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Pressearchiv 2018

Verbandsgemeinderat Hachenburg verabschiedet Haushalt für 2019

Weiterer Schuldenabbau und Entlastung der Ortsgemeinden 

Der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2019 wurde in der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 11.12.2018 verabschiedet. In seiner Haushaltsrede unterstrich Bürgermeister Klöckner, dass die Jahre 2018 und 2019 geprägt sind von hohen Steuereinnahmen sowie einem weiteren Schuldenabbau. Von der sehr guten konjunkturellen Situation profitiere auch die Verbandsgemeinde Hachenburg. Schulden würden weiter abgebaut und Investitionen in Höhe von nahezu 3 Mio. Euro getätigt. Der Schuldenstand liege Ende 2019 mit weniger als 60 Euro pro Kopf weit unter dem Landesdurchschnitt von 288 Euro. Auch die Ortsgemeinden werden durch eine Senkung der Verbandgemeindeumlage um einen Prozentpunkt weiter entlastet und erhalten so einen größeren finanziellen Spielraum, so Klöckner.

Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Hachenburg 
Einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leistet die Verbandsgemeinde Hachenburg durch den Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier, der bereits seit April 2018 unter anderem mit der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes betraut ist. Ebenfalls wird das bestehende Klima-Partnerschaftsprogramm mit der Region Gisagara in Ruanda im Jahr 2019 weiter fortgeführt.
Neu auf der Agenda sind im kommenden Jahr der notwendige Austausch der Fenster sowie eine Sanierung der Flachdächer des Verwaltungsgebäudes, wodurch weitere CO2-Einsparungen erzielt werden können. Auch die Mobilitätsinitiative, die unter anderem E-Bike-Ladestationen beinhaltet und der mit 5.000 € veranschlagte Altbausanierungspreis sollen den Klimaschutz auch für Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen.

Förderung des Ehrenamtes in der Verbandsgemeinde
Durch den Etat des kommenden Jahres können sich die mehr als 580 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer auf das neue Jahr freuen. Die Verbandsgemeinde investiere mit mehr als 1,1 Mio. Euro kräftig in den Bereich des Brandschutzes, so der Vorsitzende. Unter anderem werden mehrere neue Fahrzeuge für verschiedene Löschgruppen sowie der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Steinebach-Schmidthahn berücksichtigt. Die neue Drehleiter der Stützpunktfeuerwehr werde voraussichtlich noch im Jahr 2018 geliefert. Die offizielle Übergabe erfolgt am 18.01.2019 um 19.00 Uhr am Feuerwehrhaus Hachenburg.

Investitionen im Haushaltsjahr 2019
Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen im kommenden Jahr liegt auch im Bereich der Schulen. Alle Grundschulen seien in den letzten Jahren bereits stetig mit Smartboards und Laptops ausgestattet worden. Im kommenden Jahr sind unter anderem Kosten für die Erweiterung der Grundschule Roßbach zur dritten Ganztagsgrundschule in der Verbandsgemeinde Hachenburg veranschlagt, sofern die erforderliche Anmeldezahl hierfür vorliegt. Auch für die Grundschule Borod sind für die Errichtung eines neuen Spielgeländes im Außenbereich 60.000 Euro im Etat eingeplant.

Standort Verbandsgemeinde Hachenburg
Bürgermeister Klöckner ging in seiner Etatrede auch darauf ein, den Standort Verbandsgemeinde Hachenburg weiter zu attraktivieren. Die Breitbandversorgung in der Verbandsgemeinde Hachenburg sei bereits vorbildlich, zudem werde der Westerwaldkreis das Thema ebenfalls aufgreifen, um den Ausbau weiter zu fördern und sogenannte „weiße Flecken“ zu erschließen. In einem Image-Film soll im kommenden Jahr der Standort Verbandsgemeinde Hachenburg beworben werden.

Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen lobten schließlich das vorgelegte Zahlenwerk für das kommende Jahr. Durch einen einstimmigen Beschluss bei einer Enthaltung wurde die Haushaltssatzung mit allen Bestandteilen und Anlagen verabschiedet.

Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke verabschiedet
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis zeigte bei den Wirtschaftsplänen aller vier Betriebszweige für das Jahr 2019 auf, dass insbesondere in den Betriebszweigen Wasserwerk und Abwasserwerk hohe Investitionen in den Neubau und die Erneuerung von Anlagen erforderlich sind. In allen vier Betriebszweigen belaufe sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rd. 9 Mio. Euro. Die Gelder fließen in nahezu allen Ortsgemeinden in die dörflichen Infrastrukturmaßnahmen der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung. Der Löwenanteil bei den Investitionen entfällt auf den Betriebszweig Abwasserwerk mit nahezu 5 Mio. Euro. Auch beim Wasserwerk werde mit rund 3,6 Mio. Euro kräftig investiert, z.B. in den Neubau des Hochbehälters in Luckenbach.
In ihren Ausführungen ging Gabriele Greis auch auf das Löwenbad ein. So halte die Verbandsgemeinde Hachenburg entgegen dem vorherrschenden Trend ein modernes, kommunales Schwimmbad vor, das insbesondere für den Schwimmunterricht der Schulen von hohem Interesse sei.
Die Wirtschaftspläne spiegeln eine solide und verantwortungsbewusste Planung wider, so die Erste Beigeordnete. Das Gremium stimmte den vier Wirtschaftsplänen einstimmig zu.
Einstimmig wurden vom Verbandsgemeinderat die Bilanzen der Verbandsgemeindewerke des Jahres 2017 festgestellt.

Weitere Themen der Sitzung 
Bereits zu Beginn der Sitzung stellte sich Frau Lisa Effert als neue Leiterin der Touristinformation Hachenburger Westerwald dem Gremium vor und gab einen Überblick über ihre Tätigkeiten. Für den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde wurde durch die Mandatsniederlegung von Gesine Weber eine Ergänzungswahl notwendig. Der Rat wählte als deren Nachfolger Egon Müller sowie Beate Salzer als dessen Vertreterin in den Ausschuss.
Durch ein einstimmiges Votum des Rats beteiligt sich die Verbandsgemeinde Hachenburg an der kommunalen Holzvermarktungsgesellschaft „Westerwald-Rhein-Taunus“, die ab dem Jahr 2019 die Vermarktung des Rundholzes mit Ausnahme des Brennholzes an private Endkunden übernimmt, das in den Forstbetrieben aller Ortsgemeinden anfällt.
Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurden drei Personalangelegenheiten behandelt. 

Einladung zum Bündnistreffen Ferienbetreuung 2019

Das Jugendzentrum Hachenburg lädt zu einem Treffen mit Anbietern für Ferienbetreuungsaktionen im Jahr 2019 ein.

Am Mittwoch, den 23.01.2019 um 16:00 Uhr treffen wir uns im Jugendzentrum in der Lohmühle 2 in Hachenburg.

Der Aufruf richtet sich an alle Einrichtungen, Vereine und Akteure die Betreuungsaktionen oder Ähnliches in den Sommerferien anbieten möchten. Nach erfolgreicher Umsetzung in 2018 ist für 2019 die erneute Erstellung und Veröffentlichung eines Ferienkalenders, in dem alle entsprechenden Angebote zusammengestellt sind, geplant. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldungen oder Rückfragen unter 02662-2488.

Unternehmer aufgepasst!

Einführung der elektronischen Vergabe in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg wird ab Januar 2019 als öffentlicher Auftraggeber für die Verbandsgemeinde, die Ortsgemeinden, die Zweckverbände und die Verbandsgemeindewerke das elektronische Vergabeverfahren einführen.
Wir werden uns dabei der Software „ELVIS“ von Subreport bedienen.
Gerne möchten wir auch in Zukunft mit den Bietern konstruktiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Aus diesem Grund informieren wir umfangreich über das neue Verfahren und laden zu einer entsprechenden Bieterschulung bei uns im Hause ein.
Ein Mitarbeiter der Firma Subreport wird die Software aus der Sicht des Bieters erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.
Diese Schulung findet am 15. Januar 2019 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg statt.
Alle interessierten Betriebe können sich bis spätestens 09. Januar 2019 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Frau Burbach, Tel. 02662/801 231 oder k.burbach@hachenburg-vg.de anmelden.

Kulturprogramm 2019 vorgestellt

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 27.11.2018

Beate Macht, Kulturreferentin der Hachenburger KulturZeit, stellte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg das Kulturprogramm für das Jahr 2019 vor. Ein besonderes Highlight im kommenden Jahr ist das vom Bund geförderte Programm „Kultur macht stark“ sowie der im Anschluss an die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Alter Markt“ stattfindende „Treffpunkt der Kulturen“. Viele weitere Veranstaltungen stehen auf dem Programm oder werden von der KulturZeit unterstützt.
Der Ausschuss nahm das Kulturprogramm zustimmend zur Kenntnis. Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.

Zuschüsse für Vereine

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 2.600 Euro zukommen zu lassen. Vier Vereine erhalten die Gelder für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Instrumenten oder Noten.

Auch im Sportbereich wurden wieder Zuwendungen gewährt. Diesmal wurden rund 9.500 Euro für insgesamt mehr als 1.900 jugendliche Mitglieder in Sportvereinen gezahlt. Ebenfalls erhält der TUS Hachenburg Zuschüsse in Höhe von rund 1.500 Euro für die Generalsanierung von zwei Tennisplätzen sowie für die Anschaffung eines Laserentfernungsmessgerätes für die Leichtathletik-Abteilung. Für die Anschaffung von Jugendfußballtoren und Minitoren erhält der FC 1923 Alpenrod/Lochum e. V. finanzielle Mittel in Höhe von rund 350 Euro.

Haushalt 2019

Schwerpunkt der Beratungen im öffentlichen Teil der Sitzung war der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2019. Das Zahlenwerk wurde im Ausschuss vorberaten und sodann einstimmig dem Verbandsgemeinderat zur abschließenden Beschlussfassung am 11.12.2018 empfohlen.

Weitere Themen der Sitzung

Der Ausschuss beschloss einstimmig, der Ortsgemeinde Giesenhausen für die Sanierung des „Haus Alhäuser“ einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 1.000 Euro aus dem Zuschussprogramm „Wir bewegen was“ zu gewähren.

Weiterhin konnte der Ausschuss einstimmige Beschlussempfehlungen an den Verbandsgemeinderat aussprechen: Zum einen erging die Empfehlung, für diverse Sanierungsarbeiten am Verwaltungsgebäude einen Antrag aus Mitteln des Investitionsstocks des Landes Rheinland-Pfalz für das Programmjahr 2019 zu stellen. Ebenfalls sollen für die besonders CO2-sparenden Arbeiten am Gebäude im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB)“ aus dem Programm „Ausgewählte Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements“ Fördermittel beantragt werden. Zum anderen empfahl der Ausschuss dem Rat die Beteiligung an der kommunalen Holzvermarktungsgesellschaft „Westerwald-Rhein-Taunus“, die ab dem Jahr 2019 die Vermarktung des Rundholzes mit Ausnahme des Brennholzes an private Endkunden übernimmt, das in den Forstbetrieben aller Ortsgemeinden anfällt.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Stellenplan, der Bestandteil des Haushaltsplanes ist, vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. In diesem Zusammenhang wurden noch zwei Personalangelegenheiten vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen.
Weiterhin wurde der Auftrag zur Lieferung von Schulmobiliar an den Grundschulen Atzelgift, Am Schloss Hachenburg und Kroppach an den Mindestbietenden vergeben. Mit ebenfalls einstimmigem Votum wurde der Auftrag zur Vorbereitung eines Sportstättenentwicklungskonzepts für die Verbandsgemeinde an ein Fachinstitut vergeben.

Jetzt fließt es richtig am Hochbehälter Hachenburg

Jetzt fließt es richtig am Hochbehälter Hachenburg

– und das schon seit dem 18.10., denn dort wird nun neben der Trinkwasserbereitstellung auch Strom erzeugt. Dafür wurden auf den Dächern der beiden Gebäude Solaranlagen installiert.
Die Anlage ist an diesem Standort besonders effizient, da der Stromverbrauch vorrangig tagsüber anfällt und so ein hoher Eigenstromanteil erzeugt wird. Smart und digital geht es auch bei der neuen Solaranlage zu, denn die aktuelle Stromerzeugung wird vor Ort erfasst und kann jederzeit über ein Portal im Internet abgerufen werden.
Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Produktion ähnlich verhält wie die des Solarparks am Gewerbegebiet „B413“, denn aktuell liegt man mit 15% deutlich über der prognostizierten Jahresproduktion. Die angenommenen knapp 8.000.000 kWh Jahresproduktion wurden bereits im Laufe des Septembers erreicht. Mit dieser Strommenge können etwa 2.000 Haushalte mit Strom versorgt und 4.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Klimaschutz PUR also.

Sachbeschädigung am Hochbehälter Atzelgift

Sachbeschädigung am Hochbehälter Atzelgift

Unbekannte Täter haben in der Zeit vom 09.11.2018 bis 14.11.2018 die Fassade des Hochbehälters Atzelgift mit Graffiti beschädigt. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg haben aufgrund dieser Sachbeschädigung Strafanzeige erstattet. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wird eine Belohnung in Höhe von 250,00 € ausgesetzt. Wir bitten um Hinweise an die Polizeiinspektion Hachenburg.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Tourist-Information Hachenburger Westerwald startet mit neuer Leiterin durch!

Tourist-Information Hachenburger Westerwald startet mit neuer Leiterin durch!

Lisa Effert folgt auf Bärbel Abresch

Die Leiterin der Tourist-Information Hachenburg, Bärbel Abresch, wird nach mehr als 13 erfolgreichen Jahren als Leiterin der Tourist-Info in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Der Abschied fällt der leidenschaftlichen Touristikerin zwar schwer, wird aber dadurch etwas leichter, weil sie die Verantwortung für die Tourist-Information in guten Händen weiß.
Ihre Nachfolgerin wird die 25-jährige Lisa Effert, die sich im Tourismus in der Region bereits bestens auskennt. 2013 schloss sie ihre Ausbildung als Kauffrau für Freizeit und Tourismus bei der Regionalagentur Westerwald Touristik Service ab. Während ihrer Tätigkeit als Sachbearbeiterin bildete sie sich zur Betriebsfachwirtin für Tourismus weiter. Die gebürtige Westerwälderin war in ihrem Berufsleben aber nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Tourismus tätig. Bei einem Auslandsjahr hat sie unter anderem in Australien, Neuseeland und Südostasien Erfahrungen mit Land und Leuten sammeln können. Zuletzt war sie Reiseleiterin bei einem großen deutschen Reiseveranstalter auf Mallorca. „Nun heißt es: Zurück zu den Wurzeln und Gästen aus nah und fern den wunderschönen Hachenburger Westerwald näherbringen!“, freut sich Lisa Effert, die vom touristischen Potential der Verbandsgemeinde Hachenburg überzeugt ist.
Die Urlaubsregion Hachenburger Westerwald ist bekannt für ihre vielfältige Natur und die großartigen Veranstaltungen. Neben naturbelassenen Wanderwegen wie dem Premienwanderweg WesterwaldSteig und abwechslungsreichen Radwegen hat der Hachenburger Westerwald viel zu bieten.
Das Thema Genuss spielt ebenfalls eine große Rolle. Traditionelle Westerwälder Gerichte werden bei der einzigartigen Schlemmerstadtführung verköstigt. Egal ob große Märkte, traditionelle Feste oder namhafte Künstler: Auch die Hachenburger KulturZeit lockt mit ihren Veranstaltungen Jahr für Jahr mehrere tausend Besucher in die Stadt.
Um die Vermarktung voranzubringen setzt „die Neue“ auf die neuen Medien. Gestärkt werden sollen die Themen Online- und Innenmarketing sowie die Zusammenarbeit mit der Gastronomie und den Unterkünften, um gemeinsam die starke Marke Hachenburger Westerwald noch weiter zu verbessern.
         

Infoabend mit dem Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg

Infoabend mit dem Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg

Der Sonne entgegen

Dienstag, 27.11.2018, 19.30 Uhr,
im Dorfgemeinschaftshaus Merkelbach.

Solarpotentialkataster, sagt Ihnen das etwas? Kennen Sie sich mit PV-Kollektoren und entsprechenden Batteriespeichern aus? Sind das bei Ihrem Dach überhaupt Themen für Sie und wer weiß etwas über die Kosten?

Henrik Lütkemeier hat Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Sonnenenergie. Nutzen Sie den Abend um ein wenig (Sonnen-)Licht ins Dunkel zu bringen!

Veranstalter: Verbandsgemeinde Hachenburg
Ansprechpartner: Henrik Lütkemeier, Klimaschutzmanager
h.luetkemeier@vgw-hachenburg.info 
Tel. 02662/801-169

 

Neuer Radlader des Bauhofes der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits im Einsatz

Neuer Radlader des Bauhofes der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits im Einsatz
Neuer Radlader des Bauhofes der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits im Einsatz

Für den Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde ein neuer Radlader von der Firma JCB Vertrieb & Service GmbH aus Frechen angeschafft. Dieser soll für die Instandsetzung und -haltung des Rad- und Wanderwegnetzes sowie für die Gewässerfreihaltung dienen. Des Weiteren wird der Radlader für die Verladung und den Transport von Stück- und Schüttgütern sowie für den Einsatz im Winterdienst benötigt.

Feuerwehren der VG Hachenburg trainierten Atemschutzeinsatz auf dem Siegerland-Flughafen

Feuerwehren der VG Hachenburg trainierten Atemschutzeinsatz auf dem Siegerland-Flughafen
Feuerwehren der VG Hachenburg trainierten Atemschutzeinsatz auf dem Siegerland-Flughafen
Feuerwehren der VG Hachenburg trainierten Atemschutzeinsatz auf dem Siegerland-Flughafen

Am Samstag, dem 13.10.2018, wurde von einigen Atemschutzgeräteträgerinnen und –trägern aus der VG Hachenburg das zweite Heißtraining auf der gasbefeuerten Trainingsanlage auf dem Siegerlandflughafen absolviert. Bereits am 07.04.2018 waren die ersten Kameraden dort, um den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr zu trainieren, vermisste Personen in verrauchten Räumen zu suchen und einen Löschangriff in einem geschlossenen Raum bei ca. 150°C durchzuführen. Es wurde hier immer truppweise, das heißt mit zwei Personen vorgegangen. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die beiden Kameraden miteinander kommunizieren und sich während des Einsatzes absprechen, damit der gewünschte Lösch- oder Rettungserfolg auch realisiert werden kann und beide Kameraden unverletzt aus dem Einsatz zurückkommen.

Eine große Erfahrung für die Kameraden war die hohe Temperatur, unter der der Löscheinsatz trainiert wurde. Hier kamen alle Teilnehmer an ihre Grenzen und bekamen somit ein Gefühl für den Ernstfall.
Insgesamt nahmen an den beiden Terminen 25 Kameraden aus 9 Löschgruppen der Verbandsgemeinde teil. Das Training wurde von Kameraden der Löschgruppe Wahlrod organisiert, welche noch von Kameraden aus Hattert unterstützt wurden. Der Leiter der Flughafenfeuerwehr des Siegerland-Flughafens, Jens Wildfeuer, hat das Training geleitet und durchgeführt. Bemerkenswert war, wieviel Zeit sich für jeden Teilnehmer genommen wurde.
Zum Abschluss des Trainings wurden noch die Feuerwehrfahrzeuge des Flughafens besichtigt und in einigen Gesprächen die Erfahrungen des Tages besprochen. Alle Teilnehmer waren begeistert von den beiden Tagen und sind sich einig, dass ein solches Training eine wichtige Erfahrung für die Atemschutzgeräteträgerinnen und –träger ist, denn nur regelmäßiges Üben und Trainieren gibt den Kameraden auch in realen Einsätzen Sicherheit und Routine und ist somit die beste Lebensversicherung.

Katharinenmarkt in Hachenburg am 03. November 2018

Katharinenmarkt in Hachenburg am 03. November 2018

Wenn die Marktschreier lautstark ihre Waren anpreisen, wenn der Geruch von Gewürzen und deftigem Essen in der Luft liegt, wenn Wurst, Stricksocken und Blumenzwiebeln ihre Besitzer wechseln, dann ist wieder Katharinenmarkt in Hachenburg. Auch in diesem Jahr wird der größte eintägige Markt in Rheinland-Pfalz an diesem Samstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr zahlreiche Besucher aus nah und fern in die Löwenstadt locken.

Die Stadt Hachenburg als Veranstalter des traditionsreichen Marktes kann auch in diesem Jahr ein breit gefächertes Warenangebot mit über 300 Marktständen präsentieren. Neben den vielen „alteingesessen“ Ständlern konnte die Marktleitung aus rund 1.000 Bewerbungen einige neue Anbieter gewinnen. Damit ist der Katharinenmarkt an Warenvielfalt kaum zu überbieten.

Und nach dem Einkauf warten viele Besucher schon darauf, sich mit Freunden zu treffen und von den „Strapazen“ des Marktbesuches zu erholen. Kein Wunder. Ist man über das gesamte Marktgebiet gewandert, hat man eine Strecke von fast 5 Kilometern zurückgelegt. Da hat man Hunger und Durst. Deshalb sind natürlich im gesamten Marktgelände zahlreiche Essens- und Getränkestände vorgesehen, die einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt darstellen.

Kommen Sie auch dieses Jahr zum Hachenburger Katharinenmarkt. Überzeugen Sie sich von dem vielseitigen Warenangebot und treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten.


Kastrations- und Kennzeichungspflicht für Freigängerkatzen

Kastrations- und Kennzeichungspflicht für Freigängerkatzen

Die Verbandsgemeinde Hachenburg prüft derzeit den Erlass einer Katzenschutzverordnung.

Um dieses Thema zu diskutieren, lädt die Erste Beigeordnete Gabriele Greis alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am
22.10.2018 um 19.00 Uhr in den großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstr. 11,

ein.

Holger Wolf vom Tierschutzverein Arche Noah Westerwald wird in seinem Vortrag zur Einführung in das Thema die Problematik schildern, welche durch die zu hohe Zahl von unkastrierten Freigängerkatzen entsteht. Er zeigt die dramatischen gesundheitlichen Folgen für die sich selbst überlassenen verwilderten Katzen als auch die Risiken für die liebevoll versorgten Hauskatzen auf.  
Der Vortrag wird über das bereits Jahrzehnte andauernde hohe Engagement der regionalen Tierschutzvereine, dieser Problematik Herr zu werden, informieren. Vor allem geht es aber darum, Lösungswege aufzuzeigen und evtl. Bedenken hinsichtlich der Umsetzung mit einer sachlichen Argumentation zu begegnen.
Abschließend werden sowohl die aktuelle rechtliche Situation als auch die gesetzlichen Voraussetzungen für den Erlass einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen erörtert.
Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer herzlich eingeladen, sich im Rahmen einer Diskussion mit dem Für und Wider einer Katzenschutzverordnung zu beschäftigen.


Bauarbeiten K 24 KVP Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg beendet

Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass pünktlich zum Hachenburger Löwenlauf und zum Löwenfest am kommenden Wochenende die Bauarbeiten im Zuge der K 24 Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg abgeschlossen werden.
Am Freitag, den 19.10.2018 werden im Laufe des Tages die Sperrungen abgebaut, damit konnten die Bauarbeiten wie geplant abgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer können dann den Streckenabschnitt wieder nutzen.
Im Zuge der Arbeiten wurde der komplette Asphaltoberbau erneuert und der Kreisverkehrsplatz neu gestaltet.
Für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten und die Umleitung des Verkehrs dankt der LBM Diez und die Stadt Hachenburg für das aufgebrachte Verständnis, auch insbesondere gilt der Dank den umliegenden Gewerbetreibenden.

Gute Pflege ist ein Menschenrecht

Vortragsreihe in Hachenburg

Die Menschen werden erfreulicherweise immer älter, aber auch immer mehr werden pflegebedürftig.
Bundesweit spricht man seit geraumer Zeit von einem Pflegenotstand, da schon heute tausende von Pflegekräften fehlen und laut Studien des Dt. Pflegerates bis ins Jahr 2030 ein Fachkräftenotstand von mehreren 100.000 Fachkräften prognostiziert wird.
Bemerkenswert ist allerdings, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle die Menschen zuhause gepflegt werden. Allerdings stoßen dabei pflegende Angehörige oft an ihre Grenzen und drohen selbst dadurch zu erkranken.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg möchte sich diesem Thema stellen und hat zusammen mit dem Freundes- und Förderkreis für das DRK-Krankenhaus Hachenburg e.V. eine Vortragsreihe konzipiert, um über das Thema zu informieren.
Aufgrund einer bereits bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen den Vortragenden und der alterstraumatologisch-geriatrischen Abteilung des DRK-Krankenhauses Hachenburg konnten ausgewählte Referentinnen und Referenten, die über eine große fachliche Kompetenz verfügen, gewonnen werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Interesse an den Vorträgen zeigen:

Ihr
    
      Peter Klöckner
      Bürgermeister

Die Vorträge sind kostenfrei und finden jeweils um 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gartenstraße 11, statt.

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20 Jahre Bauernverbände im Westerwald in Hachenburg

20 Jahre Bauernverbände im Westerwald in Hachenburg

Die Kreisbauernverbände Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis betreiben seit 20 Jahren eine gemeinsame Geschäftsstelle in Hachenburg. Zum Jubiläum gratulierten neben weiteren Gästen Stadtbürgermeister Stefan Leukel und die Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis einer Feierstunde. „Die Landwirte sind unverzichtbare Akteure im ländlichen Raum. Wir sind froh, dass Sie als berufsständische Vertretung Ihren Sitz in unserer Stadt haben“, freute sich Bürgermeister Leukel. Insgesamt werden von den drei Kreisverbänden die Interessen von 2100 Landwirten vertreten. Die Geschäftsstelle mit 14 Mitarbeitern bietet den Mitgliedern zudem vielfältige Beratungsleistungen an.

Im Bild v.l.n.r.: Vorsitzendender Ulrich Schreiber (Kreisverband Neuwied), Beigeordnete Gabriele Greis, Vorsitzender Heribert Metternich (Kreisverband Westerwaldkreis), Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Vorsitzender  Georg Groß (Kreisverband Altenkirchen)

Verbandsgemeinderat verabschiedet Feuerwehrplan

Verbandsgemeinderat verabschiedet Feuerwehrplan

In der Sitzung des Verbandsgemeinderats am 25.09.2018 wurde einstimmig der Feuerwehrplan der Verbandsgemeinde Hachenburg beschlossen. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis zeigte in ihrem Vortrag auf, dass das Werk derzeit den Status quo abdecke, jedoch regelmäßig fortgeschrieben und überarbeitet werden müsse, da das Thema Feuerwehr stetigen Veränderungen unterliege. Dieser Plan wurde zur Beschreibung der Aufgaben und Ziele der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Hachenburg und der zur Aufgabenerfüllung notwendigen Maßnahmen von der Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit der Wehrleitung erstellt. Neben der Aufgabenbeschreibung enthält dieser Angaben zur Organisationsstruktur der Feuerwehr, dem Gefährdungspotenzial und zur Festlegung von Schutzzielen und Leistungsmerkmalen. Der Plan beinhaltet auch eine Fahrzeugbedarfsplanung und ein sich daraus ergebendes Investitionsprogramm bis zum Jahr 2023.

Frau Greis betonte, dass der Bereich Feuerwehr deshalb so wichtig sei, da dieser auf einer Freiwilligenstruktur aufbaue. Diese müsse gepflegt werden, um auch die Motivation der Feuerwehrleute aufrechtzuerhalten. Die 22 Löschgruppen in der Verbandsgemeinde beschäftigen sich nicht nur mit den Kernaufgaben „retten, löschen, bergen, schützen“, sondern sind auch eine unschätzbare Einheit für die Dorfgemeinschaft, so Frau Greis. Daher habe man bei der Erstellung des Feuerwehrplans großen Wert darauf gelegt, dass alle Löschgruppen in den einzelnen Ortsgemeinden erhalten bleiben. Um schlagkräftige Truppen vorzuhalten, habe man Alarmierungsgemeinschaften gebildet, deren technische Ausstattungen sich gegenseitig ergänzen und man die Einsatzbandbreiten komplett abdecken könne. Die Erste Beigeordnete hob hervor, dass die Zusammenschlüsse der Löschgruppen freiwillig erfolgt seien. Ihren Ausführungen zum Feuerwehrplan schlossen sich Stellungnahmen der im Rat vertretenen Parteien und Wählergruppen an.

Das Ratsmitglied Hans-Peter Enders als Sprecher der SPD-Fraktion sprach von einem „Meilenstein für Löschgruppen“ und lobte die im Vorfeld erfolgte Abstimmung mit der Wehrleitung. Die Feuerwehr sei oftmals als „Kulturträger“ ein unverzichtbarer Bestandteil ehrenamtlich Engagierter in den Ortsgemeinden, lobte Johannes Kempf als Sprecher der CDU-Fraktion. Man hoffe jedoch, dass auch von Seiten des Landes das Notwendige zur Erhaltung der Feuerwehren getan werde. Auch Wilfried Oettgen hob als Sprecher der FWG-Fraktion hervor, dass das Werk eine sehr gute Grundlage für die Löschgruppen und den Verbandsgemeinderat sei. Besonders betonte er, dass das frei zugängliche Werk die Transparenz und die Gerechtigkeit innerhalb der Feuerwehren fördere. Von Seiten der Bündnis ´90-Die Grünen-Fraktion schloss sich Kurt Todt seinen Vorrednern an und lobte die permanente Einsatzbereitschaft der Wehrleute. Siegbert Hardieß regte ergänzend an, die schon bestehende Jugendarbeit in den Löschgruppen in der Zukunft weiter zu intensivieren.

Bürgermeister Klöckner dankte allen Beteiligten, die an der Erstellung des umfangreichen Werks mitgearbeitet haben. Der Plan sei eine gute Grundlage, um in diesem Thema in Zukunft gemeinsam weiter zu arbeiten.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss das Gremium ebenfalls einstimmig, die Verwaltung zu ermächtigen, den Auftrag zur Lieferung einer neuen Drehleiter für die Stützpunktfeuerwehr in Hachenburg zu erteilen.

Neufassungen der Wirtschaftspläne beschlossen
In weiteren Tagesordnungspunkten behandelte der Verbandsgemeinderat die Neufassungen der Wirtschaftspläne der vier Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke. Die Neufassung seien ein Beleg dafür, wie beweglich und elastisch der Markt sei, auf dem die Verbandsgemeindewerke agierten, führte Frau Greis aus. Aufgrund von Maßnahmen, die bei der Erstellung der Wirtschaftspläne noch nicht vorherzusehen waren oder kurzfristig notwendig wurden oder auch, weil Maßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, waren die Neufassungen erforderlich geworden. Insbesondere haben die Entwicklungen im Bausektor zu Veränderungen geführt, da teilweise Ausschreibungsergebnisse deutlich von den ursprünglichen Kostenschätzungen abwichen. Die vier Neufassungen wurden sodann einstimmig vom Gremium beschlossen. Einhergehend mit den Neufassungen der Wirtschaftspläne beschloss der Verbandsgemeinderat ebenfalls einstimmig die erste Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2018.

Weitere Themen der Sitzung
Bürgermeister Klöckner teilte mit, dass nach Mitteilung des Amtsgerichts die Amtszeit der Schiedsfrau Erika Salaw zwischenzeitlich abgelaufen sei. Da Frau Salaw bereit ist, das Amt auch weiterhin auszuüben, wählte der Verbandsgemeinderat Frau Salaw einstimmig für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren. Die Ernennung erfolgt anschließend durch den Direktor des Amtsgerichts Westerburg.
Einstimmig beschloss der Rat zudem die Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 und 2017 und erteilte dem Bürgermeister sowie den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten Entlastung.

Umleitungen während der Baumaßnahmen in der Hachenburger Innenstadt

Umleitungen während der Baumaßnahmen in der Hachenburger Innenstadt

Ab dem 01. Oktober wird für rund drei Wochen ein Teilstück der Graf-Heinrich-Straße (K 24) in Hachenburg erneuert. Neben dem Ausbau des Kreisels an der Kreuzung Graf-Heinrich-Straße/Koblenzer Straße/Gartenstraße wird der Bereich zwischen dem Autohaus Asbach bis zur Einmündung Tilmannstraße saniert. Für diese Baumaßnahmen ist eine innerstädtische Sperrung aufgrund der beengten Platzverhältnisse unvermeidlich. Die Sperrung dient der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Arbeiter der ausführenden Firma. Die Bevölkerung wird wegen der Unannehmlichkeiten, sei es durch baustellenbedingte Sperrungen und Umleitungsmaßnahmen oder durch Lärm und Staub, um Verständnis gebeten.
Von Altenkirchen (B 414) oder Nister (L 288) kommend wird empfohlen, die Westrandstraße (B 413) zu nutzen, um von dort über die Koblenzer Straße, Kirchstraße (L 292) und den Steinweg in die Hachenburger Innenstadt zu gelangen. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Alle Geschäfte und Betriebe haben während der Baumaßnahmen wie gewohnt geöffnet. In der Innenstadt stehen alle öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser zur Verfügung.

15. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg war ein voller Erfolg

15. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg war ein voller Erfolg

Fast 70 Firmen aus unterschiedlichsten Berufsfeldern waren am Montag, 24. September 2018 Teilnehmer der BIB in der nahezu fertigsanierten Rundsporthalle. Nicht nur Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg, sondern aus den Bereichen Altenkirchen und Betzdorf präsentierten sich. Vor Beginn der Veranstaltung hatte sich bereits eine Vielzahl von Interessierten vor der Halle versammelt. Bereits nach wenigen Minuten waren die Messestände gut besucht und es fanden interessierte Gespräche statt. Viele Firmen hatten ihre Azubis dabei – so wurde den Jugendlichen die Scheu genommen, Fragen zu stellen. An vielen Ständen konnten kleine Werkstücke von den Schülerinnen und Schülern hergestellt werden. Bürgermeister Peter Klöckner freute sich, dass sich viele Handwerksunternehmen auf der Messe präsentierten. Die Erste Beigeordnete, Gabriele Greis, lobte die BIB und bezeichnete sie als „Erfolgsgeschichte, wie sie ihresgleichen sucht“. Alexander Hack vom Beratungsteam Pflegeausbildung bezeichnete die BIB „als eine der schönsten Messen in Rheinland-Pfalz“. In den 1 ½ Stunden habe er mehr gute Gespräche wie bei anderen Messen an einem ganzen Tag."Dies zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Messe in dieser Form weiterführen werden", so die Organisatorin Anita Becker, "Bereits im April des kommenden Jahres schreiben wir die Firmen an. Nach wenigen Wochen sind bereits 90% der Teilnehmer angemeldet – in der Woche vor der Veranstaltung kommen immer noch Anfragen zur Teilnahme. Wir versuchen natürlich jedem Unternehmen eine Teilnahme zu ermöglichen." 


Folgende Firmen präsentierten sich:

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Weitere Fotos finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier:

Die Grundschule Atzelgift-Streithausen gewinnt in diesem Jahr den Lesesommer-Wanderpokal

Die Grundschule Atzelgift-Streithausen gewinnt in diesem Jahr den Lesesommer-Wanderpokal

Dem Aufruf der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg als Klassenverband beim Lesesommer teilzunehmen, um den Lesesommer-Wanderpokal zu gewinnen, folgten insgesamt 13 Schulklassen der Verbandsgemeinde Hachenburg. Alle teilnehmenden Klassen fieberten dem Lesesommer-Abschlussfest entgegen, um zu erfahren, welche Klasse in diesem Jahr den gefüllten Pokal bekommt. Die Überraschung und Freude war bei den Schülern der Grundschule Atzelgift-Streithausen riesig, als sich herausstellte, dass die 4. Klasse (vor den Ferien Klasse 3) mit insgesamt 77% erfolgreicher Beteiligung gesiegt hat.
Alle Schulklassen 1 bis 6 in der Verbandsgemeinde Hachenburg erhielten auch in diesem Jahr wieder eine Einladung der Bibliothek, sich am diesjährigen Lesesommer als Schulklasse für den Lesesommer-Wanderpokal zur bewerben. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler einer Klasse als erfolgreiche Teilnehmer am Lesesommer teilnehmen.
Am 18. September war es dann soweit. Alle Schüler der vierten Klasse einschließlich der Klassenlehrerin Frau Süß besuchten morgens die Bücherei, um dort ihren Lesesommerpokal in Empfang zu nehmen. Von den beiden Büchereimitarbeiterinnen Tanja Wolf und Ute Fährmann wurde der Pokal feierlich überreicht. Als der Deckel des Pokals von der Klassenlehrerin gelüftet wurde, strahlten alle Gesichter und ein „Oh“ und „Lecker“ war von allen Seiten zu hören. Die Grundschüler waren sich schnell einig, dass der Pokal innerhalb eines Schuljahres von Tischgruppe zu Tischgruppe wandern soll. Stolz berichteten die Schüler darüber, dass sie bereits zuvor als Klassenverband einen Pokal beim Löwenlauf gewonnen haben. Außerdem überlegten die Schüler, dass sie vor dem Start des Lesesommers 2019 mit dem Lesesommer-Wanderpokal von Klasse zu Klasse gehen, ihn präsentieren und so alle anderen Schüler zur der Teilnahme am Lesesommer motivieren wollen.

Förderung durch die Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine undsonstiger kultureller Vereine im Jahr 2018

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2018 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Leitet Herunterladen der Datei einWeitere Informationen

Erneuerung der K 9 zwischen Borod und Mudenbach

Die Erneuerung der Kreisstraße 9 zwischen Borod und Mudenbach steht kurz bevor. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die K 9 erneuert und verstärkt. Wie der Landesbetrieb Mobilität in Diez mitteilt, wird voraussichtlich ab Anfang Oktober mit den Bauarbeiten begonnen. Die Dauer der Arbeiten an der K 9 werden insgesamt voraussichtlich 11 Wochen betragen, wobei es jahreszeitbedingt auch voraussichtlich Phasen geben wird, in denen keine Arbeiten möglich sind.
 
Die Gesamtlänge der Erneuerungsmaßnahme beträgt ca. 1,4 km. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten ausgeführt. In Borod wird im Abschnitt zwischen der Gemeindestraße „Im Spiesgarten“ und der Brücke über die Wied die Wasserleitung durch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg erneuert. Währenddessen erfolgen zwischen der Brücke über die Wied und Mudenbach Asphalt- und Entwässerungsarbeiten. Nach Beendigung der Wasserleitungsarbeiten werden auch in diesem Bauabschnitt die Straßenbauarbeiten ausgeführt. Für die Straßenbauarbeiten ist jeweils eine Vollsperrung der Kreisstraße für den Durchgangsverkehr nötig. Die Wasserleitung wird in halbseitiger Bauweise hergestellt und der innerörtliche Anliegerverkehr mit einer Ampel geregelt. Für die Sperrung wird eine Umleitungsstrecke über Wahlrod eingerichtet.
 
Die Baukosten für den Straßenbau betragen rund 530 Tausend Euro und werden vom Westerwaldkreis finanziert.

Zum genauen Tag des Baubeginns wird der LBM Diez kurz zuvor erneut informieren.
 
Der LBM Diez bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen im Verkehrsablauf.
 

Afrikanische Schweinepest (ASP) - Wachsamkeit und Vorbeugung

Afrikanische Schweinepest (ASP) - Wachsamkeit und Vorbeugung

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas immer weiter aus. Seit 2014 tritt die Afrikanische Schweinepest (ASP) in den baltischen Staaten und in Polen auf. In den an die baltischen Staaten und Polen angrenzenden Ländern Ukraine, Weißrussland und Russland kommt die Seuche seit Längerem gehäuft vor und verbreitet sich von dort. Im Juni 2017 wurde ASP bei Wildschweinen erstmals auch in der Tschechischen Republik, im August 2017 bei Haus- und Wildschweinen erstmals auch in Rumänien festgestellt. Seit August 2018 sind insbesondere Hausschweinebestände in Bulgarien massiv von ASP betroffen.
Am 13. September 2018 wurde der erste ASP Fall bei Wildschweinen in Belgien, im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien und etwa 60 Kilometer entfernt von der Grenze zu Rheinland-Pfalz, bekannt.
Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. In Mitteleuropa erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma). Auch eine indirekte Übertragung ist möglich, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren. Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgten Reste von virushaltigem Reiseproviant ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollten daher vermieden oder aber ordnungsgemäß entsorgt (das heißt: für Wildschweine nicht zugänglich) werden. Für Haus- und auch für Wildschweine besteht seit Jahrzehnten ein Verbot der Verfütterung von Küchen- und Speiseabfällen. Da das Virus außerordentlich lange ansteckungsfähig bleibt, können auch Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung sowie Schuhe Übertragungsfaktoren sein.
Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar.
Aufgrund des hohen Infektionsdruckes besteht jederzeit die Möglichkeit, dass die ASP  in weitere Länder der EU verschleppt wird. Eine Einschleppung der ASP nach Deutschland würde neben den Auswirkungen für die Tiere auch schwere wirtschaftliche Folgen mit sich bringen. Kritisch wäre eine Einschleppung in die Wildschweinpopulation, da hier die Möglichkeiten einer Seuchenbekämpfung begrenzt sind. Eine mögliche Einschleppung nach Deutschland stellt hohe Anforderungen an Schweinehalter, Tierärzte und Jäger, um der Tierseuche im Fall des Falles möglichst wenig Zeit für die Weiterverbreitung zu geben.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (www.mueef.rlp.de/de/themen/tiere-und-tierwohl/tiergesundheit-tierseuchenbekaempfung/afrikanische-schweinepest-asp)  bzw. bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Frau Decker (02662/801-153; s.decker@hachenburg-vg.de).

Generalsanierung Rundsporthalle Hachenburg

Generalsanierung Rundsporthalle Hachenburg
Generalsanierung Rundsporthalle Hachenburg

Austausch der Hallenbeleuchtung


Die Sanierung der Rundsporthalle in Hachenburg geht in die finale Phase. Ab Ende November diesen Jahres können die Sportler die Anlage wieder voll umfassend nutzen.
Bereits im vergangenen Winter konnten sich die Schüler und Vereinssportler von den gelungenen ersten beiden Bauabschnitten überzeugen. Nunmehr haben auch die Nebenräume eine komplette Erneuerung erfahren und präsentieren sich im neuen Gewand. Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung war die Erneuerung der Hallenbeleuchtung. Energetisch effizient und technisch optimal auf die verschiedenen Nutzungen abgestimmt präsentieren sich nun die Räume der Rundsporthalle.
Neben einem Zuschuss aus der Sportanlagenförderung des Ministeriums des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz für die Innensanierung der Rundsporthalle, erhält die Verbandsgemeinde Hachenburg für die Sanierung der Beleuchtung einen Zuschuss aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Diese fördert seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab. Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen reicht das Angebot. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Des Weiteren beteiligt sich der Westerwaldkreis im Rahmen der Nutzung als Schulsporthalle für die kreiseigenen Schulen in Hachenburg an den Sanierungskosten.
Bei der Berufsinformationsbörse am vergangenen Montag konnte sich die Öffentlichkeit bereits einen ersten Eindruck der gelungenen Maßnahmen verschaffen.

Bürgerbeteiligung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund immer häufiger auftretender, lokaler Starkregenereignisse hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg im vergangenen Jahr dazu entschlossen, ein sogenanntes Hochwasserschutzkonzept für betroffene Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg zu entwickeln. Dazu wurde das Planungsbüro PLANEO, Hachenburg, beauftragt.
In diesem Zuge werden gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern Ortsbegehungen durchgeführt, wobei Erfahrungen ausgetauscht und Probleme erläutert werden sollen.

Ein Termin vor Ort findet am Donnerstag, den 27.09.2018, statt. Treffpunkt ist an diesem Tag um 17.30 Uhr im Bereich der Brücke in der „Talstraße“ in Wied.

Alle Betroffenen und Interessierten sind recht herzlich zu diesem Erörterungstermin eingeladen.

Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg



Aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 11.09.2018

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde Hachenburg

Zu Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass die anhaltende Hitze in Kombination mit den Sommerferien dazu beigetragen hat, dass sich in den Monaten Mai bis August mehr als 34.000 Besucher für eine Abkühlung im Hachenburger Löwenbad entschieden haben. Das waren ca. 8.000 Besucher mehr als im gleichen Zeitraum der letzten Saison. Dadurch, so der Vorsitzende, konnten Mehreinnahmen von rund 51.000 Euro erzielt werden.

Weiterhin teilte er mit, dass der Westerwaldkreis beabsichtige, das Thema Breitbandversorgung flächendeckend für alle Ortsgemeinden im Landkreis zu übernehmen. Damit der Westerwaldkreis Fördermittel zur Erschließung der sogenannten „weißen Flecken“ beantragen könne, sei eine entsprechende Aufgabenübertragung erforderlich. Man versuche dadurch, die bislang schon sehr gute Breitbandversorgung weiter voranzutreiben und diese gigabitfähig auszubauen.

Neues zum Thema Brandschutz

Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Verbandsgemeinderat einstimmig, den Feuerwehrplan zu beschließen. Vorgestellt wurde der Plan dem Gremium bereits ausführlich in der letzten Sitzung, der ein Besuch der Löschgruppen Welkenbach und Mündersbach sowie des Löschzugs Hachenburg vorangegangen war. Dieser Plan wurde zur Beschreibung der Aufgaben und Ziele der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Hachenburg und der zur Aufgabenerfüllung notwendigen Maßnahmen von der Verwaltung erstellt. Neben der Aufgabenbeschreibung enthält dieser Angaben zur Organisationsstruktur der Feuerwehr, dem Gefährdungspotenzial und zur Festlegung von Schutzzielen und Leistungsmerkmalen. Der Plan beinhaltet auch eine Fahrzeugbedarfsplanung und ein sich daraus ergebendes Investitionsprogramm bis zum Jahr 2023.

Unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben teilte Bürgermeister Klöckner bereits zu Beginn der Sitzung mit, dass die Ersatzbeschaffung der Drehleiter für die Feuerwehr Hachenburg aufgrund festgestellter Mängel möglichst kurzfristig erfolgen müsse, um hohe Reparaturkosten zu vermeiden. Das Land und der Westerwaldkreis als Zuwendungsgeber haben einer vorzeitigen Beschaffung zugestimmt. Die voraussichtlichen Kosten betragen 650.000 €, zu denen eine Landeszuwendung in Höhe von 227.000 € und eine Kreiszuwendung in Höhe von ca. 40.000 € erwartet werden. Der Verbandsgemeinderat wird sowohl den Feuerwehrplan als auch die Ersatzbeschaffung der Drehleiter in seiner nächsten Sitzung am 25.09.2018 abschließend beraten.

Ebenfalls im Sachzusammenhang mit dem Brandschutz beschloss der Ausschuss einstimmig, zwei Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1.300 Euro anzunehmen. So wurden die beiden Löschgruppen Linden und Lochum mit einem Betrag in Höhe von jeweils 400 Euro und der Löschzug Hachenburg mit 500 Euro bedacht.

Weitere Themen der Sitzung

Es wurde einstimmig beschlossen, der Geschichtswerkstatt Hachenburg e.V. eine jährliche Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro zukommen zu lassen. Ebenfalls einstimmig erging die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, die erste Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde zu beschließen. Die Erforderlichkeit für diese Satzung ist durch Neufassungen der Wirtschaftspläne der vier Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke bedingt.

Im nicht öffentlichen Teil befasste sich das Gremium mit dem Auslaufen des Gaskonzessionsvertrages, mit Personalangelegenheiten sowie dem Thema Zentrale Sportstätten.

15. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

15. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

Herzliche Einladung zur 15. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg am Montag, 24. September 2018, 18 Uhr bis 19.30 Uhr in der Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle.

In diesem Jahr präsentieren sich fast 70 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region, um vielfältige Ausbildungsberufe vorzustellen. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung Interessierte. Für die Jugendlichen bietet es sich an, ihre Bewerbungsmappen für einen Ausbildungsplatz bzw. ein Praktikum dabeizuhaben, um diese im persönlichen Gespräch mit der infrage kommenden Firma vorzulegen. Den Hallenplan und die Liste der Firmen mit den Ausbildungsberufen finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.
Wie immer besteht die Möglichkeit, sich am Stand Nr. 66 im Eingangsbereich mit Getränken und einem Imbiss zu versorgen.

Ende der Freibadsaison 2018

Ende der Freibadsaison 2018

Ein heißer Sommer neigt sich dem Ende und somit endet für viele Schwimmbäder der Freibadbetrieb, so auch für das Löwenbad Hachenburg.
Insgesamt waren der Ablauf und die Zahlen der diesjährigen Freibadsaison sehr zufriedenstellend. Die anhaltende Hitze in Kombination mit den Sommerferien trug dazu bei, dass sich in den der Monaten Mai bis August mehr als 34.000 Besucher für eine Abkühlung im Hachenburger Löwenbad entschieden. Das waren ca. 8.000 Besucher mehr als im gleichen Zeitraum der letzten Saison. Besonders bemerkbar macht sich dies an den doppelt so hohen Umsätzen im Juli verglichen mit den Vorjahreszahlen.


Ein großer Dank gilt vor allem den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Löwenbades, die trotz heißen Temperaturen immer einen kühlen Kopf bewahrten und somit den Betrieb überhaupt ermöglicht haben.


Wie auch in den vergangenen zwei Jahren durften zum Ende der diesjährigen Saison unsere vierbeinigen Gäste die Vorzüge eines Freibadbesuches genießen.
Am Sonntag, den 16.09., waren von 10 – 17 Uhr die Tore des Freibades einen Tag lang für Hunde geöffnet, bevor es schließlich in die Wintervorbereitung geht.
Wer außerhalb der Freibadsaison nicht auf einen Schwimmbadbesuch verzichten möchte, kann dienstags bis sonntags das ganzjährig betriebene Hallenbad nutzen.

Innenansichten

Innenansichten
Innenansichten
Innenansichten

Kigali/Hachenburg. Können afrikanische und deutsche Kommunen gemeinsam Einfluss auf den Klimawandel nehmen und gibt es Synergieeffekte, Verwaltungsarbeit zu optimieren?
Ein Marshall-Plan mit Afrika - reichlich ambitioniert mit Blick auf die tatsächlichen Mittel, die der Bund für Afrika bereitstellt - hat Entwicklungshilfeminister Müller sein Projekt genannt, mit dem Afrika eine spürbare Aufbauhilfe erhalten soll.
Ein Baustein dabei ist die interkommunale Zusammenarbeit. Rund 50 Kommunen nehmen an den Projekten teil. Die VG Hachenburg und der Distrikt Gisagara im südlichen Ruanda haben sich ausgehend von der schon seit vielen Jahren bestehenden Verbindung zwischen der Ruandahilfe Hachenburg e.V. und der Region als neue Partner gefunden.
Maßnahmen zu entwickeln „auf Augenhöhe“ ist das Leitmotiv. Und so besuchten im Frühjahr ruandische Kollegen den Westerwald. Vor wenigen Wochen erfolgte der Gegenbesuch.
In der Hauptstadt Kigali stoßen Welten an- und aufeinander, einerseits ein aufstrebendes internationales Zentrum und unmittelbar daneben unübersehbar weit Lehmhütten und kleine Gärten. Ruanda zählt zu den Vorzeigeländern Afrikas - gleichwohl bei einer Armutsrate von 85 Prozent der Bevölkerung.
Die Bildungschancen sind nicht schlecht, allerdings gibt es kaum Jobs, denn es fehlt das internationale Kapital und damit auch produzierende Unternehmen, die Beschäftigung bieten.
Sobald man die Hauptverbindungstraßen verlässt, grüßt die afrikanische rote Piste, entlang deren sich oft noch Stromleitungen „hangeln“. Aber schon in der zweiten Häuserreihe hört es mit der Komfortzone auf. Wasser muss oft von weither aus Zisternen geholt werden und Strom ist Luxus für Wenige.
Ruanda, das übervölkerte Land - in etwa gleich groß wie Rheinland-Pfalz mit aber rd. 3,5-mal so vielen Einwohnern, muss sich neu strukturieren.
Musterdörfer sollen die Lösung für die Zukunft sein und dadurch die unendlich vielen Einzelgehöfte auf den „Tausend Hügeln“ ersetzen. Aber Traditionen und seit Generationen geübte Lebensweisen überzeugen die Menschen noch nicht, hierin einen Vorteil zu sehen.
In Bürgerversammlungen, die übrigens Pflichtversammlungen sind, und an denen von daher stets mehrere hundert Menschen teilnehmen, kommen die elementaren Bedürfnisse der Menschen schnell auf den Tisch und bieten damit erste Ansätze für eine Zusammenarbeit.
Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Hochwasserproblematiken und das afrikanische Riesenproblem, Erosionen durch das  Abholzen von Wäldern bieten kommunalen Experten Handlungsfelder, die gemeinsam bearbeitet werden können.
Alternative Technologien werden geprüft: Toll, dass man die Expertise dazu nicht weit entfernt von Hachenburg, z.B. in Alpenrod, finden kann.
Globale Welt!
Überraschend war aber auch die Feststellung, dass es in dem Distrikt mit rd. 350.000 Einwohnern keine Fabrikationsanlage, außer einer kleinen Reismühle, gibt.
Um das Land für Investoren interessant zu machen, ist es Aufgabe der Regierung, Unternehmen für das Land zu begeistern.
Dazu gehört aber auch eine qualifizierte Raumordnung und Bauleitplanung.
Auch hier sehen wir unsere Einsatzfelder. Durch Praktika vor Ort sollen die Kenntnisse vertieft werden. Ein Expertenaustausch wurde vereinbart.

Ruanda hat viel zu bieten: Eine effiziente Verwaltung, Rechtssicherheit, kurze Entscheidungswege und jede Menge Ehrgeiz!
Viel zu tun in einem kleinen Land, das überrascht durch hoch motivierte Menschen, mit dem Willen für Ihr Land etwas zu erreichen.
Wir sind gerne mit dabei! 
Die Projekte werden von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und durchgeführt. Diese sind auf drei Jahre angelegt.
Bei dem kommunalen Verwaltungsaustausch handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Hachenburg, im August 2018
Peter Klöckner
Bürgermeister

Feuerwehrbedarfsplan vorgestellt

Feuerwehrbedarfsplan vorgestellt

Haupt- und Finanzausschuss besichtigt drei Löschgruppen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg besichtigte vor seiner Sitzung am Samstag, 18.08.2018, drei Feuerwehrstandorte in der Verbandsgemeinde.

Vor Ort konnten sich die Gremienmitglieder von den drei Feuerwehreinheiten und deren Ausstattung ein Bild machen. Zunächst wurde die Löschgruppe in Welkenbach besichtigt. Wehrführer Carsten Kühn erläuterte den Anwesenden unter anderem die Zahl der aktiven Feuerwehrleute sowie die Einsatzzahlen und führte die Ausschussmitglieder sodann durch das Feuerwehrgerätehaus. Die nächste Station der Besichtigung war die Feuerwehr in Mündersbach. Auch hier stellte zunächst Wehrführer Johannes Wolf in einer Präsentation die Löschgruppe vor, erläuterte die Mitgliederzahlen, die Einsatzzahlen und die technische Ausstattung. Auch hier konnten sich die Ausschussmitglieder anschließend von den Räumlichkeiten und den Fahrzeugen ein Bild machen. Dritte Station der Rundfahrt war das Feuerwehrgerätehaus in Hachenburg. Hier führte Wehrführer Frank Sieker, der auch zugleich Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hachenburg ist, durch das Gebäude und gab insbesondere einen Einblick in die Werkstatt für Atemschutzgeräte, die Schlauchwerkstatt und die Atemschutzübungsstrecke, auf der für die Einsatzkräfte reale Bedingungen eines Brandfalls simuliert werden können.

Im Anschluss an die Ortsbesichtigungen wurde die Sitzung im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg fortgesetzt. Abteilungsleiter Rainer Schütz stellte in der Sitzung umfänglich den Feuerwehrbedarfsplan vor, der vorab in von der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis geleiteten Sitzungen mit allen Wehrführern und der Wehrleitung erarbeitet wurde. Inhalt dieses Plans ist unter anderem das Investitionsprogramm für Feuerwehrfahrzeuge. Das Werk wird in den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses am 11.09.2018 sowie des Verbandsgemeinderats am 25.09.2018 abschließend behandelt.


Das Foto zeigt die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beim Besuch der Löschgruppe Mündersbach.

Tag des Wassers

Tag des Wassers

Durch Anklicken öffnet sich die PDF.

Mama Afrika – Reiches armes Land

Mama Afrika – Reiches armes Land

„Wir sind alle Afrikaner“, denn Lucie, das älteste Exemplar der Gattung homo sapiens, stammt aus Afrika. So griffig formulierte VG-Bürgermeister Peter Klöckner das Solidaritätsgefühl, das den Treffpunkt der Kulturen dominierte.
Pure Energie, ungezügelte Lebensfreude versprühten die Musiker „Adamo Dicko“ und „Mama Afrika“ auf dem Alten Markt. Ansteckend, mitreißend, belebend und im wahrsten Sinne bewegend. Auch nachdenkliche Klage brachten die Trommeln. Ausgeplündert, ausgeblutet, ausgedörrt darbt ein reiches Land. An den Rand gedrängt auf einem Weltmarkt, der nicht fair spielt, nicht sozial und nicht solidarisch ist.

Weitere Bilder auf www.hachenburger-kulturzeit.de und auf Facebook.


Westerwald Bank unterstützt Krankenhaus-Förderverein

Westerwald Bank unterstützt Krankenhaus-Förderverein

Die Westerwald Bank unterstützt die Arbeit des Freundes- und Förderkreises für das DRK Krankenhaus Hachenburg e.V. seit mehr als einem Jahrzehnt!

Markus Kurtseifer und Stephan Zorn überreichten dem 1. stv. Vorsitzenden des Vereins, Peter Klöckner, einen symbolischen Scheck der jährlichen Spende in Höhe von 2000 Euro.

Der kaufmännische Direktor Jürgen Ecker berichtet aktuell von einer guten Entwicklung des Krankenhauses, die daraus resultiert, dass das Verbundkrankenhaus Altenkirchen-Hachenburg Schwerpunkte in der medizinischen Versorgung am jeweiligen Standort gesetzt hat. In Hachenburg werde in diesem Jahr der Aufbau der Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie unter Leitung des Chefarztes Dr. Patrick Löhr forciert. Beide Standorte seien nun gut für eine optimale Patientenversorgung aufgestellt.  

Peter Klöckner verwies auf die besondere Bedeutung der Krankenhäuser in ländlichen Regionen und den schwierigen Rahmenbedingungen und berichtet, dass der Förderverein seit Bestehen im Jahre 2005 durch Mitgliedsbeiträge und Spenden bereits über 300.000 Euro dem Krankenhaus zur Verfügung stellen konnte.
Der Förderverein hat aktuell 318 Mitglieder.


Das Foto zeigt v.l.n.r.: Stephan Zorn (Marktbereichsleiter der WW-Bank HB), Peter Klöckner (1. stv. Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises), Markus Kurtseifer (Vorstands-vorsitzender der WW-Bank), Jürgen Ecker (Kaufmännischer Direktor)

Rheinischer Kunstpreis

Rheinischer Kunstpreis

Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises

Der RHEINISCHE KUNSTPREIS wird zum neunten Mal ausgeschrieben: In Zusammenarbeit mit dem LVR-Landesmuseum Bonn zeichnet der Rhein-Sieg-Kreis hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der bildenden Kunst aus. Der Preis dient auch der Förderung der kulturellen Entwicklung und Integration des Rheinlandes sowie der europäischen Partnerregion des Rhein-Sieg-Kreises als Bestandteil des gemeinsamen europäischen Kulturraumes.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Darüber hinaus erhält die Preisträgerin oder der Preisträger eine Einzelausstellung im LVR-Landesmuseum Bonn mit Katalog.

Teilnahmeberechtigt sind bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Rheinland (Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland und die Kreise Neuwied, Ahrweiler, Altenkirchen [Westerwald], Mayen-Koblenz, Westerwald, Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn sowie die Stadt Koblenz) oder in der europäischen Partnerregion des Rhein-Sieg-Kreises (Kreis Boleslawiec in Polen) geboren sind oder dort wohnen.
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie im Internet unter:
www.rhein-sieg-kreis.de/kunstpreis 

oder bei der
Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises
Kultur- und Sportamt
Postfach 1551
53705 Siegburg
Telefon: 02241/13-2766
Fax: 02241/13-2441
E-Mail: kunstpreis@rhein-sieg-kreis.de

Neue Partner für den Solarpark

Neue Partner für den Solarpark

Naturstrom Rheinland-Pfalz veräußert 30 Prozent der HSP Hachenburger Solar Park an die VG Hachenburg und die energienatur

KOBLENZ/HACHENBURG. Den Ausbau regenerativer Energien vor Ort fördern: Das ist das Ziel der Naturstrom Rheinland-Pfalz. Deren Tochterunternehmen HSP Hachenburger Solar Park hat nun zwei neue starke Partner: Die Verbandsgemeinde Hachenburg und die energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH haben jeweils 15 Prozent der Anteile erworben. Künftig betreiben die drei Gesellschafter gemeinsam den rund 10 Hektar großen Solarpark im Gewerbegebiet der Stadt Hachenburg. Bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung produziert die Anlage etwa rund 8 Millionen Kilowattstunden Strom. Dies reicht aus, um rund 2100 Haushalte im Jahr mit Ökostrom zu versorgen.
Die Geschäftsführer der Naturstrom Rheinland-Pfalz, Dr. Steffen Weil und Philipp Pinger, freuen sich über das Engagement der neuen Partner: „Gemeinsam mit energienatur und der Verbandsgemeinde Hachenburg stellen wir uns auch für die Zukunft gut auf.“ Thomas Mehrer, Geschäftsführer der energienatur, kommentiert den Erwerb so: „Der Solarpark ist ein Vorzeigeprojekt, an dem wir gerne mitwirken.“ Die Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, ergänzt: „Auch uns war es wichtig, am Hachenburger Solarpark offiziell beteiligt zu sein. So besiegeln wir die jahrelange gute Partnerschaft mit der evm-Gruppe und freuen uns, auf zukünftige Projekte.“
Die Naturstrom Rheinland-Pfalz GmbH wurde 2002 als erste Naturstrom-Gesellschaft in Rheinland-Pfalz gegründet. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) setzt sie sich für den Ausbau regenerativer Stromerzeugung aus heimischen Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen ein. So auch in Hachenburg, wo sie durch die Hachenburger Solarpark GmbH tätig ist.


Das Foto zeigt: (v.l.) Marco Dörner, Verbandsgemeindewerke Hachenburg, Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg, Thomas Mehrer, Geschäftsführer der energienatur, und die beiden Geschäftsführer der Naturstrom Rheinland-Pfalz, Dr. Steffen Weil und Philipp Pinger.

Bürgerbeteiligung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund immer häufiger auftretender, lokaler Starkregenereignisse hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg im vergangenen Jahr dazu entschlossen, ein sogenanntes Hochwasserschutzkonzept für betroffene Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg zu entwickeln. Dazu wurde das Planungsbüro PLANEO, Hachenburg, beauftragt.

In diesem Zuge werden gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern Ortsbegehungen durchgeführt, wobei Erfahrungen ausgetauscht und Probleme erläutert werden sollen.

Ein erster Termin vor Ort findet am Mittwoch, dem 08.08.2018, statt.

Treffpunkt: Mittwoch, 08.08.2018, 18:30 Uhr, am Ende des „Talweg“ (an der „Pumpstation“) in Giesenhausen.

Alle Betroffenen und Interessierten sind recht herzlich zu diesem Erörterungstermin eingeladen.


Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 30.06.2018)

Die Anzahl der Einwohner steigt weiter an

Nach der Gemeindestatistik haben sich im Halbjahresvergleich zum 31.12.2017 die Einwohnerzahlen wieder erhöht.

In der Verbandsgemeinde Hachenburg ist die halbjährliche Einwohnerzahl um 111 Personen von 24.307 auf 24.418 Mitbürger angestiegen. Derzeit haben 12.180 Männer und 12.238 Frauen ihren Hauptwohnsitz im „Hachenburger Westerwald".

Hachenburg konnte einen Zuwachs von 41 Mitbürgern begrüßen. Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei 6103.

Die Ortsgemeinden Alpenrod mit 1591 und Hattert mit 1762 Einwohnern zählen neben Hachenburg zu den größten Gemeinden der Verbandsgemeinde.

In den Gemeinden Dreifelden, Gehlert, Höchstenbach, Mündersbach, Nister, Wahlrod und Wied ist die Einwohnerzahl deutlich angestiegen.

Dreifelden und Gehlert verzeichnen einen Zuwachs von 11 Personen. In Höchstenbach lebten am 31.12.2017 698 Menschen und am 30.06.2018 715 (+17). Die Gemeinde Mündersbach freut sich über einen Zuwachs von 11 Personen. Auch bei den Gemeinden Nister und Wahlrod ist die Zahl der Einwohner deutlich gestiegen. In Nister steigt die Zahl der Bürger um 19 Personen und in Wahlrod um sogar 32 Bürger. In der Ortsgemeinde Wied lebten am 31.12.2017 495 Bürger und am 30.06.2018 507 Menschen (+12).

Die höchsten Einbußen in der Einwohnerschaft mussten folgende Gemeinden hinnehmen: Luckenbach: 662 Einwohner am 31.12.2017 (-20) zu 642 Einwohner am 30.06.2018, Winkelbach: 237 Einwohner am 31.12.2017 (-14) zu 223 Einwohner am 30.06.2018, Limbach: 411 Einwohner am 31.12.2017 (-9) zu 402 Einwohner am 30.06.2018.

Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich ebenfalls erhöht. Die Statistik vom 31.12.2017 zeigt eine Einwohnerzahl von 1484 Bürgern. Am 30.06.2018 leben hingegen 1527 ausländische Einwohner in der Verbandsgemeinde (+43). Somit ist der Zuwachs der ausländischen Einwohner um 2,8 % von der Gesamtanzahl gestiegen.

In der Verbandsgemeinde leben derzeit 10.195 evangelische und 7.729 römisch-katholische Bürger. Die Anzahl der Personen sonstiger Glaubensrichtungen bzw. ohne Religion liegt aktuell bei 6.494 Bürgern und ist somit um 190 Personen innerhalb der letzten 6 Monate angestiegen.

Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf die Einwohner mit Hauptwohnsitz.

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Ausbildung erfolgreich beendet

Ausbildung erfolgreich beendet
Ausbildung erfolgreich beendet

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg gratuliert ihren Nachwuchskräften zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung

Bürgermeister Peter Klöckner und die Erste Beigeordnete Gabriele Greis gratulierten zusammen mit Büroleiter Harald Schneider, den Ausbildungsbeauftragten Anette Katzwinkel, Alexandra Ottersbach und Markus Boll sowie Ulrich Kuschmirtz als Vertreter des Personalrates den Nachwuchskräften der Verwaltung zum erfolgreichen Bestehen folgender Prüfungen:

Jennifer Arndt  absolvierte die zweite Prüfung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Jacqueline Velten und Martin Garibian (auf dem Foto nicht anwesend)  bestanden die Prüfung zum Verwaltungswirt. Joline Licht beendete erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und Markus Schäfer seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten.

Besonders stolz sind wir auf Jacqueline Velten. Sie hat ihre zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin mit der Note 1,3 beendet und wurde als Prüfungsbeste der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen ausgezeichnet.

Innenminister Roger Lewentz sowie Hochschuldirektor Klaus Weisbrod gratulierten ihr in Anwesenheit der Ausbildungsbeauftragten Alexandra Ottersbach zum Abschluss als Prüfungsbeste und überreichten ihr die Urkunde zur Verwaltungswirtin im Rahmen der Abschlussfeier in der Mayener Herz-Jesu-Kirche.



Erfolgreich im Auswahlverfahren des Landes Rheinland-Pfalz

Erfolgreich im Auswahlverfahren des Landes Rheinland-Pfalz

Ein wichtiger Schritt für die Ganztagsschule in Roßbach 

Die guten Neuigkeiten aus dem Mainzer Bildungsministerium ließen die vor Ort Beteiligten auf dem Weg zu einem weiteren Ganztagsschulangebot in der Verbandsgemeinde Hachenburg mit der Sommersonne um die Wette strahlen.

Bürgermeister Peter Klöckner erläuterte in einem Rückblick das bis zur jetzt erteilten Errichtungsoption für den Beginn der Ganztagsschule zum 1.08.2019 durchgeführte Verfahren, das aufgrund des gestiegenen Betreuungsbedarfs von Eltern schulpflichtiger Kinder angestoßen wurde. Dabei war von Anfang an eine Besonderheit, dass die notwendige Anmeldezahl von mindestens 36 Schulkindern für das erweiterte Schulangebot aus zwei zusammengefassten Schulbezirken erzielt werden musste. Die aneinander angrenzenden Schulbezirke der Grundschulstandorte Roßbach und Borod boten sich hierzu an, denn aus diesem Bereich besuchen bisher bereits viele Kinder die Ganztagsschule in der Grundschule am Schloss Hachenburg. Mit 48 Interessenbekundungen wurde die zu erreichende Quote klar übertroffen.

Ergebnisoffen und mit viel Unterstützung der jeweiligen Schulsitzgemeinden fand das zunächst notwendige Auswahlverfahren statt, das u.a. auch deshalb zugunsten Roßbachs ausfiel, weil hier aufgrund der erreichten und prognostizierten Schülerzahlen eine Erweiterung vom einzügigen auf zweizügigen Schulbetrieb zu erwarten ist. Das sich hieraus ergebende, umzusetzende Raumprogramm erläuterte Gabriele Greis, die als Erste Beigeordnete die Angelegenheiten der Schulen in ihrem Geschäftsbereich verantwortlich betreut. Sie hob hervor, dass alle beteiligten Gremien im Entscheidungsprozess das Vorhaben Ganztagsschule mit dem noch konkret zu ermittelnden Investitionsbedarf uneingeschränkt unterstützt haben. Ziel ist, einen weiteren Schulstandort - neben Alpenrod und Hachenburg - zukunftsfest und attraktiv zu gestalten.

Das allerdings soll auch für die Grundschule Borod gelten und ist eine Zusage, die neben Ortsbürgermeister Volkmar Gäfgen auch Schulleiter Wilfried Herr sehr freut und sich in der bereits projektierten, neuen Gestaltung des Schulhofes und Schulgeländes praktisch niederschlagen wird.

Für Wilfried Oettgen war es wichtig zu betonen, dass die sehr gute Vorarbeit der Verwaltungsspitze ein Projekt ermöglicht, bei dem es nur Gewinner geben kann. Zunächst sind da die Eltern und Erziehenden, die ja bereits im Kindergarten die Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen, dann die Ortsgemeinden im südlichen Bereich der Verbandsgemeinde, die auf ein erweitertes Schulangebot in komfortabler Entfernung verweisen können und sicher auch die Ortsgemeinde Roßbach. Schule, Kindertagesstätte und das Dorfgemeinschaftshaus, in dem das Mittagessen für die künftigen Ganztagsschulkinder stattfinden wird, bilden mit der benachbarten Turnhalle eine homogene Einheit, um Erziehungs- und Bildungsarbeit leisten zu können.

Der nächste Schritt ist jetzt die Durchführung des tatsächlich verbindlichen Anmeldeverfahrens für alle Schulkinder, die zum Stichtag 1.08.2019 eine der beiden Grundschulen in Roßbach und Borod besuchen.

Neues Verfahren für die Einsendung von Texten für die Wochenzeitung INFORM

Neues Verfahren für die Einsendung von Texten für die Wochenzeitung INFORM

Präsentation des CMSweb Redaktionssystems

Einladung an Vereine/Verbände sowie Kirchen in der Verbandsgemeinde Hachenburg für Donnerstag, 12.07.2018 ab 18.00 Uhr in den großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstraße 11 in Hachenburg.
Bisher erfolgte die Einsendung von Texten von Vereinen/Verbänden sowie Kirchen per E-Mail an inform@hachenburg-vg.de.  

Im Zuge einer technischen Umstellung ist es ab August 2018 nur noch möglich, Texte für eine Veröffentlichung in der Wochenzeitung INFORM direkt in ein Web-Portal der Linus Wittich Medien KG (CMSweb Redaktionssystem) einzugeben. Dabei haben Sie wie gewohnt die Möglichkeit, Texte zu erfassen und Bilder hochzuladen. Hierfür erhalten alle Organisationen eigene Zugangsdaten. Im Rahmen der Präsentation wird Ihnen ein Überblick über die Funktionsweise des Systems gegeben.

Thema: Katzenschutzverordnung

Thema: Katzenschutzverordnung

In Deutschland ist die Katze noch deutlich vor dem Hund das beliebteste Haustier. Anmut und Eigensinn ziehen viele Menschen in ihren Bann. Aber gerade der Eigensinn und vor allem der Freiheitsdrang der Katzen sorgen dafür, dass zahlreiche Exemplare als sogenannte „Freigänger“ gehalten werden. Diese Katzen haben zwar einen Halter oder eine Halterin, kommen meist aber nur zum Schlafen ins Haus. Tagsüber macht die Katze Streifzüge durch ihr Revier. Dieses kann bei einer weiblichen Katze ca. 1 km², bei unkastrierten Katern sogar bis zum Zehnfachen betragen. Grundsätzlich kann sich eine Katze auch ohne Besitzer selbst versorgen, ist dann aber allen Infekten und Krankheiten schutzlos ausgeliefert.

Insbesondere diese herrenlosen Katzen sorgen jedes Jahr für eine Flut von Katzennachwuchs in den Tierheimen. Katzen können bis zu sieben Kätzchen werfen, mitunter sogar zwei- bis dreimal jährlich.
Tierschutzorganisationen stehen so vor großen organisatorischen, aber auch finanziellen Herausforderungen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen häufig an ihre Belastungsgrenzen. Hinzu kommt, dass auch die bevorstehende Ferienzeit wieder für eine Flut von Abgabetieren sorgen wird.

Ein Schritt in die richtige Richtung könnte eine sogenannte „Katzenschutzverordnung“ sein. Ziel ist, jeden Katzenhalter von Freigängerkatzen dazu zu verpflichten, sein Tier kennzeichnen und kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen. Damit wird sichergestellt, dass entlaufene Fundtiere ihren Besitzern unmittelbar wieder zugeführt werden können. Auch die unkontrollierte Fortpflanzung wäre zumindest in diesen Fällen unterbunden.
Ein Beispiel für eine Katzenschutzverordnung finden Sie unter diesem Text.

Was halten Sie davon? Gibt es Anregungen und Vorschläge, die wir in eine solche Verordnung einbinden sollten? Haben Sie Interesse daran, gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung, Tierärzten und Tierschutzorganisationen eine Katzenschutzverordnung zu erarbeiten?

Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen unter
katzenschutz@hachenburg-vg.de

 

Bürgerbeteiligung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes

Ortsbegehung in Marzhausen am 17.07.2018, 17.00 Uhr

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund immer häufiger auftretender, lokaler Starkregenereignisse hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg im vergangenen Jahr dazu entschlossen, ein sogenanntes Hochwasserschutzkonzept für betroffene Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg zu entwickeln. Dazu wurde das Planungsbüro PLANEO, Hachenburg, beauftragt.

In diesem Zuge werden gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern Ortsbegehungen durchgeführt, wobei Erfahrungen ausgetauscht und Probleme erläutert werden sollen.

Ein erster Termin vor Ort findet am Dienstag, den 17.07.2018, statt.
Treffpunkt: 17:00 Uhr, am Ende des Birkenweg in Marzhausen.
Alle Betroffenen und Interessierten sind recht herzlich zu diesem Erörterungstermin eingeladen.

Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Verbandsgemeinderat stellt Weichen für die neue Holzvermarktung

Neustrukturierung der kommunalen Holzvermarktung in Rheinland-Pfalz

Mit einstimmigem Votum fasste der Verbandsgemeinderat in seiner Sitzung am 19. Juni 2018 den Grundsatzbeschluss, die Vermarktung des Rundholzes aus Kommunalwäldern ab dem 01. Januar 2019 in einer neuen Organisationsform zu gewährleisten. Vorausgegangen war eine kartellrechtliche Entscheidung im Bundesland Baden-Württemberg, wonach eine gemeinsame Vermarktung von Rundholz aus kommunalen und staatlichen Wäldern durch eine Landesbehörde als Vertriebskartell eingestuft wurde. Um mögliche Schadenersatzansprüche von Seiten der Holzindustrie zu vermeiden, muss das bisherige Verfahren geändert werden. Hierzu ist angestrebt, dass sich die Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises mit den Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden der benachbarten Landkreise Neuwied und Rhein-Lahn zusammenschließen, mit dem Ziel, eine gemeinsame Holzvermarktungsorganisationen für den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz in Form einer GmbH zu gründen. Durch diese Form der interkommunalen Zusammenarbeit wird einerseits sichergestellt, dass kartellrechtlichen Vorgaben entsprochen wird, andererseits aber auch eine sich dann dem Wettbewerb ausgesetzte Organisation am Markt behaupten kann. Im gesamten Land Rheinland-Pfalz sollen insgesamt fünf voneinander unabhängige kommunale Holzvermarktungsorganisationen entstehen. Der Aufbau wird vom Land in den ersten sieben Jahren finanziell gefördert. Im Herbst diesen Jahres werden sich die Gremien der Verbandsgemeinde Hachenburg sodann erneut mit diesem Thema befassen und endgültig über den Beitritt der Verbandsgemeinde als Gesellschafter zur GmbH entscheiden.

Zuschussprogramm „Wir bewegen was“

Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde über die Gewährung einer Zuweisung an die Ortsgemeinde Limbach im Rahmen des Förderprogramms „Wir bewegen was“ beraten. Die Ortsgemeinde Limbach beabsichtigt die Örtlichkeiten im Bereich der Tennisplätze und des Sportheims zu einem Mehrgenerationentreff umzugestalten. In Eigenleistung soll eine Boule-Bahn für Dorfbewohner, Gäste und Wanderer angelegt sowie die Renovierung des Sportheims durchgeführt werden. Ferner soll der Außenbereich um das Sportheim neue Gestalt annehmen. Dieses Engagement der Dorfbewohner honoriert der Verbandsgemeinderat und bewilligt eine Zuweisung in Höhe von 2.000 EUR.

Weitere Themen der Sitzung

Bekanntgaben

Die Erste Beigeordnete, Gabriele Greis, gab bekannt, dass der Antrag auf eine weitere Ganztagsschule an der Grundschule Roßbach an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Trier, gestellt wurde, da die erforderliche Zahl der Interessenbekundungen erfreulicherweise überschritten wurden. Mit einer Rückmeldung von Seiten der Behörde wird noch bis vor den Sommerferien gerechnet. Weiterhin informierte die Vorsitzende darüber, dass ein Gespräch zwischen Bürgermeister Klöckner, Stadtbürgermeister Leukel, der Geschäftsleitung der Firma Unimet und ihr geführt worden sei. Neben der Standortschließung selbst wurde auch die Problematik erörtert, dass die Auszubildenden die Ausbildung in der Firma nicht beenden können. In diesem Zusammenhang bot die Verbandsgemeinde Hachenburg ihre Unterstützung an. Ebenso bei der Neuvermarktung des Firmengeländes.

Darüber hinaus ging die Vorsitzende auf das Schulschwimmen ein. Demnach besuchten im vergangenen Jahr 13.545 Schülerinnen und Schüler das Löwenbad in Hachenburg. Erfreut zeigte sich die Vorsitzende darüber, dass alle Grundschulen in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg das Angebot des Schulschwimmens annehmen würden, wenn auch die Anzahl der Kinder, auf die einzelne Grundschule gesehen, stark variiert.

Zum Thema „Erdgas-Erschließung der Ortsgemeinden“ berichtete die Erste Beigeordnete, dass der Ausbau innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg voranschreite. So sei zwischenzeitlich der erste Spatenstich in der Ortsgemeinde Höchstenbach für die Erdgaserschließung erfolgt, so die Vorsitzende.

Auftragsvergabe

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde u. a. der Auftrag für einen Radlader für den Bauhof vergeben.

Wettbewerb 2018

Prämien für Forschung und Entwicklung

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) wird in diesem Jahr wieder die besten technischen Innovationen prämieren. Bewerben können sich kleine und mittelständische rheinland-pfälzische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von weniger als 50 Mio Euro. Prämiert wird die Entwicklung neuer Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierter Dienstleistungen sowie anspruchsvoller IT-Vorhaben für technische Anwendungen, die bereits am Markt erfolgreich sind. Die maximale Prämienhöhe beträgt 15.000 Euro. Der Bewerbungsbogen wird auf der Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://isb.rlp.de/foerderung/success-wettbewerb.html der ISB zur Verfügung gestellt. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Wettbewerb „SUCCESS 2018“ endet am 31. Juli 2018. Die Sieger werden im Rahmen einer Ministerveranstaltung am 30. Oktober 2018 in Mainz ausgezeichnet. Die Bewerbungen sind direkt bei der ISB einzureichen.

Treffen mit der Geschäftsführung der UNIMET

Am 07.06.2018 trafen sich wie angekündigt Bürgermeister Peter Klöckner, Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Erste Beigeordnete Gabriele Greis mit Vertretern der Geschäftsführung der UNIMET GmbH & Co. Zentral-KG. Das Unternehmen hatte vor knapp zwei Wochen überraschend bekanntgegeben, dass der Standort in Hachenburg zum Februar 2019 geschlossen wird. 
Das Ergebnis des Gespräches kam für die Kommunalpolitiker zwar nicht überraschend, war aber gleichwohl ernüchternd.
Geschäftsführung Stephan Sander und Vertriebsleiter Michael Kaußen führten aus, dass an der unternehmerischen Entscheidung der Aufgabe des Standortes Hachenburg nicht zu rütteln sei. Als Gründe benannten sie die dramatische Veränderung des Marktes zugunsten des Internet-Versandhandels. Die von UNIMET belieferten kleinen und mittleren Einzelhandelsbetriebe sterben zunehmend aus.
Von der Schließung in Hachenburg sind etwa 140 Mitarbeiter auf 113 Vollzeitarbeitsplätzen betroffen. Zwar haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, in die Zentrale nach Oyten zu wechseln, allerdings stellt das für viele Westerwälderinnen und Westerwälder keine wirkliche Alternative dar, wie Stadtbürgermeister Leukel feststellte. Bürgermeister Klöckner bot jederzeit den Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sofern von diesen gewünscht, an. Im Hinblick auf die bestehenden Ausbildungsverhältnisse sagte Beigeordnete Greis zu, die jungen Leute bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungspartner zur Beendigung des Ausbildungsverhältnisses zu unterstützen.
Glück im Unglück ist die derzeit sehr gute Arbeitsmarktsituation im Westerwald, so dass es wahrscheinlich ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnellstmöglich in andere Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden können.
Neben den betroffenen Menschen bewegte die beiden Bürgermeister auch die weitere Verwendung der Firmengebäude. Laut Geschäftsführer Sander liegen bereits einige Interessensanfragen aus der Region vor, so dass die Hoffnung besteht, drohendem Leerstand unmittelbar entgegenwirken zu können. Auf Anregung von Stadtbürgermeister Leukel wird auch der Kontakt zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises hergestellt, um zusätzliche Unterstützungen zu leisten.
„Die Firma Gross war ein Hachenburger Traditionsunternehmen“, so Bürgermeister Klöckner abschließend. „Wir hatten die Hoffnung, dass nach den großen Investitionen in 2011 durch die Nachfolgerin UNIMET der Standort in Hachenburg dauerhaft gesichert ist. Aber hier haben die Entwicklungen des Marktes und der zunehmenden Digitalisierung dafür gesorgt, dass das Unternehmen den Anforderungen in seiner derzeitigen Struktur nicht mehr Rechnung tragen kann. Die unternehmerische Entscheidung, Hachenburg aufzugeben, ist nachvollziehbar, aber dramatisch für Menschen und Region.“

Gemeinsam stark - Wir, die Gewinner im Fotowettbewerb des Zeile-Projektes!

Gemeinsam stark - Wir, die Gewinner im Fotowettbewerb des Zeile-Projektes!

Wir, die Azubis der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, haben mit insgesamt 61 anderen Unternehmen und Institutionen (gesamt etwa 200 Azubis) zum zweiten Mal am Zeile-Projekt der Rhein-Zeitung teilgenommen und dabei den Fotowettbewerb gewonnen.

Bei dem Fotowettbewerb geht es darum, das Unternehmen oder die Institution in einer lustigen, eindrucksvollen und aussagekräftigen Art und Weise zu präsentieren. Wir hatten dazu einen Vormittag Zeit, um mit kreativen und witzigen Ideen gemeinsam ein Bild zusammenzustellen, welches unsere Verwaltung in Hachenburg repräsentiert. „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Wir sind sehr stolz,  dass wir es gemeinsam mit unseren Ideen auf die Titelseite der Zeitungsbeilage des Zeile-Projektes geschafft haben“, Jacqueline Velten, Anwärterin im zweiten Einstiegsamt.
 
Das Leseprojekt „Zeitung lesen macht Azubis fit“ wird von der Rhein-Zeitung und ihren Heimatausgaben organisiert. Ziel ist es dabei, das Allgemeinwissen zu verbessern, die Lese- und Sprachkompetenzen zu fördern, die Rechtschreibung und den sprachlichen Ausdruck zu schulen und die Leistung in Ausbildung und Berufsschule zu steigern. Zum Abschluss des Projektes lag jeder Zeitungausgabe eine Beilage bei, in der sich die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen des Zeile-Projektes in Form von Steckbriefen und Bildern vorstellen konnten.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Markus Schäfer, Martin Garibian, Jacqueline Velten und Jana Görgen

Zahlreiche Vereine in der Verbandsgemeinde Hachenburg können sich über gewährte Zuschüsse freuen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in der Sitzung am 05. Juni 2018, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 4.900 Euro für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Noten und Musikinstrumenten zukommen zu lassen. Auch einem Sportverein kam ein Zuschuss in Höhe von rund 180 € für die Anschaffung einer Musikanlage zuteil.

Die Verbandsgemeinde wurde mit insgesamt fünf Spenden bedacht, deren Annahme der Haupt- und Finanzausschuss beschloss. Zum einen ging eine Spende für die Löschgruppen Hachenburg, Müschenbach, Nister und Luckenbach in Höhe von 400 € ein, zum anderen wurde eine Theaterveranstaltung des Netzwerks Demenz mit vier Spenden in Höhe von insgesamt rund 1.500 € bedacht.

Im Rahmen des Zuschussprogramms „Wir bewegen was“ empfahl das Gremium dem Verbandsgemeinderat Hachenburg einstimmig die Beschlussfassung über einen Zuschuss an die Ortsgemeinde Limbach zur Umgestaltung der ehemaligen Tennisplätze sowie des dazugehörenden Sportheims in einen Mehrgenerationentreff.

Generalsanierung der Rundsporthalle läuft planmäßig

Frau Lück gab dem Ausschuss einen Überblick über die derzeitigen Sanierungsarbeiten im Innenbereich der Rundsporthalle. Insgesamt liegen die Arbeiten im Zeitplan. Die Sanierung der Rundsporthalle Hachenburg wird u.a. mit einer Zuwendung aus der Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz bezuschusst. Mit dem Zuwendungsbescheid wird eine künstlerische Ausgestaltung gefordert. Hierzu hat das Planungsbüro Winkler und Partner, Dortmund, in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Alhäuser und König, Hachenburg, den Vorschlag unterbreitet, die Außen-/Fassadenbeleuchtung der Halle künstlerisch zu gestalten. Das Gremium entschied sich einstimmig für eine Fassadenbeleuchtung entsprechend der Präsentation der Firma Insta GmbH aus Lüdenscheid.

Weitere Themen der Sitzung

Bürgermeister Klöckner gab zu Beginn der Sitzung bekannt, dass für die Einrichtung des Ganztagsbetriebs an der Grundschule in Roßbach die Mindestzahl von 36 Interessensbekundungen mit 48 positiven Rückmeldungen deutlich überschritten wurde. Man warte nun auf eine Entscheidung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Koblenz zum eingereichten Antrag. Weiterhin teilte er mit, dass ein Ausbau der Kreisstraße zwischen Borod und Mudenbach erfolgen werde.

Ein weiteres Thema im öffentlichen Teil der Sitzung war die Neustrukturierung der kommunalen Holzvermarktung ab dem 01.01.2019. Es erging eine einstimmige Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, der unter anderem diese Angelegenheit in der nächsten Sitzung am 19.06.2018 abschließend beraten wird.

Im nicht öffentlichen Teil wurde einer überplanmäßigen Ausgabe im Rahmen der Beschaffung eines Mehrzwecktransportfahrzeuges MZF 1 für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen zugestimmt sowie eine Personalangelegenheit vorberaten.

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

„Der Zauberer von Oz“ L.Frank Baum


Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten und letzten Lese-Club-Treffen vor den Sommerferien am Dienstag, 05.06.2018, in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg.

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Diesen Termin sollten sich die Anhänger des regionalen Fußballsports merken:

Vom 09. bis zum 15. Juli 2018 wird das Senioren-Fußballturnier der Verbandsgemeinde Hachenburg ausgetragen!


In diesem Jahr der Fußballweltmeisterschaft mit Titelverteidiger Deutschland wollen wieder 10 regionale Teams den Wanderpokal der Verbandsgemeinde Hachenburg ausspielen und zeigen, dass auch sie ehrgeizigen und packenden Wettbewerb zu bieten haben.

In der 3. Auflage des wieder stattfindenden Wettstreits um den Wanderpokal der Verbandsgemeinde übernimmt der SV Borod-Mudenbach die Gastgeberrolle. Dabei ergibt sich durch den feststehenden Termin des Verbandsgemeindeturniers und die zeitliche Überschneidung mit dem WM-Turnier in Russland eine besondere Herausforderung in Bezug auf die Ansetzung der notwendigen Partien, was eine Änderung des Austragungsmodus zur Folge hat. Es werden parallel zwei Spielaustragungsorte mit Rasenspielfeldern in Mudenbach und Ingelbach in der Gruppenphase bespielt und Halbfinalbegegnungen entfallen. Das Spiel um Platz 3 sowie das Finale finden am Sonntag, dem 15.07.2018, nacheinander in Mudenbach statt. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, um allein oder zusammen mit anderen Fußballbegeisterten auch die Übertragungen des „großen“ Turniers zu verfolgen.

Die vor den anwesenden Vereinsverantwortlichen durchgeführte Gruppenauslosung ergab folgende Leitet Herunterladen der Datei einVerteilung der Mannschaften:

evm unterstützt soziales Engagement

evm unterstützt soziales Engagement

3.000 € aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an drei Vereine aus der Verbandsgemeinde Hachenburg  

HACHENBURG. Über insgesamt 3.000 € aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich drei Vereine aus der Verbandsgemeinde Hachenburg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Dienstag, 15. Mai, übergab Ulrich Botsch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Peter Klöckner,  den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine. „Alle Vereine leisten einen wertvollen Beitrag für das Leben in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Peter Klöckner. „Ich freue mich, dass wir die Vereine und ihre Tätigkeiten mit der Spende der evm unterstützen können“.

Der Förderverein der Realschule Plus und der Fachoberschule erhält eine Spende von 500 € für die Deutsch-Polnische Begegnung. Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) erhält 1.000 € und möchte mit der Spende im nächsten Jahr eine Seniorenmesse durchführen. 1.500 € gehen an die ARGE Nister - Obere Wied e.V. Sie planen die Anschaffung eines Gerätes zur Bestandskontrolle des Fischbesatzes.

Auf dem Foto übergibt Ulrich Botsch den Spendenbetrag zusammen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Peter Klöckner,  an die Vereine. Zusätzlich zu der Geldspende gibt es neue evm-Sitzwürfel.

Die Weichen für die Ganztagsgrundschule in Roßbach sind gestellt

Benötigte Interessensbekundungen wurden mehr als erfüllt

Voraussetzung für die Einrichtung des Ganztagsbetriebes an der Grundschule in Roßbach war eine Mindestzahl von 36 Interessensbekundungen. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, durfte insgesamt 48 positive Rückmeldungen der Elternschaft verzeichnen, wodurch die erforderliche Quote mehr als erfüllt war. Die durchgeführten Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Peter Klöckner und  Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen sowie die Abstimmungsarbeiten zu der Projektumsetzung wurden somit von Erfolg gekrönt.

Nachdem die Grundvoraussetzungen erfüllt waren, konnte das weitere Antragsverfahren bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Koblenz vorangetrieben werden. Nun obliegt es der Schulaufsichtsbehörde, positiv über den eingereichten Antrag zu entscheiden, damit sich die Schüler sowie die Elternschaft endgültig darauf freuen können, das Ganztagsangebot ab dem Schuljahr 2018/19 in der Grundschule Roßbach in Anspruch zu nehmen.

Einladung zum Welt-MS-Tag

Einladung zum Welt-MS-Tag

Bachpatenschaft am Selbach neu vergeben

Bachpatenschaft am Selbach neu vergeben

Jüngst konnte Bürgermeister Peter Klöckner die Bachpatenschaft für den Selbach an das Christliche Jugenddorf (CJD) aus Wissen/Sieg neu vergeben.

Der Selbach stellt das nördlichste Gewässer in der Verbandsgemeinde Hachenburg dar und grenzt an den Landkreis Altenkirchen.

Die Länge des Selbachs, der im Bereich der Windkraftanlagen von Kundert / Gebhardshain sein Quellgebiet hat, beträgt im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg etwa 2,5 km.

Bereits vom Jahr 2000 bis 2005 wurde der Selbach vom damaligen Bachpaten Matthias Grohs vorbildlich betreut. Aus dieser Bachpatenschaft entsprungen ist u.a. der „Bachlehrpfad Selbach“, der auf etwa 5 km Länge Naturerleben und Bildung kombiniert.

Das CJD Wissen hat es sich nunmehr unter Federführung der gelernten Gärtnerin Daniela Schmidt zur Aufgabe gemacht mit Unterstützung der von Ihr betreuten Personen - darunter befinden sich viele Flüchtlinge - den Selbach zu schützen und aufzuwerten. Darunter fallen beispielsweise das Bepflanzen der Ufer, Reinigungsarbeiten oder die Beobachtung von Gewässerbeeinträchtigungen.
Bürgermeister Klöckner dankte dem CJD Wissen für die Übernahme der Bachpatenschaft und deren ehrenamtliches Engagement. Dem Schutz der Gewässer kommt im Hinblick auf einen derzeit zu beobachtenden Artenrückgang, der sich vorrangig unterhalb der Wasseroberfläche abspielt, nach wie vor eine große Bedeutung zu, so Klöckner abschließend.  
Wer mehr über das CJD Wissen erfahren möchte, kann dies im Internet  auf folgender Seite tun: www.cjd-wissen.de

Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Hans-Jörg Sievers aus Hachenburg

Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Hans-Jörg Sievers aus Hachenburg

In der vergangenen Woche erhielt der ehemalige Leiter der Burggartenschule in Hachenburg die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz durch Landrat Achim Schwickert.
Hans-Jörg Sievers wurde ausgezeichnet für sein außergewöhnlich großes ehrenamtliches Engagement im Sport, insbesondere im Zusammenhang mit dem Hachenburger Löwenlauf, für den er rund 3 Jahrzehnte Verantwortung übernahm. Der Löwenlauf Hachenburg hat sich in dieser Zeit zu einer bemerkenswert überregionalen Veranstaltung entwickelt und Tausende von Sportlerinnen und Sportler haben in dieser Zeit mit großer Begeisterung an den Läufen teilgenommen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Erlöse aus den Veranstaltungen stets einem Kinderheim in Madras/Indien zugute gekommen sind und somit das ehrenamtliche Engagement von Hans Jörg-Sievers auch stets mit einem karitativen Ziel verbunden war.
Zu den Gratulanten gehören sowohl Bürgermeister Peter Klöckner als auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel sowie Weggefährten aus dem Sport. Ein besonderer Dank galt auch seiner Ehefrau Ursula Sievers.
Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wird durch die Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen und stellt eine besondere Würdigung für ein außergewöhnliches ehrenamtliches Wirken dar.

Teilnahme an der entgeltlichen Schulbuchausleihe in Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg

In der Zeit vom 14. Mai 2018 bis 01. Juni 2018 können sich Eltern für die Teilnahme an der entgeltlichen Schulbuchausleihe im Internetportal anmelden.
Wenn Sie Rückfragen zur Schulbuchausleihe haben oder Sie Unterstützung bei der Anmeldung im Portal benötigen, z.B. weil Sie über keinen Internetanschluss verfügen, können Sie sich gerne an unsere Servicestelle wenden.
Ansprechpartnerin: Frau Isack, 02662-801152, k.isack@hachenburg-vg.de.

Bitte beachten Sie:
All dies gilt nur für die Grundschulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg. Bei Fragen zu weiterführenden Schulen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Schulen bzw. Schulträger. 

Interview zur Vorstellung von Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager

Interview zur Vorstellung von Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat seit Anfang April Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager eingestellt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein im Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde erreicht und die Weichen für die weitere Umsetzung sind gestellt. In dem folgenden Interview stellt Herr Lütkemeier sich und seinen Beruf vor.

Wo kommen Sie her? 
„Ich bin gebürtiger Münsterländer und habe mein bisheriges Leben mit Schule und Studium dort verbracht. Da mit dem ersten Beruf jetzt ein neuer Lebensabschnitt beginnt, war ich offen, auch den Sprung in die „weite Welt“ zu machen.“

Dieser „Sprung“ hat Sie in den Westerwald geführt, wie sind Sie dazu gekommen und speziell auf die VG Hachenburg? 
„Ich bin ein naturverbundener Typ und verbringe meine Freizeit gerne beim Wandern. Deshalb hat mich die ländliche Struktur des Westerwaldes mit seiner Geographie sehr angesprochen. Hachenburg selbst war vor allem wegen der beruflichen Situation für mich passend, da mir gefiel, dass Klimaschutz auch schon seit langem Thema ist und ich neben dem großen Potential in vielen Bereichen, guter Dinge bin, auf dieser Vorarbeit aufzubauen.“

Was haben Sie studiert? 
„Ich habe an der Fachhochschule Münster den Studiengang „Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik“ studiert, was früher mal Versorgungstechnik war. Da habe ich einiges an Wissen über Energiesparen, -erzeugung und Co. mitbekommen, welches ich jetzt im Beruf anwenden möchte.“

Was macht denn ein Klimaschutzmanager so?
„Der Beruf zeichnet sich besonders durch sein breites Aufgabenfeld aus. Neben CO2-Bilanzen gehören Info-Veranstaltungen und Beratungen z.B. für Energiesparmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger genauso zum Job, wie die sämtlichen Aufgaben, die das Projektmanagement mit sich bringt. Eben dieser Abwechslungsreichtum und der fachliche Bezug zum Klimaschutz machen für mich den Charme des Berufes Klimaschutzmanager aus.“

Haben Sie denn schon mit Projekten begonnen? 
„Ich konnte direkt mit zwei Projekten starten, bei denen ich auf die Vorarbeit von meinen Kollegen aufbauen kann. Zum einen soll ein Energie-Controlling für die Verbandsgemeindeliegenschaften erstellt werden. Zum anderen habe ich mit meiner Kollegin, Frau Lück, die Koordination für die Klimapartnerschaft mit Gisagara (Ruanda) übernommen (die Zeitung berichtete). Beide Projekte haben viele Schnittstellen mit den verschiedenen Abteilungen in der Verwaltung, sodass ich mich gut in die Strukturen einarbeiten kann.“

Worum geht es bei dem Energie-Controlling?
„Sinn dahinter ist es, Einsparpotentiale zu erkennen, um daraus weitere Maßnahmen zu entwickeln. Zu Beginn werden dafür die Verbräuche, die Versorgungssysteme und weitere Eigenschaften der Gebäude erfasst. Auf diesen Daten aufbauend lassen sich schon die ersten Schlüsse ziehen. Z.B. fallen so überdurchschnittliche Verbräuche, starke Schwankungen oder Unregelmäßigkeiten auf, die sonst ungesehen geblieben wären. Darüber hinaus kann man anhand der Gegenüberstellung mit den anderen Gebäuden Dringlichkeiten erkennen, um Sanierungsmaßnahmen einzuleiten z.B. bei alten Heizungssystemen, hohen Verbräuchen oder möglichen Synergieeffekte. Langfristig lassen sich durch das Controlling die Einsparungen durch umgesetzte Maßnahmen dokumentieren und daraus Erfahrungen ziehen.“

Bereits zwei Ganztagsschulen und Chancen auf eine weitere - fest steht schon jetzt:

An allen Grundschulen wird es die Betreuende Grundschule geben!


Vielfalt und an die Nachfrage aus den Familien angepasste Angebote über den allein schulischen Bedarf hinaus prägen schon lange die Schullandschaft in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Für die Betreuende Grundschule muss für jedes Schuljahr aufs Neue zunächst eine Bedarfsabfrage an den Schulen erfolgen, ob u.a. zur Gewährleistung der vollen Halbtagsschule nach den unterschiedlichen Schlusszeiten für den Schulunterricht der Klassenstufen noch ein zeitlich begrenzter Aufenthalt in der Schule bis zur Abfahrt des letzten Schulbusses ermöglicht werden kann.

Dabei geht es für die teilnehmenden Schulkinder nicht nur darum, dass sie beaufsichtigt werden, sondern es soll in der zusätzlichen Zeit kindgerechte Angebote außerhalb einer Vermittlung von Lehrstoff geben. Hierzu werden den von der Verbandsgemeinde beschäftigten Betreuungskräften keine einschränkenden Vorgaben gemacht, was aus dem kreativen Bereich von Spielen, Malen, Basteln oder Erzählen mit den Kindern ausgeführt werden soll. Wo es durchführbar ist, kann auch eigenständiges Lernen stattfinden, allerdings ist die Betreuende Grundschule keine Einrichtung der Nachhilfe, das wird auch ganz deutlich an die Eltern und Erziehenden als Information vor einer Anmeldung weiter vermittelt.

Mindestens 8 Schulkinder müssen für das gesamte Schuljahr angemeldet werden, damit eine Betreuungsgruppe eingerichtet werden kann; in der Verbandsgemeinde Hachenburg werden es im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 12 Gruppen sein mit mehr als 180 angemeldeten Schülerinnen und Schülern. An den Grundschulen Alpenrod und Hachenburg-Altstadt gibt es zwei und sogar drei Gruppen an der Grundschule am Schloss in Hachenburg.

Diese Auswertung zeigt, dass Ganztagsschule und Betreuende Grundschule als Angebote unterschiedliche Betreuungssituationen von Familien bedarfsgerecht bedienen und die Verbandsgemeinde mit beidem einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung des schulischen Angebots leistet.

Schnelles Internet nimmt weiter Fahrt auf !

Eine von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises beauftragte Studie zum Breitbandausbau vom Herbst 2017 kommt zum Ergebnis, dass auf Ebene der Verbandsgemeinde Hachenburg 91,2% der 10.299 Gebäude mit mindestens 100 Mbit/s im Download versorgt sind. Berücksichtigt man, dass die Kevag-Telekom in weiten Teilen von 28 Ortsgemeinden bis zu 300 Mbit/s und die Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) in vielen Bereichen der Stadt Hachenburg sowie Gehlert, Hattert und Mudenbach bis zu 500 Mbit/s anbieten, stellt sich das Zahlenwerk sogar noch besser dar !
Auch wenn diese Geschwindigkeiten eine herausragend gute Versorgung darlegen, ist man seitens der Verbandsgemeinde weiter bemüht, die Breitbandversorgung fortwährend zu verbessern. Dies gilt insbesondere für einige wenige Gewerbegebiete und Splittersiedlungen, in denen es über die Kabelnetzbetreiber KEVAG-Telekom, Deutsche Telekom und Vodafone eine bisher nur unzureichende Versorgung gibt.
Da kommt die Nachricht der KEVAG-Telekom, die beabsichtigt das „Gewerbegebiet Nisterfeld“ in Müschenbach im 3. Quartal 2018 an ihr Breitbandnetz anzuschließen, gerade richtig. 
Weiterhin sind seit dem 11.04.2018 in den nachfolgenden Ortsgemeinden bis zu 300 Mbit/s über die KEVAG-Telekom möglich: Borod, Giesenhausen, Heimborn, Heuzert, Kroppach, Kundert, Marzhausen, Mörsbach und Stein-Wingert.
Zudem plant die Deutsche Telekom das Ortsnetz von Kroppach, also alle Gemeinden mit der Vorwahl-Nummer 02688 zu weiten Teilen auszubauen. Hier sollen von der Vermittlungsstelle in Kroppach aus bis zum Jahresende mehrere Kabelverzweiger (die „grauen Kästen“ am Straßenrand) mit einem Glasfaseranschluss ausgerüstet werden.
Aktuell baut die Deutsche Telekom den innerstädtischen Bereich von Hachenburg, also das Areal rund um die Vermittlungsstelle, die sich im Steinweg befindet, aus. Damit sollen auch im innenstadtnahen Bereich zukünftig bis zu 100 Mbit/s aus dem Netz der Deutschen Telekom möglich sein.
Seit Ende März können übrigens auch die Bürgerinnen und Bürger von Luckenbach in den Genuss von Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download über die Deutsche Telekom kommen.
Weitere Informationen über Verfügbarkeit, Produkte, Preise und Angebote erhalten Sie im Internet unter www.ktk.de (KEVAG-Telekom), www.vodafone.de oder www.telekom.de.

Einen Überblick über die Breitbandgeschwindigkeiten in den einzelnen Gemeinden erhalten Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier:


Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg


Antrag auf Erwerb und Unterhalt der Westerwälder Seenplatte durch die EU abgelehnt

Mit großem Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Antrag auf Erwerb und Unterhalt der Westerwälder Seenplatte durch die EU abgelehnt worden ist.

Unsere Hoffnungen gehen nun dahin, dass es dem Land gelingt, eine alternative Lösung zu finden, damit die Interessen der Region auf eine dauerhaft gesicherte Zukunft der einzigartigen Seenlandschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz gewahrt bleiben.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg wünscht sich, dass das Fürstenhaus weiterhin bereit ist, einem Verkauf der Seenplatte zuzustimmen und dass alsbald über eine neue Inhaberschaft Klarheit besteht.
Der Naturschutz, aber auch die Interessen der Gemeinden brauchen eine langfristige Planungssicherheit, damit dieses einzigartige Kleinod bewahrt werden kann.

Bürgermeister Peter Klöckner bedankt sich ausdrücklich bei allen Akteuren auf der Landes - und Stiftungsebene, die mit unglaublichem Fleiß und Leidenschaft für dieses Projekt gekämpft haben.

Das Aus aus Brüssel ist nicht endgültig. Neben einer Wiederholung des Antrages prüft das Land nun eine weitere Option. Bürgermeister Peter Klöckner und die Erste Beigeordnete Gabriele Greis, die in der Vergangenheit federführend die Thematik im Entwicklungsverband Westerwälder Seenplatte und für die Verbandsgemeinde Hachenburg bearbeitet hat, haben die Hoffnung, dass nun dennoch eine gute Lösung gefunden wird.

Über die weiteren Entwicklungen an der Seenplatte werden die zuständigen Gremien, Gemeinden und die Bürgerschaft zeitnah informiert.

Peter Klöckner
Bürgermeister

Ganztagsgrundschule Roßbach …die Chance ist da!

Einladung zu einer Informationsveranstaltung im Gemeindehaus Roßbach 

Die Grundschule und die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger laden herzlich alle Eltern und Erziehenden aus den Schulbezirken Roßbach (mit Höchstenbach, Mündersbach, Roßbach, Welkenbach, Wied und Winkelbach) und Borod (mit Borod, Mudenbach und Wahlrod), die schon einmal schriftlich zum Thema Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2019/2020 informiert wurden, zu einem vertiefenden Informationsabend für

Mittwoch, den 25. April 2018,

um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus Roßbach

ein. Die Schulleitung und Bürgermeister Peter Klöckner erläutern das vorgesehene Projekt und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Es können dann auch noch Interessensbekundungen (keine verbindliche Anmeldung!) zur Teilnahme abgegeben werden.

Förderung des Musik- und Theaterwesens im Westerwaldkreis durch Kreismittel im Haushaltsjahr 2018

Der Westerwaldkreis stellt auch im Jahr 2018 Haushaltsmittel zur Förderung des Musik – und Theaterwesens im Kreisgebiet zur Verfügung. Die Dachorganisationen der Westerwälder Musik-und Gesangvereine (Musikverbände und Chorverbände) können Zuschüsse zur Erfüllung von Aufgaben überörtlicher Bedeutung erhalten, z.B. für Aus- und Fortbildungen von Dirigenten.

Zur Förderung von Musikvereinen und Chören, die bei besonderen Anlässen von überörtlicher Bedeutung im oder auch außerhalb des Kreises auftreten, kann ebenfalls ein Zuschuss gewährt werden. Hier sind besonders Veranstaltungen zu berücksichtigen, bei denen der Kreis sich repräsentiert.

Des Weiteren ist eine Förderung von Laien-Theaterensembles hinsichtlich der Jugendarbeit möglich, insbesondere für Aus- und Fortbildung junger Menschen für die Theaterarbeit.

Der Text der Richtlinien und die Antragsvordrucke für eine mögliche Förderung der Musik- und Chorverbände sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg erhältlich.

Interessierte Theatervereine können den Antragsvordruck direkt bei der Kreisverwaltung Montabaur anfordern (Tel.: 02602/124-514, Frau Kusber).
Die Anträge sind in einfacher Ausfertigung mit dem Kassenbericht für das Jahr 2017 bis spätestens 31. Mai 2018 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur einzureichen.

Der Termin für die Antragstellung ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtig werden.

Bezugsfertige Räumlichkeiten gesucht

Die Verbandsgemeinde Hachenburg sucht für eine kommunale Einrichtung ein Objekt mit bezugsfertigen Räumlichkeiten.

Folgende Kriterien sollten erfüllt werden:

- 8 bis 9 Räume (u.a. vier Büroräume, Archiv, Gemeinschaftsraum), 
- Gesamtgröße von ca. 120 – 150 m², 
- Parkplätze,
- Breitband-Internet,
- Netzwerkverkabelung.

Wenn Sie über entsprechende Räumlichkeiten mit den genannten Anforderungskriterien verfügen, würden wir uns über Ihre Nachricht freuen:

Kontakt:
Verbandsgemeinde Hachenburg, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg,
E-Mail: Finanzverwaltung@hachenburg-vg.de  
Telefon: 02662/801-191

Geführte Radtouren im und um den Hachenburger Westerwald

Geführte Radtouren im und um den Hachenburger Westerwald

Unser beliebtes Angebot für alle Radfahrfreunde geht in die nächste Runde! Auch 2018 bieten wir regelmäßig wieder abwechslungsreiche Touren sonntags um 13 Uhr an.

Den Plan für 2018 finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier

Die im Mitteilungsblatt Inform angekündigte Bekanntmachung der Ortsgemeinde Roßbach bezüglich des angedachten Baulandumlegungsverfahrens finden Sie unter Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Öffentliche Bekanntmachungen"

Grundschule Atzelgift wird Medienkompetenzschule

Die Grundschule in Atzelgift wird zum Schuljahr 2018/2019 neu in das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen, wie der Landtagsabgeordnete Hendrik Hering (SPD) dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner, mitteilte.
„Tablet, Smartphone und Co. sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen. Bereits die Kleinsten nehmen digitale Welten als Teil ihrer eigenen Lebenswirklichkeit wahr. Ich freue mich daher sehr, dass Schülerinnen und Schüler an der Grundschule in Atzelgift mit Beginn des neuen Schuljahrs bereits frühzeitig den richtigen Umgang und die kompetente Nutzung der digitalen Möglichkeiten erlernen.“

„In Zeiten der Digitalisierung ist Medienkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine wichtige Kulturtechnik, die digitale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht“, sagte Hendrik Hering (SPD). „Mit dem Landesprogramm ‚Medienkompetenz macht Schule‘ nimmt Rheinland-Pfalz seit Jahren eine bundesweite Vorreiterrolle ein“, erklärt Hering weiter. Seit 2007 haben sich 580 weiterführende Schulen als Medienkompetenzschulen qualifiziert. Nach dem erfolgreichen Start an weiterführenden Schulen wird das Landesprogramm seit 2017 Schritt für Schritt auch auf rheinland-pfälzische Grundschulen ausgeweitet. Zum kommenden Schuljahr 2018/2019 nehmen 125 weitere Grundschulen neu am Landesprogramm teil; insgesamt gibt es damit 262 Medienkompetenzschulen im Grundschulbereich.

Die teilnehmenden Schulen durchlaufen eine zweijährige Projektphase, während der eigene Lernszenarien für ein schülerorientiertes, selbstgesteuertes und individuelles Lernen mit digitalen Medien erprobt werden sollen. Fachlich begleitet werden sie dabei durch das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Zusätzlich erhalten die ausgewählten Schulen eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro für die technische Ausstattung. Schwerpunkte des Landesprogramms bilden der kompetente Umgang der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Medien, die Elternarbeit sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern.

Verbandsgemeindewerke Hachenburg erweitern Energie-Portfolio

Verbandsgemeindewerke Hachenburg erweitern Energie-Portfolio

Die Energiesparte der Verbandsgemeindewerke Hachenburg - bislang tätig im Bereich der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Wärme sowie der Kraft-Wärme-Kopplung - hat seit dem Jahresanfang 2018 ein neues Standbein. Die Werke zählen zu den Anteilseignern der 9,6 ha großen Freiflächen-Photovoltaikanlage vor den Toren Hachenburgs, den die Hachenburger Solar Park GmbH (HSP) betreibt.

Neben dem eigenen Anteil von 15 % partizipieren sie mittelbar auch an dem ebenso großen Anteil, den die energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, der sie bereits seit ein paar Jahren angehören, gezeichnet hat.

Der PV-Park besteht aus mehr als 30.000 Modulen und weist eine Gesamtleistung von 8.200 kWp aus. Der hier jedes Jahr gewonnene Sonnenstrom von rund 8 Millionen Kilowattstunden vermeidet den Ausstoß von 4.800 Tonnen CO2 und reicht bilanziell zur Versorgung von 2.200 Haushalten aus. Fünf Transformatoren sorgen für eine reibungslose Stromeinspeisung ins Mittelspannungsnetz.

Bürgermeister Peter Klöckner und die Erste Beigeordnete Gabriele Greis zeigen sich erfreut über die zunehmenden und vielfältigen Aktivitäten der Verbandsgemeinde Hachenburg, die im vergangenen Jahr umfassend ihren Eigenbetrieb mit den eigenen Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Energieversorgung betraut hat. Mit den Werken gestaltet die Verbandsgemeinde Hachenburg aktiv die Energiewende vor der eigenen Haustür mit, die vor allem den oft in Vergessenheit geratenen Wärmesektor umfasst. Ergänzend zu den Diskussionen um die Stromerzeugung und den Netzausbau hat man in Hachenburg auch das in der Wärmeversorgung der privaten Haushalte schlummernde Einsparpotential bei den schädlichen Treibhausgasemissionen erkannt. Dort gibt es, so der Blick in das im Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedete Klimaschutzkonzept, viel zu tun:

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Klimaschutzmanager am Start

Der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Klimaschutzes wird man in Zukunft in der Verbandsgemeinde Hachenburg noch mehr Beachtung schenken und hierbei alle Verbraucher -  gleich ob private Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und selbstverständlich auch die Ortsgemeinden - mit ins Boot holen.

Der weitere Ausbau dieser Netzwerkarbeit gehört zu den Tätigkeiten, die der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg, Henrik Lütkemeier, der in den letzten Tagen diese spannende neue Aufgabe übernommen hat, demnächst in die Tat umsetzen wird.

Henrik Lütkemeier wird bald an dieser Stelle sich und seine Arbeit vorstellen. Gerne steht er Ihnen bereits jetzt unter 02662/801-169 oder h.luetkemeier@vgw-hachenburg.info für Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung.

VGW Hachenburg
Marco Dörner



Verbandsgemeindewerke Hachenburg bauen Energie-Contracting im DRK-Krankenhaus Hachenburg weiter aus

Verbandsgemeindewerke Hachenburg bauen Energie-Contracting im DRK-Krankenhaus Hachenburg weiter aus

Mitte März konnte Bürgermeister Peter Klöckner gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Energie-DienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG), Christoph Zeis, den Mitgliedern des Ältestenrates und des Werkausschusses unter dem Vorsitz der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis das abgeschlossene Energie-Contracting-Projekt im Heizungskeller des DRK-Krankenhauses Hachenburg vorstellen.

Lokal erzeugte Energie bereits im siebten Jahr 

Das DRK-Krankenhaus Hachenburg sowie das „Personalwohnheim“ werden - neben einer ganzen Reihe weiterer Objekte - bereits seit dem Jahr 2011 vollständig mit Wärme aus dem Nahwärmenetz der Verbandsgemeindewerke Hachenburg versorgt. Diese Wärme wird zu rund 63 % aus der Verfeuerung von naturbelassenen Holzhackschnitzeln gewonnen. Weitere rund 28 % entstammen mehreren Blockheizkraftwerken (BHKW), einer mit dem Gesamtwirkungsgrad von rund 95 % hocheffizient arbeitenden Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Im diesem Falle wird aus der Verbrennung von Erdgas neben Wärme auch Strom erzeugt und beides unmittelbar vor Ort verbraucht.

Die beiden Objekte benötigen jedes Jahr rund 2 Millionen Kilowattstunden Wärme, die zuverlässig jederzeit an der Wärmeübergabestation, der Schnittstelle zur Wärmeverteilung innerhalb des Gebäudes, vorgehalten wird. Daneben liefern die Verbandsgemeindewerke rund 850.000 Kilowattstunden Strom an das Krankenhaus.

Weiterer Ausbau des Energie-Contracting 

Die im letzten Jahr konkretisierte Absicht der Werke zur Verstärkung der Wärmegrundlast im Nahwärmenetz mittels weiterer KWK-Anlagen auf der einen Seite und der Wunsch des DRK-Krankenhauses, in diesem Zusammenhang im Wege eines Energie-Contracting auch die zentrale Warmwasserbereitung und die diesbezüglichen zentralen Verteilungsanlagen grundlegend zu erneuern sowie die Anbauteile am Wärmehauptverteiler zu ertüchtigen auf der anderen Seite, führten letztlich zur Umsetzung dieses Projektes.

Der Werkausschuss stimmte in den beiden Sommersitzungen im letzten Jahr der Vergabe der Ingenieurleistungen sowie der Bauleistungen im Umfang von rund 450.000 EUR netto zu. Mit den Bauarbeiten wurde Anfang November 2017 begonnen. Bereits in der Woche vor Weihnachten konnten das BHKW in Betrieb genommen und bei den Arbeiten am Wärmehauptverteiler deutlich sichtbare Fortschritte erzielt werden. In den letzten Wochen wurde die zentrale Warmwasserbereitung errichtet und vor wenigen Tagen erfolgreich in Betrieb genommen.

Alle Anlagenkomponenten sind Bestandteil eines ausgereiften Energie- und Prozessmanagementsystems, das es den Verantwortlichen der Werken erlaubt, jederzeit und selbstverständlich passwortgeschützt die Anlage detailscharf zu überwachen und erforderlichenfalls steuernd einzugreifen.

Ausführung in enger Abstimmung mit dem Krankenhaus 

Bei der Konzepterstellung, der sich anschließenden Planung sowie der Koordinierung der Bauausführung arbeiteten die Werke und die EDG, die seit dem Jahr 2010 ein zuverlässiger Partner für Ingenieurleistungen im Bereich der Energieversorgung ist, eng mit den verantwortlichen Technikern des DRK-Krankenhauses zusammen. Es war von Beginn an erklärtes Ziel aller Beteiligten, etwaige Einschränkungen der betrieblichen Abläufe im DRK-Krankenhaus auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren.

Jürgen Ecker, der kaufmännische Direktor des Krankenhauses, und Bernd Fuchs, der technische Leiter, ließen hieran keinen Zweifel und lobten die ganzheitliche und stets an den Bedürfnissen des Krankenhauses orientierte Vorgehensweise. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die komplexe und nicht zu unterschätzende stromseitige Einbindung des BHKW in die Mittelspannungsanlage an einem „normalen“ Samstagvormittag innerhalb von nur wenigen Stunden erfolgte und die Netzersatzanlage des Krankenhauses während dieser Zeit zuverlässig für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung sorgte.

Die Firma geotherm Anlagentechnik GmbH, ein auf diese Arbeiten spezialisiertes und von Beginn an für die Werke tätiges Unternehmen, dem die technischen Rahmenbedingungen im Krankenhaus nicht unbekannt waren, zeigte auch bei diesem Projektschritt wieder zuverlässig ihr Können.

Einhergehend mit dem Abschluss der Arbeiten wird - so ist es beim Contracting üblich - ein mehrjähriger Energielieferungsvertrag abgeschlossen, der unter Verzicht auf die Leistung einmaliger Ausgaben die Refinanzierung der getätigten Investition beim Anlagenbetreiber über die Vertragslaufzeit ermöglicht.

Die Werke betreiben neben der Brennstoffzelle weitere sechs KWK-Anlagen und erzeugen so auf hocheffiziente Art und Weise mehr als 2 Millionen Kilowattstunden Strom und mehr als doppelt so viel Wärme. Die Energie, die rein rechnerisch den Wärmebedarf von mehr als 200 Haushalten und den Strombedarf von mehr als 550 Haushalten decken kann, wird im räumlichen Zusammenhang der Erzeugung verbraucht.

Zukunft der KWK-Technologie 

Der KWK-Technologie, die nach den Absichtserklärungen im neuen Koalitionsvertrag eine zukunftsfähige Weiterentwicklung und vor allem im Bereich der Fernwärmeinfrastruktur eine Effizienzsteigerung erfahren soll, wird in Hachenburg übrigens schon seit 20 Jahren ein hoher und nicht nur vorübergehender Stellenwert beigemessen. Im Jahr 1998 wurde an der Kläranlage Hachenburg das erste eigene BHKW in Betrieb genommen, gewährleistet seither dort eine zuverlässige Wärme- und Stromversorgung und nutzt hierfür obendrein überwiegend das Klärgas als Abfallprodukt der Abwasserreinigung.

Werkleiter Marco Dörner unterstreicht abschließend die Ergebnisse einer vom Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), dem die Werke angehören, in Auftrag gegebenen Studie, wonach dieser Technologie im Zusammenhang mit der in der Energieversorgung der Zukunft gebotenen Sektorkopplung eine dauerhafte Position attestiert wurde. Die KWK ist demnach in der Lage, die Stromerzeugung aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien ideal zu ergänzen, etwaigen Dunkelflauten zu begegnen und kann obendrein - eher als die „All-Electric-Strategie“ - zu einer Dekarbonisierung der Wärmeversorgung beitragen.

VGW Hachenburg
Marco Dörner

Sicher gegen Abzocke

Von unerlaubter Telefonwerbung bis zu untergeschobenen Verträgen – Verbraucherzentrale in Hachenburg informiert

Vortrag der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz e.V.

Abzocker werden nicht müde, Verbraucherinnen und Verbraucher mit immer neuen Maschen und Tricks zu täuschen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ob unseriöse Mails mit Zip-Anhang, merkwürdige Rechnungen für Telefonchatpauschalen, Gewinnversprechen oder unerlaubte Telefonanrufe - die Liste der Abzocke-Methoden ist lang.
Umso wichtiger ist es, sich zu wappnen und nicht über den Tisch ziehen zu lassen. In einem Infonachmittag informiert Martina Röttig von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz über die aktuellen Maschen und wie man sich davor schützen kann. Wenn Sie auch schon fragwürdige Gewinnankündigungen oder Mahnungen von unbekannten Inkassobüros erhalten haben oder Geld für Waren oder Dienste zahlen sollten, die Sie nie bestellt haben, ist der Infonachmittag genau das Richtige für Sie.

Der Infonachmittag  findet statt am Dienstag, den 24. April 2018 um 15:00 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstr. 11, 57627 Hachenburg. Er dauert ca. 1 Stunde.
Der Vortrag ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an hachenburg@vz-rlp.de oder über das Servicetelefon unter der Rufnummer 0261/12727 ist erforderlich.

Wohnraum in der Stadt Hachenburg gesucht

Die Verbandsgemeinde Hachenburg unterstützt mehrere anerkannte Flüchtlingsfamilien bei der Wohnungssuche.
Zu diesem Zweck suchen wir im Stadtgebiet Hachenburg eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung  für ein afghanisches Ehepaar sowie mehrere größere Wohnungen (4 bis 6 Zimmer).
Auskunft erteilen Frau Pfeiffer, Telefon: 02662/801-333, oder Herr Schütz, Telefon 02662/801-130.

 

Dritte Ganztagsgrundschule am Standort Roßbach kann auf den Weg gebracht werden

Heuzert erhält Zuwendung im Rahmen des Programms „Wir bewegen was“

Dritte Ganztagsgrundschule soll in Roßbach entstehen. 

Die Würfel sind gefallen und die, abgesehen von einer Enthaltung, einmütige Abstimmung im Verbandsgemeinderat am 20. März 2018 zugunsten des Standortes Roßbach zeigte, dass nach Abwägung aller Fakten und Zahlen dies als die richtige Lösung von den Mitgliedern des Verbandsgemeinderats angesehen wurde.

Somit wurde nunmehr von Seiten des Verbandsgemeinderates die Grundlage geschaffen, neben den beiden Ganztagsgrundschulen in Hachenburg und Alpenrod eine weitere Ganztagseinrichtung zu beantragen. Jetzt gilt es, die weiteren Voraussetzungen für die endgültige Inbetriebnahme einer solchen Einrichtung zu erfüllen.

Vorausgegangen waren verschiedene Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Roßbach war die Tatsache, dass an der Otfried-Preussler-Grundschule auch ohne ein Ganztagsangebot aufgrund der erwarteten Schülerzahlen ein zweizügiger Ausbau erfolgen muss, was in Borod nicht der Fall ist. Darüber hinaus hat der Standort der Grundschule Roßbach gegenüber dem Standort Borod den Vorteil, dass ein größeres Einzugsgebiet vorhanden ist, da die Kinder der Gemeinden Höchstenbach, Mündersbach, Wied, Welkenbach und Winkelbach ebenfalls diese Grundschule besuchen.

Dass dann drei Ganztagsgrundschulen innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten werden könnten, die sich zudem geographisch sehr gut auf das Gebiet der Verbandsgemeinde verteilen, wurde von dem Gremium sehr positiv bewertet.

Weiterhin betonten die Mitglieder des Gremiums, dass die nun gefällte Standortentscheidung zugunsten der Ortsgemeinde Roßbach eine schwierige Entscheidung gewesen sei und die Verbandsgemeinde Hachenburg die Grundschule Borod auch weiterhin tatkräftig unterstützen werde. Dies zeige sich auch daran, dass anstehende Sanierungen in der Grundschule Borod durchgeführt werden sollen.

Zuschussprogramm „Wir bewegen was“
Das von der Verbandsgemeinde aufgelegte Förderprogramm „Wir bewegen was“ sieht vor, dass einzelne Projekte der Ortsgemeinden, die in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umgesetzt werden, von der Verbandsgemeinde zu 50% gefördert werden. So beabsichtigt die Ortsgemeinde Heuzert mit dem „Heimatverein Dorfgemeinschaft Heuzert“ einen historischen Rundwanderweg/-steig um das Dorf anzulegen. Entlang der Wegstrecken sollen die Wanderer durch Schilder Auskunft über die Geschichte, Gemarkung, Lage und dem Standort erhalten. Das Aufstellen von Ruhebänken an verschiedenen Aussichtspunkten wird das Gesamtbild abrunden. Der Verbandsgemeinderat votierte einstimmig für die Bewilligung einer Förderung in Höhe von 1.150 EUR.

Weitere Themen in der Sitzung des Verbandsgemeinderats
Der Verbandsgemeinderat stimmte für die finanzielle Beteiligung an der Sanierung der Turnhalle in Roßbach, welche im Jahr 2017 umfassend saniert wurde. Da die gemeindeeigene Turnhalle auch für die Grundschule mitgenutzt wird, beteiligt sich die Verbandsgemeinde Hachenburg mit 100.000 EUR an den Sanierungskosten.

Durch das Ausscheiden von Tobias Petry aus dem Verbandsgemeinderat wurde Bernd Kind als Nachrücker von Bürgermeister Peter Klöckner per Handschlag verpflichtet. In den Ausschüssen rückten Christian Usinger (2. Stellvertreter im Werkausschuss) und Bernd Kind (2. Stellvertreter im Haupt- und Finanzausschuss) an die Stelle von Tobias Petry.


Bekanntgaben
Hier informierte Bürgermeister Peter Klöckner das Gremium darüber, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg vom Land Zuwendungen in Höhe von insgesamt 70.800 EUR erhalten habe. Neben der Förderung der Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Hachenburg im ländlichen Raum (12.300 EUR) wurde die Erstellung des örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes mit 58.500 EUR unterstützt. 

Weiterhin teilte der Vorsitzende mit, dass im Jahr 2017 eine Kartellentscheidung in Baden-Württemberg auch Auswirkungen auf das Land Rheinland-Pfalz und dessen Holzvermarktung habe. So dürfen die hiesigen Forstämter ab dem 01.01.2019 nicht mehr in dieser Sache für die Kommunen tätig werden und die Gemeinden müssen selbstständig die Vermarktung organisieren. Aufgrund dessen wurde eine Arbeitsgruppe im Westerwaldkreis gegründet, der auch die Verbandgemeinde Hachenburg angehört. Erste Ergebnisse sollen bis zur Sommerpause vorliegen.

Darüber hinaus konnte der Vorsitzende erfreut mitteilen, dass die Telekom den Ausbau mit schnellem Internet (VDSL-Netz) für den Bereich der Kroppacher Schweiz vorgesehen hat. Mit dem Ausbau soll bereits in diesem Jahr begonnen werden.

Anschließend berichtete Bürgermeister Peter Klöckner darüber, dass bereits im Kreistag die Problematik beraten wurde, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) beabsichtigt, landesweit die Abstufung von Kreis- zu Gemeindestraßen zu prüfen. Er, so Bürgermeister Peter Klöckner, werde sich nachhaltig dafür einsetzen, dass das Straßennetz in der Verbandsgemeinde Hachenburg auch zukünftig in einem guten Zustand bleibe bzw. erneuert werde.

Abschließend teilte der Vorsitzende mit, dass das DRK Krankenhaus Hachenburg eine Landeszuwendung in Höhe von 2,5 Mio. EUR erhalten habe. Neben der Sanierung des Gebäudes solle insbesondere eine neue zentrale Notaufnahme aufgebaut werden.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Einstellung von Herrn Henrik Lütkemeier als Klimaschutzmanager zugestimmt.

Im Rahmen der Ratssitzung referierte Klaus Peter Weber, Leitender Arzt der Alterstraumatologie am DRK Krankenhaus Hachenburg, zum Thema „Pflege der Zukunft“. In diesem Zusammenhang stellte Herr Weber ein aktuelles Projekt vor, wonach die Patienten, die nach einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung wechseln, weiterhin durch Fachärzte des Krankenhauses betreut werden. In diesem Team stehen Geriater, Unfallchirurg, Anästhesist, Physiotherapeut und Pflegekräfte bereit, um eine bestmögliche Nachversorgung zu gewährleisten Dieses Projekt wird seit zwei Jahren am DRK Krankenhaus in Zusammenarbeit mit verschiedenen Pflegeheimen praktiziert.

Darüber hinaus soll in einem weiteren Projekt erreicht werden, dass durch eine Schulung die Familien von zu pflegenden Angehörigen besser auf diese Ausnahmesituation vorbereitet werden.

Abschließend stellte Herr Weber ein Austauschprojekt im Bereich der Pflege zwischen verschiedenen Institutionen in Deutschland und Kuba vor.

Kommunale Klimapartnerschaft Gisagara (Ruanda) - Hachenburg

Kommunale Klimapartnerschaft Gisagara (Ruanda) - Hachenburg

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „kommunale Klimapartnerschaften“ hat die Verbandsgemeinde Hachenburg im vergangenen Herbst die Partnerschaft mit der Region Gisagara in Ruanda durch Unterzeichnung einer Vereinbarung besiegelt. Nachdem bereits ein Workshop zur Erstellung von Handlungskonzepten durch Bürgermeister Peter Klöckner und sein Team besucht wurde, hat nunmehr die erste Entsendung im Rahmen des vorgesehenen 2-jährigen Handlungsprozesses stattgefunden. Die Verbandsgemeinde Hachenburg durfte zwei Gäste aus Gisagara zu einem fast einwöchigen Besuch im Westerwald begrüßen. Beginnend mit dem ersten Kennenlernen bei einem Workshop in Enkenbach-Alsenborn, gemeinsam mit den dortigen Delegationen, hat sich eine spannende Woche voller Highlights angeschlossen. So besuchten die Teilnehmer unter anderem die Netzleitstelle der EVM in Koblenz und ein Wasserkraftwerk der EVM in Nauroth; hier gilt ein großer Dank Herrn Botsch, der diese Besuche ermöglicht hat, aber auch Herrn Söhn bei der EVM und Herrn Wirth aus Mudenbach, die die jeweiligen Stationen eingehend vorstellten. Besonders beeindruckend war die Betriebsführung bei der Fa. Schütz in Siershahn, wo die Delegationen umfassenden Einblick unter fachkundiger Leitung des Betriebsleiters Herrn Dr. Rommel erhielten. Ein Dank sei an dieser Stelle an den landwirtschaftlichen Betrieb von Familie Schmidt in Hattert gerichtet, die eine spontane Betriebsbesichtigung ermöglicht haben. Auch die Eigenbetriebe der Verbandsgemeindewerke wurden besichtigt. Hier konnte Florian Schubert umfassend Auskunft über das Nahwärmenetz, den Solarpark und das mit Klärgas betriebene BHKW an der Kläranlage geben. Abgerundet wurde der Besuch mit einer gemeinsamen Besichtigung der Hachenburger Brauerei. Die zusammen erarbeiteten Themenschwerpunkte für die Erstellung des Handlungskonzeptes wurden bei einer Abschlussbesprechung im Innenministerium in Mainz den begleitenden Akteuren aus den Ministerien vorgestellt. Gestärkt durch einen gelungenen Start in der Zusammenarbeit der beiden Kommunen wird nunmehr die zweite Entsendephase vorbereitet.

Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Peter Klöckner, Harald Schneider, Robert Muyenzi, Katrin Lück, Innocent Uwimana, Andrea Schneider, Patrick Kambanda.

DRK-Krankenhaus Hachenburg erhält 2,5 Millionen Euro Landesförderung

Wie der Landtagsabgeordnete Hendrik Hering, SPD, heute von der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erfuhr, erhält das Krankenhaus Hachenburg in diesem Jahr eine Landesförderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem Krankenhaus-Investitionsprogramm des Landes. Mit der Förderung wird für 2 Millionen die Notaufnahme umstrukturiert, 300.000 Euro fließen in die Anbindung der Zentralsterilisation an den Standort Kirchen und mit 200.000 wird ein neuer Aufzug realisiert.

„Ich freue mich über die Neuigkeit aus Mainz: Die Förderzusage für das Krankenhaus Hachenburg ist eine gute Nachricht für die gesundheitliche Versorgung in unserer Region, sie stärkt den Krankenhausverbund mit den Standorten Altenkirchen und Kirchen und sorgt mit dafür, dass unser Krankenhausstandort in der Löwenstadt erhalten bleibt“, erklärte Hendrik Hering.

Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler stellte heute in Mainz das Krankenhaus-Investitionsprogramm für das Jahr 2018 vor. Sie teilte mit, dass das Land den Krankenhäusern in diesem Jahr über das Programm 66 Millionen Euro für bauliche Investitionen zur Verfügung stellt. Neben der Förderung für Einzelmaßnahmen stehen den Krankenhäusern auch in 2018 über 51 Millionen Euro aus der Pauschalförderung zur Verfügung.

Mit diesen pauschalen Fördermitteln, die das Land unbürokratisch gewährt, können die Häuser etwa Geräte anschaffen oder kleinere Baumaßnahmen tätigen. Inklusive der Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds können die Krankenhäuser damit 2018 mit Mitteln in Höhe von insgesamt rund 143 Millionen Euro rechnen - sechs Millionen Euro mehr als noch im vergangenen Jahr.

Das Krankenhaus-Investitionsprogramm für das Jahr 2018 zeigt: Für die Landesregierung hat die gesundheitliche Versorgung in Rheinland-Pfalz höchste Priorität. Es ist auch in diesem Jahr gelungen, die Förderung für unsere Krankenhäuser gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen – trotz der in Rheinland-Pfalz geltenden Schuldenbremse. Besonders freue ich mich darüber, dass auch das Krankenhaus in Hachenburg im Investitionsprogramm für 2018 berücksichtigt werden konnte“, so Hering abschließend.


Roßbach soll Standort der dritten Ganztagsgrundschule werden

Haupt- und Finanzausschuss sowie Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beraten über weitere Ganztagsgrundschule

Vor dem Hintergrund der Erweiterung des Angebots an Ganztagsgrundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg berieten der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg über ein drittes Angebot entweder an der Grundschule in Borod oder in Roßbach.

Bislang gibt es in der Verbandsgemeinde Hachenburg zwei Ganztagsgrundschulen in Alpenrod und der Stadt Hachenburg. Während das Ganztagsangebot in Alpenrod stabil ausgelastet ist, steigt die Anzahl der Ganztagsschüler in der Grundschule am Schloss ständig weiter. Da an diesem Standort eine Erweiterung aus Platzgründen nicht möglich ist, kommen für die Einrichtung eines dritten Angebots entweder die Grundschule Borod oder Roßbach in Frage.

Nach detaillierter Darstellung durch die Erste Beigeordnete Gabriele Greis und sich anschließender ausführlicher Beratung empfahlen beide Ausschüsse jeweils einstimmig mit einer Enthaltung dem Verbandsgemeinderat, die Entscheidung zur Schaffung eines weiteren Ganztagsschulangebots in der Verbandsgemeinde Hachenburg zugunsten der Otfried-Preussler-Grundschule in Roßbach zu treffen. Der Verbandsgemeinderat wird das Thema in der nächsten Sitzung am 20.03.2018 abschließend beraten.

Neuigkeiten in der Verbandsgemeinde Hachenburg
Bürgermeister Klöckner teilte mit, dass der 4. Nachgang zur 2. umfassenden Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg abschließend von der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises genehmigt wurde.

Zwischenzeitlich sei auch der Vertrag zur Beteiligung der energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH an der HSP Hachenburger Solarpark GmbH ratifiziert worden.

Erfreut teilte der Vorsitzende mit, dass das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz einen Zuschuss für das Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg in Höhe von
58.500 € bewilligt habe. Ebenfalls habe das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss aus dem Programm zur Förderung der Jugendarbeit im ländlichen Raum in Höhe von 12.300 € bewilligt.

In Sachen Breitbandversorgung habe die Deutsche Telekom signalisiert, im Bereich der Kroppacher Schweiz den Ausbau weiter zu forcieren. Hierdurch kämen einigen Ortsgemeinden höhere Surfgeschwindigkeiten zugute, so Bürgermeister Klöckner.

Ende Februar sei zudem das umfangreiche Ferienbetreuungsprogramm der Verbandsgemeinde Hachenburg für die Sommerferien 2018 vorgestellt worden, das zahlreiche Angebote enthalte.
Bürgermeister Klöckner teilte mit, dass zwischenzeitlich der zweite Workshop im Rahmen des bestehenden Klima-Partnerschaftsprogramms mit der Region Gisagara in Ruanda stattgefunden habe. Künftig werde man das Land Ruanda auch beim Aufbau von Verwaltungsstrukturen unterstützen.

Weitere Themen der Sitzung
Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss einstimmig die Annahme von Zuwendungen für Kulturveranstaltungen in Höhe von insgesamt 2.785 €.

Im Rahmen des Zuschussprogramms „Wir bewegen was“ zur Revitalisierung der Ortskerne empfahl das Gremium dem Verbandsgemeinderat Hachenburg einstimmig die Beschlussfassung über einen Zuschuss für die Einrichtung eines historischen Rundwanderwegs um die Ortsgemeinde Heuzert über 1.150 €.

Weiterhin wurde der Auftrag für die Erneuerung der Aufzugsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg vergeben.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beschloss der Ausschuss einstimmig die Vergabe für Reinigungsleistungen in der Grundschule Mosaik in Borod sowie die Vergabe zur Lieferung interaktiver Tafelanlagen für Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Der Ferienbetreuungskalender ist da!

Der Ferienbetreuungskalender ist da!

Eine bunte Palette von Angeboten für Kinder und ihre Familien in den Sommerferien 2018 wird vorgestellt 

So bunt, wie die gelungene Darstellung der Info-Seite, war auch die Gruppe der Mitwirkenden, die der Einladung der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis ins Jugendzentrum Hachenburg zur öffentlichen Präsentation der Sammlung und Zusammenstellung der Angebote gern gefolgt war.

Durch das Jugendzentrum Hachenburg war im Mitteilungsblatt dazu aufgerufen worden, dass sich Akteure mit vorhandenen Konzepten oder Ideen für Ferienangebote melden sollten, damit diese für die Familien sehr wichtigen Unterstützungsmaßnahmen einmal gebündelt präsentiert werden. Außerdem sollten, neben der sehr beliebten und daher immer schnell komplett ausgebuchten Ferienspaßaktion des Jugendzentrums mit maximal 80 Plätzen, möglichst zusätzliche Kapazitäten gewonnen werden. Beides ist geglückt. Direkte Partner der Verbandsgemeinde sind das Evangelische Familienzentrum, das in der 1. und 2. Ferienwoche 15 Kindern im Alter von 8 - 10 Jahren in den Räumen des Jugendzentrums ganztägig verschiedene Spiel- und Mitmachaktionen bietet, und der Kinderschutzbund. Dieser wird in den Räumen der Realschule plus, Schulstraße, in der 4. Ferienwoche 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Altersgruppe der 1. Klasse bis zum 12. Lebensjahr kreatives „Do it yourself“ näherbringen. Ein davon unabhängiges Kreativangebot findet in den eigenen Räumen des Kinderschutzbund in der 5. Ferienwoche statt.

Weitere Angebote sind die Betreuung von 3- bis 7-Jährigen, ebenfalls vom Evangelischen Familienzentrum durchgeführt und eine Maßnahme des Katholischen Familienzentrums mit 20 Plätzen für Kinder ab 12 Jahre. Ein Zeltlager in Astert wendet sich mit dem Motto „Piraten“ in der Zeit vom 21.7. bis 27.7. an 30 Kinder im Alter von 8 - 13 Jahren und wird von der Katholischen Pfarrgemeinde Hachenburg organisiert.

Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft werden die Fähigkeiten in diesem äußerst beliebten Sport bei Feriencamps im Burbach-Stadion Hachenburg bei den teilnehmenden Kindern im Alter von 6 - 14 Jahren durch kompetente DFB-Trainer weiter entwickelt. Zwei Vereine, der SV Gehlert und der TUS Hachenburg, sind hierbei erfahrene Veranstalter und können daher fest damit rechnen, dass die angebotenen Plätze in der 3. bzw. der 5. Ferienwoche alle genutzt werden.

 

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Verbandsgemeinde fördert Mobilität

Jugend- und Seniorentaxi sind sehr beliebt 

Auf großes Interesse stößt das im Dezember 2016 eingeführte Seniorentaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg. Ziel ist es, die Mobilität im Alter und bei schwerer Behinderung zu erhalten. So wurden seit Beginn bereits ca. 1.300 Ausweise an nutzungsberechtigte Personen ausgestellt. Gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 5 Euro erhalten Einwohner der Verbandsgemeinde, welche entweder das 67. Lebensjahr beendet haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG oder BI haben, beim Bürgerbüro einen Berechtigungsausweis. Ebenfalls berechtigt sind Personen mit einer Conterganschädigung bzw. einer vergleichbaren Beeinträchtigung. Die Inhaber dieses Ausweises erhalten bei Taxifahrten einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, maximal jedoch 20 Euro. So wurden im vergangenen Jahr 17.100 Fahrten mit einem Gesamtzuschuss von ca. 81.500 Euro gefördert.

Auch das Jugendtaxi, dessen Ziel es ist, Jugendlichen der Verbandsgemeinde im Alter von 14 bis 21 Jahren an Wochenenden und Feiertagen eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, wird rege genutzt. Ca. 1.450 Fahrten mit 1.600 Personen wurden letztes Jahr mit 20.600 Euro bezuschusst. Nähere Informationen über die Nutzungsbedingungen erhalten Sie auf der Homepage der Verbandsgemeinde unter der Rubrik „Jung & Alt“.

Justizminister Herbert Mertin zeichnet Schiedsfrau Erika Salaw mit der Ehrennadel das Landes Rheinland-Pfalz aus

Justizminister Herbert Mertin zeichnet Schiedsfrau Erika Salaw mit der Ehrennadel das Landes Rheinland-Pfalz aus

Justizminister Herbert Mertin überreichte gestern im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium der Justiz gemeinsam mit dem Präsidenten des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken, Bernhard Thurn, sowie dem Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts Koblenz, Thomas Grünewald, die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz u. a. an Schiedsfrau Erika Salaw.

Die Ehrennadel wurde durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer als Zeichen des Dankes und der Anerkennung verliehen.

Der Minister bedankte sich bei der Geehrten für ihr langjähriges Engagement im Dienste der rheinland-pfälzischen Justiz: „Sie haben zugleich mit Ihrem Ehrenamt eine große Verantwortung übernommen. Als Schiedsperson versuchen Sie, Konflikte im Sinne aller Beteiligten so zu lösen, dass diese gar nicht erst vor ein Gericht getragen werden müssen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Verankerung unserer Justiz in der Bevölkerung. Ich freue mich, Sie als Zeichen des Dankes und der Anerkennung der Landesregierung heute hierfür mit der Ehrennadel des Landes auszeichnen zu dürfen!“

Schiedspersonen können in kleineren straf- oder zivilrechtlichen Streitigkeiten angerufen werden, um eine außergerichtliche Streitbeilegung zu erreichen, etwa bei nachbarrechtlichen Streitigkeiten oder Streitigkeiten über Ansprüche wegen Verletzung der persönlichen Ehre.

Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ist eine Auszeichnung des Landes. Sie wurde am 7. August 1974 durch den damaligen Ministerpräsidenten Helmut Kohl gestiftet. Die Ehrennadel wird für eine mindestens zwölfjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Selbstverwaltung, in Vereinigungen mit sozialen oder kulturellen Zwecken oder für vergleichbare Tätigkeiten verliehen.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg gratuliert Frau Erika Salaw herzlich zur verdienten Ehrung! 

Lese-Club-Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Hachenburg

Der Zauberer von Oz

L.Frank Baum


Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 sind herzlich zum nächsten Lese-Club-Treffen am Dienstag, 06.03.2018 in der Stadtbücherei Hachenburg eingeladen.
Die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe nehmen die Teilnehmer des Leseclubs mit auf eine spannende und außergewöhnliche Reise ins märchenhafte Land Oz.
Hauptfiguren der Erzählung sind Dorothy, ein junges Mädchen aus Kansas, und ihr kleiner Hund Toto. Die spannenden Geschichten über Dorothy, ihren Begleitern und Gegenspieler werden in netter Atmosphäre von Luisa Moschkau, 9 Jahre, und der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann vorgelesen.
Dorothy möchte wieder nach Hause. Sie ist sehr traurig, nachdem ein Wirbelsturm sie in ein Märchenland entführt hat. Die gute Hexe des Nordens erklärt ihr, dass der Zauberer von Oz der Einzige ist, der ihr helfen kann wieder nach Hause zu kommen.
Auf dem Weg nach Oz lernt Dorothy eine Vogelscheuche kennen. Erst auf dem zweiten Blick erkennt Sie, dass die Vogelscheuche sich bewegen und sprechen kann. Schnell erkennt Dorothy, dass die Vogelscheuche ein freundliches Wesen ist, aber auch sehr bekümmert scheint. Die Vogelscheuche wird von allen nur Dummkopf genannt, weil der Kopf aus Stroh ist. Dorothy hat eine gute Idee. Die Vogelscheuche soll Dorothy auf dem Weg zur Smaragdstadt begleiten und den großen Zauberer von Oz um Hilfe bitten.
Am nächsten Tag treffen die beiden einen Mann, der ganz und gar aus Blech besteht. Da der blecherne Holzfäller komplett verrostet ist, bittet er Dorothy und die Vogelscheuche seine Scharniere zu ölen. Im Anschluss erzählt der Blechmann wie es dazu kam, dass er sich von einem Holzfäller in einen blechernen Mann verwandelt hat. Das traurigste ist jedoch, dass er  sein Herz verloren hat und keine Liebe mehr empfinden kann. Nun schließt sich auch der blecherne Holzfäller der kleinen Gruppe an, um den Zauberer von Oz aufzusuchen. Was Dorothy, die Vogelscheuche und der blecherne Holzmann als nächstes auf ihrem Weg zur Smaragdstadt erleben, erfahrt ihr beim nächsten Lese-Club-Treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und dauert wie gewohnt circa 1 Stunde. Gerne können die kleinen Zuhörer danach auch mit Hilfe des Büchereiteams nach weiteren abenteuerlichen Büchern zum Ausleihen stöbern.

Nähere Informationen unter Tel.: 0 26 62 / 93 94 51, Stadtbücherei Hachenburg. 

Vorlesewettbewerb 2017/2018

Regionalentscheid des Westerwaldkreises wird von der Stadtbücherei Werner A. Güth in der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg ausgerichtet 

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Westerwaldkreises? Beim Regionalentscheid des 59. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Hachenburg um die Wette.
Der Regionalentscheid findet am 14.02.2017, um 15.00 Uhr, im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg in der Gartenstr. 11 in Hachenburg statt. 20 Schulsieger sind eingeladen, sich an diesem Nachmittag mit einem selbst gewählten Text aus einer Lieblingslektüre und einem vom Veranstalter gewählten Fremdtext zu präsentieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, als Zuhörer an der Veranstaltung teilzunehmen.
An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, stehen im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs.
Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch in diesem Jahr unterstützen wieder vier Sparda-Regionalbanken den Wettbewerb. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 20. Juni 2018 in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen.
Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis. Der Sieger oder die Siegerin des Kreisentscheids des Westerwaldkreises darf zum nachfolgenden Bezirksentscheid nach Koblenz fahren.

Der aktuelle Stand des 59. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vorlesewettbewerb.de zu finden.


Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2018

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2018 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Genaueres erfahren Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier

Fünf Jahre Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Fünf Jahre Solidarpakt Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Gelebte Solidarität im Zeichen des Umweltschutzes

In diesem Frühjahr feiert der „Solidarpakt Windenergie“ in der Verbandsgemeinde Hachenburg ein kleines Jubiläum: Am 07.03.2013 unterzeichneten die Bürgermeister von 32 der 33 Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung den Solidarpakt.

Das Vertragswerk sieht vor, dass die Pachteinnahmen aus Windenergieanlagen nach einem festgelegten Schlüssel solidarisch unter allenteilnehmenden Ortsgemeinden verteilt werden und somit nicht nur die Standortgemeinden von den Pachteinnahmen profitieren. Seit Bestehen des Solidarpakts wurden von den Standortgemeinden nahezu 2 Millionen Euro an Pachteinnahmen erzielt, wovon rund 400.000 Euro in den Solidarpakt geflossen sind.

Insgesamt sind in der Verbandsgemeinde Hachenburg rund 30 Windenergieanlagen in Betrieb. Diese „Kraftwerke“ erzeugen jährlich über 64.000 Megawattstunden umweltfreundlichen Strom. Die erzeugte Energiemenge reicht aus, um fast 18.300 Durchschnittshaushalte mit Strom zu versorgen.

Ein positiver Nebeneffekt: Allein die in der Verbandsgemeinde betriebenen Anlagen vermindern die Emissionen des klimaschädlichen Treibhausgases C02 um ca. 31.000 Tonnen pro Jahr.

Damit - wie mit vielen anderen Projekten - wird in der Verbandsgemeinde Hachenburg aktiv zum Gelingen der Energiewende und zum Klimaschutz beigetragen.

Weitere Informationen zu diesem und anderen Klimaschutzprojekten der Verbandsgemeinde Hachenburg finden Sie unter Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Sturmtief „Burglind" und „Friederike“ – Forstamt Hachenburg informiert

In den Forstrevieren des Forstamtes Hachenburg starten die Arbeiten zur Aufarbeitung der Windwürfe 

Die Reviere des Forstamtes Hachenburg sind durch die beiden Windereignisse mit noch zu verkraftenden Schäden davongekommen.  Die Mitarbeiter des Forstamtes haben die meisten Forstwege von umgestürzten Bäumen bereits freigeräumt. Gefahr droht noch von herabfallenden Ästen und nachträglich umstürzenden Bäumen. Meist wurden einzelne Bäume mitsamt der Wurzel geworfen, lediglich an wenigen, exponierten Stellen konnten Windhosen ganze Baumgruppen zu Fall bringen.  "Zum Glück beschränken sich diese Schäden auf wenige Waldorte,“ zieht Harald Hericks, Leiter des Forstamtes Hachenburg, eine vorläufige Bilanz. "Insgesamt rechnen wir mit einem Anfall von etwa 20000 Fm Holz; diese Menge verteilt sich immerhin  auf ca. 50.000 Bäume."

Waldspaziergängern rät das Forstamt in den nächsten Tagen zur Vorsicht. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können vom Sturm geschädigte, labile Bäume und angebrochene Äste unvermittelt herabstürzen und Menschen verletzen. Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Arbeiten gebeten. Die Bereiche in denen gearbeitet wird, müssen aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt werden. Die Revierleiter warnen: „Bitte beachten Sie die Absperrungen – Sie bringen ansonsten sich und andere in Gefahr!“

Aus Sicherheitsgründen kann daher auch die Aufarbeitung von Brennholz durch Selbstwerber nicht zugelassen werden. Das Forstamt bittet alle Brennholz-Selbstwerber um Verständnis. Wir gehen davon aus, dass die Aufarbeitung von Brennholz Ende April wieder insgesamt freigegeben werden kann. Bitte stimmen Sie sich mit Ihrem Revierleiter ab.

Für Rückfragen stehen das Forstamt Hachenburg und die Revierleiter der Forstreviere gerne zur Verfügung.

Einwohnerzahlen wieder angestiegen

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2017 

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2017 genau 24.307 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 123 mehr als am 31. Dezember 2016 und somit ein Anstieg von 0,51 Prozent.
Mit 12.191 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.116 Männern zahlenmäßig leicht überlegen. 10.253 Bürger gehören der evangelischen Religion an, 7.750 sind römisch-katholisch. 6.304 Mitmenschen gehören anderen Religionsgruppen an oder sind gar keiner Kirche zugehörig.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.420 am 31.12.2016 auf 1.484 Mitbürger am 31.12.2017 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohnanteil von 6,10 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Hier sprechen wir von 812 Männern und 672 Frauen.
8814 Einwohner der VG sind ledig, 11.497 Personen sind verheiratet, 1.850 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.847 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 25 Mitmenschen registriert. Bei 272 Einwohnern ist der Familienstand nicht bekannt bzw. nicht durch Urkunden nachgewiesen.
In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.349 Kinder eingeschult. Die Zahl setzt sich wie folgt zusammen: dieses Jahr sind es 225 Kinder, 2019 dann 213 Kinder, im Jahr 2020 198 Kinder, 2021 dann 235 Kinder, im Jahr 2022 225 Kinder und im Jahr 2023 werden 253 Kinder eingeschult.

Die Stadt Hachenburg als einwohnerstärkste Gemeinde im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde kann sich über 130 Einwohner mehr als im Vorjahr freuen, und knackt somit die 6000er-Marke - ein Einwohnerzuwachs von 2,19 Prozent.
Die Gemeinde Kroppach kann sich über insgesamt 697 Einwohner freuen. Dies sind im Jahresvergleich 59 Mitbürger mehr als am 31.12.2016, ein Zuwachs von 9,25 Prozent. In Dreifelden leben 17 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor (+ 7 Prozent). Dort leben nun 260 Mitmenschen. Und auch die Gemeinde Winkelbach hat Zuwachs bekommen. Hier handelt es sich um 5,33 Prozent mehr (in Zahlen: 12 Einwohner), also 237 Mitbürger am 31.12.2017.
Allerdings gab es auch wieder kleine Einbußen zu verzeichnen. Marzhausen blickt aktuell auf 244 Einwohner. Dies sind 11 Personen weniger (- 4,31 %) als am 31.12.2016. Kundert hat 8 Bürger weniger als im vergangenen Jahr. Waren es da noch 257, so sind es jetzt nur noch 249 Personen. Die Gemeinde Wahlrod hat 3,07 % weniger Einwohner als am 31.12.2016. Die Einwohnerzahl ist um 27 Personen von 880 auf 853 gesunken.
Dies sind nur ein paar Beispiele. Weitere Zahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Statistik.

Die gesamte Statistik bezieht sich jedoch nur auf Einwohner mit Hauptwohnsitz.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Statistik

Verbandsgemeinde Hachenburg stellt die Weichen für die dritte Ganztagsgrundschule

Vor dem Hintergrund der Erweiterung des Angebots an Ganztagsgrundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg besichtigten am vergangenen Samstag der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg die Grundschulen in Borod und Roßbach.

Bislang gibt es in der Verbandsgemeinde Hachenburg zwei Ganztagsgrundschulen in Alpenrod und der Stadt Hachenburg. Während das Ganztagsangebot in Alpenrod stabil ausgelastet ist, steigt die Anzahl der Ganztagsschüler in der Grundschule am Schloss ständig weiter. Da an diesem Standort eine Erweiterung aus Platzgründen nicht möglich ist, kommen für die Einrichtung eines dritten Angebots entweder die Grundschule Borod oder Roßbach in Frage.

Vor Ort konnten sich die Gremienmitglieder von beiden Schulen ein Bild machen. Zunächst wurde die Grundschule in Borod besichtigt. Ortsbürgermeister Volkmar Gäfgen stellte die Infrastruktur und die gemeindlichen Liegenschaften, die einem möglichen Ganztagsbetrieb zweckdienlich sein könnten, vor. Schulleiter Wilfried Herr führte die Ausschussmitglieder sodann durch das Schulgebäude. Die nächste Station der Besichtigung war die Grundschule in Roßbach. Auch hier stellte zunächst Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen die Ortsgemeinde und die Liegenschaften in der Umgebung des Schulgebäudes vor, bevor der Schulleiter Peter Vogel die Anwesenden durch das Schulgebäude führte.

Im Anschluss an die Ortsbesichtigungen wurde die Sitzung im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg fortgesetzt. Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte den beiden Ausschüssen ausführlich die Voraussetzung für eine weitere Einrichtung dar.
Für den Betrieb einer weiteren (dritten) Ganztagsgrundschule in der Verbandsgemeinde Hachenburg seien 36 Anmeldungen erforderlich, die am Ganztagsangebot teilnehmen. Zurzeit besuchen Schulkinder aus den Schulbezirken der Schulstandorte Borod und Roßbach noch die Ganztagsschule in Hachenburg. In Zukunft würden Betreuungswünsche der Eltern dann an dem neuen, auszuwählenden Ganztagsstandort entweder in Borod oder in Roßbach erfüllt, was einen Zuwachs der Schülerzahlen an diesem Standort nach sich zieht.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger müsse vor diesem Hintergrund eine Entscheidung treffen, an welchem der beiden Standorte die dritte Ganztagsgrundschule eingerichtet werden soll. Anhand der Schülerzahlen stehe jedoch fest, dass die Grundschule in Roßbach auch ohne Ganztagsangebot nach heutigem Stand zweizügig werden müsse. Frau Greis ging während ihres Vortrags auch auf die voraussichtlichen Kosten, die auf Sanierungen der bestehenden Schulgebäude sowie einer etwaigen Erweiterung für eine Zweizügigkeit oder für Ganztagsschulbetrieb entfallen, ein.

Bürgermeister Peter Klöckner unterstrich, dass man derzeit eine gute Ausgangsbasis habe und auf jeden Fall durch die Einrichtung einer dritten Ganztagsgrundschule einen Zugewinn für die Verbandsgemeine Hachenburg erzielen werde. Für die Schüler als auch die Eltern sei es wichtig, Schulen vor Ort anzubieten und somit die Wege kurz zu halten. Auch für die Ortsgemeinden sei der Betrieb einer Grundschule ein wichtiger Standortfaktor für viele junge Familien.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berieten die Gremien über die Verwendung von Finanzmitteln aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm 3.0 Kapitel 2, dessen Förderbereich Investitionen in die Schulinfrastruktur umfasst. Hierunter fallen beispielsweise Investitionen für die Sanierung, den Umbau oder die Erweiterung von Schulgebäuden. Vor dem Hintergrund der notwendig werdenden Zweizügigkeit der Grundschule Roßbach entschieden beide Gremien einstimmig, die Bundesmittel für diese Baumaßnahme zu verwenden. Der Verbandsgemeinde Hachenburg werden für diese Maßnahme rund 377.000 Euro in Aussicht gestellt.

Zum Schluss der Sitzung wurden Anfragen des Ausschussmitglieds Hans-Werner Rörig zur Umgestaltung des Schulsportplatzes in Hachenburg und des Ausschussmitglieds Jonathan Noll zur Auslastung der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg beantwortet.

Die Frage, an welchem der beiden Grundschulstandorte künftig eine Ganztagsschule angeboten werden soll, wird in einer weiteren gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse der Verbandsgemeinde Hachenburg am 06.03.2018 weiter erörtert. Die abschließende Entscheidung trifft der Verbandsgemeinderat am 20.03.2018.

Goldmedaillengewinner Merkelbach gewinnt auch den Demografiepreis des Landes Rheinland–Pfalz

Goldmedaillengewinner Merkelbach gewinnt auch den Demografiepreis des Landes Rheinland–Pfalz

In der vergangenen Woche überreichte der Innenminister des Landes  Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz in dem voll besetzten Gemeindesaal des Dorfgemeinschaftshauses von Merkelbach Urkunde, Emailleschild und einen Scheck über 5000 Euro an Ortsbürgermeister Edgar Schneider.
Mit dem Preis wurde das ehrenamtliche Engagement für das Zusammenleben von Jung und Alt, von Einheimischen und Neubürgern gewürdigt. Die Feierstunde wurde mit Begrüßungsliedern von Kindern des katholischen Kindergartens unter der Leitung von Ulrike Hölzemann eingeleitet. Nach der Begrüßung der Ehrengäste, u.a. Innenminister Roger Lewentz, Landtagspräsident Hendrik Hering, Kreisbeigeordneter Kurt Schüler und Bürgermeister Peter Klöckner erfolgte ein kurzer Dorfrundgang mit einem Abstecher in die Wohnpflegegemeinschaft „Marjanns Haus“ und einem Besuch im Dorfladen.
Eine Bilderschau bei Kaffee und Kuchen über die Aktivitäten der letzten Jahre rundete das Programm ab.
Ortsbürgermeister Edgar Schneider bedankte sich bei „seinen“ Merkelbacherinnen und Merkelbachern für dieses großartige Gemeinschaftswerk auf das die gesamte Dorfgemeinschaft zu Recht stolz sein kann.

Neuer Einsatzleitwagen und neue Pumpen für die Feuerwehr

Neuer Einsatzleitwagen und neue Pumpen für die Feuerwehr
Neuer Einsatzleitwagen und neue Pumpen für die Feuerwehr
Neuer Einsatzleitwagen und neue Pumpen für die Feuerwehr

Im abgelaufenen Jahr 2017 hat die Verbandsgemeinde Hachenburg in erheblichem Umfang in die Ausstattung ihrer Feuerwehr investiert. So wurden zum Jahresende ein neuer Einsatzleitwagen und zehn neue Tragkraftspritzen für die Löschgruppen der Verbandsgemeindefeuerwehr geliefert, die Bürgermeister Peter Klöckner und Erste Beigeordnete Gabriele Greis am 11.01.2018 offiziell in Dienst stellen konnten.

Die Löschgruppen Astert, Borod, Gehlert, Linden, Lochum, Mörsbach, Mudenbach, Nister, Steinebach an der Wied und Welkenbach können künftig moderne tragbare Pumpen vom Typ Rosenbauer Fox S bei der Brandbekämpfung einsetzen. Die neuen Tragkraftspritzen verfügen über eine höhere Saugleistung, eine elektrische Bedieneinheit und ein deutlich niedrigeres Gewicht als die Vorgängermodelle, die teilweise Jahrzehntelang im Einsatz waren. Für die Beschaffungsaktion, die auch neue Saugschläuche umfasst, investierte die Verbandsgemeinde rd. 115.000 €.

Auch der Einsatzleitwagen des Löschzuges Hachenburg wurde ersetzt. Der neue Einsatzleitwagen ELW 1 ist das am häufigsten genutzte Fahrzeug der Feuerwehr und wird zur Einsatzunterstützung in der gesamten Verbandsgemeinde eingesetzt. Das Fahrzeug verfügt über modernste Funk-, Alarm- und EDV-Technik und bietet auf einem kompakten VW-Transporterfahrgestell mit Allradantrieb die Möglichkeit einer schnellen Einsatzleitung vor Ort. Zu den Anschaffungskosten von rd. 107.000 € wird eine Landeszuwendung in Höhe von 32.000 € erwartet.

2018 will die Verbandsgemeinde weitere vier Fahrzeuge in Dienst stellen. Für die Löschgruppen Mörsbach, Nister und Steinebach an der Weid wurden neue Kleinlöschfahrzeuge bestellt, die voraussichtlich im Juli geliefert werden können. Diese drei Fahrzeuge im Geamtwert von rd. 200.000 € sind konzipiert für erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung auf örtlicher Ebene. Sie ersetzen rd. 30 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeuge und können mit ihrem 500l-Wassertank wesentlich effektiver eingesetzt werden. Als weiteres Fahrzeug ist ein Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF 1) zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen für die Löschgruppe Kroppach-Giesenhausen vorgesehen. Auch die Raumsituation für die Feuerwehr wird weiter verbessert. In Müschenbach wird zurzeit ein Anbau am Feuerwehrhaus errichtet. Die Baumaßnahme mit einem Umfang von  rd. 135.000 € soll ebenfalls 2018 abgeschlossen werden.

Angesichts dieser erheblichen Investitionen bezeichnete Bürgermeister Peter Klöckner die Ausstattung der Feuerwehr neben dem Klimaschutz und dem ausgeglichenen Haushalt als eines der Hauptziele für das neue Jahr. Der Bürger verbinde mit der Feuerwehr zu Recht die Begriffe Geborgenheit und Schutz und so sei es für die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes wichtig, die Ausstattung fortzuentwickeln. Er lobte die ehrenamtlichen Helfer für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Erste Beigeordnete Gabriele Greis stellte fest, dass sich das Konzept der Alarmierungsgemeinschaften in der Verbandsgemeinde Hachenburg als richtig erwiesen habe. Dadurch können die Feuerwehreinheiten, die weit über den Brandschutz hinaus tätig seien, auch in kleineren Orten erhalten bleiben. Sie bedankte sich bei den verantwortlichen Gremien für die hohe Zustimmung zu den Investitionsvorhaben und freute sich auch über die verbesserte Kommunikation innerhalb der Feuerwehr. Das Ehrenamt bezeichnete sie als Verpflichtung in der Gesellschaft füreinander einzutreten.

Wehrleiter Frank Sieker begrüßte die Beschaffungen, die kein „neues Spielzeug“ für die Wehrleute, sondern für die Aufgabenerfüllung zwingend notwendig seien. Er bedankte sich bei den Löschgruppen für die jahrzehntelange Pflege der „alten Schätzchen“, bevor sie nun die neuen Pumpen nach einer ausführlichen Einweisung in Betrieb nehmen konnten.

Das Standesamt Hachenburg informiert

Mehr Geburten, weniger Sterbefälle

Nach dem Jahreswechsel werden nicht nur in Hachenburg die Register des Standesamts für 2017 abgeschlossen.

Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Die Bilanz fällt hierbei positiv aus. So ist die Zahl der Sterbefälle mit 329 (in 2016: 342) Beurkundungen leicht gesunken.  Erfreulicherweise konnten 765 Geburten beim Standesamt vorgenommen werden. Dies waren 11 Babys mehr als im Vorjahr. 54 Prozent der Neugeborenen waren männlichen Geschlechts. Die beliebtesten Vornamen für die Mädchen waren Lina, gefolgt von Mia und Emilia. Bei den männlichen Vornamen wurden Elias, Ben und Noah am häufigsten gewählt.

Zwei gleichgeschlechtliche Paar entschieden sich für eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Im Jahr zuvor waren es drei.

Im Oktober änderte sich die Gesetzgebung für gleichgeschlechtliche Paare. So wandelten nach Einführung der „Ehe für alle“ zwei Paare ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe um.

Die Zahl der Eheschließungen blieb gleich. 143 Paare trauten sich in Hachenburg. Die meisten davon im beliebten historischen Vogtshof.

Verbandsgemeinde Hachenburg investiert auch 2018 wieder in den Klimaschutz

Verbandsgemeinde Hachenburg investiert auch 2018 wieder in den Klimaschutz
Verbandsgemeinde Hachenburg investiert auch 2018 wieder in den Klimaschutz

Mit der neu geschaffenen Stelle für das Klimaschutzmanagement, die im Frühjahr 2018 besetzt werden soll, wird der wichtigen Querschnittsaufgabe ein adäquater Stellenwert zuteil.
Bürgermeister Klöckner ist sich sicher, dass durch die Bündelung der vielfältigen Handlungsfelder aus den beiden vor einem Jahr vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedeten Klimaschutzkonzepten nachhaltig Synergien gezogen werden können. Immerhin sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40% gegenüber dem Basisjahr 2014 reduziert werden. Das verlangt nach einer gut durchdachten und auch konsequenten Herangehensweise, so Klöckner.
Das beachtliche Vorhaben inkludiert bis 2030 enorme Investitionen die die regionale Wertschöpfung begünstigen sollen. Die zukünftige Energieerzeugung und –versorgung erfolgt in dezentralen Strukturen. Insbesondere die Kommunen sind gefordert, die notwendige Infrastruktur vorzuhalten, um die Energiewende vor Ort gestalten zu können; eine Herausforderung, der man sich in Hachenburg gerne stellt.
Die von breitem Konsens geprägte Behandlung des Themas in den kommunalen Gremien und die große Bürger/Akteursbeteiligung bei der Konzepterstellung bestätigen Gabriele Greis der hauptamtlichen I. Beigeordneten der VG Hachenburg, auf dem richtigen und von der Bürgerschaft mitgetragenen Weg zu sein.
Neben der sukzessiven Umstellung der Energieerzeugung, bei der der Eigenbetrieb mit der biomassebasierenden Nahwärmeversorgung sowie der mittlerweile sieben Anlagen der hocheffizient arbeitenden Kraft-Wärme-Kopplung bereits seit Jahren aktiv zur Erreichung des lokalen Klimaschutzziels beiträgt, gilt es auch Einsparpotential bei den öffentlichen Liegenschaften der Ortsgemeinden zu realisieren.
Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden wird mit dem Klimaschutzmanager / der Klimaschutzmanagerin ein kompetenter Ratgeber in allen Belangen des Klimaschutzes und der Energieversorgung zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt kann es von entscheidender Bedeutung für den wirtschaftlichen Projekterfolg sein, zur richtigen Zeit den richtigen Fördertopf für sich zu entdecken.

Wissenstransfer aus und nach Ruanda
Die seit Jahrzehnten erfolgreichen Hachenburger Klimaschutzprojekte haben auch dazu beigetragen, dass man neben einer weiteren Verbandsgemeinde aus Rheinland-Pfalz an einer Klimapartnerschaft mit Ruanda teilnimmt. Eine spannende Angelegenheit ist sich Klöckner sicher, zumal der Wissenstransfer in beiden Richtungen erfolgen wird. Man arbeitet auch mit dem Hachenburger Ruandaverein zusammen, der vor Ort über viele Kontakte verfügt. Hier gilt es, Synergien zu nutzen.
Wenngleich dem Klimaschutz – aus Unwissenheit oder mitunter auch aus sachfremden Erwägungen – nicht oder in nicht ausreichendem Maße  Rechnung getragen wird, betrachtet man die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge mit höchster Priorität. Es gilt, die überall in Erscheinung tretenden Folgen des Klimawandels zu begrenzen - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der man in Hachenburg nachkommt. Das zeigt auch der Blick in den Energieatlas Rheinland-Pfalz.
In 2018 steht bei der Verbandsgemeinde Hachenburg in Zusammenarbeit mit betroffenen Ortsgemeinden die Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzeptes auf der Agenda, denn auch Starkregenereignisse haben klimatische Ursachen. Der Eigenbetrieb Energie der VG Hachenburg  wird seine Position im Bereich des Energie-Contracting und Energiemanagements weiter ausbauen. Aber auch in vielen anderen Handlungsbereichen ist man am Ball: sei es Sonnen- oder Windstrom oder auch die Chance, einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität mittels Regelenergie zu liefern. 

Gerne informieren wir Sie über unsere Aufgaben oder zeigen Ihnen vor Ort unsere Projekte.
Anruf genügt.

VGW Hachenburg
Tel. 02662/801-230
info@vgw-hachenburg.info    

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr