Ideen und viel Kreativität. Alhazar tanzt bei orientalischen Messen und Festivals, Tribalfestivals, zu Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen, Stadtfesten u.v.m.
Trainiert wird im Spiegelraum der Sporthalle der BBS Westerburg. Das Training der Auftrittsgruppe wie auch des Einsteigerkurses leitet Esméa (Petra Kaiser), die ausgebildetete Tanzpädagogin ist sowie Sister Studio von FCBD und die Neas-Fundamentals-Ausbildung bei Gabriele Keiner (Nea’s Tribal/Dillenburg) absolviert hat.

Die Feier findet im Rahmen einer BenefizTanzShow „Shades of Orient“ am 16.9.2017 in der Gaststätte „Zum Stern“ in Hachenburg statt. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19:30 Uhr. Wer selbst das Tanzbein schwingen möchte, kann am Workshop „ATS® mit Fächer“ am gleichen Tag von 13 - 15:30 Uhr mit dem Trio UNIQUA teilnehmen. Grundkenntnisse im ATS® sind notwendig.
Ein orientalisches Buffet aus der Küche des „Stern“ wird den Gaumen erfreuen. Anmeldung ist erforderlich.
Die Show spiegelt mit den Gasttänzerinnen die Tanzentwicklung des Vereins wider – 20 Years of Oriental Dance – von klassischer Bauchtanz über Bollywood bis Tribal Style Belly Dance. Mitwirkende sind unter anderem Nea’s Tribal, UNIQUA, Alamara, Asja, Elsumeyla, Fusionea, Infinity Tribe vom TGV Nistertal, Morgana, Sahira vom Duo Noaem, Tara Dunya und Qabida Morayma.
Die Karten kosten 12 € im VVK und 15 € an der Abendkasse.
Der Erlös der Veranstaltung wird an das Frauenhaus Westerwald gespendet.

Der Verein sucht Sponsoren!
Wer die BenfizTanzShow unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer Spende tun auf das Vereinskonto:
Freundeskreis von orientalischen Tänzen
Nassauische Sparkasse    
IBAN DE 02 5105 0015 0982 1173 76
unter Angabe „Spende BenefizTanzShow2017“ oder auch vor Ort bei der Show.
Eine Spendenbescheinigung kann vom Verein ausgestellt werden.
Kartenvorverkauf und Buffet-/Workshopanmeldung bei:
Petra Kaiser 0163/5433220 oder bellydaencer@gmx.de 
Heike Wieprig 0171/9333080 oder saide@online.de
www.alhazar.de und bei Facebook https://www.facebook.com/tribalwesterwald/
Seien Sie dabei,

herzlichst
Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Energiecontrolling in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Foto: chs
Straßenzierleuchte mit ausgetauschtem Leuchtmittel, einem sogenannten LED-Retrofit

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg befasst sich intensiv mit dem Aufbau eines Energiecontrollings für die kommunalen Liegenschaften. Dabei lässt sich alleine bei Betrachtung der Energieverbräuche im Stromsektor ein enormes Einsparpotential ausmachen.
Ende eines jeden Jahres werden die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg vom Betreiber des Stromnetzes, der Energienetze Mittelrhein, zur Zählerablesung aufgefordert. Dies betrifft sämtliche Stromabnahmestellen in gemeindeeigenen Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäusern, Backeshäusern, Grillhütten, Bürgermeisterbüros, Bauhofgebäude, Sporteinrichtungen, Jugendräumen etc. sowie die Zähleinrichtungen der Straßenbeleuchtung. Diese Zählerstände werden von der Verbandsgemeindeverwaltung gesammelt und gebündelt an den Netzbetreiber weitergeleitet, der diese Zählerstände an den jeweiligen Stromlieferanten übermittelt. So erhält dieser die Grundlage zur Ermittlung des Verbrauchs sowie Erstellung einer Jahresabrechnung. Diese sogenannte Selbstablesung durch die Ortsgemeinden ist ein wichtiger Bestandteil für eine korrekte Verbrauchsabrechnung. Werden Zählerstände beispielsweise nicht abgelesen, nimmt der Netzbetreiber bzw. Stromanbieter eine Schätzung vor. Oftmals werden dann diese Zählerstände zu hoch angenommen, was zu einem erhöhten (fiktiven) Verbrauch und nicht zuletzt zu überhöhten Rechnungsbeträgen führt.
Bei den insgesamt 380 Stromabnahmestellen in der gesamten Verbandsgemeinde Hachenburg entfallen 224 Abnahmestellen auf Allgemeinstrom, 24 auf Wärmestromabnahmestellen und 132 auf Straßenbeleuchtungen, hinzu kommen rund 60 Abnahmestellen der Verbandsgemeindewerke.
Die Verbandsgemeindeverwaltung betrachtet im Rahmen eines sogenannten Energiecontrollings sämtliche Stromabnahmestellen. Dazu gehört das Nachhalten der Selbstablesung durch die Ortsgemeinden, die Weiterleitung der Zählerstände an den Netzbetreiber, die Kontrolle der Zählerstände und Rechnungsbeträge einschließlich – falls Abweichungen auftreten - die Veranlassung einer Verbrauchs- und Rechnungskorrektur. Alle Stromverbräuche und –kosten werden tabellarisch erfasst, so dass die Verbrauchsdaten der letzten Jahre mit wenig Aufwand abgerufen werden können. Auffälligkeiten, wie extrem ansteigender Mehrverbrauch oder auch sinkende Verbräuche, können herausgefiltert und erforderliche Maßnahmen abgeleitet werden. Auch werden Zähleinrichtungen, deren Verbrauch nahezu gegen Null tendiert, auf ihre Notwendigkeit überprüft. Denn auch nicht benötigte Zähler verursachen in der Regel jährliche Grundkosten im dreistelligen Bereich. So wurden in den letzten Jahren einige Zähler demontiert und offiziell stillgelegt.
Alleine durch die Betrachtung der Verbräuche, dem Vergleich der Zählerstände sowie der Kontrolle der Rechnungen konnte die Verbandsgemeindeverwaltung für die letzten Jahre Rückerstattungen von den Stromlieferanten in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro für die Ortsgemeinden erwirken.
Nicht nur die finanzielle Einsparung, sondern auch die Reduzierung des tatsächlichen Verbrauchs zur Verringerung von klimaschädlichen Treibhausgasen, wie CO2, steht bei der Verbandsgemeinde im Blickfeld. So wurde 2015 beispielsweise begonnen, die Straßenbeleuchtung sukzessive in allen Ortsgemeinden auf LED-Technologie umzurüsten. Bis Ende 2016 konnten so bereits 45 % des Stromverbrauchs und 47 % der Strombezugskosten im Vergleich zum Jahr 2014 vor Beginn der Umrüstung eingespart werden.
Im Jahr 2018 wird sich die Verbandsgemeinde Hachenburg wieder an einer Bündelausschreibung für die Stromlieferung beteiligen. Bei dieser, in der Regel alle drei Jahre stattfindenden Ausschreibung, schließen sich die Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises zusammen. So können sie durch größere Abnahmemengen günstigere Konditionen für den Bezug von Strom erreichen.

Das Foto zeigt als Beispiel eine Straßenzierleuchte mit ausgetauschtem Leuchtmittel, einem sogenannten LED-Retrofit.

Kundenumfrage

Als größtes Freizeitbad der Region liegt uns das Wohl unserer Besucher sehr am Herzen. Daher fand erstmals nach dem großen Umbau 2013 im Löwenbad eine Zufriedenheitsum-frage unter den Badegästen statt. Während der Sommerferien 2017 hatten die Besucher die Gelegenheit verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel die Cafeteria oder das Angebot insgesamt nach einem Schulnotensystem zu bewertet. Dabei wurden alle Bereiche zu rund 80 % mit den Noten sehr gut und gut beurteilt. Vielen Dank für diese positive Rückmeldung.
Außerdem bestand die Möglichkeit, konkrete Hinweise, Anregungen und Wünsche zu äu-ßern, um damit zur allgemeinen Qualitätssteigerung beizutragen. Als zertifizierter Q-Betrieb ist das Löwenbad ständig bestrebt den Badegästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Je mehr wir über ihre Wünsche und Bedürfnisse wissen, desto größer ist die Chance, dass uns dieses auch gelingt.
Natürlich können wir nicht alle Wünsche erfüllen. Trotzdem erhielten wir durch die Umfrage eine Vielzahl an Anregungen, denen wir nun nachgehen werden. Dafür möchten wir uns ebenfalls herzlich bedanken. Unter allen Teilnehmern wurden als kleines Dankeschön drei Webering-Gutscheine verlost. Die Gewinner werden postalisch benachrichtigt.
Mit den Ergebnissen und Ihren Rückmeldungen werden wir weiterhin an der Qualitätssteigerung arbeiten. Gerne halten wir Sie darüber auf dem Laufenden.

Auch in Zukunft freuen wir uns, wenn Sie uns zahlreich besuchen und uns Ihre Anregungen mitteilen.
Nur so können wir uns kontinuierlich verbessern.

Ihr Löwenbad-Team

Azubis der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg gestalten BIB 2017 aktiv mit

(v.l.n.r.: Auszubildende Joline Licht und Jacqueline Velten mit den Ausbildungsleitern Alexandra Ottersbach, Anette Katzwinkel und Michael Lichtenthäler)
(v.l.n.r.: Auszubildende Joline Licht und Jacqueline Velten mit den Ausbildungsleitern Alexandra Ottersbach, Anette Katzwinkel und Michael Lichtenthäler)

Wir, die Azubis der Verbandsgemeinde Hachenburg, waren am Montag, dem 21.08.2017, bei der 14. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg aktiv dabei.
Wir haben Informationsgespräche über die vielfältigen Ausbildungsberufe mit den Interessenten vor Ort geführt, aber auch andere wichtige Aufgaben, wie das Regeln des Verkehres zum reibungslosen Be- und Entladen der Präsentationsmaterialien oder das Fotografieren der Stände für die Dokumentation im INFORM und auf der Internetseite übernommen.
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, dass wir daran teilnehmen durften und den jüngeren Interessenten das Berufsleben ein wenig schmackhaft machen konnten.
Vertreten war unsere Verwaltung mit zwei verschiedenen Ständen, bei dem einer die technischen Berufe der Verbandsgemeindewerke präsentierte. Dort waren auch Materialen ausgelegt, die die technischen Berufe greifbarer darstellen sollten. Der andere Stand stellte die verwaltungstechnischen Berufe dar und war gefüllt mit Infomaterialien, Kugelschreibern und Notizblöcken, die sich jeder als Präsent mitnehmen durfte.
Für das Jahr 2018 sind mehrere Ausbildungsberufe ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 01.09.2017 und wir würden uns sehr über neue Gesichter freuen, die – wie wir - ihre Berufszukunft bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Hachenburg erleben möchten.
Bei Fragen oder weiteren Informationen kannst du dich an Frau Katzwinkel (02662/801-112) oder Frau Ottersbach (02662/801-121) wenden oder einfach auf unserer Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hachenburg-vg.de vorbeischauen.
 

„Hachenburg Lichterloh“ verwandelt Innenstadt und Burggarten erneut in faszinierende Farb-und Lichtwelten

Feuerartistik, Lichtshows, begehbare Kunstwerke, Theaterdarbietungen…
Bei diesen Feedbacks war eine Neuauflage von „Hachenburg Lichterloh“ nur eine Frage der Zeit. Zahlreiche Besucher seien nach dem letzten Festival auf sie zugegangen und konnten gar nicht genug schwärmen über das, was sie in der Löwenstadt über zwei Tage hatten erleben dürfen, berichtete  Beate Macht. Die Kulturreferentin stellte nun zusammen mit dem Ersten Beigeordneten der Stadt, Dr. Dietrich Schönwitz, das Programm des dritten Feuer- und Lichtfestivals vor.
Tausende Besucher aus nah und fern hätten schon 2011 die lichterlohen Überraschungen erkundet. Am Freitag, den 15. September, und Samstag, den 16. September, ist es wieder soweit: „ Ab 20 Uhr eröffnet sich den Gästen eine Welt, in der Funken strahlen, wo es glüht und leuchtet“, sagte die Kulturreferentin. Lichterfeste gebe es mittlerweile viele. Doch „Hachenburg Lichterloh“ hebe sich wieder deutlich ab von anderen Angeboten, betonte die Leiterin der Kulturzeit.
Garant für die unvergesslichen Darbietungen sei erneut Kristin Hertel. 2009 und 2011 hatte sie als damalige Mitarbeiterin der Kulturzeit bereits zwei Feuer- und Lichtfestivals voller Höhepunkte verwirklicht. Nun konnte die Berlinerin als künstlerische Leiterin gewonnen werden und rund 40 internationale Künstler verpflichten, die Hachenburgs historische Innenstadt und den Burggarten in epische Farb- und Lichtwelten verwandeln. Die besonderen  Programmpunkte bieten den Gästen laut Macht zahlreiche Gelegenheiten, zu staunen, innezuhalten und die Phantasie anzufeuern – und selbst Teil von einem Festival voller Zauber und Phantasie zu werden.
Entourage schweben in ihrem Walking Act „Les Aqua Lumières“ wie aus der Tiefe des Meeres plötzlich hervor, umspielt von einer Wolke zauberhaft funkelnden Lichts. Die grazilen Wesen durchdringen jedes Ambiente mit ihrer überirdisch leuchtenden Erscheinung.
In der „Lichterloh-Show“ vermischen die Berliner Tänzer LED- & Feuerelemente zum atemberaubenden Mix aus Funken, Flammen und Lichtbildern. Tanz, Theater sowie Spezialeffekte, wie Glitzerfeuer, Funkenwirbel oder Flammenwolken, machen diese mitreißende Show zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.
In dem Feuertheater „Apophis“ nehmen die exotischen Tänzerinnen von Hanabi Circus die Zuschauer mit auf eine mystische Reise voller Furcht und bedingungsloser Liebe. Die Besucher erwartet eine magische Feuershow mit fantasievollen Kostümen und mystischem Feuertanz. Die französische Kompanie  erzählt darin von vier antiken Gottheiten, die verbannt und eingesperrt wurden und deshalb die Welt und die Menschheit mit Missgunst und Angst bestraften. Werden sie sich befreien können?
Im Burggarten  verleihen Illegal Boys and the Emmigrant girl Songs von Beatles, Emiliana Torrini oder Ace of Base einen eigenen, spannenden Sound, irgendwo zwischen Folk, Rock, Swing und Reggae. Außerdem begeistern sie mit wunderschönen eigenen Kompositionen. Die  Artistin Agnieszka Kwiatkowska  rundet das Straßenmusikkonzert mit temperamentvollem Feuertanz ab.
Zusammen mit der Hachenburger Musikerin Veronika Zilles an der Orgel schaffen Kopffarben ein visuelles Orgelkonzert in der Schlosskirche- ein multimediales Ereignis, das die Fantasie entzündet. Filigrane Linien treffen auf explodierende Farbextasen; Figuren beginnen sich zu bewegen; Menschen verwandeln sich in Geister; Alltagsgegenstände wirbeln herum; Spiralen tanzen über die Fläche und bunte Strahlenbündel schießen hervor. Dieses Konzert besteht nicht allein aus Noten – sondern vor allem aus Malerei. Man kann den Bildern bei ihrer Entstehung zuschauen, aber auch bei deren Verwandlungen.
Theater Magica fasziniert mit den Lichtgeschichten „Der Paradiesvogelfänger“ im Lesegarten.  Sein in die Jahre gekommener Vogelfänger hat, lockend, lauschend, wartend seine Netze ausgespannt um sich dann selbst in einem besonderen Vogelkäfig wieder zu finden. Wird er ihn wieder verlassen? Und wenn ja, für welchen der zwei verbleibenden Wege wird er sich dann entscheiden?
Aerosol Light Textures erweitern die Wahrnehmung durch strahlende Vektoren, die Mensch und Natur im neuen Licht zeigen. In Zeiten hektisch-digitaler Bildfluten schafft die analoge Lichtinszenierung einen Kontrast, der dich gelassen zum Innehalten und Staunen einlädt. Zwischen den Bäumen im Burggarten können die Besucher interaktive Räume begehen. Dazwischen laden Hängematten zum Verweilen ein.
Dies sind nur einige von zahlreichen Highlights eines Festivals voller Zauber und Poesie, erlebbar mit allen Sinnen.

