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Pressearchiv 2013

Aus der letzten Stadtratssitzung

In der letzten Sitzung des Stadtrates im Kalenderjahr 2013 konnte Stadtbürgermeister Klöckner neben den Ratsmitgliedern zahlreiche Zuhörer begrüßen.

Er gab bekannt, dass

  • der Film "Hagenberg", der anlässlich der im Jahre 2014 stattfindenden 700-Jahrfeier in Auftrag gegeben wurde, so gut wie fertig sei. Am 13. März 2014 findet die Premiere des Films im Hachenburger Kino statt. Der Film könne anschließend auch käuflich auf DVD erworben werden.
  • auf den Tag genau vor 699 Jahren Hachenburg die Stadtrechte verliehen wurden.

Steuereinnahmen abermals gestiegen

Schwerpunktthema war die Verabschiedung des Haushalts 2014. Stadtbürgermeister Klöckner wies darauf hin, dass die Stadt gut gerüstet in ihr Jubiläumsjahr gehe. Hachenburg sei zum wohnen, arbeiten und leben interessant. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien gut, insbesondere könne die Stadt eine Verbesserung bei Grundsteuern, Gewerbesteuern sowie am Gemeindeanteil der Einkommens- und Umsatzsteuer feststellen. Insgesamt könne fast eine halbe Mio. € an Mehreinnahmen durch diese Verbesserung erzielt werden.

Der Ergebnishaushalt sei bei einem Minus von rd. 50.000 € nicht ganz ausgeglichen. Aufgrund der sonstigen finanziellen Situation sei dieser Betrag jedoch zu verschmerzen. Das im Wesentlichen positive Ergebnis werde jedoch auch getrübt, da trotz Senkung der Kreis- und Verbandsgemeindeumlage immer noch über 5 Mio. € Umlagen an Kreis und Verbandsgemeinde zu zahlen seien.

Hohe Investitionen in 2014

Die Stadt tätige in 2014 und in den Folgejahren hohe Investitionen, beispielhaft in den Endausbau der historischen Innenstadt, die Erschließung des Gewerbegebietes B 413, die endgültige Fertigstellung des Baugebietes Rothenberg, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Altstadt sowie den Ausbau des Kinderhauses. Alle diese großen Maßnahmen seien von den städtischen Gremien einstimmig beschlossen worden. Die Umsetzung der für 2014 vorgesehenen Maßnahmen sei jedoch nicht ohne eine Neuverschuldung von rd. einer halben Mio. € zu finanzieren.

Weitere finanzielle Risiken, so Stadtbürgermeister Klöckner, bestehen auch aus den Unwägbarkeiten bei den Grundstücksveräußerungen im Gewerbegebiet B 413 bzw. im Baugebiet Rothenberg. Hier habe die Stadt aber auch zusätzliches Potenzial um zusätzliche Einnahmen zu generieren, da die Stadt in beiden Baugebieten jeweils Grundstücke für mehrere Millionen Euro in ihrem Besitz hat.
Insofern sei auch der Schuldenstand von voraussichtlich 4,1 Millionen Euro am Ende des Jahres 2014 in Relation zum verfügbaren Vermögen zu sehen. Auch könne man nicht am Entschuldungsfond des Landes Rheinland-Pfalz teilnehmen, da die Finanzlage insgesamt ordentlich sei.

Auch über das Jahr 2014 hinaus seien von der Stadt weitere große Projekte zu stemmen, die erheblichen finanziellen Einsatz erforderlich machen würden. Das finanzielle Engagement sei jedoch notwendig, damit die Stadt Hachenburg für Bürger, Einwohner, Besucher und Gewerbetreibende attraktiv bleibe und im Wettbewerb mit anderen Städten und Regionen bestehen könne.

Neben diesen unmittelbaren Zahlen zum Haushalt 2014 gab Stadtbürgermeister Klöckner einen allgemeinen Überblick über die Situation in der Stadt Hachenburg. Die Arbeitsmarktdaten seien positiv. Nach dem Ergebnis einer Umfrage der Westerwälder Zeitung lobten Bürger und Besucher von Hachenburg die intakte Innenstadt, wozu insbesondere die Qualitätsstadt und der Werbering gute Beiträge leisten würden.

Das über die Grenzen der Stadt und des Kreises bekannte Kulturangebot locke regelmäßig zahlreiche Besucher wie auch neue Einwohner nach Hachenburg. In Folge dessen sei auch die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt groß. Auch deshalb fördere die Stadt private Sanierungen an Wohnräumen im historischen Stadtkern mit erheblichen finanziellen Mitteln.

Anderweitige öffentliche und private Investitionen in 2014 und den Folgejahren würden z.B. erfolgen durch den Ausbau des Kinderhauses, den Ausbau des Nahwärmenetzes durch die Verbandsgemeinde, die Vergrößerung und Sanierung des Jugendzentrums durch die Verbandsgemeinde und eine neue Mensa an der Grundschule. Ebenfalls wird der Friedhof am Steinweg neu gestaltet.

Stadtbürgermeister Klöckner wies darauf hin, dass Hachenburg früher oft als „Gartenstadt des Westerwaldes“ bezeichnet wurde. Dieser alte Werbeslogan solle wieder neu belebt werden. In Folge dessen soll in 2014 u. a. ein Planungsauftrag zur Neugestaltung des Burggartens in Auftrag gegeben werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen zum Haushalt wies Stadtbürgermeister Klöckner darauf hin, dass die gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflichten für Straßen, Brücken und Bäume den Haushalt negativ beeinflussen. Für diesen Zweck sei im Haushalt 2014 insgesamt ein sechsstelliger Betrag eingestellt worden.

Nach den Ausführungen von Stadtbürgermeister Klöckner nahmen Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen zu dem Haushalt 2014 Stellung.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Dietrich Schönwitz, regte an, bezüglich der in der Vergangenheit beschlossenen und angedachten mittel- und langfristigen Investitionen eine Prioritätenliste zu erstellen. Insgesamt lobte er das vorgelegte Zahlenwerk, das auch in schwierigen Zeiten Handlungsmöglichkeiten erlaube. Besonders begrüßte er das Jubiläumsprogramm zur 700 – Jahrfeier und bedankte sich wie auch andere Fraktionssprecher für die exzellente Vorarbeit. Die SPD Fraktion werde dem Haushalt zustimmen.

Karl-Heinz Boll, Fraktionsvorsitzender der CDU, bat um Transparenz bei künftigen Veräußerungen der städtischen Gewerbegrundstücke im Bereich B 413 in Altstadt. Er regte weiterhin an, bei der Vermarktung, insbesondere der Bauplätze am Rothenberg „neue Wege“ zu überdenken. Ebenfalls sollten die laufenden Ausgaben für das Löwenbad als auch ein städtisches Engagement auf den ehemals gewerblich genutzten Flächen „Genschow“ in Altstadt genau geprüft werden. Auch die CDU Fraktion sprach sich positiv bezüglich des vorgelegten Haushaltsentwurfes aus und erklärte diesem zuzustimmen.

Kurt Todt, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Grüne wies auf den Anstieg der Kostenbeteiligung beim Löwenbad, als auch den erheblichen Aufwand für Verkehrssicherungsmaßnahmen hin. Bei künftigen Investitionen solle noch intensiver als bisher die Notwendigkeit der Ausgabe geprüft werden. Ggfls. sollten geplante Investitionen gestrichen werden.

Nachdem auch die Vertreter der übrigen im Stadtrat vertretenen Fraktionen zu dem Haushalt 2014 Stellung genommen hatten, wurde dieser einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen.

Ebenfalls einstimmig wurden die Satzungen der Stadt Hachenburg über das Friedhofs- und Bestattungswesen und die Erhebung von Friedhofsgebühren für den "Andachtwald Hachenburg" beschlossen. Damit wird es nunmehr möglich sein, dass auch in der Stadt Hachenburg eine naturnahe Bestattung erfolgen kann.

Fashion Outlet Center (FOC) Resolution

Der Stadtrat wendet sich einstimmig gegen den Antrag des Fashion Outlet Center (FOC) in Montabaur, insgesamt 12 verkaufsoffene Sonntage in diesem Einkaufscenter zuzulassen. Die Landesregierung wurde in der beschlossenen Resolution aufgefordert, aus Gründen der Wettbewerbsverzerrung den Antrag abzulehnen. Gleichzeitig wurde jedoch auch bei der Landesregierung beantragt, einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag im Dezember eines jeden Jahres zuzulassen. Damit wäre es dann möglich, an insgesamt 5 Sonntagen im Jahr einzukaufen, so auch anlässlich des jährlich stattfindenden Weihnachtsmarktes.

Der Bebauungsplan in der „C.-J.-Freudenberg-Straße“ wurde als Satzung beschlossen. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Bebauungsplan „Westrandstraße“ zu ändern.

Weiterhin wurde auch die Änderung des Bebauungsplanes "In der Burgbitz" beschlossen. Hierdurch soll es einem Hotelbetreiber ermöglicht werden, in diesem Bereich einen Beherbergungsbetrieb zu errichten.

Im nicht öffentlichen Teil erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen zu Personal- bzw. Grundstücksangelegenheiten.

Austausch von Wasseruhren in Hachenburg

In der Stadt Hachenburg und dem Ortsteil Altstadt werden ab dem 06. Januar 2014 die in diesem Jahr zu wechselnden Wasseruhren gegen neue Uhren entsprechend dem Eichgesetz durch die Monteure der Verbandsgemeindewerke - Betriebszweig Wasser - ausgetauscht. Den Monteuren ist zu den Zählern Zugang zu gewähren. Diese Arbeiten sind für die Grundstückseigentümer kostenlos.

Bei dieser Gelegenheit wird, soweit noch nicht geschehen, die Messstelle entsprechend der DIN 1988 angepasst, d.h. es wird ein Abstellhahn vor und ein Abstellhahn hinter der Uhr eingebaut, sowie ein Wasserzählerbügel und ein Rückflussverhinderer montiert.

Wir bitten die Abnehmer, sich den Stand der ausgebauten Uhr zu notieren, damit Sie bei der Jahresverbrauchsabrechnung eine Kontrollmöglichkeit haben.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweige Wasser/Abwasser

Verbandsgemeinderat verabschiedet Haushalt 2014

Verbandsgemeinde senkt Umlage zum zweiten Mal in Folge!

Eine umfangreiche Tagesordnung - in deren Mittelpunkt die Verabschiedung des Haushalts 2014 stand - absolvierte der Verbandsgemeinderat Hachenburg in seiner letzten Sitzung in dem sich dem Ende neigenden Jahr 2013.

„Der Haushalt der Verbandsgemeinde trägt eine solide Handschrift“, so begann Bürgermeister Peter Klöckner seine Haushaltsrede mit etwas Understatement. Denn der Haushalt 2014 kann sich mehr als sehen lassen. Grund hierfür, so Klöckner weiter, seien hohe Steuereinnahmen einerseits, hohe Investitionen und Schuldenabbau andererseits. Zudem senkt die Verbandsgemeinde Hachenburg die Verbandsgemeindeumlage zum zweiten Mal in Folge auf nunmehr 33 %. Ganz besonders freute den Bürgermeister, dass mit dem konsequenten Schuldenabbau der Verbandsgemeinde der Schuldenstand Ende des Jahres 2014 auf dem historisch niedrigsten Stand seit der Gründung der Verbandsgemeinde Hachenburg 1972 sei. Zum Vergleich: Ende 2014 wird die Verbandsgemeinde rund 2,6 Millionen Euro Schulden haben, 1975 waren dies noch umgerechnet 5,4 Millionen Euro. Diese Entwicklung ist umso bemerkenswerter, da der Schuldenabbau der Verbandsgemeinde Hachenburg in einer Zeit stattfindet, in der viele Kommunen massive Finanzprobleme mit sich tragen.

Zwölf Millionen Euro Investitionen in 2014

Die gute Finanzausstattung der Verbandsgemeinde Hachenburg hilft auch der regionalen Wirtschaft. Insgesamt rund 12 Millionen Euro betragen die Investitionen der Verbandsgemeinde und Verbandsgemeindewerke im kommenden Jahr. Auch deshalb, so Bürgermeister Klöckner weiter, seien viele Unternehmen in der Verbandsgemeinde gut aufgestellt und hätten ein solides Fundament für die Zukunft.

Weiterhin betonte Klöckner, dass eine gute Infrastruktur wichtig sei. In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister dem Land für sein Engagement beim Straßenbau, allerdings nicht ohne ein mahnendes Wort. So müsse der Ausbau der B 414, die gemeinhin als Lebensader gilt, schneller vorangetrieben werden.

Anschließend schnitt Bürgermeister Klöckner in seiner Rede weitere wichtige Themenfelder an. So machte Klöckner deutlich, dass der Tourismus im Hachenburger Westerwald durch den Westerwald Steig, die überregionalen und lokalen Radwegenetze und anderer Attraktionen gut aufgestellt sei. Lediglich einen Wermutstropfen gebe es. Dies sei ein adäquates Hotel in Hachenburg. Hierdurch gingen viele Übernachtungsgäste verloren.

Weiterhin betonte Bürgermeister Klöckner in seiner Rede die Wichtigkeit des Einsatzes und Ausbaus regenerativer Energien. Dies sei seit jeher ein Markenzeichen der Verbandsgemeinde Hachenburg. Bedauerlich, so der Vorsitzende weiter, sei, dass die Pläne der Verbandsgemeinde Hachenburg zum Einsatz und Ausbau von Windkraftanlagen nicht so umgesetzt werden könnten wie dies ursprünglich angedacht gewesen sei. Daher auch der eindeutige Appell seitens des Bürgermeisters an die Umweltverbände, die Verbandsgemeinde bei ihren Bemühungen, die Energiewende mitzugestalten zu unterstützen, zumal die Verbandsgemeinde seit Jahren immer wieder besondere Akzente in Sachen Naturschutz setze. Als Beispiel führte Klöckner die Aktion „Blau“ an, wo dutzende gewässerverbessernde Maßnahmen durchgeführt worden seien und im Rahmen der Aktion „Blau Plus“ weitere Maßnahmen durchgeführt würden. Hierfür seien Mittel in sechsstelliger Höhe aufgewandt worden.

Ein besonderes Gewicht in Sachen Investitionen wird im kommenden Jahr den Grundschulen in der Verbandsgemeinde zuteil. So führte Bürgermeister Klöckner aus, dass seit Jahren viele Millionen Euro in den Bau und die Unterhaltung der Schulen geflossen sind. Um die Schulen zukunftsfähig zu machen, würden daher alle Schulen mit Smartboards ausgerüstet.

Dass die Kinder in Hachenburg einen besonderen Stellenwert haben, machte Klöckner auch daran deutlich, dass mit Sozialarbeit, dem Kinderhort und den sechsstelligen Investitionen in das Jugendzentrum viel getan werde, damit sich Familien in der Verbandsgemeinde wohlfühlen.

Löwenbad wird gut besucht

Auch das Löwenbad, welches nach vierjähriger Bauzeit im vergangenen Sommer wiedereröffnete, blieb nicht unerwähnt. Der Start sei gut verlaufen und die Resonanz an Gästen entsprechend gut. Weitere Events im Löwenbad,  die derzeit in Planung seien, würden die Attraktivität des Bades weiter steigern. Es werde allerdings weiterhin kräftig in die Sportstätten investiert. Als Beispiel nannte Bürgermeister Klöckner die Sanierung des Daches der Rundsporthalle in Hachenburg.

Feuerwehren freuen sich über neue Fahrzeuge

Auf der Agenda der Rede standen auch der Brandschutz und damit die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde. Hohe Investitionen wie etwa in die Modernisierung der Fahrzeugflotte ließen die Bürgerinnen und Bürger ruhig schlafen, denn das Sicherheitsbedürfnis der Menschen werde sehr ernst genommen, so Klöckner weiter.

Ortskerne retten

Nachdenklich stimmten Bürgermeister Klöckner zum Ende seiner Etatrede die sinkenden Einwohnerzahlen und die teilweise Verödung der Ortskerne. Um dem vorzubeugen und die Attraktivität der Ortsgemeinden zu bewahren bot Klöckner die Hilfe der Verwaltung an. Aus diesem Grund fördere die Verbandsgemeinde die Dorfentwicklung finanziell. Dies sei zwar kein einfacher Weg, so Klöckner kämpferisch, aber ein machbarer, wenn alle an einem Strang zögen.

Mit einem Dank an den Verbandgemeinderat, die Ausschüsse und auch an das Land Rheinland-Pfalz für die große Unterstützung beendete der Bürgermeister seine Etatrede.

Im Anschluss an Klöckners Rede sprachen Redner aller im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen. Diese äußerten sich ähnlich wie Bürgermeister Klöckner zum Haushalt. Übereinstimmend lobten die Redner der Fraktionen den Abbau der Verschuldung sowie die Senkung der Verbandsgemeindeumlage. Auf den Punkt brachte es Ratsmitglied Kurt Todt. Er sprach von einem Haushalt, der Vernunft, Verlässlichkeit und Verantwortung verkörpere. Der Rat folgte schließlich der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses und beschloss den Haushalt 2014 einstimmig.

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde

Neben den Beratungen zum Haushalt wurden noch weitere Punkte abgearbeitet. Unter dem Tagesordnungspunkt "Bekanntgaben" informierte Bürgermeister Klöckner das Plenum über einige Straßenbauprojekte der kommenden Jahre in der Verbandsgemeinde Hachenburg. So werde die L 292 (Steinebach - Hohenborn) ab dem Jahr 2014 ausgebaut. Das Investitionsvolumen liege bei rund 1,7 Millionen Euro. Im Jahr 2015 solle zudem mit der Sanierung der L 292 im Bereich der Ortsdurchfahrt Hachenburg-Altstadt begonnen werden. Hier würden rund 1,1 Millionen Euro investiert. Zudem konnte Bürgermeister Klöckner mitteilen, dass die KEVAG im Westerwaldkreis die Versorgung mit schnellen Breitbandanschlüssen mit 100 Mbit/s ausbauen werde. Zunächst würden die zurzeit wenig erschlossenen Regionen im Unterwesterwald ausgebaut, anschließend auch die weiteren Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis. Insgesamt wolle die KEVAG 18 Millionen Euro hierfür in die Hand nehmen. Dies, so Klöckner, verbessere die Infrastruktur deutlich und sei daher gut für Wirtschaft und Privathaushalte und damit für die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Ebenfalls informierte Bürgermeister Klöckner über die Neuordnung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Verbandsgemeinde. Demnach wurden neue Bereitschaftsdienstzentralen in Altenkirchen und Hachenburg gegründet, die am 01.12.2013 ihren Dienst aufgenommen haben. Für den Bereich Hachenburg erfolgte eine Angliederung an das DRK Krankenhaus in Hachenburg. Verantwortlicher Arzt für den Bereich Hachenburg ist Herr Dr. Grieß. Bürgermeister Klöckner sprach in diesem Zusammenhang von einer Verbesserung der notfallärztlichen Versorgung für die gesamte Verbandsgemeinde Hachenburg.

Weiter teilte Bürgermeister Klöckner dem Gremium mit, dass die Neuausschreibung der Gaslieferungsverträge für die Kommunen im Westerwaldkreis für die Jahre 2015 bis 2017 in Form einer Bündelausschreibung erfolge. So könnten günstigere Konditionen erzielt werden. Die Federführung hierfür übernehme die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur.

Bürgermeister Klöckner gab den Anwesenden zudem bekannt, dass die Ergebnisse der avifaunistischen Gutachten betreffend der Errichtung von Windkraftanlagen in der Verbandsgemeinde Hachenburg nunmehr vorlägen. Man werde die Ergebnisse auswerten und anschließend über das weitere Vorgehen beraten.

Die Erste Beigeordnete Greis unterrichtete den Verbandsgemeinderat schließlich noch über den Sachstand im Rechtsstreit der Verbandsgemeinde gegen ein Planungsbüro und eine bauausführende Firma wegen mangelhafter Arbeiten am Löwenbad. Eine Urteilsverkündung sei für den 10.01.2014 vorgesehen.

Wasser und Energie - zukunftsweisende Betriebszweige

Im folgenden Tagesordnungspunkt beschäftigte sich der Verbandsgemeinderat mit den Jahresbilanzen 2012 der Verbandsgemeindewerke in den Betriebszweigen Wasserwerk, Abwasserbeseitigungseinrichtungen, Löwenbad und Energieversorgung. Hierzu erläuterte die Erste Beigeordnete Greis, dass die Bilanzen der Eigenbetriebe allesamt positiv geprüft worden seien und uneingeschränkte Bestätigungsvermerke der beauftragten Prüfungsgesellschaft erhalten hätten. Dementsprechend folgte der Verbandsgemeinderat einstimmig der Empfehlung des Werkausschusses, die Bilanzen der Betriebszweige festzustellen.

Die Wirtschaftspläne des Jahres 2014 für die vier Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke wurden in der Sitzung ebenfalls behandelt und verabschiedet. Zunächst stellte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Gabriele Greis, die Pläne vor. Zum Betriebszweig Wasserwerk machte Gabriele Greis deutlich, dass dieser eine besonders hohe Bedeutung habe, da Wasser ein wichtiges Lebensmittel und die Versorgung mit gutem Wasser der Verbandsgemeinde viel wert sei. Um die hervorragende Wasserqualität in der Verbandsgemeinde Hachenburg zu erhalten würde daher auch im kommenden Jahr über 1,6 Millionen Euro in diesem Betriebszweig investiert.

Gleiches gilt auch für den Betriebszweig Abwasserwerk, welchen die Erste Beigeordnete als den „großen Bruder“ des Wasserwerks bezeichnete. Denn eine gute Infrastruktur in diesem Bereich sei ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Insgesamt werden allein in diesem Bereich über 7 Millionen Euro in die Hand genommen. So wird die Erneuerung des Faulturms der Kläranlage in Hachenburg allein mit 600.000 Euro zu Buche schlagen. Weiterhin werden in der Ortslage Nister für über 1,8 Millionen Euro Versorgungsleitungen und Kanäle errichtet. Alle Maßnahmen der kommenden Jahre, so Gabriele Greis, sorgten dafür, dass die Anlagen in einem sehr guten Zustand seien, der nachfolgenden Generationen guten Gewissens übergeben werden könne.

Als Nächstes wurde der Betriebszweig Löwenbad Hachenburg behandelt. Wie schon zuvor Bürgermeister Klöckner zeigte sich auch die Erste Beigeordnete Greis erfreut, dass das Schwimmbad nun endlich wieder in Betrieb sei. 2014 sei dann auch erstmals wieder ein vollständiges Betriebsjahr. Daher seien im kommenden Jahr auch lediglich Investitionen in Höhe von ca. 4.000 Euro für kleinere Arbeiten geplant. Generell sei man jedoch sehr zufrieden mit den Besucherzahlen des Bades und plane weitere Maßnahmen zur Attraktivierung.

Zum Abschluss wurde noch der Betriebszweig Energieversorgung betrachtet. Dieser, so machte die Erste Beigeordnete deutlich, entwickle sich weiterhin sehr positiv und werfe Gewinne ab. So würden im kommenden Jahr die Hochschule der Deutschen Bundesbank auf Schloss Hachenburg und die Realschule plus an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Das Investitionsvolumen liege insgesamt bei etwas über 200.000 Euro. Da die Verbandsgemeinde insgesamt sehr viel Wert auf den Umweltschutz lege, seien im Plan auch 20.000 Euro für Hilfestellungen für Energieprojekte der Ortsgemeinden im Bereich erneuerbarer Energien vorgesehen.

Resümierend stellte die Erste Beigeordnete Gabriele Greis dar, dass man in 2014 viel vorhabe. Insgesamt seien Investitionen von rund 10 Millionen Euro geplant. Diese Mittel, die zu einem großen Teil in die Region fließen, würden diese erheblich aufwerten, da neue Anlagen geschaffen würden. Dadurch stiege jedoch auch die Nettoneuverschuldung aller vier Betriebszweige um insgesamt rund 5,5 Millionen Euro auf voraussichtlich 36,6 Millionen Euro zum Ende des Wirtschaftsjahres 2014. Dennoch betonte Gabriele Greis, läge die Gesamtverschuldung der Verbandsgemeindewerke Hachenburg deutlich unter dem Durchschnitt der übrigen Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis. Nachdem Redner aller Ratsfraktionen zu den Plänen Stellung nahmen, verabschiedete der Rat schließlich einstimmig die Wirtschaftspläne und die Stellenübersicht des Jahres 2014.

Würdigung für kommunalpolitisches Engagement

Im öffentlichen Teil der Sitzung befasste sich der Verbandsgemeinderat letztlich noch mit den Regelungen zur Ehrung von Ratsmitgliedern und ehrenamtlichen Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg. Einstimmig beschlossen wurde, langjährig tätige Ratsmitglieder bzw. Beigeordnete nach mindestens 10-jähriger Ratszugehörigkeit bzw. Amtszeit mit einer Urkunde und einer kleinen Sachzuwendung zu ehren und damit ihren ehrenamtlichen Einsatz für die gesamte Verbandsgemeinde zu würdigen. Bürgermeister Klöckner verband die Beschlussfassung schlussendlich mit einem Aufruf an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich in die Kommunalpolitik einzubringen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden schließlich noch die Aufträge für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF-W für die Löschgruppe Dreifelden sowie zwei Kleinlöschfahrzeugen (KLF) für die Löschgruppen Hattert und Roßbach vergeben.

Stadtarchiv Hachenburg

Stadtarchiv Hachenburg

Vorstellung des Hefts 1 der Schriftenreihe des Stadtarchivs Hachenburg. Gasthaus „Zur Krone“ in Hachenburg

Pünktlich zum traditionsreichen Hachenburger Weihnachtsmarkt und noch im Vorfeld des ereignisreichen Jubiläumsjahres 2014 erfolgte am Mittwoch den 11. Dezember 2013 um 11.00 Uhr die Vorstellung des ersten Heftes der neuen Schriftenreihe des Stadtarchivs Hachenburg.
Der Einladung des Stadtarchivs sowie des Bürgermeisters Herrn Peter Klöckner in das historische „Femestübchen“ im Obergeschoss des traditionsreichen Gasthauses „Zur Krone“ folgten zahlreiche geladene Gäste und geschichtlich interessierte Bürger. Bürgermeister Peter Klöckner eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Im Rahmen eines Vortrags referierte der Stadtarchivar die wechselvolle Geschichte des Gasthauses „Zur Krone“, das zu den meist fotografierten Häusern der Hachenburger Innenstadt zählt, jedoch in der regional- und kunstgeschichtlichen Literatur bislang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden hat. Mit seiner prächtigen, zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstandenen Fassade zählt das Gasthaus „Zur Krone“ zu den bedeutendsten Renaissancebauten im Westerwaldgebiet. Als Gastronomiebetrieb kann das seit 1990 im Besitz der Westerwald-Brauerei befindliche vorbildlich sanierte Haus auf eine mehr als dreihundertjährige Geschichte zurückblicken. Im Anschluss an den Vortrag lud die Westerwald-Brauerei die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss ein.
Mit dem reich illustrierten 16-seitigen Kunstführer zum „Gasthaus Zur Krone“ liegt das erste Heft der von Stadtarchiv herausgegebenen Reihe „Schriften des Stadtarchivs Hachenburg“ vor. In zwangloser Folge sollen nicht nur historische Bauten der Hachenburger Innenstadt vorgestellt, sondern verschiedene regional- und stadtgeschichtlich relevante Themen aufgegriffen werden. Der Leser wird eingeladen auf Entdeckungsreisen ins Mittelalter und in die Frühe Neuzeit.
Das Führungsheft zum Gasthaus „Zur Krone“ kann in der Touristinformation Hachenburg sowie im örtlichen Buchhandel zum Preis von 3,00 € erworben werden.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Kanalanschlussarbeiten in der Borngasse, Hachenburg

Ab dem 06. Januar 2014 ist geplant, Kanalbauarbeiten im Bereich der Borngasse durchzuführen. Hierzu ist es erforderlich, dass die Straße in diesem Bereich halbseitig gesperrt wird. Die Bauarbeiten werden witterungsbedingt ca. 3 Wochen in Anspruch nehmen.

Der Parkplatz Borngasse ist in dieser Zeit für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Die Borngasse kann in dieser Zeit nur in Richtung Stadtmitte befahren werden.

Der Verkehr aus der Stadtmitte in Richtung Alpenrod und DRK-Krankenhaus muss großräumig  über den Alexanderring, Steinweg, Gehlerter Weg, Herderstraße und Gerberweg umgeleitet werden.

In dieser Zeit wird es auch erforderlich sein, dass die Zufahrt Friedrichstraße im Kreuzungsbereich am Schloss für ca. 2 Tage voll gesperrt werden muss.

Ortskundige bitten wir, diesen Bereich großräumig zu umfahren, dies gilt insbesondere für den Lkw-Verkehr.

Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Stadtarchiv Hachenburg Outdoor – oder spätgotische Kapitelle auf Reisen

Stadtarchiv Hachenburg Outdoor – oder spätgotische Kapitelle auf Reisen
Stadtarchiv Hachenburg Outdoor – oder spätgotische Kapitelle auf Reisen
Stadtarchiv Hachenburg Outdoor – oder spätgotische Kapitelle auf Reisen

Rückführung von Exponaten der Stadt Hachenburg aus dem Landschaftsmuseum Westerwald

Geschichte hautnah erleben– nicht nur in Form des bereits kräftig beworbenen „Hagenberg“-Films – sondern im Umgang mit wertvollen Exponaten aus dem Mittelalter hieß es Anfang Dezember für das Team des Bauhofs sowie den Stadtarchivar. Zwei „schwergewichtige“ spätgotische Kapitelle traten ihre Reise vom Landschaftsmuseum Westerwald in das Gewölbe des alten Rathauses in der Perlengasse 2 an.
Zum Hintergrund der Aktion: Im Vorfeld der für 2014 geplanten, vom Stadtarchiv Hachenburg durchgeführten Ausstellung „Hachenburg – Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte“ werden ab Januar 2013 zahlreiche kleinere und größere Exponate bereitgestellt. Dazu gehören u. a. zwei beeindruckende spätgotische Kapitelle aus dem 15. Jahrhundert, die ursprünglich aus dem Hachenburger Schloss bzw. der Schlosskirche stammten. Zu den Beständen des ehemaligen Heimatmuseums im Schloss gehörend, gelangten sie zusammen mit weiteren Archivalien und Exponaten als Leihgaben der Stadt Hachenburg in das Landschaftsmuseum Westerwald. Anlässlich der Ausstellung kehren zahlreiche Einzelstücke nun zurück in die Stadt bzw. in das Gewölbe der Perlengasse 2.
Der Transport der Kapitelle sowie weiterer Exponate gestaltete sich nicht zuletzt aufgrund des großen Gewichts der Kapitelle (ca. 2 ½ bis 3 Zentner) als schwierig, wurde jedoch von den Mitarbeitern des Bauhofs mit Bravour gemeistert. Weder die Treppen des Hofgartenhauses im Landschaftsmuseum noch die z. T. engen Gänge im Keller der Perlengasse stellten dank des gut koordinierten Einsatzes des Teams ernsthafte Probleme dar. Wohlbehalten und sicher haben die steinernen Zeugnisse der glanzvollen Geschichte der Stadt bzw. der Grafen von Sayn ihr Ziel in der Perlengasse erreicht. Nun folgt die Einbindung der kunsthistorisch wertvollen Stücke in das Gesamtkonzept der Ausstellung sowie die wissenschaftliche Erarbeitung von Exponatbeschreibungen von Seiten des Stadtarchivars.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle dem Team des Bauhofs nochmals recht herzlich für seinen Einsatz zu danken.
Für Fragen bezüglich der geplanten Ausstellung „Hachenburg – Streifzüge durch 700 Jahre Stadtgeschichte“ steht das Stadtarchiv unter der u. g. Anschrift gerne zur Verfügung.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg vom 02.12.2013

Hauptaugenmerk der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 02.12.2013 lag auf den Beratungen zum Haushalt der Stadt Hachenburg für das Jahr 2014 sowie den Vorberatungen zum Erlass der Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung für den „Andachtwald Hachenburg“.

Im öffentlichen Teil wurde zunächst über die Annahme von Zuwendungen an die Stadt Hachenburg entschieden. Die stolze Summe von rund 21.000 Euro wurde der Stadt von Dritten überlassen, unter anderem zur Förderung der Arbeit der Hachenburger KulturZeit sowie anlässlich der 700-Jahr-Feier Hachenburgs im Jahr 2014. Der Beschluss über die Annahme der Zuwendungen erging einstimmig.

Im nicht öffentlichen Teil wurde zunächst ausführlich über den Entwurf des Haushalts für das Jahr 2014 beraten. Dieser wurde dem Stadtrat zur Beschlussfassung empfohlen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde an den Rat eine Beschlussempfehlung zum Erlass einer Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung für den neu zu errichtenden Andachtwald Hachenburg erteilt.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand eine Personalangelegenheit. Besprochen wurde zudem ein Resolutionsentwurf gegen Wettbewerbsverzerrung bei der Freigabe verkaufsoffener Sonntage für das Fashion Outlet Center (FOC) in Montabaur. Die Resolution wird in der Sitzung des Stadtrates öffentlich besprochen werden.

Die im nicht öffentlichen Teil diskutierten Tagesordnungspunkte werden in der kommenden Sitzung des Stadtrates öffentlich beraten. Alle Interessierten sind zur Teilnahme an der Sitzung herzlich eingeladen. Informiert werden sie über die Sitzung auch in der Ausgabe des INFORM Nr. 01/2014, die am 03.01.2014 erscheint.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg vom 26.11.2013

Zu Beginn der Sitzung informierte Bürgermeister Peter Klöckner den Ausschuss über eine Neuordnung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Demnach werden neue Bereitschaftsdienstzentralen in Altenkirchen und Hachenburg gegründet, die ab dem 01.12.2013 ihren Dienst aufnehmen. Für den Bereich Hachenburg erfolgt eine Angliederung an das DRK Krankenhaus in Hachenburg. Verantwortlicher Arzt für den Bereich Hachenburg ist Herr Dr. Gries.

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis unterrichtete den Haupt- und Finanzausschuss über den Sachstand im Rechtsstreit der Verbandsgemeinde gegen ein Planungsbüro und eine bauausführende Firma wegen mangelhafter Arbeiten am Löwenbad. Eine Urteilsverkündung sei für den 10.01.2014 vorgesehen.

Weiterhin wurde über die Annahme von Zuwendungen an die Verbandsgemeinde Hachenburg entschieden. Die Zuwendungen in Höhe von etwa 13.000 € wurden der Verbandsgemeinde von Dritten zur Förderung der Feuerwehren in Roßbach und Dreifelden, sowie zur Unterstützung der Grundschule Atzelgift-Streithausen überlassen.

Schließlich wurde im öffentlichen Teil beschlossen, noch in diesem Jahr anhand eines Fragebogens eine Elternbefragung zur Betreuungssituation von Kindern im Grundschulalter während der Ferien durchzuführen.

Hauptaugenmerk der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26.11.2013 lag auf den Beratungen zum Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2014. Im nicht öffentlichen Teil wurde dieser dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen.

Einstimmig erging die Empfehlung an den Verbandsgemeinderat, Aufträge zur Beschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge für die Löschgruppen Dreifelden, Hattert und Roßbach zu erteilen.

Letztlich wurde über Richtlinien zur Ehrung von Ratsmitgliedern und ehrenamtlichen Beigeordneten beraten und diese dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 28. November 2013 zu einer weiteren Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Zu Beginn der Sitzung wurde der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2014 von den Herren Hericks und Volkening vom Forstamt Hachenburg vorgestellt. Nach kurzer Diskussion empfiehlt der Bau-, Wald- und Umweltausschuss dem Stadtrat, den Forstwirtschaftsplan in der vorgelegten Form zu beschließen.

Im Anschluss empfahl der Bau-, Wald- und Umweltausschuss dem Stadtrat, nach nunmehr erfolgter Öffentlichkeitsbeteiligung, den Bebauungsplan „C.-J.-Freudenberg-Straße“ als Satzung zu beschließen.

Weiterhin wurde eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat verabschiedet, eine Änderung des Bebauungsplanes „Westrandstraße“ dergestalt zu beschließen, dass ein Grundstück zukünftig als Gewerbegebiet ausgewiesen wird.

Darüber hinaus empfahl der Bau-, Wald- und Umweltausschuss dem Stadtrat eine Änderung des bestehenden Bebauungsplanes „In der Burgbitz“. Hier sollen Anpassungen bezüglich der Baugrenzen, Höhen und Dachformen für ein städtisches Grundstück erfolgen.

Im Hinblick auf auszuführende Baumpflegemaßnahmen im Burggarten wurden die Ausschussmitglieder über das Ergebnis der Kontrolle des dortigen Baumbestandes informiert. Danach sind an 366 Bäumen Pflegemaßnahmen durchzuführen und neun Bäume sind zu fällen. Diese Bäume stellen jedoch aufgrund ihres geringen Durchmessers und ihres Standortes keine nachhaltige optische Beeinträchtigung für den Burggarten dar. Weitere elf markante Einzelbäume sind noch eingehend zu untersuchen. Die abschließenden Ergebnisse des Baumgutachtens werden in das noch zu erstellende Leader-Konzept zur historischen Umgestaltung des Burggartens einfließen.

Abschließend nahm der Ausschuss die Fällung einer Roteiche in der Eichendorffstraße, mit der Auflage einer Ersatzpflanzung, zustimmend zur Kenntnis.

Infoveranstaltung für Existenzgründer in Koblenz – Formalitäten und Förderung

Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) hilft beim Weg in die Selbstständigkeit

Der EAP bietet neben seiner individuellen Beratung auch eine allgemeine Infoveranstaltung für Existenzgründer an. Am Mittwoch, 18. Dezember 2013, dreht sich alles um Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit.
Los geht es um 14.00 Uhr in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3 5, 56068 Koblenz. Im Anschluss an den ca. dreistündigen allgemeinen Teil bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zu erörtern.
Und das Beste dabei: Die Teilnahme an der Infoveranstaltung Infoabend ist kostenlos und belastet damit das schmale Budget der Existenzgründer nicht zusätzlich.
Um im Vorfeld bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer eingehen zu können, wird um eine vorherige unverbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0261-120 2222 gebeten. Weitere Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner findet man im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.sgdnord.rlp.de.

Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Hachenburg überzeugen sich von der Alltagstauglichkeit von umweltfreundlichen Elektroautos

Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Hachenburg überzeugen sich von der Alltagstauglichkeit von umweltfreundlichen Elektroautos

Bereits seit einigen Wochen steht den Mitarbeiten der Verbandsgemeinde Hachenburg für ihre Dienstfahrten ein Elektroauto zur Verfügung. Nach einer kurzen Eingewöhnung stellte sich allenthalben große Begeisterung ein. Nahezu geräuschlos und mit äußerst geringen Treibstoffkosten gleitet der Nissan Leaf des Projektes E-WALD über die Westerwälder Straßen und konnte so auch im Rathaus punkten.

Umweltfreundlicher als mit dem Elektroauto geht es nur zu Fuß! Einzig die geringe Reichweite von 120 – 130 km wird als nachteilig empfunden. Für das Erreichen der Ortsgemeinden im Verbandsgemeindebereich ist dies sicher völlig ausreichend, für längere Fahrten muss das Auto aber immer wieder an die Steckdose. Das E-WALD-Projekt ist derzeit dabei, eine innovative Struktur von Ladesäulen sowie Steuerungs- und Kommunikationskonzepten zu installieren, die belegen soll, dass Elektromobilität im ländlichen Raum, also in Räumen, die auf Grund der vorhandenen Infrastruktur zwingend auf den Einsatz von Kraftfahrzeugen angewiesen sind, realisierbar ist.
Im Rathaus wurde zur Ladung des Akkus eigens eine Ladestation eingerichtet. Innerhalb von vier Stunden erreicht das Auto wieder seine volle Reichweite. Daneben kann das Auto auch an einer handelsüblichen Steckdose geladen werden. Hier dauert der Ladevorgang allerdings doppelt so lange.
Das Fahrzeug wird den Verwaltungsmitarbeiten noch bis Ende diesen Jahres zur Verfügung stehen.

Interessant dürfte darüber hinaus die Tatsache sein, dass außerhalb der Dienstzeiten der Verwaltung, also in den Abendstunden oder am Wochenende, das Fahrzeug auch Privatpersonen zur Verfügung steht. Nähere Auskünfte über eine Anmietung erhalten Sie bei der Touristinformation Hachenburg, Tel. 02662/958339 oder per E Mail an touristeninformation@hachenburg.de sowie im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.e-wald.eu oder Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.amperio.eu.
 
Nach Vorlage eines gültigen Führerscheins können Sie das Elektroauto für Stunden oder ein ganzes Wochenende buchen. Die Fahrzeuge sind eine ökologisch sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Daneben soll die preiswerte Miete viele Bürger neugierig auf die geräuschlosen und sanft dahingleitenden Fahrzeuge machen.

Viele junge Menschen haben ein Problem mit mangelnder Freizeit

Viele junge Menschen haben ein Problem mit mangelnder Freizeit

Endlich-18-Empfang der Verbandsgemeinde zeigt Interesse an der Kommunalpolitik – Mitmachen ist aber eher schwierig

Zum vierten Mal lud der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner, volljährig gewordene junge Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zum „Endlich-18-Empfang“ ins Cinexx nach Hachenburg ein. Vertreterinnen und Vertreter aller im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen standen für Fragen und Anregungen aller Art zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr waren die Themen und Fragen wieder vielfältig – vom Schwimmbad über das Jugendtaxi bis hin zu Fragen zur Windkraft und zu kommunalen Finanzen wurden viele Bereiche angesprochen und die jungen Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, mit den Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen. Auch landes- und bundespolitische Fragen kamen nicht zu kurz.
Deutlich wurde aber auch, dass die aktive kommunalpolitische Betätigung für viele Jugendliche ein Problem darstellt. Gerade die Zeit um den 18. Geburtstag ist eine Zeit, in der viel Neues und Anstrengendes auf junge Menschen zukommt. Der Schritt von der Schule ins Studenten- oder Berufsleben und der Erwerb des Führerscheines sorgen für viele Prüfungen und auch der erste Freund bzw. die erste Freundin sind gute Gründe für häufigen Zeitmangel.
Bürgermeister Peter Klöckner betonte, wie wichtig aber gerade auch die Mitarbeit junger Menschen in den politischen Gremien ist, denn „schließlich wird hier über Eure Region entschieden – und vielleicht wollt Ihr die Weichen ja ganz anders stellen!“
Etwas enttäuschend war die Anzahl der Anmeldungen – von ca. 264 eingeladenen jungen Erwachsenen waren lediglich 35 der Einladung gefolgt. „Trotzdem“, erklärte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, „ist uns jeder Einzelne wichtig und wir hoffen, dass wir viele der Anwesenden motivieren konnten, sich intensiver mit Politik zu beschäftigen – wenn nicht jetzt, dann vielleicht später!“
Aber auch die „Geburtstagsstimmung“ für die 18-Jährigen kam nicht zu kurz – Sekt und Häppchen und als „Geburtstagsgeschenk“ ein Besuch der Vorstellung des mehr als spannenden Filmes „Captain Phillips“ sorgten für die Umrahmung des Abends.

Landesstraße 292 wird 2014 von der Anbindung B8 bis Steinebach saniert

Bei seinem letzten Besuch in der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied hatte der heimische Landtagsabgeordnete Hendrik Hering mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Heinz Schneider und der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Gabriele Greis über die dringend sanierungsbedürftige L 292 von Steinebach in Richtung Bundesstraße B8 gesprochen. Hering sagte den beiden Vertretern der Kommunalpolitik zu, sich für eine zügige Sanierung der Straße einzusetzen. Im Zuge der Beratungen des Doppelhaushalts 2014/15 konnte Hering erreichen, dass die weitere Sanierung der L 292 schnell in Angriff genommen werden kann. „Im kommenden Jahr werden die Arbeiten an der L 292 Einmündung B 8 nach Steinebach begonnen und in 2015 und 2016 fortgesetzt. Diese Maßnahme ist mit 1,65 Mio. € veranschlagt. Im Jahr 2015 beginnt das Land zusätzlich mit der Sanierung der Wiedbrücke bei Steinebach für die rund 200.000 € im Haushalt zur Verfügung stehen.“ Diese guten Nachrichten konnte Hendrik Hering Bürgermeister Schneider und der Beigeordneten Greis bei einem erneuten Treffen aus Mainz mitbringen. Damit aber noch nicht genug. Auch der letzte noch zu sanierende Abschnitt der L 292, die Ortsdurchfahrt Hachenburg-Altstadt wird nach Beendigung der Baumaßnahmen bei Steinebach in Angriff genommen. „Hierfür stehen im noch zu verabschiedenden Doppelhaushalt 299.000€ der benötigten 1,1 Mio.€ zur Verfügung. Die Restsumme von 801.000 € wird die Landesregierung mit dem nächsten Haushalt bereit stellen, sodass damit zu rechnen ist, dass Ende 2016/Anfang 2017 die L 292 durchgängig von der Einmündung der B8 bis Hachenburg saniert sein wird“, erläuterte Hering die Pläne des Landes abschließend bei dem Gespräch vor Ort.

Peter Klöckner gibt das Amt des Stadtbürgermeisters Ende Januar 2014 ab!

Peter Klöckner gibt das Amt des Stadtbürgermeisters Ende Januar 2014 ab!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Jahre 2001 habe ich mit großer Freude und Leidenschaft das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters unserer Heimatstadt Hachenburg ausgeübt. Leider zwingt mich mein Gesundheitszustand, dieses schöne Amt zu meinem größten Bedauern aufzugeben.

Mit Rücksicht auf die im kommenden Frühjahr stattfindenden Kommunalwahlen und den gesetzlichen Erfordernissen an eine Neuwahl des Stadtbürgermeisters lege ich das Amt nicht jetzt, sondern erst mit Ablauf des Monats Januar 2014 nieder. Damit wird Ihnen als wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern eine zweimalige Bürgermeisterwahl erspart.

Ich habe den Ersten Beigeordneten der Stadt Hachenburg Karl-Wilhelm Röttig gebeten, die Dienstgeschäfte ab dann wahrzunehmen. Dabei werden die weiteren Beigeordneten Pia Hüsch-Schäfer und Peter Holl tatkräftig helfen.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für das große Vertrauen und für Ihre Unterstützung und engagierte Begleitung der Hachenburger Stadtpolitik bedanken.

Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Stadtrates und der Ausschüsse.

Ich bin mir sicher, dass für meine Nachfolge gute und geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen und die Stadt gerade im 700 jährigen Jubiläumsjahr 2014 unter neuer Führung neue Impulse für eine gute Fortentwicklung erhält.

Herzlichst

Ihr

Peter Klöckner

Sitzung des Stadtkernsanierungsausschusses der Stadt Hachenburg

Der Stadtkernsanierungsausschuss der Stadt Hachenburg ist am 21. November 2013 unter dem Vorsitz von Stadtbürgermeister Klöckner zu einer weiteren Sitzung in diesem Kalenderjahr im Vogtshof zusammen gekommen.

Zunächst erfolgten einige Bekanntgaben. So wurde zwischenzeitlich die Mauer am Rathausvorplatz aufwendig saniert. Dies war aus verkehrssicherungstechnischen Gründen erforderlich. Darüber hinaus wird derzeit der Anwesen „Weberstraße 1“ umfangreich saniert. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass die Planungen zum Ausbau der Wilhelmstraße und des Alten Marktes weiter vorangehen. Ergebnisse werden in naher Zukunft präsentiert. Der Ausbau des Bereiches soll im August 2014 beginnen. Etwas früher, nämlich voraussichtlich bereits ab Februar nächsten Jahres, kann für etwa ein halbes Jahr die Borngasse in Hachenburg wegen Anschlussarbeiten von verschiedenen Objekten an das Nahwärmenetz nicht befahren werden. Zuletzt erfolgte die freudige Nachricht, dass die unter Denkmalschutz stehende Roetig-Uhr durch einen ortsansässigen Uhrmacher als Geschenk an die Stadt Hachenburg aufwendig restauriert wird. Hierfür bedankt sich die Stadt herzlich.

Im Anschluss stellte der Stadtarchivar, Herr Dr. Friedhoff, zwei Probeexemplare der Informationstafeln vor, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Stadtkernsanierung in der Stadt Hachenburg an insgesamt 27 historischen Gebäuden angebracht werden sollen. Herr Dr. Friedhoff erläuterte im Einzelnen die Wohn- und Geschäftshäuser, die mit den Informationstafeln versehen werden sollen. Die ehemalige Synagoge sowie das Schloss Hachenburg werden mit größeren Tafeln ausgestattet. Die Informationstafeln fanden bei den  Ausschussmitgliedern sowohl optisch als auch inhaltlich großen Zuspruch. Sehr vorteilhaft ist, dass der Text kurz und präzise gefasst wurde, jedoch jede Tafel mit einem QR-Code versehen wird. So können interessierte Besucher weitere detaillierte Einzelheiten zum historischen Gebäude jederzeit abrufen.

Stadtbürgermeister Klöckner erwähnte, dass dieses Projekt ausbaufähig ist. Es bestehe jederzeit die Möglichkeit, weitere Gebäude mit entsprechenden Informationstafeln zu versehen. Erfreulicherweise wird das Projekt im Rahmen des Stadtkernsanierungsprogramms bezuschusst.

Im Anschluss informierte der Vorsitzende die Anwesenden über den derzeitigen Planungsstand zur Errichtung eines Bauerngartens. Dieses Projekt soll im Zuge des rheinland-pfälzischen Kultursommers, der im Jahre 2014 in Hachenburg stattfinden wird, im Bereich des Hauses Christian in der Färberstraße realisiert werden. Ziel ist es, die Gartenanlage von engagierten Anwohnern oder auch Schulklassen betreiben zu lassen. Nach ersten Gesprächen fand diese Idee bei den Anwohnern und den Schulen großen Zuspruch. 

Zum Ende der Sitzung wurde nochmals auf die zukünftige Gestaltung des Alten Marktes im Rahmen des Ausbaus der Innenstadt eingegangen. So soll die Ausstattung aus Richtung Wilhelmstraße betrachtet, im unteren  Randbereich und rechtsseitig aus gut begehbaren und großformatigen Platten bestehen. Der restliche Bereich des alten Marktes wird mit einem gesägten Natursteinpflaster belegt, welches ebenfalls eine gute Begehbarkeit sicherstellt.

Hauswasserfilter regelmäßig kontrollieren!

Ein möglicherweise im privaten Installationsbereich eingebauter Hauswasserfilter hat die Aufgabe, das Einspülen gesundheitlich unbedenklicher kleiner Feststoffpartikel, wie z.B. Rostteilchen oder Sandkörner in die Hausinstallation zu vermeiden.

Diese könnten sonst an den Rohrleitungen Korrosionsschäden hervorrufen oder die Funktion von Armaturen beeinträchtigen.

Ein ganz anderes Problem kann jedoch entstehen, wenn der Hauswasserfilter nicht regelmäßig kontrolliert und gespült wird, da sich dann Keime in den Filtern absetzen können, die eine mikrobiologische und nicht selten gesundheitlich bedenkliche Verschmutzung des Trinkwassers nach sich ziehen. Obendrein lassen sich diese Keime oft nur mit erheblichem Aufwand wieder aus der Hausinstallation beseitigen.

Eine erhöhte Aufmerksamkeit ist in den Fällen geboten, in denen ein solcher Filter in lichtdurchfluteten Räumen installiert wird, da hierbei das Algenwachstum im Filter gefördert wird.

Wir empfehlen Ihnen daher – in Abstimmung mit dem Installateur Ihres Vertrauens – die regelmäßige Kontrolle und Rückspülung des Filters.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Vollsperrung der Hauptdurchfahrt Hachenburg während des Weihnachtsmarktes

Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Weihnachtsmarktes in der Zeit vom 12. Dezember – 15. Dezember 2013 die Hauptdurchfahrt durch Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.

Wir weisen darauf hin, dass die folgenden Parkmöglichkeiten trotz der Sperrung weiterhin genutzt werden können:
- Parkhaus Alexanderring
- Parkhaus Johann-August-Ring
- Parkplätze am Landschaftsmuseum
- Stellplätze am Bahnhof
- Parkfläche unterhalb des Burggarten (Kirmesplatz)

In den ausgeschilderten Umleitungsstrecken besteht absolutes Halteverbot. Bei Zuwiderhandlungen muss der Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld oder ggf. mit der Abschleppung seines Fahrzeuges rechnen.

Richtfest am Feuerwehrhaus Alpenrod

Richtfest am Feuerwehrhaus Alpenrod

Nach rund 4-monatiger Bauzeit konnte unter reger Beteiligung der Bürger das Richtfest am neuen Feuerwehrhaus für die Löschgruppe Alpenrod gefeiert werden. Wehrführer Jens Nilges begrüßte die Gäste mit einem Richtspruch und bedankte sich bei der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde für die Umsetzung der Baumaßnahme.

Das neue Gebäude bietet 3 Fahrzeugstellplätze und das notwendige Nebenraumprogramm. Von den geschätzten Baukosten in Höhe von 625.000 € trägt die Verbandsgemeinde Hachenburg als Aufgabenträger 300.000 €. Das Land hat eine Zuwendung von 150.000 € in Aussicht gestellt. Die Restfinanzierung trägt nach Abzug der Eigenleistungen durch die Feuerwehr die Ortsgemeinde Alpenrod, die auch das Baugrundstück zur Verfügung gestellt hat. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses ist für August 2014 geplant.

Ortsbürgermeisterin Beate Salzer begrüßte, dass durch die Neubaumaßnahme die unbefriedigende Raumsituation der Feuerwehr, die bisher vom Schulgelände ausrücken muss, beendet werden kann. Ihr Dank galt auch den Entscheidungsträgern, dem Planer und den Mitarbeitern der Verwaltung für die Verwirklichung des Projekts.

Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, betonte, dass bei der Entscheidung zum Bau des neuen Hauses auch die gute personelle Situation der Löschgruppe Alpenrod in der Tagesalarmbereitschaft und die Nachwuchssicherung durch die neu gegründete Jugendfeuerwehr eine Rolle gespielt hätten. Sie zeigte sich erfreut über die gelungene Planung des Gebäudes, das sich gut in das Ortseingangsbild einfügen werde.

Planer Thorsten Boldt, dessen Planentwurf im Rahmen einer Ideenwerkstatt ausgewählt worden war, lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinde und den beteiligten Baufirmen.

Brennholzversteigerung im Forstamt Hachenburg

Brennholzversteigerung im Forstamt Hachenburg

Das Forstamt Hachenburg bietet aus dem Staatswald Marienstatt Brennholz für private Haushalte an. Es handelt sich um Laubmischholz, vorwiegend Rotbuche, aber auch Hainbuche, Eiche, Esche, Ahorn in baumfallenden Längen. Die an PKW-befahrbaren Wegen gelagerten Holzpolter haben eine Größe zwischen ca. 3 bis 6 Festmeter. Der Mindestkaufpreis beträgt je Festmeter 52,00 €. Für die Aufarbeitung des Holzes im Wald ist die Bescheinigung der Teilnahme an einem Motorsägenkurs erforderlich und bei der Zuteilung vorzuzeigen.
Die Vergabe findet am Samstag, den 30.11.2013, um 9:00 Uhr statt. Interessierte finden den Treffpunkt der Verteilung durch die Gemeinde Nister, entlang der Hammerstraße fahrend. Nachdem die Schranke am Forsthaus Nister passiert wurde ist der weitere Verlauf der Zufahrt mit Hinweisschildern markiert.
Aktuelle Informationen zur Vergabe des Holzes sowie eine Anfahrtsskizze werden im Internet veröffentlicht (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hachenburg.wald-rlp.de).

