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Lebendige Orte der Begegnung, des Austauschs und des Rückzugs in eigene Vorstellungswelten - all das können Gemeindebüchereien sein

Regelmäßig angebotene Vorleseveranstaltungen, gemeinsames Spielen, sich gegenseitig Lieblingsbücher empfehlen, Bestseller bequem vor Ort zum Schmökern zuhause ausleihen - das heutige Angebotsspektrum von Büchereien wendet sich an Interessenten aller Altersgruppen.

Dabei ist diese gewollte Vielfalt in der Verbandsgemeinde Hachenburg nicht nur auf die zentrale Stadtbücherei in Hachenburg beschränkt. Ganz sicher nimmt diese professionell betreute Einrichtung eine Sonderstellung ein, aber die darüber hinaus dezentral angesiedelten Gemeindebüchereien bereichern die Lebens- und Erlebenswelt vieler Bürgerinnen und Bürger auch andernorts.

Längst prägen nicht mehr leicht angestaubte Regale und ein strenges Regiment gegenüber den Gästen die Büchereien in Nister, Merkelbach, Müschenbach, Roßbach und Streithausen. Ganz im Gegenteil soll auch, ja, gerade dort neben der klassischen Buchausleihe mehr stattfinden, und das funktioniert auch mit den dort sehr engagiert Mitwirkenden. Besonders erfreulich ist dabei, dass sich Menschen in dieser Funktion offenbar so wohl fühlen, dass sie bereits seit vielen Jahren in „ihrer“ Gemeindebücherei mitwirken.

Davon profitieren die Gemeinden, die für eine zeitgemäße, nutzerorientierte Ausstattung das notwendige Geld regelmäßig zur Verfügung stellen. Ja, und dabei kommt dann auch die Verbandsgemeinde mit ins Spiel - denn bereits seit 2001 werden zu den Aufwendungen für die Medienbeschaffung Zuwendungen gewährt.

Ein Betrag von ca. 2.000 € wurde hierfür im vergangenen Haushaltsjahr aufgewendet, wobei an die Ortsgemeinden in Merkelbach, Müschenbach und Streithausen der festgelegte Höchstbetrag von 500 € pro Jahr gezahlt werden konnte. Die weiteren Antragsteller erhielten zu den eigenen, nachgewiesenen Aufwendungen eine 50%ige Anteilsfinanzierung.

Im laufenden Haushaltsjahr ist fest eingeplant, dass entsprechende Anträge auf Förderung durch die Verbandsgemeinde wieder gestellt werden - die benötigten Haushaltsmittel, um hierauf uneingeschränkt reagieren zu können, stehen jedenfalls zur Verfügung.

Die Bedarfsabfrage zur Fortsetzung der Betreuungsangebote an den Grundschulen in der Verbandsgemeinde läuft schon

Beim Thema der Betreuenden Grundschule heißt es schon zu Beginn jeden Kalenderjahres „Alle Jahre wieder…“, denn meistens mit der Anmeldung von Schulneulingen werden alle Eltern in den Grundschulen nach Betreuungsbedarf bei Schulkindern befragt. Dabei geht es um einen garantierten Aufenthalt in der Schule unabhängig von wechselnden Schulschlusszeiten beispielsweise in den Klassenstufen 1 und 2 oder 3 und 4 im Rahmen der sogenannten vollen Halbtagsschule.

Anders, als bei der Ganztagsschule, gibt es kein Mittagessen und auch keine Unterrichtsergänzung - aber mit dem Betreuungspersonal und anderen Kindern malen, basteln oder spielen macht einfach Spaß. Neben dem Personal, das in der Regel zu zweit eine Gruppe von mindestens 8 und maximal 20 Grundschulkindern betreut, zahlt die Verbandsgemeinde als Schulträger auch die benötigten Materialien, um kreativ und sinnvoll den Schultag abzuschließen. Um rechtzeitig vor Beginn eines neuen Schuljahres auf ein verändertes Anmeldeverhalten der Eltern reagieren zu können, und ggfls. die Zahl der Betreuungsgruppen und -personen anzupassen, wird die Bedarfsermittlung so früh im Jahr durchgeführt.

Im derzeit laufenden Schuljahr nehmen fast 200 Kinder an dem Angebot teil, für das die Eltern einen Monatsbeitrag von 15,34 € zahlen. Das Land unterstützt die jeweiligen Anbieter - neben dem Schulträger können das auch Ortsgemeinden oder Elternvereine sein - mit einer Zuwendung in Höhe von 1.534 € je Schuljahr und Gruppe. Den Großteil der Kosten trägt die Verbandsgemeinde Hachenburg und schafft damit für Eltern und Erziehende eine Möglichkeit, auch außerhalb der Ganztagsschule verlässliche Abholzeiten während der Schulwoche mit den Bedürfnissen eigener Berufstätigkeit in Einklang zu bringen.

Um hierbei noch flexibler auf zusätzliche Bedürfnisse der Familien eingehen zu können, wird in der Sitzung des Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschusses grundsätzlich darüber beraten, an zwei Grundschulstandorten das Angebot zunächst probeweise zu erweitern, um dann an jedem Schultag pro Woche die Betreuungszeit bis längstens 14.00 Uhr zu gewährleisten.

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