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Pressearchiv 2019

Verbandsgemeinderat Hachenburg verabschiedet Haushalt für 2020

Verbandsgemeinderat Hachenburg verabschiedet Haushalt für 2020

Der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2020 wurde in der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates am 10.12.2019 verabschiedet. In seiner Haushaltsrede unterstrich Bürgermeister Klöckner, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg von der sehr guten konjunkturellen Situation profitiere. Schulden würden weiter abgebaut und Investitionen in Höhe von mehr als 3 Mio. Euro getätigt. Der Schuldenstand liege Ende 2020 mit weniger als 52 Euro pro Einwohner weit unter dem Landesdurchschnitt von 450 Euro. Auch die Ortsgemeinden behalten durch eine weiterhin niedrige Verbandgemeindeumlage finanziellen Spielraum, so Klöckner. Insgesamt beruhe das Zahlenwerk auf einer vorausschauenden Haushaltsplanung, mit der die Verbandsgemeinde Hachenburg auch in Zukunft handlungsfähig bleibe.

Verbandsgemeinde Hachenburg nimmt Klimawandel ernst
Einen eigenen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leistet die Verbandsgemeinde Hachenburg auch im Jahr 2020. Auf der Agenda des neuen Jahres stehen unter anderem der Austausch der Fenster sowie eine Sanierung der Flachdächer des Verwaltungsgebäudes, wodurch weitere CO2-Einsparungen erzielt werden können. Auch werden Mittel für die Erstellung eines Radwegekonzeptes im Etat bereitgestellt. Mit diesem Konzept soll der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad als Nahverkehrsmittel durch eine Anpassung und Optimierung des Radverkehrsnetzes ermöglicht werden. Ebenfalls soll im kommenden Jahr mit der Planung des Radwegs entlang der B 413 von Hachenburg nach Wied/Höchstenbach begonnen werden, dessen Baukosten der LBM übernimmt.

Grundschulen sind Aushängeschild
Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt auch im kommenden Jahr im Bereich der Schulen. Alle Grundschulen seien in den letzten Jahren bereits stetig mit Smartboards und Laptops ausgestattet worden, sodass der Bereich der Schulen ein Aushängeschild der Verbandsgemeinde sei, so der Vorsitzende. Im kommenden Jahr sind unter anderem Kosten für die Erweiterung der Grundschule Roßbach in einer Größenordnung von 1,2 Mio. Euro veranschlagt. Auch für die Grundschule Borod sind für die Errichtung eines neuen Spielgeländes im Außenbereich 80.000 Euro im Etat eingeplant. Für alle Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg werden zudem Anschaffungen im Rahmen des Digitalpakts in Höhe von insgesamt mehr als 136.000 Euro getätigt.

Verbandsgemeinderat steht zu den Feuerwehren
Nicht nur durch den im Jahr 2018 verabschiedeten Feuerwehrplan wurde die Unterstützung für die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde untermauert. Auch im Jahr 2020 werden Haushaltsmittel für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrausstattung in Höhe von mehr als 1,2 Mio. Euro bereitgestellt. Durch eine einstimmig beschlossene Änderung der Hauptsatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg erhalten ab dem Jahr 2020 Feuerwehrangehörige mit spezieller Ausbildung, die neben dem Wehrleiter und den Wehrführern und deren Stellvertretern Verantwortung für das Funktionieren der Feuerwehren übernehmen, höhere Aufwandsentschädigungen. 

Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen lobten schließlich das vorgelegte Zahlenwerk für das kommende Jahr. Durch einen einstimmigen Beschluss bei einer Enthaltung wurde die Haushaltssatzung mit allen Bestandteilen und Anlagen verabschiedet.

Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke verabschiedet
Die Erste Beigeordnete Gabriele Greis zeigte bei den Wirtschaftsplänen aller vier Betriebszweige für das Jahr 2020 auf, dass insbesondere in den Betriebszweigen Wasserwerk und Abwasserwerk hohe Investitionen in den Neubau und die Erneuerung von Anlagen erforderlich sind. In allen vier Betriebszweigen belaufe sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rd. 12 Mio. Euro. Die Gelder fließen in nahezu allen Ortsgemeinden in die dortigen Infrastrukturmaßnahmen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Der Löwenanteil bei den Investitionen entfällt auf den Betriebszweig Abwasserwerk mit nahezu 8 Mio. Euro. Auch beim Wasserwerk werde mit rund 3,4 Mio. Euro kräftig investiert, z.B. in die Verbindungsleitung von Atzelgift nach Luckenbach.
Die Wirtschaftspläne spiegeln eine solide und verantwortungsbewusste Planung wider, so die Erste Beigeordnete. Das Gremium stimmte den vier Wirtschaftsplänen mehrheitlich zu.
Einstimmig wurden vom Verbandsgemeinderat die Bilanzen der Verbandsgemeindewerke des Jahres 2018 festgestellt.

Zukunftskonzept Abwasserreinigung 
Nach vorangegangenen wiederholten Beratungen im Werkausschuss beschloss der Verbandsgemeinderat Hachenburg einstimmig das Zukunftskonzept Abwasserreinigung der Verbandsgemeindewerke Hachenburg. Inhalt dieses Konzepts ist die Umsetzung, mit dem insbesondere eine aus wasserwirtschaftlicher und betrieblicher Sicht präferierte Verringerung der Kläranlagenstandorte von zwölf auf drei einhergeht. Diese Umsetzung erfolgt stets in Abstimmung mit den Fach- und Aufsichtsbehörden sowie unter Einbeziehung des Werkausschusses.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschloss der Rat mehrheitlich, der „Kommunalen Klärschlammverwertung Region Altenkirchen GmbH (KKV AK GmbH)“ beizutreten. Dies erfolgt zur Sicherstellung einer rechtlich ordnungsgemäßen, wirtschaftlich vorteilhaften und auch unter Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten angezeigten regionalen Klärschlammverwertung in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Weitere Themen der Sitzung  
Einstimmig wurde der Jahresabschluss 2018 festgestellt und dem Bürgermeister und den an den Verwaltungsgeschäften beteiligten Beigeordneten Entlastung erteilt. Das Gremium wurde in Kenntnis über den Gesamtabschluss des Jahres 2015 gesetzt.
Hinsichtlich des Antrags der FWG-Fraktion zur Erstellung eines umfassenden Gesamtkonzepts zur Bekämpfung des Ärztemangels wurde einstimmig beschlossen, zunächst im Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.
Der vorgelegten Planung zum 5. Nachgang zur 2. umfassenden Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde zugestimmt. Erforderlich wird die Fortschreibung aufgrund mehrerer Wünsche von Ortsgemeinden sowie der Stadt Hachenburg. Auch hinsichtlich der Standortfrage für den Neubau der zusammengelegten Krankenhausstandorte des DRK-Krankenhauses Altenkirchen – Hachenburg werden in der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes entsprechende Flächen in den in Frage kommenden Gemarkungen ausgewiesen.
Im nicht öffentlichen Teil wurden die Auftragsvergabe für die Planungsleistung für die Erstellung eines Radweges entlang der B 413 sowie eine Grundstücksangelegenheit beraten.
 

Neubau DRK-Krankenhaus im Westerwald

Kommunale Vertreter und Rotes Kreuz als Träger respektieren Vorschlag von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler 

Krankenhaus kommt nach Hattert oder Müschenbach

Auf Einladung von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sind am 09.12.2019 der Krankenhausträger, die Landräte, die Bürgermeister der Städte und Verbandsgemeinden sowie die Landtagsabgeordneten der Region zu einem Gespräch über die Standortfrage für den Neubau der zusammengelegten Krankenhausstandorte des DRK-Krankenhauses Altenkirchen-Hachenburg zusammengekommen. Grundlage für das Gespräch war das vorliegende Gutachten, das vom Krankenhausträger in Auftrag gegeben wurde sowie die Expertise, die das Gesundheitsministerium hat erstellen lassen, um die Gewichtung der aufgeführten Kriterien des Erstgutachtens und die daraus getroffenen Schlussfolgerungen noch extern bewerten zu lassen.
Alle Beteiligten haben ihre Positionen ausgetauscht und deutlich gemacht. Dabei zeigte sich, dass es unterschiedliche Positionen gibt. Dennoch haben sich am Ende der gemeinsamen Sitzung alle Teilnehmer darauf verständigt, den Vorschlag von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler zu respektieren, den neuen Krankenhausstandort in Hattert/Müschenbach vorzusehen. „Mir ist sehr wichtig, dass ein neuer Krankenhausstandort eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung sowie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat. Nur so können ein neuer Standort und die Gesundheitsregion insgesamt erfolgreich sein. Deswegen bin ich dankbar, dass unser Vorschlag von allen respektiert wird. Ich erwarte von den kommunalen Verantwortlichen nun für die Verwirklichung des Neubaus einen Schulterschluss und damit ein Bekenntnis für die gemeinsame Region. Es geht um die gute und zukunftsfähige gesundheitliche Versorgung der Menschen, die nicht an Gemeindegrenzen haltmacht“, so Bätzing-Lichtenthäler. Zudem wird die Zusammenlegung zweier Standorte zu einem medizinisch und wirtschaftlich zukunftsfähigen Krankenhaus Signalwirkung für die strukturelle Verbesserung der Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz insgesamt entfalten.
Das Gesundheitsministerium hatte auf Basis einer Expertise vorgeschlagen, dass der Krankenhausneubau bevorzugt in Hattert/Müschenbach errichtet werden soll. „Nun gilt es, den weiteren Prozess zügig voranzutreiben und in die konkrete Umsetzung zu kommen. Ich erwarte von den kommunalen Vertretern, dass zeitnah die in Zusammenhang mit dem Grundstück stehenden Modalitäten geklärt werden und vom Träger, dass er auf Basis der Verständigung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept und einen Zeitplan für die nächsten Schritte, insbesondere auch für die bauliche Planung, vorlegt. Wir stehen nach wie vor zu der Zusage, den Neubau finanziell zu fördern, sobald das entsprechende Konzept und die vom Träger noch zu erstellenden Unterlagen geprüft wurden“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.
Die Reaktionen auf das vom Krankenhausträger in Auftrag gegebene Gutachten zur Standortfrage hatten gezeigt, dass der favorisierte Standort in Hachenburg in großen Teilen der Bevölkerung – insbesondere in Altenkirchen – keine Akzeptanz findet. Die Expertise, die die Firma BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Frankfurt am Main im Auftrag des Ministeriums angefertigt hat, kam zu dem Ergebnis, dass der „Standort 12 (Hattert/Müschenbach) der zu präferierende“ Standort ist. Ein wichtiger Punkt hierfür ist die Erreichbarkeit und die Attraktivität für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Erhöhung der Marktanteile zu Lasten anderer Krankenhäuser, die für andere Standorte sprechen könnte, ist dagegen für die Entscheidung aus versorgungspolitischer Sicht weniger relevant und spielt – gestützt auf die Ergebnisse der Expertise – aus dieser Perspektive bei der Standortentscheidung keine hervorgehobene Rolle.


Quelle:
MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT
UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 26.11.2019

Mehr als 12.000 € an Vereinszuschüssen gewährt

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in seiner letzten Sitzung, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 3.300 Euro zukommen zu lassen. Sieben Vereine erhalten die Gelder für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Instrumenten oder Noten.

Auch im Sportbereich wurden wieder Zuwendungen gewährt. Diesmal wurden rund 8.600 Euro für insgesamt mehr als 1.700 jugendliche Mitglieder in Sportvereinen gezahlt. Vier Vereine erhalten für die Anschaffung von Sportgeräten und Ausrüstungsgegenständen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von mehr als 900 Euro von der Verbandsgemeinde Hachenburg. Auch die Ortsgemeinde Hattert erhält für die Anschaffung eines Kommunalschleppers, der auch zur Sportplatzpflege eingesetzt werden soll, einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro.
 

Zuschussprogramm „Wir bewegen was“

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat vor einigen Jahren zur Revitalisierung der Ortskerne ein Zuschussprogramm „Wir bewegen was“ ins Leben gerufen. Ziel hierbei ist, Projekte in Zusammenarbeit von Ortsgemeinde, Vereinen und vor allem der Bevölkerung durchzuführen. Die Botschaft „Wir bewegen was“ soll von der Bevölkerung mitgetragen werden und die Bedeutung herausstellen, dass dieses Thema jeden betrifft. Demzufolge sollen Eigenleistungen die Grundlage für einen möglichen Zuschuss bilden. Als denkbare Maßnahmen kommen vielfältige gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. die Wiederinbetriebnahme von alten Gebäuden oder die Schaffung von neuen Plätzen, die eine Gemeinschaft hervorrufen, in Betracht.
Aktuell beantragte die Ortsgemeinde Stein-Wingert Zuschussmittel für die Anschaffung von Arbeitsgeräten für die „Gartenpaten“, die ehrenamtlich gemeindliche Anlagen pflegen, reparieren und unterhalten. Der Ausschuss beschloss einstimmig, hierfür einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 500 Euro zu gewähren.
 

Haushalt 2019

Schwerpunkt der Beratungen im öffentlichen Teil der Sitzung war der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2020. Das Zahlenwerk wurde im Ausschuss vorberaten und sodann einstimmig dem Verbandsgemeinderat zur abschließenden Beschlussfassung am 10.12.2019 empfohlen.
 

Weitere Themen der Sitzung

Einstimmig beschloss der Ausschuss eine Zuwendung zur Unterstützung der kulturellen Arbeit in Höhe von 1.785 Euro anzunehmen.
Weiterhin konnte der Ausschuss einstimmige Beschlussempfehlungen an den Verbandsgemeinderat aussprechen: Zum einen wurde eine Änderung der Hauptsatzung beraten, die Neuregelungen hinsichtlich der Aufwandsentschädigung für Feuerwehrangehörige beinhaltet. Zum anderen wurde darüber beraten, die Sanierung der Fenster, Außentüren und Flachdachflächen des Verwaltungsgebäudes gemäß vorliegender Planung und Kostenschätzung auszuschreiben und die Aufträge an den jeweils wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen. Weiterhin wurde dem Rat empfohlen, für die Erstellung einer Projektskizze und zur Projektbegleitung im Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ das wirtschaftlich günstigste Planungsbüro zu beauftragen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Stellenplan, der Bestandteil des Haushaltsplanes ist, vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. 
 

PRESSEERKLÄRUNG:

Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg
Stefan Leukel, Stadtbürgermeister der Stadt Hachenburg

zur „Expertise zur Zusammenlegung der DRK-Klinikstandorte Altenkirchen und Hachenburg“


„Wir nehmen zur Kenntnis, dass das von Ministerin Bätzing-Lichtenthäler in Auftrag gegebene Zweitgutachten zu dem Ergebnis kommt, dass einem Krankenhausneubau am Standort Hattert (Bahnhof) der Vorzug zu geben sei. Nach diesem Gutachten landen jetzt die beiden Standorte Ingelbach und Hachenburg mit gleicher Punktzahl kurz dahinter.

Nach unserer gemeinsamen Auffassung ist der im Erstgutachten unter Beteiligung der Ministerin zustande gekommene Vorschlag Hachenburg nach wie vor der richtige. Ein Krankenhaus mit urbaner Anbindung halten wir für zukunftsfähiger.

Wir werden nun das von Ministerin Bätzing-Lichtenthäler vorgelegte Zweitgutachten prüfen und uns nach einem Gespräch, zu dem die Ministerin für Anfang Dezember eingeladen hat, positionieren.“

gez. Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
gez. Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg
gez. Stefan Leukel, Stadtbürgermeister der Stadt Hachenburg

Nach langen Jahren der Vorbereitung ist die Westerwälder Seenplatte in neuer Trägerschaft

Nach langen Jahren der Vorbereitung ist die Westerwälder Seenplatte in neuer Trägerschaft

Ein „Jahrhundertereignis“, so nannte Bürgermeister und Vorsitzender des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte (EWS) Peter Klöckner anlässlich eines Pressetermins die Botschaft, dass die NABU-Stiftung die Westerwälder Seenplatte von der Fürstenfamilie zu Wied erworben hat.
Umweltministerin Ulrike Höfken berichtete über die erfolgreichen Verhandlungen zwischen Land, Fürstenhaus und NABU. Das Land fördert in den nächsten Jahren mit einem Aufwand von über 3 Millionen Euro die Instandsetzungsarbeiten an den Seen und hat auch den Kaufpreis teilweise mitfinanziert.
 
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machte Fürstin Isabella zu Wied deutlich, dass ihrer Familie die Veräußerung der Seenplatte nicht leichtgefallen sei, aber die in den letzten Jahren gewachsenen Auflagen, Konflikte und das hohe Sanierungsvolumen an den Seen die Möglichkeiten der Familie überstiegen habe.
 
In einem durchaus emotional geprägten Bericht beschrieb Bürgermeister Peter Klöckner, dass vor etwa 20 Jahren verstärkt Probleme an den Seen zutage getreten seien. Eine sich stetig verschlechternde Wasserqualität, Mängel an den Stauanlagen, unzureichende Absetzbecken und Rechtsstreite mit dem damaligen Pächter veranlassten den Entwicklungsverband, mit dem Fürstenhaus über einen Erbbaurechtsvertrag zugunsten der Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters zu reden.

Allerdings veranlasste das Ausmaß der anstehenden Sanierungskosten die Kommunen dazu, an das Land Rheinland-Pfalz heranzutreten mit der Bitte, die Westerwälder Seenplatte in Landeseigentum zu überführen. Dies erwies sich aus den verschiedensten Gründen – unter anderem spielte die Notwendigkeit der Förderfähigkeit des zukünftigen Eigentümers eine entscheidende Rolle – als nicht durchführbar.

Im Jahre 2010 gewann das Thema zunehmend an Dynamik und nach weiteren 3 Jahren hatte man die Vorbereitungen zur Stellung eines Förderantrages abgeschlossen. Eine entscheidende Bedingung war hier jedoch wiederum das Vorhandensein eines förderfähigen Trägers. Infrage gekommen wären dazu die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters. Allerdings stiegen die Vertreter aus Selters aus für Bürgermeister Klöckner nicht nachvollziehbaren Gründen aus dem Projekt aus.
Damit – so Klöckner – war die beste Option einer Eigentümerschaft in kommunaler Hand vom Tisch.

Erfreulicherweise war damals schon der NABU bereit, ersatzweise in das Projekt einzusteigen. Nach einem Negativbescheid aus Brüssel war es dann das Land, das nach intensiven Gesprächen den NABU als Käufer für die Seenplatte gewinnen konnte.

Peter Klöckner dankte insbesondere Frau Ministerin Höfken für ihren persönlichen Einsatz im Projekt, aber auch den überaus vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium, allen voran Herrn Abteilungsleiter Dr. Erwin Manz, dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Koblenz, Dr. Ulrich Kleemann, und insbesondere Joachim Gehrke und den vielen Beteiligten vor Ort.
Selbstverständlich galt sein Dank auch Herrn Landtagspräsident Hering und vor allem der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, die ganz maßgeblich die Vorbereitungen zum Antrag des EU-Life-Projektes gestaltet hatte.

Ebenso lobte Klöckner auch die Geduld von Fürstin Isabella zu Wied, die darauf verzichtet hatte, nach anderen Käufern Ausschau zu halten.

Ein besonderes Dankeschön richtete Klöckner an Christian Unselt, den Vorsitzenden der NABU-Stiftung, für die Bereitschaft die Eigentümerschaft zu übernehmen.

„Mit dem NABU sind wir auf der sicheren Seite einen sehr verlässlichen Partner zu haben, der unsere Ziele für die Zukunft teilt“, so Klöckner.

Schon in den nächsten Wochen wollen alle Beteiligten die Arbeit aufnehmen und die Rahmenbedingungen für die Sanierungsarbeiten abstecken, aber auch die Ziele für die Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsverband, den Gemeinden, und dem Tourismus neu definieren.

 
Peter Klöckner
Bürgermeister und
Vorsitzender des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte


Weitere Berichte:

NABU-Stiftung kauft Westerwälder Seenplatte

Höfken informiert über die Zukunft der Seenflächen

Verbandsgemeinde Hachenburg ehrt langjährige Kameraden und verpflichtet 24 Neuzugänge

Verbandsgemeinde Hachenburg ehrt langjährige Kameraden und verpflichtet 24 Neuzugänge
Verbandsgemeinde Hachenburg ehrt langjährige Kameraden und verpflichtet 24 Neuzugänge

Am 14.11.2019 konnte die Erste Beigeordnete Gabriele Greis zur zentralen Ehrungs- und Verpflichtungsfeier der Verbandsgemeinde Hachenburg zahlreiche Feuerwehrmänner und – frauen und viele Ehrengäste in Borod begrüßen. Neben Ehrenwehrleiter Manfred Fetthauer, dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Tobias Haubrich, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Westerwald Bernd Dillbahner hatte auch Landrat Achim Schwickert es sich nicht nehmen lassen, persönlich die goldenen Feuerwehrehrenzeichen zu überreichen.

Greis bedankte sich bei der Feuerwehr für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und gab einen kurzen Sachstand zu den laufenden und geplanten Investitionen. Darunter befinden sich unter anderem insgesamt vier Fahrzeuge für die Löschgruppen Kroppach-Giesenhausen, Wiedbachtal, Mündersbach und Welkenbach.

Für das kommende Jahr sieht die Verbandsgemeinde allein für die Beschaffung von Fahrzeugen rund 1,1 Millionen Euro vor.

„Das ist ein großer Kraftakt für die Verbandsgemeinde, wir machen das aber sehr gerne“ so Greis. „Wir sind uns des Wertes, den unsere Feuerwehr für uns hat, bewusst, und wollen dem auch Rechnung tragen.“

Die Beigeordnete dankte allen, die sich in der Feuerwehr engagieren, insbesondere dem Wehrleiter Frank Sieker und seinem Stellvertreter Markus Brenner, die immer im Interesse der Feuerwehr unterwegs sind und als wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Ihr besonderer Dank gilt den Jubilaren, die die Auszeichnung für 25, 35 und 45 Jahre Dienst an der Allgemeinheit mit Stolz entgegennehmen können.

Landrat Schwickert schloss sich dem Dank an und betonte insbesondere, dass alles technische Gerät nichts nützen würde, ohne die Bereitschaft der Feuerwehrmänner und -frauen sich fortzubilden. Da jeder Einsatz der Feuerwehr auch immer mit einem Risiko verbunden sei, wünschte er allen Aktiven, aus allen Einsätzen gesund wieder zurückzukommen.

Mit besonderer Aufmerksamkeit wurde von den Anwesenden der Vortrag von Frau Nicole Müller-Nilges vom Landesfeuerwehrverband über die Arbeit und die Voraussetzungen in der Bambinifeuerwehr verfolgt. Hier können auch die Kleinsten spielerisch an die Arbeit in der Feuerwehr herangeführt werden und die Bambiniwehren nehmen für die wichtige Nachwuchsgewinnung an Bedeutung zu.

24 Kameraden wurden von der Ersten Beigeordneten auf ihre Aufgaben in der Feuerwehr hingewiesen und durch Handschlag verpflichtet:
Christian Denker, Ann-Marie Mühling und Daniel Wende (alle Alpenrod), Sophie Triebel (Hattert), John Wenzelmann (Heimborn), Janik Gajewski, Luisa Graviat, Timo Held, Maik Krämer, Anna Lena Nesbor und Kevin Schur (alle Kroppach-Giesenhausen), Steffen Hahnel und Lars Kohlhas (Luckenbach), Anna Pöttgen (Mörsbach), Stephan Schimanski (Mudenbach), Nina Lasberg und Marec Schnorr (Müschenbach), Tanja Münchrath (Nister), Marvin Tönges (Roßbach), Karsten Müller und Florian Schmidt (Steinebach), Marc Liessem, Jonas Reusch und Benjamin Sinani (alle Wahlrod).

Dem stellvertretenden Wehrführer aus Linden, Dennis Baesener, wurden durch die Erste Beigeordnete Greis - unter Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis – Führungsaufgaben übertragen.

5 Feuerwehrkameraden standen nach der bestandenen Teilnahme an den betreffenden Lehrgängen zur Beförderung bereit:

René Gilardi/Alpenrod (Brandmeister), Andreas Wengenroth/Hattert (Brandmeister), Sven Klöckner und Michael Sayn/Müschenbach (beide Brandmeister) und Thomas Lück/Hachenburg (Oberbrandmeister).

Mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr wurden folgende Kameraden ausgezeichnet:

Timo Dörner und Michael Weber (beide Astert), Björn Wolf (Hattert), Holger Müller (Linden), Thomas Pfeiffer (Mörsbach), Marco Heun (Müschenbach), Heiko Langewiesche (Nister), Udo Ermlich (Welkenbach) und Jürgen Petry (Mudenbach).

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr wurde verliehen an: Thomas Müller (Alpenrod), Mario Bellinger (Hattert), Klaus-Dieter Franz, Stefan Hering und Thomas Jung (alle Mudenbach), Raymund Düngen und Alfred Schneider (beide Mündersbach). Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45-jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr erhielten: Hermann-Josef Wagner (Luckenbach), Dieter Idelberger und Horst Jung (beide Mörsbach), Hans Neumann (Kundert) und Gerold Eckenbach (Borod).

Wegen Erreichens der Altersgrenze wurden 7 Kameraden aus dem aktiven Dienst entlassen: Wilfried Lamitschka und Dieter Müller (beide Alpenrod), Karl-Willi Bierbrauer und Wolfgang Schmidt (beide Borod), Peter Enders (Hattert), Jürgen Petry (Mudenbach) und Manfred Greis (Mündersbach).

Das Schlusswort richtete der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Frank Sieker an die Gäste. Er dankte den langjährigen Kameraden, die aus dem aktiven Dienst entlassen wurden und ihren Familien für die Unterstützung und das Verständnis, das sie für dieses Ehrenamt aufbringen mussten. Auch den neu verpflichteten Kameraden dankte er für die Bereitschaft, sich in der Feuerwehr zu engagieren.

Rückblickend konnten im Jahr 2019 insgesamt 181 Feuerwehrmänner -und frauen angebotene Lehrgänge besuchen und so weiter geschult werden. 127 Einsätze hat die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde in diesem Jahr bis jetzt zu verzeichnen.

Die Feierstunde endete mit einem kleinen Imbiss bei gemütlichem Beisammensein im Gemeindehaus Borod.

 




 

Westerwälder sagen Ja zu einem neuen Krankenhaus in Hachenburg

Westerwälder sagen Ja zu einem neuen Krankenhaus in Hachenburg

Landrat und Bürgermeister fordern objektive Entscheidung von Ministerin

In einer gemeinsamen Erklärung haben der Westerwälder Landrat Achim Schwickert und der Hachenburger VG-Bürgermeister Peter Klöckner Stellung zu den aktuellen Diskussionen um den Standort des gemeinsamen Krankenhauses Hachenburg-Altenkirchen bezogen.

Grundsätzlich begrüßten Schwickert und Klöckner die Überlegungen der DRK-Trägergesellschaft Süd-West in Hachenburg, ein neues Krankenhaus zu errichten und im Gegenzug die bisherigen Krankenhäuser in Altenkirchen und Hachenburg zu schließen. Hintergrund der nachvollziehbaren Neubauüberlegungen sei, dass die jetzigen Krankenhäuser nicht auskömmlich arbeiten und bereits heute ein Fachkräftenotstand bestehe.

In einem transparenten Verfahren sei von dem beauftragten Gutachter – dem renommierten BAB Institut für betriebswirtschaftliche und arbeitsorientierte Beratung GmbH, Bremen, ein nach einvernehmlich festgelegten Bewertungskriterien durch den Träger und den erweiterten Kuratorien in Altenkirchen und Hachenburg als auch der zuständigen Ministerin Bätzing-Lichtenthäler der Standort Hachenburg als objektiv bestmöglicher von mehreren Vorschlägen herausgearbeitet worden.

Das DRK sehe dort gute Chancen auf ein zukunftsfähiges und wirtschaftlich tragfähiges Gemeinschaftskrankenhaus an einem Standort. Voraussetzung dafür sei aber eine hohe finanzielle Förderung von Bund und Land, die von der Ministerin auch bereits grundsätzlich in Aussicht gestellt worden sei. Der Träger wolle nach der Standortentscheidung so bald als möglich mit dem Bau beginnen.

Der jetzige Vorstoß von Frau Ministerin Bätzing-Lichtenthäler, das Gutachten überprüfen lassen zu wollen, da ihrer Meinung nach weite Teile der Bevölkerung den Standort Hachenburg nicht akzeptierten, sei unverständlich und irritierend, so Schwickert und Klöckner.

Die in diesem Zusammenhang als nicht ausreichend repräsentiert benannten Regionen im Norden und Westen von Altenkirchen waren selbstverständlich ebenfalls Gegenstand der gutachterlichen Bewertung bei der Standortsuche. Auch unter Berücksichtigung der Interessen der dortigen Bevölkerung fiel die Standortwahl nach sorgfältiger Abwägung aller Faktoren auf Hachenburg. Die Ministerin habe zudem der gutachterlichen Untersuchung ausdrücklich zugestimmt und sei bei der Vorstellung der Kriterien anwesend gewesen.

Zwar stehe es der Ministerin frei – so Schwickert und Klöckner weiter - vor der Zahlung eines Zuschusses eine gutachterliche Bewertung vorzunehmen, allerdings könne sich diese Prüfung nur auf die Methodik beschränken.

„Wer jetzt eine eigensinnige Standortdiskussion lostritt, gefährdet das ganze Projekt“, warnen Schwickert und Klöckner in ihrer gemeinsamen Erklärung deutlich.

Die beiden Kommunalpolitiker hatten am vergangenen Mittwoch an einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung in Hachenburg teilgenommen. Dabei sei deutlich geworden, dass die Menschen, die zum bisherigen Einzugsbereich von Hachenburg gehören, so z.B. aus den Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain, Rennerod, Bad Marienberg und Westerburg von der Notwendigkeit eines neuen Krankenhauses überzeugt sind und eine erneute Diskussion über einen Alternativstandort ablehnen.

Vielfach wurde darauf hingewiesen, dass neben der durch ein neues Haus verbesserten Ertragssituation gerade auch eine urbane Anbindung zwingend nötig ist, um Mitarbeitern, Besuchern und Patienten eine attraktive Infrastruktur zu bieten.

In der Informationsveranstaltung wurden darüber hinaus Forderungen laut, dass mit dem neuen Krankenhaus - neben der Grundversorgung und an den jetzigen Standorten bereits angebotenen Leistungen - zusätzliche Angebote geschaffen werden sollten, wie die Vorhaltung einer „stroke unit“ zur Schlaganfallbekämpfung und die Ergänzung der geburtshilflichen Abteilung durch eine Kinderklinik.

Vor diesem Hintergrund bitten Schwickert und Klöckner die Ministerin, jetzt zügig für Klarheit zu sorgen und sich um die angekündigte Förderung für ein zukunftsfähiges Gemeinschaftskrankenhaus zu kümmern.

Der Westerwaldkreis und die Verbandsgemeinde Hachenburg würden alles dafür tun, die Neubaupläne in Hachenburg aktiv zu unterstützen, sicherten die beiden Verwaltungschefs abschließend zu.


Fichten-Kaminholz – eine gute Alternative

 Fichten-Kaminholz – eine gute Alternative

Der Klimawandel hat in den Wäldern der Verbandsgemeinde Hachenburg zu erheblichen Mengen an Fichten durch Borkenkäferbefall und Trocknis geführt.
Diese bereits „vorgetrockneten“ Bäume stellen ein riesiges Reservoir an Brennholz dar und sind eine kostengünstige Alternative zum Laubholz. Leider ist die Meinung weit verbreitet, Fichtenholz würde zu Glanzruß und Versottung führen.

Fakt ist: Fichtenkaminholz gespalten und getrocknet schädigt in keiner Weise Öfen und Kamin.

Fichte eignet sich sehr gut als Kaminholz und Brennholz. Das Nadelholz besitzt im Vergleich zu Laubhölzern einen etwas geringen Brennwert je Raummeter – wird der Brennwert pro Kilogramm berechnet liegt die Fichte mit einem Wert von 4,5 pro kg jedoch ziemlich weit vorne. Ein Raummeter Kaminholz Fichte ersetzt ca. 160 Liter Heizöl bzw. 160 m³ Erdgas. Insgesamt ist das Fichten-Kaminholz sehr leicht, lässt sich gut verarbeiten, fängt sehr schnell an zu brennen und eignet sich deshalb besonders gut zum Anheizen und den Betrieb von Kaminen und Öfen und ist im Vergleich zu Laubharthölzern günstiger erhältlich.

Schnelle Wärme mit Kaminholz von der Fichte

Das Fichten-Kaminholz zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr schnell und intensiv Wärme erzeugt, also einen immer noch sehr hohen Brennwert besitzt.

Fichte    

  • wird sehr schnell heiß
  • hat ein geringeres Gewicht als andere Hölzer
  • einfacherer Transport
  • trocknet schnell

Fichtenkaminholz ist aufgrund der aktuellen Lage in der Verbandsgemeinde sehr günstig zu erwerben.

Der Festmeter wird in allen Gemeinden mit 25 Euro, bzw. 17 Euro je Raummeter angeboten.

Und der Clou: Fichtenkaminholz ist eine echte Alternative. Der Brennwert stimmt, der Wald wird entlastet und die Nutzung dieser wertvollen Energiereserven hilft beim Wiederaufbau der geschädigten Wälder.
Ihre Wunschmenge erhalten Sie über Ihren Revierförster oder:

Forstamt Hachenburg
In der Burgbitz 4
57627 Hachenburg
02662-9547-100

Land Rheinland-Pfalz unterstützt Verbandsgemeinde bei der Sanierung des Verwaltungsgebäudes mit 220.000 €

Land Rheinland-Pfalz unterstützt Verbandsgemeinde bei der Sanierung des Verwaltungsgebäudes mit 220.000 €

Gute Nachrichten aus Mainz überbrachte Landtagspräsident Hendrik Hering in diesen Tagen der Verbandsgemeinde Hachenburg. 220.000 € aus Mitteln des Investitionsstocks 2019 des Landes Rheinland-Pfalz werden zur Sanierung des Verwaltungsgebäudes gewährt, so der von Innenminister Roger Lewentz unterzeichnete Bewilligungsbescheid.
Die Holzfenster mit Sonnenschutzanlagen des Verwaltungsgebäude, das Mitte der 70er Jahre gebaut und in den 90er Jahren aufgestockt wurde, bedürfen einer umfassenden Erneuerung. In Verbindung mit einer umfassenden Sanierung der kaum gedämmten Flachdächer und der Gestaltung eines barrierefreien Zugangs zum Verwaltungsgebäude kommen auf die Verbandsgemeinde Kosten in einer Größenordnung von rd. 1.165.000 € zu. Neben der beträchtlichen Zuwendung des Landes Rheinland-Pfalz erhält die Verbandsgemeinde eine weitere Zuwendung aus Mitteln des Bundesumweltministeriums über 200.000 €.
Bürgermeister Peter Klöckner bedankte sich im Beisein von Bauamtsleiter Björn Oettgen und Büroleiter Harald Schneider bei Landtagspräsident Hendrik Hering für die beträchtliche finanzielle Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz.
Der Zeitplan sieht vor, dass nach einer Ausschreibung der Maßnahme im zeitigen Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten, die eine vollständige Einrüstung des Verwaltungsgebäudes erfordern, begonnen werden soll.
 

Umweltministerin zeichnet die Verbandsgemeinde Hachenburg aus

Umweltministerin zeichnet die Verbandsgemeinde Hachenburg aus

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projektes „100 Energieeffizienz-Kommunen Rheinland-Pfalz“ überreichte die Umweltministerin Ulrike Höfken an ausgewählte Kommunen besondere Auszeichnungen. Dabei handelte es sich um ein Projekt der Energieagentur Rheinland-Pfalz, bei dem auch die Verbandsgemeinde Hachenburg beteiligt ist - unter anderem mit dem regionalen Netzwerk für „kommunales Energiecontrolling und -management“.

Die Auszeichnung wurde daneben für die Teilnahme am bundesweiten Pilotprojekt zum „Energiesparcontracting“ verliehen, bei dem sich die Verbandsgemeinde mit verschiedenen Ortsgemeinden und Zweckverbänden erfolgreich beworben hat. Hintergrund dabei ist ein Modellvorhaben der deutschen Energieagentur, bei dem sich Kommunen und öffentliche Ämter bewerben konnten, um ihre Liegenschaften auf die Eignung für eine Contractingsanierung zu überprüfen und ggf. begleitet umzusetzen.

Dabei erbringt ein spezialisierter Dienstleister (Contractor) energierelevante Leistungen mit dem Ziel, den Energiebedarf bzw. Energieverbrauch des Gebäudes zu senken. Für seine Dienstleistungen und die getätigten Investitionen erhält er einen Teil der Einsparungen und refinanziert so seinen Aufwand. Der andere Teil der Einsparungen bleibt dem Gebäudeeigentümer als Gewinn. Die Kommune spart ab dem Tag des Vertragsbeginns, da sie die Investitionssumme nicht selbst aufbringen muss und sie profitiert von reduzierten Energieverbrauchskosten.

Das Projekt läuft in den kommenden Monaten an und bietet interessante Alternativen, um Klimaschutz in den eigenen Gebäuden anzugehen und umzusetzen.


V.l.n.r.:   Ministerin Höfken, Sarah Wißkirchen und Stefan Köhler (Stadt Mayen), Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier (VG Hachenburg), Michael Hauer (Energieagentur Rheinland-Pfalz) 

Verbandsgemeinderat beschließt Resolution gegen Basaltabbau am Nauberg

In seiner letzten Sitzung am 15.10.2019 befasste sich der Verbandsgemeinderat Hachenburg ausführlich mit dem geplanten Basaltabbaugebiet „Welsche Hütte“ am Nauberg.

Im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren wurde die Verbandsgemeinde Hachenburg vom Landesamt für Geologie und Bergbau um eine Stellungnahme gebeten. Nachdem eine Fristverlängerung zur Abgabe dieser Stellungnahme erreicht werden konnte, bezog der Rat Stellung zur Thematik. In der Stellungnahme wird unter anderem ein aktuelles geologisches Gutachten gefordert, da die Trinkwasserversorgung durch ausbleibende Niederschläge und eine niedrigere Grundwasserneubildungsrate vermutlich ebenso negativ tangiert ist, wie die zahlreichen Quellen und Bachläufe im Bereich des Plangebietes. Durch die weitere Absenkung des Grundwasserstandes im geplanten Abbaugebiet sei zu befürchten, dass neben der dort geplanten Rodung von 23 ha Wald der umgebende, oftmals ebenso hochwertige Wald Schaden nehme und durch eine unzureichende Wasserversorgung hektarweise absterbe. Weiterhin fordert die Verbandsgemeinde Hachenburg, dass die bei einem Abbau notwendigen Ersatzaufforstungen vorzugsweise im Bereich der „Kroppacher Schweiz“ erfolgen und hierzu ein Monitoring stattfindet. Auch werden eingehende Forderungen zum Artenschutz vorgebracht. Bei zwei Enthaltungen verabschiedete das Gremium die Stellungnahme mit einstimmigem Votum.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt standen Beratungen über eine Resolution zum Thema „Basaltabbau am Nauberg“ an. Zunächst hatten Vertreter der Basalt-Actien-Gesellschaft, der Bürgerinitiative „Erhaltet den Nauberg e.V.“ und der Naturschutzinitiative e.V. die Gelegenheit, ihre jeweiligen Standpunkte dem Gremium und den zahlreich erschienenen Zuhörern darzulegen. Bürgermeister Klöckner verdeutlichte, dass er es unter den derzeitigen Rahmenbedingungen des drastisch fortschreitenden Klimawandels für nicht vertretbar halte, Basaltabbau am Nauberg zu betreiben. „Sterbende Wälder, sinkende Grundwasserspiegel infolge zunehmender Hitzeperioden erfordern ein radikales Umdenken“, so Klöckner.

Nachdem alle Parteien und Wählergruppen umfassend Stellung zum Vorhaben bezogen, wurde eine Resolution mit 28 Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen, die von den SPD- und Bündnis 90/Die Grünen-Fraktionen eingebracht wurde. Nachfolgend der Wortlaut der Resolution:

„Der Nauberg im Westerwald bei Hachenburg ist ein unzerschnittener bewaldeter Höhenrücken mit einem für Rheinland-Pfalz einzigartigen Waldmeister-Buchenwald auf Basalt und einer sehr hohen biologischen Vielfalt. Das Gebiet erfüllt die Voraussetzungen für ein FFH- und Vogelschutzgebiet. Eine Ausweisung als Naturschutzgebiet wäre aufgrund der Artenvielfalt und –qualität denkbar und sollte in Betracht gezogen werden.

Der Höhenrücken beherbergt ein Naturwaldreservat mit über 160 Jahre alten Rotbuchen und ist Lebensraum von schützenswerten Tierarten wie z.B. der Wildkatze. Für den geplanten Basaltabbau durch die Basalt AG würden 23 ha wertvoller Wald zerstört und damit auch wichtiger Erholungsraum für die Menschen verloren gehen. Dieser schwerwiegende Eingriff in das Ökosystem ist nicht ausgleichbar.

Im Zeitalter des dramatischen Artenrückganges, dem Verlust biologischer Vielfalt und der Klimaveränderung ist es unverantwortlich, alte und ökologisch wertvolle Wälder zu roden.
Der Rat der Verbandsgemeinde Hachenburg spricht sich daher für den Erhalt dieses wertvollen Waldgebietes für Menschen und Wildtiere und gegen den geplanten Basaltabbau aus.“

Neufassungen der Wirtschaftspläne beschlossen

In weiteren Tagesordnungspunkten behandelte der Verbandsgemeinderat die Neufassungen der Wirtschaftspläne der vier Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke. Die Neufassung seien ein Beleg dafür, wie beweglich und elastisch der Markt sei, auf dem die Verbandsgemeindewerke agierten, führte die Erste Beigeordnete Gabriele Greis aus. Aufgrund von Maßnahmen, die bei der Erstellung der Wirtschaftspläne noch nicht vorherzusehen waren oder kurzfristig notwendig wurden oder auch, weil Maßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, wurden die Neufassungen erforderlich. Insbesondere haben die Entwicklungen im Bausektor zu Veränderungen geführt, da teilweise Ausschreibungsergebnisse deutlich von den ursprünglichen Kostenschätzungen abwichen. Die vier Neufassungen wurden sodann überwiegend einstimmig vom Gremium beschlossen. Einhergehend mit den Neufassungen der Wirtschaftspläne beschloss der Verbandsgemeinderat einstimmig die erste Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2019.

Weitere Themen der Sitzung

Der vorgelegte Antrag der FDP-Fraktion im Rat zur Einrichtung einer Jugendvertretung in der Verbandsgemeinde wurde nach Vorstellung durch die Fraktion für eingehende Beratungen zunächst an den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss sowie den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

Die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann und Partner mbH stellte im Verbandsgemeinderat ein mögliches Zukunftskonzept zur Abwasserreinigung in der Verbandsgemeinde Hachenburg vor. Zur Klärung von Detailfragen wurde das Thema an den Werkausschuss zurücküberwiesen.

Einstimmig beschloss das Gremium den Abschluss des Konzessionsvertrages über den Betrieb des Erdgasnetzes im Gebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg mit der Westerwald-Netz GmbH.

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde

Zu Beginn der Sitzung teilte Bürgermeister Klöckner mit, dass am 13.11.2019 um 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum geplanten Krankenhausneubau im großen Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes stattfinden werde.

Der Vorsitzende gab bekannt, dass das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises am 26.09.2019 eine unvermutete Prüfung der Verbandsgemeindekasse Hachenburg vorgenommen habe. Dabei wurden keine Fehlbeträge festgestellt, jedoch organisatorische Neuregelungen in geringfügigem Umfang gefordert. 

Für die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 20) für den Löschzug Hachenburg und eines Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) für die Löschgruppe Hattert laufe derzeit ein europaweites Ausschreibungsverfahren. Die entsprechenden Auftragsvergaben werden voraussichtlich in der Sitzung des Verbandsgemeinderats am 10.12.2019 getroffen, so Klöckner.

25 Jahre Frauenhaus Westerwald

Liebe Frauen,

im Oktober 2019 wird das Frauenhaus Westerwald 25 Jahre. Aus diesem Anlass laden die Vorstandsfrauen und die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses zu einer Jubiläumsfeier am 25.10.2019, 18.00 Uhr, in die Stadthalle Hachenburg ein. Der Abend wird musikalisch vom Trio „Dolicé“ aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz begleitet und als besonderen Act wird die Poetry-Slam Künstlerin und Feministin Ella Anschein auftreten. 

Das Frauenhaus Westerwald wurde im Jahr 1994 eröffnet und bietet seitdem Frauen und Kindern, die von Gewalt in engen sozialen Beziehungen betroffen sind, Schutz, Unterkunft und Unterstützung. In den 25 Jahren nahmen über 2100 Frauen und Kinder dieses Angebot in Anspruch. Viele der Frauen haben jahrelange physische Gewalt erfahren sowie psychische und seelische Demütigungen erlebt, ehe sie den Schritt aus der Gewaltbeziehung gegangen sind. Im Frauenhaus werden sie unterstützt, das Erlebte zu verarbeiten und eine selbstbestimmte, gewaltfreie Lebensperspektive für sich und ihre Kinder zu entwickeln.

Die Unterstützungsangebote umfassen konkrete Hilfestellungen bei allen anstehenden Angelegenheiten wie z.B. Umgang mit Behörden, Antragstellung, Begleitung zu Ämtern und Terminen usw. Wichtig ist die psychische Stabilisierung der Frauen, sie zu ermutigen, ihren eigenen Fähigkeiten und Stärken wieder zu vertrauen.       

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit im Frauenhaus ist die Unterstützung der Kinder, die mit ihren Müttern im Frauenhaus leben. Sie sind immer auch von der Gewalt betroffen, sei es, dass sie selbst Opfer von Misshandlungen waren oder dass sie Gewalt gegenüber der Mutter miterleben mussten. Die Kinder haben im Frauenhaus eigene Ansprechpartnerinnen, die ihnen in Gesprächen, mit Spielen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten helfen das Erlebte zu verarbeiten.

An das Frauenhaus angegliedert ist eine Frauenberatungsstelle, die ambulante Beratung für alle Frauen anbietet, die von Gewalt in engen sozialen Beziehungen bedroht oder betroffen sind, unabhängig von einer Aufnahme ins Frauenhaus. In einem persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch werden gemeinsam mit den Frauen Lösungsmöglichkeiten entwickelt, um eine weitere Eskalation von Gewalt und Demütigung zu verhindern. Jährlich nehmen über 200 Frauen dieses Angebot in Anspruch.

Der Trägerinnenverein „Frauen für Frauen e.V.“ und das Team des Frauenhauses Westerwald würde sich sehr freuen, viele Interessierte in der Stadthalle Hachenburg zur Jubiläumsveranstaltung begrüßen zu dürfen.

Auf diesem Wege bedanken sie sich bei allen, die das Frauenhaus Westerwald in den vergangenen 25 Jahren mit ihrem Engagement sowie durch Geld- und Sachspenden unterstützt haben. Jede Spende hat dazu beigetragen, die so wichtige Arbeit des Frauenhauses sicherzustellen und zu optimieren.

Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Neugestaltung Außenspielgelände Grundschule Borod

Neugestaltung Außenspielgelände Grundschule Borod

Die Verbandsgemeinde Hachenburg führt eine umfassende Neugestaltung am Außengelände der Grundschule „Mosaik“ in Borod durch.

Im Zuge der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Borod hat die Ortsgemeinde den Eingangsbereich auf den Schulhof der Grundschule erweitert. Die daraus resultierte Verkleinerung des Schulhofgeländes hat zu den Überlegungen geführt, das Gelände im rückwärtigen Bereich der Schule für die Schüler nutzbar zu machen. Die Ortsgemeinde hat zu diesem Zweck die Grundstücksflächen erworben und stellt diese der Verbandsgemeinde zur Verfügung. Nachdem durch den Architekten Torsten Boldt, Heimborn, in 2018 ein Vorkonzept erstellt und mit den Beteiligten abgestimmt wurde, hat die Verbandsgemeinde Hachenburg die Planungen in 2019 konkretisiert. Nunmehr wurde die Baugenehmigung seitens der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises erteilt. Mit den Arbeiten wurde bereits in den Herbstferien begonnen.

Das neue Außengelände wird in Zukunft einen Bolzplatz, einen Schulgarten mit Hochbeeten, einen Bereich für Unterricht im Freien sowie eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten enthalten. Zur optimalen Anbindung an das Schulgebäude werden zwei zusätzliche Ausgänge aus dem Gebäude geschaffen. Ein Hauptzugang mit Schmutzschleuse im Untergeschoss und ein barrierefreier Zugang im Erdgeschoss werden so neu geschaffen. In den unterrichtsfreien Zeiten ist das Schulgelände über den angrenzenden Wirtschaftsweg erreichbar. Somit erhalten nicht nur die Schüler und Lehrer der Grundschule „Mosaik“ optimale Bedingungen im Außenbereich, auch die Ortsgemeinde wird um ein attraktives Freizeitgelände bereichert.

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten wird mit der Fertigstellung des Schulgeländes im Frühjahr 2020 gerechnet.

Kulturprogramm 2020 vorgestellt

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 24.09.2019

Beate Macht, Kulturreferentin der Hachenburger KulturZeit, stellte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg das Kulturprogramm für das Jahr 2020 vor. Besondere Highlights im kommenden Jahr sind das vom Bund geförderte Programm „Kultur macht stark“, die bereits ausverkaufte Veranstaltung mit Sascha Grammel am 03.04.2020 sowie das bei Jung und Alt beliebte Figurentheaterfestival, das vom 13. bis 22.11.2020 stattfindet. Viele weitere Veranstaltungen stehen auf dem Programm oder werden von der KulturZeit unterstützt.
Der Ausschuss nahm das Kulturprogramm zustimmend zur Kenntnis. Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Hachenburger KulturZeit ist auch im Internet unter www.hachenburger-kulturzeit.de abrufbar.
 

Situation am Nauberg

Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl einstimmig dem Verbandsgemeinderat eine Stellungnahme zum bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren hinsichtlich der Zulassung eines weiteren Basaltabbaugebiets am Nauberg abzugeben. Bürgermeister Klöckner gab in der öffentlichen Sitzung den Ausschussmitgliedern sowie den zahlreichen Besuchern einen Überblick über den derzeitigen Verfahrensablauf. Auch wurden anhand von Planunterlagen die Vorhaben dargestellt. Aus dem Kreis der Ausschussmitglieder wurde angeregt, sowohl der BAG, als auch der Bürgerinitiative „Erhaltet den Nauberg“ die Gelegenheit zu geben, ihre jeweiligen Positionen darzulegen. Der Verbandsgemeinderat wird sich in seiner Sitzung am 15.10.2019 ausführlich mit diesem Thema beschäftigen und auch einen Resolutionsentwurf der Bürgerinitiative und der Naturschutzinitiative e.V. beraten.
 

Weitere Themen der Sitzung

Der Ausschuss beschloss einstimmig, im Rahmen des Zuschussprogramms „Wir bewegen was“ die Ortsgemeinde Atzelgift mit 2.000 Euro bei der Errichtung einer „Himmelsleiter“ zu unterstützen. Diese soll vom Ehrenmal in Atzelgift zum Weltjugendtagskreuz mitten durch das Gelände führen und erschließt einen nur schwer zugänglichen Weg. Hierdurch soll ein Rundwanderweg erschlossen werden, der auch einem ambitionierten Wanderer und Kletterfreund etwas abverlangt.

Für die anstehende Sitzung des Verbandsgemeinderats am 15.10.2019 beriet der Ausschuss die 1. Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg vor, die durch Änderungen bei den Wirtschaftsplänen der Verbandsgemeindewerke bedingt ist. Weiterhin wurde dem Verbandsgemeinderat einstimmig empfohlen, dem Abschluss eines Gaskonzessionsvertrags zuzustimmen. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde ein Auftrag zur Erneuerung der Serveranlagen vergeben.

Gewährung von Zuschüssen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg zur Förderung der Sportvereine sowie für Chöre, Musikvereine und sonstiger kultureller Vereine im Jahr 2019

Die Verbandsgemeinde Hachenburg stellt im Haushaltsjahr 2019 Mittel bereit, um Sportvereine und kulturelle Vereine in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die Festsetzung der Zuwendungsbeträge werden eigene Richtlinien angewendet. Wir möchten die Vereinsvertreter darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Zuwendungsbeträge beantragt und gewährt werden können.

Download der gesamten Bekanntmachung

Rege Teilnahme an Informationsveranstaltungen für Kommunalpolitiker

Rege Teilnahme an Informationsveranstaltungen für Kommunalpolitiker

Am 16. und 17. September wurden von der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg Informationsveranstaltungen für kommunalpolitisch Tätige in der Verbandsgemeinde Hachenburg angeboten. Diese richteten sich im Nachgang zu den diesjährigen Kommunalwahlen an alle Stadt- bzw. Ortsbürgermeister/innen, Beigeordnete und Ratsmitglieder. Wie auch nach vorangegangenen Kommunalwahlen wurden die Veranstaltungen von den interessierten Teilnehmern rege genutzt, um sich einen Überblick über verschiedene Themen der Kommunalverwaltung geben zu lassen. Am 16. September wurden den 97 Teilnehmern interessante Vorträge zum Thema Kommunalrecht, Ordnungs- und Straßenverkehrsrecht sowie Haushaltsrecht/Finanzausgleich angeboten. Bei der zweiten Veranstaltung am 17. September lag das Augenmerk auf den Themen Wasserversorgung/Abwasserbeseitigung/kommunale Energieversorgung, Baurecht und Kindergärten/Schulen/Vereinsförderung. Hieran nahmen 74 Mandatsträger teil. Von Seiten der Verwaltung ist geplant, über die gesamte Wahlzeit Workshops zu verschiedenen Themen anzubieten.

Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde

Positive Resonanz auf das neu gestartete Ganztagsschulangebot an der Otfried-Preussler-Grundschule in Roßbach und künftige Ausgaben beschäftigten den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde.

Bei der ersten Sitzung nach den diesjährigen Kommunalwahlen durfte Gabriele Greis als Vorsitzende neben bekannten Gesichtern aus der Arbeit der politischen Gremien auch einige neue Vertreterinnen und Vertreter am Donnerstag, dem 5. September 2019 per Handschlag auf vertrauensvolle Zusammenarbeit verpflichten.

Zum ersten Punkt der Tagesordnung erläuterte sie insbesondere für die neu Hinzugekommenen, aber auch für die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer der öffentlichen Sitzung zunächst umfassend den Entstehungs- und Entscheidungsprozess für das neu gestartete Ganztagsschulangebot in Roßbach. Ergebnissoffen war die mit dem Land Rheinland-Pfalz ausgehandelte Möglichkeit, aus gleich zwei verbundenen Schulbezirken die notwendige Anmeldezahl von 36 Schulkindern zum Start einer Ganztagsschule in Angebotsform zu erreichen, sowohl für den Schulstandort in Borod wie auch in Roßbach den entscheidenden Gremien vorgetragen worden. Die Unterstützung der Sitzgemeinden, Schulleitungen und Eltern für den jeweiligen Standort war vorbildlich - letztlich fiel die notwendige Auswahlentscheidung zu Gunsten der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach.

Mittlerweile nehmen dort 31 Schulkinder am Ganztagsschulangebot teil - ein guter Start mit Lob für die vielseitigen Angebote, unterrichtsergänzende Maßnahmen und leckeres Essen, das im benachbarten Gemeindehaus eingenommen wird. Dennoch erst ein Anfang, denn Ziel bleibt das Erreichen der vom Land geforderten Anmeldezahl. Hierdurch werden Personal- und Raumkonzept umsetzbar, wie sie bereits für die bestehenden Angebote dieser Schulform an den Grundschulen am Schloss in Hachenburg und in Alpenrod zu Grunde liegen.

Um dorthin zu kommen wurden bereits wichtige Vorarbeiten - nach entsprechender Beratung in den Gremien der Verbandsgemeinde - geleistet. Pläne des beauftragten Büros Architekten Ritz und Losacker GmbH zum durchgängig zweizügigen Ausbau der Schule in Roßbach unter Einbeziehung notwendiger, ganztagsspezifischer Bedarfe wie Spiele- und Betreuungsraum, wurden erläutert und einstimmig angenommen. Daraus abgeleitet ist ein Zuwendungsantrag zu stellen und eine Baugenehmigung zu beantragen.

Thema des nächsten Beratungspunktes waren auch weitere Vorhaben. Es ging hierbei an allen Grundschulen, Schulsporthallen sowie weiteren Einrichtungen wie dem Jugendzentrum oder dem Kinderhort um bauliche oder organisatorische Änderungen, die im Haushaltsplan des Jahres 2020 zu finanziellen Auswirkungen größeren Umfangs führen.

Großes Lesesommer-Abschlussfest der Stadtbücherei Werner A. Güth Hachenburg

Großes Lesesommer-Abschlussfest der Stadtbücherei Werner A. Güth Hachenburg

Mit einer großen Beteiligung endete der diesjährige Lesesommer Rheinland-Pfalz in der Hachenburger Stadtbücherei. Nachdem sich insgesamt 261 Kinder und Jugendliche zum Lesesommer angemeldet hatten, konnten am Ende der Aktion 184 Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme ausgestellt werden. Die Lesesommer-Teilnehmer schmökerten sich in diesem Jahr durch 187.053 Seiten unterschiedlichster Kinder- und Jugendliteratur, insgesamt 1.700 Bücher. Der Einladung des Büchereiteams zum großen Abschlussfest in die Stadthalle waren über 150 Kinder gefolgt. Dort erwartete sie ein buntes Programm mit dem Theaterstück „Wie Findus zu Pettersson kam“, einer Tombola und Urkundenübergabe.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann die Lesesommer-Teilnehmer und stellte das Programm des Nachmittags vor. Sie berichtete den Kindern begeistert von der großen Teilnehmerzahl und den tollen Leistungen beim diesjährigen Lesesommer.

Nach der Begrüßung startete das fantasievolle und lebhafte Theaterstück „Wie Findus zu Pettersson kam“. Den Namen Findus verdankt er schlicht und einfach einer Erbsensorte. Findus heißt nämlich die Firma, deren Paket eines Tages vor der Haustür des alten Pettersson landet. Doch statt zwölf Dosen Gemüse liegt darin ein kleiner Kater.
Sobald die Figurenspielerin Petra Schuff ihren Puppen Leben einhauchte, tauchten die Zuschauer in die Geschichten vom quirligen Kater Findus, dem alten Tüftler Pettersson, den sprechenden Hühnern und den diebischen Mucklas ein.
Für sehr viel Spaß sorgten außerdem die drei Küken mit ihren verrückten Einfällen und das affektierte Huhn Erna.
Das von Petra Schuff liebevoll inszenierte Puppentheaterstück begeisterte alle Lesesommerteilnehmer bis zum Schluss. Die engagierte Figurenspielerin durfte sich am Ende über viel Applaus aus dem Publikum freuen. Das Huhn Erna lobte nach dem Theaterstück alle Lesesommerteilnehmer und wünschte allen viel Glück bei der anstehenden Tombola.

Die Spannung stieg, als es bei der anschließenden Verlosung Gutscheine, verschiedene Sachpreise und natürlich auch Bücher zu gewinnen gab. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Leseclubs Julien Heidrich und Louisa Moschkau fungierten als Glücksfee und zogen die 70 Gewinner, die von der Büchereimitarbeiterin Tanja Wolf aufgerufen wurden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Urkundenübergabe an alle anwesenden Lesesommer-Teilnehmer, die drei oder mehr Bücher gelesen und bewertet hatten. Wer beim Abschlussfest nicht dabei sein konnte, hat die Möglichkeit seine Urkunde bis zu den Herbstferien in der Stadtbücherei abzuholen.

Außerdem wurde das große Geheimnis gelüftet, welche Klasse den Lesesommer-Wanderpokal im Schuljahr 2019/20 erhält.
Mit insgesamt 47,6 % (10 von 21 Schülern) Lesebeteiligung gewann die 3. Klasse der
Grundschule in Müschenbach (Sonnenbergschule).

Alle Grundschulklassen der Verbandsgemeinde Hachenburg erhielten eine Einladung der Bücherei, sich am diesjährigen Lesesommer als Schulklasse für den Lesesommer-Wanderpokal zu bewerben. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schüler und Schülerinnen einer Klasse als erfolgreiche Teilnehmer am Lesesommer teilnehmen.
Dem Aufruf der Bücherei folgten insgesamt 19 Schulklassen. Im nächsten Jahr bekommen alle Schulkassen wieder die gleichen Chancen, den Lesesommer- Wanderpokal zu gewinnen.


Die größten Vielleser der diesjährigen Lesesommeraktion in den einzelnen Klassenstufen:

 

Merlin Lysander Oel, Grundschule Hachenburg (Klasse 2)   2.010 Seiten (42 Bücher)
Frederick Teutsch, Grundschule Atzelgift (Klasse 3)   3.039 Seiten (20 Bücher)
Daniel Groothold, Grundschule Altstadt (Klasse 4)   3.718 Seiten (26 Bücher)
Zara Sartor, Gymnasium Altenkirchen (Klasse 5)    4.818Seiten (34 Bücher)
Fenja Hummer, Gymnasium Altenkirchen (Klasse 6)   3.459 Seiten (13 Bücher)
Jonas Groothold, Gymnasium Marienstatt (Klasse 7)   7.075 Seiten (17 Bücher)
Hiba Jamal Jameel, Gymnasium Marienstatt (Klasse 8)   4.441 Seiten (11 Bücher)


Ein Dank für gespendete Tombolapreise geht an Cinexx Hachenburg, Spielwaren Habakuk, Löwenbad Hachenburg, Hähnelsche Buchhandlung und die Gelateria Brustolon.





 

 

Ist Armut im Alter weiblich?

Ist Armut im Alter weiblich?


Liebe Frauen,

die Westerwälder Frauenverbände haben 2019 Altersarmut zu ihrem Jahresthema gemacht und laden am 20.09.2019 von 10 bis 14 Uhr  in Kooperation mit Gleichstellungs- und Seniorenleitstelle zu einem Infotag in den Peter Paul Weinert Saal der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises ein.
Als Zusammenschluss von Verbänden, Vereinen und Institutionen, die sich im Westerwaldkreis mit Frauenthemen beschäftigen und Frauenarbeit leisten, machen sich die Westerwälder Frauenverbände für konkrete Anliegen von Frauen stark und bringen sie gemeinsam über die eigenen Verbandsziele hinweg in die Öffentlichkeit.

Altersarmut ist ein Thema, von dem Frauen besonders betroffen sind, denn sie weisen häufig keine durchgängigen Erwerbsbiografien auf, leisten unentgeltliche Sorge- und Pflegearbeit und sind nicht selten in eher schlechter dotierten Berufen tätig.
Mit dem Infotag wollen die Westerwälder Frauenverbände auf dieses Thema aufmerksam machen und auf Möglichkeiten hinweisen, wie dem entgegengewirkt werden kann. Hierzu haben sie eine Reihe ausgewiesener Expertinnen und Experten eingeladen, den Infotag unter verschiedenen Schwerpunkten zu gestalten. Landrat Achim Schwickert hat die Schirmherrschaft übernommen. Edith Sauerbier, Gewerkschaftssekretärin beim der DGB Region Koblenz, hält das Eingangsreferat. An Thementischen stehen Anja Böttger, Rentenberaterin bei der Deutschen Rentenversicherung, Andreas Görg, Vorstand der Sparkasse Westerwald-Sieg, Rolf Günther, Schuldnerberater beim Caritasverband Westerwald/Rhein-Lahn und Petra Strunk von der Tafel beim Diakonischen Werk Westerwald für Informationen und Gespräche zur Verfügung.
Die abschließende Gesprächsrunde mit allen Beteiligten wird von Beate Ullwer moderiert.
Während des Tages und im Anschluss an die Veranstaltung (bis 27.09.2019) wird die Ausstellung „Altersarmut stoppen - Rente sichern“ des Fototeam Hessen e.V. in der Kreisverwaltung gezeigt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Information und Anmeldung bei Seniorenleitstelle Monika Meinhardt unter 02602 / 124 482 oder bei der Gleichstellungsstelle unter 02602 / 124 606.


Herzliche Grüße

Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

Workshop Employer Branding in Rheinland-Pfalz

Workshop Employer Branding in Rheinland-Pfalz

Freitag, 13.09.2019, 09 - 13 Uhr
gr. Sitzungssaal Verbandsgemeindeverwaltung 
Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg. 

Der Bedarf an Fachkräften ist ungebrochen und insbesondere in Rheinland-Pfalz sehen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dieser Herausforderung gegenüber. Das Ringen nach den geeigneten Bewerbern und dem Zufriedenstellen der bisherigen Mitarbeiter rückt vermehrt in den Fokus. Aus diesem Grund laden wir Sie zu unserem kostenfreien Workshop „Employer Branding in Rheinland-Pfalz“  in Hachenburg ein.

Warum Employer Branding?
Eine klare nach innen und außen gerichtete Arbeitgebermarke kann hierbei helfen sowohl bestehende wie auch potentielle Arbeitnehmer anzusprechen. Wissenschaftlich fundiertes Wissen und Beispiele aus der Praxis sollen im Rahmen des Workshops die teilnehmenden KMU in Rheinland-Pfalz sensibilisieren.

Zum Projekt:
Herr Matthias Sellinger vom Institut für Management und Innovation leitet das Projekt „Employer Branding in Rheinland-Pfalz“. Das Projekt schließt sich an das erfolgreiche Vorgänger Projekt „Attraktive Arbeitgeber in RLP“ an und wird im Förderansatz „Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland Pfalz“ durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

Das Ziel:
Ziel des Workshops besteht darin, KMU in ländlichen Regionen durch Workshops auf das Thema Employer Branding aufmerksam zu machen und ihnen erste Anhaltspunkte für eine Verbesserung praktisch zu vermitteln.

Kontakt:
Institut für Management und Innovation
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am Rhein
Ernst-Boehe-Straße 4
67059 Ludwigshafen

Matthias Sellinger – Projektleitung                
Tel. 0621/ 5203 – 506                    
E-Mail: matthias.sellinger@hwg-lu.de            
Homepage: https://imi.hwg-lu.de/                


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Beigeordnete und Ratsmitglieder wurden geehrt

Beigeordnete und Ratsmitglieder wurden geehrt
Beigeordnete und Ratsmitglieder wurden geehrt

Neu gewählter Verbandsgemeinderat trat zum zweiten Mal zusammen

„Es ist ein großes Geschenk, dass es Menschen gibt, die sich ehrenamtlich engagieren“, betonte Bürgermeister Klöckner zu Beginn der Ehrungen. Er unterstrich, dass alle Beigeordneten und Ratsmitglieder mit Leidenschaft und Augenmaß zum Wohl der Verbandsgemeinde Hachenburg und ihrer Bürgerinnen und Bürger tätig gewesen seien. Klöckner wies darauf hin, dass in den abgelaufenen Wahlzeiten viele Entscheidungen getroffen wurden, die die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger verbessert haben. Natürlich gab es zu manchen Themen politische Auseinandersetzungen, jedoch sei es stets Ziel der Ratsmitglieder gewesen, gute Kompromisse und sachorientierte Lösungen zu finden. Bürgermeister Klöckner dankte allen anwesenden Ratsmitgliedern und Beigeordneten für die stets gute politische Zusammenarbeit. Er wisse, dass sich jeder dafür einsetze, stets das Beste für die Menschen in der Verbandsgemeinde Hachenburg zu wollen.