NEU: JEDEN SAMSTAG UND SONNTAG KUCHEN IN DER CAFETERIA DES LÖWENBADS!

NEU: JEDEN SAMSTAG UND SONNTAG KUCHEN IN DER CAFETERIA DES LÖWENBADS!

Weitere Informationen zum Löwenbad erhalten Sie unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.loewenbad-hachenburg.de

Zeichen gegen das Vergessen

Zeichen gegen das Vergessen

Kranzniederlegung erinnert an Judenpogrome von 1938

Zum Gedenken an die Opfer der Judenpogrome am 09. November 1938 fand auch in diesem Jahr eine Kranzniederlegung am Hachenburger Vogtshof statt.

Erster Beigeordneter Karl-Wilhelm Röttig erinnerte an die damaligen schrecklichen Geschehnisse „in unserer Stadt - in unseren Straßen, mit unseren Nachbarn und Freunden -, nur weil diese Menschen einen anderen Glauben hatten, weil sie Juden waren.“

Er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Hachenburg/ Altstadt mit ihrem Lehrer, Herrn Hrdina, der Chorgemeinschaft Hachenburg/Nister sowie dem Chronisten Johannes Kempf und allen anwesenden Bürgern. Besonders dankte er der Geschichtswerkstatt Hachenburg für ihren Einsatz, Stolpersteine in unserer Stadt zu verlegen, die unsere damaligen Mitbürger namhaft machen und die Erinnerung wachhalten.

Die Polizei Hachenburg warnt im hiesigen Raum vor betrügerischer Teerkolonne

 „Tinker“ sind wieder unterwegs

Am Montag, 04.11.2013, gegen 17.00 Uhr erschien in Hachenburg, Koblenzer Straße bei einer dortigen Firma eine britische Teerkolonne und bot ihre Dienste an. Es handelte sich hierbei um vier Männer mit orangefarbener Bekleidung, welche einen orangefarbenen LKW mitführten. Hierbei gab der wortführende Kolonnenführer in britischem Akzent an, dass sie von der Straßenmeisterei wären, von anderweitigen Arbeiten noch Teer übrig hätten und die im Hofraum vorhandenen Löcher preisgünstig teeren würden. Nach erfolgter Auftragserteilung wurden die Teerarbeiten dann schnell durchgeführt. Nach Beendigung der mangelhaften Arbeiten und Erhalt von 1.000,-- Euro machte sich die Kolonne aus dem Staub.
Die Polizei Hachenburg kann nicht ausschließen, dass die Teerkolonne mit ihrer betrügerischen Masche auch in anderen Fällen Erfolg hatte und bittet Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sich unter Tel.: 02662/95580 bei der Polizei Hachenburg zu melden. 

Die Polizei Hachenburg warnt in diesem Zusammenhang davor, derartige Leistungen ohne Prüfung in Anspruch zu nehmen. Bei den angeblichen Handwerkern handelt es sich in vielen Fällen um Betrüger, die gutgläubige Besitzer zu angeblichen Renovierungsarbeiten animieren wollen, die leider im Nachhinein meist erst nach diesen „Pfuscharbeiten“ erforderlich sind. Die Vorgehensweise ist nahezu immer gleich. Die sogenannten Tinker geben in der Regel vor, Straßen geteert zu haben und mit dem noch übrigen Teer günstige Arbeiten anbieten zu können. Bei Einwilligung des Besitzers werden die Betrüger meist sofort tätig. Die Handwerkerleistung wird jedoch unsachgemäß und mit billigsten Materialien fertiggestellt. Auch weichen häufig die späteren Forderungen von dem zuvor vereinbarten Preis beziehungsweise Angebot erheblich ab. Nach Beendigung der Arbeiten sind die fahrenden Kolonnen mit dem erhaltenen Geld verschwunden.

Damit nicht auch Sie Opfer der Betrüger werden, gibt Ihnen die
Polizei Hachenburg zum Schutz folgende Empfehlungen:

  • Prüfen Sie eingehend das Angebot. Gehen Sie nie sofort auf das vermeintliche „Schnäppchenangebot“ ein.
  • Fragen Sie am besten bei der Verbraucherzentrale oder Handwerkskammer nach.
  • Lassen Sie sich nicht auf „Schwarzarbeit“ ein. Damit machen Sie sich strafbar! Ein Einklagen des Schadens ist nur schwer möglich. Meistens bleibt man auf dem Schaden sitzen.
  • Gewähren Sie solchen „Teerkolonnen“ keinen Zutritt zum Anwesen.
  • Lassen die vermeintlichen Handwerker nicht von Ihnen ab, verständigen Sie sofort über Notruf die Polizei.

Darüber hinaus erhalten Sie weitergehende Informationen sowohl bei jeder Polizeidienststelle als auch im Internet unter www.polizeiberatung.de.

Körper, Formen und Menschen

Körper, Formen und Menschen

Unter diesem Thema stellt die Hachenburgerin Dagmar Klöckner ihre Werke bis zum 31. Januar 2014 in der Stadtbücherei Hachenburg aus. Dagmar Klöckner malt seit 28 Jahren mit Pastell, Acryl und Aquarell. Die aktuelle Ausstellung zeigt Körper, Formen und Menschen in verschiedenen Techniken - farbenfroh, schwarz/weiß und erotisch.

Die Stadtbücherei Hachenburg bietet seit etwa 13 Jahren heimischen Künstlern die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Das Angebot wird rege genutzt und es besteht immer eine lange Anmeldeliste.
Anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Hachenburg wird diese Ausstellungsfläche themenbezogen von Stadt und Stadtarchiv genutzt.

Bücherspende des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur für das Stadtarchiv Hachenburg

Bücherspende des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur für das Stadtarchiv Hachenburg

Attraktivität und Bedeutung eines städtischen Archivs spiegeln sich nicht nur in der Fülle der dort vorhandenen Archivalien (Akten, Urkunden, historisches Bildmaterial sowie Zeitungen), sondern ebenso in der dem Benutzer zur Verfügung stehenden Dienstbibliothek. Einen beachtlichen Zuwachs erfuhr das Hachenburger Stadtarchiv jüngst dank einer großzügigen Bücherspende des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur.
Auf Vermittlung von Herrn Dr. Markus Müller aus Nister suchte der Stadtarchivar vergangenen Monat das Mons-Tabor-Gymnasium auf, um dort gemeinsam mit den Herren Dr. Markus Müller, Johannes Meurer und dem stellvertretenden Schulleiter Armin Pleis die umfangreiche alte Lehrerbibliothek in Augenschein zu nehmen. Aus den Beständen fanden mehr als 60 Titel den Weg nach Hachenburg, wo sie nun als Dauerleihgabe im Präsenzbestand der Dienstbibliothek des Stadtarchivs Hachenburg für Recherchen zur Verfügung stehen.
Dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Armin Pleis, sowie seinen Kollegen sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.
Neben älteren Werken der frühmittelalterlichen Geschichtsschreibung (u.a. Biographie Einhards über Karl den Großen, Berlin 1850), 24 Bänden der Allgemeinen Deutschen Biographie (Leipzig 1891-1908) dürften die von C. von Winterfeld 1872 verfasste Geschichte des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 sowie der erste Teil des von L. Lindenschmit bearbeiteten Handbuchs der Deutschen Alterthumskunde – Übersicht der Denkmale und Gräberfunde frühgeschichtlicher und vorgeschichtlicher Zeit, Braunschweig 1880, das Interesse an den bibliophilen Kostbarkeiten wecken.
Die umfangreiche, vor allem mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Stadt- und Regionalgeschichte ausgestattete Dienstbibliothek im Stadtarchiv Hachenburg ist während der Öffnungszeiten (vgl. Internetseite des StA Hachenburg) nutzbar.
Stadtarchiv Hachenburg
Dr. Jens Friedhoff
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de
Tel.: 02662 / 95 83 38

Hoher Besuch aus Mainz

Hoher Besuch aus Mainz

Hendrik Hering: Bau des Gemeindezentrums in Steinebach auf einem guten Weg

Der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Mainzer Landtag, Herr Hendrik Hering, besuchte am Freitag, 19. Oktober 2013, die Ortsgemeinde Steinebach.

Die Ortsgemeinde Steinebach an der Wied baut zurzeit ihr neues, rund 1,6 Mio. € teures Gemeindezentrum. Hierfür hat sie eine alte Gaststätte in der Ortsmitte erworben und abgerissen. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit 720.000 € an den Kosten. Daher war der heimische Landtagsabgeordnete Hendrik Hering gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, auf Einladung von Ortsbürgermeister Heinz Schneider erneut in Steinebach, um den Baufortschritt zu begutachten.

„Mir gefällt gut, was Bürgermeister Schneider uns heute zeigen konnte“, kommentierte Hendrik Hering die Vorstellung der Baupläne. Nach dem Besuch der Baustelle war er sichtlich begeistert, wie in der Ortsmitte von Steinebach durch diesen Bau und die Neugestaltung der Anlagen rund um das Gebäude ein neuer und für die Bewohner attraktiver Ortsmittelpunkt geschaffen wird. „Ich bin überzeugt, dass das Zentrum von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen wird“, ist sich Hering sicher. „Daher bin ich froh, die Gemeinde bei ihren Bemühungen im Innenministerium unterstützt zu haben, denn hier wird das Geld der Bürgerinnen und Bürger gut für die Menschen im Ort angelegt“, so Hering weiter.

Bürgermeister Schneider, die VG-Beigeordnete Greis und der OG- Beigeordnete Hans- Werner Moritz nutzten den Termin vor Ort, um sich für die außergewöhnlich hohe Förderung von 45% der Kosten im Namen des Gemeinderates und der Bürgerinnen und Bürger herzlich zu bedanken. Gleichzeitig warben beide für eine möglichst baldige Sanierung der L 292 von der B8 Richtung Steinebach und in der Ortsdurchfahrt Hachenburg-Altstadt. Hier konnte Hering zusagen, sich unmittelbar darum zu kümmern und schnellstmöglich mit Antworten auf die Kommunalpolitiker zuzugehen.

Keine Windräder in der Kuhheck

Erfolg für die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters

Auf Antrag eines Unternehmens der Windenergiebranche erteilte der Landkreis Neuwied eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für vier Anlagen, die bei Marienhausen (Verbandsgemeinde Dierdorf) mit einer Nabenhöhe von 138,38 m und einem Rotordurchmesser von 82 m gebaut werden sollen. Gegen diese Genehmigung legten die Verbandsgemeinden Selters und Hachenburg, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie drei Bürger, deren Häuser im benachbarten Ort Roßbach stehen, Widerspruch ein und beantragten beim Verwaltungsgericht vorläufigen Rechtsschutz.

Die Anträge der Verbandsgemeinden hatten Erfolg. Ihre Interessen, so die Koblenzer Richter, hätten Vorrang vor den Belangen des Unternehmens. Die Genehmigung sei zu Lasten der Verbandsgemeinden wohl fehlerhaft. Sie verletze das interkommunale Abstimmungsgebot. Das Vorhaben habe ohne eine vorherige Bauleitplanung nicht genehmigt werden dürfen. Die 180 m hohen Anlagen lösten aufgrund ihres Standorts und ihrer Raumbedeutsamkeit einen besonderen Koordinierungsbedarf aus. Sie sollten nämlich in einem Gebiet errichtet werden, das vollständig von Flächen anderer Kommunen umgeben sei, die durch bestehende Flächennutzungspläne von einer Windenergienutzung ausgeschlossen seien. Angesichts dessen benötige die Zulassung der vier Windräder eine Planung, in der die unterschiedlichen Belange gegeneinander abgewogen werden müssten und in der auch eine Abstimmung mit der Flächennutzungsplanung der beiden Verbandsgemeinden Selters und Hachenburg vorzunehmen sei.

Diese Entscheidung betrachtet die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, positiv.

„Es ist bekannt,“ so Greis, „dass wir uns seit geraumer Zeit Gedanken über die Errichtung weiterer Windkraftanlagen in der Verbandsgemeinde Hachenburg machen. Wir haben in unserer Flächennutzungsplanung Standorte für Windkraftanlagen möglichst weit weg von Wohnbebauungen ausgewiesen und zudem gehören Windkraftanlagen nun einmal in windstarke Bereiche, zu denen die „Kuhheck“ nicht gehört. Es kann nicht sein, dass all diese in vielen Abstimmungs- und Beteiligungsprozessen erarbeiteten Kriterien in der „Kuhheck“ zugunsten der Interessen eines einzelnen Investors über den Haufen geworfen werden, nur – und dieser Verdacht drängt sich mir auf - weil es sich um eine Exklave handelt. Umso mehr dann, wenn die Verbandsgemeinde, zu der diese Exklave gehört, bislang noch keinerlei Flächennutzungsplanung vorgelegt hat. Das Gericht hat unsere Rechtsauffassung dahingehend bestätigt.“

Offen sei hingegen, so das Gericht weiter, ob die Genehmigung Vorschriften verletze, welche der BUND als anerkannter Naturschutzverein rügen könne. Insbesondere könne nicht abschließend bewertet werden, ob im Hinblick auf den Rotmilan und den Schwarzstorch Verstöße gegen das naturschutzrechtliche Tötungsverbot gegeben seien und ob eine Verschlechterung des Erhaltungszustands der lokalen Population dieser Tiere zu erwarten sei. Angesichts der Bedeutung des Tierschutzes müsse das Unternehmen die Entscheidung in der Hauptsache abwarten, in der die Betroffenheit der artenschutzrechtlichen Belange abschließend geprüft werde.

Die Anträge der drei Bürger hingegen lehnte das Gericht ab. Deren Widersprüche, so die Kammer, hätten voraussichtlich keinen Erfolg. Sie würden durch den von den Windkraftanlagen ausgehenden Lärm nicht unzumutbar beeinträchtigt, da die maßgeblichen Grenzwerte der TA Lärm eingehalten würden. Dies belege die im Genehmigungsverfahren von dem Unternehmen vorgelegte Schallprognose eines Sachverständigen. Außerdem könne ausgeschlossen werden, dass die Wohnhäuser in Roßbach durch die Windräder erheblich optisch bedrängt oder durch Schattenwurf belästigt würden. Eine Beeinträchtigung durch Reflexionen (Diskoeffekt) oder durch die Nachtkennzeichnung der Anlagen sei ebenfalls nicht zu befürchten.

Gegen die Entscheidungen können die Beteiligten Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz einlegen.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird im Falle einer Beschwerde ihren Standpunkt weiterhin konsequent verfolgen.

Wasserzählerablesung 2013

Zur Feststellung des Frischwasserverbrauches für das Jahr 2013 werden in der Zeit vom 22. November bis zum 06. Dezember 2013 die Wasserzähler abgelesen.

Da im vergangenen Jahr Trickbetrüger diese vermeintlich günstige Gelegenheit für sich ausnutzen wollten, weisen wir besonders darauf hin, dass Sie in diesem Jahr der bereits aus den Vorjahren bekannte Ableser – auch samstags – zwischen 08.30 Uhr und 18.00 Uhr aufsuchen wird. Dieser kann sich selbstverständlich durch eine von uns ausgestellte Vollmacht ausweisen.

Wir bitten Sie, die Ableser bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Daher ist es unbedingt notwendig, dass neben der Zutrittsgewährung auch ein freier Zugang zum Wasserzähler möglich ist.

Sofern bei der Ablesung niemand angetroffen wird, hinterlässt der Ableser eine Benachrichtigung. Es ergeht in einem solchen Fall schon heute an die Anschlussnehmer die Bitte, seine Wasseruhr selbst abzulesen und dem Wasserwerk den Zählerstand schnellstmöglich mitzuteilen, da ansonsten der Wasserverbrauch des Abrechnungszeitraumes von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg geschätzt werden muss.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Endlich 18! Am Donnerstag, den 21. November 2013 um 17.30 Uhr

Endlich 18! Am Donnerstag, den 21. November 2013 um 17.30 Uhr

Du bist im Jahr 1995 geboren?
Du wohnst in der Verbandsgemeinde Hachenburg?
Dann laden wir Dich zum „Endlich-18-Empfang“ ein!

Erst gibt’s Sekt und Häppchen – dann sind Deine Ideen und Wünsche bei einem Gedankenaustausch mit Kommunalpolitikern gefragt. Schließlich laden wir Dich zu dem Film „Captain Philips“ ein.

Wo?
Im Cinexx in Hachenburg

Wie?
Du kannst dich telefonisch unter 0 26 62 / 801 -104 oder per E-Mail a.becker@hachenburg-vg.de anmelden

Kostenpunkt?
Du bist natürlich eingeladen, denn wir freuen uns, wenn Du kommst!

Rückmeldung bitte bis zum 12. November 2013.

Weitere Informationen erhaltet ihr hier: www.jupa-hachenburg.de

Café International

Liebe Eltern,

die Grundschule am Schloss Hachenburg lädt alle Eltern herzlich zum Elterncafé ein!

Wann:Donnerstag, 14.11.2013,
in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr
Wo:Obergeschoss der Grundschule am Schloss (Küche)

Bei Kaffee und Tee haben Sie die Möglichkeit, andere Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen oder auch Fragen zum Schulalltag zu klären. Für eine Übersetzung in die türkische und russische Sprache ist gesorgt. Als kompetente Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau von den Benken zur Verfügung. Bestimmt bietet sich auch die Gelegenheit, mit einzelnen Lehrkräften in ungezwungener und gemütlicher Runde zu plaudern.
Es wäre toll, wenn Sie zum Café eine landestypische Leckerei mitbringen könnten, um so zum gemütlichen Beisammensein beizutragen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kerstin Hekmat-Fard
Schulleiterin

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk

Unter diesem Motto luden die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde sowie des Westerwaldkreises, Silke Hanusch und Beate Ullwer, kommunalpolitisch interessierte Frauen zu einem gemeinsamen Treffen ein, um mehr Frauen zur aktiven Mitarbeit in ihrer Orts- oder Verbandsgemeinde anzuregen.
Für diejenigen, die bislang noch nicht selbst aktiv wurden, stellte Greis zunächst die verschiedenen Wege in die Kommunalpolitik vor. Sinnvoll sei es, so die Erste Beigeordnete, sich einer Partei oder Wählergruppe anzuschließen, wenn eine Tätigkeit im Ortsgemeinde- oder Verbandsgemeinderat angestrebt wird. Da derzeit die Listen für die nächste Kommunalwahl aufgestellt werden, sei hierfür gerade ein geeigneter Zeitpunkt.
Beate Ullwer erläuterte im Anschluss verschiedene Seminarangebote der Gleichstellungsstelle zu Themen wie Gemeindeordnung, Baurecht, aber auch Selbstorganisation und Rhetorik, die bei den anwesenden Frauen auf großes Interesse stießen.
Es folgte ein kleiner, unterhaltsamer Abstecher in die Unterschiede männlicher und weiblicher Kommunikation, die aufgrund ihrer Verschiedenheit – nicht nur im kommunalpolitischen Bereich! – für gelegentliche Missverständnisse zwischen Männern und Frauen verantwortlich sind. Greis würzte diesen Exkurs mit einigen erlebten Beispielen, die vielen der Anwesenden bekannt vorkamen.
Nach dem offiziellen Teil nutzten die Frauen die Gelegenheit zum direkten Austausch untereinander, wobei die vielen anwesenden Ortsbürgermeisterinnen, Verbandsgemeinde- und Ortsgemeinderätinnen für Fragen zur Verfügung standen. Abschließend beschlossen die Hachenburger Kommunalpolitikerinnen, einen gemeinsamen, überparteilichen Stammtisch zukünftig in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen, um Informationen auszutauschen und die geknüpften Kontakte aufrecht zu erhalten.
Informationen zu den Seminaren der Gleichstellungsbeauftragten finden Sie unter www.westerwaldkreis.de im Downloadbereich der Gleichstellungsstelle. Die Termine für den Frauenstammtisch der Verbandsgemeinde Hachenburg werden rechtzeitig im Inform bekanntgegeben.

Informationsveranstaltungen zum Besuch weiterführender Schulen

Auch in diesem Jahr stellen die weiterführenden Schulen der Verbandsgemeinde Hachenburg interessierten Eltern ihr Angebot vor.

Eingeladen sind alle Eltern, deren Kind derzeit die dritte oder vierte Klasse einer Grundschule besucht.

Sie haben die Möglichkeit,

am Dienstag, 12. November 2013, 19.30 Uhr,
in der Sonnenbergschule Müschenbach, Schulstraße 24

oder am Mittwoch, 20. November 2013, 19.30 Uhr,
in der Stadthalle Hachenburg, Leipziger Straße 8b

die Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg sowie das Gymnasium Marienstatt kennenzulernen. Die Vertreter der Schulen werden Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung stehen.

Das Programm ist bei beiden Veranstaltungen gleich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Stadt Hachenburg steht zur ehrenamtlich geleisteten Vereinsarbeit und ihrer finanziellen Unterstützung

Ein reges Vereinsleben – vom Singen und Musizieren über sportliche Betätigung oder zur Pflege traditioneller Feste – bereichert jede Kommune, so auch die Stadt Hachenburg.

Gerade in den Bereichen der persönlichen Freizeitgestaltung sind die ehrenamtlich Aktiven in den Vereinen die kreativen Kräfte, die Menschen unterschiedlichster Herkunft und gesellschaftlicher Stellung unter einem gemeinsamen Motto zusammenbringen. Wenn sie im Chor gemeinsam proben kommt es darauf an, ob die Stimmlage im 1. Tenor oder vielleicht im Bariton liegt und nicht darauf, welches Auto man sich leisten kann. Talentierte Musiker finden sich mit und ohne Migrationshintergrund aber immer mit einem Instrument zusammen.

Zahlreiche Sportangebote von Leichtathletik über Handball, Aerobic oder Wassergymnastik bietet der mit Abstand größte Verein TUS Hachenburg. Mit seinen zahlreichen Gruppen in den hiesigen Sporthallen oder dem Löwenbad werden auf kurzen Wegen Mitbürgerinnen und Mitbürgern jeden Alters angesprochen. Dabei reicht die Leistungsspanne vom entspannten Freizeitsport bis zum Wettkampfniveau. Ergänzend dazu bieten weitere Hachenburger Sportvereine Bogen- und Schießsport; ebenfalls sehr erfolgreich.

Dass die Pflege heimischer Traditionen in Hachenburg ganz und gar kein Auslaufmodell ist und Vereine dazu beitragen, die Vergangenheit lebendig zu halten erlebt man hier ebenso. Ganz besonders die Kirmesgesellschaften Hachenburg und  Altstadt sowie die Geschichtswerkstatt sind hier stellvertretend für Weitere zu nennen. Besonders beachtenswert ist dabei nicht nur die Ausrichtung der weit über den Bereich der Stadt Hachenburg bekannten Kirmesfeste, sondern auch das soziale Engagement zu Gunsten Benachteiligter oder am gesellschaftlichen Rand stehender Mitmenschen.

Ein besonders beachtenswertes Beispiel dazu lieferte in diesem Jahr die veranstaltete Typisierungsaktion zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, die in der Rundsporthalle im Zusammenwirken vieler beteiligter Vereine und örtlicher Gruppen durchgeführt wurde. Wer kann sagen, welche Betroffenen davon noch profitieren werden?

Es gäbe noch so viel aufzuzählen und das ist das Erfreuliche, ein toller Gegenwert zu den mehr als 8.000 €, die in den nächsten Tagen ausgezahlt werden.

Vollsperrung der Herderstraße

Am 19.11.2013 wird in der Herderstraße 10 ein Fertighaus errichtet. Hierzu ist es nochmals erforderlich, dass die Straße in diesem Bereich voll gesperrt wird.
Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle möglich.
Als Umleitungsstrecke stehen die Straßen Lohmühle und Kantstraße zur Verfügung. Die Absperrung zwischen Kantstraße und Lohmühle wird zu diesem Zweck geöffnet werden.
Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Aus der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderats vom 22.10.2013

Unter dem Vorsitz der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, traf sich der Verbandsgemeinderat am 22.10.2013, um eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Zunächst informierte die Vorsitzende das Gremium über einen bewilligten Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz von 100 % der Planungskosten zur Sanierung der Bruchsteinbrücke in Marienstatt in Höhe von rund 36.000 Euro.

Weiterhin teilte die Erste Beigeordnete Greis mit, dass der Kreistag Förderungen im Rahmen des Projekts „Mobile Märkte“ beschlossen habe. Grund hierfür sei die fehlende Grundversorgung in vielen Dörfern. Hierbei sollen regelmäßig stattfindende Märkte, die mindestens zehnmal im Jahr und mit mindestens drei Anbietern stattfinden, mit 500 € bezuschusst werden. Eine „Nahversorgungshaltestelle“ oder ein „Einkaufsbus“ soll mit 250 € bezuschusst werden. Von Seiten der Verbandsgemeinde Hachenburg ist zur ergänzenden Attraktivierung dieses Projekts angedacht, Mittel in Höhe von 20.000 € für die Einrichtung von „Dorfcafés“ in Verbindung mit den mobilen Märkten im kommenden Jahr in den Haushalt einzustellen.

Erfreut konnte die Vorsitzende berichten, dass das wiedereröffnete Löwenbad einen guten Zuspruch in der Bevölkerung finde. Nach dem erfolgreichen Eröffnungswochenende besuchten bislang ca. 34.000 Personen das komplett renovierte Bad. Ebenso laufe das Schul- und auch Vereinsschwimmen reibungslos. Zum Ende der Freibadsaison soll das Bad durch weitere Aktionen, wie z. B. Seniorenschwimmen oder einer Jugenddisco, attraktiv gehalten werden.

Unterrichtet wurde der Rat auch über einen gefassten Eilbeschluss. Im Rahmen des Eilbeschlusses wurden Aufträge von Bauleistungen für den Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod vergeben. Die Gesamtauftragssumme belief sich auf rund 35.000 Euro.

Im Anschluss an die Bekanntgaben durfte die Erste Beigeordnete die Herren Ulrich Neuroth und Lutz Nink vom Landesbetrieb Mobilität in Diez begrüßen. Diese informierten den Verbandsgemeinderat ausführlich über abgeschlossene und anstehende Straßenbauprojekte in der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie im Westerwaldkreis. Insbesondere wurden die laufenden Planungen zum Ausbau der B 8 / B 414 im Gremium erörtert. Leider gebe es noch keine konkreten Planungen bzw. Termine zum Ausbau der Strecke zwischen Bahnhof Ingelbach und Marzhausen, so Herr Nink auf Nachfrage aus Reihen des Rates. Derzeit würden im gesamten Streckenabschnitt die Maßnahmen vorangebracht, deren Umsetzung zeitnah realisiert werden könne. Beigeordnete Gabriele Greis dankte Herrn Neuroth und Herrn Nink zum Abschluss für den aufschlussreichen Vortrag.

Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde der Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2011 vom Verbandsgemeinderat festgestellt und über die Entlastung des Bürgermeisters und der Beigeordneten beraten. Hierzu übernahm zunächst Bernd Kind als ältestes Ratsmitglied den Vorsitz. Anschließend trug der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Wolfgang Petri, in seinem Bericht die Ergebnisse der Prüfungsarbeit des Ausschusses vor. Die Vorsitzende dankte dem Rechnungsprüfungsausschuss für die Prüfungsarbeit, um sodann - entsprechend der Empfehlung des Ausschusses - über die Feststellung des Jahresabschlusses 2011 und den Entlastungsbeschluss abstimmen zu lassen. Beide Beschlüsse ergingen einstimmig.

Mit der Neufassung des Wirtschaftsplanes des Betriebszweiges Löwenbad der Verbandsgemeindewerke Hachenburg hatte sich der Rat als Nächstes zu befassen. Die Vorsitzende erläuterte die Gründe für die Neufassung. Einhellig stimmte der Rat im Anschluss für die Änderungen im Wirtschaftsplan, ebenso wie für die daraus resultierende 1. Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2013.

Eine weitere Verfahrenshürde hat die Änderung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan 1, genommen. Einstimmig entschied der Verbandsgemeinderat über die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, der interkommunalen Abstimmung und der landesplanerischen Stellungnahme vorgebrachten Anregungen entsprechend den Abwägungsvorschlägen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfs durchzuführen sowie die Träger öffentlicher Belange entsprechend zu beteiligen. Die in der Sitzung durchgeführten Abwägungen resultieren dabei aus einem Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 12.03.2013. Beschlossen wurde seinerzeit, die Potentialflächen im Bereich des „Hartenfelser Kopf“ mit einem Teilplan 1 separat fortzuschreiben, da sich diese Fläche aufgrund der Datenlage als am unproblematischsten für die Errichtung weiterer Windkraftanlagen herausgestellt hat. Insgesamt wurden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens nur wenige Einwände gegen die Änderung des Planes geltend gemacht.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ebnete das Gremium den Weg für den weiteren Ausbau des großräumigen und regionalen Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde der Auftrag zur Planung der Beschilderung des Wegenetzes an das Büro Hunsrückvelo erteilt und gleichzeitig beschlossen, im Haushalt des Jahres 2014 weitere Mittel für den Ausbau des Netzes bereitzustellen. Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis sprach in diesem Zusammenhang von einer wichtigen Investition für den Tourismus der Region. Besonders hervorgehoben wurde, dass es sich bei dem Ausbau des Radwegenetzes nicht um eine reine Maßnahme in der Verbandsgemeinde Hachenburg handele, sondern um eine konzertierte Aktion von Verbandsgemeinde, Kreisen und sogar anderen Bundesländern. Daher wird die Aktion auch im Rahmen des sogenannten LEADER-Programms der EU mit 46 % gefördert. Insgesamt sehen die derzeitigen Planungen vor, dass ein Radrundweg im Hachenburger Westerwald auf einer Länge von 70 km, davon 50 km auf dem bereits bestehenden, großräumigen Radewegenetz ausgewiesen werden soll.

Die sich anschließende Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Michel in der Suppenschüssel
- von Astrid Lindgren

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Clubtreffen am Dienstag, 5. November in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue lustige Geschichten mit Michel von Lönneberga werden von Lena Frohn und Ute Fährmann erzählt.

Was für ein Durcheinander. Nachdem Michel für große Aufregung gesorgt hat, weil er seine Strafe nicht wie üblich im Schuppen, sondern in der Speisekammer schlafend verbracht hat, sorgt er bald wieder für Unruhe.
Michels Eltern erlauben Michel nicht mit Ihnen auf das Fest von Hultsfred zu fahren, obwohl Alfred bereits seit einer Woche dort arbeitet. Natürlich kann er das nicht akzeptieren und reitet auf seinem Pferd Julla ohne Erlaubnis auf das Fest. Was Michel auf dem Fest erlebt, erfahrt ihr beim nächsten Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Schützen Sie Ihre Wasserleitung vor Frost

- Besonders zu beachten bei unfertigen Neubauten -

Wasserleitungen und Wasseruhren müssen im Winter besonders geschützt werden! Viele Frostschäden können so vermieden werden. Alle Kosten, die durch Frostschäden an Wasserzählern und Wasserleitungen entstehen, müssen vom Anschlussnehmer getragen werden. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Regeln zum Schutz der Wasserleitungen bei Frostgefahr:

  • Beschädigte Fensterscheiben und schlecht schließende Kellertüren sofort instand setzen.
  • Türen und Fenster in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzähler immer geschlossen halten.
  • Umhüllen Sie die Wasserzähler und freiliegenden Wasserrohre in frostgefährdeten Räumen mit wasserabweichenden Isolierstoffen wie Kork, Glaswolle, Sägespäne, Holzwolle, Torfmull oder Säcken.
  • Nie gefrorene Wasserleitungen mit der Lötlampe oder offenen Feuer auftauen.

Besonders bei unfertigen Neubauten sollten diese Empfehlungen beachtet werden. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt:

Es kommt zu vielen unnötigen Frostschäden an Wasserleitungen und Wasserzählern und damit vermeidbaren Kosten für die Hauseigentümer.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserversorgung

Verkehrshinweise anlässlich des Katharinenmarktes in Hachenburg am 02.11.2013

Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Katharinenmarktes am

Samstag, 02. November 2013,

die Hauptdurchfahrt durch Hachenburg voll gesperrt ist und der Verkehr durch großräumige und innerstädtische Umleitungen geregelt wird.
Des weiteren bitten wir um Beachtung, dass folgende Parkmöglichkeiten trotz der Sperrung weiterhin genutzt werden können:

- Parkhaus Alexanderring
- Parkhaus am Johann-August-Ring
- Parkplätze am Landschaftsmuseum
- Stellplätze am Bahnhof sowie am Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung
- Parkfläche unterhalb des Burggarten (Kirmesplatz)

Die ausgeschilderten Umleitungsstrecken sind unbedingt freizuhalten.
Bei Zuwiderhandlungen muss der Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld oder ggf. mit der Abschleppung seines Fahrzeuges rechnen.

Hinweise für Busse und Taxen:

Die Haltestelle für Busse befindet sich in der Koblenzer Straße (Höhe Penny-Markt) und beim Landschaftsmuseum. Die Taxen sind im „Alexanderring“  vor der Absperrung unmittelbar am Marktgelände platziert.

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk …?

Kommunalpolitik – (k)ein Hexenwerk …?

Liebe Bürgerinnen,
liebe Kommunalpolitikerinnen!

Wenn man sich die Verteilung von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik betrachtet, fällt auf, dass bislang nur ein kleiner Anteil von etwa 16 % der Bürgermeister sowie aller Mitglieder in Räten und Ausschüssen im Land Rheinland-Pfalz und auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg Frauen sind.  Ich selbst bin die einzige kommunalpolitische Wahlbeamtin im Westerwaldkreis. Dabei ist häufig das Interesse an der Kommunalpolitik bei Frauen sehr hoch – hoch sind aber auch die Hemmschwellen, die dazu führen, dass viele von Ihnen den Schritt in die aktive politische Arbeit bislang nicht gewagt haben.

Alle Frauen, die an Kommunalpolitik interessiert sind und sich lieber einmischen als zuschauen möchten, lade ich herzlich

am 29. Oktober 2013 um 18.30 Uhr in die Gaststätte „Da Lillo“ in Hachenburg-Altstadt (vormals D-Haus)

zum Informationsabend „MEHR Frauen in die Kommunalpolitik“ ein.

Neben einer Einführung in die Kommunalpolitik ist Raum für Fragen aller Art. Ortsbürgermeisterinnen werden aus ihren Erfahrungen berichten und stehen zum Gedankenaustausch aber auch für Kritik und Anregungen zur Verfügung. Daneben wird es einen augenzwinkernden Blick auf die Unterschiede männlicher und weiblicher Kommunikation geben, die für viele Missverständnisse verantwortlich sind.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises statt. Eingeladen sind alle Frauen, die bereits kommunalpolitisch aktiv sind oder dies erst werden wollen.

Um besser planen zu können, bitte ich Sie um Anmeldung unter der Telefonnummer 02662/801-102 bei Frau Silke Hanusch, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Ich würde mich sehr freuen, viele Teilnehmerinnen begrüßen zu können!

Herzliche Grüße

Gabriele Greis

Hachenburg ist wunderbar!

Die Tourist-Information Hachenburger Westerwald empfängt ab sofort ihre Neubürger beim Einwohnermeldeamt mit einer Überraschung: Einer kostenlosen Stadtführung.

Im Rahmen der „immer-wieder-samstags-Führung“ jeden Samstag um 14.00 Uhr haben die neuen Mitbürger somit Gelegenheit, ihre Heimat mit ihren Geschichten und Anekdoten  besser kennen zu lernen.

Auch für die Klassen 3 oder 4 der Grundschulen in der VG Hachenburg gibt es ein besonderes Angebot: Eine kostenlose für Kinder konzipierte Stadtrallye, damit die Schüler auf kindgerechte, spaßige Art einen Einblick in die Hachenburger Geschichte bekommen.

Hachenburg ist wirklich wunderbar!

MEHR Frauen in die Kommunalpolitik

MEHR Frauen in die Kommunalpolitik

Erfahrungsaustausch und Informationsabend für politisch interessierte Frauen

Wenn man sich die Verteilung von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik betrachtet, fällt auf, dass bislang nur ein kleiner Anteil von etwa 16 % der Bürgermeister sowie aller Mitglieder in Räten und Ausschüssen im Land Rheinland-Pfalz Frauen sind. Dabei ist häufig das Interesse an der Kommunalpolitik bei Frauen sehr hoch – hoch sind aber auch die Hemmschwellen, die dazu führen, dass viele von ihnen den Schritt in die aktive politische Arbeit bislang nicht gewagt haben.

„Frauen haben oft die verschiedensten Befürchtungen, wenn es darum geht, aktiv zu werden“, so begründet die Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, Beate Ullwer, deren Zurückhaltung. „Vermeintlich fehlende fachliche Kenntnisse oder ein scheinbar unüberschaubarer Zeitaufwand können Gründe sein, die Frauen an einer Betätigung in der Kommunalpolitik hindern. Frauen wollen meist wissen, worauf sie sich einlassen, bevor sie handeln.“

Aus diesem Grund wurde von der Gleichstellungsstelle ein Programm zur Kommunalwahl 2014 entwickelt, das in verschiedenen Seminaren Einblicke in die Sachthemen Baurecht, Gemeindeordnung, Haushaltsrecht und Rhetorik gewährt.

Aber auch der Austausch mit erfahrenen aktiven Kommunalpolitikerinnen ist möglich. Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg bietet am 29. Oktober 2013 um 18.30 Uhr in der Gaststätte „Da Lillo“ in Hachenburg-Altstadt (vormals D-Haus) einen Informationsabend an. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis – die einzige hauptamtliche kommunale Wahlbeamtin im Westerwaldkreis – wird dort Wege in die Kommunalpolitik aufzeigen und gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg aus ihren Erfahrungen berichten. Neben einem unterhaltsamen Blick auf Unterschiede in der weiblichen und männlichen Kommunikation wird der Austausch der Teilnehmerinnen untereinander ein wesentlicher Punkt des Abends sein.

Alle kommunalpolitisch interessierten Frauen des Westerwaldkreises und darüber hinaus sind herzlich eingeladen!

Besuch der Grundschulen durch den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss

Besuch der Grundschulen durch den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss

Ein umfassend informierter Schulausschuss befürwortet wichtige Investitionen für die Zukunft der Unterrichtsgestaltung in der Verbandsgemeinde Hachenburg


Bei herrlichem Spätsommerwetter ließen es sich die Mitglieder des Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschusses nicht nehmen, unter dem Vorsitz der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis wieder einmal einen ganzen Samstagvormittag die Grundschulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde zu besuchen, bei denen besondere Ausstattungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen.

Los ging es an der Grundschule Atzelgift, die im Jahr 2014 ihr 50-jähriges Jubiläum gebührend feiern möchte. Bis dahin werden noch Malerarbeiten und eine Überprüfung der Heizungsanlage zur effizienteren Nutzung der Heizenergie durchgeführt. Auch Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes beschäftigten hier und an weiteren Schulgebäuden die Ausschussmitglieder.

Ein besonderes Thema der Unterrichtsgestaltung wurde – nachdem die Fahrt über Müschenbach bis Kroppach fortgesetzt wurde – dort anschaulich erläutert: der Einsatz eines Smartboards als modernes, vielseitig verwendbares Unterrichtsmittel.

Interaktiv und sogar mit Rückmeldung über Sprachausgabe konnten die in die Technik eingewiesenen Lehrpersonen dieses fortschrittliche Lehr- und Lernmittel vorführen und die interessierten und fachkundigen Nachfragen der Ausschussmitglieder beantworten.

Wegen der besonderen Bedeutung der Investitionen in den Bildungssektor stellte die Vorsitzende die grundsätzliche Bereitschaft des Schulträgers dar, die notwendigen Kosten – immerhin je Medieneinheit rund 4.000 € - als Basisausstattung für alle Schulen bereitzustellen; an der Grundschule am Schloss Hachenburg als größter Schule im Umfang von drei Einheiten.

Vortrag des Stadtarchivars zur Wohnkultur Hachenburgs im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Vortrag des Stadtarchivars zur Wohnkultur Hachenburgs im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Vergangene Woche referierte der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff, einer Einladung des Landschaftsmuseums Westerwald folgend, im stimmungsvollen Löwensaal des Vogtshofs zu Bauen und Wohnen in Hachenburg. Im Vorfeld des Stadtjubiläums 2014 wurden in dem Vortrag zu Bauen und Wohnen in Hachenburg die Stadtwerdung, Spuren der mittelalterlichen Bebauung in Form von Kellergewölben und den Resten der Stadtmauer sowie Möglichkeiten und Grenzen historischer Forschung sowie bauhistorischer bzw. archäologischer Untersuchungen thematisiert. Den reich illustrierten Ausführungen des Stadtarchivars folgten mehr als 30 Teilnehmer. Eine lebhafte Diskussion der Teilnehmer dokumentiert eindrucksvoll das rege Interesse an einem Aspekt der ebenso spannenden wie facettenreichen Stadtgeschichte. Weitere Vorträge des Stadtarchivs werden im Jubiläumsjahr 2014 folgen. Die Vortragsreihe des Landschaftsmuseums Westerwald wird am 24. Oktober 2013 mit einem Vortrag von Herrn Dr. Moritz Jungbluth zu Bier im Westerwald sowie einem Referat von Herrn Dr. Manfried Ehrenwerth am 21. November 2013 zu Sonderformen des Fachwerks im Westerwald fortgesetzt.

Stadtarchiv Hachenburg
Dr. Jens Friedhoff
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 01.10.2013

Zu Beginn gab die Erste Beigeordnete Gabriele Greis in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bekannt, dass von Seiten des Landes ein Zuschuss in Höhe von 100% zu den Planungskosten zur Sanierung der Bruchsteinbrücke in Marienstatt in Höhe von 36.093,00 € bewilligt wurde.
Weiterhin informierte die Vorsitzende über das Projekt „Mobile Märkte“, für welches der Kreistag Fördergelder bewilligt hat. Grund hierfür ist die fehlende Grundversorgung in vielen Dörfern. Demnach sollen regelmäßig stattfindende Märkte, die mindestens zehn Mal im Jahr und mit mindestens drei Anbietern stattfinden, mit 500,00 € bezuschusst werden. Eine „Nahversorgungshaltestelle“ oder ein „Einkaufsbus“ sollen mit 250,00 € bezuschusst werden. Von Seiten der VG ist zur ergänzenden Attraktivierung dieses Projekts angedacht, weitere Gelder für die Einrichtung von „Dorfcafés“ in Verbindung mit den mobilen Märkten im kommenden Jahr in den Haushalt einzustellen.
Erfreut berichtete die Vorsitzende über die gute Annahme des wiedereröffneten Löwenbads in der Bevölkerung. Mittlerweile besuchten knapp 31.000 Menschen die Einrichtung. Um das Bad auch nach der Freibadsaison attraktiv zu halten, werde man über Angebote, wie z. B. Seniorenschwimmen oder eine Jugenddisco, nachdenken. Zugleich teilte die Vorsitzende mit, dass der erste Verhandlungstermin wegen Mängeln in der Bauausführung vor Gericht am 15.11.2013 stattfinden wird.

Im sich anschließenden Tagesordnungspunkt wurde über die Annahme einer Zuwendung beraten. Die Spende wurde der Verbandsgemeinde Hachenburg für die Anschaffung von E-Bikes übergeben. Durch einstimmigen Beschluss wurde die Spende angenommen.

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf das Kulturprogramm 2014 und wurde von Kulturreferentin Beate Macht ausgeführt. Im kommenden Frühjahr wird wieder das „Hohenloher Figurentheater“ in Hachenburg gastieren. Vom 15. – 23. November wird zudem das Figurentheaterfestival stattfinden. Ebenso informierte Frau Macht über die sehr erfolgreichen Jugendtheatertage 2013. In dieser Woche wurden durch die aufgeführten Theaterstücke etwa 500 Schüler zu aktuellen Themen wie z. B. Cybermobbing sensibilisiert. Die Veranstaltung erhielt durchweg positive Resonanz und wurde auch für ihre Bildungsarbeit gelobt. Der Ausschuss nahm das Kulturprogramm einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.

In den anschließenden zwei Tagesordnungspunkten stimmte der Ausschuss jeweils einstimmig für die Gewährung von Zuwendungsbeträgen an heimische Musik- und Sportvereine. Diese wurden mit Beträgen in Höhe von insgesamt über 13.000 € bedacht.

Im nicht öffentlichen Teil schloss sich die Vorberatung über die 1. Nachtragshaushaltssatzung 2013 der Verbandsgemeinde Hachenburg an. Diese wurde dem Verbandsgemeinderat einstimmig zur Annahme empfohlen.
Einstimmig wurde die Auftragserteilung für Metallbauarbeiten und Tore für den Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod beschlossen. Im folgenden Tagesordnungspunkt wurde über den Ausbau des großräumigen und regionalen Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg beraten. Es erging ein einstimmiger Beschluss, dass die Planung an ein bekanntes und mit dieser Materie vertrautes Planungsbüro vergeben werden soll. Es schlossen sich im vorletzten Tagesordnungspunkt die Beratungen zur Attraktivierung des Westerwald-Steigs an. Der letzte Tagesordnungspunkt betraf die Auftragserteilung anlässlich der Neugestaltung und Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg. Einstimmig wurde dem Rat empfohlen, die Aufträge für Bauleistungen zu vergeben.

Zusammen lernen, spielen, etwas bewegen

Zusammen lernen, spielen, etwas bewegen

- dafür steht die neue Spiellandschaft auf dem Schulhof der Grundschule Hachenburg-Altstadt

 

Die eindrucksvolle Spiellandschaft, die seit Neuestem auf dem Schulhofgelände zum Klettern, Rutschen und Balancieren einlädt, ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt von Schule, Förderverein, Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg.

Das stellte Schulleiter Thomas Hrdina bei seiner Begrüßung voran und dankte allen Beteiligten. Schon vor zwei Jahren gab es Überlegungen, für die Kinder aus den Gemeinden Gehlert, Merkelbach und dem Altstädter Schulbezirk umfassendere Spiel- und Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.

Beim Schuljubiläum im vorigen Jahr war die Spendenbereitschaft für diesen Zweck groß und Elternbeirat und Förderverein verstanden es exzellent, daraus Eigenmittel in Höhe von rd. 9.000 € zu gewinnen. Bekannt war der Schulleitung, dass sich die Verbandsgemeinde als Schulträger und die Schulsitzgemeinden bereits andernorts für die Aufwertung der Schulhöfe in jeweils gleicher Höhe wie die Privatinitiativen beteiligt hatten. Die Zusagen, das auch jetzt zu praktizieren, ließen nicht auf sich warten, so dass es an die Planung und Umsetzung der Maßnahme mit Kosten von rd. 27.000 € gehen konnte.

Nach Auswahl des Gerätes wurde die Montage auf dem Schulhof durch eine Fachfirma ausgeführt, begleitet von Katrin Lück aus dem Hachenburger Rathaus.
Zusätzlich entstand noch ein Gerätehaus mit Platz für weitere Spielmaterialien der Kinder sowie zur Aufbewahrung der Mülltonnen und von Streugut für den Winterdienst. Viel Einsatz der Kinder und der Eltern und ganz besonders die fachkundige Unterstützung von Maik Fischer aus Gehlert, der sich mit Dacheindeckungen bestens auskennt, sicherten eine wertbeständige und schön anzuschauende Ausführung, die den Schulhof deutlich aufwertet.

Dem zollte Gabriele Greis als Vertreterin für die Verbandsgemeinde Hachenburg höchsten Respekt und ihre Anerkennung für das bemerkenswerte Engagement und natürlich den beträchtlichen Kostenbeitrag des Fördervereins, der die Kommunen gleichermaßen in die Pflicht nahm.

Für die Stadt Hachenburg dankte Karl-Wilhelm Röttig als Erster Beigeordneter allen Beteiligten, dass jetzt ein weiterer Spielplatz Altstädter und sicher auch Hachenburger Kindern außerhalb der Schulzeit zur Verfügung steht.

Schulelternsprecher Markus Müller, die 1. und 2. Vorsitzende des Fördervereins: Kerstin Motzfeld und Alexandra Fischer, Tanja Ritzkat als Kassiererin und natürlich Maik Fischer freuten sich mit den anderen vor allem darüber, dass während all der Dankesworte die Kinder ununterbrochen und mit sichtbarer Ausgelassenheit und Freude das taten, wozu das ganze Projekt diente: spielen, toben, sich freuen.

Nachrichten der 41. Kalenderwoche


Geburten

30.08.2013
Ben Cedric Kunz, wohnhaft in Nister

30.09.2013
Cain Michael Beytül Röder, wohnhaft in Höchstenbach


Eheschließungen

27.09.2013
Björn Weiler und Izabela Weiler geb. Pych, wohnhaft in Wahlrod

04.10.2013
Jens Rothenpieler und Monika Rothenpieler geb. Eberz, wohnhaft in Roßbach

04.10.2013
Thomas Blum und Anke Blum geb. Diefenbach, wohnhaft in Alpenrod


Sterbefälle

17.09.2013
Margot Ingeborg Kämpf geb. Popp, wohnhaft in Hachenburg

24.09.2013
Hans Christ, wohnhaft in Hachenburg

27.09.2013
Maria Theresia Dörner geb. Baldus, wohnhaft in Müschenbach

29.09.2013
Gertrud Schneider geb. Nöllgen, wohnhaft in Roßbach

29.09.2013
Adele Krüger geb. Pock, wohnhaft in Hachenburg OT Altstadt

30.09.2013
Wolfgang Herkersdorf, wohnhaft in Hachenburg

01.10.2013
Wolfgang Völkner, wohnhaft in Hachenburg

Dubiose Gewerbeauskunftzentrale

Seit Jahren betreiben sogenannte Adressbuchverlage ihr Unwesen. Sie verschicken vor allem an ahnungslose Unternehmen unter dem Deckmantel scheinbar amtlicher Schreiben lediglich ein Angebot zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages zur Publikation ihrer Kontaktdaten. Insbesondere die Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE), ein - entgegen des möglicherweise ersten Eindrucks - privatwirtschaftliches Unternehmen, betätigt sich seit langem in dieser Art und Weise. Es werden außerdem Mahnungen, Rechnungen, Erinnerungsformulare und Drohbriefe verschickt, welche die Unternehmen dazu drängen sollen, die angebotenen Verträge unterschrieben zurückzuschicken.

Es wird daher nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um Briefe einer Behörde handelt.

Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der Sitzung am 23.09.2013 konnte der Erste Beigeordnete Röttig berichten, dass

  • das Land für das Coaching-Projekt „KITA isst besser“ des Kinderhauses einen Zuschuss in Höhe von 5.000 € bewilligt habe. Des Weiteren habe der Westerwaldkreis einen „Betreuungsbonus“ in Höhe von 7.100 € gewährt.
    Für die Umwandlung der Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe im Kinderhaus wurde ebenfalls vom Kreis ein Zuschuss von 23.500 € gewährt.
    Ein weiterer Zuschuss wurde aus LEADER - Mitteln in Höhe von rd. 23.000 € für die Konzepterstellung zur Neugestaltung des Burggartens gewährt.
  • zwei Eilbeschlüsse gefasst wurden. Zum einen erfolgte die Auftragsvergabe zur Sanierung der kompletten Sanitäranlagen im Kellerbereich der Stadthalle. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rd. 51.000 €. Darüber hinaus erfolgte durch Eilbeschluss eine Auftragsvergabe für die Baumpflegemaßnahmen am Kirmesplatz/Burggarten. Der Auftrag wurde an die Firma Hall, Hachenburg, zum Angebotspreis von rd. 11.800 € vergeben.
  • die Haushaltslage der Stadt Hachenburg gut sei. Sofern keine unvorhersehbaren Dinge passieren würden, könne nach derzeitigem Kenntnisstand in 2013 von einem ausgeglichenen Haushalt ausgegangen werden.
  • die vom Land geförderte Stadtkernsanierung bis Ende des Jahres 2016 verlängert wurde.
  • die Typisierungsaktion am 31.08.2013 ein außerordentlich großer Erfolg gewesen sei.
    Der Erste Beigeordnete Röttig dankte den vielen Helfern für diese vorbildliche Aktion.


Darüber hinaus erfolgte die Beratung und Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses 2011. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Barbara Metzger teilte mit, dass es bei der stichpunktartigen Prüfung der Belege keine Beanstandungen gegeben habe. Positiv merkte sie die Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer an.

Anschließend wurde der Jahresabschluss 2011 festgestellt sowie dem Stadtbürgermeister, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten der Stadt und  Verbandsgemeinde Entlastung erteilt.

Aufgrund sich ändernder gesetzlicher Vorgaben (neues Landesfinanzausgleichsgesetz), bedingt durch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz, wurde beschlossen, die Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer) an die neuen Nivellierungssätze des Landes anzupassen. Durch diesen Beschluss wird auch sichergestellt, dass die Stadt keine Nachteile bei der Gewährung künftiger Zuschüsse zu befürchten hat.

Einstimmig wurde beschlossen, dem Entwurf des Bebauungsplanes „C.-J.-Freudenberg-Straße“ zuzustimmen. Durch diesen Beschluss kann das weitere Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden.

Ebenfalls einstimmig erfolgte eine Auftragsvergabe zur Erfassung und Regelkontrolle des städtischen Baumbestandes. Der Auftrag wurde an den wirtschaftlich günstigsten Unternehmer zum Angebotspreis von insgesamt 23.690 € für die Jahre bis 2017 vergeben.

Nach umfangreichen Vorberatungen in den städtischen Gremien wurde eine Erweiterung des Kinderhauses Hachenburg in einem zweiten Bauabschnitt beschlossen. Durch den Rechtsanspruch zur Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren und die Erhöhung der Ganztagsplätze ist das derzeitige Raumangebot, insbesondere die zwanzig Jahre alte Küche, nicht mehr ausreichend. Die Gesamtkosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf rd. 375.000 €, an denen sich neben der Stadt Hachenburg auch die Gemeinden Gehlert und Merkelbach im Rahmen der festgelegten Umlagemodalitäten beteiligen. Darüber hinaus wird für diese Maßnahme eine Kreiszuwendung in Höhe von 15.300 € gewährt.

Im nichtöffentlichen Teil wurde ein Bebauungsvorschlag für eine größere Fläche im Ortsteil Altstadt vorgestellt.  

Nachrichten der 40. Kalenderwoche

Sterbefälle

21.09.2013
Gertrud Arfeller geb. Braun, wohnhaft in Hattert

25.09.2013
Carina Göttes geb. Klar, wohnhaft in Dreifelden

RHEINLAND-PFALZ: EIN LAND VOLLER ENERGIE

RHEINLAND-PFALZ: EIN LAND VOLLER ENERGIE

Vom 25. September bis 2. Oktober 2013 findet die erste landesweite Aktionswoche zur Energiewende unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsministerin Eveline Lemke statt mit über 120 Veranstaltungen in allen Regionen des Landes.

Auf Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz zeigen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen, Verbände, Energiegenossenschaften und viele mehr, dass sie die Chancen erkennen, die das Zukunftsthema Energiewende bietet – und dass sie die Energiewende bereits konkret vor Ort umsetzen.

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg öffnen hierzu am 02. Oktober 2013 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr die Tür der Nahwärmezentrale in Hachenburg. Interessierte Bürger und Bürgerinnen können in der Zeit einen Blick hinter die Kulissen der Nahwärmeversorgung  werfen. Neben informativen Rundgängen durch die Heizzentrale gibt es weitere Auskünfte zum Netzausbau im Jahr 2014 und zum etwaigen Anschluss von weiteren Gebäuden.

Mehr Informationen zur Energiewende in Rheinland-Pfalz und zur Energieagentur Rheinland-Pfalz auf http://www.energieagentur.rlp.de und www.twittercom/Energie_rlp.

 

 

Kontakt:

Verbandgmeindewerke Hachenburg

Betriebszweig Energieversorgung

Herr Dörner

Telefon: 0 26 62 / 801-230

E-Mail: m.doerner@vgw-hachenburg.info

 

oder über die

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Melanie Meder

Telefon:0631 / 205 75 - 7104

E-Mail: melanie.meder@energieagentur.rlp.de

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Michel in der Suppenschüssel - von Astrid Lindgren

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Clubtreffen am Dienstag, 1.Oktober in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue lustige Geschichten mit Michel von Lönneberga werden von Lena Frohn und Ute Fährmann erzählt.

Michel hat es schwer. Nicht nur einmal, nein zweimal steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Auch hat er ein Geldstück verschluckt. Das sorgt für große Aufregung bei Papa Anton und Mama Alma. Aber am schlimmsten wird es, als Michel die Idee hat, klein Ida an der Fahnenstange hochzuziehen. Warum Ida und nicht die Fahne oben an der Fahnenstange hängt und ob sie wieder gesund auf dem Boden ankommt, erfahrt ihr beim nächsten Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Ausgabe von Briefwahlunterlagen

Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, gestellt werden.

Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tage vor der Wahl, 12.00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte können aus den folgenden Gründen den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, stellen:

  • Nachweis, dass er ohne sein Verschulden die Antragsfrist auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis nach § 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung (bis zum 1. September 2013) oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung (bis zum 6. September 2013) versäumt hat,
  • wenn sein Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antragsfrist nach § 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung oder der Einspruchsfrist nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung entstanden ist,
  • wenn sein Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden und die Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis der Gemeindebehörde gelangt ist.

Andachtswald Hachenburg

Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 09.09.2013 die Weichen zur Errichtung des Andachtswaldes Hachenburg unweit der L 288 (Alpenroder Straße) im Bereich des Wanderweges „Lange Schneise“ gestellt. Die notwendigen Herstellungsaufträge an verschiedene Unternehmer sowie das Forstamt Hachenburg, dass dieses Projekt bis zur Fertigstellung mit Rat und Tat unterstützt, sind zwischenzeitlich erteilt.
Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hat die Genehmigung zur Errichtung zunächst auf einer Fläche von 0,5 ha erteilt; bei entsprechender Nachfrage ist eine Erweiterung der Flächen vorgesehen.

Sofern der Winter mitspielt, gehen wir davon aus, dass der Andachtswald Anfang des Jahres 2014 in Betrieb genommen werden kann. Bereits heute können sich interessierte Bürger Bestattungsplätze im Andachtswald reservieren. Ebenfalls sind Ortsbesichtigungen bereits möglich. Nähere Auskünfte hierzu erteilt Frau Kirsten Klöckner, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, Telefon: 02662/801-178, E-Mail k.klöckner@hachenburg-vg.de.

Ein Bestattungswald (Andachtswald) ist eine Bestattungsform in naturnaher Umgebung. Diese Art der Bestattung setzt eine Feuerbestattung, also Urnenbeisetzung voraus. Die Bestattung erfolgt an Naturobjekten, wie Baumgruppen, Findlingen oder mit Moos bewachsenen Wurzelstöcken.

Die Beisetzung in einem Andachtswald wird immer mehr nachgefragt. Insofern war es für die Stadt Hachenburg selbstverständlich eine der ersten Kommunen im Westerwald zu sein, die die Möglichkeit hierfür anbietet. Die verstärkte Nachfrage nach einer Bestattung im Wald liegt sicherlich auch daran, dass für die Angehörigen keinerlei Kosten für die Grabunterhaltung oder Pflege entstehen. Der Bestattungsplatz ist als solcher auch nicht zu erkennen. Lediglich ein kleines Messing- oder Metallschild mit den Daten des Verstorbenen weist auf einen Bestattungsplatz hin.

Derzeit ist die Verwaltung noch mit der Erstellung der Friedhofssatzung, die sowohl Einzelbestattungen, wie auch Familien- bzw. Freundschaftsbestattungen zulassen wird, und der Friedhofsgebührensatzung beschäftigt. Insofern können hier noch keine Angaben zu den entstehenden Gebühren gemacht werden. Künftig werden hierzu, wie auch weitere Informationen zum Andachtswald Hachenburg, in der Wochenzeitung „Inform“ regelmäßig bekanntgegeben.

Leichtigkeit und Spannung beim intuitiven Bogenschießen…

Leichtigkeit und Spannung beim intuitiven Bogenschießen…

…konnten die Teilnehmerinnen des jüngst stattgefundenen Kurses unter der Leitung von Ulrich Hinz von der Bogengemeinschaft Hachenburg erleben.

Aufgeteilt in zwei Blöcke übten die Frauen zunächst technische Dinge wie z.B. das Bedienen des Sportgerätes und die richtige Haltung beim Schießen. Zu den Hauptzielen dieses Sports zählen das Abschalten des Alltags und die Konzentration auf das Gefühl und sich somit mehr und mehr auf das Bauchgefühl einzulassen.

Im zweiten Teil des Kurses fand ein Wettbewerb im direkt an die Bogensportwiese angrenzenden Hachenburger Wald statt. Dort wurde auf im Gehölz versteckte Gummitiere unterschiedlicher Größen gezielt und oft auch getroffen – für die frisch gebackenen Bogenschützinnen ein tolles Ergebnis.

Die Kursteilnehmerinnen lernten an diesem Nachmittag nicht nur eine spannende Sportart, sondern auch ein neues Gefühl des Loslassens kennen. Silke Hanusch, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg, hatte zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragen aus Westerburg zu dieser Veranstaltung eingeladen und wird rechtzeitig über neue Angebote für Frauen informieren.

Gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren

Am 28. September 2013 findet eine gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Hachenburg statt. Als Übungsobjekt wurde die Firma Nisterhammer in Nister ausgewählt. Die Übung wird gegen 15:00 Uhr beginnen.

Alle interessierten Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, aber auch alle anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich dazu eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der Arbeit und Leistungsfähigkeit unserer Jugendfeuerwehr zu machen!

Florian Schubert
Verbandsgemeindejugendfeuerwehrwart

20. Oberwaldcup zu Gast im Burbach Stadion in Hachenburg

Am 27.09.2013 findet ab 14.30 Uhr im Burbach Stadion in Hachenburg der 20. Oberwaldcup statt. Hierbei handelt es sich um ein Fußball-Kleinfeld-Turnier, bei dem sich in jährlich wechselnden Veranstaltungsorten Mannschaften aus den Behörden im Westerwaldkreis bei einem Freundschaftsturnier gegenüberstehen.

In diesem Jahr ist die Verbandsgemeinde Hachenburg Ausrichter und lädt alle Interessierten recht herzlich ein, bei hoffentlich schönstem Fußballwetter den sportlichen Aktivitäten der insgesamt 11 gemeldeten Mannschaften zuzuschauen.

Teilnehmen werden Mannschaften aus den Verbandsgemeindeverwaltungen in Montabaur, Selters, Wirges, ein Team der Kreisverwaltung Montabaur sowie drei Spielgemeinschaften bestehend aus der SG Kannenbäckerland (Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach), der VG´s Westerburg und Rennerod sowie die SG der Heimmannschaft: Verbandsgemeinde und Polizeiinspektion Hachenburg. Weiterhin nehmen an diesem Wettstreit noch Mannschaften der PI´s in Westerburg und Montabaur, des Finanzamtes Altenkirchen/Hachenburg sowie ein Team des Jobcenters Hachenburg teil.

Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen sowie Leckereien vom Grill bestens gesorgt.

Neues Löschfahrzeug und Ehrungen für die Feuerwehr Wahlrod

Neues Löschfahrzeug und Ehrungen für die Feuerwehr Wahlrod
Neues Löschfahrzeug und Ehrungen für die Feuerwehr Wahlrod

Unter aktiver Beteiligung der örtlichen Vereine hatte die Freiwillige Feuerwehr Wahlrod am vergangenen Samstag zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Mit dem Song „An Tagen wie diesen“ leitete der Kinderchor zum Höhepunkt des Tages, der Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges, über.  Wehrführer Sascha Velten konnte hierzu neben vielen Mitbürgern auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren begrüßen und bedankte sich bei allen, die diese Beschaffung möglich gemacht hatten.

Bürgermeister Peter Klöckner lobte bei der Schlüsselübergabe den guten Teamgeist der Feuerwehr Wahlrod und die Bereitschaft, rund um die Uhr zum Nulltarif für die Mitbürger da zu sein. Er erläuterte das Beschaffungskonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg, nach dem jede Alarmierungsgemeinschaft als Ersatz für betagte Tragkraftspritzenfahrzeuge schrittweise mit mindestens einem wasserführenden Löschfahrzeug ausgestattet werden soll. Neben dem neuen Löschfahrzeug für die Alarmierungsgemeinschaft Wahlrod-Mudenbach-Borod werden kurzfristig drei weitere wasserführende Fahrzeuge beschafft. Diese Beschaffungen sind notwendig, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und den Bürgern den Schutz zu bieten, den sie von ihrer Feuerwehr erwarten.

Das neue Mittlere Löschfahrzeug der Feuerwehr Wahlrod verfügt über einen 1.000l - Wassertank und eine Schnellangriffseinrichtung. Die Normbeladung konnte durch Spenden um sinnvolle Zusatzbeladung (Waldbrandkorb) ergänzt werden. Zu den Gesamtkosten von rd. 122.000 € wird eine Landeszuwendung in Höhe von 50.000 € erwartet.

Auch Wehrleiter Manfred Fetthauer gratulierte zu dem neuen Fahrzeug und nahm die große Beteiligung der Bevölkerung zum Anlass, die Alarmierungs- und Einsatzgrundsätze der Feuerwehr zu erläutern und darzustellen, wie entscheidend eine schnelle Hilfeleistung im Einsatzfall ist. Den Glückwünschen schlossen sich die Ortsbürgermeister Klaus Schmidtgen (Wahlrod) und Eckhard Biehl (Winkelbach) an, die den engagierten Einsatz der Feuerwehr für die Belange der Ortsgemeinden lobten.

Im Anschluss an die Fahrzeugübergabe verpflichtete Bürgermeister Peter Klöckner durch Handschlag Philipp Lichtenthäler als neuen aktiven Feuerwehrmann. Für 25 Jahre aktive, pflichttreue Tätigkeit konnten gleich 4 Kameraden der Feuerwehr Wahlrod ausgezeichnet werden: Im Auftrag des Innenministers händigte der Bürgermeister an Andre Ehlgen, Boris Poganowski, Martin Poganowski und Sascha Velten das Silberne Feuerwehrehrenzeichen aus.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg

In der Sitzung am 09. September 2013 konnte Stadtbürgermeister Peter Klöckner berichten, dass

  • das Land für das Coaching-Projekt "Kita isst besser" dem Kinderhaus einen Zuschuss in Höhe von 5.000 € bewilligt habe. Des Weiteren habe der Westerwaldkreis einen Betreuungsbonus in Höhe von rd. 7.100 € gewährt. Für die Umwandlung der Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe im Kinderhaus wurde ebenfalls vom Kreis ein Zuschuss von 23.500 € gewährt.
  • zwei Eilbeschlüsse gefasst wurden. Zum einen erfolgte die Auftragsvergabe zur Sanierung der kompletten Sanitäranlagen im Kellerbereich der Stadthalle. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rd. 51.000 €. Darüber hinaus erfolgte durch Eilbeschluss eine Auftragsvergabe für die Baumpflegemaßnahmen am Kirmesplatz/Burggarten, in einer Größenordnung von rd. 12.000 €.
  • die Haushaltslage der Stadt Hachenburg gut sei. Vermutlich könne in 2013 ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden. Die Entwicklung, insbesondere bei der Gewerbesteuer, sei positiv. Bei den Grundstücksverkäufen habe man derzeit jedoch rd. 130.000 € weniger eingenommen als vorgesehen.
  • mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Altstadt nach neuesten Informationen des Landes in 2015 begonnen werde. Er hoffe jedoch, dass der Beginn eventuell früher stattfinden könne.
  • die Besucherzahlen im Löwenbad positiv seien. Bis zum heutigen Tage seien fast 30.000 zahlende Besucher seit Wiedereröffnung registriert worden.
  •  ein LEADER-Förderantrag zur Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens gestellt worden sei.
  • die schriftliche Bewilligung des Landes für die noch vorzunehmenden Maß-nahmen der Stadtkernsanierung eingegangen sei. Die Sanierung müsse bis zum Jahre 2016 abgeschlossen sein.
  • er allen Beteiligten der Typisierungsaktion seinen Dank ausspreche. Die Teilnehmerzahlen hätten die Erwartungen deutlich übertroffen.

Darüber hinaus erfolgte Beschlussfassung über die Annahme von Zuwendungen im Umfang von rd. 9.000 €, die von diversen Gewerbebetrieben und Privatpersonen zur Unterstützung der kulturellen Arbeit der Stadt Hachenburg geleistet wurden.

Die Kulturreferentin der Stadt Hachenburg, Frau Beate Macht, präsentierte ein umfangreiches Resumee der Kunstwoche 2013. Die Kunstwoche habe nicht nur bei zahlreichen Besuchern, sondern auch diversen Medien großes Interesse und Wertschätzung hervorgerufen.
Erfreulicherweise konnte Frau Macht abschließend berichten, dass der vorgesehene Finanzrahmen für diese beachtenswerte Veranstaltung eingehalten worden sei. Nach Anrechnung von Zuschüssen, Spenden sowie erbrachten Eigenleistungen (z.B. Bauhof) habe sich die Kostenbeteiligung der Stadt Hachenburg bei rd. 5.000 Euro gehalten.

Anschließend stellte Frau Macht die umfangreichen Veranstaltungen der Hachenburger Kulturzeit für das Jubiliäumsjahr 2014 dar. Zahlreiche Zusatzveranstaltungen wurden aufgrund des 700-jährigen Stadtjubiliäums in das Programm aufgenommen.
Der Ausschuss nahm einstimmig vom Veranstaltungsprogramm 2014 zustimmend Kenntnis.

Im nichtöffentlichen Teil wurde über die Fortsetzung des Honorarvertrages zur Betreuung des Archivs der Stadt Hachenburg beraten und beschlossen.

Darüber hinaus erfolgte die Beschlussfassung zur Auftragsvergabe von Bauarbeiten zur Errichtung des Bestattungswaldes. Sofern die Witterungsbedingungen in den nächsten Monaten mitspielen, hofft man, den Bestattungswald Anfang 2014 bereits in Betrieb nehmen zu können. Künftig werden regelmäßige Informationen über einen der ersten Bestattungswälder im Westerwaldkreis in der Wochenzeitung der Verbandsgemeinde „Inform“ erfolgen.

Weiterhin erfolgte die Auftragsvergabe zur Errichtung eines Fahnenparks im Bereich der Westrandstraße.

Einstimmig wurde dem Stadtrat empfohlen, die Erweiterung des Kinderhauses Hachenburg zu beschließen sowie den Planungsauftrag an ein Ingenieurbüro zu vergeben.

Aufgrund sich ändernder gesetzlicher Vorgaben (neues Landesfinanzausgleichsgesetz) wurde dem Stadtrat empfohlen, die Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A, Grundsteuer B und Gewerbesteuer) an die neuen Nivellierungssätze des Landes anzupassen. Durch einen solchen Beschluss würde auch sichergestellt, dass die Stadt keine Nachteile bei der Gewährung künftiger Zuschüsse zu befürchten hätte.

Zustimmend nahmen die Ausschussmitglieder Ausführungen von Stadtbürgermeister Klöckner zur Kenntnis, nach denen eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines ehemaligen Gewerbebereiches im Ortsteil Altstadt in Auftrag gegeben werden soll. Auf diesem ortsbildprägenden Gelände befinden sich seit Jahrzehnten leerstehende Hallen und Gebäude, die bei einer sinnvollen Verwendung als Bauland eine deutliche Aufwertung des Ortsbildes in diesem Bereich bewirken würde.

Des Weiteren hatten die Ausschussmitglieder über eine Maßnahme im Umlegungsverfahren des Gewerbegebietes B 413 in Altstadt zu beraten und zu beschließen.

Abschließend erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen zu zwei Grundstücksanträgen von Hachenburger Bürgern.

Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann

Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann
Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann

Am 04.09.2013 wurde in einer Feierstunde im Hause der SGD Nord in Koblenz die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Herrn Dieter Trautmann, als Zeichen der Anerkennung und Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements für das Allgemeinwohl verliehen. Die Ehrung wurde stellvertretend für die Ministerpräsidentin Frau Malu Dreyer vom Präsidenten der SGD Nord, Herrn Dr. Ulrich Kleemann vorgenommen.

Herr Trautmann engagiert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich auf verschiedene Art und Weise. Ab 1969 war er einige Jahre Mitglied im Gemeinderat und zeitweise auch Beigeordneter. Darüber hinaus war er Mitbegründer unserer Freiwilligen Feuerwehr. In den 1980 Jahren gehörte er zu den Mitbegründern der Nabu-Ortsgruppe Kroppacher Schweiz, deren Vorsitz er einige Zeit innehatte. Selbst aktiven Naturschutz betreibt Herr Trautmann. So fanden in den 90 Jahren Schleiereulen in seinem Speicher ein Zuhause, die auch dort ihre Nachkommen brüteten. Im Jahre 2004 wurden diese von Turmfalken abgelöst. Ganz aktuell ist Herr Trautmann in der Bekämpfung des Riesen-Bärenklau aktiv. Aber am meisten liegt ihm die Heimatkunde am Herzen. Für die Erkundung von Flur- und Hausnamen, der Erforschung von mythischen Geschichten, der Erstellung von Ortschroniken, der Nachforschung von Familiengeschichten, über 250 verfassten Aufsätzen und vielen weiteren Veröffentlichungen ist er weit über die Grenzen von Astert bekannt und wird dafür geschätzt. Ein sehr zeitaufwendiges Hobby, in dass Herr Trautmann viel Herzblut hineinlegt.

Stellvertretend für die Ortsgemeinde Astert gratuliere ich an dieser Stelle nochmals recht herzlich zu dieser Ehrung und wünsche, dass seine Gesundheit und die Freude an der Heimatkunde noch lange erhalten bleiben.

Den Lesesommer „Hüpfvergnügt“ beendet

Den Lesesommer „Hüpfvergnügt“ beendet
Den Lesesommer „Hüpfvergnügt“ beendet
Den Lesesommer „Hüpfvergnügt“ beendet

Die Stadtbücherei Hachenburg hatte zum Ende des Lesesommers zum großen Abschlussfest in die Stadthalle Hachenburg eingeladen. Ein Kinderlieder-Mitmachtheater, Verlosung, Preisverleihung und Urkundenübergabe erwarteten die jungen Leser an diesem Nachmittag.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei Hachenburg, die rund 180 Gäste. Sie stellte das Programm des Nachmittags vor und berichtete begeistert von der großen Teilnehmerzahl und den tollen Leistungen beim diesjährigen Lesesommer.
Dann startete das bunte Programm mit Musikclown Anders Orth vom Kinderlieder-Mitmachtheater Lila Lindwurm. Mit seinem Stück „Hüpfvergnügt“ nahm er die Zuschauer mit auf eine musikalische Urlaubsreise. Singend und tanzend erzählte er davon, was in den Ferien alles passieren kann. Gekonnt bezog er die Zuschauer mit in das Geschehen ein und jeder konnte – ob Groß oder Klein – nach Herzenslust mitmachen. Da wurde geklatscht, gehüpft, gesungen und musiziert. Besonders die jüngeren Kinder gingen begeistert mit.

Bei der anschließenden Verlosung gab es Gutscheine, Spielwaren und natürlich auch Bücher  zu gewinnen. Glücksfee Shalla Jamal Jameel, Helferin beim diesjährigen Lesesommer und Lesekönigin aus dem letzten Jahr, zog 35 glückliche Gewinner, die strahlend die attraktiven Preise entgegen nahmen.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage von Clown Anders folgte die Ehrung der fleißigsten Leser sowie die Urkundenübergabe an alle erfolgreichen Teilnehmer.

Insgesamt hatten sich 263 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren in diesem Jahr zum Lesesommer in der Stadtbücherei Hachenburg angemeldet. Zwei Monate lang liehen sich die Teilnehmer in der Bücherei die neuesten Kinder- und Jugendbücher aus und gaben nach dem Lesen auch eine Buchbewertung ab. 181 Teilnehmer hatten es geschafft, mindestens drei Bücher und mehr zu lesen (1.992 Bücher verschlangen sie insgesamt). Für Ihren Einsatz erhielten diese nun jeder eine Urkunde. Die größten Vielleser wurden mit einem Preis geehrt. Unangefochtener Lesekönig dieses Sommers ist Hamza Mohammed (Altersguppe 7.-10. Schuljahr) aus Hachenburg. Er verschlang 83 Bücher mit 18707 Seiten. Gefolgt von seiner Schwester Muna (Altersgruppe 3./4. Schuljahr), die sich durch 73 Bücher mit 17065 Seiten schmökerte. Da die beiden auch schon im Vorjahr zu den stärksten Lesern gehörten, liegt der Verdacht nahe, so Gorges, dass Lesefieber ein lang anhaltender Zustand und innerhalb einer Familie wohl auch ansteckend ist. In der Altersgruppe 5./6. Schuljahr war Luisa Kohlhas aus Hachenburg mit 10642 gelesenen Seiten auf dem ersten Platz und in der Gruppe 1./2. Schuljahr hatte Reiner Maklezow, ebenfalls aus Hachenburg, mit 5.115 Seiten die Nase vorn.

Mehr als 250.000 Seiten haben alle Teilnehmer des diesjährigen Lesesommers zusammen bei der Stadtbücherei Hachenburg gelesen.

Kein Kind ging an diesem Nachmittag mit leeren Händen nach Hause. Alle, die keinen der Vielleser- oder Tombolapreise erhalten hatten, durften neben ihrer Urkunde noch eine kleine Belohnung am Ausgang mitnehmen. Zwei Sonderpreise für die auf Schulklassen bezogene stärkste Teilnahme wurden vergeben. Eine Lesenacht in der Stadtbücherei hat die Klasse 3 b der Grundschule am Schloss, Hachenburg gewonnen. Der zweite Preis, eine Kids-Stadtführung mit Stadtrallye ging an die Klasse 4 c, ebenfalls Grundschule am Schloss. Entsprechend der großen Resonanz dieser riesigen Leseförderaktion herrschte in den Ferien immer großer Andrang in der Stadtbücherei. Die Büchereimitarbeiterinnen waren begeistert und hatten alle Hände voll zu tun. Unterstützt dabei wurden Sie durch neun Helfer, die engagiert und gespannt den Erzählungen der Lesesommerteilnehmer lauschten, wenn diese bei Rückgabe aus den gelesenen Büchern berichteten. Rosel Dennebaum, Maria Marquardt, Renate Marquardt, Karoline Hrdina, Shalla Jamal Jameel, Juan Jamal Jameel, Anke Wolf-Scheffen (alle Hachenburg), Sabine Olma-Benner (Gehlert) und Matthias Budde (Streithausen) halfen ehrenamtlich mit.

Die zahlreichen Preise, die die Teilnehmer erhielten, wurden gespendet von der Hähnelschen Buchhandlung, der Buchhandlung Schmitt, dem Kino Cinexx, Spielwaren Habakuk, Firma Leonhard-Heyden, Eiscafé Brustolon, Westerwaldbank, Kreissparkasse und der Touristinformation.

Für alle erfolgreichen Teilnehmer, die beim Abschlussfest in der Stadthalle nicht dabei sein konnten, sind die Urkunden bis zu Beginn der Herbstferien in der Stadtbücherei zum Abholen hinterlegt.
Weiterhin werden alle Schulen der erfolgreichen Teilnehmer benachrichtigt mit der Bitte, die Lesesommerteilnahme im nächsten Zeugnis zu vermerken.
Die landesweiten Preise werden am 19. September zentral aus allen abgegebenen Buchbewertungskarten ausgelost.


Alle fleißigen Leser, die geehrt wurden:

Aus den Klassen 1 und 2:

1. Platz: Reiner Maklezow, Hachenburg, 5115 Seiten (54 Bücher)
2. Platz: Alina Gehlbach, Hachenburg, 3249 Seiten (34 Bücher)
3. Platz: Katharina Kempf, Müschenbach, 2546 Seiten (27 Bücher)
4. Platz: Malina Macht, Hachenburg, 2273 Seiten (41 Bücher)

Aus den Klassen 3 und 4:

1. Platz: Muna Mohammed, Hachenburg, 17065 Seiten (73 Bücher)
2. Platz: Franziska Kohlhas, Hachenburg, 9706 Seiten (46 Bücher)
3. Platz: Aaron Macht, Hachenburg, 8053 Seiten (63 Bücher)
4. Platz: Farnaz Temori, Hachenburg, 5819 Seiten (63 Bücher)

Aus den Klassen 5 und 6:

1. Patz: Luisa Kohlhas, Hachenburg, 10642 Seiten (36 Bücher)
2. Platz: Aaron Knautz, Nister, 6464 Seiten (27 Bücher)
3. Platz: Bastian Gehlbach, Hachenburg, 5827 Seiten (23 Bücher)

Aus den Klassen 7-10:

1. Platz: Hamza Mohammed, Hachenburg, 18707 Seiten (83 Bücher)
2. Platz: Christin-Sophie Ernikiolis, Hattert, 2275 Seiten (6 Bücher)

20 Jahre Kinderhaus Hachenburg

20 Jahre Kinderhaus Hachenburg
20 Jahre Kinderhaus Hachenburg

Mit einer großen und fröhlichen Veranstaltung wurde am 07. September 2013 das 20-jährige Jubiläum des Hachenburger Kinderhauses gefeiert.

Die Leiterin des Kinderhauses, Frau Sabrina Dierlich, begrüßte neben den zahlreichen Gästen insbesondere den Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg Peter Klöckner und den Vorsitzenden der SPD Landesfraktion Hendrik Hering, der bei der Gründung des Kinderhauses das Amt des Stadtbürgermeisters innehatte und der Einrichtung seither immer verbunden geblieben ist. 

Sie gab in ihrer Ansprache einen schönen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre und vermittelte den Gästen einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Kinderhausteams sowie auf die Entwicklungsgeschichte der Einrichtung.

Bürgermeister Peter Klöckner gesellte sich für seine Rede zu den Hauptakteuren im Kinderhaus: den Kindern. Diese zeigten sich sichtlich begeistert, dass einer der Erwachsenen nicht von der Bühne zu ihnen sprach, sondern sich direkt zu ihnen setzte.
In seiner Rede bedankte er sich für die ideenreiche Umsetzung der Jubiläumsfeier und für die großartige Arbeit der Leiterin Sabrina Dierlich sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderhauses Hachenburg. Weiterhin ging er auf die Bedeutung der zahlreichen Investitionen und die damit verbundene Förderung der frühkindlichen Erziehungsarbeit ein.

Anschließend gehörte die Bühne den Kindern. In einem schönen Bühnenstück wurde das Märchen aus dem Westerwald mit einsprechender musikalischer Untermalung aufgeführt. Nach dem gemeinsam gesungenen Kinderhauslied durfte die übergroße, mit Gummibärchen und Süßigkeiten dekorierte Geburtstagstorte von den Kindern geplündert werden. Dies war gleichzeitig der Startschuss für das bunte Rahmenprogramm im Innen- und Außenbereich. In dem kleinen Waldstück hatten die Mitarbeiter einen Sinnesparcours für die Familien eingerichtet, bei einer Kletterlandschaft aus Leitern konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder sich mit der eigenen Kreativität sowie Pinsel und Farbe an einer Wand im Außenbereich verewigen. Da auch für das leibliche Wohl mit einem reichhaltigen Angebot bestens gesorgt war, konnte man die Begeisterung über diesen Tag bei den Erwachsenen und Kindern klar erkennen.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 05. September 2013 zu einer weiteren Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Vor Eintritt in die Tagesordnung verschafften sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck über mögliche Umgestaltungsmöglichkeiten am Friedhof im Steinweg. Zunächst wurde festgelegt, die neue Urnenstele nach Anlieferung Ende September auf den freien Platz gegenüber dem Eingang der Friedhofshalle aufzustellen. Anschließend wurde beschlossen die nicht mehr ansehnliche und in die Jahre gekommene Umgrenzung des Ehrenmals durch eine Heckenneupflanzung zu ersetzen. Dabei sollen heimische Gehölze bevorzugt werden.

Im Anschluss wurde die Sitzung im Rathaus fortgesetzt. Hier informierte Stadtbürgermeister Klöckner die Anwesenden über die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus, den Abschluss der Arbeiten zur Erneuerung der Toilettenanlagen in der Stadthalle sowie über die erfolgte Fertigstellung der Linksabbiegespur zur Anbindung des Gewerbegebietes B 413.

Der Vorsitzende teilte außerdem mit, dass sich die Haushaltslage der Stadt Hachenburg gut darstellt und das Jahr 2013 gemäß dem Haushaltsplan abgewickelt werden kann. Des Weiteren informierte er die Ausschussmitglieder darüber, dass der Zeitraum für die Stadtkernsanierung vom Land Rheinland-Pfalz bis zum Jahre 2016 verlängert wurde und dass der Stadt Hachenburg nunmehr eine Zusage vom Land für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Altstadt für das Jahr 2015 vorliegt.

Außerdem konnte er erfreut berichten, dass die Stadt Hachenburg die Genehmigung der Kreisverwaltung Montabaur zur Errichtung des Andachtswaldes in Hachenburg erhalten habe. Somit können die Aufträge für die auszuführenden Arbeiten erteilt werden. Eine entsprechende Friedhofssatzung für diese Gedenkstätte wird von der Verwaltung zur Zeit erarbeitet. In diesem Zusammenhang erläuterte Herr Hericks vom Forstamt Hachenburg die erforderlichen Arbeiten, die notwendig werden, um den Andachtswald in Betrieb zu nehmen. So sollen ein Parkplatz sowie ein Fußweg und entsprechende Umfeldgestaltungen noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Mit der Eröffnung des Andachtswaldes ist Anfang des nächsten Jahres zu rechnen.

Danach wurde vom Bau-, Wald- und Umweltausschuss die Beschlussempfehlung an den Stadtrat verabschiedet, dem seitens des Büros Redlin, Dreikirchen, vorgelegten Bebauungsplanentwurf  für den Bereich der „C.-J.-Freudenberg-Straße“ zuzustimmen und die Verwaltung zu ermächtigen, das Bebauungsplanverfahren durchzuführen.

Darüber hinaus sprach der Ausschuss die Beschlussempfehlung an den Stadtrat aus, den Auftrag zur Ersterfassung sowie -kontrolle des städtischen Baumbestandes und eine über vier Jahre ausgelegte jährliche Regelkontrolle für die Jahre 2014 bis 2017 an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen.

Abschließend wurde auf Vorschlag eines Ausschussmitgliedes beschlossen, vom Forstamt Hachenburg eine Eichenbank für den Judenfriedhof anfertigen zu lassen und im Bereich der vorhandenen Gräber aufzustellen.

1. Geburtstag Erfolgeschmiede

1. Geburtstag Erfolgeschmiede

Die Erfolgeschmiede - Simone und Dirk Christian, Friedrichstraße 36 in Hachenburg - feierte ihren ersten Geburtstag.  In ihrem lichtdurchfluteten Institut, direkt am Hachenburger Schloss gelegen, begleiten die beiden langjährig zertifizierten und erfahrenen Trainer Menschen und Firmen in ihren persönlichen und beruflichen Entwicklungs– und Kompetenzwegen. Für jeden gibt es im Angebot individuell angepasste Workshops, Coachings und mehrtätige Seminarreihen u.a. zu den Themen Rhetorik, Ziele, Körpersprache und  NLP-Ausbildungen. Das Erstgespräch ist kostenfrei. Schauen Sie gerne mal vorbei.

Teilnehmer an der Berufsinformationsbörse 2014

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Ein gutes Stück näher am Traumjob

Ein gutes Stück näher am Traumjob
Ein gutes Stück näher am Traumjob

Berufsinformationsbörse führt Unternehmen und Ausbildungsplatzsuchende zum zehnten Mal zusammen

Über 50 Firmen und mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr an der Berufsinformationsbörse - kurz BIB - teil, die traditionell am ersten Montag im September in der Rundsporthalle in Hachenburg stattfindet. Die Unternehmen nutzten die Möglichkeit, Kontakt zu potenziellen Auszubildenden aufzunehmen. Aber auch die Information zu den verschiedensten Berufsbildern ist ein wichtiger Inhalt der Berufsinformationsbörse, da sich nicht nur viele Bezeichnungen von Ausbildungsberufen, sondern auch deren Inhalte in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Viele handwerkliche Berufe verfügen heute über anspruchsvolle Inhalte, die auch die Elektronikfans unter den Jugendlichen auf ihre Kosten kommen lassen und auch ein Aufenthalt im Ausland ist bei einigen Arbeitgebern bereits während der Ausbildung möglich.
Aber auch im kaufmännischen und medizinischen Bereich präsentierte sich die Berufsausbildungsbörse mit einem breiten Angebot, so dass auch für diejenigen, die sich noch unschlüssig über die grobe Richtung ihres beruflichen Werdeganges waren, viele Orientierungshilfen geboten wurden.

„Wenn man keine klare Vorstellung vom zukünftigen Beruf hat, empfiehlt es sich immer, in einem kurzen Praktikum in die Betriebe hineinzuschnuppern“, lautete der Tipp von Harald Schneider, Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg. „So gut wie jeder Arbeitgeber öffnet die Türen jederzeit gern für interessierte junge Menschen, die sich bei dieser Gelegenheit umschauen und Fragen stellen können. Schließlich ist der Schritt in den Beruf eine wegweisende Entscheidung für das ganze Leben.“

Wichtig ist und bleibt auf jeden Fall die Unterstützung der Eltern, davon ist der Veranstalter - der Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung unter Leitung von Gabriele Greis, überzeugt. „Die Schülerinnen und Schüler sind häufig noch zu schüchtern, um offensiv auf die Betriebe zuzugehen. Die Eltern sind da gute „Eisbrecher“, beschreibt Daniel Bongers, Leiter der Realschule plus und der Fachoberschule in Hachenburg, die Situation. „Wir schreiben deshalb im Vorfeld der Berufsinformationsbörse die Eltern an und bitten um Teilnahme. Das hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.“

Am beliebtesten sind aber immer die Infostände, an denen am praktischen Beispiel vorgeführt wird, was auf die zukünftigen Auszubildenden zukommt - wie beim Spannungssimulator des Forstamtes Hachenburg, wo ein Baumstamm zunächst unter Spannung gesetzt und dann mit der Motorsäge zerteilt wurde. Unter großem Geraune der Jugendlichen wurde hier vorgeführt, wie durch fachgerechtes Vorgehen eine potenzielle Gefahr minimiert werden kann. Trotzdem war es immer wieder ein spektakulärer Anblick, wenn der dicke Baumstamm am Ende lautstark auseinanderbarst.

„Diese Veranstaltung gehört mittlerweile unverzichtbar zum Ablauf unseres Schuljahres“, zog Daniel Bongers abschließend sein Fazit und bedankte sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, die seit zehn Jahren die Organisation übernimmt.

2.232-mal Danke!

2.232-mal Danke!
2.232-mal Danke!
2.232-mal Danke!
2.232-mal Danke!

… sage ich all denen, die an der Typisierungsaktion der DKMS am vergangenen Wochenende in der Hachenburger Rundsporthalle teilgenommen haben.

„Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet!“, so Bettina Steinbauer von der DKMS, „die Hachenburger haben das toll organisiert. Ohne die vielen freiwilligen Helfer und die Freunde und Bekannten der betroffenen Hachenburger Familie hätte das so nicht funktioniert.“

Der Park- und Ordnungsdienst der Feuerwehren war perfekt. Der Bauhof hatte die Halle hergerichtet. Die Blutabnehmer, Ärzte und Helfer des DRK und des Partnerschaftsregiments in Rennerod sowie die Schreiber waren vorbildlich durch Dr. Alexander Gindi eingewiesen worden. Ein großes Kuchenbuffet verlockte dazu, zugunsten der guten Sache den Samstagnachmittag zu versüßen. Andrea Henn und viele andere organisierten das Café, backten über 60 Kuchen und belegten hunderte Brötchen, die großen Anklang fanden. Das Eis aus Riccis Eismobil lieferte die nötige Abkühlung und der Umsatz floss direkt in die Spendenkasse.
Für die freiwilligen Helfer hatte die Feuerwehr Müschenbach die Cafeteria geöffnet und mit Hilfe der REWE gab es dort die notwendige Stärkung.
Damit die Typisierung so gut gelingen konnte, hatte Sacha Jahn einen perfekten Ablaufplan erstellt und die Aktion bestens vorbereitet.

Wir haben in den letzten drei Wochen vor der Organisation eine große Mobilisation in der Bürgerschaft entfachen können. Schon an den ersten Tagen konnten wir uns über ein beachtliches Spendenaufkommen freuen, das in den letzten Tagen und gerade am vergangenen Samstag nochmals deutlich angewachsen ist. Besonders erwähnen möchte ich in dem Zusammengang auch die Kirmesgesellschaften von Hachenburg und Altstadt, die viel dazu beigetragen haben, dass der Spendentopf so gut gefüllt war.
Dennoch brauchen wir weiterhin Geld. Denn jede Typisierung verursacht Kosten in Höhe von 50 Euro. Bei 2.232 Blutspendern sind dies deutlich über 100.000 Euro. Weitere Spendenaktionen sind bereits geplant, so ein Benefizkonzert am 19. Oktober 2013 in der Hachenburger Stadthalle.

Falls auch Sie noch Spenden wollen:
DKMS- Spendenkonto 10107704
Sparkasse Siegen
BLZ: 46050001

Das Wichtigste bleibt aber, dass unser junger Mitbürger recht bald gesund wird. Wir drücken ihm und seiner Familie dazu fest die Daumen.

Ich danke Ihnen allen für Ihre große Spendenbereitschaft und Ihre große uneigennützige persönliche Hilfe – das war ein hervorragendes Beispiel für beste Bürgerschaft in Stadt und Verbandsgemeinde.
Für uns alle war es ein freier Samstag für ein Leben!

Nochmals meinen tief empfundenen Dank!

Ihr
Peter Klöckner
Bürgermeister und Schirmherr der Aktion

Landrat Achim Schwickert zu Gast in Hachenburg

Landrat Achim Schwickert zu Gast in Hachenburg

Der Westerwälder Landrat Achim Schwickert besuchte in der vergangenen Woche die Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg.

„Ich besuche gerne die Gemeinden und Betriebe, um mir ein abgerundetes Bild über das Arbeiten und Leben im Westerwald zu machen“, so der Landrat.
Nach dem Eintreffen in Hachenburg standen zunächst einige Betriebsbesichtigungen auf der Agenda.

Zusammen mit Bürgermeister Peter Klöckner und Erster Beigeordneter Gabriele Greis traf man sich in der Hachenburger Druckerei. Die neue Geschäftsführerin Gisela Greskamp empfing die Gäste und berichtete sehr beeindruckend von den Druck– und Verarbeitungsmöglichkeiten im Hachenburger Druckhaus. Natürlich durfte auch ein Hinweis auf den Ursprung der Druckerei und der Westerwälder Zeitung im Jahre 1848 in Hachenburg nicht fehlen. Ein Betriebsrundgang machte die Vielfalt der Technik deutlich. In der Druckerei Hachenburg arbeiten heute ca. 80 Mitarbeiter.
Seitens der Druckerei wurde der Wunsch nach einer besseren Verkehrsanbindung vorgetragen. Hierzu verwiesen Achim Schwickert und Peter Klöckner auf die Ausbaupläne der B 414, wenngleich der Ausbau insgesamt noch einige Jahre dauern wird.

Ein Kontrastprogramm wurde in der Hachenburger Innenstadt geboten. Die Inhaber der Lederfabrik Heyden, Beate und Dietmar Jost, zeigten zusammen mit Robert Adolf Einblicke in die internationale Leder-Modewelt. Die Fa. Heyden wagte vor einem Jahr den mutigen Schritt, mit dem kompletten Unternehmen in die Innenstadt zu ziehen. Der Umbau des historischen Gebäudes war eine große architektonische Herausforderung, wobei Denkmalschutz und Baubehörde hilfreich zur Seite standen. „Nur das Gespür für kommende Trends und die Präsenz bei internationalen Ausstellungen und Messen machen es möglich, erfolgreich im Geschäft zu sein“, so Dietmar Jost. „Wir fühlen uns mit den Mitarbeitern in der Innenstadt wohl“, so das Resümee der Unternehmer, wobei die Nähe des Parkhauses „Innenstadt“ von zentraler Bedeutung ist.

In Alpenrod bei Böhmer und Klöckner wurde es dann wieder „handfest“. Metallverarbeitung auf höchstem Niveau ist das Credo des Unternehmens, das viele Kunden in Deutschland beliefert. Mit einem großen Lagerbestand und modernsten Maschinen können Kundenwünsche jederzeit erfüllt werden. Peter Böhmer sagte sichtlich nicht ohne Stolz, dass der Markt die Qualitätsprodukte aus Alpenrod hoch schätze. Ein Thema war aber auch die Internetversorgung, die aber in Alpenrod zufriedenstellend sei. Weitere Expansionspläne ließen sich nunmehr nach langen Jahren durch das neue Baugebiet realisieren.

Zurück in Hachenburg warteten im Vogtshof die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der VG auf den Gast aus Montabaur. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto diskutierte man mit Achim Schwickert über Straßenbau, Windkraft, Müll, den ÖPNV und vieles mehr, wobei Schwickert als kompetenter Gesprächspartner für eine kurzweilige Gesprächsrunde sorgte.

Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis dankten Landrat Achim Schwickert abschließend für den Besuch und wünschten sich gegenseitig weiterhin eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Vortragsveranstaltung zum Tag des Offenen Denkmals am 08.09.2013

Vortragsveranstaltung zum Tag des Offenen Denkmals am 08.09.2013

500 Jahre Garantie!

Fachwerk in Hachenburg und Umgebung

Zu einem virtuellen Denkmal-Spaziergang durch die Hachenburger Innenstadt und die historischen Ortskerne der Umgebung lädt das Stadtarchiv Hachenburg am diesjährigen Tag des Offenen Denkmals ein.
Präsentiert werden städtische und ländliche Fachwerkbauten aus vier Jahrhunderten sowie Möglichkeiten und Grenzen einer denkmalverträglichen Sanierung historischer Bauten.


Veranstaltungsort: Vogtshof (Löwensaal)
Termin: Sonntag, den 08. September 15.00 Uhr
Veranstalter: Stadtarchiv Hachenburg (Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg;  
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de)

Quantensprung in der Schulentwicklung

Quantensprung in der Schulentwicklung

Verbandsgemeinde Hachenburg will Grundschulen flächendeckend mit Smartboards ausstatten

Tafel, Kreide und nasse Schwämme werden zukünftig nicht mehr allein für die Arbeiten in und mit einer Klasse zum Einsatz kommen. Das Smartboard, eine Art elektronischer Alleskönner für die Wand, das schon viele weiterführende Schulen nutzen, soll nun auch in alle Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg Einzug halten – so Bürgermeister Peter Klöckner.

Die Grundschule in Kroppach nutzt bereits seit zwei Jahren ein solches Smartboard. „Das ist eine wirklich gute Sache“. Rektorin Gabi Hastrich zeigt viele Gründe auf, weshalb es im Unterricht nicht mehr wegzudenken ist. „Da ist zunächst der hohe Aufforderungscharakter für die Kinder. Durch die visuellen Reize ist die Aufmerksamkeit der Schüler erhöht. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Nutzung einer großen Vielfalt an Materialien, beginnend mit Software, Webseiten, CD-ROMs, DVDs, Audiodateien bis hin zu Videos. Außerdem spricht das Smartboard unterschiedliche Lerntypen an – visuell, auditiv, kinästhetisch – durch den Einsatz von farbigen Bildern, Musik, Sounds, Videos und der Möglichkeit, Objekte direkt am Board physisch zu bewegen.“ Als Fazit hält sie fest, dass die interaktive Tafel das Medium der Zukunft ist, wie sich auch in den Veröffentlichungen und Entwicklungen der Schulbuchverlage zeige. So seien die Schulbücher größtenteils bereits digital einzusehen und immer mehr vorgefertigtes Material erscheine auf dem Markt. Die Austauschbörsen für interaktives Unterrichtsmaterial im Internet entwickeln sich immer weiter.

Nicht zuletzt dieser letzte Punkt war es, der für Erste Beigeordnete Gabriele Greis die Ausstattung der Grundschulen mit Smartboards wünschenswert macht. „Immer mehr Schulen entscheiden sich für den Weg, die interaktiven Tafeln mit in den Unterricht einzubeziehen. Da wir möchten, dass alle Grundschulen in der VG gleich ausgestattet sind, damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, ist es uns wichtig, flächendeckend auch die gleiche Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Außerdem können die Schulen damit das gleiche Unterrichtsmaterial nutzen und sich untereinander vernetzen.“

Ausstellung der Informationstafeln für historische Gebäude der Stadt Hachenburg

Ausstellung der Informationstafeln für historische Gebäude der Stadt Hachenburg
Ausstellung der Informationstafeln für historische Gebäude der Stadt Hachenburg

Die Stadt Hachenburg plant insgesamt 27 historische Gebäude in der Stadt Hachenburg mit Informationstafeln auszustatten.

Die Tafeln beinhalten eine Kurzbeschreibung der Gebäudeart, eine Zeitskala, die auf wichtige Daten der Vergangenheit hinweist, sowie eine historische Gebäudeansicht.
Weiterhin ist ein sogenannter QR-Code auf den Tafeln abgebildet, der den Interessierten die Möglichkeit bietet, die Infos auf ihrem Handy abzurufen.

Damit sich die Hachenburger Bürger und Bürgerinnen „ein Bild“ von den Tafeln machen können, werden die beiden Entwurfsexemplare ab dem 09.09.2013 bis zum 20.09.2013 im Foyer des Rathauses ausgelegt.

Für nähere Informationen oder bei Rückfragen steht Ihnen Frau Emmerich unter 02662/801-150 zur Verfügung.

Schwimmabzeichen für Kinder und Jugendliche im Löwenbad Hachenburg

Schwimmabzeichen für Kinder und Jugendliche im Löwenbad Hachenburg

Weitere Informationen erhaltet Ihr unter www.loewenbad-hachenburg.de

Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast in Hachenburg

Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast in Hachenburg

„Ich bin ja schon häufiger im wunderschönen Hachenburg gewesen“, so begrüßte Malu Dreyer im Hachenburger Vogtshof Bürgermeister Peter Klöckner, die Leiterin der Hachenburger KulturZeit Beate Macht und die Chefin der Stadtbücherei Delya Gorges und viele weitere Gäste. In ihrer Eigenschaft als Ministerpräsidentin war dies nun der erste offizielle Besuch.
Bürgermeister Peter Klöckner nutzte die Gelegenheit, um sich bei der „Landesmutter“ für eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und für eine vorbildliche Unterstützung durch das Land zu bedanken. „Wir haben nichts zu klagen“, formulierte Peter Klöckner die kommunalpolitische Situation in Hachenburg. Trotz großer finanzieller Herausforderungen sei man in Hachenburg stets in der Lage, wichtige zukunftsweisende Projekte anzugehen und zu realisieren. Hachenburg gelte für viele Kommunen im Land als Vorzeigeort.
Dazu gehöre auch das Engagement in Bildung, wie Beate Macht ergänzte, und auf die Anfänge der Hachenburger KulturZeit verwies. Heute biete die HKZ Bildungsarbeit auf hohem Niveau. In weit mehr als 50 Veranstaltungen jährlich finden Bürger und Besucher ein Kulturprogramm, das für den Norden des Landes einmalig ist. Nicht zuletzt deshalb werde auch im kommenden Jahr der Rheinland-pfälzische Kultursommer in Hachenburg eröffnet. Der Dank galt Ministerin Doris Ahnen und selbstverständlich auch der Ministerpräsidentin für diese Auszeichnung. Klöckner betonte auch die Bedeutung der Kulturarbeit für die Standortpflege. Hachenburg sei, wenn auch in kleinen Schritten, eine wachsende Stadt. Mit der großen Unterstützung durch das Land bei der Stadtkernsanierung sei es gelungen, eine Verödung der Innenstadt zu verhindern. Ein engagierter Einzelhandel und eine junge Wohnbevölkerung in der Innenstadt seien schon eine Besonderheit.
Delya Gorges, die seit einigen Jahren die Stadtbücherei leitet, konnte ebenfalls mit guten Ergebnissen aufwarten. Sie empfand es, ebenso wie Malu Dreyer, als eine bemerkenswerte Leistung der Stadt, ein so hochqualitatives Angebot bereit zu halten, das ebenfalls weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde Hachenburg genutzt werde. "In der Stadtbücherei sind alle Medien vertreten", so Delya Gorges, die rund ums Buch auch jede Menge Veranstaltungen in den Räumen der Bücherei anbietet.
Ministerpräsidentin Dreyer zeigte sich mehr als beeindruckt von dem Hachenburger Konzept und hinterfragte auch die Finanzierung der enormen freiwilligen finanziellen Leistungen. Hierzu konnte Peter Klöckner berichten, dass sich der Rat zwar eine Selbstbeschränkung bei diesen Ausgaben gegeben habe, aber ein guter Mittelstand und viele innovative Projekte gerade im Bereich der regenerativen Energien auch Geld in die kommunalen Kassen spülen. Projekte, die sich so nicht oft im Land wiederfinden.
Beigeordnete Gabriele Greis stellte daraufhin den Familienbesuchsdienst der VG vor. Hier bekommen frischgebackene Eltern auf Wunsch Besuch einer Mitarbeiterin, die sämtliche Angebote rund ums Kind in der Verbandsgemeinde und darüber hinaus vorstellt 
In diesem Zusammenhang bat Dr. Dieter Schönwitz die Ministerpräsidentin um Informationen zum Bau eines Mehrgenerationenhauses. Landtagsabgeordneter und Fraktionschef der SPD Hendrik Hering sicherte seine Unterstützung zu und war sichtlich stolz auf die Erfolge in seiner Heimatstadt.
Die mitangereiste SPD-Bundestagskandidatin Gabi Weber gratulierte ebenso wie Malu Dreyer den „Machern“ in Hachenburg für vorbildliche kommunale Arbeit. Mit den besten Wünschen und der Zusicherung auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit verabschiedeten sich die Gäste in die Landeshauptstadt.

Vandalismus in Hachenburg

Vandalismus in Hachenburg

In der Nacht vom 17.08.2013 auf den 18.08.2013 haben Unbekannte durch die mutwillige Zerstörung der Grünanlagen im Alexanderring in Hachenburg (Bereich der Fachhochschule der Bundesbank – Schloss) einen Schaden in Höhe von ca. 1.000 € verursacht.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstr. 11, 57627 Hachenburg, Tel.: 02662/801-0, E-Mail: info@hachenburg-vg.de.

Insgesamt 42 Stolpersteine in Hachenburg verlegt

Insgesamt 42 Stolpersteine in Hachenburg verlegt

Am 23. August kam der Kölner Künstler Gunter Demnig nach Hachenburg, um bei der zweiten Verlegeaktion weitere 25 Stolpersteine in die Bürgersteige der Stadt einzubetten. „Damit erinnern wir an 42 jüdische Mitbürger Hachenburgs, die Opfer des Holocaust wurden“, erläuterte Bruno Struif von der GeschichtsWerkstatt Hachenburg. „Auch in Hachenburg herrschte der Terror“, führte er weiter aus und brachte Beispiele, wie in Hachenburg zur Nazi-Zeit mit jüdischen Mitbürgern umgegangen wurde. Es sei daher immer wieder notwendig, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Dazu gehöre auch die Erinnerung an die Menschen, die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden.
Anschließend sprach der Erste Beigeordnete Charly Röttig zu den bei der Verlegung anwesenden Personen und Schulklassen. Er konnte berichten, dass 1896 in der Zeitschrift „Der Israelit“ geschrieben stand, dass „in Hachenburg Christen und Juden in völliger Eintracht zusammen leben würden und dass der Antisemitismus hier keinen Eingang fände“. Dass diese Zustände nicht bestehen blieben, sei allen bekannt. Er dankte den Herren Güth und Kempf, dass sie die Geschichte der Hachenburger Juden und die damaligen Vorgänge in dem ZACHOR-Buch festgehalten hätten. Weiterhin dankte er der GeschichtsWerkstatt. Sie habe dafür gesorgt, dass die Idee des Künstlers Gunter Demnig aufgegriffen und mit Hilfe der Stadt die Stolpersteine in Hachenburg verlegt wurden. „Die Stadt nimmt gerne an der Aktion „Stolpersteine“ teil, weil wir zu der Vergangenheit stehen und wir verhindern wollen, dass irgendwann in der Neuzeit wieder Stolpersteine verlegt werden müssen“, stellte Charly Röttig abschließend fest. Wie schon bei der ersten Verlegung gab Johannes Kempf zu jedem Gedenkstein einen Kurzbericht über Leben und Schicksal der ermordeten Juden und ihrer Familien.

Stolpersteine wurden diesmal in der Borngasse, Leipzigerstraße, Wilhelmstraße, Judengasse, Rheinstraße, Koblenzer Straße und am Johann-August-Ring verlegt. An einigen Orten boten die amerikanische Sängerin Nancy Fox zusammen mit dem in New York lebenden Kenneth Young jüdische Lieder dar. Schüler der Grundschule Altstadt unter Leitung von Thomas Hrdina sangen ein Lied bei der Verlegung in der Koblenzer Straße. Alle 25 Steine wurden von der GeschichtsWerkstatt mit einer weißen Rose und roten Blütenblättern geschmückt. Die 17 Gedenksteine vom vergangenen Jahr wurden zur Erinnerung mit roten Rosen bedacht.

Die 42 Stolpersteine in Hachenburg sind ein kleiner Bestandteil des Gesamtkunstwerks von Gunter Demnig, das die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig halten soll. Es umfasst mittlerweile 42.500 Stolpersteine in 15 Ländern Europas. Der Künstler schilderte in seinem Vortrag im Ausstellungsraum der GeschichtsWerkstatt eindrucksvoll seinen Werdegang und die Entstehung dieses dezentralen Denkmals.

GeschichtsWerkstatt Hachenburg e.V., Hindenburgstr. 7, 57627 Hachenburg. Telefon: 02662 – 94 99 90   www.geschichtswerkstatt-hachenburg.de info@geschichtswerkstatt-hachenburg.de

Gespräch über den demographischen Wandel

Gespräch über den demographischen Wandel

Nord Nassaus Pröpstin Annegret Puttkammer besucht Hachenburg

Zu einem Gespräch über die Auswirkungen des demographischen Wandels hat sich die Pröpstin von Nord Nassau, Annegret Puttkammer, mit Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg Peter Klöckner im Hachenburger Rathaus getroffen. Begleitet wurde sie vom Dekan des Evangelischen Dekanats Bad Marienberg und Pfarrer der Kirchengemeinde Altstadt, Martin Fries, Pfarrerin Anke Geisdorf (Ev. Kirchengemeinde Hachenburg) und Pfarrer Benjamin Schiwietz (Ev. Kirchengemeinde Altstadt). In der Hachenburger Kernstadt und im nahen Umland gebe es bislang keine wesentlichen Probleme mit dem Geburtenrückgang oder Wegzug, berichtete Bürgermeister Klöckner. Ganz im Gegenteil, in Hachenburg wachsen die Bevölkerungszahlen langsam, aber stetig an. Dafür werde in Hachenburg viel getan, sagte Klöckner: „Wir sehen uns im Wettbewerb mit anderen Städten und wollen mehr Lebensqualität bieten.“ Hachenburg ziehe durch einen guten und stabilen Arbeitsmarkt, Familienfreundlichkeit und ein reges kulturelles Angebot interessierte Neubürger an. Das habe dafür gesorgt, dass in der Innenstadt heute mehr und jüngere Menschen leben, als in den siebziger Jahren. „Wir haben eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und machen seit über zwanzig Jahren intensive Kulturarbeit. Das bringt viele Künstler nach Hachenburg und sorgt dafür, dass hier Menschen aus mehr als 50 Nationen leben“, berichtete der Bürgermeister nicht ohne Stolz. Dennoch wurde bei dem offenen Austausch zwischen den evangelischen Kirchenvertretern und dem Vertreter der Kommune schnell deutlich, dass die insgesamt älter werdende Gesellschaft mannigfaltige Anforderungen sowohl an die Kommunalverwaltung als auch an die Evangelische Kirche stellt. Besonders der Zuzug vom Land in die Städte mache bei abgelegenen Orten mit schlechter Infrastruktur Probleme, berichtete Dekan Fries. Dabei könnten Kommune und Kirchengemeinde einander stärker als bisher nützen, meinte Annegret Puttkammer: „Um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, müssen spezifische Angebote entwickelt werden.“ Sie plädierte für innovative Lösungen, zum Beispiel, indem Kirchen für Konzerte geöffnet oder Gemeinde- und Dorfgemeinschaftshäuser zusammengelegt werden. Für Pröpstin Puttkammer war Hachenburg die letzte Station ihrer diesjährigen Sommereise, auf der sie mit mehreren Bürgermeistern in Nord Nassau, zum Beispiel in Wirges, Siegbach-Eisemroth und Dietzhölztal sprach.

Projekt „Heuzeroth 2014“ macht Fortschritte

Projekt „Heuzeroth 2014“ macht Fortschritte

Suche nach Objekten geht weiter - Beteiligung am Mundart-Projekt erwünscht

Das Heuzeroth-Projekt-Team traf sich zum 4. Arbeitstreffen im Stadtarchiv. Bürgermeister Peter Klöckner wollte nur eine Viertelstunde verweilen, blieb dann aber über eine dreiviertel Stunde, um sich über den neuesten Stand zu informieren. Er zeigte sich gebannt vom bisherigen Ergebnis der Suche und Vorarbeiten. Zum 700-jährigen Stadtjubiläum wird im August und September 2014 eine Ausstellung im Vogtshof zu sehen sein, in der ein repräsentativer Querschnitt des künstlerischen Werkes von Emil Heuzeroth gezeigt und Fotos und Dokumente aus dem Leben von Emil und Friedrich Wilhelm Heuzeroth präsentiert werden. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Buch über die beiden Brüder.

Im Jubiläumsjahr werden außerdem Abende mit Hachenburger Mundart nach dem Vorbild von Emil Heuzeroth und anderen Hachenburger Originalen (wie Paul Orthey, Paul Bechtel, Änne Idelberger) veranstaltet. Viele „aale Hacheboarjer und aale Alstärrer“, darunter auch Mitglieder der Kirmesgesellschaften, haben sich zur Mitarbeit bereit erklärt.

An weiteren Mitstreitern wird dennoch gesucht. Die erste Zusammenkunft der Mundart-Vertreter des Heuzeroth-Projektes wird nach Mitte September 2013 erfolgen.

Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff hatte einige Bilder von Emil Heuzeroth aus der städtischen Sammlung mitgebracht. Bruno Struif von der GeschichtsWerkstatt Hachenburg erläuterte den aktuellen Stand des Buches. Hierin werden neben Leben und Werk von Emil Heuzeroth zahlreiche bisher unbekannte Fotos und Dokumente gezeigt, die den Heimatdichter und Künstler, den „Wäller mit vielen Talenten“, lebendig werden lassen.

Ein weiteres Kapitel der Publikation ist dem großen Erzähler Friedrich Wilhelm Heuzeroth, Emils Bruder, gewidmet. Dessen Lebensgang, seine heimatgeschichtlich hochinteressanten Berichte und die „aalen Verzellcher“ stehen hier im Mittelpunkt.
Hachenburger Originale werden uns in diesem Buch ebenso begegnen wie alte Bräuche, Jungenstreiche, Jahrmarkttreiben, Kirmestraditionen, verschwundene Bauobjekte und bunte Karnevalsveranstaltungen. Abgerundet wird das Werk durch eine kunsthistorische Betrachtung zum Werk von Emil Heuzeroth und einer Darstellung der stadtgeschichtlichen Bedeutung von Friedrich Wilhelm Heuzeroth.

Im Wesentlichen wurden bisher Objekte erfasst, die sich im Besitz von Stadtarchiv und Landschaftsmuseum, verschiedenen Privatpersonen sowie insbesondere bei den Enkeln Emil Heuzeroths befinden. Hilfreich sind auch erste Beiträge aus der Bürgerschaft. Eine Herausforderung bereitet die Suche nach dem verstreuten Nachlass von Friedrich Wilhelm Heuzeroth. Seine Tochter Hanna, verheiratete Lehmann, verteilte in fortgeschrittenem Alter ihre Habe, so dass zahlreiche Dokumente und Objekte (wie sein Meisterbrief, Wanderbuch, Militärpass, seine Auszeichnungen militärischer und ziviler Art, Ehrenurkunde der Feuerwehr, Ernennung zum Obermeister des Schreinerhandwerks usw.) bisher noch nicht auffindbar waren. Hier bittet das Projekt-Team um Unterstützung. Vielleicht können noch vorhandene Objekte und Dokumente fotografiert oder eingescannt werden, um sie im Buch und in der Ausstellung zeigen zu können. Auch Fotos von Möbelstücken, die Friedrich Wilhelm Heuzeroth gefertigt hat, sind von großem Interesse.

Interessierte melden sich bitte bei K.W. Breidenstein, Tel.: 02662-942197 oder k.w.breidenstein@t-online.de oder der GeschichtsWerkstatt Hachenburg e.V., Tel. 02662-949990 oder info@geschichtswerkstatt-hachenburg.de

25.000ster Badegast im Löwenbad Hachenburg

Nachdem Ende Juli nur 12 Tage nach Eröffnung bereits die 10.000ste Besucherin im Löwenbad Hachenburg ihre Bahnen zog  konnte am 18.08.2013 nun schon der nächste Rekord verbucht werden: der 25.000ste Badegast!

Stefanie Schuster heißt die Glückliche, die als kleines Dankeschön eine Zehnerkarte erhält.

Für das Löwenbad ist das ein gelungener Auftakt nach der langen Schließphase.

Bauarbeiten an Kreisstraße K 20 in Limbach

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass ab Montag, den 26.08.2013 die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Limbach im Bereich der Hauptstraße / Bornstube beginnen werden.

Aufgrund der erforderlichen Bauarbeiten muss die Ortsdurchfahrt für den Durchgangsverkehr  voraussichtlich bis Ende Juli 2014 voll gesperrt werden.
Der LBM Diez wird gemeinsam mit der Gemeinde Limbach und den Verbandsgemeindewerken Hachenburg in diesem Abschnitt eine grundhafte Erneuerung vornehmen.

Auf einer Länge von cirka 810 Metern erfolgen der Ausbau der Fahrbahn und Gehwege, sowie die komplette Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Die Umleitung erfolgt über Streithausen, L 288, B 414 in Richtung Astert und umgekehrt.
 
Für die Linien- und Schulbusse gibt es eine gesonderte Regelung, sodass die Fahrpläne weitgehend eingehalten werden können. Sollten Änderungen erforderlich werden, so werden diese per Aushang veröffentlich gemacht.

Für etwaige Beeinträchtigungen bitten die drei Vorhabenträger gemeinschaftlich um Verständnis.

Die Bleifußblättrige Ambrosie: Gesundheitsgefahr und Kostenfaktor!

Aus den folgenden pdf-Dateien können die wichtigsten Informationen zur "Bleifußblättrigen Ambrosie" entnommen werden!

Was macht diese Pflanze so gefährlich?

Der Kostenfaktor

Bekämpfung

Erkennen der Ambrosie

Interview mit Bettina Steinbauer, Aktionsleiterin der Spenderneugewinnung bei der

Interview mit Bettina Steinbauer, Aktionsleiterin der Spenderneugewinnung bei der

Frage: Wer kommt als Spender in Frage, wer nicht?

[Bettina Steinbauer] Grundsätzlich kommt jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt, als Spender in Frage. Ausschlussgründe sind unter anderem schwere Erkrankungen des Herzens oder der Lunge, Krebserkrankungen, Hepatitis B, C oder D oder auch chronische Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes. Für Detailfragen steht am Aktionstag ein DKMS- Betreuer vor Ort zur Verfügung.


Warum ist die Altergrenze auf 55 Jahre beschränkt?

[Bettina Steinbauer] Ein höheres Spenderalter gilt nach Literaturlage als eindeutiger Risikofaktor für den Erfolg der Transplantation. Aus diesem Grund gibt es einen Konsensus zwischen medizinischer Dachgesellschaft, den Spenderdateien und dem Zentralregister, der diese bekannte Altersobergrenze für Deutschland festgelegt hat. Und dies übrigens im internationalen Vergleich recht großzügig; es gibt Dateien in Nachbarländern, die bereits bei 35 die Obergrenze setzen. All unsere Spender bleiben bis zur Vollendung des 61. Lebensjahres in der DKMS als potentieller Stammzellspender aktiv.


Frage: Wie läuft die Registrierung am Aktionstag ab?

[Bettina Steinbauer] Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut aus der Armvene entnommen. Das Blut wird anschließend in einem Labor typisiert. Für den Spender ist das am Aktionstag zunächst eine Sache von 5-10 Minuten und ein kleiner Pieks. Damit ist der erste Schritt getan, um einem Menschen das Leben retten zu können.  


Frage: Wonach wird die Blutprobe untersucht?

[Bettina Steinbauer] Bei einer Typisierung werden die Gewebemerkmale des Blutes bestimmt. Die Blutgruppe spielt hier keine Rolle. Die Befunde werden anschließend anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender Register (ZKRD) in Ulm weitergeleitet, wo sie für Patientenanfragen aus dem In- und Ausland zur Verfügung stehen.


Frage: Die Aufnahme in die DKMS kostet 50 Euro. Wofür wird das Geld benötigt?

[Bettina Steinbauer] Die Bestimmung der Gewebemerkmale des Blutes ist eine sehr aufwendige Laboruntersuchung. Für die Neuaufnahme eines potenziellen Lebensspenders entstehen der DKMS  Kosten in Höhe von 50,- Euro, die weder von den Krankenkassen übernommen noch staatlich bezuschusst werden, sondern allein durch Spendengelder finanziert werden müssen. Wir wissen natürlich, dass nicht jeder seine Typisierungskosten selbst tragen kann. Aber auch kleine Beträge helfen. Jeder Euro zählt!


Frage: Wann kommt man als Stammzellenspender in Frage?

[Bettina Steinbauer] Die Gewebemerkmale von Patient und Spender müssen nahezu hundertprozentig übereinstimmen, damit eine Transplantation erfolgreich durchgeführt werden kann. Anders als bei den verschiedenen Blutgruppen, ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale zweier Menschen allerdings äußerst selten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass so viele Menschen wie möglich als potenzielle Stammzellspender registriert sind. 


Frage: Wie groß ist die Chance, einen passenden Spender zu finden?

[Bettina Steinbauer] Bei häufigen Merkmalskombinationen kann ein Spender unter 20.000 gefunden werden, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein passender Spender.


Frage: Was geschieht mit den Blutproben, die abgegeben werden?

[Bettina Steinbauer] Alle Blutproben der Aktion werden sofort nach der Aktion ins Labor gebracht und untersucht!  Im Labor werden zehn Gewebemerkmale nalysiert. Entscheidend für eine Stammzellspende ist die Übereinstimmung von mindestens acht Gewebemerkmalen zwischen Patient und Spender.


Frage: Gesetzt den Fall, die HLA-Merkmale eines Spenders stimmen mit denen eines Patienten überein. Was geschieht danach?

[Bettina Steinbauer] Kommt man als Spender für einen Patienten in Frage, kommt es zu einer Bestätigungstypisierung. Der potenzielle Spender wird gebeten, erneut eine Blutprobe abzugeben. Wird der Befund bestätigt, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich der potenzielle Spender endgültig entscheiden muss, ob er für den Patienten zur Verfügung stehen will. Wenn er "ja" sagt, wird bei ihm ein gründlicher Gesundheits- Check-up durchgeführt.
Die bloße Registrierung bei der DKMS beinhaltet zunächst nicht die bindende Verpflichtung zu einer tatsächlichen Stammzellspende. Denn oft kommt es erst nach Jahren zu einer Anfrage für eine Stammzellspende und in dieser Zeit können im Leben eines Spenders Umstände (z.B. Krankheiten) eingetreten sein, die eine Stammzellspende unmöglich machen. Natürlich sollte jeder zum Zeitpunkt der Typisierung grundsätzlich zu einer Spende bereit sein.


Frage: Was passiert bei einer Knochenmark- oder Stammzellentnahme?

[Bettina Steinbauer] Es gibt zwei verschiedene Entnahmeverfahren:

1. Seltener durchgeführt wird inzwischen die Knochenmarkentnahme, bei der dem Spender das  Blut-Stammzellgemisch unter Vollnarkose direkt aus dem Beckenkamm (nicht Rückenmark!) entnommen wird. Es bildet sich übrigens nach zwei Wochen wieder vollständig nach.

2. Die wesentlich häufigere Methode (80%) ist die periphere Stammzellentnahme: Dem Spender wird über mehrere Tage ein Medikament verabreicht, welches die Produktion der Stammzellen im Knochenmark anregt und diese in die Blutbahn ausschwemmt. Nach dieser Vorbehandlung werden die Stammzellen über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt.


Frage:  Muss sich der Spender auf einen längeren Krankenhausaufenthalt gefasst machen?

[Bettina Steinbauer] Bei der Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm ist in der Regel ein Krankenhausaufenthalt von etwa drei Tagen erforderlich (1. Tag: Aufnahme, 2. Tag: Entnahme, 3.Tag: Entlassung). Der ganze Eingriff selbst dauert etwa eine Stunde.
Die periphere Entnahme der Stammzellen erfolgt ambulant in einer Entnahmeklinik und dauert in der Regel drei bis vier Stunden. Eventuell ist eine zweite Entnahme am Folgetag notwendig. Der Spender wird nicht stationär aufgenommen sondern übernachtet im Hotel.

Frage: Was sind die Anzeichen für einen Erfolg einer Stammzelltransplantation?

[Bettina Steinbauer] Nach etwa zwei bis vier Wochen gibt der Anstieg der weißen Blutkörperchen erste Anhaltspunkte dafür, ob die neuen Stammzellen ihre Aufgabe aufgenommen haben und – wie gewünscht - gesunde Blutzellen bilden. Ist beim Patienten ein stetiger Anstieg weißer Blutkörperchen nachweisbar ist, steigt auch seine Chance auf ein zweites Leben.

Frage: Welche Risiken gibt es bei der Stammzellentnahme?

[Bettina Steinbauer] Bei der Knochenmarkentnahme besteht gegebenenfalls für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz. Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko.
Bei der peripheren Stammzellentnahme können während der Stimulation (Anregung) der Stammzellproduktion durch die körpereigene Substanz G-CSF Gliederschmerzen auftreten, die mit denen während einer Grippe vergleichbar sind. Diese können mit einem leichten Schmerzmittel sehr gut behandelt werden. Mit der Spende klingen die Schmerzen umgehend ab.

Frage: Welches Krankenhaus entnimmt dem Spender Stammzellen?

[Bettina Steinbauer] Die DKMS kooperiert bundesweit mit ausgesuchten und routinierten Entnahmezentren. Die gesamte Reiseabwicklung inklusive Unterkunft übernimmt die DKMS für ihre Spender. Dem Spender entstehen keine Kosten.

Wieder berufstätig werden?!

Beratungstag am 09.09.2013 in Hachenburg

Veranstalter: Beratungsbüro Frau & Beruf Neue Kompetenz,
in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten von Hachenburg, Frau Silke Hanusch

Viele Frauen können nach längerer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ihre fachlichen Stärken und Fähigkeiten nur noch schwer einschätzen: Welche beruflichen Chancen habe ich nach der Familienphase überhaupt? Wie kann ich meine Rückkehr ins Berufsleben planen? Wie kann ich meine beruflichen Qualifikationen erneuern oder erweitern?

Hier setzt das Beratungsangebot der Neuen Kompetenz an. Seit fast 15 Jahren bietet diese vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen geförderte Einrichtung Frauen in der Region wertvolle Unterstützung für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf. Auch immer mehr Väter in der Elternzeit machen von dem kostenlosen Beratungsangebot der Neuen Kompetenz Gebrauch.

In den Beratungsgesprächen geht es zunächst einmal darum, die aktuelle Situation der Ratsuchenden zu analysieren. Dazu gehören das persönliche Umfeld sowie die bisherigen Berufserfahrungen. Gemeinsam mit der Beraterin können die Ratsuchenden ihre beruflichen Vorstellungen klar herausarbeiten und konkrete Perspektiven erarbeiten. Die Zielsetzungen können dabei in die verschiedensten Richtungen gehen, vom 400,00 €-Job bis zum Weg in die Selbstständigkeit.

Der berufliche Wiedereinstieg sollte sorgfältig geplant werden. Mit kompetenter Unterstützung lassen sich berufliche Pläne leichter in die Tat umsetzen.

Die Einzelberatungen finden am Montag, 09.09.2013 vormittags in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstr. 11 im kleinen Sitzungssaal statt.
Die Beratungen sind kostenlos.

Anmeldung: Beratungsbüro Neue Kompetenz, Tel.: 0 26 81 / 98 61 29.
E-Mail: buero@neuekompetenz.de. Weitere Informationen finden Sie unter www.neuekompetenz.de.

Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg

Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg

Astrid Lindgren


Der Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg startet in die neue Leseclubsaison. Ab sofort können sich Kinder im Grundschulalter in der Bücherei anmelden und einen Leseclubausweis mit allen Terminen für das nächste Leseclubjahr abholen.
Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 treffen sich an jedem 1. Dienstag im Monat.

Geschichten von Michel, der mehr Unfug macht, als das Jahr Tage hat, werden in netter Atmosphäre und gemütlicher Runde von Lena Frohn, 12 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.
Am Ende jeder Lesung malen die Teilnehmer des Leseclubs ein Bild zu der vorgelesenen Geschichte. Die Bilder werden im Anschluss in der Bücherei ausgestellt. Außerdem findet monatlich ein gemaltes Bild einen Platz auf dem Ankündigungsplakat für das nächste Clubtreffen.
Für jede Teilnahme an einem Leseclubtreffen erhalten die Kinder einen Stempel im Clubausweis. Am Ende des Leseclubjahres erhält man entsprechend der Anzahl der Stempel eine kleine Überraschung. Außerdem kann der Clubausweis vor den Sommerferien 2014 in eine Eintrittskarte für die Lesesommerabschluss-Veranstaltung eingetauscht werden.
Wie in diesem Jahr werden auch zum Abschluss des kommenden Leseclubs alle gemalten Bilder von einer Jury betrachtet und bewertet.

Die Kinder treffen sich erstmals am Dienstag, 03. September 2013, in der Bücherei. Die Lesungen beginnen jeweils um 16.00 Uhr und dauern ca. eine Stunde.
Clubausweise sind schon jetzt in der Bücherei erhältlich.
Nähere Informationen unter Tel. 02662/939451, Stadtbücherei Hachenburg.

An die Anwohner der Albertine-von-Grün- und Theodor-Fliedner-Straße in Hachenburg

Am Dienstag, dem 10.09.2013, soll mit allen interessierten Anwohnern der o.g. Straße über die endgültige Verkehrsführung und Beschilderung dieser beiden Straßen gesprochen werden. Hierzu werden wir uns um 15.00 Uhr im Kreuzungsbereich der Bleichstraße - Theodor-Fliedner-Straße und Albertine-von-Grün-Straße treffen.

10. gemeinsame Berufsinformationsbörse der Burggartenschule und Realschule plus / Fachoberschule Hachenburg

10. gemeinsame Berufsinformationsbörse der Burggartenschule und Realschule plus / Fachoberschule Hachenburg

Montag, 02. September 2013, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg

Nach den überaus erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre wird auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Berufsinformationsbörse der Hachenburger weiter-führenden Schulen und der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten.

Fast 50 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region werden vielfältige Ausbildungsberufe präsentieren.

Zu dieser Informationsveranstaltung sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung interessierte Personen herzlich eingeladen.

Für einen kleinen Imbiss und gekühlte Getränke ist gesorgt.

„Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden!“

„Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden!“
„Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden!“

Marina (20) aus Höchstenbach schenkte einer Amerikanerin eine zweite Chance auf Leben.

Tübingen/Höchstenbach – Vor zwei Jahren hatte sich Marina Welker als potenzielle Stammzellspenderin bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. Jetzt ermöglichte sie mit ihrer Stammzellspende einer Patientin aus den USA die lebensnotwendige Transplantation. Auch hier in der Region sind zwei Menschen dringend auf eine Stammzellspende angewiesen, um überleben zu können. Um dem jungen Mann aus Hachenburg und der zweifachen Mutter aus Raubach zu helfen, organisieren Familienangehörige, Freunde und Vereine Registrierungsaktionen in Hachenburg, Raubach und Wittgert.

Ich habe mich direkt nach meinem 18. Geburtstag in die DKMS aufnehmen lassen“, erzählt Marina Welker. „Ich erinnere mich gar nicht mehr so genau, wann und wie ich erstmals von der DKMS erfahren habe, aber für mich war die Registrierung selbstverständlich. Ich habe ja auch einen Organspenderausweis.“ Etwa zwei Jahre später erfuhr die angehende Ergotherapeutin aus Höchstenbach, dass ihre Gewebemerkmale jetzt tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen. „Ich fand das unheimlich aufregend“, gesteht Marina. „Ich wusste im ersten Moment natürlich nicht, was da jetzt alles auf mich zukommt, aber es war völlig klar, dass ich das mache. Denn der Patient erfährt ja auch, dass es irgendwo jemandem gibt, der ihm helfen kann. Das wäre ja furchtbar, wenn man dann nicht helfen würde!“

In der Entnahmeklinik in Köln fand eine umfassende Voruntersuchung statt und anschließend gab man der 20-Jährigen ein Medikament mit, welches sie sich fünf Tage lang unter die Haut spritzte. Dieser körpereigene, hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. „Mich selbst zu spritzen, fiel mir leicht. Ich hatte ja auch schon einmal im Krankenhaus gearbeitet und dort Spritzen gesetzt“, so Marina. „Zur Entnahme selbst bin ich dann Begleitung meiner Mutter erneut nach Köln gefahren. Als ich - wie auch mehrere andere Spender - an das Gerät angeschlossen wurde, musste meine Mutter zunächst vor der Tür warten. Später erzählte sie mir, dass es sehr aufregend gewesen sei. Sie habe dort all die Kuriere gesehen, welche auf die Stammzellen warteten, um sie gleich nach Erhalt zu den Patienten in die USA, nach Frankreich oder Teheran zu fliegen. Als meine Mutter dann zu mir rein durfte, fragte sie mich, ob ich denn gar nicht neugierig sei, wohin meine Stammzellen gehen würden. Für mich war das bis dahin alles sehr abstrakt. Als ich jedoch während der Entnahme in einem  Buch mit sehr persönlichen Erfahrungsberichten  anderer Spender und Patienten blätterte, war ich sehr ergriffen. Mir wurde  plötzlich sehr bewusst, was es eigentlich bedeutet, einem Menschen diese überlebenswichtige Transplantation zu ermöglichen. Das war ein sehr besonderer Moment.“ Nach der Spende erfuhr Marina, dass ihre Stammzellen für eine etwa 34-jährige Frau aus den USA waren. „Ich fand das sehr aufregend. Ich war noch nie in den USA und jetzt waren meine Stammzellen also auf dem Weg dorthin.“ Mehr weiß Marina zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht über ihren ‘genetischen Zwilling‘, da  eine Spende in den ersten beiden Jahren anonym bleiben muss. „Ich hoffe, dass es der Frau bald besser geht. Es ist ein tolles Gefühl, dass ich ihr eine Überlebenschance ermöglichen konnte und ich würde ohne zu zögern jederzeit erneut Stammzellen spenden!“

Auch hier in der Region hoffen zwei Menschen auf einen ‚genetischen Zwilling‘. Ein 28-jähriger Mann aus Hachenburg und die 45-jährige Iris Schmidt aus Raubach, Mutter zweier Kinder, sind an Blutkrebs erkrankt. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich auf einer der folgenden Aktionen in der Region als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen:

  • Am Sonntag, 25.08.2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Raubach, Schulstraße 2 in 56316 Raubach
  • Am Samstag 31.08.2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle 2 in 57627 Hachenburg
  • Am Sonntag, 01.09.2013 von 11:00 bis 17:00 in der Haiderbachhalle
    Schulstraße, 56237 Wittgert

Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der DKMS für Aufnahme eines jeden neuen Stammzellspenders Laborkosten in Höhe von 50 Euro entstehen. Die  gemeinnützige Gesellschaft ist bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Jeder Euro zählt!

DKMS-Spendenkonto 10107704 bei der Sparkasse Siegen, BLZ 460 500 01
Weitere Informationen unter www.dkms.de.

Land fördert wasserwirtschaftliche Maßnahmen

Mit Bescheid vom 05.08.2013 wurde den Verbandsgemeindewerken Hachenburg ein zinsloses Landesdarlehn aus dem Zinszuschussprogramm im Umfang von 150.000 Euro gewährt.

Hierbei werden mehrere Vorhaben gefördert, bei denen zukünftig die häuslichen Abwässer der in verschiedenen Ortsgemeinden noch bestehenden einzelnen Außengebietsanwesen einer dem heutigen Stand der Technik entsprechenden biologischen Abwasserreinigung zugeführt werden.

In Betracht kommt in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten entweder eine Anbindung an die bestehenden Schmutzwasserkanäle oder aber die Errichtung von dezentralen Kleinkläranlagen.

Der Abschluss der Maßnahmen ist nach den in den letzten Tagen ergangenen neuen Förderrichtlinien der Wasserwirtschaftsverwaltung bis zum Ende des Jahres 2015 geboten.

Bestandteil dieser neugefassten Richtlinien ist erstmals auch der Fördertatbestand der Kanalsanierung, die alleine im Zuständigkeitsbereich der Verbandsgemeindewerke Hachenburg ein mittel- bis langfristiges Investitionsvolumen von rd. 40 Mio. Euro ausmacht.

Daneben legen die Richtlinien besonderen Wert auf die Ermittlung und Realisierung von Energieeinsparpotentialen  bzw. Eigenstromerzeugungen, wie dies beispielsweise schon viele Jahre durch das maßgeblich mit Klärgas befeuerte Blockheizkraftwerk an der Kläranlage Hachenburg geschieht.

Weitere Information zu diesem Themenkomplex „Prima Klima“ finden Sie auch im gleichlautenden Navigationspunkt auf unserer Internetseite.

Austausch von Wasseruhren in Steinebach an der Wied

In der Gemeinde Steinebach a.d.W. werden ab dem 26. August 2013 die vorhandenen Wasseruhren gegen neue Uhren entsprechend dem Eichgesetz durch die Monteure der Verbandsgemeindewerke - Betriebszweig Wasser - ausgetauscht. Den Monteuren ist zu den Zählern Zugang zu gewähren. Diese Arbeiten sind für die Grundstückseigentümer kostenlos.

Wir bitten unsere Kunden, sich den Stand der ausgebauten Uhr zu notieren, damit Sie bei der Jahresverbrauchsabrechnung eine Kontrollmöglichkeit haben.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Kinderhaus Hachenburg übt den sicheren Weg zur Schule

Kinderhaus Hachenburg übt den sicheren Weg zur Schule
Kinderhaus Hachenburg übt den sicheren Weg zur Schule

Zur optimalen Vorbereitung auf die anstehende Schulzeit gehört es für das Team des Kinderhauses Hachenburg ebenfalls dazu, mit den „I-Dötzchen“ den sicheren Weg zur Schule zu üben.

„Verkehrssicherheit gehört in unserer Kita zum Alltag“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Sabrina Dierlich. Für die Mädchen und Jungen ist die Sicherheit immer aktuell, wenn sie beim Ausflug oder Spaziergang unterwegs sind.

Das Kinderhaus beteiligt sich am Projekt „Sicher zur Schule“ der Landesverkehrswacht und der Unfallkasse, das vom Forum Verkehrssicherheit, von den Sparkassen und der LBS Rheinland-Pfalz unterstützt wird.

Das Verkehrssicherheitstraining, welches in enger Zusammenarbeit mit der hiesigen Polizeidienststelle durchgeführt wird, hilft den Kindern, Gefahren im Straßenverkehr zu meistern oder - noch besser - zu umgehen.

Die Wegeunfälle von Schul- und Kindergartenkindern sind zwar im vergangenen Jahr um 532 gesunken, doch insgesamt gingen bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in 2012 immer noch 5.482 Wegeunfallmeldungen ein, an denen Kita- und Schulkinder beteiligt waren. „Und genau hier möchten wir mit dem Schulungsprojekt gemeinsam gegensteuern“, so Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Im Zuge dieses Projektes ist eine neue Broschüre entstanden, die bewusst die Eltern anspricht, denen die Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder obliegt. Das neue Schulwegheft für Kinder eignet sich bestens dazu, das Erlernte nochmals nachzulesen und zu verinnerlichen.

Bei einem Ortstermin im Kinderhaus konnten sich alle Projektbeteiligten davon überzeugen, dass die Kinder durch die Arbeit mit dem Verkehrssicherheitsberater Uwe Lollert der Polizeiinspektion bestens auf die kommenden Herausforderungen im Straßenverkehr vorbereitet wurden.

Konzept- und Gründerpreis Pioniergeist 2013

Mit guten Gründungskonzepten punkten, Preisgelder für Existenzgründer im Gesamtwert von 30.000 Euro


Der Bewerbungsschluss für den Wettbewerb „Pioniergeist 2013“ naht: Noch bis zum 1. September 2013 können sich Existenzgründer bewerben, die im vergangenen oder laufenden Jahr ein Unternehmen in Rheinland-Pfalz gegründet haben oder in diesem Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gehen. Bei der gemeinsamen Aktion des SWR Fernsehens, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) erhalten der Erstplatzierte 15.000 Euro, der Zweitplatzierte 10.000 Euro und der Drittplatzierte 5.000 Euro. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2013“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Interessenten finden die Teilnahmebedingungen und die Bewerbungsunterlagen auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de oder unter www.pioniergeist.rlp.de.

Vogelbeobachtungsstand

Vogelbeobachtungsstand

Verbandsvorsteher Peter Klöckner und die Mitglieder des Zweckverbandes Westerwälder Seenplatte begutachteten vor der Sitzung, in der der Haushaltsplan 2013 und der Jahresabschluss 2011 beschlossen bzw. festgestellt wurde, den neu errichteten Vogelbeobachtungsstand.

Der aus Robinienholz geständerte Beobachtungsturm fügt sich in der Herstellungsart gut in die Landschaft am Ufer des Dreifelder Weihers ein.

Einsatzfahrzeug des Zweckverbandes Westerwälder Seenplatte

Einsatzfahrzeug des Zweckverbandes Westerwälder Seenplatte

Vielen Wanderern und Besuchern der Westerwälder Seenplatte ist sicherlich schon häufig ein Quad-Fahrzeug begegnet.

Dieses feuerrote Gefährt ist jedoch kein Spielmobil, sondern ein Einsatzfahrzeug des Zweckverbandes, das von Thomas Koch aus Freilingen geführt wird. Mit diesem bereits im Jahre 2009 erworbenen Fahrzeug, das über eine "Vollausstattung", wie Astschere, Motorsäge und Machete verfügt, werden die Anlagen der Westerwälder Seenplatte unterhalten.

Aufgrund seiner Größe und Wendigkeit und da es zudem noch über einen Anhänger verfügt, ist es ein ideales Gefährt, um den Naturraum Seenplatte in Schuss zu halten.

Verbraucherzentrale seit 20 Jahren in Hachenburg

Verbraucherzentrale seit 20 Jahren in Hachenburg

Langjährige Beraterin Monika Machner geht in den Ruhestand - Nachfolgerin ist Martina Röttig

Auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit in Hachenburg kann die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in diesem Jahr zurückschauen. Das wurde am 6. August in einer Feierstunde im Vogtshof gewürdigt, wo Stadt- und Verbandsbürgermeister Peter Klöckner die Gäste herzlich begrüßte. Er betonte, dass die unabhängige Beratung von Verbrauchern als Vor-Ort-Angebot ein wichtiger Service ist, der durch die Beschäftigten der Verbraucherzentrale – für Hachenburg bisher in Person von Monika Machner – hervorragend geleistet wird. Die Bedeutung dieser Arbeit würdigte auch Hendirk Hering, nicht nur heute als verantwortlicher Politiker, sondern auch aus seiner eigenen,  früheren Tätigkeit als junger Anwalt in dieser Institution.

„Wir freuen uns, dass unser Stützpunkt in den zurückliegenden 20 Jahren zu einer festen Institution in Hachenburg geworden ist und sehr rege genutzt wird“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Ermöglicht wird diese für die Bürgerinnen und Bürger sehr wertvolle Anlaufstelle durch eine kontinuierliche kommunale Mitfinanzierung. Anfang des Jahres konnten wir dank einer erhöhten finanziellen Zuwendung der Verbandsgemeinde unsere Beratungszeiten sogar um eine Stunde erweitern.“ Mit einer höheren Zuwendung stärkt die Verbandsgemeinde Hachenburg den Stellenwert der Beratungseinrichtung.

Wie gut das Angebot angenommen wird, zeigen die rund 10.000 Beratungs- und Informationskontakte der Verbraucherzentrale in den zurückliegenden Jahren, wobei Anfragen zu unerlaubter Telefonwerbung, untergeschobenen Verträgen, fragwürdigen Gewinnspielen und Internetabzocke in den letzten Jahren die großen Schwerpunkte in der persönlichen Beratung darstellten. Zu den weiteren Dauerbrennern in der Beratung gehörten Fragen zum Kaufrecht sowie zu Heizkostenabrechnungen und zum Wechsel des Stromversorgers.

Monika Machner, die den Stützpunkt Hachenburg von Beginn an betreute, verabschiedete sich nach 30 Dienstjahren bei der Verbraucherzentrale in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt ab September Martina Röttig an, die seit 1996 in der Beratungsstelle Mainz arbeitet.


Bilanz von 30 Jahren Verbraucherarbeit

Monika Machner begann ihre Arbeit 1983 bei der Verbraucherzentrale in der damaligen Beratungsstelle in Altenkirchen. Seit Oktober 1992 betreute sie zusätzlich den Stützpunkt in Betzdorf und ab September 1993 den Stützpunkt in Hachenburg. Als wegen Mittelkürzungen die Beratungsstelle Altenkirchen 1998 geschlossen werden musste, wechselte  Monika Machner in die Beratungsstelle Koblenz, in der sie vorher bereits als Vertretung tätig war und auch Sonderberatungen angeboten hatte.

„Fragwürdige Geschäftspraktiken, unerlaubte Telefonwerbung, untergeschobene Verträge und unseriöse Inkassoforderungen standen in den letzten Jahren ganz oben auf der Hitliste meiner Beratungen“, bilanziert Monika Machner ihre Arbeit bei der Verbraucherzentrale. „Dicht gefolgt waren diese Themen von den Maschen trickreicher Internetanbieter, die Internetnutzern mit ungewollten kostenpflichtigen Angeboten und versteckten Preishinweisen das Geld aus der Tasche zogen.“ Begonnen hatte die Arbeit der Verbraucherschützerin, die in der Region sehr bekannt und gut vernetzt ist, mit Anfragen zu Themen wie Umtausch und Garantie, Haustürgeschäfte, Rücktritt von Verträgen, mangelhaften Werkstatt- oder Handwerkerleistungen, Versicherungen sowie Überprüfung von Heizkostenabrechnungen. In 30 Jahren Verbraucherarbeit haben sich die Anfragen immer wieder geändert, neue Schwerpunkte und Themen kamen hinzu. Ulrike von der Lühe dankte der Beraterin für ihre langjährige, engagierte Arbeit im Dienste des Verbraucherschutzes.

Nachfolgerin steht in den Startlöchern

Ab September tritt Martina Röttig die Nachfolge von Monika Machner in Hachenburg an. Die Diplom-Oecotrophologin hat vier Jahre lang bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Heilbronn gearbeitet, bevor sie im Dezember 1996 zur Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in die Beratungsstelle Mainz wechselte. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt Martina Röttig. „Neben der individuellen Beratung will ich zunächst Kontakte knüpfen. Es wäre schön, wenn sich auch Kooperationspartner für künftige Aktionen  finden lassen.“ Inhaltliche Schwerpunkte von Röttigs Beratungsarbeit sind neben allgemeinen Verbraucherthemen und der Reklamationsberatung die Bereiche Telekommunikation und Medien. Zudem bietet die Beraterin Ratsuchenden, die ihren Energieversorger wechseln wollen, genauso Unterstützung an wie Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse sind. Mit Hilfe von Computerprogrammen unterstützt sie Interessierte dabei, den passenden Anbieter  zu finden. Im Energiebereich kann sie zudem Hinweise geben, ob der individuelle Energieverbrauch angemessen oder eher hoch einzuschätzen ist und dann zusätzlich auch Kontakt zum Energieberater der Verbraucherzentrale herstellen. 

Beratungszeiten

Martina Röttig berät künftig  jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr im Historischen Rathaus in den Räumen der Touristeninformation, Perlengasse 2, zu vielen Verbraucherthemen. Terminvereinbarung unter 0261/12727 ist erbeten. Per Mail ist Martina Röttig unter vb-hachenburg@vz-rlp.de zu erreichen. Sie wird künftig auch den Stützpunkt in Betzdorf betreuen.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat von 13.45 bis 18.15 Uhr bietet die Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung auch Energieberatung durch einen Fachmann in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11 in Hachenburg an. Die Themenpalette reicht von energiesparenden Maßnahmen über Warmwasserbereitung und Heizungstechnik bis hin zu regenerativen Energien. Terminvereinbarung für die Energieberatung ist möglich unter 02662/801-102.

700-Jahrfeier der Stadt Hachenburg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Das Jahr 2014 wirft seine großen Schatten bereits voraus.

Wie bekannt, wollen wir im kommenden Jahr den 700. Geburtstag der Stadtrechtsverleihung feiern. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird sicherlich die Eröffnung des rheinland-pfälzischen Kultursommers durch die Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die zuständige Ministerin Doris Ahnen hier in Hachenburg sein.

In einem mehrtägigen Fest - verbunden mit unserer Veranstaltung „Hachenburg spielt verrückt“ - geben sich nationale und internationale Künstler in unserer schönen Stadt die Hand.

Auf Anregung des Geschäftsführers des rheinland-pfälzischen Kultursommers Herrn Prof. Dr. Jürgen Hardeck, einer „unserer“ Hachenburger in Mainz, möchten wir auf einem Teil des Parkplatzes vor dem Vogtshof im Bereich des ehemaligen Hauses Christian einen Bauerngarten anlegen. Die Bauarbeiten hierzu erfolgen im Spätsommer. Die Idee ist, dass dieser Garten dann von Hachenburgern in Patenschaft bewirtschaftet wird. Wir glauben, dass dies ein nachhaltiges und sehr identitätsstiftendes Projekt ist, ganz abgesehen davon, dass die Innenstadt durch diese Maßnahme weiter an Attraktivität gewinnt.

Wenn Sie Interesse haben, an dem Projekt mitzuwirken, teilen Sie uns dies bitte unter Tel.-Nr. 801-194 oder e-mail: r.mueller@hachenburg-vg.de bzw. Tel.-Nr. 801-193 oder e-mail: u.kuschmirtz@hachenburg-vg.de mit.

Wir freuen uns jetzt schon auf eine „fruchtbare“ Zusammenarbeit und erfolgreiche Ernte.

Ihr
Peter Klöckner
Bürgermeister

Uschi Klimes stellt in der Stadtbücherei aus

Uschi Klimes stellt in der Stadtbücherei aus

"Lichtblicke"

Reale Lichtreflektionen und Lichtspiele sind zwar in ihren Bildern wiederzufinden, doch auch Urlaube, Landschaften, schöne Erlebnisse oder Orte sind als Lichtblicke zu verstehen. Uschi Klimes malt seit Mitte der 90er Jahre - anfangs mit Aquarellfarben, Bleistift und Kohle, später mit Pastellkreiden. Die neuesten Werke sind Aquarelle mit Mischtechniken aus Sand, Spachtelmasse und pflanzlichen Teilen.

Interessierte können die Ausstellung bis 31.10.2013 zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei besichtigen.

Ausstellung von Briefwahlunterlagen anlässlich der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013

Bis spätestens 20. August 2013 werden die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 22. September 2013 zugestellt.

Die Briefwahlunterlagen für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg werden ab sofort bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Zimmer 201, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, ausgestellt. Die Wahlscheine können mündlich oder schriftlich einschließlich Telefax, Telegramm, E-Mail etc. beantragt werden.

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist ein Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines abgedruckt. Diesen können Sie - vollständig ausgefüllt und unterschrieben - an die Verbandsgemeindeverwaltung senden oder hier abgeben.

Mündliche Anträge können unmittelbar bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt werden. Bitte bringen Sie für diesen Fall Ihren Personalausweis mit.

Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig.

Auch eine Beantragung per E-Mail an briefwahl@hachenburg-vg.de ist möglich. Bei schriftlichen Anträgen sind der Name, der Vorname und die Anschrift (Straße, Postleitzahl und Ort) und Geburtsdatum anzugeben. Darüber hinaus soll wegen der zweifelsfreien Identifikation des Antragstellers die Angabe der Wählerverzeichnis- sowie der Wahlbezirksnummer, die der Wahlbenachrichtigung entnommen werden können, erfolgen. Falls die Zustellung der Briefwahlunterlagen an eine von der Hauptwohnung abweichende Adresse gewünscht wird, muss auch diese Adresse angegeben werden.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen online über die Homepage der Verbandsgemeinde Hachenburg, www.hachenburg-vg.de, zu beantragen. Hier steht ein speziell vorbereitetes Online-Verfahren zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

Wer den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er hierzu berechtigt ist. Dabei ist zu beachten, dass eine bevollmächtigte Person maximal vier Wahlberechtigte vertreten kann. Dies ist gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung schriftlich zu versichern.

10.000ste Besucherin des neuen Löwenbades kommt aus Breitscheid

10.000ste Besucherin des neuen Löwenbades kommt aus Breitscheid

Miriam Siemens heißt die 14-jährige, 10.000ste Besucherin des neuen Löwenbades in Hachenburg. Nach nur zwölf Öffnungstagen konnte dieser Rekord verbucht werden.

Den Tipp, nach Hachenburg ins Löwenbad zu fahren, bekam sie von ihrer Schwägerin. „Die lange Fahrt nach Hachenburg hat sich auf jeden Fall gelohnt.“
Die super Rutschbahn und das frische Wasser waren bei den tropischen Temperaturen einfach toll. Auch die Mitarbeiter des Bades waren freundlich. „Mir hat es Riesenspaß gemacht“, so Miriam Siemens.

Bürgermeister Peter Klöckner ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit dem leitenden Schwimmmeister Peter Nolden der zehntausendsten Besucherin zu gratulieren.

Da das hochsommerliche Wetter noch anhält, wird bis zum Erscheinen des Artikels bereits der 20.000. Besucher das Bad besucht haben.

Für Gäste, die von weiter weg das Löwenbad besuchen, bieten neben der Homepage auch die Einträge unter Facebook eine gute und aktuelle Informationsquelle rund ums neue Löwenbad.

Erlebnisreiche Freizeit für Kids ab 7 Jahren

In diesem Jahr geht die Reise für Euch in die Freizeitstätte Brohltal nach Weibern in der Eifel!

Auf euch wartet ein buntes Programm:

- erlebnispädagogische Aktionen (GPS-Touren, Seilstationen, Kletternetz)
- eine Kreativwerkstatt mit vielen Ideen
- verschiedene Spiel- und Sportangebote
- Eine tolle Abschlussdisco

Kommt mit und erlebt fünf spannende Tage mit dem Jugendzentrum Hachenburg.
Leistungen: Vollverpflegung, Unterbringung in Mehrbettzimmern, erlebnispädagogische Aktionen, Projektmaterialien und pädagogische Betreuung

Und das alles gibt es für Kinder von 7 - 13 Jahren!
Termin: Montag, 14.10. –  Freitag, 18.10.13
Kosten: 85 €

Anmelden könnt Ihr Euch ab dem 19.08.13 persönlich im Jugendzentrum Hachenburg, Lohmühle 2.

Achtung, es gibt nur begrenzte Plätze also schnell anmelden.

Gute Voraussetzungen für die Erfüllung des KiTa-Platz Rechtsanspruches in der VG Hachenburg

Derzeit ist davon auszugehen, dass der ab 01.08.2013 geltende Rechtsanspruch für 1jährige Kinder in der Verbandsgemeinde Hachenburg erfüllt werden kann.

Die Kindertagesstätten wurden in den letzten Jahren stetig an die Bedürfnisse der U3 Kinder angepasst. So können für die Erfüllung des Rechtsanspruches mehr als 210 Plätze für Kleinkinder in den Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten werden. Sofern diese Platzzahl nicht ausreichen sollte, können sich Eltern beim Jugendamt der Kreisverwaltung Montabaur über die Möglichkeiten der Tagespflege erkundigen.

In fünf Einrichtungen werden zur Zeit die vorhandenen Räumlichkeiten für die U3 Kinder optimiert bzw. erweitert. In der KiTa Zauberstein in Alpenrod soll der Sanitärbereich überarbeitet werden, in Steinebach a.d.W. ist ein neuer Außenspielbereich für Kleinkinder, eine Schlaflandschaft, neue Waschmöglichkeiten sowie eine neue Wickelanlage geplant.

In Müschenbach wird das Gebäude mit einem Anbau erweitert, es entsteht ein sogenannter „Schlafwürfel“. Damit werden Kleinkindern entsprechende Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten zu eingeräumt. Bei den Basaltzwergen in Nister wird das Raumkonzept in diversen Punkten optimiert. Unter anderem erfährt der Turnraum, der Flurbereich sowie der Schlafbereich eine Überarbeitung.

Im Kinderhaus Hachenburg steht die Umgestaltung von zwei Sanitärbereichen an. Durch die Einrichtung eines neuen Wickelbereiches mit Treppenanlage und Waschbecken wird dem pädagogischen Fachpersonal die Arbeit mit den Kleinkindern erheblich erleichtert. Weiterhin soll neben neuen Sanitäranlagen eine Duschmöglichkeit und eine neue Waschrinne für die Kinder installiert werden. Die Anpassung des ersten Badbereichs befindet sich bereits in den Schlussarbeiten, die Umsetzung im baugleichen zweiten Sanitärbereich steht für November auf dem Plan.

Die Kosten für diese Überarbeitungen wurden auf ca. 55.000 € geschätzt. Der Eigenanteil der Stadt Hachenburg sowie anteilig der Gemeinde Gehlert und Merkelbach wird sich auf ca. 7.000 € nach Abzug von Landes- und Kreismitteln von je 24.000 Euro belaufen.

Insgesamt fallen zur Umsetzung aller beschriebenen Vorhaben Kosten von ca. 220.000 € an, wobei nach Abzug der erwarteten Zuwendungen von den kommunalen Trägern ca. 20.000 € investiert werden.

Friedhof in Hachenburg Altstadt

Friedhof in Hachenburg Altstadt

Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Urnenwand auf dem Friedhof in Altstadt erweitert wurde konnte die Ortsvorsteherin Frau Anne Nink nunmehr auch die neuen Lautsprecher übergeben.

Um auch zukünftig dem Wunsch nach Urnenbestattungen gerecht werden zu können hat die Stadt Hachenburg auf dem Friedhof in Altstadt die vorhandene Urnenwand um 18 Urnenkammersteine erweitert. Die Kammern können jeweils mit bis zu zwei Urnen belegt werden. Neben der Bestattung in Urnenform stehen auf dem Friedhof in Altstadt Grabfelder für Einzel- und Doppelgräber zur Verfügung. Somit ist auch in Zukunft für die Altstädter Bevölkerung eine wunschgemäße Bestattungsform  sichergestellt.

Ergänzend zu dieser Baumaßnahme wurde seitens der ortsansässigen Schreinerei Leyendecker, Inh. M. Windhagen, die Eingangstüre zur Trauerhalle überarbeitet und wieder funktionsfähig hergestellt. Abschließend wurden seitens des städtischen Bauhofes die, in die Jahre gekommenen Lautsprecher ausgetauscht. Dem vielfachen Wunsch nach neuen Lautsprechern zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit bei Beisetzungen haben Frau Nink und Bürgermeister Peter Klöckner gerne umgehend entsprochen.

Die seitens der Stadt Hachenburg veranlassten Maßnahmen ermöglichen auch weiterhin einen würdevollen Rahmen für Trauerfeiern auf dem Friedhof in Altstadt.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 29. Juli 2013 zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten.

Treffpunkt war der Parkplatz im Burggarten in Hachenburg.

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte neben den Mitgliedern des Bau-, Wald- und Umweltausschusses Herrn Einig, der als Baumgutachter für die Firma Baumdienst Krämer aus Neuwied tätig ist.
Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht von Baumbeständen wurde die mindestfordernde Firma Krämer im Mai diesen Jahres mit der Ersterfassung der Baumbestände sowie der folgenden Kontrollen beauftragt.

Im Anschluss informierte Herr Einig die Anwesenden über die allgemeinen Methoden der  Baumbegutachtung und dem bisherigen Ergebnis der untersuchten Bäume. Insgesamt müssen im Burggarten 841 Bäume untersucht werden, wovon bereits 115 in einem Baumkataster erfasst wurden. Ein Großteil der Bäume wies Totholzäste auf, die zwischenzeitlich entfernt wurden. Drei Bäume mussten näher untersucht werden, mit dem Ergebnis, dass eine Fällung unausweichlich ist. Die Bäume wurden zwischenzeitlich gefällt. Die Kosten für die Sanierung der Bäume liegen bisher bei rund 10.000 €. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss ist sich einig, dass alle zur Verkehrssicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen werden müssen.

Handlungsbedarf besteht ebenfalls bei der Linde vor der evangelischen Kirche. Hier soll eine Kronenkürzung vorgenommen werden, außerdem muss der Baum von Totholzästen befreit werden.

Weiterhin fasste der Ausschuss den Beschluss, im Rahmen des LEADER-Programms 2007-2013 einen Förderantrag zur Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens in Hachenburg zu stellen. Die Parkanlage ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Vorgespräche haben ergeben, dass eine LEADER-Förderung aussichtsreich ist.
Der Vorsitzende betonte, dass der Charakter des Burggartens im Wesentlichen erhalten bleiben soll. Die Grundidee ist die Gestaltung im Stil eines englischen Jagdgartens mit barocken Elementen.

Zum Ende der Sitzung informierte Stadtbürgermeister Klöckner erfreut die Ausschussmitglieder über die Zusage der Landesregierung, den Kultursommer nächstes Jahr in der Stadt Hachenburg ausrichten zu dürfen. Dieses 3-tägige Event soll ein Projekt mit besonderer Nachhaltigkeit werden.  Auf Vorschlag des Geschäftsführers des rheinland-pfälzischen Kultursommers Prof. Dr. J. Hardeck soll am Vogtshof ein Bauerngarten installiert werden, der von interessierten Mitbürgern dann betreut wird. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss begrüßte das Projekt und stimmte der Realisierung zu.

Wir brauchen eine Willkommenskultur

Die Bundestagskandidatin Gabi Weber aus Wirges besuchte abermals die VG Hachenburg, um zusammen mit Bürgermeister Peter Klöckner und Beigeordneter Gabriele Greis über das Thema „demographischer Wandel“ zu diskutieren.
„Wir werden weniger und dafür immer älter“ - eine Floskel, die das Problem beschreibt. In der  VG Hachenburg sind die Einwohnerzahlen nach wie vor relativ stabil, aber im Wettbewerb der Regionen müssen wir uns behaupten, so Bürgermeister Peter Klöckner. Aus diesem Grunde haben wir uns auch entschieden, das Löwenbad trotz weiterhin hoher Folgekosten zu sanieren, um ein positives Signal auszusenden. In Zukunft wird es darauf ankommen, dass nur die Kommune gewinnt, die die besten Standortmerkmale aufweist.
Hachenburg bietet daher mit Schulen, sogar einer Hochschule, und der guten medizinischen Versorgung exzellente Voraussetzungen.
Dennoch klagt aber gerade die Wirtschaft über ausbleibende Fachleute. Hier gilt es aktive Standortwerbung zu machen.

Aus diesem Grunde ist eine „Willkommenskultur“ für Neubürger aus dem In- und Ausland überaus wichtig, so Gabi Weber, die vorschlägt Netzwerke auszubauen, um auch der mitkommenden Familie gute Rahmenbedingungen zu bieten.
Hierzu berichtet Sozialarbeiterin Elke von den Benken von ihren Familienberatungsaktivitäten in der VG Hachenburg. Dieses einzigartige Projekt, das einen Elternbesuchsdienst beinhaltet, der Informationen von Anfang an für junge Familien bereithält, ist ein gutes Beispiel für eine willkommene Aufnahme in der VG Hachenburg.

Ebenso werden Beratungsangebote rund um Kindergarten und Schule angeboten. Groß geschrieben werden Integrationsmaßnahmen für Migranten, insbesondere erfreuen sich Deutschkurse großer Beliebtheit, die über Institut für Bildung und Beruf (IBB) in Hachenburg, die Volkshochschule und durch den Arbeitskreis Integration und Asyl angeboten werden.  Aber auch bei den alltäglichen Behördengängen wird Unterstützung angeboten, soweit erforderlich.
Herzlich willkommen heißt es daher in der VG Hachenburg. Für Gabi Weber ein überaus gelungenes Beispiel guter Willkommenskultur!

Baumpflegearbeiten im Burggarten

Baumpflegearbeiten im Burggarten

Aufgrund eines für einen Teilbereich des Burggartens erstellten Baumgutachtens waren an etwa 80 Bäumen Baumpflegearbeiten, wie die Herausnahme von Totholzästen, erforderlich.

Ebenfalls musste aufgrund des Gutachtens die Fällung von 3 Bäumen, von bisher insgesamt 115 kontrollierten Bäumen, durchgeführt werden. Nachdem sich der städtische Bau-, Wald- und Umweltausschuss unter sachkundiger Erklärung von Baumgutachter Udo Einig selbst im Burggarten ein Bild von den Bäumen gemacht hatte, fiel die Entscheidung zur Herstellung der erforderlichen Verkehrssicherheit und damit der Fällung von 3 Bäumen einstimmig.

Auch wenn bisher erst 115 von insgesamt 841 zu kontrollierenden Bäumen im Burggarten in ein Baumkataster eingearbeitet wurden, so kann man jedoch schon jetzt feststellen, dass der Charakter des Burggartens trotz vermutlich weiterer noch zu fällender Bäume bestehen bleibt.

Die weiteren erforderlichen Pflege- und Rückschnittarbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt.

Konzepterstellung für die Umgestaltung des Burggartens

Für den etwa 7,5 ha großen Burggarten, der sich größtenteils im Eigentum der Stadt Hachenburg befindet, soll im Rahmen eines LEADER- Antrags eine Konzepterstellung für die historische und funktionale Umgestaltung des Burggartens in Hachenburg beantragt werden.

Die Garten- und Parkanlage des Burggartens, die neben einem historischen Baumbestand auch größere Freiflächen aufweist, lässt hinsichtlich ihrer Gestaltung einige Wünsche offen. Bereits seit einigen Jahren gibt es daher Überlegungen, den Burggarten zu attraktivieren. Hier bietet es sich an, die ursprüngliche Form, einen englischen Landschaftsgarten mit barocken Elementen, wieder herzustellen. In einem ersten Schritt zur multifunktionalen Umgestaltung des Burggartens sollen mit der Konzepterstellung die Weichen für dann nachfolgende Projekte gestellt werden. Bei der Planerstellung durch einen Fachplaner sollen beispielsweise die Erkenntnisse des Baumgutachtens, s.o., oder die neuesten Ergebnisse zur Forschung der Stadthistorie für den Bereich des Burggartens einfließen.

Für die Konzepterstellung werden Kosten in Höhe von etwa 60.000 € fällig, wovon etwa 50 % über das LEADER-Programm gefördert werden.

Herrichtung eines Bauerngartens

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2014, dessen Eröffnung im kommenden Jahr in Hachenburg stattfindet, soll nach dem Willen des Landes ein Projekt mit besonderer Nachhaltigkeit entwickelt werden. Nach Beratungen hat man sich für die Herrichtung eines Bauerngartens im Bereich der Färberstraße entschlossen. Mit der Erstellung eines innerstädtischen Bauerngartens kann das Thema des Kultursommers „Mit allen Sinnen“ ausgeschmückt und mit Leben erfüllt werden.

Sicherungsarbeiten an der historischen Bruchsteinbrücke in Marienstatt

Sicherungsarbeiten an der historischen Bruchsteinbrücke in Marienstatt

Die historische und touristisch außerordentlich wichtige Bruchsteinbrücke in Marienstatt befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Dazu wurde ein Gutachten erstellt, das die notwendigen statisch-konstruktiven Maßnahmen inkl. der zunächst lokal durchzuführenden Sicherungsmaßnahmen an den Pfeilern der Bruchsteinbrücke vorsieht. Die Arbeiten zur Sicherung der Brücke wurden nunmehr vom Bauhof der Verbandsgemeinde durchgeführt.

Hinsichtlich der weiteren, erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen fanden bereits auf Initiative von Bürgermeister Peter Klöckner zahlreiche Gespräche statt. Diese haben dazu geführt, dass das Land Rheinland-Pfalz positive Signale mit einer außergewöhnlich hohen Kostenbeteiligung gesandt hat. Danach sieht es so aus, dass eine Komplettsanierung im Jahr 2014 oder 2015 möglich ist.

Straßensanierungsmaßnahmen in Hachenburg

Straßensanierungsmaßnahmen in Hachenburg

In der Woche vom 22. - 26.07. wurde im Stadtgebiet eine umfangreiche Maßnahme zur Straßenunterhaltung durchgeführt. Dabei wurden an verschiedenen Straßen schadhafte Teile der Straßendecke abgefräst und mit bituminösem Mischgut im Heißeinbau verfüllt. Durch dieses Verfahren wird eine bessere Haltbarkeit der reparierten Straßenteilstücke gewährleistet. Obwohl bei der Maßnahme eine Vielzahl von Kleinbaustellen einzurichten waren, konnten die damit naturgemäß verbundenen Verkehrsbehinderungen in Grenzen gehalten werden.

Stadtkernsanierung in Hachenburg

... ein Erfolgsmodell.

Die Bundestagskandidatin der SPD Gabi Weber aus  Wirges besuchte  vor einigen Tagen Stadtbürgermeister Peter Klöckner und ließ sich von ihm über die aktuellen Projekte der Stadtkernsanierung unterrichten.

Peter Klöckner berichtete, dass die Stadt schon seit über 20 Jahren von den Vorzügen der Bundes – und Landesförderung profitiere. Allein in den Innenstadtbereich konnten so über 20 Millionen investiert werden.  Hier galt es unter anderem marode „junge“ Bauwerke wie das Parkhaus Alexanderring nach nur 40 Jahren Standzeit abzureißen und wieder neu zu bauen. Aber auch die historische Bausubstanz wie die Sanierung des Vogtshofes reißen trotz Förderung nicht unbeträchtliche Löcher in die Stadtkasse. Gerade vor dem Hintergrund das der Bund seine Städtebaufördermittel in diesem Jahr gekürzt habe, sei dies eine schwere Hypothek für die betroffenen Kommunen.

In Hachenburg sei Stadtkernsanierung gerade deshalb so erfolgreich, weil „an einem Strang“ gezogen werde, und die Genehmigungsbehörden diesen dynamischen Prozess engagiert begleiten. Die Hachenburger Innenstadt ist heute von mehr und vor allem von jüngeren Menschen bewohnt, als noch in den siebziger Jahren. Gabi Weber zeigte sich erstaunt darüber, dass Hachenburg in der Innenstadt so viel Wohnqualität biete und ein Magnet in der Region sei.
Als Ziel nannte Peter Klöckner für die nächsten Jahre die Neugestaltung des Vorplatzes am Vogtshof und den Bau eines Mehrgenerationenhauses im Innenstadtbereich. Vor allem müsse aber im kommenden Jahr mit der Sanierung der Fußgängerzonen begonnen werden. Gabi Weber betonte, dass Sie im Falle eines Wahlsieges sich für eine Verbesserung der Bundesförderung einsetzen möchte, vor allem aber auch für Fördertöpfe um das Sterben in den Ortskernen kleinerer Dörfer zu verhindern.

Bundestagskandidatin Gabi Weber (SPD) zu Gast im Hachenburger Rathaus

Bundestagskandidatin Gabi Weber (SPD) zu Gast im Hachenburger Rathaus

Bürgermeister Peter Klöckner und Beigeordnete Gabriele Greis konnten in den vergangenen Tagen die Bundestagskandidatin der SPD Gabi Weber aus Wirges im Rathaus begrüßen.

Gabi Weber suchte den Kontakt nach Hachenburg, weil in Hachenburg seit zwei Jahrzehnten eine konsequente und nachhaltige Energiepolitik betrieben wird.
„Energieherstellung, Speicherung und der Transport werden zentrale Aufgaben einer neuen Bundesregierung sein“, so Gabi Weber, die sich beeindruckt zeigte, dass in Hachenburg schon vor ca. 20 Jahren das erste kommunale Windrad in Rheinland-Pfalz errichtet wurde. In Hachenburg sind die Vorbereitungen zum weiteren Ausbau der Windkraft fast abgeschlossen, so Bürgermeister Peter Klöckner, der in dem Zusammenhang auf weitere  nunmehr vorliegende avifaunistische Gutachten verweisen konnte. Der Flächennutzungsplan der VG wird voraussichtlich zum Jahresende beschlossen werden, so dass dann eine Rechtsbasis zum Ausbau vorliegt. Aufgrund der teilweise hochsensiblen Standorte gefährdeter Vogel – und Fledermausarten sind jedoch intensive Verhandlungen mit den Naturschutzverbänden notwendig.

Klöckner und Greis sind sich jedoch sicher, dass es zu einem weiteren Ausbau kommen wird, wobei dann Beteiligungsmöglichkeiten für Private und Kommunen möglich sein sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Informationsbesuches von Gabi Weber galt dem jungen Betriebszweig „Energie“ der VG Hachenburg. Auch hier, so Weber, ist Hachenburg vorbildlich.

Das kommunale Nahwärmenetz in Hachenburg zählt zu den größten im Land und versorgt unter anderen das Hachenburger Krankenhaus, das neue Löwenbad, mehrere Schulen und voraussichtlich auch bald die Hochschule der Bundesbank mit Energie. In der Endplanung werden durch das Pilotprojekt jährlich etwa 2.300 to CO2 eingespart, so Werkleiter Marco Dörner, der in der Heizzentrale die Funktionsweise erläuterte.  Der regionale Stoffkreislauf und die wirtschaftlichen Ergebnisse des Betriebszweiges sind mehr als beeindruckend.

Mit Blick auf Ihre Kandidatur erklärte Weber, dass sie als gewähltes Mitglied des Bundestages regionale Energiekonzepte besonders unterstützen möchte und auch den Finanzrahmen der Kommunen deutlich vergrößern möchte, damit  innovative Projekte wie in Hachenburg nicht die Ausnahme bleiben, sondern von vielen anderen kopiert werden.

Hennergässer Kermes

Hennergässer Kermes
Hennergässer Kermes

Einen Testlauf zur Hachenburger Kirmes veranstalteten am vergangenen Wochenende die Anwohner in der Hachenburger „Hennergass“. Bei besten Getränken und gutem Essen traf sich eine große Zahl von Mitbürgern in einer schönen Sommernacht vor dem Hachenburger Vogtshof.

Die Stadt hat in den letzten Jahren rd. 20 Mio. Euro in die Revitalisierung der Hachenburger Innenstadt investiert. Der Stadtkern und gerade auch die ehemaligen „Hintergassen“ haben hierdurch eine besondere Aufwertung erhalten. Auch viele Investitionen von privater Seite  machen heute den Stadtkern zu einem der schönsten Stadtteile von Hachenburg.

Eine Stadt lebt jedoch durch die Menschen, die dort wohnen. Bürgerfleiß und Bürgersinn werden hier „Groß“ geschrieben und von daher gab es viele gute Gründe zu feiern.

Die Stadt und Bürgermeister Peter Klöckner gratulieren.

Archivkartons, Akten, Urkundenbücher

Archivkartons, Akten, Urkundenbücher
Archivkartons, Akten, Urkundenbücher
Archivkartons, Akten, Urkundenbücher

Tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung des Stadtarchivs Hachenburg

Wie bereits eine im 18. Jh. eine 1747 in der „Vollständige[n] Beschreibung des uralten und weitberühmten Hochgräflichen Geschlechts der Herren Reichsgraf- und Burggrafen von Kirchberg in Thüringen“ veröffentlichte Illustration zeigt, beschränkt sich die Arbeit des Archivars nicht nur auf Verzeichnungsarbeiten, Nutzerbetreuung und Forschung sondern ist auch mit umfangreichen Sortier- und Räumungsmaßnahmen verbunden. Auf himmlischen Beistand – Engel die Aktenbündel transportieren, wie in der Illustration von 1747 – kann sich der Stadtarchivar von Hachenburg 2013 nicht stützen, aber auf zahlreiche andere fleißige Helfer.

Anlässlich des Umzugs von Teilen des Hachenburger Archivs vom Dachboden der Perlengasse 2 (Altes Rathaus) in einen neuen Depotraum im Vogtshof wurde der Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff nicht nur von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs unterstützt, sondern auch von ehrenamtlichen Helfern.

Der Umzug erfolgte in mehreren Etappen: Neuere Verwaltungsakten wurden von den Abteilungsleitern der VG gesichtet und vom Stadtarchivar mit einem umfangreichen Verzeichnis abgeglichen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zerlegten zahlreiche Metallregale, um diese im neuen Depotraum wieder zusammenzubauen. 

In der vergangenen Woche waren Gabriele Rustemeyer (Limbach) und Silvia Eichelhardt (Wied) bereits zum wiederholten Mal in den Räumen des Stadtarchivs tätig, um bei sommerlichen Temperaturen Regale zu reinigen, Urkundenbücher sowie regionalgeschichtliche Literatur für den Umzug ein- und auszupacken, unzählige Archivkartons zu falten, über die barocke Treppe in der Perlengasse in den Depotraum im Vogtshof zu transportieren und den Stadtarchivar tatkräftig bei dem ersten Vorsortieren von mehr als prall gefüllten 900 Ordnern zu unterstützen. Bis alle Dokumente sachgemäß in speziellen Archivkartons deponiert und beschriftet sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die Anfänge der Sortier- und Verzeichnungsarbeiten sind Dank der tatkräftigen ehrenamtlichen Unterstützung  der beiden weiblichen Helfer gemacht.

Vielen Dank!

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Infoveranstaltung für Existenzgründer in Koblenz – Formalitäten und Förderung

Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) hilft beim Weg in die Selbstständigkeit

Der EAP bietet neben seiner individuellen Beratung auch eine allgemeine Infoveranstaltung für Existenzgründer an. Am Dienstag, 13. August 2013, dreht sich alles um Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit. Los geht es um 14.00 Uhr in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Im Anschluss an den dreistündigen allgemeinen Teil bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zu erörtern.
Und das Beste dabei: Die Teilnahme an der Infoveranstaltung Infoabend ist kostenlos und belastet damit das schmale Budget der Existenzgründer nicht zusätzlich.
Um im Vorfeld bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer eingehen zu können, wird um eine vorherige unverbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0261-120 2222 gebeten. Weitere Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner findet man im Internet unter www.sgdnord.rlp.de.

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Ortsbürgermeisterinnen in der Verbandsgemeinde Hachenburg tauschen sich aus

Von den 32 Ortsgemeinden und der Stadt Hachenburg haben gerade einmal 5  - nämlich Alpenrod, Heimborn, Höchstenbach, Nister und Wied – eine Bürgermeisterin. Hinzu kommt noch die Ortsvorsteherin von Altstadt, Anne Nink. Grund genug, dass sich diese Frauen auf Einladung der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis erstmalig zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch trafen. Auch die beiden Gleichstellungsbeauftragen von Kreis und Verbandsgemeinde, Beate Ullwer und Silke Hanusch, waren mit von der Partie.
„Mit etwa 16% im Landesdurchschnitt bietet die Anzahl von Frauen in der Kommunalpolitik insgesamt noch Steigerungsmöglichkeiten“, so Gabriele Greis. „Es wäre schön, wenn wir mehr Frauen dazu motivieren könnten, mitzumachen.“
Dass es zwar Spaß macht, aber auch nicht immer einfach ist, in einer Männerdomäne Fuß zu fassen, konnten die Ortsbürgermeisterinnen bestätigen. Gerade in technischen Fragen, die in diesem Aufgabenfeld oft eine Rolle spielen, treffen die Frauen mitunter noch auf althergebrachte Vorurteile, die es zu bewältigen gilt. „Wenn man die Arbeit gut macht und vernünftig kommuniziert, findet man aber schnell Akzeptanz“, so fasst Juliane Vetter, Ortsbürgermeisterin von Nister, die Situation zusammen.
Leider ist die Hemmschwelle oft sehr hoch, wenn es gilt, sich für eine Gemeinderatswahl aufstellen zu lassen oder womöglich für ein politisches Amt zu kandidieren. „Oftmals fühlen Frauen sich in der Thematik unsicher oder sind besorgt, dass sie nicht die nötige Fachkenntnis aufweisen. Dann ziehen sie sich eher zurück, als dass sie ihren Hut in den Ring werfen“, beschreibt Beate Ullwer ihre Erfahrungen mit dem Thema. Auch die beiden Landtagsabgeordneten Tanja Machalet (SPD) und Gabi Wieland (CDU) sehen diese Problematik. Aus diesem Grund startet vor der Kommunalwahl im nächsten Mai eine Seminarreihe zum Thema „Frauen in die Kommunalpolitik“ als Kooperation der beiden Landtagsabgeordneten und der Gleichstellungsbeauftragten, in der zukünftigen Kommunalpolitikerinnen das notwendige Rüstzeug im Hinblick auf Finanzen, Baurecht und zur Gemeindeordnung allgemein, aber auch zu Rhetorik und Persönlichkeitsentwicklung vermittelt wird. Zur Auftaktveranstaltung am 29.08.2013 sind alle interessierten Frauen bereits jetzt herzlich eingeladen und können sich bei Fragen gern bei Beate Ullwer unter beate.ullwer@westerwaldkreis.de melden.
Einig waren sich die Hachenburger Frauen dahingehend, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich kommunalpolitisch zu engagieren. „Wir haben die Möglichkeit, dass wir an der Gestaltung unserer Heimat selbst mitarbeiten können“, erklärt Anne Nink, Ortsvorsteherin von Altstadt, „das ist ein großes Privileg, das man nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.“ Da aber auch der gegenseitige Austausch für die Ortsbürgermeisterinnen viele positive Anregungen und neue Blickwinkel brachte, wurde vereinbart, sich künftig einmal im Halbjahr zu treffen. Auch hier sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 29.10.2013 um 18.30 Uhr im Ristorante „Bei Lillo“ in Hachenburg Altstadt statt. Für sämtliche Fragen rund um politische Beteiligungsmöglichkeiten steht Gabriele Greis unter g.greis@hachenburg-vg.de oder 02662/801-103 für alle interessierten Bürgerinnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Verlag + Druck LINUS WITTICH KG spendet 2.000 Euro an Kinderschutzbund Hachenburg

Verlag + Druck LINUS WITTICH KG spendet 2.000 Euro an Kinderschutzbund Hachenburg

Einen Scheck über 2.000 Euro überreichte Verlagsleiter Ralf Wirz von Verlag + Druck Linus Wittich KG jüngst im Dienstzimmer des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner. Der Verlag hatte auf ein großes Fest zu seinem 50-jährigen Firmenjubiläum verzichtet. „Bei der ursprünglichen Planung hatten wir zusammengerechnet, was uns die Ausrichtung des Jubiläumsfestes kosten würde. Als die Summe feststand, war für uns schnell klar, dass wir den Betrag gemäß unserem Motto „Mit uns erreichen Sie Menschen“ lieber gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommen lassen wollen, anstatt eine große Feier für nur wenige Menschen auszurichten“, erklärte Ralf Wirz bei der Scheckübergabe. Der errechnete Gesamtbetrag in Höhe von 130.000 Euro sollte dabei gerecht auf die mit dem Verlag zusammenarbeitenden Verbandsgemeinden aufgeteilt werden. „Nach diesem Entschluss wandten wir uns an die Bürgermeister und baten um Vorschläge für die Verwendung der Spende in ihrer Verbandsgemeinde. "Wir haben die vielfältigsten Rückmeldungen erhalten“, berichtete Ralf Wirz von interessanten Projekten, die nun mit den Spenden unterstützt werden. Was die Verbandsgemeinde Hachenburg angeht, so entschied Bürgermeister Peter Klöckner spontan, die 2.000 Euro dem Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Hachenburg zukommen zu lassen. Die 1. Vorsitzende Mechthild Brenner, die selbst seit über 20 Jahren im Kinderschutzbund aktiv ist und auf die Unterstützung von 20 weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und 15 Honorarkräften bauen kann, nahm den symbolischen Scheck entgegen. Bürgermeister Peter Klöckner, die Erste Beigeordnete Gabriele Greis und Mechthild Brenner freuten sich über die Finanzspritze und dankten dem Verlagsleiter für dieses nicht selbstverständliche Engagement des Verlages, mit dem die Verbandsgemeinde Hachenburg seit über 35 Jahren partnerschaftlich zusammenarbeitet. Mechthild Brenner kündigte an, dass das Geld in erster Linie der Betreuung von Kindern und Familien bei Trennung und Scheidung zugutekommt. Für diese wichtige Arbeit erhält der Kinderschutzbund keine sonstige Förderung.
Verlag + Druck LINUS WITTICH ist bundesweiter Marktführer für Amts- und Mitteilungsblätter. Mit 14 Standorten, 3 Druckzentren, 900 Mitarbeitern und ca. 1.000 Zeitungstiteln in Deutschland und Österreich hat sich der Verlag, der seine Anfänge in Bendorf am Rhein hatte, in den vergangenen 50 Jahren zu einem modernen Medienunternehmen entwickelt.

Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung der Verbandsgemeinde Hachenburg besucht EWM in Mündersbach

Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung der Verbandsgemeinde Hachenburg besucht EWM in Mündersbach

Der Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung traf sich in diesem Jahr zu seiner jährlichen Sitzung in den Räumen der Firma EWM Hightec Welding GmbH in Mündersbach.
Höchst eindrucksvoll konnten sich die Mitglieder des Arbeitskreises sowohl von der Leistungsfähigkeit des Roboterschweißens als auch von manuellen Schweißgeräten überzeugen und sogar selbst Hand anlegen. Olaf Brandstätter, stellvertretender Abteilungsleiter, sowie Manfred Seib und Marius Pfeiffer stellten die Schweißgeräte vor und sorgten dafür, dass bei den teils holprigen Selbstversuchen des Arbeitskreises nichts schiefging.
Nach einer Einführung in die Firmengeschichte des Familienbetriebes durch Prokurist Michael Bersche stellten Ausbildungsleiter Martin Meyer (technisch) und Claudia Feierabend (kaufmännisch) die zahlreichen Möglichkeiten vor, die EWM jungen Menschen zur Ausbildung anbietet - vom Fachlagerist über verschiedene kaufmännische und technische Berufe bis hin zum dualen Studium. Unterstützt wurden sie hierbei durch die Auszubildenden Susan Zadach und Maximilian Nieß, die Ausbildungsberufe an einzelnen Beispielen konkretisierten.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Schule, Wirtschaft und Verwaltung werden aus dieser Sitzung sicherlich – neben vielen neuen Informationen – einen hervorragenden Eindruck von der Firma EWM mitnehmen, die Wert auf hohe Qualität in Leistung und Service legt, und diesen Anspruch mithilfe gut ausgebildeter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Region realisiert.
Besprochen wurde im Rahmen der Sitzung auch der Ablauf der Berufsinformationsbörse, die am 02.09.2013 in der Rundsporthalle Hachenburg stattfindet. Mehr als 40 Firmen haben bereits ihre Teilnahme angekündigt. Weitere interessierte Firmen können sich gerne noch bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Frau Becker, Tel. 02662/801-104 melden.

Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik

Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik
Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik
Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik
Ferienspaß 2013 im Kinderhort Mosaik

Beim diesjährigen Ferienspaßprogramm wurde uns viel Neues, aber auch Altbewährtes geboten. So haben wir u.a. Mobiles aus Blech gestaltet und Flöße gebaut. Waldtage, Minigolf und natürlich die Wasserrutsche standen ebenfalls auf dem Programm. Absolutes Highlight war der Ausflug in den Kletterwald Bad Marienberg. Hier konnten wir unsere Grenzen austesten und mancher ist über sich hinausgewachsen.

Wir wünschen allen schöne Restferien und freuen uns auf das neue Schuljahr.


Ihr Kinderhortteam

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus Alpenrod

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus Alpenrod

Bürgermeister Peter Klöckner ließ es sich als verantwortlicher Bauherr nicht nehmen, mit dem Bagger der bauausführenden Fa. Bautec, Höhn, die ersten Erdbewegungen zum Bau eines neuen Feuerwehrhaus für die Löschgruppe Alpenrod vorzunehmen. Bei der Begrüßung der Gäste wies er auf den Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Alpenroder Feuerwehr hin, der geprägt ist durch die Größe der Gemeinde und der vorhandenen Gewerbegebiete sowie die Unterstützung der umliegenden Gemeinden. Er freute sich, dass die 36 aktiven Feuerwehrleute über einen sehr guten Ausbildungsstand verfügen und durch ortsnahe Arbeitsstellen auch im Tagesalarm zahlreich Hilfe leisten können.
Die Feuerwehr ist derzeit noch auf dem Schulgelände untergebracht, wodurch es besonders bei Einsatzfahrten immer wieder zu Konfliktsituationen kommt. Spätestens nach Aufnahme des Ganztagsschulbetriebes war es erforderlich, hier eine andere Lösung zu finden. Nach der Entscheidung für einen Neubau konnten in relativ kurzer Zeit die Voraussetzungen für den Baubeginn geschaffen werden. In persönlichen Gesprächen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wurde der zuwendungsfähige Raumbedarf festgelegt, sodass bereits ein Monat nach Vorlage des Zuwendungsantrages die Zustimmung des Landes zum vorzeitigen Baubeginn vorlag.
Neue Wege beschritt die Verwaltung auch in dem folgenden Ideenwettbewerb, bei dem architektonisch vielseitige Entwürfe eingereicht wurden. Unter Mitwirkung der Feuerwehr und der Ortsgemeinde fiel die Wahl auf die Planung des Architekturbüros Torsten Boldt, Heimborn. Bürgermeister Peter Klöckner zeigte sich überzeugt, dass dieses funktionale, aber auch optisch sehr ansprechende Bauwerk eine Bereicherung für das Ortsbild von Alpenrod sein wird. Seit einigen Tagen liegt nun auch die Baugenehmigung vor, sodass mit den Bauarbeiten unverzüglich begonnen werden kann.
Das neue, eingeschossige Feuerwehrhaus mit einer Nutzfläche von 287 m² verfügt über eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für die vorhandenen Einsatzfahrzeuge und einen multifunktionalen Schulungsraum sowie Umkleide- und Sanitärräume.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird mit 300.000 Euro den Löwenanteil der voraussichtlichen Baukosten von 625.000 Euro tragen. Das Land hat eine Zuwendung in Höhe von 150.000 Euro in Aussicht gestellt. Den Restbetrag, der wesentlich von den tatsächlichen Baukosten und den von der Feuerwehr Alpenrod zugesagten Eigenleistungen abhängig sein wird, trägt die Ortsgemeinde Alpenrod, die zudem das Baugrundstück zur Verfügung gestellt hat.
Auch Ortsbürgermeisterin Beate Salzer freut sich mit der Feuerwehr, dass der Neubau realisiert werden kann und lobte den guten Standort und den Planentwurf des Architekten. Sie bedankte sich besonders auch bei Bürgermeister Peter Klöckner, der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis und den verantwortlichen Mitarbeitern der Verwaltung für die geleistete Vorarbeit.
Der Bürgermeister zeigte sich optimistisch, dass die Bauarbeiten durch die Unternehmen aus der Region und die Eigenleistungen der Feuerwehr in einem Jahr abgeschlossen sein und die Feuerwehr noch im Sommer 2014 in ihr neues Domizil umziehen kann.

Auf dem Bild von links:
Wehrführer Jens Nilges, Abteilungsleiter Rainer Schütz, Ortsbürgermeisterin Beate Salzer, Bauamtsmitarbeiterin Katrin Lück, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Architekt Torsten Boldt, stv. Wehrleiter Frank Sieker und Bürgermeister Peter Klöckner an der Baggerschaufel.

„Ich war dabei!“

„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“
„Ich war dabei!“

Über 2.000  Badbesucher erfreuten sich am vergangenen Wochenende an der Neueröffnung des  „neuen“ generalsanierten Hachenburger Löwenbades


Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Bürgermeister Peter Klöckner die zahlreichen Ehrengäste aus Politik und Handwerk zur Wiedereröffnung des Hachenburger Löwenbades.

In seiner Ansprache machte Bürgermeister Klöckner deutlich, dass man bereits vor ca. 10 Jahren damit begonnen habe, über eine zukunftsweisende Lösung für das in die Jahre gekommene Freizeitbad nachzudenken. Für die politischen Gremien in Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg war klar, dass eine ersatzlose Schließung des Bades nicht in Frage kam. Hachenburg ist eine Wachstumsregion und Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb beauftragten die Räte die Verwaltung, eine Sanierung des Bades vorzubereiten.

Einigkeit bestand auch dahingehend, dass ein zweckmäßiges Bad entstehen sollte, das in erster Linie dem Schul– und Vereinssport dient und darüber hinaus auch den Bürgern und Touristen eine „Wohlfühl- und Sportoase“ bietet. Außerdem sollte das Bad energetisch so optimiert werden, dass es den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gerecht werde. Die Investition sollte in 20 Jahren bezahlt sein, um nachfolgende Generationen finanziell nicht zu belasten. „Alles das haben wir erreicht!“, so Bürgermeister Peter Klöckner.

Es sei richtig gewesen, dass alte Bad mit allen Risiken zu sanieren, denn ein Neubau wäre deutlich teurer geworden, wenn auch die vielen Ärgernisse während des Bads manch schlaflose Nacht bereitet hätten.

Er dankte insbesondere dem Werkausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich in über 50 Sitzungen mit der Badsanierung beschäftigt habe. Ein großer Dank erging an Beigeordnete Gabriele Greis und Werkleiter Marco Dörner für einen ganz besonders außergewöhnlichen Einsatz zur Fertigstellung des Bades. „Gerade in der Phase der baulichen Schwierigkeiten und in der Vorbereitung der prozessualen Auseinandersetzungen haben diese Beiden Vorbildliches geleistet“ so Klöckner weiter.

Auch an Peter Nolden, dem leitenden Schwimmmeister und seinem Team, erging ein Dank für engagiertes Arbeiten in  der Schließungsphase des Bades und bei den Arbeiten zur Wiedereröffnung. Klöckner führte aus, dass trotz der hohen Investitionen auch weiterhin mit einem beträchtlichen Defizit gerechnet werden müsse, dass durch gute Stammkunden und neue Gäste minimiert werden soll.

Neben den vielen optischen Neuerungen im Bad, die augenfällig sind, ist das Herzstück des Bades jedoch die neue Technik. Durch den Anschluss an das Nahwärmenetz ist es u.a.  möglich Wärme und Strom für das Bad selbst zu produzieren. Dass parallel zu der aufwändigen Generalsanierung des Löwenbades ein eigener Betriebszweig „Energieversorgung“ bei den Verbandsgemeindewerken unter Leitung von Marco Dörner aufgebaut wurde, zeigt die hohe Bedeutung, die seitens der Verwaltung der nachhaltigen regionalen Energieversorgung beigemessen wird. 

Klöckner dankte zum Schluss insbesondere dem Land Rheinland-Pfalz für einen Zuschuss von über 1 Million Euro. Seinerzeit habe Innenminister Karl-Peter Bruch zusammen mit Staatssekretär Roger Lewentz den Zuschuss bewilligt unter tatkräftiger Mithilfe von Abgeordneten Hendrik Hering. In dem Zusammenhang konnte Klöckner darauf hinweisen, dass am heutigen Eröffnungstage der jetzige Innenminister Roger Lewentz für die Stadtkernsanierung einen weiteren Zuschuss über 500.000 Euro bewilligt habe.

Rundum „ein schöner Tag“ für die VG und Stadt Hachenburg. Unter dem Applaus der Gäste ergriff Beigeordnete Gabriele Greis das Wort und dankte nochmals dem Werkausschuss für die engagierte Arbeit und überreichte den Mitgliedern einen Bademantel mit der beziehungsreichen Aufschrift „ Löwenbad Hachenburg 2009 – 2013  Ich war dabei!“.

Gut gelaunt machten sich dann die Gäste auf Entdeckungstour durch das „neue“ Löwenbad, das die Mitarbeiter der Bades und der Verwaltung mit großem Fleiß in eine attraktive Erlebnislandschaft umgewandelt hatten. Mit vielen Attraktionen, Preisen unterhaltsamer Musik und Aktionskünstlern nutzten am vergangenen Wochenende über 2.000 überaus zufriedene Gäste aus Nah und Fern das neue Hachenburger Vorzeigeobjekt.

Wenn auch Sie Lust haben, in den nächsten Tagen bei hochsommerlichen Temperaturen das Löwenbad neu zu entdecken, freut sich das Team auf Ihren Besuch!

Zuwendungen für die Stadtkernsanierung

Zuwendungen für die Stadtkernsanierung

In den vergangenen Tagen erreichte die Verwaltung die erfreuliche Mitteilung, dass das Land Rheinland-Pfalz sowie der Bund im Rahmen der Stadtkernsanierung (Sanierungsprogramm SAN) für das Haushaltsjahr 2013 der Stadt Hachenburg Fördermittel in Höhe von 180.000 € gewähren. Darüber hinaus wurden für die Jahre 2014 bis 2016 Verpflichtungsermächtigungen von insgesamt 320.000 € ausgesprochen. Dieser Zuschussbewilligung liegen zuwendungsfähige Gesamtkosten in Höhe von 750.000 € zugrunde.  Die Mittel werden für den Ausbau und die altstadtgerechte Gestaltung des Alten Marktes, der Wilhelmstraße und den Ausbau der Friedrichstraße verwendet. Des Weiteren finden die Mittel Verwendung für die Unterstützung von Modernisierungsmaßnahmen und Instandsetzungen privater Bauten im historischen Stadtkern. Seit Beginn der Stadtkernsanierung in den 80er-Jahren wurden bereits annähernd 30 private Objekte mit einer Summe von rd. 850.000 € gefördert. Damit wurden insgesamt rund 3,5 Mio. € an Investitionen in Hachenburg`s Innenstadt angestoßen.

Sollten auch Sie Interesse an der Förderung eines Objektes im historischen Stadtkern haben, steht Ihnen beim Bauamt der Verwaltung Frau Lück unter der Telefonnummer 02662/801-176 gerne zur Verfügung.

Juwelen im Westerwald

Juwelen im Westerwald
Juwelen im Westerwald

Exkursion der Thomas-Morus-Akademie, Bensberg nach Hachenburg und Marienstatt

Unter dem Titel „Juwelen im Westerwald“ führte am Samstag, den 13. Juli 2013 unter der Leitung des Stadtarchivars Dr. Jens Friedhoff eine Tagesexkursion ca. 30 Teilnehmer der Thomas-Morus-Akademie, einer katholischen Bildungseinrichtung mit Sitz in Bensberg bei Köln, in den Westerwald. Bei sommerlichen Temperaturen wandelte die Gruppe auf den „Spuren der Grafen von Sayn“. Einer Führung durch das saynische Schloss Friedewald folgte der Besuch der Zisterzienserabtei Marienstatt, wo nicht nur das barocke Gartenparterre und die Klosterkirche, sondern auch das prächtige im 18. Jahrhundert entstandene Treppenhaus in Augenschein genommen wurden. Den Höhepunkt der Tagesfahrt stellt die Besichtigung der saynischen Residenzstadt Hachenburg dar. Einer Einführung zur Geschichte der Stadt und Erläuterungen zur Stadtkernsanierung folgte eine zweistündige Führung des Stadtarchivars durch die historische Innenstadt mit Franziskanerkirche, Katharinenkirche sowie dem prächtigen Renaissancebau des Hotels zur Krone. Den Abschluss bildeten der Besuch des barocken Residenzschlosses sowie ein Spaziergang durch den Burggarten. Die Teilnehmer lobten „unisono“ die lebendige Atmosphäre der an Baudenkmäler reichen Innenstadt und die denkmalverträgliche Nutzung des vorbildlich sanierten Vogtshofs sowie der als Hochschule der Deutschen Bundesbank genutzten weitläufigen Schlossanlage. Zahlreiche Teilnehmer äußerten den Wunsch, der Exkursion einen weiteren Besuch in Hachenburg folgen zu lassen. Der Stadtarchivar sprach daraufhin eine Einladung für das bevorstehende Jubiläumsjahr aus und hofft 2014 erneut zahlreiche kunst- und  kulturgeschichtlich interessierte Gruppen in der Löwenstadt begrüßen zu dürfen.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de  

eine vom Hachenburger Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff geführte Exkursion

Städtebauförderung / Westerwaldkreis

Lewentz: 500.000 Euro für die Stadtsanierung in Hachenburg

Die Stadt Hachenburg erhält für 2013 500.000 Euro Städtebauförderungsmittel aus dem Sanierungsprogramm des Landes, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt hat. Die Stadt kann mit den Fördergeldern städtebauliche Maßnahmen im Stadtkern mitfinanzieren. „Hachenburg will die Mittel hauptsächlich für die Neuordnung von Flächen einsetzen", sagte Lewentz.
Das Sanierungsprogramm ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das klassische Förderinstrument zur Sicherung und Stärkung der örtlichen Zentren sowie zur die Steigerung der Attraktivität und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Innenstädte.
„Insgesamt hat sich das flexible Fördersystem der Städtebauförderung hervorragend bewährt“, sagte Minister Lewentz. Seit 1991 hat das Land aus neun Teilprogrammen über 1,3 Milliarden Euro (einschließlich rund 228 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen) für städtebauliche Maßnahmen bewilligt. „Besonders die Erneuerung von Innenstädten, die Aufwertung von Problemgebieten und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden wegen der hohen Investitions- und Arbeitsplatzeffekten mit den Mitteln gezielt unterstützt“, so Lewentz.
Bürgermeister Peter Klöckner dankt Innenminister Roger Lewentz für den abermaligen Zuschuss. Seit vielen Jahren profitiert die Stadt von den Zuschüssen aus der Städtebauförderung. Mit diesen Geldern ist es gelungen, Hachenburg zu einem besonders attraktiven Zentrum in der Westerwaldregion zu entwickeln. Handel und Wohnen sind in Hachenburgs Innenstadt aufs Beste vereint.

Toller Auftakt der Badesaison im Löwenbad

Über 1000 zufriedene Besucher haben das schöne Wochenendwetter genutzt, um das neu eröffnete Löwenbad auszuprobieren, das pünktlich zu den Sommerferien seine Pforten geöffnet hat.

Die offizielle Eröffnung wird am Wochenende mit einem besonderen Angebot gefeiert. Neben der Jugenddisco am Freitag wird es am Samstag und Sonntag ein buntes Programm für die ganze Familie geben. An diesen beiden „Tagen der offenen Türen“ werden sich die Besucher ausführlich über das Bad informieren können. Ein besonderes Augenmerk hat in diesem Zusammenhang die neue technische Ausstattung verdient, die das Schwimmbad mit zum größten Teil regenerativer Energie versorgt. Führungen durch die technischen Anlagen werden in zweistündigem Turnus angeboten und dauern ca. 45 Minuten. Aber auch der Spaß im Wasser soll nicht zu kurz kommen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, lediglich zur Benutzung der Spinde wird ein Pfand von 5 € pro Armband erhoben.

Beachten Sie bitte, dass an diesen beiden Tagen geänderte Öffnungszeiten gelten. Freitags öffnet das Bad von 18 – 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 – 20 Uhr. Der Frühschoppen am Sonntag beginnt um 11.00 Uhr. Wegen der notwendigen Aufbauarbeiten muss das Löwenbad am Freitag für den allgemeinen Badebetrieb leider geschlossen bleiben.

Historische Fotografien der Stadt Hachenburg gesucht

Historische Fotografien der Stadt Hachenburg gesucht
Historische Fotografien der Stadt Hachenburg gesucht

Recherchen des Stadtarchivs für die Hachenburger Informationstafeln

Die Arbeit an den Hachenburger Informationstafeln zur Erschließung herausragender Bauten des historischen Stadtkerns nimmt konkrete Formen an. Nachdem das ambitionierte Projekt am 15. Mai 2013 gemeinsam von Bürgermeister Klöckner und Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde (vgl. hierzu Inform Jg. 40, Nr. 21 vom Freitag, den 24. Mai 2013), nimmt die Arbeit nun „volle Fahrt“ auf. Dabei werden nahezu alle im Stadtarchiv vorhandenen Medien ausgeschöpft: Historisches Plan- und Kartenmaterial wird ebenso herangezogen wie die umfangreiche Literatur zur Stadtgeschichte oder ein Einwohnerverzeichnis von 1791. Um auch den aktuellen Stand der bauhistorischen Forschung von so manchem denkmalgeschützten Haus zu berücksichtigen wurde u. a. das Archiv des Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz in Mainz aufgesucht, wo der Stadtarchivar bei seinen Recherchen von Herrn Bernd Klotz, einem Mitarbeiter des Landesamtes tatkräftig unterstützt wurde.

Nun geht es um die Suche nach geeignetem historischem Bildmaterial zu den Häusern der Hachenburger Innenstadt. Ungeachtet der im Stadtarchiv befindlichen reichen Bestände an historischen Fotografien und Ansichtskarten fehlen bislang noch Aufnahmen zu einigen wenigen Gebäuden. Hier ist das Stadtarchiv auf die Unterstützung der Hachenburger Bürger angewiesen und bittet um Hilfe bei der ebenso mühevollen wie spannenden Suche nach historischen Aufnahmen. Gesucht wird Bildmaterial zu verschiedenen Häusern aus der Judengasse (insbesondere Nrn. 30 und 20/22), zum Beustschen Haus und dem gegenüberliegenden Fachwerkdoppelhaus Herrnstraße Nr. 3/5, zu dem einzigen noch erhaltenen Stadtmauerturm, dem Poppenturm hinter dem Gasthof „Zur Krone“, sowie zu Häusern aus der Wilhelm- und der Friedrichstraße.

Setzen Sie sich mit dem Stadtarchiv in Verbindung oder schauen Sie nach telefonischer Voranmeldung einfach einmal in den Räumen des Stadtarchivs in der Perlengasse 2 vorbei.

Dr. Jens Friedhoff

Stadtarchiv Hachenburg, Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg. Tel.: 02662/ 95 8338
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Sommerzeit – Badezeit – private Schwimmbecken

Sommerzeit – Badezeit – private Schwimmbecken

Das hoffentlich bald zu erwartende warme Sommerwetter lässt viele über die Anschaffung eines Schwimmbeckens für den heimischen Garten nachdenken.

Diese Becken werden dabei je nach Nutzung in unterschiedlichen Abständen entleert oder sein Inhalt zur Rasenbewässerung oder zum Gießen von Blumen, Sträuchern oder sonstiges genutzt, wobei es in den Untergrund versickert. Hiergegen ist unsererseits nichts einzuwenden, wenn es sich um unbehandeltes Brauchwasser handelt.

Nun gibt es allerdings auch aufstellbare Schwimmbecken mit einer entsprechend großen Speicherkapazität, in denen eine Behandlung des Wassers mit chemischen Stoffen (Chlormittel, Algenmittel und ähnliches) erfolgt. Hier ist äußerste Vorsicht geboten. Eine Verwertung dieses, in seinen Eigenschaften veränderten Wassers darf nicht erfolgen. Zum einen erleiden bei einer Nutzung oder Entleerung eigene und mögliche fremde nachbarschaftliche Anlagen, wie Rasen, Blumen, Gehölze usw. einen Schaden und zum anderen dringt dieses Wasser in den Untergrund und führt zu einer Verschmutzung des Grundwassers.

An dieser Stelle möchten wir besonders darauf hinweisen, dass solches chemisch behandeltes Wasser ganz eindeutig zu Schmutzwasser wird und dann nach den einschlägigen satzungsrechtlichen Bestimmungen ausschließlich in die Kanalisation einzuleiten ist (Benutzungszwang).

Wir bitten alle betroffenen Grundstückseigentümer, diese grundsätzlichen Bestimmungen zu beachten und bei der Entleerung der Schwimmbecken vom Benutzungsrecht zur Einleitung dieses Wassers in die Kanalisation Gebrauch zu machen.

Wie wäre es alternativ mit einem Besuch im NEUEN Löwenbad Hachenburg?

Ihre Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus

Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus

Die Sanierungsarbeiten am historischen Rathaus schreiten zügig voran

Zwischenzeitlich konnte der erste Bauabschnitt fertiggestellt werden und die Mittelstraße ist wieder voll befahrbar. Für die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes wurden ein Teil der Ostfassade sowie die komplette nördliche Fassade eingerüstet.

Die Stadt Hachenburg möchte sich an dieser Stelle beim Modehaus Sassenrath herzlich bedanken, da derzeit lediglich ein Teilbereich der eigenen Hoffläche durch das Einrüsten des historischen Rathauses zur Verfügung steht.

Der bauleitende Architekt Andre Kramm aus Limburg sowie das Bauamt der Verbandsgemeinde Hachenburg haben in Zusammenarbeit mit den Handwerkern den Abschluss der Maßnahme auf Ende August terminiert. Damit die Touristinformation sowie das Stadtarchiv und die Hachenburger KulturZeit weiterhin den gewohnten Service bieten können, wurde im Eingangsbereich das Gerüst mit einer Traverse ausgeführt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Angebote auch während der Bauphase rege zu nutzen.

Tagesförderstätte Hachenburg ist eine wichtige Einrichtung für Menschen mit Behinderungen

Tagesförderstätte Hachenburg ist eine wichtige Einrichtung für Menschen mit Behinderungen

Einrichtung in Hachenburg sucht noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Zusammen mit dem Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg besuchte der Westerwälder SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion die Tagesförderstätte ‚Auf dem Gleichen‘ in Hachenburg.

Nach einer Begrüßung durch Thea Orthey, 1. Vorsitzende des Vereins für Behindertenarbeit e. V., und Winfried W. Weber, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit gGmbH, bekamen die Gäste durch eine Präsentation von Kristina Berner, Leitung der Tagesförderstätten, einen Einblick in die Tätigkeiten der Tagesförderstätten. Abgerundet wurden diese Eindrücke durch die Gelegenheit, sich mit Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung zu unterhalten. In diesem Austauschgespräch wurden auch die Belange und Problematiken von Menschen mit Behinderungen im Westerwaldkreis angesprochen. Themenschwerpunkt hierbei waren z. B. die fehlenden Wohnangebote für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Zum Abschluss des Besuchs führte Bianca Klaes durch die Räumlichkeiten der Tagesförderstätte an dem Standort ‚Auf dem Gleichen‘ und erläuterte dabei zwei wichtige Förderkonzepte. Sie stellte die ‚Unterstützte Kommunikation‘ und den 'TEACCH-Ansatz‘ anhand von Beispielen aus dem Alltag vor.

„Die Tagesförderstätte mit ihren hellen und freundlichen Räumen ist eine wichtige Einrichtung für unsere Heimat“, sagte Hendrik Hering bei seinem Besuch. „Es ist schön zu sehen, dass mit den hellen und freundlichen Räumlichkeiten, ihrer guten Ausstattung und den motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für unsere Mitmenschen mit Behinderungen einen Ort geschaffen wurde, an dem sie sich wohl fühlen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert werden können“, so Hering weiter. „Ich bin gerne hergekommen, um mich über diese Einrichtung zu informieren. Gleichzeitig komme ich der Bitte des Vereins gerne nach und rufe interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, auf sich in der Tagesstätte zu melden“, so der heimische Landtagsabgeordnete abschließend.

Bürgermeister Peter Klöckner, der die Tagesstätte aus seinen Besuchen zuvor schon kannte, sagte der Gesellschaft für Behindertenarbeit jede notwendige Unterstützung von Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg zu und versprach, jederzeit als Ansprechpartner für die Gesellschaft zur Verfügung zu stehen.

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2013

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2013 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Die Voraussetzungen für die Förderung entnehmen Sie bitte hier.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung wird nicht begründet.

Wir möchten die möglichen Antragsteller bitten, Anträge und die beschriebenen erforderlichen Antragsunterlagen zur Gewährung von Zuwendungsbeträgen bis

spätestens 1. August 2013

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg vorzulegen; hierbei handelt es sich um das Gültigkeitsdatum einer Ausschlussfrist. Später eingehende Antragsunterlagen werden für eine Bezuschussung nicht berücksichtigt.

Rückfragen zu dieser Angelegenheit können Sie an Frau Emmerich, Tel. 02662/801-150 oder Frau Klöckner, Tel. 02662/801-151 richten. 

Jede Menge neues Lesefutter und mehr für Lesesommerteilnehmer in der Stadtbücherei

Jede Menge neues Lesefutter und mehr für Lesesommerteilnehmer in der Stadtbücherei
Jede Menge neues Lesefutter und mehr für Lesesommerteilnehmer in der Stadtbücherei

In der Stadtbücherei Hachenburg fiel am vergangenen Montag, dem 24. Juni der Startschuss zum diesjährigen Lesesommer Rheinland-Pfalz. Rund 50 Kinder und Jugendliche meldeten sich allein an diesem Nachmittag in der Bücherei zur Teilnahme an der Sommer-Leseaktion an. Bereits 70 Kinder hatten sich schon in den vorangegangenen Tagen ihren Clubausweis abgeholt, so dass bis zum Ende des Starttages insgesamt 120 Kinder angemeldet waren.

Großer Andrang herrschte am Starttag in der Bücherei. Viele Kinder wollten möglichst schnell ihr erstes Lesesommerbuch ausleihen, andere nahmen an der angebotenen Otfried-Preußler Rallye teil.
Das Büchereiteam hatte sich allerhand Rätsel und ein Spiel, bei dem es um Schnelligkeit ging, ausgedacht. Alles drehte sich dabei natürlich um den bekannten, in diesem Jahr verstorbenen Kinderbuchautor Otfried-Preußler. Bei der Rallye lernten die Kinder spielerisch auch die nicht so bekannten Werke des Autors kennen. Als Hilfestellung, um die verschiedenen Aufgaben zu lösen, lagen die in der Bücherei verfügbaren Otfried-Preußler-Bücher bereit. Die rund 40 Rallye-Teilnehmer  erhielten kleine Belohnungen für die richtige Lösung der Aufgaben.

Allen Teilnehmern des Lesesommers winkt am Ende der Aktion eine Eintrittskarte für das Abschlussfest mit dem Gute-Laune-Lieder Mitmachtheater von Lila Lindwurm am 06. September in der Hachenburger Stadthalle. Eine Tombola und die Urkundenverleihung stehen dabei ebenfalls auf dem Programm.
Auch jetzt kann man sich in der Stadtbücherei noch zur Teilnahme am Lesesommer Rheinland-Pfalz anmelden, mitmachen und gewinnen. Wer sich anmeldet, erhält einen LESESOMMER-Clubausweis, der zum Ausleihen der LESESOMMER-Bücher berechtigt. Für jedes gelesene Buch füllen die Clubmitglieder eine Bewertungskarte aus und beantworten bei Rückgabe des Buches in einem kurzen Gespräch Fragen zum Buch. Auf dem Clubausweis werden die tatsächlich gelesenen Titel bestätigt, mindestens drei sind erforderlich. Neben der Tombola beim Abschlussfest der Stadtbücherei gibt es eine landesweite Verlosung mit attraktiven Preisen. Zusätzlich zur Urkunde vermerken viele Schulen die Teilnahme am Lesesommer im nächsten Halbjahreszeugnis.

Mutwillige Zerstörung eines Baumes am Parkplatz des Vogtshofes in Hachenburg

Mutwillige Zerstörung eines Baumes am Parkplatz des Vogtshofes in Hachenburg

Unbekannte haben bei einer der neu angepflanzten Säulenhainbuchen am Parkplatz des Vogtshofes vorsätzlich Salz im Pflanz- und Wurzelbereich des Baumes eingebracht. Infolge dieser Handlung ist der Baum nunmehr zerstört und musste mit einem erheblichen Kostenaufwand ersetzt werden. Der Tatzeitpunkt war im März / April diesen Jahres.
Diese mutwillige Zerstörung wurde bereits zur Anzeige gebracht.

Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, setzt die Stadt Hachenburg eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus.
Entsprechende Hinweise werden von der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg sowie der Polizeiinspektion Hachenburg entgegen genommen.

Umbau der B 413/ K 13 bei Hachenburg abgeschlossen

Die Umbauarbeiten am Einmündungsbereich B 413/ K 13 bei Hachenburg sind abgeschlossen.
Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) und Bürgermeister Peter Klöckner erklärten hierzu, dass der Umbau der B 413/ K 13 dringend erforderlich war, um den heutigen Anforderungen einer leistungsfähigen und verkehrssicheren Einmündung gerecht zu werden. Mit der notwendigen grundhaften Erneuerung der B 413 wurden auch eine neue Linksabbiegespur auf der B 413 zur K 13 Richtung Hattert hergestellt und die Kreisstraße auf rund 70 Meter angepasst. Gleichzeitig wurde die Bundesstraße auf einer Länge von rund 650 Meter in ihrer Lage und Höhe so optimiert, dass eine deutliche Verbesserung der Sichtverhältnisse erreicht wurde. „Die gefährliche Kuppe im Bereich der Einmündung ist deutlich verringert worden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Fußgänger wurden neue Gehwege und Bushaltestellen an der B 413 angelegt“, erläuterte der Minister.
Im Zuge der Baumaßnahme hatten die Verbandsgemeindewerke Hachenburg auch umfangreiche Kanal- und Wasserleitungsarbeiten ausgeführt. Zudem sind sämtliche Versorgungsleitungen erneuert oder verlegt worden.
Die Kosten für den Umbau der Einmündung belaufen sich auf rund eine Million Euro, wobei der Bund als Baulastträger rund 700.000 Euro investierte. Die Verbandsgemeindewerke haben rund 300.000 Euro bereitgestellt.
Die Gesamtmaßnahme trage wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung der Infrastruktur vor den Toren der Stadt Hachenburg bei, so der Minister.

Bürgermeister Peter Klöckner dankte dem Land und insbesondere Minister Roger Lewentz sowie dem Landtagsabgeordneten Hendrik Hering für die Unterstützung. Dabei wies er darauf hin, dass die Realisierung der Baumaßnahme durch das Land der Stadt Hachenburg 100.000 € eingespart habe, da so der Bau eines ursprünglich angedachten Kreisels nicht mehr notwendig gewesen sei.

Alle Beteiligten wünschen den Verkehrsteilnehmern eine gute und sichere Fahrt.

Ehrenamtler trafen sich auf Schloss Hachenburg

Ehrenamtler trafen sich auf Schloss Hachenburg

Bürgermeister zeichnet Arbeitskreis für Integration und Asyl aus

Hachenburg

Zum Hachenburger Ehrenamtsempfang trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Peter Klöckner wieder mehr als 200 ehrenamtlich Tätige, um gemeinsam zu feiern. Dem Kreis der Teilnehmer gehören Vereinsvertreter, Mitglieder von Kirchengemeinden, Einzelpersonen und natürlich auch die Mitglieder des Hachenburger Stadtrates an.
Nach der obligatorischen Begrüßung durch den Bürgermeister und dem Dank für das ehrenamtliche Wirken in der Stadt informierte der Hausherr, Prof. Dr. Erich Keller, über die Situation der Hochschule in Hachenburg, die zzt. nahezu aus “allen Nähten“ platze. Schüler der Bundesbank, aber auch Studenten aus vielen Ländern der Welt, insbesondere auch aus Asien, erfahren in Hachenburg wichtige Grundlagen für die Arbeit in ihren Nationalbanken.
Er berichtete auch, dass die Studenten das Leben in Hachenburg wegen der großen Gastfreundschaft und dem tollen Angebot in der Stadt genießen und die Leistungen hervorragend seien. Studenten aus Hachenburg seien in der Bank ein Markenbegriff.

Nach eindrucksvollen und fröhlichen Liedbeiträgen durch die Chorgemeinschaft Hachenburg-Nister zeichnete Bürgermeister Peter Klöckner den Arbeitskreis für Integration und Asyl der ev. Kirchengemeinde Altstadt unter der Leitung von Dekan Martin Fries für das außergewöhnliche Schaffen aus.
Peter Klöckner machte deutlich, dass das Schicksal vieler Menschen in den Abendnachrichten oft nur virtuell wahrgenommen werde und die Betroffenheit nicht nachhaltig sei. Umso mehr sei es notwendig, Asylsuchenden hier eine Hilfestellung zu geben und die Arme für die neue Heimat im Westerwald zu öffnen.
Dekan Fries skizzierte die Schwierigkeiten der Menschen auf, für die es nicht einfach sei, sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Die Hilfe bei der Suche nach einer angemessenen Wohnung, die Lösung von Mobilitätsproblemen oder auch Behördengänge und juristische Beistandsschaften sind Aufgaben des Arbeitskreises.
Integrationsvoraussetzung Nummer 1 sei allerdings das Erlernen der deutschen Sprache. Hier arbeitet der Arbeitskreis seit nunmehr über 10 Jahren erfolgreich, worüber weitere Mitglieder wie Christine Sobbeck und Margaret Haas dann eindrucksvoll berichteten.
Dekan Fries dankte Bürgermeister Peter Klöckner für die Auszeichnung und die langjährigen finanziellen Unterstützungen und wünschte sich bei manchen Behörden mehr Menschlichkeit und Würde für die Asylsuchenden.
Mit beschwingten Weisen und überaus gekonnt konzertierten dann die Altstädter Dorfmusikanten zum Mittagessen auf.
Ein besonderer Dank galt daher auch der Küche und dem Service und insbesondere auch Norbert Mühlenhöver, der wieder einmal das Fest bestens organisiert hatte.

Unterstützung für den „Verein für Naturschutz und Dorferneuerung“, Merkelbach

Unterstützung für den „Verein für Naturschutz und Dorferneuerung“, Merkelbach

Seit dem Jahr 1991 erhält der Verein für Naturschutz und Dorferneuerung, Merkelbach, regelmäßig Gelder aus dem Naturschutzfonds der Verbandsgemeinde Hachenburg.
Auch in diesem Jahr konnte Bürgermeister Peter Klöckner dem  Verein eine Spende in Höhe von 250 € zukommen lassen. Das Geld wird vor allem für die Pflege von Streuobstbeständen und den dazu gehörigen Wiesenflächen eingesetzt. Mit dem Erhalt, der Pflege und Weiterentwicklung des Biotoptypen „Streuobstwiese“ leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für einen gesunden Naturhaushalt und eine stellt eine Bereicherung für das Ortsbild her. Die Verbandsgemeinde unterstützt die Anlage von Streuobstwiesen von Beginn an, so dass dem Verein für Naturschutz und Dorferneuerung bisher über 5.000 € zugutegekommen sind.

Forstamt und Forstliches Bildungszentrum sind Vorzeigeeinrichtungen

Hendrik Hering und Peter Klöckner besuchen Einrichtung der Landesforsten in Hachenburg

Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Stadt und VG Hachenburg, Peter Klöckner, besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering in seiner Heimatstadt Hachenburg das Forstamt Hachenburg und Forstliche Bildungszentrum des Landes Rheinland-Pfalz. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Einrichtung, Harald Hericks, stellte dieser die wesentlichen Aufgaben des Hauses vor. "Kommunen, private Waldbesitzer und Landesforsten bewirtschaften im Forstamtsbezirk Hachenburg insgesamt 13.500 Hektar Wald. Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesforsten und kommunaler Forstbetriebe (z. B. Ausbildung zum/zur Forstwirt/in, Fortbildung der Beamten/innen und Angestellten) bilden einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit hier vor Ort“, erklärte der Leiter des Forstamts und des Bildungszentrums Hericks. „Aber, was viele nicht wissen, auch die zentrale Organisation und pädagogische Begleitung des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) liegt für Rheinland-Pfalz in unseren Händen“, so Hericks weiter.

Genauer noch, die Zentralstelle des FÖJ-Rings wird von Christine Hesse geleitet, die Hering und Klöckner einen Überblick über das Angebot der ökologischen Freiwilligendienste gab. Im Kern können Interessierte aus drei Angeboten, dem „Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ)“, dem „Bundesfreiwilligendienst (BFD)“ im Fachbereich Ökologie in Rheinland-Pfalz und dem „Deutsch-Französischen Ökologischen Freiwilligendienst“ wählen. „Es stehen den Interessierten unzählige Angebote landesweit in den verschiedensten Betrieben und Einrichtungen zur Verfügung, aus denen man sich auf sein Projekt bewerben kann“, berichtete Frau Hesse aus der Arbeit der Zentralstelle in Hachenburg.
 
"Das Forstamt Hachenburg ist das Kompetenzzentrum der nachhaltigen Bildungsarbeit in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt steht die moderne naturnahe Forstwirtschaft, die Landesforsten in Rheinland-Pfalz erfolgreich etabliert hat und stetig weiterentwickelt", sagte Hendrik Hering anlässlich seines Besuchs. „Ich bin froh, dass ich diese Einrichtung seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen seit meiner Zeit als Stadtbürgermeister begleiten und die gute Entwicklung ein Stück weit in Mainz mitgestalten konnte“, so Hering weiter. Durch die naturnahe Bewirtschaftung in den vergangenen Jahrzehnten wechselt sich hier Laubmischwald mit offener Wiesen- und Gewässerlandschaft ab. Hier wird sichtbar, was der rheinland-pfälzische Ansatz einer multifunktionalen Forstwirtschaft bedeutet: Neben der Nutzung des Waldes zu wirtschaftlichen und touristischen Zwecken hat man auch die Schutzfunktion des Waldes im Blick. Bürgermeister Peter Klöckner ergänzte, dass dies auch für das Engagement der Forstleute für die Energiewende, die damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, gelte. Bereits 18 Windkraftanlagen wurden im Wald des Forstamtsbereichs Hachenburg errichtet. Beispielhaft hob Klöckner die Walderlebnisveranstaltungen für Kinder und Jugendliche hervor.
 
Hering und Klöckner sagten beide zu, immer für die Belange des Forstamts Hachenburg ansprechbar zu sein und die Werbetrommel für das Freiwillige Ökologische Jahr zu rühren. Darüber hinaus bot Klöckner auch für die Zukunft eine enge partnerschaftliche Kooperation der Landeseinrichtung mit der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg an. Bei der Verabschiedung dankte Harald Hericks den beiden Politikern für ihre Unterstützung und betonte, dass die Landesforsten sich in Hachenburg gut aufgehoben fühlen und sich auf die Unterstützung durch Hendrik Hering und Peter Klöckner immer verlassen konnten und können.

Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 18.06.2013

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis gab zunächst bekannt, dass das Löwenbad Hachenburg nach der Generalsanierung am 13.07.2013 mit einem Wochenende der offenen Türen öffnen werde. Am 12.07.2013 findet anlässlich der Wiedereröffnung abends eine Disco statt. Weiterhin teilte die Vorsitzende den Sachstand zu zwei Straßenbauprojekten mit. Zum einen werde der Ausbau der B 413 (Ortsausgang Hachenburg, Kreuzung Richtung Hattert) in der Kalenderwoche 25/2013 abgeschlossen, womit auch die mit den Ausbauarbeiten verbundenen Verkehrsbeschränkungen der Vergangenheit angehörten. Zum anderen teilte Frau Greis mit, dass mit dem dreispurigen Ausbau der B 414 im Bereich Nister (Kirburg Richtung Altenkirchen) mittelfristig begonnen werde.

Widerspruch gegen Genehmigung von Windenergieanlagen in der „Kuhheck“

Zudem informierte Gabriele Greis den Rat darüber, dass der Landkreis Neuwied die Genehmigung zur Errichtung von vier Windenergieanlagen in der „Kuhheck“ erteilt habe. Mit den betroffenen Kommunen, Naturschutzverbänden und der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck“ habe man diesbezüglich Gespräche geführt. Im Ergebnis sei festzuhalten, dass die Naturschutzverbände gegen die Genehmigung klagen werden. Die Verbandsgemeinde Hachenburg selbst habe ebenfalls Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt.

Feuerwehrhaus in Alpenrod wird gebaut

Ebenfalls teilt Frau Greis mit, dass der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 04.06.2013 Aufträge in einer Größenordnung von über 200.000 € für den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Alpenrod vergeben habe. Mit der Auftragsvergabe können nun die ersten Bauabschnitte in Angriff genommen werden.

Bruchsteinbrücke in Marienstatt wird untersucht

Weiter gab Beigeordnete Greis bekannt, dass die Verwaltung den Auftrag für die Objekt- und Tragwerksplanung für die Bruchsteinbrücke Marienstatt vergeben habe. Erfreulich - so Greis - sei, dass das Land Rheinland-Pfalz die Kosten der Planungsleistungen zu 100 % übernehme.

Verbandsgemeinde erhält Zuschuss vom Land für die Erweiterung des Jugendzentrums

Auch über Zuschüsse in fünfstelliger Größenordnung kann sich die Verbandsgemeinde freuen. So bewilligte das Land Rheinland-Pfalz der Verbandsgemeinde Hachenburg für den Umbau und die Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg einen Zuschuss von 60.000 €.

Ortsgemeinden entwickeln sich

Nach den Bekanntgaben befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Änderung des Teils C des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde das Gremium über die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange unterrichtet. Im Zuge dessen wurden die damit einhergehenden Abwägungsvorschläge, in denen die vorgebrachten Anregungen berücksichtigt wurden, eingehend besprochen. Der Beschlussempfehlung vorangegangen war die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Ende 2011. Parallel dazu erfolgte die Beteiligung der betroffenen Ortsgemeinden. Im Anschluss an die Öffentlichkeitsbeteiligung und die Beteiligung der Ortsgemeinden erfolgten die interkommunale Abstimmung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Ebenso wurde noch die landesplanerische Stellungnahme eingeholt. Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird den Ortsgemeinden weiteres Entwicklungspotenzial eingeräumt. So werden beispielweise in einigen Ortsgemeinden wie Mörsbach oder Nister neue Flächen für eine Wohnbebauung ausgewiesen; in Luckenbach und Streithausen wiederum neue Flächen für Gewerbeansiedlungen. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung wurde jedoch die Ausweisung von Gewerbegebietsflächen in Höchstenbach zurückgenommen, da die Kosten für eine Erschließung des Gebiets nicht wirtschaftlich sind, da bisher lediglich eine Firma Interesse an einer Ansiedlung in einem möglichen Gewerbegebiet bekundete. Ebenfalls wurde die Ausweisung einer Gewerbefläche in Giesenhausen zurückgenommen.

Beigeordnete Greis sowie Redner aus den Reihen des Verbandsgemeinderates sprachen im Zusammenhang mit der Änderung des Flächennutzungsplanes von einer maßvollen Änderung, die eine weitere positive Entwicklung in der Verbandsgemeinde ermögliche.

Mit einer Änderung (Gewerbegebietsausweisung in Höchstenbach wurde zurückgenommen) zur Empfehlung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses entschied das Gremium schließlich einstimmig über die Abwägungsvorschläge und beauftragte die Verwaltung, die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfs durchzuführen sowie die Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.

Im folgenden Tagesordnungspunkt beriet der Rat über einen Antrag der CDU-Fraktion. Danach sollte anhand einer Umfrage ermittelt werden, inwiefern ein Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten während der Ferien von Eltern von Kindern im Grundschulalter vorhanden ist. Im Rahmen der Aussprache machten Redner der Fraktionen im Verbandsgemeinderat sowie Beigeordnete Greis deutlich, dass ein durch die Umfrage ggf. ermittelter Betreuungsbedarf nach Möglichkeit dezentral gedeckt werden solle. Hintergrund sei zum einen, dass ein Betreuungsangebot auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten werden könne und zum anderen, dass dies auch eine kostengünstigere Variante darstelle. Einig war man sich im Verbandsgemeinderat auch, dass die Verbandsgemeinde bereits jetzt eine Vielzahl an Betreuungsmöglichkeiten biete, die es Eltern ermögliche, Familie und Beruf besser miteinander in Einklang zu bringen. Genannt wurden hier der Kinderhort der Verbandsgemeinde und auch die vielfältigen Angebote des Jugendzentrums Hachenburg. So wurde im Anschluss an die Debatte der Antrag einstimmig an den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss sowie den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen. Die Ausschüsse werden sich nun mit der näheren Ausgestaltung einer Umfrage und mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen befassen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden Personalangelegenheiten beraten.

Hachenburger Kinderhaus: Wo sind unsere Fische?

Tiefe Betroffenheit herrscht bei den Mädchen und Jungen im Hachenburger Kinderhaus. Unbekannte Diebe haben aus dem Teich auf dem Außengelände der Einrichtung vier Fische gestohlen. Zwei am 08./09. Juni und zwei am 15./16 Juni. Sogar das Wasser wurde aus dem Teich geschöpft. Darüber sind alle sehr traurig und empört. Falls es Hinweise über den Verbleib unserer Tiere aus der Bevölkerung gibt, freuen wir uns sehr. Unsere Telefonnummer lautet 02662/50607. Vielen Dank!

Veröffentlichungen im Veranstaltungskalender der Tourist-Information

Wie jedes Jahr bietet die Tourist-Information Hachenburg den Vereinen, Kirchengemeinden, freien Gruppen und Betrieben der Verbandsgemeinde Hachenburg auch für 2013 wieder die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen in dem Veranstaltungskalender, der am Anfang jeden Monats im inform erscheint, eintragen zu lassen. Bei Interesse an einer Veröffentlichung geben Sie bitte schon jetzt Ihre Veranstaltungen (Datum, Uhrzeit, Veranstaltungstitel und kurze Beschreibung, Veranstaltungsort, Veranstalter sowie Info-Telefonnummer und ggfs. Ansprechpartner) an die Tourist-Information Hachenburg weiter.

Bei kurzfristiger Planung bitten wir um Mitteilung des Veranstaltungstermins mindestens 6 Wochen vor der Durchführung, um die Veröffentlichung zu ermöglichen.
Weitere Fragen zu dieser Angelegenheit beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information gerne unter:

Tel.: 02662 – 958339
Fax: 02662 - 958357
Email: touristeninformation@hachenburg.de

Danke an mehr als 300 Testschwimmer

Danke an mehr als 300 Testschwimmer
Danke an mehr als 300 Testschwimmer
Danke an mehr als 300 Testschwimmer

Am Freitag, den 15. und Samstag, den 16 Juni 2013 konnten nach der Sanierungsphase erstmals wieder Badegäste in die Becken des Löwenbades Hachenburg springen. Allerdings war dies noch nicht der Startschuss für den öffentlichen Badbetrieb, vielmehr handelte es sich um ein Testschwimmen.

Die neue Badewasser- und Gebäudetechnik wurde erstmals einem „Stresstest“ unterzogen. Die Testschwimmer waren durchweg glücklich mit ihrem „neuen/alten“ Bad und sparten nicht mit Lob. Darüber hinaus gaben sie noch wertvolle Tipps, Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Der „Hausaufgabenzettel“ aus diesem Testbetrieb wird nun abgearbeitet, damit dann alles reibungslos zur Wiedereröffnung funktioniert.

Den Termin des nächsten Testschwimmens geben wir rechtszeitig vorher bekannt.

Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der Sitzung des Stadtrates am 10. Juni gab der Vorsitzende, Stadtbürgermeister Klöckner, bekannt, dass

  • das Löwenbad am Samstag, den 13. Juli 2013, offiziell wieder eröffne.
  • die Neuplanungen zur Sanierung der Fußgängerzone laufen würden. Im Herbst diesen Jahres sollen, wie vom Stadtrat beschlossen, auch weitreichende Ingenieurleistungen vergeben werden. Die Sanierungsarbeiten selbst sollen voraussichtlich im Herbst 2014 beginnen.
  • der Straßenausbau B 413 im Bereich des künftigen Gewerbegebietes vor dem Abschluss stehe.
  • der diesjährige Ehrenamtsempfang auf Schloss Hachenburg am 23.06. stattfinde.

Für die Wahl von Schöffen für die Wahlperiode 2014 bis 2018 wurden einstimmig Wilfried Breuer, Wolfram Ludwig, Rudolf Schneider sowie Rudolf Zurek vorgeschlagen.

Da das Umlegungsverfahren für das Gewerbegebiet B 413 im Ortsteil Altstadt unmittelbar vor dem Abschluss steht, wurden Straßenbezeichnungen für die Erschließungsstraßen vergeben. Ausgehend von den historischen Flurbezeichnungen wurde für die Haupterschließungsstraße der Name "Auf den Trieschern" sowie für einen Stichweg der Name "Lehmkaute" vergeben.

Bestattungswald kommt

Nach intensiven Vorbereitungen beschloss der Stadtrat einstimmig die Errichtung eines Bestattungswaldes in Hachenburg. Bei dieser Form der Bestattung wird die Urne mit der Asche eines Verstorbenen im Wurzelbereich eines Baumes oder an einem Findling beigesetzt. Es wird also die Möglichkeit einer würdevollen Bestattung an einem Platz in der Natur, an dem sich die Menschen schon zu Lebzeiten wohlgefühlt haben, angeboten. Der Charakter des Waldes bleibt hierbei erhalten. Wenig deutet in der Örtlichkeit auf das Vorhandensein einer Bestattungsfläche hin.

Als eine der ersten Gemeinden im Westerwaldkreis ermöglicht die Stadt dann Beisetzungen in einem Bestattungswald.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der potenziellen Standorte wurde eine Fläche in der Nähe der Langen Schneise ausgesucht. Ab 2014 können dort voraussichtlich Bestattungen vorgenommen werden.

Ebenfalls einstimmig wurde die Neufassung der Satzung über die Erhebung von Marktgebühren beschlossen. Hierdurch werden die Marktgebühren geringfügig angehoben. Die Mehreinnahmen werden dazu verwandt, dass ab dem Katharinenmarkt 2013 an vier geeigneten Standorten im Marktgelände Toilettenwagen aufgestellt werden.

Die Satzung über die Sondernutzung an öffentlichen Straßen im Stadtgebiet wurde dergestalt geändert, dass die seit dem Jahre 2000 nicht mehr angepassten Gebühren von jährlich 6,00 € je qm Stellfläche auf 12,00 € angehoben werden.

Kunstausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung

Kunstausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung

Im Jahr 1995 begann Genivan Brasil, der in Brasilien geboren ist und lebt, seine Karriere in der Welt der bildenden Kunst. Seitdem entstehen seine Ideen im Zusammenhang mit der Realität des Nordosten Brasiliens, insbesondere zu Themen der Umwelt und Populärkultur.

Wer die Bilder des Brasilianers erwirbt, unterstützt damit das Sozialprojekt „Verde Vida“ (http://www.projetoverdevida.com.br) und die deutsche Organisation Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungszusammenarbeit (http://www.pater-beda.de)

Der Künstler verkauft seine Kunst mittlerweile in die ganze Welt. Bemerkenwert ist, dass nicht nur Genivan Brasil davon profitiert, sondern auch das Sozialprojekt „Verde Vida“ welches sich um die Bildung der ländlichen Bevölkerung im brasilianischen Nordosten kümmert. Durch seine Kunst möchte er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Umwelt- und Sozialprobleme wie den Biodiversitätsverlust, die Dürreperioden und die Probleme der indigenen Ureinwohner in Brasilien zu erregen.

Die Bilder können käuflich erworben werden. Die Ausstellung ist noch bis zum
27. Juni 2013 im Foyer der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Neue stellvertretende Wehrführung für die Löschgruppe Steinebach/Schmidthahn

Nachdem der bisherige stellvertretende Wehrführer Volker Hild sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, wählten die Aktiven der Löschgruppe  Steinebach/Schmidthahn am 20.04.2013 Karl-Heinz Wolf zum neuen stellvertretenden Wehrführer.
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis dankte Volker Hild für seinen geleisteten Dienst und bestellte den neuen stellvertretenden Wehrführer kommissarisch bis zum Abschluss der erforderlichen Ausbildung. Sie bot ihm ebenso wie der stellvertretende Wehrleiter Frank Sieker die Unterstützung der Verbandsgemeinde bei der Erfüllung der künftigen Aufgaben an.

Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss tagten am 04.06.2013

Am 04.06.2013 trafen sich sowohl der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss als auch der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Ortsgemeinden entwickeln sich

In der zunächst stattfindenden Sitzung des Bauausschusses lag der Schwerpunkt auf der Beschlussfassung zur Änderung des Teils C des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg. Konkret wurde das Gremium über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange unterrichtet. Im Zuge dessen wurden die damit eingehergehenden Abwägungsvorschläge, in denen die vorgebrachten Anregungen berücksichtigt wurden, eingehend besprochen. Einstimmig wurde dem Verbandsgemeinderat, dessen Sitzung am 18.06.2013 stattfindet, empfohlen, mit kleinen Abweichungen über die vorgebrachten Anregungen entsprechend der Abwägungsvorschläge zu entscheiden und die Verwaltung zu beauftragen das weitere Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes durchzuführen.

Der Beschlussempfehlung vorangegangen war die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Ende 2011. Parallel dazu erfolgte die Beteiligung der betroffenen Ortsgemeinden. Im Anschluss an die Öffentlichkeitsbeteiligung und die Beteiligung der Ortsgemeinden erfolgten die interkommunale Abstimmung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Ebenso wurde noch die landesplanerische Stellungnahme eingeholt. Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird den Ortsgemeinden weiteres Entwicklungspotenzial eingeräumt. So werden beispielweise in einigen Ortsgemeinden wie Mörsbach oder Nister neue Flächen für Wohnbebauung ausgewiesen. In Luckenbach und Streithausen wiederum neue Flächen für Gewerbeansiedlungen.

Löwenbad wird geöffnet

In der folgenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gab Bürgermeister Klöckner zunächst bekannt, dass das Löwenbad Hachenburg nach langer Bauzeit am 13.07.2013 öffnen werde. Weiterhin teilte der Vorsitzende den Sachstand zu zwei Straßenbauprojekten mit. Zum einen soll der Ausbau der B 413 (Ortsausgang Hachenburg, Kreuzung Richtung Hattert) nunmehr zügig abgewickelt werden, damit die mit den Ausbauarbeiten verbundenen Verkehrsbeschränkungen der Vergangenheit angehören. Zum anderen teilte der Bürgermeister mit, dass mit dem dreispurigen Ausbau der B 414 im Bereich Nister (Kirburg Richtung Altenkirchen) mittelfristig begonnen werde.

Verbandsgemeinde erhält Zuschuss vom Land für die Erweiterung des Jugendzentrums

Auch über Zuschüsse in fünfstelliger Größenordnung kann sich die Verbandsgemeinde freuen. So bewilligte das Land Rheinland-Pfalz der Verbandsgemeinde Hachenburg für den Umbau und die Erweiterung des Jugendzentrums Hachenburg einen Zuschuss von 60.000 €. Der Westerwaldkreis wiederrum gewährte der Verbandsgemeinde Hachenburg einen Zuschuss von 2.014,80 € zur Förderung der offenen Jugendarbeit.

Bruchsteinbrücke in Marienstatt wird untersucht

Weiter gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass die Verwaltung den Auftrag für die Objekt- und Tragwerksplanung für die Bruchsteinbrücke Marienstatt vergeben habe. Erfreulich - so Klöckner - sei, dass das Land Rheinland-Pfalz die Kosten der Planungsleistungen zu 100 % übernehme.

Widerspruch gegen Genehmigung von Windenergieanlagen in der „Kuhheck“

Zudem informierte Bürgermeister Klöckner den Ausschuss, dass der Landkreis Neuwied die Genehmigung zur Errichtung von vier Windenergieanlagen in der „Kuhheck“ erteilt habe. Mit den betroffenen Kommunen, Naturschutzverbänden und der Bürgerinitiative „Rettet die Kuhheck“ habe man diesbezüglich Gespräche geführt. Im Ergebnis sei festzuhalten, dass die Naturschutzverbände gegen die Genehmigung klagen wollten. Die Verbandsgemeinde Hachenburg selbst werde Widerspruch gegen die Genehmigung einlegen. Ebenfalls teilte Klöckner mit, dass die Ergebnisse des Zensus 2011 für den Bereich der Verbandsgemeinde vorlägen. Festzuhalten sei, dass die Abweichung der ermittelten Daten mit 0,9 % sehr niedrig ausfiele.

Vereine erhalten Zuschüsse

In den anschließenden zwei Tagesordnungspunkten stimmte der Ausschuss jeweils einstimmig für die Gewährung von Zuwendungsbeträgen an heimische Musik- und Sportvereine. Diese wurden mit Beträgen in Höhe von insgesamt rund 3.000 € bedacht.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden zunächst Personalangelegenheiten beraten.

Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alpenrod beginnt

Anschließend beschloss der Ausschuss einstimmig die Vergabe von Aufträgen für Bauleistungen zum Neubau des Feuerwehrhauses in Alpenrod. Insgesamt haben die Aufträge (fünf Gewerke) einen Wert von rund 210.000 €. Der Beschluss erging einstimmig. Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt wurde der Auftrag zur Verteilererneuerung der Heizungsanlage im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Durch die Modernisierung der in den 70er Jahren installierten Anlage wird das Verwaltungsgebäude weiter energetisch saniert, wodurch größere Einsparungen an Heizkosten realisiert werden können. Der Auftrag für die Modernisierung erging ebenfalls einstimmig. Einstimmig wurde im letzten Tagesordnungspunkt auch der Auftrag zur Lieferung eines neuen Friedhofsbaggers für den Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Die Neuanschaffung wurde notwendig, da das bisherige Gerät in die Jahre gekommen und damit sehr anfällig für Schäden ist, die schon bisher hohe Reparaturkosten zur Folge hatten.

10 Jahre Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen

10 Jahre Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen
10 Jahre Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen

Die Feuerwehr Kroppach-Giesenhausen feierte am 30. Mai 2013 mit einem Fest am Feuerwehrhaus ihr 10-jähriges Jubiläum. Ortsbeigeordneter und stellvertretender Wehrführer Claus Ortlieb zeigte in seinem Rückblick die Gründe auf, die seinerzeit zum Zusammenschluss der Löschgruppen Giesenhausen und Kroppach geführt hatten und hob die positive Entwicklung der neu gebildeten Einheit hervor.
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der bisherige Wehrführer Reimund Alhäuser, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Wehrführer aufgeben musste. Beigeordnete Gabriele Greis würdigte seinen Einsatz als Wehrführer der Löschgruppe Giesenhausen (1998 - 2003) und der neu gegründeten Einheit Kroppach-Giesenhausen (seit 2003). Sie hob hervor, dass Reimund Alhäuser es in vorbildlicher Weise geschafft hat, die beiden ehemals selbstständigen Teileinheiten zu vereinen und zu einer Stütze der Verbandsgemeindefeuerwehr zu entwickeln. Durch seine Initiative konnte für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen ein wasserführendes Fahrzeuge (MLF) beschafft und damit die Einsatzkraft wesentlich verbessert werden. Für diese besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen konnte ihm Gabriele Greis das vom Innenminister verliehene Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande aushändigen.
Zum neuen Wehrführer der Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen wurde nach einstimmiger Wahl durch seine Feuerwehrkameraden Jörg Saynisch (Bildmitte) bestellt. Als neue aktive Mitglieder verstärken in Zukunft Lars Weyer und Vanessa Höhn die Feuerwehr.

Errichtung von 4 Windenergieanlagen in der Gemarkung Marienhausen ist rechtswidrig

Kommunen und Naturschutzverbände legen Rechtsmittel ein

Mit Genehmigungsbescheid vom 29.04.2013 hat die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Immissionsschutzbehörde die Errichtung von 4 Windenergieanlagen mit knapp 200 m Gesamthöhe in der Gemarkung Marienhausen („Kuhheck“) genehmigt.

Die Errichtung und der Betrieb von WEA in der „Kuhheck“ sind u. E. unvereinbar mit dem gesetzlichen Schutz von Rotmilan und Schwarzstorch und daher rechtswidrig. Sowohl der Bund für Umwelt und Naturschutz Rheinland-Pfalz (BUND) für die Naturschutzverbände als auch die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters für die Kommunen haben daher gegen den Genehmigungsbescheid der Kreisverwaltung Neuwied Rechtsmittel eingelegt (Widerspruch beim Kreisrechtsausschuss).

Im Genehmigungsverfahren hat die Obere Naturschutzbehörde mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass ein erhöhtes Tötungsrisiko für Rotmilan und Schwarzstorch besteht. Die Genehmigung wurde deswegen im März 2012 versagt. Als die Firma EAP EnBW ALTUS Projektentwicklungsgesellschaft mbH der Versagung widersprach, stellte auch der Kreisrechtsausschuss das Vorliegen der naturschutzrechtlichen Verbotstatbestände nach § 44 BNatschG nicht in Frage. Er war jedoch der Meinung, von diesen Verbotstatbeständen müsse eine Befreiung erfolgen, weil die Versagung für den Betroffenen "im Rahmen einer Abwägung mit dem öffentlichen Interesse" an der Windenergienutzung unzumutbar sei.

Der Kreisrechtssausschuss sah sich jedoch trotz dieser Einschätzung nicht in der Lage, den Kreis zu verpflichten, die Genehmigung zu erteilen, u. a. deswegen, weil er das Vorliegen von Planungsalternativen erkannte und es deswegen für erforderlich hielt, dass vor Genehmigungserteilung diese Alternativen zum Gegenstand eines Aufstellungsverfahrens für einen Flächennutzungsplans gemacht werden.
 
Nun klagte die Projektentwicklungsgesellschaft auf Erteilung der Genehmigung. Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Koblenz forderte den Kreis auf, entsprechend dem Tenor des Widerspruchsbescheides bis zum 30.04. 2013 zu entscheiden. Nach dem Tenor aber hätte der Kreis die Genehmigung erneut versagen müssen!
 
Auch geltendes Recht hätte u.E. sowohl naturschutzfachlich als auch artenschutzrechtlich zwingend zu einer erneuten Ablehnung führen müssen. Umso überraschender erfolgte die Genehmigung des Antrags der EAP EnBW ALTUS, einem Unternehmen aus Baden-Württemberg.


„Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Kreis seine naturschutzrechtliche Einschätzung, kaum ein Jahr alt, nun komplett über den Haufen wirft. Dass der Artenschutz mit einer solchen Genehmigung nicht vereinbar ist, ist offenkundig und unstrittig“, betonte Harry Neumann, Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz.
 
„Umso erstaunlicher ist es, dass sich die Kreisverwaltung Neuwied nunmehr wieder besseren Wissens über die fachbehördliche Stellungnahme der SGD Nord hinweggesetzt und eine Genehmigung erteilt hat. Dieses Vorgehen werden wir keinesfalls akzeptierten und sowohl die betroffenen Kommunen als auch die Naturschutzverbände bei den nun folgenden rechtlichen Schritten unterstützen“, machte Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg unmissverständlich deutlich.
 
Eine Befreiung von den Verbotstatbeständen des BNatSchG ist auch für Windenergie nicht möglich (OVG Magdeburg, 19.01.2012, 2 L 124/09). Auf diese Entscheidung wurde der Kreis im Vorfeld der Genehmigung durch die Naturschutzverbände hingewiesen.

Eine Ausnahmegenehmigung kann allein deshalb nicht erteilt werden, weil es genügend Alternativen in den angrenzenden Naturräumen gibt, betonen die Naturschutzverbände.

„Die Nachbarkommunen haben mehrfach darauf hingewiesen, dass keine hinreichend inhaltliche, interkommunale Abstimmung stattgefunden habe. Die Exklave „Kuhheck“ ist von allen Seiten von den Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters (beide Westerwaldkreis) umgeben, die ihrerseits bereits windenergie-steuernde Flächennutzungspläne aufgestellt haben. Der Kreisrechtsausschuss Neuwied hat diese entgegenstehenden öffentlichen Belange im Widerspruchsbescheid vom 24.09.2012 bestätigt“, bringt Bürgermeister Klaus Müller seine Verwunderung zum Ausdruck. „Dieses ist auch mit der baurechtlichen Privilegierung der Windenergienutzung nicht mehr zu begründen.“

Die Bürgerinitiative Rettet die Kuhheck e. V. zeigt sich empört über diese gegen den Willen der Bürger und Bürgerinnen erteilte Genehmigung. „Wir sind überaus dankbar, dass wir zusammen mit den Naturschutzverbänden BUND, NABU, GNOR sowie den Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters und den Ortsgemeinden Freirachdorf, Mündersbach und Roßbach unter Ausschöpfung aller demokratischen Rechte offensichtliches Unrecht abwenden können. Nur so kann eine naturverträgliche und nachhaltige Energiewende in Rheinland-Pfalz verwirklicht werden. Wir kennen niemanden in Rheinland-Pfalz außer der Kreisverwaltung Neuwied und dem Betreiber, der Windenergieanlagen an diesem windschwachen Standort befürwortet“, erklärte die BI-Sprecherin Ilse Bracher.

„Hinzu kommt, dass nach unserer Kenntnis die Obere Naturschutzbehörde im erneuten Genehmigungsverfahren nicht beteiligt wurde, was aber  zwingend geboten wäre und somit einen Verstoß gegen die Mitwirkungsrechte der einzubeziehenden Fachbehörde darstellt, insbesondere unter dem Aspekt des § 67 II Bundesnaturschutzgesetz im Rahmen des bundesimmissionsschutzrechtlichen Verfahrens“, ergänzt Siegfried Schuch,  NABU Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz.

Ob auch die Untere Bauaufsichtsbehörde sowie die Obere Immissionsschutzbehörde nicht in die Entscheidungsfindung der Unteren Immissionsschutzbehörde einbezogen wurden, entzieht sich derzeit unserer  Kenntnis. Gleichwohl haben wir den Präsidenten der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann, um Aufklärung gebeten.
 
„Wir halten es zudem auch für rechtswidrig, dass die Kreisverwaltung Neuwied die Einschätzungsprärogative der Oberen Fachbehörde ersetzen oder verändern darf“, betont Dr. Peter Keller, Vorsitzender der GNOR Rheinland-Pfalz.

 

Das avifaunistische Gutachten, das der Genehmigungsbehörde vorgelegt wurde, weist erhebliche Mängel und Defizite auf und entspricht nicht den Vorgaben des „Naturschutzfachlichen Rahmens zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz“ vom 13.09.2012 (u.a. die Abstände zu Rotmilanhorsten zu den geplanten Windeenergieanlagen (700/800 Meter) werden in unzulässiger Art und Weise um mehr als die Hälfte unterschritten (Empfehlung = 1500 Meter, Ausschluss = 1000 Meter), umfangreiche Raum-Nutzungsanalysen bei Rotmilan und Schwarzstorch fehlen völlig, erhebliche methodische Defizite). Bei der Genehmigungsbehörde von dritter Seite eingereichte Fachgutachten wurden ignoriert.

„Die ‚Kuhheck’ ist rheinland-pfälzisches Kerngebiet eines Dichtezentrums für die europaweit streng geschützte Art „Rotmilan“. Zudem liegt eine erhebliche Gefährdung des hier brütenden Kolkraben vor, so dass wir das u.E politisch motivierte Vorgehen der Kreisverwaltung Neuwied keinesfalls akzeptieren und auch dagegen klagen werden“, unterstrich der Landesvorsitzende des BUND, Harry Neumann.

Auch die Abstandsempfehlung von 3000 Meter zum Schwarzstorchhorst wird ohne Begründung nicht beachtet, es liegt somit artenschutzrechtlich ein erheblicher Verstoß gegen die Verbotstatbestände  des Bundesnaturschutzgesetzes vor (u.a. Tötungsverbot, Störungsverbot). Diese Einschätzung wurde mehrfach von der Oberen Naturschutzbehörde bestätigt, ebenso, dass in diesem Fall „CEF-Maßnahmen“ (vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen), die auch tatsächlich „vorgezogene“ und durch ein Monitoring begleitende Maßnahmen sein müssten, nicht möglich sind und somit die Verbotstatbestände weiter fortbestehen.

Es liegen auch zahlreiche Verstöße gegen den gesetzlich verankerten Artenschutz bzgl. der Fledermäuse in der „Kuhheck“ vor, die nicht fachgerecht untersucht wurden.

„Sollten Windenergieanlagen an dieser Stelle realisiert werden können, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter abnehmen und die naturverträgliche Energiewende gefährden, zumal Wirtschaftsministerin Eveline Lemke öffentlich erklärt hat, dass Windenergieanlagen dort nicht errichtet würden, wo die Bevölkerung diese nicht wolle. Dies ist neben den naturschutzfachlichen und artenschutzrechtlichen Aspekten in der „Exklave Marienhausen“ zweifelsfrei gegeben“, erklären die Landesvorsitzenden der drei Naturschutzverbände Dr. Peter Keller (GNOR), Harry Neumann (BUND) und Siegfried Schuch (NABU).
 
Auf der Veranstaltung von Bündnis90/Die Grünen am 04.05.2013 in Kirchen (LEP IV) hatte der Präsident der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann gemeinsam mit Staatsministerin Eveline Lemke sinngemäß erklärt, dass es „hier nicht so gelaufen sei, wie es hätte laufen sollen“ und dass die „Kuhheck kein geeigneter Standort für Windenergieanlagen sei“.

Die anerkannten Naturschutzverbände BUND, NABU, und GNOR haben daher den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Dr. Ulrich Kleemann aufgefordert, den Genehmigungsbescheid der Kreisverwaltung Neuwied vom 29.04.2013 aus den genannten Gründen mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Nach unserer Auffassung ist die Aufsichtsbehörde bei den hier offensichtlich vorliegenden Rechtsverstößen hierzu verpflichtet.

„Herr Dr. Kleemann kann hier nicht einfach in Deckung gehen, er muss sich schützend vor seine Obere Naturschutzbehörde und den Artenschutz stellen“, fordern die Vertreter Kommunen und Verbände.


Für Rückfragen

Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg
Telefon 02662/801-101, Email: buergermeister@hachenburg-vg.de

Klaus Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters
Telefon 02626-76421, Email: buergermeister@selters-ww.de

Harry Neumann, Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz
Telefon 02626-926 441, Email: harry.neumann@bund-rlp.de

Ilse Bracher, Sprecherin der BI „Rettet die Kuhheck“
Telefon 02680-8555, Email: ilse.bracher@t-online.de

Raimund Schneider, Ortsbürgermeister Freirachdorf
Telefon 02680-8830, Email: Schneider.Raimund@t-online.de

Helmut Kempf, Ortsbürgermeister Mündersbach
Email: Telefon 02680-8267, hlkempf@online.de

Wilfried Oettgen, Ortsbürgermeister Rossbach
Telefon 02680-202, Email: ortsbuergermeister@rossbach-ww.de

Dr. Peter Keller, Landesvorsitzender der GNOR
Telefon 06131- 671480, Email: natura-palatina@t-online.de

Siegfried Schuch, Landesvorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz
Telefon  06133 – 507988, Email: siegfried.schuch@nabu-rlp.de

Lesesommer Rheinland-Pfalz bei der Stadtbücherei Hachenburg

Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 16 Jahren in der Stadtbücherei Hachenburg zum Lesesommer-Rheinland-Pfalz anmelden. Nach Erhalt eines Clubausweises geht es darum, im Aktionszeitraum vom 24. Juni bis 24. August 2013 mindestens drei Bücher zu lesen und zu bewerten. Die Stadtbücherei stellt eigens für die Aktion viele neue Kinder- und Jugendbücher zur Verfügung. Es gibt tolle Preise zu gewinnen und Urkunden für alle erfolgreichen Teilnehmer.

Am Starttag, dem 24. Juni, erwartet die Teilnehmer eine Otfried-Preußler-Rallye in der Bücherei. Am 06. September, nach Ende des Lesesommers, findet ein großes Abschlussfest mit lustigem Lieder-Mitmachtheater, Tombola und Urkundenverleihung in der Stadthalle Hachenburg statt.

Weitere Informationen zum Lesesommer gibt’s im Internet unter www.lesesommer.de und bei der Stadtbücherei Hachenburg, Tel. 02662-939451

Infos und Zeitplan

Neugestaltung des Brunnenplatzes im Stadtteil Altstadt

Neugestaltung des Brunnenplatzes im Stadtteil Altstadt
Neugestaltung des Brunnenplatzes im Stadtteil Altstadt

Der Brunnenplatz im Stadtteil Altstadt soll neu gestaltet werden. Dabei soll den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Altstadt Gelegenheit gegeben werden, eigene Ideen einzubringen. Die neu zu gestaltende Fläche ist rot umrandet dargestellt. Der Plan bzw. das Luftbild können für den Entwurf von Gestaltungsvorschlägen verwendet werden, die dann beim Baumt der Verbandsgemeindeverwaltung - Herrn Hüsch (Tel.: 02602/801-174; E-Mail: w.huesch@hachenburg-vg.de) - eingereicht werden können.


Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

 

Lageplan des Brunnenplatzes zum Download

Luftbild des Brunnenplatzes zum Download

Vorschlag zur Platzgestaltung zum Download

 

Welt-MS Tag 2013

Welt-MS Tag 2013

Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten – Perspektiven für junge Menschen mit MS“, fand am 29. Mai 2013 der diesjährige Welt-MS-Tag statt.

Die MS-Selbsthilfegruppe Betzdorf-Hachenburg griff diesen Anlass auf und war in Hachenburg in der Schwanenpassage durch einen Infostand vertreten, um der Öffentlichkeit diese heimtückische Krankheit und ihre Folgen näherzubringen. Auch Bürgermeister Peter Klöckner informierte sich vor Ort.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, d.h. von Gehirn und Rückenmark, und die häufigste neurologische Erkrankung, die bereits im jungen Erwachsenenalter zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag der Erkrankten führen kann. In Deutschland gibt es ca. 130.000 Betroffene und in Rheinland-Pfalz etwa 5000 Betroffene, die meisten sind Frauen.

Die MS-Selbsthilfegruppe Betzdorf-Hachenburg besteht seit 1995. Sie ist eine von 58 Selbsthilfeeinrichtungen im DMSG Landesverband Rheinland-Pfalz und betreut z.Zt. 141 Betroffene in 7 Verbandsgemeinden – darunter auch Hachenburg und Bad Marienberg.

Krambergsmühle

Krambergsmühle

Das Hotel-Restaurant Krambergsmühle in Winkelbach wurde am 27. Mai offiziell als Mitglied von Westerwald-Taunus zu Pferd e.V. begrüßt und als pferdefreundliches Gasthaus ausgezeichnet. Bürgermeister Peter Klöckner und Frau Abresch von der Touristinformation Hachenburg haben sich extra die Zeit genommen, um dem Ehepaar Hache persönlich zu gratulieren.
Für die Wanderreitgäste ist alles bestens vorbereitet, erste Gäste konnten sich schon davon überzeugen.
Es wurden Graspaddocks geschaffen, auf der sich die Pferde wohlfühlen und einen guten Platz für die Nacht haben, die Zweibeiner übernachten in hübsch eingerichteten Appartements mit Blick von der Terrasse auf die Pferde. Das Equipment ist in der beheizbaren Sattelkammer untergebracht, der Anbindebalken direkt daneben sorgt für kurze Wege.
Für das leibliche Wohl sorgt Familie Hache mit der guten, regionalen Küche.
Eine weitere Auszeichnung durfte Familie Hache am gleichen Tag von der VFD (Vereinigung Freizeitreiter Deutschland) entgegennehmen, Sonja Schütz überreichte den beiden stolz das Schild mit dem Hinweis auf eine pferdefreundliche Gaststätte. Mit der Aktion „Pferdefreundliches Gasthaus“ zeichnet die VFD (Vereinigung Freizeitreiter Deutschland) Gaststätten aus, die besonders für Wanderreiter geeignet sind. „Die Idee hinter der Aktion ist, Wandereitern ein Kriterium an die Hand zu geben, anhand dessen sie eine pferdefreundliche Raststation auf ihren Touren finden können“, erklärt Sonja Schütz. Kriterien für die Auszeichnung sind dabei pferdegerechte Anbindemöglichkeiten, Paddocks, Sitzgelegenheiten für Reiter mit Sichtkontakt zu den Pferden und frisches Wasser durch die Gasthöfe. Alle Gasthöfe werden selbstverständlich von Vertretern des VFD persönlich geprüft und kontrolliert. Die Betriebe können sich auf der Internetseite der VFD eintragen. Das gesamte Anerkennungsverfahren sowie die Verleihung der Plakette erfolgen absolut kostenlos und werden von ehrenamtlich tätigen, fachkompetenten Reitern und Fahrern aus den Reihen der VFD vorgenommen.

Rückgang von Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Hachenburg

Die Entwicklung im Bereich der Polizeiinspektion Hachenburg zeigt, dass die Zahl der Straftaten leicht zurückgegangen ist. So wurden im Jahr 2011 insgesamt 2.202 Fälle erfasst (davon 1.283 im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg), während im vergangenen Jahr 2.030 Fälle (davon 1.198 im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg) bekannt geworden sind. Die Aufklärungsquote stieg von 60,4 auf 63,8 Prozent.

Die Diebstahlsdelikte gingen merklich zurück. Im Bereich der Rohheitsdelikte bewegten sich 2012 die Zahlen erneut auf Vorjahresniveau. Einen deutlichen Schwerpunkt bilden die Rohheitsdelikte im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen. Hier ist ein hohes Aggressionspotential der Besucher festzustellen, wobei dieses meist auf den übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen ist.  Intensive Jugendschutzkontrollen sowie polizeiliche Präsenz bei öffentlichen Großveranstaltungen scheinen in den letzten Jahren aber positive Wirkung zu zeigen. Hier trägt offensichtlich die intensive Zusammenarbeit mit  Veranstalter und Ordnungsbehörde  durch entsprechende Auflagen und konsequente (Jugendschutz-)Kontrollen Früchte, denn die niedrige Fallzahl aus 2011 konnte auch im abgelaufenen Berichtszeitraum stabilisiert werden.
Trotz des aktuellen Rückgangs der Fallzahlen muss die Entwicklung der Gewaltdelikte -insbesondere bei Jugendlichen- unverändert mit Sorge betrachtet werden, denn die Brutalität bei Körperverletzungsdelikten durch diese Altersgruppe nimmt kontinuierlich zu.

Im Bereich Waren- und Warenkreditbetrug war ein Anstieg von 131 auf 180 Fälle zu verzeichnen. Nach wie vor spielt hier das Internet mit all seinen Handelsplattformen eine große Rolle.

Auch die Delikte im Bereich der Straßenkriminalität sanken von 350 Fällen in 2011 auf 305 Fälle im vergangenen Jahr. Die vermehrte Präsenz und die damit verbundene erhöhte Kontrolldichte auf Straßen, Wegen und Plätzen hat sich nachweislich auf die Straßenkriminalität -insbesondere bei Sachbeschädigungen- ausgewirkt.

Werkausschuss besichtigt Kläranlage Hachenburg und das Löwenbad

Werkausschuss besichtigt Kläranlage Hachenburg und das Löwenbad

In seiner letzten Sitzung besichtigte der Werkausschuss die Kläranlage in Hachenburg und informierte sich über die kürzlich getätigten Investitionen in einen neuen Klärgastank und eine Kreidedosieranlage.
Darüber hinaus wurden noch eine zu erneuernde Schlammleitung sowie der evtl. Neubau eines Faulturms erörtert.
Im Anschluss wurde die Sitzung im Löwenbad Hachenburg fortgesetzt. Hier zeigten sich die Ausschussmitglieder erfreut über den Baufortschritt und das absehbare Ende der Sanierungsarbeiten.
Weitere Beratungpunkte und Informationen waren:
- Auftragsvergaben für die Sanierung von Abwasseranlagen
- Personalangelegenheiten
- Wasserentnahmeentgelt
- Eilbeschlüsse
- Jahresabschlussprüfung

Bauarbeiten zum Ausbau der K 20 OD Limbach beginnen im August

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass sich die geplante Baumaßnahme K 20, Ausbau OD Limbach derzeit in der Ausschreibungsphase befindet. Gegen Mitte Juni werden die Ausschreibungsunterlagen für die Gemeinschaftsmaßnahme –LBM, Gemeinde und Verbandsgemeindewerke- an interessierte Baufirmen versendet, Anfang Juli findet die Submission statt. Die Auftragsvergabe an die mindestfordernde Firma erfolgt voraussichtlich gegen Ende Juli. Somit ist der Beginn der Bauarbeiten ab Mitte August vorgesehen. Wie bereits bei der Anliegerversammlung angesprochen wird in den nächsten Wochen im Vorgriff der Maßnahme die Beweissicherung der angrenzenden Anwesen durchgeführt werden.
Der LBM Diez bittet um Unterstützung bei diesen vorlaufenden Begutachtungen.

Baumaßnahme an der B 413

Die Baumaßnahme an der B 413 am Ortsausgang in Richtung Merkelbach, im Kreuzungsbereich mit der in Richtung Oberhattert abzweigenden K 13, neigt sich dem Ende zu. Hierbei erfolgte zunächst die Neuverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen durch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg, wofür Kosten in Höhe von ca. 300.000,00 € angefallen sind. Bei den anschließenden Straßenbauarbeiten wurde die Fahrbahn um ca. 1,0 m abgesenkt. Des Weiteren erfolgte die Anlegung einer Abbiegespur, um das Linksabbiegen von der B 413 aus Richtung Merkelbach in die K 13 zu erleichtern. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger wurden darüber hinaus entlang der erneuerten Bushaltestelle an der B 413 beidseitig neue Gehwege angelegt. Die Kosten für den Straßenbau, die voll durch den Bund getragen werden, belaufen sich auf ca. 700.000,- €. Nach dem jetzigen Stand der Arbeiten, kann davon ausgegangen werden, dass die Baumaßnahme voraussichtlich bis Mitte Juni vollständig abgeschlossen werden kann. 

Charta soll Zukunft der Pferde sichern

Charta soll Zukunft der Pferde sichern

Reiter marschierten in der Löwenstadt im Westerwald ein. Die Gruppe ist Teil einer Stafette, die durch das ganze Land gehen. An der Spitze reitet Henrike Bläsig-Lang, sie trägt in einer Kartentasche einige Seiten Papier. Dabei handelt es sich um die Rekener Charta und Unterschriftenlisten. Seit Jahrtausenden begleiten Pferde den Menschen. Damit in Zeiten globaler Motorisierung und Industrialisierung Pferde nicht in Vergessenheit geraten, formulierte die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschland (VFD), bundesweit mit rund 60 000 Mitgliedern der zweitgrößte reiterliche Verband, die Rekener Charta. Unter anderem wird darin das Grundrecht von Mensch und Pferd auf den freien Zugang zur Natur gefordert.

Mit Präsenttaschen hieß die Hachenburger Touristik die Reiter willkommen. Bürgermeister Peter Klöckner hielt eine Laudatio auf das Reiten in der Natur. Er unterstützt die Rekener Charta, das freie Reiten in Europa und das Pferd! Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist eine besonders pferdefreundliche Region, mit pferdefreundlichen Gasthäusern, einem jährlichen CSI, Wanderreitstationen, Bundeszuchtschauen, deutsche Meisterschaften und vielem mehr.
Die Bewahrung der Reitkultur, der Schutz der Natur, respektvoller Umgang mit Pferden - all dies sind Anliegen des VFD, die mit der Charta nach außen getragen werden sollen. Aus allen an Deutschland angrenzenden Ländern führen Stafetten nach Reken in NRW. Dort wird Ende August eine große Jubiläumsfeier stattfinden.

Kaiserslauterner Studenten besuchten Löwenstadt

Kaiserslauterner Studenten besuchten Löwenstadt

Auf Vorschlag von Herrn Dr. Spangenberger, dem zuständigen Referenten der Aufsichts– und Dienstleistungsdirektion in Trier, besuchten ca. 20 Studenten mit ihrem Dozenten, Herrn Prof. Dr. Ziegler, die Löwenstadt, um erfolgreiche städtebauliche Praxisprojekte kennen zu lernen.
Bürgermeister Peter Klöckner begrüßte die fachkundigen Gäste zusammen mit Michael Jahn /MAP und nach einem kurzen Besuch im Vogtshof machte man sich auf den Weg, besondere Einzelobjekte in Augenschein zu nehmen. Besonders beeindruckend, so Prof. Ziegler, sei die Vehemenz und Zielstrebigkeit, mit der man in Hachenburg Stadtkernsanierung betreibe. Gerade auch die vielen privaten Sanierungsmaßnahmen seien landesweit beispielhaft. Bürgermeister Peter Klöckner führte aus, dass man um erfolgreich zu sein einen „langen Atem“ benötige, um Sanierungsziele, die für Jahrzehnte und noch länger gelten sollen, in Realität umzusetzen. Ein besonderes Highlight war auch diesmal der Besuch des Beust’schen Hauses. Das Engagement der Damen Göke und van den Berge machten so manchen sprachlos - natürlich auch die Stilsicherheit der fachlich gekonnten Restaurierungen am Objekt.
Prof. Ziegler bot an, in Zukunft gerne mit der TU Kaiserslautern einzelne Projekte planerisch zu begleiten. Von diesem Angebot möchte die Stadt gerne Gebrauch machen.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg vom 27. Mai 2013

Stadtbürgermeister Peter Klöckner gab bekannt, dass

  • die Neuplanungen zur Sanierung der Fußgängerzone laufen. Im Herbst dieses Jahres sollen, wie vom Stadtrat beschlossen, ggf. auch Ingenieurleistungen vergeben werden. Die Sanierungsarbeiten selbst sollen voraussichtlich im Herbst 2014 beginnen.
  • aufgrund des langanhaltenden Winters die Arbeiten am historischen Rathaus erst im April wieder aufgenommen werden konnten. Ungeachtet dessen soll die gesamte Maßnahme inkl. der nördlichen Fassade bis Ende August komplett fertiggestellt sein.
  • der "Probelauf" im Löwenbad bislang ohne Schwierigkeiten verlaufe. Nach derzeitigem Stand könne die Öffnung für die Allgemeinheit in Kürze erfolgen.


Einstimmig erfolgte die Annahme von Zuwendungen der Westerwald-Brauerei, Hachenburg sowie der Nassauischen Sparkasse, Wiesbaden zur Unterstützung der kulturellen Arbeit der Stadt Hachenburg.

Im nicht öffentlichen Teil erfolgten Beratungen und Beschlussfassungen über Neufassung der Satzung über die Erhebung von Marktgebühren sowie die Änderung der Sondernutzungssatzung.

Der Ausschuss wurde über die vom Stadtrat vorzunehmenden Vorschläge für die Wahl von Schöffen für die Wahlperiode 2014 bis 2018 informiert.

Abschließend informierte Stadtbürgermeister Klöckner den Ausschuss über laufende Baumaßnahmen im Stadtbereich sowie den Stand des Umlegungsverfahrens im künftigen Gewerbegebiet B 413 in Altstadt.

Heinzelmännchen auf der Hasenbitz

Heinzelmännchen auf der Hasenbitz
Heinzelmännchen auf der Hasenbitz

Eine „schöne Überraschung“ erlebte jüngst Stadtbürgermeister Peter Klöckner bei einem Ortstermin am Wander- und Wirtschaftsweg zwischen Tretbecken und Skisportanlage, in der Gemarkung „Hasenbitz“.

Die vor 10 Jahren parallel zum Weg angepflanzte und aus 33 Bäumen bestehende Allee mit Ahorn, Eschen und Linden wurde fachmännisch zurückgeschnitten. Nachfragen beim städtischen Bauhof, dem Forst und dem vor Ort wirkenden Landwirt, wer denn für den sauberen Rückschnitt der Bäume verantwortlich ist, brachten kein Ergebnis.

Wir bitten nun die- oder denjenigen, sich beim erfreuten Bürgermeister zu melden, um sich von diesem persönlich ein Lob abzuholen, denn so konnten der Stadt nicht unerhebliche Rückschnittkosten eingespart werden. „So ein Engagement gehört belohnt und eine Einladung zum nächsten Ehrenamtsempfang der Stadt Hachenburg im Jahr 2014 ist dem Heinzelmännchen zudem sicher“, so Bürgermeister Peter Klöckner.

Neue Forschungen zum Hachenburger Schloss veröffentlicht

Neue Forschungen zum Hachenburger Schloss veröffentlicht

Vor wenigen Tagen wurden in den Räumen des Schlosses die druckfrisch vorliegenden neuen Ergebnisse einer Studie zur Geschichte des Barockschlosses Hachenburg vorgestellt. Der Einladung von Herrn Prof. Keller, dem Leiter der im Schloss befindlichen Bundesbank-Hochschule folgten der Verfasser des Beitrags, Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff sowie Bürgermeister Peter Klöckner. Bei dem jüngst in der Zeitschrift „Burgen und Schlösser“ erschienenen Aufsatz handelt es sich um die Druckfassung des Anfang Januar 2013 anlässlich des Neujahrsempfangs der Hochschule der Deutschen Bundesbank gehaltenen Vortrags. In dem Beitrag wendet sich der Autor der Bau- und Besitzgeschichte des Residenzschlosses zu. Präsentiert werden neue Ergebnisse zur baulichen Entwicklung der kunstgeschichtlich überregional bedeutsamen, aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangenen Anlage. Im Vorfeld des Stadtjubiläums 2014 wird sich das Forschungsinteresse des Stadtarchivs nicht nur auf das Schloss sondern ferner auf die Stadtgeschichte und hier insbesondere auf die Historie verschiedener Bauten der Hachenburger Innenstadt konzentrieren. Die Zeitschrift Burgen und Schlösser mit dem Beitrag zum Schloss Hachenburg ist im Stadtarchiv zu einem ermäßigten Sonderpreis von 7 EURO zu erwerben.

Solarpotenzialkataster für den Westerwaldkreis

Um aktiv zum Klimaschutz beizutragen, hat der Westerwaldkreis in Kooperation mit der KEVAG ein Solarpotenzialkataster erstellen lassen. Die Ressourcen von fossilen Energien wie Erdöl und Kohle werden immer knapper, jedoch steigt der Energiebedarf stetig an. Daher besteht dringender Handlungsbedarf, alternative, umweltschonende Energiequellen zu erschließen.
Die anspruchsvollen klima- und energiepolitischen Ziele lassen sich nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erreichen.

Mit dem Solarkataster des Westerwaldes können Sie sich mit wenigen Klicks anzeigen lassen, ob die Dachfläche Ihres Gebäudes für Photovoltaik und/oder Solarthermieanlage geeignet ist. 

Die wichtigsten Fragen werden Ihnen im Internet beantwortet. Dort finden Sie Details über Nutzen, die Anwendung und alle Details über das Solar-Potenzial-Kataster. www.solar-westerwaldkreis.de

Informationen zur Netzeinspeisung finden Sie beim Netzbetreiber unter www.kvnetz.de

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 23. Mai 2013 zu einer weiteren Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte die Anwesenden und gab bekannt, dass sich der Stadtrat vor Kurzem in der Ortsgemeinde Kausen das System der Inlinertechnik im Hinblick auf den Ausbau der Fußgängerzone angeschaut hat. Herr Klöckner ist optimistisch, dass in vergleichbarer Weise auch der Innenstadtbereich in Hachenburg saniert werden kann. Er betonte allerdings, dass diese Lösung nur die zweitbeste sei, da eine komplette Sanierung des vorhandenen Kanalsystems hierbei nicht erfolgt. Die Vorteile sind aber, dass dadurch keine Verbausysteme eingesetzt werden müssen und folglich die Sanierung schneller und kostengünstiger erfolgen kann. Außerdem teilte der Vorsitzende mit, dass er viele positive Reaktionen auf die Aufhebung der Ausschreibung erfahren hat. Dies bestätige, dass es die richtige Entscheidung war.

Weiterhin erklärte der Vorsitzende, dass aufgrund des langanhaltenden Winters die Arbeiten am historischen Rathaus erst im April wieder aufgenommen werden konnten. Die gesamte Maßnahme inkl. der nördlichen Fassade soll ungeachtet dessen bis Ende August komplett fertiggestellt sein.

Außerdem teilte er mit, dass die Arbeiten am Löwenbad weitestgehend abgeschlossen sind und derzeit sukzessive der Probebetrieb aufgenommen wird. In diesem Zusammenhang erwähnte Herr Klöckner positiv das neue Energiekonzept der Verbandsgemeindewerke, bestehend aus dem Nahwärmenetz und dem Blockheizkraftwerk in Hachenburg.

Des weiteren informierte Herr Hüsch vom Bauamt der Verwaltung die Anwesenden über den schlechten Straßenzustand der C.-J.-Freudenberg-Straße. Er stellte heraus, dass die Straße jedes Jahr saniert werden muss, da sie keine Tragdeckschicht aufweist. Da sich dieser Umstand in den kommenden Jahren eher verstärken wird und eine weitere notwendige Sanierung Kosten von rd. 10.000 € verursachen würde, ist ein kompletter Ausbau der Straße aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten kostengünstiger. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss empfiehlt daher dem Stadtrat den Ausbau der C.-J.-Freudenberg-Straße zu beschließen und hierfür einen Bebauungsplan für die Grundstücke Flur 28, Parzellen 6342/1 und 3421/1 aufzustellen. Gleichzeitig erging die Beschlussempfehlung an den Stadtrat, die Verwaltung zu beauftragen, die Erstellung eines entsprechenden Planentwurfs zu veranlassen und dem mindestfordernden Büro den Auftrag zu erteilen.

Im Anschluss erläuterte Bauamtsleiter Björn Oettgen, dass aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht von Baumbeständen, die sich aus der aktuellen Rechtsprechung ergeben, es notwendig ist, zukünftig jährliche Baumkontrollen durchzuführen. Dies ist insbesondere in Bereichen wo ein erhöhtes Gefährdungspotenzial besteht, notwendig. Hierzu zählt insbesondere der Bereich rund um den Burggarten. Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss beschloss anschließend den Auftrag zur Ersterfassung und –kontrolle des Baumbestandes im Burggarten sowie eine über vier Jahre ausgelegte Regelkontrolle für die Jahre 2014 bis 2017 an die mindestfordernde Firma, Baumdienst Andreas Krämer, Neuwied, zum Angebotspreis von insgesamt 12.562,50 € zu erteilen.

Weiterhin stellte Herr Oettgen mögliche Varianten für die Erweiterung der Urnenwand auf dem Friedhof in Hachenburg, Steinweg, vor. Hier besteht Handlungsbedarf, da nur noch wenige freie Fächer zur Verfügung stehen. Nach eingehender Beratung beschloss der Bau-, Wald- und Umweltausschuss weitere 24 Urnenfächer durch die Errichtung einer Urnenstele sicherzustellen. Das bisherige Urnenhaus bleibt erhalten. Abschließend berieten die Ausschussmitglieder vor Ort über einen geeigneten Standort.

Sitzung des Stadtkernsanierungsausschuss der Stadt Hachenburg

Stadtbürgermeister Klöckner begrüßte die Ausschussmitglieder auf dem Vorplatz des Vogtshofes und gab bekannt, dass sich der Stadtrat vor Kurzem in der Ortsgemeinde Kausen das System der Inlinertechnik im Hinblick auf den Ausbau der Fußgängerzone angeschaut hat. Herr Klöckner ist optimistisch, dass in vergleichbarer Weise auch der Innenstadtbereich in Hachenburg saniert werden kann. Er betonte allerdings, dass diese Lösung nur die zweitbeste sei, da eine komplette Sanierung des vorhandenen Kanalsystems hierbei nicht erfolgt. Die Vorteile sind aber, dass dadurch keine Verbausysteme eingesetzt werden müssen und folglich die Sanierung schneller und kostengünstiger erfolgen kann. Außerdem teilte der Vorsitzende mit, dass er viele positive Reaktionen auf die Aufhebung der Ausschreibung erfahren hat. Dies bestätige, dass es die richtige Entscheidung war.

Weiterhin informierte er, dass im Anschluss an die Sitzung des Stadtkernsanierungsausschusses eine Sitzung des Jugendhilfeausschusses stattfindet. Herr Klöckner lud die Anwesenden ein, an der Sitzung teilzunehmen und sich einen Überblick über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten im Kinderhaus, welche durch einen Wasserschaden notwendig geworden sind, zu verschaffen.
Außerdem stehe auch eine Besichtigung des Löwenbades auf der Tagesordnung, in dem derzeit sukzessive der Probebetrieb aufgenommen wird.

Im Anschluss gab Herr Klöckner bekannt, dass seitens der Stadt das Haus Breuer in der Färberstraße 3 in Hachenburg zwischenzeitlich erworben wurde.

Darüber hinaus wies der Vorsitzende darauf hin, dass am 27. Mai 2013 eine Exkursion der Technischen Universität Kaiserslautern in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier im Stadtkerngebiet stattfindet.

Danach führte Frau Lück vom Bauamt der Verwaltung die Ausschussmitglieder zum historischen Rathaus und erläuterte den derzeitigen Ausführungsstand. Im Herbst 2012 wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten begonnen. Hierbei wurde der Putz aus den Gefachen entnommen und es erfolgten verschiedene Reparaturen und ein Holzaustausch. Aufgrund des langanhaltenden Winters konnten erst im April die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Zunächst wurde der Putz wieder aufgetragen. Aufgrund der großen Putzauftragsdicke wurde der Unterputz zweilagig aufgebracht. Sobald der Putz getrocknet ist, erfolgt der Anstrich des Gebäudes. Die gesamten Arbeiten inkl. der nördlichen Fassade sollen Ende August abgeschlossen sein.

Zum Ende der Sitzung führte Herr Klöckner die Anwesenden durch den Innenstadtbereich, wo sich die Ausschussmitglieder ein Bild davon machten, wie aufwendig dort Häuser renoviert und restauriert werden. Die Stadt Hachenburg schätzt sich glücklich, dass im Innenstadtbereich kein Verfall leerstehender Häuser zu verzeichnen ist, sondern die Besitzer – auch mit Unterstützung der Stadt – sehr viel in die Renovierungsarbeiten investieren und so der Altstadtcharakter von Hachenburg gewahrt wird.

Mit Elektrofahrrädern den Hachenburger Westerwald „erradeln“

Mit Elektrofahrrädern den Hachenburger Westerwald „erradeln“

Auf die Plätze, fertig – los!

Ab 1. Mai 2013 können Touristen und interessierte Einheimische 2 E-Bikes bei der Tourist-Information Hachenburger Westerwald ausleihen. In Kooperation mit dem Anbieter MOVELO bieten Gastgeber, Tourist-Informationen und weitere öffentliche Einrichtungen den Verleih von Mai bis Oktober in insgesamt 16 Verleih- und Akkuwechselstationen im Westerwald an. Die Saisonmiete für ein E-Bike kostet die Tourist-Information 600 Euro. Für das erste Jahr konnte die KEVAG als Sponsor gewonnen werden und der Westerwald Touristik-Service trägt die Hälfte der anfallenden Kosten.

Der Tagespreis liegt bei 20 Euro pro Rad, Wochenende (Freitagmorgen – Sonntagabend) 50 Euro pro Rad, Wochenpreis 99 Euro pro Rad. Als Kaution sind pro Rad 50 Euro und eine Kopie des Personalausweises zu hinterlegen. Bei rechtzeitiger Anmeldung ist es auch möglich, mehr als die vorhandenen E-Bikes an einer Verleihstation auszuleihen.

Ausleihen kann man die E-Bikes zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information

Montag – Freitag von 9.00 Uhr – 16.00 Uhr
Samstag von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr
Sonn- und Feiertage von 13.00 Uhr – 16.00 Uhr.

Andere Zeiten sind nach Absprache selbstverständlich möglich.

Die 26-Zoll-Räder sind mühelos zu bedienen und können von jedem Erwachsenen ausgeliehen werden. Ein Akku hält ca. 40 Kilometer und es braucht etwa vier Stunden, um ihn neu aufzuladen. So lange braucht der Radler aber nicht an der Station zu warten. Wer es sehr eilig hat, kann dort einfach den leeren Akku gegen einen vollen eintauschen. Informationen rund ums E-Bike und die Technik erhält der Mieter bei der Ausleihe. Es besteht keine Helmpflicht, da sich der Motor bei Erreichen einer Geschwindigkeit von  5 km/h automatisch ausschaltet. Tipps für interessante Routen sowie ausführliches Kartenmaterial und Nutzungsmöglichkeiten eines E-Bikes erhalten Sie in der

Tourist-Information Hachenburger Westerwald
Perlengasse 2
57627 Hachenburg, 02662 / 958 339

touristeninformation@hachenburg.de

oder unter www.westerwald.info sowie www.movelo.com

Ein Rundgang durch die barocke Residenzstadt Hachenburg – per Pedes oder virtuell…

Ein Rundgang durch die barocke Residenzstadt Hachenburg – per Pedes oder virtuell…

… ein weiteres, ambitioniertes Projekt zum bevorstehenden 700-jährigen Stadtjubiläum im kommenden Jahr wurde zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern am Mittwoch, dem 15. Mai im Löwensaal des Vogtshofes vorgestellt.

In seiner Begrüßung skizzierte Bürgermeister Peter Klöckner noch einmal kurz den Rahmen des geplanten Festjahres, u.a. mit der Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz, einem deutlich erweiterten Programm bei der traditionellen Hachenburger Kirmes, Sportwoche und vielen Highlights, die dem Anlass entsprechen werden.

Dabei kann Hachenburg insbesondere mit einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauwerke – nicht nur am Alten Markt – aufwarten, was Dr. Jens Friedhoff in seinem anschließenden Vortrag unter dem etwas sperrigen Titel „ Touristische Inwertsetzung einer barocken Residenzstadt“ detailreich bebildert vorführte.

Der Weg des Vortragenden und seiner Begleiter führte dabei auch in andere Städte wie z.B. Herborn, um mehr oder zum Teil auch weniger gelungene Beispiele zur Erschließung historischer Innenstädte durch Informationstafeln kennen zu lernen.

Diese Möglichkeit soll für Einheimische und Besucher, eigenständig oder ergänzt durch sachkundige Stadtführungen, zunächst im Bereich des Stadtkernsanierungsgebietes geschaffen werden. Die Überlegungen hierzu und besonders die Datensammlung hatte bereits der vorhergehende Stadtarchivar begonnen. Welche Fülle von Informationen es dabei zu sichten gibt und wie auch Zufallsfunde bereits vorhandene historische Fakten ergänzen, schilderte Dr. Friedhoff enthusiastisch.

Die mit der Verwaltung abgestimmte Ausführung der Info-Tafeln fand bei den Anwendenden Anklang, wobei Ergänzungen und Veränderungen z.B. zur medialen Nutzung überlegenswert sind.

Die positive Grundeinstellung zu dem Vorhaben – insbesondere bei den anwesenden Eigentümern der Gebäude, die mit einer Tafel versehen werden sollen - gibt dem Bürgermeister und allen Beteiligten an dem Projekt jetzt die Gelegenheit, die Arbeit an diesem ersten Projektabschnitt weiter zu führen – Fortsetzung ausdrücklich nicht ausgeschlossen !

Stadtkernsanierung in Hachenburg - Neues Sanierungsbüro für die Stadtkernsanierung mit bekanntem Ansprechpartner!

Stadtkernsanierung in Hachenburg - Neues Sanierungsbüro für die Stadtkernsanierung mit bekanntem Ansprechpartner!

Zum 30.04.2013 hat die Stadt Hachenburg den Sanierungstreuhändervertrag mit dem bisherigen Sanierungsberater, der Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH & Co.KG (DSK), Mainz, gekündigt. Die Stadt hatte sich für die Vertragskündigung entschieden, da der seit 1990 für die Sanierung verantwortliche Projektleiter, Herr Michael Jahn, das Unternehmen zum 31.03.2013 verlassen hat.

Um die besondere Orts- und fundierte Fachkenntnis sowie die Beratungskompetenz von Herrn Jahn auch weiterhin für die Stadt zu sichern, wurde ab dem 01.05.2013 das Beratungsunternehmen MAP GmbH aus Oppenheim, zu dem Michael Jahn zum 01.04.2013 wechselte, mit dem Aufgabenfeld des Sanierungsberaters beauftragt. Das Büro MAP betreut seit 2000 eine Vielzahl von Kommunen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen und wird die Aufgaben in der Sanierungsberatung nahtlos weiterführen.

Zu Themen der Gebäudemodernisierung über direkten Fördermitteleinsatz bis hin zur Gewährung einer indirekten Förderung über erhöhte Abschreibung von Modernisierungs-kosten ist Michael Jahn bewährter Ansprechpartner für Eigentümer im Sanierungsgebiet.

Herrn Jahn ist unter Telefon 06133-926344 zur Terminvereinbarung zu erreichen. Alternativ kann über die Bauabteilung der Verbandsgemeinde, Frau Lück, unter Telefon 02662-801176, ein Termin vereinbart werden.

Mitglieder des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Stadt Hachenburg auf Besichtigungstour

Was es Neues im Kinderhaus Hachenburg gibt und was der Baufortschritt im Löwenbad Hachenburg macht, stellte Bürgermeister Peter Klöckner bei einer nicht öffentlichen Sitzung den interessierten Mitgliedern des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Stadt Hachenburg vor.

Die Runde wurde durch interessierte Mitglieder des Stadtkernsanierungsausschuss erweitert, die unmittelbar vorher eine Zusammenkunft hatten und der Einladung von Peter Klöckner folgten sich die anstehenden Themen mit anzuschauen.

Die Tour begann im Kinderhaus Hachenburg. Die neue Leiterin Sabrina Dierlich begrüßte die Anwesenden, stellte sich vor und gab einen informativen Rückblick auf die Arbeit im vergangenen halben Jahr. Neben den Durchweg positiven Ereignissen und der guten Zusammenarbeit mit dem sehr engagierten Team ging sie auch auf den Wasserschaden ein, der die Räumlichkeiten in der Einrichtung seit Februar einschränkt.

Ein Gruppenraum sowie ein Essraum mussten durch einen Defekt an einer Wasserleitung in den neu geschaffenen Turnraum – die Kochküche für die Mittagsverpflegung sogar in die Stadthallenküche verlegt werden.

Bürgermeister Klöckner lobte Frau Dierlich für die äußerst professionelle Lösung der Raumproblematik und die sehr gute Zusammenarbeit mit der Elternschaft, die unmittelbar über alle notwendigen Schritte und Veränderungen im Zuge der Schadensbeseitigung informiert wurden.

Nach Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten – welche noch bis zu den Sommerferien  andauern werden, können alle Räumlichkeiten wieder wie gewohnt genutzt werden.

Das Raumkonzept war ein weiteres Thema bei der Rundführung. Frau Dierlich sowie Herr Klöckner führten aus, dass durch die Erweiterung des Ganztagsangebotes sowie einer Aufstockung der U3 Plätze zum neuen Kindergartenjahr die vorhandene Küche sowie die geringe Anzahl der Essensbereiche nicht mehr den Anforderungen entsprechen.

Um den gewachsenen Anforderungen Rechnung zu tragen wurden den Ausschussmitgliedern die ersten Überlegungen für einen Anbau vorgetragen.

Der Eingangsbereich soll demnach erweitert und die vorhandene Kreativwerkstatt in eine Küche mit Zulieferungsmöglichkeiten umgebaut werden. Ein weiterer - dringend notwendiger - Essensbereich ist ebenfalls Bestandteil dieser Planung.

Die Anwesenden nahmen die Ausführungen durchweg positiv auf und zeigten Verständnis für die notwendigen anstehenden Arbeiten.

Als nächster Punkt stand die Besichtigung des Löwenbades Hachenburg auf dem Programm.

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis sowie der verantwortliche Leiter des Betriebszweiges der Eigenwerke Marco Dörner nahmen die Anwesenden mit auf einen Rundgang durch das gesamte Bad.

Beginnend im Technikbereich im Untergeschoss erläuterte Herr Dörner die umfangreichen Neuerungen im Bereich der Wasseraufbereitung sowie der Lüftungsanlagen. Mit großer Freude gab er bekannt, dass seit einigen Tagen die ersten Pumpen eingeschaltet werden konnten-  und das täglich weitere Gerätschaften in den Einsatz genommen werden, um die Anlage möglichst zeitnah im Echtzeitbetrieb zu erproben.

Beim Rundgang wurde besonders auf die energetische Optimierung der Gebäudehülle und der neu eingebauten Versorgungstechnik, speziell auch die Anbindung an das Nahwärmenetzwerk hingewiesen.

Im Anschluss machten sich die Ausschussmitglieder wie ein regulärer Besucher durch die neuen Umkleidekabinen auf dem Weg in die Schwimmhalle.

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis präsentierte das Schwimmbecken, wie man es gerne bereits früher gesehen hätte:  bis zur Oberkannte mit Wasser gefüllt und Badebereit.

Herr Dörner wies auf die neue Zeitmesseinrichtung der Rutschanlage hin, bei der die Besucher bei einem Badbesuch auf die Jagd nach der Tagesbestzeit gehen können. 

Der Rundgang endete in der neuen großzügigen Cafeteria,  in der die Mitarbeiter die Badbesucher im Innen- und Außenbereich künftig bewirten werden.

Herr Klöckner gab abschließend einen Rückblick auf die vergangenen Stationen des Umbaus sowie über die voraussichtlichen Kosten und zeigte sich zuversichtlich in naher Zukunft die Pforten des Löwenbad Hachenburg wieder öffnen zu können.

Kunst trifft Buch

Ulla Warchol, Künstlerin aus New York, erstellt in der Stadtbücherei ein Buch als Skulptur – ein Objekt, das facettenreich von Schicksalen, den Banalitäten des Alltags und der Geschichte der Stadt erzählt.
Haben sie alte Speisekarten, vergilbte Dokumente, alte Bücher, Bierdeckel, zerrissene Karten oder persönliche Briefe? Kommen sie vorbei!! Und die Künstlerin wird ihr „Mitbringsel“ in das Kunstwerk einfließen lassen.
Nutzen sie die Gelegenheit und besichtigen Sie die Stadtbücherei mit ihrem vielfältigen und immer aktuellen Angebot.
Öffnungszeiten in der Kunstwoche:

Fronleichnam, 30. Mai 2013,    12:00 - 18:00 Uhr
Freitag, 31.05.2013,10:00 - 18:00 Uhr
Samstag, 01.06.2013,10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 02.06.2013,11:00 - 16:30 Uhr
Mittagspause ist jeweils
an diesen Tagen von

13:00 - 14:00 Uhr

Verkehrsbeschränkungen beim Löwentriathlon am 26.05.2013

Anlässlich des Löwentriathlons am 26.05.2013 wird es im Stadtgebiet in den Bereichen Leipziger Straße, Am Burggarten und In der Burgbitz zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Zwischen 11.00 und ca. 13.30 Uhr wird die L 281 zwischen Ortsausgang Hachenburg (Landschaftsmuseum) und der Kreuzung zur B 414 (Schneidmühle) für den Verkehr voll gesperrt werden; dies betrifft auch die Straßen Am Burggarten und In der Burgbitz. 
Am 25. Mai ab 12.00 Uhr bis 26. Mai 18.00 Uhr ist der Parkplatz am Burggarten ebenfalls für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Wohnmobile können in dieser Zeit den Parkplatz am Löwenbad (Lohmühle) benutzen.
Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Ihr Verständnis und entsprechende Beachtung.

Mit den zugesagten Landesmitteln startet in diesem Jahr die Erweiterung des Jugendzentrums in Hachenburg

Land hilft mit 60.000 Euro

Erfreuliche Post erreichte in diesen Tagen das Rathaus in Hachenburg – das Land fördert die geplante Umgestaltung und Erweiterung des Jugendzentrums mit einem Betrag von 60.000 € aus Mitteln des Investitionsstocks.

Die vorliegende Planung mit Gesamtkosten von rd. 216.500 € wurde nach intensiven Überlegungen zum bestehenden und vor allem künftigen Bedarf erstellt. Selbstverständlich unter Beteiligung der jugendlichen Besucher und des Mitarbeiterteams, genauso aber auch nach Vorstellungen, die im Jugendparlament der Verbandsgemeinde gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis entwickelt wurden.

Mehr Möglichkeiten für differenziertes Arbeiten – ohne dass der offene Betrieb der beliebten, gut besuchten Einrichtung dadurch beeinträchtigt wird - werden geschaffen; eine energetische Sanierung des Gebäudes trägt dem Gesichtspunkt nachhaltiger Bewirtschaftung Rechnung.

Als erster Schritt zur Umsetzung des Vorhabens werden die notwendigen Genehmigungen eingeholt und Vorarbeiten, wie Ausschreibungen und Abstimmung eines Bauzeitenplans zwischen der Verwaltung und dem verantwortlichen Planungsbüro geklärt und ausgeführt.

Die Auflage des Bewilligungsbescheides, dass mit der Maßnahme unverzüglich zu beginnen und diese zügig durchzuführen ist, stellt die Verbandsgemeinde als Bauherrin ganz und gar nicht vor Probleme.

Junior-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei

„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” Von Michael Ende

Der nächste Junior-Club-Vorlesenachmittag mit Vorleserin Anna Leue und Nina Götz findet am Dienstag, dem 21. Mai, um 16.00 Uhr in der Stadtbücherei Hachenburg statt. Herzlich eingeladen sind alle Grundschulkinder der Klassenstufe 3 und 4.

Die Club-Mitglieder und alle, die es werden wollen, können sich auf eine neue Folge von “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ freuen.

Jim Knopf und Lukas sind auf dem Weg zur Drachenstadt, um die Prinzessin Li Si zu retten. Nachdem die beiden Freunde eine gefährliche Fahrt mit Emma durch den Tunnel überstanden haben, geht es der Lokomotive sehr schlecht. Die Freunde tun alles, um Emma zu helfen, damit sie den Weg zur Drachenstadt fortsetzen können. Ob ihnen das gelingt, erfahrt ihr beim nächsten Junior-Leseclub.
Vorgelesen wird von Anna Leue und Nina Götz.

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde; weitere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Historische Gebäude in der Hachenburger Innenstadt

Wissenswertes gesammelt und präsentiert von Dr. Jens Friedhoff, Beschilderung der Gebäude geplant

Neben einer Vielzahl interessanter Schriftstücke zur Erforschung der Stadtgeschichte bietet Hachenburg mit seinen vielen gut erhaltenen Gebäuden aus den verschiedensten Epochen der Vergangenheit ein wunderbares praktisches Forschungsfeld für Historiker.
Bereits der Vorgänger des jetzigen Stadtarchivars begann die Geschichte einzelner Häuser akribisch zu recherchieren. Diese Arbeit unter ganz unterschiedlichen Aspekten – Alter der Objekte, Bedeutung für die frühere Stadtbevölkerung oder das Erscheinungsbild als prägend für die historische Umgebung – setzte Dr. Jens Friedhoff fort und wird einen ersten Teil der gesammelten Informationen mit einem Vortrag präsentieren.

Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen

am Mittwoch, dem 15. Mai 2013
ab 19.00 Uhr im Löwensaal des Vogtshofes.

Damit die gesammelten Informationen auch in Zukunft allgemein zugänglich bleiben, ist vorgesehen Gebäude mit ansprechend gestalteten Informationstafeln auszustatten.

Stadtrat Hachenburg informiert sich über moderne Kanalsanierungstechniken

Stadtrat Hachenburg informiert sich über moderne Kanalsanierungstechniken
Stadtrat Hachenburg informiert sich über moderne Kanalsanierungstechniken

-Alternative Methoden zum Fußgängerzonenausbau in Hachenburg werden geprüft-

Stadtbürgermeister Peter Klöckner und die Mitglieder des Stadtrates Hachenburg informierten sich auf einer Kanal-Sanierungsbaustelle der Verbandsgemeinde Gebhardshain in der Ortsgemeinde Kausen.

Die Firma Dineiger aus Wahlrod erläuterte vor Ort in einem praktischen Beispiel die Verfahrensweise für den Einbau eines Kanal-Inliners sowie das Anschließen der bestehenden Kanalhausanschlüsse an den sanierten Hauptkanal mit einem Kanalroboter.

Die Anwesenden konnten live beobachten, wie die hochmodernen Kanalsanierungstechniken in der Praxis funktionieren.

Im Hinblick auf die anstehende Kanalerneuerung, bzw. Kanalsanierung konnten bei diesem Ortstermin neue Kenntnisse und alternative Möglichkeiten auch für die anstehende Baumaßnahme in der Fußgängerzone Hachenburg gewonnen werden.

Bürgermeister Klöckner erläuterte, dass bei der Ausbaumaßnahme in der Hachenburger Fußgängerzone eine grundlegende Erneuerung der Schmutzwasserkanäle die fachlich richtige Lösung sei, aber aufgrund der Ausbautechnik mit Rammgeräten und der sehr großen Tiefen und daraus resultierend einer „Kostenlawine“ die Inlinertechnik als zweitbeste Variante eine kosten- und zeitmäßig günstige Lösung sein könnte.
Die Ergebnisse der Voruntersuchungen, die hierzu notwendig sind, werden in den nächsten Wochen  ausgewertet.

Im Bereich der Verbandsgemeindewerke Hachenburg wird ebenfalls seit einigen Jahren die moderne Kanalsanierungstechnik eingesetzt. Für die Kanal TV-Befahrung, Schadensklassifizierung und Vermessung wurden in den letzten Jahren jährlich ca. 400.000 Euro investiert, für punktuelle Sanierungsmaßnahmen nach Aufwand rund 200.000 Euro und für Inliner-Sanierungen für komplette Kanalstrecken ca. 500.000 Euro.

Hinzu kommen jährlich weitere ca. 1 Million Euro für erfolgte Kanalerneuerungen in offener Bauweise.

Stadtbürgermeister Klöckner bedankte sich im Namen des Stadtrates bei den Vertretern der Verbandsgemeindewerke Gebhardshain, Herrn Jürgen Arndt und Herrn Klaus Pommerenke, sowie bei Herrn Eberhard Dineiger von der Firma Dineiger Kanalservice in Wahlrod.

Büchereipiraten erhalten Urkunden in der Stadtbücherei Hachenburg

Büchereipiraten erhalten Urkunden in der Stadtbücherei Hachenburg

Zum Abschluss des Sprach- und Leseförderprojektes „Büchereipiraten“ trafen sich die Vorschulkinder der Hachenburger Kindertagesstätten im Löwensaal des Vogtshofes in Hachenburg und erhielten als Anerkennung für ihre Teilnahme an dem Projekt eine Büchereipiraten-Urkunde.

In Kooperation mit dem Kinderhaus, der evangelischen Kindertagesstätte und der katholischen Kindertagesstätte wurde das „Büchereipiraten-Projekt“ zum zweiten Mal durchgeführt. Dabei besuchten die Vorschulkinder von Januar bis April einmal im Monat die Stadtbücherei. Dort erlebten sie neben einer spielerischen Einführung in die Bibliotheksnutzung vieles zum Thema Buch und Sprache. Es wurde gesungen, gespielt, gebastelt und natürlich spannenden Geschichten gelauscht. Nachdem die Vorschulkinder drei Einheiten des Projektes in kleinen Gruppen durchlaufen hatten, gab es beim vierten Besuch nun für alle Gruppen zusammen einen feierlichen Abschluss im Vogtshof. Zu Beginn sangen die Vorschulkinder gemeinsam mit den Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen der Bücherei ihr „Büchereipiraten-Lied“, welches sie bereits von den vorherigen Einheiten kannten. Anschließend lauschten die Kinder beim Bilderbuchkino gespannt der Geschichte von Kapitän Knitterbart auf der Schatzinsel und sahen dazu die auf die Leinwand projizierten Bilder des Buches. Nach der spannenden Geschichte und der feierlichen Urkundenübergabe konnten die Büchereipiraten noch auf „Schatzsuche“ gehen.

Mit dem Projekt „Büchereipiraten“ möchte die Stadtbücherei die Vorschulkinder mit der fantastischen Welt der Bücher und Geschichten vertraut machen, um schon frühzeitig die Freude an Büchern zu wecken und damit den Kindern das „Abenteuer Lesen“ näher zu bringen. Lesen soll demnach nicht nur die Phantasie beflügeln, sondern auch als eine erfüllende Freizeitbeschäftigung wahrgenommen werden. Die Durchführung des Projektes wird von den Sprachförderkräften der Kindertagesstätten als wertvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit zur Vorbereitung der Kinder auf den Übergang in die Grundschule gesehen.

Erzieherinnen und Kinder sind sich einig, dass auch nach Abschluss des Projektes viele Besuche in der Bücherei folgen werden, um das attraktive und umfangreiche Angebot der Stadtbücherei weiter zu nutzen.

Mini-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

- „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler -

Grundschulkinder der Klassen 1 und 2 sind herzlich zum nächsten Mini-Clubtreffen am Dienstag, 08.Mai in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Neue abenteuerliche Geschichten vom Räuber Hotzenplotz werden erzählt.

Der Räuber Hotzenplotz poltert eines Tages als Polizeioberwachtmeister Dimpfelmoser verkleidet in Großmutters Küche. Er ist aus dem Spritzenhaus geflohen, dort hat er 14 Tage hinter Schloss und Riegel gesessen. Kasperl und Seppel hören am gleichen Tag am Stadtbach Hilferufe aus dem Spritzenhaus. Was Kasperl und Seppel dort entdecken erfahrt ihr beim nächsten Mini-Leseclub.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde, wobei die Kinder zum Schluss eingeladen sind, ein Bild zur Geschichte zu malen. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.
Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Verbandsgemeinde Hachenburg erhält Fördermittel zur touristischen Aufwertung

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier hat der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Projekt „Verbesserung der touristischen Wege- und Informationsstruktur in der Kroppacher Schweiz“ einen Zuschuss aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) im Rahmen der Umsetzung des Entwicklungsprogramms „Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landesentwicklung“ (PAUL) in Höhe von rund 73.000 Euro bewilligt. Die geplanten Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf etwa 158.000 Euro.
Im Rahmen der Projektumsetzung wird die Infrastruktur der Kroppacher Schweiz verbessert, um das touristische Angebot attraktiver zu gestalten. Die Maßnahmen umfassen u.a. den Neuaufbau eines Steges bei Heimborn und des Steges zur Freizeitanlage in Astert, die Installation diverser Informationstafeln, sowie die Errichtung eines Weges zum Jugendzeltplatz in Heuzert. Zudem ist am Zusammenfluss der Großen und Kleinen Nister ein kleiner Skulpturenpark geplant. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für dieses und nächstes Jahr geplant.

Polizei bittet um Mithilfe

Seit Mitte März 2013 ereignete sich eine Vielzahl von Sachbeschädigungen durch Graffiti und andere Farbschmierereien im Stadtgebiet Hachenburg.

Vorwiegend rund um den Burggarten wurden Wände, Bänke, Verkehrseinrichtungen und Fahrzeuge  mit den Schriftzügen „REO“ und „SIKO“ verunreinigt. Sowohl für die Stadt als auch für Privatpersonen ist ein immenser Sachschaden entstanden.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hachenburg um Ihre Mithilfe.

Bei dem Täter handelt es sich vermutlich um einen jungen Mann. Dieser wurde bei einer Tat beobachtet. Hier trug er ein graues Kapuzenshirt und eine dunkle Jeans.
Zur Feststellung des Täters wurde seitens der Stadt Hachenburg eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Hachenburg, Tel. 02662/9558-0.

Junior-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei

- „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” von Michael Ende -

Der nächste Junior-Club-Vorlesenachmittag mit Vorleserin Anna Leue und Nina Götz findet am Dienstag, dem 16. April um 16.00 Uhr in der Stadtbücherei Hachenburg statt. Herzlich eingeladen sind alle Grundschulkinder der Klassenstufe 3 und 4.

Die Club-Mitglieder und alle, die es werden wollen, können sich auf eine neue Folge von “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ freuen.

Lukas und Jim Knopf können sich nun endlich ganz auf die Rettung von Prinzessin Li Si konzentrieren. Die Prinzessin wurde von den “13“ gefangen genommen und anschließend an Frau Mahlzahn verkauft. Frau Mahlzahn ist ein Drache und lebt in Kummerland. Li Si hat in ihrer großen Not eine Flaschenpost versendet mit der Bitte sie selbst und die anderen gefangenen Kinder zu retten. Ob Jim Knopf und Lukas die Drachenstadt finden, erfahrt ihr beim nächsten Junior-Leseclub.

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde, weitere Informationen
unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Agrarstrukturerhebung 2013

Im Zeitraum März bis Mai 2013 führt das Statistische Landesamt die Agrarstrukturerhebung 2013 durch. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und erfasst bei allen repräsentativ ausgewählten Betrieben unter anderem Daten über:
- Rechtsformen
- Bodennutzung einschließlich Erzeugung von Speisepilzen
- Eigentums- und Pachtverhältnisse sowie Pachtentgelte
- Bewässerung
- Viehbestände
- Ökologischen Landbau
- Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
- Einkommenskombinationen
- Arbeitskräfte
- Lohnunternehmerleistungen und Berufsbildung
- Traktoren und Erntemaschinen.

Auskunftspflicht besteht für die Inhaber oder Leiter von Betrieben mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) von mindestens fünf Hektar. Zum Erhebungsbereich gehören ferner Betriebe mit weniger als fünf Hektar LF, wenn ihre Viehhaltung festgelegte Größenordnungen übersteigt oder sie Sonderkulturen (z. B. Reben, Obst, Gemüse, Speisepilze) in bestimmtem Umfang anbauen.
Liegt ein vollständig ausgefüllter Flächennachweis für das Antragsverfahren „Agrarförderung 2013“ bei der zuständigen Kreisverwaltung vor, können die Angaben über die Bodennutzung größtenteils übernommen werden. Lediglich Angaben für Gemüse und Erdbeeren und Dauerkulturen unter hohen Schutz-abdeckungen einschließlich Gewächshäuser müssen noch zusätzlich im Erhebungsbogen nachgewiesen werden. Hierzu muss die Unternehmensnummer angegeben werden. Ebenso werden Daten zu Rinderbeständen aus dem HI-Tier übernommen.
Wir machen darauf aufmerksam, dass ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.
Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.

Ihr Statistisches Landesamt
Rheinland-Pfalz

Jugendkongress 2013 in Berlin

Das Jugendparlament Hachenburg hat noch Plätze frei!

Auch dieses Jahr lädt das Bündnis für Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum Jugendkongress ein. Vom 20. bis zum 24. Mai haben wieder über 400 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet die Gelegenheit, in Berlin an Workshops, Außenforen und vielen weiteren Programmpunkten teilzunehmen.

Rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, sich ehrenamtlich und zivilgesellschaftlich für Demokratie und Toleranz einzusetzen bzw. Euer Engagement auszubauen. Wir möchten Euch nicht nur eine Diskussionsplattform und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bieten, sondern  Euch auch ganz praktische Tipps an die Hand geben, mit denen ihr beispielsweise eigene Projekte noch professioneller auf die Beine stellen könnt.

Ihr werdet viel Gelegenheit haben, Euch mit anderen auszutauschen, von anderen zu lernen und Kontakte zu knüpfen oder Eure Projekte anderen vorzustellen.
Wie das zivilgesellschaftliche Engagement lebt auch der Jugendkongress von und durch Euch, als vielleicht zukünftig Engagierte oder bereits Aktive, sodass wir hoffen, Euch zahlreich zum Jugendkongress 2013 in Berlin begrüßen zu dürfen! Wir laden Euch herzlich ein!

Das Jugendparlament Hachenburg wird mit einer Delegation am diesjährigen Jugendkongress in Berlin teilnehmen. Es gibt insgesamt 6 Plätze für Teilnehmer, die allen Interessierten offenstehen. Die Altersbegrenzung für die Teilnehmenden beim Jugendkongress beträgt 16 bis 20 Jahre. Übernachtungs- und Programmkosten werden vom BfDT übernommen. Das Jugendzentrum Hachenburg stellt den Bus zur Anreise zur Verfügung. Kosten hierfür übernimmt die Verbandsgemeinde Hachenburg, so dass den Teilnehmern keine Kosten entstehen.

Weitere Informationen sind auf http://www.jugendkongress-berlin.de zu finden. Wer Lust hat, mitzufahren kontaktiert bitte Sebastian Niepel per Email niepel92@gmail.com. Anmeldeschluss ist der 08.04.2013

Jugendzentrum Hachenburg soll erweitert und energetisch saniert werden

Jugendzentrum Hachenburg soll erweitert und energetisch saniert werden

Aufgrund der großen Besucherzahlen im Jugendzentrum und der stetig steigenden Nachfrage nach Gruppenangeboten ist das vorhandene Raumangebot nicht mehr ausreichend. Aus diesem Grund muss das Gebäude neben der Rundsporthalle erweitert werden. Gleichzeitig soll auch eine energetische Sanierung erfolgen.

Seitens des Büro Stadtraum, Müschenbach, wurde zwischenzeitlich ein Konzept zur Erweiterung erarbeitet. Die nunmehr vorliegende Planung wurde im Jugendparlament der Verbandsgemeinde vorgestellt und stieß auf ein äußerst positives Echo. Die zukünftige Nutzung sieht einen größeren Raum für Aktionen und Angebote im Erdgeschoss sowie einen weiteren großzügigen Raumzuschnitt im Obergeschoss vor. Des weiteren ist beabsichtigt, die interne Organisation in Teilen umzustrukturieren, damit eine unabhängige Nutzung der Bereiche Erdgeschoss und Obergeschoss möglich wird. Somit können neben dem beliebten und gut besuchten offenem Betrieb auch zeitgleich Gruppenangebote erfolgen. Die umfassende energetische Sanierung sieht eine Dämmung der Außenwände und eine Holzverkleidung im Obergeschoss vor. Ebenso sollen die Fenster ausgetauscht werden und das Dach erhält eine neue Abdichtung. Durch diese Maßnahmen wird aus dem in die Jahre gekommenen Gebäude ein gleichfalls energetisch, wie funktional optimiertes Haus für die Jugend der Verbandsgemeinde Hachenburg entstehen. Zur Kostendeckung für die geplante Baumaßnahme wurde bereits ein Zuschussantrag gestellt. Sobald die Bewilligungsbehörde ihre Zustimmung erteilt hat, wird mit den weiteren Vorbereitungen begonnen.

Die Verwaltung rechnet noch in diesem Jahr mit einem Baubeginn.

Stadtbücherei Hachenburg präsentiert Spitzenergebnis

Stadtbücherei Hachenburg präsentiert Spitzenergebnis

Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2012 blickt die Stadtbücherei Hachenburg auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück.

Ein Indiz unter vielen, das für die Attraktivität der Einrichtung spricht, ist der Zuwachs der „Aktiven Ausweise“. Davon spricht man, wenn auf einen Ausweis im laufenden Jahr mindestens einmal ausgeliehen wird. Die Zahl derselben stieg in 2012 von 1532 auf 1666. Damit nutzten 8,7 % mehr Bürger als im Vorjahr das Angebot der Bücherei.

Dieses umfasst etwa 19.000 Medien aller Sparten. Neben rund 17.000 Büchern und Zeitschriften auch fast 2.000 sogenannte Non-Book-Medien. Dies sind vor allem Musik-CDs, DVDs und Hörbücher. Zusätzlich gehörten Ende 2012 circa 11.500 elektronische Medien im Verbund mit weiteren Bibliotheken zum Bestand der Stadtbücherei.

Die Zahl der Ausleihen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 61.677 auf 76.251, was einer Steigerung von rund 23 Prozent entspricht. 10 Prozent davon sind auf das neue Angebot der ONLEIHE (Online Ausleihe) zurückzuführen. Genau 6.091 Mal wurde in 2012 von Kunden der Stadtbücherei per Internet auf die elektronischen Medien zugegriffen, um sie auf dem heimischen Computer oder einem anderen geeigneten Endgerät zu nutzen. Die Ausleihe des „Vor-Ort-Bestandes“ stieg um 13 Prozent – ein Indiz für dessen Attraktivität.
Nachfrageorientiert eingekauft und einladend präsentiert, zusätzlich von zu Hause aus über den FINDUS-Internetbibliothekskatalog recherchierbar, wird mit dem Bestand ein sich ständig erweiternder Nutzerkreis angesprochen. Während bei den Büchern und Zeitschriften rund 8 % mehr Ausleihen stattfanden, lag die Zahl im sogenannten Non Book Bereich sogar um 22 % höher. Im Buchbereich waren sowohl Belletristik als auch Kinder- und Jugendbücher am Zuwachs am stärksten beteiligt.

Durch die Nutzung der Fernleihe konnte deutschlandweit verfügbare Literatur besorgt werden. Die Kunden gaben 436 Bestellwünsche auf, die mit 414 gelieferten Büchern zu 95 % erfüllt werden konnten. Die Nachfrage bewegte sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Der reichhaltige und attraktive Ausleihbestand war jedoch längst nicht alles, was die Stadtbücherei zu bieten hatte. Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte rundeten das Angebot ab. Ob Leseclub für die Kleinen oder Literaturkreis für die Großen, ob Leseförderprojekte wie der Lesesommer für Kinder und Jugendliche oder attraktive Autorenlesungen für Erwachsene, für jedes Alter und jeden Geschmack war etwas dabei. Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten und dem Jugendzentrum zeigten, dass Leseförderung in der Stadtbücherei auch in 2012 wieder ganz groß geschrieben wurde.

Stadtbürgermeister Peter Klöckner war sich mit den Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei einig, dass der positive Trend der Vorjahre fortgesetzt und in einigen Bereichen sogar noch verstärkt wurde.

Zum Erfolg der Bücherei trug neben den räumlichen und personellen Ressourcen auch die finanzielle Ausstattung bei. Mit den Investitionen des letzten Jahres wurden Ergänzungen und Umgestaltungen umgesetzt, die den Besuchern einen Mehrwert an Komfort und Service bieten und insgesamt die Leistungsfähigkeit der Institution noch weiter erhöhen.

Das sollten Sie nicht verpassen und die Stadtbücherei in Hachenburg einmal selbst besuchen.

Wasserversorgung ist ein Menschenrecht und gehört in öffentliche Hand

Wasserversorgung ist ein Menschenrecht und gehört in öffentliche Hand
Wasserversorgung ist ein Menschenrecht und gehört in öffentliche Hand

Mitunter sind es die scheinbar selbstverständlichen Dinge, die bei näherer Betrachtung von außerordentlicher Bedeutung sind. Das trifft auch auf die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu. Am 27. Juli 2010 wurde der Zugang zu sauberem Trinkwasser von der Vollversammlung der UNO in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Wer jedoch vor Ort dafür zuständig sein soll, dass diese elementare Leistung in einwandfreier Qualität dem Endverbraucher zur Verfügung steht, darüber wird derzeit auf EU-Ebene diskutiert. Viel Unruhe entstand durch den Vorschlag des EU-Binnenmarkt-Kommissars Barnier, die Wasserversorgung aus Gründen der Transparenz künftig europaweit auszuschreiben.

In der Verbandsgemeinde Hachenburg ist man sich einig. „Die Versorgung mit sauberem Wasser in Trinkwasserqualität gehört in die öffentliche Hand.“ erklären Bürgermeister Peter Klöckner, Erste Beigeordnete Gabriele Greis sowie Werkleiter Marco Dörner beim Besuch des Hochbehälters Hachenburg einmütig.

„Es kann nicht gewollt sein, dass große Unternehmen intakte Wassernetze erwerben, die Preise erhöhen und gleichzeitig nichts investieren. Einziges Ziel eines solchen Vorgehens ist die kurzfristige Gewinnmaximierung des Unternehmens. Wenn die Anlagen abgewirtschaftet sind, werden sie den Kommunen zurückgegeben – die ja gesetzlich zur Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet sind.“ so Bürgermeister Klöckner.

Die Wasserversorgung nimmt in der Verbandsgemeinde Hachenburg einen hohen Stellenwert ein. „Wir haben das große Privileg, dass wir mit rd. 90% den weit überwiegenden Teil unseres Wasserbedarfes durch unsere eigenen Tiefbrunnen und Quellen decken können.“ so die Erste Beigeordnete Greis. „Unsere Bürgerinnen und Bürger werden mit erstklassigem Westerwälder Wasser versorgt – und das soll auch so bleiben.“

Entsprechend hoch sind die Investitionen, die die Verbandsgemeindewerke Hachenburg jedes Jahr zu Ausbau und Erhalt von Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in die Hand nehmen müssen. „Im Jahr 2013 sind etwa sieben Millionen Euro an Investitionen geplant,“ erläutert Werkleiter Marco Dörner.

Neben diesen geplanten Investitionen wie z.B. für die Erschließung von Baugebieten oder den Ausbau von Kläranlagen fließt auch viel Geld in die Behebung unvorhersehbarer Schäden, die jedes Jahr durch Rohrbrüche, Setzungen usw. entstehen. Einen besonders schweren Fall gab es im Jahr 2011, als bei Tiefbauarbeiten eine Rohrleitung beschädigt wurde. Durch den daraufhin entstandenen Unterdruck wurden die mächtigen Leitungen im Hochbehälter innerhalb kürzester Zeit aus ihren Muffen und Halterungen gerissen.

„Dass nur Teile der Stadt, noch dazu für eine sehr begrenzte Zeit, ohne Wasser waren, spricht für eine verantwortungsvolle Wahrnehmung der Aufgaben durch die Verbandsgemeindewerke. Wir werden alles daran setzen, dass dieses wichtige Thema weiter in unserer Hand bleibt.“ stellt Bürgermeister Klöckner abschließend fest.

Kommunalwahlen 2014

Information für Wahlvorschlagsträger (Parteien und Wählergruppen)

Aufstellung von Wahlvorschlägen wegen Novellierung KWG und KWO erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 empfohlen

Der Gesetzgeber hat die neuen Regelungen des Kommunalwahlgesetzes (KWG), die auch im Zusammenhang mit der Aufstellung und Einreichung von Wahlvorschlägen stehen, zwischenzeitlich beschlossen. Die Änderungen und Neuregelungen haben z. T. Auswirkung auf die Kommunalwahlordnung (KWO). Die erforderlichen Änderungen der KWO stehen derzeit noch aus.

Angesichts dessen ist den Wahlvorschlagsträgern zu empfehlen, mit der Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahlen 2014 bis zum Inkrafttreten der Kommunalwahlordnung abzuwarten. Zwischen den allgemeinen Kommunalwahlen stattfindende Direktwahlen sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Entsprechende Information finden Sie im Internetangebot des Landeswahlleiters unter www.wahlen.rlp.de/kw/index.html.

Kommunalwahlen 2014

- Information für Wahlvorschlagsträger (Parteien und Wählergruppen) -

Die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen finden in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2014 statt.

Der Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne wahlrechtliche Vorschriften zu ändern. Ein Vorschlag zur Gesetzesänderung liegt bereits vor und ist als Landtagsdrucksache (Drucksache 16/2048) veröffentlicht. Darüber hinaus diskutieren die Parteien und Abgeordneten über weitere Novellierungsmöglichkeiten, die auch die Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber betreffen.

Die Änderungsvorschläge sowie die noch laufenden Diskussionen beziehen sich u. a. auch auf die Aufstellung, Einreichung und Zulassung von Wahlvorschlägen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Landeswahlleiter, die Aufstellung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen 2014 erst ab der zweiten Jahreshälfte 2013 vorzunehmen. Damit soll nicht zuletzt die Wiederholung einer Aufstellungsversammlung aufgrund neuer bzw. geänderter rechtlicher Regelungen vermieden werden.

Verbandsgemeinde gibt keinen Jahresplaner heraus!

- Anzeigenjäger unterwegs -
Derzeit werden Unternehmen in der Region angesprochen, um eine Anzeige in einem Jahresplaner Verbandsgemeinde Hachenburg 2014 aufzugeben.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg weist darauf hin, dass sie weder einen solchen Jahresplaner beauftragt noch ein Interesse an der Herausgabe eines solchen Jahresplaners hat. Auch wird sich in dem Jahresplaner, wenn er herausgegeben wird, kein Vorwort des Bürgermeisters finden.
Soweit die Verbandsgemeinde Broschüren, Pläne etc. herausgibt, die auch durch Werbeanzeigen finanziert werden, weist sie rechtzeitig darauf hin. Auch haben die Anzeigenwerber dann ein entsprechendes Empfehlungsschreiben der Verbandsgemeindeverwaltung.

Neue Räume, neue Projekte !

- Die Geschichtswerkstatt Hachenburg entwickelt sich immer weiter, auch dank großzügiger Unterstützung durch die Stadt -

Viele Hachenburger – in Persona oder dargestellt in einer Portraitreihe - waren zu Gast, als eine kleine Ausstellung zu Hachenburger Themen im neuen Domizil der Geschichtswerkstatt am Sonntag, dem 17. März, zur Eröffnung gezeigt wurde.

Der Ende 2008 gegründete Verein, der zunächst das historische Rathaus Perlengasse der Stadt Hachenburg als Anlaufstelle nutzte, hat in der ehemaligen Polizeidienststelle Hindenburgstraße 7 eine neue Heimat gefunden.

Auf dem Weg durch die liebevoll gestaltete Ausstellung konnte Bürgermeister Peter Klöckner sich davon überzeugen, dass die Zuschüsse der Stadt in der Vergangenheit eine sinnvolle und auf Dauer nutzbare Investition gewesen sind.

Seit einem Grundsatzbeschluss der Stadt im November 2009 werden vorgestellte und ausgewählte Projekte des Vereins mit finanziert – so beispielsweise die Ausstellung zu dem bekannten Rennfahrer Arthur Henney im Frühjahr 2010 mit einem Betrag von 500 €, der der Mitfinanzierung des Ausstellungskatalogs diente.

Die Erstellung der eindrucksvollen Portraitserie zum anstehenden Stadtjubiläum im kommenden Jahr unterstützt die Stadt mit einem Betrag von 5.000 €, nachdem die Idee hierzu und die vorgesehene Umsetzung vorgestellt worden waren.

Aus der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates

In der ersten Sitzung des Jahres 2013 informierte Bürgermeister Klöckner darüber, dass

  • 32 der 33 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde den Solidarpakt Windenergie unterzeichnet haben. Hierdurch erhalten auch die Ortsgemeinden, die selbst keine geeigneten Flächen für Windräder haben, einen finanziellen Anteil der Pachteinnahmen für Windenergie.
  • hinsichtlich des Ausbaus der B 8/B 414 die personellen Kapazitäten beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) aufgestockt werden sollen, um die Umsetzung der Ausbauarbeiten zügig gestalten zu können. Künftig werde das Land halbjährlich einen Zwischenbericht liefern.
  • der Westerwald auf der Tourismusbörse ITB in Berlin vertreten war. Hachenburg sei einer der tragenden Säulen des Tourismus im Westerwald und verzeichne nach wie vor steigende Übernachtungszahlen.
  • mit Rats- und Ausschussmitglieder im abgelaufenen Jahr keine Verträge im Sinne von § 33 Abs. 2 GemO abgeschlossen wurden.

Als Schiedsperson wurde Frau Erika Salaw sowie als stellvertretende Schiedsperson Herr Werner Gladow, beide Nister, einstimmig für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen.

Nach intensiver und ausführlicher Diskussion durch die Ratsmitglieder wurde der vorgelegten Planung Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan I, zugestimmt. Die Fortschreibung ermöglicht die Ausweisung weiterer Flächen für Windkraftanlagen im Bereich der Gemeinden Höchstenbach und Mündersbach.

Vorlesewettbewerb 2012/2013

- Kreisentscheid in Hachenburg -

Während manche der eintreffenden jungen Wettbewerbsteilnehmer noch ganz ruhig und lässig ihren Platz an der mit Namensschildern versehenen langen Tischreihe im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung suchten, sah man bei anderen Aufregung und Anspannung in den Gesichtern. Neunzehn Sechstklässler, darunter elf Mädchen und acht Jungen, waren nach Hachenburg gekommen um ihre Lesekünste zu messen. Es handelte sich um Schulsieger aus dem gesamten Kreisgebiet. Jetzt ging es darum, den Sieg auf Kreisebene und damit die Teilnahme am kommenden Bezirksentscheid zu erreichen. Zur Unterstützung der jungen Teilnehmer war eine große Fangruppe, bestehend aus Eltern und Geschwistern, Großeltern, Freunden und Lehrern mit angereist.

Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, begrüßte das Publikum und die Teilnehmer, denen sie viel Glück und gutes Gelingen wünschte. Greis betonte den hohen Stellenwert des Wettbewerbes und sagte, dass man die Leseförderungsaktion in diesem Jahr gerne wieder unterstütze. Ein Dankeschön ging an das Mitarbeiterteam der Stadtbücherei Hachenburg, das die Organisation der Veranstaltung übernommen hatte. Auch der fünfköpfigen Jury galt Ihr Dank für das gezeigte Engagement.

Im Anschluss erläuterte Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei Hachenburg, den Verlauf und die Regularien des Wettbewerbes.
Beim ersten Durchgang stellten die jungen Leser jeweils ein von ihnen ausgewähltes Buch vor und fesselten ihr Publikum durch gekonntes Vorlesen einer Textpassage. Bemerkenswert war die Bandbreite der mitgebrachten Kinder- und Jugendliteratur. Vom Mädchen-Pferderoman bis zum Jugend-Thriller, von aktuellen Serien wie Die drei !!! und die Drei ??? bis zum Klassiker von Karl May war alles vertreten.

Im zweiten Abschnitt des Wettbewerbes ging es darum, einen vollständig unbekannten Text aus dem vom Veranstalter ausgewählten und vorgestellten Buch „Lumpenloretta“ von Christine Nöstlinger vorzulesen - eine anrührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, über Konflikte und Vorurteile. Der nicht einfach zu lesende Text verlangte den Teilnehmern ihr ganzes Vorlese-Können ab.

Im Anschluss daran zog sich die Jury zur Beratung zurück und die Spannung im Saal stieg, wer wohl als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen würde.

Für die großartigen Leistungen, die alle Teilnehmer gezeigt haben, bekam schließlich jeder einen Buchpreis und eine Urkunde. Als Sieger aus dem Lesewettstreit ging Robert Greiner aus Hachenburg hervor, der neben der Siegerurkunde einen zusätzlichen Buchpreis erhielt. Er überzeugte die Jury mit einer tollen Leseleistung und seiner Buchvorstellung „Nennt mich nicht Ismael“ von Michael Gerard Bauer. Robert Greiner besucht das Private Gymnasium Marienstatt. Er wird nun den Westerwaldkreis beim kommenden Bezirksentscheid vertreten. Und wer weiß – vielleicht sogar den Landesentscheid erreichen. Der Vorlesewettbewerb endet mit dem Bundesfinale im Juni. Insgesamt beteiligten sich mehr als 600.000 Sechstklässler in über 7200 Schulen.
Der traditionsreiche Wettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Widerspruchsmöglichkeit gegen Auskunftserteilungen aus dem Melderegister

- Erläuterungen zu den einzelnen Auskunfts-/ Übermittlungssperren -

Auskunftssperre wegen besonderer schutzwürdiger Interessen
Nach § 34 Abs. 8 Satz 1 Meldegesetz darf die Meldebehörde keine Auskünfte erteilen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der oder dem Betroffenen oder einer anderen Person hieraus eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Die Gründe für die Einrichtung dieser Auskunftssperre sind im Einzelnen darzulegen und soweit möglich mit Nachweisen zu belegen.
Nach § 34 Abs. 8 Satz 3 Meldegesetz ist die Auskunftssperre befristet und endet mit Ablauf des zweiten auf die Antragstellung folgenden Kalenderjahres. Liegen die Gründe für die Einrichtung der Auskunftssperre nach Ablauf dieser Frist weiterhin vor, kann die Sperre auf Antrag oder von Amts wegen verlängert werden.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe von Meldedaten für Werbezwecke
Diese Auskunftssperre ist auf Antrag im Melderegister einzutragen, wenn die betroffene Person verlangt, dass ihre Daten nicht an Unternehmen weitergegeben werden, die diese erkennbar für Zwecke der Direktwerbung verwenden wollen (§ 7 Meldegesetz, § 6 Melderechtsrahmengesetz). Die Beantragung dieser Auskunftssperre ist ohne Angabe von Gründen möglich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe bei Alters- und Ehejubiläen
Aus Anlass eines Altersjubiläums (70. Geburtstag und jeder folgende) oder Ehejubiläums (50. Ehejubiläum und jedes weitere) darf die Meldebehörde aufgrund von § 35 Abs. 3 Meldegesetz Mandatsträgerinnen, Mandatsträgern, Presse und Rundfunk eine auf folgende Daten beschränkte Auskunft erteilen: Vor- und Familiennamen, akademische Grade, Anschriften sowie Tag und Art des Jubiläums. Diese Auskünfte dürfen jedoch nur erteilt werden, wenn nicht bis spätestens 2 Monate vor dem Jubiläum widersprochen worden ist. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an Adressbuchverlage
An Adressbuchverlage dürfen nach § 35 Abs. 4 Satz 1 Meldegesetz Angaben über Vor- und Familiennamen, akademische Grade und Anschriften von Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, weitergegeben werden. Die Weitergabe von Meldedaten an Adressbuchverlage ist nur zulässig, soweit nicht die betroffene Person der Weitergabe ihrer Daten an Adressbuchverlage nach § 35 Abs. 4 Satz 3 Meldegesetz widersprochen hat. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Erteilung einer einfachen Melderegisterauskunft über das Internet
Eine einfache Melderegisterauskunft kann nach § 34 Abs. 3 Satz 1 Meldegesetz auch mittels eines automatisierten Abrufs über das Internet erteilt werden. Ein Abruf ist nicht zulässig, wenn dieser Form der Auskunftserteilung nach § 34 Abs. 3 Satz 4 Meldegesetz widersprochen wurde. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an Parteien und an Antragstellerinnen und Antragsteller von Volksabstimmungen
Im Zusammenhang mit Wahlen dürfen nach § 35 Abs. 1 Meldegesetz an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen Daten über Gruppen namentlich nicht benannter Personen weitergegeben werden, soweit diese der Weitergabe nicht widersprochen haben. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.
Im Zusammenhang mit Volksabstimmungen (z.B. Volksbegehren, Volksentscheide) dürfen nach § 35 Abs. 2 Meldegesetz an Antragstellerinnen und Antragsteller von Volksabstimmungen sowie an Parteien Daten über Gruppen namentlich nicht benannter Personen weitergegeben werden, soweit diese der Weitergabe nicht widersprochen haben. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an das Bundesamt für Wehrverwaltung
Für die Übersendung von Informationsmaterial über Tätigkeiten in der Bundeswehr übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich die Namen und Anschriften von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im darauffolgenden Jahr volljährig werden. Die Datenweitergabe unterbleibt, wenn betroffene Personen ihr widersprochen haben (§18 Abs. 7 des Melderechtsrahmengesetzes). Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.

Widerspruch gegen die Datenweitergabe an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
§ 32 Abs. 2 Satz 1 Meldegesetz sieht vor, dass an die öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften neben den Daten eines Mitglieds einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft auch Grunddaten von Personen, die mit dem Mitglied in demselben Familienverband leben, weitergegeben werden dürfen. Der Familienangehörige kann jedoch nach § 32 Abs. 2 Satz 3 Meldegesetz der Weitergabe seiner Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der er nicht angehört, widersprechen. Diese Erklärung kann auch für minderjährige Kinder abgegeben werden. In diesem Fall sind die Namen der Kinder und deren Geburtsdaten in das dafür vorgesehene Feld einzutragen. Für die Wirksamkeit der für die minderjährigen Kinder abgegebenen Erklärung muss das Formular in dem dafür vorgesehenen Feld von allen sorgeberechtigten Personen unterschrieben werden. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.


Weitere Informationen über die genannten Auskunfts-/Übermittlungssperren
erteilt Ihre Meldebehörde.

Neue Bilderausstellung in der Stadtbücherei

Neue Bilderausstellung in der Stadtbücherei

Bis zum 11. Mai stellt die freischaffende Künstlerin Ruth Burbach ihre Werke in Acryl und Aquarell in der Stadtbücherei Hachenburg aus. Die in Hachenburg lebende Ruth Burbach ist seit 2000 freischaffende Künstlerin und freiberuflich tätig als Yogalehrerin. Sie arbeitet mit verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Materialien. „Die Malerei ist eine faszinierende Kunst, die Farben strahlen und fließen und erschaffen neue ungeahnte Möglichkeiten“, so Burbach. Jedes Bild habe seine eigene Botschaft und lade zum Nachdenken und Verweilen ein. Die Stadtbücherei im Vogtshof ist montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags 14 bis 18 Uhr sowie samstags 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Modernisierung der Anlagentechnik an der Kläranlage Hachenburg

Modernisierung der Anlagentechnik an der Kläranlage Hachenburg

In den letzten Wochen wurden auf dem Gelände der Kläranlage in Hachenburg in einem ersten Schritt eine Dosieranlage und ein 50 m³ umfassendes Silo zur Lagerung und zur gesteuerten Zugabe von Kreide in den biologischen Abwasserreinigungsprozess errichtet.

Nach einer längeren Versuchsphase, in der händig Kreide in Form von Sackware zugegeben wurde, konnte beobachtet werden, dass insbesondere die Phosphorbelastung im Abwasser hierbei im zweistelligen Prozentbereich reduziert werden kann. Nach Abstimmung mit den Fachbehörden sowie einem Sondereinleiter und nach Entscheidung des Werkausschusses wurde die Anlage zu insgesamten Anschaffungskosten von rd. 50.000 € bei einem regionalen Unternehmen der Kunststoff- und Umwelttechnik bestellt.

Die Anlage absolviert derzeit ihren Probebetrieb und wird einen nachhaltigen Beitrag zum Gewässerschutz im Einzugsbereich der Kläranlage Hachenburg leisten. Zu guter Letzt ist auch eine hundertprozentige Verrechnung der Investitionsausgaben mit der Abwasserabgabe sowie eine laufende Reduzierung dieser Abgabe zu erwarten.

In einem weiteren Schritt soll im zweiten Quartal der gut drei Jahrzehnte alte Klärgasbehälter grundlegend erneuert werden. Der bisherige Behälter weist erkennbare alters- und nutzungsbedingte Beschädigungen auf und bedarf – da eine Aufarbeitung des Schadensbildes hinsichtlich des Behälterinneren mit großen Unwägbarkeiten verbunden ist – eines Austausches, der mit rd. 100.000 € zu veranschlagen ist.

Der Behälter fasst rd. 65 m³ und dient der Zwischenspeicherung der während der Schlammfaulung entstehenden Klärgase. Das im Jahr 2009 angeschaffte Blockheizkraftwerk erzeugt aus den jährlich anfallenden rd. 56.000 m³ Klärgas sowie weiteren rd. 40.000 m³ Erdgas insgesamt 200.000 kW/h Strom (entspricht dem Bedarf von rd. 50 Haushalten) sowie 360.000 kW/h Wärme (entspricht dem Bedarf von rd. 20 Haushalten). Strom und Wärme werden dezentral zur Vorheizung des Faulturmes bzw. zum Betrieb der Anlagentechnik eingesetzt.

Daneben steht die Erneuerung des Rohrleitungsbaus zur Faul- und Heizschlammumwälzung im Umfang von rd. 60.000 € ebenfalls in diesem Jahr auf der Agenda. Ersetzt werden sollen hierbei Anlagenkomponenten, die bereits mehrere Jahrzehnte einer anspruchsvollen Nutzung Stand gehalten haben und nunmehr eines Austausches bedürfen. Bestandteil dieser Maßnahme ist obendrein die Erneuerung des für die Vorwärmung des Faulturmes benötigten Wärmtauschers, der in diesem Kontext an einen neuen, besser erreichbaren, Installationsort umgebaut wird.

Abgerundet werden die technischen Modernisierungen an der Kläranlage Hachenburg mit einer umfassenden ingenieurseitigen Aufarbeitung des Schadensbildes an dem mehr als 40 Jahre alten Faulturm. Insoweit sollen im Sommer dieses Jahres erste Ergebnisse vorliegen, die dann im Werkausschuss detailliert vorgestellt werden.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Abwasserwerk

Blockheizkraftwerk im Löwenbad Hachenburg

Blockheizkraftwerk im Löwenbad Hachenburg

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg nutzen die Sanierungsmaßnahme des Löwenbades und errichten das dritte in eigener Regie betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) im Löwenbad Hachenburg. Neben den Anlagen an der Kläranlage Hachenburg und im DRK-Krankenhaus leistet auch diese Anlage einen großen Beitrag zur Energiewende hier vor Ort.
Das in den letzten Tagen fertiggestellte BHKW im Löwenbad soll im Jahr rd. 410.000 kWh Strom, der zu 100 % zum Betrieb des Löwenbades dient, erzeugen. Die hierbei gewonnene Wärme – jährlich rd. 750.000 kWh – fließt in das Nahwärmenetz der Verbandsgemeindewerke Hachenburg ein und versorgt neben dem Löwenbad das Mehrfamilienhaus der Stadt sowie die Realschule Plus Hachenburg und das Kinderhaus in der Lohmühle.
Betrieben wird das BHKW mit Erdgas. Es erzeugt Strom und Wärme gekoppelt, d.h. in einem Prozess. Hierdurch kann das eingesetzte Erdgas sehr viel effizienter genutzt werden als bei herkömmlichen Anlagen. Die Abwärme wird über Wärmeüberträger in den Heizkreislauf überführt. Somit ist hier ein Nutzungsgrad von bis zu 95 % erreichbar.
Auch dieses Projekt der hocheffizienten Energieversorgung wurde in enger Abstimmung mit der EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen Nahe mbH projektiert und realisiert. Die hiermit einhergehenden Baukosten von 150.000 EUR sind sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Aspekten nachhaltig gut angelegt.
Gerade die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine wichtige Schlüsseltechnologie, um den fluktuierenden Wind- und Solarstrommengen zu begegnen und somit zur Netzstabilität beizutragen.
Wie bereits bei allen anderen technischen Anlagenkomponenten wurde auch hier großen Wert auf eine verlässliche und ausgereifte Mess-, Steuer- und Regelungstechnik gelegt. Eine auf unsere Verhältnisse angepasste Fernüberwachungs- und Fernwirktechnik erlaubt es, unter optimalen Bedingungen nur die Energie zu erzeugen, die auch tatsächlich benötigt wird. Die im Netz hiermit einhergehende Verstärkung der Grundlastabdeckung führt – bei einstweilen gleicher Netzauslastung – zu einer Reduzierung der Energieerzeugung in den beiden Ölspitzenlastkesseln.
Über den Zubau weiterer Blockheizkraftwerke wird nachgedacht. Standorte hierfür könnten die Heizzentrale oder aber auch die Stadthalle Hachenburg sein.

ADD verfügt sofortiges Sammlungsverbot gegen „Kindersuchhilfe e.V.“ in Rheinland-Pfalz

ADD verfügt sofortiges Sammlungsverbot gegen „Kindersuchhilfe e.V.“ in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz – Wegen erheblicher Zweifel an ordnungsgemäßen Sammlun-gen und einer zweckentsprechenden Verwendung des Sammlungsertrages hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Sammlungen der Kindersuchhilfe e.V. mit Sitz im bayerischen Aschaffenburg in Rheinland-Pfalz sofort vollziehbar unter-sagt. Der Verein kann noch Rechtsmittel gegen das Sammlungsverbot einlegen.
Trotz Verpflichtungen der Kindersuchhilfe e.V., keine Sammlungen in Rheinland-Pfalz durchzuführen, werden weiterhin Altkleidersammlungen mittels Kleidercontainer im Namen des Vereins in Rheinland-Pfalz durchgeführt beziehungsweise wird hierzu aufgerufen, zuletzt in Bad Kreuznach und Nieder-Olm/Landkreis Mainz-Bingen. Ver-stöße gegen die landesweite Ordnungsverfügung der ADD haben Zwangsgelder zur Folge.
Sollten weiterhin in Rheinland-Pfalz Altkleidersammlungen der Kindersuchhilfe e.V. erfolgen (zum Beispiel durch Aufstellen von Altkleidercontainern oder durch die Vertei-lung von Flyern), bittet die ADD um sofortige Mitteilung.

20 Jahre Verbraucherberatung in Hachenburg – seit Januar mit erweiterten Beratungszeiten

20 Jahre Verbraucherberatung in Hachenburg – seit Januar mit erweiterten Beratungszeiten

Gemeinsam blicken die Mitarbeiterin der Verbraucherberatung Rheinland-Pfalz Monika Machner und Bürgermeister Peter Klöckner auf eine bereits 20-jährige Zusammenarbeit zu Gunsten Rat suchender Verbraucherinnen und Verbraucher aus der gesamten Verbandsgemeinde Hachenburg und darüber hinaus zurück.

Aus Sicht der Kommune sollte bei den Beratungen damals mit einem kompetenten und vor allem unabhängigen Partner eine Lücke in der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Verbraucherrechten geschlossen werden. Daraus ergab sich die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die diese Kriterien erfüllte und zu regelmäßigen Sprechstunden vor Ort eine Mitarbeiterin abstellte.

Seit 1993 unterstützten die Stadt und Verbandsgemeinde mit Zuwendungen diese Serviceleistung mit jährlich jeweils 1.250 €, einem generellen Sparbeschluss folgend seit dem Jahr 2012 bei der Stadt mit 10%iger Kürzung.

Im Gespräch mit Bürgermeister Klöckner nutzte Lore Herrmann-Karch aus der Mainzer Geschäftsstelle die Gelegenheit, noch einmal generell die heutige Beratungstätigkeit zu Fachgebieten wie Telekommunikation und Medien, Versicherungen, Finanzdienstleistungen, Altersvorsorge und, und, und zu erläutern. Eigene Informationsangebote im Internet oder durch Telefonkontakt ergänzen das persönliche Gespräch. Bei Bedarf können ausgewiesene Fachleute zu ganz spezifischen Nachfragen – z.B. wenn es um Urheberrechtsverletzungen bei Nutzung von Internetangeboten geht – hinzugezogen werden.

Eines hat sich in den letzten 20 Jahren nämlich nicht geändert: Dass teilweise mit unlauteren Methoden Verbraucher zu Vertragsabschlüssen oder Herausgabe von Informationen verleitet werden und professionelle Hilfe benötigen, um wieder zu ihrem Recht zu kommen.

Deshalb, so Klöckner, stand man dem Vorschlag der Beratungsstelle, die Anwesenheitszeit auf wöchentlich drei Stunden in einem Büro des historischen Rathauses Perlengasse zu erweitern, absolut positiv gegenüber. Dies wurde bereits umgesetzt. Die Aufstockung des Zuwendungsbetrags der Verbandsgemeinde auf jährlich 4.875 € erfolgte ohne Gegenstimme, so dass künftig mit dem städtischen Zuschuss die notwendigen 6.000 € für dieses gern genutzte Angebot zur Verfügung stehen.

Im Jubiläumsjahr wird es ergänzend zu den Sprechstunden gesonderte Vortragsveranstaltungen geben, beginnend am 7. Mai rund um das Thema Versicherungen – ab 16.00 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11. Schon jetzt sind Sie dazu herzlich eingeladen.

Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg fördern die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg fördern die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

Unter dem Motto „Gesundheitsförderung im Beruf“ steht ein kostenloses Angebot der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In Kooperation mit dem TUS Hachenburg e.V., der qualifizierte Übungsleiter zur Verfügung stellt, wurden den Beschäftigten Kurse in Badminton und Yoga angeboten. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und so konnten im Februar 2013 zwei Yoga-Kurse und ein Badminton-Kurs starten.

Die Dienststellenleitung ist davon überzeugt, dass Maßnahmen der Gesundheitsförderung durch den Arbeitsgeber auch ein wichtiger Baustein sind, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld zu steigern. Wenn dann bei dem einen oder anderen Mitarbeiter auch noch die Freude an weiterer sportlicher Betätigung durch die jetzt begonnen Kurse geweckt wird, ist dies ein positiver Nebeneffekt.

Die große Nachfrage nach den jetzt angebotenen Kursen motiviert die Verantwortlichen, auch in Zukunft solche Angebote für die Mitarbeiter vorzuhalten.

Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg unterzeichnet

Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg unterzeichnet

Im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung am 07. März 2013 unterzeichneten die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sowie Stadtbürgermeister Peter Klöckner den „Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg“.

32 der 33 Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg sind dem Solidarpakt beigetreten. Ziel des Solidarpakts Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg ist ein Vorteils- und Lastenausgleich der Ortsgemeinden untereinander. Der Ausgleich erfolgt zwischen den Kommunen, in deren Gebiet Windkraftanlagen errichtet werden können und den Kommunen, in denen dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist.

Im Grunde sieht der Solidarpakt vor, dass ein Drittel der erzielten Pachteinnahmen aus neu errichteten Windenergieanlagen, jeweils zur Hälfte nach der Zahl der vertragsbeteiligten Gemeinden und zur Hälfte nach der Zahl der Einwohner der jeweiligen Gemeinde, aufgeteilt werden. Zwei Drittel der Einnahmen verbleiben bei der Standortgemeinde. Die Pachteinnahmen bestehender Anlagen (Altanlagen) fließen mit 10 % in den Solidarpakt.

Bürgermeister Klöckner nutzte die Vertragsunterzeichnung um deutlich zu machen, dass der Solidarpakt dazu beitrage, „gemeinsam stärker zu werden“. Ausdruck des Solidaritätsgedankens sei auch, dass fast alle Räte das Vertragswerk einstimmig verabschiedet hätten. Ein besonderer Dank gelte den Standortgemeinden, welche durch ihre Bereitschaft, einen Teil der erzielten Pachteinnahmen den Nicht-Standortgemeinden zukommen zu lassen, den Pakt erst ermöglicht hätten.

Klöckner sprach in diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, dass noch weitere Windkraftanlagen in der Verbandsgemeinde errichtet werden können, um „die Energiewende vor Ort zu realisieren und so auch zum Schutz der Umwelt weiter beizutragen.“

Landespräventionspreis

- Vorbildhafte Projekte zur Kriminalprävention gesucht -

„Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention neuen Herausforderungen gegenüber. Es ist daher unverzichtbar, den jeweiligen Entwicklungen angepasst kriminalpräventive Konzepte weiter zu entwickeln“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Die Bewältigung dieser Herausforderungen sei eine  gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedürfe eines großen Engagements vieler Akteure. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienten daher eine besondere Würdigung, so dass das sein Ministerium gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz jährlich den Landespräventionspreis auslobe.

„Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher auszuzeichnen  und die erfolgreichen Kon-zepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Organisationen angeregt wer-den, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten“, so der Minister.

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Der Landespräventionspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert, das für die Fortführung des eingereichten Projektes oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss.

Einsendeschluss ist der 30. August 2013. Die Ausschreibung für den Landespräventionspreis und das Bewerbungsformular stehen auf der Internetseite des Landespräventionsrates  (www.kriminalpraevention.rlp.de) zur Verfügung (Tel.: 06131/16-3249).

Aus der Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg

Der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg ist am 07. März 2013 zu seiner ersten Sitzung in diesem Kalenderjahr zusammengetreten.

Zu Beginn informierte Bürgermeister Peter Klöckner die Ausschussmitglieder darüber, dass erfreulicherweise die Landesregierung zusätzliche Planungskapazitäten für den Ausbau der B 414 / B8 zur Verfügung stellen wird. In den letzten Jahren konnten nur punktuelle Verbesserungen verzeichnet werden, insbesondere in den Bereichen von Kroppach und Müschenbach ist bislang – trotz diverser Vorschläge der Verbandsgemeinde – kein durchführbarer Lösungsansatz erfolgt.

Des Weiteren gab er bekannt, dass in der am gleichen Tag stattgefundenen Bürgermeisterring-versammlung 32 der 33 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde den „Solidarpakt Windenergie“ unterzeichnet haben.

Im Anschluss verabschiedete der Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, der vorgelegten Planung zum 2. Nachgang zur zweiten umfassenden Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, Teil B, Teilplan 1, zuzustimmen. Diese Planung sieht einen zeitnahen Abschluss des Flächennutzungsplanverfahrens für den Bereich des „Hartenfelser Kopfes“ vor. Im Frühjahr und Sommer 2012 wurden alle für die Windkraft geeigneten Potenzialflächen auf das Vorkommen von windkraftrelevanten Großvogelarten (u.a. Rotmilan und Schwarzstorch) untersucht. Diese artenschutzfachliche Einschätzung kommt zu dem Ergebnis, dass für einen Großteil dieser Potenzialflächen ein hohes arten- und teilweise naturschutzfachliches Konfliktpotenzial besteht und hier weitere Untersuchungen notwendig sind. Für die Potenzialfläche am „Hartenfelser Kopf“ sieht die Einschätzung ein geringeres Konfliktpotenzial vor und ist nach den derzeitigen Erkenntnissen – auch in Absprache mit den Umweltverbänden – am unproblematischsten für eine weitere Windenergienutzung. Da hier die Datenlage aufgrund der bestehenden Anlagen als sehr gut zu bezeichnen ist und auch der untersuchte herbstliche Vogelzug eine weitere Windkraftnutzung zulässt, kann hier das Flächennutzungsplanverfahren zeitnah zu Ende geführt werden.

Zudem sollen in der weiteren Planung zwei Auswahlkriterien zur Standortauswahl verändert werden. Zum einen soll der Abstand von Windenergieanlagen zu klassifizierten Straßen auf die gesetzliche Bauverbotszone reduziert werden. Dies bedeutet nach dem derzeitigen Stand der Technik einen Abstand von 65 m zu Kreisstraßen und von 70 m zu Bundes- und Landstraßen.   Zum anderen soll der Abstand von Windkraftgebieten zu Gewerbegebieten zukünftig einheitlich auf 625 m festgesetzt werden. Damit erhalten die Gewerbegebiete aufgrund höherer zulässiger Immissionswerte einen Abstandsradius wie Einzelgebäude im Außenbereich.

Aus der letzten Sitzung des Stadtrates

In der ersten Sitzung des Jahres 2013 informierte Stadtbürgermeister Klöckner darüber, dass

  • der Ehrenbürger der Stadt Hachenburg, Herr Dr. Emde, am 15. Februar 2013 verstorben sei. Der Stadtrat gedachte ihm in einer Gedenkminute.
  • für das Kinderhaus Hachenburg Zuschüsse in Höhe von insgesamt rd. 60.000 € von Land und Kreis bewilligt worden seien.
  • im Kinderhaus Schimmel festgestellt wurde. Beeinträchtigungen im Tagesbetrieb des Kinderhauses bestünden nicht. Der Schaden selbst sei zwischenzeitlich als Versicherungsfall anerkannt.
  • das Land für das Projekt „Kunst vor der Haustür“ einen Zuschuss in Höhe von 15.000 € bewilligt habe.
  • dass die Stadt Hachenburg mit Rats- oder Ausschussmitgliedern im abgelaufenen Jahr keine Verträge im Sinne von § 33 Abs. 2 GemO abgeschlossen habe.
  • die Stadt Hachenburg für den Ev. Kindergarten einen Zuschuss von 3.058,59 € für die Umgestaltung des Außenbereiches bewilligt habe.
  • die Bevölkerung nach wie vor aufgerufen werde, geeignete Standortvorschläge zur Anlegung eines Friedwaldes zu unterbreiten.

Darüber hinaus erfolgten Ergänzungswahlen zum Umlegungsausschuss der Stadt Hachenburg. Nachdem der bisherige Vorsitzende sowie der bisherige Stellvertreter ausgeschieden waren, wurden Herr Obervermessungsrat Dirk Fitting zum neuen vorsitzenden Mitglied sowie Herr Vermessungsrat Günter Steudter zum neuen stellvertretenden vorsitzenden Mitglied gewählt.
Des Weiteren wurden Dr. Dietrich Schönwitz sowie Kurt Todt als sonstige Mitglieder in den Umlegungsausschuss gewählt. Als Vertreter wurden Anne Nink sowie Peter Schulz gewählt.

Einstimmig erfolgte eine Änderung des Bebauungsplanes „Ziegelhütter Weg I“. Die Änderung ermöglicht einem Kinderarzt seine Praxis dort zu betreiben.

Nachdem ein Fahrzeug des städtischen Bauhofes nach einem Motorschaden aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr repariert werden konnte, erfolgte einstimmig der Beschluss zur Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges. Der Auftrag ist an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu vergeben.

Stadtbürgermeister Klöckner informierte die Anwesenden darüber, dass nach einer beschränkten Ausschreibung für den Ausbau der Wilhelmstraße und des Alten Marktes insgesamt fünf Firmen ein Angebot abgegeben hätten.

Im Submissionstermin habe sich jedoch gezeigt, dass auch die günstigsten Angebote so weit über den Ergebnissen der vor Ausschreibung erstellten Kostenberechnung liegen, dass die Maßnahme in dieser Form nicht finanzierbar sei. Vor diesem Hintergrund folgte der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung und hob die Ausschreibung auf.

In den vergangenen Wochen habe er vielfältige Gespräche mit der Hachenburger Bevölkerung geführt, die die geplanten Entscheidungen der Stadt ausdrücklich unterstütze.

Sachbeschädigung am Judenfriedhof in Hachenburg

Sachbeschädigung am Judenfriedhof in Hachenburg
Sachbeschädigung am Judenfriedhof in Hachenburg
Sachbeschädigung am Judenfriedhof in Hachenburg

Unbekannte Täter haben mehrere Grabsteine auf dem Judenfriedhof in Hachenburg mit Farbe beschmiert.

Für Hinweise, die zur Tataufklärung beitragen oder zur Identifizierung der Täter führen, sind durch die Stadt Hachenburg 500 Euro Belohnung ausgesetzt.

Wer entsprechende Hinweise geben kann, gibt diese bitte unmittelbar an die Polizeiinspektion in Hachenburg, Tel.-Nr. 02662/95580!

AUSBAU DER B 413 / K 13 BEI HACHENBURG WIRD FORTGESETZT

Der Ausbau der Bundesstraße 413 und der Kreisstraße 13 (nach Hattert) bei Hachenburg wird fortgesetzt. Wie Der Landesbetrieb Mobilität in Diez mitteilt, werden ab Dienstag, dem 5.März 2013, die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die verbleibenden Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April andauern. Hierfür wird die halbseitige Sperrung der B 413 mit Ampel wieder eingerichtet.

Der LBM Diez bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen im Verkehrsablauf.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg

In der ersten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Jahr 2013 gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass hinsichtlich des Ausbaus der B 8/B 414 die personellen Kapazitäten in der zuständigen Planungsgruppe beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) aufgestockt werden sollen, um die Umsetzung der Ausbauarbeiten zügig gestalten zu können. Zu der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 22.10.2013 werde der Leiter des LBM, Herr Hölzgen, eingeladen und könne dann zu den Baufortschritten Bericht erstatten. Weiterhin informierte der Vorsitzende, dass am 07.03.2013 eine Sitzung des Bau-, Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses stattfinden werde. Gegenstand der Tagesordnung sei die Beschlussfassung über die Änderung des Flächennutzungsplanes. Im Rahmen der am gleichen Tag stattfindenden Bürgermeisterdienstbesprechung werde dann der Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg unterzeichnet. Ebenfalls unterrichtet wurde der Ausschuss, dass die Amtszeit der Schiedsfrau Erika Salaw und des stellvertretenden Schiedsmanns Werner Gladow im August endet. Da beide jedoch bereit seien ihr Amt weiterzuführen, könne der Verbandsgemeinderat in der Sitzung am 12.03.2013 beide erneut in ihr Amt wählen.

Anschließend befasste sich der Haupt- und Finanzausschuss mit dem Kulturprogramm der Verbandsgemeinde Hachenburg des Jahres 2013. Nach einem Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2012, in dem insbesondere das überaus erfolgreiche Figurentheaterfestival erwähnt wurde, stellte die Kulturreferentin Beate Macht das Jahresprogramm 2013 ausführlich vor. Neu werden in 2013 erstmals die „Jugendtheatertage“ im Kulturprogramm stehen. Diese, so Frau Macht, sollten auch dazu dienen, Jugendliche an die Kulturarbeit heranzuführen. Die Jugendtheatertage werden voraussichtlich Mitte September stattfinden. Ebenfalls im Programm wird auch wieder die „Nacht der Chöre“ stehen, die auf dem Alten Markt in Hachenburg ausgerichtet wird. Ferner wurde der Ausschuss noch über Planungen zur 700-Jahr-Feier der Stadt Hachenburg informiert. Besonderes Highlight wird anlässlich des Stadtjubiläums die Eröffnung des Kultursommers des Landes Rheinland-Pfalz sein, welches unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ stehen wird. Bürgermeister Klöckner dankte der Kulturreferentin für die Arbeit und stellte heraus, dass jedes Jahr ein hochkarätiges Programm geboten werde. Der Ausschuss schloss sich dem an und nahm das Kulturprogramm 2013 zustimmend zur Kenntnis.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.

Im letzten Tagesordnungspunkt wurde über die Annahme von Zuwendungen für die Grundschulen Atzelgift/Streithausen und Kroppach entschieden. Der Beschluss erging einstimmig.

Landesweite Sammlungserlaubnisse für Fördermitgliederwerbung an Wohlfahrtsorganisationen

Trier/Rheinland-Pfalz – Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als landesweite Sammlungsbehörde in Rheinland-Pfalz hat dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern, den Maltesern, Ärzte ohne Grenzen sowie den SOS Kinderdörfern erlaubt, landesweit neue Fördermitglie-der/Dauerspender zu werben. Die landesweiten Erlaubnisse gelten für dieses Jahr. Einzelheiten und die jeweiligen Ansprechpartner für die diesjährigen Aktionen sind auf den Internetseiten der ADD abrufbar:
http://www.add.rlp.de/Kommunale-und-hoheitliche-Aufgaben,-Soziales/Ordnungswesen,-Hoheitsangelegenheiten/Sammlungsrecht/

Nachdem in der Vergangenheit teilweise das Auftreten der Mitarbeiter von Werbefir-men, die im Auftrag der Wohlfahrtsorganisationen fördernde Mitglieder einwerben, kritisiert wurde, verständigte sich die ADD mit den Wohlfahrtsorganisationen auf eine dem ordnungsrechtlichen Transparenzgebot entsprechende Außendarstellung.

So weisen beispielsweise deutlich sichtbare Bekleidungsaufdrucke wie „Werbebeauftragter für den...“ oder Hinweise auf den Fördermitgliederanträgen wie „Dies ist eine kommerzielle Werbeaktion durch einen Werbebeauftragten“ auf die Agenturtätigkeit hin.

Die ADD bittet zu beachten, dass die Werbung von Fördermitgliedern oder Dauer-spendern mit persönlicher Ansprache, zum Beispiel an der Haustür oder Info-Ständen, in Rheinland-Pfalz nur mit einer behördlichen Sammlungserlaubnis zulässig ist. Im Zweifelsfall sollten sich potentielle Dauerspender diese Erlaubnis, die bei der Spendenwerbung mitzuführen ist, zeigen lassen.

Sollten Werbemaßnahmen zur Fördermitglieder- oder Dauerspendergewinnung an der Haustür oder Info-Ständen in Rheinland-Pfalz ohne Erlaubnis durchgeführt werden, bittet die ADD neben einer entsprechenden Information auch möglichst um Zuleitung von Informationsmaterial, beispielsweise Werbebroschüren, Antragsformularen für eine Fördermitgliedschaft und ähnliches.

Förderung für Modernisierung möglich

Das Land fördert erneut die Altbausanierung in Mietwohnungen oder selbst genutzten Eigenheimen. Gefördert wird die Modernisierung bestehender Wohnungen, vor allem Maßnahmen, die nachhaltig Energie oder Wasser einsparen. Dazu gehören der Ersatz von Heizkesseln, wenn mindestens 20 Prozent Energie eingespart wird, wärmedämmende Fenster, Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung, aber auch vollständig neue Installationen oder ein behindertengerechter Umbau. Bei förderfähigen Kosten zwischen 2.000 € (Mindestbetrag) und 10.000 € (Höchstbetrag) erfolgt die Projektförderung durch einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 25 Prozent. Bei einer Wohnung mit einem größeren Investitionsvolumen (ab 10.000 €) wird über ein zinsverbilligtes Kapitalmarktdarlehen gefördert. Bei Mietwohnungen darf die Kaltmiete nach Durchführung der Arbeiten nicht mehr als 4,65 € pro Quadratmeter betragen. Bei selbst genutzten Wohnungen ist die Förderung einkommensabhängig.

Für weitere Informationen steht die Kreisverwaltung in Montabaur, Frau Liane Brühl (Modernisierung), Telefonnr. 02602/124421 und Frau Monika Ritz (Kauf/Neubau), Telefonnr. 02602/124466 zur Verfügung.

Aus der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Hachenburg

In der Sitzung am 18. Februar 2013 musste Stadtbürgermeister Peter Klöckner bekannt geben, dass der Ehrenbürger der Stadt, Herr Dr. Emde, am 15.02.2013 verstorben sei. Die Anwesenden gedachten des Verstorbenen mit einer Schweigeminute.

Herr Klöckner informierte den Ausschuss über die Bewilligung von diversen Zuschüssen für das Kinderhaus Hachenburg in Höhe von insgesamt 60.000 €. Des Weiteren wurde der Stadt vonseiten des Landes ein Zuschuss von 15.000 € für das Projekt "Kunstwoche" bewilligt.

Im Kinderhaus wurde im Bereich des Daches Schimmel festgestellt. Ursache sei vermutlich ein Rohrbruch. Beeinträchtigungen für den Tagesbetrieb des Kinderhauses bestünden jedoch nicht.

Abschließend wurden aktuelle Informationen zum Gewerbegebiet B 413 in Altstadt gegeben.

Ausführlich wurde dem Ausschuss das Kulturprogramm der Stadt Hachenburg für das Jahr 2013 vorgestellt. Der Ausschuss nahm zustimmend Kenntnis von dem vorgelegten Veranstaltungsprogramm.

Einstimmig wurde der Annahme einer Zuwendung zur Unterstützung der kulturellen Arbeit der Stadt Hachenburg zugestimmt.

Als letzter Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil erfolgte ein Beschluss über die Gewährung eines Zuschusses an die Evangelische Kindertagesstätte zur Umgestaltung des Außengeländes in einer Größenordnung von rd. 3.000 €.

Im nicht öffentlichen Teil erfolgten aktuelle Informationen zum Ausbau der Innenstadt.

Des Weiteren wurde ein Beschluss über den Verkauf eines Grundstückes im Bereich der Koblenzer Straße/Auf den Stühlen gefasst.

Abschließend wurde über die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges für den städtischen Bauhof beraten und beschlossen.

Hachenburgs Innenstadt soll kein "Stuttgart 21" werden

- Ausbau der Fußgängerzone soll verschoben werden -

Hachenburg: Der Ausbau der Hachenburger Innenstadt soll neu überplant werden.

Groß war die Vorfreude und umfangreich die Vorberatungen zur Neugestaltung der Fußgängerzone. In den vergangenen Monaten wurden die Ausbaupläne in den kommunalen Gremien und mit den Anliegern entwickelt. In einer Ideenwerkstatt wurden eine Vielzahl von Ideen erarbeitet und nach Auswertung der Angebote sollte es mit dem Bau im Frühjahr beginnen.

Doch daraus wird vorerst nichts.

Auf Vorschlag von Bürgermeister Peter Klöckner soll die Ausschreibung von den zuständigen Gremien aufgehoben werden. Die submittierten Kosten haben die errechneten Kostenansätze in Millionengrößenordnung deutlich überschritten. Grund für die Aufhebung sind die extrem hohen Baukosten insbesondere für die Wasser- und Kanalarbeiten. Aber auch die Ergebnisse der Bodenanalysen und die Notwendigkeit, mit aufwendigen hydraulischen Verbauverfahren (z.B. Rammgeräte) zu arbeiten, machen das "Ziehen der Notbremse" aus Zeit- und Kostengründen notwendig.

Für Stadt und Verbandsgemeinde wäre eine Auftragsvergabe in dieser Größenordnung ein "Millionengrab".

Wir möchten uns mit dem Ausbau der Fußgängerzonen nicht einreihen in andere Großprojekte, die deutschlandweit finanziell aus dem Ruder gelaufen sind, so Bürgermeister Peter Klöckner. Lieber heute den Mut haben, "Nein" zu sagen, als später nicht mehr zu wissen, wie ein solches Projekt bezahlt werden soll.

Auf keinen Fall möchte Klöckner, dass durch die Verbautechnik mit Spundbohlen und nicht auszuschließenden Erschütterungen die mittelalterliche Bausubstanz der vielen denkmalgeschützten Häuser gefährdet wird. Daher ist eine technisch und wirtschaftlich vertretbare sowie risikoärmere Neukonzeption unumgänglich.

Diese soll nun in den nächsten Monaten erarbeitet werden. Dann bleibt genügend Zeit, zusammen mit den Bürgern einen neuen gemeinsamen Entwurf zu vereinbaren und diesen dann zu realisieren.

Problematisch Stand heute ist, ob das Land der neuen Vorgehensweise zustimmen und so den Vorschlägen aus Hachenburg folgen wird.

Peter Klöckner zeigt sich in dieser Frage optimistisch, da die Unterstützung durch das Land in den letzten zwei Jahrzehnten in Sachen Stadtkernsanierung mehr als vorbildlich war.

Die Hachenburger Einzelhändler können jetzt noch einmal aufatmen.

Groß war die Sorge, dass die langen Bauarbeiten Umsatzrückgänge beschert hätten. Ein Arbeitskreis hatte zwar schon eine Vielzahl von Eventmaßnahmen vorgeplant, um die Attraktivität der Innenstadt zu wahren, doch so können in Hachenburg alle Veranstaltungen in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden. Vielleicht gelingt es sogar, mit einem anderen Konzept auch die Bauzeiten zu verkürzen, so Klöckner abschließend.

Sitzung des Bau-, Wald- und Umweltausschusses der Stadt Hachenburg

Der Bau-, Wald- und Umweltausschuss der Stadt Hachenburg ist am 14. Februar 2013 zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammengetreten.

Zunächst informierte Stadtbürgermeister Klöckner die Anwesenden darüber, dass die Ausschreibung „Neugestaltung der Innenstadt“ aufgehoben werden soll. Die submittierten Kosten haben die errechneten Kostenansätze in Millionengrößenordnung deutlich überschritten. Grund für die Aufhebung sind die extrem hohen Baukosten insbesondere für Wasser- und Kanalarbeiten. Aber auch die Ergebnisse der Bodenanalysen und die Notwendigkeit, mit aufwendigen hydraulischen Verbauverfahren (z.B. Rammgeräten) zu arbeiten, machen das „Ziehen der Notbremse“ aus Kosten- und Zeitgründen unabdingbar.

Stadtbürgermeister Klöckner machte deutlich, dass keinesfalls die mittelalterliche Bausubstanz der vielen denkmalgeschützten Häuser durch Erschütterungen, die durch den Einsatz der Verbautechnik mit Spundbohlen nicht ausgeschlossen werden können, gefährdet wird. Daher ist eine technisch und wirtschaftlich vertretbare sowie risikoärmere Neukonzeption unumgänglich. Diese soll nun in den nächsten Monaten erarbeitet werden.

Im Anschluss empfahl der Bau-, Wald- und Umweltausschuss dem Stadtrat das Deckblatt zur 7. Änderung des Bebauungsplanes „Ziegelhütter Weg I“ gemäß § 10 BauGB in Verbindung mit § 24 GemO als Satzung zu beschließen.

Als nächstes berieten die Anwesenden über das Projekt „Errichtung eines Friedwaldes“. Es bestand Einigkeit darüber, dass diese alternative Bestattungsmöglichkeit dem vielfachen Wunsch der Bürgerinnen und Bürgern entspricht und künftig angeboten werden soll. Bei der Auswahl des Standortes sind einige Aspekte zu beachten. So muss die Bodenbeschaffenheit und die Baumsubstanz geeignet sein. Zudem ist auch eine entsprechende Infrastruktur erforderlich. Die Verwaltung hat mit der Überprüfung verschiedener Waldstücke bereits begonnen und wurde seitens des Ausschusses beauftragt, die Konzeption, insbesondere auch mit einer Kostenkalkulation, fortzuführen.

Zum Ende der Sitzung erläuterte Bauamtsleiter Björn Oettgen, dass zwischenzeitlich das Gutachten des Ingenieurbüros Krumm aus Unnau für die Sanierung der Stadthalle vorliegt. Aus dem Gutachten geht hervor, dass die Stadthalle in weiten Teilen grundsätzlich sanierungsbedürftig ist, jedoch keine wesentlichen Schäden aufweist, die nicht reparabel seien. Eine komplette Sanierung würde mit Kosten von rd. 1,3 Mio. Euro zu Buche schlagen. Es bestand Einigkeit im Ausschuss, dass diese finanzielle Größenordnung nicht in den jetzigen Standort der Stadthalle investiert werden soll. Stattdessen wurde beschlossen, die unumgänglichen Maßnahmen, die eine weitere mittelfristige Nutzung ermöglichen, umzusetzen. Es handelt sich hierbei um zwei brandschutztechnische Maßnahmen sowie die komplette Erneuerung der Toilettenanlagen im Kellergeschoss. Der Kostenaufwand hierfür beläuft sich schätzungsweise auf rd. 100.000 Euro. Darüber hinaus sollen die Künstlergarderoben renoviert werden.

Verdienstmedaille des Landes für Horst Deimling aus Hachenburg

Horst Deimling aus Hachenburg hat am Freitag, 15.02.2013, von der Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Heike Raab, die Verdienstmedaille des Landes in Empfang genommen.

Mit der Ehrung würdigt das Land das jahrzehntelange kommunalpolitische Engagement von Horst Deimling, der von 1972 bis 1979 Mitglied im Rat der Verbandsgemeinde Hachenburg und von 1979 bis 1984 Kreistagsmitglied war. Daneben arbeitete er immer wieder in verschiedenen Ausschüssen des Kreistags mit. Hinzu kommt sein langjähriges Engagement als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht in Koblenz sowie am Jugendschöffengericht Montabaur. Außerdem war der Geehrte in seinem Heimatort Mündersbach 40 Jahre lang im dortigen Fußballverein und rund ein Vierteljahrhundert in der örtlichen Feuerwehr aktiv.

Bei der Feierstunde am Freitagnachmittag im Hachenburger Vogtshof nannte Staatssekretärin Raab das ehrenamtliche Engagement von Horst Deimling vorbildhaft und nachahmenswert. Sie sagte: „Die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz steht als Sinnbild für die Kontinuität und Verlässlichkeit, mit der engagierte Menschen für andere, für die Gemeinschaft da sind. Es sind Persönlichkeiten wie Horst Deimling, die das Gemeinwesen in unserem Land bereichern und lebenswert machen. Die heutige Ehrung soll die Dankbarkeit der Landesregierung für dieses unbezahlbare und unverzichtbare Engagement ausdrücken.“

Flagge zeigen für Tibet

1950 besetzten Truppen der Volksrepublik China das souveräne Tibet. Am 10. März 1959 erhoben sich die Tibeter in der Hauptstadt Lhasa gegen ihre Unterdrücker. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen. Der Dalai Lama mußte fliehen. Heute leben mehr als 120.000 Tibeter im Exil.

Die Folgen der chinesischen Besetzung

  • hunderttausende Tote durch Verfolgung, Folter, Hunger, Flucht
  • 6.000 Klöster, Tempel und andere bedeutende Bauwerke zerstört
  • fortgesetzte gravierende Menschenrechtsverletzungen
  • massive Ansiedlung von Chinesen

Wir setzen ein Zeichen für Tibet

Tibet Initiative Deutschland e.V.
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
und alle, die öffentlich die tibetische Flagge hissen
www.tibet-initiative.de

Bestattungswald in Hachenburg

Die Stadt Hachenburg beabsichtigt, zusätzlich zu den bereits bestehenden Bestattungsformen, als weitere Alternative einen „Bestattungswald“ anzubieten.

Die Möglichkeit, in der natürlichen Umgebung des Waldes beigesetzt zu werden, ist für viele Menschen eine würdevolle Form des Abschieds.

Als Standort für diesen Ruheforst kommen verschiedene Flächen in Betracht.
So z.B. links oder rechts der „Langen Schneise“ in Richtung Alpenrod oder am
Arboretum (Baumgarten) hinter dem Judenfriedhof.

Der geplante Bestattungswald bietet die Möglichkeit einer würdevollen Bestattung in der Natur, an einem Bestattungsort, an dem sich der Mensch schon im Leben wohlfühlt – dem Wald. Interessenten können sich zu Lebzeiten informieren und beraten lassen, sich mit dem Ort vertraut machen und sich eine letzte Ruhestätte in naturbelassenen Waldbeständen aussuchen. Später wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne direkt an den Wurzeln eines Baumes oder nahe eines markanten Basaltfindlings beigesetzt. Die Grabpflege übernimmt die Natur.

Die Stadt Hachenburg möchte gerne ihre Bürger bei der Suche nach einem geeigneten Areal beteiligen und bittet, Vorschläge und Anregungen zur Lage des Bestattungswaldes schriftlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung, U. Kuschmirtz, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg oder per Email: u.kuschmirtz@hachenburg-vg.de einzureichen.

Jugendparlament Hachenburg: Umbau des Jugendzentrums und politische Beteiligung auf vielen Ebenen - Zahlreiche Themen wurden bei der ersten Sitzung 2013 diskutiert

Jugendparlament Hachenburg: Umbau des Jugendzentrums und politische Beteiligung auf vielen Ebenen - Zahlreiche Themen wurden bei der ersten Sitzung 2013 diskutiert

Viel zu tun gibt es für das Hachenburger Jugendparlament auch im Jahr 2013, das stellten die Jungparlamentarier bei Ihrer ersten Sitzung des Jahres fest. Doch bevor Sachthemen aus der Verbandsgemeinde auf der Tagesordnung standen , stellten Vertreter des Lions-Clubs Bad Marienberg ihren Club vor und informierten über die Möglichkeit der Gründung eines LEO-Clubs in der Region. Wer an einer Mitgliedschaft bei den LEOs (Jugendorganisation der Lions) interessiert ist, kann sich beim Präsidenten des Lions-Club Bad Marienberg, Eberhard Strunk (eberhard.strunk@gmx.de) oder bei LEO-Mitglied Christian Neuhaus (neuhaus@ifm.uni-siegen.de)  melden.
Kritisch, aber wohlwollend betrachteten die Jungparlamentarier die von Architekt Holger Schaub im zweiten Tagesordnungspunkt vorgestellten Pläne zur Umgestaltung des Jugendzentrums der Verbandsgemeinde. Begrüßt wurde, dass die Umgestaltung genutzt wird, um das Gebäude gleichzeitig energetisch zu sanieren und nach verschiedenen Fragen und Anregungen fand die vorgestellte Planung einstimmige Zustimmung.
Ausgesprochen erfreut zeigten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen darüber, dass das geplante Alkoholpräventionsprojekt inzwischen Resonanz gefunden hat. Der Verein „Respekt“ ist auf das Jugendparlament zugekommen mit dem Angebot, bei Vorliegen eines tragfähigen Konzeptes dieses finanziell zu unterstützen. Eine entsprechende Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines solchen Konzeptes wurde gegründet und wird sich in der ersten Februarwoche zusammensetzen.
Über zahlreiche Möglichkeiten, sich überregional politisch zu engagieren, berichtete Jungparlamentarier Sebastian Niepel. Auch in diesem Jahr wird in Berlin ein vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) organisierter Kongreß stattfinden, an dem auch eine Delegation des Hachenburger Jugendparlamentes teilnehmen soll. Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom BfDT übernommen. Die Veranstaltung findet vom 20. – 24. Mai 2013 statt. Nähere Informationen zum letztjährigen Kongress finden sich unter www.jugendkongress-berlin.de. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab 16 Jahren, unabhängig von der Mitarbeit im Jugendparlament. Wer interessiert ist, kann sich über den Kontaktbutton auf www.jupa-hachenburg.de melden.
Die nächste Sitzung des Jugendparlamentes Hachenburg findet am 13.03.2013 um 17.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde, Gartenstr. 11, Hachenburg, statt.

Vorsitzender des Stadtrates

Stadtbürgermeister
 
Karl-Wilhelm Röttig
Gartenstraße 11 - demnächst Perlengasse 2
57627 Hachenburg

E-Mail: stadtbuergermeister@hachenburg.de 
oder: raumscheuer@aol.com 
Telefon: 02662/801-105
Fax: 02662/801-260

Terminvereinbarung Vorzimmer, Frau Silke Hanusch
Telefon: 02662/801-102, Fax: 02662/801-260

Die Verbandsgemeinde unterstützt die neue Gemeindebücherei in Merkelbach

Neben der überörtlich bekannten Stadtbücherei in Hachenburg gibt es schon seit vielen Jahren auch in anderen Ortsgemeinden die Möglichkeit, sich regelmäßig oder auch nur gelegentlich in einer Bücherei vor Ort mit Lesestoff oder anderen Medien zu versorgen.

Abhängig von der oft ehrenamtlich geleisteten Betreuung sind die Öffnungszeiten und Zusatzangebote wie besondere Lesenachmittage für Kinder und Jugendliche oder jahreszeitlich angepasste Bastelangebote. Generell kann man für alle diese Einrichtungen sagen, dass es nicht nur den Nutzern viel Freude macht, mit ihrer Bücherei verbunden zu sein, sondern auch den Helferinnen und Helfern, die daran mitwirken.

Das Auswählen des Lesestoffs, Bestellungen, Kennzeichnen und Einsortieren des Leihbestandes gehört dazu und natürlich nah am Kunden, an den Nutzern sein, damit ein den Interessen entsprechendes Angebot vorhanden ist.

Finanziert werden die notwendigen Ausgaben von den Ortsgemeinden, die zu diesem Aufwand Zuwendungen der Verbandsgemeinde erhalten; maximal 500 €, wenn in doppelter Höhe Aufwendungen bei der Beschaffung von Medien nachgewiesen werden.

Die Ortsgemeinde Merkelbach ist die erste, die von einer erweiterten Förderung profitiert und 1.000 € erhält. Dort wird im Dorfgemeinschaftshaus jetzt erstmals eine Gemeindebücherei eingerichtet. Etwa 3.000 € kosteten Regale, Sitzgelegenheiten, Bücherständer, die EDV-Ausstattung und Vieles mehr.

Weitere Ausgaben werden zur Beschaffung des Lesestoffs für die hoffentlich zahlreichen, künftigen Nutzer notwendig – auch hierzu wird die Verbandsgemeinde ihren Teil beitragen.

Das Lesen ist elementarer Bestandteil der Bildung und wird noch immer zuerst durch Bücher vermittelt. Die modernen Medien wie CD, DVD oder Internet ergänzen heutzutage den Zugang zu einer Welt voller Information oder zur puren Unterhaltung. Dabei gilt aber noch immer ein deutsches Sprichwort, das uns sagt: „ Wer die Buchstaben nicht kennt, kann auch durch die Brille nicht lesen“.

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr