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Pressearchiv 2020

Die Jugendarbeit im „Coronajahr“ in Hachenburg

Die Jugendarbeit im „Coronajahr“ in Hachenburg

Viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und der Wirtschaft sind in diesem Jahr durch die anhaltende Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Berichte, Gespräche und Diskussionen darüber sind allgegenwärtig. Aber was macht eigentlich die Offene Jugendarbeit in diesen Zeiten? Das Jugendzentrum Hachenburg hat sich von Beginn der Pandemie an den Herausforderungen, die für diesen Bereich entstanden sind, gestellt. Mit dem ersten Lockdown im März musste auch das Jugendzentrum schließen. Das Personal, einschließlich der beiden FreiwilligendienstlerInnen bekam jedoch schnell die Aufgabe eines Bürgerdienstes, ein Hilfs- und Besorgungsdienst für Hachenburger Bürger*innen, die bspw. Risikogruppen angehören.
Mit dem kurzfristig ins Leben gerufenen Online-Treff wurde ein virtueller Gesprächs- und Begegnungsraum geschaffen, welcher von unseren treuen Jugendlichen gerne wahrgenommen wurde, um die Isolation zumindest zeitweise zu überbrücken. Natürlich mussten auch im Juze viele Aktionen und Veranstaltungen abgesagt werden. Darunter war leider auch die Aufführung eines aufwendig vorbereitetes Tanz- und Theaterprojektes mit dem Namen „Rinaldo 5.0“, ein Bühnenstück. Die Proben der Jugendlichen dazu, begleitet durch ein professionelles Team bestehend aus zwei Tanz- und Theaterpädagoginnen, dem Schauspieler Christoph Bautz und Teilen des Juze-Teams, wurden kurz vor der Bühnenreife des Stückes jäh gestoppt. Festentschlossen, sich diesem Schicksal nicht einfach zu beugen, wurden die Proben kurzerhand ins Internet verlegt und das gesamte Projekt zu einem aus einzeln mitgeschnittenen Videokonferenz-Szenen professionell zusammengeschnittenen Filmprojekt umfunktioniert. Statt Bühnenaufführung wurde Mitte August eine Filmpremiere im Kinosaal des Cinexx Hachenburg  einem begeisterten Publikum vorgeführt (Trailer: vimeo.com/455695424). Hier zahlte sich aus, dass das Juze-Team im Bereich Medien geschult und zertifiziert ist und mittlerweile mit Kamera- und Medientechnik gut ausgestattet ist. Eine Reihe von spannenden Videoprojekten konnten so bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Als im Juni das Jugendzentrum wieder öffnen konnte, kam ein eigens dafür gedrehtes Infovideo mit den Einschränkungen und Regelungen zum Einsatz, welche das Team in einem ausgefeilten Hygienekonzept entwickelt hatte.
Angepasste Hygienekonzepte mussten auch für andere Aktionen des Jugendzentrums entwickelt werden. So gab es anstelle des Ferienspaßes eine Feriennotbetreuung, die in Kleingruppen dezentral an verschieden Orten durchgeführt wurde und auch das beliebte Spielmobil, mit dem Michael Weber die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde nach Vereinbarung zu spaßigen Spielenachmittagen besucht, konnte unter Einhaltung besonderer Regeln stattfinden. Sogar eine Ferienfreizeit nach Freiburg und eine Kanutour auf der Lahn wurden so im Rahmen der Einschränkungen möglich.
Herausragend für viele der Jugendlichen war in diesem Jahr die große „Foto-Fun-Challenge“. Gefördert von der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises und „gemanagt“ durch unsere beiden FreiwilligendienstlerInnen, bestritten ganze neun Corona gerecht zusammengestellte Gruppen selbstorganisiert eine Reihe von Aufgaben mit Foto- oder Videoarrangements, wobei die ausgefallensten Ideen und kreativste Umsetzungen anschließend die höchste Wertung erhielten.
Zur großen Freude des Juze-Teams konnten auch einige Kooperationen trotz der Einschränkungen in diesem Jahr stattfinden. So konnte als Ersatz für die Teilnahme an einer ausgefallenen Großveranstaltung in Kooperation mit dem Suchtbeauftragten der Diakonie Westerwald, Reiner Kuhmann, ein „Fun Run“, also ein Hindernislauf mit vielen ausgefallenen Stationen in und um Hachenburg mit Ziel im Löwenbad mit aufwendigem Hygienekonzept entwickelt und umgesetzt werden. Die Rückmeldung einer Teilnehmerin: “Ihr gebt uns ein Stück Normalität zurück“ macht deutlich, wie wichtig die Aktionen für Kinder und Jugendliche in dieser schwierigen Zeit sind. Auch Kooperation wie etwa die mit dem Cinexx Hachenburg mit themenbezogenen Filmreihen für Jugendliche oder mit der Jugendkunstschule Altenkirchen fanden, so weit möglich, weiter statt.
Das wichtigste aber ist, dass das Jugendzentrum Hachenburg als Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche offen und erreichbar war und ist. Neben den regelmäßigen Angeboten die auch in der Coronazeit stattfinden konnten, wie Kinder-, Mädchen- und Jungstage oder der beliebte „Open Friday“, sind es vor allem die intensive Einzelfallhilfe bei individuellen persönlichen Problemen oder die Hilfestellung bei Fragen zu Ausbildung und Beruf oder bei Bewerbungen, die für viele  junge Menschen in der Verbandsgemeinde Hachenburg unverzichtbar sind.

Fahrzeugübergabe und Amtseinführung bei der Feuerwehr Mündersbach

Fahrzeugübergabe und Amtseinführung bei der Feuerwehr Mündersbach
Fahrzeugübergabe und Amtseinführung bei der Feuerwehr Mündersbach

In diesem Jahr ist alles anders! Auch die offizielle Indienststellung des in diesem Jahr beschafften neuen Mittleren Löschfahrzeuges an die Feuerwehr Mündersbach gestaltete sich nicht wie gewohnt. Besteht doch sonst großes Interesse aus den Reihen Feuerwehrmitglieder und der Bevölkerung, konnte dies nur im kleinen Kreis geschehen.
Eine Vertretung der Verbandsgemeindeverwaltung bestehend aus Gabriele Greis, Erste Beigeordnete, Rainer Schütz, Abteilungsleiter Bürgerdienste, und Frank Sieker, Wehrleiter der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Hachenburg, übergaben das hochmoderne Fahrzeug an Johannes Wolf, Wehrführer und Michael Wichary, stellvertretender Wehrführer. Das rund 210.000 € teure MLF, für das eine Landeszuwendung in Höhe von 51.000 € erwartet wird, ersetzt ein Tanklöschfahrzeug für Waldbrände aus dem Jahr 1983 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug von 1991 und ist mit einer erweiterten Beladung für die Brandbekämpfung ausgestattet. Gabriele Greis lobte die intensive Zusammenarbeit zwischen Wehrführung, Wehrleitung und Verwaltung bei der Beschaffungsmaßnahme und hob die einsatztaktische Bedeutung dieses Fahrzeuges hervor. Dieses stellt im Rendezvous-System mit dem Mittleren Löschfahrzeug der Feuerwehr Wiedbachtal (Schwerpunkt Technische Hilfe), dem Kleinlöschfahrzeug der Feuerwehr Roßbach und dem Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Welkenbach eine wesentliche Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten dar.
Im Zuge der Veranstaltung konnte Michael Wichary noch in sein Amt des stellvertretenden Wehrführers eingeführt werden. Bereits Mitte des Jahres 2019 gewählt, musste hier erst noch der notwendige Gruppenführer-Lehrgang an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz absolviert werden. Nachdem dies zu Anfang des Jahres 2020 geschehen ist, konnte Michael Wichary nun vereidigt und offiziell für zehn Jahre zum stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Mündersbach bestellt und zum Brandmeister befördert werden.

NABU und Entwicklungsverband Seenplatte arbeiten gemeinsam an Konzepten für die Zukunft der Westerwälder Seenplatte

NABU und Entwicklungsverband Seenplatte arbeiten gemeinsam an Konzepten für die Zukunft der Westerwälder Seenplatte

Schwerpunkt der Sitzung der Verbandsversammlung des Entwicklungsverbands Westerwälder Seenplatte am 07.12.2020 waren die Beratungen zur Zukunft der Westerwälder Seenplatte. Hierzu waren auf Einladung des Verbandsvorstehers, Bürgermeister Peter Klöckner, die Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz, Cosima Lindemann, und Inés Noll von der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, welche seit Herbst 2019 Eigentümerin der Westerwälder Seenplatte ist, nach Hachenburg gereist.

Nachdem bereits im Rahmen der im Sommer 2020 stattgefundenen Gespräche mit den Mitgliedern des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte, den Betreibern touristischer Einrichtungen an der Seenplatte u. a. beabsichtigte Maßnahmen der neuen Eigentümer thematisiert wurden, wurde in der Versammlung insbesondere der Umsetzungsstand erläutert. So wurden etwa Kamerabefahrungen an den Seen durchgeführt, um den Sanierungsbedarf an den Grundablässen ermitteln zu können. Auch an anderen wasserbaulichen Anlagen besteht teilweise erheblicher Sanierungsbedarf. Dieser reicht von erforderlichen Dammsanierungen, Sanierung der Hälterteiche über die Mönchsanierungen (Ablaufvorrichtungen). Im nächsten Schritt sollen dann die Sanierungsmaßnahmen nach ihrer Dringlichkeit priorisiert werden und sodann mit den entsprechenden Reparaturen begonnen werden. Die Maßnahmen würden, so Inés Noll, über die Aktion „Blau Plus“ seitens des Landes gefördert. Auch das Themenfeld Tourismus wurde im Rahmen der Sitzung erörtert. So wurde ausdrücklich bejaht, dass alle bestehenden Wanderwege im Gebiet der Seenplatte erhalten bleiben sollen. Lediglich ein kleiner Abschnitt mit einer Gesamtlänge von ca. 400 Metern des Rundwanderwegs um den Dreifelder Weiher in der Gemarkung Dreifelden soll verlegt werden. Denn der bestehende Weg verläuft auf einem kurzen Teilstück nahe eines Schilfgebiets, welches für viele Vogelarten wie den äußerst seltenen Schwarzhalstaucher und Rothalstaucher sowie den Haubentaucher - insbesondere während der Brutzeit - einen wichtigen Lebensraum darstellt. Und auch wenn dies nur eine relativ kleine Veränderung darstellt, so ist geplant, sogenannte Sichtachsen herzustellen, damit den Wanderern von Dreifelden aus künftig ein direkter Blick auf den See möglich ist. Ebenso ist geplant für Besucher der Seenplatte an markanten Stellen des Dreifelder Weihers und ggf. weiteren Weihern Beobachtungsplattformen zu errichten, um einen ganz besonderen Blick auf den See und die Natur genießen zu können. Im Laufe des kommenden Jahres soll zudem seitens des NABU Rheinland-Pfalz eigens eine Projektstelle in der Region geschaffen werden, die sich mit Besucherlenkung befasst.

Tourist-Information Hachenburger Westerwald präsentiert neues Logo

Tourist-Information Hachenburger Westerwald präsentiert neues Logo

Lange waren die Beteiligten auf der Suche nach einem Logo, das die Naturräume Kroppacher Schweiz, Oberes Wiedtal, Westerwälder Seenplatte, die Stadt Hachenburg und die Ortsgemeinden gleichermaßen repräsentiert.
Die Agentur „Einblick“ aus Hachenburg hat den Namen optisch aufgefrischt, Land und Stadt in Balance gebracht und der Tourist-Information kreative Lösungen eröffnet. Die Gestaltung des neuen Logos erinnert in seiner Farbgebung an das bewährte und weit verbreitete Logo der Tourist-Information, das Ende November aufgelöst wurde.
„Wir haben ein modernes und zeitloses Design konzipiert, bei dem das Logo an Wasserläufe, Wegeverbindungen und die Topografie unserer Landschaft erinnert“, erklärt Barbara Hörter-Todt von der Agentur „Einblick“. Das signifikante Herzstück des neuen Designs bildet den Zusammenfluss der großen und kleinen Nister – das deutsche Eck des Westerwaldes. Auch die Farben in dem Logo tragen eine Bedeutung. Dabei werden die zahlreichen Seen, Flüsse und Bäche durch den blauen Teil wiedergespiegelt und die Wälder, Landschaften und Wiesen des Westerwaldes durch die typischen Farben hell- & dunkelgrün.
In Corona-Zeiten entdeckt auch die einheimische Bevölkerung die abwechslungsreiche Naturlandschaft, deren Rad- und Wanderwege sowie das kulturelle Angebote des Hachenburger Westerwaldes wieder neu. Lisa Effert, Leiterin der Tourist-Information, wünscht sich, dass die Menschen in der Verbandsgemeinde und Stadt sich mit dem neuen Look identifizieren und auch weiterhin Freude an der Natur der Urlaubsregion zeigen. Denn das Herz einer Region zeichnet sich nicht nur durch schöne Landschaft und Sehenswürdigkeiten aus, sondern auch durch die Menschen und deren Kultur, die dort leben. Das neue Logo gibt der Tourist-Information einmal mehr frischen Wind und stimmt sie positiv auf das neue, hoffentlich Corona-freie, Jahr ein.

Informationen & kostenfreies Prospektmaterial erhalten Sie bei:
Tourist-Information Hachenburger Westerwald, Perlengasse, 2, 57627 Hachenburg, Tel.: 02662/958339, E-Mail: info@hachenburger-westerwald.de, Internet: www.hachenburger-westerwald.de

 

Stromausfallkonzept

Aus Anlass der längerfristigen Stromausfälle im Frühjahr 2020 sind zahlreiche besorgte Anfragen von Mitbürgern bei uns eingegangen. Mit den Stromausfällen sind oft auch Störungen in den Festnetz- und Mobilfunknetzen und Teilen der Wasserversorgung verbunden. Seitens der Verwaltung wurde daher überlegt, welche Maßnahmen zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr bei längerem Ausfall der Versorgungsinfrastruktur getroffen werden können.
Auch wenn es sich nicht um eine originäre Aufgabe der Feuerwehr handelt, sollten die vorhandenen Hilfemöglichkeiten unserer Löschgruppen genutzt und verbessert werden. Hierzu ist im Investitionsprogramm 2021 vorgesehen, die Ausstattung insoweit zu ergänzen, dass alle Feuerwehreinheiten mit tragbaren Stromerzeugern ausgestattet sind. Darüber hinaus sollen in den größeren Feuerwehrhäusern bei Bedarf Einspeisemöglichkeiten für Strom eingerichtet werden.
In einem Einsatzkonzept sollen für jede Ortsgemeinde zentrale Anlaufstellen aufgenommen werden, die von den Bürgern bei unvorhergesehenem längerfristigen Strom- und Telefonausfall (i.d.R. länger als 30 Minuten) aufgesucht werden können und von den jeweils zuständigen Feuerwehreinheiten besetzt werden. Die Feuerwehren können dann Notrufe für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst über Funk an die Leitstelle oder Feuerwehreinsatzzentrale weiterleiten.

Handwerkskammer und Verbandsgemeinde warnen vor Fake-Anrufen vermeidlicher Energieberater

Derzeit kommt es in unserer Region verstärkt zu Fake-Anrufen vermeidlicher Energieberater, die sich unter anderem als Mitarbeiter der Handwerkskammer ausgeben. Dabei wird versucht, Beratungstermine vor Ort zu vereinbaren, um in Wohnungen zu gelangen. Die Handwerkskammer zu Köln und auch die Verbandsgemeinde Hachenburg warnt deshalb davor, Betrüger ins Haus zu lassen. Die Kammer bietet keine Energieberatungen vor Ort an und kommt daher auch nicht zum Hausbesuch.

Vor allem ältere Menschen berichten derzeit, sie werden von vermeidlichen Energieberatern angerufen, die sich als Mitarbeiter der Handwerkskammer oder des Handwerks ausgeben. Teilweise geben die Anrufer auch vor, im Zusammenschluss mit dem Fachverband Sanitär Heizung und Klima NRW zu arbeiten. Die Anrufer nutzen die Rufnummerunterdrückung, sprechen gutes hochdeutsch und verfügen offenbar über Detailwissen der individuellen Wohnsituation.

„Alleine in den letzten Tagen wurden uns zehn dieser Fake-Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern gemeldet. Am Telefon versuchen die vermeidlichen Betrüger, Beratungsgespräche vor Ort zu vereinbaren, um in die Wohnung zu gelangen. Wir raten Ihnen dringend zur Vorsicht, auf Nummer Sicher zu gehen und im Zweifelsfall lieber einmal mehr die Polizei anzurufen“, sagt Dr. Markus Eickhoff, Leiter der Geschäftsstelle Bonn der Handwerkskammer zu Köln.

Deshalb möchte Ihnen die Verbandsgemeinde Hachenburg anbieten, wenn Sie berechtigtes Interesse an einer Energieberatung haben, wenden Sie sich gerne an den Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg, oder an die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Hier wird Ihnen seriös weitergeholfen.

Kontaktdaten: Henrik Lütkemeier, Verbandsgemeinde Hachenburg, 02662/801169, h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info.

Insektenhotels für die Artenvielfalt in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Insektenhotels für die Artenvielfalt in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Durch Bebauung und Veränderung unserer Landschaft leiden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. Gerade durch den Klimawandel bedingt haben es hiesige Insektenarten seit Jahren enorm schwer zu überleben. Die meist kleinen Insekten – welche einen ganz großen Teil zum Ökosystem beitragen – leiden unter dem Klimawandel. Sie finden nicht genügend Nahrung und Brutstätten.

Unter dem Motto „Insektenhotels für die Artenvielfalt“ hat das Jugendzentrum Hachenburg an verschiedenen Aktionstagen (unter Berücksichtigung aller geltenden Corona-Regelungen) Workshops angeboten, in denen Insektenhotels gebaut wurden oder über die Veränderungen der Artenvielfalt gesprochen wurde.

„Das Bewusstsein zum Klima-, und Artenschutz muss in unserer Gesellschaft gestärkt werden. Wir leben mitten im Klimawandel. Der Wald und besonders unsere Region werden sich in den kommenden Jahren stark verändern. Wir müssen jetzt handeln, ehe es für unsere Region zu spät ist. Mit solchen Konzepten werden wir die Situation nicht sofort entschärfen, allerdings regen solche Projekte das Bewusstsein zum Klima- und Artenschutz bei den Jugendlichen an“, so Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Projektleiter Michael Weber vom Jugendzentrum Hachenburg fügte hinzu: „Die Workshops wurden von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Auch die Informationen zum Thema wurden intensiv aufgesaugt. Wenn man sich hier die gute Arbeit ansieht, kann man vielen Hotels fünf Sterne geben.“

Gabriele Greis bedankte sich bei allen selbsternannten „Architekten“, „Schreinern“ und „Hotelbetreibern“.

Die Insektenhotels werden unter anderem an Anlagen der Verbandsgemeindewerke Hachenburg sowie am Jugendzentrum selbst aufgestellt und können schon im nächsten Frühjahr Insekten beherbergen.

Bauen statt kaufen: Basteln Sie Ihr eigenes Hotel und beherbergen so Insekten. Anleitungen zum Bau solcher Objekte finden Sie im Internet oder bauen einfach drauf los - gerade in Corona-Zeiten ein sinnvoller Zeitvertrieb daheim.

Schützen auch Sie die Artenvielfalt in unserer Verbandsgemeinde!

Das Projekt der thermischen Klärschlammverwertung im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit

Das Projekt der thermischen Klärschlammverwertung im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit

Aufgrund der Änderungen der Klärschlamm- und der Düngeverordnung im Jahr 2017 wurde die bis dahin überwiegend landwirtschaftliche Verwertung des anfallenden Klärschlamms massiv erschwert. Daneben soll bis zum Jahr 2032 eine Phosphorrückgewinnung aus den Klärschlämmen erfolgen. Ein massiver Anstieg der bisherigen Entsorgungskosten war damals zu befürchten und hat sich in der Folge auch bewahrheitet.
Die Verbandsgemeinden des Landkreises Altenkirchen und der Abwasserverband Hellertal wollten aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklung keine Zeit verlieren und begannen im gleichen Jahr mit der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten. Unter den Prämissen Entsorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kam, auf der Grundlage einer sog. Machbarkeitsstudie im Jahr 2018 letztendlich nur noch die thermische Klärschlammverwertung (Verbrennung) unter eigener Regie auf dem Betriebsgelände der Kläranlage Muhlau in Wallmenroth infrage.
Zur Verwirklichung dieses Projekts im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit wurde von den beteiligten Körperschaften am 21.05.2019 die „Kommunale Klärschlammverwertung Region Altenkirchen GmbH“ gegründet. Nach entsprechenden Vorplanungen und Abstimmungen erfolgte im Jahr 2020 die Ausschreibung in Form eines sog. Wettbewerblichen Dialogs, der im November erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das wirtschaftlichste Angebot reichte die Fa. WERKSTÄTTEN heating-systems GmbH aus Nordhorn ein. Bei dem angebotenen Verfahren handelt es sich um eine Klärschlammtrocknung mit Paddeltrocknern und nachgeschalteten Drehrohrkesseln zur thermischen Behandlung. Die Investitionssumme beläuft sich auf rd. 12,5 Mio. EUR.
Die Auftragsvergabe erfolgte durch die Gesellschafter der KKV AK GmbH am Donnerstag, dem 3. Dezember, im Ratssaal des Rathauses in Altenkirchen. Vorbehaltlich der notwendigen Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz soll die Anlage im Jahr 2023 den Betrieb aufnehmen.

Die Aktivitäten innerhalb des Landkreises Altenkirchen blieben auch den Nachbarkommunen nicht verborgen, die von der gleichen Problematik betroffen sind. Der verfolgte Lösungsansatz der „Altenkirchener“ für die Klärschlammkrise fand auch bei den Nachbarn Anklang und es kam zu entsprechenden Kontakten und intensiven Gesprächen, die letztendlich in der Aufnahme weiterer Partnerkommunen in die KKV AK GmbH mündeten. Die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters aus dem Westerwaldkreis sowie die Gemeinde Windeck aus NRW vervollständigen die Zweckgemeinschaft. Die offizielle Aufnahme wurde in der Gesellschafterversammlung notariell vollzogen.
 

Hachenburger Klärschlamm wird ab 2023 im Nachbarlandkreis verwertet

Somit werden nach dem mehrheitlichen Votum des Verbandsgemeinderates Hachenburg – voraussichtlich ab 2023 – auch die Klärschlämme der Kläranlagen der Verbandsgemeindewerke Hachenburg in der thermischen Verwertungsanlage an der Kläranlage Muhlau mitbehandelt. Rund 2.000 t Originalsubstanz pro Jahr, demnach rund 12 % der insgesamten Klärschlammmenge, tragen die Klärschlämme der derzeitigen zwölf Kläranlagen zum Stoffstrom bei.
 

Foto: Gesellschafter v.l.n.r.
Beigeordneter der Gemeinde Windeck, Thomas Becher
Erster Beigeordneter Verbandsgemeinde Wissen, Ulrich Marciniak
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg, Dietmar Henrich
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Fred Jüngerich
Verbandsvorsteher des Abwasserverbands Hellertal, Dr. Bernhard Baumann
Stellv. Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbands Betzdorf-Kirchen-Daaden, Bürgermeister Maik Köhler
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner
Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, Joachim Brenner
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Klaus Müller

 

Bäume können brechen – Gefahr im herbstlichen Wald

Bäume können brechen – Gefahr im herbstlichen Wald

Das Forstamt Hachenburg weist die Bevölkerung auf erhöhte Gefahren und Risiken beim Betreten des Waldes im Herbst hin. Insbesondere nach stürmischen Tagen hängen in den Baumkronen vor allem alter Laubbäume oft abgebrochene, tote Äste, die jederzeit herabstürzen und zu lebensgefährlichen Verletzungen führen können. „Die Dürresommer seit 2018 haben zum Absterben ganzer Fichtenwälder geführt und die Kronen der Laubbäume fragil gemacht, weil diese nicht mehr mit genügend Wasser versorgt werden konnten. Darum ist beim Waldbesuch bei windigem Herbstwetter höchste Vorsicht geboten“, weist der stellvertretende Leiter des Hachenburger Forstamtes, Johannes Wagner, auf das erhöhte Gefahrenpotential im herbstlichen Wald hin.

Johannes Wagner erläutert, dass die erhöhten Gefahren durch die geschwächten und vorgeschädigten Bäume allen Waldbesucherinnen und Waldbesuchern bewusst sein müssen. Diese dem Klimawandel geschuldeten Trocknisschäden betreffen nicht nur die käfergeplagten Fichten, sondern auch Eschen und andere, meist alte Laubbäume, hier vor allem Altbuchen und Eichen. Wegen Trockenheit sterben Bäume ab. Äste und Bäume können plötzlich abbrechen und herabstürzen, insbesondere wenn Wind mit im Spiel ist. Wer sich im Wald bewegt sollte deshalb derzeit immer auch die Baumwipfel im Auge behalten. Die Gefahrenlage ist bei Sturm besonders groß – in solchen Fällen sollte man seinen Spaziergang außerhalb des Waldes durchführen.

In den nächsten Tagen kann es bereits zu Schneefällen kommen. Auch in diesen Fällen ist erhöhte Vorsicht geboten. Wegen der Schneelage können bereits angebrochene oder in den Baumwipfeln lose hängende Äste unter der Schneelast plötzlich und unerwartet herunterfallen. Ebenso können vorgeschädigte Äste plötzlich brechen und herabstürzen.

Das Betreten des Waldes geschieht auf eigene Gefahr. Dies ist in § 14 des Bundeswaldgesetzes und in § 22 des Landeswaldgesetzes geregelt und gilt insbesondere für „waldtypische Gefahren“, informiert der für Waldinformationen und Umweltbildung zuständige Mitarbeiter des Forstamtes Hachenburg, Christoph Ferdinand. Zu den „waldtypischen Gefahren“ zählen unter anderem Gefahren, die von absterbenden, geschädigten und toten Bäumen sowie von trockenen, kranken und hängenden Ästen ausgehen. Darauf sollten sich alle Waldbesucher einstellen.

Gleichzeitig verweist das Forstamt Hachenburg darauf, dass im Herbst, ungeachtet der derzeit immer noch laufenden Fällung von Käferfichten, mit vermehrten Holzerntearbeiten in Laubwäldern zu rechnen ist. Johannes Wagner bittet alle Waldbesucher um Verständnis, dass es durch die Holzernte und die Holzlagerung zu zeitweisen Sperrungen sowie zu Umleitungen von Waldwegen kommen kann und somit auch zu Einschränkungen des Waldbesuchs. Diese holzerntebedingten Absperrungen und eingerichteten Umleitungen sollten im Interesse der eigenen Gesundheit unbedingt beachtet werden. „Die Nichtbeachtung von Absperrungen kann lebensgefährliche Situationen hervorrufen. Auch wenn keine Motorsägen oder Rückemaschinen zu hören sind, bedeutet dies nicht, dass am Hiebsort keine Gefahr mehr besteht. Es können durchaus noch angebrochene und aufgehängte Äste herunterfallen“ so Johannes Wagner.

In diesem Zusammenhang bittet das Forstamt Hachenburg darum, dass die Waldwege nicht zugeparkt werden. Die Waldbereiche müssen für Rettungsfahrzeuge und für die Holzabfuhr befahrbar bleiben.

Fazit: Wir dürfen die Waldspaziergänge weiterhin genießen. Allerdings ist mehr Umsicht geboten. Bei Wind und Sturm bleibt man jedoch derzeit besser weg von alten Bäumen.


Foto:
Die Baumkronen sollte man in diesen Herbst – und Wintertagen bei Waldspaziergängen im Auge behalten, warnt der stellvertretende Amtsleiter des Forstamtes Hachenburg, Johannes Wagner. Von hier könnte Gefahr drohen.

 

IHK Koblenz & Tourist-Information Hachenburger Westerwald lassen das Gastgewerbe in Coronazeiten nicht alleine – online Webinar zum Thema „Lieferdienste“ macht den Anfang

IHK Koblenz & Tourist-Information Hachenburger Westerwald lassen das Gastgewerbe in Coronazeiten nicht alleine – online Webinar zum Thema „Lieferdienste“ macht den Anfang

Bedingt durch die aktuellen Anlässe, hatten sich bereits im Oktober Richard Hover, Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, und Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg, zu einem Meinungsaustausch getroffen, um Möglichkeiten der Unterstützung für Unternehmen auszuloten. Denn durch die Corona-Pandemie wurde ein Großteil der Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Darunter auch das Gastgewerbe mit den Sparten Gastronomie, Hotellerie, Pensionen, Gasthöfen und Ferienwohnungen, welche in Lockdown-Zeiten zusätzliche Unterstützung benötigen.
Zur Ausarbeitung konkreter Hilfen trafen sich erneut Richard Hover und Gabriele Greis, nun zusätzlich mit Lisa Effert, Leiterin der Tourist-Information Hachenburger Westerwald, und Christian Dübner, Tourismusreferent der IHK Koblenz, um über die besonderen Herausforderungen des Gastgewerbes zu sprechen. Vor allem sollten aber die Möglichkeiten und Chancen erörtert werden, welche die Betriebe nutzen können. Die IHK Koblenz bietet in den Monaten Dezember und Januar fünf verschiedene Webinare zum Thema Google im Handel und Tourismus an. „Um die Gastronomie gezielter unterstützen zu können, haben wir in Kooperation mit der IHK ein Webinar zum Thema Lieferdienste: Rechtliche Grundlagen und Empfehlungen für Gastronomiebetriebe“ entwickelt“, erklärt Lisa Effert. Das Webinar richtet sich an alle Gastronomen in der Verbandsgemeinde Hachenburg und dient dazu, die gastronomischen Betriebe über die Möglichkeiten aber auch die geltenden Bedingungen bei der Umsetzung vom Verkauf von Speisen außer Haus zu informieren. Es werden die vorgeschriebenen Regelungen, Empfehlungen, Irrtümer und zahlreiche Praxistipps aufgegriffen. Außerdem soll eine Plattform zum gemeinsamen Austausch, für bisherige positive Erfahrungen bei Abholung und Lieferung, geschaffen werden.

Das erste Webinar findet am Donnerstag, den 17. Dezember 2020 um 14:00 Uhr statt. Bitte melden Sie sich bis zum 15.12.2020 unter www.ihk-koblenz.de mit der Dokumenten-Nummer 4971234 an. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In einem zweiten Schritt wird es im Januar einen digitalen Infotag für die gastronomischen Betriebe in der Verbandsgemeinde Hachenburg geben. Hierzu zählen auch die Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in der Verbandsgemeinde. Weitere Infos dazu folgen.

Tourist-Information Hachenburger Westerwald, Perlengasse, 2, 57627 Hachenburg, Tel.: 02662/958339, E-Mail: info@hachenburger-westerwald.de, Internet: www.hachenburger-westerwald.de

Das Foto zeigt v.l.n.r. Lisa Effert, Leiterin Tourist-Information Hachenburger Westerwald, Richard Hover, Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, Christian Dübner, Tourismusreferent IHK Koblenz und Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandgemeinde Hachenburg
 

Neubau einer Wassertransportleitung für die Ortsgemeinde Heuzert

Neubau einer Wassertransportleitung für die Ortsgemeinde Heuzert

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg beabsichtigen Anfang 2021 die Ortsgemeinde Heuzert mit einer neuen Wassertransportleitung an die bestehenden Wasserversorgungsanlagen anzuschließen. Derzeit wird die Ortsgemeinde Heuzert über den Hochbehälter Heuzert versorgt. Der aus den frühen 1960er Jahren stammende Hochbehälter dient dabei als Speicherbehälter für Trink- und Löschwasser und wird über das Ortsnetz Marzhausen gespeist. Dieser sanierungsbedürftige Speicherbehälter müsste in den nächsten Jahren einem Neubau weichen. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg beabsichtigen jedoch, den Hochbehälter Heuzert komplett aufzugeben und die Ortsgemeinde direkt vom Hochbehälter Marzhausen zu versorgen.

„Die Planungen für eine Wassertransportleitung westlich um Marzhausen herum bis in die Ortslage Heuzert befinden sich auf der Zielgeraden. Wir bereiten derzeit die Ausschreibung der gut drei Kilometer langen Transportleitung vor. Die Ausschreibung wird vermutlich direkt Anfang 2021 auf den Markt gehen“, so Tim Hörter, Verbandsgemeindewerke Hachenburg.

Mit dem Projekt wird die Trinkwasserqualität innerhalb der Ortsgemeinde Heuzert erheblich gebessert. Der alte Hochbehälter wird nach Beendigung der Maßnahme rückgebaut. „Die Kosten für eine Sanierung oder sogar eines Neubaus des Hochbehälters Heuzert übersteigen die Kosten der Verlegung der Transportleitung deutlich. Außerdem hätten wir die bestehende Transportleitung von Marzhausen bis zum Hochbehälter Heuzert in den kommenden Jahren ebenfalls erneuern müssen. Diese Maßnahme ist nicht nur die wirtschaftlichste, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte die sinnvollste für die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Heuzert“, so Gabriele Greis.

Auch Manfred Schneider, Ortsbürgermeister von Heuzert, ist über die Maßnahme erfreut: „Ich freue mich, dass neben der Wassertransportleitung auch die Wasserleitungen in der Bergstraße, Gartenstraße und Nisterstraße erneuert werden. Von dieser Stelle auch ein Dankeschön an unsere Nachbargemeinde Marzhausen, die diese Maßnahme über Gemeindewegeparzellen möglich macht.“

Die geplante Wassertransportleitung wird von ihrer Dimension so ausgelegt, dass keine Stagnation des Trinkwassers erfolgt, aber auch eine mögliche Löschwasserentnahme im Brandfall sichergestellt werden kann. Trübungen des Trinkwassers aufgrund der geringen Entnahme innerhalb der Ortsgemeinde Heuzert sollten dann der Vergangenheit angehören

Wassermeister Klaus Pfeifer führt aus: „Der Hochbehälter Marzhausen hat das benötigte Speichervolumen, um beide Ortsgemeinden sicher zu versorgen. Auch im Falle einer Löschwasserentnahme ist die Dimension des Hochbehälters Marzhausen ausreichend.“

Mit Beginn der Arbeiten zur Verlegung der Leitung wird vermutlich ab Februar zu rechnen sein. Ein Abschluss der Arbeiten ist für den Sommer 2021 geplant. Weitere Investitionsmaßnahmen im Bereich der Wasserversorgung in Millionenhöhe werden von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg auch im Jahr 2021 durchgeführt. Hierunter zählen unter anderem der Ausbau von wichtigen Wassertransportleitungen zur Deckung des Trinkwasserbedarfs innerhalb der Verbandsgemeinde, als auch Erneuerungsmaßnahmen von Ortsleitungen sowie Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Versorgungsanlagen.

Nicht nur im Bereich der Versorgung investieren die Eigenbetriebe im Jahr 2021. Mit fast acht Millionen Euro werden auch Investitionsmaßnahmen in der Entsorgung durchgeführt. Unter anderem werden Abwassersammlungsanlagen in den Ortsgemeinden – teilweise zusammen mit dem Ausbau von Gemeindestraßen – erneuert. Ebenfalls werden Neubaugebiete erstmals an bestehenden Abwasserentsorgungsanlagen angeschlossen. Aber auch das Zukunftskonzept der Abwasserreinigung, hier speziell die Zusammenlegung und Modernisierung von Kläranlagen, beherrscht auch im Jahr 2021 das tägliche Geschäft des Eigenbetriebes.

„Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt elf Millionen Euro bei den Verbandsgemeindewerken wird auch im kommenden Jahr viel Geld in die Infrastruktur der Ver- und Entsorgung im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg fließen. Dies alles sind notwendige Maßnahmen, die auch eine Ver- und Entsorgungssicherheit darstellen“, so Gabriele Greis.

Weitere Informationen zu den Arbeiten der Verbandsgemeindewerke Hachenburg erhalten Sie unter vgwe.hachenburg.info oder in den sozialen Netzwerken.


Das Foto zeigt von links nach rechts:
Klaus Pfeifer, Wassermeister Verbandsgemeinde Hachenburg; Manfred Schneider, Ortsbürgermeister Heuzert; Gregor Brings, Ortsbürgermeister Marzhausen, Gabriele Greis, Erste Beigeordnete VG Hachenburg; Tim Hörter, Verbandsgemeindewerke Hachenburg

 

Wasser-Erlebnis-Pfad erstrahlt im neuen Glanz – Ausbesserungsarbeiten erfolgreich beendet

Wasser-Erlebnis-Pfad erstrahlt im neuen Glanz – Ausbesserungsarbeiten erfolgreich beendet
Wasser-Erlebnis-Pfad erstrahlt im neuen Glanz – Ausbesserungsarbeiten erfolgreich beendet

Der Wasser-Erlebnis-Pfad startet als Rundweg mit einer Länge von gut 12 km am Parkplatz der Westerwald-Brauerei Hachenburg und führt durch Gehlert hindurch zum Gräbersberg in Alpenrod und von dort weiter zur ehemaligen Kaolingrube Böhmsfund am Dickenhahn, einem See, der heute als Angelweiher genutzt wird. Auf der Alten Poststraße geht es an Gehlert vorbei wieder Richtung Hachenburg. Gespickt mit Informationstafeln entlang des Rundweges – welche u.a. auf die Thematik Trinkwassergewinnung, Trinkwasseraufbereitung und Trinkwasserspeicherung hinweisen – kommt die schöne Landschaft selbst nicht zu kurz.
Die Verbandsgemeinde sowie die Verbandsgemeindewerke Hachenburg haben in den letzten Wochen den besonders bei Wanderern und Spaziergängern aus der Region sehr beliebten Weg, der die südöstlich von Hachenburg gelegenen kleinen Täler des Rothenbachs und des Hirzbachs durchzieht, ausgebessert und in Stand gesetzt. Neben Erneuerungen der Außenfassade an einigen Wasserversorgungsanlagen wurden auch zahlreiche Streckenabschnitte mit neuem Belag versehen.
„Jetzt ist der Wasser-Erlebnis-Pfad wieder richtig schön“, freut sich die Leiterin der Tourist-Information Lisa Effert.
„Die Arbeiten sind abgeschlossen und der Weg lädt nun wieder zum Wandern ein. Die Wasserversorgungsanlagen der Verbandsgemeindewerke Hachenburg wurden nicht nur optisch auf Vordermann gebracht. Der am Rundweg gelegene Hochbehälter Hachenburg wurde vor einigen Jahren um 1000 Kubikmeter Trinkwasservorrat erweitert und die dortige Aufbereitungstechnik in den neusten Stand versetzt. Diese mit Weitblick erbrachten Maßnahmen haben uns die letzten Jahre davor gerettet, an den heißen Hochsommertagen nicht komplett trocken zu fallen“, ergänzt die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis.
Ebenso wurden die am Rundweg gelegenen Tiefbrunnen der Verbandsgemeindewerke Hachenburg in den letzten Jahren regeneriert und mit neuen Unterwasserpumpen versehen. Zudem wurden Drucksonden verbaut, welche den Grundwasserspiegel messen.
Mit diesen wichtigen Maßnahmen können die Verbandsgemeindewerke Hachenburg die Rohwasserförderung gezielter steuern und eine bessere Versorgungssicherheit herstellen.
„Natürlich bleibt das Wassersparen die beste Möglichkeit, um die Trinkwasserversorgung zu entlasten. Wie schon im Sommer über verschiedene Medien berichtet, konnten wir nur mit sehr viel Mühe und Manpower die Versorgungssicherheit in der kompletten Verbandsgemeinde Hachenburg gewährleisten“, so Gabriele Greis weiter. Auch in den kommenden Jahren werden Maßnahmen erforderlich sein, um die Versorgungssicherheit weiter zu optimieren.
Jens Geimer, geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald-Brauerei Hachenburg begrüßt die Ausbesserungsarbeiten: „Ich bin ein großer Freund von Wanderrundwegen und finde es toll, dass wir einen so schönen Rundweg direkt vor unserer Haustüre haben. Die Landschaft fasziniert mich immer wieder aufs Neue! Außerdem führt der Rundweg an unserer Quelle vorbei. Hier kommt das gute Brauwasser unserer Biere her, so dass ich eine ganz besondere Beziehung gerade zum Wasser-Erlebnis-Pfad habe.“
Eine Brauereibesichtigung ist sicherlich nach der Wanderung – aufgrund des Starts und Ziel am Parkplatz der Westerwald-Brauerei – eine schöne Möglichkeit einen Wanderausflug abzuschließen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Westerwald-Brauerei Hachenburg unter www.hachenburger.de.
Weitere Informationen zu Wanderrouten und Ausflugszielen im Hachenburger Westerwald erhalten Sie bei der Tourist-Information Hachenburg unter 02662-958339 zu den Öffnungszeiten montags – freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr oder samstags, sonntags und an Feiertagen von 10:30 bis 14:30 Uhr sowie unter www.hachenburger-westerwald.de.

Informationen zu Maßnahmen der Verbandsgemeindewerke Hachenburg erhalten Sie unter vgwe.hachenburg.info.

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Jens Geimer, Westerwald-Brauerei Hachenburg, Tim Hörter, Verbandsgemeindewerke Hachenburg, Gabriele Greis, Erste Beigeordnete Verbandsgemeinde Hachenburg, Lisa Effert, Leitung Touristinformation Hachenburg

 

Lichter gegen Gewalt

Lichter gegen Gewalt
Lichter gegen Gewalt

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr wird die weihnachtliche Spendenaktion für das Projekt „Gegen die Angst - Nachsorge für Kinder bei häuslicher Gewalt“ des Frauenhauses Westerwald durchgeführt, die ich Ihnen besonders ans Herz legen möchte.

Kinder und Jugendliche, die in gewaltgeprägten Familien groß werden, sind immer von Gewalt betroffen, sei es, dass sie selbst Opfer von Gewalt waren oder die physischen und psychischen Gewalttaten gegenüber der Mutter miterlebt haben. Die Auswirkungen von Gewalt an Kindern und Jugendlichen sind vielfältig, sie reichen von Schlafstörungen, Schulschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen, einem verringerten Selbstwertgefühl, Aggressivität und Ängstlichkeit bis hin zu psychologischen Traumata. Zudem laufen Mädchen Gefahr, in ihrem späteren Leben selbst zum Opfer oder aber Jungen zu Tätern zu werden. Aus diesen Gründen ist eine Unterstützung der Kinder, die hilft, die Gewalterfahrung zu verarbeiten und die Gewaltkreisläufe zu unterbrechen, zwingend notwendig, damit die Kinder in ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben starten können.
Das Frauenhaus Westerwald bietet seit über 26 Jahren Frauen und ihren Kindern, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, Schutz, Hilfe und Unterstützung. Ein zentraler Schwerpunkt dieser Unterstützung liegt auf den Kindern als Zielgruppe der pädagogischen Frauenhausarbeit.
Die Kinder, die mit ihren Müttern im Frauenhaus leben, benötigen gesonderten Schutz und Betreuung sowie pädagogische Angebote und Unterstützung, damit spezifische Belastungen erkannt und Lösungswege gefunden werden können. Es gibt für die Kinder die Möglichkeit, Gewalterfahrungen aufzuarbeiten, die Bindung zu ihren Müttern und anderen Bezugspersonen zu festigen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Ziel ist es dabei, die Mädchen und Jungen zu stabilisieren, die Durchbrechung von Gewaltkreisläufen, der Abbau von geschlechtsspezifischen Rollenverhalten und eine altersgerechte Sicherheitsplanung. Umgesetzt wird dies nicht nur in der Einzel- oder Gruppenarbeit, sondern durch gezielte Angebote, bei denen es um die Förderung der Resilienz, der Kommunikationsfähigkeit und das Lösen von Konflikten geht. Diese Arbeit stellt die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Bedürfnissen und erlebten Gewalterfahrungen in den Mittelpunkt und orientiert sich an diesen.
Diese gesonderte Betreuung und Unterstützung werden auch über den Aufenthalt im Frauenhaus hinaus angeboten. Ein Auszug aus dem Frauenhaus bedeutet nicht, dass die Kinder all ihre Probleme und Erlebnisse verarbeitet haben. Der Auszug stellt die Kinder häufig vor neue Probleme und Herausforderungen. An diesem Punkt knüpft die Nachbetreuung des Frauenhauses an. Durch gemeinsame Treffen, Aktionen und Angebote wird die schon geleistete pädagogische Unterstützung weitergeführt und ausgebaut. Leider zählt die nachgehende Betreuung von Kindern und Jugendlichen nicht zu den originären Aufgaben eines Frauenhauses und muss über Spenden finanziert werden.

Durch die Unterstützung der Spendenaktion Lichter gegen Gewalt kann das Weiterbestehen des Projekts „Gegen die Angst – Nachsorge für Kinder bei häuslicher Gewalt“ sichergestellt werden. Nur so erhalten die Kinder und Jugendlichen die Chance auf eine gewaltfreie Zukunft.

Als Dank für jede Spende wird eine Kerze an einem Weihnachtsbaum in der Fußgängerzone in Hachenburg leuchten. Die Kerzen wurden dieses Jahr vom Institut für Bildung & Beruf (IBB) Hachenburg hergestellt. Jede Kerze wird, falls erwünscht, mit Namen der Spenderin/des Spenders versehen.

Frauen für Frauen e.V.
Spendenkonto DE03 5739 1800 0050 7828 08
BIC GENODE51WW1

Schenken Sie Licht gegen Gewalt, herzlichen Dank!

Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

Rückenwind für den Radverkehr – das neue Radverkehrskonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg

Rückenwind für den Radverkehr – das neue Radverkehrskonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg

Mit einem attraktiven und alltagstauglichen Radwegnetz, das die Gemeinden der VG Hachenburg mit kurzen, schnellen Fahrradrouten verbinden soll, ist die Verbandsgemeinde wieder einmal Vorreiter beziehungsweise „Vorfahrer“. In Zeiten, wo immer mehr Menschen auf den - meist elektrobetriebenen - Drahtesel kommen und das Auto öfter mal zu Hause lassen, will die Verbandsgemeinde mit dem Radwegenetz ein weiteres Projekt aus ihrem 2016 beschlossenen Klimaschutzkonzept verwirklichen. Ziel ist es, die Orte der VG mit effektiven und ansprechenden Wegen zu vernetzen, so dass gerade Berufstätige, die innerhalb der VG leben und arbeiten, öfters mal aufs Rad steigen, um zur Arbeit zu pendeln.  

Zunächst sollen die unmittelbar an die Stadt Hachenburg angrenzenden Gemeinden mit hoher Einwohnerzahl und Gewerbegebieten vernetzt werden, das Ziel sei jedoch, ein weitverwobenes Netz zu schaffen, das alle Orte der VG mit Radwegen verbindet, so Bürgermeister Peter Klöckner und Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg, die das innovative Konzept jetzt vorstellten.

Damit wird der hohen Quote an fahrradbegeisterten Wällern Rechnung getragen, die sich eine solche Vernetzung für den täglichen Gebrauch wünschen. Laut Umfrage besitzen bereits 43 Prozent der Bürger in der VG Hachenburg ein E-Bike oder planen sich demnächst eins anzuschaffen. Damit sind sie dem Bundesdurchschnitt weit voraus. Und das will die VG natürlich gerne unterstützen. „Mit der klimafreundlichsten und nachhaltigsten Art der Fortbewegung tun Radfahrer nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch ihrer eigenen Gesundheit, sozusagen eine win-win-Situation“, betont Greis. Die VG Hachenburg verfüge bereits über ein gut ausgebautes Radwegenetz, das sowohl touristische Highlights als auch die einzigartige Natur des Westerwaldes erschließe. Dies soll nun erweitert werden, um auch den alltäglichen Weg von A nach B umweltfreundlicher zu gestalten.

Das Projekt wird sich in einem geschätzten Kostenrahmen von etwa 2 Millionen Euro bewegen und hat Chancen auf eine 80-prozentige Förderung des Bundes.

Sobald ein positiver Bescheid für die nun vorliegende Konzeptstudie vorliegt und das Projekt grünes Licht bekommt, können sich die Bürger bei einer groß angelegten Bürgerbeteiligung mit ihren Ideen und Vorstellungen einbringen. Diese fließen dann in die abschließenden Beratungen und Entscheidungen in den kommunalen Gremien ein. Danach können für Teilabschnitte mit noch festzulegenden Priorisierungen Einzelförderungen und Genehmigungen erteilt werden.

Bei der Erstellung des Konzeptes arbeiteten Armin Teutsch, zuständiger Planer für Radwege bei der Bauverwaltung der VG, und Marcus Parac vom Planungsbüro Stadt-Land-plus, das langjährige Erfolge bei der Planung von Radwegen in ganz Rheinland-Pfalz vorweist, eng zusammen.

Mit der der Realisierung der ersten Baumaßnahmen wird im Sommer 2022 gerechnet.

Noch schneller soll es mit dem Radweg Hachenburg – Höchstenbach gehen.
Hier befinde man sich schon nach langen Jahren der Vorbereitung auf der „Zielgeraden“, so dass ein Baubeginn im nächsten Jahr realistisch erscheint.

Dass die Verbandsgemeinde Hachenburg sich nicht erst seit gestern Nachhaltigkeit, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben hat, belegen eindrucksvolle Projekte wie das Nahwärmenetz, Windkraft- und Photovoltaikanlagen, die seit Jahren mit gutem Beispiel vorangehen. Das alltagstaugliche und klimaneutrale Beförderungskonzept ist die logische Fortführung des erfolgreichen Klimaschutzkonzeptes. Denn dass sich in Zeiten von Klimawandel und überfüllten Straßen die Verkehrspolitik mittel- und langfristig ändern muss, liegt auf der Hand, betont Henrik Lütkemeier, der Klimaschutzmanager der VG Hachenburg. Die Zukunft liege in gut ausgebauten Radwegen, über die man beispielsweise von Höchstenbach sicher und in kurzer Zeit nach Hachenburg komme.

Der nächste Schritt sind dann sichere Radabstellmöglichkeiten an Verkehrsknotenpunkten wie Bushaltestellen oder Bahnhöfen, um auch den ÖPNV mit einzubeziehen.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Bürgermeister Peter Klöckner, Armin Teutsch (Bauverwaltung), Marcus Parac (Planungsbüro Stadt-Land-plus), Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier.

 

Bitte lesen Sie den Stand des Wasserzählers selbst ab

Bitte lesen Sie den Stand des Wasserzählers selbst ab

Wir möchten Sie aufgrund der Corona-Pandemie und dem wichtigen Gebot der Kontaktvermeidung um Ihre Unterstützung bitten. Anders als in den Vorjahren wird Sie in diesem Jahr kein Ableser besuchen und den Zählerstand notieren. Vielmehr setzen wir auf Ihre Mithilfe und bitten Sie, den Stand des Wasserzählers selbst abzulesen.