Geehrt wurden Christoph Mies, Christa Hülpüsch (beide nicht anwesend) und Elsabe Giese für 10 Jahre. Für 20 Jahre wurden Helmut Kempf, Egon Müller, Harald Orthey, Thomas Giehl, Gottfried Benner und Michael Birk geehrt. Für eine 25-jährige Arbeit im Verbandsgemeinderat bedankte sich der Vorsitzende bei Kurt Todt. Auf 30 Jahre im Verbandsgemeinderat können Beate Salzer und Johannes Kempf zurückblicken. Karl-Heinz Boll wurde für eine 40-jährige Tätigkeit geehrt. Die Geehrten erhielten eine Dankurkunde und einen Geschenkgutschein.

Auch die ausgeschiedenen Ratsmitglieder des Verbandsgemeinderates wurden mit Dankurkunden und Präsenten bedacht. Klöckner dankte jedem und stellte fest, dass mit dem Ausscheiden dieser Ratsmitglieder ein Erfahrungsschatz von 252 Jahren verloren gehe. Geehrt wurden Tanja Nilges für 5 Jahre, Helga Schneider für 10 Jahre, Andreas Noll für 20 Jahre, Annerose Kind, Hannelore König und Klaus Schmidt für 25 Jahre, Erich Klöckner für 30 Jahre und Bernd Kind für stolze 40 Jahre.

Die ebenfalls aus dem Verbandsgemeinderat ausgeschiedenen Ratsmitglieder Markus Wolf (2 Jahre), Harald Hericks (5 Jahre) Marcel Hering (10 Jahre), Horst Johanntokrax und Werner Schimanski (beide 20 Jahre) waren nicht anwesend.

Schließlich wurde auch der ausgeschiedene Beigeordnete Heribert Hommel für 15 Jahre als Ratsmitglied und 5 Jahre als Beigeordneter geehrt.

Verbandsgemeinderat besetzt Ausschüsse
Da am 31.05.2019 die Amtszeit der bisherigen Ausschussmitglieder endete, mussten nach den Kommunalwahlen auch die Ausschüsse neu gewählt werden. Alle im Rat vertretenen Parteien und Wählergruppen verständigten sich auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag, der vom Gremium einstimmig beschlossen wurde. Die Ausschüsse nehmen bereits in Kürze ihre Arbeit auf.

Situation der Krankenhäuser Altenkirchen und Hachenburg
Auf Antrag der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion wurde die Situation der DRK Krankenhäuser in Altenkirchen und Hachenburg in der Sitzung beraten. Das Gremium erwarte von dem Träger, im laufenden Verfahren eine größtmögliche Transparenz zu gewähren. Sobald aussagekräftige Informationen insbesondere hinsichtlich des neuen Standorts vorliegen, sollen die Bevölkerung und die betroffenen Verbandsgemeinden miteinbezogen werden. In den Herbst-Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Verbandsgemeinderats soll zu dem Thema informiert werden. Im Anschluss solle eine Infoveranstaltung für Bürger stattfinden.

Neues aus der Verbandsgemeinde
Bürgermeister Klöckner gab bekannt, dass das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz ein erneutes Planfeststellungsverfahren zum Basaltabbau am Nauberg angestoßen habe. Die Verbandsgemeinde wurde um Stellungnahme bis zum 14.08.2019 gebeten. Bürgermeister Klöckner teilte mit, dass man eine Fristverlängerung bis zum 31.10.2019 erreicht habe und man auf bestehende vertragliche Vereinbarungen zwischen der BAG und den betroffenen Ortsgemeinden verwiesen habe. Zusätzlich habe man darauf hingewirkt, die Bürgerinitiative „Erhaltet den Nauberg“ mit in das Verfahren einzubeziehen. In den Herbstsitzungen werde das Thema weiter erörtert, da zusätzlicher Gesprächsbedarf bestehe.

Weiterhin teilte der Vorsitzende mit, dass der Ganztagsschulbetrieb an der Grundschule Roßbach nach den Sommerferien mit 24 Schülern begonnen habe.

Bürgermeister Klöckner gab einen kurzen Ausblick auf die anstehenden Sitzungen im Herbst, in denen die Fortschreibung des Sportstättenleitplans der Verbandsgemeinde Hachenburg sowie der Abschluss des Gaskonzessionsvertrags beraten werden soll.

Der Vorsitzende zeigte auf, dass die Folgen durch den Klimawandel zu einem großen Waldsterben führen. Insbesondere seien Fichten stark vom Borkenkäfer befallen und müssten gefällt werden. Die Mindererlöse durch Holzverkäufe belaufen sich alleine in der Verbandsgemeinde Hachenburg auf etwa 10 Mio. Euro. Eine große Herausforderung sei der Neuaufbau eines klimastabilen Waldes. Für die Aufforstung könne man von Kosten in Höhe von ca. 15.000 € je Hektar ausgehen. Die aus seiner Sicht viel zu geringen Fördergelder von Bund und Land belasten dabei die kommunalen Haushalte.

Bild 1:
hinten v.l.n.r.: Michael Birk, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Kurt Todt, Beigeordneter Helmut Kempf, Harald Orthey, Egon Müller, Karl-Heinz Boll, Beigeordneter Thomas Wasner; vorne v.l.n.r.: Beate Salzer, Johannes Kempf, Elsabe Giese, Gottfried Benner, Thomas Giehl, Bürgermeister Peter Klöckner

Bild 2:
hinten v.l.n.r.: Beigeordneter Thomas Wasner, Beigeordneter Helmut Kempf, Erich Klöckner, Tanja Nilges, Heribert Hommel, Klaus Schmidt, Andreas Noll; vorne v.l.n.r.: Helga Schneider, Hannelore König, Annerose Kind, Bernd Kind, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Bürgermeister Peter Klöckner

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Internationale Feuerwehrmeisterschaften am 30.+ 31.08.2019 in Hachenburg

Die Landesfeuerwehrverbände Elsass (Frankreich), Luxemburg, Belgien, Saarland und Rheinland-Pfalz werden am 30. + 31.08.2019 in Hachenburg gemeinsam ihre 5. Grenzlandmeisterschaft ausrichten. Gleichzeitig werden das Deutschlandpokalfinale des Deutschen Feuerwehrverbandes und die Landesmeisterschaften von Saarland und Rheinland-Pfalz stattfinden.

Unter den wachsamen Augen von 70 Wertungsrichtern der international besetzten Jury können die teilnehmenden Gruppen Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold von vier Landesverbänden und das Bundesleistungsabzeichen des DFV erwerben. Die Gruppen dürfen bis zu viermal starten.

Das beste Tagesergebnis fließt in die Gesamtwertung der Grenzlandmeisterschaft ein und wird mit dem gemeinsamen Grenzlandabzeichen in Bronze, Silber und Gold der ausrichtenden Verbände belohnt. Den EURO-Pokal werden diejenigen Wettbewerbsgruppen erhalten, die die drei besten Ergebnisse bei Wettbewerben aus verschiedenen europäischen Landesbewerben aufweisen können. Außerdem werden die Teilnehmer der Landesverbände Saarland und Rheinland-Pfalz für die 2020 im Kyffhäuserkreis/Thüringen stattfindende Deutschen Feuerwehr-Meisterschaft ermittelt.

Die Eröffnung der Wettbewerbe erfolgt unter der musikalischen Begleitung des Feuerwehrmusikzuges Nistertal am Freitag, 30.08.2019 um 18:00 Uhr auf dem Alten Markt in Hachenburg. Die spannenden Wettbewerbe nach den internationalen Richtlinien des Weltfeuerwehrverbandes CTIF mit einem trockenen Löschangriff auf acht Wettkampfbahnen im Parallelstart und dem anschließenden Staffellauf über 400 m beginnen am Samstag, 31.08. um 08:00 Uhr im Burbach-Stadion.

Zur Siegerverkündung auf dem Alten Markt spielt ab 17:00 Uhr das Landesmusikkorps zu einem Platzkonzert auf. Nach dem Einmarsch der rund 600 Teilnehmer aus Frankreich, Luxemburg, Südtirol/Italien, Österreich, Slowenien und Deutschland erfolgt die Vergabe der Siegerpokale durch den Schirmherrn Innenminister Roger Lewentz, den zuständigen Landesfeuerwehrpräsidenten sowie dem Bundeswettbewerbsleiter des Deutschen Feuerwehrverbandes und weiteren Ehrengästen an die Gewinner. Nach dem Einholen der Wettbewerbsfahne und dem Abspielen der Nationalhymne verbleiben die Feuerwehrleute und Gäste auf dem Alten Markt, um ihre Erfolge zu feiern.

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.hachenburg-ctif.com  und www.feuerwehrwettbewerbe.de

Eberhard Strunk, Landeswettbewerbsleiter


Einladung zur 16. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

Einladung zur 16. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg
Einladung zur 16. Berufsinformationsbörse der Verbandsgemeinde Hachenburg

Montag, 19. August 2019, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, Rundsporthalle Hachenburg, Lohmühle

In diesem Jahr präsentieren sich 70 Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen der Region, um vielfältige Ausbildungsberufe vorzustellen.

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern, Freunden, Lehrern und alle an der Berufsausbildung Interessierte.

Für die Jugendlichen bietet es sich an, ihre Bewerbungsmappen für einen Ausbildungsplatz bzw. ein Praktikum dabeizuhaben, um diese im persönlichen Gespräch mit der infrage kommenden Firma vorzulegen.

Den Hallenplan und die Liste der Firmen mit den Ausbildungsberufen finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.


Vollsperrung der B 414 im Bereich des Bahnüberganges Ingelbach

Vom 02.08.2019 (18:00 Uhr) bis 06.08.2019 (06:00 Uhr) wird der Bahnübergang der B 414 in Ingelbach voll gesperrt. Grund hierfür sind Gleis- und Bahnübergangsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über Puderbach und wird entsprechend ausgeschildert.

Sportlerehrung und Siegerehrung für die Plätze 1 bis 4 beim Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturnier

Sportlerehrung und Siegerehrung  für die Plätze 1 bis 4 beim Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturnier
Sportlerehrung und Siegerehrung  für die Plätze 1 bis 4 beim Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturnier

- es war besonders viel los am Sportplatz in Kroppach. 

Am Samstag, dem 13. Juli 2019, passte das freundliche Wetter zur guten Stimmung für zwei miteinander kombinierte, besondere Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg, die in das umfangreiche Festprogramm zum 100-jährigen Bestehen des FSV Kroppach eingebunden wurden. 

Zunächst begrüßte Gabriele Greis als Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde zahlreiche Sportlerinnen und Sportler der verschiedensten Sportarten, die im vorigen Jahr wegen besonderer Leistungen zur Sportlerehrung eingeladen worden waren. Unter dem Beifall der anwesenden Vereinsvertreter, stolzer Eltern und der ganzen Sportfamilie, die sich dort eingefunden hatte, wurden die erzielten Ergebnisse von den zu Ehrenden selbst einzeln kurz vorgetragen, die eine Urkunde und ein kleines Sachgeschenk der Verbandsgemeinde erhielten.

Aus dem größten Mehrspartenverein unserer Region, dem TuS Hachenburg, traten ans Mikrofon: Kim Lea Heuzeroth, die u.a. bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften WJ U 20 im Dreisprung den 2. Platz erreichte, Chiara Lemle als Drittplatzierte W 13 der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft Cross, Robert Leon Pawlik mit einem 3. Platz MJ U 20 Rheinland-Pfalz-Meisterschaft Kugelstoß, Sophie Schiffmann WJ U 18, Rheinlandmeisterschaft U 20 Team mit dem 1. Platz im Kugelstoß, Leon Schwöbel U 23 Süddeutsche Meisterschaft, ebenfalls Kugelstoß und 3. Platz, Leonie Steinebach W 13 und Siegerin bei der Rheinland-Pfalz U 14 Meisterschaft im Hochsprung, Jakob Utsch MJ U 18 mit einem 3. Platz bei der Rheinland-Pfalz U 18 Meisterschaft über 400 m in der Halle. Den Tennissport repräsentierte Lars Nolden mit dem 1. Platz bei den Rheinland-Meisterschaften im Einzel. Hans-Georg Krämer, der für die Tischtennisabteilung im SSV Hattert teilnahm, schilderte den sportlich zu absolvierenden Weg bis zu seiner Teilnahme an der Deutschen Tischtennis-Einzelmeisterschaft im Seniorenbereich.

Weitere, eingeladene Athleten konnten persönlich an der Ehrung nicht teilnehmen weil sie u. a. Wettkampftermine wahrzunehmen hatten oder einfach im Urlaub waren. Ihre Auszeichnungen werden über die Vereine, denen sie angehören, ausgehändigt.

Pünktlich um 16.00 Uhr ging es dann mit der zweiten Veranstaltung weiter, den Entscheidungsspielen um die Plätze 1 bis 4 des Verbandsgemeinde-Seniorenfußballturniers. Vorausgegangen war seit Montag, dem 08.07.2019, die Austragung einer Qualifikationsrunde in zwei Gruppen mit je fünf teilnehmenden Mannschaften aus der Verbandsgemeinde.

Die erste Begegnung dieses Nachmittags lautete FC Alpenrod/ Lochum/Nistertal/Unnau gegen TuS Wiedbachtal Wied und bot den Zuschauern eine torreiche, wenn auch etwas einseitige Partie, die nach 90 Minuten mit 5:0 endete. Die unentwegt bemühten Fußballer aus Wied wurden für den 4. Platz geehrt und die Alpenroder freuten sich über die Prämie für den 3. Platz.

Unmittelbar danach ging es im Spiel der neu formierten SG Berod-Wahlrod/Lautzert-Oberdreis gegen die SG Atzelgift/Nister um den Turniersieg und den Wanderpokal der Verbandsgemeinde Hachenburg. Die Mannschaften boten eine überaus ansprechende, abwechslungsreiche Demonstration des regionalen Fußballsports mit zahlreichen Torszenen. Es dauerte allerdings einige Zeit bis zum ersten Torjubel, denn die eigenen Bemühungen, den Gegner zu überwinden scheiterten zum Teil an der erfolgreichen Abwehrarbeit desselben bzw. es blieb bei der Chancenauswertung Luft nach oben. Nachdem allerdings die SG Atzelgift/Nister dann doch den ersten Treffer erzielt hatte, konnte sie sich der verstärkten Bemühungen des Gegners nicht nur erfolgreich erwehren, sondern entschied schließlich die Partie mit 2:0 für sich.

Nachdem Gabriele Greis zunächst den Aktiven der SG Berod-Wahlrod/Lautzert-Oberdreis zum 2. Platz gratuliert hatte, wurde der Wanderpokal der Verbandsgemeinde Hachenburg der siegreichen, jubelnden Mannschaft der SG Atzelgift/Nister überreicht.

Ein sportlich interessanter und unter Beteiligung der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer des FSV Kroppach absolut gelungener Sommertag ging zu Ende und gefeiert wurde anschließend auch noch tüchtig.

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg (Stand: 30.06.2019)

Leichter Rückgang der Einwohnerzahlen

Nach der Gemeindestatistik haben sich im Halbjahresvergleich zum 31.12.2018 die Einwohnerzahlen um 22 Personen (0,09%) verringert. Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei 24.445. Davon leben 12.171 Männer und 12.274 Frauen in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

10.092 Bürger gehören der evangelischen Religion an. Die römisch-katholische Kirche zählt im Bereich der Verbandsgemeinde 7.641 Mitglieder. 6.712 Einwohner gehören keiner Kirche an oder sind Mitglieder in sonstigen Religionsgemeinschaften.

In den nächsten 6 Jahren werden voraussichtlich 1.341 Kinder eingeschult.

Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich leicht erhöht. Die Statistik vom 31.12.2018 zeigt eine Einwohnerzahl von 1.505. Am 30.06.2019 leben 1.525 ausländische Einwohner in der Verbandsgemeinde (+20).

In der Stadt Hachenburg ist die Einwohnerzahl um 15 Personen (0,25%) gestiegen. Somit leben 6.089 Bürger in Hachenburg.

Über den stärksten Einwohnerzuwachs kann sich die Gemeinde Winkelbach mit 19 Bürgern freuen. Dies entspricht 8,05 % mehr als im vergangenen Jahr. Gefolgt von der Gemeinde Steinebach an der Wied mit 16 Einwohnern (1,89%), in Alpenrod steigt die Zahl der Bürger um 12 Personen (0,77%).

Die höchsten Einbußen in der Einwohnerschaft mussten folgende Gemeinden hinnehmen:
Kroppach: 704 Einwohner am 31.12.2018 zu 660 Einwohner am 30.06.2019 (-6,25%)
Atzelgift: 630 Einwohner am 31.12.2018 zu 620 Einwohner am 30.06.2019 (-1,59%)
Wied: 502 Einwohner am 31.12.2018 zu 495 Einwohner am 30.06.2019 (-1,39%)
Streithausen: 513 Einwohner am 31.12.2018 zu 507 Einwohner am 30.06.2019 (-1,17%)
Borod: 516 Einwohner am 31.12.2018 zu 510 Einwohner am 30.06.2019 (-1,16%)

Die gesamte Statistik bezieht sich ausschließlich auf Einwohner mit Hauptwohnung in der Verbandsgemeinde Hachenburg. 


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„Mehr (er) leben“

„Mehr (er) leben“

Tag der Architektur am 30. Juni 2019

Rundsporthalle Hachenburg

In strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die Rundsporthalle in Hachenburg am vergangenen Sonntag zum bundesweiten Tag der Architektur. „Räume prägen“ lautete im Jahr des 100-jährigen Bauhausjubiläums das Motto 2019. Nichts ausschließen, sondern vielmehr eine große Öffentlichkeit für das bundesweit größte Baukulturevent generieren, war das Ziel der Architektenkammern.

Herr Schwakopf vom Architekturbüro Winkler und Partner aus Dortmund und Frau Lück von der Verbandsgemeinde Hachenburg empfingen die Besucher mit einer kleinen Ausstellung im Foyer der Halle. Mit Interesse wurde den Ausführungen über die Historie der Rundsporthalle im Allgemeinen und Sanierungsarbeiten der Halle in Hachenburg im Besonderen gefolgt. Rundgänge v. a. durch die neu gestalteten Umkleiden und Technikbereiche rundeten das Programm ab.

Die Besucher kamen teilweise aus der direkten Nachbarschaft der Halle, aber auch aus benachbarten Verbandsgemeinden waren Gäste extra zur Besichtigung der Halle, in der viele in jungen Jahren selbst sportlich aktiv waren angereist.

So fügt sich die Rundsporthalle als ortsbildprägendes Gebäude in Hachenburg mit ihrer äußeren Erscheinung und mit den interessant gestalteten Innenausbauten in das diesjährige Motto „Räume prägen“ perfekt ein.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die neu sanierte Halle bei allen Besuchern einen positiven Eindruck hinterlassen hat.

Die Hochbehälter der Verbandsgemeinde

Die Hochbehälter der Verbandsgemeinde

Hier brummt und summt es!

In den vergangenen Tagen sind bei uns, den Verbandsgemeindewerken, Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die „ungepflegten“ Wiesen an unseren Anlagen, wie z.B. Hochbehältern und Regenrückhaltebecken zu stutzen.

Wir sagen NEIN, denn wildwachsende Wiesen und Flächen beherbergen eine Vielzahl von Insekten, die auf den Lebensraum angewiesen sind. Vor dem Hintergrund der überall sprießenden Blumenwiesen möchten wir dieses natürliche Wachstum fördern. Zu dem Thema ist noch zu sagen, dass die Zäune und Zuwegungen zu unseren Anlagen freigeschnitten bleiben. So sind weiterhin die Erreichbarkeit, Funktion und Absicherung der Gelände sichergestellt.

In den vergangenen Jahren wurden die Hochbehälter in regelmäßigen Abständen im Frühjahr und Herbst geschnitten. Dies werden wir nun nur noch auf einen Beschnitt im Herbst beschränken. Damit uns auch in Zukunft das Brummen und Summen erhalten bleibt.

Aus der Konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderats

Aus der Konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderats
Aus der Konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderats

Neu gewähltes Gremium trat erstmals am 25.06.2019 zusammen

Nach den Kommunalwahlen am 26.05.2019 trat der neu gewählte Verbandsgemeinderat unter dem Vorsitz von Bürgermeister Peter Klöckner erstmals am 25.06.2019 zusammen. Zu Beginn der Sitzung wurden die neu gewählten Ratsmitglieder per Handschlag verpflichtet und auf die Schweigepflicht, die Treuepflicht und die allgemeinen Pflichten hingewiesen. Bürgermeister Klöckner dankte allen Mandatsträgern sowie allen Kandidaten, die sich bei der Wahl bereit erklärten, sich für die Allgemeinheit und die Belange der Verbandsgemeinde Hachenburg zu engagieren.

Anstehende Themenschwerpunkte
Bürgermeister Klöckner gab einen Überblick über die anstehenden Themen in der beginnenden Wahlzeit des Verbandsgemeinderats. Beispielsweise gebe der Nachhaltigkeitsbeschluss eine Leitlinie für künftige Entscheidungen des Verbandsgemeinderats. Auch seien unter anderem die Zukunftssicherung des DRK-Krankenhauses, die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, ein zukunftsweisendes Kläranlagenkonzept, der Erhalt lebendiger Dörfer, der Ausbau der Grundschulen sowie der Erhalt des Ehrenamts große Themenbereiche.

Wahl der ehrenamtlichen Beigeordneten 
In geheimen Abstimmungen wählte das Gremium die ehrenamtlichen Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg. Zunächst wurde Helmut Kempf durch das Ratsmitglied Johannes Kempf als weiterer („zweiter“) Beigeordneter vorgeschlagen und mit großer Mehrheit gewählt. Bürgermeister Klöckner ernannte den Gewählten per Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten. In dieser Funktion tritt Helmut Kempf nun seine zweite Amtszeit an. Helmut Kempf legte nach der Wahl sein Mandat im Verbandsgemeinderat nieder, sodass Bürgermeister Klöckner den anwesenden Jonathan Noll als Nachrücker der CDU als Ratsmitglied verpflichten konnte.

In einer weiteren geheimen Wahl wurde nach entsprechendem Vorschlag durch das Ratsmitglied Erich Wagner Thomas Wasner mit ebenfalls großer Mehrheit zum weiteren („dritten“) Beigeordneten gewählt. Nach entsprechender Ernennung und Vereidigung durch Bürgermeister Klöckner wurde er in sein Amt eingeführt und bedankte sich daraufhin für das entgegengebrachte Vertrauen.

Weitere Themen der Sitzung
Durch einstimmigen Beschluss gab sich das Gremium eine neue Geschäftsordnung. Ebenfalls einstimmig erging der Beschluss, die Hauptsatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg hinsichtlich der Ausschussgrößen und die Besetzung der Ausschüsse zu ändern. Künftig bestehen die Ausschüsse – ausgenommen des Rechnungsprüfungsausschusses – aus 13 Mitgliedern. Zur Regelung der Zuständigkeiten des Bürgermeisters und der vom Verbandsgemeinderat zu wählenden Ausschüsse beschloss der Rat einstimmig eine Zuständigkeitsordnung. Letztlich wurde allen Anwesenden das Rats- und Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde vorgestellt.
Die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderats, in der unter anderem auch die Ausschüsse gewählt werden, findet am 13.08.2019 statt.

„Mehr (er)leben“ Tag der Architektur am 30. Juni 2019

„Mehr (er)leben“ Tag der Architektur am 30. Juni 2019

Ausgewähltes Bauprojekt im Westerwald: Rundsporthalle Hachenburg

Am letzten Juniwochenende präsentieren traditionell beim „Tag der Architektur“ Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsplaner und Stadtplaner gemeinsam mit den Eigentümern ihre aktuellen Bauprojekte. In Rheinland-Pfalz laden lohnende und inspirierende Ziele Interessierte zum Besuch ein. Das Spektrum reicht von privaten Wohnhäusern und Geschosswohnungsbau über Bürogebäude, Weinbaubetriebe und Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Freizeit- und Kultureinrichtungen wie der Rundsporthalle in Hachenburg.

Die Bedeutung der gebauten Umwelt und regionalen Baukultur rückt immer stärker ins Bewusstsein der Menschen und gewinnt an Bedeutung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Belange. So zeigen die ausgewählten Projekte einmal mehr, dass es sich lohnt, dem scheinbar alltäglichen Bauen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das alles ist firmenneutral, kostenfrei und ohne Anmeldung beim Tag der Architektur zu (er)leben, also einfach vorbeikommen!

Die Verbandgemeinde Hachenburg ist am Tag der Architektur mit der Rundsporthalle vertreten. Die Halle ist am 30.06.2019 in der Zeit von 14.00 – 18.00 Uhr zur freien Besichtigung geöffnet.

Gebaut in den 1970er Jahren wurde die Rundsporthalle Hachenburg vom Architekturbüro „Winkler und Partner“ aus Dortmund in den letzten Jahren im Auftrag der Verbandsgemeinde Hachenburg generalsaniert. Das Büro hat bereits eine Vielzahl von Rundsporthallen saniert, jedoch erstmals in Hachenburg eine sogenannte „Dach über Dach“–Lösung verwirklicht.

Zum Tag der Architektur haben Architekt und Bauherr eine kleine Ausstellung über die Sanierung der Halle für die Besucher vorbereitet. Auch das imposante Dachtragwerk mit einem Durchmesser von ca. 53 m wird anschaulich dargestellt.  

Bereits im Januar dieses Jahres wurde die Sporthalle durch die Schulen und Sportvereine in Betrieb genommen. Auch die ersten Veranstaltungen der Hachenburger Kulturzeit befinden sich in Vorbereitung.

Beratungsangebote und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen

- in der Verbandsgemeinde Hachenburg auf kurzem Weg erreichbar 

Was tun und wohin sich wenden, wenn sich die Lebenssituation durch Trennung, Arbeitslosigkeit oder durch Probleme in der Kindererziehung so verändert, dass auch noch Ratlosigkeit zu der ohnehin schwierigen Lage hinzukommt? Wen kann ich dazu wo überhaupt erreichen und wie komme ich dahin, wenn ein persönliches Gespräch unbedingt notwendig ist?

Bereits seit vielen Jahren hat die Verbandsgemeinde Hachenburg vertrauenswürdige, professionelle Partner an der Seite, die Menschen in solch belastenden Situationen verlässlich begleiten. Ein genereller Beschluss aus dem Jahr 2002 stellt für den Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e.V. und den pro familia Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. die ausreichende Finanzierung von Personal- und Sachkosten zur Vorhaltung eigener Beratungsstandorte in der Stadt Hachenburg sicher.

Die weit überwiegenden Kosten beider Institutionen zusammen für die Sprechzeiten vor Ort, z.B. für das Jahr 2018 in Höhe von mehr als 430.000 €, werden durch Zuschüsse des Landes und des Westerwaldkreises finanziert, aber ein Eigenanteil verbleibt immer noch. Hieran beteiligt sich die Verbandsgemeinde mit 20%, maximal 6.000 € je Träger und Jahr. Für das abgerechnete, vergangene Jahr liegt der Betrag zusammen bei nicht ganz 5.000 €.

Dieser vergleichsweise geringe Betrag ermöglicht mehr als 700 Beratungsgespräche, bei denen es um Überschuldung, emotionale und wirtschaftliche Stabilisierung in Trennungssituationen, Vereinsamung oder Sexual- und Partnerschaftsberatung geht.
Diese Inanspruchnahme der Beratungszeiten (siehe Homepage der Verbandsgemeinde Hachenburg - „Bürgerservice“ - Öffnet internen Link im aktuellen FensterBeratungsangebote) rechtfertigt bei den geschilderten Problemlagen auf jeden Fall die eingesetzten Mittel, die auch im kommenden Jahr wieder vorgesehen werden.

Die Betreuende Grundschule

Ein bewährtes Angebot zur verlässlichen Betreuung von Schulkindern wird in der Verbandsgemeinde fortgesetzt und weiterentwickelt.

Die Verbandsgemeinde stellt dazu rd. 130.000 € bereit.

An allen Grundschulen wird auch im kommenden Schuljahr 2019/2020 das bereits seit vielen Jahren etablierte Angebot der Betreuenden Grundschule fortgesetzt, das an den Schultagen von Montag bis Freitag eine durchgängige Aufenthaltszeit der Kinder in der besuchten Schule gewährleistet bis der komplette Schultag mit der Abfahrt des letzten Schulbusses endet.

Während der unterrichtsfreien Zeit treffen sich die Kinder um Mal- oder Bastelangebote wahrzunehmen oder sie haben Gelegenheit, sich bereits mit den zu erledigenden Hausaufgaben zu beschäftigen. Die Anleitung dazu und natürlich die Beaufsichtigung der Kinder erfolgt durch Mitarbeiterinnen der Verbandsgemeinde Hachenburg, die mindestens als 2er-Team je Gruppe eingesetzt werden. Viele von ihnen sind schon lange Jahre dabei, was für ein gutes Arbeitsklima spricht und für ein hohes Maß an Interesse an und Zufriedenheit mit dieser Aufgabe.

An den aufzuwendenden Personalkosten beteiligt sich seit Beginn der Schaffung des Angebots das Land Rheinland-Pfalz, das in der kommenden Förderperiode ca. 23.000 € zahlen wird, je nach eingerichteter Gruppenzahl an den jeweiligen Schulen.

Die Eltern werden mit einem vergleichsweise geringen Monatsbeitrag, zurzeit in Höhe von 16,00 € für eine Betreuungszeit bis ca. 13.00 Uhr, bis 14.00 Uhr in Höhe von 20,00 € und bei einer Ausweitung der Betreuungszeit bis 14.30 Uhr in Höhe von 30,00 € beteiligt. Die Heimfahrt der Kinder muss allerdings - bei Inanspruchnahme der Betreuungszeiten über 13.00 Uhr hinaus - durch die Eltern selbst organisiert werden und ein Mittagessen gibt es auch nicht. Hierdurch soll eine Abgrenzung zum Angebot der Ganztagsschule erfolgen.

Eine Besonderheit im Zusammenhang mit der Ganztagsschule hat sich für die Grundschule am Schloss Hachenburg noch ergeben, wo fast 30 Schulkinder auch freitags noch bis 14.30 Uhr in der Schule bleiben, obwohl dieser Tag kein Ganztagsschultag ist. Der Monatsbeitrag liegt für Eltern dann ebenfalls bei 16.00 €.

Mit der Anpassung der Betreuungsvarianten greift die Verbandsgemeinde die mitgeteilten Bedarfe aus den Schulen und von den Eltern auf und zeigt sich dabei nah an den Menschen und immer wieder innovativ und variabel.

Klimawandel aufgepasst! Hier kommen Fridays for Future und das Jugendklimaparlament der Verbandsgemeinde Hachenburg

Klimawandel aufgepasst! Hier kommen Fridays for Future und das Jugendklimaparlament der Verbandsgemeinde Hachenburg

„Der Planet ist was du isst“ – unter diesem Motto stand am letzten Freitag die „Fridays for Future“ – Mahnwache am Marktplatz in Altenkirchen. Hier versammeln sich seit einigen Wochen Engagierte, um gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen mit ihrer nunmehr fünften Veranstaltung. Organisiert werden die Veranstaltungen zum Großteil von Schülerinnen und Schülern aus Altenkirchen und Umgebung, die dies freiwillig neben der Schule planen. Auch nächste Woche findet wieder eine Demonstration statt, dann zum Motto „Zu viel Konsum? Lasst uns was tun!“. Wer dazu noch weitere Informationen sucht, findet dies auf Facebook unter dem passenden Namen „WWgoesGreen“.

An so viel freiwilligem Engagement von Jugendlichen möchten wir uns in der Verbandsgemeinde Hachenburg ein Beispiel nehmen und werden in den kommenden Monaten ein „Jugend-Klima-Parlament“ ins Leben rufen, da wir uns sicher sind, dass auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg viele Jugendliche interessiert sind am Thema Klimawandel und Klimaschutz aktiv mitzuwirken.
Hierzu wollen wir, ohne parteipolitischen Einfluss, mit der Unterstützung von Henrik Lütkemeier, dem Klimaschutzmanager der VG und in Kooperation mit dem Jugendzentrum Hachenburg einen Rahmen bieten. Bei Fragen und besonders bei Anregungen zum Mitgestalten steht Henrik Lütkemeier unter 02662/801-169 oder das „Juze“ unter 02662 / 2488 gerne zur Verfügung.

Digitaler Wirtschaftstreff - Auf zum Service 4.0 im Handwerk!

Digitaler Wirtschaftstreff - Auf zum Service 4.0 im Handwerk!

Eine Reise durch erfolgreiche Umsetzungsprojekte der digitalen Transformation erwartet Sie.
Themen wie digitale Unternehmensprozesse, das Internet der Dinge oder die Veränderung zur Arbeit 4.0 treffen Unternehmen wie Gesellschaft in allen Bereichen – Ausnahmen? Keine.
Wer erfolgreich sein will, muss umdenken und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Kann mein jetziges Geschäftsmodell noch bestehen, lässt es sich durch digitale Kanäle zum Kunden erweitern, kann ich den Kunden mit der Fertigung im Unternehmen verbinden oder muss ich gar über ein völlig neues digitales Geschäftsmodell nachdenken? Das sind Fragen, die sich jeder Unternehmer stellen sollte. Auch wie ein Unternehmen digital zu führen ist und wie Mitarbeiter in Sachen Digitalisierung qualifiziert werden müssen, sind wichtige Faktoren.
Interessiert? Dann laden wir Sie herzlich zum Digitalen Wirtschaftstreff des Arbeitskreises Schule, Wirtschaft und Verwaltung am Mittwoch, 12. Juni 2019, um 18.00 Uhr, in den großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg ein, wo Referent Christoph Krause vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an faszinierenden und erfolgreichen Praxisbeispielen zeigen wird, wie der Digitale Wandel zur Chance werden kann. Ein Ideenfeuerwerk, das zum #EinfachMachen anregt.
Wir freuen uns auf Sie und bitten wegen besserer Planbarkeit um Anmeldung bei Anita Becker unter 02662/801-104 oder a.becker@hachenburg-vg.de.

Der Hilferuf aus Hachenburg blieb nicht ungehört

Der Hilferuf aus Hachenburg blieb nicht ungehört

Land unterstützt nun die Kommunen bei der Borkenkäferplage

7 Millionen Euro für die Waldbesitzer 

Vor einigen Wochen hatten Bürgermeister Peter Klöckner und der Leiter des Hachenburger Forstamtes auf die dramatische Situation in unseren Wäldern hingewiesen. Neben den heimischen Abgeordneten hatte Bürgermeister Peter Klöckner auch die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz um Unterstützung gebeten. Daraufhin wurde das Thema u.a. auch im Landtag von Rheinland-Pfalz beraten.

Unter dem Titel „Der Borkenkäfer frisst die Kroppacher Schweiz“ machten die beiden auf die dramatischen Folgeerscheinungen des Klimawandels und damit einhergehend einer explosionsartigen Borkenkäferpopulation aufmerksam.

Allein für die  Verbandsgemeinde Hachenburg werden die zu erwartenden  Mindererlöse auf rund 10 Millionen Euro und die Kosten für die Wiederanpflanzung von klimastabilen Bäumen und  zur Wiederherstellung der Wegeinfrastruktur mit weiteren 3 bis 5 Millionen Euro beziffert.

Neben einer Hilfe des Bundes über 25 Millionen für ganz Deutschland und den nun zusätzlichen Mitteln über insgesamt 7 Millionen Euro des Landes ist,  so Bürgermeister Peter Klöckner,  zumindest ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Ohne eine weitere deutlich höhere Förderung aus Bundes– und Landesmitteln ist die Bewältigung der Katastrophe für die Kommunen jedoch nicht zu schaffen.

Umweltministerin Höfken hat  daher den Bund erneut aufgefordert, mehr Geld für unsere Wälder und die Waldbesitzer bereitzustellen.

Die jetzt zur Verfügung stehenden Gelder sind vorgesehen zur Beseitigung der Folgen der Extremwetterereignisse, nämlich vor allem zur Aufarbeitung des Schadholzes, Bekämpfung von Schadorganismen sowie für Wiederaufforstung, Vorausverjüngung und für den Wegebau.

Sanierungswettbewerb VG Hachenburg

Sanieren lohnt sich!

Bewerben Sie sich mit Ihrer Sanierungsmaßnahme:

Bewerbungszeitraum: 15. Mai - 30. August 2019

Gewinnen Sie Prämien im Gesamtwert von 5.000 € für klimafreundliche Sanierungen.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg zeichnet Sanierungsmaßnahmen aus. Zum Beispiel die Installation von Solarmodulen, die Nachrüstung von Wärmedämmung, intelligente Steuerungsanlagen, den Einsatz von erneuerbaren Energien in der Strom- und Wärmeproduktion, energieeffiziente Anlagentechnik - also vielleicht Ihr Projekt!

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf: Öffnet externen Link in neuem FensterKlimaPur.hachenburg.info

 

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Teilnahme an der entgeltlichen Schulbuchausleihe in Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg

In der Zeit vom 13. Mai 2019 bis 31. Mai 2019 können sich Eltern für die Teilnahme an der entgeltlichen Schulbuchausleihe im Internetportal anmelden.
Wenn Sie Rückfragen zur Schulbuchausleihe haben oder Sie Unterstützung bei der Anmeldung im Portal benötigen, z.B. weil Sie über keinen Internetanschluss verfügen, können Sie sich gerne an unsere Servicestelle wenden.
Ansprechpartnerin: Frau Isack, 02662-801152, k.isack@hachenburg-vg.de 

Bitte beachten Sie:
All dies gilt nur für die Grundschulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg. Bei Fragen zu weiterführenden Schulen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Schulen bzw. Schulträger.

Ob Jung und Alt, Sport und Kultur, Bildung und Beratung - freiwillige Zusatzausgaben der Verbandsgemeinde Hachenburg ermöglichen vielfältige Angebote

Bereits seit vielen Jahren hat es sich die Verbandsgemeinde Hachenburg selbst zum Ziel gesetzt, nicht nur und ausschließlich die ihr gesetzlich übertragenen Aufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen. In enger Abstimmung mit den eigenen Gremien sowie den Ortsgemeinden, der Verwaltung und anderen Ideengebern wird in einem breit angelegten Handlungsfeld durch jährlich fortgesetzte finanzielle Unterstützung vieles ermöglicht und erreicht, was ohne diese Zahlungen nicht oder nicht in diesem Umfang realisierbar wäre.

Für jugendliche Mitglieder in Sport- und Musikvereinen oder Chören wurden im vorigen Haushaltsjahr mehr als 15.000 € gezahlt, die die Finanzausstattung dieser Organisationen verbessern. In diesem Frühjahr, nach der üblichen Förderrunde des 1. Halbjahres, wurden etwas mehr als 2.000 € an Vereine ausgezahlt. Der überwiegende Anteil der üblichen Jahressumme wird in der zweiten Jahreshälfte bewilligt, wenn die beim Sportbund erfassten Zahlen der jugendlichen Mitglieder für die Berechnung der Zuwendungsbeträge vorliegen. Investitionen in Noten, Instrumente oder Sportanlagen und -geräte wurden im Umfang von rd. 5.400 € gefördert, weitere Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.

Unterstützung und Zuspruch erfahren viele Kinder durch die Arbeit des Kinderschutzbundes, der jährlich mit 1.750 € bei der allgemeinen Vereinsarbeit gefördert wird. Für die in den Grundschulen vorgehaltenen Kinderbüros wurden mit der Verbandsgemeinde im letzten Jahr rd. 34.000 € Personalkosten abgerechnet - ein gut angelegter Betrag in Kinder- und Familienfreundlichkeit, wie die Grundschulen unisono bestätigen.

Die ältere Generation profitiert von der Arbeit der WeKISS, die im Bereich der selbsthilfegestützten Seniorenarbeit Angebote wie einen Seniorenstammtisch, eine Schreibwerkstatt oder Treffen allein Lebender begleitet. Kinobesuche zu altersentsprechenden Themen oder ein organisierter Ausflug gehörten im letzten Jahr ebenfalls zum Programm. Die Unterstützung bestehender Gruppen und die Vermittlung von Anfragen in vorhandene Angebote runden die Angebotspalette ab. Die jährliche Förderung mit 3.000 € sichert u. a. die Vorhaltung der dafür notwendigen Kapazitäten ab.

Informativ und nicht nur für Ältere interessant ist die viermal jährlich erscheinende Beilage Senioren inForm, die ein eigenständig arbeitendes, ehrenamtlich tätiges Redaktionsteam zusammenstellt und an deren Druckkosten sich die Verbandsgemeinde mit 5.000 € beteiligt.

Nicht mehr nur Gedrucktes findet sich in heutigen Büchereien, vielfältiger ist die heutige Medienlandschaft, davon können Sie sich selbst überzeugen, wenn Sie die Stadtbücherei oder eine der Gemeindebüchereien besuchen. Über jährlich 5.000 € aus Mitteln der Verbandsgemeinde kann die Stadtbücherei zur Ergänzung des Medienbestandes verfügen, die hälftige Übernahme der Personalkosten für  die hauptamtlichen Leitung dieser wichtigen Einrichtung wurde 2018 mit rd. 25.250 € abgerechnet. Daneben profitierten Gemeindebüchereien in Merkelbach, Müschenbach, Roßbach und Streithausen mit insgesamt 2.000 € vom freiwilligen Engagement der Verbandsgemeinde.

Auch wenn Zeitschriften wie „Öko-Test“ oder andere Ratgeber zur Eigeninformation vorliegen, braucht es doch für manchen bei Überlegungen zum Abschluss von Verträgen zur Stromlieferung oder der Handynutzung einen persönlichen Ansprechpartner, der objektive Hilfen für eine Entscheidung bieten kann. Die Verbraucherzentrale, durch die regelmäßige Sprechstunden im Verwaltungsgebäude angeboten werden, wird hierzu gern genutzt und per vertraglicher Regelung mit laufend 4.900 € vergütet.

Weitere Beratungsangebote vor Ort durch pro familia, caritas oder Diakonisches Werk begleiten Menschen in oft schwierigen Lebenssituationen. Die ungedeckten Eigenkosten, die den Trägern entstehen, werden bis zu 20 % übernommen, was in Zahlen 2018 einen Betrag von rd. 4500 € ausmachte.

Zwei ganz besondere Vereine erhalten jährliche Beträge von 5.000 € und 2.500 €, nämlich der Freundeskreis Landschaftsmuseum und der Hachenburger Verein Hilfe für Ruanda e. V. Die Unterstützung der Museumsarbeit braucht verlässliche Partner und die dortige Kulturarbeit kommt sowohl der hiesigen Region zugute wie auch Besucherinnen und Besuchern der Stadt und der Umgebung. Nicht weniger wichtig ist der fortlaufend gezahlte Betrag für die vielfältigen Unternehmungen des Ruandahilfevereins, der im Bildungs- und Gesundheitswesen für die Region Gisagara bereits nachhaltige Verbesserungen umsetzen konnte.

Die bisherige und künftig zu erwartende Finanzausstattung lässt die Fortsetzung all der genannten Vorhaben zu und manchmal gibt es noch Besonderheiten, wie das in diesem Jahr in Heimborn angekündigte 1. Westerwood Open-Air-Festival, für das der Verbandsgemeinderat eine Förderung von 5.000 € bewilligt hat.

Insektensterben und Verlust der Biodiversität

Insektensterben und Verlust der Biodiversität

Unter dem Schlagwort „Insektensterben“ hat der Verlust an Biodiversität in Deutschland in den vergangenen Monaten eine starke mediale Aufmerksamkeit erhalten. Auf Titelblättern von Zeitungen und in Talkshows wird neben dem Klimaschutz über dieses zentrale Naturschutzthema diskutiert. Der verstärkten „Insektenarmut“ entgegenzuwirken sollte daher im Interesse aller sein. Jeder kann auf seine Art und Weise dazu beitragen Verbesserungen des Naturhaushaltes zu erreichen. So sieht man auf Privatgrundstücken vermehrt die Anlage von Stein- und Schottergärten, die mutmaßlich einen geringeren Pflegaufwand nach sich ziehen, jedoch für die Artenvielfalt oftmals kontraproduktiv sind. Hier gilt es zu überlegen, ob man sich einen solchen „Garten“ zulegt oder aber der Natur Vorrang  gibt. Auch Zaunanlagen mit Bodenfreiheit, die für Igel & Co durchlässig sind, können zu einer Verbesserung beitragen. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat daher bereits im Jahr 2014 mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Initiative zum Umweltschutz im Alltag gegründet.

Vielfältige Informationen und Tipps, wie z.B. die Anlage eines „Insektenfreundlichen Garten“ oder „Motte, Ameise und Co. - Tierische Gäste giftfrei bekämpfen“, stehen auf folgender Homepage zur Verfügung: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://umweltschutz-im-alltag.rlp.de

Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg

Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2019“ gestartet

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), das SWR Fernsehen und die Volksbanken Raiffeisenbanken suchen ab sofort herausragende rheinland-pfälzische Nachwuchsunternehmerinnen und Nachwuchsunternehmer. Wer in den vergangenen 5 Jahren ein Unternehmen gründete, übernahm oder noch in diesem Jahr gründen wird, kann über eine Wettbewerbsteilnahme zahlreiche Kontakte knüpfen, attraktive Geldpreise gewinnen und seine Geschäftsidee der Öffentlichkeit präsentieren. Es gibt Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2019“ endet am 30.08.2019. Die Sieger des Gründerwettbewerbes werden am 26.11.2019 im Foyer des SWR in Mainz ausgezeichnet.

Hochwasserschutzkonzept geht in die nächste Runde

Hochwasserschutzkonzept geht in die nächste Runde

Vor etwa einem Jahr hat die Verbandsgemeinde Hachenburg das Ingenieurbüro PLANEO, Hachenburg, mit der Erstellung eines örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes für die Verbandsgemeinde Hachenburg beauftragt. Nach einer ersten Bestandsaufnahme und Datenbeschaffung wurden die besonders von Hochwasser betroffenen Ortsgemeinden in einer Auftaktveranstaltung über die Ziele eines Hochwasserschutzkonzeptes informiert.
Von Juli 2018 bis April 2019 fanden Bürgerbeteiligungen statt. Im Rahmen dieser öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen wurde das Büro PLANEO vor Ort von Betroffenen und Interessierten über die jeweiligen Hochwasserproblematiken aufgeklärt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann man bereits jetzt festhalten, dass Hochwasser, welches insbesondere durch Starkregenfälle verursacht wird, jederzeit und überall vorkommen kann. Zwar wurden einige „Hochwasser-Hotspots“ – auch aufgrund von Flussgebietshochwässern – ausgemacht, jedoch ist auch an Orten, wo man möglicherweise über Jahrzehnte von Hochwasser verschont geblieben ist, ein Eindringen von Wasser und eine Überflutung denkbar. Da kann im Einzelfall oftmals auch das von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg betriebene Abwassernetz, das aufgrund von Gesetzesvorschriften lediglich für ein- bis fünfjährige Regenereignisse dimensioniert ist, die Wassermassen nicht aufnehmen oder Entwässerungsgräben laufen über. Insofern hat sich jeder, so wie es auch § 5 des Wasserhaushaltsgesetzes vorsieht, selbst vor Hochwasser zu schützen.   
Nunmehr ist geplant, dass das Büro in Zusammenarbeit  mit den zuständigen Behörden auf Basis der bisherigen Daten und Bürgerbeteiligungen einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Versorgungsträgern (Strom, Telekommunikation, Gas etc.) und weiteren Beteiligten abgestimmt wird. Die während des Aufstellungsprozesses entwickelten Maßnahmen sollen dann mit Zuständigkeiten und Zeitfristen in einer Liste aufgeführt werden.

Anschließend ist eine weitere Bürgerbeteiligung vorgesehen, im Rahmen dessen der Entwurf des Hochwasserschutzkonzeptes vorgestellt werden soll.
Im Anschluss an die v.g. weitere Bürgerbeteiligung soll das Hochwasserschutzkonzept abschließend fertiggestellt werden.

Der Borkenkäfer „frisst“ die „Kroppacher Schweiz“

Der Borkenkäfer „frisst“ die „Kroppacher Schweiz“

- eine forstwirtschaftliche Katastrophe ungeahnten Ausmaßes bahnt sich an

Hachenburg: In einer gemeinsamen Presseerklärung machen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg Peter Klöckner und der Leiter des Hachenburger Forstamtes Harald Hericks auf die katastrophalen Auswirkungen durch den massiven Borkenkäferbefall im Nadelwald aufmerksam.
Bedingt durch den trockenen Sommer des Vorjahres wird befürchtet, dass in den nächsten Jahren insbesondere in der „Kroppacher Schweiz“, aber auch im gesamten Forstamtsbezirk riesige Nadelwälder absterben bzw. gefällt werden müssen. Schon jetzt werden wöchentlich hunderte von Kubikmetern Schadholz aus den Waldgebieten abtransportiert.
Diese Katastrophe ist ungleich größer und besorgniserregender als die Windwürfe durch „Wiebke“ und „Lothar“ in den neunziger Jahren.
Klöckner und Hericks sind sich einig, dass die durch den Klimawandel verursachte Entwicklung - für die der Borkenkäfer lediglich ein Indiz ist - dazu führen muss, dass die Waldbesitzer zukünftig auf klimaangepasste Neuanpflanzungen von Buchen, Douglasien, Tannen oder andere klimastabile Baumarten setzen müssen.
Die Fichte hat in unserer Region keine Chance mehr, da diese mit Hilfe ihrer Schutzmechanismen (Harz) nicht mehr in der Lage ist, den Angriffen der Käferpopulation standzuhalten.
In Zahlen gefasst geht das Forstamt davon aus, dass sich die finanziellen Einbußen bedingt durch ein Überangebot an Käferholz und damit verbundenen niedrigen Erlösen für die waldbesitzenden Gemeinden im Bereich des Forstamtes Hachenburg auf etwa 10 Millionen Euro belaufen. Weiterhin sind für standortgerechte Neuanpflanzungen und für die Wiederherstellung von Wegeinfrastrukturen weitere 3 bis 5 Millionen Euro einzukalkulieren.
Klöckner und Hericks weisen darauf hin, dass der Wald als Lebensraum, Biotop und ökologisch nachhaltig bewirtschaftete Großfläche wertvolle gesamtgesellschaftliche Funktionen übernimmt.
Die aktuelle Katastrophe können die kommunalen Forstbetriebe nicht alleine stemmen und geraten in eine betriebswirtschaftlich kritische Situation, in der man nicht in der Lage sein wird, das für den notwendigen Waldumbau erforderliche Finanzvolumen zu erwirtschaften.
Die Politik in Bund und Land ist nun aufgefordert, die Kommunen in dieser Situation nicht alleine zu lassen und nennenswerte Hilfen anzubieten. Bürgermeister Klöckner wird die Bundes- und Landesregierung um entsprechende Hilfen bitten, ebenso sollen die heimischen Abgeordneten von Bund und Land um Unterstützung gebeten werden.

Wandersaison am und um den Dreifelder Weiher kann beginnen

Wandersaison am und um den Dreifelder Weiher kann beginnen

Pünktlich vor Ostern wurde der Rundwanderweg um den Dreifelder Weiher durch den Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg in Stand gesetzt. Der lange und nasse Winter hat auch den beliebten Wanderweg stark in Mitleidenschaft gezogen. Überhängende oder auf den Wegen liegende Äste wurden beseitigt und ausgetretene Pfade mit insgesamt 27 Tonnen Split gefüllt, damit einer schönen Wanderung nichts mehr im Wege steht.

Der technisch einfach zu gehende Rundwanderweg bietet vor allem für Familien und Naturliebhaber die Möglichkeit, in idyllischer Umgebung ein einzigartiges Naturreservat zu genießen. Dabei kann unter anderem die vielfältige Vogelwelt mit einem steten Blick auf den Dreifelder Weiher bestaunt werden. Insgesamt beträgt die Streckenlänge 7 km, die in gut anderthalb Stunden zu schaffen sind. Weitere Informationen zu Wandermöglichkeiten, aber auch anderen touristischen Highlights in und um Hachenburg finden Sie auf den Seiten der Tourist-Information Hachenburger Westerwald unter www.hachenburger-westerwald.de.

Ganztagsschulbetrieb in Roßbach startet zum Schuljahr 2019/2020

Verbandsgemeinderat trat zum letzten Mal in der laufenden Wahlzeit zusammen

In der letzten Sitzung der laufenden Wahlzeit des Verbandsgemeinderats Hachenburg beschloss das Gremium einstimmig, die Weichen für den Beginn des Ganztagsschulbetriebs an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach zum Schuljahr 2019/2020 zu stellen. Der einstimmige Beschluss des Gremiums beauftragte die Verwaltung, alle notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung eines Ganztagsschulangebotes zu veranlassen sowie die notwendigen Baumaßnahmen zur Herstellung der Zweizügigkeit an der Schule einschließlich des Ganztagsschulbetriebs mit dem erforderlichen Raumprogramm voranzutreiben. Damit verbunden ist auch die Beauftragung eines Planungsbüros, die Baumaßnahme bis zur Genehmigungsplanung vorzubereiten und vorzunehmen.

Zwar liegen der Verbandsgemeindeverwaltung nicht die notwendigen Anmeldezahlen von 36 Schülerinnen und Schülern vor, jedoch konnte nach Rücksprache mit dem Bildungsministerium und der ADD erreicht werden, dass die Frist zur Erreichung der Anmeldezahlen um mindestens ein Jahr verlängert wird.

Vertreter aller im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen bezogen Stellung zur Thematik und betonten, dass durch den Erhalt aller Grundschulen und der Einrichtung eines weiteren Ganztagsschulbetriebs insbesondere die Kinder die Gewinner seien und für die Familien eine weitere Verbesserung von Beruf und Erziehungsarbeit erreicht werde.

Unter einem weiteren Tagesordnungspunkt beschloss das Gremium ebenfalls einstimmig eine Erweiterung der Betreuungsangebote an Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Eltern über die Ausgestaltung der verschiedenen Betreuungsmodelle im Zusammenwirken mit den Schulen, die sich für die Erweiterung der Betreuungszeiten entschieden haben, zu informieren. Bei Erreichen der Mindestanmeldezahlen werde die Verwaltung die Umsetzung vornehmen.

Nachhaltigkeit in der Verbandsgemeinde Hachenburg 
Der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg Henrik Lütkemeier gab einen Sachstandsbericht über seine Tätigkeit. Dabei ging er insbesondere auf den Energiebericht, der im Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Hachenburg eingesehen werden kann, und das Klimaschutzcontrolling ein. Im Nachgang beschloss das Gremium einstimmig, dass sich die Verbandsgemeinde Hachenburg im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten verpflichtet, Klimaschutz und Nachhaltigkeit künftig verstärkt in den Fokus ihres Verwaltungshandelns zu stellen. Konkret beinhaltet dies beispielsweise eine nachhaltige Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen oder auch die Berücksichtigung von Sozial-, Effizienz- und Umweltstandards im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen.

Minispielfeld kann gebaut werden – freie Hand für Verwaltung
Im Zusammenhang mit den bereits vorliegenden Plänen und einer vorbereiteten Beratung im Jugend-, Sport-, und Sozialausschuss der Verbandsgemeinde ermächtigte der Rat aufgrund eines CDU-Antrages umfassend die Verwaltung, den Bau eines Minispielfeldes am Jugendzentrum vorzunehmen. Zwischenzeitlich haben sich neben der Stadt Hachenburg auch weitere Interessenten an der Nutzung dieser neuen Jugendzentrumseinrichtung gemeldet. Nach Klärung der Zuschuss- und Nutzungsformalien soll baldmöglichst gebaut werden.

Weitere Themen der Sitzung
Bürgermeister Klöckner gab bekannt, dass die Haushaltssatzung der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Haushaltsjahr 2019 zwischenzeitlich von der Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt wurde.

Weiterhin nahm der Verbandsgemeinderat Kenntnis von den zu übertragenden Haushaltsermächtigungen aus Investitionstätigkeit aus dem Haushaltsjahr 2018 ins Haushaltsjahr 2019 von insgesamt rund 525.000 Euro.

Im nicht öffentlichen Teil wurde eine Personalangelegenheit beraten.

Zum Schluss der letzten Sitzung der laufenden Wahlzeit teilte Bürgermeister Klöckner mit, dass es vor dieser Sitzung 22 Ratssitzungen gegeben habe, in denen insgesamt 166 Beschlüsse gefasst wurden. Von diesen Beschlüssen wurden 134 einstimmig gefasst. Bürgermeister Klöckner dankte den Rats- und Ausschussmitgliedern der Verbandsgemeinde Hachenburg für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in der ablaufenden Wahlzeit.

Förderung des Musik- und Theaterwesens im Westerwaldkreis durch Kreismittel im Haushaltsjahr 2019

Der Westerwaldkreis stellt auch im Jahr 2019 Haushaltsmittel zur Förderung des Musik– und Theaterwesens im Kreisgebiet zur Verfügung. Die Dachorganisationen der Westerwälder Musik-und Gesangvereine (Musikverbände und Chorverbände) können Zuschüsse zur Erfüllung von Aufgaben überörtlicher Bedeutung erhalten, z.B. für Aus- und Fortbildungen von Dirigenten.

Zur Förderung von Musikvereinen und Chören, die bei besonderen Anlässen von überörtlicher Bedeutung im oder auch außerhalb des Kreises auftreten, kann ebenfalls ein Zuschuss gewährt werden. Hier sind besonders Veranstaltungen zu berücksichtigen, bei denen der Kreis sich repräsentiert.

Des Weiteren ist eine Förderung von Laien-Theaterensembles hinsichtlich der Jugendarbeit möglich, insbesondere für Aus- und Fortbildung junger Menschen für die Theaterarbeit.

Der Text der Richtlinien und die Antragsvordrucke für eine mögliche Förderung der Musik- und Chorverbände sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg erhältlich.

Interessierte Theatervereine können den Antragsvordruck direkt bei der Kreisverwaltung Montabaur anfordern. (Tel.: 02602/124-514, Frau Kusber).
Die Anträge sind in einfacher Ausfertigung mit dem Kassenbericht für das Jahr 2018 bis spätestens 31. Mai 2019 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur einzureichen.

Der Termin für die Antragstellung ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtig werden.

Aktive und aktivierte Senioren und Seniorinnen in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Partnerschaft mit der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe ist Garant für vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten


Ganz sicher wissen viele Menschen im fortgeschrittenen Alter, nach Berufs- und Erziehungszeit, wie sie aktiv und selbstbestimmt ihren Alltag sinnvoll und für sie angenehm gestalten können. Unverzichtbar sind sie in vielen Vereinen tätig oder sozial engagiert.

Ein ergänzendes Angebot kann über die Aktivitäten der WeKISS in Anspruch genommen werden bzw. man soll sich auch angesprochen fühlen, selbstorganisiert mit Gleichgesinnten etwas für andere zum Mitmachen und Mitgestalten ins Leben zu rufen.

Hierzu gibt es in der Verbandsgemeinde viele Beispiele, wie das Sonntagscafé, die Schreibwerkstatt oder den Krankenhausbüchereidienst in Hachenburg und eine Gruppe in Kroppach, die sich regelmäßig im Mehrzweckraum des Gemeindehauses trifft, um in Bewegung zu bleiben. Gemeinsam mit dem Kino Cinexx werden regelmäßig Filmvorführungen angeboten, die mit angepasster Lautstärke und Licht den besonderen Bedürfnissen älterer Zuschauerinnen und Zuschauer Rechnung tragen - ein offenes Angebot, das entsprechend der getroffenen Filmauswahl immer wieder neue Interessierte anspricht.

Begleitet und unterstützt wird auch die sehr aktive Gruppe der Nachbarschaftshilfe, deren Mitglieder unentgeltlich Seniorinnen und Senioren in der Verbandsgemeinde unterstützen. In Kontakt treten können Hilfesuchende persönlich im Seniorentreff Hachenburg im Vogtshof jeden Donnerstag von 14.00 bis 15.00 Uhr oder sich dort mit ihren Anliegen telefonisch melden, um Unterstützung bei Gartenarbeit oder Hilfe bei Behördengängen zu erhalten.

Gesellige Angebote wie das Sonntagscafé oder Ausflugsfahrten oder auch Stammtischtreffen Alleinlebender bieten Gelegenheit, Menschen in ähnlicher Lebenssituation wie der eigenen zu begegnen.

Diese Vielfalt und die fortbestehende Bereitschaft, sich immer wieder neu wahrgenommenen Bedarfen und Erfordernissen in der Seniorenarbeit zuzuwenden, ist der Verbandsgemeinde einen Jahreszuwendungsbetrag von 3.000 € wert.

Förderverein begrüßt klare Strukturen im DRK Krankenhaus in Hachenburg

Förderverein begrüßt klare Strukturen im DRK Krankenhaus in Hachenburg

Ein Krankenhaus in einem Einzugsgebiet von rund 25.000 Bürgern zu halten und zu gestalten ist eine Herausforderung, die ohne Engagement aller Ortsansässigen kaum mehr geleistet werden kann. Wir setzen uns dafür ein, dass sich das DRK Krankenhaus in Hachenburg etwas mehr leisten kann, als das Budget hergibt. Möchten auch Sie dazu beitragen, dann werden Sie Mitglied im Freundes- und Förderkeis für das DRK Krankenhaus Hachenburg e. V.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:

Verbandsgemeinde Hachenburg investiert weiter in das Burbach Stadion

Verbandsgemeinde Hachenburg investiert weiter in das Burbach Stadion

Die zentrale Sportstätte der VG ist als Ausrichtungsort nach der Fusion der drei Leichtathletikverbände auf Landesebene für Wettbewerbe gut gewappnet. 

Am vergangenen Wochenende konnte Bürgermeister Peter Klöckner den Hachenburger Leichtathleten einen komplett neuen Hürdensatz übergeben.
Sichtlich erfreut bedankte sich Timo Candrix für die neuen Sportgeräte. „Die Verbandsgemeinde Hachenburg unterstützt uns immer auf’s Beste – mit den neuen Hürden kann die Freiluftsaison starten“, waren seine Worte.

Candrix berichtete dazu:
Ab dem 1. Januar 2020 gibt es in Rheinland-Pfalz nur noch den Leichtathletik Verband Rheinland-Pfalz. Die Landesverbände Rheinhessen, Pfalz und Rheinland fusionieren zum LV Rlp. Das gesamte Meisterschaftsprogramm wird sich dem Anpassen und komprimiert. Gesucht werden dann vor allem leistungsfähige Ausrichter, die in der Lage sind, eine große Landesmeisterschaft zu organisieren.

Der TuS Hachenburg und das Burbach Stadion bieten dazu die besten Voraussetzungen. Nachdem am Freitag, den 7. Juni diesen Jahres im Burbach Stadion die Rheinlandmeisterschaften in den Langstaffeln (mit kleiner Hachenburger Nacht) ausgetragen werden, finden am Sonntag, den 8. September im Rahmen des 8. Basalt-Meeting die offenen Rheinland-Pfalz Meisterschaften in der Paraleichtathletik statt. Da beide Veranstaltungen als Inklusionssportfeste durchgeführt werden, kommen hier zum ersten Mal die neuen Hürden für die klassischen Leichtathleten im Wettkampfprogramm zum Einsatz. Danke für das Vertrauen, das die Verbandsgemeinde Hachenburg den Vereinsverantwortlichen mit dem Austausch des rund 25 Jahre alten Hürdensatzes entgegenbringt. In den letzten Jahren wurde nach und nach die Erstausstattung ergänzt und erweitert, um das Burbach Stadion stets in einwandfreiem Zustand zu erhalten. Das eröffnet auch in Zukunft Möglichkeiten zur Planung und Durchführung überörtlich bedeutender Sportereignisse.

3000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an zwei Vereinigungen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg

3000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an zwei Vereinigungen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg

evm unterstützt soziales Engagement

HACHENBURG. Über insgesamt 3000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Hachenburg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Dienstag, 2. April, übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit Bürgermeister Peter Klöckner und der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis den Spendenbetrag an die Vereine. „Unsere Jugendfeuerwehr und das Forum Abtei Marienstatt leisten wichtige Beiträge für das Gemeinwohl  in der Verbandsgemeinde Hachenburg", erklärt Peter Klöckner. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

Jeweils 1500 Euro gehen an das Forum Abtei Marienstatt e.V. und die Verbandsgemeinde-Jugendfeuerwehr. Die Spende deckt einen Teil der Kosten, die durch das Zeltlager der Jugendfeuerwehren entstehen. Es soll ermöglicht werden, dass alle Kinder in den Genuss der Freizeit kommen.

Beim Forum Abtei Marienstatt steht die Erneuerung der Eschenallee zur Klosterkirche an, da die jetzigen Bäume in die Jahre gekommen sind.


Quelle: evm/ Röder-Moldenhauer

Fahrzeugbeschaffung für Feuerwehr und Bauhof beschlossen

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 26.03.2019

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehreinheiten Mündersbach, Wiedbachtal und Welkenbach beschlossen. Die bisherigen Fahrzeuge der Löschgruppen Mündersbach und Wiedbachtal werden jeweils durch ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) ersetzt.

Das bei der Löschgruppe Welkenbach stationierte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) wird durch ein TSF der neuesten Generation ersetzt.

Insgesamt stehen im Haushalt für die Anschaffungen rd. 420.000 € zur Verfügung.

Das Gremium beauftragte die Verwaltung, nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens, die Aufträge an den wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen.

Darüber hinaus gab der Ausschuss seine Zustimmung für die Neuanschaffung eines Pritschenfahrzeuges für den Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg zu einem Angebotspreis von rund 29.000 €.

Gewährung von Zuwendungen an Chöre, Musik- und Sportvereine

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von rund 4.380 € zukommen zu lassen. Die Zuschüsse werden für die jugendlichen Mitglieder in den Vereinen und für den Kauf von Noten und Musikinstrumenten gewährt.

Auch im Sportbereich wurden Zuwendungen an Vereine von insgesamt rund 3.270 € bewilligt. Mit diesen Geldern unterstützt die Verbandsgemeinde die Sanierung eines Sportplatzes, eines Sportlerheims und die Anschaffung von Sportgeräten.

Annahme von Zuwendungen

Das Gremium stimmte der Annahme von Spenden zu. Die Verbandsgemeinde erhielt 595 € für ihre kulturelle Arbeit und 600 € zur Unterstützung des Löschzuges Hachenburg.

Weitere Themen der Sitzung

Bekanntgaben

Bürgermeister Klöckner gab bekannt, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg das Open Air Festival „Westwood“ in Heimborn unterstützt.

Weiterhin habe die Verbandsgemeinde Zuwendungen von rund 17.900 € erhalten. Für das Projekt „Mobile aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit sowie kulturelle Jugendarbeit“ wurden 12.300 € und für die schulische Inklusion (Unterstützungsfonds) rund 5.600 € bewilligt.

Vorberatungen für die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderats

Die Einrichtung eines Ganztagsangebots an der Otfried-Preussler-Grundschule in Roßbach sowie die Verabschiedung eines Nachhaltigkeitsbeschlusses wurden vorberaten.

Die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderats, in der u. a. diese Themen abschließend behandelt werden, findet am 09. April 2019, 18:00 Uhr, im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg statt.

Schulunterricht gestern, heute, morgen – Abschied von der Kreidezeit

Schulunterricht gestern, heute, morgen – Abschied von der Kreidezeit

Die Verbandsgemeinde Hachenburg setzt auf moderne Technik in den Schulen


Das Ende der Kreidezeit in Unterrichtsräumen ist absehbar – in der Verbandsgemeinde Hachenburg sind alle acht Grundschulen bereits seit 2014 sukzessive mit Smartboards ausgestattet worden.

Dass die Weiterentwicklung des Schulunterrichts mit einem erheblichen Investitionsbedarf einhergeht, ist für die Verbandsgemeinde als Schulträger nichts Neues. Der Einsatz digitaler Technik begann mit Schüler-PCs, ging weiter mit der Ausstattung mit Notebooks und dann hielten ab 2014 die ersten Smartboards Einzug in die Klassenzimmer. Mit diesen elektronischen „Tafeln“ ist es möglich, Videos abzuspielen, die Unterrichtsthemen erläutern, vorbereitete Fragen vom Laptop der Lehrkraft direkt auf das Board zu übertragen, die die Schüler über den eigenen Rechner beantworten können oder sie schreiben die Antwort auf und in den Geräten aller Kinder in der Klasse können diese Ergebnisse gespeichert werden.

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Sportlerehrung der Verbandsgemeinde Hachenburg für besondere Leistungen im Jahr 2018

Der besondere Stellenwert des Sports für unsere Region zeigt sich bei der Bereitstellung modern ausgestatteter Sportanlagen und den finanziellen Aufwendungen der jeweiligen  Träger, wenn z.B. umfassende Sanierungsmaßnahmen wie im letzten Jahr an der Rundsporthalle Hachenburg ausgeführt werden. Ortsgemeinden und Sportvereine, die in Eigenregie Modernisierungen ausführen, profitieren dabei auch von freiwilligen Zuwendungen durch die Verbandsgemeinde Hachenburg.
Einen anderen Ansatz verfolgt die Sportlerehrung der Verbandsgemeinde, die im laufenden Kalenderjahr 2019 erneut Sportlerinnen und Sportler mit ihren Leistungen ganz persönlich und die betreuenden Vereine in den Fokus der Öffentlichkeit rücken will.

Hierzu möchten wir die in den Vereinen verantwortlichen Vorsitzenden oder Abteilungsleiter bitten, der Verbandsgemeindeverwaltung bis spätestens

Dienstag, den 16. April 2019

mitzuteilen, welche Einzelsportler oder Mannschaften die nachstehend genannten Kriterien 2018 für eine Ehrung durch die Verbandsgemeinde erfüllt haben:

  • Platzierung bei Rheinland-Meisterschaften:
    Erstplatzierte jeder Altersstufe ab Schüler B
  • Platzierung bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften:
  • erster bis dritter Platz jeder Altersstufe ab Schüler B
  • Platzierung bei westdeutschen oder südwestdeutschen Meisterschaften:
  • erster bis dritter Platz jeder Altersstufe ab Schüler A
  • Platzierung in Besten-Listen vom Rheinland aufwärts:
  • erster bis dritter Platz jeder Altersstufe ab Schüler B
  • Teilnahme an deutschen Meisterschaften, wenn eine Qualifikation erforderlich war
  • Nationalspieler von deutschen Ländermannschaften


Ihre Meldungen richten Sie bitte an Sabine Emmerich, per Post oder E-Mail
s.emmerich@hachenburg-vg.de, die Ihnen auch bei Rückfragen gern zur Verfügung steht (Tel.: 02662 – 801-150).

Es ist vorgesehen, die Ehrungen in das Programm des diesjährigen Vereinsjubiläums des FSV Kroppach zu integrieren, der auch Veranstalter des Verbandsgemeinde-Fußballseniorenturniers ist.

Schön, dass Sie da sind!

Schön, dass Sie da sind!

Verbandsgemeinde Hachenburg heißt Neubürger mit einer kostenfreien Stadtführung willkommen

Wer in die Verbandsgemeinde Hachenburg ziehen möchte, kann vermutlich viele Gründe dafür benennen. Attraktive Arbeitsplätze, eine schöne Naturlandschaft, erschwingliche Bauplätze, aber auch zahlreiche Betreuungsangebote für Kinder – von der Kindertagesstätte über die (Ganztags)-Schule bis hin zur Ferienbetreuung und vieles mehr machen die Region lebens- und liebenswert.

Damit neu hinzugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürger sich möglichst schnell heimisch fühlen, bietet die Verbandsgemeinde Hachenburg als „Willkommensgeschenk“ seit vielen Jahren eine kostenfreie Stadtführung für die ganze Familie an. So können sich auch die bislang „Ortsfremden“ mit der Geschichte vor Ort vertraut machen - aber nicht nur das:

„Wir wollen einfach zeigen, dass Neubürgerinnen und Neubürger herzlich willkommen sind“, sagt Bürgermeister Peter Klöckner. „Menschen sollen sich schnell als zur Gemeinschaft dazugehörig empfinden und wissen, dass auch wir als Verwaltung jederzeit für sie da sind.“

Die Gutscheine für die Stadtführung werden bei Anmeldung im Meldeamt zusammen mit einem Willkommensbrief des Bürgermeisters und der Touristik persönlich ausgehändigt.  Eine kleine Geste, die im oft vorhandenen Umzugstrubel als freudige Überraschung wahrgenommen wird.

Eben „Schön, dass Sie da sind!“

Kommunale Holzvermarktung Westerwald-Rhein-Taunus

Kommunale Holzvermarktung Westerwald-Rhein-Taunus
Kommunale Holzvermarktung Westerwald-Rhein-Taunus

Am 14.01.2019 wurde in Höhr-Grenzhausen die erste kommunale Holzvermarktungsgesellschaft in Rheinland-Pfalz gegründet. 23 Verbandsgemeinden und 3 Städte aus dem Westerwaldkreis, dem Rhein-Lahn-Kreis, dem Landkreis Mayen-Koblenz sowie dem Kreis Neuwied haben als Gesellschafter der neuen GmbH gezeichnet. In den Räumen der freiwilligen Feuerwehr in Höhr-Grenzhausen führte Notar Dr. Steffen Breßler die zweistündige Gründungsveranstaltung.
Eine Klage des Bundeskartellamtes hinterfragte die bisherige Holzvermarktung der Landesforsten Rheinland-Pfalz, welche Holzmengen aus dem Privatwald, dem Kommunalwald und dem Staatswald bündelte. Um dieser Klage zu entgehen, werden in Zukunft die Kommunen in Rheinland-Pfalz in Eigenregie ihr Holz vermarkten. Zur Selbstverwaltung im Holzhandel wurde im letzten Jahr mit den beteiligten Verbandsgemeinden und Städten intensiv an einer Lösung gearbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium, der Landesforsten und des Gemeinde- und Städtebundes realisierte man in Rheinland-Pfalz fünf Vermarktungsorganisationen. Die neugegründete GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Verbandsgemeinden und Städte und hat keine Gewinnabsicht. Für die ersten 7 Jahre stellt das Land Rheinland-Pfalz eine Anschubfinanzierung bereit.
Bei der Gründung haben die Gesellschafter Herrn Martin Gräf als Geschäftsführer und Herrn Jörn Michael Volk als Prokuristen bestellt.
Die Gesellschafterversammlung der GmbH hat Thilo Becker von der VG Höhr-Grenzhausen als Vorsitzenden sowie Horst Rasbach, VG Dierdorf, und Jens Güllering, VG Nastätten, als Vertreter gewählt. Nach den Kommunalwahlen haben die waldbesitzenden Kommunen die Möglichkeit, Mitglieder für einen Beirat zu benennen.
Die KHVG vermarktet jährlich ca. 280.000 Festmeter Laub- und Nadelholz von 350 Kommunen mit 72.000 Hektar zwischen Kaub und Unkel. Die Produktion der Hölzer verbleibt bei den 64 Forstrevieren, der sechs regionalen Forstämter. Ziel ist es, dass die hohe Qualität im Holzhandel bleibt und weiterhin gute Preise erzielt werden.
Der Start der GmbH findet in einer forstwirtschaftlichen Katastrophenphase statt. Denn der trockene Sommer 2018 hat die Fichtenbestände massiv geschädigt und abgestorbene Bäume prägen das Landschaftsbild. Häufig haben Borkenkäfer zusätzlich die Bestände befallen und warten unter der Holzrinde auf die ersten Frühlingstage. Das Borkenkäferholz erzielt geringere Verkaufserlöse und es kommt zu einem Überangebot auf dem Holzmarkt.
Die Geschäftsstelle der KHVG befindet sich in Höhr-Grenzhausen, Bergstraße 63a. Zwischen März und April werden bis zu 4 Sachbearbeiter ihre Tätigkeit aufnehmen und an einer Fortbildung in der Holzvermarktung teilnehmen.
Nach ersten Terminen mit regionalen und überregionalen Holzkunden stehen in den nächsten Wochen die ersten Holzverkaufsverträge an, welche die neue GmbH abschließen wird.

Das zweite Foto zeigt:
Von links nach rechts: Revierleiter Kannenbäckerland Detlev Nauen, Prokurist und Forstingenieur Jörn Michael Volk, Geschäftsführer und Forstassessor Martin Gräf, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Verbandsbürgermeister Höhr-Grenzhausen Thilo Becker (Bild: Harald Schnug)

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge
Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge
Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge
Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Die Verbandsgemeinde Hachenburg veräußert vier ausgemusterte Tragkraftspritzenfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Die Fahrzeuge werden gegen Gebot ohne Beladung und ohne Funk- und Sondersignalanlagen abgegeben.

Die Fahrzeuge 1 und 2 befinden sich in einem nicht betriebsbereiten Zustand und werden als Bastlerfahrzeuge verkauft. Die Fahrzeuge 3 und 4 sind reparaturbedürftig.

Die Veräußerung erfolgt gegen Höchstgebot bis zum 20.03.2019.

Auskunft erteilt:
Frau Baumann, Tel. 02662/801132, Email: a.baumann@hachenburg-vg.de

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Das Netzwerk-Demenz Hachenburg präsentiert: "Alles Paletti"

Das Netzwerk-Demenz Hachenburg präsentiert: "Alles Paletti"

Ein Schwank von Rolf Salomon in drei Akten

Hans verschanzt sich lieber hinter seiner Zeitung, als seiner Angetrauten Franzi zuhören zu müssen. Deshalb fällt es dieser auch nicht schwer, den Gewinn eines Preisausschreibens vor ihm zu verschweigen und statt mit ihm lieber mit ihren Freundinnen in Urlaub zu fahren. Hierfür muss allerdings eine Notlüge herhalten: angeblich muss sie zur Beerdigung einer entfernten Tante nach Griechenland. Diese Gelegenheit nutzt die lebensfrohe Oma, um ihren Freund Gisbert aus dem Altersheim in die „sturmfreie Bude“ zu holen. Eine ähnliche Idee hat Hans` Freund Udo, der in der Wohnung von Hans ein Stelldichein mit seiner Internet-Bekanntschaft abhalten möchte. Richtig spannend wird es, als die verstorben geglaubte Tante auftaucht und der Oma ihren Lover Gisbert ausspannt……..

Veranstalter: NETZWERK-DEMENZ-HACHENBURG
Termin:         Samstag, 16.03.2019,  15:00 Uhr
Einlass:         14:30 Uhr, mit Kartenverkauf            
Ort:               Gehlert, Gemeindehaus, Hachenburger Straße
Eintritt:         8,00€
FSK:              ab 14

Kontakt / Anmeldung:  
Pflegestützpunkt Hachenburg Telefon Nr.: 02662 - 9699730        
Sonja Härtwig Telefon Nr.: 0221 – 93 332 490  

Nutzen Sie gerne das Seniorentaxi der VG Hachenburg, Tarifinformation unter 02662/801-131, Link Öffnet internen Link im aktuellen FensterSeniorentaxi

Gute Pflege ist ein Menschenrecht!

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Gast in Hachenburg 

Unter diesem Titel hatte die Verbandsgemeinde Hachenburg und der Freundes- und Förderkreis des DRK Krankenhauses in Hachenburg in Zusammenarbeit mit der alterstraumatologisch-geriatrischen Abteilung des DRK Krankenhauses im letzten Jahr zu mehreren Vortragsveranstaltungen rund um das Thema „Pflege“ eingeladen. Die Vorträge hatten Informationen zur Unterstützung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen, zu alternativen Wohnformen, aber auch geriatrische Krankheitsbilder zum Inhalt.

Auf Wunsch der Teilnehmer fand nun hierzu ein Gespräch mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im vollbesetzten großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg statt. In ihrem Begrüßungsreferat erläuterte sie kurzweilig die „Pflegestrategie“ des Landes Rheinland–Pfalz. Die Pflegestrategie werde von 4 Säulen getragen und habe neben der Prävention (wie zum Beispiel dem Modell „Gemeindeschwester plus“) die Beratung durch die vielen Pflegestützpunkte im Land, die Angebote alternativer Wohnformen und die Gewinnung und Qualifizierung ausreichender Fachkräfte zum Inhalt.

Ministerin Bätzing-Lichtenthäler machte deutlich, dass gerade die Pflegekräfte besonderen Belastungen ausgesetzt sind und neben einer öffentlichen Wertschätzung auch eine angemessene Bezahlung notwendig ist. Aus dem Kreise der Zuhörer, zu dem unter anderem auch Pflege- und Altenheimbetreiber gehörten, wurde darauf hingewiesen, dass das Rekrutieren von Pflegekräften aus dem Ausland trotz ausreichender Sprach– und Fachkenntnisse durch die Bürokratie verzögert werde. Hierzu konnte Bätzing-Lichtenthäler berichten, dass dieses Problem kurzfristig gelöst werden soll.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Überforderung pflegender Angehöriger, wenn für die zu Pflegenden für einige Tage Kurzzeitpflegeeinrichtungen gebraucht werden, die nicht vorhanden sind oder die die Menschen nicht aufnehmen. Kritik gab es auch bei mangelhafter Pflegeleistungen durch ambulante Dienste und der Frage, wer in dem Zusammenhang eine Kontrollfunktion habe.

Auch thematisiert wurde das Leistungsverhalten von Krankenkassen bei Arzneien und medizinischen Hilfsgeräten.

Bätzing-Lichtenthäler konnte in vielen Fragestellungen weiterhelfen, aber auch so manche Anregung mit nach Mainz nehmen.

Bürgermeister Peter Klöckner freute sich über die große Beteiligung aus der Zuhörerschaft und sicherte zu, dass sich die Verbandsgemeinde Hachenburg auch in Zukunft intensiv dem Thema „Pflege“ widmen werde. Seiner Ansicht nach sei es sinnvoll und zielführend, das Thema zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu entwickeln, um damit den großen Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen wird, gewachsen zu sein. In den nächsten Wochen soll daher die Gesprächsreihe fortgesetzt werden, dann allerdings zu den Themen „Krankenhaus“ und „Sicherstellung der ärztlichen Versorgung“ in der Verbandsgemeinde Hachenburg.



Lärmaktionsplanung der Verbandsgemeinde Hachenburg

Nach dem § 47d des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) besteht in Rheinland-Pfalz für die verbandsfreien Stäte und Gemeinden sowie die Verbandsgemeinden die Verpflichtung, auf Basis der EU-Umgebungslärmrichtlinie Lärmaktionspläne für die relevanten Hauptverkehrsstraßen aufzustellen. Die Öffentlichkeit ist gemäß § 47d Abs. 3 BImSchG an der Aufstellung der Lärmaktionspläne zu beteiligen.

Die wesentlichen Aufgaben der Lärmaktionspläne sind die Verminderung und die Vorbeugung von Lärmbelastungen durch Umgebungslärm. Die Kommunen sind verpflichtet, in diesen sogenannten Lärmaktionsplänen Maßnahmenkonzepte gegen den bestehenden und den zu erwartenden Umgebungslärm zu entwickeln.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes der Verbandsgemeinde Hachenburg liegt in der Zeit vom 11.02.2019 bis 08.03.2019 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, Abteilung 2, Zimmer E 12 während der allgemeinen Öffnungszeiten (Mo.–Mi.: 08:00 – 12:00 und 13:30 – 16:00 Uhr; Do.: 08:00 – 12:00 und 13:30 – 18:30 Uhr; Fr.: 08:00 – 13:00 Uhr) zur Einsichtnahme öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen mit Vorschlägen und Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden.

Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme bestimmter Vorschläge in einen möglichen Lärmaktionsplan oder aber auf die Umsetzung bestimmter Maßnahmen besteht nicht.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Lärmaktionsplan der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Verbandsgemeinde Hachenburg sucht Ferienwohnungen für angehende Ärzte

Ein Förderprogramm der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) unterstützt diejenigen Medizinstudenten, die einen Teil der vorgeschriebenen praktischen Ausbildung in einer hausärztlichen Praxis in Rheinland-Pfalz absolvieren.

Dabei ist Wunsch vieler Kandidaten für einen solchen Aufenthalt, dass sie diese Zeit gemeinsam mit anderen angehenden Ärzten in der gleichen Ausbildungsphase verbringen wollen. Sie können sich über die gemachten Erfahrungen austauschen und auch einmal etwas zusammen unternehmen.

Damit hierfür Kandidaten gewonnen werden können, werden Kommunen um Mithilfe gebeten, weshalb die Verbandsgemeinde Inhaber von Ferienwohnungen als Partner ansprechen möchte, die bereit sind in der Zeit von ca. 15. Juli bis 15. Oktober eines Jahres - Sommersemesterferien - oder von ca. 15. Februar bis 15. April eines Jahres - Winter-Semesterferien eine durchgehende Vermietung an bis zu vier Personen für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens 30 Kalendertagen bis max. 2 Monaten zu ermöglichen. Die Mietkosten werden von der Verbandsgemeinde übernommen.

Ob es tatsächlich zur Anmietung kommt und wann, das können wir allerdings noch nicht konkret sagen, wollen aber die Chance ergreifen, bei einer möglichen Auswahl als Region mit Zukunftschancen für eine neue Generation von Hausärzten dabei zu sein.

Wenn Sie uns ein Angebot machen möchten oder noch Fragen haben wenden Sie sich gern in der Verwaltung an Sabine Emmerich, tel.: 02662 - 801150 oder s.emmerich@hachenburg-vg.de.

Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach

Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach
Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach
Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach

Die Weichen sind gestellt - es fehlen nur noch die Anmeldungen


Mehr als 30 interessierte Personen - der größte Teil aus der Elternschaft wie auch aus dem Lehrerkollegium der Grundschule Roßbach - folgten der Einladung der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Gabriele Greis am 17.01.2019 in das Gemeindehaus in Roßbach.

Frau Greis stellte zu Beginn die stabilen und starken Jahrgangszahlen vor, die in jedem Fall für einen dauerhaften Betrieb einer Ganztagsgrundschule im Schulbezirk Roßbach stehen. Der vorliegende Erstentwurf ist das Ergebnis einer durchgeführten Ideensammlung von Planungsbüros, welcher von Beginn an überzeugte.

Um das großzügige Angebot einer Grundschule mit Ganztagsbetreuung anbieten zu können, ist ein Erweiterungsbau auf dem vorhandenen Schulhof angedacht, der alle seitens der Aufsichtsbehörde geforderten Räume beinhaltet. Beim nun vorliegenden Planentwurf wurde insbesondere darauf geachtet, dass die Klassenräume auf der hinteren Seite des Schulhofes liegen, um einen ungestörten Unterricht zu gewährleisten. Daneben sind Mehrzweck-, Spiel- und Ruheräume wie auch Sanitäranlagen mit in die helle und freundliche Planung eingeflossen. Der alleinstehende Komplex soll durch eine Überdachung mit dem Altbestand verbunden werden, wodurch man trockenen Fußes in die neuen Räume gelangt. Ein weiterer Vorteil dieses Alleinstellungsmerkmals ist, dass der Schulbetrieb während der Bauarbeiten weitestgehend ungestört weiterlaufen kann.  
 
Der Schulhofbereich, der durch diese Erweiterung wegfällt, kann auf der angrenzenden Freifläche unterhalb der Kirche neu eingerichtet werden. Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen betonte, dass auch die Ortsgemeinde hinter diesem Projekt steht und gerne die angrenzende Turnhalle, die neue Bücherei wie auch das benachbarte Dorfgemeinschaftshaus für die Mittagsverpflegung zur Verfügung stellt.

Auch Schulleiter Peter Vogel, der an anderer Stelle bereits positive Erfahrungen mit dem Ganztagsbetrieb sammeln konnte, befürwortete diese vielleicht einmalige Chance auf diese Einrichtung. Er stellte die Vielzahl an Möglichkeiten zur Nachmittagsbetreuung vor, die nach der Lern- und Hausaufgabenzeit eingerichtet werden können. Mit Blick auf die Lernziele der Schüler wurde hier der hohe Qualitätsanspruch der Ganztagsbetreuung in den Vordergrund gestellt. Dieser soll durch entsprechendes Fachpersonal bei den Arbeitsgruppen wie auch durch Lehrkräfte bei der Aufarbeitung der Unterrichtsthemen gewährleistet sein.

Die vorgestellten Entwürfe überzeugten alle Anwesenden auf ganzer Linie und zeigten auch, dass die Weichen für die Ganztagsschule in Roßbach gestellt sind. Nun liegt es in der Hand der Erziehungsberechtigten, die benötigte Anmeldezahl von 36 zu erreichen. Da die Zeit drängt, wird es durch die Verwaltung eine weitere Abfrage der verbindlichen Anmeldungen bei den Erziehungsberechtigten geben, wobei das Zeitfenster der Rückgabe nur bis spätestens Mitte/Ende Februar offen sein wird.

Leitet Herunterladen der Datei einKonzept des geplanten Ganztagsschulangebotes

Leitet Herunterladen der Datei einAnmeldung zur Ganztagsschule

Besucherumfrage bestätigt die positive Wahrnehmung des Löwenbades

Besucherumfrage bestätigt die positive Wahrnehmung des Löwenbades

An der zum Ende des letzten Jahres durchgeführten Besucherumfrage haben mehr als 200 Badegäste teilgenommen – die erfreuliche Antwort vorneweg: Sie alle fühlen sich im Löwenbad gut aufgehoben und würden es mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterempfehlen. Fragen nach der Hilfsbereitschaft des Personals, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, der Sauberkeit und Hygiene, dem Kursangebot sowie den kürzlich erneut eingeführten Kurzzeittarifen wurden nach dem Schulnotenprinzip mit der Durchschnittsnote „gut“ bewertet.

„Die Zufriedenheit unserer Badegäste liegt uns sehr am Herzen“, so Beigeordnete Gabriele Greis bei der Überreichung der Preise an die Teilnehmer der Verlosung. „Insbesondere unserem Personal wird in der Außendarstellung des Löwenbades eine wesentliche Rolle zuteil und diesem Anspruch werden die Kolleginnen und Kollegen mit einer ausgesprochen guten Beurteilung gerecht“, zeigte sich Greis erfreut.

Das Löwenbad hat für alle Besuchergruppen und deren Interessen etwas zu bieten. Neben dem Kursangebot, das insbesondere bei den Senioren als häufigster Grund für einen Badbesuch genannt wurde, nutzen die übrigen Besuchergruppen das Löwenbad für ihr Schwimmtraining sowie zur Freizeitgestaltung.
Mit mehr als 60 % kam der Großteil der Teilnehmer der Besucherumfrage aus der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg. Daneben beteiligten sich mit jeweils bis zu 10 % Gäste aus den Verbandsgemeinden Bad Marienberg und Betzdorf-Gebhardshain an der Umfrage. Aber auch weit über die Region hinaus bis nach Leipzig, Karlsruhe oder auch in die Nähe von Berlin nahmen Badegäste an der Umfrage teil.
Wünschen und Anregungen wie zur Anpassung der Tarifstruktur, zum Kursangebot, zum Betrieb der Cafeteria oder auch zu Veranstaltungen etc. wird sich der Werkausschuss in seiner nächsten Sitzung widmen.

Die drei Gewinner der Verlosung, denen Gutscheine des Werberings Hachenburg im Wert von 50, 100 und 150 Euro überreicht wurden, freuten sich über die Preise und bekräftigten, dem Löwenbad auch weiterhin die Treue zu halten.

Foto: Beigeordnete Greis bei der Überreichung der Werberinggutscheine an die Sieger der Kundenumfrage.

Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach

Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach
Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach
Überzeugende Erweiterungsplanung für die Ganztagsschule in Roßbach

Die Weichen sind gestellt - es fehlen nur noch die Anmeldungen


Mehr als 30 interessierte Personen - der größte Teil aus der Elternschaft wie auch aus dem Lehrerkollegium der Grundschule Roßbach - folgten der Einladung der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Gabriele Greis am 17.01.2019 in das Gemeindehaus in Roßbach.

Frau Greis stellte zu Beginn die stabilen und starken Jahrgangszahlen vor, die in jedem Fall für einen dauerhaften Betrieb einer Ganztagsgrundschule im Schulbezirk Roßbach stehen. Der vorliegende Erstentwurf ist das Ergebnis einer durchgeführten Ideensammlung von Planungsbüros, welcher von Beginn an überzeugte.

Um das großzügige Angebot einer Grundschule mit Ganztagsbetreuung anbieten zu können, ist ein Erweiterungsbau auf dem vorhandenen Schulhof angedacht, der alle seitens der Aufsichtsbehörde geforderten Räume beinhaltet. Beim nun vorliegenden Planentwurf wurde insbesondere darauf geachtet, dass die Klassenräume auf der hinteren Seite des Schulhofes liegen, um einen ungestörten Unterricht zu gewährleisten. Daneben sind Mehrzweck-, Spiel- und Ruheräume wie auch Sanitäranlagen mit in die helle und freundliche Planung eingeflossen. Der alleinstehende Komplex soll durch eine Überdachung mit dem Altbestand verbunden werden, wodurch man trockenen Fußes in die neuen Räume gelangt. Ein weiterer Vorteil dieses Alleinstellungsmerkmals ist, dass der Schulbetrieb während der Bauarbeiten weitestgehend ungestört weiterlaufen kann.  
 
Der Schulhofbereich, der durch diese Erweiterung wegfällt, kann auf der angrenzenden Freifläche unterhalb der Kirche neu eingerichtet werden. Ortsbürgermeister Wilfried Oettgen betonte, dass auch die Ortsgemeinde hinter diesem Projekt steht und gerne die angrenzende Turnhalle, die neue Bücherei wie auch das benachbarte Dorfgemeinschaftshaus für die Mittagsverpflegung zur Verfügung stellt.

Auch Schulleiter Peter Vogel, der an anderer Stelle bereits positive Erfahrungen mit dem Ganztagsbetrieb sammeln konnte, befürwortete diese vielleicht einmalige Chance auf diese Einrichtung. Er stellte die Vielzahl an Möglichkeiten zur Nachmittagsbetreuung vor, die nach der Lern- und Hausaufgabenzeit eingerichtet werden können. Mit Blick auf die Lernziele der Schüler wurde hier der hohe Qualitätsanspruch der Ganztagsbetreuung in den Vordergrund gestellt. Dieser soll durch entsprechendes Fachpersonal bei den Arbeitsgruppen wie auch durch Lehrkräfte bei der Aufarbeitung der Unterrichtsthemen gewährleistet sein.

Die vorgestellten Entwürfe überzeugten alle Anwesenden auf ganzer Linie und zeigten auch, dass die Weichen für die Ganztagsschule in Roßbach gestellt sind. Nun liegt es in der Hand der Erziehungsberechtigten, die benötigte Anmeldezahl von 36 zu erreichen. Da die Zeit drängt, wird es durch die Verwaltung eine weitere Abfrage der verbindlichen Anmeldungen bei den Erziehungsberechtigten geben, wobei das Zeitfenster der Rückgabe nur bis spätestens Mitte/Ende Februar offen sein wird.

Feierliche Übergabe der neuen Drehleiter in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Feierliche Übergabe der neuen Drehleiter in der Verbandsgemeinde Hachenburg
Feierliche Übergabe der neuen Drehleiter in der Verbandsgemeinde Hachenburg

DLA (K) 23-12 – so heißt die neue Drehleiter der Feuerwehr Hachenburg, die bereits pünktlich zum Weihnachtsfest bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abgeholt wurde. Am Freitag, den 18.01.2019, wurde sie nun offiziell in Dienst gestellt.

Bürgermeister Peter Klöckner konnte neben zahlreichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden u. a. MdL Ralf Seekatz, den Ersten Beigeordneten des Westerwaldkreises, Kurt Schüler, Stadtbürgermeister Stefan Leukel sowie Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister und viele Mitglieder des Verbandsgemeinderates begrüßen.

Nach fast 25 Jahren wird die alte Drehleiter nun durch ein Modell der neuesten Generation ersetzt. „Dieses Fahrzeug für rd. 650.000 Euro macht sich schon dann bezahlt, wenn auch nur ein einziges Menschenleben gerettet werden kann – vom Einsatz in Bränden und Notfällen ganz zu schweigen“, so Klöckner.

Der fünfteilige Leitersatz mit Gelenkarm und der Rettungskorb, der bis zu fünf Personen Platz bietet und auch Rollstuhlfahrer oder Liegendpatienten aufnehmen kann, ermöglicht den Einsatz auch bei schwierigen Verhältnissen, z.B.in der historischen Altstadt, in Ortskernen oder an schlecht zugänglichen Gebäuden. Im Vorfeld wurde im Rahmen einer Vorführung ein Notfall im Hachenburger Schloss simuliert, bei dem das Fahrzeug sich sehr überzeugend präsentiert hatte.

Sein besonderer Dank galt der Politik und den Zuschussgebern, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Westerwaldkreis. Die Beschaffung der neuen Drehleiter dauerte aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Beteiligten - besonders die konstruktive Mitarbeit des Verbandsgemeinderates hob Klöckner hervor - nur etwa 3 Monate. Sie wird wie bisher im Rahmen der interkommunalen Nachbarschaftshilfe eingesetzt, was die anwesenden Wehrleiter der Nachbarkommunen explizit begrüßten.

Der Bürgermeister richtete seinen Dank natürlich vor allem an alle ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute, vertreten durch den anwesenden stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Tobias Haubrich.

Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis informierte die Gäste über die geplanten Beschaffungen sonstiger Feuerwehrfahrzeuge in den nächsten zwei Jahren. Hier sind 2 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt werden. „Die Feuerwehr ist uns buchstäblich sehr viel wert!“ meinte Greis, die sich insbesondere für das gute Miteinander sowie das Vertrauen und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Verwaltung und den örtlichen Einheiten bedankte.

Eine besondere Aufgabe hatte bei der Veranstaltung Frank Sieker, der nicht nur als Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hachenburg für die strategische Ausrichtung der Einheiten Verantwortung trägt, sondern als Wehrführer des Löschzuges Hachenburg gleichzeitig den Standort für die Drehleiter stellt. Er dankte allen Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit und die schnelle Umsetzung der Ersatzbeschaffung und freute sich über mehr Sicherheit in der Zukunft für die Bürger der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe konnten die Interessenten die Drehleiter genau in Augenschein nehmen und bei einem kleinen Imbiss im Feuerwehrhaus verweilen.

Probleme in der Familie oder mit Mitschülern

Das Kinderbüro in der Grundschule unterstützt und begleitet Schulkinder und die Verbandsgemeinde hilft jährlich mit über 30.000 €

Die Welt von Kindern ist vielfältig und es kommen spätestens ab der Grundschulzeit
vermehrt Pflichten und Anforderungen auf sie zu, mit denen manche von ihnen nicht so gut umgehen können. Tiefgreifende Veränderungen in der Familie müssen sie häufig allein mit sich ausmachen - das gelingt nicht immer. Gut, wenn es dann jemanden gibt, dem man sich anvertrauen kann, der zuhört und der jedes Kind in einer solchen Lage ernst nimmt und wertschätzt.

Wenn in den Kinderbüros in allen Grundschulen im vergangenen Jahr mehr als 1.100 Beratungsstunden von den Mitarbeiterinnen des Hachenburger Kinderschutzbundes geleistet wurden, braucht es keine weitere Begründung für die Notwendigkeit dieser Begleitung und Unterstützung. Kerstin Gräter, Andrea Reddeman, Manuela Schmidt und Melanie Drüen sind durch ihre regelmäßigen Sprechzeiten in den Schulen bekannte Gesichter. Sie sind ausgebildete Fachkräfte in der sozialen Arbeit und ihre Tätigkeit ist ganz gezielt auf die Kinder in der Schule ausgerichtet, ganz im Sinn der Selbsteinschätzung des Kinderschutzbundes als Lobby für Kinder.

Die Themen, die vertraulich besprochen werden, reichen von eher alltäglichen Streitigkeiten mit Mitschülerinnen und Mitschülern über Ärger mit Geschwistern bis hin zu tiefgreifenden und ernsten Problemen z.B. bei Trennungs- oder Gewalterfahrungen in der Familie. Angepasst an die geschilderten Umstände und an das jeweilige Kind kann entweder rasche Hilfestellung durch wirksame Tipps für Konfliktlösungen gegeben werden oder in mehreren Begegnungen werden entlastende Strategien gemeinsam entwickelt. Bei massiveren Sorgen wird mit Elterngesprächen und der Einbeziehung weiterer Netzwerkpartner, wie Kinderschutzdienste oder Jugendamt, nach der bestmöglichen Hilfe gesucht.

Die Kinder, Eltern, Lehrkräfte - sie alle profitieren von den Kinderbüros an den Grundschulen der Verbandsgemeinde. Der finanzielle Aufwand von ca. 34.000 € ist rundum gerechtfertigt und die weitere Kostenübernahme zugesichert.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle
Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle

Toller Sport, tolles Publikum, eine tolle Veranstaltung - das war der Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle Hachenburg

Toller Sport, tolles Publikum, eine tolle Veranstaltung - das war der Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle Hachenburg
Toller Sport, tolles Publikum, eine tolle Veranstaltung - das war der Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle Hachenburg
Toller Sport, tolles Publikum, eine tolle Veranstaltung - das war der Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle Hachenburg

Bereits bevor das offizielle Programm am Samstag, dem 12.01.2019 um 16.00 Uhr startete, war viel los in der Rundsporthalle und die Zuschauertribüne gut besetzt. Die Verbandsgemeinde Hachenburg hatte eingeladen, um allen Interessierten zu zeigen, was nach nahezu vier Jahren Planungs- und Ausführungszeit an neuem, funktionalem und ansprechendem Ambiente in der Halle entstanden ist.

Die Eröffnung des Programms übernahm Uli Kuschmirtz aus der Verbandsgemeindeverwaltung, der den gesamten Ablauf moderierte. Er leitete über zu den Turnern des TuS Roßbach, die nach kurzer Erläuterung zur Vereinsstruktur und der breit aufgestellten Angebotspalette, schwungvoll am Barren loslegten. Kraftübungen im Stütz und Schwungvolles auf und zwischen den Holmen wurde geboten; eine Demonstration des Vereins, der als einziger in der Verbandsgemeinde den Turnsport wettkampfmäßig betreibt und überregional erfolgreiche Turner aufzuweisen hat. Große und kleine Könner flogen dann noch vom Minitrampolin über den Kasten und das Publikum applaudierte begeistert.

Für die Mitgestaltung der Einweihungsfeier bedankte sich anschließend der Hausherr, Bürgermeister Peter Klöckner, und gab einen kurzen Überblick über Entwicklung und Umsetzung des rd. 4 Millionen Euro teuren Sanierungsprojekts. Eine grundsätzliche Entscheidung in den beteiligten Gremien zu Gunsten der Erhaltung dieser besonderen Sport- und Veranstaltungsstätte mit ihrer Architektur führte über die notwendige Kostenschätzung zur Gewinnung von Zuwendungsgebern und Ausführung der Arbeiten weitgehend im laufenden Betrieb schließlich zum heutigen Tag, bei dem unbedingt der Sport im Mittelpunkt stehen sollte. Er bedankte sich für die finanzielle Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von rd. 800.000 €, ermöglicht u.a. durch die positive Beurteilung des Sportstättenbeirats des Westerwaldkreises und des Landkreises in gleicher Höhe, der die Halle für den Schulsport nutzt. Mehrere Zehntausend Euro wurden aus Bundesmitteln beigesteuert, mit denen der Einsatz energiesparender Technik gefördert wurde. Bei dem Projekt wurden der Kosten- und der Zeitplan eingehalten, wozu ein Dankeschön an die beteiligten Planer, die ausführenden Firmen und an Katrin Lück und Björn Oettgen aus der Verwaltung gerichtet wurde. Alle zusammen erreichten, dass in der vor fast 50 Jahren gebauten Halle jetzt wieder zeitgemäß und multifunktional Sport stattfinden kann - und der ist besonders wichtig. Die Botschaft von Fairness und Miteinander kann hierbei besonders gut transportiert werden.

Weitere Grußworte sprachen Landtagspräsident Hendrik Hering, dem besonders die Außenbeleuchtung der Halle gefiel, Thomas Roth als Kreisbeigeordneter in Vertretung von Landrat Achim Schwickert, der darauf hinwies, dass es nur ca. 60 Hallen der Bauweise wie in Hachenburg in Österreich und Deutschland gibt und Albrecht Gehlbach als Sportkreisvorsitzender. Letzterer gab seine Gedanken und Wünsche für das erneuerte Bauwerk sogar in Reimform zum Besten und er wünschte sich, dass mit einer pfleglichen Nutzung eine besonders lange Erhaltung dieser schönen Sportstätte gelingen sollte. Kenntnisreich bis unters Dach erläuterte der Seniorpartner des Planungsbüros Winkler und Partner, Heinrich Schwakopp, die Herausforderungen des Projekts und übergab eine Fotocollage hierzu an Klöckner. Nach seinem herzlichen „Glück auf für alle“ ging es weiter im Programm.

Und wie es weiter ging! Fast 30 junge Sporttreibende vom TuS Nister zeigten, dass Rope-Skipping mehr ist, als Seilspringen. Die ausgewählte Choreografie wurde von fetziger Musik begleitet und das Publikum klatschte immer wieder begeistert mit bzw. applaudierte während der Vorführung. Nach den gezeigten Formationen, den Sprüngen und Figuren zwischen den rotierenden Seilen unterschiedlicher Länge war die Begeisterung über diesen tollen Beitrag riesig.

Nach einer kurzen Umbauphase zeigten die Judoka der DJK Marienstatt und die Mitglieder der Ho Sin Do-Gruppe des TuS Hachenburg parallel einiges aus dem Repertoire dieser asiatischen Kampfsportarten. Wurf- und Haltetechniken beim Judo, perfekte Synchronität bei den erlernten Schrittfolgen mit Schlag- und Stoßtechniken beim Ho Sin Do, was da alles zu bestaunen war. Konzentration war von den Zuschauern gefordert, wenn sie die gezeigten Bruchtests verfolgen und die Kampftechniken beim Judo nicht verpassen wollten. Besonders bei diesen Vorführungen wurde der gegenseitige Respekt im Sport ganz deutlich, denn Verneigungen vor dem Trainer, vor dem Partner im Kampf, sind Teil der Übungen.

Das Programm näherte sich mit zwei tollen Tanzvorführungen dem offiziellen Ende. Zunächst zeigten sechs Mädchen der Realschule plus sicher vor der größten Besucherkulisse, die sie bis dahin erlebt haben, ihr Können. Als der Applaus geendet hatte, stellte Torsten Birk vom SSV Hattert die junge Showtanzgruppe des Vereins vor. Die fünfzehn Mädchen zeigten zu einer mitreißenden Musikauswahl eine ausgefallene Darbietung mit vollem Körpereinsatz - ein würdiger Abschluss, bei dem die vom Publikum geforderte Zugabe gern geleistet wurde.

Die Zeit war keinem der Besucher oder Mitwirkenden lang geworden, so dass ganz viele der Einladung zu einem Imbiss in der Cafeteria folgten und die Halle besichtigten. Dabei ging es sportlich weiter mit Lichtgewehrschießen und Tischtennis auf der Gymnastikfläche, mit selbst Klettern an der Kletterwand - unterstützt vom Deutschen Alpenverein, Sektion Siegerland, Ortsgruppe Hachenburg oder dem Jugendzentrum - oder dabei zuschauen. Mitmachen konnte man bei schwungvoller Pound-Gymnastik mit kurzem Handstab oder bei den ruhigeren Bewegungsabläufen, die die Aroha-Gruppe des FC Mündersbach zeigte. Es war eine rundum gelungene Sportveranstaltung, da waren sich alle einig, die dagewesen sind.

Lesen, Spielen, eine gute Zeit verbringen - das bieten die Gemeindebüchereien in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Auch in Zeiten der verbreiteten Nutzung elektronischer Medien und Kommunikations-wege ist das Erzählen und Zuhören ein fester Bestandteil im Umgang der Menschen miteinander und deshalb ist die Nutzung von Büchern weiter beliebt. Sie erzählen Geschichten und laden Leserinnen und Leser ein, ihnen zuzuhören.

Die Bücher brauchen Zeit, die ihrem Inhalt gewidmet wird, sie brauchen einen Platz, wo man sie finden kann - schön, dass das gleich in mehreren Orten in der Verbandsgemeinde möglich ist. Oft schon seit Jahren gibt es so auch außerhalb der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg Angebote, die sich immer weiter entwickelt haben. Die Ortsgemeinden investieren regelmäßig in die Erneuerung des Medienbestandes und das Angebot umfasst selbstverständlich auch DVD´s und Spiele, die selbständig oder angeleitet genutzt werden können. Die Einrichtung ist längst nicht mehr auf lange, hohe Regale beschränkt, denn hier wurden Orte der Begegnung geschaffen.

Neben dem klassischen Angebot der Ausleihe ist es vielerorts gern geübte Praxis, dass zusätzliche Gemeinschaftsaktivitäten wie Bastelangebote entsprechend der Jahreszeit oder Vorleseveranstaltungen stattfinden. Das macht nicht nur den dazu Eingeladenen viel Spaß, es ist auch eine echte Bereicherung für diejenigen, die die Öffnungszeiten der Büchereien betreuen und Vieles mehr. Verlässliche Partner, die mit echtem Interesse an Menschen und Medien neue Besucherinnen und Besucher gewinnen möchten, die beobachten und verstehen, was für eine weitere Entwicklung der Gemeindebücherei sinnvoll ist, die sich selbst mit Nutzern jeden Alters oder auch fremder Kulturen entwickeln möchten, ohne diese Freunde der Büchereien geht es einfach nicht.

Was außerdem nicht fehlen darf, ist eine ausreichende finanzielle Ausstattung - hierzu leisten die Ortsgemeinden Großes und die Verbandsgemeinde honoriert dieses Engagement mit jährlichen Zuwendungsbeträgen, im vergangenen Jahr jeweils 500 € als Höchstbetrag für Merkelbach, Müschenbach und Streithausen.

Einen ganzen Schritt weiter geht die Ortsgemeinde Roßbach, die innerhalb des neuen Mehrgenerationenhauses die Gemeindebücherei dort etablieren wird. Der Kostenbetrag für das Jahr 2018 liegt laut Plan bei 287.000 €. Aus Landesmitteln der Dorferneuerung sind 50.000 € als Zuwendung vorgesehen - ein tolles Projekt, dem viel Erfolg zu wünschen ist.

Einwohnerzahlen erneut angestiegen

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2018

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2018 genau 24.369 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 89 mehr als am 31. Dezember 2017 und somit ein Anstieg von 0,37 Prozent.
Mit 12.230 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.166 Herren zahlenmäßig leicht überlegen. 10.178 Bürger gehören der evangelischen Religion an. 7.682 sind römisch-katholisch. 6.536 Mitbürger gehören anderen Religionsgruppen an, oder sind gar keiner Kirche zugehörig.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.484 am 31.12.2017 auf 1.505 Mitbürger am 31.12.2018 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohneranteil von 6,17 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich aus 843 Männern und 662 Frauen zusammensetzt.
4.392 Einwohner der VG über 20 Jahre sind ledig, 11.468 Personen sind verheiratet, 1.862 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.897 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 21 Mitbürger registriert.
In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.369 Kinder eingeschult. Die Zahl erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2017 um 20 einzuschulende Kinder.
Die Gemeinde Nister kann sich mit 28 Einwohnern mehr als im Vorjahr über den stärksten Einwohnerzuwachs des vergangenen Kalenderjahres freuen, dies entspricht 2,80 %. Gefolgt von 26 weiteren Einwohnern in Müschenbach (2,69 %), 20 Personen in Hattert (1,14 %), 19 in Gehlert (3,19 %) und 17 in Wahlrod (1,99 %).
Die höchsten Einbußen in der Einwohnerzahl mussten folgende Gemeinden hinnehmen: In Mudenbach – 20 Einwohner (-2,61 %), in Alpenrod ebenfalls – 20 (-1,26 %), Merkelbach -15 (-3,51 %) und Borod -14 (-2,64 %).
Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnung.

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Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

(nur nach Terminvereinbarung)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

  13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
  13.30 – 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

(nur nach Terminvereinbarung)

Montag: 08.00 – 12.30 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr