Das Bürgerbüro informiert

Auskunftssperren und Widerspruch gegen Datenübermittlung 

Die Meldebehörde trägt auf Antrag eine Auskunftssperre in das Melderegister ein, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der betroffenen Person oder einer anderen Person durch die Auskunftserteilung eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann (§ 51 Bundesmeldegesetz).

Die Auskunftssperre ist auf zwei Jahre befristet. Auf Antrag kann sie verlängert werden.

Antragsformulare zur Einrichtung einer Auskunftssperre erhalten Sie im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.
Im Antrag sind entsprechende Gründe für die Erforderlichkeit einer Auskunftssperre glaubhaft zu machen. Ergänzende Unterlagen können bei Bedarf angefordert werden.

Daneben besteht auch die Möglichkeit einzelnen Datenübermittlungen zu widersprechen:


Auch hierfür erhalten Sie Antragsformulare zur Einrichtung der Übermittlungssperre im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, eine bereits bestehende Auskunfts-/oder Übermittlungssperre zu widerrufen. Anträge dazu bekommen Sie im Bürgerbüro.
Die Anträge auf Einrichtung einer Auskunftssperre oder Übermittlungssperre bzw. Löschung einer solchen Sperre finden Sie auf der Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg www.hachenburg-vg.de unter der Rubrik „Verwaltung" -> „Bürgerservice" „Formulare" ->Öffnet internen Link im aktuellen Fenster rlpDirekt Bürgerinformationssystem.
 
Weitere Informationen erhalten Sie zu den bekannten Dienstzeiten im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung:
Frau Fischer (02662)801-140
Frau Meyer (02662)801-141
Frau Kouril (02662)801-142
Frau Stein (02662)801-149

Jetzt also doch! Neue Chance für die Zukunft der Westerwälder Seenplatte

LIFE-Projekt  ist auf den Weg gebracht!

Eine schlechte Badewasserqualität gehört an der Westerwälder Seenplatte hoffentlich bald der Vergangenheit an. Mit Freude konnte Bürgermeister Peter Klöckner bekanntgeben, dass das LIFE-Projekt „Westerwälder Seenplatte“ erfolgreich auf den Weg gebracht wurde. Es kommt nun darauf an, dass die Europäische Union die geplanten Fördermittel in Höhe von etwa 6 Millionen Euro bewilligt, damit die wasserwirtschaftlichen Einrichtungen wie Dämme, Mönchbauwerke, Sedimentationsbecken usw. technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, um das biologische Kleinod für die Natur, aber auch als Erholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger und Touristen dauerhaft zu erhalten.
„Wermutstropfen ist und bleibt die Tatsache, dass die historische Chance, dieses landschaftliche und biologische Kleinod in kommunale Eigentümerschaft zu überführen, durch den Rückzug der Verbandsgemeinde Selters nicht möglich war“, so Bürgermeister Klöckner. Er verweist aber gleichzeitig auch darauf, dass mit der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ein potentieller Eigentümer gefunden werden konnte, der in Zukunft im Falle der Bewilligung des Projektes den nachhaltigen Umgang mit der Westerwälder Seenplatte im Sinne des Naturschutzes sicherstellen wird.
Um den Tourismus umweltverträglich und nachhaltig weiter auszugestalten sowie zukünftig Möglichkeiten zur Umweltbildung an der Westerwälder Seenplatte anzubieten hat die Verbandsgemeinde Hachenburg die Chance genutzt, dem LIFE-Projekt als Projektpartner beizutreten.
Projektträger und Antragssteller ist die Landesstiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, dem Westerwaldkreis und dem Umweltministerium. „Wird der Antrag durch die Kommission befürwortet, könnte das Projekt schon Mitte 2018 starten“, so Jochen Krebühl, Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt. Die Flächen würden dann an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe übertragen und zu Naturschutzzwecken bewirtschaftet werden. Die Finanzierung dafür könnte durch das LIFE-Projekt erfolgen.
Die Einzigartigkeit der Westerwälder Seenplatte liegt in der jahrhundertealten Teichlandschaft mehrerer miteinander verbundener Weiher. Die weiten Flachuferbereiche sind ein Lebensraum für zum Teil bundesweit gefährdete Arten.
„Es wäre für alle Beteiligten ein großer Erfolg, wenn es gelingt, ein einzigartiges Biotop und Erholungsgebiet mit einer Förderung von 6 Millionen Euro für die kommenden Generationen aufzuwerten und zu erhalten“, meint Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, „dafür haben wir über einen sehr langen Zeitraum von fast 10 Jahren kontinuierlich mit vielen Höhen und Tiefen gearbeitet. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der SDG Nord und der Stiftung Natur und Umwelt, der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und allen weiteren Beteiligten für die gute, offene und zielorientierte Zusammenarbeit.“

Zahlreiche Vereine in der Verbandsgemeinde Hachenburg können sich über gewährte Zuschüsse freuen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in der Sitzung am 26. September, Sportvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 2.900 Euro zukommen zu lassen. Mit diesen Geldern bezuschusst die Verbandsgemeinde die Anschaffung von Sportgeräten oder auch bauliche Maßnahmen an Sportstätten der Vereine.

Auch Chören und Musikvereinen wurden wieder Zuwendungen zuteil. Diesmal wurden ca. 4.300 Euro für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Noten und Musikinstrumenten zur Verfügung gestellt.

Die Verbandsgemeinde wurde mit zwei Spenden bedacht, deren Annahme der Haupt- und Finanzausschuss beschloss. Die beiden Zuwendungen über insgesamt rd. 3.300 Euro waren für die Ausstattung der Löschgruppe Astert und für die Förderung der Jugendarbeit im Rahmen der Ferienspaß-Aktion eingegangen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beriet der Ausschuss im öffentlichen Teil der Sitzung die erste Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg vor, die durch die Neufassung der Wirtschaftspläne 2017 der Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke Hachenburg bedingt ist. Einstimmig empfahl der Ausschuss dem Verbandsgemeinderat den Beschluss hierüber.

Ebenfalls einstimmig stimmte das Gremium der unentgeltlichen Übertragung des Eigentums eines Grundstücks in Steinebach-Schmidthahn von der Ortsgemeinde Steinebach auf die Verbandsgemeinde Hachenburg zu, welches mit dem Feuerwehrhaus bebaut ist. Grund für die Übertragung ist zum einen der Wegfall der gemeindlichen Nutzung und zum anderen erforderliche bauliche Veränderungen durch die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges im Jahr 2018.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Anschaffung von insgesamt zehn Tragkraftspritzen für die Freiwillige Feuerwehr zugestimmt. Neben Personalangelegenheiten empfahl das Gremium dem Verbandsgemeinderat die Beschlussfassung über den Verkauf eines Grundstücks in Hachenburg.

Die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderats Hachenburg findet am 17.10.2017 um 18.00 Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg statt.

Lesung mit Katharina Seck

Katharina Seck
Katharina Seck mit Tasse und Buch am Tisch in schwarz-weiß

„Die Stille zwischen Himmel und Meer“

Buchpremiere

Die Nordsee im Herbst. Nirgends ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierher gekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Sie ist jedoch fest entschlossen, sich der Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Hier begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung die beide verändern wird…

Donnerstag, 26.10.2017, 19:30 Uhr
Vogtshof Hachenburg

VVK 6 Euro, AK 8 Euro
Hähnelsche Buchhandlung in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Hachenburg


Informationen zur Autorin:

Katharina Seck wurde 1987 in Rheinland-Pfalz geboren. Sie wuchs in einer mittelalterlichen, von einem Schloss gekrönten Kleinstadt im Westerwald auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Zisterzienserabtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre dieses Ortes fand in der Beschreibung der malerischen Stadt Silberglanz auch Eingang in ihren Fantasy-Roman "Die silberne Königin". Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck in einer Gemeindeverwaltung und ist dort für die Redaktion der Kommunalzeitung zuständig.

Vollsperrung der L 281 zwischen der Anschlussstelle B 414 / L 281 und Hachenburg für die Beseitigung der Wehranlage Schneidmühle

Ab Mittwoch dem 18. Oktober 2017 wird die L 281 für die für die Beseitigung der Wehranlage Schneidmühle  zwischen der Anschlussstelle B 414 / L 281 und Hachenburg voll gesperrt.
Sobald die L 281 im Baubereich voll gesperrt ist, wird mit dem Einrichten der Baustelle sowie der Herstellung der Bastellenzufahrten begonnen.
Ab Anfang der 42. KW 2017 beginnen die eigentlichen Brückenbauarbeiten für die Beseitigung der Wehranlage.
Die Beseitigung der Wehranlage Schneidmühle ist das erste Teilprojekt des Ausbaus der B 414 im Bereich Hachenburg.

Bereits Anfang der 41. KW 2017 werden die Umleitungsstecken entsprechend ausgeschildert und eingerichtet. Der Verkehr von der B 414 aus Richtung Kirburg wird über die B 414 an der Baustelle vorbeigeleitet. Der Verkehr von der L 281 aus Richtung Westerburg wird über Alpenrod nach Hachenburg geleitet.

Der Landesbetrieb Mobilität Diez bittet alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Bürgerinnen und Bürger von Hachenburg und Umgebung um Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen.

Schon 1000 Seniorentaxiausweise bei der VG Hachenburg ausgestellt

Bürgermeister Klöckner, Waldemar Pritzer und Stefanie Kouril
Bürgermeister Klöckner, Waldemar Pritzer und Stefanie Kouril

Seit dem 01.12.2016 gibt es das Seniorentaxi bei der Verbandsgemeinde Hachenburg.
Dies ermöglicht Menschen ab dem 67. Lebensjahr auch im Alter noch mobil zu bleiben. Außerdem berechtigt sind Bürger, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung) oder „Bl“ (blinde Menschen) haben, oder contergangeschädigte Menschen bzw. Personen mit vergleichbaren Beeinträchtigungen (z. B. Amputation beider Arme).
Das Seniorentaxi erfreut sich großer Beliebtheit, sodass am Montag, dem, 25.09.2017, bereits der 1000. Seniorentaxiausweis ausgestellt werden konnte. Die Mitarbeiterin des Bürgerbüros Stefanie Kouril und Bürgermeister Peter Klöckner überreichten den Berechtigungsausweis zusammen mit einem kleinen Präsent an Herrn Waldemar Pritzer aus Hachenburg.
Im Gespräch mit Herrn Klöckner berichtete Herr Pritzer, dass seine Ehefrau bereits seit letztem Jahr das Angebot begeistert nutze, beispielsweise um ihre Arztbesuche oder Gymnastiktermine wahrzunehmen. Nachdem Herr Pritzer seinen eigenen Seniorentaxiausweis erhalten hatte, startete er seine erste Taxifahrt nach Hause.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg freut sich über die rege Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an diesem Programm und wünscht allen Berechtigten weiterhin gute Fahrt. 

Jetzt also doch! Neue Chance für die Zukunft der Westerwälder Seenplatte

LIFE-Projekt  ist auf den Weg gebracht!