Eintritt: 
Die Buttons, die zum Eintritt an beiden Festivaltagen berechtigen, sind zum Preis von 4 Euro an Kassen auf dem Alten Markt sowie im Burggarten zu erwerben. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei.
Vorteilspreis im Vorverkauf  

Für nur 3 Euro gibt es die Buttons in Hachenburg bei der Westerwald Bank (Neumarkt 1-5),  der Tourist-Info (Perlengasse 2) sowie der Verbandsgemeindeverwaltung (Gartenstraße 11).

Hachenburg Lichterloh mitgestalten 
Komme mit einer Laterne und gestalte das Festival mit – dann zahlst du nur 3 Euro Eintritt!

Infostand
Die Anlaufstelle auf dem Alten Markt für Fragen und Hinweise aller Art. Freitag und Samstag gibt es hier von 19 bis 24 Uhr alle wichtigen Informationen. Gäste können das Festival durch den Kauf von Wunderkerzen und weiteren Leuchtartikel oder mit einer Spende unterstützen!
Das gesamte Programm und weitere Infos auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.lichterloh2017.de 
Veranstalter: Hachenburger KulturZeit mit freundlicher Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz und der Westerwald Bank sowie der Lotto-Stiftung

Schnelles Internet in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) und KEVAG Telekom GmbH (KTK) informieren

Die Restarbeiten zum Anschluss der Breitbandkabelnetze in den Ortsgemeinden Atzelgift, Nister, Limbach und Streithausen an die Glasfaserstrecke, welche die beiden Unternehmen evm und KTK abschnittsweise durch den gesamten Westerwaldkreis verlegen, werden Ende August 2017 abgeschlossen sein.
Über die neuen Möglichkeiten, die diese Hochgeschwindigkeits-Datenleitung für die Internet-Nutzer der angeschlossenen Ortsgemeinden mit sich bringt, informieren Vertreter von evm und KTK

am Donnerstag,  7.  September 2017 um 18:00 Uhr
im  Scholtzenhaus in Streithausen, Bornweg 2.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus den betroffenen Ortschaften sind hierzu herzlich eingeladen.