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Klimaschutzkonzept

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Der Verbandsgemeinderat hat am 13.12.2016 über die beiden Klimaschutzkonzepte beraten und beschlossen.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailprima-klima@vgw-hachenburg.info gerne zur Verfügung.

Interview zur Vorstellung von Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager

Der Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat seit Anfang April Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager eingestellt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein im Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde erreicht und die Weichen für die weitere Umsetzung sind gestellt. In dem folgenden Interview stellt Herr Lütkemeier sich und seinen Beruf vor.

Wo kommen Sie her? 
„Ich bin gebürtiger Münsterländer und habe mein bisheriges Leben mit Schule und Studium dort verbracht. Da mit dem ersten Beruf jetzt ein neuer Lebensabschnitt beginnt, war ich offen, auch den Sprung in die „weite Welt“ zu machen.“

Dieser „Sprung“ hat Sie in den Westerwald geführt, wie sind Sie dazu gekommen und speziell auf die VG Hachenburg? 
„Ich bin ein naturverbundener Typ und verbringe meine Freizeit gerne beim Wandern. Deshalb hat mich die ländliche Struktur des Westerwaldes mit seiner Geographie sehr angesprochen. Hachenburg selbst war vor allem wegen der beruflichen Situation für mich passend, da mir gefiel, dass Klimaschutz auch schon seit langem Thema ist und ich neben dem großen Potential in vielen Bereichen, guter Dinge bin, auf dieser Vorarbeit aufzubauen.“

Was haben Sie studiert? 
„Ich habe an der Fachhochschule Münster den Studiengang „Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik“ studiert, was früher mal Versorgungstechnik war. Da habe ich einiges an Wissen über Energiesparen, -erzeugung und Co. mitbekommen, welches ich jetzt im Beruf anwenden möchte.“

Was macht denn ein Klimaschutzmanager so?
„Der Beruf zeichnet sich besonders durch sein breites Aufgabenfeld aus. Neben CO2-Bilanzen gehören Info-Veranstaltungen und Beratungen z.B. für Energiesparmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger genauso zum Job, wie die sämtlichen Aufgaben, die das Projektmanagement mit sich bringt. Eben dieser Abwechslungsreichtum und der fachliche Bezug zum Klimaschutz machen für mich den Charme des Berufes Klimaschutzmanager aus.“

Haben Sie denn schon mit Projekten begonnen? 
„Ich konnte direkt mit zwei Projekten starten, bei denen ich auf die Vorarbeit von meinen Kollegen aufbauen kann. Zum einen soll ein Energie-Controlling für die Verbandsgemeindeliegenschaften erstellt werden. Zum anderen habe ich mit meiner Kollegin, Frau Lück, die Koordination für die Klimapartnerschaft mit Gisagara (Ruanda) übernommen (die Zeitung berichtete). Beide Projekte haben viele Schnittstellen mit den verschiedenen Abteilungen in der Verwaltung, sodass ich mich gut in die Strukturen einarbeiten kann.“

Worum geht es bei dem Energie-Controlling?
„Sinn dahinter ist es, Einsparpotentiale zu erkennen, um daraus weitere Maßnahmen zu entwickeln. Zu Beginn werden dafür die Verbräuche, die Versorgungssysteme und weitere Eigenschaften der Gebäude erfasst. Auf diesen Daten aufbauend lassen sich schon die ersten Schlüsse ziehen. Z.B. fallen so überdurchschnittliche Verbräuche, starke Schwankungen oder Unregelmäßigkeiten auf, die sonst ungesehen geblieben wären. Darüber hinaus kann man anhand der Gegenüberstellung mit den anderen Gebäuden Dringlichkeiten erkennen, um Sanierungsmaßnahmen einzuleiten, z.B. bei alten Heizungssystemen, hohen Verbräuchen oder möglichen Synergieeffekte. Langfristig lassen sich durch das Controlling die Einsparungen durch umgesetzte Maßnahmen dokumentieren und daraus Erfahrungen ziehen.“

Verbandsgemeinde Hachenburg investiert auch 2018 wieder in den Klimaschutz

Heizzentrale
Heizzentrale
Blockheizkraftwerk
Blockheizkraftwerk

Mit der neu geschaffenen Stelle für das Klimaschutzmanagement, die im Frühjahr 2018 besetzt werden soll, wird der wichtigen Querschnittsaufgabe ein adäquater Stellenwert zuteil.
Bürgermeister Klöckner ist sich sicher, dass durch die Bündelung der vielfältigen Handlungsfelder aus den beiden vor einem Jahr vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedeten Klimaschutzkonzepten nachhaltig Synergien gezogen werden können. Immerhin sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40% gegenüber dem Basisjahr 2014 reduziert werden. Das verlangt nach einer gut durchdachten und auch konsequenten Herangehensweise, so Klöckner.
Das beachtliche Vorhaben inkludiert bis 2030 enorme Investitionen die die regionale Wertschöpfung begünstigen sollen. Die zukünftige Energieerzeugung und –versorgung erfolgt in dezentralen Strukturen. Insbesondere die Kommunen sind gefordert, die notwendige Infrastruktur vorzuhalten, um die Energiewende vor Ort gestalten zu können; eine Herausforderung, der man sich in Hachenburg gerne stellt.
Die von breitem Konsens geprägte Behandlung des Themas in den kommunalen Gremien und die große Bürger/Akteursbeteiligung bei der Konzepterstellung bestätigen Gabriele Greis der hauptamtlichen I. Beigeordneten der VG Hachenburg, auf dem richtigen und von der Bürgerschaft mitgetragenen Weg zu sein.
Neben der sukzessiven Umstellung der Energieerzeugung, bei der der Eigenbetrieb mit der biomassebasierenden Nahwärmeversorgung sowie der mittlerweile sieben Anlagen der hocheffizient arbeitenden Kraft-Wärme-Kopplung bereits seit Jahren aktiv zur Erreichung des lokalen Klimaschutzziels beiträgt, gilt es auch Einsparpotential bei den öffentlichen Liegenschaften der Ortsgemeinden zu realisieren.
Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden wird mit dem Klimaschutzmanager / der Klimaschutzmanagerin ein kompetenter Ratgeber in allen Belangen des Klimaschutzes und der Energieversorgung zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt kann es von entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Projekterfolg sein, zur richtigen Zeit den richtigen Fördertopf für sich zu entdecken.

Wissenstransfer aus und nach Ruanda
Die seit Jahrzehnten erfolgreichen Hachenburger Klimaschutzprojekte haben auch dazu beigetragen, dass man neben einer weiteren Verbandsgemeinde aus Rheinland-Pfalz an einer Klimapartnerschaft mit Ruanda teilnimmt. Eine spannende Angelegenheit ist sich Klöckner sicher, zumal der Wissenstransfer in beiden Richtungen erfolgen wird. Man arbeitet auch mit dem Hachenburger Ruandaverein zusammen, der vor Ort über viele Kontakte verfügt. Hier gilt es, Synergien zu nutzen.
Wenngleich dem Klimaschutz – aus Unwissenheit oder mitunter auch aus sachfremden Erwägungen – nicht oder in nicht ausreichendem Maße  Rechnung getragen wird, betrachtet man die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge mit höchster Priorität. Es gilt, die überall in Erscheinung tretenden Folgen des Klimawandels zu begrenzen - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der man in Hachenburg nachkommt. Das zeigt auch der Blick in den Energieatlas Rheinland-Pfalz.
In 2018 steht bei der Verbandsgemeinde Hachenburg in Zusammenarbeit mit betroffenen Ortsgemeinden die Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzeptes auf der Agenda, denn auch Starkregenereignisse haben klimatische Ursachen. Der Eigenbetrieb Energie der VG Hachenburg  wird seine Position im Bereich des Energie-Contracting und Energiemanagements weiter ausbauen. Aber auch in vielen anderen Handlungsbereichen ist man am Ball: sei es Sonnen- oder Windstrom oder auch die Chance, einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität mittels Regelenergie zu liefern. 

Gerne informieren wir Sie über unsere Aufgaben oder zeigen Ihnen vor Ort unsere Projekte.
Anruf genügt.

VGW Hachenburg
Tel. 02662/801-230
info@vgw-hachenburg.info    

VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Veranstaltungen
in der VG Hachenburg.

Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 24.07.2018, 14.00 Uhr
Öffentliche Stadtführung
Samstag, 28.07.2018, 14.00 Uhr
Geführte Wanderungen im Gebiet der Westerwälder Seenplatte
Samstag, 28.07.2018, 14.00 Uhr
FarbenFroh
Samstag, 28.07.2018, 15.30 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 15.30 Uhr
Dienstag:

08.00 – 15.30 Uhr

Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr