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Pressearchiv 2016

Verbandsgemeinderat Hachenburg verabschiedet Haushalt für 2017

Weiterer Schuldenabbau bei hohen Investitionen

Der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2017 wurde in der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 13.12.2016 einstimmig verabschiedet. In seiner Haushaltsrede unterstrich Bürgermeister Klöckner, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg finanziell sehr gut aufgestellt sei. Schulden würden weiter abgebaut und Investitionen in Höhe von rund 3 Mio. Euro getätigt. Der Schuldenstand liege Ende 2017 mit knapp 78 € pro Kopf weit unter dem Landesdurchschnitt von 284 €. Der Schwerpunkt der Investitionen liege neben dem zweiten Bauabschnitt der Generalsanierung der Rundsporthalle im kommenden Jahr bei den Schulen und im Bereich der Feuerwehr. Bei den Grundschulen wird zur Verbesserung der technischen Ausstattung, unter anderem in Smartboards, investiert.
Die rund 500 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen können sich zudem auf das neue Jahr freuen. Die Verbandsgemeinde investiert in den Bereich Brandschutz unter anderem in neue Pumpen und Fahrzeuge. Aber auch die Betreuung des Feuerwehrehrenamtes wird im kommenden Jahr durch die Schaffung einer neuen Sachbearbeiterstelle weiter verbessert.
Auch die Ortsgemeinden profitieren finanziell durch eine weiterhin niedrige Umlage und das Projekt „Wir bewegen was“. Durch die Weiterleitung der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket 3.0 an die Ortsgemeinden können dort umfangreiche Sanierungen an Gebäuden, beispielsweise der Turnhalle in Roßbach, vorgenommen werden.
Bürgermeister Klöckner richtete in seiner Rede einen besonderen Dank an die vielen ehrenamtlichen Betreuer der Flüchtlinge, die dieses Jahr die Willkommenskultur in der Verbandsgemeinde Hachenburg gelebt hätten.
Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen lobten schließlich das vorgelegte Zahlenwerk für das kommende Jahr. Durch einen einstimmigen Beschluss wurde die Haushaltssatzung mit allen Bestandteilen und Anlagen verabschiedet.

Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke verabschiedet
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis zeigte bei den Wirtschaftsplänen aller vier Betriebszweige für das Jahr 2017 auf, dass insbesondere in den Betriebszweigen Wasserwerk und Abwasserwerk hohe Investitionen in die Erneuerung von Anlagen erforderlich sind. Gerade im Bereich der Abwasserreinigung sei man durch gesetzliche Auflagen „fremdgesteuert“ und habe dadurch hohe Investitionen zu leisten, um eine Abwasserbeseitigung auf dem geforderten Niveau zu gewährleisten, so Gabriele Greis. In allen vier Betriebszweigen beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rd. 9,3 Mio. €. Zur Finanzierung dieser Investitionen wird eine Netto-Neuverschuldung von knapp 3,9 Mio. € erforderlich sein. Das Gremium stimmte den vier Wirtschaftsplänen zu.
Mehrheitlich beschloss der Verbandsgemeinderat in diesem Zusammenhang die Satzung zur Änderung der Satzung über die Festlegung der Abgabensätze für die Entgelte bei der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung der Verbandsgemeinde Hachenburg, deren Inhalt eine Anpassung der Entgelte darstellt. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von rund 12 Euro im Vergleich zu den derzeitigen Entgelten.
Einstimmig wurden vom Verbandsgemeinderat die Bilanzen der Verbandsgemeindewerke des Jahres 2015 festgestellt.

Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzteilkonzept "Integrierte
Wärmenutzung" für die Verbandsgemeinde Hachenburg vorgestellt

Bürgermeister Klöckner hob hervor, dass das Thema Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren noch intensiver bearbeitet werde, die Verbandsgemeinde Hachenburg jedoch schon jetzt auf einem sehr guten Weg sei.
In einigen Workshops wurde durch Bürger, Gremien und Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB) ein integriertes Klimaschutz- und Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ erarbeitet. Zielsetzung des Konzeptes ist eine Einsparung an CO2e-Emissionen um 40 % bis zum Jahr 2030, ausgehend vom Basisjahr 2014. Der Verbandsgemeinderat stimmte den Konzepten einstimmig zu, deren öffentliche Vorstellung im Jahr 2017 erfolgen wird. Bereits jetzt kann das Konzept unter www.hachenburg-vg.de eingesehen werden. Einhergehend mit dem Beschluss des Verbandsgemeinderates wird nun die Stelle eines Klimaschutzmanagers geschaffen sowie ein Klimaschutz-Controlling aufgebaut.

Weitere Themen der Sitzung
Bürgermeister Klöckner konnte berichten, dass schon über 300 Berechtigungsausweise für das Seniorentaxi ausgestellt wurden. Seit Anfang Dezember des Jahres erhalten Einwohner der Verbandsgemeinde Hachenburg, die das 67. Lebensjahr vollendet haben und über einen entsprechenden Ausweis verfügen, einen Zuschuss zu den Fahrtkosten in Höhe von 50 Prozent, jedoch maximal 20 Euro.
Zudem berichtete Bürgermeister Klöckner erfreut, dass im kommenden Jahr in der Stadt Hachenburg der rheinland-pfälzische Ruandatag ausgerichtet werde.
Einstimmig wählte der Verbandsgemeinderat Joachim Schäfer in den Werkausschuss, nachdem Markus Isack sein Mandat niedergelegt hatte.
Mit großer Mehrheit stimmte das Gremium für eine Beteiligung der energienatur Gesellschaft für erneuerbare Energien mbH in Höhe von 15 % an der HSP Hachenburger Solarpark GmbH. Beschlossen wurde auch eine Änderung der Betriebssatzung, sodass der Eigenbetrieb im Bereich der Energieversorgung und des Klimaschutzes zukünftig umfassend tätig werden kann.
Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung befasste sich das Gremium mit dem Auslaufen des Gaskonzessionsvertrages.

Erklärung des Verbandsgemeinderates Hachenburg

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates Hachenburg am 13.12.2016 wurde auf Anregung aller Fraktionen folgende Resolution einstimmig gefasst:

"Der Verbandsgemeinderat Hachenburg verurteilt die menschenverachtende und herabwürdigende Postkartenaktion des „Dritten Weges“ gegenüber den Stadtratsmitgliedern in Hachenburg auf das Schärfste und erklärt ausdrücklich seine Solidarität mit den dortigen Ratskolleginnen und Ratskollegen. Die gezielte beleidigende und bedrohende Kampagne gegenüber gewählten Ratsmitgliedern eines Kommunalparlamentes ist ein Anschlag auf das demokratische Gemeinwesen. Der Versuch, mit derartigen persönlichen Anschreiben Ratsmitglieder zu bedrohen oder in ihrem zukünftigen Abstimmungsverhalten unter Druck zu setzen, darf und wird in unserem rechtsstaatlichen System keinen Erfolg haben. Die Fraktionen des Verbandsgemeinderates Hachenburg fordern gleichzeitig alle Westerwälderinnen und Westerwälder und insbesondere die Menschen, die in der Verbandsgemeinde leben, auf, derartiger Propaganda entschieden entgegenzutreten und derartigen undemokratische Gesinnungen durch ihre deutliche Ablehnung den Nährboden zu entziehen. Eine Situation, in der mit persönlichen Bedrohungen gegenüber demokratisch gewählten Volksvertretern Einfluss auf die politische Meinungsbildung genommen wird, darf es in unserem Land nie wieder geben."

Nisterprogramm wird in die Tat umgesetzt

Nisterprogramm wird in die Tat umgesetzt
Nisterprogramm wird in die Tat umgesetzt

Teichkläranlage in Marienstatt geht außer Betrieb


Auf Einladung der Verbandsgemeindewerke Hachenburg fanden sich am letzten Novembertag bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen Vertreter aller an der Realisierung eines nicht nur äußerlich vorzeigbaren Projektes beteiligten Unternehmen sowie der öffentlichen Stellen in Marienstatt ein. Man traf sich an der mit Natursteinen verblendeten Abwasserpumpstation am Wanderweg entlang der Nister.
Die Erste Beigeordnete Greis konnte Vertreter der Genehmigungsbehörde, der Ortsgemeinde, des Klosters sowie der beteiligten Firmen und des Planungsbüros begrüßen. Sie führte einleitend aus, dass die Verbandsgemeindewerke Hachenburg mit der bevorstehenden Inbetriebnahme der Pumpstation einhergehend mit der Außerbetriebnahme der Teichkläranlage eine erste beachtliche Maßnahme aus dem in Kürze zu vereinbarenden Nisterprogramm in die Tat umsetzen.
Beim Termin nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, sich die Funktionsweise der sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Aspekten nachhaltigen Investitionsmaßnahme erläutern zu lassen. Rund 1,7 Mio. EUR investieren die Werke in diesen Standort nebst der Verbindungsleitung nach Nister und erhalten hierfür eines Landeszuschuss aus Mitteln der Wasserwirtschaft von rund 70.000 EUR. Im Übrigen erfolgt die Finanzierung über die laufenden Entgelte der Bevölkerung und in letzter Konsequenz über eine Darlehensaufnahme auf dem allgemeinen Kapitalmarkt.

Nisterprogramm – ein Bündnis für die Flussperlmuschel

Das in den vergangenen 12 Monaten unter breiter Akteursbeteiligung erarbeitete Maßnahmenkonzept bildet die Grundlage für das Anfang des kommenden Jahres von allen Partnern zu unterzeichnende Nisterprogramm. Es soll dazu beitragen, den Lebensraum der auf ein bedrohliches Minimum gesunkenen Anzahl von adulten Flussperlmuscheln zu erhalten bzw. zu verbessern. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und –güte finden sich hierin auch Maßnahmen des Artenschutzes und Regulierungsmaßnahmen wieder, wie beispielsweise die Bestandsregulierung des Kormorans oder die Bekämpfung der Herkulesstaude.

Die Vertreterin der administrativ mit der Erarbeitung des Nisterprogramms betrauten SGD Nord, Jennifer Hahn, zeigte sich erfreut darüber, dass man in Hachenburg bereits vor der offiziellen Vertragsunterzeichnung zielgerichtet an der Verbesserung der Gewässergüte der Nister orientiert denke und auch handle.

Keine Kläranlage mehr in Marienstatt

Der Betrieb der zukünftig entbehrlichen Teichkläranlage, die 1984 für das Kloster, das Gymnasium und die Klostergaststätte errichtet wurde, gestaltete sich bereits seit 2004 zunehmend schwieriger, als der Brauereibetrieb in der Klostergaststätte Einzug hielt. Die Umstellung des Gymnasiums auf den Ganztagsschulbetrieb mit der angegliederten Mensa vor ein paar Jahren habe dann letztlich maßgeblichen Anteil daran gehabt, die Suche nach Alternativen für die überforderte Kläranlage zu forcieren, so Werkleiter Dörner zum Werdegang.
Gemeinsam mit dem in Hachenburg ansässigen Büro Planeo sei man in Abstimmung mit der SGD Nord zu der Entscheidung gelangt, den Kläranlagenstandort in Marienstatt aufzugeben. Stattdessen seien die Planungen für den Bau einer Pumpstation mit einem vorgelagerten Stauraumkanal von 80 m³ sowie einer 2,5 km langen Verbindungsleitung zur Kläranlage Nister vorangetrieben worden. Zwei hocheffizient arbeitende Kolbenmembranpumpen sorgen zukünftig dafür, das behandlungsbedürftige Abwasser auf eine maximale Höhe von 78 m zu pumpen. Gefördert werden maximal 6 l/s, was dem Abwasseranfall von 500 Einwohnern entspricht. Gegenüber der Kläranlage ergibt sich eine um 25% höhere Vorhalteleistung.
Ein wesentlicher Grund für die Außerbetriebnahme und den Rückbau von ineffizient arbeitenden Teichkläranlagen, die oft nur für wenige hundert Einwohner ihren Dienst leisten, ist die zwei- bis dreimal in der Woche gebotene Verpflichtung zur Kontrolle durch das Betriebspersonal. Im Problemfall ist obendrein oftmals nur ein stark eingeschränkter Betrieb möglich.
Die hochtechnisierte Pumpstation, die obendrein in allen wichtigen Anlagekomponenten redundant ausgelegt ist, arbeitet hingegen autonom und kann umfassend über ein passwortgeschütztes Prozessleitsystem der Werke überwacht und erforderlichenfalls nachjustiert werden.
Sollte es - beispielsweise bei einem längeren Stromausfall – dennoch zum Ausfall der Pumpstation kommen, steht eines der Becken der Teichkläranlage für die temporäre Zwischenspeicherung der Abwässer zur Verfügung und verhindert eine direkte Einleitung in die Nister.
Neben den in den letzten Jahren bereits weggefallenen Kläranlagen in Astert, Mörsbach-Burbach, Kundert und Marienstatt wird auch der Bestand der übrigen Teichkläranlagen mittelfristig einer näheren Betrachtung unterzogen. Sofern es technisch möglich und über die Betrachtungszeit wirtschaftlich vorteilhaft ist, wird man auch dann wieder Wert auf die Zusammenlegung von Anlagenstandorten legen.

Kulturprogramm 2017 vorgestellt

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 29.11.2016


Beate Macht, Kulturreferentin der Hachenburger KulturZeit, stellte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg das Kulturprogramm für das Jahr 2017 vor. Besondere Highlights im kommenden Jahr sind Dieter Nuhr mit seinem Programm „Nur Nuhr“ sowie der rheinland-pfälzische Ruanda-Tag, der in Hachenburg stattfinden wird. Auch wird es im Anschluss an die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Alter Markt“ die Veranstaltung „Treffpunkt der Kulturen“ geben, die durch verschiedene musikalische Beiträge die kulturelle Offenheit Hachenburgs unterstreichen soll und bereits dieses Jahr das Publikum begeisterte.
Der Ausschuss nahm das Kulturprogramm zustimmend zur Kenntnis. Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.

Bürgermeister Klöckner teilte den Ausschussmitgliedern erfreut mit, dass bereits in kurzer Zeit mehr als 150 Berechtigungsausweise für das Seniorentaxi ausgestellt wurden. Ab dem 01.12.2016 erhalten Einwohner der Verbandsgemeinde Hachenburg, die das 67. Lebensjahr vollendet haben und über einen entsprechenden Ausweis verfügen, einen Zuschuss zu den Fahrtkosten in Höhe von 50 Prozent, jedoch maximal 20 Euro.

Zudem teilte Bürgermeister Klöckner mit, dass das Erdgasnetz in der Verbandsgemeinde weiter wachse. Durch den symbolischen ersten Spatenstich begannen die Bauarbeiten zum Ausbau des Gasnetzes durch die Rhenag in den Ortsgemeinden Höchstenbach, Wied und Mündersbach.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte der Ausschuss der Annahme einer Spende zur Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen für die Löschgruppe Mudenbach zu. Einem Antrag der Diakoniestation Hachenburg-Bad Marienberg wurde dahingehend entsprochen, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg für das Projekt „Café Mittendrin“, einer Betreuungseinrichtung für Demenzkranke in Hachenburg, einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro gewährt.

Schwerpunkt der Beratungen im öffentlichen Teil der Sitzung war der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2017. Das Zahlenwerk wurde im Ausschuss vorberaten und sodann einstimmig dem Verbandsgemeinderat zur abschließenden Beschlussfassung am 13.12.2016 empfohlen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Stellenplan, der Bestandteil des Haushaltsplanes ist, vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Weiterhin wurde durch den Ausschuss ein Auftrag zur Lieferung eines Einsatzleitwagens ELW 1 für den Feuerwehrstandort Hachenburg in Höhe von rund 105.000 € an die mindestbietende Firma erteilt.

Mitteilungsblatt Inform


In den letzten Wochen haben wir feststellen müssen, dass unser Mitteilungsblatt Inform nicht überall und nicht in der vorgeschriebenen Zustellfrist (freitags) ausgeliefert wurde.
Sollten auch Sie davon betroffen sein, informieren Sie uns bitte:
02662/801-122 oder inform@hachenburg-vg.de   

Erdgas kommt nach Wied, Höchstenbach und Mündersbach

Erdgas kommt nach Wied, Höchstenbach und Mündersbach

Symbolischer Spatenstich startet umfangreiche Baumaßnahme

Hachenburg-Hattert, 29.11.2016 – Das Erdgasnetz in der Verbandsgemeinde Hachenburg wächst. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben jetzt Verbandsbürgermeister Peter Klöckner und Dr. Bernd Ganser, Geschäftsführer der rhenag-Netztochter Westerwald-Netz, den Startschuss zur Erdgaserschließung der drei Hachenburger Ortsgemeinden Wied, Höchstenbach und Mündersbach. 12,5 Kilometer Erdgasleitungen werden mit Baustart in dieser Woche verlegt – eine Millionen-Investition für die Westerwald-Netz GmbH. Die Erfahrungen der letzten Hachenburger Ortserschließung in Gehlert (2015/16) waren zuletzt aber so gut, dass die Investition gewagt wurde.

„Gehlert wie nun auch Wied, Höchstenbach und Mündersbach stehen für einen Trend“, ordnet Dr. Bernd Ganser die Erschließungsmaßnahme ein. „Erdgas erlebt angesichts der Energiewende eine Renaissance, da die CO2-Vermeidungskosten beim Klimaschutz durch Erdgasnutzung konkurrenzlos niedrig sind. Die ökologische Wirkung dagegen ist hoch: 60 Prozent der CO2-Reduktion im Gebäudesektor werden durch Maßnahmen bei der Wärmeerzeugung erreicht. Heizen mit Erdgas bringt dabei mit Abstand den besten Effekt – für den Klimaschutz und die Heizkosten der Verbraucher.“     

Damit die Rechnung für die künftigen Westerwälder Erdgaskunden möglichst schnell aufgeht, gibt es für Schnellentschlossene deutlich reduzierte Netzanschlusskosten.

„Eine möglichst flächendeckende Erdgas-Erschließung ist für die Verbandsgemeinde Hachenburg ein wichtiger Standortfaktor“, erklärt Bürgermeister Peter Klöckner anlässlich des Baustarts.

„Die Bürgerinnen und Bürger sowie heimische Unternehmen erhalten damit eine weitere, umweltschonende Option bei der Wahl ihrer Wärme- bzw. Produktionsenergie. Daher bin ich froh, dass mit dem heutigen Tag auch für die ländlichen Ortsteile Wied, Höchstenbach und Mündersbach der Startschuss für den Aufbau einer modernen Erdgasinfrastruktur gefallen ist.“

Brennholzversteigerung des Forstamtes Hachenburg

Brennholzversteigerung des Forstamtes Hachenburg

Das Forstamt Hachenburg bietet aus dem Staatswald Westerwälder Seenplatte Brennholz für private Haushalte an. Es handelt sich um Buchenholz welches an PKW-befahrbare Wege gelagert wurde. Die angebotenen Holzpolter haben eine Größe ab ca. 3,5 Festmeter. Der Mindestkaufpreis beträgt je Festmeter 52,00 Euro. Für die Aufarbeitung des Holzes im Wald ist die Bescheinigung der Teilnahme an einem Motorsägenkurs erforderlich und bei der Zuteilung vorzuzeigen. Neben dem Kauf auf Rechnung besteht die Möglichkeit der Kartenzahlung um eine unmittelbare Abfuhr des Holzes zu ermöglichen.
Die Vergabe findet am Samstag, den 03.12.2016, um 9:00 Uhr statt. Treffpunkt für die Verteilung ist der Waldweg an der L 292 zwischen Hachenburg-Altstadt und Steinebach Wied. Die Einfahrt von der Landstraße am höchsten Punkt der Strecke in den Wald wird ausgeschildert sein.
Aktuelle Informationen zur Vergabe des Holzes, sowie eine Anfahrtsskizze, werden im Internet veröffentlicht. (www.hachenburg.wald-rlp.de).

Seniorentaxi startet zum 01.12.2016

Seniorentaxi startet zum 01.12.2016

Pünktlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit startet zum 01. Dezember 2016 das Seniorentaxi in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Hiermit soll Menschen ab 67 trotz des sehr begrenzten ÖPNV-Angebotes auch im Alter die Mobilität erhalten bleiben. Die Taxibeförderung von Senioren wird durch die Verbandsgemeinde Hachenburg bezuschusst.

Um in den Genuss dieser Förderung zu kommen, kann sich jeder Einwohner der Verbandsgemeinde ab 67 Jahren einen entsprechenden Berechtigungsausweis beim Bürgerbüro (Zimmer E15 und 16) ausstellen lassen. Hierzu bitte ein Lichtbild sowie den Personalausweis mitbringen. Für die Ausstellung des Berechtigungsausweises wird einmalig eine Verwaltungsgebühr in Höhe von fünf Euro fällig.

Die Nutzung des Seniorentaxis unterliegt keinen räumlichen oder zeitlichen Beschränkungen. Die Verbandsgemeinde Hachenburg zahlt einen Zuschuss in Höhe der Hälfte des Fahrpreises, maximal jedoch 20 Euro pro Fahrt. Die Auszahlung und Abrechnung des Zuschusses erfolgt unmittelbar mit den teilnehmenden Taxiunternehmen.

An dem Projekt Seniorentaxi nehmen folgende Taxiunternehmen teil:

⇒    Taxi Kappi-Tullius (Gabriele Kappi)
⇒    Taxi Schmidt (GbR Kurz-Jäger)
⇒    City Taxi (Sajid Basharat)
⇒    Bischoff-Touristik GmbH & Co. KG

Die Seniorentaxi-Berechtigungsausweise können ab sofort im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung beantragt werden. 

Für Frieden und Toleranz

Für Frieden und Toleranz

Indo-Afghan-Trio spielt meditative Musik

Sonntag, 13. November, 19.00 Uhr, im Vogtshof Hachenburg

Hachenburg steht mit Menschen aus über 50 Nationen für Vielfalt und Integration. Schon bald wird dies wieder musikalisch unterstrichen: Am Sonntag, 13. November, spielt Salamat Schiftah als Teil des Indo-Afghan-Trio meditative Musik aus Indien und Afghanistan. Lassen Sie sich faszinieren von den Klängen afghanischer und indischer Lauten und dem Trommelpaar Tabla. Sie erwartet bei freiem Eintritt klassische Instrumentalmusik und außergewöhnlicher Gesang.
Bei dem Konzert in der stimmungsvollen Atmosphäre des Löwensaals im Vogtshofs werden Musiker und Besucher aus den fünf Weltreligionen anwesend sein.

Auf dem Foto sehen Sie das Indo-Afghan-Trio (von rechts):
Salamat Schiftah (u.a. Afghanische Laute Rubab und Gesang), Deepsankar Bhattacharjee (Indische Laute Sitar und Abhirup Roy (Trommelpaar Tabla)

Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Löwensaal, Vogtshof (Mittelstraße 2, 57627 Hachenburg)
Eintritt frei


Um eine Spende für die Tibet-Hilfe wird gebeten.

Werkausschuss informierte sich über neue Möglichkeiten der Klärschlammbehandlung und -verwertung

Werkausschuss informierte sich über neue Möglichkeiten der Klärschlammbehandlung und -verwertung
Werkausschuss informierte sich über neue Möglichkeiten der Klärschlammbehandlung und -verwertung

Nachdem seit Anfang des Jahres die Studie über den zukünftigen Umgang mit Klärschlämmen und Klärschlammerden vorliegt, bei der insbesondere den neuen rechtlichen Anforderungen an eine schadlose Beseitigung Rechnung getragen wurde, führte die Informationsfahrt die Mitglieder des Werkausschusses in diesem Jahr zur Kläranlage Linz-Unkel.
Seit dem Jahr 1993 betreibt der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel zur Reinigung anfallender Abwässer der Verbandsgemeinden Linz und Unkel am Rhein eine mechanisch-biologische Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 28.800 EW. Die Betriebsführung obliegt den Verbandsgemeindewerken in Linz/Rhein.
Kernthema der Exkursion war die Frage der Behandlung und Verwertung von Klärschlämmen. In diesem Bereich findet seitens des Gesetzgebers eine immer striktere Reglementierung statt, sodass beispielsweise eine landwirtschaftliche Verwertung, wie sie in der Vergangenheit vielerorts an der Tagesordnung war, heute zunehmend weniger möglich ist. Alleine in Rheinland-Pfalz werden mehr als 60% der anfallenden Klärschlämme landwirtschaftlich verwertet. Verschärfungen bei den Grenzwerten der anzuwendenden Düngemittelverordnung auf der einen Seite und das zu erwartende – wenn auch noch nicht näher bestimmte – Gebot zur Rückgewinnung des Phosphors auf der anderen Seite werden dazu führen, dass für weite Teile der Klärschlämme Verwertungsalternativen auf ihre technische und wirtschaftliche Machbarkeit hin untersucht werden müssen.
Alleine bei den von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg betriebenen Kläranlagen fallen jährlich 2.000 Tonnen Klärschlamm an und auch die rd. 40.000 Tonnen an Klärschlammerde, die in den letzten Jahrzehnten in mehreren Becken zwischengespeichert wurden, um so den Schwermetall- und vor allem den Wassergehalt zu reduzieren, müssen zwangsläufig in die Überlegungen einfließen.  
Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel hat sich  entschieden, ein Stück weit neue Wege zu beschreiten und eine aus ökonomischen und klimaschutzpolitischen Aspekten geeignete Alternative zum Klärschlammtourismus zu überörtlichen großen Verbrennungsanlagen zu realisieren.
Mit der Umstellung der Reinigungstechnik von der aeroben Schlammstabilisierung auf die Schlammfaulung wurde ab dem Jahr 2011 in zwei Bauabschnitten zunächst ein 2-stufiger Kompaktfaulbehälter mit Technikgebäude und Peripherieanlagen (Rohschlammbehälter, Gasspeicher, Gasfackel) errichtet sowie bestehende Anlagen für den neuen Einsatzzweck umgebaut. Anschließend wurden die Entwässerung und die thermische Klärschlammbehandlung mittels einer „Pyreg-Anlage“ in Angriff genommen.
Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes und effizientes Behandlungs- und Verwertungssystem, welches mehrstufig aufgebaut ist. Zunächst wird der Rohschlamm in den Kompaktfaulbehälter geleitet, wo er bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 20 Tagen ausgefault wird. Das hier gewonnene Faulgas treibt eine Mikrogasturbine an, welche Strom und Abwärme erzeugt. Mithilfe des erzeugten Stromes kann ein Teil des elektrischen Energiebedarfs der Kläranlage gedeckt werden. Die Abwärme dient einerseits der Beheizung der Betriebsgebäude, andererseits wird sie als Prozesswärme für die Trocknung des in der Faulung stabilisierten Klärschlammes im „EloDry“-Bandtrockner genutzt. Die hier nicht vollständig aufgebrauchte Wärme fließt zurück in die Kompaktfaulung und kann hier ebenfalls als Prozesswärme für den Faulungsprozess genutzt werden. Dieses System der kaskadischen Wärmebewirtschaftung steigert die Energieeffizienz und reduziert den Primärenergieeinsatz. Die Klärgasgewinnung und dessen energetische Verwertung wird am Kläranlagenstandort in Hachenburg bereits viele Jahrzehnte – mit mittlerweile bereits umfassend erneuerten Komponenten – betrieben. Auf diese Weise können wir täglich 750 kWh Strom und obendrein 1.100 kWh Wärme aus Klärgas erzeugen – Energieerzeugung aus Abfall, die in unmittelbarer Nähe verbraucht wird.

Der im Kompaktfaulbehälter ausgefaulte Klärschlamm weist einen Feststoffgehalt von ca. 5 % auf und wird mithilfe einer Schneckenpresse auf ca. 30 % entwässert. Anschließend wird er über den Bandtrockner geleitet und hier auf ca. 80 % getrocknet. Im Anschluss wird der Klärschlamm der Mineralisierung in der „Pyreg-Anlage“ zugeführt. Die hier entstehende Abwärme dient ebenfalls wieder der Beheizung der Betriebsgebäude und als Prozesswärme für die hier beschriebenen Anlagen. Der nach der thermischen Verwertung des Klärschlammes in der „Pyreg-Anlage“ verbleibende Mineralstoff kann wegen seines hohen pflanzenverwertbaren Phosphoranteils als Rohstoff zur Düngemittelherstellung verwendet werden.

Im Zuge des gesamten Prozesses wird die Klärschlammmenge auf 1/10 der Ursprungsmenge reduziert. Mithilfe der vorstehend beschriebenen Anlagen und des dem zugrunde liegenden maßgeschneiderten Wärmekonzeptes, welches es ermöglicht, den gesamten für die Trocknung des Klärschlammes erforderlichen Wärmebedarf ohne fremdzugeführte Wärme zu decken, sowie dank der Möglichkeit, das Endprodukt der Verwertung der Düngemittelindustrie zur Verfügung zu stellen, ergeben sich letztlich angesichts steigender Energie- und Verwertungskosten sogar Kostenvorteile im Bereich der Faulung  und im Bereich der thermischen Behandlung.
Auch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg finden sich in der Situation wieder, die bisher in den Klärschlammvererdungsanlagen gelagerten sowie auch die laufend neu entstehenden Klärschlämme einer endgültigen Verwertung zuführen zu müssen, zumal die bisherige Vorgehensweise aufgrund der verschärften Rechtsnormen zukünftig nicht mehr zulässig sein wird. Da nach dem bereits vorliegenden summarischen Ergebnis der Studie der dezentralen thermischen Verwertung – möglicherweise auch im Wege einer interkommunalen Kooperation mit Nachbarkommunen, um einen quantitativ ausreichenden Stoffstrom gewährleisten zu können – ein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber einer überörtlichen thermischen Verwertung in Höhe von ca. 10 % attestiert wurde, werden insoweit weitere Untersuchungen angestellt. Dreh- und Angelpunkt, da sind sich alle Beteiligten einig, ist die gebotene Nutzbarmachung der Klärschlammerden.
Vor diesem Hintergrund hatte der Werkausschuss als wichtiges Entscheidungsgremium somit die Möglichkeit, wertvolle Erkenntnisse für seine zukünftige Arbeit aus der Exkursion zu ziehen. 

„Wir bewegen was“ – ein Erfolgsmodell mit Zukunft

Bereits seit drei Jahren weist die Verbandsgemeinde in ihrem Haushalt eine nicht unerhebliche Summe für das Zuschussprogramm „Wir bewegen was“ aus. Das Förderprogramm wurde zur Revitalisierung der Ortskerne ins Leben gerufen. Ziel hierbei ist, Projekte in Zusammenarbeit von Ortsgemeinden, Vereinen und vor allem der Bevölkerung durchzuführen. Die Botschaft „Wir bewegen was“ soll von der Bevölkerung mitgetragen werden und die Bedeutung herausstellen, dass dieses Thema jeden betrifft. Demzufolge sollen auch Eigenleistungen die Grundlage für einen möglichen Zuschuss bilden. Als mögliche Maßnahmen kommen vielfältige gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. die Wiederinbetriebnahme von alten Gebäuden, Schaffung von neuen Plätzen, die eine Gemeinschaft hervorrufen o.Ä. in Betracht.

In der Vergangenheit wurden bereits Projekte in den Ortsgemeinden Giesenhausen, Heimborn, Merkelbach und Streithausen gefördert und mit großer Unterstützung der Bevölkerung umgesetzt.

Auch im Jahre 2017 stehen im Haushalt entsprechender Gelder bereit, sodass sich die Verbandsgemeinde über weitere Zuschussanträge mit innovativen Ideen und Maßnahmen freuen würde.

Nähere Auskünfte erteilt unser Bauamt unter der Telefonnummer 02662/801-170 oder bauverwaltung@hachenburg-vg.de.

Baubeginn Erweiterung Hochbehälter Hachenburg

Baubeginn Erweiterung Hochbehälter Hachenburg

Die Bauarbeiten für das zurzeit größte Projekt innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg im Bereich der Wasserversorgung haben begonnen. Mit einer geplanten Investitionssumme von 1,5 bis 2 Millionen EURO soll bis zum Jahresende 2017 die Inbetriebnahme aller neuen Anlagenteile erfolgen. Die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser ist während der Bauzeit gewährleistet.
Ein wichtiger Baustein der Finanzierung ist die zugesagte Landesförderung in Form eines zinslosen Darlehens in Höhe von 507.500 EUR. Nach der Inbetriebnahme geht man von  einer jährlichen Einsparung der Betriebskosten von 25.000 bis 30.000 EUR aus.
Das gesamte Trinkwasservolumen soll auf eine Kapazität von 2.700 Kubikmeter erweitert werden. Hierfür ist ein separater Erweiterungsbau aus Betonfertigteilen geplant der das bisherige Fassungsvermögen des bestehenden Hochbehälters um 1.000 Kubikmeter erweitert. Dies begründet sich im vermehrten Wasserverbrauch und auch im erforderlichen Löschwasserbedarf für den Brandfall. Noch in diesem Jahr beabsichtigt die bauausführende Firma den Erweiterungsbehälter im Rohbau zu erstellen. Die neue Trinkwasserversorgungsanlage erhält eine komplett neue Aufbereitungsanlage nach dem neuestem Stand der Technik auf rein physikalischer Basis. Weiterhin ist es zukünftig möglich alle wichtigen Funktionen und Betriebsdaten über ein Fernüberwachungs- bzw. Fernwirksystem zu steuern.
Der alte historische Sammelbehälter aus dem Jahre 1902 in unmittelbarer Nähe soll saniert und in den örtlichen Wassererlebnispfad integriert werden.

Das Foto zeigt die Vertreter der Verbandsgemeinde und des Planungsbüros WITEC aus Kroppach beim symbolischen Spatenstich zu Beginn der Bauarbeiten.

Von links:
Wassermeister Klaus Pfeiffer, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, stellv. technischer Werkleiter Rainer Zeiler, Werkleiter Marco Dörner, Bürgermeister Peter Klöckner, Geschäftsführer Fa. WITEC Frank Meder.

Freundes- und Förderkreis des DRK Krankenhaus Hachenburg e.V. investiert über 30.000 € in den Neuaufbau der geriatrischen Abteilung

Freundes- und Förderkreis des DRK Krankenhaus Hachenburg e.V. investiert über 30.000 € in den Neuaufbau der geriatrischen Abteilung

Mitgliedergewinnung und Spender aus der Region werden forciert 

Die Jahreshauptversammlung begann mit einer Besichtigung der geriatrischen  Station. „Was ist Altersmedizin?“ Das wollten die über 40 Mitglieder, die zur Besichtigung ins DRK Krankenhaus Hachenburg gekommen sind, wissen.  
Dr. med. Jürgen Bludau (Chefarzt Geriatrie), Dr. med. Karl-Wilhelm Christian (Chefarzt Anästhesie) und Klaus Peter Weber (Leitender Arzt Alterstraumatologie) erklärten den Besuchern die Vorteile der kontinuierlichen Betreuung durch ein Team verschiedener Fachdisziplinen, Pflegekräften und Therapeuten auf einer Station. Die geriatrische Komplextherapie rundet die Behandlung ab, so dass eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung vom Notfall bis zur wohnortnahen geriatrischen Therapie „aus einer Hand“ erfolgt.
Ziel sei es die operative Versorgung älterer verletzter Menschen (Alterstraumatologie) und die Behandlung von Begleit- und Grunderkrankungen (Geriatrie) durch umfangreiche Physio- und Ergotherapie sowie Reduzierung von Medikamenten zu erreichen. Diese Kombination, d.h. die Patienten im Gesamtbild ihrer Erkrankungen zu behandeln (darunter zählen auch demente Patienten) und sie in das häusliche Umfeld – ohne Reha - zu entlassen, bieten nur wenige Kliniken in Rheinland-Pfalz an. Der Erhalt und die Wiederherstellung der Selbsthilfefähigkeit der Patienten gehören zum Kernthema. Neben der medizinischen Versorgung trägt die spürbare Herzlichkeit der Ärzte und des Pflegepersonals zur Genesung bei.

Um die Arbeit der Abteilung weiter zu unterstützen, hat der Vorstand des Fördervereins der Anschaffung eines Multifunktionsgerätes zur Muskelmessung zugestimmt. Mit diesem werden alle Muskelpartien des Körpers gescannt und der Ist-Zustand sowie Zustand nach Therapie digital dargestellt. Auch für Mitarbeiter des Krankenhauses wird dieses Gerät zur Gesundheitsprävention genutzt. So kann jeder gezielt die geschwächte Muskulatur trainieren, die verantwortlich für Kopf- und Rückenschmerzen sein kann. Die Abteilung Gyn/Geburtshilfe wird ebenfalls gefördert. Dr. Karl-Wilhelm Christian, Chefarzt  der Anästhesie, erläuterte, warum eine Punktionshilfe für Neugeborene so wichtig ist. Nicht nur ältere Menschen sondern auch der Nachwuchs liege ihm am Herzen, so Dr. Christian. Weiterhin wird der Förderverein Gelder für die Anschaffung einer elektrischen Milchpumpe zur Verfügung stellen.

Schatzmeister Axel Käß berichtete über ein stabil steigendes Beitrags- und Spendenaufkommen. Ziel sei die Gewinnung von Firmenmitgliedern und Großspendern, denn ein Krankenhaus vor Ort ist für Firmen und deren Mitarbeiter enorm wichtig.

Der kaufmännische Direktor Jürgen Ecker gab einen Einblick in die positive Leistungsentwicklung, verwies aber auch auf eine deutliche Kostensteigerung durch die neuen Fachdisziplinen und gesetzliche Rahmenbedingungen (z.B. Mehrleistungsabschlag, Investitionen in neue Strukturen), die das Krankenhaus in diesem Jahr besonders treffen. Als kurzfristige Ziele nannte er u.a. die 24-Stunden-Bereitschaft im Katheterlabor, die für Anfang 2017 angestrebt wird. Außerdem konnte Ecker den Mitgliedern den neuen Leitenden Arzt für Mikrochirurgie, Prof. Dr. Hans-Georg Höllerhage, vorstellen, der ab 06. Oktober 2016 seine Tätigkeit im Krankenhaus Hachenburg aufgenommen hat. Seine Praxis für Neurochirurgie wird am 24. Oktober 2016 am Krankenhaus Hachenburg eröffnet.

Der stv. Vorsitzende Peter Klöckner, Mitglied im Kuratorium, bezog Stellung zu den Entwicklungen im DRK Krankenhaus Hachenburg. In diesem Zusammenhang betonte er die Zukunftsfähigkeit des Standortes Hachenburg, die durch die erfolgten Umstrukturierungen gewährleistet sei. Er betonte die kurzen Wege der Patienten zum Haus und Ansprechpartner vor Ort, die den Standort Hachenburg rechtfertigen. Hauptziel sei es, die Patientenversorgung auch wirtschaftlich auf den richtigen Weg zu bringen.

So können Firmen, Privatpersonen und Mitarbeiter den Verein unterstützen:

•    Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.facebook.com/Foerderverein.DRK.Krankenhaus.Hachenburg/

•    Mitglied werden oder spenden
      Infos unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.foerderverein-krankenhaus-hachenburg.de

•    Online-Einkäufe über die Plattform Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gooding.de

Seit 2015 konnten Prämien von über 600 Euro durch Gooding für den Verein generiert werden.

Unterstützung des Naturschutzbundes Kroppacher Schweiz

Unterstützung des Naturschutzbundes Kroppacher Schweiz

Seit mehreren Jahren versucht der Naturschutzbund Kroppacher Schweiz im verbandseigenen Feuchtgebiet zwischen Höchstenbach und Welkenbach die giftige Herkulesstaude zu bekämpfen. Doch dieses Unterfangen erweist sich u.a. aufgrund der Vielzahl der Herkulesstauden und des feuchten Untergrundes als sehr schwierig. Das Feuchtgebiet grenzt an den Holzbach und stellt ein naturschutzfachlich hochwertiges Gebiet da. Die Herkulesstaude verdrängt zudem die zu schützenden Pflanzen, wie z.B. Fieberklee und Orchideen. Daher möchte der Naturschutzbund jetzt Moorschnucken, eine Schafsart, für die Bekämpfung der Herkulesstaude einsetzen. Die Moorschnucke ist eine besondere Landschafrasse, die sich in Feucht- und Moorgebieten wohlfühlt und ursprünglich aus den Moorgebieten Niedersachsens stammt. Man hofft, dass die Herkulesstaude von den Schafen gefressen und damit eingedämmt wird. Im Gegensatz zum Menschen ist diese Pflanze für Moorschnucken ungefährlich. Auch die Verbandsgemeinde Hachenburg möchte dieses Beweidungsprojekt unterstützen und kommt daher für die Kosten der benötigten Zaunanlage, die aus dem Umweltfonds der Verbandsgemeinde gezahlt werden. Das Projekt, über dessen Ergebnis man bereits jetzt gespannt sein darf, startet im Frühjahr 2017.

 

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein lobt die VG Hachenburg

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein lobt die VG Hachenburg

Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein ist ein Zusammenschluss von über 15 Verbänden, die in der Region im Klima -und Naturschutz tätig sind. Mit einer 134 km langen Klimatour am Mittelrhein und im Westerwald hat das Bündnis auf die Bedeutung des nächsten Klimagipfels in Marrakesch hingewiesen. In einer zehntägigen Tour, möglichst CO2-frei, also mit E-Autos und E-Bikes, wurden Klimaschutzaktivitäten angefahren und besichtigt.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg konnte dabei einige vorbildliche Projekte vorstellen. Werkleiter Marco Dörner gab zunächst einen Überblick über die Schwerpunkte, wie das Nahwärmenetz, mehrere Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, die energetische Sanierung des Löwenbades und weiterer Gebäude der VG.
Die Heizzentrale des Nahwärmenetzes beeindruckte die Teilnehmer genauso wie der Solarpark, bei dem die VG-Werke eine Beteiligung anstreben. Bei der Besichtigung der Kläranlage Hachenburg wurde erklärt, dass hier das selbsterzeugte Klärgas den größten Teil der Energieversorgung gewährleistet.
Besonders interessant war die Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der VG. Es wird in den nächsten Jahren zur erheblichen Energieeinsparung führen und damit zur Minderung der Klimagase beitragen. Bei der Erstellung haben auch engagierte Bürger mitgewirkt, schließlich soll nicht nur der Energieverbrauch in den kommunalen Gebäuden reduziert werden, auch alle privaten Gebäudebesitzer können und müssen Energie und Kosten sparen. Um alle Maßnahmen zu koordinieren, soll bei den Werken die Stelle einer Klimaschutzmanagerin bzw. eines Klimaschutzmanagers geschaffen werden.
Der Sprecher des Bündnisses Klimaschutz, Egbert Bialk, selbst aktiv im Stadtrat Koblenz, lobte die Vorbildfunktion der VG Hachenburg. Es werde beispielhaft gezeigt, wie Kommunen zum Klimaschutz beitragen können.
Ziel ist es, durch alle derzeit geplante Maßnahmen, einschließlich der privaten, langfristig etwa 72. 000 t CO2 in der VG Hachenburg pro Jahr einzusparen. Wie ein Teilnehmer darstellte, bestünde in der  VG die Chance, die gleiche Menge zusätzlich und vergleichsweise kurzfristig einzusparen durch den Bau von etwa 7 bis 10 Windrädern auf der Höhe zwischen Hattert und Steinebach. Das scheitert zurzeit allerdings an Artenschutzproblemen, weil die Flugroute eines Schwarzstorches Vorrang hat.
Im Klimaschutz Tätige befürchten generell, dass die notwendige Erzeugung von erneuerbarer Energie nicht möglich ist. Die für die großräumige Flächenausweisung zuständige Regionalplanung hat z.B.  nur 1/10 der erforderlichen Fläche ausgewiesen; aus Naturschutzgründen in der VG Hachenburg trotz Windhöffigkeit überhaupt keine Flächen.
Dass man aber durch gezielte Ausgleichsmaßnahmen den Naturhaushalt verbessern kann, bestätigte Helmut Kempf als Bürgermeister der Ortsgemeinde Mündersbach. Hier ist als Ausgleich für den Windpark Hartenfelser Kopf ein hochwertiges Naturschutzgebiet entstanden. Die Teilnehmer an der Klimatour dankten für die vielen Informationen und wünschten  der VG Hachenburg viele Nachahmer. 

Bauarbeiten an der Landesstraße 281 zwischen Schneidmühle und Nistertal abgeschlossen

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass die Bauarbeiten an der Landesstraße 281 zwischen Schneidmühle und Nistertal abgeschlossen sind.
Somit kann der Verkehr ab Samstag, dem 12.11.2016, wieder ungehindert rollen.

Auf der Landesstraße wurden auf einer Länge von ca. 4.200 m die Asphaltbinder– und -deckschicht erneuert.

Die Investitionen des Landes für die Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf knapp 800.000 €.

Für das aufgebrachte Verständnis der Beeinträchtigungen während den Bauarbeiten dankt der LBM Diez.

Revierübergreifende Drückjagd

am Samstag, 12. November 2016 in den Jagdrevieren Alpenrod, Gehlert und Hachenburg


An o. g. Datum findet zwischen 9.30 Uhr und 13.00 Uhr eine revierübergreifende Drückjagd in den drei Gemeinden statt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in dieser Zeit das Betreten des Waldes zu vermeiden bzw. sofern nötig, größtmögliche Vorsicht walten zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Lange Schneise, Ziegelhütter Weg, Alte Poststraße sowie deren Zuwegungen inklusive der Zuwegung zum Andachtwald.

Besondere Vorsicht ist geboten auf der Hauptstraße zwischen Hachenburg und Gehlert (L 288). Die Autofahrer werden gebeten, hier besonders vorsichtig und langsam zu fahren.

Insgesamt findet die Drückjagd in den vollständigen Gemarkungen Alpenrod, Gehlert und Hachenburg statt.

Röttig, Stadtbürgermeister
Salzer, Ortsbürgermeisterin
Kunz, Ortsbürgermeister

Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg ernannt

Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg ernannt

Gabriele Greis übernimmt das Amt für weitere acht Jahre


Nachdem Gabriele Greis das Amt der Ersten Beigeordneten in den letzten acht Jahren bereits bekleidete, wurde sie vom Verbandsgemeinderat Hachenburg am 28. Juni des Jahres mit einer Mehrheit von knapp 74 % wiedergewählt. Bürgermeister Klöckner ernannte Gabriele Greis in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 25. Oktober nun für weitere acht Jahre zur hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg. In seiner Rede dankte ihr der Vorsitzende für die vielen erfolgreich durchgeführten Projekte in den vergangenen Jahren und unterstrich, dass Gabriele Greis „eine Politikerin mit Haltung sei.“ In der schwieriger werdenden Politik sei sie eine der wenigen Frauen, die sich in der sonst eher durch Männer geprägten Materie behaupte, so Klöckner. Für den Verbandsgemeinderat richtete Ratsmitglied Christof Hüsch Worte an die „alte“ und „neue“ Erste Beigeordnete.
Einstimmig beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls in diesem Zusammenhang, der Ersten Beigeordneten den gebildeten Geschäftsbereich zu übertragen, welcher weiterhin die Abteilungen 2 und 3 sowie die Verbandsgemeindewerke mit den vier Betriebszweigen umfasst.

Nachtragswirtschaftspläne beschlossen
Aufgrund von Maßnahmen, die bei der Erstellung der Wirtschaftspläne noch nicht vorherzusehen waren oder kurzfristig notwendig wurden oder auch, weil Maßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, befasste sich der Rat mit den Nachtragswirtschaftsplänen für alle vier Betriebszweige. In vielen Ortsgemeinden sowie der Stadt Hachenburg werden Baumaßnahmen der Verbandsgemeindewerke durchgeführt. So werden in einigen Ortsgemeinden die Ortsnetze erneuert oder Hochbehälter saniert. Der Verbandsgemeinderat folgte einstimmig dem Votum des Werkausschusses, der sich bereits intensiv mit den Inhalten befasst hatte. Einhergehend mit den Neufassungen der Wirtschaftspläne beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls einstimmig die erste Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2016.

Neue Entgelte für Wasser und Abwasser ab 2017
Der Zustand des Kanalnetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg mit einer Länge von rund 300 km ohne Hausanschlüsse wurde in den letzten Jahren per Kamerabefahrung festgestellt. Anhand des Ergebnisses der Befahrungen und durch die einzuhaltenden stringenten Vorgaben der Landesverordnung über die Eigenüberwachung von Abwasseranlagen müssen die Verbandsgemeindewerke in den nächsten sieben Jahren rund 27,5 Mio. Euro in die Kanäle  investieren. Hinzu kommen Unterhaltungskosten von rund 10 Mio. Euro. Modernisierungen im Bereich der Kläranlagen, der Hochbehälter und des sonstigen betriebsnotwendigen Vermögens stehen dem Eigenbetrieb letztlich ebenfalls bevor. Hierzu zählen auch zu erneuernde Wasserleitungen in beträchtlichem Umfang. Damit all diese notwendigen Investitionen bedarfsgerecht durchgeführt und finanziert werden können, beschloss der Rat mehrheitlich die Entgelte für die Jahre 2017 bis 2019 entsprechend anzupassen und beauftragte die Verwaltung insoweit mit der Wirtschaftsplanung. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von rund 12 Euro im Vergleich zu den derzeitigen Entgelten. Gleichwohl werden die Werke bei ihrer Aufgabenerledigung auch bei den neuen Entgelten nicht ohne zusätzliche Schulden auskommen.

Weitere Themen der Sitzung des Verbandsgemeinderates
Bürgermeister Klöckner konnte zu Beginn der Sitzung mitteilen, dass für die weitere Sanierung der Rundsporthalle ein Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt wurde. Zudem sei bei der Erweiterung des Hochbehälters in Hachenburg der erste Spatenstich getätigt worden. Die Verbandsgemeindewerke investieren alleine hier rd. 2. Mio. Euro in ein wichtiges Gut, das Trinkwasser.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Verbandsgemeinderat eine neue Geschäftsordnung, die aufgrund von kommunalrechtlichen Änderungen erforderlich wurde.

Einstimmig beschloss der Rat zudem die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 und erteilte dem Bürgermeister sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten Entlastung.

Karl-Heinz Boll mit Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

Karl-Heinz Boll mit Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

In einer Feierstunde wurde Karl-Heinz Boll, Hachenburg, von Innenminister Roger Lewentz mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Die Freiherr-vom-Stein- Plakette ist die höchste Auszeichnung für Kommunalpolitiker in Rheinland-Pfalz.

In der Verleihungsbegründung wird darauf hingewiesen, dass sich Karl-Heinz Boll seit mehr als drei Jahrzehnten um die kommunale Selbstverwaltung auf Ebene seiner Heimatstadt Hachenburg, der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie des Westerwaldkreises große Verdienste erworben und sich damit mehr als nur für die Plakette qualifiziert hat.
So ist Karl-Heinz Boll seit über 30 Jahren ununterbrochen Mitglied des Verbandsgemeinderates und seit über 15 Jahren Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU in Hachenburg. Weiterhin engagiert sich Herr Boll bereits seit mehr als 10 Jahren im Stadtrat von Hachenburg sowie seit 1983 im Kreistag des Westerwaldkreises.
In seinem gesamten kommunalpolitischen Wirken setzt sich Karl-Heinz Boll mit viel Engagement, Zielstrebigkeit und Kompetenz für das Wohl seiner Heimat und deren Bürgerinnen und Bürger ein.
Klar, dass zu diesem Anlass auch Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig recht herzlich gratulierten, verbunden mit dem Wunsch, dass sich der Geehrte weiterhin für Hachenburg und den Westerwald in bekannter Manier einsetzen werde. Ein besonderer Dank galt seiner Ehefrau Birgitta, denn ohne deren Verständnis und Unterstützung sei eine so lange und erfolgreiche kommunalpolitische Tätigkeit gar nicht möglich.

Die Hilfe für Ruanda aus Hachenburg hat einen Namen - Dr. Christoph-Henning Bläsig

Die Hilfe für Ruanda aus Hachenburg hat einen Namen - Dr. Christoph-Henning Bläsig
Die Hilfe für Ruanda aus Hachenburg hat einen Namen - Dr. Christoph-Henning Bläsig

Sichtlich bewegt nahm der mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnete Dr. Bläsig diese höchste Auszeichnung der Ministerpräsidentin Malu Dreyer durch ihren Vertreter, Staatsminister Roger Lewentz, im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg in Empfang.

Neben Familienangehörigen des Geehrten, Wegbegleitern aus den Anfangszeiten des 2005 in diesem Gebäude gegründeten Vereins sowie weiterer Mitglieder der Ruandahilfe Hachenburg e.V. begrüßte als Hausherr Bürgermeister Peter Klöckner eine hochrangige Delegation aus Mainz sowie den Vertreter des Westerwaldkreises, Kurt Schüler. Sie ehrten den Mann, der bis heute für die Menschen in einem der ärmsten Länder Afrikas die Hilfe zur Selbsthilfe verkörpert.

In seiner Ansprache schlug der Minister einen weiten Bogen von den Anfängen der Partnerschaft zwischen dem hiesigen Bundesland und dem Staat, der mit seiner überwiegend jugendlichen Bevölkerung um Entwicklung und Fortschritt bemüht ist. Eindrucksvoll schilderte er persönliche Erlebnisse von seinen Reisen und bezog sich dabei auch auf Begegnungen mit Dr. Bläsig. Dessen zahlreiche Aufenthalte und Aktivitäten z.B. um selbst vor Ort als Mediziner in Gesundheitsprojekten tätig zu sein oder Bauprojekte von Schulen, Gesundheitszentren oder einem Seniorenheim anzustoßen und zu begleiten haben ihm einen unglaublichen Bekanntheitsgrad besonders in der Region Gisagara eingebracht.

Von Anfang an hat der örtliche Verein auf eine gute Zusammenarbeit mit dem landesweit aufgestellten Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda und dessen Verantwortlichen gesetzt, dem mit Dr. Richard Auernheimer ein ausgewiesener Kenner sozialer Prozesse aktuell vorsteht. Tief verbunden mit dem Thema ist außerdem der gesamte Landtag - über sämtliche Parteigrenzen hinweg - wie Hendrik Hering als dessen Präsident hocherfreut mitteilte. Eine herausgehobene Stellung nehmen die Vereinsaktivitäten aus Hachenburg auch im Bereich des Westerwaldkreises ein, in dessen Gebiet zahlreiche weitere Initiativen engagiert die Entwicklung in dem afrikanischen Land unterstützen. Als Vertreter des Landrats war deshalb Kurt Schüler gern als Repräsentant des Landkreises nach Hachenburg gekommen.

Alle Anwesenden waren berührt von den Dankesworten der Hauptperson der bewusst familiär und eher zwanglos gehaltenen Zeremonie zur Übergabe der Verleihungsurkunde und der Verdienstmedaille. Er stellte mit dem Albert-Schweitzer Zitat „Das Wichtigste im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen“ nicht seine Verdienste, noch weniger seine Person oder sein Wirken in den Vordergrund, sondern die universelle Bedeutung der Liebe als wichtigstes Vermächtnis eines Menschen.

Davon getragen war und ist das Wirken von Dr. Bläsig, wie Thilo Leonhardt als aktueller Vorsitzender des Ruandahilfevereins Hachenburg konstatieren konnte. Er dankte besonders der Ehefrau Inge, die oft genug eigene Bedürfnisse zurückgestellt hat, um ihrem Mann seine so sehr geschätzte Arbeit zu Gunsten der Menschen in Ruanda möglich zu machen.

Die Hinwendung zu den Menschen, die in einem Entwicklungsland über das allgemeine Maß hinaus Nachteile erleiden, wie z.B. die Landbevölkerung im Süden, die weit weg von Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen lebt oder wegen Alter und Behinderung Ausgrenzung erfährt, prägt die Vereinsarbeit weiterhin. Viele Projekte stehen noch an, für die Spenden und Mitgliedsbeiträge gesammelt und eingesetzt werden. Dass hierbei Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg fortlaufend einen finanziellen Beitrag leisten, ist erfreulich.

Die Verbundenheit mit den Vereinsaktivitäten zeigt sich außerdem in der Ausrichtung des landesweiten Ruanda-Tags 2017 in der Stadt Hachenburg, wie Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig bekannt gab.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Gudrun Pausewang

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 08.11.2016, in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die witzigen Geschichten über den furchtlosen Räuber Grapsch sind längst ein Klassiker geworden und werden in netter Atmosphäre von Reiner Maklezow, 11 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.

Räuber Grapsch hat eine Freundin gefunden. Eine kleine Frau namens Olli verläuft sich eines Tages im Wald und kümmert sich seither liebevoll um den Räuber Grapsch. Sie putzt seine Höhle und bringt alles in Ordnung. Dem armen Räuber vergeht Hören und Sehen. Er bekommt von Olli Läusepulver aufs Haar, in den Bart und sogar auf Brusthaare und Augenbrauern gestreut und Zähne putzen muss er auch. Eines Tages begleitet Räuber Grapsch Olli zur Tante Hedwig, die zu Kuchen und Kaffee eingeladen hatte. Jedoch war es dort so eng und klein, dass einige schöne Porzellanfiguren zu Bruch gingen.
Wie Tante Hedwig auf den Vorschlag einer Hochzeit von Olli und Grapsch reagieren wird, erfahrt ihr beim nächsten Lese-Club-Treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Das Bürgerbüro informiert

Auskunftssperren und Widerspruch gegen Datenübermittlung


Die Meldebehörde trägt auf Antrag eine Auskunftssperre in das Melderegister ein, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der betroffenen Person oder einer anderen Person durch die Auskunftserteilung eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann (§ 51 Bundesmeldegesetz.

Die Auskunftssperre ist auf zwei Jahre befristet. Auf Antrag kann sie verlängert werden.

Antragsformulare zur Einrichtung einer Auskunftssperre erhalten Sie im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.
Im Antrag sind entsprechende Gründe für die Erforderlichkeit einer Auskunftssperre glaubhaft zu machen. Ergänzende Unterlagen können bei Bedarf angefordert werden.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrag Auskunftssperre

Daneben besteht auch die Möglichkeit einzelnen Datenübermittlungen zu widersprechen:

  • an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr gemäß § 36 Bundesmeldegesetz (BMG)
  • an eine öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft durch den Familienangehörigen eines Mitglieds dieser Religionsgemeinschaft (§ 42 BMG)
  • an Parteien, Wählergruppen u. a. bei Wahlen und Abstimmungen (§ 50 BMG)
  • an Mandatsträger, Presse- oder Rundfunk aus Anlass von Alters- und Ehejubiläen (§ 50 BMG)
  • an Adressbuchverlage (§ 50 BMG).


Auch hierfür erhalten Sie Antragsformulare zur Einrichtung der Übermittlungssperre im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrag Übermittlungssperre

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, eine bereits bestehende Auskunfts-/oder Übermittlungssperre zu widerrufen.

Leitet Herunterladen der Datei einAntrag auf Löschung einer Auskunfts-/Übermittlungssperre

Weitere Informationen erhalten Sie zu den bekannten Dienstzeiten im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung:

Frau Pfeiffer (02662)801-140
Frau Meyer (02662)801-141
Frau Miller/Frau Schnorr (02662)801-142
Frau Stein (02662)801-149

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Hattert

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Hattert
24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Hattert
24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Hattert

Hatterter Nachwuchs-Floriansjünger erlebten einen spannenden Tag

Die Jungen und Mädchen im Alter von 10 - 16 Jahren rückten samstags im Morgengrauen mit Gepäck und Schlafsack  ins Feuerwehrhaus ein. Betreut wurden die Jugendlichen von ihren Jugendwarten Thomas Nesbor, Stefan Triebel und John Lucas Weiß und unterstützt von bis zu 8 aktiven Feuerwehrmännern zur Bedienung der Autos, Maschinen und auch um den Unfallschutz der Truppe zu gewährleisten.
Bereits um 10.30 Uhr gab es den ersten Alarm aus der eigens  eingerichteten Feuerwehreinsatzzentrale Hattert. Innerhalb weniger Minuten rückte die Feuerwehr zur Brandbekämpfung aus. Außer Autofahren und die Motorpumpe bedienen mussten die Jungen und Mädchen alles selber machen. Nun machten sich die vielen Übungsstunden bezahlt und alles lief wie am Schnürchen: Funken, Lagebericht an die FEZ, Hydranten öffnen, Standrohr  und Verteiler setzen, Schnellangriff,  Atemschutzgeräte anlegen, Wasserförderung,  alles klappte schnell und zügig.  Es folgten noch 11 weitere Einsätze, die vorbildlich bewältigt wurden. Natürlich durfte Spiel und Spaß und auch das leibliche Wohl an diesem langen Tag nicht zu kurz kommen. Im Rahmen des Berufsfeuerwehrtages wurden auch die Urkunden zur bestandenen „Jugendflamme“ an die Jugendlichen übergeben, die die Empfänger stolz entgegennahmen. Der Berufsfeuerwehrtag endete am Sonntagmittag mit erschöpften, aber zufriedenen Teilnehmern.

Vom Steinzel zum Weltende

Vom Steinzel zum Weltende

- eine Hommage an die Kroppacher Schweiz und ihre Bewohner

So lautet der Titel des neuen Films von Udo Kehl-digimedia aus Kirburg.
 
Der Film in Spielfilmlänge zeichnet ein buntes und lebhaftes Bild der herrlichen Landschaft an den unteren Nistern sowie von deren Bewohnern. Geschichtliche Hintergründe werden von dem Geschichtswissenschaftler Dr. Jens Friedhoff anschaulich erklärt und erläutert und an Originalplätzen dargestellt. Abt Range vom Zisterzienserklosters Marienstatt  stellt interessante und bisher kaum bekannte Details dieses alt-ehrwürdigen Klosters vor.
Der Kroppacher Hobbyentertainer Eberhard Birk präsentiert sein vielschichtiges  Können. Einige Gesangsgruppen, ein Holzrücker mit seinem Kaltblutpferd Napoleon, der Revierförster des Forstreviers Marienstatt, lokale Ereignisse wie Kirchweihfeste, Haxengrillen in Heuzert, eine Wanderung vom Steinzel bis zum Weltende, ein Strandfest mit lokalen Besonderheiten, sportliche Ereignisse wie das Fußballturnier in Astert, ein Alphornbläserquartett in Kundert, der Mörsbachmän in Mörsbach, die Gruppe Dance-Fitness, die Limbacher Dorfmusikanten und viele(s) mehr ergeben einen abwechslungsreichen Videofilm, der einen aktuellen Status der Bewohner der Kroppacher Schweiz und der Landschaft am Deutschen Eck des Westerwaldes darstellt.
Die Profisprecherin Alexandra Daub spricht die Kommentare.  Der Videofilm wurde in 4 K und Full Hd gedreht und ist zum Preis von 10,- Euro als DVD nach der Präsentation in Ihrem Dorfgemeinschaftshaus erhältlich. Der Eintritt ist kostenlos und unverbindlich. Die Präsentaion erfolgt auf einer drei Meter großen Leinwand mit Soundanlage in Full HD.
Die Termine (jeweils 19:30 ) in den einzelnen Gemeinden sind:


09.11. - DGH Heimborn
12.11. - DGH Astert
16.11. - DGH Stein-Wingert
17.11. - DGH Streithausen
18.11. - DGH Mörsbach
19.11. - HdG Limbach
21.11. - DGH Heuzert
23.11. - DGH Giesenhausen
24.11. - DGH Kroppach
25.11. - DGH Kundert
01.12. - DGH Atzelgift

Es wäre schön, wenn Sie zu diesem lokalen Filmereignis kommen könnten. Sie werden es ganz sicher nicht bereuen.

Kuratorium erfreut über Krankenhausentwicklung

Strukturelle Veränderungen greifen


In der vor wenigen Tagen stattgefundenen Kuratoriumssitzung des DRK Krankenhauses in Hachenburg konnten die Kuratoriumsmitglieder unter Leitung von Achim Schwickert erfreuliche Nachrichten der Geschäftsleitung zur Kenntnis nehmen.
Vorausgegangen waren die in den letzten beiden Jahren geführten intensiven Verhandlungen über die Zukunft des Krankenhausverbundes Altenkirchen–Hachenburg. Auslöser waren „rote Zahlen“ in beiden Häusern und Überlegungen der Geschäftsleitung eines Krankenhausneubaus „auf der grünen Wiese“ zwischen Hachenburg und Altenkirchen. Diese Pläne sind erfreulich vom Tisch – so Schwickert, „denn wir möchten, dass sowohl in Altenkirchen als auch in Hachenburg die Patienten kurze Wege zu qualitativ hochwertiger Versorgung haben.“
Auch in der Mitarbeiterschaft herrschte eine große Unruhe und viele Personalwechsel führten zu zusätzlichen Verunsicherungen. 
Geschäftsführer Bernd Decker konnte nun mit positiven Fakten aufwarten. Durch den auf Kosten des Trägers installierten Linksherzkathetermessplatz konnten im abgelaufenen Jahr viele Patienten in Hachenburg behandelt werden, für das Jahr 2017 ist dort eine 24–Stunden-Versorgung vorgesehen. Die neuen Angebote in der Alterstraumatologie und Geriatrie liegen gut im Trend und die geburtshilfliche Abteilung konnte zu einer Hauptfachabteilung aufgewertet werden.
Decker skizzierte aber auch eine deutliche Kostenentwicklung, die neben Investitionen in den Linksherzkathetermessplatz und die neuen Strukturen hervorgerufen wurden. Darüber hinaus erschwere die unzureichende Krankenhausfinanzierung, z.B. durch Mehrleistungsabschläge und die Anpassung des Landesbasisfallwertes an einen bundeseinheitlichen Basisfallwert die wirtschaftliche Situation.
Decker führte weiter aus, dass Krankenhäuser der Zukunft interdisziplinär geführt werden. Deshalb seien im Interesse der Patientenversorgung gegenseitige Einsätze zwischen Altenkirchen und Hachenburg erforderlich.
In diesem Zusammenhang lobte Bürgermeister Peter Klöckner die verbesserte Informations– und Pressearbeit nach innen und außen. Gleichzeitig legte er Wert darauf, dass der Personaleinsatz zwischen den Häusern in Altenkirchen und Hachenburg ausgewogen stattfindet.
Ab Januar 2017 gibt es eine weitere Neuerung: An beiden Krankenhausstandorten wird ein eigener Ärztlicher Direktor zuständig sein.

Erfreut zeigte sich Decker auch über die Erhöhung des Ausbildungskontingentes in der Krankenpflegeschule auf 60 Plätze jährlich und die Übernahme von 12 Absolventen nach bestandenem Examen im August 2016 für das Verbundkrankenhaus.
Besonders positiv aufgenommen wurden im Kuratorium die Pläne des Trägers über geplante Baumaßnahmen. So soll eine Zentrale Notaufnahme und die Erweiterung der Intensivabteilung mit Intermediate-Care in Hachenburg baldmöglichst angegangen werden.
Für das Kuratorium stellten Landrat Schwickert und Bürgermeister Peter Klöckner fest, dass sich die Häuser nun auf einem guten Weg befinden und zukunftsfähig sind. Zwischen Träger und Kuratorium wurde vereinbart, in enger Abstimmung miteinander, eine konsequente Weiterentwicklung der Häuser betreiben zu wollen.
In Hachenburg werde nun eine medizinische Versorgung angeboten, die von der Bevölkerung akzeptiert werde. Das sei auch ein gutes Signal für die Mitarbeiterschaft.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt Klimaschutzprojekte vor

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein–Westerwald kommt nach Hachenburg

Die vielfältigen Aktivitäten der VG Hachenburg im Klimaschutz werden oft besucht und dienen als Beispiel für kommunale Akteure. Am 1.11.2016 kommt die Klimatour des BÜNDNISSES KLIMASCHUTZ MITTELRHEIN -WESTERWALD zu Besuch. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 15 Verbänden in der Region. Bei der Klimatour sollen mehrere vorbildliche Projekte am Rhein und im Westerwald CO2-frei mit E-Bikes oder E-Autos über mehrere Tage angefahren werden, um u.a. auf die nächste Weltklimakonferenz in Marokko hinzuweisen. Es sind aber auch alle Bürger herzlich eingeladen, an den einzelnen Stationen interessante Klimaschutzprojekte zu besichtigen. Dabei ist keine Anfahrt mit dem Fahrrad notwendig. Wer sich allerdings sportlich betätigen will, kann die nächste Etappe am 2.11. von Hachenburg nach Langenbach mitfahren.
Alle, die nur an der Besichtigung teilnehmen wollen, treffen sich am 1.11. um 14.00 Uhr am Bahnhof Hachenburg mit den “Klimatouristen“. Es geht dann zu einer kurzen Einführung in die Aktivitäten der Verbandsgemeinde in den nahegelegenen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung. Danach wird die Nahwärmeversorgung der Verbandsgemeinde in der Nähe des Krankenhauses besichtigt, bis ca. 16.00 Uhr. Dann geht es zur Kläranlage, die sich mit Klärgas über ein Blockheizkraftwerk und eine Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Vielleicht reicht die Zeit noch für die Besichtigung der großen Freiflächenfotovoltaikanlage an der Straße von der B 413 nach Hattert.
Am interessantesten und wichtigsten ist die Veranstaltung um 18.00 Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung. Dort wird neben den vielen Projekten der Verbandsgemeinde auch das neue Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde vorgestellt. Es zeigt nicht nur, wie die VG ihre eigene Energieversorgung in Zukunft gestalten will, sondern auch was die Bürger tun können. An Letzterem haben in mehreren Arbeitsgruppen Bürger in einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung mitgewirkt.
In einem Pressetermin am 2.11. um 11.00 Uhr in der VG wird noch einmal über die Veranstaltung in Hachenburg und die Ziele der Klimatour berichtet und die nächste Etappe nach Langenbach beginnt.

Vollsperrung der L 288 zwischen Hachenburg und Alpenrod wegen Löwenlauf

Vollsperrung der L 288 zwischen Hachenburg und Alpenrod wegen Löwenlauf

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass am Samstag, dem 15.10.2016 die Landesstraße 288 zwischen Hachenburg und Alpenrod wegen dem Hachenburger Löwenlauf voll gesperrt werden muss.
Da derzeit die L 281 von Schneidmühle in Richtung Nistertal auch voll gesperrt ist muss der Verkehr an diesem Tag großräumig über Kirburg, Bad Marienberg, Dreisbach, Ailertchen, Langenhahn nach Westerburg und umgekehrt umgeleitet werden.
Für die Beeinträchtigungen während den Bauarbeiten und der Veranstaltung bittet der LBM Diez und der Veranstalter um Verständnis. 

Die Sonnenbergschule Müschenbach gewinnt das zweite Jahr in Folge den Lesesommer-Wanderpokal

Die Sonnenbergschule Müschenbach gewinnt das zweite Jahr in Folge den Lesesommer-Wanderpokal

Das große Geheimnis, welche Schule bzw. welche Klasse den Lesesommer-Wanderpokal im Schuljahr 2016/17 erhält, wurde bereits während dem Lesesommer-Abschlussfest gelüftet.
Mit großem Jubel  freuten sich die Kinder aus der 3. Klasse der Sonnenbergschule in Müschenbach über den Sieg.
Mit Spannung erwarteten  23 Jungen und Mädchen am  27. September zur ersten Stunde die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Hachenburg Tanja Wolf und Ute Fährmann, um bereits das zweite Schuljahr in Folge den Lesesommer-Pokal in Empfang zu nehmen. Auch in diesem Jahr war der Pokal mit glitzerndem und vor allem leckeren Naschwerk gefüllt.

Alle Grundschulklassen  der Verbandsgemeinde Hachenburg erhielten eine Einladung der Bibliothek, sich am diesjährigen Lesesommer als Schulklasse für den Lesesommer-Wanderpokal zur bewerben. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schüler und Schülerinnen einer Klasse als erfolgreiche Teilnehmer am Lesesommer teilnehmen.
Dem Aufruf der Bücherei folgten insgesamt 18 Schulklassen. Es beteiligten sich die Grundschulen aus Atzelgift, Müschenbach, Roßbach, Hachenburg und Hachenburg-Altstadt.
Mit insgesamt 15 erfolgreichen Schülern der Grundschulklasse 3 (vor den Ferien Klasse 2) aus Müschenbach und damit 65% Beteiligung, wurde diese Klasse zum zweiten Mal Sieger und erhielt zur Belohnung den Wanderpokal. Mit 50% Beteiligung war die Grundschulklasse 2 (vor den Ferien Klasse 1) aus Atzelgift mit Frau Süß als Klassenlehrerin, die zweitstärkste Klasse und verpasste somit nur knapp den Sieg.
Im nächsten Jahr bekommen alle Schulkassen wieder die gleichen Chancen, den Lesesommer- Wanderpokal zu gewinnen. Leider konnten nur die Schüler für den Wettbewerb gewertet werden, die am Ende des Lesesommers den Clubausweis abgegeben haben.
Die Schülerinnen und Schüler der 3.Klasse  sind stolz auf den liebgewonnenen Lesesommer-Wanderpokal. Die Klassenlehrerin Eleni  Boussaki und die Schuldirektorin Nicole Bauer freuten sich sehr darüber, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Schüler der Sonnenbergschule erfolgreich beim Lesesommer mitgemacht haben. 

Abschluss des Lesesommers 2016

Abschluss des Lesesommers 2016

Eine Veranstaltung mit Gruselfaktor, Witz und Charme

Die landesweite Aktion „Lesesommer“ für Kinder und Jugendliche von 6 -16 Jahren fand auch dieses Jahr großen Zuspruch in der Stadtbücherei Hachenburg. Von den 265 angemeldeten Teilnehmern haben 186 lesebegeisterte Kinder und Jugendliche ihr Ziel erreicht und konnten ihren Clubausweis mit mindestens drei nachweislich gelesenen Büchern füllen. Insgesamt wurden von den erfolgreichen Teilnehmern in diesem Jahr 1422 Bücher mit unglaublichen 140.626 Seiten gelesen.
Das Büchereiteam ist von diesem Ergebnis beeindruckt und überzeugt, dass ihre Auswahl der vielen neuen, spannenden Bücher zur Begeisterung und dem Erfolg beigetragen hat.
Entsprechend der großen Resonanz dieser riesigen Leseförderaktion herrschte in den Ferien immer großer Andrang in der Stadtbücherei.
Wie viel Freude die Kinder beim Lesen hatten, merkte man bei jedem Besuch in der Bücherei. Mit großer Begeisterung berichteten die Teilnehmer, oft detailliert und ausführlich, den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über das gelesene Buch.
Schließlich war es dann endlich soweit und die erfolgreichen Lesesommer-Teilnehmer erschienen voller Spannung zu der Abschlussveranstaltung am Freitag, 23. September 2016 in der Stadthalle in Hachenburg.
Die Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann ehrte zunächst alle Besucher der Veranstaltung für die erfolgreiche Teilnahme am Lesesommer und dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die engagiert und gespannt den Erzählungen der Lesesommerteilnehmer lauschten, wenn diese bei Rückgabe aus den gelesenen Büchern berichteten. 
Dorothee Alley (Hattert) Dorothe Fährmann (Helmenzen), Berthold Brak (Altenkirchen), Ute Ramm (Mörsbach), Rosel Dennebaum, Doris Georg, Shalla Jamal Jameel, Inge Petzold, Ute Usinger, Anke-Wolf-Scheffen, Rümeysa Özcan, Erika Willer, Ajdina Dedic und Max Leue (alle Hachenburg) halfen ehrenamtlich mit.

Anschließend kündigte Frau Fährmann den Schauspieler Michael Hain an, der aus dem Buch „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke las und vor allem vorspielte – ein echtes Lesetheater.
Vor 133 Kindern verwandelte sich Herr Hain auf erstaunliche Weise sowohl optisch als auch darstellerisch in die verschiedensten Figuren, wie z.B. den kleinen Jungen Tom, seine vorlaute Schwester Lola oder die betagte Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Die Zuschauer durften mit lautem eingeübten HUHU und HAA an der Geschichte teilnehmen, daneben fungierten einige Zuschauer als „Nachwuchsschauspieler“ und konnten im Dialog mit Michael Hain ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

Gebannt durften alle an der Verwandlung vom ängstlichen Tom zu einem selbstbewussten und verantwortungsvollen Gespensterjäger teilnehmen, der das arme verjagte MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst) Hugo wieder zurück in sein Zuhause bringen möchte. Die gruselige Atmosphäre im dunklen Keller und quietschende Gartentore jagten vielen Zuhörern einen Gänsehautschauer über den Rücken.
Ob es Tom und Frau Kümmelsaft letztendlich gelingt, das böse UEG zu vertreiben und Hugo sein Zuhause zurück zu geben, blieb offen - der Ausgang der Geschichte steht im Buch geschrieben.

Die Büchereimitarbeiterinnen ehrten im Anschluss die erfolgreichsten Kinder des Lesesommers pro Klassenstufe:

Lilli Pfeiffer mit 28 Büchern und 1.467 Seiten (jetzige Klassenstufe 2)
Hagen Nixdorf mit 28 Büchern und 2.790 Seiten (jetzige Klassenstufe 3)
Philipp Krecké mit 53 Büchern und 5.898 Seiten (jetzige Klassenstufe 4)
Malina Macht mit 24 Büchern und 4.075 Seiten (jetzige Klassenstufe 5)
Sharin Thiel mit 9 Büchern und 2.524 Seiten (jetzige Klassenstufen 6)
Maren Knautz mit 15 Büchern und 3.586 Seiten (jetzige Klassenstufen 7)

Bei der anschließenden Verlosung gab es Gutscheine, verschiedene Sachpreise und natürlich auch Bücher zu gewinnen. Max Leue durfte als „Glücksfee“ während der Tombola 70 Gewinner benennen. Kein Kind ging an diesem Nachmittag mit leeren Händen nach Hause, denn es gab auch viele Trostpreise.

Zum Schluss der Veranstaltung erhielten alle anwesenden erfolgreichen Teilnehmer ihre Urkunden. Bei der Urkundenvergabe wurde die Büchereimitarbeiterin Tanja Wolf von den zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Ajdina Dedic und Rümeysa Özcan unterstützt.

Die zahlreichen Preise der Tombola wurden von der Hähnelschen Buchhandlung, der Buchhandlung Schmitt, dem Kino Cinexx, dem Löwenbad Hachenburg, der Westerwald Bank, der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Gelateria Brustolon gespendet.

Für alle erfolgreichen Teilnehmer, die beim Abschlussfest in der Stadthalle nicht dabei sein konnten, sind die Urkunden bis zum Ende der Herbstferien in der Stadtbücherei zum Abholen hinterlegt. Weiterhin werden alle Schulen der erfolgreichen Teilnehmer benachrichtigt mit der Bitte, die Lesesommerteilnahme im nächsten Zeugnis zu vermerken. Die Ziehung der landesweiten LESESOMMER-Preise aus allen abgegebenen Buchbewertungskarten findet im Landesbibliothekszentrum in Koblenz statt. Die Gewinner werden informiert.

Ein vergnüglicher Vorlese-Nachmittag

Ein vergnüglicher Vorlese-Nachmittag

K.W. Breidenstein liest wieder 

Dienstag, 11. Oktober, 15:00 Uhr
Vogtshof/Löwensaal, Mittelstraße 2, Hachenburg

Vom Struwwelpeter über Grimms Märchen bis zu Rilke und Tucholsky und natürlich auch Wilhelm Busch für Senioren(innen) und solche, die es werden wollen. K.W. Breidenstein liest wieder – diesmal am Dienstag, 11. Oktober, um 15:00 Uhr im Vogtshof/Löwensaal, Mittelstraße 2, Hachenburg. Kaffee, Kuchen und Häppchen organisiert von Frau Monika Spingler. Eintritt frei.  Platzreservierungen über 02662/ 946745.         

Deckenerneuerung an der Bundesstraße 413 Hachenburg zwischen KVP B 414 und L 288 Höhe Netto Markt

Asphaltarbeiten erfolgen nachts

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass ab Montag, dem 10.10. bis voraussichtlich 22.10.2016 eine Deckenerneuerung auf dem Teilstück der Bundesstraße 413 zwischen dem KVP der B 414 und der Landesstraße 288 Höhe Netto Markt durchgeführt wird.

Die Sanierung ist dringend erforderlich, weil der heutige Zustand der Fahrbahn durch die zahlreichen Flickstellen und Verformungen nicht mehr den Anforderungen einer sicheren Verkehrsführung entspricht.

Während der Bauarbeiten muss der Streckenabschnitt der B 413 für den Durchgangsverkehr  voraussichtlich bis 22.10.2016 voll gesperrt werden.

Die Umleitung des Zielverkehrs Hachenburg erfolgt ab Bahnhof Ingelbach über Mudenbach, Wahlrod, Höchstenbach nach Hachenburg und umgekehrt.
Die Verkehrsführung im Bereich des KVP`s B 414 wird in der Bauphase für die Fräsarbeiten des Kreisels unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampel geregelt. Die Asphaltarbeiten sollen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens der B 414, B 413 und der Kreuzung mit der Bahnstrecke Limburg-Au überwiegend nachts erfolgen. Geplant ist in der Nacht vom 18.10. auf 19.10. unter Vollsperrung der Bundesstraße 414 die Asphaltdeckschicht im KVP und der B 413 zu erneuern, sofern die Witterungsverhältnisse passen, ansonsten verschiebt sich der Einbau nach hinten.

Neben der Deckenerneuerung müssen partiell einzelne Schadstellen mit Asphaltbinderschicht vorher ausgebessert werden. Die Deckenerneuerung erstreckt sich auf ca. 6.000 m².

In der Zeit vom 14.10. bis 16.10.2016 wird die Vollsperrung der B 413 für das Hachenburger Löwenfest aufgehoben.

Für die Beeinträchtigungen und Einschränkungen während der Bauzeit bittet der LBM Diez um Verständnis.

…transparent, umwelt- und verbraucherfreundlich

Nach Gründung des Betriebszweiges „Energieversorgung“ der Verbandsgemeindewerke Hachenburg im Jahre 2010 wird seit dem Jahre 2011 im Stadtgebiet von Hachenburg ein Wärmeversorgungsnetz unter der Bezeichnung „Nahwärme Hachenburg“ betrieben. Dieses Netz, welches in den Folgejahren bereits zwei Erweiterungen erfahren hat, versorgt inzwischen den größten Teil der öffentlichen Gebäude in der Stadt Hachenburg, wie beispielsweise die Realschule Plus, das DRK-Krankenhaus oder Schloss Hachenburg. Dabei ergeben sich sowohl Vorteile für die Umwelt als auch für die Wärmekunden. Im Falle einer dezentralen Wärmeversorgung der einzelnen Objekte mithilfe jeweils eigener Heizungsanlagen, werden wesentlich größere Mengen an Schadstoffen ausgestoßen als im Falle einer zentralen Wärmeversorgung durch eine einzelne, wenn auch natürlich wesentlich größer dimensionierte Erzeugungsanlage. Außerdem kann mithilfe hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und durch den Einsatz erneuerbarer Brennstoffe in Biomassekesseln die benötigte Wärmeenergie wesentlich effizienter, umwelt- und ressourcenschonender erzeugt werden als mithilfe dezentraler Erzeugungsanlagen.

Abgesehen davon, dass der Kunde mit seinem Anschluss an das Nahwärmenetz somit etwas zum Umweltschutz beiträgt, hat er den Vorteil, dass er nicht selbst in eine teure Heizungsanlage investieren muss, sich nicht um den Betrieb einer solchen Anlage kümmern muss sowie weniger Wartungsaufwendungen und zum Beispiel keine Schornsteinfegergebühren anfallen.
Dabei werden die Wärmekunden von den Verbandsgemeindewerken, die sich als modernes und bürgernahes kommunales Dienstleistungsunternehmen vor Ort sehen, von der erstmaligen Kontaktaufnahme an fortwährend betreut und begleitet. Sowohl bei der Entsorgung der alten Heizungsanlage als auch bei der Abstimmung aller auf der Kundenseite für eine reibungslose Nahwärmeversorgung notwendigen Maßnahmen, werden die Kunden durch die Verbandsgemeindewerke beraten. Die Preisgestaltung und sämtliche Vertragsmodalitäten werden transparent dargestellt, beinhalten Preisgleitklauseln des Statistischen Bundesamtes, werden mit den Kunden abgestimmt und Kundenwünsche sowie -anregungen werden dabei selbstverständlich berücksichtigt.

Ein Anschluss- und Benutzungszwang greift im Bereich der „Nahwärme Hachenburg“ indes nicht und wird zunächst einmal auch nicht angestrebt. Das Wärmenetz erstreckt sich im Bereich der Bestandsbebauung und wird nach Bedarf erweitert. So entstehen derzeit zwei neue Wohngebäude in der Nähe der vorhandenen Wärmetrassen, welche sich mit nur geringem Aufwand in das Nahwärmenetz einbinden lassen. Die Verhandlungen über den Anschluss dieser beiden Objekte, die die ersten Privatanwesen im Nahwärmenetz der Verbandsgemeindewerke sein werden, stehen kurz vor dem Abschluss. Auch hier wurden die potenziellen Neukunden von Anfang an transparent beraten und betreut.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Räuber Grabsch - Gudrun Pausewang

Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 04.10.2016 in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die witzigen Geschichten über den furchtlosen Räuber Grapsch sind längst ein Klassiker geworden und werden in netter Atmosphäre von Reiner Maklezow, 11 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.

Räuber Grabsch ist zwar kein kluger, aber dafür ein starker Mann. Er haust in einer großen Höhle und am liebsten isst er, was andere Leute gekocht haben. Er grabscht sich gerne eine warme Mahlzeit aus den dampfenden Schüsseln der Leute und schmatzt dabei ohne Scham. Sehr verblüfft war Räuber Grabsch, als er eines Tages eine kleine Frau mit einer Kanne voll Blaubeeren im Wald trifft und sie überhaupt keine Angst vor ihm hat. Diese Frau hat nur vor Gewitter Angst und erkennt sehr schnell, dass der Räuber Grabsch ein wirklich gutes Herz hat. Als dann ein Gewitter naht und es kräftig donnert, beschützt der Räuber die kleine Frau. Ob Grabsch und die kleine Frau Freunde werden, erfahrt ihr beim nächsten Lese-Club-Treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Zahlreiche Vereine in der Verbandsgemeinde Hachenburg können sich über gewährte Zuschüsse freuen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in der Sitzung am 13. September, Sportvereinen in beträchtlichem Umfang Zuwendungen zukommen zu lassen. Neben einem pauschalen Betrag für jugendliche Mitglieder wird insbesondere auch die Anschaffung von Sportgeräten gefördert. Seit dem Jahr 1979 förderte die Verbandsgemeinde Hachenburg die jugendlichen Mitglieder in Vereinen mit einer Summe von über 475.000 Euro; Anschaffungen und Bauvorhaben wurden seit dem Jahr 2006 mit fast 56.000 Euro bedacht.
Auch den Musikvereinen wurden wieder Zuwendungen zuteil. Diesmal wurden ca. 680 Euro für die Anschaffung von Noten oder Musikinstrumenten zur Verfügung gestellt. Seit 2006 kamen den Musikvereinen, Chören und kulturellen Vereinen Zuwendungen von über 85.000 Euro zugute.

Die Verbandsgemeinde wurde mit zwei Spenden bedacht, deren Annahme der Haupt- und Finanzausschuss beschloss. Die beiden Zuwendungen über insgesamt 360 Euro waren für die Anschaffung eines Gas-Messgerätes für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen und für den Druck eines Rezeptheftes des Jugendzentrums im Rahmen der Ferienspaß-Aktion eingegangen.
Bürgermeister Klöckner teilte zudem erfreut mit, dass man vom Land Rheinland-Pfalz für die betreuenden Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg einen Zuschuss von über 17.600 Euro erhalten habe.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beriet der Ausschuss im öffentlichen Teil der Sitzung die Übertragung eines Geschäftsbereiches auf die Erste Beigeordnete Gabriele Greis sowie die Änderung der Geschäftsordnung des Verbandsgemeinderates vor. Dieser wird sich in seiner nächsten Sitzung am 04. Oktober unter anderem abschließend mit diesen Themen befassen.
Den Ausschussmitgliedern wurde über den Stand der Sanierungsarbeiten der Rundsporthalle berichtet. Derzeit beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Dachmembrane. Anschließend erhält die Halle ein neues Dach und eine neue Lichtfassade. In einem weiteren Bauabschnitt soll die Halle im Innenbereich saniert werden.

Anmeldung der Schulanfänger

Kinder, die zwischen dem 01.09.2010 und 31.08.2011 geboren sind, werden schulpflichtig und müssen angemeldet werden. Vorzulegen ist die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch.

Die Anmeldung der Schulanfänger ist in der 

GRUNDSCHULE ALPENROD
am Dienstag, den 20.09.2016 von 09.00 Uhr – 12.00 Uhr 

GRUNDSCHULE ATZELGIFT
am Montag, den 12.09.2016 ab 14.00 Uhr

GRUNDSCHULE BOROD
am Donnerstag, den 15.09.2016 von 08.30 Uhr – 12.00 Uhr

GRUNDSCHULE AM SCHLOSS HACHENBURG
am Dienstag, den 13.09.2016 von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr 

GRUNDSCHULE HACHENBURG/ALTSTADT
am Montag , den 12.09.2016 von 11.30 Uhr – 13.00 Uhr

GRUNDSCHULE KROPPACH
am Montag den 12.09.2016 von 9.45 Uhr – 11.00 Uhr oder nach Vereinbarung 

GRUNDSCHULE MÜSCHENBACH
am Mittwoch, den 21.09.2016 von 08.30 Uhr – 12.00 Uhr

OTFRIED-PREUSSLER-GRUNDSCHULE ROSSBACH
am Dienstag, den 20.09.2016 von 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Neuer Zollservicepunkt in Hachenburg

Neuer Zollservicepunkt in Hachenburg

Am 05.09.2016 eröffnet das Hauptzollamt Koblenz einen neuen Zollservicepunkt in Hachenburg. Der Zollservicepunkt wird in der Judengasse 9, 57627 Hachenburg, in den Räumlichkeiten des Seniorentreffs der Stadt Hachenburg eingerichtet. Hachenburg wurde nach der Schließung des Zollamtes Betzdorf als Standort für einen Zollservicepunkt zum einen wegen seiner zentralen Lage zum anderen aber auch wegen der vorhandenen Kraftfahrzeugzulassungsstelle ausgesucht.
In erster Linie dient der Zollservicepunkt als Kontaktstelle für alle Angelegenheiten, die die Kfz-Steuer betreffen. Hier können u. a. Anträge auf Steuervergünstigungen gestellt werden oder Steuerrückstände begleichen werden.
Im Bereich der Postpaketabfertigung aus Nicht-EU-Staaten besteht für Empfänger aus dem Westerwaldkreis und Teilen des Kreises Altenkirchen (Verbandsgemeinden Flammersfeld und Altenkirchen) die Möglichkeit, ihre Postsendungen in Hachenburg abzuholen. Die Abholung von Postsendungen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem Zollamt Rheinhafen in Koblenz möglich. Das Zollamt Rheinhafen ist wie folgt zu erreichen:
Telefon: 0261 80095-0
Fax: 0261 80095-55
E-Mail: poststelle.za-koblenz-rheinhafen@zoll.bund.de


Der Zollservicepunkt Hachenburg ist montags von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und mittwochs von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind die Beschäftigten des Hauptzollamts Koblenz dort auch telefonisch unter 02662 / 9480908 erreichbar. Außerhalb der Öffnungszeiten steht das Zollamt Rheinhafen den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

13. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

13. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

Montag, 05.09.2016, 18 bis 19.30 Uhr, Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle

Herzliche Einladung!

In diesem Jahr präsentieren sich über 60 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region, um vielfältige Ausbildungsberufe vorzustellen.

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung Interessierte.

Für die Jugendlichen bietet es sich an, ihre Bewerbungsmappen für einen Ausbildungsplatz bzw. ein Praktikum dabeizuhaben, um diese im persönlichen Gespräch mit der infrage kommenden Firma vorzulegen.

Wie immer besteht die Möglichkeit, sich am Stand Nr. 59 an der Nebeneingangstür mit Getränken oder einem Imbiss zu versorgen.

Die Liste der teilnehmenden Firmen und den Standplan der Rundsporthalle finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Das Bürgerbüro informiert und erinnert:

Neues Bundesmeldegesetz seit 1. November 2015

Seit dem 1. November 2015 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Damit gelten zugleich neue Regelungen, die von Bürgerinnen und Bürgern z. B. bei einem Wohnungswechsel beachtet werden müssen. Eine Regelung des neuen Bundesmeldegesetzes wird hier zur Erinnerung nochmal dargestellt: 

Änderungen bei der An- und Abmeldung:

Es bleibt bei der in Deutschland bekannten Pflicht zur An- und Abmeldung bei der Meldebehörde. Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.
Die Abmeldung einer Wohnung bei der Meldebehörde ist nur erforderlich, wenn nach dem Auszug aus einer Wohnung keine neue Wohnung in Deutschland bezogen wird. Dies ist z. B. der Fall, wenn Deutschland verlassen, also der Wohnsitz in das Ausland verlegt oder eine Nebenwohnung aufgegeben wird. Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich – sie muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde erfolgen.
Wer in das Ausland umzieht, kann bei der Abmeldung künftig bei der Meldebehörde seine Anschrift im Ausland hinterlassen. Die Auslandsanschrift wird im Melderegister gespeichert. In diesem Fall kann die Behörde z. B. im Zusammenhang mit Wahlen mit der Bürgerin oder dem Bürger Kontakt aufnehmen.
Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, die für die Hauptwohnung zuständig ist.

Die Einzugsbestätigung (Wohnungsgeberbestätigung) des Vermieters ist bei Anmeldung verpflichtend.

Wieder eingeführt wird die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers bzw. des Wohnungseigentümers bei der Anmeldung und bei der Abmeldung (z. B. beim Wegzug in das Ausland). Damit können künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Wohnungsgeber bzw. die Wohnungseigentümer müssen den Mieterinnen und Mietern seit dem 1. November 2015 (Einführung des Bundesmeldegesetzes) den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Die Wohnungsgeberbescheinigung ist stets bei der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt vorzulegen. Das hierfür zu verwendende Formular der „Wohnungsgeberbestätigung gem. § 19 Abs. 3 BMG“  können Sie bei der für Sie zuständigen Meldebehörde des Zuzugsortes in Empfang nehmen oder
Leitet Herunterladen der Datei einhier herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass An- und Abmeldungen seit dem 01. November 2015 nicht mehr ohne die Bestätigung des Wohnungsgebers erfasst werden können.

Bei Fragen zum neuen Bundesmeldegesetz stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros selbstverständlich während der Dienstzeiten auch telefonisch unter den folgenden Rufnummern zu Ihrer Verfügung:

Frau Pfeiffer 02662/801-140
Frau Meyer 02662/801-141
Frau Miller/Frau Schnorr 02662/801-142
Frau Stein 02662/801-149

 

Anzahl der Einwohner steigt weiter an

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 30.06.2016)


Nach der Gemeindestatistik haben sich im Halbjahresvergleich zum 31.12.2015 die Einwohnerzahlen wieder leicht erhöht.
In der Verbandsgemeinde Hachenburg ist die halbjährliche Einwohnerzahl um 85 Personen von 23.997 auf 24.082 Mitbürger angestiegen. Davon leben im „Hachenburger Westerwald“ insgesamt 12.082 Frauen und 12.000 Männer.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich ebenfalls leicht erhöht. Waren es zum Jahreswechsel 1.236 Personen, so sind es zur Jahresmitte 1.335. Dies sind 5,5 % am Gesamtanteil der Bevölkerung im Bereich der Verbandsgemeinde. Die Gesamtzahl der ausländischen Mitbürger teilen sich 740 Männer und 595 Frauen.
In der Verbandsgemeinde Hachenburg leben derzeit 10.424 evangelische Bürger und 7.772 römisch-katholische Bürger. Die Anzahl der Personen sonstiger Glaubensrichtung bzw. ohne Religion liegt aktuell bei 5.886 und ist somit um 208 Personen innerhalb der letzten 6 Monate angestiegen.

Die Gemeinden Luckenbach (+5,73 % ⇒ 36 Einwohner mehr), Linden (+5,37 % ⇒ 8 Einwohner mehr),  Welkenbach (+3,38% ⇒ 5 Einwohner mehr) und Wied (+2,24 % ⇒ 11 Einwohner mehr) konnten im Halbjahresvergleich auf ansteigende Bevölkerungszahlen blicken.
Die höchsten Einbußen mussten die Gemeinden Winkelbach (-5,31 % ⇒ 12 Einwohner weniger), Kroppach (-2.42 % ⇒ 16 Einwohner weniger) und Mörsbach (-2,16% ⇒ 10 Einwohner weniger) hinnehmen.

Der Familienstand der Einwohner im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg stellt sich wie folgt dar: 47,71 %  der Einwohner (11.489) sind verheiratet, 35,99 % (8.669) sind ledig, 7,52 % (1.810) sind verwitwet, 7, 44 % (1.792) sind geschieden, 0,11 (27) % leben in eingetragener Lebenspartnerschaft und bei 1,21 % der Mitbürgern (292 Personen) ist der Familienstand nicht bekannt.

Leitet Herunterladen der Datei einDie beigefügte Gemeindestatistik bezieht sich nur auf Personen mit Hauptwohnsitz.

Sperrung der L 288 Alpenrod-Hachenburg

Sperrung der L 288 Alpenrod-Hachenburg

Bei der derzeitigen Baumaßnahme des Landesbetriebes Mobilität zur Erneuerung des Brückenbauwerkes am Oberbach wurden im Laufe der 33. KW die einzelnen Betondurchlass-Elemente geliefert und auch versetzt. Nach Angabe des LBM Diez sind bei der Fertigung und Lieferung dieser Einzelelemente unvorhersehbare Verzögerungen entstanden, wodurch der ursprüngliche Fertigstellungstermin zum 26.08. nicht eingehalten werden kann. Die endgültige Fertigstellung der Maßnahme und die damit gleichzeitig verbundene Aufhebung der Vollsperrung ist für den 16.09.2016 vorgesehen.

Nistersteg bei Heuzert dank junger Männer aus Eritrea wieder begehbar

Nistersteg bei Heuzert dank junger Männer aus Eritrea wieder begehbar

Die vielen Wanderer in der schönen Kroppacher Schweiz wird es freuen: Der Nistersteg bei Heuzert ist wieder in Ordnung. In den letzten Jahren barg der morsche Holzbelag ein erhebliches Risiko. Der Steg war mehrfach, zuletzt ein ganzes Jahr, gesperrt und ein romantischer Wanderpfad entlang der Nister vom Westerwaldsteig abgeschnitten. Auf Anregung von Bürgermeister Peter Klöckner nahmen die jungen Eritreer aus Kroppach das Projekt in Angriff. Der alte Belag wurde abgebaut. Danach wurde der neue Belag aus Kunststoffdielen mit Holzdekor in größeren Teilen vorgefertigt und eingebaut. Keine ganz einfache Arbeit über der Nister, die ein gutes Teamwork erforderte. Auch die nicht mehr standfesten Teile des Geländers sind erneuert worden. Der Steg dürfte nun wieder viele Jahre nutzbar sein. Er ist als Zuweg zum Westerwaldsteig und ins Tal der Großen Nister auch vom Parkplatz am Friedhof Heuzert über einen schönen Naturpfad zu erreichen.
Bürgermeister Klöckner und die Ortsgemeinde Heuzert danken den jungen Männern aus Eritrea recht herzlich für ihre engagierte Arbeit. Sie haben in den letzten Monaten nicht nur mit Fleiß Deutsch gelernt, sondern an mehreren Objekten handwerkliche Fähigkeiten erworben. Dabei hat sie Karl-Heinz Groß aus Heimborn unterstützt. Neben den vielen ehrenamtlichen Betreuern, persönlichen Kontakten und gemeinsamem Sport sollen auch gemeinnützige Arbeiten zur Integration beitragen. Von den sieben Männern hatten schon vier in den Sommerferien einen Praktikumsplatz. Das zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Alle hoffen auf einen Ausbildungsplatz nach dem Abschluss des zurzeit laufenden Deutschunterrichtes.


Fahrzeug 3:

VW LT 31, Bj. 1981, Ottomotor mit einer Leistung von 55 kW, zul. Gesamtmasse 3.360 kg, Kilometerstand 13.146, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Magirus, Ulm



Fahrzeug 2:

Ford Transit, Bj. 1984, Ottomotor mit einer Leistung von 57 kW, zul. Gesamtmasse 3.200 kg, Kilometerstand 10.922, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Albert Ziegler GmbH, Giengen an der Brenz


Fahrzeug 1:

Ford Transit, Bj. 1985, Ottomotor mit einer Leistung von 57 kW, zul. Gesamtmasse 3.200 kg, Kilometerstand 11.823, Aufbau zum Feuerwehrfahrzeug von der Fa. Albert Ziegler GmbH, Giengen an der Brenz

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Die Verbandsgemeinde Hachenburg beabsichtigt, drei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge zu veräußern.
Es handelt sich um drei Tragkraftspritzenfahrzeuge, welche über mehrere Jahrzehnte hinweg treu ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtet haben und inzwischen durch neue Fahrzeuge ersetzt wurden.

Alle drei Fahrzeuge sind grundsätzlich fahrtüchtig, wobei jedoch in allen Fällen die Hauptuntersuchung fällig ist. Die Abgabe erfolgt ohne feuerwehrtechnische Ausstattung.

Die Veräußerung der drei Fahrzeuge kann sowohl zusammen als auch einzeln an den meist bietenden Interessenten erfolgen, wobei ein Mindestgebot in Höhe von 400 Euro je Fahrzeug gefordert wird.

Interessenten können sich an die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Herrn Rainer Schütz, Tel. 02662/801-130, Email: r.schuetz@hachenburg-vg.de, wenden.

„Kultur lässt den Löwen erst brüllen!“

„Kultur lässt den Löwen erst brüllen!“

Hachenburger Kulturzeit stellt neues Halbjahresprogramm vor


Ein Spiegel der Gesellschaft und des Zeitgeists – auch das ist Kulturarbeit, wie jetzt auf der Vorstellung des neuen Veranstaltungskalenders der Hachenburger Kulturzeit deutlich wurde, nachdem Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig die Anwesenden herzlich begrüßt hatte. Auf den über 80 Seiten gibt es viele Beispiele für diesen Ansatz von Kulturreferentin Beate Macht, die mit Kulturarbeit mehr erreichen will, als das Publikum ausschließlich zu unterhalten.
Allen voran steht hierfür der „Treffpunkt der Kulturen“, der am 25. August seine Premiere feiert. Mit der Veranstaltung setzt die Kulturzeit zusammen mit der Verbandsgemeinde Hachenburg ein musikalisches Ausrufezeichen für Toleranz und Frieden. „Kultur verbindet, baut Vorurteile ab und schafft Akzeptanz“, erklärt Macht die Idee hinter dem Event, das die Open-Air-Reihe „Treffpunkt Alter Markt“ abschließen wird. Bürgermeister Peter Klöckner stellte den Bezug zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen her: „Wer hätte gedacht, dass in unseren Parlamenten je wieder Rechtspopulisten sitzen werden?“, gab sich der Verwaltungschef nachdenklich. Viel zu oft müssten ganze Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer Herkunft und Religion als Sündenböcke herhalten. Hachenburg mit Menschen aus über 50 Nationen stehe dagegen für Vielfalt und Integration. Und genau dies werde beim „Treffpunkt der Kulturen“ deutlich werden. Dr. Salamat Schiftah wird zum Beispiel mit seinem Afghan Esemble die Besucher zum Tanzen und Mitsingen bringen mit schwungvoller Folklore. Und Six Nation werden mit ihrem pulsierenden Sound-Mix aus Reggea, Ska und Latin Flair begeistern.
Auch das restliche Kulturzeit-Programm kann sich sehen lassen. „Wir schaffen es, immer noch einen oben drauf zu setzen!“, sagte Klöckner stolz. So findet man einen gelungenen Mix aus bekannten Namen, gepaart mit einzigartigen Nachwuchstalenten wieder im Kleinkunstprogramm der Kulturzeit. Am 2. September rast Ennio Marchetto in Papierkleidern durch die internationale Papierwelt. Hachenburg darf sich auf eine unvergessliche Show freuen, in der Ennio Stars wie Madonna, Cher oder Michael Jackson zum Leben erweckt. „Sein Auftritt ist so einzigartig – wenn man dort nicht hingeht, bereut man es definitiv!“, ist sich Beate Macht sicher.
Der aus TV-Sendungen wie der Heute-Show bekannte Stand-Up-Migrant Abdelkarim lässt das Publikum am 4. November an seinem Leben „Zwischen Ghetto und Germanen“ teilhaben, authentisch und vor allem selbstironisch.
Ebenfalls im November heißt es wieder „Vorhang auf“ für das Figurentheater-Festival. Alle zwei Jahre gibt es herausragende Stücke der besten Puppenspieler Deutschlands zu sehen. Kinder wie Erwachsene dürfen sich auf mystische, märchenhafte und humorvolle Stücke freuen. Ein Highlight von vielen sind die Inszenierungen von Marc Schnittger. Der preisgekrönte Puppenspieler komplementiert am 12. November seine Theater-Trilogie über das Tripychon „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch. Dabei zieht er das Publikum in den Bann einer faszinierenden Mischung aus Figurentheater, Schauspiel und Musik. Abgründig, komisch und philosophisch geht es am 19. November in „Jekyll und Hyde“ zu – einem von der Kritik gefeierten Ein-Personen-Stück, das nicht nur unterhält, sondern zum Nachdenken anregt.
Und am 28. Oktober erwartet Hachenburg eine einzigartige Kombination aus tiefsinnigen und melancholischen Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor: Michael Fitz avancierte als Tatort-Kommissar der leisen Töne  zum Publikumsliebling – und als Musiker spielt er sich in ausverkauften Konzerten in die Herzen des Publikums. „Michael Fitz singt so wunderbar, dass ich ihn einfach einladen musste“, begründet Beate Macht ihre Entscheidung für das Multitalent.
Bereits am 4. August besucht ein junges Ausnahmetalent der deutschen Musikszene den Alten Markt. Die 20-jährige Sängerin und Violinistin Jörgis Tielsch sorgt zusammen mit vier gestandenen Musikern für Gänsehautfeeling. Ihr neues Album heißt „Kleine Stadt, großes Kino“ – und passt damit perfekt zu Hachenburg. Eine Woche später transportiert Pat Fritz seine stimmgewaltige Americana Musik am Kopf vorbei direkt ins Herz auf dem Alten Markt.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Halbjahres-Programm der Kulturzeit. Erneut tritt das Team um Beate Macht den Beweis an, weshalb Hachenburg den Titel „Kulturhauptstadt des Westerwald“ zu Recht trägt. Aber was macht die Arbeit des Kulturreferats eigentlich so erfolgreich – und wo liegen die Grenzen? Überraschende Antworten nicht nur zu dieser Frage liefern Macht und Professor Dr. Jürgen Hardeck am 6. September mit ihrem Vortrag „Kultur lässt den Löwen erst brüllen!“. Soviel sei jetzt schon verraten: Ein Erfolgsgarant besteht in der effektiven Kooperation zwischen Stadt, Verbandsgemeinde und anderen Kulturanbietern – oder wie es Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig auf den Punkt bringt: „Es geht nur gemeinsam!“ Und ein so umfangreiches Kulturprogramm ist ohne die Förderung großzügiger Sponsoren schlicht undenkbar. Darum bedankt sich die Kulturzeit ganz herzlich bei der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, Rhenag, der Sparkasse Westerwald-Sieg, Robu Glasfiltergeräte, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, der Westerwald Bank, der Westerwald Brauerei, Troika sowie „einblick-design“ und „pinta“, die sich wieder für die ansprechende Gestaltung des Veranstaltungskalenders verantwortlich zeichneten.

Erhalt der kleinen Dorfschulen als wichtiges Ziel

Erhalt der kleinen Dorfschulen als wichtiges Ziel
Erhalt der kleinen Dorfschulen als wichtiges Ziel

Schulausschuss beschäftigt sich vor Ort mit der Etatplanung

Für acht Grundschulen hat die Verbandsgemeinde Hachenburg die Verantwortung der Schulträgerschaft und ist für eine optimale Ausstattung und die entsprechenden Gebäude zuständig. Bereits vor Beginn der Sommerferien wurden im Ausschuss für Jugend, Schule, Sport und Soziales die Wünsche der Schulen für das kommende Haushaltsjahr vorbesprochen und werden dem Verbandsgemeinderat zum Beschluss empfohlen.
Wie in jedem Jahr besuchte der Ausschuss einige ausgewählte Grundschulen der Verbandsgemeinde. In diesem Jahr konnten Schulleiter Peter Vogel von der Otfried-Preußler-Grundschule in Roßbach und Schulleiterin Gabriele Greher von der Grundschule Kroppacher Schweiz in Kroppach die Kommunalpolitiker begrüßen. Während es in Kroppach um Überlegungen zu Wärmedämmung und Außenanlagen ging, wurde in Roßbach die Planung einer Einhausung des Schuleinganges in die Wege geleitet. Diese Maßnahme soll die Schule nicht nur vor Vandalismus schützen, sondern vor allem auch dafür sorgen, dass Schulkinder in einem geschützten Umfeld die Toiletten besuchen können. Diese sind bislang von außen allgemein zugänglich, was zur Bauzeit der Schule üblich war, dem heutigen Standard aber nicht mehr entspricht.
Einig war sich der Ausschuss darin, dass gerade die kleinen Grundschulstandorte in den Ortsgemeinden erhalten werden sollen, denn kurze Beine brauchen kurze Wege. Ausschussvorsitzende Gabriele Greis ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, dass auf eine gleichermaßen gute Ausstattung in allen Schulen – auch an den kleinsten - geachtet wird. „Wir schätzen alle Schulen – unabhängig von ihrer Schülerzahl – gleichermaßen und diese Wertschätzung muss sich auch in der Ausstattung ausdrücken.“ betont sie. „Aber natürlich soll jede Schule auch ihre ganz eigenen Stärken herausarbeiten können und ein eigenständiges Profil haben und das ist auch an allen Standorten der Fall.“
Gerade die kleinen Standorte haben den Vorteil, dass die Schule für die kleinen Menschen noch übersichtlich ist und schnell vertraut wird. Diese Sicherheit ist eine gute Basis um den Grundstein der schulischen Ausbildung zu verankern.
Diese Haltung wurde auch in Zeiten durchgehalten, in denen Schülerzahlen rückläufig waren und teilweise Klassen – wie zum Beispiel an der Grundschule Atzelgift-Streithausen - zusammengelegt wurden. „Derzeit gibt es allerdings eher das umgekehrte Problem, nämlich dass wir sehr viele Schülerinnen und Schüler haben und uns an der einen oder anderen Stelle Gedanken über eine räumliche Erweiterung oder Umgestaltung machen müssen.“ erläutert Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Aber auch in diesen Fällen werden wir uns dafür einsetzen, kleine Schulen für kleine Menschen und kurze Wege für kurze Beine zu erhalten.“

SG Mündersbach/Roßbach gewinnt beim Fußballturnier der Verbandsgemeinde Hachenburg 2016

SG Mündersbach/Roßbach gewinnt beim Fußballturnier der Verbandsgemeinde Hachenburg 2016

Ab dem 11. Juli 2016 haben sich 10 Teams in zwei Gruppen auf den Sportplätzen in Mündersbach und Roßbach dem Wettbewerb um den Verbandsgemeinde-Wanderpokal gestellt. Am Samstag, dem 16. Juli 2016, überreichte dann die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis diese Auszeichnung und eine Geldprämie an die siegreiche Mannschaft der SG Mündersbach/Roßbach.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 24 Partien gespielt, zuletzt eben das Finale, das die ausrichtende SG gegen die Mannschaft der SG Atzelgift/Nister mit 5:0 Toren für sich entscheiden konnte. Istvan Retyi Attila, Michael Smilowski, Matthias Dreser per Foulelfmeter, Dennis Bragin und Florian Lipinski trugen sich hier in die Torschützenliste ein. Insgesamt erzielte der Turniersieger mit 24 Treffern in sechs Spielen auch die meisten Tore. Vorher standen sich beim Spiel um Platz 3 die Mannschaften des SC Berod-Wahlrod und der SG Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau gegenüber, welches der SC Berod/Wahlrod ebenso deutlich mit 5:1 gewann. Auch die Teams auf den Plätzen 2 bis 4 konnten sich alle über Zuwendungen in die Mannschaftskasse freuen.

In den vorangegangenen Tagen fanden die Gruppenspiele statt. So qualifizierten sich aus der Gruppe A die SG Alpenrod/L/N/U mit 12 Punkten und die SG Atzelgift/Nister mit 9 Punkten für das Halbfinale, aus der Gruppe B zogen der SC Berod/Wahlrod als Gruppenerster (12 Punkte) und die SG Mündersbach/Roßbach mit 9 Punkten in das Semifinale ein. Die beiden Halbfinals gingen am Freitag, 15. Juli 2016 über die Bühne. Hier konnte zunächst der B-Ligist, die SG Mündersbach/Roßbach, nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen den A-Ligisten der SG Alpenrod/L/N/U, triumphieren und im anschließenden zweiten Halbfinale setzte sich ebenfalls die klassentiefere Mannschaft der SG Atzelgift/Nister deutlich mit 4:0 gegen den SC Berod/Wahlrod durch und machte den Finaleinzug perfekt. So standen sich letztlich im Finale die beiden Gruppenzweiten aus der Vorrunde gegenüber.

Spannende Begegnungen, zahlreiche Zuschauer, ein passender Turniermodus und die absolut gelungene Betreuung der Turnierwoche durch die ausrichtende SG Mündersbach/Roßbach, die das 25-jährige Vereinsjubiläum feierte, bestätigten, dass das Wiederaufleben des Turniers eine gute Idee war. Keines der 24 Spiele endete torlos.

Wer dann in 2017 den Wanderpokal erhalten wird, entscheidet sich wieder in der 2. Woche des Monats Juli. Organisiert und durchgeführt wird das Turnier im kommenden Jahr vom SV Gehlert.

 

Sprechtag des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland Pfalz und Beauftragter für die Landespolizei, Dieter Burgard, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Die nächste Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger aus dem Westerwaldkreis ihre Anliegen und Probleme mit Dieter Burgard persönlich zu besprechen, besteht am Dienstag, den 16. August 2016, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg. Anmeldungen nimmt das Büro des Bürgerbeauftragten, Telefon 06131/ 2 89 99 99, (Frau Jaudes) bis zum 08. August 2016 entgegen. 
                                                                                                                             
Der Bürgerbeauftragte hat seinen Sitz beim Landtag und arbeitet eng mit dem Petitionsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz zusammen. Seine Aufgabe ist es unter anderem, bei Problemen mit einer Verwaltung nach Lösungen zu suchen. Unabhängig setzt er sich für eine schnelle Klärung ein und versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Annäherung der Positionen zu erreichen.

Der Beauftragte für die Landespolizei  ist Ansprechpartner bei Bürgerbeschwerden oder Anregungen zur Polizei des Landes. Ebenso können Polizeibeamte sich mit Eingaben im Zusammenhang mit der Ausübung ihrer Tätigkeit direkt und ohne Einhaltung des Dienstwegs an ihn wenden.

Schriftliche Eingaben/Beschwerden können per Brief, per Telefax, per E-Mail oder über die Internetseite und telefonisch an Dieter Burgard, 55116 Mainz, Kaiserstr. 32, Telefon: 06131/ 2 89 99-0, Fax: 06131 / 2 89 99 89, E-Mail: poststelle@derbuergerbeauftragte.rlp.de eingereicht werden. Die aktuellen Termine von weiteren Sprechtagen finden Interessierte im Videotext, Tafel 725, im SWR Fernsehen. Informationen über die Arbeit des Bürgerbeauftragten sowie das Online-Formular sind im Internet unter: www.derbuergerbeauftragte.rlp.de  abrufbar.

L 288 Erneuerung der Oberbachbrücke zwischen Alpenrod und Hachenburg, Vorankündigung der Vollsperrung zwischen der 30. und 35. Kalenderwoche

Der LBM Diez weist darauf hin, dass die L 288 zwischen Alpenrod und Hachenburg wegen Brückenerneuerungsarbeiten voraussichtlich ab der 30. Kalenderwoche (25.07.2016), bis voraussichtlich zur 35. Kalenderwoche gesperrt wird.
Hintergrund ist die Erneuerung der Oberbachbrücke zwischen Alpenrod und Hachenburg. Das vorhandene Brückenbauwerk aus dem Anfang des vergangenen Jahrhunderts weist erhebliche Schäden auf, die die Verkehrssicherheit auf Dauer beeinträchtigen würden. Der genaue Baubeginn und damit auch der Vollsperrung kann derzeit noch nicht angegeben werden, da das neue Brückenbauwerk aus Betonfertigteilen errichtet wird und sich die Fertigung produktionsbedingt um Tage verschieben kann. Der Baubeginn und das Bauende können sich demnach noch geringfügig verändern. Der Hintergrund der gewählten Bauweise ist die kurze Vollsperrungsdauer und damit die möglichst geringe Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer. Der LBM wird den Beginn der Vollsperrung dann noch einmal kurzfristig über die Tageszeitungen bekannt geben.
Der LBM bittet die Verkehrsteilnehmer aus den vorgenannten Gründen zudem aufmerksam auf entsprechende Ausschilderungen und Hinweise zu achten sowie um Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen.

„Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Verbandsgemeinde Hachenburg

„Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Verbandsgemeinde Hachenburg
„Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Verbandsgemeinde Hachenburg

Öffentliche Abschlussveranstaltung in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg am 08.06.2016


Nach gut einjähriger Bearbeitungszeit nun liegt die Ausarbeitung des Klimaschutzkonzepts vor. Aus diesem Anlass lud die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg zur öffentlichen Abschlussveranstaltung ein. Neben den Rednern dieses Abends begrüßte die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis im voll besetzten Sitzungssaal zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Initiativen und Vereinen, Schulen und Kindergärten, Unternehmen, Energieversorgern, politische Verantwortliche und Mandatsträger sowie Mitarbeiter aus der Verbandsgemeindeverwaltung und den Verbandsgemeindewerken und zeigte sich erfreut über so viel Resonanz.

Seit Frühjahr 2015 bearbeiten Mitarbeiter der Transferstelle Bingen (TSB) das Klimaschutzkonzept im Auftrag der Verbandsgemeinde Hachenburg. Viele Daten wurden zusammengetragen, von der TSB ausgewertet und Potenziale ausgelotet. Diverse Workshops zu unterschiedlichen Themen, deren Ergebnisse in das Konzept einflossen, boten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv am Entstehungsprozess des Konzepts zu beteiligen. Mit der Ausarbeitung liegt nun ein umfassender Überblick über den Stand des Klimaschutzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie zu den Potenzialen zur Verbesserung des Klimaschutzes durch Reduzierung des CO2-Ausstoßes vor. Dies werde, so Greis, die Grundlage für eine langjährige Entwicklung zu einer klimafreundlichen Kommune darstellen und keineswegs das Ende eines Prozesses bedeuten.

Die Herren Münch und Bastek, welche das Klimaschutzkonzept seitens der TSB betreuen, halten dabei eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis 2030 um bis zu 40 % gegenüber 2014, dem Basisjahr der Betrachtung, für realistisch.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg betreibt in Sachen Klimaschutz bereits mit großem Engagement Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen. Beispielhaft sei hier das kommunale Nahwärmenetz in Hachenburg, das zahlreiche öffentliche Liegenschaften mit Wärme versorgt, oder die Nutzung des Klärschlamms zur Energiegewinnung, ein von den Verbandsgemeindewerken angestoßenes Projekt, zu nennen. Bedauert wurde hingegen, dass die Potenziale durch einen Ausbau der Windenergie entsprechend der ursprünglichen Planungen der Verbandsgemeinde aus Artenschutzgründen nicht nutzbar sind.
Ausbaufähig sind im Raum Hachenburg wiederum die Nutzung der Elektromobilität sowie die Aktivitäten jedes einzelnen Bürgers. So besteht durch Gebäudesanierungen (Dämmen, Fensteraustausch, etc.), Austausch alter Elektrogeräte gegen energiesparende Geräte oder Einsatz einer Photovoltaikanlage für jeden Einzelnen Möglichkeiten, zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase beizutragen.

Für viele Maßnahmen gibt es Fördermittel, wie sie z. B. durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten werden. Bei der Auswahl des richtigen Förderprogramms stehen die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz helfend zur Seite. Peter Müller von der Energieagentur RLP / Regionalstelle Westerwald führte in einem Vortrag durch den Förderdschungel und stellte einige Programme beispielhaft vor.

Für eine erfolgreiche Umsetzung und eine dauerhafte Berücksichtigung des Klimaschutzes in der Arbeit der Verwaltung und der Gremien sahen alle Redner den Bedarf eines sogenannten „Kümmerers“. Einen kleinen Erfahrungsbericht über die vielfältige Arbeit im Klimaschutzmanagement gab Daria Paluch zum Besten. Sie ist bei der Verbandsgemeinde Wörrstadt als Klimaschutzmanagerin seit rund 1,5 Jahren für die Bündelung von Informationen, für Ausschreibungen und Einholen von Angeboten, als Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger, für Förderungen sowie eine breite Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Die Personalkosten einer solchen mit viel Projektmanagement und Kommunikation verbundenen Stelle sowie weitere förderfähige Ausgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Sachkosten und Prozessunterstützung seien mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf drei Jahre mit einer Regelförderquote von 65% förderfähig. Die Förderung kann um weitere zwei Jahre mit einer geringeren Förderquote in Höhe von 40 % verlängert werden. Die bisherigen Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen dabei, dass sich die Kosten in jedem Fall bezahlt machen. Mit viel Überzeugungsarbeit und Engagement, so Paluch, sei es wichtig, ein Bewusstsein für den dringend erforderlichen und lohnenswerten Energiewandel in der Bevölkerung zu schaffen.

Für die Verbandsgemeinde Hachenburg gilt es  nun, das vorliegende Klimaschutzkonzept Schritt für Schritt umzusetzen. Ein erster Schritt in diese Richtung wird die Vorstellung der endgültigen Fassung und der Beschluss des Konzepts in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates voraussichtlich am 04.10.2016 sein. 

Mehr zum Klimaschutzkonezpt erfahren Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier

Von magischen Toren und Dracheneiern

Von magischen Toren und Dracheneiern

Erlebnispädagogische Projekttage an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach

Das Durchschreiten des „magischen Tores“ kann nur durch geschickte Absprachen und Unterstützung der Klassenmitglieder gelingen und Kreativität und Teamwork sind gefragt, wenn es darum geht ein „Drachenei“ mit Materialien des Waldes so zu polstern, dass es seinen ersten Flug unbeschadet überstehen kann. Angeleitet durch Schulsozialarbeiterin Anna Pfeifer lösten die Schülerinnen und Schüler der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach diese und weitere knifflige Aufgaben mit großer Begeisterung und Durchhaltevermögen. Die kleine Grundschule im Westerwald legt großen Wert darauf, ein Ort des Lernens und Lebens zu sein. Ein Ort, an dem sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen, sich gegenseitig wertschätzen und gemeinsam miteinander und voneinander lernen. Gemeinsame Projekttage mit erlebnispädagogischen Inhalten tragen einen wichtigen Teil dazu bei. Die Schülerinnen und Schüler werden vor Herausforderungen gestellt, die nur durch die Gruppe als funktionierendes Team bewältigt werden können. Wichtige Fähigkeiten wie gegenseitiges Zuhören, Kompromissbereitschaft, Nutzung der Stärken und Rücksichtnahme auf die Schwächen einzelner Mitglieder werden hier erlernt. Die Kinder begreifen sich selbst als Teil einer Klassengemeinschaft, zu der sie beitragen können und von der sie Wertschätzung und Unterstützung zurückbekommen. Sie lernen, sich für andere einzusetzen und Gemeinsames zu schaffen.

Bürgermeister Peter Klöckner für vierte Amtszeit ernannt

Bürgermeister Peter Klöckner für vierte Amtszeit ernannt

Nach der erfolgreichen Wiederwahl am 13. März 2016 wurde Bürgermeister Peter Klöckner in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 28.06.2016 mit Wirkung vom 01.09.2016 für weitere acht Jahre zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg ernannt.

Die Ernennung wurde von der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis vollzogen, die es sich nicht nehmen ließ, den zahlreichen Zuhörern im Saal einen kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit des amtierenden Bürgermeisters zu gewähren. Immerhin, so die Erste Beigeordnete weiter, leitet Peter Klöckner schon über 25 Jahre die Geschicke der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Nach Überreichung der Ernennungsurkunde bedankte sich Peter Klöckner allem voran bei den Wählerinnen und Wählern, die ihm ein so großes Vertrauen ausgesprochen haben. Einen weiteren Dank richtete er an die Mitglieder des Verbandsgemeinderates und seiner Ausschüsse, an die Ortsbürgermeister/innen und an die Verwaltungsmitarbeiter.

Für die Zukunft wünscht er sich weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Die Glückwünsche stellvertretend für den gesamten Verbandsgemeinderat überbrachte Ratsmitglied Johannes Kempf.

Gabriele Greis auch weiterhin hauptamtliche Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg 

Der sich anschließende Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Wahl der/des hauptamtlichen Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Im Vorfeld hatten sich zwei Bewerber um dieses Amt beworben.

Allerdings obliegt dem Rat das Vorschlagsrecht der Kandidaten. Seitens der SPD-Fraktion wurde Gabriele Greis vorgeschlagen. Weitere Vorschläge aus den Reihen des Gremiums erfolgten nicht.

Anschließend stimmten die Mitglieder des Verbandsgemeinderates Hachenburg in geheimer Abstimmung über die Wahl von Gabriele Greis ab. Nach Auszählung aller gültigen Stimmen wurde das Wahlergebnis wie folgt festgestellt: 25 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung

Gabriele Greis nahm die Wahl an und bleibt damit für die nächsten acht Jahre hauptamtliche Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg.


Dagmar Wagner zur stellvertretenden Schiedsperson gewählt

Im weiteren Verlauf der Sitzung hatte der Verbandsgemeinderat über die Besetzung der stellvertretenden Schiedsperson zu entscheiden.

Die Bewerberin für das Amt, Dagmar Wagner aus Müschenbach, stellte sich dem Gremium vor und wurde anschließend für die Amtszeit von fünf Jahren einstimmig gewählt.

Die Ernennung selbst wird auf Vorschlag des Verbandsgemeinderates vom Direktor des zuständigen Amtsgerichtes in Westerburg vorgenommen.

Einrichtung eines Seniorentaxis

Der sich anschließende Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Einrichtung eines Seniorentaxis.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Angebot eines Jugendtaxis innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde auf Antrag der SPD-Fraktion im Jahre 2015 das Ziel verfolgt, die Einrichtung eines Seniorentaxis zu ermöglichen. Die in den zuständigen Ausschüssen ausgearbeiteten Richtlinien für ein Seniorentaxi wurden dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt. Dieser stimmte einstimmig für die Einrichtung eines Seniorentaxis zum 01. Dezember 2016 Leitet Herunterladen der Datei einDownload Richtlinien.

Vorstellung Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte die Schwerpunkte aus dem erarbeiteten Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg vor. Das Konzept selbst wird Anfang September 2016 fertiggestellt sein und in den einzelnen Ausschüssen zur Beratung vorgelegt.

Das Konzept sieht mehrere Schwerpunkte vor. So wird die Einrichtung einer Planstelle für das Klimaschutzmanagement bei den Verbandsgemeindewerken vorgeschlagen.
Weiterhin beschäftigt sich das Klimaschutzkonzept mit der Ausweitung des Nahwärmenetzes, der Einführung eines kommunalen Energiemanagements in der Verbandsgemeinde und in den Ortsgemeinden. Letzteres soll den Ist-Zustand der bestehenden Liegenschaften unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes ermitteln.

Weiterhin wird eine klimafreundliche Entsorgung des anfallenden Klärschlammes angestrebt und die Einführung eines virtuellen Kraftwerkes angeregt.

Als weiterer Punkt dieses Konzeptes ist die Unterstützung der Bevölkerung bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen vorgesehen. So könnte die Verbandsgemeinde gebündelte Informationen zum Klimaschutz ausgeben und ggf. klimafreundliche Umbauten durch einen finanziellen Ausgleich unterstützen.

Weitere Informationen aus der Sitzung

In seinen Bekanntgaben teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg verschiedene Zuwendungen erhalten habe:

-Programm zur Förderung der Jugendarbeit im ländlichen Raum 
12.300,00 EUR
-Unterstützungsfonds nach § 109 b des Schulgesetzes für die 
Wahrnehmung von inklusiv-sozialintegrativen Aufgaben im Schulbereich
5.379,29 EUR
-für die Mehraufwendungen im Jahr 2015 im Zusammenhang mit der
Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen 72.900,00 EUR
-zur Förderung der offenen Jugendarbeit 2.012,51 EUR

 
Darüber hinaus teilte der Vorsitzende mit, dass derzeit Gespräche mit der Westerwald-Netz GmbH (vormals rhenag Reinische Energie AG) bezüglich des Ausbaus des Gasnetzes geführt werden und die Ortsgemeinde Gehlert zwischenzeitlich an das bestehende Netz angeschlossen wurde. Die Ortsgemeinden Höchstenbach, Mündersbach und Wied befinden sich noch in einer Projektierung. Darüber hinaus finden Mitte Juli in den drei Ortsgemeinden jeweils Infoabende statt.
In diesem Zusammenhang teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass der bestehende Gaskonzessionsvertrag im Jahre 2018 ausläuft und die Bekanntmachung im Bundesanzeiger bereits erfolgt sei. Aufgrund der Komplexität der Materie wurde die Firma Dornbach GmbH aus Koblenz mit der fachlichen Begleitung beauftragt.

Abschließend teilte der Vorsitzende mit, dass sich die liquiden Mittel der Verbandsgemeinde Hachenburg zum 31.12.2015 auf rd. 700.000 EUR beliefen.

Im nicht öffentlichen Teil der Verbandsgemeinderatssitzung wurden u. a. Aufträge für die Sanierung der Rundsporthalle in einer Größenordnung von rd. 540.000 EUR vergeben.

 

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg

zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2016 


Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2016 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Förderung Vereine

Fundsache

Im Fundbüro der Verbandsgemeindeverwaltung wurde ein GPS-Gerät abgegeben.
Der Eigentümer kann sich das Gerät während der Dienstzeiten im Bürgerbüro persönlich abholen.
Bei Fragen bzgl. der Fundsache wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros unter der Tel.-Nr. 02662/801–0, Durchwahlen –140, -141, -142 oder –149.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Fußball ist klasse! – Die spannendsten Fußballgeschichten 


Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 05.07.2016 in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die Autos tragen Fähnchen, auf den Schulhöfen und in der Stadtbücherei werden Fußball-Sammelbildchen getauscht und viele Kinder schauen sich die spannenden Fußballspiele während der Fußball-EM an und drücken ihrer Lieblingsmannschaft die Daumen.

Beim letzten Leseclubtreffen vor den Sommerferien dürfen alle Kinder, die Freude am Lesen haben, aus dem Buch „Fußball ist klasse!“ vorlesen. Nachdem wir den spannenden Fußballgeschichten gelauscht haben, wartet auf alle Leseclubmitglieder für jeden gesammelten Stempel in ihrem Leseclubausweis eine kleine Überraschung.

Am 4. Oktober startet der neue Kinder-Leseclub nach der langen Sommerpause mit spannenden und lustigen Geschichten für Grundschüler. Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

Kreisel von Hachenburg Richtung Altenkirchen macht nun was her

Kreisel von Hachenburg Richtung Altenkirchen macht nun was her

Zumindest ästhetisch war es bisher kein Vergnügen für Autofahrer, den Kreisverkehr von Hachenburg Richtung Altenkirchen zu passieren. Damit ist es nun vorbei: In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde und der Stadt Hachenburg hat der Landesbetrieb Mobilität kurzerhand Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen. Und die können sich sehen lassen. Das Erscheinungsbild wird nun durch Zierschotter und Pflanzen optisch aufgewertet, umrahmt von einer neu aufgetragenen Erdschicht auf der viel Grün sprießen kann.

Abenteuer beginnen im Kopf

Bücher lesen und gewinnen

Lesesommer Rheinland-Pfalz vom 4. Juli bis 3. September 2016 in der Stadtbücherei Hachenbur

Auch in diesem Jahr können alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren im Rahmen des Lesesommers Rheinland-Pfalz in der Stadtbücherei Hachenburg exklusiv und kostenlos die neuesten Kinder- und Jugendbücher ausleihen und lesen. Mit etwas Glück gewinnt man dabei auch tolle Preise.
Wie im letzten Jahr wird es wieder  einen Wanderpokal geben. Die angemeldete Klasse mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern bekommt am Ende des Lesesommers den Pokal überreicht. Dieser Pokal wird dann ein Jahr lang in der Klasse bleiben und die Schüler daran erinnern, wie viele fleißige Leser in der Klasse sind.

Am 04.07.2016 startet der Lesesommer in Hachenburg mit einer Eröffnungsparty für alle Teilnehmer, neben einer Fußballrallye warten die aktuellsten Bücher auf euch!

Exklusiv für alle Lesesommer-Clubmitglieder steigt zum Abschluss des Lesesommers am 23.09.2016 um 15:00 Uhr eine Abschlussparty mit LeseTheater „Gespensterjäger auf eisiger Spur“, Urkundenverleihung und einer großen Tombola.

Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher liest und bewertet, erhält eine Urkunde und nimmt nach den Ferien auch an einer landesweiten Verlosung teil.

Weitere Informationen zum Lesesommer gibt’s im Internet unter www.lesesommer.de und bei der Stadtbücherei Hachenburg, Tel. 02662-939451 oder unter stadtbuecherei@hachenburg.de 

Aufgaben werden vielfältiger

Routiniert – aber ohne Routine – werden die Aufgaben in den Verbandsgemeinden im Bereich der Flüchtlings- und Asylarbeit gemeistert. So werden aktuell von der Verbandsgemeinde Hachenburg knapp 250 Asylsuchende betreut, davon fast 70 Kinder und Jugendliche.

Dabei haben sich im Laufe des letzten Jahres die Aufgaben verändert bzw. erweitert. Waren es vor gut einem Jahr überwiegend allein reisende junge Männer, so kommen heute auch viele Familien zu uns.

Nach wie vor reicht es nicht aus, nur eine Wohnung und den monatlichen Scheck zur Verfügung zu stellen. Wenngleich kein Anspruch auf eine darüber hinaus gehende Hilfe und Betreuung besteht,  wird den Asylsuchenden jede Menge Hilfe und freiwillige Leistungen zu Teil.

Da gibt es zum einen viele hilfsbereite Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und den neuen Mitbürgern helfen, sich im fremden Umfeld zu Recht zu finden. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise. Sei es durch Patenschaften, Fahrdienste, durch Hilfe beim Erlenen der Sprache, durch Knüpfen von Kontakten und u.v.m.

Zum anderen wird die Integration der Asylsuchenden von der Verbandsgemeinde Hachenburg zusätzlich durch freiwillige Leistungen unterstützt.  

Unter anderem durch die zusätzlich eingestellten Betreuer, Frau Yousif und Frau Frosin, die mit ihren vielfältigen Sprachkenntnissen aus dem Alltag der Asylsuchenden nicht mehr wegzudenken sind. Sie helfen bei Übersetzungen, bei Behördengängen, Schul- und Kindergartenanmeldungen und bei allen anderen  Problemen im Alltag weiter.

Im Wartebereich des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeindeverwaltung wurde die Möglichkeit eröffnet, freies WLAN zu nutzen. Die Asylsuchenden sind häufig gut vernetzt und so können sie mit ihren Freunden und Familien in Kontakt bleiben, aber auch Informationen suchen und finden sowie Übersetzungsprogramme nutzen.

Neben Zuschüssen z. Bsp. zu Fußballschuhen zwecks Teilnahme am Vereinsleben, wird ein besonderes Augenmerk auf die Förderung zum Erwerb der Sprache und der Erwerbstätigkeit gelegt.

Die Flüchtlinge erhalten Informationen zu Sprach- und Integrationskursen und Hilfe zur Anmeldung bei Bildungsinstituten und Kursen beim Arbeitskreis Integration und Asyl in Hachenburg. Zusätzlich werden Lehrmaterial und Fahrtkosten zu Deutschkursen übernommen.

Anmeldungen zu Beratungsterminen beim Integrations-Center Montabaur sowie Praktikumsplätze werden vermittelt und bei den Formalitäten zum Erlangen der Arbeitserlaubnis geholfen. Arbeits-/Sicherheitskleidung wird zur Verfügung gestellt.

Um beim Erwerb der Sprache zu helfen, Fertigkeiten zu stärken und Strukturen des Arbeitsalltages zu erlernen, werden gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten (sog. 1,05 € - Jobs) zur Verfügung gestellt und vermittelt. Gut 100 solcher Arbeitsgelegenheiten wurden seit Oktober vergangenen Jahres angeboten, aktuell arbeiten ca. 55 Personen gemeinnützig.

Unterstützung und Hilfe hat viele Gesichter, viele Facetten, viele Möglichkeiten. Genauso vielfältig wie die Menschen, die zu uns kommen, mit ihren Geschichten und Sorgen im Gepäck, sind auch die Hilfen zur Integration.

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Verbandsgemeindeturnier

Nach der Europameisterschaft ist vor dem Verbandsgemeindeturnier

Der Fußballsommer geht in die Verlängerung


Für alle Fußballfans der Region war der Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich sicher ein willkommener, positiver Einstieg in diesen tollen Wettbewerb und gemeinsam fiebert man der Fortsetzung des Turniers entgegen, das sonntags am 10. Juli in Paris endet.

In der Verbandsgemeinde Hachenburg geht es dann allerdings mit regionalem Fußball sofort weiter, und zwar mit der erneuten Austragung des Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturniers, das vom 11. bis 16. Juli auf den Sportplätzen in Roßbach und Mündersbach stattfinden wird.

Bei der Auslosung zu dem Turnier am vergangenen Donnerstag in der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßte Gabriele Greis zahlreiche Vertreter der beteiligten Mannschaften, die sich zur Teilnahme anlässlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums der SG Mündersbach/Roßbach gemeldet hatten. Nach einer längeren Pause ist dies eine willkommene Gelegenheit, wieder einen Wanderpokal der Verbandsgemeinde auszuspielen und für die Zukunft die weiteren Ausrichter der Veranstaltung zu benennen.

Aus zehn beteiligten Teams wurden per Auslosung durch Frau Greis folgende Gruppen gebildet und der Spielplan festgelegt.

Sowohl aufgrund der regionalen Zusammenstellung wie auch der Gruppenzusammensetzung nach Klassenzugehörigkeit wurde Gabriele Greis durchweg eine glückliche Hand bestätigt und man kann sich auf interessante Begegnungen freuen.

Für das kommende Jahr 2017 wurde der SV Gehlert als Ausrichter festgelegt.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg und der ausrichtende Veranstalter, die SG Roßbach/Mündersbach, hoffen auf reges Zuschauerinteresse und laden ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Spielplan

Bunt und gar nicht alt - das SenioreninForm

Bunt und gar nicht alt - das SenioreninForm

Seit mehr als 15 Jahren erfreut eine Beilage viermal im Jahr nicht nur die älteren Leser der Zeitschrift Inform. Das SenioreninForm bringt auf acht Seiten Berichte über unsere Heimat, Industrie, Anekdoten zum Schmunzeln, Mundartliches und Gedichte - sie ist prall voll mit Information und Unterhaltung.

Verantwortlich hierfür ist eine bunte Truppe kreativer Menschen, die sich für die Ausgaben an festgelegten Terminen im Seniorenraum des Vogtshofes treffen. Lange Zeit stand das SenioreninForm unter der Leitung von Herrn Wilfried Klevers, der auch die Leitartikel verfasste. Herr Klevers hat 2015 den Führungsstab aus gesundheitlichen Gründen an Ursula I. Schrader abgegeben, nachdem sie einstimmig vom Team der Beilage als Nachfolgerin gewählt worden war. Unter dem Motto »Gemeinsam sind wir stark« soll es unter ihrer Leitung weitergehen.

Obwohl es keine Schwerpunkte in der jeweiligen Arbeit gibt, hat sich doch herausgestellt, dass es bestimmte Stärken und Neigungen des Redaktionsteams gibt. Franz-Paul Jäger, Gertrud Hombach und Renate Gwiß sind u.a. für Beiträge in Mundart verantwortlich. Rainer Thiel kümmert sich um die Bearbeitung der Druckvorlagen, Layout und Gestaltung. Er schreibt aber auch Artikel über die Dörfer unserer Verbandsgemeinde. Für Humor und Reiseberichte ist Heidi Wendtland zuständig. Ursula I. Schrader schreibt - so wie man es in ihren Büchern lesen kann - über Traditionen, Stilrichtungen, Menschlichkeit und Verlorenes aus unserer Heimat. Ebenso verfasst sie für jede Ausgabe der Zeitung ein Gedicht.

So wird das SenioreninForm auch von aktuellen und lebenspraktischen Inhalten bereichert. Immer wieder neu, bunt und vielseitig – die Beilage ist aus dem Hachenburger Kulturleben kaum noch wegzudenken.

Allerdings beschäftigt das Redaktionsteam ein Thema sehr - nämlich der Nachwuchs. 
„Es wäre schön, wenn wir auch einmal den einen oder anderen jungen Neuzugang in unseren Reihen begrüßen könnten“, sagt Ursula I. Schrader und fügt verschmitzt hinzu: „Der Begriff „jung“ fängt bei uns ab 60 Jahre an!“  Gesucht werden sympathische und teamfähige Menschen, die kreativ sind und gut schreiben können. Außerdem sollte natürlich auch die Bereitschaft zu kontinuierlicher Mitarbeit bestehen.

Wenn Sie Interesse haben die netten Menschen um Ursula I. Schrader kennenzulernen, dann melden Sie sich unter a.becker@hachenburg-vg.de oder 02662/801104 - die Verbandsgemeinde stellt gerne den Kontakt her.

Anzahl der beurkundeten Geburten und Eheschließungen in der Verbandsgemeinde Hachenburg gestiegen

Sehr erfreut zeigt sich das Standesamt der Verbandsgemeinde Hachenburg über die jüngste Auswertung der durchgeführten Beurkundungen im Jahr 2015. So sind die eingetragenen Geburten im Zeitraum von 2011 – 2015 stetig angestiegen, so dass im abgelaufenen Jahr ein Höchstwert von 743 Geburten erreicht wurde.

Auch die Anzahl der Eheschließungen in unserer Verbandsgemeinde ist im Jahr 2015 auf 154 Trauungen angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 16 Hochzeiten.
Das vermehrte Interesse an einer Vermählung in der Verbandsgemeinde Hachenburg resultiert auch aus der Auswahl an zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, die auch gerne von Brautleuten aus den umliegenden Nachbarverbandsgemeinden genutzt werden. Ebenfalls kehren Paare mit „Hachenburger Wurzeln“ für den wichtigsten Tag in ihrem Leben gerne in die einstige Heimatstadt zurück. So wurden im vergangenen Jahr 102 Ehen im Trausaal des Vogtshofs geschlossen, der mit seinem schönen Ambiente - wo Fachwerk auf Moderne trifft - auch ausreichend Platz für alle Hochzeitsgäste bietet. Die familiäre Atmosphäre unseres Trauzimmers im Verwaltungsgebäude nahmen im letzten Jahr 49 Paare in Anspruch. Mit der Idee, das Brauen mit dem Trauen zu verbinden, hat die Westerwald-Brauerei Hachenburg drei Brautpaare und ein gleichgeschlechtliches Paar besonders angesprochen.

Im Durchschnitt geben sich pro Jahr zwei bis drei gleichgeschlechtliche Paare in Hachenburg das Ja-Wort.

Leider musste auch bei den beurkundeten Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 23 auf nunmehr 335 Tote verzeichnet werden. Der Höchstwert aus dem Jahr 2013 mit 388 Verstorbenen wurde jedoch glücklicherweise deutlich unterschritten. Leitet Herunterladen der Datei einDownload der Statistik

Standesamt Hachenburg

Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hachenburg – Altstadt hat begonnen

Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hachenburg – Altstadt hat begonnen

Gutes Beispiel für Bürgerbeteiligung


Hachenburg: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten begrüßte der neue Leiter des Landesbetriebes Mobilität Diez, Lutz Nink, die zahlreichen Gäste anlässlich des Baubeginns in der Altstädter Ortsdurchfahrt. Etwa zwei Jahre lang werden die Bauarbeiten dauern, die dort gemeinsam vom Land, den Verbandsgemeindewerken Hachenburg und der Stadt Hachenburg durchgeführt werden. Auf der 1,3 Kilometer langen Strecke werden die Versorgungsleitungen für Wasser und Kanal erneuert, die Straße bekommt eine neue Decke und die Nebenanlagen (Gehwege und Plätze) werden neu gestaltet. Ebenso wird die Straßenbeleuchtung erneuert. Insgesamt werden dort rund 3, 2 Millionen Euro investiert. Davon übernimmt das Land etwa 1,6 Mio €, eine gute Million Euro investiert die Verbandsgemeinde, die Restkosten werden von der Stadt und den Anliegern getragen.


Die Bürger wurden vor Maßnahmenbeginn über den Projektstart informiert.
Bürgermeister Peter Klöckner erinnerte in seinen Ausführungen an die vielfältigen Erörterungen in Stadtrat, Ortsbeirat und in den vielen Anlieger – bzw. Einwohnerversammlungen. Schon seit dem Jahre 2002 beschäftige man sich mit dieser Maßnahme und über vier Jahre dauerten die Diskussionen um Alternativtrassen durch den Kahlars bzw. über den Hebeberg.
Letztendlich entschieden sich aber die Bürger und der Stadtrat für einen Bestandsausbau auf der bestehenden Trasse. Wegen der intensiven Bürgerbeteiligung konnte auf ein zeitintensives Planfeststellungsverfahren verzichtet werden. Der gesamte Grunderwerb erfolgte auf freiwilliger Basis.

Nach dem grundsätzlichen Hachenburger OK konnte dann mit Unterstützung von Hendrik Hering (MdL) der Straßenausbau in die entscheidende Phase treten. Nun stehen die Gelder bereit und die Firma Robert Schmidt, Müschenbach, die zurzeit die Restarbeiten in der Hachenburger Fußgängerzone abwickelt, kann jetzt ein neues Großprojekt starten.

Stadtbürgermeister Röttig danke den Partnern Land und Verbandsgemeinde bei der gemeinsamen Baumaßnahme. Mit Freude berichtete er darüber, dass es gelungen sei, kurzfristig einen Hauserwerb zu tätigen, um den Trassenverlauf in der Ortsmitte zu optimieren.

Ortsvorsteherin Anne Nink zeigte sich erfreut, dass mit diesem „Mammutprojekt“ die Altstadt einen großen Schritt nach vorne mache. Sie zeigte sich überzeugt davon, dass neben dem Straßenbau auch private Sanierungsmaßnahmen an Häusern im Trassenverlauf folgen. Den Bürgerinnen und Bürgern bot sie - bezüglich der Gestaltung der Nebenanlagen an, sich mit Ideen einzubringen und die bestehenden Infokanäle (regelmäßige Baubesprechungen, Telefonkontakte) zum Bau zu nutzen.


Auch in der Hachenburger VG-Verwaltung wird ein Baustellentelefon (Tel. 02662/801-999) eingerichtet, um zeitnah über die Baumaßnahme zu unterrichten.
Die Beteiligten wünschten den Bauarbeitern unfallfreies „Schaffen“ und baten die Anwohner um Geduld bei den bestehenden Einschränkungen.

 

„Anders Streiten“ lernen – Kinder lösen Konflikte selbst

Schnuppertag zum „Bensberger Mediationsmodell“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grundschulen in der VG Hachenburg
Zuhören, ausreden lassen, sich in sein Gegenüber hineinversetzen, um mit klaren Regeln und Sprachritualen gemeinsam konstruktive Wege zu finden, einen Streit friedlich und selbständig zu lösen. Angeleitet durch die Schulsozialarbeiterin und angehende Schulmediatorin Anna Pfeifer, lernen die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg anders zu streiten. In der mediativen Streithilfe nach dem Bensberger Mediationsmodell liegt der Focus nicht auf der Frage  „Wer ist schuld?“, vielmehr werden alle Beteiligten nach dem „Was ist passiert?“ gefragt. Wie können wir wieder einen gemeinsamen Weg finden und was wollen wir dafür tun?                                                                                                                „Die Effekte sind spürbar: Kinder mit sozialen und empathischen Fähigkeiten sind weniger aggressiv und eher bereit, sich für andere einzusetzen und ihnen beizustehen“ (Ulla Püttmann; Empathie ist Lernbar in Die Grundschulzeitschrift 262.263 / 2013 S. 11).
Um diese Form der „Streitkultur“ kennen zu lernen, nahmen Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte aus Ganztag und Betreuung der unterschiedlichen Grundschulen an einem „Schnuppertag zum Bensberger Mediationsmodell (BMM)“ im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums Hachenburg teil. Durch den Tag führten die kompetenten ReferentInnen Ulla Püttmann, Mediatorin und Ausbilderin des Bundesverbands Mediation sowie Trainerin BMM und Lars Lindner, Schulleiter und Schulmediator. Hier wurden Grundlagen der Prävention und Intervention des BMM vermittelt und viele Tipps und Übungen für die praktische Durchführung im Unterricht gegeben.
Mit viel Engagement und Offenheit für diese neue Form der Konfliktlösung setzten sich die Teilnehmerinnen in Rollenspielen und praktischen Trainingseinheiten für eine baldige Umsetzung in ihrem pädagogischen Alltag ein. Kinder, die von ihren LehrerInnen so ausgestattet und auf ihr Leben vorbereitet werden, kommen in unserer sich rasch verändernden Gesellschaft mit diesen notwendigen Kompetenzen viel besser zurecht und haben gleichzeitig mehr Lust aufs gemeinsame Lernen.

Was ist eigentlich los im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums?

Was ist eigentlich los im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums?
Was ist eigentlich los im Veranstaltungsraum des Jugendzentrums?

Na, so Einiges !

Das erläuterten die Leitungskräfte, Stephanie Brenner und Sarah Frank, bei einem Gespräch mit der Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis.

Der an das vorhandene Gebäude harmonisch angefügte Anbau mit Thekenbereich und Abstellflächen bietet auf ca. 75 qm Nutzfläche regelmäßig zu wechselnden Nutzungszeiten wöchentlich zwei Bands und der Hip Hop Tanzgruppe Gelegenheit zum Proben.

Für die Ausgestaltung der eigenen Arbeit haben sich die Möglichkeiten des Mitarbeiterteams und weiterer Kooperationspartner ebenfalls erweitert und werden für Suchtpräventionstage, Jugendtreffleiterschulungen oder die Ausbildung und Begleitung von Jugendscouts an weiterführenden Schulen regelmäßig genutzt.

Der Vorteil des Raumgewinns liegt insbesondere darin, dass es keine Einschränkungen im laufenden Betrieb mit offenen Angeboten zum Spielen, Reden o.a. gibt, wenn ein besonderes Projekt wie beispielsweise ein Robotik-Kurs oder Yogatermine das Programm des Jugendzentrums ergänzen und erweitern. Das ist den Besucherinnen und Besuchern sehr wichtig, wie die Leiterinnen betonen, denn für viele von ihnen ist dieser Treffpunkt ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung und bietet außerdem eine vertrauensvolle Atmosphäre für Gespräche und die Suche nach Lösungsmöglichkeiten und Unterstützung bei Problemsituationen.

Auch wenn vorrangig eigene Termine und Reservierungen aus der Programmgestaltung des Jugendzentrums die Raumnutzung bestimmen, besteht bei entsprechend freier Kapazität die Möglichkeit einer Anmietung gegen ein vergleichsweise günstiges Entgelt sowie einer Kautionszahlung um z.B. als Jugendlicher mit Freunden einmal außerhalb der elterlichen Wohnung den Geburtstag zu feiern. Gleiches gilt für Anfragen von Eltern, die für ihre Kinder eine Geburtstagsfeier mit mehr Gästen organisieren möchten, als in der Wohnung Platz haben. Diesem Aspekt einer selbstorganisierten Nutzung war im Entstehungsprozess der Planungen zur Erweiterung durch die damals mitwirkenden Mitglieder des Jugendparlaments große Bedeutung beigemessen worden, wusste Gabriele Greis aus den geführten Gesprächen zu berichten.

Die aufgewendete Investitionssumme von rd. 280.000 €, die notwendige Umbau- und Erneuerungsmaßnamen im Bestand des Gebäudes mit umfasste, ist jedenfalls gut angelegt und Interessenten für die Raumnutzung können sich mit ihren Ideen und Terminwünschen gern unmittelbar an das Jugendzentrum wenden.

„50 Jahre – 50 Bäume“ – Eine Jubiläumsaktion des Garten- und Landschaftsbaus

„50 Jahre – 50 Bäume“ – Eine Jubiläumsaktion des Garten- und Landschaftsbaus

Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. vertritt die Interessen von 130 Unternehmen in der Branche. In diesem Jahr feiert der Verband sein 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses runden Geburtstages haben der Verband und seine Mitglieder die Jubiläumsaktion „50 Jahre – 50 Bäume“ gestartet. Bei dieser Aktion spendet der Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern ausgewählten Projekten in Rheinland-Pfalz und Saarland einen Baum und pflanzt diesen dort ein.

Am 20. Mai 2016 wurde um 10:00 Uhr in der Sonnenberggrundschule in Müschenbach der Baum des Jahres 2016, eine Winter-Linde (Tilia cordata), gesetzt. Gespendet wurde dieser Baum von der Firma Jörg Deimling aus Astert im Westerwald.
Zusammen mit den Kindern und unter Anwesenheit der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis, dem Ortsbürgermeister Bernd Kolodziej und der Schulleiterin Nicole Bauer wurde die Veranstaltung auf dem Gelände der Kindertagesstätte ausgeführt.

Die Grundschule hat ein besonderes Vorgehen bei Baumpflanzungen: Alle Bäume, die die Kinder der Sonnenbergschule pflanzen, sind Wunschbäume. Die ersten Schuljahre geben bunte Muggelsteine in das Pflanzloch, dicht an die Wurzeln. Die Kinder pflegen und hegen ihre Wunschbäume, denn wenn man einen Wunsch auf einen bunten Stoffstreifen schreibt, ihn an einen Zweig bindet und er im Wind flattert, können Wünsche in Erfüllung gehen. Es ist eine schöne Art, Kinder für die Natur und ihre Wunder zu sensibilisieren, Bindungen zu schaffen und Werte zu zeigen. Und die Wünsche der Kinder sorgen für Gänsehaut: Frieden in der Welt, ein gutes Auskommen für die Familie, Gesundheit für Mama und Papa. Materielle Wünsche stehen auf der Wunschliste ganz unten. Gut so!

Der Verband Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau Rheinland- Pfalz und Saarland e.V. freut sich über die große Anteilnahme der Kinder und hofft auf noch viele weitere solch positive Jubiläumsaktionen.

3.000 Euro für Projekte in der VG Hachenburg

3.000 Euro für Projekte in der VG Hachenburg

„evm-Ehrensache“ unterstützt die
Tafel e. V. und den FC Mündersbach


3.000 Euro erhält die Verbandsgemeinde Hachenburg aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm).

Mit dem Programm unterstützt das kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen, regionale Vereine und Institutionen, wenn es um soziale, kulturelle oder gemeinnützige Projekte geht. Zusammen mit Ulrich Botsch, Kommunalbetreuer der evm, und Klaus-Horst Schnorr als Vertreter der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe überreichte Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, am Donnerstag, 19. Mai 2016, die Spende an die Spendenempfänger.

1.500 Euro erhält die Hachenburger Tafel, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert.
Hier wird qualitativ einwandfreies Essen, das Supermärkte und Bäckereien nicht mehr benötigen, regelmäßig an Bedürftige verteilt. Damit trägt die Tafel nicht nur zu einer Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln bei, sondern hilft auch, der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken.

Den gleichen Betrag erhält auch der FC Mündersbach. Der Fußballverein veranstaltet in diesem Jahr eine internationale Jugendbegegnung mit einem Verein in Indien. Ende Juli besuchen Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren den Ort im Rahmen dieses Programms, um bei Gastfamilien die deutschen Gepflogenheiten kennenzulernen und beim Fußball Freundschaften zu schließen. Im nächsten Jahr fahren dann Jugendliche aus Mündersbach nach Indien, um das Land und die Menschen dort kennenzulernen. „Das ist, ebenso wie die Tafel, ein tolles Projekt, das unsere Unterstützung verdient hat“, erklärt Peter Klöckner. „Daher bin ich froh, mit der Spende der evm helfen zu können.“

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Pressebericht

“Büchereipiraten“ erobern die Stadtbücherei in Hachenburg

“Büchereipiraten“ erobern die Stadtbücherei in Hachenburg

Zum Abschluss des Sprach- und Leseförderprojektes „Büchereipiraten“ trafen sich die Vorschulkinder der Hachenburger Kindertagesstätten geschminkt und verkleidet im Löwensaal des Vogtshofes in Hachenburg. Stolz und gut gelaunt nahmen die bunten Piraten als Anerkennung für ihre Teilnahme an dem Projekt eine Büchereipiraten-Urkunde entgegen.

In Kooperation mit der Kindertagesstätte Lieblingsplatz, dem Kinderhaus, der evangelischen und der katholischen Kindertagesstätte wurde das „Büchereipiraten-Projekt“ bereits das fünfte Mal in Folge durchgeführt. Dabei besuchten die Vorschulkinder von Januar bis April einmal im Monat die Stadtbücherei. Dort erlebten sie neben einer spielerischen Einführung in die Bibliotheksnutzung vieles zum Thema Buch und Sprache.

Im ersten Modul lernten die Kinder die Bücherei kennen. Nach der Einführung des Piratenliedes machten sie Bekanntschaft mit Schorschi, dem einzigen Piraten an Bord des Protzigen Pottwals, der lesen konnte.
Im zweiten Modul wurde auf viele Märchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen eingegangen. Im dritten Modul erfuhren die Kinder einiges über die berühmte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren und hörten eine Geschichte von Michel von Lönneberga.
Nachdem die Vorschulkinder die verschiedenen Einheiten des Projektes in Kleingruppen durchlaufen hatten, gab es beim vierten Besuch für alle Gruppen gemeinsam einen feierlichen Abschluss am 11. Mai im Vogtshof.

Zu Beginn sangen die Vorschulkinder gemeinsam mit den Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen der Bücherei das mittlerweile bekannte  „Büchereipiraten-Lied“. Die jungen Piraten staunten nicht schlecht, als ihnen nach dem Lied ein Bilderbuchkino mit der Geschichte von “Kapitän Knitterbart auf der Schatzinsel“ gezeigt wurde. 
Anschließend bekam jedes Kind eine Büchereipiraten-Urkunde und durfte sich danach noch einen Goldtaler aus der großen, alten Schatztruhe aus Holz nehmen. Denn nicht alle Goldtaler sind in der Geschichte von Kapitän Knitterhand für immer in den Tiefen der Meere verschwunden.

Erzieherinnen und Kinder sind sich einig, dass auch nach Abschluss des Projektes viele Besuche in der Bücherei folgen werden, um das attraktive und umfangreiche Angebot der Stadtbücherei weiter zu nutzen. Bereits mit dem Eintritt in die Grundschule dürfen die Büchereipiraten Mitglied im Kinder- Leseclub werden, ein attraktives Angebot für Kinder im Grundschulalter.

Prämierung rheinland-pfälzischer Unternehmen für neue Produktentwicklungen

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) wird in diesem Jahr wieder die besten Innovationen prämieren, die in rheinland-pfälzischen Unternehmen entwickelt wurden und bereits im Markt erfolgreich sind. Die Entwicklung neuer Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierter Dienstleistungen und anspruchsvolle IT-Vorhaben für technische Anwendungen sind die Schwerpunktthemen, die im Prämienfocus stehen. Darüber hinaus wird aus dem Anwendungsbereich „Verbundwerkstoffe“ zusätzlich die diesjährige Sonderprämie ermittelt. Es werden Einzelprämien bis zu 15.000 Euro vergeben. Die Prämierung durch den neuen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister wird am 15. September 2016 im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde in Rheinland-Pfalz erfolgen.

Bewerben können sich alle Unternehmen aus den vorgenannten Anwendungsgebieten, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und die übrigen KMU-Bedingungen erfüllen. Für die Bewerbung steht auf der Internetseite der ISB der ausfüllbare pdf-Bewerbungsbogen und die Richtlinie zum Programm zur Verfügung (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.isb.rlp.de; Förderung A-Z; SUCCESS 2016). Die Bewerbung ist bis zum 29. Juli 2016 direkt an die ISB zu richten.

 

Tag der Städtebauförderung 2016 am 21. Mai: Städtebau im Mittelalter

Tag der Städtebauförderung 2016 am 21. Mai: Städtebau im Mittelalter

Sonderführungen durch die stadtgeschichtliche Ausstellung


Im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des Tages der Städtebauförderung Rheinland-Pfalz bietet das Stadtarchiv in Verbindung mit der Stadt Hachenburg Sonderführungen durch die stadtgeschichtliche Ausstellung im historischen Gewölbekeller des Hauses Perlengasse 2 an. Begleiten Sie den Stadtarchivar auf eine Zeitreise zu den Anfängen der Stadt Hachenburg vor mehr als 700 Jahren. Im Mittelpunkt der Führungen steht die städtebauliche Entwicklung Hachenburgs in vergangenen Jahrhunderten: Wie lebten die Menschen vor mehr als 500 Jahren? Thematisiert werden Fragen nach der Wasserversorgung, Wohnkultur, Ausstattung der Haushalte sowie die Gefahr durch Feuersbrünste, Kriege und Seuchen. Im Anschluss an die Führungen besteht die Möglichkeit zum Kauf der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg sowie weiterer Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte.

Termine: Führungen zu jeder vollen Stunde 11 – 14 Uhr.

Dr. Jens Friedhoff
Stadtarchiv Hachenburg
Perlengasse 2
D-57627 Hachenburg
j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de 

Appell! Ein Zeichen der Solidarität und ein klares Signal für Respekt und Menschlichkeit

„Aufeinander zugehen“ war das Motto des Hachenburger Begegnungsfestes, dass die Familie Karaagacli zusammen mit vielen Freiwilligen fünfzehn Jahre mit großem Einsatz organisiert hat. Am 26. März allerdings wurde die bis dato „heile Welt“ der bestens integrierten Familie durch Faustschläge und übelste rechtsradikale Beleidigungen eines betrunken Mannes in Alpenrod zerstört. Dabei wollten Namik und Özden diesem Mann, der mit Kopfverletzung auf der Straße lag, nur helfen. Die Westerwälder Zeitung hat ausführlich darüber berichtet: „Er muss an meinem Akzent erkannt haben, dass ich Türke bin. Er hat sich sofort losgerissen und angefangen, mich mit rechtsradikalen Sprüchen zu beleidigen.

Außerdem holt der Mann sofort aus und schlägt mit der Faust nach Namik, der schützend seine Hände vors Gesicht hebt. Dabei wird sein rechter Daumen von der Faust komplett umgeknickt. Seine Frau eilt ihrem Mann zu Hilfe, doch der Betrunkene macht auch vor Özden nicht Halt, wirft sich auf sie und beleidigt sie zutiefst. Namik kann den Angreifer schließlich von ihr wegziehen, doch der gibt nicht auf, schlägt um sich. Außerdem versucht er, seinen Hund auf sie zu hetzen mit den Worten: „Wir mögen keine Türken.“ Nach dem Hilferuf der Tochter Dilara, die etwas abseits stand, kamen Nachbarn und konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei stoppen. Der Kommentar der Hachenburger Polizei: „Das Verhalten der Familie Karaagacli war außergewöhnlich lobenswert.“ Der Koblenzer Polizeipräsident Wolfgang Fromm hat die Familie mit Bürgerurkunden geehrt. Familie Karaagacli ist über diesen Vorfall zutiefst erschüttert. Noch nie haben sie Gewalt oder Beleidigungen erlebt. Umso tiefer sitzt der Schock. „Wir möchten nicht, dass die Gesellschaft gespalten wird. Wir sind doch alles Menschen. Wir wollten einem anderen Menschen aus Nächstenliebe helfen, und dann passiert so etwas“, sagt die Mutter, die den Vorfall klar als rechtsradikal wertet. Recherchen auf der Facebook-Seite des Angreifers haben dies bestätigt.

Der Westerwald ist ein toleranter Landstrich. Hier leben Menschen unterschiedlichster Kulturen, Herkünfte oder Lebensweisen in Respekt und Toleranz friedlich zusammen. Wir wollen, dass das so bleibt und wehren uns gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung. Wir treten ein für die Freiheit jedes Einzelnen, die Gleichheit und die Solidarität, unabhängig unserer politischen Vorstellungen und Ziele. Wir nehmen es nicht widerspruchslos hin, wenn Extreme und so genannte Patrioten ihre unchristlichen und rechtsextremen Parolen verbreiten. Extremistisches und menschenverachtendes Gedankengut dürfen in unserer Heimat keinen Fuß fassen. Wir zeigen Gesicht für einen toleranten, freundlichen und herzlichen Westerwald. Wir sind alle gemeinsam der Westerwald!

Wir erklären uns solidarisch:

Achim Schwickert, Landrat Westerwaldkreis
Angela Kappeller, Daniel Pirker und Beate Macht, Kulturzeit Hachenburg        
Anna Neuhof, MdL, Altenkirchen                                  
Annegret Held, Schriftstellerin, Frankfurt/Main                                        
Beate Salzer, Ortsbürgermeisterin Alpenrod                                            
Beate + Masoud Afchar, Hachenburg
BUND-Gruppe Hachenburg i.A. Ute Beckhaus                                        
Christa Hülpüsch, Ortbürgermeisterin Mudenbach                                        
Citi Pilini / Ingo Rossi, Comedy-Künstler, Köln                                        
Claudia Kohlhaas, Ortsbürgermeisterin Atzelgift                                        
Diakon Michael Krämer, Katholische Kirchengemeinde Hachenburg                                        
DIE LINKE Westerwald, Claudia Schmidt, Kreisvorsitzende                                        
DIE LINKE Westerwald, Martin Klein, Kreisvors. + Fraktionsvors. Kreistag                                        
Erich Wagner, Ortsbürgermeister Astert                                        
Fam. Cornelia + Rainer Hardieß, Kolpingfamilie Marienstatt                                        
Frank Petmecky, Ortsbürgermeister Lochum                                        
Gabi Goerke + Sandro Vadim, Künstler, Karlsruhe                                        
Gabriele Greis, Erste Beigeordnete                                        
Hartmut Simon, Mündersbach                                        
Heike Wieprig-Schneider, Tänzerin, Windhagen                                        
Horst + Heidi Pfeiffer, Merkelbach                                        
Ingeborg + Dr. Henning Bläsig, Ruandahilfe Hachenburg e.V.
Jupp + Hilde Fuhs, "Shamrock-Duo" u. Literat Rolf Henrici, "Wäller Vollmond" - Team
Jusos Westerwald                                        
Karin Leicher, CINEXX Hachenburg                                        
Karl-Heinz Boll, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Hachenburg                                        
Karl-Wilhelm Röttig, Stadtbürgermeister Hachenburg                                        
Manfred Calmano, Künstler + Keramikmeister, Herschbach/Oww.                                        
Marlen Seubert, Künstlerin, Härtlingen                                        
Martin Fries, Pfarrer und Dekan, ev. Kirchengem. Hachenburg-Altstadt                                        
Michelle Bautz, Leiterin WeKISS, Westerburg                                    
Peter Klöckner, Bürgermeister                                        
Petra Kaiser und Tanzgruppe ALHAZAR                                        
Pfarrer Winfried Roth, Katholische Kirchengemeinde Hachenburg                                        
Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Geschäftsführer Kultursommer Rheinland-Pfalz                                        
ROBEAT, Human-Beatboxer, + Deborah Wolf, Esslingen    
Roland Müller, Ortsbürgermeister Linden                                        
Siggi Hardieß, OV Hachenburg, Bündnis 90 / die GRÜNEN                                        
Tabea Rößner, MdB, Mainz                                        
Thomas Sonnenschein, Filmemacher, Alpenrod                                        
Vera Apel-Jösch                                        
Viktor Scherf, Tanzschule Let's Dance, Altenkirchen                        

Walter Göbler erhält Verdienstmedaille für langjähriges Engagement

Walter Göbler erhält Verdienstmedaille für langjähriges Engagement

Der ehemalige Ortsbürgermeister von Welkenbach, Walter Göbler, ist jetzt in Mainz von Staatssekretär David Langner mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Der 80-jährige Göbler hat sich in seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit um die Gesellschaft und insbesondere um seine Heimatgemeinde Welkenbach sowie um Vereine und Verbände verdient gemacht.

Bereits 1964 wurde der Geehrte in den Welkenbacher Gemeinderat gewählt und war dort bis 1970 Beigeordneter. Von 1970 bis einschließlich 2004, also in einem Zeitraum von 34 Jahren, war er dann Ortsbürgermeister.

Auch seine anderen Aktivitäten sind von Beständigkeit und Kontinuität geprägt. So unterstützt er die Diakoniestation, die frühere Sozialstation, von Hachenburg seit deren Gründung 1977 bis heute und war von 1981 bis 2004 Vorsitzender der Verbandsvertretung. Im VdK-Ortsverband Höchstenbach ist er seit 1970 unter anderem als Vorstandsmitglied und Schriftführer aktiv. Im Kreisverband des VdK gehört er seit 2007 dem Vorstand an und ist seit 2012 stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender. 1974 war er Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Welkenbach und stand dieser von 1974 bis 2002 über einen Zeitraum von 28 Jahren als Vorsitzender vor. Von 1972 bis 2013 war er Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Welkenbach/Winkelbach und darüber hinaus von 2000 bis 2008 Mitglied des Kreisjagdbeirates.

Göbler engagierte sich von 1975 bis 2002 im Forstamtsbeirat Hachenburg/Selters und leitete von 1996 bis zum Abschluss der Flurbereinigung 2002 die „Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Welkenbach“ als deren Vorsitzender. Schließlich war er von 1973 bis 2009 36 Jahre lang Kirchenvorstand und langjähriger Vorsitzender des Ortsbauernverbandes Welkenbach.

Staatssekretär Langner lobte Göbler: „Dieses vielfältige und langjährige ehrenamtliche Engagement hat unsere Ministerpräsidentin zum Anlass genommen, Sie mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz auszuzeichnen.“ Auf den Dank des Geehrten antwortete Langner: „Nicht uns gebührt der Dank, sondern vielmehr Ihnen für Ihr geleistetes Engagement.“

Die Gratulation durch Herrn Staatssekretär Langner schlossen sich Landrat Achim Schwickert und Bürgermeister Peter Klöckner mit großer Freude an! 

Vier Jahrzehnte für das Wohl Hachenburgs gearbeitet

Vier Jahrzehnte für das Wohl Hachenburgs gearbeitet

Für 40 Jahre Angehörigkeit im öffentlichen Dienst wurde nun Hachenburgs Bauhofleiter Karl Josef Webler geehrt. Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig überreichte dem verdienten Mitarbeiter in feierlicher Runde die Urkunde von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Röttig sprach Webler für die geleistete Arbeit den Dank der Stadt aus. Während der vier Jahrzehnte seiner Tätigkeit beim städtischen Bauhof sei er stets mit gutem Beispiel voran gegangen, sagte der Stadtbürgermeister in seiner Laudatio. „Du warst immer der Erste, wenn es eine Aufgabe zu erfüllen gab“, so Röttig weiter.

Im September 1980 hatte der Geehrte die Leitungsaufgaben des städtischen Bauhofs übernommen. Im Januar 1988 wurde Webler schließlich offiziell zum Bauhofleiter ernannt. In diese Amtszeit fiel beispielsweise der reibungslose Ablauf der Jubiläumsfeiern der Stadt Hachenburg. Bürgermeister Röttig stellte außerdem die Bedeutung der alltäglichen Dienstleistungen des Bauhofs heraus: „Ich will gar nicht wissen, wie viele Nächte Du Dir um die Ohren geschlagen hast, um Schnee zu räumen.“

Daneben unterstrich Röttig, dass Webler sein Engagement für die Stadt nicht nur auf den Bauhof begrenzte. Seine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung fußt auch auf seinem ausgeprägten Einsatz in verschiedenen Ehrenämtern. Ob als Fußballer beim TUS, als Sänger und Vorsitzender beim Männerchor und bis heute in prägender Funktion in der Kirmesgesellschaft – Webler zeigte sich auch als Mitbürger stets an vorderster Front, wenn darum ging, das soziale und kulturelle Leben in Hachenburg zu gestalten. Und wer für 40 Jahre Angehörigkeit im öffentlichen Dienst geehrt wird, hat natürlich ein Alter erreicht, in dem der Ruhestand nicht weit ist. Ende des Monats wird der 65-Jährige die Stadt als Bauhofleiter verlassen.

Fotoausstellung „Westerwälder Wohnkultur“

Fotoausstellung „Westerwälder Wohnkultur“

Wohnen im Dorf - Leben im Alter im Westerwald
Fotoprojekt des Filmclub Westerwald e.V. Dernbach im Caritas-Zentrum,
Philipp-Gehling-Str. 4, Montabaur.


Die Westerwälder Frauenverbände, ein Zusammenschluss von Vereinen, Verbänden und Initiativen, die im Westerwaldkreis von und für Frauen tätig sind, haben in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des WW-Kreises im September 2015 ein Symposium veranstaltet mit dem Thema „Wie ich im Alter lebe, bestimme ich selbst!?“

Neben Vorträgen, Podiumsdiskussion und Infoständen wurde die Veranstaltung durch o.g. Sonderausstellung des Filmclub Westerwald e.V. hervorragend ergänzt. Diese aktuellen Fotos aus dem Leben alter Menschen in unserer Region möchten wir in der Beratungsstelle des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. einem größeren Publikum zeigen.

Näheres erfahren Sie auf der Seite der Öffnet internen Link im aktuellen FensterGleichstellungsbeauftragten

Feiern im grünen Bereich: Das Konzept „Greenroom“ geht an den Start!

Feiern im grünen Bereich: Das Konzept „Greenroom“ geht an den Start!

Tolle Party, tolle Stimmung, mit Freunden oder Fremden

Schicke Cocktails sind genauso im Angebot wie coole Spiele, Musik und natürlich nette Leute, die jede Menge Spaß haben wollen. Es klingt genauso, wie die Vorfreude auf ein Wochenende in Feierlaune, und genau das wollen die Beteiligten mit dem Greenroom auch vermitteln, allerdings ohne dass Alkohol dabei eine Rolle spielt.

Den Weg dahin, diese Einstellung gegenüber Gleichaltrigen zu vertreten, ohne belehrend oder als Spaßbremse wahrgenommen zu werden, gehen Jugendscouts aus der Realschule plus in Hachenburg und dem Gymnasium Marienstatt gemeinsam mit Reiner Kuhmann als Präventionsfachkraft des Diakonischen Werkes. Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren haben häufig schon Projektarbeit zu den Risiken von Drogen- und übermäßigem Alkoholkonsum geleistet und sind wichtige Partner bei der altersgerechten Vermittlung einer gesunden Skepsis gegenüber dem eigenen Verhalten zu diesen Suchtmitteln.

Das macht sie sie zu den idealen Vermittlern in der Präventionsarbeit in diesem Bereich, weshalb Prof. Dr. Wilma Funke als Vorsitzende des Fördervereins „Respekt“ sich ganz sicher ist, dass die vom Verein geleistete Spende in Höhe von 10.000 €  zur Ausstattung eines mobilen Alternativangebots zum Einsatz bei Festlichkeiten gut angelegt ist. Sobald der kompakte Fahrzeuganhänger an Ort und Stelle transportiert wurde, lädt das ansprechend gestaltete Innere mit Spielekonsole, Musikanlage, Singstar u.a. zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Sitzwürfel, Stehtische und ein Vorzelt bieten ausreichend Platz, um leckere alkoholfreie Cocktails zu genießen, die sich von den üblicherweise verkauften Softdrinks z.B. bei einer Kirmes unterscheiden.

Mit Hilfsmitteln wie Rauschbrillen oder Videos kann die Thematik der Grenzüberschreitung beim Alkoholkonsum angesprochen werden, ohne Verbotsszenarien bemühen zu müssen. Überhaupt geht es bei dem Projekt nicht um Einschränkungen, sondern um das Aufzeigen zusätzlicher Möglichkeiten, die bestenfalls von den Jugendlichen selbst entwickelt werden. Dafür bedankt sich schon jetzt Gabriele Greis, die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, bei diesen und dem Team des Jugendzentrums. Die dort durchgeführten Treffen werden fortgesetzt, damit ein Konzept für die Reservierung, Ausleihe und Besetzung des Greenroom ausgearbeitet und öffentlichkeitswirksam verbreitet werden kann.

Dann also auf bald, beim Feiern und Spaß haben.

Integration kann gelingen

Integration kann gelingen

Lesung und Diskussion mit Frau
Dr. Necla Kelek am 18.04.2016,
19:00 Uhr, Westerwaldhalle Rennerod


Herzliche Einladung zu dieser Veranstaltung

Der Arbeitskreis Kriminalitätsverhütung der Verbandsgemeinde Rennerod (AKVR) lädt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises am 18. April 2016 um 19 Uhr zu einer interessanten und höchst aktuellen Veranstaltung mit Dr. Necla Kelek ein. Die preisgekrönte Soziologin, früheres Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und Frauenrechtlerin, hat in ihrem Buch „Chaos der Kulturen“ verschiedene Veröffentlichungen zur Integrationsdebatte gesammelt. Sie ist den Differenzen zwischen den Kulturen auf der Spur und erläutert von Aufklärung bis Zwangsheirat den Stand der Islam- und Integrationsdebatte.
Im Anschluss an die Lesung wird Frau Dr. Kelek ihre Thesen zur Diskussion stellen. Die Veranstalter sind sicher, dass dabei wichtige Hinweise gegeben werden, wie Integration gelingen kann.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr mit einem Stehimbiss, der Eintritt ist frei.
An die Begrüßung durch Paula Maria Maaß vom AKVR und einem Grußwort des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Rennerod Gerrit Müller schließen sich Lesung und Diskussion an, moderiert von Beate Ullwer, Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises. Veranstaltungsort ist die Westerwaldhalle in Rennerod, Westerwaldstraße 8.

Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Integration durch Arbeit

Integration durch Arbeit

Am vergangenen Donnerstag trafen sich auf Einladung der Ersten Beigeordneten, Frau Greis, ehrenamtliche Helfer, „Asylpaten“ und Ortsbürgermeister zum 4. Stammtisch der ehrenamtlichen Helfer von Flüchtlingen.
Kernpunkt dieser Veranstaltung war ein Vortrag von Herrn Dieninghoff vom Integrations-Center der Agentur für Arbeit. Er erklärte den interessierten Helfern die Zuständigkeiten der unterschiedlichen Behörden für Asylsuchende und Flüchtlinge bei der Suche nach Arbeit und erläuterte die möglichen Förder- und Hilfsangebote.

Hierbei sei es besonders wichtig, bereits während des laufenden Asylverfahrens keine kostbare Zeit verstreichen zu lassen, sondern bereits in dieser Phase – vor allem bei Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive – Förderung durch geeignete Maßnahmen anzubieten, damit eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann.

Gerade für diese Menschen wurde bei der Agentur für Arbeit in Montabaur ein Integrations-Center eingerichtet. Die Mitarbeiter dort helfen bei der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung. Asylsuchende sowie ihre Helfer können dort einen individuellen Beratungstermin auch schon vor Abschluss des Asylverfahrens vereinbaren. Sie erreichen die zuständigen Sachbearbeiter unter 02602-123232 oder per Mail unter montabaur.integration-center@arbeitsagentur.de.

Frau Greis konnte außerdem den „Beschäftigungspilot“ für den Westerwaldkreis, Herrn Rasheed, vorstellen. Herr Rasheed ist Verbindungsglied zwischen den arbeitssuchenden Menschen und dem Integrations-Center. Aufgrund seiner vielfältigen Sprachkenntnisse kann Herr Rasheed bereits vor dem Beratungstermin Kontakt mit den Asylbewerbern aufnehmen und Vorgespräche führen, um wichtige Informationen zusammenstellen.

Bei der Kontaktaufnahme zum Integrations-Center oder aber auch zum Beschäftigungspiloten helfen die Mitarbeiter des Team-Asyl bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg gerne weiter. Sie sind unter 02662-801 333 zu erreichen.

Zurzeit werden knapp 220 Menschen im laufenden Asylverfahren durch die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde betreut. In den vergangenen sechs Wochen wurden lediglich 9 Personen zugewiesen (im Vergleich: im Januar waren es 25, im Dezember 55 Personen). In diesem Jahr fielen 33 Personen aus der Zuständigkeit der Verbandsgemeinde raus. Hiervon verließen 14 Menschen freiwillig unser Land, 6 Personen wurden wegen unbekannten Aufenthaltes abgemeldet und die verbleibenden Asylsuchenden wechselten zum Job-Center, da ihrem Antrag auf Asyl stattgegeben wurde.

Neben der Teilnahme an Sprachkursen ist auch die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten ein wichtiger Baustein zur Integration. Die Verbandsgemeinde Hachenburg bietet hierzu u.a. in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden und dem Forstamt Möglichkeiten zur Leistung gemeinnütziger Arbeit an. Unser Foto zeigt

Sachbeschädigung an der Pumpstation Kahlars

Sachbeschädigung an der Pumpstation Kahlars

Am Sonntag, den 20.03.2016, wurde der Polizeiinspektion Hachenburg eine Sachbeschädigung an der Pumpstation Kahlars zwischen Hachenburg und Gehlert gemeldet. Die Glasbausteinfenster wurden mit zwei großen Basaltsteinen eingeworfen. Die Sachbeschädigung ist bei der Polizei Hachenburg zur Anzeige gebracht worden. Für sachdienliche Hinweise melden Sie sich bitte bei den Verbandsgemeindewerken Hachenburg unter 02662/801 178. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung von 250 EUR ausgesetzt.

Hachenburger Westerwald erfolgreich auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung vertreten

Drei Tage lang war die Tourist-Information Hachenburger Westerwald auf der
„TouristikWelt“, der größten Reisemesse des Rhein-Main-Gebietes, die einen Teil der Rheinland-Pfalz Ausstellung bildet, vertreten und zieht eine positive Bilanz.

Von Freitag, 18.03. bis Sonntag, 20.03. lockte der attraktive Stand mit dem idyllischen Panorama des Alten Marktes rund 500 Reisefreunde an, die sich über die Urlaubsregion des Hachenburger Westerwalds informierten.

Neben den ausgegebenen Informationsbroschüren waren es vor allem die vielen
Beratungsgespräche, die Grund zur positiven Stimmung geben. „Der Hachenburger
Westerwald ist bis weit über die Landesgrenzen als Urlaubsregion bekannt und viele der Interessenten können sich nach unserer Beratung einen Aufenthalt bei uns sehr gut vorstellen“ resümieren die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information.
Die Themen Wandern und Naturerlebnis sind nach wie vor ein Dauerbrenner, aber
auch Radfahren sowie geführte Radwanderungen liegen immer stärker im Trend.
„Daher bieten wir von April bis Oktober alle 14 Tage eine geführte Radwanderung
an. Im Vordergrund steht dabei nicht der sportliche Charakter, sondern das
gemeinschaftliche Fahrerlebnis und das Panoramafahren.“ freut sich das Team der
Tourist-Information.

Neu: Broschüre „Veranstaltungskalender“
Geführte Wanderungen, geführte Radtouren, Stadtführungen in Hachenburg und
viele weitere sportliche und kulturelle Veranstaltungen findet man ab sofort gebündelt in der ersten Ausgabe April – Juni 2016. Erhältlich in der Tourist-Information oder Öffnet externen Link in neuem Fensterhier online durchblättern

Förderung des Musik- und Theaterwesens im Westerwaldkreis durch Kreismittel im Haushaltsjahr 2016

Der Westerwaldkreis stellt auch im Jahr 2016 Haushaltsmittel zur Förderung des Musik – und Theaterwesens im Kreisgebiet zur Verfügung. Die Dachorganisationen der Westerwälder Musik-und Gesangvereine (Musikverbände und Chorverbände) können Zuschüsse zur Erfüllung von Aufgaben überörtlicher Bedeutung erhalten, z.B. für Aus- und Fortbildungen von Dirigenten.

Zur Förderung von Musikvereinen und Chören, die bei besonderen Anlässen von überörtlicher Bedeutung im oder auch außerhalb des Kreises auftreten, kann ebenfalls ein Zuschuss gewährt werden. Hier sind besonders Veranstaltungen zu berücksichtigen, bei denen der Kreis sich repräsentiert.

Des Weiteren ist eine Förderung von Laien-Theaterensembles hinsichtlich der Jugendarbeit möglich, insbesondere für Aus- und Fortbildung junger Menschen für die Theaterarbeit.

Der Text der Richtlinien und die Antragsvordrucke für eine mögliche Förderung der Musik- und Chorverbände sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg erhältlich.

Interessierte Theatervereine können den Antragsvordruck direkt bei der Kreisverwaltung Montabaur anfordern. (Tel.: 02602/124-514, Frau Kusber).

Die Anträge sind in einfacher Ausfertigung mit dem Kassenbericht für das Jahr 2015 bis spätestens 31. Mai 2016 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur einzureichen. Der Termin für die Antragstellung ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtig werden.

Bürgermeister Peter Klöckner erneut im Amt bestätigt

Peter Klöckner wurde bei der Wahl am 13. März 2016 für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. Bei einer Wahlbeteiligung von 70,89 % stimmten 79,65 % der Wähler für den Amtsinhaber, der damit im September 2016 in seine vierte Amtszeit geht.

Das größte Interesse an der Wahl zeigten – wie schon bei der letzten Wahl des Bürgermeisters in 2008 – die Bürger in Kundert, wo 89,45 % der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Deutlich weniger Wähler machten sich in Höchstenbach auf den Weg ins Wahllokal. „Nur“ 66,02 % der Wahlberechtigten in Höchstenbach gaben ihre Stimme ab.

Prozentual die meisten Ja-Stimmen konnte Peter Klöckner – wie auch schon 2008 –  in Linden verbuchen, wo 90,82 % der Wähler für ihn votierten. Die geringste Zustimmung fand die Kandidatur in Heuzert, wo 63,75 % der Wähler „Ja“ ankreuzten.

Die neue Amtszeit beginnt am 1. September 2016. Die Ernennung wird in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Ende Juni erfolgen.

Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier

Wagen Sie den beruflichen Neustart!

Wagen Sie den beruflichen Neustart!

Liebe Frauen,

Sie möchten in diesem Frühjahr beruflich durchstarten?!

Die Agentur für Arbeit berät Sie am Donnerstag, 07. April 2016, von 8.00 - 13.00 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstraße 11.

Sie waren jahrelang „nur“ Mutter und haben Angst, im Beruf den Anschluss verpasst zu haben? Wagen Sie den beruflichen Neustart! Die Wiedereinstiegsberaterin Frau Sabine Ander möchte Sie ermutigen, den Schritt zurück ins Arbeitsleben zu wagen. Gerne unterstützt die Agentur für Arbeit Sie durch persönliche Beratung, Förderung beruflicher Weiterbildung und Informationen zum Arbeitsmarkt und aktuellen Stellenangeboten. Nutzen Sie an diesem Tag die Chance zur unverbindlichen Beratung!

Vereinbaren Sie einen Termin unter der 02602-123225 oder schicken Sie eine Mail an montabaur.wiedereinstieg@arbeitsagentur.de

Herzlichst

Ihre

Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLink zur Seite der Gleichstellungsbeauftragten

 

Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz und Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Hachenburg am 13. März 2016

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am kommenden Sonntag findet die Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz sowie die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Hachenburg statt.

Die Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Durch den Gang zur Wahlurne und die Abgabe Ihrer Stimmen können Sie am landes- und kommunalpolitischen Leben teilhaben und selbst ein Stück Verantwortung für den zukünftigen Weg unserer Demokratie im Land Rheinland-Pfalz und in der Verbandsgemeinde Hachenburg übernehmen.

Ich darf Sie daher herzlich bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.


Ihre

 

Gabriele Greis
Erste Beigeordnete

Jugendparlament in Hachenburg nimmt Fahrt auf

Jugendparlament in Hachenburg nimmt Fahrt auf

Bereits Mitte Januar trafen sich 18 junge Leute auf Einladung der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, um miteinander über Politik und die Entwicklungen innerhalb der VG zu diskutieren.
Viele Themen hatten die Jugendlichen mitgebracht. So interessierten sie sich für die Jugendarbeit in den Ortsgemeinden genauso, wie für Themen der Schulpolitik und die geplante Renovierung der Rundsporthalle. Auch der inzwischen eingerichtete Greenroom – ein Zelt mit alkoholfreien Alternativangeboten, das zukünftig bei Veranstaltungen ausgeliehen werden kann – stieß auf großes Interesse.
Besonders aufmerksam verfolgten die Jungparlamentarier jedoch die Ausführungen der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, zur Situation der Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten in der Region. Anhand dieses Beispieles wird derzeit augenfällig, wie schnell eine Krise – auch wenn sie nicht unmittelbar vor der Haustür stattfindet – letzten Endes auch in unserem Land ankommt.
Schnell entwickelte die Gruppe den Wunsch, mehr über die Menschen und deren Schicksale zu erfahren, die hinter den Presseberichten über „die Flüchtlinge“ stehen. Aus diesem Grund werden die Jungparlamentarier Anfang April das Erstaufnahmelager in Herschbach besuchen, um sich von der Situation der Menschen ein eigenes Bild zu machen. Darüber hinaus wurden Ideen zu gemeinsamen Veranstaltungen mit den Betroffenen entwickelt, denn – so stellt Tom (16) fest: „Vorurteile kann man nur abbauen, wenn man sich kennenlernt.“
Bedauern herrschte in der Gruppe lediglich darüber, dass man sich „nur“ alle zwei Monate trifft, da es so viele spannende Themen gab und die zwei Stunden der Sitzung schnell verflogen waren.

Frauen in der Verbandsgemeinde Hachenburg überdurchschnittlich kommunal-politisch interessiert

Frauen in der Verbandsgemeinde Hachenburg überdurchschnittlich kommunal-politisch interessiert

Nach einer Pressemitteilung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz liegt der Frauenanteil an den Bürgermeistern in Rheinland-Pfalz gerade einmal bei 8 %. Nicht so in der Verbandsgemeinde Hachenburg!
Sechs der 33 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg haben eine Ortsbürgermeisterin an ihrer Spitze. Das sind immerhin 18 %. Im einzigen Ortsbezirk in der Verbandsgemeinde, im Stadtteil Altstadt von Hachenburg, steht mit Annerose Nink ebenfalls eine Frau als Ortsvorsteherin „ihren Mann“.
Aber auch im Verbandsgemeinderat und seinen Ausschüssen kann sich der Frauenanteil sehen lassen. So lautet bei elf der 36 Ratsmitglieder des Verbandsgemeinderates die korrekte Anrede „Sehr geehrte Frau …“. Ein Anteil von immerhin 30 %. In den Ausschüssen liegt der Anteil bei durchschnittlich 27 %. Spitzenreiter ist hier der Jugend,- Schul-, Sport- und Sozialausschuss mit sechs weiblichen Mitgliedern. Rechnet man die Vorsitzende dieses Ausschusses, die hauptamtliche Beigeordnete Gabriele Greis, noch hinzu, so kommt man auf einen Anteil von stattlichen 58 %.
„Aber es reicht nicht aus, darauf zu warten, dass Frauen Interesse an der Kommunalpolitik zeigen – man muss sich aktiv um sie bemühen!“ weiß Gabriele Greis, die gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde, Silke Hanusch, einen Stammtisch für Kommunalpolitikerinnen ins Leben gerufen hat, der sich in regelmäßigen Abständen trifft. Hier haben die Frauen Gelegenheit, sich auszutauschen. Aber auch diejenigen, die einfach Interesse haben und gerne in das spannende Themenfeld der Kommunalpolitik „hineinschnuppern“ wollen, sind herzlich willkommen.
Das alles ist sicherlich – wie auch im ganzen Land – weiter ausbaufähig. Bis zu den Kommunalwahlen in 2019 ist noch genügend Zeit, dass sich noch mehr interessierte Frauen mit dem Thema Kommunalpolitik beschäftigen, um diese „Männerdomäne“ durch weibliches Engagement zu bereichern.

Die Grundschule am Schloss Hachenburg bekommt eine Mensa im Schulgebäude - eine weitere Verbesserung des Ganztagsangebots wurde damit auf den Weg gebracht.

Die Grundschule am Schloss Hachenburg bekommt eine Mensa im Schulgebäude - eine weitere Verbesserung des Ganztagsangebots wurde damit auf den Weg gebracht.

Mit dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am Dienstag, dem 16. Februar erfolgte der offizielle Startschuss zur Umgestaltung des bisher für Musikunterricht und Schülerbibliothek genutzten Mehrzweckbereichs im Erdgeschoss der Schule in einen Speiseraum mit angeschlossenem Küchen- und Lagerbereich.
Bürgermeister Peter Klöckner, Schulleiterin Kerstin Hekmat-Fard und der beauftragte Planer Christoph Hilpisch freuen sich, dass damit das mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 gestartete Angebot zur Teilnahme an Ganztagsunterricht einen weiteren, wichtigen Entwicklungsschritt erfährt. Bisher wurde das Mittagessen der Schulkinder für zwei aufeinander folgende Gruppen in der Stadthalle zubereitet und eingenommen. Das Prinzip der gemeinsamen Tischgruppen erforderte an den Ganztagsschultagen Montag bis Donnerstag jeweils den Aufbau und Abbau der Essplätze.
Mit der größer gewordenen Akzeptanz der Ganztagsschule bei den Eltern - derzeit besuchen 110 Schulkinder von 251 der Schule den Ganztagsunterricht - war dann dieser ausgelagerte, wichtige Teil der gemeinsam verbrachten Zeit in der Schule immer wieder ein Ansatzpunkt für Überlegungen zur Veränderung. Da allerdings Raumreserven zunächst im Gebäude nicht zur Verfügung standen, wurde vom Schulträger in einer Machbarkeitsstudie ein Umbau in angrenzenden, städtischen Gebäuden untersucht, der sich aber als nicht wirtschaftlich umsetzbar darstellte.
Zu guter Letzt waren es die neuen Vorgaben des präventiven Brandschutzes, die eine Lösung brachten. Nachdem eine Fluchttreppe am Gebäudeäußeren die Räume im Dachgeschoss voll tauglich für Unterrichtszwecke erschloss, konnte die Umplanung gestartet werden. Dabei war es für die Schule wichtig, dass die bisherige Musikerziehung mit der umfassenden Instrumentenausstattung, wieder einen ständig nutzbaren, eigenen Bereich erhält, der nunmehr dort entsteht. Der Lesebereich für die Schülerinnen und Schüler findet ebenfalls einen neuen Platz.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 200.000 € für die geplante Umbaumaßnahme entfällt ein großer Anteil auf diese Arbeiten. Bei der Gestaltung der Mensa werden die Kinder laut Aussage von Frau Hekmat-Fard auf jeden Fall eingebunden, Schließlich erfolgen alle diese Maßnahmen in erster Linie für sie, damit sie gemeinsam Lernen, gemeinsam Essen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Kommunales Investitionsprogramm 3.0 – Rheinland-Pfalz

Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg traf Vorpriorisierung

Der Haupt- und Finanzausschuss beschäftigte sich in der Sitzung am Dienstag, dem 16.02.2016, unter anderem mit dem „Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 – Rheinland-Pfalz (KI 3.0).“ Bei diesem Programm handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz, das finanzschwache Kommunen bei der Realisierung von Infrastrukturinvestitionen unterstützen soll. Im Westerwaldkreis stehen den Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie dem Kreis selbst 5,865 Mio. € für Infrastrukturinvestitionen zur Verfügung, von denen ca. 586.500 € auf die Verbandsgemeinde Hachenburg entfallen. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die energetische Sanierungen zum Inhalt haben.
Der Haupt- und Finanzausschuss traf eine Vorpriorisierung aus den elf eingereichten Vorhaben der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Die endgültige Priorisierung aller eingereichten Maßnahmen im Westerwaldkreis erfolgt durch ein Gremium, bestehend aus dem Landrat, den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden und den Mitgliedern des Kreisausschusses. Die abschließende Entscheidung wird beim Ministerium der Finanzen in Mainz getroffen.
Aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg wurden die Vorhaben zur energetischen Sanierung der Kindergärten der Ortsgemeinde Alpenrod und des Kindergartenzweckverbandes Mörsbach sowie die energetische Sanierung der Turnhalle in Roßbach priorisiert. Weiterhin sollen den Ortsgemeinden Borod für die Sanierung des Gemeindehauses, Giesenhausen für die Sanierung des „Haus Alhäuser“ und Wied für Sanierung des Gemeindehauses Förderungen zu teil werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss weiterhin, eine Zuwendung der rhenag in Höhe von 7.500 € für die Betreuung der Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde Hachenburg anzunehmen.

Bürgermeister Klöckner zeigte sich erfreut über einen Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz für die Jugendtheatertage in Höhe von 3.500 € sowie einer finanziellen Unterstützung der Westerwald Bank zur Förderung des „Festivals der Kulturen“ am 25.08.2016, welches die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Alter Markt“ fortsetzen wird.
Weiterhin gab er bekannt, dass die KEVAG Telekom noch in diesem Jahr den Ausbau des Glasfasernetzes in der Verbandsgemeinde Hachenburg zum Abschluss bringen werde. Somit stehen den Bürgerinnen und Bürgern Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Auftrag zur Lieferung und Montage von Smartboards an die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben. Zudem beschloss das Gremium, den Auftrag für die Planung und Bauleitung der Schaffung einer Mensa in der Grundschule am Schloss Hachenburg an einen ortsansässigen Architekten zu vergeben.

 

Glasfaserausbau kommt noch schneller voran

Glasfaserausbau kommt noch schneller voran

evm-Gruppe erhöht Tempo – Ausbau des Kabel- Glasfasernetzes für die Verbandsgemeinde Hachenburg soll bis 2016 fertig sein – Glasfasernetz verschafft Standortvorteile

Das Internet in der Verbandsgemeinde Hachenburg wird dank neuer Glasfaser schneller. Bereits Ende 2016 werden alle Ortschaften der Verbandsgemeinde Hachenburg an ein leistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen sein mit Bandbreiten von 150 Megabit pro Sekunde und mehr. Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) und ihre Tochtergesellschaften haben bereits im Jahr 2015 mit dem Bau begonnen und werden ab April 2016 alle ihre restlichen Ortsnetze an die Glasfaser anschließen. Insgesamt 25 Millionen Euro investiert die evm gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften – KEVAG Telekom GmbH (KTK) und Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG (enm) – in den Ausbau des Glasfasernetzes im Westerwaldkreis. Ursprünglich sollte das im vergangenen Jahr gestartete Mammutvorhaben in der Verbandsgemeinde Hachenburg erst 2019 fertiggestellt sein; jetzt will die evm-Gruppe bereits bis 2016 über 120 Kommunen des Landkreises komplett angeschlossen haben.
„Ich bin glücklich, dass unserer Bürgerinnen und Bürger jetzt so viel schneller in den Genuss des leistungsfähigen Datennetzes kommen, als ursprünglich geplant“, sagt Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Die frühere Fertigstellung des leistungsfähigen Kabel-Glasfasernetzes ist für die Verbandsgemeinde Hachenburg und ihre Ortsgemeinden von hoher Bedeutung.“

Die evm-Gruppe informierte die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg am 12. Februar 2016 über den genauen Ausbauplan.

Partner der Kommunen
Die evm-Gruppe als hundertprozentig kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen sieht sich mitverantwortlich für die Lebensqualität der Menschen in der Region. Über 35 Ortsnetze in 28 Ortgemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg kommen durch die Ausbau-Offensive in den Genuss des Kabel-Glasfasernetzes. Insgesamt verlegt die evm mit der KTK und der enm über 250 Kilometer Glasfaserleitungen im Westerwaldkreis unter der Erde. Daran schließt sie neben den Ortsnetzen mit ihren privaten, gewerblichen und öffentlichen Nutzern auch Erzeugungs- und Verteilungsanlagen im Stromnetz der enm an. „Die fortschreitende Energiewende mit Zunahme dezentraler Erzeugungsanlagen erfordere eine intelligente Netzsteuerung mit leistungsfähiger Kommunikation von Bedarfs- und Erzeugungsdaten“, erläutert Ulrich Elsenberger, Leiter Fachbereich Kommunale Betreuung bei der evm. „Damit das Stromnetz sicher funktioniert, muss die Strommenge, die eingespeist wird, immer identisch sein mit der Abnahmemenge. Wir müssen also Angebot und Bedarf ausgleichen. Dazu braucht es einen permanenten Datenaustausch“, erklärt Ulrich Elsenberger. „Von daher ist ein leistungsfähiges Datennetz auch ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende“, betont er.

Ausbaufahrplan für die Verbandsgemeinde Hachenburg steht
Der Ausbau erfolgt in mehreren Stufen. Bereits im Jahr 2015 wurden die Ortsnetze in Alpenrod inklusive der Ortsteile Dehlingen und Hirtscheid angeschlossen. Der Anschluss der Ortsnetze Dreifelden, Höchstenbach, Linden, Lochum, Mündersbach, Roßbach, Steinebach an der Wied inklusive der Ortsteile Schmidthahn/Langenbaum, Wahlrod, Welkenbach, Wied und Winkelbach erfolgt bis Ende April 2016. Danach folgt im Juli 2016 Merkelbach. Weiter geht es mit Astert, Atzelgift, Limbach, Müschenbach, Nister und Streithausen mit Fertigstellung bis Ende Dezember 2016. Die Ortsnetze Borod, Giesenhausen, Heimborn, Heuzert, Kroppach, Kundert, Marzhausen, Mörsbach und Stein-Wingert sind bereits jetzt per Glasfaser eines Drittanbieters mit der zentralen Internettechnik verbunden. Dieses Kabel wird im Jahr 2017 durch ein eigenes Glasfaserkabel der KTK ersetzt.

„Weil das neue Kabel-Glasfasernetz der alten Telefonleitung und DSL technisch überlegen ist, werden wir sofort Bandbreiten von 150 Megabit pro Sekunde zu attraktiven Konditionen anbieten“, erläutert Christof Furch, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing der KTK bei der Vorstellung des Zeitplans. „Mit dem neuen Netz können wir auch 300 Megabit pro Sekunde und mehr realisieren.“

Informationsveranstaltung für die Bürger
Weitere Informationen über den Ausbau, Preise und Produkte gibt es auf www.ktk.de oder telefonisch unter 0261 2016-20. Darüber hinaus werden die Bürger bei Veranstaltungen vor Ort in den Gemeinden über den Ausbau informiert. 

Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren auch im Jahr 2016 wieder mehrere Millionen in das Lebensmittel Nr. 1

Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren auch im Jahr 2016 wieder mehrere Millionen in das Lebensmittel Nr. 1
Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren auch im Jahr 2016 wieder mehrere Millionen in das Lebensmittel Nr. 1
Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren auch im Jahr 2016 wieder mehrere Millionen in das Lebensmittel Nr. 1

Die im Dezember 2015 im Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedeten Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke Hachenburg für das Jahr 2016 beschäftigen sich mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers und zur Optimierung der Abwasserbeseitigung.

In die Erfüllung dieser beiden Pflichtaufgaben der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sollen mehr als 6,5 Mio. EUR investiert werden; nahezu 100 Mio. EUR waren es bereits im letzten Vierteljahrhundert.
Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Errichtung eines zusätzlichen Speicherbehälters in Hachenburg ein, der im Bedarfsfalle auch Trinkwasser für mehrere Ortsgemeinden – bis hin nach Atzelgift oder Borod –  bevorratet. Der Werkausschuss hatte sich in seiner letzten Sitzung dafür ausgesprochen, die Ingenieurleistungen für dieses wichtige Projekt zu forcieren und die bauliche Umsetzung in Kürze auszuschreiben.

Auf Einladung von Bürgermeister Peter Klöckner informierten sich Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig, Beigeordnete Gabriele Greis, der Werkleiter Marco Dörner und der stellvertretende technische Werkleiter Rainer Zeiler vor Ort über die im Sommer beginnenden Arbeiten. Frank Meder als verantwortlicher Planer der Firma WITEC GmbH aus Kroppach stellte die Hintergründe und die wesentlichen Kennzahlen des Projektes vor, für das eine Bauzeit von rd. 12 Monaten vorgesehen ist und dessen Realisierung ohne Einschränkung für Wasserversorgung vonstattengehen wird.

Ausgehend von Baukosten von rd. 1.500.000 EUR wurde den Verbandsgemeindewerken Hachenburg eine zinslose Landeszuwendung von rd. 500.000 EUR in Aussicht gestellt. Eine erste Teilrate erhielten die Werke bereits aus der Hand von Umweltministerin Höfken im Sommer letzten Jahres.

Unterhalb des heutigen Hochbehälters, der seit rd. 50 Jahren für die Wasserversorgung verantwortlich ist, wird ein zusätzlicher Behälter in Brillenbauweise mit vorgelagertem Betriebsgebäude errichtet. Hier werden später – neben dem bereits bestehenden Trinkwasservorrat von 1.700 m³ - zusätzliche 1.000 m³ in den beiden gleich großen Rundbecken vorgehalten. Die Erneuerung der veralteten  Trinkwasseraufbereitung, die sowohl unter ökologischen als auch unter energetischen Gesichtspunkten erfolgen wird, rundet das Vorhaben ab.

Anstelle der hier gebotenen Entsäuerung mittels eines chemischen Verfahrens unter Einsatz von dolomitischem Filtermaterial erfolgt zukünftig eine rein physikalische Anhebung des pH-Wertes durch einen gezielten Lufteintrag und gänzlich ohne chemische Zusätze. Auch das bei der chemischen Aufbereitung mittels Filtertechnik in regelmäßigen Abständen erforderliche Ausspülen der Fremdstoffe mit Trinkwasser gehört zukünftig der Vergangenheit an. Daneben wird es nach der Verfahrensoptimierung möglich sein, die Zuflüsse des Rohwassers und die Trinkwasserabflüsse zu vereinheitlichen, um auf diese Weise das Quellwasservorkommen von durchschnittlich rd. 1.600 m³ täglich optimal zu nutzen und energieintensives Rohwasser aus den Tiefbrunnen nur zur Abdeckung etwaiger Verbrauchsspitzen heranzuziehen.

Im Versorgungsbereich Hachenburg – einschließlich einiger Ortsgemeinden - besteht die Notwendigkeit, bis zu 11.000 Einwohner jederzeit mit Trinkwasser zu versorgen. Der damit einhergehende durchschnittliche tägliche Trinkwasserbedarf beträgt rd. 1.500 m³. An heißen Sommertagen kann dieser Bedarf auf bis zu 2.100 m³ ansteigen.

Vom neuen Speicherbehälter wird später nur das kleine Betriebsgebäude sichtbar bleiben. Die beiden Trinkwasserspeicher werden vom Erdreich verdeckt. Obendrein wird selbstverständlich eine standortgerechte Eingrünung und auch Einzäunung der Bauwerke erfolgen.

Der aus dem Jahr 1902 stammende Hochbehälter auf der anderen Straßenseite wird nach Abschluss der Maßnahme nicht länger für die Wasserversorgung benötigt. Hier würde es sich anbieten, diesen als Anschauungsobjekt in den dort verlaufenden Wassererlebnispfad zu integrieren. Insoweit werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg  in Zusammenarbeit mit der Stadt Hachenburg zu gegebener Zeit Vorschläge erarbeiten.

VGW Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk
Marco Dörner
Werkleiter

Steigende Einwohnerzahlen im Hachenburger Westerwald

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 31.12.2015)

Am 31.12.2015 waren im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg 23.997 Menschen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 244 Bürger mehr (1,03%) als am 31.12.2014.

Im Vergleich dazu sind die Einwohnerzahlen im Westerwaldkreis mit 1.351 Personen von 200.357 am 31.12.2014 um 0,67% auf insgesamt 201.708 Menschen angestiegen. Allein in der Stadt Hachenburg lebten am Stichtag 31.12.2015 5.886 Mitbürger und Mitbürgerinnen. Hier ist ein Anstieg um 52 Personen (0,89%) zu verzeichnen.
Die Gemeinden Stein-Wingert (6,48%), Kroppach (6,06%), Merkelbach (5,63%), Winkelbach (5,31%) und Marzhausen (5,16%) konnten prozentual einen ordentlichen Zuwachs in den Einwohnerzahlen verzeichnen.
Im Gegensatz dazu mussten die Gemeinden Kundert (-4,265), Astert (-3,93%) und Limbach (-3,41%) Einbußen verkraften.

In den nächsten sechs Jahren werden erfreulicherweise 1.236 Kinder eingeschult. Die Zahlen setzen sich wie folgt zusammen: dieses Jahr 226 Kinder,  2017: 196 Kinder, 2018: 213 Kinder, 2019: 201 Kinder, 2020: 188 Kinder und im Jahr 2021: 227 Kinder.

Die stärkste Bevölkerungsgruppe innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg stellen mit 16,95 % die 50-59-jährigen Bürgerinnen und Bürger dar. Einwohner der Altersgruppe 40-49 Jahre beanspruchen 14,15% der Gesamtzahl. 3 Frauen und 1 Mann können schon auf ein Jahrhundert zurückblicken.

Im Hachenburger Westerwald leben 12.057 Frauen und 11.940 Männer.

10.536 Einwohnerinnen und Einwohner sind evangelisch, die römisch-katholische Kirche zählt 7.783 Mitglieder. 5.678 Personen gehören keiner Kirche an oder sind Mitglieder in sonstigen Religionsgemeinschaften.

Die Zahl der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger hat sich von 1.025 am 31.12.2014 auf 1.236 am 31.12.2015 um 211 Personen (20,59%) erhöht. Dies entspricht einem Einwohneranteil von 5,15% an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

48,17 % aller Mitbürgerinnen und Mitbürger der Region sind verheiratet (11.560 Personen), 8.633 Menschen sind ledig (35,98%), 1818 Personen sind verwitwet (7,58 %), und 7,28 % der Einwohner sind geschieden (1749). 29 Mitmenschen leben in eingetragener Lebenspartnerschaft und bei 207 Personen ist der Familienstand urkundlich nicht nachgewiesen bzw. nicht bekannt.

Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnsitz.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload der Einwohnerstatistik zum 31.12.2015

Ihre Chance: Ein heißer ‚TIPP‘ für Berufsrückkehrerinnen!

Ihre Chance: Ein heißer ‚TIPP‘ für Berufsrückkehrerinnen!

Endlich wieder berufstätig mit eigenem Einkommen

Fassen Sie die Gelegenheit beim Schopf! Das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen hat die Förderung des erfolgreichen Teilzeit-Projektes ‚TIPP‘ für Familienfrauen bewilligt!

TIPP‘ steht für ‚Training-Infos-PraxisPlanung‘ und bietet Müttern in Kooperation mit dem Beratungsbüro Neue Kompetenz – Netzwerk Beruf ein ideales Sprungbrett in den Job.

„Das Projekt verstehen wir als besondere Anerkennung der geleisteten Familienarbeit. Beim erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf ist professionelle und wirkungsvolle Unterstützung unerlässlich!“ betont Frauenministerin Irene Alt.

Nach Jahren des ‚Familienmanagements‘ gilt es jetzt, sich optimal auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Eine längere Abwesenheit aus dem Berufsleben hinterlässt fachliche Lücken und nagt am Selbstwertgefühl. Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, ist eine echte Herausforderung.

„Wir kennen die Fragen und Probleme von Müttern vor dem Wiedereinstieg sehr genau“, berichtet Anke Hollatz M. A., Familie & Beruf e.V., Altenkirchen „und haben dafür ein passgenaues Seminarprogramm entwickelt.“ Seit 17 Jahren berät die Expertin im Auftrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz Frauen in beruflichen Umbruchsituationen und weiß, welche konkreten Schritte zum Erfolg führen.

Potenzialanalyse, aktuelle Bewerbungsmethoden, Kommunikations- und Zeitmanagement sind u. a. wichtige Module. Die Teilnehmerinnen können sich auf die Externenprüfung zum Europäischen Computer Pass vorbereiten und haben Gelegenheit, Arbeitsabläufe in regionalen Unternehmen live zu erleben.

Lernen Sie in einer kleinen Seminargruppe ganz unterschiedliche Formen der Berufstätigkeit kennen - vom Minijob bis zur Existenzgründung - und erkunden Sie Ihr individuelles Arbeitszeitmodell.
Klären Sie die Fragen: Was will ich? Was kann ich? – Gestalten Sie Ihre Zukunftsvision!

TIPP‘ – die Zielgerade in den Arbeitsmarkt! Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 12 begrenzt. Das Anmeldeverfahren läuft bereits – sichern Sie sich Ihren Platz!

Voraussetzungen sind die Freude an Veränderungen und der Mut, neue Schritte zu wagen!

 

Zeiten:  maximaler Zeitraum 11.04. – 29.06.2015, 
Mo – Fr / 8.30 - 12.30 Uhr
Ort: 
57520 Friedewald 
(es können Fahrgemeinschaften vermittelt werden)
Träger:  Familie & Beruf e. V., Altenkirchen
in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Altenkirchen
Teilnahmegebühr:184,00 € inklusive aller Materialien 
und zusätzlichem Einzelcoaching
Infoveranstaltung:16.03. und 06.04.2016 um 10 Uhr,
Ev. Sozialakademie Schloss Friedewald,
Schlossstr. 2, 57520 Friedewald

                         

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung zur Infoveranstaltung:

Neue Kompetenz - Netzwerk Beruf, Tel.:  0 26 81/98 61 29, buero@neuekompetenz.de


Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Workshops zu kommunalen Themen

Workshops zu kommunalen Themen

Zum Workshop „Gemeindliche Bauvorhaben“, der von der Verbandsgemeindeverwaltung am 20.01.2016 veranstaltet wurde, trafen sich 21 Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sowie Gemeinderäte im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung. Rainer Zeiler, als stellvertretender technischer Werkleiter der Verbandsgemeindewerke, erläuterte dabei zunächst, wie anhand von Kamerauntersuchungen der Zustand der Kanalleitungen begutachtet wird, um auf dieser Grundlage dann für jede Ortsgemeinde einen entsprechenden Sanierungsplan erarbeiten zu können. Da bei solchen Kanalsanierungen nicht selten ein Straßenaufbruch erforderlich ist, stellt sich für die Ortsgemeinden die Frage, ob im Zuge solcher Kanalbaumaßnahmen ein Ausbau von ohnehin erneuerungsbedürftigen Straßen sinnvoll ist.
Michael Ebener vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung machte deutlich, dass mit der gemeinsamen Durchführung von Kanal- und Straßenbaumaßnahmen deutliche Kosteneinsparungen möglich sind, die insbesondere den Ortsgemeinden und nicht zuletzt auch den betroffenen Anliegern zu Gute kommen. Darüber hinaus gab er Einblicke in die bei Straßenbaumaßnahmen gesetzlich vorgeschriebene Erhebung von Anliegerbeiträgen.

Der Workshop ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die die Verbandsgemeinde Hachenburg für die Ortsgemeinden anbietet. Bisher haben bereits Workshops zu den Themen „Vor- und Nachbereitung von Sitzungen des Gemeinderates“ und „Haushaltsüberwachung“ stattgefunden.
In diesen Workshops soll Hintergrundwissen vermittelt werden, das für die tägliche politische Arbeit in den Ortsgemeinden wichtig ist. Das rege Interesse an den bisherigen Veranstaltungen und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass in den Ortsgemeinden ein entsprechendes Informationsbedürfnis besteht. Von daher ist vorgesehen, künftig noch weitere Workshops zu verschiedenen weiteren Themen anzubieten.

Die Coaching-Reihe für SIE …

Die Coaching-Reihe für SIE …

Liebe Frauen,

planen Sie, ein Unternehmen zu gründen?
Dann starten Sie gleich zu Beginn des neuen Jahres mit Ihren Vorbereitungen!
…. und lesen dieses interessante Angebot der „Business-Werkstatt“!:

Unternehmerisch denken und handeln! Die Coaching-Reihe für SIE …

Frauen gründen anders … mit Enthusiasmus, Fantasie und Engagement - und oftmals in ungewöhnlichen Bereichen. Frauen führen anders … mit Empathie, Teamgeist und Knowhow. Maßgeschneidert und individuell wie Sie ist unsere Workshop-Reihe.
Starten Sie „Ihre Business-Werkstatt“ ab Februar 2016!

Als Gründerin erhalten Sie eine individuelle und umfassende Vorbereitung für Ihre Unternehmensgründung - inkl. Businessplan. Als Fachfrau mit Karrierewünschen gewinnen Sie Einblick in die Denk- und Handlungsweise von Unternehmensleitung und Geschäftsführung.
Berufsrückkehrerinnen sind herzlich willkommen!

Von Ihrer Idee bis zur Umsetzung - bei uns sind Sie in den besten Händen! Seit 17 Jahren begleiten wir Business-Frauen zum Erfolg.

Methoden und Techniken zur Steuerung und Optimierung von Unternehmensprozessen erwarten Sie ebenso wie ein praxisnaher Einblick - von der Unternehmensvision über die strategische Ausrichtung bis zur konkreten Umsetzung Ihrer Projekte. Grundlegendes betriebswirtschaftliches Know-how und die strategische Unternehmensplanung bieten Impulse für Gründerinnen und Fachfrauen aller Branchen.

Während acht Wochenend-Seminaren werden fachübergreifende unternehmerische Handlungskompetenzen geschult und grundlegende betriebswirtschaftliche Fachkompetenzen vermittelt. Ergänzend zu den fachlichen Grundlagen können Sie sich auf Module zu Zeit- und Selbstmanagement, Rhetorik und Kommunikation sowie Konfliktmanagement freuen.
Darüber hinaus unterstützen wir Sie in acht Einzel-Coachingstunden ganz individuell und persönlich. Unsere Workshop-Reihe spricht übrigens auch bereits praktizierende Unternehmerinnen an, die sich fachlich weiter qualifizieren wollen.

Erfahrene Fachreferentinnen unterstützen Sie, Ihr unternehmerisches Denken und Handeln zu aktivieren. Alle aufeinander abgestimmten Workshops in Kleingruppen können einzeln oder als Gesamtpaket gebucht werden. Ermöglicht wird das in dieser Form einmalige Angebot durch die hohe Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung in Rheinland-Pfalz.

Zeiten: Februar – Oktober 2016 / 8 Workshops - 18 Seminartage gesamt / Start: 18.02.2016  
Kosten: Einzelworkshop: 60,-€/Tag – Gesamte Workshop-Reihe: 27,25 € /Tag
Gerne können Sie das erste Modul auch zum ‚Schnuppern‘ buchen (spätere Anrechnung der Kosten ist möglich).  

Veranstalter der Seminarreihe ist Familie & Beruf e. V. in Kooperation mit dem Beratungsbüro „Neue Kompetenz“ in Altenkirchen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon: 02681 986129, Beratungsbüro Neue Kompetenz oder buero@neuekompetenz.de.

Eine kostenlose Informationsveranstaltung findet statt am
Mittwoch, 27.01.2016 um 16 Uhr in Friedewald, c/o Ev. Sozialakademie, Schlossstr. 2.

Lassen Sie sich inspirieren!

Ihre

Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte

Informationsveranstaltung der Deutschen Telekom zum Highspeed-Internet in Hachenburg am 19. Januar 2016

•    Über 2.000 Haushalte können ab Januar 2016 schnelles Internet nutzen
•    Vectoring: Mit bis zu 100 MBit/s surfen
•    Jetzt mehr Geschwindigkeit bei der Telekom buchen


Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab Anfang Januar kann in der Stadt Hachenburg mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet gesurft werden. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Davon profitieren über 2.000 Haushalte in Hachenburg.

Bürgermeister Peter Klöckner freute sich besonders über die gute Nachricht, da man somit dem Ziel eines flächendeckenden Highspeed-Internets in der Verbandsgemeinde einen weiteren Schritt näher gekommen ist.

Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig kommentierte: „Schnelle Internetleitungen sind heute für alle Bürger ungemein wichtig. Unsere Stadt Hachenburg wird für die Privathaushalte, aber auch für die Gewerbetreibenden attraktiver.“

Winfried Moser, Regional Manager der Deutschen Telekom, bestätigte die Inbetriebnahme: „Ab sofort können bereits neue Verträge mit der Deutschen Telekom abgeschlossen werden. Hierzu bieten wir eine gesonderte Informationsveranstaltung in Hachenburg an. Wir informieren zum Breitbandausbau und den Möglichkeiten, wie man zum schnellen Internet kommt.“

Informationsveranstaltung
Dienstag, 19. Januar 2016, um 19:00 Uhr
Stadthalle Hachenburg
Leipziger Straße 8A
57627 Hachenburg


Für Hachenburg stehen dann VDSL-Anschlüsse (Very High Speed Digital Subscriber Line), was auf deutsch soviel bedeutet wie „sehr schneller digitaler Anschluss“, bereit. Damit können Übertragungsraten bis zu 100 MBit/s erreicht werden.

Was für Kunden wichtig ist 
Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden. Die Telekom bietet interessierten Bürgern eine Informationsveranstaltung an. Dort steht das Team der Telekom allen Kunden zur Verfügung, um das schnelle Internet direkt zu beauftragen.

Wichtig: Für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Jeder der die schnellen Bandbreiten nutzen möchte, muss aktiv einen Auftrag zur Aufschaltung auf das neue schnelle Netz erteilen. Auch diesen Kunden steht das Vertriebsteam mit Rat und Tat beiseite.

Vom Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

Deutsche Telekom AG

Förderung der Sportvereine, Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2016

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2016

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2016 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können. Leitet Herunterladen der Datei einDownload des gesamten Textes

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr