Aktuelles

Verbandsgemeindewerke Hachenburg setzen die Sanierung von Wasserhochbehältern fort

Eine Gruppe Menschen mit Spaten vor einem Bagger.

Ressourcenschonung steht im Vordergrund

Am 21.11.2018 trafen sich Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis gemeinsam mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Kaiser, Vertretern der Verbandsgemeindewerke Hachenburg, der ausführenden Firma Robert Schmidt GmbH sowie der Ingenieurgesellschaft Hof mbH zum Spatenstich am Hochbehälter Luckenbach.
Unmittelbar neben dem dortigen in die Jahre gekommenen Speicherbehälter entsteht in den nächsten Monaten ein modernes Bauwerk aus zwei Wasserkammer-Röhren mit einem Volumen von jeweils 125.000 l, die durch ein zweigeschossiges Technik- und Betriebsgebäude in Stahlbetonbauweise komplettiert werden.
Ergänzt um eine in Kürze auszuschreibende Verbindungsleitung nach Atzelgift, die dort und in den beiden Gewerbegebieten für eine verbesserte Trink- und Löschwasserversorgung ohne stromkostenintensive Druckerhöhungsanlagen einstehen wird, werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg rund 2,5 Mio. Euro in diesen Versorgungsbereich investieren.
Inbegriffen ist auch der Rückbau des bisherigen Hochbehälters in Atzelgift, der in dieser Form nicht ersetzt werden muss. Ende 2019 sollen beide Maßnahmen weitestgehend abgeschlossen sein.
Nach der abgeschlossenen Sanierung der Hochbehälterstandorte in Höchstenbach, Roßbach und Steinebach sowie dem Neubau eines zusätzlichen Behälters in Hachenburg, in die insgesamt mehr als 3 Mio. Euro investiert wurden, zeigte sich als Ergebnis des derzeit in der Erarbeitung befindlichen Wasserversorgungskonzeptes für die gesamte Verbandsgemeinde Hachenburg die bauliche Notwendigkeit sowie die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit für die nunmehr angestoßenen Schritte in Luckenbach und Atzelgift.
Im Laufe des kommenden Jahres werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg gemeinsam mit dem Werkausschuss, der intensiv in die strategische Ausrichtung der Aufgabenerledigung bei der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung und auch der Energieversorgung eingebunden ist, auf der Grundlage der umfassend beauftragten und sukzessive vorliegenden konzeptionellen Ausarbeitungen die nächsten Projekte erarbeiten.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der in den abgelaufenen Monaten für jeden erkennbaren klimatischen Veränderungen wird man sich auch mit Alternativen einer nachhaltigen Trinkwassergewinnung auseinandersetzen.

Sie möchten mehr über unsere Arbeit erfahren oder einen Blick hinter unsere Kulissen werfen? Gerne zeigen wir es Ihnen!

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
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Keine Arzneimittelrückstände im Wasser

Fließendes Wasser wird in einer Flasche aufgefangen.

Den im Laufe des Jahres aufkommenden Diskussionen um Arzneimittelrückstände im Grundwasser und in Gewässern haben sich die Verbandsgemeindewerke Hachenburg gestellt und potenzielle Quellen auf etwaige Arzneimittelrückstände untersuchen lassen – Ergebnis: negativ.
Im Trinkwasserbereich waren die entsprechenden Parameter überhaupt nicht nachweisbar und am Ablauf einer der größten Kläranlagen bewegten sich die Messergebnisse weit unterhalb der Maxi-malkonzentrationen.
Während andernorts bereits über die kostenintensive Nachrüstung von Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe - beispielsweise im Wege der Nanofiltration - nachgedacht wird, bedarf es solcher weitreichender Schritte in Hachenburg nicht.
Damit dies auch so bleibt ergeht die Bitte an die Bürgerinnen und Bürger, auch weiterhin sorgsam mit Arzneimitteln umzugehen und diese stets ordnungsgemäß zu entsorgen, denn Arzneimittel sind in unserer Umwelt kaum oder nur sehr schwer biologisch abbaubar.
Nützliche Informationen zum Umgang mit Arzneimitteln finden Sie im Internetangebot des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://mueef.rlp.de/fileadmin/mulewf/Publikationen/Gewaesser_schuetzen_16052018.pdf sowie unter
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Gerne stehen wir für Rückfragen oder einen Blick hinter unsere Kulissen zur Verfügung.


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Schützen Sie Ihre Wasserleitung vor Frost

Besonders zu beachten bei unfertigen Neubauten 

Wasserleitungen und Wasserzähler müssen im Winter besonders geschützt werden! Viele Frostschäden können so vermieden werden. Alle Kosten, die durch Frostschäden an Wasserzählern und Wasserleitungen entstehen, müssen vom Anschlussnehmer getragen werden. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Regeln zum Schutz der Wasserleitungen bei Frostgefahr:

  • Beschädigte Fensterscheiben und schlecht schließende Kellertüren sofort instand setzen.
  • Türen und Fenster in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzähler immer geschlossen halten.
  • Umhüllen Sie die Wasserzähler und freiliegenden Wasserrohre in frostgefährdeten Räumen mit wasserabweichenden Isolierstoffen wie Kork, Glaswolle, Sägespäne, Holzwolle, Torfmull oder Säcken.
  • Nie gefrorene Wasserleitungen mit der Lötlampe oder offenen Feuer auftauen.

Besonders bei unfertigen Neubauten sollten diese Empfehlungen beachtet werden. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt: Es kommt zu vielen unnötigen Frostschäden an Wasserleitungen und Wasserzählern und damit vermeidbaren Kosten für die Hauseigentümer.


Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

VG-Werke Hachenburg nehmen neuen Wasserhochbehälter in Betrieb

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis begrüßen die zahlreichen Gäste zum Tag des Wassers
Die Türen des neuen Hochbehälters Hachenburg öffnen sich für einen Blick hinter die Kulissen
Frank Meder, WITEC (Bildmitte), erläutert die Funktionen der neuen Anlagentechnik
Geschäftsführer Peter Ruhenstroth-Bauer berichtet über die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe
Bürgermeister Peter Klöckner freut sich über die Teilnahme der UNO-Flüchtlingshilfe am Tag des Wassers und appelliert zur Unterstützung

Fast 50 Millionen Euro seit Bestehen in die Wasserversorgung investiert

Unter großer öffentlicher Beteiligung konnten am 1. September 2018 Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis in Hachenburg das rd. 2,5 Millionen Euro teure Bauwerk samt Anlagentechnik - eingebettet in den Tag des Wassers - offiziell in Betrieb nehmen.

Zu Beginn seiner Ausführungen berichtete Klöckner über das Konsumverhalten und den oftmals sorglosen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, unserem Trinkwasser; rund 120 Liter pro Kopf stellen den aktuellen täglichen Durchschnittsverbrauch dar.

Eine große logistische Herausforderung ist es für die VG-Werke täglich, nahezu unbegrenzt und von bester Qualität Wasser über ein Leitungsnetz von annähernd 500 km Länge bis zum Verbraucher zu bringen - noch dazu zu günstigen Preisen.

Ganz anders sieht es dazu in vielen Ländern Afrikas aus. Dort bestimmt der gelbe Wasserkanister das Straßenbild. Allein im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda, das als Musterland Afrikas gilt, leben rd. 85 % der Menschen in extremer Armut.

Wasser ist dort ein Luxusgut und muss oftmals über weite Strecken getragen werden. Der Verbrauch liegt daher auch „nur“ bei 7-8 Litern pro Person und Tag.

Obendrein, so Bürgermeister Peter Klöckner, wird der fortschreitende Klimawandel die Situation dort massiv verschärfen, wenn Trinkwasserquellen versiegen und dadurch den Menschen ihre Lebens-grundlagen genommen werden.

Da die Hauptverursacher der schädlichen Umweltgifte in den Industriestaaten zu finden sind, müssen dort besondere Anstrengungen unternommen werden, um ein rasantes Anwachsen neuer Flücht-lingsströme zu verhindern.

Dazu gehört ein ressourcenschonender Umgang mit Rohstoffen, eine aktive Klimaschutzpolitik und eine andere Entwicklungspolitik, die z.B. Afrika nicht als einen Nehmerkontinent von Wohltaten, sondern als einen Handelspartner begreift, in dem wirtschaftliche Potenziale entfaltet werden müssen.

Partner bei der Eröffnung war aus diesem Grunde auch die UNO-Flüchtlingshilfe. Deren Geschäfts-führer, Peter Ruhenstroth-Bauer, verdeutlichte die Situation der weltweiten Flüchtlingsbewegungen und berichtete von der schwierigen Arbeit vor Ort, den Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, an anderer Stelle Schutz und Überleben zu gewährleisten. Beispielhaft konnten die Besucher ein Standardzelt für eine mehrköpfige Familie mit einer Basisausstattung zum Überleben besichtigen.

Beigeordnete Gabriele Greis konnte die vielen Interessierten zum Besichtigen des Hochbehälters einladen, nachdem Sie einen Überblick über die technischen Besonderheiten vorgetragen hatte.

Zu den Gesamtbaukosten erhielten die VG-Werke Hachenburg vom Land einen Zuschuss über rd. eine halbe Million Euro.

Unter den vielen Gästen waren auch die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber (SPD), Landtagspräsident Hendrik Hering, viele Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, insbesondere aber auch die Mitglieder des Werkausschusses der VG Hachenburg. An dieser Stelle bedankte sich Gabriele Greis besonders für die konstruktive Arbeit, die dort seit Jahren geleistet wird.

Mit einem fröhlichen Fest endete das Besucherprogramm.

Wer die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe unterstützen möchte, findet weitergehende Informationen unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.uno-fluechtlingshilfe.de/schutz-schenken/.


Fotos: Röder-Moldenhauer

Pflege- und Unterhaltungsarbeiten bei Trinkwasserschutzgebieten

Grün: Erste Schutzzone I
Blau: Engere Schutzzone II

Der tägliche Bedarf an Trinkwasser wird im Versorgungsgebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg zu 80 % aus eigenen Wasserversorgungsanlagen gewonnen. Dies entspricht täglich 3.200.000l Trinkwasser.

Um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten, befindet sich jede Gewinnungsanlage in einem Wasserschutzgebiet. Dieses Schutzgebiet ist in drei Zonen aufgeteilt.

Die erste Schutzzone befindet sich direkt an dem Fassungsbereich der Quelle oder des Brunnens und hat in der Regel einen Radius von fünf bis zehn Metern um diese herum. Diese Schutzzone ist durch eine Umzäunung vor Verschmutzungen und Unrat, insbesondere durch tierische Fäkalien gesichert. Die Nutzung und das Betreten sind für Unbefugte verboten. Die Schutzzone wird mehrmals im Jahr kontrolliert und die Fläche gesäubert. Auch erfolgen Unterhaltungsmaßnahmen, wie das Mähen des Geländes oder die Nachprofilierung von Gräben, um das Grundwasser zu schützen und den Fassungsbereich in einem ordentlichen Zustand zu erhalten.

Die zweite „engere“ Schutzzone schützt den Fassungsbereich und das Grundwasser vor bakteriellen Verunreinigungen und darf je nach Schutzverordnung nicht bzw. nur zeitweise beweidet werden.

Die dritte und letzte Schutzzone ist die „weitere“ Schutzzone. Diese Schutzzone umfasst das gesamte Einzugsgebiet der geschützten Wasserfassung. Auch hier gibt es Nutzungseinschränkungen. So ist das Ablagern von Schutt, Abfallstoffen und wassergefährdenden Stoffen untersagt.

Sie möchten mehr über Ihr Trinkwasser wissen? Wir zeigen’s Ihnen!

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk


Verbandsgemeindewerke verleihen Energiemessgerät

Das Energiemessgerät vor der Heizzentrale

„Wie hoch ist eigentlich der Stromverbrauch meiner alten Kühltruhe – oder der meines Trockners? Wie steht es mit dem Kühlschrank oder der Waschmaschine?“
Wenn Sie sich solche Fragen angesichts steigender Strompreise schon des Öfteren gestellt haben, können Ihnen die Verbandsgemeindewerke künftig helfen, Ihre Verbräuche festzustellen. Und zwar mit einem Energiemessgerät, welches gegen eine Kaution in Höhe von 50 Euro an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Verbandsgemeinde verliehen wird.
Das Gerät zeigt die Gesamtkosten, ermöglicht eine sinnvolle Kontrolle des Stromverbrauchs und trägt zum Energiesparen bei. Mit Speicherfunktion bei Stromausfall für Kosten, Tarif und KWh. Bis zu 13 verschiedene Anzeigeinformationen einschließlich: Zeit, Gesamtkosten, Kosten 1, Kosten 2, Tarif, Gesamt KWh (Kilowattstunden), KWh (Kilowattstunden) 1, KWh (Kilowattstunden) 2, W (aktive Watt), VA (Scheinleistung), V (Spannung), A (Ampere). Zurücksetzen von Kosten und kWH auf Null.
Allen Interessenten stehen die Verbandsgemeindewerke selbstverständlich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Auskunft erteilt Herr Schubert, Tel.: 02662/801-232, Mail: f.schubert@vgw-hachenburg.info 

Verbandsgemeindewerke Hachenburg

VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Veranstaltungen
in der VG Hachenburg.

Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 11.12.2018, 13.00 Uhr
Historischer Weihnachtsmarkt in Hachenburg
Donnerstag, 13.12.2018, 16.00 Uhr bis
Sonntag, 16.12.2018, 23.00 Uhr
Heimat unter der Lupe
Montag, 17.12.2018, 19.30 Uhr
Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 18.12.2018, 13.00 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 15.30 Uhr
Dienstag:

08.00 – 15.30 Uhr

Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr