Die Verbandsgemeinde unterstützt die neue Gemeindebücherei in Merkelbach

Neben der überörtlich bekannten Stadtbücherei in Hachenburg gibt es schon seit vielen Jahren auch in anderen Ortsgemeinden die Möglichkeit, sich regelmäßig oder auch nur gelegentlich in einer Bücherei vor Ort mit Lesestoff oder anderen Medien zu versorgen.

Abhängig von der oft ehrenamtlich geleisteten Betreuung sind die Öffnungszeiten und Zusatzangebote wie besondere Lesenachmittage für Kinder und Jugendliche oder jahreszeitlich angepasste Bastelangebote. Generell kann man für alle diese Einrichtungen sagen, dass es nicht nur den Nutzern viel Freude macht, mit ihrer Bücherei verbunden zu sein, sondern auch den Helferinnen und Helfern, die daran mitwirken.

Das Auswählen des Lesestoffs, Bestellungen, Kennzeichnen und Einsortieren des Leihbestandes gehört dazu und natürlich nah am Kunden, an den Nutzern sein, damit ein den Interessen entsprechendes Angebot vorhanden ist.

Finanziert werden die notwendigen Ausgaben von den Ortsgemeinden, die zu diesem Aufwand Zuwendungen der Verbandsgemeinde erhalten; maximal 500 €, wenn in doppelter Höhe Aufwendungen bei der Beschaffung von Medien nachgewiesen werden.

Die Ortsgemeinde Merkelbach ist die erste, die von einer erweiterten Förderung profitiert und 1.000 € erhält. Dort wird im Dorfgemeinschaftshaus jetzt erstmals eine Gemeindebücherei eingerichtet. Etwa 3.000 € kosteten Regale, Sitzgelegenheiten, Bücherständer, die EDV-Ausstattung und Vieles mehr.

Weitere Ausgaben werden zur Beschaffung des Lesestoffs für die hoffentlich zahlreichen, künftigen Nutzer notwendig – auch hierzu wird die Verbandsgemeinde ihren Teil beitragen.

Das Lesen ist elementarer Bestandteil der Bildung und wird noch immer zuerst durch Bücher vermittelt. Die modernen Medien wie CD, DVD oder Internet ergänzen heutzutage den Zugang zu einer Welt voller Information oder zur puren Unterhaltung. Dabei gilt aber noch immer ein deutsches Sprichwort, das uns sagt: „ Wer die Buchstaben nicht kennt, kann auch durch die Brille nicht lesen“.

Vorsitzender des Stadtrates

Stadtbürgermeister
 
Karl-Wilhelm Röttig
Gartenstraße 11 - demnächst Perlengasse 2
57627 Hachenburg

E-Mail: stadtbuergermeister@hachenburg.de 
oder: raumscheuer@aol.com 
Telefon: 02662/801-105
Fax: 02662/801-260

Terminvereinbarung Vorzimmer, Frau Silke Hanusch
Telefon: 02662/801-102, Fax: 02662/801-260

Jugendparlament Hachenburg: Umbau des Jugendzentrums und politische Beteiligung auf vielen Ebenen - Zahlreiche Themen wurden bei der ersten Sitzung 2013 diskutiert

Viel zu tun gibt es für das Hachenburger Jugendparlament auch im Jahr 2013, das stellten die Jungparlamentarier bei Ihrer ersten Sitzung des Jahres fest. Doch bevor Sachthemen aus der Verbandsgemeinde auf der Tagesordnung standen , stellten Vertreter des Lions-Clubs Bad Marienberg ihren Club vor und informierten über die Möglichkeit der Gründung eines LEO-Clubs in der Region. Wer an einer Mitgliedschaft bei den LEOs (Jugendorganisation der Lions) interessiert ist, kann sich beim Präsidenten des Lions-Club Bad Marienberg, Eberhard Strunk (eberhard.strunk@gmx.de) oder bei LEO-Mitglied Christian Neuhaus (neuhaus@ifm.uni-siegen.de)  melden.
Kritisch, aber wohlwollend betrachteten die Jungparlamentarier die von Architekt Holger Schaub im zweiten Tagesordnungspunkt vorgestellten Pläne zur Umgestaltung des Jugendzentrums der Verbandsgemeinde. Begrüßt wurde, dass die Umgestaltung genutzt wird, um das Gebäude gleichzeitig energetisch zu sanieren und nach verschiedenen Fragen und Anregungen fand die vorgestellte Planung einstimmige Zustimmung.
Ausgesprochen erfreut zeigten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen darüber, dass das geplante Alkoholpräventionsprojekt inzwischen Resonanz gefunden hat. Der Verein „Respekt“ ist auf das Jugendparlament zugekommen mit dem Angebot, bei Vorliegen eines tragfähigen Konzeptes dieses finanziell zu unterstützen. Eine entsprechende Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines solchen Konzeptes wurde gegründet und wird sich in der ersten Februarwoche zusammensetzen.
Über zahlreiche Möglichkeiten, sich überregional politisch zu engagieren, berichtete Jungparlamentarier Sebastian Niepel. Auch in diesem Jahr wird in Berlin ein vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) organisierter Kongreß stattfinden, an dem auch eine Delegation des Hachenburger Jugendparlamentes teilnehmen soll. Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom BfDT übernommen. Die Veranstaltung findet vom 20. – 24. Mai 2013 statt. Nähere Informationen zum letztjährigen Kongress finden sich unter www.jugendkongress-berlin.de. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab 16 Jahren, unabhängig von der Mitarbeit im Jugendparlament. Wer interessiert ist, kann sich über den Kontaktbutton auf www.jupa-hachenburg.de melden.
Die nächste Sitzung des Jugendparlamentes Hachenburg findet am 13.03.2013 um 17.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde, Gartenstr. 11, Hachenburg, statt.