Aktuelles

VG-Werke Hachenburg nehmen neuen Wasserhochbehälter in Betrieb

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis begrüßen die zahlreichen Gäste zum Tag des Wassers
Die Türen des neuen Hochbehälters Hachenburg öffnen sich für einen Blick hinter die Kulissen
Frank Meder, WITEC (Bildmitte), erläutert die Funktionen der neuen Anlagentechnik
Geschäftsführer Peter Ruhenstroth-Bauer berichtet über die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe
Bürgermeister Peter Klöckner freut sich über die Teilnahme der UNO-Flüchtlingshilfe am Tag des Wassers und appelliert zur Unterstützung

Fast 50 Millionen Euro seit Bestehen in die Wasserversorgung investiert

Unter großer öffentlicher Beteiligung konnten am 1. September 2018 Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis in Hachenburg das rd. 2,5 Millionen Euro teure Bauwerk samt Anlagentechnik - eingebettet in den Tag des Wassers - offiziell in Betrieb nehmen.

Zu Beginn seiner Ausführungen berichtete Klöckner über das Konsumverhalten und den oftmals sorglosen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, unserem Trinkwasser; rund 120 Liter pro Kopf stellen den aktuellen täglichen Durchschnittsverbrauch dar.

Eine große logistische Herausforderung ist es für die VG-Werke täglich, nahezu unbegrenzt und von bester Qualität Wasser über ein Leitungsnetz von annähernd 500 km Länge bis zum Verbraucher zu bringen - noch dazu zu günstigen Preisen.

Ganz anders sieht es dazu in vielen Ländern Afrikas aus. Dort bestimmt der gelbe Wasserkanister das Straßenbild. Allein im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda, das als Musterland Afrikas gilt, leben rd. 85 % der Menschen in extremer Armut.

Wasser ist dort ein Luxusgut und muss oftmals über weite Strecken getragen werden. Der Verbrauch liegt daher auch „nur“ bei 7-8 Litern pro Person und Tag.

Obendrein, so Bürgermeister Peter Klöckner, wird der fortschreitende Klimawandel die Situation dort massiv verschärfen, wenn Trinkwasserquellen versiegen und dadurch den Menschen ihre Lebens-grundlagen genommen werden.

Da die Hauptverursacher der schädlichen Umweltgifte in den Industriestaaten zu finden sind, müssen dort besondere Anstrengungen unternommen werden, um ein rasantes Anwachsen neuer Flücht-lingsströme zu verhindern.

Dazu gehört ein ressourcenschonender Umgang mit Rohstoffen, eine aktive Klimaschutzpolitik und eine andere Entwicklungspolitik, die z.B. Afrika nicht als einen Nehmerkontinent von Wohltaten, sondern als einen Handelspartner begreift, in dem wirtschaftliche Potenziale entfaltet werden müssen.

Partner bei der Eröffnung war aus diesem Grunde auch die UNO-Flüchtlingshilfe. Deren Geschäfts-führer, Peter Ruhenstroth-Bauer, verdeutlichte die Situation der weltweiten Flüchtlingsbewegungen und berichtete von der schwierigen Arbeit vor Ort, den Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, an anderer Stelle Schutz und Überleben zu gewährleisten. Beispielhaft konnten die Besucher ein Standardzelt für eine mehrköpfige Familie mit einer Basisausstattung zum Überleben besichtigen.

Beigeordnete Gabriele Greis konnte die vielen Interessierten zum Besichtigen des Hochbehälters einladen, nachdem Sie einen Überblick über die technischen Besonderheiten vorgetragen hatte.

Zu den Gesamtbaukosten erhielten die VG-Werke Hachenburg vom Land einen Zuschuss über rd. eine halbe Million Euro.

Unter den vielen Gästen waren auch die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber (SPD), Landtagspräsident Hendrik Hering, viele Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, insbesondere aber auch die Mitglieder des Werkausschusses der VG Hachenburg. An dieser Stelle bedankte sich Gabriele Greis besonders für die konstruktive Arbeit, die dort seit Jahren geleistet wird.

Mit einem fröhlichen Fest endete das Besucherprogramm.

Wer die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe unterstützen möchte, findet weitergehende Informationen unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.uno-fluechtlingshilfe.de/schutz-schenken/.


Fotos: Röder-Moldenhauer

Pflege- und Unterhaltungsarbeiten bei Trinkwasserschutzgebieten

Grün: Erste Schutzzone I
Blau: Engere Schutzzone II

Der tägliche Bedarf an Trinkwasser wird im Versorgungsgebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg zu 80 % aus eigenen Wasserversorgungsanlagen gewonnen. Dies entspricht täglich 3.200.000l Trinkwasser.

Um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten, befindet sich jede Gewinnungsanlage in einem Wasserschutzgebiet. Dieses Schutzgebiet ist in drei Zonen aufgeteilt.

Die erste Schutzzone befindet sich direkt an dem Fassungsbereich der Quelle oder des Brunnens und hat in der Regel einen Radius von fünf bis zehn Metern um diese herum. Diese Schutzzone ist durch eine Umzäunung vor Verschmutzungen und Unrat, insbesondere durch tierische Fäkalien gesichert. Die Nutzung und das Betreten sind für Unbefugte verboten. Die Schutzzone wird mehrmals im Jahr kontrolliert und die Fläche gesäubert. Auch erfolgen Unterhaltungsmaßnahmen, wie das Mähen des Geländes oder die Nachprofilierung von Gräben, um das Grundwasser zu schützen und den Fassungsbereich in einem ordentlichen Zustand zu erhalten.

Die zweite „engere“ Schutzzone schützt den Fassungsbereich und das Grundwasser vor bakteriellen Verunreinigungen und darf je nach Schutzverordnung nicht bzw. nur zeitweise beweidet werden.

Die dritte und letzte Schutzzone ist die „weitere“ Schutzzone. Diese Schutzzone umfasst das gesamte Einzugsgebiet der geschützten Wasserfassung. Auch hier gibt es Nutzungseinschränkungen. So ist das Ablagern von Schutt, Abfallstoffen und wassergefährdenden Stoffen untersagt.

Sie möchten mehr über Ihr Trinkwasser wissen? Wir zeigen’s Ihnen!

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk


Verbandsgemeindewerke verleihen Energiemessgerät

Das Energiemessgerät vor der Heizzentrale

„Wie hoch ist eigentlich der Stromverbrauch meiner alten Kühltruhe – oder der meines Trockners? Wie steht es mit dem Kühlschrank oder der Waschmaschine?“
Wenn Sie sich solche Fragen angesichts steigender Strompreise schon des Öfteren gestellt haben, können Ihnen die Verbandsgemeindewerke künftig helfen, Ihre Verbräuche festzustellen. Und zwar mit einem Energiemessgerät, welches gegen eine Kaution in Höhe von 50 Euro an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Verbandsgemeinde verliehen wird.
Das Gerät zeigt die Gesamtkosten, ermöglicht eine sinnvolle Kontrolle des Stromverbrauchs und trägt zum Energiesparen bei. Mit Speicherfunktion bei Stromausfall für Kosten, Tarif und KWh. Bis zu 13 verschiedene Anzeigeinformationen einschließlich: Zeit, Gesamtkosten, Kosten 1, Kosten 2, Tarif, Gesamt KWh (Kilowattstunden), KWh (Kilowattstunden) 1, KWh (Kilowattstunden) 2, W (aktive Watt), VA (Scheinleistung), V (Spannung), A (Ampere). Zurücksetzen von Kosten und kWH auf Null.
Allen Interessenten stehen die Verbandsgemeindewerke selbstverständlich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Auskunft erteilt Herr Schubert, Tel.: 02662/801-232, Mail: f.schubert@vgw-hachenburg.info 

Verbandsgemeindewerke Hachenburg

VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Veranstaltungen
in der VG Hachenburg.

Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 16.10.2018, 14.00 Uhr
Geführte Wanderung im Gebiet der Westerwälder Seenplatte
Samstag, 20.10.2018, 14.00 Uhr
Philipp Scharrenberg - Germanistik ist heilbar
Samstag, 20.10.2018, 20.00 Uhr
Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 23.10.2018, 14.00 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 15.30 Uhr
Dienstag:

08.00 – 15.30 Uhr

Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr