Verbandsgemeinde Hachenburg investiert auch 2018 wieder in den Klimaschutz

Heizzentrale
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Blockheizkraftwerk
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Mit der neu geschaffenen Stelle für das Klimaschutzmanagement, die im Frühjahr 2018 besetzt werden soll, wird der wichtigen Querschnittsaufgabe ein adäquater Stellenwert zuteil.
Bürgermeister Klöckner ist sich sicher, dass durch die Bündelung der vielfältigen Handlungsfelder aus den beiden vor einem Jahr vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedeten Klimaschutzkonzepten nachhaltig Synergien gezogen werden können. Immerhin sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40% gegenüber dem Basisjahr 2014 reduziert werden. Das verlangt nach einer gut durchdachten und auch konsequenten Herangehensweise, so Klöckner.
Das beachtliche Vorhaben inkludiert bis 2030 enorme Investitionen die die regionale Wertschöpfung begünstigen sollen. Die zukünftige Energieerzeugung und –versorgung erfolgt in dezentralen Strukturen. Insbesondere die Kommunen sind gefordert, die notwendige Infrastruktur vorzuhalten, um die Energiewende vor Ort gestalten zu können; eine Herausforderung, der man sich in Hachenburg gerne stellt.
Die von breitem Konsens geprägte Behandlung des Themas in den kommunalen Gremien und die große Bürger/Akteursbeteiligung bei der Konzepterstellung bestätigen Gabriele Greis der hauptamtlichen I. Beigeordneten der VG Hachenburg, auf dem richtigen und von der Bürgerschaft mitgetragenen Weg zu sein.
Neben der sukzessiven Umstellung der Energieerzeugung, bei der der Eigenbetrieb mit der biomassebasierenden Nahwärmeversorgung sowie der mittlerweile sieben Anlagen der hocheffizient arbeitenden Kraft-Wärme-Kopplung bereits seit Jahren aktiv zur Erreichung des lokalen Klimaschutzziels beiträgt, gilt es auch Einsparpotential bei den öffentlichen Liegenschaften der Ortsgemeinden zu realisieren.
Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden wird mit dem Klimaschutzmanager / der Klimaschutzmanagerin ein kompetenter Ratgeber in allen Belangen des Klimaschutzes und der Energieversorgung zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt kann es von entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Projekterfolg sein, zur richtigen Zeit den richtigen Fördertopf für sich zu entdecken.

Wissenstransfer aus und nach Ruanda
Die seit Jahrzehnten erfolgreichen Hachenburger Klimaschutzprojekte haben auch dazu beigetragen, dass man neben einer weiteren Verbandsgemeinde aus Rheinland-Pfalz an einer Klimapartnerschaft mit Ruanda teilnimmt. Eine spannende Angelegenheit ist sich Klöckner sicher, zumal der Wissenstransfer in beiden Richtungen erfolgen wird. Man arbeitet auch mit dem Hachenburger Ruandaverein zusammen, der vor Ort über viele Kontakte verfügt. Hier gilt es, Synergien zu nutzen.
Wenngleich dem Klimaschutz – aus Unwissenheit oder mitunter auch aus sachfremden Erwägungen – nicht oder in nicht ausreichendem Maße  Rechnung getragen wird, betrachtet man die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge mit höchster Priorität. Es gilt, die überall in Erscheinung tretenden Folgen des Klimawandels zu begrenzen - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der man in Hachenburg nachkommt. Das zeigt auch der Blick in den Energieatlas Rheinland-Pfalz.
In 2018 steht bei der Verbandsgemeinde Hachenburg in Zusammenarbeit mit betroffenen Ortsgemeinden die Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzeptes auf der Agenda, denn auch Starkregenereignisse haben klimatische Ursachen. Der Eigenbetrieb Energie der VG Hachenburg  wird seine Position im Bereich des Energie-Contracting und Energiemanagements weiter ausbauen. Aber auch in vielen anderen Handlungsbereichen ist man am Ball: sei es Sonnen- oder Windstrom oder auch die Chance, einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität mittels Regelenergie zu liefern. 

Gerne informieren wir Sie über unsere Aufgaben oder zeigen Ihnen vor Ort unsere Projekte.
Anruf genügt.

VGW Hachenburg
Tel. 02662/801-230
info@vgw-hachenburg.info    

Das Standesamt Hachenburg informiert

Mehr Geburten, weniger Sterbefälle

Nach dem Jahreswechsel werden nicht nur in Hachenburg die Register des Standesamts für 2017 abgeschlossen.

Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Die Bilanz fällt hierbei positiv aus. So ist die Zahl der Sterbefälle mit 329 (in 2016: 342) Beurkundungen leicht gesunken.  Erfreulicherweise konnten 765 Geburten beim Standesamt vorgenommen werden. Dies waren 11 Babys mehr als im Vorjahr. 54 Prozent der Neugeborenen waren männlichen Geschlechts. Die beliebtesten Vornamen für die Mädchen waren Lina, gefolgt von Mia und Emilia. Bei den männlichen Vornamen wurden Elias, Ben und Noah am häufigsten gewählt.

Zwei gleichgeschlechtliche Paar entschieden sich für eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Im Jahr zuvor waren es drei.

Im Oktober änderte sich die Gesetzgebung für gleichgeschlechtliche Paare. So wandelten nach Einführung der „Ehe für alle“ zwei Paare ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe um.

Die Zahl der Eheschließungen blieb gleich. 143 Paare trauten sich in Hachenburg. Die meisten davon im beliebten historischen Vogtshof.

Neuer Einsatzleitwagen und neue Pumpen für die Feuerwehr

Im abgelaufenen Jahr 2017 hat die Verbandsgemeinde Hachenburg in erheblichem Umfang in die Ausstattung ihrer Feuerwehr investiert. So wurden zum Jahresende ein neuer Einsatzleitwagen und zehn neue Tragkraftspritzen für die Löschgruppen der Verbandsgemeindefeuerwehr geliefert, die Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis am 11.01.2018 offiziell in Dienst stellen konnten.

Die Löschgruppen Astert, Borod, Gehlert, Linden, Lochum, Mörsbach, Mudenbach, Nister, Steinebach an der Wied und Welkenbach können künftig moderne tragbare Pumpen vom Typ Rosenbauer Fox S bei der Brandbekämpfung einsetzen. Die neuen Tragkraftspritzen verfügen über eine höhere Saugleistung, eine elektrische Bedieneinheit und ein deutlich niedrigeres Gewicht als die Vorgängermodelle, die teilweise Jahrzehntelang im Einsatz waren. Für die Beschaffungsaktion, die auch neue Saugschläuche umfasst, investierte die Verbandsgemeinde rd. 115.000 €.

Auch der Einsatzleitwagen des Löschzuges Hachenburg wurde ersetzt. Der neue Einsatzleitwagen ELW 1 ist das am häufigsten genutzte Fahrzeug der Feuerwehr und wird zur Einsatzunterstützung in der gesamten Verbandsgemeinde eingesetzt. Das Fahrzeug verfügt über modernste Funk-, Alarm- und EDV-Technik und bietet auf einem kompakten VW-Transporterfahrgestell mit Allradantrieb die Möglichkeit einer schnellen Einsatzleitung vor Ort. Zu den Anschaffungskosten von rd. 107.000 € wird eine Landeszuwendung in Höhe von 32.000 € erwartet.

2018 will die Verbandsgemeinde weitere vier Fahrzeuge in Dienst stellen. Für die Löschgruppen Mörsbach, Nister und Steinebach an der Weid wurden neue Kleinlöschfahrzeuge bestellt, die voraussichtlich im Juli geliefert werden können. Diese drei Fahrzeuge im Geamtwert von rd. 200.000 € sind konzipiert für erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung auf örtlicher Ebene. Sie ersetzen rd. 30 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeuge und können mit ihrem 500l-Wassertank wesentlich effektiver eingesetzt werden. Als weiteres Fahrzeug ist ein Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF 1) zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen vorgesehen. Auch die Raumsituation für die Feuerwehr wird weiter verbessert. In Müschenbach wird zurzeit ein Anbau am Feuerwehrhaus errichtet. Die Baumaßnahme mit einem Umfang von  rd. 135.000 € soll ebenfalls 2018 abgeschlossen werden.

Angesichts dieser erheblichen Investitionen bezeichnete Bürgermeister Peter Klöckner die Ausstattung der Feuerwehr neben dem Klimaschutz und dem ausgeglichenen Haushalt als eines der Hauptziele für das neue Jahr. Der Bürger verbinde mit der Feuerwehr zu Recht die Begriffe Geborgenheit und Schutz und so sei es für die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes wichtig, die Ausstattung fortzuentwickeln. Er lobte die ehrenamtlichen Helfer für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte fest, dass sich das Konzept der Alarmierungsgemeinschaften in der Verbandsgemeinde Hachenburg als richtig erwiesen habe. Dadurch können die Feuerwehreinheiten, die weit über den Brandschutz hinaus tätig seien, auch in kleineren Orten erhalten bleiben. Sie bedankte sich bei den verantwortlichen Gremien für die hohe Zustimmung zu den Investitionsvorhaben und freute sich auch über die verbesserte Kommunikation innerhalb der Feuerwehr. Das Ehrenamt bezeichnete sie als Verpflichtung in der Gesellschaft füreinander einzutreten.

Wehrleiter Frank Sieker begrüßte die Beschaffungen, die kein „neues Spielzeug“ für die Wehrleute, sondern für die Aufgabenerfüllung zwingend notwendig seien. Er bedankte sich bei den Löschgruppen für die jahrzehntelange Pflege der „alten Schätzchen“, bevor sie nun die neuen Pumpen nach einer ausführlichen Einweisung in Betrieb nehmen konnten.

Goldmedaillengewinner Merkelbach gewinnt auch den Demografiepreis des Landes Rheinland–Pfalz

In der vergangenen Woche überreichte der Innenminister des Landes  Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz in dem voll besetzten Gemeindesaal des Dorfgemeinschaftshauses von Merkelbach Urkunde, Emailleschild und einen Scheck über 5000 Euro an Ortsbürgermeister Edgar Schneider.
Mit dem Preis wurde das ehrenamtliche Engagement für das Zusammenleben von Jung und Alt, von Einheimischen und Neubürgern gewürdigt. Die Feierstunde wurde mit Begrüßungsliedern von Kindern des katholischen Kindergartens unter der Leitung von Ulrike Hölzemann eingeleitet. Nach der Begrüßung der Ehrengäste, u.a. Innenminister Roger Lewentz, Landtagspräsident Hendrik Hering, Kreisbeigeordneter Kurt Schüler und Bürgermeister Peter Klöckner erfolgte ein kurzer Dorfrundgang mit einem Abstecher in die Wohnpflegegemeinschaft „Marjanns Haus“ und einem Besuch im Dorfladen.
Eine Bilderschau bei Kaffee und Kuchen über die Aktivitäten der letzten Jahre rundete das Programm ab.
Ortsbürgermeister Edgar Schneider bedankte sich bei „seinen“ Merkelbacherinnen und Merkelbachern für dieses großartige Gemeinschaftswerk auf das die gesamte Dorfgemeinschaft zu Recht stolz sein kann.

Verbandsgemeinde Hachenburg stellt die Weichen für die dritte Ganztagsgrundschule

Vor dem Hintergrund der Erweiterung des Angebots an Ganztagsgrundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg besichtigten am vergangenen Samstag der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg die Grundschulen in Borod und Roßbach.

Bislang gibt es in der Verbandsgemeinde Hachenburg zwei Ganztagsgrundschulen in Alpenrod und der Stadt Hachenburg. Während das Ganztagsangebot in Alpenrod stabil ausgelastet ist, steigt die Anzahl der Ganztagsschüler in der Grundschule am Schloss ständig weiter. Da an diesem Standort eine Erweiterung aus Platzgründen nicht möglich ist, kommen für die Einrichtung eines dritten Angebots entweder die Grundschule Borod oder Roßbach in Frage.

Vor Ort konnten sich die Gremienmitglieder von beiden Schulen ein Bild machen. Zunächst wurde die Grundschule in Borod besichtigt. Ortsbürgermeister Volkmar Gäfgen stellte die Infrastruktur und die gemeindlichen Liegenschaften, die einem möglichen Ganztagsbetrieb zweckdienlich sein könnten, vor. Schulleiter Wilfried Herr führte die Ausschussmitglieder sodann durch das Schulgebäude. Die nächste Station der Besichtigung war die Grundschule in Roßbach. Auch hier stellte zunächst Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen die Ortsgemeinde und die Liegenschaften in der Umgebung des Schulgebäudes vor, bevor der Schulleiter Peter Vogel die Anwesenden durch das Schulgebäude führte.

Im Anschluss an die Ortsbesichtigungen wurde die Sitzung im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg fortgesetzt. Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte den beiden Ausschüssen ausführlich die Voraussetzung für eine weitere Einrichtung dar.
Für den Betrieb einer weiteren (dritten) Ganztagsgrundschule in der Verbandsgemeinde Hachenburg seien 36 Anmeldungen erforderlich, die am Ganztagsangebot teilnehmen. Zurzeit besuchen Schulkinder aus den Schulbezirken der Schulstandorte Borod und Roßbach noch die Ganztagsschule in Hachenburg. In Zukunft würden Betreuungswünsche der Eltern dann an dem neuen, auszuwählenden Ganztagsstandort entweder in Borod oder in Roßbach erfüllt, was einen Zuwachs der Schülerzahlen an diesem Standort nach sich zieht.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger müsse vor diesem Hintergrund eine Entscheidung treffen, an welchem der beiden Standorte die dritte Ganztagsgrundschule eingerichtet werden soll. Anhand der Schülerzahlen stehe jedoch fest, dass die Grundschule in Roßbach auch ohne Ganztagsangebot nach heutigem Stand zweizügig werden müsse. Frau Greis ging während ihres Vortrags auch auf die voraussichtlichen Kosten, die auf Sanierungen der bestehenden Schulgebäude sowie einer etwaigen Erweiterung für eine Zweizügigkeit oder für Ganztagsschulbetrieb entfallen, ein.

Bürgermeister Peter Klöckner unterstrich, dass man derzeit eine gute Ausgangsbasis habe und auf jeden Fall durch die Einrichtung einer dritten Ganztagsgrundschule einen Zugewinn für die Verbandsgemeine Hachenburg erzielen werde. Für die Schüler als auch die Eltern sei es wichtig, Schulen vor Ort anzubieten und somit die Wege kurz zu halten. Auch für die Ortsgemeinden sei der Betrieb einer Grundschule ein wichtiger Standortfaktor für viele junge Familien.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berieten die Gremien über die Verwendung von Finanzmitteln aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm 3.0 Kapitel 2, dessen Förderbereich Investitionen in die Schulinfrastruktur umfasst. Hierunter fallen beispielsweise Investitionen für die Sanierung, den Umbau oder die Erweiterung von Schulgebäuden. Vor dem Hintergrund der notwendig werdenden Zweizügigkeit der Grundschule Roßbach entschieden beide Gremien einstimmig, die Bundesmittel für diese Baumaßnahme zu verwenden. Der Verbandsgemeinde Hachenburg werden für diese Maßnahme rund 377.000 Euro in Aussicht gestellt.

Zum Schluss der Sitzung wurden Anfragen des Ausschussmitglieds Hans-Werner Rörig zur Umgestaltung des Schulsportplatzes in Hachenburg und des Ausschussmitglieds Jonathan Noll zur Auslastung der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg beantwortet.

Die Frage, an welchem der beiden Grundschulstandorte künftig eine Ganztagsschule angeboten werden soll, wird in einer weiteren gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse der Verbandsgemeinde Hachenburg am 06.03.2018 weiter erörtert. Die abschließende Entscheidung trifft der Verbandsgemeinderat am 20.03.2018.

Einwohnerzahlen wieder angestiegen

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2017 

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2017 genau 24.307 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 123 mehr als am 31. Dezember 2016 und somit ein Anstieg von 0,51 Prozent.
Mit 12.191 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.116 Männern zahlenmäßig leicht überlegen. 10.253 Bürger gehören der evangelischen Religion an, 7.750 sind römisch-katholisch. 6.304 Mitmenschen gehören anderen Religionsgruppen an oder sind gar keiner Kirche zugehörig.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.420 am 31.12.2016 auf 1.484 Mitbürger am 31.12.2017 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohnanteil von 6,10 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Hier sprechen wir von 812 Männern und 672 Frauen.
8814 Einwohner der VG sind ledig, 11.497 Personen sind verheiratet, 1.850 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.847 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 25 Mitmenschen registriert. Bei 272 Einwohnern ist der Familienstand nicht bekannt bzw. nicht durch Urkunden nachgewiesen.
In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.349 Kinder eingeschult. Die Zahl setzt sich wie folgt zusammen: dieses Jahr sind es 225 Kinder, 2019 dann 213 Kinder, im Jahr 2020 198 Kinder, 2021 dann 235 Kinder, im Jahr 2022 225 Kinder und im Jahr 2023 werden 253 Kinder eingeschult.

Die Stadt Hachenburg als einwohnerstärkste Gemeinde im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde kann sich über 130 Einwohner mehr als im Vorjahr freuen, und knackt somit die 6000er-Marke - ein Einwohnerzuwachs von 2,19 Prozent.
Die Gemeinde Kroppach kann sich über insgesamt 697 Einwohner freuen. Dies sind im Jahresvergleich 59 Mitbürger mehr als am 31.12.2016, ein Zuwachs von 9,25 Prozent. In Dreifelden leben 17 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor (+ 7 Prozent). Dort leben nun 260 Mitmenschen. Und auch die Gemeinde Winkelbach hat Zuwachs bekommen. Hier handelt es sich um 5,33 Prozent mehr (in Zahlen: 12 Einwohner), also 237 Mitbürger am 31.12.2017.
Allerdings gab es auch wieder kleine Einbußen zu verzeichnen. Marzhausen blickt aktuell auf 244 Einwohner. Dies sind 11 Personen weniger (- 4,31 %) als am 31.12.2016. Kundert hat 8 Bürger weniger als im vergangenen Jahr. Waren es da noch 257, so sind es jetzt nur noch 249 Personen. Die Gemeinde Wahlrod hat 3,07 % weniger Einwohner als am 31.12.2016. Die Einwohnerzahl ist um 27 Personen von 880 auf 853 gesunken.
Dies sind nur ein paar Beispiele. Weitere Zahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Statistik.

Die gesamte Statistik bezieht sich jedoch nur auf Einwohner mit Hauptwohnsitz.

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Sturmtief „Burglind" und „Friederike“ – Forstamt Hachenburg informiert

In den Forstrevieren des Forstamtes Hachenburg starten die Arbeiten zur Aufarbeitung der Windwürfe 

Die Reviere des Forstamtes Hachenburg sind durch die beiden Windereignisse mit noch zu verkraftenden Schäden davongekommen.  Die Mitarbeiter des Forstamtes haben die meisten Forstwege von umgestürzten Bäumen bereits freigeräumt. Gefahr droht noch von herabfallenden Ästen und nachträglich umstürzenden Bäumen. Meist wurden einzelne Bäume mitsamt der Wurzel geworfen, lediglich an wenigen, exponierten Stellen konnten Windhosen ganze Baumgruppen zu Fall bringen.  "Zum Glück beschränken sich diese Schäden auf wenige Waldorte,“ zieht Harald Hericks, Leiter des Forstamtes Hachenburg, eine vorläufige Bilanz. "Insgesamt rechnen wir mit einem Anfall von etwa 20000 Fm Holz; diese Menge verteilt sich immerhin  auf ca. 50.000 Bäume."

Waldspaziergängern rät das Forstamt in den nächsten Tagen zur Vorsicht. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können vom Sturm geschädigte, labile Bäume und angebrochene Äste unvermittelt herabstürzen und Menschen verletzen. Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Arbeiten gebeten. Die Bereiche in denen gearbeitet wird, müssen aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt werden. Die Revierleiter warnen: „Bitte beachten Sie die Absperrungen – Sie bringen ansonsten sich und andere in Gefahr!“

Aus Sicherheitsgründen kann daher auch die Aufarbeitung von Brennholz durch Selbstwerber nicht zugelassen werden. Das Forstamt bittet alle Brennholz-Selbstwerber um Verständnis. Wir gehen davon aus, dass die Aufarbeitung von Brennholz Ende April wieder insgesamt freigegeben werden kann. Bitte stimmen Sie sich mit Ihrem Revierleiter ab.

Für Rückfragen stehen das Forstamt Hachenburg und die Revierleiter der Forstreviere gerne zur Verfügung.

Fünf Jahre Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Landschaft mit Windrädern

Gelebte Solidarität im Zeichen des Umweltschutzes

In diesem Frühjahr feiert der „Solidarpakt Windenergie“ in der Verbandsgemeinde Hachenburg ein kleines Jubiläum: Am 07.03.2013 unterzeichneten die Bürgermeister von 32 der 33 Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung den Solidarpakt.

Das Vertragswerk sieht vor, dass die Pachteinnahmen aus Windenergieanlagen nach einem festgelegten Schlüssel solidarisch unter allenteilnehmenden Ortsgemeinden verteilt werden und somit nicht nur die Standortgemeinden von den Pachteinnahmen profitieren. Seit Bestehen des Solidarpakts wurden von den Standortgemeinden nahezu 2 Millionen Euro an Pachteinnahmen erzielt, wovon rund 400.000 Euro in den Solidarpakt geflossen sind.

Insgesamt sind in der Verbandsgemeinde Hachenburg rund 30 Windenergieanlagen in Betrieb. Diese „Kraftwerke“ erzeugen jährlich über 64.000 Megawattstunden umweltfreundlichen Strom. Die erzeugte Energiemenge reicht aus, um fast 18.300 Durchschnittshaushalte mit Strom zu versorgen.

Ein positiver Nebeneffekt: Allein die in der Verbandsgemeinde betriebenen Anlagen vermindern die Emissionen des klimaschädlichen Treibhausgases C02 um ca. 31.000 Tonnen pro Jahr.

Damit - wie mit vielen anderen Projekten - wird in der Verbandsgemeinde Hachenburg aktiv zum Gelingen der Energiewende und zum Klimaschutz beigetragen.

Weitere Informationen zu diesem und anderen Klimaschutzprojekten der Verbandsgemeinde Hachenburg finden Sie unter Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.