Eine schlechte Badewasserqualität gehört an der Westerwälder Seenplatte hoffentlich bald der Vergangenheit an. Mit Freude konnte Bürgermeister Peter Klöckner bekanntgeben, dass das LIFE-Projekt „Westerwälder Seenplatte“ erfolgreich auf den Weg gebracht wurde. Es kommt nun darauf an, dass die Europäische Union die geplanten Fördermittel in Höhe von etwa 6 Millionen Euro bewilligt, damit die wasserwirtschaftlichen Einrichtungen wie Dämme, Mönchbauwerke, Sedimentationsbecken usw. technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, um das biologische Kleinod für die Natur, aber auch als Erholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger und Touristen dauerhaft zu erhalten.
„Wermutstropfen ist und bleibt die Tatsache, dass die historische Chance, dieses landschaftliche und biologische Kleinod in kommunale Eigentümerschaft zu überführen, durch den Rückzug der Verbandsgemeinde Selters nicht möglich war“, so Bürgermeister Klöckner. Er verweist aber gleichzeitig auch darauf, dass mit der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ein potentieller Eigentümer gefunden werden konnte, der in Zukunft im Falle der Bewilligung des Projektes den nachhaltigen Umgang mit der Westerwälder Seenplatte im Sinne des Naturschutzes sicherstellen wird.
Um den Tourismus umweltverträglich und nachhaltig weiter auszugestalten sowie zukünftig Möglichkeiten zur Umweltbildung an der Westerwälder Seenplatte anzubieten hat die Verbandsgemeinde Hachenburg die Chance genutzt, dem LIFE-Projekt als Projektpartner beizutreten.
Projektträger und Antragssteller ist die Landesstiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, dem Westerwaldkreis und dem Umweltministerium. „Wird der Antrag durch die Kommission befürwortet, könnte das Projekt schon Mitte 2018 starten“, so Jochen Krebühl, Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt. Die Flächen würden dann an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe übertragen und zu Naturschutzzwecken bewirtschaftet werden. Die Finanzierung dafür könnte durch das LIFE-Projekt erfolgen.
Die Einzigartigkeit der Westerwälder Seenplatte liegt in der jahrhundertealten Teichlandschaft mehrerer miteinander verbundener Weiher. Die weiten Flachuferbereiche sind ein Lebensraum für zum Teil bundesweit gefährdete Arten.
„Es wäre für alle Beteiligten ein großer Erfolg, wenn es gelingt, ein einzigartiges Biotop und Erholungsgebiet mit einer Förderung von 6 Millionen Euro für die kommenden Generationen aufzuwerten und zu erhalten“, meint Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, „dafür haben wir über einen sehr langen Zeitraum von fast 10 Jahren kontinuierlich mit vielen Höhen und Tiefen gearbeitet. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der SDG Nord und der Stiftung Natur und Umwelt, der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und allen weiteren Beteiligten für die gute, offene und zielorientierte Zusammenarbeit.“

Pressebericht zur Sitzung des Verbandsgemeinderates am 17.10.2017

Westerwälder Seenplatte: Antrag zum Life-Projekt liegt der EU-Kommission vor Verbandsgemeinde Hachenburg ist Projektpartner
Zu Beginn der Sitzung des Verbandsgemeinderates Hachenburg am 17.10.2017 gab die Erste Beigeordnete Gabriele Greis bekannt, dass das EU-Life-Projekt Westerwälder Seenplatte zwischenzeitlich auf den Weg gebracht wurde. Die Landesstiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz als Projektträger habe den Antrag zum Life-Projekt fristgerecht bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Neben der Landesstiftung Natur und Umwelt treten die Verbandsgemeinde Hachenburg sowie der Landesbetrieb Forsten, die NABU Stiftung Nationales Naturerbe, die SGD Nord und das Umweltministerium als Projektpartner auf. Der Westerwaldkreis beteiligt sich ebenfalls am Projekt.

Bei Befürwortung des Antrags und der damit verbundenen Finanzierung sollen die Flächen an die NABU Stiftung Nationales Naturerbe übertragen und zu Naturschutzzwecken bewirtschaftet werden. Alle Projektpartner sollen eng in die konzeptionellen Entwicklungen und die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen einbezogen werden. Ziel dieses Projektes soll insbesondere der Natur- und Gewässerschutz sein. Jedoch soll auch die touristische Attraktivität der Region erhöht werden. Anfang des Jahres 2018 rechne man mit einer Entscheidung der EU, so Frau Greis. Es bestände somit die Chance, die Westerwalder Seenplatte durch Investitionen von mehr als 6 Mio. Euro als Naturbiotop und Erholungsgebiet zu erhalten.

Vor Eintritt in die Tagesordnung verpflichtete Bürgermeister Klöckner zwei neue Ratsmitglieder. Und zwar rückten die Ratsmitglieder Hans-Peter Enders für Thomas Winkel und Markus Wolf für Karl-Josef Mies nach. In einem weiteren Tagesordnungspunkt, der durch diese Neuverpflichtung bedingt war, wählte das Gremium einstimmig Ausschussmitglieder für mehrere Ausschüsse der Verbandsgemeinde nach.

Nachtragswirtschaftspläne beschlossen
Aufgrund von Maßnahmen, die bei der Erstellung der Wirtschaftspläne noch nicht vorherzusehen waren oder kurzfristig notwendig wurden oder auch, weil Maßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, befasste sich der Rat mit den Nachtragswirtschaftsplänen für alle vier Betriebszweige. In vielen Ortsgemeinden sowie der Stadt Hachenburg werden Baumaßnahmen der Verbandsgemeindewerke durchgeführt. So werden in einigen Ortsgemeinden die Ortsnetze erneuert oder Hochbehälter saniert. Der Verbandsgemeinderat folgte einstimmig dem Votum des Werkausschusses, der sich bereits intensiv mit den Inhalten befasst hatte. Einhergehend mit den Neufassungen der Wirtschaftspläne beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls einstimmig die erste Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2017.

Weitere Themen der Sitzung des Verbandsgemeinderates 
Frau Greis teilte dem Rat mit, dass die ADD Rheinland-Pfalz signalisiert habe, einen dritten Ganztagsschulstandort in der Verbandsgemeinde Hachenburg einzurichten. Als mögliche Standorte kommen die Schulen in Borod und Roßbach in Frage. Die zuständigen Gremien werden dieses Thema weiterberaten, da an beiden Schulen u.a. bauliche Maßnahmen erforderlich wären.

Bürgermeister Klöckner zeigte sich erfreut, dass das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss für die Generalsanierung der Rundsporthalle in Höhe von 820.000 Euro in Aussicht gestellt habe.

Zudem teilte der Vorsitzende den Anwesenden mit, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in ein Klima-Patenschaftsprogramm aufgenommen wurde. Dabei übernimmt die Verbandsgemeinde Hachenburg für die Region Gisagara in Ruanda die Patenschaft. Dieses Austauschprojekt wird vom Bund gefördert und hat die Beratung und Betreuung in Sachen Klimaschutz zum Inhalt.

Einstimmig beschloss der Rat zudem die Feststellung des Jahresabschlusses 2015 und erteilte dem Bürgermeister sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten Entlastung.

Im nicht öffentlichen Teil wurde einstimmig beschlossen, ein verbandsgemeindeeigenes Grundstück in Hachenburg zu veräußern. 

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

„Der Zauberer von Oz“ L.Frank Baum

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 07.11.2017 in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe nehmen die Teilnehmer des Leseclubs mit auf eine spannende und außergewöhnliche Reise ins märchenhafte Land Oz.
Hauptfiguren der Erzählung sind Dorothy, ein junges Mädchen aus Kansas und ihr kleiner Hund Toto.
Die spannenden Geschichten über Dorothy, ihren Begleitern und Gegenspieler werden in netter Atmosphäre von Luisa Moschkau, 9 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.
Dorothy erlebt Abenteuerliches. Ein heftiger Wirbelsturm hebt ihr Zuhause in die Luft und gemeinsam mit ihrem Hund Toto landet sie in einer paradiesisch schönen Landschaft. Sie ist fürchterlich verwirrt und wird von drei Munchkins und der Hexe des Nordens empfangen. Dorothy erfährt, dass ihr Haus auf der bösen Hexe des Ostens gelandet ist. Durch den Tod der bösen Hexe wurden jedoch alle Munchkins aus ihrer Gefangenschaft befreit. Ob sich Dorothys größter Wunsch nach Hause, zu Tante Em und Onkel Henry zu kommen erfüllt, erfahrt ihr beim nächsten Lese-Club-Treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Energetische Gebäudesanierung: So geht es richtig

Kostenfreie Infoveranstaltung der Verbandsgemeinde Hachenburg zum Klimaschutz


HACHENBURG. Der Sommer ist vorbei und die nächste Heizperiode beginnt. Da veraltete Heizungsanlagen und in die Jahre gekommene Gebäudehüllen nicht nur den eigenen Geldbeutel belasten, sondern auch das Klima, lädt die Verbandsgemeinde Hachenburg, in Kooperation mit der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm), der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH und dem Ingenieurbüro Helmut Tibes, zur Informationsveranstaltung ein: „Energetische Gebäudesanierung: So geht es richtig!“, am Dienstag, 14. November, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg in der Gartenstr 11.

Neben wichtigen Informationen rund um die energetische Gebäudesanierung, wird eine Wärmemarktstudie in Bezug auf die Entwicklung der Gebäudestruktur der Verbandgemeinde bis 2050 präsentiert. Der Austausch und die Modernisierung alter Heizsysteme ist eine lohnende Investition für das Klima und den Geldbeutel. Hausbesitzer haben die Möglichkeit, sich die ersten Schritte auf dem Weg zum energieeffizienten Zuhause, von der Erstberatung bis zur fertigen Sanierung, aufzeigen zu lassen und sich über Fördermöglichkeiten in der Verbandsgemeinde Hachenburg zu informieren.

Interessierte Bürgerinnern und Bürger können sich bis 13.11.2017 bei Frau Becker unter 02662 801-104 oder a.becker@hachenburg-vg.de anmelden.

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Verkehrsregelnde Maßnahmen anlässlich des Katharinenmarktes

Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Katharinenmarktes am

Samstag, 04. November 2017

die Hauptdurchfahrt durch Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.

Des Weiteren bitten wir um Beachtung, dass folgende Parkmöglichkeiten trotz der Sperrung weiterhin genutzt werden können:
- Parkhaus Alexanderring
- Parkhaus am Johann-August-Ring
- Parkplätze am Landschaftsmuseum
- Stellplätze am Bahnhof sowie am Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung
- Parkfläche unterhalb des Burggarten (Kirmesplatz)
- Schützenhaus (Alpenroder Straße)

Die ausgeschilderten Umleitungsstrecken sind unbedingt freizuhalten.
Bei Zuwiderhandlungen muss der Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld oder ggf. mit der Abschleppung seines Fahrzeuges rechnen.

Hinweise für Busse und Taxen:
Die Haltestelle für Busse befindet sich in der Koblenzer Straße (Höhe Penny-Markt) und beim Landschaftsmuseum. Die Taxen sind im „Alexanderring“ vor der  Absperrung unmittelbar am Marktgelände platziert.

Katharinenmarkt in Hachenburg am 04.11.2017

Buntes Treiben auf dem Alten Markt
Blick durch den Torbogen des Schlosses auf die katholische Kirche und das Markttreiben.

Am 4. November 2017 steht die gesamte Hachenburger Innenstadt wieder im Zeichen von über 300 Markthändlern beim traditionellen Katharinenmarkt, der eine mehr als 500-jährige Tradition aufweisen kann.

Dieser weit über die Grenzen des Bundeslandes bekannte und bei Händlern und Besuchern sehr beliebte Markt wird mit seiner stattlichen Anzahl von Ständen wieder Tausende von Besuchern in die Stadt Hachenburg ziehen.
Die Stadt Hachenburg als Veranstalter kann auch in diesem Jahr Händler mit einem breit gefächerten Warensortiment präsentieren.

Neben den traditionellen Ständen mit Alpenbrot, Muskatnüssen, gebrannten Mandeln, herbstlichen Pflanzen, Blumenzwiebeln und wärmenden Textilien, die jedes Jahr dabei sind, wurden aber auch viele neue Stände in den Markt integriert. Dieser Markt ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten, deshalb ist er auch der größte eintägige Markt in Rheinland-Pfalz.

Ist man über das gesamte Marktgebiet gewandert, hat man eine Strecke von fast 5 Kilometern zurückgelegt. Da hat man Hunger und auch Durst. Deshalb sind natürlich im gesamten Marktgelände zahlreiche Essens- und Getränkestände platziert, damit sich die Besucher von den „Strapazen“ des Marktes erholen können. Viele dieser Stände sind ein sehr beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Deshalb kommen auch Sie zum Hachenburger Katharinenmarkt! Lassen Sie sich von dem vielfältigen Angebot der Händler überzeugen! Er wird wie jedes Jahr ein besonderes Erlebnis für Sie sein.

Die Verkehrsteilnehmer möchten wir bereits jetzt darauf hinweisen, dass die Hauptdurchfahrt von Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.