In Kürze erhalten alle Grundstückseigentümer ein entsprechendes Hinweisschreiben mit einer vorgefertigten Karte für die Rückmeldung.

Bitte teilen Sie uns den abgelesenen Zählerstand bis spätestens 30.12.2020 mit. Hierzu stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • postalisch mittels der beiliegenden Rückantwortkarte – das Porto übernehmen wir für Sie,
     
  • online über ein Eingabeformular auf der Internetseite der Verbandsgemeindewerke Hachenburg unter www.vgwe.hachenburg.info oder

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass eine telefonische Mitteilung der Zählerstände leider nicht möglich ist.

Aufgrund der Ablesung der Zählerstände vor dem 31.12.2020 profitieren Sie im größtmöglichen Umfang von der Senkung der Umsatzsteuer, denn die gesamten Jahresentgelte 2020 werden mit dem reduzierten Umsatzsteuersatz von 5 % abgerechnet.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

VGWE Hachenburg

 

Kommt eine Generation der Nichtschwimmer?

Kommt eine Generation der Nichtschwimmer?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Westerwälder Zeitung in ihrer Wochenendausgabe am 14.11.2020. Aufgrund der Corona-Pandemie waren in den letzten Monaten viele Bäder geschlossen oder nur stundenweise geöffnet. Auch das Löwenbad Hachenburg und das dortige Schul- und Vereinsschwimmen waren spürbar hiervon betroffen. Nach der erneut angeordneten Schließung Anfang November wurden die zunächst für Mitte Dezember vorgesehenen Grundreinigungs- und Revisionsarbeiten vorverlegt. Somit kann die jetzige Zeit gut genutzt werden, um jährlich anfallende wichtige Arbeiten durchzuführen und das Löwenbad wieder frisch zu machen.
Hierunter fallen insbesondere die Wartung des vor allem für das Schul- und Vereinsschwimmen wichtigen Hubbodens, Reparaturarbeiten in und um die Schwimmbecken sowie die Grundreinigung und Desinfizierung des gesamten Bades. Dafür wird das Wasser aus den Becken gelassen, um alle Stellen zu erreichen, die während des Badbetriebes nicht zugänglich sind. Rechtzeitig zur Wiedereröffnung werden die gereinigten Becken gefüllt und das Wasser klimafreundlich aufgeheizt. Die Reinigungs- und Reparaturarbeiten werden überwiegend von den eigenen Mitarbeitern durchgeführt. Firmen kommen bei Wartungen bzw. Prüfung der technischen Anlagen zum Einsatz. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg bedanken sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für die kurzfristige Terminverschiebung.
Das Team des Löwenbades Hachenburg geht davon aus, dass Ende November/Anfang Dezember alle Arbeiten abgeschlossen sind. Das Löwenbad Hachenburg wird vorbehaltlich der rechtlichen Rahmenbedingungen voraussichtlich im Laufe des Dezembers wieder der Bevölkerung sowie den Vereinen und Schulen zur Verfügung stehen.
Insbesondere beim Schulschwimmen handelt es sich um eine wichtige Aufgabe, für die das Löwenbad während der Woche vormittags reserviert bleibt. Insgesamt 13 Schulen aus der Region nutzen das Löwenbad, um Kinder und Jugendliche mit den Kenntnissen und Fertigkeiten des Schwimmens vertraut zu machen. Vor allem in Zeiten, in denen nach den Erhebungen der DLRG aus dem Jahr 2017 bundesweit 59 % der Grundschulabsolventen nicht richtig schwimmen kann, stellt ein öffentliches Bad einen wichtigen Standortvorteil - nicht nur in der Bildungspolitik - dar, so die Erste Beigeordnete Gabriele Greis. Sie zeigt sich zuversichtlich, dass das Löwenbad nicht nur optisch und technisch frisch gemacht wird, sondern im kommenden Jahr auch wieder in einem größeren Umfang zur Freizeitgestaltung in der Region beitragen kann. Auch sollen verstärkt Schwimmkurse angeboten werden, um der nach Einschätzung der DLRG „dramatischen Entwicklung“ zu begegnen.
Über die Pläne der Verbandsgemeindewerke Hachenburg für den Badbetrieb im kommenden Jahr wird der Werkausschuss bei der Verabschiedung des Wirtschaftsplanes Anfang Dezember beraten.

Exkursion zur ökologischen Wiederbewaldung für Bürgermeister der VG Hachenburg erhält viel Zuspruch

Exkursion zur ökologischen Wiederbewaldung für Bürgermeister der VG Hachenburg erhält viel Zuspruch

Am 28.10.2020 lud das Forstamt Hachenburg die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg zu einer Exkursion zur Zukunft des Waldes ein. Die anhaltenden Dürresommer sowie eine nie da gewesene Borkenkäferkalamität lassen viele Waldfläche derzeit absterben. Auf dem Demonstrationsparcours „Naturnahe Wiederbewaldung“ in der Nähe der Abtei Marienstatt zeigten die Leiterin des Forstamtes Hachenburg Frau Runkel sowie ihr Stellvertreter Herr Wagner in Corona-angepassten Gruppen aktuelle sowie ca. 30-jährige Schadflächen. Frau Greis als I. Beigeordnete der Verbandgemeinde sowie die Revierleiter der anwesenden Waldbesitzer rundeten den Teilnehmerkreis ab.
Der Parcours sowie die Vortragenden zeigten an 6 Waldbildern welche Perspektive für die aktuellen Kalamitätsflächen möglich sind. Die Ortsgemeinden wie auch die Verbandsgemeinde haben ein hohes Interesse daran den Wald von morgen möglichst artenreich aufzubauen und für die Kinder und Enkel in vielfältigster Form nutzbar zu machen. Auf den aktuellen Schadflächen des Jahres 2020 konnten die Selbstheilungskräfte des Waldes anhand von aufkommender natürlicher Verjüngung beobachtet werden. Selbst durch die stark anwachsende Brombeere sind bereits junge Bäume zu erkennen gewesen. Die Experten empfehlen daher nur dort aktive Pflanzungen vorzunehmen, wo die Forstrevierleiter erkennen, dass die Selbstheilungskräfte des Waldes nicht ausreichen. Dass die Natur sich Kalamitätsflächen artenreich zurückerobern kann wurde auf den Kalamitätsflächen des Jahres 1990 mehr als deutlich. Auf einer begrenzten Fläche wurde damals bereits der Natur durch den Revierleiter Andreas Schäfer eine Fläche bewusst der natürlichen Entwicklung überlassen. Aus 8 vorhandenen Baumarten konnte der Revierleiter in den vergangenen drei Dekaden einen multifunktionalen Mischwald mit sehenswerten angehenden Wertbäumen formen. Dieses Bild stimmte die Anwesenden trotz der großen anstehenden Aufgabe der Wiederbewaldung optimistisch. Ebenso verdeutlichten die Referenten, dass die abgestorbenen Fichten ein wertvolles Mosaik im Ökosystem Wald darstellen. Über 300 Gegenspieler der Borkenkäfer sind auf das liegende und stehende Totholz angewiesen. Es wurde klar, dass wir zum Schutz der Wälder auch Totholz auf den Flächen belassen müssen. Auf den Beispielsflächen sind die schädlichen Borkenkäfer aus dem bereits Holz ausgeflogen. Eine weitere Infektionsgefahr für gesunde Bäume besteht daher nicht mehr. Der natürliche Zerfall des stehenden und liegenden Totholzes bedeutet allerdings Lebensraum für die Lebensgemeinschaft Wald. Mehr als 1000 Käferarten leben an totem Holz. Viele weitere Insekten, Pilze, Milben und Pilze brauchen es als Lebensraum. In Zeiten eines nie dagewesenen Insekten-und Artensterbens sind alle Maßnahmen zu unterstützen. Das modernde Holz hält Feuchtigkeit auf den Flächen und sorgt für Kühlung und Windruhe in Bodennähe - davon profitieren gepflanzte und natürlich angesamte Jungbäume. Viele Bürgerinnen und Bürger äußern den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern gegenüber ihre Besorgnis über unaufgeräumte Wälder. Unser Empfinden eines ‚schönen Waldes‘ wird sich mit diesem Verständnis der Waldlebensgemeinschaft weiterentwickeln. ‚Man muss es den Menschen erklären‘, waren sich alle einig.
Deshalb ist dieser waldschutzirrelevante Verbleib von stehendem oder gefälltem Totholz auf den Flächen nun äußerst wichtig, zumal eine Vermarktung des Holzes aufgrund schwindender Qualität immer schwieriger erscheint.
Das Forstamt Hachenburg und alle Revierleiter stehen auch zukünftig den Waldbesitzenden stets beratend zur Seite und organisiert gerne Fachexkursionen für interessierte Waldbesitzer, Naturschutz, Jäger und Waldinteressierte.

Corona: Erreichbarkeit der Hotline wird ausgeweitet

Die Hotline des Westerwälder Gesundheitsamtes 02602 124-567 ist inzwischen weitläufig bekannt. Aufgrund der aktuell ansteigenden Zahlen an Corona-Infizierten Personen wird die Erreichbarkeit der Hotline nun wieder hochgefahren und ist auch am Wochenende erreichbar.
Ab dem 14. November wird die Telefonnummer 02602 124-567 montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 Uhr bis 14 Uhr besetzt sein.
Daneben werden Fragen und Anliegen auch per E-Mail an gesundheitsamt@westerwaldkreis.de bei medizinischen Fragen oder Fragen zur Quarantäne bzw. an rechtsfragen.corona@westerwaldkreis.de bei Fragen zur aktuellen Rechtslage beantwortet.
Außerdem wird das Gesundheitsamt seit Kurzem durch fünf Kräfte der Bundeswehr unterstützt. Sie sind zunächst vier Wochen bei der Kontaktermittlung und -nachverfolgung zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Westerwaldkreis eingesetzt. „In der aktuellen Zeit sind wir sehr dankbar für die Unterstützung, die wir nun auch von der Bundeswehr erhalten. Eine große Erleichterung ist es für uns, dass die Kameraden der Bundeswehr im Sanitätsregiment Westerwald in Rennerod unterkommen können und auch dort verpflegt werden. Dafür möchte ich ein herzliches Dankeschön nach Rennerod senden,“ macht Landrat Achim Schwickert deutlich.

Die Mensa in der Grundschule am Schloss Hachenburg ist betriebsbereit!

Die Mensa in der Grundschule am Schloss Hachenburg ist betriebsbereit!
Die Mensa in der Grundschule am Schloss Hachenburg ist betriebsbereit!

Hell und freundlich, ein gut durchdachtes Konzept der Anlieferung, Zubereitung und Ausgabe der Mittagsmahlzeiten, ein kindgerechtes Angebot zum gemeinsamen Essen – das charakterisiert die jetzt fertiggestellte Schulmensa im Erdgeschoss der Grundschule am Schloss Hachenburg.


Ein Projekt, mit dem sich die Schule, der verantwortliche Architekt Christoph Hilpisch und nicht zuletzt die Erste Beigeordnete Gabriele Greis als Vertreterin der Verbandsgemeinde als Schulträger bereits seit 2014 befasste. Die laufend ansteigenden Zahlen der Ganztagsschulkinder riefen allerdings auch einen erhöhten Raumbedarf innerhalb des Gebäudes hervor, so dass die Idee, dass der bisher als Musikraum genutzte Mehrzweckraum in eine Mensa – möglichst mit Frischküche – umgebaut werden sollte zunächst nicht realisiert werden konnte. Erst mit der Realisierung des Ganztagsangebotes an der Grundschule in Rossbach trat die notwendige Entlastung ein. Der Musikraum findet durch einen Ausbau im Dachgeschoss wieder seinen Platz und die Mensa konnte realisiert werden.

Vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie des Architekten mit unterschiedlichen Varianten zur Schaffung dieser Räume, die durch die Verwaltung mit den Verantwortlichen für den Schulbetrieb sowie dem eigenen Küchen- und Wirtschaftspersonal auf Umsetzbarkeit und zu beachtende Folgemaßnahmen besprochen und bis zur Ausführungsreife weiterentwickelt worden war.

Im Haushaltsjahr 2016 wurden für einen entsprechenden Umbau 200.000 € bereitgestellt. In der Sitzung am 16.02.2016 des Haupt- und Finanzausschusses wurde der endgültige Planungsauftrag für die Maßnahme erteilt und dann zunächst der Ausbau des Dachgeschosses als erster Abschnitt des Projektes 2017 realisiert. Dieser Raumgewinn war für den Schulbetrieb enorm wichtig, weil zusätzlich zum 3-zügigen Schulbetrieb, dem Ganztagsangebot mit bis zu 124 Schulkindern sowie der Funktion als Integrationsschule auch Förderangebote wie Deutschkurse und vieles mehr auch entsprechenden Raumbedarf bedeuteten. Auf den Musikraum im Erdgeschoss zu Gunsten der vorgesehenen Mensa konnte daher nicht ersatzlos verzichtet werden. Die Erstellung eines zweiten Rettungsweges zur Nutzung des Raumes im Dachgeschoss komplettierte die Maßnahme.

Insgesamt hat die Verbandsgemeinde rd. 205.000 € für das Gesamtprojekt aufgewendet. „Für eine gute und entspannte Atmosphäre beim Mittagessen sind diese Mittel bestens im Sinne der Schulkinder investiert“, freut sich Gabriele Greis. “Das Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ war für uns sowohl bei der Schaffung des zusätzlichen Angebotes der Ganztagsschule in Rossbach – das für die Schulentwicklung an der Grundschule Am Schloss eine wichtige Voraussetzung war – als auch bei der Erstellung der Mensa in Hachenburg unsere Motivation. Wir haben dies an beiden Orten erfolgreich umgesetzt.“  

Anders, als der bereits eifrig genutzte Bereich im Dachgeschoss wartet der blitzblank und modern ausgestattete Essbereich noch auf seine Nutzung durch die Schulkinder. Wegen der zu beachtenden Hygieneregeln in Zeiten von COVID-19 muss das Essen im Moment noch in weit voneinander getrennt platzierten Tischen in der Stadthalle eingenommen werden. Sobald die Regelungen es zulassen freuen sich die Schulkinder aber schon auf leckere Mittagessen in der neuen kindgerechten Mensa.

 

Medizinische Versorgung im Westerwald

Medizinische Versorgung im Westerwald

Neues Zentrum für Gelenkprothesen im Krankenhaus Hachenburg

Das DRK Krankenhaus in Hachenburg hat ab sofort ein zertifiziertes „EndoProthetikZentrum (EPZ)“. Das bedeutet, dass die Klinik umfangreiche Qualitätsanforderungen erfüllt und somit einen hohen Anspruch an die erbrachten Leistungen hat, der auch regelmäßig überprüft wird.  „Wir haben hier eine Versorgung auf Uni-Klinik-Niveau“, freut sich Dr. Patrick Löhr, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie. Er ist einer der Operateure in Hachenburg und leitet das EPZ. „Wir wollen den Menschen in der Region kurze Wege ermöglichen. Patienten sollten nicht erst nach Frankfurt oder Köln fahren müssen, um wichtige Eingriffe zu erhalten“, betont Löhr. Eine Operation im eigenen Umfeld und nah an der eigenen Familie helfe auch beim Heilungsprozess. Auch Sportler mit typischen Verletzungen sparen sich durch die Behandlung vor Ort viel Fahrtzeit.
Um das Zertifikat zum Endoprothetikzentrum zu erhalten, musste die Klinik neben vielen anderen Vorgaben jährlich mindestens 100 Gelenkersatz-Operationen nachweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass besonders schwierige Eingriffe nur von solchen Kliniken durchgeführt werden, deren Ärztinnen und Ärzte damit ausreichend Erfahrung haben. Diese Zahl wird in Hachenburg weit überschritten. „Bevor ich an die Klinik in Hachenburg gekommen bin, wurden hier jährlich etwa 80  Prothesen operiert“, erklärt Patrick Löhr. Im Jahr 2019 habe man 500 Prothesen eingesetzt. Für das Jahr 2020 rechne er sogar mit einer weiteren Steigerung der Fallzahlen.
Patrick Löhr ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Nach seiner Facharztausbildung hat er die Zusatzweiterbildungen „Spezielle Unfallchirurgie“ und  „Spezielle Orthopädische Chirurgie“  erworben. Er verfügt damit über besondere Kenntnisse zur Behandlung sowohl von Verletzungen als auch von Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane  mit hohem Schwierigkeitsgrad.
Doch die besondere Eignung von Patrick Löhr ist nicht nur eine Formalie – sie hilft dem Arzt auch im Arbeitsalltag: Seine Fachgebiete Unfallchirurgie und Orthopädie überschneiden sich oft, berichtet Löhr: „Das kommt zum Beispiel bei Patienten vor, die bereits eine Prothese haben und sich erneut eine komplizierte Verletzung zuziehen.“ „Die Kombination aus der Facharztweiterbildung und den beiden Zusatzweiterbildungen ist eher selten“, erklärt Jürgen Ecker, Kaufmännischer Direktor des DRK Krankenhauses Hachenburg, „deshalb sind wir froh, dass wir Herrn Dr. Löhr bei uns an der Klinik haben.“
Das Endoprothetikzentrum beschäftigt vier Hauptoperateure. Neben dem Leiter Dr. Patrick Löhr sind dies Dr. Balint Szakacs, Christian Tripp und Gerhard Wall am EPZ. Alle vier sind Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, teilweise ebenfalls mit der Zusatzweiterbildung Spezielle Unfallchirurgie. Chefarzt Löhr will seine Kollegen außerdem in „Spezieller Orthopädischer Chirurgie“ weiterbilden. Das sei wichtig, um die Qualität des Zentrums hochzuhalten.
Ziel sei es immer, einen möglichst schonenden Operationsverlauf für den Patienten zu ermöglichen. Durch minimal-invasive Technik wird das umliegende Gewebe bei Gelenkoperationen geschont. Das heißt, der Eingriff wird nur durch kleine Schnitte in der Haut durchgeführt. Dadurch werden Muskeln kaum verletzt, der Patient erholt sich schneller und nur kleine Operationsnarben bleiben zurück. Auch nach größeren Eingriffen wie dem Einsetzen eines neuen Gelenks soll der Patient schnell wieder normale Bewegungsabläufe lernen. Dazu stehen dem EPZ Hachenburg Physiotherapeuten, Sozialdienste und weitere Fachärzte zur Verfügung. Nach Abschluss der ambulanten oder stationären Reha kann die Weiterbehandlung im angeschlossenen „Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)“ erfolgen. So kann der Patient vor, während und nach der Operation von den gleichen Ärzten betreut werden. Dies erlaubt einen klaren Dialog mit dem Patienten vor Ort.
Ursprünglich war ein EPZ in der  Abteilung für Hüft- und Knieprothetik am Krankenhaus in Altenkirchen eingerichtet. 2018 gingen die Hauptoperateure des EZP Altenkirchen  Dr. Johannes Detmer und Nikolaus Rausch in den Ruhestand. Patrick Löhr übernahm die Leitung des Bereichs und überführte das EPZ ins Partnerkrankenhaus nach Hachenburg. Nachdem das Zertifikat zum Endoprothetikzentrum nun auch Hachenburg verliehen wurde, ist der Umzug abgeschlossen.

Besuch der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz im Rathaus Hachenburg

Besuch der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz im Rathaus Hachenburg

Um Möglichkeiten der Unterstützung für Unternehmen auszuloten, trafen sich Bürgermeister Peter Klöckner und die Erste Beigeordnete Gabriele Greis am 03.11.2020 mit dem Geschäftsführer der IHK Koblenz, Richard Hover zum Meinungsaustausch.
Betroffen sind nahezu alle Bereiche der Wirtschaft – begonnen mit dem produzierenden Gewerbe, dem Einzelhandel, der Gastronomie bis hin zu Großhandel und Logistik. Normalität gibt es nicht mehr – alles steht unter den pandemiebedingten Einschränkungen. Diese Pandemie wird – so Bürgermeister Peter Klöckner – mit einiger Verzögerung auch hart in die öffentlichen Haushalte einschlagen. Richard Hover begrüßte, dass seitens der Regierungen von Bund und Land ein finanzieller Ausgleich zur Verfügung gestellt wird. „Das hilft vielen Betrieben weiter, kann aber die Gewinnausfälle natürlich nicht vollständig ersetzen“, so Hover. Letzten Endes sei es zwar eine wertvolle Hilfe, aber das Ziel und auch der Stolz jedes Unternehmens seien Produktivität bzw. Dienstleistung und wirtschaftliches Handeln. Dies war im Verlauf diesen Jahres ohnehin schwer genug und ist im mittlerweile zweiten, dem sogenannten „Wellenbrecher-Lockdown“ nahezu unmöglich geworden.
Ein Thema, das sowohl die Wirtschaft als auch die Verwaltung beschäftigt, ist der nach wie vor bestehende Mangel an Fachkräften in fast allen Sektoren – angefangen von der Gastronomie bis hin zur medizinischen Versorgung. Die Erste Beigeordnete Greis regte an, den „Arbeitskreis Schule, Wirtschaft und Verwaltung“ in einem neuen Format wieder aufleben zu lassen. Hierfür sagte Hover die Unterstützung der IHK für eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zu, ebenso, wie für einen Austausch zum Themenfeld „Tourismus“. Hier gilt es nach dem aktuellen Lockdown Gastronomie und Hotellerie tatkräftig zu unterstützen, um schnellstmöglich die entstandenen Einnahmeeinbußen möglichst wieder aufzuholen. Hierbei kann die Verbandsgemeinde Hachenburg auch auf ein engagiertes Team von Mitarbeiterinnen in der eigenen Touristik-Abteilung zählen.
Die IHK und die Verbandsgemeinde Hachenburg haben also noch viel vor und hoffen gemeinsam auf ein schnelles Ende der Pandemie, um möglichst bald in die Umsetzung der geplanten Vorhaben einsteigen zu können.

Wie die Corona-Pandemie die Arbeit von Kindertagesstätten, Schulen und der Verwaltung veränderte und welche neuen Aufgaben anstehen – das beschäftigte den Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss am 20.20.2020

Eine so lange Sitzungspause, der Ausschuss kam zuletzt am 11.02.2020 zusammen, hatte es in der Vergangenheit noch nicht gegeben, denn in dem Aufgabengebiet dieses Gremiums werden schließlich viele sich immer wieder wandelnde Themen bearbeitet. Es war der allseits bekannten Situation zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschuldet, dass Gabriele Greis als Vorsitzende erst jetzt wieder die Mitglieder in der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßen konnte.

Arbeiten zu Zeiten des Lockdown

Zunächst wurde über die Umstellung der Arbeitsweise der Verwaltung und in den angeschlossenen Eigenbetrieben informiert, damit sichergestellt war, dass eine vollständige Aufgabenerledigung immer gewährleistet blieb, auch im Falle möglicher Erkrankungen unter den Beschäftigten. Eine Aufteilung in Mitarbeiterteams, die versetzt in Schichten arbeiteten und die schnelle Ermöglichung des Arbeitens im Homeoffice wurden hierzu erfolgreich genutzt.

Projekte wie die Errichtung eines Mini-Spielfeldes am Jugendzentrum Hachenburg konnten ebenso abgeschlossen werden wie die Herstellung eines überaus attraktiven Außenspielgeländes an der Grundschule Mosaik in Borod. Eine jetzt im Schulgebäude der Grundschule am Schloss Hachenburg hergestellte, funktionsbereite Mensa kann allerdings bei den gegebenen Einschränkungen nach den Hygieneregeln für das Mittagessen der Ganztagsschulkinder noch nicht genutzt werden – dazu dient weiter die Stadthalle.

Neues gab es für die Erstklässler des Schuljahres 2020/2021 bei der Einschulung – „Schulsteckbriefe“ als Info-Flyer mit Angaben zum jeweiligen Profil der besuchten Schule sowie den Aufgaben und aufgewendeten Kosten der Verbandsgemeinde als Schulträger wurden an sie verteilt – gern auch zum Lesen für die Elternschaft.

Analyse und Vor-Ort-Maßnahmen zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung

Gleich beim nächsten Tagesordnungspunkt hatte wieder das Coronavirus die Planung auf den Kopf gestellt. Der eingeladene Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung für Rheinland-Pfalz (KV), Arkadius Adamczyk, zum Thema Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Gebiet der Verbandsgemeinde, musste seine Anreise aus Mainz absagen. Aus dem Besuch einer Informationsveranstaltung bei der KV brachte die Vorsitzende die Feststellung der KV mit, dass es zurzeit keine Vakanzen bei der Besetzung hausärztlicher Praxen gibt und allgemein durch den Standort eines Krankenhauses die Versorgungssituation als unbedenklich beurteilt wird.

Ob es bei dieser Aussage auch in den kommenden Jahren bleiben kann und dass es bei der fachärztlichen Versorgung durchaus Nachholbedarf gibt, betrachtete ergänzend Dr. med. Frank Grieß aus seiner Erfahrung als niedergelassener Allgemeinmediziner und in weiteren Funktionen innerhalb der KV.

Es ist ein Thema, mit dem sich auch andere Kommunen auseinandersetzen, ohne dass es hierzu allerdings eine originäre Zuständigkeit gibt. Man war sich einig, dass ein neuer Termin mit dem Fachberater zur vertiefenden Analyse der Vor-Ort-Situation und der Entwicklung zielgerichteter Maßnahmen der Verbandsgemeinde stattfinden soll.

Wie in Kindertagesstätten und Schulen Corona wirkte

Eine Übersicht über die Arbeit der Schulen und Kindertagesstätten unter den sich fortlaufend seit dem Lockdown vom 16.03.2020 ändernden Vorgaben der Pandemiebekämpfung lieferten anschließend Sabine Emmerich und Manuel Seiler. Beide berichteten von oftmals sehr kurzfristig veröffentlichten Vorschriften, Hygieneplänen oder Elterninformationen von übergeordneten Stellen wie dem Bildungsministerium oder dem Landesjugendamt. Dank der sehr engagierten Arbeit aller Beteiligten wie Schulleitungen, Kollegien, Betreuungs- und Erziehungspersonal sowie der Trägervertreter habe man gute Lösungen für die Kinder und Familien auch unter den erschwerten Bedingungen finden können.

Ganztagsschule in der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach – es geht weiter

Optimistisch beurteilt der Ausschuss die Erfolgsaussichten zur ständigen Einrichtung eines Ganztagsschulangebotes an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach. Dort nehmen aktuell 33 Schulkinder im laufenden Schuljahr am Ganztagsangebot teil, das
zum festen Bestandteil des Schulangebotes wird, wenn 36 Schulkinder verbindlich angemeldet sind. Die bisherige Ausgestaltung der Lern- und Betreuungssituation schilderten Melanie Weber in der Funktion als kommissarische Schulleiterin und Wiebke Szczesny-Bersch als Vorsitzende des Schulelternbeirats ergänzend zu den Informationen von Greis. Bis zum Stichtag 15.03.2021 ist man sich sicher, dass die geforderte Anmeldezahl erreicht wird und das geplante Bauvorhaben zur Erweiterung der Schule anschließend in die Umsetzung gehen kann.

Die Verbandsgemeinde bekommt erstmals eine Jugendvertretung

Mit der Wahl des nächsten Landtags am 14.03.2021 wird die Wahl einer Jugendvertretung durch die Wahlberechtigten, die als Einwohnerinnen und Einwohner am Tag der Wahl das 14. aber nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, stattfinden. Diese Altersgruppe soll auch die vorgesehenen sieben Mitglieder der Jugendvertretung stellen, die die Belange der jungen Menschen gegenüber den Organen der Verbandsgemeinde vertreten sollen. Die Wahlzeit wurde auf 2 Jahre festgelegt und ein notwendiger Satzungsbeschluss hierzu dem Verbandsgemeinderat einstimmig bei zwei Enthaltungen empfohlen.

DigitalPakt Schule, Umrüstung der Schulgebäude auf LED-Beleuchtung, Erweiterung der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach – was das Haushaltsjahr 2021 bringt

Und noch einmal Corona – wegen dieser besonderen Zeit musste auf die sonst übliche Rundfahrt zu Schulstandorten mit außergewöhnlichem Finanzbedarf für Besonderheiten bei der Gelände- oder Gebäudeunterhaltung bzw. für Investitionen verzichtet werden. Den Ausschussmitgliedern wurde zur Vorbereitung der Sitzung daher eine entsprechende Aufstellung der Verwaltung zugeschickt, die immerhin mit einem Netto-Aufwand für die Schulen in Höhe von nahezu 2,4 Mio € abschließt. Maler- und Bodenbelagsarbeiten, der Austausch und die Ergänzung von Klassen- und Büromobiliar, die Dämmung von Decken oder Ähnliches gehören dabei zum laufenden Geschäft. Die gesamte Aufstellung finden Interessierte im Rats- und Informationssystem der Verbandsgemeinde Hachenburg – schauen Sie gern einmal rein. Ohne weitere Fragen nahm der Ausschuss von den Vorhaben und Kostenermittlungen zustimmend Kenntnis.

Bevor die Sitzung endete gab es noch Informationen ohne Beschlussfassung zur künftigen Entwicklung von Ganztagsbetreuung für Schulkinder und der notwendigen Beseitigung eines Wasserschadens in der Grundschule Mosaik nach einem Starkregenereignis.

Appell an die Westerwälderinnen und Westerwälder!

Appell an die Westerwälderinnen und Westerwälder!

Liebe Westerwälderinnen und Westerwälder,

Ich wende mich heute vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Fallzahlen auch im Westerwaldkreis an Sie.
Die Zahl der Appelle vieler Stellen und Personen häufen sich exponentiell zu den steigenden Fallzahlen. Und auch ich habe mich dazu entschlossen, mich als Landrat unseres Westerwaldkreises an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, zu wenden.

Bei sachlicher Betrachtung ist Folgendes festzustellen:

Fakt ist: Die Pandemie ist nicht vorbei.
Fakt ist: Das Virus nützt nach wie vor jede Chance, um bei zu geringem Abstand von dem einen Menschen auf den anderen überzuspringen.
Fakt ist: Die Zahlen steigen nicht nur dynamisch, sondern rasant im ganzen Kreisgebiet aus den unterschiedlichsten Gründen und Situationen an.
Fakt ist aber auch: Keine wie auch immer gearteten Empfehlungen, Hinweise, Aufforderungen oder Appelle und auch Anordnungen werden den Einzelnen davon entbinden können, sich in seinem persönlichen Bereich nach bestem Wissen und Gewissen einzuschränken.

Die Wissenschaft, aber auch die täglichen Erfahrungen im Gesundheitsamt, zeigen uns ganz klar: Die Ausbreitung des Virus hängt direkt und ausschließlich von der Zahl der Kontakte, der Begegnungen und Alltagssituationen ab, die jeder von uns hat.
Die Ausbreitung des Virus erfolgt dabei in besonderem Maße immer dann, wenn wir Menschen uns zusammen ohne Masken, ohne jeglichen Abstand und ohne Lüftung über einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten gemeinsam aufhalten und auch nur einer von uns dabei das Virus in sich trägt. Es gilt deshalb, diese Situationen überall dort zu vermeiden, wo sie nicht notwendig sind.
Die steigenden Fallzahlen sind - zumindest hier im Westerwaldkreis derzeit noch - weitestgehend zurückzuführen auf Feierlichkeiten und Zusammenkünfte jeglicher Art, meist im privaten Bereich, bei denen die Abstandsregelungen eben nicht eingehalten werden.

Jeder Einzelne, ich, Sie, wir alle, müssen jetzt alles tun, damit nicht noch mehr Leute weiter unkontrolliert erkranken und im schlimmsten Fall sterben!
Und das geht nur so:
- Einhaltung des Mindestabstands von mindestens 1,50 Metern, besser 2 Metern
- PLUS das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
- PLUS das regelmäßige Händewaschen und Hände desinfizieren
- PLUS das regelmäßige Lüften in Räumen, in denen wir uns länger als eine Viertelstunde
  aufhalten
- PLUS Verzicht auf jede Reise, jede Feier, jeden Kontakt, der nicht zwingend notwendig ist.

Ja, ich weiß, das war und ist hart für jeden Einzelnen von uns.
Und ich weiß auch, das ist ein schwerer Verzicht für alle von uns, die wir schon seit März mit Einschränkungen diverser Art zu leben haben.
Aber wir müssen da jetzt durch!
Und wir wissen auch alle - und das möchte ich an dieser Stelle auch ausdrücklich erwähnen - es muss nur zeitweilig geleistet und ausgehalten werden.

Lassen Sie mich abschließend noch eines ganz klar machen:
Diese Situation jetzt führt uns das Wesen unserer Solidargemeinschaft vor Augen.
Denn egal welche Entscheidungen Bund, Land oder Kommunen für uns treffen:
Jeder Bürger ist nicht für sich alleine verantwortlich, sondern solidarisch sein bedeutet, dass wir alle uns gegenseitig Hilfe und Unterstützung gewähren.
Jede Gemeinschaft ist nur so erfolgreich, wie jeder Einzelne von uns bereit ist, sich einzubringen und einzusetzen!

Liebe Westerwälderinnen und Westerwälder, bitte zeigen Sie sich solidarisch mit mir, mit allen Westerwälderinnen und Westerwäldern, und lassen Sie uns gemeinsam dafür einstehen, dass wir diese Krise gesund und unversehrt überstehen!

Ich danke Ihnen herzlich, bleiben Sie bitte gesund!

Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises

Gemeinsam unterwegs zum digitalen Schulunterricht

Die Medienkonzepte der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg sind Grundlage für die anstehenden Investitionen aus dem DigitalPakt Schulen

Entsprechend der Nachfrage aus den Grundschulen wurde in den Haushaltsjahren 2011 und 2012 die Ausstattung mit Notebooks für computergestützte Unterrichtseinheiten durch die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger mit Ausgaben von rd. 95.000 € gestartet. Ab 2014 wurden die ersten digitalen Tafelanlagen geliefert und deren Anzahl nach entsprechender Erprobung im Unterricht ab 2016 weiter schrittweise erhöht. Die Modernisierung von Verwaltungs- und Schülernotebooks erfolgte auf Grundlage der Bedarfsmeldungen aus den Schulen.

Bereits im Laufe dieses Ausstattungsprozesses wurden Ergänzungen der technischen Möglichkeiten zum erweiterten Einsatz der neuen Unterrichtsmittel beispielsweise durch die Nutzung des Internets im Klassenverbund in verschiedenen Schulgebäuden verwirklicht. Die Schulen und der Schulträger sahen mit der Ankündigung der Zuwendungen aus dem DigitalPakt Schule ab dem Frühjahr 2019 die große Chance, mit dieser finanziellen Unterstützung alle Schulen mit einem zeitgemäßen, technischen Ausstattungsgrad zu versorgen und eine umfassende Ergänzung und Modernisierung der digitalen Endgeräte durchzuführen.

Ab dem Sommer 2019 standen die Förderrichtlinie und das jeweils verfügbare Budget für die Schulträger fest – ein stattlicher Betrag von insgesamt rd. 455.000 € für die Grundschulen in der Verbandsgemeinde – wovon 10% durch den Schulträger übernommen werden. Geplant war, dass im Haushaltsjahr 2020 rd. 30 % des Betrages verausgabt werden sollten und der Rest im Folgejahr.

Für die Beantragung war die Erstellung von Medienkonzepten an den einzelnen Schulen erforderlich.

Die zukunftsweisende Vorbereitungsarbeit der Grundschulen ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden, obwohl die Coronapandemie lang anhaltende und schwierige Arbeitsbedingungen in diesen Einrichtungen verursachte. Noch in den Herbstferien ist als nächster Schritt vereinbart, dass die technische Ausstattung aller Schulgebäude vor Ort in den Blick genommen wird.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll eine erfolgreiche Antragstellung zur Inanspruchnahme der Fördermittel aus dem DigitalPakt bis spätestens Ende diesen Jahres abgeschlossen werden. Die Umsetzung notwendiger Maßnahmen in den Gebäuden sowie die Anschaffung von mobilen Endgeräten ist im folgenden Haushaltsjahr vorgesehen.

Auf dem Weg zu mehr digitalem Unterricht können demnächst die aus dem zusätzlich aufgelegten Sofortausstattungsprogramm des Bundes bestellten 90 Tablets an die Grundschulen in der Verbandsgemeinde verteilt werden. Diese sollen Schulkindern mitgegeben werden, deren Familien nicht über eine solche Ausstattung verfügen. In der Zeit bis dahin werden sie für die allgemeine Unterrichtserteilung vor Ort bereitgestellt.

 

Feuerwehr wird durch zwei Einsatzfahrzeuge verstärkt

Feuerwehr wird durch zwei Einsatzfahrzeuge verstärkt

Gleich zwei neue Mittlere Löschfahrzeuge im Wert von zusammen rund 420.000 € konnte die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Hachenburg im Juli 2020 in Dienst stellen.

Als Ersatzbeschaffung für ein Waldbrand-Löschfahrzeug aus dem Jahr 1983 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug von 1991 verfügt das Mündersbacher Fahrzeug über eine umfangreiche Zusatzbeladung mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung. Neben den 1200 Litern Löschwasser stehen eine Schaumausrüstung Z2, ein Nebellöschsystem, Überdrucklüfter, Rauchvorhang und eine Wärmebildkamera zur Verfügung. Im Bereich der Technischen Hilfe können ein Werkzeugsatz VU, Sperrwerkzeug, Akkuschrauber, Säbelsäge, Auffangwanne EccoTarp, umfangreiche Beleuchtungsmittel in LED-Technik, eine Multifunktionsleiter, Rettungsbrett und ein Gasmessgerät inklusive Zubehör zum Einsatz gebracht werden. Für die Eigensicherung und die Erste Hilfe steht neben einem Rettungsrucksack außerdem ein AED zur Verfügung.

Das Fahrzeug der Feuerwehr Wiedbachtal ist neben einem Löschwassertank schwerpunktmäßig mit Gerätschaften für die Technische Hilfe ausgestattet. Hierfür sind für den Einsatz bei Verkehrsunfällen ein Kombigerät Super-Vario SPS 400, ein Teleskop-Rettungszylinder mit Hydraulikaggregat Kompakt E 50 S, Stabfast- und Stabpack-System von Weber-Rescue auf dem Fahrzeug verlastet. Ein Notfallrucksack rundet die Beladung ab. Ergänzend dazu eine Tauchpumpe, Wathosen, Sperrwerkzeugsatz, Akkuschrauber, Winkelschleifer und Säbelsäge. Als Einheit für die Absturzsicherung kommt die Feuerwehr Wiedbachtal im gesamten Gemeindegebiet zum Einsatz und verfügt hierfür über zwei Gerätesätze Absturzsicherung.

Mit dieser großen Investition ist die neue Alarmierungsgemeinschaft Hachenburg „SÜD“ gut aufgestellt und verfügt nun über drei wasserführende Fahrzeuge. In den Zuständigkeitsbereich fallen die Bundesstraßen B 8 und B 413, drei Kindergärten, eine Grundschule, eine Altenpflegeeinrichtung und eine Klinik für Suchtkranke sowie wachsende Gewerbegebiete mit kleinen und mittelständischen Betrieben. Im Einsatz ergänzen sich die Fahrzeuge entsprechend und entlasten damit die zuständige Stützpunktfeuerwehr. Weiterhin gehören zur Ausrückegemeinschaft die Löschgruppe Welkenbach mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug, das auch in diesem Jahr noch ersetzt werden soll und die Löschgruppe Roßbach mit einem Kleinlöschfahrzeug.

Verbandsgemeinderat nimmt seine Arbeit wieder auf

Verbandsgemeinderat nimmt seine Arbeit wieder auf

Bürgermeister Klöckner legt sein Amt zum 30. September 2021 nieder

Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit verbundenen „Lockdowns“ wurde die erste Sitzung des Verbandsgemeinderats in diesem Jahr unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsabstände in der Rundsporthalle Hachenburg durchgeführt.


Maßnahmen der Verwaltung während der Corona-Pandemie

Bürgermeister Peter Klöckner informierte über die von der Verwaltung getroffenen Maßnahmen während der Corona-Pandemie. So wurde bereits zu Beginn des „Lockdowns“ ein Schichtdienst eingeführt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umfangreiches „Homeoffice“ (Heimarbeit) ermöglicht.
Für die Bürgerinnen und Bürger wurde nach einer Lockerung der Auflagen die Terminvergabe für die Bereiche Kfz-Zulassungsstelle und Bürgerdienste über Hotlines eingeführt, wodurch längere Wartezeiten verhindert werden konnten. Zwischenzeitlich wurde auch die alte Telefonanlage ausgetauscht und in Kürze wird es möglich sein, Termine direkt online zu buchen.
Insgesamt zeigte sich Bürgermeister Klöckner erfreut darüber, dass bisher bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kein Corona-Fall aufgetreten sei und die Handlungsfähigkeit u. a. in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Energieversorgung in der Verbandsgemeinde Hachenburg durch geeignete Maßnahmen der Verbandsgemeindewerke jederzeit gewährleistet war.
Durch die Einrichtung der Homeoffice-Arbeitsplätze habe man die ursprüngliche geplante Erweiterung des Verwaltungsgebäudes vorerst zurückgestellt.
Für das Haushaltjahr 2021, so Bürgermeister Peter Klöckner, sehe er die Verbandsgemeinde Hachenburg finanziell noch gut aufgestellt. Für die Folgejahre könne diese Entwicklung jedoch noch nicht verlässlich eingeschätzt werden, denn durch Kurzarbeit und Insolvenzen sei u. a. das Aufkommen der Gemeindeanteile an der Einkommensteuer, der Gewerbesteuer etc. in den Folgejahren noch nicht absehbar.


Eilentscheidungen während der Corona-Pandemie:

Bürgermeister Peter Klöckner informierte das Gremium über getroffene Eilentscheidungen, so z. B. über die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen für den Löschzug Hachenburg und der Löschgruppe Hattert, den Kauf eines Minibaggers für den Bauhof, den Bau einer Fluchttreppe an der Grundschule Atzelgift und den Erwerb von 90 Laptops zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen.


Zuschüsse von Land und Kreis

In den vergangenen Monaten konnte auch eine Vielzahl von Zuschüssen seitens des Landes und des Kreises in einer Größenordnung von insgesamt knapp über 100.000 EUR verbucht werden. Die Zuschüsse wurden unter anderem gezahlt für das Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde, zur Jugendarbeit, zu Betreuungsangeboten an den Grundschulen sowie für die Beschaffung von digitalen Endgeräten.


Verpflichtung eines Ratsmitglieds

Herr Joachim Klöckner wurde durch Bürgermeister Peter Klöckner verpflichtet, der für die im Frühjahr ausgeschiedene Annerose Nink in den Verbandsgemeinderat nachgerückt war. In diesem Zuge erfolgten auch erforderliche Nachwahlen zu verschiedenen Ausschüssen.


Sachstandsbericht Klimaschutzmanager

Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier stellte seinen Sachstandsbericht für die Jahre 2019 und 2020 im Gremium vor. Hierbei ging er auf die verschiedenen Projekte ein, die er begleitet hat.
Insbesondere wurden die Projekte „Sanierung des Verwaltungsgebäudes“ (Fenster, Flachdächer) sowie die Einführung des „Energiesparcontrolling“ benannt. Letzteres hat die Energieeffizienz und Kosteneinsparungen bei kommunalen Liegenschaften zum Ziel. Ein Energiesparcontrolling bietet die Möglichkeit, durch Analysen eine Reduzierung der Energieverbrauchskosten durch den Einbau von geeigneten Effizienz-, Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen zu erreichen.


Klärschlammverwertung

Der Beitritt der Verbandsgemeinde Hachenburg zur „Kommunalen Klärschlammverwertung Region Altenkirchen GmbH“ wurde mehrheitlich beschlossen. Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird durch den Beitritt Gesellschafter bei dieser GmbH und kann ihre Klärschlämme im Bereich Wallmenroth bei Betzdorf verwerten lassen. Aufgrund der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen kann zukünftig die bisherige Praxis – Verwertung in der Landwirtschaft – nicht mehr praktiziert werden.


Anträge von Fraktionen

Auf Antrag der SPD-Fraktion ergänzt um Fragestellungen der CDU-Fraktion wurde die Verwaltung damit beauftragt, einen Situationsbericht zur Wasserversorgung innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg zu erstellen. Als Gründe wurden die in der Vergangenheit langen Trockenzeiten sowie das großflächige Waldsterben mit Auswirkungen auf die Wasserversorgung aufgeführt. In diesem Zusammenhang wurde von der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis aufgezeigt, wie eng das großflächige Waldsterben mit der Wasserversorgung innerhalb der Verbandsgemeinde Hachenburg verknüpft sei. Neben einem höheren Wasserverbrauch in den Trockenzeiten, stellt auch die fehlende Wasserneubildung die Verbandsgemeindewerke vor große Herausforderungen. Erfreut zeigte sich die Erste Beigeordnete darüber, dass der eindringliche Aufruf Anfang August 2020 zum Wassersparen von vielen Bürgerinnen und Bürgern beachtet wurde und hierdurch die Wasserversorgung sichergestellt werden konnte.
An mehreren Beispielen konnte Gabriele Greis eindrucksvoll aufzeigen, dass der Klimawandel auch bei uns angekommen und es an der Zeit sei, die vorhandenen Möglichkeiten zur Verbesserung unserer jetzigen Situation und für die nachfolgende Generationen zu nutzen.

Ein weiterer Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Verbandsgemeinderat zum Beitritt des Bündnisses SEEBRÜCKE „sichere Häfen“ wurde im Gremium sehr kontrovers diskutiert. Letztendlich sprachen sich die Mitglieder mehrheitlich für einen solchen Beitritt aus, denn man wolle ein Zeichen der Solidarität setzen, so die überwiegende Mehrheit.


Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“

Das Gremium stimmte dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu, das Löwenbad als Förderprojekt im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu melden. Durch diesen Beschluss werden keine Verpflichtungen ausgelöst. Man möchte diese Fördermöglichkeit jedoch keinesfalls außer Acht lassen, so Bürgermeister Klöckner.


Stadt wird neuer Eigentümer des Sportplatzes gegenüber der Rundsporthalle

Mehrheitlich sprach sich das Gremium dafür aus, dass der Tennenplatz gegenüber der Rundsporthalle an die Stadt Hachenburg unentgeltlich übertragen werden soll. Hierdurch wird der Stadt Hachenburg die Möglichkeit gegeben, an dieser Stelle einen Kunstrasenplatz sowie eine Pumptrack-Anlage zu errichten.


Amtsniederlegung von Bürgermeister Peter Klöckner

Zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung teilte Bürgermeister Peter Klöckner mit, dass er nach 31 Jahren an der Spitze der Verwaltung sein Amt zum 30. September 2021 niederlegen werde. Für die Nachfolge biete sich als Wahltermin der 14. März 2021 an, da an diesem Tage auch die Landtagswahl 2021 stattfinde. Die weiteren Schritte sollen in den zuständigen Gremien besprochen werden.

Der Klimaschutzmanager informiert

Der Klimaschutzmanager informiert

Ein kräftiges Hallo, in diesem Format möchte ich mich als Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg vorstellen. Mein Name ist Henrik Lütkemeier und zu meinen Aufgaben gehört neben der Umsetzung unseres Klimaschutzkonzeptes auch ein breites Angebot für Bürgerinnen und Bürger, auf das ich Sie hiermit aufmerksam machen möchte.

Haben Sie Fragen rund um das Thema Klimawandel und Energiewende?

Gibt es Fördergelder für eine neue Heizung, Solarstromspeicher oder Gebäudedämmung?

Sind Sie interessiert und wollen auch in Zukunft über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben?

Dann nehmen Sie unser Angebot wahr und melden Sie sich bei mir unter 02662/801169, oder per Mail unter klimapur@vgwe.hachenburg.info.
Um immer aktuell informiert zu sein abonnieren Sie auch gerne unsere Facebook Seite „Klimapur“ und besuchen Sie unsere Homepage www.klimapur.hachenburg.info

Ich freue mich von Ihnen zu hören!

Beliebter Katharinenmarkt kann in diesem Jahr nicht stattfinden

Der Katharinenmarkt, seit Jahrhunderten Teil der Hachenburger Geschichte, und auch heute noch ein Publikumsmagnet für Menschen von nah und fern, lockt jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Löwenstadt. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Wie bei anderen Veranstaltungen, stehen auch bei diesem in Rheinland-Pfalz größten eintägigen Markt die Gesundheit und die Verantwortung gegenüber den Mitbürgerinnen und Mitbürgern an oberster Stelle. Aufgrund steigender Infektionszahlen haben sich die Verantwortlichen der Stadt Hachenburg daher auf eine Absage des diesjährigen Traditionsmarktes verständigt. Alle erwogenen Alternativen würden den Kerngedanken der Veranstaltung nicht wiedergeben oder wären organisatorisch nicht umsetzbar.
Gleiches gilt für den vom Werbering organisierten Weihnachtsmarkt. Dennoch können sich Besucherinnen und Besucher auf spannende und attraktive Alternativangebote freuen. Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

Akzeptanz der Energiewende in der Verbandsgemeinde steigt

VG Hachenburg. Der Klimaschutz gewinnt in der Verbandsgemeinde Hachenburg immer mehr Unterstützer: Im Rahmen einer großangelegten Bürgerumfrage hat die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer erklärt, dass sie die Energiewende für eine gute Sache hält. Und sie lassen diesen Worten auch Taten folgen: 96 Prozent der Teilnehmer reduzieren aktiv ihren Stromverbrauch, 91 Prozent sparen Heizungswärme, 48 Prozent setzen auf Ökostrom und 27 Prozent planen konkret, in eine energieeffiziente Heizungsanlage zu investieren.
Das sind einige der Ergebnisse des zweiten Regionalen Energiewende-Kompasses, den die Forschungsgruppe Lebensqualität der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität gemeinsam mit der Energiewende-Index GmbH im Auftrag der evm erstellt hat. Nach 2017 handelt es sich um die zweite Untersuchung dieser Art, sodass nunmehr auch Entwicklungen deutlich werden. Die Ergebnisse sind Christian Schröder zufolge durchaus ermutigend: Die Bürger sind sogar noch mehr vom Nutzen der Energiewende überzeugt als noch vor drei Jahren. Während die Akzeptanz bundesweit von 5,7 auf 5,4 gesunken ist, bleibt sie in den zehn Landkreise im evm-Versorgungsgebiet konstant. Auf einer Skala von 1 (stimme überhaupt nicht zu) bis 7 (stimme voll und ganz zu) lag der Durchschnitt in der hiesigen Region bei 5,9.


Hohes Interesse an Solaranlagen

Wie sehr die Bürger in der Region bereit sind, selbst aktiv zu werden, zeigen die Ergebnisse des Energiewende-Kompasses: So ist ein starker Anstieg bei der Planung von Photovoltaikanlagen zu verzeichnen. Planten 2017 noch 15 Prozent aller Teilnehmenden aus der VG Hachenburg die Anschaffung einer solchen Solaranlage, ist dieser Wert aktuell auf 23 Prozent angestiegen. Damit liegt die Region weit über dem deutschlandweiten Ergebnis. „Wie groß das Interesse an der Eigenproduktion von Ökostrom ist, zeigt auch die zunehmende Nachfrage nach unserem Paket Energiedach“, berichtet evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder. Das Pachtmodell ermöglicht es Interessenten, ganz ohne hohe Einmalinvestition eine Photovoltaikanlage auf ihr Hausdach montiert zu bekommen.


Auswertung für Bürgermeister

Die Ergebnisse der Untersuchung hat die evm auch Verbandsbürgermeister Peter Klöckner zur Verfügung gestellt. „Wir liefern damit relevante Daten und Fakten für eine Weichenstellung zur Energiezukunft“, erklärt Christian Schröder. In gemeinsamen Gesprächen will die evm weitere Projekte anstoßen und Lösungen anbieten: „Wir verstehen uns als Umsetzungspartner, indem wir die Energieeffizienz weiter verbessern und in den Ausbau von Anlagen im Bereich erneuerbare Energien investieren“, stellt Vorstandsvorsitzender Josef Rönz heraus. So sind derzeit einige größere Solarparks in Planung bzw. stehen kurz vor der Realisierung. Mit Blick auf die aktuelle Studie sagte Josef Rönz: „Der Energiewendekompass gibt uns hier gewissermaßen Rückenwind, auf dem eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.“

Trotz Corona ist das Jahr 2020 für die kommunalpolitische Arbeit in der Verbandsgemeinde Hachenburg kein verlorenes Jahr!

In der vergangenen Woche tagte der Haupt– und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg coronabedingt erstmals wieder seit dem Frühjahr.
Bürgermeister Peter Klöckner informierte den Ausschuss darüber, dass sowohl in der Verwaltung als auch auf den Baustellen in der Verbandsgemeinde das Geschäft „rundgelaufen“ sei.
Erfreulicherweise habe es in der Mitarbeiterschaft keine Coronafälle gegeben und über Schichtarbeit, Home-Office und dem neuen Service von Terminvergaben konnten die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger stets bedient werden.
Um diesen Service in Zukunft weiter zu verbessern, wurde beschlossen, für die Verwaltung eine Software zur Online-Terminvergabe zu beschaffen.
Im Wege von Eilentscheidungen – so Bürgermeister Klöckner – wurde beschlossen, für die in die Jahre gekommene Telefonanlage eine neue Anlage zu kaufen. Auch wird die Homepage der Verbandsgemeinde benutzerfreundlich neugestaltet.
Bürgermeister Peter Klöckner informierte den Ausschuss über eine Reihe weiterer getroffener Eilentscheidungen, so z.B. über die Gewährung eines Zuschusses zum Kauf eines Mannschaftstransportwagens an das örtliche DRK, den Kauf eines Minibaggers für den Bauhof, den Bau einer Fluchttreppe an der Grundschule Atzelgift und den Erwerb von 90 Laptops zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen.
In den vergangenen Monaten konnte auch eine Vielzahl von Zuschüssen seitens des Landes und des Kreises in einer Größenordnung von insgesamt knapp über 100.000 Euro verbucht werden. Die Zuschüsse wurden unter anderem gezahlt für das Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde, zur Jugendarbeit und zu Betreuungsangeboten an den Grundschulen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte Kulturreferentin Beate Macht den Entwurf des Kulturprogramms für das Jahr 2021 vor. Der Haupt– und Finanzausschuss war sich einig, trotz der Corona-Pandemie an der Programmplanung keine Änderungen vorzunehmen und Frau Macht und ihrem Team wurde ausdrücklich für die engagierte Arbeit in schwierigen Zeiten gedankt.
Ein Schwerpunkt der Sitzungen dieses Ausschusses sind auch die regelmäßigen Zuschüsse, die seitens der Verbandsgemeinde für Vereine bereitgestellt werden. Diesmal ging es um eine Summe von rd. 15.000 Euro zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit.
Der Ausschuss beschloss auf Vorarbeit des Klimaschutzmanagers Henrik Lüttkemeier die Vergabe von Ingenieurleistungen für die Beleuchtungsumrüstung auf LED-Basis am Verwaltungsgebäude und an allen Grundschulen.
Dass die Verbandsgemeinde Hachenburg auch in Corona-Zeiten ihre Partner in Ruanda nicht im Stich lässt, ist selbstredend. Mit hoher finanzieller Unterstützung des Bundes wurde beschlossen, den Ankauf von Desinfektionsstationen in Ruanda zu ermöglichen. Im Frühjahr hatte man sich schon für die finanzielle Unterstützung von Wiederaufforstungsmaßnahmen usw. im afrikanischen Partnerland entschieden.
Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

„Herbstschule RLP“ im Westerwaldkreis – für die Grundschulkinder aus der Verbandsgemeinde Hachenburg zentral in der Realschule plus und Fachoberschule Hachenburger Löwe

Wie bereits die „Sommerschule“ findet als gemeinsames Projekt des Landes Rheinland-Pfalz und der Kommunen auch in den beiden Wochen der diesjährigen Herbstferien (vom 12.10.2020 bis 16.10.2020 und 19.10.2020 bis 23.10.2020) im Westerwaldkreis – und damit auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg – die „Herbstschule RLP“ statt.

Ziel der in diesem Rahmen angebotenen Kurse ist es, als Fortsetzung der Sommerschule den Schülerinnen und Schülern in kleinen Lerngruppen eine Vertiefung des Lernstoffes in den Fächern Deutsch und Mathematik zu ermöglichen. Dies geschieht durch ehrenamtlich Tätige und zwar von Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 Uhr – 11.30 Uhr. Das Angebot richtet sich an die Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 und 5 bis 8.

Die einzelnen Angebote und Veranstaltungsorte im Westerwaldkreis sowie die jeweiligen Ansprechpartner, Anmeldungsmöglichkeiten und weiteren Details finden Sie unter: https://ferien.bildung-rp.de.

Ganz wichtig! Die Anmeldefrist endet am 05.10.2020.

Situation der Wasserversorgung normalisiert sich – ein Umdenken ist notwendig

Die Situation in der Wasserversorgung hat sich in den letzten Tagen – sicherlich auch dank der geänderten Temperaturen – normalisiert. Die Tagesverbräuche in den einzelnen Wasserversorgungsgebieten in der Verbandsgemeinde Hachenburg sind nahezu auf dem üblichen Niveau angekommen. Noch vor drei bis vier Wochen konnte die Wasserversorgung in einigen Gebieten nur mit viel Mühe und dank der tatkräftigen Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten werden. Unser seinerzeitiger Appell zum Wassersparen hat weit über die Verbandsgemeinde Hachenburg hinaus Wirkung gezeigt. Auch wurde in verschiedenen Medien hierüber berichtet.

Der Wasserverbrauch für Bewässerungen o. Ä. ist inzwischen wieder uneingeschränkt möglich. Wir bitten dennoch, mit Augenmaß das wertvolle Gut zu verwenden.

 

VGWE Hachenburg
vgwe@hachenburg.info

Stromausfall – was tun?

Insbesondere bei längerfristigen Stromausfällen, Störungen von Kommunikationsnetzen oder bei anderen außergewöhnlichen Gefahrenlagen können Notrufe möglicherweise nicht mehr zu den Leitstellen gesendet werden. Deshalb sehen die Einsatzpläne der Feuerwehren vor, dass bei Stromausfall spätestens nach einer halben Stunde die Feuerwehrgerätehäuser besetzt werden. Da ohne Stromversorgung Telefonanlagen und Mobilfunksysteme nicht mehr funktionieren, können Notrufe am Feuerwehrgerätehaus oder bei Einsatzfahrzeugen, die im Gemeindegebiet patrouillieren, per Funk abgesetzt werden. Ebenfalls stellen die Feuerwehren eine Notstromversorgung für Kranke und Bedürftige, die auf medizinische Geräte angewiesen sind, sicher. Bitte informieren Sie die Feuerwehr auch schon vorab, wenn Sie auf elektronische Geräte angewiesen sind. So können sie in einem Ernstfall direkt und regelmäßig Kontakt herstellen und Hilfemaßnahmen einleiten.

 

Neue Leiterin der Kfz-Zulassungsstelle

Neue Leiterin der Kfz-Zulassungsstelle

Seit dem 01.September 2020 ist Theresa Weinlich die neue Leiterin der Kfz-Zulassungsstelle der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg.

Frau Weinlich hat im Jahr 2009 die Prüfung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich abgelegt. Seit neun Jahren ist sie bereits als Sachbearbeiterin im Bereich der Zulassungsstelle tätig und kann somit auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen. 

Bei Fragen zum Thema An-, Ab- und Ummelden von Fahrzeugen steht Ihnen das Team gerne zur Verfügung.

Unter der Hotline 02662/801-145 erfolgt derzeit die Terminvergabe.

Frau Prof. Dr. Wilma Funke von MEDIAN Klinik Wied erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Frau Prof. Dr. Wilma Funke von MEDIAN Klinik Wied erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am Donnerstag, 03. September 2020, wurde der Leitenden Psychologin der MEDIAN Klinik Wied, Prof. Dr. Wilma Funke im Rahmen einer Feierstunde der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland durch die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenhäler, überreicht:

Der Verdienstorden am Band ist die höchste Anerkennung, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Prof. Dr. Wilma Funke erhält diese Auszeichnung aufgrund ihrer 24-jährigen Leitung des therapeutischen Bereichs in der Klinik in Wied, die sie überaus engagiert ausgeübt hat - insbesondere für Ihre Bemühungen, die Anerkennung und Verbesserung der Behandlung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen zu erzielen.

Bürgermeister Peter Klöckner, Verbandsgemeinde Hachenburg, und Bürgermeister Klaus Müller, Verbandsgemeinde Selters, gratulieren neben der Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ganz herzlich und heben das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Geehrten auf vielen Ebenen besonders hervor.

Schulsteckbriefe für Eltern und 90 Tablets zur Ausleihe für Schulkinder - Zum Schuljahresbeginn sieht die Verbandsgemeinde Hachenburg ihre Schulen gut aufgestellt

Schulsteckbriefe für Eltern und 90 Tablets zur Ausleihe für Schulkinder - Zum Schuljahresbeginn sieht die Verbandsgemeinde Hachenburg ihre Schulen gut aufgestellt

Das Schulleben unter dem Eindruck der Corona-Pandemie hat sich seit Mitte März diesen Jahres so schnell und gravierend verändert, wie nie vorher erlebt. Auf die komplette Beendigung des Präsenzunterrichts folgten eine Teilöffnung und jetzt – seit das Schuljahr 2020/2021 begonnen hat – die Rückkehr aller Schulkinder in die Klassen und den Regelschulbetrieb.

Eine stabile Normalität gibt es allerdings noch nicht. Konzepte für den Fall der Fälle liegen in verschiedenen Ausbaustufen an allen Schulen vor. Auch die Option, dass Unterricht ausschließlich als Fernunterricht erteilt wird, ist eine Variante, von der allerdings niemand hofft, dass sie zum Einsatz kommen muss.

Erfahrungen mit der Erteilung digitalen Unterrichts haben alle Schulen der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits gemacht. Hierbei hat sich gezeigt, dass es keineswegs in jedem Haushalt hierzu vollständig ausgestattete Endgeräte wie Notebooks oder Tablets gibt.

Daher hat die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger ein ergänzendes Förderprogramm zum DigitalPakt Schule in Anspruch genommen. Für die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde eine Zuweisung von rd. 36.500 € generiert.

Mit diesem Geld wurden vom Schulträger Tablets erworben, die entsprechend der Schülerzahl den Schulen zur Ausleihe vor Ort an Schulkinder ermöglicht, bei denen es aus schulischer Sicht einen Bedarf hierzu gibt. Über einen bestehenden Rahmenvertrag des Landes wurde mit einer Eilentscheidung die Lieferung von 90 Tablets beauftragt, die hoffentlich bald an die Schulen weitergegeben werden können.

Ein weiteres Novum zum Start des Schuljahres sind die „Schulsteckbriefe“, die inzwischen für alle Schulen vorliegen. Hier werden in Kurzform die pädagogischen Grundsätze der Schulen aber auch die eingesetzten Mittel und wesentlichen Investitionen vorgestellt, um Eltern umfassend über die für das Kind gewählte Schule zu informieren.

Wer Interesse an weiterführenden Informationen hat, kann sich gern unter 02662/801-150 bei Frau Emmerich melden.

Damit niemand auf Kultur verzichten muss

Damit niemand auf Kultur verzichten muss

Ein besonderes Geschenk in besonderen Zeiten – das ist die Idee hinter einer neuen Eintrittsermäßigung der Hachenburger KulturZeit. Das „Corona-Ticket“ soll Menschen die Teilnahme an Kulturveranstaltungen ermöglichen, denen es plötzlich wegen der Corona-Krise schwerfällt, ein reguläres Ticket zu kaufen. Für das nächste KulturZeit-Event mit der mehrfach prämierten Musik-Kabarettistin Katie Freudenschuss am 4. September zahlt man beispielsweise lediglich 5 Euro statt der regulären 16 Euro (zzgl. Gebühren). Um von dem „Corona-Ticket“ zu profitieren, wählt man einfach die entsprechende Preiskategorie beim Kauf aus – ein spezieller Nachweis, beispielsweise des Einkommens, ist nicht nötig.
„Viele, denen es zuvor gut ging, müssen nun wegen der Corona-Pandemie den Gürtel enger schnallen. Aber gerade in diesen herausfordernden Zeiten brauchen Menschen eine Auszeit, die ihr inneres Wachstum anregt und sie zum Lachen bringt“, begründet Kulturreferentin Beate Macht die Einführung der neuen Preiskategorie.
Ermäßigungen für Schüler und Studierende sind seit langer Zeit bei der KulturZeit etabliert – aber die Corona-Krise zwingt viele eigentlich gut verdienende Beschäftige dazu, Freizeitausgaben zu reduzieren oder gar ganz zu streichen. „Niemand sollte auf die Kraft der Kultur verzichten müssen, und sei es nur für die Dauer der Pandemie“, so Macht weiter. Die KulturZeit schwäche damit die Wirkung des Virus auf den Alltag der Menschen ein ganz klein wenig ab. Ein Cartoon illustriert den Gedanken dahinter. Die Zeichnung der ehemaligen FSJlerin Lara Weiten zeigt das sonst so bedrohlich wirkende Virus traurig und etwas harmloser. Der Grund: das „Corona-Ticket“, das als Pflaster den Mund des geschwächten Erregers verklebt, wie ein Mundschutz. So stark Covid-19 den Alltag der KulturZeit-Besucher auch belaste, mit dem „Corona-Ticket“ sollen die Folgen der Krise für möglichst viele zumindest abgeschwächt werden, so Kulturreferentin Macht abschließend.

Foto:
Mit Unterstützung der Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg präsentiert Kulturreferentin Beate Macht (Mitte) die neue Ticket-Ermäßigung, das „Corona-Ticket“. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Gabriele Greis und Stadtbürgermeister Stefan Leukel stehen voll hinter der Idee.

Für alle Eltern, Sorgeberechtigten und Familien, deren Kinder die Grundschule besuchen oder ab dem nächsten Schuljahr besuchen werden:
 

Die Grundschulapp RLP

„Du wirst gehört...!“ geht in die zweite Runde

 „Du wirst gehört...!“ geht in die zweite Runde

Liebe Eltern, liebe Kinder,

Politiker, Lehrer, Eltern, Virologen… Die Erwachsenen haben zur „Corona-Krise“ viel zu sagen! Sie erklären die Welt, treffen wichtige Entscheidungen und streiten darüber, was richtig und was falsch ist.
Doch wer hört eigentlich den Kindern zu?
Mit „Du wirst gehört…!“ geben wir euch Kindern eine Stimme. Wie geht es euch in Zeiten von Social-Distancing und mit den neuen Herausforderungen in eurem Schulalltag? Was ist für euch in dieser Zeit besonders wichtig? Was habt ihr zu sagen?
Auf unserem Online-Blog www.duwirstgehoert.com sind jetzt die Beiträge der ersten Runde zu hören!

Nun geht der Podcast „Du wirst gehört!“ von Kindern für Kinder in die zweite Runde und die Fragen wurden der aktuellen Situation angepasst. Wir möchten Sie als Eltern darum bitten unser Projekt zu unterstützen, indem Sie Ihre Kinder dazu ermuntern daran teilzunehmen und sie dabei begleiten.
Für Schülerinnen und Schüler, die noch mitmachen möchten, ist ein Einstieg jederzeit möglich. Melden Sie sich dazu einfach unter: a.pfeifer@gs-hachenburg.de bei der Schulsozialarbeiterin der Verbandsgemeinde Hachenburg.
Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und finden es wichtig, unsere Kinder zu Wort kommen zu lassen. Denn auch SIE WERDEN GEHÖRT!!

Bei Rückfragen oder für persönliche Unterstützung und Hilfe können Sie sich gerne per Mail bei Maya Utsch  (natürlich auch bei einer der anderen Teammitglieder) melden.


Mit freundlichen Grüßen,
das Team von „Du wirst gehört…!“

                            
Maya Utsch         m.utsch@medien-leuchtturm.de
Michaela Weiß    m.weiss@medien-leuchtturm.de
Anna Pfeifer        a.pfeifer@gs-hachenburg.de               Schulsozialarbeit

 

evm unterstützt soziales Engagement

evm unterstützt soziales Engagement

HACHENBURG. Über insgesamt 3000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich vier soziale Projekte aus der Verbandsgemeinde Hachenburg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Donnerstag, 20. August, übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit Bürgermeister Peter Klöckner den Spendenbetrag an die Vereine. „Die begünstigten Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für das Leben und die Freizeitgestaltung in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Peter Klöckner. „Mit der Spende der evm möchten wir uns für die soziale Arbeit bedanken und das Engagement weiter unterstützen“.

Jeweils 500 Euro gehen an das Reparaturcafé Hachenburg, welches sich dadurch neues Werkzeug und Messgeräte anschaffen kann und den Betriebsrat DRK für sein Engagement während der Corona-Pandemie. Jeweils 1000 Euro gehen an „die theatermacher“ zur Beschaffung von Kostümen und Kulissenteilen und den Freundes- und Förderkreis Realschule Plus und Fachoberschule Hachenburg für eine deutsch-polnische Schülerbegegnung.

Foto: Norbert Rausch übergibt den Spendenbetrag zusammen mit Bürgermeister Peter Klöckner an die Spendenempfänger. Zusätzlich gab es noch neue evm-Sitzwürfel.
 

 

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg, Stand: 30.06.2020

Die Einwohnerzahl in der Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Halbjahr leicht gesunken. Zum ersten Mal ist seit dem 31.12.2014 eine Verringerung der Einwohnerzahl eingetreten. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 30.06.2020 genau 24.424 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 85 weniger als am 31.12.2019 und somit ein Abstieg von 0,35 Prozent.
Mit 12.273 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.151 Herren zahlenmäßig jedoch nach wie vor leicht überlegen. 9.956 Bürger gehören der evangelischen Religion an. 7.556 sind römisch-katholisch. 6.912 Mitbürger gehören anderen Religionsgruppen an oder sind gar keiner Kirche zugehörig.
8.993 Einwohner der VG sind ledig, 11.390 Personen sind verheiratet, 1.845 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.962 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 18 Mitbürger registriert.
In den kommenden 6 Jahren werden 1.353 Kinder eingeschult. Die Zahl verringerte sich im Vergleich zum 31.12.2019 um 55 einzuschulende Kinder.
Trotz sinkender Einwohnerzahlen kann sich die Ortsgemeinde Astert mit 6 Einwohnern mehr im letzten Halbjahr über den prozentual stärksten Einwohnerzuwachs freuen, dies entspricht 2,58 %. Gefolgt von 7 weiteren Einwohnern in Giesenhausen (2,10 %), 4 Personen in Winkelbach (1,67 %), 9 in Luckenbach (1,36 %) und 18 in Hattert (1,02 %).
Die höchsten Einbußen in der Einwohnerzahl mussten folgende Gemeinden hinnehmen: in Kroppach -34 Einwohner (-4,80 %), in Stein-Wingert -7 (-3,18 %), Linden -4 (-2,72 %), Borod -13 (-2,55 %) und Mörsbach -11 (-2,49 %).
Die stärkste Bevölkerungsgruppe innerhalb der Verbandsgemeinde stellen mit 17,61 % die 50 - 59-jährigen Bürger dar. Einwohner der Altersgruppe 60 - 69 Jahre beanspruchen 13,78 % des Gesamtanteils, gefolgt von der Altersgruppe der 30 - 39-Jährigen mit 12,09 %.
5 Frauen in der Verbandsgemeinde Hachenburg können auf ein Jahrhundert zurückblicken.
Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnung.

 

Download Einwohnerstatistik

Wasserversorgung von Müschenbach und Astert weiter optimiert

Wasserversorgung von Müschenbach und Astert weiter optimiert

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg haben in einer Bauzeit von lediglich zwei Monaten auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern eine neue Wasserleitung zwischen der Stadt Hachenburg und der Pumpstation in Müschenbach errichtet und rechtzeitig zu den hochsommerlichen Tagen Anfang August in Betrieb genommen.

Über diese Leitung kann der in Müschenbach und Astert, wie auch andernorts, gestiegene Bedarf an Trinkwasser gedeckt werden. Die rückläufige Quellschüttung aufgrund der niedrigen Grundwasserstände hat ebenfalls zum kurzfristigen Bau dieser Leitung beigetragen, über die bis zu 60 m³ pro Stunde umverteilt werden können.

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg danken allen Beteiligten, insbesondere der Familie Haas und den Anliegern im Bereich des Hof Kleeberg sowie der Ortsgemeinde Hattert für ihre Unterstützung und ihr Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen während der Bauzeit.


VGWE Hachenburg
vgwe@hachenburg.info

Das „Spiele-Mobil“ des Jugendzentrums kommt auch in Corona Zeiten zu euch

Das „Spiele-Mobil“ des Jugendzentrums kommt auch in Corona Zeiten zu euch

Wir vom Team des Jugendzentrums Hachenburg sind auch in Corona Zeiten mit dem „Spiele-Mobil“ in den Ortsgemeinden der VG Hachenburg unterwegs. Wir kommen für ca. 2 Stunden nachmittags in eure Ortsgemeinde und bieten kostenlos verschiedene kontaktlose Kreativangebote, Aktionen und Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren an. Einige Ortsgemeinden haben wir bereits in den letzten Wochen besucht. Auf unseren Besuch freuen dürfen sich noch die Kids der Ortsgemeinden Mudenbach, Atzelgift, Streithausen, Luckenbach, Limbach, Astert, Nister und Müschenbach. Nähere Infos zum Anmeldeverfahren, Datum, der Uhrzeit und Örtlichkeit findet ihr immer im Inform unter der jeweiligen Ortsgemeinde. Es gibt nur noch wenige freie Termine. Vielleicht ist ja auch euer Dorf in diesem Jahr noch dabei.
Um die kontaktlosen Spiele unter Berücksichtigung der dann geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen durchführen zu können, ist das Angebot auf max. 15 Teilnehmer*innen begrenzt.
Wir freuen uns darauf, euch bald zu besuchen!

Euer Juze Team

 

Trinkwasserversorgung stößt an ihre Grenzen

Trinkwasserversorgung stößt an ihre Grenzen

Die lange Trockenheit seit April auf der einen Seite und ein nie dagewesener Wasserverbrauch auf der anderen Seite haben die Verbandsgemeindewerke Hachenburg in den letzten Tagen an die Grenzen des Machbaren geführt.
Die in den vergangenen Jahren vielfach errichteten Verbindungsleitungen, womit weite Teile der Verbandsgemeinde Hachenburg vernetzt wurden und das um 1.000 m³ erhöhte Speichervolumen in Hachenburg, von wo aus weitere Ortsgemeinden mitversorgt werden können, haben mit dazu beigetragen, dass es - wenn auch grenzwertig - für Mensch und Tier in ausreichendem Umfang Wasser gab.
„Wir sind auf der letzten Rille gefahren, das sollte sich nicht wiederholen“, so Bürgermeister Peter Klöckner und Werkleiter Marco Dörner. Nur durch das ebenso umsichtige wie zügige Handeln konnte Wassermeister Klaus Pfeifer mit seinem Team der so nicht vorhersehbaren Situation begegnen.
Damit die Trinkwasserversorgung aufrechterhalten werden kann, fordern wir alle auf, verantwortungsbewusst und sparsam mit dem Lebensmittel Nr. 1 umzugehen. Garten- und Rasenbewässerungen mit Trinkwasser sollten ebenso unterbleiben, wie großzügige Reinigungsarbeiten am Haus, Hof oder dem Auto. Auch der Pool-Trend - zweifelsohne eine willkommene Erfrischung, die in vielen Gärten Einzug gehalten hat - stellt für die Wasserversorger eine Herausforderung dar, die es zuvor nicht in diesem Umfang gab. Die Verantwortlichen wiederholen ihren Appell an die Bevölkerung, sich auf den unbedingt notwendigen Wasserverbrauch zu beschränken. Sollte auch weiterhin keine merkliche Entspannung eintreten, behalten die Verbandsgemeindewerke Hachenburg sich ausdrücklich vor, Entnahmeverbote auszusprechen.
Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg arbeiten mit Nachdruck und viel Feingefühl an der jederzeitigen Sicherstellung der Wasserversorgung. Intakte Leitungen und möglichst viel Wasservorratsvolumen sind das eine, aber ein um deutlich mehr als 50 % rückläufiges Grundwasserangebot können wir nicht beeinflussen.
Der Klimawandel und der damit einhergehende Temperaturanstieg zeigen einmal mehr eindrucksvoll, wohin die Reise geht. Einen weiteren Anstieg der Durchschnittstemperaturen gilt es zu vermeiden, denn dieser hätte, so zeigen es die letzten drei Dürresommer und vor allem das letzte Wochenende, dramatische Folgen. Auch hier ist jeder von uns gefragt, etwas dagegen zu tun.


VGWE Hachenburg
info@vgwe.hachenburg.info

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Veräußerung ausgemusterter Feuerwehrfahrzeuge

Die Verbandsgemeinde Hachenburg veräußert vier ausgemusterte Tragkraftspritzenfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Die Fahrzeuge werden gegen Gebot ohne Beladung und ohne Funk- und Sondersignalanlagen abgegeben.

Download Ausschreibung

Wer trägt die Kosten bei Arbeiten an bestehenden Wasser- oder Abwasserhausanschlüssen?

Wer trägt die Kosten bei Arbeiten an bestehenden Wasser- oder Abwasserhausanschlüssen?

Bei Baumaßnahmen, die neben dem Straßenbau auch die Wasser- und Abwasseranlagen betreffen, werden bestehende und intakte Hausanschlüsse üblicherweise lediglich von den alten auf die neuen Leitungen umgeklemmt. Die gute Nachricht für die Grundstückseigentümer lautet: die damit verbunde-nen Kosten tragen die Verbandsgemeindewerke Hachenburg.

Sollten wir bei der Bautätigkeit feststellen, dass bestehende Hausanschlüsse zu alt oder nicht mehr intakt sind und insbesondere aus einem dieser Gründe der mindestens überwiegenden Instandsetzung bedürfen, handelt es sich um Fälle der Erneuerung bzw. einer erneuten Herstellung. Diese Einzelfälle werden wir vor Ort mit den betroffenen Grundstückseigentümern erörtern. Hierbei berücksichtigen wir selbstverständlich auch die berechtigten Interessen der Anschlussnehmer.

Bei diesen Fällen einer Erneuerung von Hausanschlüssen werden die für die Arbeiten im privaten Bereich anfallenden Kosten im vollständigen Umfang an den Grundstückseigentümer weiterverrechnet. Auf Wunsch benennen wir vor Ausführung der Arbeiten den Kostenrahmen und zeigen Ihnen sich bietende Möglichkeiten der Eigenleistung auf.

Erneuerungen von Hausanschlüssen im öffentlichen Bereich werden lediglich mit einer pauschalen Kos-tenbeteiligung an die Grundstückseigentümer weiterverrechnet. Sollte es sich um einen Wasserhausan-schluss handeln, fallen pauschal 515,00 Euro netto zuzüglich der auf 7 bzw. derzeit 5 % ermäßigten Um-satzsteuer an. Für Mischwasser- oder Schmutzwasserhausanschlüsse werden pauschal 770,00 Euro brutto und für Niederschlagswasserhausanschlüsse pauschal 260,00 Euro brutto fällig. Die tatsächlichen Kosten für die Erneuerung, die nicht selten weit über der pauschalen Kostenbeteiligung liegen, tragen die Verbandsgemeindewerke Hachenburg.

Wo gibt es Infos?
Sollten Sie Fragen rund um das Thema „Hausanschlüsse“ haben, stehen wir gerne unter
info@vgwe.hachenburg.info oder telefonisch unter 02662/801-237 zur Verfügung.

Übrigens: unsere Satzungen, Formulare und Merkblätter sowie allerlei Informationen zur Arbeit der Verbandsgemeindewerke Hachenburg finden Sie auf unserer neuen Internetseite unter https://vgwe.hachenburg.info/.

Besuchen Sie uns auch auf www.facebook.com/vgwe.hachenburg oder www.instagram.com/vgwe.hachenburg/, um uns „anders“ zu erleben.  

Klimaschutz und Energieversorgung sind Kernelemente der örtlichen Daseinsvorsorge

Klimaschutz und Energieversorgung sind Kernelemente der örtlichen Daseinsvorsorge

Die von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg seit mehr als 10 Jahren professionell verfolgten Arbeitsschritte zum Schutz des Klimas und zum stetigen Ausbau der eigenen Energieerzeugung sowie deren anschließender dezentraler Verwendung sprechen eine eindeutige Sprache: Klimaschutz und Energieversorgung sind zwei wesentliche Kernelemente, denen sich eine moderne Kommune mit Leidenschaft und Augenmaß stellen muss. Denn nur so lassen sich die ökologischen mit den ökonomischen Aspekten optimal und vor allem im Sinne des Gemeinwohls miteinander in Einklang bringen.

Man könnte sich in Hachenburg gut vorstellen, die vor einigen Jahren reformierten Vorschriften des Gemeindewirtschaftsrechts abermals in diese Richtung anzupassen, um den kommunalen Bestrebungen und Ideen im Land den Weg bereiten zu können. Eine verpflichtende kommunale Wärmeleitplanung, um ein Beispiel zu nennen, würde die Arbeit des hiesigen Energie- und Wasserwerkes spürbar erleichtern und eine sorgenfreie Rundumversorgung der Bevölkerung zulassen.  


Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement geben strategische Richtung vor
Einen wichtigen Handlungsleitfaden für die Arbeit bei den Werken liefert das Ende 2016 vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedete Klimaschutzkonzept, das vor allem in der integrierten Wärmenutzung einen wesentlichen Baustein der Energiewende hier vor Ort identifiziert. Maßnahmen der Kraft-Wärme-Kopplung gepaart mit dem Betrieb von Nahwärmenetzen zur Versorgung großer und kleiner Anschlussnehmer im Wege des Energie-Contracting bieten eine solide Grundlage für weitere Ideen, die das mehr als 400 Seiten starke Klimaschutzkonzept bereithält. Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier, der seit April 2018 das Team der Werke unterstützt, wirkt hieran maßgeblich mit.
Schließlich gilt es, im Vergleich der Jahre 2014 und 2030 eine Reduzierung der schädlichen CO2-Emissionen von 40 % zu erreichen. Allein die sechs Blockheizkraftwerke ergänzt um eine Brennstoffzelle sind deutliche Zeichen für das Funktionieren der Sektorenkopplung. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Ambitionen zum Ausbau der Wasserstofferzeugung und -versorgung werden solche Vernetzungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das außergewöhnliche Engagement des hiesigen Energieversorgers hat bereits zum wiederholten Mal das Interesse der weit über die Grenzen hinaus anerkannten Fachzeitschrift „Energie & Management“ gefunden. In der Printausgabe vom 15.05.2020 wurde umfassend über bekannte und neue Themen berichtet, die die Werke umtreiben.


Wärme und Strom für hunderte Haushalte
Die Bilanz des bisher Erreichten kann sich sehen lassen: Es werden jährlich mehr als 9 Mio. Kilowattstunden Wärme und mehr als 2 Millionen Kilowattstunden Strom selbst erzeugt und vor Ort verbraucht. Das entspricht dem Wärmebedarf von 450 und dem Strombedarf von 570 Haushalten.

Neben einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hachenburger Hochbehälters, die zuverlässig 23.000 Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugt und zu gut einem Viertel den Fremdstrom aus dem Netz der allgemeinen Versorgung verdrängt, trägt der Solarpark im Gewerbegebiet, an dem die Hachenburger Werke mit 15 % beteiligt sind, mit weiteren 9 Millionen Kilowattstunden zu einer sehenswerten Klimabilanz bei.

Den jährlichen Strombedarf der kommunalen Liegenschaften der Verbandsgemeinde, der Verbandsgemeindewerke, der Stadt und der 32 Ortsgemeinden inklusive der Straßenbeleuchtung von rund 3 Millionen Kilowattstunden decken die Werke bereits heute bilanziell vollständig ab.


Apropos Straßenbeleuchtung: Binnen 5 Jahren konnte der Strombedarf mehr als halbiert werden. Das ist, da ist man sich in Hachenburg einig, kein Grund aufzuhören, sondern weiterzumachen.

Für Fragen, Wünsche oder Anregungen zu unserer Arbeit sind wir gerne unter info@vgwe.hachenburg.info für Sie da.

Für Bernd Brato und andere

Halbzeit beim Lesesommer in der Stadtbücherei Werner A. Güth

Halbzeit beim Lesesommer in der Stadtbücherei Werner A. Güth

Seit dem 22. Juni sind viele Kinder in und um Hachenburg im Lesefieber. Grund dafür ist der Lesesommer Rheinland-Pfalz, an dem sich die Hachenburger Stadtbücherei trotz der Corona-Einschränkungen wieder beteiligt.

Das Büchereiteam kann sich in diesem Jahr sogar über noch mehr Zulauf beim Lesesommer freuen. So wie es aussieht, können wir den Teilnehmerrekord aus 10 Jahren Lesesommer knacken, verrät Büchereileiterin Delya Gorges augenzwinkernd. Bereits 283 Kinder und Jugendliche haben sich bis zur Mitte des Aktionszeitraumes bei der Stadtbücherei Werner  A. Güth zum Lesesommer angemeldet. 700 Bücher wurden von den Teilnehmer*innen bereits gelesen und bewertet. Beeindruckende Zahlen, die zeigen, dass das gedruckte Buch auch bei den jüngsten Leserinnen und Lesern längst nicht aus der Mode ist. Viel Lob und Zuspruch erhielten die Mitarbeiterinnen der Bücherei seitens der Eltern, die sehr froh sind, dass die Bücherei trotz der derzeit schwierigen Bedingungen die Aktion anbietet. Längst nicht alle Bibliotheken im Umkreis machen in diesem Jahr mit, wie die Eltern verlauten ließen. Aber gerade in dieser von Einschränkungen geprägten Zeit, wo die Kinder auf viele Aktivitäten verzichten müssen, war es für das Büchereiteam eine Herzensangelegenheit, die Sommerferienaktion durchzuführen.

Um erforderliche Sicherheits- und Hygienevorschriften einzuhalten, wurden die Regeln für den Lesesommer angepasst. Es finden keine Interviews zu den gelesenen Büchern statt, die Teilnehmer machen ersatzweise zu Hause einen schriftlichen Buchcheck. Auch die Ausleihregeln für den Lesesommer wurden modifiziert. Anstelle des beliebten Abschlussfestes erhalten in diesem Jahr alle erfolgreichen Teilnehmer am Ende der Aktion neben der Urkunde einen Buchgutschein zur Belohnung. Die Büchergutscheine stellen die Verbandsgemeinde und die Stadt Hachenburg gemeinsam zur Verfügung.

Gespannt sein darf man darauf, welche Schulklasse in diesem Jahr den Wanderpokal überreicht bekommt. Sieger wird die Klasse mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern, prozentual bezogen auf die Schülerzahl. Natürlich gehen auch in diesem Jahr alle Bewertungskarten der gelesenen Bücher in die landesweite Verlosung mit attraktiven Preisen. Darüber hinaus belohnen viele Schulen die erfolgreiche Teilnahme mit einem Zeugnisvermerk.

Anmelden und mitschmökern ist auch jetzt noch möglich! Der Lesesommer endet am Samstag, dem 22. August. Weitere Infos unter www.lesesommer.de und in der Stadtbücherei Hachenburg, Tel. 02662 939451.

Die Westerwälder Seenplatte - Start in eine neue Zukunft

Die Westerwälder Seenplatte - Start in eine neue Zukunft

Seit Herbst letzten Jahres ist die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Eigentümerin der Westerwälder Seenplatte. Grund genug, dass sich Vertreter des NABU, des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte, Fachleute von Landesforsten Rheinland-Pfalz und den Betreibern touristischer Einrichtungen an der Seenplatte am 21.07.2020 zu einem Informationsaustausch in Hachenburg trafen.

Die Themen, die besprochen wurden, reichten dabei vom Zustand der Gewässer, der Zukunft des Tourismus über Naturschutzfragen und allgemein auch der Verbesserung der Infrastruktur. Nach einer Begrüßung durch den Verbandsvorsteher des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte, Peter Klöckner, wurde offen über Maßnahmen, Ideen und auch Problemstellungen gesprochen, die nach dem Eigentumsübergang in Angriff genommen werden müssen.

Auch erste Ideen zur Entwicklung eines nachhaltigen bzw. sanften Tourismus wurden vorgestellt. Dazu gehören u.a. ein Beschilderungskonzept, eine Schutzgebiets-App, die neben Wanderwegen auch über die Natur und die Umgebung informiert und anderes mehr, wie z. B. digitale Infosäulen. Startschuss für die Konzepterstellung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Akteuren soll noch in diesem Jahr sein und bis spätestens 2023 abgeschlossen sein. Alles unter der Prämisse, dass die Seenplatte für die Menschen im Sinne eines sanften Tourismus „erlebbar“ sein soll. In diesem Zusammenhang wurde verdeutlicht, dass es Ziel sein müsse, Naturschutz und auch die wirtschaftlichen Interessen, die mit dem Tourismus einhergehen, in Einklang zu bringen.

Ein weiterer wesentlicher Punkt der Gesprächsrunde war die Verbesserung der Gewässerqualität und der entsprechenden Anlagen. Noch in diesem Jahr sollen erste Maßnahmen wie etwa Kamerabefahrungen durchgeführt werden, um den Sanierungsbedarf der Dämme oder etwa der Stauanlagen abschätzen zu können. Hierzu soll auch das Wasser aus den Weihern fachgerecht abgelassen werden. In Zukunft soll dann neben den erforderlichen baulichen Maßnahmen auch ein naturgerechter Fischbesatz erfolgen.

Insgesamt wurde vereinbart, dass auch künftig ein regelmäßiger Austausch stattfindet. So sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten gebildet werden, die sich gezielt mit Fragen zum „Tourismus“ oder auch der „Gewässer“ befassen werden. Ziel wird sein, ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, in dem Tourismus und Naturschutz richtungsweisend miteinander verknüpft werden und hinter dem sich alle Akteure und auch die Besucherinnen und Besucher der Seenplatte wiederfinden. Verbandsvorsteher Klöckner fasste zum Abschluss des Gesprächs treffend zusammen, dass alle Beteiligten gemeinsam das Beste für die Westerwälder Seenplatte erreichen wollen, damit die Menschen in diesem Kleinod die Natur erleben könnten.

Mit Müll, Tanz und Corona

Mit Müll, Tanz und Corona

Unter dem Motto „touch the future” haben Kinder der Grundschule Mosaik in Borod seit Beginn des Jahres verschiedene Themen im Rahmen des Projektes KuBi:Land künstlerisch und musikalisch behandelt. Mit dem Kunstprojekt sollte den Kindern mit der Unterstützung der Künstlerin Janet Grau und dem Künstler Axel Weigend im Rahmen des Projektes die Folgen eines verschwenderischen Umgangs mit Ressourcen vermittelt werden. Dafür wurde mit dem erstellten Kunstwerk auf kreative Weise eine bleibende Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit der Problematik geschaffen.
Durch die Corona-Schutzmaßnahmen schien die Realisierung des Projektes, das im Rahmen von Projektwochen am Ende des Schuljahres geplant war, nicht stattfinden zu können. Bedingt durch die Entwicklungen Ende Juni konnten das Projekt trotzdem starten. Beteiligt daran waren insgesamt 35 Kinder der zweiten und dritten Klasse, die in entsprechenden Gruppen in der Jugendkunstschule Altenkirchen an dem Kunstwerk gearbeitet haben. Zu Beginn wurden die mitgebrachten Müllreste untersucht und deren Auswirkungen auf Umwelt und Natur besprochen.
Das Kunstwerk, das aus den Einzelarbeiten der Kinder zusammengesetzt wurde, und nun im Eingangsbereich des Schulgebäudes aufgehängt wurde, wurde am 16.07. mit dem Schulleiter Herrn Herr, dem Ortsbürgermeister von Borod Volkmar Gäfgen, dem Künstler Axel Weigend, dem Organisator des Projektes KuBi:Land Daniel Diestelkamp, der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg Gabriele Greis, Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier und der Familie Krug, deren beide Töchter an dem Projekt mitgearbeitet haben und für den Pressetermin die Schüler repräsentierten, eingeweiht. Als wichtigste Beteiligte am Projekt sind es gerade die Schüler gewesen, die von diesem Projekt profitieren sollen und haben.
Lilli-Marie Krug, die am Kunstprojekt „Trash“ teilnahm, empfand insbesondere die Zusammenarbeit mit den Mitschülern und Künstlern als Highlight in den Zeiten des „Social-Distancing“.
Ihre Schwester Mariella, die auch an dem Pressetermin teilgenommen hat, hat parallel zu dem Projekt „Trash“ an dem Tanzprojekt „One Earth-one People-One Love“ mitgemacht, das parallel ablief und von der Tanzpädagogin Bettina Tornau geleitet wurde. Auch hierbei spielte der künstlerische und interaktive Ansatz eine wichtige Rolle, um den Schülern das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz näherzubringen.
Als Schulträger der Grundschulen fördert die Verbandsgemeinde Hachenburg nicht nur die grundlegenden Kosten des Schulbetriebs, sondern seit vielen Jahren auch immer gerne dieses und ähnliche Projekte. Insbesondere das frühe Fördern und Sensibilisieren der Kinder steht dabei im Fokus. In diesen Projekten waren vor allem die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsbemühungen ausschlaggebend und Anlass für die Finanzierung der Projektkosten in Höhe von 3.000 €. Da sich die Verbandsgemeinde ihrer Verantwortung für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit bewusst ist, beteiligt sie sich mit ihren Möglichkeiten an Projekten insbesondere, wenn es um die Teilnahme von Schülern geht.

Moderne Wärmebildkamera für sechs Löschgruppen in der Verbandsgemeinde Hachenburg von der SV SparkassenVersicherung

Moderne Wärmebildkamera für sechs Löschgruppen in der Verbandsgemeinde Hachenburg von der SV SparkassenVersicherung

Die SV SparkassenVersicherung / SV Kommunal fördert seit vielen Jahren die Feuerwehren. Dabei haben Feuerwehr und Versicherer Schutz und Rettung von Menschenleben im Blick, aber natürlich auch die Gebäuderettung und die Verhütung von Schäden. Jubiläumsprämien, Zuschüsse zu Brandschutzkoffern und vor allem innovative Feuerwehrausrüstung fallen unter die Förderungen der letzten Jahre.

Da viele Einsatzabteilungen der Feuerwehren noch nicht über eine Wärmebildkamera verfügen, können bei der SV SparkassenVersicherung versicherte Kommunen über den Versicherungsschutz KRISTALL diese kostenfrei erhalten. Hiermit soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und der kommunale Haushalt entlastet werden.

Die Ortsgemeinden Astert, Borod, Kroppach, Nister, Stein-Wingert und Wahlrod haben, vertreten durch ihre Ortsbürgermeister, bereits in einer kleinen Feierstunde am 08.07.2020 diese Wärmebildkamera im Wert von 1.600 EUR kostenfrei durch die Herren Joachim Merkel und Dieter Wagenknecht von der SV SparkassenVersicherung in Empfang nehmen können. Bei der feierlichen Übergabe der Geräte waren auch Vertreter der Löschgruppen vertreten, die die Wärmebildkameras dankend in Empfang nahmen.

Merkel von der SV SparkassenVersicherung erläuterte hierzu:
„Wärmebildkameras sind ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden. Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen und kann damit gleichzeitig helfen, den Brand- und Löschwasserschaden zu reduzieren." Weiterhin wies er darauf hin: „Darüber hinaus kann man die Kameras auch gezielt zur Personensuche und -rettung einsetzen. Denn eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von einer Wärmequelle ausgeht, um in ein für Menschen sichtbares Bild. So kann es sein, dass man mit bloßem Auge in einem verrauchten Raum nichts erkennen kann, aber mit der Wärmebildkamera mehr und besser sieht. Damit hilft die Wärmebildkamera vermisste Personen schneller zu retten. Aber auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrguteinsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen ist sie ein wichtiges Hilfsmittel."

Ebenfalls erfreut zeigte sich auch die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, über die zusätzliche und für die Verbandsgemeinde kostenneutrale Ausstattung der Löschgruppen: „Schön, dass viele unserer Löschgruppen diese Förderung in Anspruch nehmen konnte. Zusätzliche Ausstattung ohne zusätzliche Kosten für die Verbandsgemeinde zu erhalten ist ganz besonders ansprechend!“

Die SV SparkassenVersicherung plant bis 2023 mehr als 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten - sie investiert damit circa 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme der Feuerwehrförderung.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg wird im Jahr 2020 ca. 1,1 Millionen € allein in Fahrzeuge investieren.

„Sommerschule RLP“ im Westerwaldkreis

 


Als gemeinsames Projekt des Landes Rheinland-Pfalz und der Kommunen findet in den letzten beiden Wochen der diesjährigen Sommerferien (03.08.2020 bis 07.08.2020 und 10.08.2020 bis 14.08.2020) auch im Westerwaldkreis die „Sommerschule RLP“ statt.


Ziel der in diesem Rahmen angebotenen Kurse ist es, aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Schulschließungen, Schülerinnen und Schülern in kleinen Lerngruppen eine Vertiefung des Lernstoffes in den Fächern Deutsch und Mathematik zu ermöglichen. Dies geschieht durch ehrenamtlich Tätige und zwar täglich für die Dauer von drei Stunden, jeweils in der Zeit von Montag bis Freitag.


Das Angebot richtet sich an Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 und 5 bis 8.



Angebot der Verbandsgemeinde Hachenburg - Sommerschule mit Förderangebot in Deutsch und Mathematik


Anmeldeformular

 

Die einzelnen Angebote und Veranstaltungsorte im Westerwaldkreis sowie die jeweiligen Ansprechpartner, Anmeldungsmöglichkeiten und weiteren Details finden Sie unter: https://ferien.bildung-rp.de.  Die Anmeldefrist endet am 28.07.2020.

 

Trinkwasser und die Umsatzsteuersenkung

Trinkwasser und die Umsatzsteuersenkung

Liebe Verbraucher,

aus den Medien haben Sie sicherlich bereits erfahren, dass die Bundesregierung ein befristetes Steuerhilfepaket beschlossen hat. Konkret soll die Umsatzsteuer in der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% gesenkt werden. Für Trinkwasserlieferungen gilt dann also ein Steuersatz von 5%.


Welche Vorteile haben Sie davon?

Die Verbandsgemeindewerke werden Sie am Steuervorteil und der damit verbundenen Preissenkung teilhaben lassen. Sie erhalten auf den kompletten Wasserverbrauch eines Jahres sowie die sonstigen Wasserbestandteile Ihrer Jahresabrechnung den beschlossenen Steuervorteil.


Was ist mit den Abschlagszahlungen?

Die am 15.08. und 15.11.2020 zu zahlenden Abschläge bleiben unverändert und werden in der gezahlten Höhe auf die Endabrechnung angerechnet.

Sie haben Fragen dazu?

Wir stehen Ihnen unter 02662/801-236 oder info@vgwe.hachenburg.info gerne für Rückfragen zur Verfügung.

 

Fleißige Schüler*innen und Auszubildende sorgen für fleißige Bienen

Fleißige Schüler*innen und Auszubildende sorgen für fleißige Bienen

Bereits seit längerer Zeit ist über alle Arten hinweg ein auffälliger Rückgang der feststellbaren Menge von Insekten überall zu beobachten. Der ländliche Raum ist dabei gegenüber dem Lebensraum Stadt keineswegs die bessere Alternative für die krabbelnden und fliegenden Geschöpfe. Imker stellen fest, dass Honigbienen in der Stadt oftmals besser genährt und produktiver sind, weil sie dort über Balkon- und Terrassenpflanzen, gärtnerisch gestaltete Park- oder Dachanlagen ein vielfältigeres Nahrungsangebot gegenüber professionell bewirtschaftetem Grün- und Ackerland nutzen können.

Hierzu regional eine Kehrtwende einzuleiten und zu unterstützen ist ein gut ins Leitbild der Hachenburger Westerwaldbank passender Bestandteil der über das unternehmerische Handeln hinausgehenden Aktivitäten. In einer Partnerschaft mit Landwirten und Grundstückseigentümern wurden bereits ca. 50.000 qm Blühstreifen geschaffen, die die Biodiversität insektengerecht verändern. Ein besonderes Projekt kommt nun durch das Zusammenwirken der Bank, der Realschule plus und Fachoberschule Hachenburger Löwe sowie der Verbandsgemeinde Hachenburg zum Zuge, in dem eine Grünfläche am Schulgelände zur Bienenweide umgestaltet wird.

Dabei war nicht nur das vorhandene Gelände ausschlaggebend, sondern auch die Tatsache, dass es an der Schule bereits seit Langem Bienenvölker gibt. Betreut von Schulleiter Jörg Müller, der selbst ein engagierter Imker ist, kümmert sich eine Schul-AG um die Honigbienen, ihre Pflege und die Ernte des erzeugten Honigs. Ein weiteres Schulprojekt betrifft die wirtschaftliche Verwertung des Naturprodukts durch eine Schülergenossenschaft.

Bei der gemeinsamen Pflanzaktion von Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden der Westerwaldbank am Mittwoch, dem 24.06.2020, betonte Vorstandsmitglied Dr. Ralf Kölbach die Wichtigkeit der Verbindung von genossenschaftlichem und nachhaltigen Handeln mit der Regionalität hier bei diesem Vorhaben genauso, wie im Geschäftsbetrieb der Bank. Sehr gern, sagte Gabriele Greis als Vertreterin der Verbandsgemeinde, die teilweise Eigentümerin der beanspruchten Flächen ist, habe man in der Verwaltung die Idee der aufwertenden Umgestaltung des Schulgeländes aufgenommen. Mit Armin Teutsch aus der Bauverwaltung war ein in den Belangen von Natur- und Landschaftsschutz kompetenter Mitarbeiter von der Planung bis zur Umsetzung dabei. Die Kollegen des Bauhofes halfen tatkräftig mit, dass neben 10 einheimischen Bäumen noch 40 Sträucher und 200 Stauden heimischer Sorten mit den jungen Helferinnen und Helfern gepflanzt werden können. Eine Fläche von 200 qm erhält außerdem eine Blumenwieseneinsaat.

Der strahlende Sonnenschein an diesem Tag kam allen draußen sehr gelegen, zum Wachsen und Gedeihen der neuen Pflanzen wäre dennoch hin und wieder ein Regenschauer hilfreich.

 

Picknick-Konzerte: Vorverkauf startet am Samstag (0 Uhr) ausschließlich online

Picknick-Konzerte: Vorverkauf startet am Samstag (0 Uhr) ausschließlich online
Picknick-Konzerte: Vorverkauf startet am Samstag (0 Uhr) ausschließlich online

Am Samstag, 27. Juni, beginnt um 0 Uhr der Vorverkauf für die ersten beiden von insgesamt sechs Picknick-Konzerten im Hachenburger Burggarten. Die Tickets sind ausschließlich online zu kaufen über www.hachenburger-kulturzeit.de und www.ticket-regional.de.

Der reguläre Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sowie Teilnehmer der „Kulturloge“ zahlen nur 1,10 Euro.
Wer mehr geben kann und will, ist eingeladen, als „KulturZeit“-Freund die neue Eventreihe mit 11 Euro zu unterstützen.

Den Start macht das „Christian Bleiming Boogie Trio“ am Donnerstag, den 9. Juli, um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Bis zu 250 Besucher erwartet mitreißender Boogie-Woogie und traditioneller „Rhythm & Blues“ mit gelegentlichen Swing-Einflüssen. Mal rasant, mal sanft, immer emotional und technisch brillant. Bekannte Klassiker von Duke Ellington oder George Gershwins treffen auf Eigenkompositionen, die ganz im Stil der 30er und 40er gehalten sind.

Am darauffolgenden Donnerstag begeistert Teresa Bergmann mit eingängigem Songwriting, einer gehörigen Portion Soul und einer unverwechselbaren Persönlichkeit. Hachenburg erwartet ein „musikalisches Naturwunder“ (Göttinger Tageblatt) mit außergewöhnlichem Stimmumfang, Mut zu stilistischen Kontrasten und einem Sinn für charmant-ironische Theatralik.

Insgesamt sind neben den sechs Konzerten auch ein Poetry Slam und ein Auftritt des Comedians Stefan Danziger mit gesonderten Eintrittspreisen in Vorbereitung.

Grundsätzlich gilt für die Picknick-Reihe: Nur wenn sich alle an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, können auch alle Picknick-Events durchgeführt werden.

Der 13. Lesesommer Rheinland-Pfalz startet offiziell am 22. Juni

Der 13. Lesesommer Rheinland-Pfalz startet offiziell am 22. Juni

Lesesommer Rheinland-Pfalz - Stadtbücherei Hachenburg auch in diesem Jahr dabei

Die Stadtbücherei Hachenburg bietet die beliebte Sommerferienaktion auch in diesem Jahr, mit an die besonderen Umstände angepassten Regeln, an.

Wer sich in der Stadtbücherei Hachenburg zum Lesesommer anmeldet, erhält eine Clubkarte und kann aus dem gesamten Buchbestand seine Lieblings-Lesesommerlektüren auswählen. Bis zum 22. August, dem Ende der Aktion, sollen mindestens drei Bücher gelesen und bewertet werden. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel auf der Clubkarte. Jede abgegebene Bewertungskarte nimmt als ein Los an dem landesweiten Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teil.

Die Interviews zu den gelesenen Büchern werden in diesem Jahr durch einen schriftlichen „Buchcheck“ ersetzt. Hier beantworten die Teilnehmer Fragen oder malen ein Bild zum gelesenen Buch. Alternativ kann, wie schon in den letzten Jahren, ein Online-Buchtipp unter www.lesesommer.de abgegeben werden.
Statt einer Eintrittskarte zum Abschlussfest mit Tombola gewinnt bei der Stadtbücherei Hachenburg in diesem Jahr jeder erfolgreiche Teilnehmer einen Buchgutschein. Die Gutscheine stellen die Stadt Hachenburg und die Verbandsgemeinde Hachenburg gemeinsam zur Verfügung, um die große Leseförderaktion  zu unterstützen. Natürlich gibt es auch wieder Urkunden und die meisten Schulen honorieren die Teilnahme am Lesesommer durch einen positiven Vermerk im nächsten Zeugnis.
Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren. Am Lesesommer Rheinland-Pfalz beteiligen sich in diesem Jahr landesweit rund 160 Bibliotheken. Weitere Informationen unter Tel. 02662 939451 und www.lesesommer.de.

Senioren- und Jugendtaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg erfreuen sich großer Beliebtheit

Senioren- und Jugendtaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg erfreuen sich großer Beliebtheit

Im Jahre 2020 begrüßen wir Christa Heider, Gehlert als 2020ste Nutzerin

Bereits im Dezember 2016 wurde das Seniorentaxi in der Verbandsgemeinde Hachenburg eingeführt. Ziel ist es, die Mobilität im Alter und bei schwerer Behinderung zu erhalten und erfreulicherweise trifft das Angebot hier einen Nerv:  Frau Christa Heider aus Gehlert konnte Anfang Juni der Ausweis mit der Nummer 2020 ausgehändigt werden – mehr als 2.000 Seniorinnen und Senioren nutzen also bislang diesen Service.

„Für den Notfall soll es sein!“, so teilte Frau Heider der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, mit. Dann, wenn alle anderen Fahrtmöglichkeiten durch Kinder oder Nachbarn nicht funktionieren oder kurzfristig eine Fahrt notwendig ist, gibt das Seniorentaxi den älteren Menschen in der Verbandsgemeinde Hachenburg das gute Gefühl, unabhängig mobil zu sein.

Gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 5 Euro erhalten Bürgerinnen und Bürger, die entweder das 67. Lebensjahr vollendet haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG oder BI haben, beim Bürgerbüro einen Berechtigungsausweis. Ebenfalls berechtigt sind Personen mit einer Conterganschädigung bzw. einer vergleichbaren Beeinträchtigung. Inhaber dieses Ausweises erhalten bei Taxifahrten einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, maximal jedoch 20 Euro. So wurden im vergangenen Jahr fast 23.000 Fahrten mit einem Gesamtzuschuss von ca. 135.000 Euro gefördert.

Auch das Jugendtaxi, dessen Ziel es ist, Jugendlichen der Verbandsgemeinde im Alter von 14 bis 21 Jahren an Wochenenden und Feiertagen eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, wird rege genutzt. Ca. 900 Fahrten mit 1.200 Personen wurden letztes Jahr mit ungefähr 9.000 Euro bezuschusst. Nähere Informationen über die Nutzungsbedingungen erhalten Sie auf der Homepage der Verbandsgemeinde unter der Rubrik „Jung & Alt“.

Internetlink: www.hachenburg-vg.de/jung-alt.html

 

 

„Aufbruchstimmung“

Die Betreuende Grundschule der Verbandsgemeinde Hachenburg startet wieder nach den Sommerferien mit über 200 Schulkindern – hierfür zahlt die Verbandsgemeinde über 135.000 €

An den insgesamt acht Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg werden im Schuljahr 2020/2021 in 15 Gruppen insgesamt 210 angemeldete Schulkinder an verschieden ausgestalteten Formen der Betreuenden Grundschule teilnehmen. Damit wird – wie in den letzten Jahren auch – an allen fünf Schultagen der Woche eine feste Betreuungs- und damit auch Abholzeit für Kinder und Erziehende gewährleistet. Für viele Berufstätige eine wichtige Erleichterung zur Vereinbarkeit von Beschäftigung und Kindererziehung.

Die teilnehmenden Schulkinder werden bei Freizeitaktivitäten wie Malen, Basteln, Lesen oder Vorlesen betreut, denn ganz bewusst soll das Angebot keine unmittelbare Fortsetzung des absolvierten Schultages sein. Wenn sie allerdings möchten, können auch Hausaufgaben selbständig erledigt werden und dann kann im weiteren Tagesverlauf mehr Zeit mit der Familie und Freunden verbracht werden.

Die Verbandsgemeinde beschäftigt die Betreuungspersonen, die oft schon etliche Jahre die Anleitung und Beaufsichtigung der Schulkinder wahrnehmen und über einen reichen Erfahrungsschatz in dieser Tätigkeit verfügen. Sachkosten zum Kauf von Kreativmaterialien, Lese- und Vorlesebüchern oder anderem stehen jedes Jahr im Haushaltsplan der Verbandsgemeinde zur Verfügung. Zusammen mit den benötigten Personalkosten der mindestens in 2-er Teams arbeitenden Betreuungspersonen übernimmt die Verbandsgemeinde in diesem Jahr rd. 135.000 € an Kosten, damit die Angebote stattfinden.

Die Betreuungszeiten wurden dabei variabel angeboten, in der Regel ab dem Unterrichtsende der 1. und 2. Klassenstufe sowie anschließender der Dritt- und Viertklässler bis zur Abfahrt des letzten Schulbusses oder – wenn es hierzu einen Bedarf für mindestens 8 Schulkinder gab – bis um 14.00 Uhr oder 14.30 Uhr, ohne Mittagessen und Bustransport. Die Elternbeiträge pro Monat wurden bewusst gering gehalten und variieren zwischen 16,00 € bis 30,00 €, je nach Inanspruchnahme der angebotenen Zeiten. Regelmäßig gewährt das Land Rheinland-Pfalz Zuwendungsbeträge gemäß der Zahl der gemeldeten Gruppen sowie dem zeitlichen Umfang der Betreuung, in diesem Jahr in Höhe von insgesamt rd. 22.750 €.

Die Fortsetzung der Betreuungsangebote, die bisher wegen der Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgesetzt wurden, ist ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und deren Eltern und wir hoffen, dass nach den Sommerferien die Umsetzung im vollen, vorgesehenen Umfang erfolgen kann.

Besuchst du eine Grundschule der VG Hachenburg? Dann mach jetzt mit bei „Du wirst gehört...!“

Besuchst du eine Grundschule der VG Hachenburg? Dann mach jetzt mit bei „Du wirst gehört...!“

 

Podcast-Projekt der Grundschul-Schulsozialarbeit der VG Hachenburg in Kooperation mit dem Medien-Leuchtturm (www.medien-leuchtturm.de)

 

Liebe Eltern, liebe Kinder!

Politiker, Lehrer, Eltern, Virologen… Die Erwachsenen haben zur „Corona-Krise“ viel zu sagen! Sie erklären die Welt, treffen wichtige Entscheidungen und streiten darüber, was richtig und was falsch ist. Doch wer hört eigentlich den Kindern zu?

Mit „Du wirst gehört…!“ geben wir euch Kindern eine Stimme. Wie geht es euch in Zeiten von Social-Distancing und Homeschooling? Wie gestaltet ihr euren „neuen“ Alltag? Was ist für euch in dieser Zeit besonders wichtig? Der Podcast von Kindern für Kinder geht diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Er leistet einen Beitrag zur Demokratieerziehung unserer Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen die Möglichkeit zur Partizipation.

„Du wirst gehört…!“ wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert und bietet außerdem die Möglichkeit, im November 2020 am bundesweiten Demokratietag in Ingelheim am Rhein teilzunehmen.

Sie liebe Eltern, möchten wir darum bitten unser Projekt zu unterstützen, indem Sie Ihre Kinder dazu ermuntern daran teilzunehmen und sie dabei begleiten.
Zur Anmeldung, wenden Sie sich einfach per Telefon oder E-Mail an die Schulsozialarbeiterin Anna Pfeifer.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und finden es wichtig, unsere Kinder zur aktuellen Situation zu Wort kommen zu lassen. Denn auch SIE WERDEN GEHÖRT!!

 

Mit freundlichen Grüßen,
das Team von „Du wirst gehört…!“

Anna Pfeifer                                          Michaela Weiß         Maya Utsch
Tel.: 0151-11168501
E-Mail: a.pfeifer@gs-hachenburg.de

 

 

Stromausfall – was tun?

Insbesondere bei längerfristigen Stromausfällen, Störungen von Kommunikationsnetzen oder bei anderen außergewöhnlichen Gefahrenlagen können Notrufe möglicherweise nicht mehr zu den Leitstellen gesendet werden. Deshalb sehen die Einsatzpläne der Feuerwehren vor, dass bei Stromausfall spätestens nach einer halben Stunde die Feuerwehrgerätehäuser besetzt werden. Da ohne Stromversorgung Telefonanlagen und Mobilfunksysteme nicht mehr funktionieren, können Notrufe am Feuerwehrgerätehaus oder bei Einsatzfahrzeugen, die im Gemeindegebiet patrouillieren, per Funk abgesetzt werden. Ebenfalls stellen die Feuerwehren eine Notstromversorgung für Kranke und Bedürftige, die auf medizinische Geräte angewiesen sind, sicher. Bitte informieren Sie die Feuerwehr auch schon vorab, wenn Sie auf elektronische Geräte angewiesen sind. So können sie in einem Ernstfall direkt und regelmäßig Kontakt herstellen und Hilfemaßnahmen einleiten.

Sommernachtstraum wird wahr

Sommernachtstraum wird wahr
Sommernachtstraum wird wahr
Sommernachtstraum wird wahr

Mit Mut und Kreativität lässt die „Hachenburger KulturZeit“ eine außergewöhnliche Veranstaltungsreihe in außergewöhnlichen Zeiten Realität werden. Die Resonanz aus der Bevölkerung ist bereits jetzt überwältigend. Ab Donnerstag, den 9. Juli, starten Picknick-Konzerte im Hachenburger Burggarten. Damit bietet der Veranstalter, die „KulturZeit“, eine Alternative zu dem in normalen Zeiten jährlich stattfindenden Open-Air-Sommer auf dem Alten Markt an. Nach Wochen der intensiven Vorbereitung möchte das Kulturreferat der Stadt und Verbandsgemeinde mit dem besonderen Konzept in diesen besonderen Zeiten ein Zeichen der Hoffnung setzen, wie Kulturreferentin Beate Macht betont.

Den Start macht das „Christian Bleiming Boogie Trio“. Bis zu 250 Besucher erwartet mitreißender Boogie-Woogie und traditioneller „Rhythm & Blues“ mit gelegentlichen Swing-Einflüssen. Um 20 Uhr geht es los, Einlass ist bereits um 19.15 Uhr, um den Besucherstrom zu verteilen und Menschenansammlungen zu vermeiden. Aufgrund des erhöhten Aufwands werden auch erstmalig geringe Eintrittspreise erhoben. Der Ticketverkauf startet nach derzeitigem Stand in der letzten Juniwoche und findet ausschließlich online statt.

Über Details zum Vorverkauf wird die KulturZeit rechtzeitig informieren. Insgesamt sind sechs Konzerte angedacht – allerdings unter dem Vorbehalt, dass sich die Corona-Vorgaben für Veranstaltungen nicht verschärfen sollten. Unter normalen Bedingungen wäre die Konzertreihe bereits am 25. Juni gestartet. Doch die eingeplanten Chöre und die Trommlergruppe hätten zu viele Personen auf der Bühne bedeutet – und damit den Vorgaben widersprochen.

Die weiteren Corona-bedingten Auflagen wären in Hachenburgs historischer Innenstadt kaum umsetzbar gewesen. Die „KulturZeit“ wäre nicht die „KulturZeit“, wenn sie alle Konzerte einfach abgesägt hätte – ganz nach dem Motto „Gibt dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade daraus!“. Mit immensem Arbeitseinsatz trieben Beate Macht und ihr Team – mit Unterstützung der Bürgermeister Stefan Leukel und Peter Klöckner  – ein Event-Konzept für den Burggarten voran. Hier sind die Hygienevorgaben zwar immer noch eine besondere Herausforderung bei der Realisierung, aber so umsetzbar, dass die Besucher mit einem Lächeln nachhause gehen werden, ist sich Beate Macht sicher. Wichtig sei hierbei: „Wir sind dringend auf die Mithilfe der Besucher angewiesen.“ Nur wenn sich alle an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, können auch alle Picknick-Konzerte durchgeführt werden. Die „KulturZeit“ wird die entsprechenden Vorgaben umfangreich und verständlich kommunizieren. „Wir freuen uns auf unvergessliche Abende und arbeiten weiter hochmotiviert an der Realisierung – für die Künstler, für die Kultur, für ein harmonisches Zusammenleben in schwierigen Zeiten“, so Kulturreferentin Macht. Ohne die großzügige Unterstützung der „rhenag“ wäre die Verwirklichung dieses Sommernachtstraums unvorstellbar. „Die rhenag versteht sich als ‚Unternehmensbürger‘ – das kulturelle Angebot vor Ort zu unterstützen ist für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich. Das gilt nicht nur in diesen herausfordernden Zeiten“, begründet der rhenag-Vertreter Andreas Oppitz das Engagement seines Unternehmens.

Foto Burggarten: Bereits 2015 fand die Open Air Saison wegen der damaligen Bauarbeiten im Rahmen der Stadtkernsanierung auf dem Alten Markt im Burggarten statt. Mit Hochdruck arbeitet die KulturZeit daran,  dass die Sommer-Konzerte – unter veränderten Bedingungen – ab 9. Juli  wieder zu einem besonderen Kulturerlebnis werden. (Foto: Matthias Ketz)

Foto Besonderes Kulturevent mit  gemütlichem Picknik: KulturZeit-Mitarbeiterin Angela Kappeller, Kulturreferentin Beate Macht, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtchef Stefan Leukel machen es vor.  (Foto: Sandra Fischer

Sportanlagen der Verbandsgemeinde Hachenburg bald wieder nutzbar

Sportanlagen der Verbandsgemeinde Hachenburg bald wieder nutzbar

Sportanlagen können durch die Betreiber unter Beachtung der geltenden Auflagen in der derzeit geltenden Fassung der Corona-Verordnung grundsätzlich wieder geöffnet werden. Hierzu hat die Verbandsgemeinde Hachenburg eine entsprechende Checkliste erstellt. Für die Einhaltung der geltenden Auflagen sind die Vereine verantwortlich. Die Checkliste für einzuhaltenden Auflagen erhalten Sie gerne auf Anfrage. Bitte berücksichtigen Sie, dass Umkleiden und Duschen bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Das Burbach-Stadion Hachenburg und der Hartplatz an der Rundsporthalle sowie die Schulsporthallen Alpenrod, Borngasse Hachenburg, Kroppach und Müschenbach und die Rundsporthalle Hachenburg sind wieder nutzbar, allerdings mit coronabedingten Einschränkungen.

Die Turnräume in den Schulgebäuden der Grundschulen Atzelgift/Streithausen und Borod müssen leider geschlossen bleiben, da eine Nutzung aufgrund der geltenden Regeln nicht möglich ist.

Generell gilt für jede der Sportanlagen, dass Anfragen nur für Gruppen berücksichtigt werden können, für die bereits im derzeit geltenden Benutzungsplan dort eine Nutzungszeit vorgemerkt ist. Wir bitten darum, die Nutzeranfragen im Verein zunächst zu sammeln und ausschließlich über den Vereinsvorsitzenden abzugeben.

 

Bitte melden Sie Ihren Bedarf bis spätestens Donnerstag, 25.06.2020 schriftlich oder per E-Mail an. Informieren Sie sich gern vorab über die einzuhaltenden Nutzungsbedingungen der Sportanlagen, s.u.


Kontaktdaten: Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, z.Hd. Frau Emmerich, E-Mail: s.emmerich@hachenburg-vg.de, die auch Ihre Fragen zu der Angelegenheit beantwortet.

 

Nutzungsbedingungen der Sportanlagen

 

 

Was in Schulen in Zeiten von Corona passiert

Was in Schulen in Zeiten von Corona passiert

Die momentane Situation, dass in einem geregelten Stufenplan die Schulen wieder mit Leben gefüllt werden – Stichwort „Präsenzunterricht“ – ist für die Kinder, die Familien und das Lehrpersonal herausfordernd und neu. Seit dem kompletten Lockdown ab 16. März des Jahres war es allerdings nicht so, dass in und um die Schulgebäude Stillstand geherrscht hätte. Statt wie geplant während der Ferienzeit wurden, wenn möglich, Unterhaltungs- und Renovierungsarbeiten in diesen Zeitraum verlegt.

In der Sonnenbergschule Müschenbach wurde in einer Klasse der Parkettboden abgeschliffen und Malerarbeiten im Unterrichts- und Flurbereich ausgeführt. Die Aufarbeitung eines solchen Bodenbelags erfolgte ebenso in der Grundschule Mosaik Borod, wo auch noch Fenster mit Sonnenschutzeinrichtungen ausgestattet werden sollen, was auch an der Otfried-Preussler- Grundschule in Roßbach erfolgen wird. Aufgrund der notwendigen Sperrung der Schulsporthalle Alpenrod konnte dort die Erneuerung der Heizungsverteilung, die auf eine effektivere Energienutzung ausgerichtet ist, beauftragt werden.

Ein begonnenes Projekt an der Grundschule Atzelgift, das aufgrund der Komplexität erst zum Ende der Sommerferien fertiggestellt sein wird, ist die Herstellung eines zweiten Rettungsweges durch eine Außentreppe in Metallbauweise. Mit der dann vorschriftsmäßig gegebenen Entfluchtung des Raumes steht dieser als voll nutzbarer Klassenraum zur Verfügung. Hierfür werden Kosten in Höhe von rd. 45.000 € aufgewendet.

Bereits im letzten Jahr begann die umfangreiche Umgestaltung des Außengeländes an der Grundschule Mosaik Borod, die in enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort geplant wurde. Notwendige Rodungsarbeiten und Anpassungen des Schulgebäudes, damit der vorgesehene, neue Spielbereich in den Pausenzeiten auf kurzem Weg genutzt werden kann, fanden bereits im Vorjahr statt und wurden mit Kosten von rd. 30.000 € vergütet. Etwa in derselben Größenordnung wurden dann in diesem Jahr veranlasste Tiefbauarbeiten abgerechnet. Im nächsten Schritt erfolgen Pflanzarbeiten zur Strukturierung des Bereichs und die Aufstellung einer Nestschaukel. Ein ganzes Außenklassenzimmer wird noch entstehen und bis alles fertig ist, wird über beide Haushaltsjahre gerechnet, ein Betrag von rd. 180.000 € verausgabt worden sein.

Mehr als 100.000 € wird auch der Bau einer Mensa im Gebäude der Grundschule am Schloss Hachenburg kosten, an dem ebenfalls bereits gearbeitet wird. Zur Zubereitung des Essens, der Lagerung der Vorräte und für die gemeinsamen Mahlzeiten wird dann die bisher genutzte Stadthalle nicht mehr benötigt.

Die aufgezählten und viele weitere Maßnahmen zeigen, welche Bedeutung die Schulen als Lernorte der künftigen Generation für die Verbandsgemeinde haben.

Notbetreuung in den Sommerferien

Da aufgrund der Corona-Pandemie die vorgesehenen Ferienbetreuungsmaßnahmen des Jugendzentrums in Kooperation mit dem Städtischen Familienzentrum und dem Kinderschutzbund Hachenburg in den Sommerferien leider ausfallen müssen, hat sich die Verbandsgemeinde entschieden, zur Entlastung der Eltern Notbetreuungsangebote einzurichten.

Die Notbetreuungen sollen dezentral in mehreren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde stattfinden. Eine Betreuungsgruppe umfasst max. 10 Kinder gemäß der zurzeit geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung. Die Notbetreuung soll täglich von 7.30 bis 15.30 Uhr in der ersten und zweiten Ferienwoche (06.07.-10.07.2020 und 13.07.-17.07.2020) angeboten werden, ggf. auch noch in der dritten Woche (20.07. – 24.07.-2020) in geringerem Umfang.
 

Wer kann Bedarf anmelden?

Bedarf anmelden können Eltern, wenn eine häusliche Betreuung nicht oder nicht die gesamte Zeit möglich ist. Die Notbetreuung richtet sich nicht ausschließlich an bestimmte Berufsgruppen, sondern ebenso an berufstätige Sorgeberechtigte/Alleinerziehende die auf Betreuung angewiesen sind und keinerlei andere Betreuungslösung finden.

Um den konkreten Bedarf ermitteln zu können, bittet die Verbandsgemeinde die Eltern, den Bedarf per E-Mail an Notbetreuung@hachenburg-vg.de bis zum 08.06.2020 zu melden. Bitte geben sie Ihre vollständige Adresse, Ihre Telefonnummer und den gewünschten Betreuungszeitraum an. Die Notbetreuung findet voraussichtlich in folgenden Ortsgemeinden statt: Stadt Hachenburg, Hachenburg–Altstadt, Dreifelden, Heimborn, Atzelgift, Borod und Roßbach. Der Kostenbeitrag von 45,00 € je Woche beinhaltet pädagogische Betreuung, ein Mittagessen in Form eines Lunchpaketes sowie Materialien zur Programmgestaltung.
 

Unterstützung gesucht!

Zur Durchführung der geplanten Maßnahmen ist die Mitwirkung und Unterstützung des eigenen, pädagogischen Personals der Verbandsgemeinde durch zusätzliche Betreuungskräfte, die auf Honorarbasis für die Verbandsgemeinde tätig werden, erforderlich. Bitte fühlen Sie sich als Eltern oder Schüler und Schülerinnen ab 16 Jahren oder einfach als engagierte Helfer zur Umsetzung des Projekts angesprochen. Ihre Bereitschaft zum Mitmachen teilen Sie bitte der Mitarbeiterin der Personalverwaltung, Katharina Seck, unter der Tel.-Nr. 02662-801119 ebenfalls bis zum 08.06.2020 mit oder per E-Mail k.seck@hachenburg-vg.de. Die Kollegin steht auch für Fragen zu den Beschäftigungsbedingungen zur Verfügung.

Kultureller Sommernachtstraum könnte Wirklichkeit werden

Kultureller Sommernachtstraum könnte Wirklichkeit werden

Was könnte schöner sein, als an einem lauen Sommerabend unter dem Westerwälder Sternenhimmel zu sitzen, ein Glas Wein in der Hand, Freunde und Bekannte auf der Picknickdecke nebenan, und dabei Konzerte vom Feinsten anzuhören? So könnte sich Kulturreferentin Beate Macht die coronabedingte Variante von „Treffpunkt Alter Markt“ vorstellen: ein gemütliches Kulturpicknick im Hachenburger Burggarten.
Mit voller Unterstützung durch die beiden Bügermeister, Peter Klöckner und Stefan Leukel, arbeitet das Team der Hachenburger KulturZeit derzeit unter Hochdruck daran, diesen kulturellen Sommernachtstraum wahr werden zu lassen – immer unter der Voraussetzung, das geplante Konzept entspricht den aktuellen Corona-Vorgaben.
Ständig aktualisierte Auflagen sorgen allerdings für minimale Planungssicherheit und das in einer Branche, die im Regelbetrieb mindestens ein Jahr im Voraus bucht. Da aber ab dem 10. Juni unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen wieder Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Besuchern erlaubt sind, könnte die beliebte Veranstaltungsreihe in diesem Jahr ungefähr so ausschauen:
Da der Alte Markt den Auflagen entsprechend schwer zu regulieren ist, würden die Konzerte im Burggarten stattfinden, der mit einer dauerhaften Bühne und Umzäunung ausgestattet wird. Auf der Wiese werden – mit umweltfreundlicher Kreide – mit jeweils mindestens 1,5 Meter Abstand zum nächsten Platz 2 x 2 Meter große Picknickplätze eingezeichnet, die Platz für jeweils bis zu 4 Personen bieten – aus einem oder zwei Haushalten. Diese Plätze müssen im Internet vorher verbindlich gebucht werden. Da die Corona-Variante ein Plus an Personal- und Materialkosten bedeutet, wird erstmals Eintritt erhoben. Dabei fangen die Ticketpreise bei 1 Euro an (Menschen mit geringem Einkommen, Kulturloge, Kinder bis 18 Jahre). Als regulären Eintritt könnte sich die Hachenburger KulturZeit 5 Euro vorstellen, mit der Option mehr zu geben, um die Veranstaltungsreihe zu unterstützen.
Da Kontaktmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert werden sollen, wird die Einlasskontrolle kontaktlos erfolgen.
Auf eine Pause soll ebenfalls verzichtet werden, weswegen der Beginn der Konzerte von 19.15 Uhr auf 20 Uhr verschoben wird.
Weil vor Ort kein gastronomisches Angebot möglich ist, können die Besucher neben der eigenen Picknickdecke auch Snacks und Getränke mitbringen. Und sollten die Picknickdecken einmal ausgebucht sein, so laden die Hachenburger Gastronomen wie gewohnt zu lukullischen Genüssen ein und würden sich sicher über viele Gäste in solch herausfordernden Zeiten freuen, betont Leukel.
Beate Macht kann sich bei guter Akzeptanz der Picknickkonzerte auch Comedy und Kabarett im Burggarten vorstellen – beispielsweise mit den Künstlern, deren Auftritte in diesem Jahr coronabedingt ausfallen mussten.
„Gerade in solch schwierigen Zeiten möchten wir den Menschen gerne ein positives Erlebnis bieten“, so die Kulturreferentin. Bürgermeister Klöckner hofft ebenfalls auf ein baldiges Ende der veranstaltungsfreien Zeit, auch um freischaffende Künstler, die durch die Krise in ihrer Existenz betroffen sind, zu unterstützen.

Foto:
Besonderes Kulturevent mit gemütlichem Picknick – so könnte „Treffpunkt Alter Markt“ im Sommer 2020 aussehen. KulturZeit-Mitarbeiterin Angela Kappeller, Kulturreferentin Beate Macht, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtchef Stefan Leukel machen es vor. (Foto und Text: S. Fischer)

Lebensmittelausgabe für Bedürftige

Der neu gegründete Freundeskreis der Lebensmittelretter e.V. hat eine Ausgabestelle für Lebensmittelspenden eingerichtet:

Ausgabestelle:
(bis auf weiteres) Foyer der Rundsporthalle, Lohmühle 1, 57627 Hachenburg

Öffnungszeiten:
Samstags von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr.

Kontakt:
Diana Klanert Stephan
0152 / 524 52 022
d.klanert@yahoo.de oder

Andrea Fuchs
0175 / 52 57 041
fuchs2076@gmail.com

 

Tafelausgabestelle Hachenburg

Alle Tafelkunden können wieder jede Woche kommen!

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass auch unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen die Arbeitsabläufe so gestaltet werden konnten, dass alle Tafelkunden wieder wie gewohnt in jeder Woche zur Tafel kommen können.  
Wichtig ist, dass vor Ort alle den Sicherheitsabstand einhalten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ebenso sollen alle Kunden erst dann für ihren Einkauf erscheinen, wenn sie nach untenstehendem Abholplan an der Reihe sind. Das Geld muss bitte genau passend mitgebracht werden.
Die Tafelsprechstunde für Ausweisverlängerungen und Neuaufnahmen findet vorerst nicht statt. Abgelaufene Kundenausweise behalten ihre Berechtigung. Menschen, die noch keinen Ausweis haben und zukünftig gerne Tafellebensmittel in Anspruch nehmen möchten, können sich zur Neuaufnahme beim Diakonischen Werk Westerwald unter der Telefonnummer 02663/9430-0 melden.
 

Abholplan Mai/Juni 2020
 

Laufende Aktualisierungen auf der Homepage: www.tafelwesterwald.de

 

Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig

Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig
Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig

Die Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke Hachenburg für das laufende Jahr beinhalten in den Bereichen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Ausgabeermächtigungen im Investitionsbereich von mehr als 11 Millionen Euro.
Während es sich bei den beiden Zukunftskonzepten um großräumige bzw. überörtliche Maßnahmen handelt, vor deren baulicher Umsetzung zunächst noch umfangreiche Abstimmungs- und Planungsleistungen geboten sind, werden in einer ganzen Reihe von Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Hachenburg die oftmals jahrzehntealten Anlagen Zug um Zug erneuert.
Derzeit laufen solche Baumaßnahmen beispielsweise in der „Gartenstraße“ in Alpenrod, im „Steinweg“ in Borod und in der „Friedhofstraße“ sowie dem „Talweg“ in Nister.
Mehr als 1,2 Millionen Euro investieren die Werke in den drei Ortsgemeinden in die Erneuerung der Wasserleitungen, Kanäle, Schachtbauwerke sowie der Hausanschlüsse. Dabei werden diese Anlagen auch bedarfsgerecht optimiert, insbesondere, um vereinzelte hydraulische Engpässe zu beseitigen oder Baulücken eine direkte Anschlussmöglichkeit zu verschaffen. Alte Falzbetonrohre werden durch moderne Betonrohre mit Kunststoffliner und alte Wasserleitungen aus Grauguss durch langlebige Polyethylen-Leitungen ersetzt.
Die Ortsgemeinden nutzen in der Regel die Maßnahmen der Verbandsgemeindewerke, um die Straßenoberflächen zu erneuern. Durch Synergieeffekte können die Ortsgemeinden nicht unerhebliche Kosteneinsparungen erzielen, da sich die Verbandsgemeindewerke bei gemeinsamen Maßnahmen an den Wiederherstellungskosten der neu herzustellenden Straße beteiligen. Zu den o.g. drei Maßnahmen findet derzeit noch eine weitere Ausbaumaßnahme in Steinebach, „Große Wiese“ statt. Darüber hinaus wird im Baugebiet „Am Wassergraben/Wiesenweg“ in Merkelbach die erstmalige Herstellung der Erschließungsanlagen in der Straße „Im Wiesengrund“ vorgenommen. In der Gemeindestraße „Am Wassergraben“ findet der Endausbau statt. Zudem werden derzeit in der Stadt Hachenburg in vielen Straßenzügen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Kleinflächenprogramms durchgeführt. Insgesamt werden so durch die Ortsgemeinden über 1,7 Millionen Euro in die Straßenerneuerung investiert.

 

Sanierung Verwaltungsgebäude, Baubeginn mit Fensteraustausch

Sanierung Verwaltungsgebäude, Baubeginn mit Fensteraustausch

Das Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg wird im Rahmen der „Ausgewählten Klimaschutzmaßnahme“ durch Fördermittel des Bundesumweltministeriums und mit Fördermitteln aus dem Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz saniert.
Nach Ostern konnte mit der Baumaßnahme begonnen werden und zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits rund 90 alte Holzfenster gegen moderne Aluminiumelemente durch die Fa. Metallbau Müller aus Mündersbach ersetzt worden. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, folgen noch Malerarbeiten und der Einbau von Sonnenschutzsystemen. Nach einem Teilrückbau des Gerüstes erhalten die Flachdächer des Verwaltungsgebäudes eine Dämmung nach neuesten Standards und eine extensive Begrünung, die von der Fa. Otto aus Höchstenbach ausgeführt werden. Besonders erfreut zeigt sich Bürgermeister Klöckner darüber, dass bei den Vergabeverfahren heimische Firmen den Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten erhalten haben. Aufgrund der langjährigen Bemühungen für den Klimaschutz kann die Verbandsgemeinde Hachenburg durch die Einstellung des Klimaschutzmanagers nun diese hohen Fördermöglichkeiten nutzen. Die Vorgabe der Zuschussgeber, ein CO2-Einsparpotential von mindestens 70% zu erreichen, wird beim Austausch der alten Fenster sowie der Neugestaltung der Flachdachflächen erreicht.
Architekt Christoph Hilpisch und die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung sind zuversichtlich die Arbeiten noch in diesem Herbst abzuschließen zu können.

Neue Wasserverbindungsleitung Luckenbach – Atzelgift

Neue Wasserverbindungsleitung Luckenbach – Atzelgift

Die Erdarbeiten der neuen Wasserverbindungsleitung zwischen der Leystraße in Luckenbach und dem Standort des Hochbehälters in Atzelgift sind weitgehend abgeschlossen. In den nächsten Wochen wird neben dem derzeitigen Hochbehälter in Atzelgift eine neue Druckerhöhungsanlage in Form eines 6 x 3 m großen Gebäudes mit Satteldach errichtet. Diese ist notwendig, um im Brandfall genügend Löschwasser im Gewerbegebiet bereitstellen zu können. Sie war bislang in der Vorkammer des Atzelgifter Hochbehälters untergebracht. Im Normalbetrieb wird zukünftig keine Druckerhöhung mehr benötigt. Hier reicht der natürlich anstehende Druck von Luckenbach aus, da im dortigen neuen Behälter der anstehende Druck aus dem Ortsnetz Rosenheim gehalten und weitergegeben wird. Hierdurch werden jährlich ca. 5.500 kWh Strom und somit knapp 3.000 kg CO² eingespart.
Der Hochbehälter in Atzelgift wird zurückgebaut, sobald die neue Druckerhöhungsanlage in Betrieb genommen und die dortige Antennenanlage zurückgebaut wurde.
Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren bei dieser Baumaßnahme rund 700.000 Euro. Ein Neubau des Hochbehälters in Atzelgift hätte ca. 900.000 Euro gekostet.

VGWE Hachenburg
info@vgwe.hachenburg.info

Wildschadenverhütung - Schadensminderungspflicht und Mitverschulden des Landwirtes

Wildschadenverhütung - Schadensminderungspflicht und Mitverschulden des Landwirtes

Die Problematik der Wildschäden an Grundstücken ist nicht nur eine Frage der Ersatzpflicht, sondern auch der Vorbeugung.
Der Jagdpächter ist verpflichtet, Wildschäden möglichst zu vermeiden. Dies bedeutet für die Jäger wildschadenverursachende Wildarten (z.B. Schwarzwild) so zu bejagen, dass Wildschäden eben möglichst vermieden werden. Der Jagdpächter ist allerdings nicht verpflichtet, präventive Schutzmaßnahmen durchzuführen, um die zu erwartenden Schäden vorzubeugen (z.B. keine Pflicht Elektrozäune um Maisfelder zu ziehen).
Insbesondere die §§ 37 und 38 LJG RLP regeln Möglichkeiten der Wildschadensverhütung. Jagdausübungsberechtigte und Grundstücksbesitzer sind berechtigt, zur Verhütung von Wildschäden das Wild zu verscheuchen oder durch Einrichtungen (z. B. Zäune) fernzuhalten. Dies erfolgt jeweils auf eigene Kosten. Vereinbarungen über Kostenersatz sind nur vertraglich möglich, wonach Aufwendungen des einen oder anderen Teiles für freiwillig getroffene Maßnahmen zur Wildschadensverhütung dann ersetzt werden müssen.
Weiterhin hat nicht nur der Jagdpächter Pflichten, auch der Landwirt hat zur Abwendung eines drohenden Mitverschuldens mit dem Jagdpächter zusammenzuarbeiten. Häufig sperrt sich der Landwirt bei einer Zusammenarbeit zur Vermeidung von Wildschäden an Flächen (bspw. durch Verweigerung des Aufstellens von Hochsitzen oder Anlegen von Bejagungsschneisen). Dabei verkennt der Landwirt oft, dass ihm ein Mitverschulden entgegengehalten werden kann, da ihn in solchen Fällen eine Schadensminderungspflicht trifft.
Der § 254 BGB regelt, dass derjenige, der die Sorgfalt ungeachtet lässt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seiner Schadensansprüche hinnehmen muss.
Dabei ist wiederum zu beachten, dass dem Landwirt durchaus nicht vorgeschrieben werden kann, was er auf seinen Flächen anbaut oder wie er diese bei Viehbewirtschaftung hinterlässt. Jedoch kann im Fall eines Mitverschuldens dieser „Freiheit“ dazu führen, dass ihm kein Anspruch auf Wildschadenersatz zusteht.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorschriften sind gemeinsame Möglichkeiten zur Wildschadensverhütung zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen.

Verbandsgemeinde fördert Mobilität

Bereits im Dezember 2016 wurde das Seniorentaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg eingeführt. Das Projekt erfreut sich auch weiterhin steigender Beliebtheit. Ziel ist es, die Mobilität im Alter und bei schwerer Behinderung zu erhalten. Seit Beginn wurden schon über 2.000 Ausweise an nutzungsberechtigte Personen ausgestellt. Gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 5 Euro erhalten Einwohner der Verbandsgemeinde, welche entweder das 67. Lebensjahr vollendet haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG oder BI haben, beim Bürgerbüro einen Berechtigungsausweis. Ebenfalls berechtigt sind Personen mit einer Conterganschädigung bzw. einer vergleichbaren Beeinträchtigung. Inhaber dieses Ausweises erhalten bei Taxifahrten einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, maximal jedoch 20 Euro. So wurden im vergangenen Jahr fast 23.000 Fahrten mit einem Gesamtzuschuss von ca. 135.000 Euro gefördert.

Auch das Jugendtaxi, dessen Ziel es ist, Jugendlichen der Verbandsgemeinde im Alter von 14 bis 21 Jahren an Wochenenden und Feiertagen eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, wird rege genutzt. Ca. 900 Fahrten mit 1.200 Personen wurden letztes Jahr mit ungefähr 9.000 Euro bezuschusst. Nähere Informationen über die Nutzungsbedingungen erhalten Sie hier.

Absage der Ferienspaß-Aktion des Jugendzentrums vom 06.07. – 24.07.2020

Es war eine schwere Entscheidung für das Leitungsteam des Jugendzentrums und die Verbandsgemeindeverwaltung, denn seit vielen Jahren ist der „Ferienspaß“ des Jugendzentrums eine feste Institution in der Jahresplanung vieler Familien und insbesondere der Kinder. In diesem Jahr sollten wöchentlich 80 Kinder und weitere 35 in den Betreuungsangeboten der Kooperationspartner - dem städtischen Familienzentrum Hachenburg sowie dem Kinderschutzbund - an der Aktion teilnehmen.

Aus heutiger Sicht mussten die Verantwortlichen jedoch feststellen, dass die Durchführung des Programms in der Zeit vom 06.07. bis 24.07.2020 unter Annahme der derzeit geltenden Kontakt- und Hygieneregelungen nicht verantwortbar umzusetzen ist. Es ist darüber hinaus nicht abzusehen, welche Regelungen zum Zeitpunkt der Maßnahme gelten, da eine weitere Entwicklung der Pandemie nicht abgeschätzt werden kann.

„Mit vielen engagierten Kooperationspartnern, den Mitarbeitern und den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern versuchen wir, jedes Jahr neue Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu entwickeln. Es ist eine der beliebtesten Aktionen des Jugendzentrums. Wir planen und bereiten den Ferienspaß über das ganze Jahr hinweg vor. So etwas absagen zu müssen, tut richtig weh,“ meint Stephanie Brenner, Leiterin des Jugendzentrums.

Damit fällt ein wichtiges Angebot für Eltern und Kinder weg, das gerade in einer Zeit, in der Freizeitaktivitäten und Schulbesuch nur eingeschränkt möglich sind, besonders wichtig wäre. Die Tatsache, dass Eltern bereits für die unvermittelte Betreuung ihrer Kinder in der schulfreien Zeit im März und April oftmals große Teile ihres Jahresurlaubes aufgebraucht haben, macht die Situation für viele Familien besonders schwierig.

Eine kurzfristige Umsetzung für den Fall weiter gelockerter Abstands- und Hygienebedingungen sehen die Verantwortlichen sehr kritisch, da die Vorbereitungen mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen.

Es wird jedoch intensiv überlegt, ob und wie eine Notbetreuung in besonders prekären Fällen erfolgen kann. Auch ein „Ferienspaß in der Tüte“ ist in Planung. Damit soll versucht werden, wenigstens einen Teil der Aktionen in die Kinderzimmer zu transportieren.

Die Eltern der betroffenen Kinder wurden schriftlich über die Absage informiert.

Wasserverlust in der Hausinstallation – Vermeidung ist möglich

Wasserverlust in der Hausinstallation – Vermeidung ist möglich

Häufig werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg kontaktiert, wenn sich Ungereimheiten hinsichtlich der Wasserverbrauchsmenge ergeben. Dies geschieht nicht nur nach der alljährlichen Wasserzählerablesung und demnach nach der Bescheidzustellung, sondern auch oftmals innerhalb des Abrechnungsjahres.

Der Durchschnitt der jährlichen Wassermenge liegt zwischen 40 und 45 Kubikmetern pro Person. Ein Haushalt mit beispielsweise zwei Personen sollte demnach nicht über 90 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr verbrauchen. Der Durchschnitt wird jedoch oft überschritten. Kleinere Leckagen in der Hausinstallation, besonders bei Toilettenanlagen, sind hierbei oftmals die Übeltäter und Verursacher der Mehrkosten. Ein Rinnsal in der Toilettenanlage/Spülkasten kann schon mehrere Kubikmeter Mehrverbrauch im Jahr zur Folge haben. Oftmals ist der Rinnsal kaum zu erkennen. Auch betroffen ist die Nachspeisung von Regenwassernutzungsanlagen. Die eingebauten Schwimmerschalter können defekt sein und die Nachspeisung nicht stoppen. So fließen viele Kubikmeter Trinkwasser ungehindert in die Kanalisation. Dies verursacht enorme Mehrkosten.


Wir raten Ihnen daher:
 

  • Kontrollieren Sie mehrfach im Jahr den Wasserzähler. Die Flügelräder auf Ihrem Wasserzähler dürfen sich ohne Abnahme über die Armaturen auch nicht drehen. Drehen sich die kleinen Flügelräder, liegt eine Leckage/Undichtigkeit vor, deren Ursache Sie nachgehen sollten.
     
  • Notieren Sie sich in regelmäßigen Abständen den Wasserzählerstand. Der Abgleich mit vergleichbaren Zeiträumen kann Ihnen Anhaltspunkte für Leckagen liefern. Kontaktieren und beauftragen Sie bei Bedarf ein Installateurunternehmen.

Ein wachsames Auge auf den Wasserzähler hilft uns und Ihnen beim Schutz des Lebensmittels Nr. 1 – dem Trinkwasser und spart Geld.

 

VGWE Hachenburg
info@vgwe.hachenburg.info

Italienische Covid-19-Patientinnen im DRK KH in Hachenburg genesen

Italienische Covid-19-Patientinnen im DRK KH in Hachenburg genesen

Zeit und Personal waren hier die die wichtigsten Indikatoren!

Zeit und Personal: Davon konnten die zwei an Covid-19 erkrankten Patientinnen aus Bergamo/Italien, einem Hotspot der Coronapandemie, in ihrer Heimat nicht mehr profitieren. So organisierte das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin in Zusammenarbeit mit der Dt. Botschaft in Rom und der Luftwaffe der Bundeswehr die Verbringung von insgesamt sechs beatmeten, an Covid-19 erkrankten Patienten in die umliegenden DRK-Krankenhäuser.
Der Gesundheitszustand der im DRK Krankenhaus in Hachenburg aufgenommenen Italienerinnen, 59 und 65 Jahre alt und die in Italien bereits über eine Woche beatmet wurden, war kritisch.
Zunächst wurden die in Italien begonnenen Therapien fortgeführt. Dazu kam eine beatmungsoptimierte Behandlung. Eine Patientin konnte so bereits nach wenigen Tagen vom Beatmungsschlauch befreit und das Beatmungsgerät entfernt werden. Bei der anderen Patientin war dies aufgrund von schwerwiegenden Vorerkrankungen erst nach ein paar weiteren Tagen möglich.
Ein Behandlungsteam unter der Leitung des Ltd. Oberarztes der Kardiologischen Abteilung, Dr. Hazem Zakri,  sowie OA Dr. Levente Pisztrai wurde zusammengestellt. Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin, Dr. Karl-Wilhelm Christian, und dem Ltd. Arzt der Kardiologie, Dr. Steffen Bender, waren sie froh, dass ihnen ein erfahrenes Team an Intensivpflegekräften unter der Leitung von Dirk Lang zur Verfügung stand. Denn: Eine Betreuung und Behandlung in voller Schutzausrüstung ist sehr belastend und kräftezehrend. Dies wurde aber vom gesamten Team hervorragend gemeistert.
Natürlich dachte man auch daran, wie man mit den Patientinnen kommuniziert, wenn diese in einem fremden Land, in einer fremden Gegend und bei einer fremden Sprache aufwachen. So wurde sichergestellt, dass zu jeder Zeit ein italienisch sprechendender Mitarbeiter zur Verfügung stand.
Die rechtzeitige Reaktion des Direktoriums auf die Pandemie und die präzisen Vorbereitungen des Hygiene-Teams unter Leitung von Hygieneärztin Jennifer Boor in den letzten Wochen innerhalb des Krankenhauses zahlten sich aus. Schutzkleidung war vorhanden, Mitarbeiter wurden zuvor engmaschig geschult, Notfalldienstpläne wurden erstellt und das Equipment für insgesamt 5 Beatmungsplätze konnten kurzfristig bereitgestellt werden.
Um das höchstmögliche Potential an Sicherheit für alle Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten, entschied sich die Krankenhausleitung schon zu Beginn der Pandemie dazu, die Intensivstation räumlich zu teilen und einen separaten Zugang zur Intensivstation von außen für Covid-19-Fälle anzulegen. Diese  Baumaßnahme wurde mithilfe einer ortsansässigen Baufirma innerhalb eines Tages umgesetzt. Zusätzlich wurde schon zu Beginn der Pandemie eine eigene Station für Covid-19 Patienten hergerichtet. Notfallpatienten  (z.B. Patienten mit Herzinfarkten oder Knochenbrüchen) kommen so mit Coronapatienten nicht in Berührung.
Die Leitenden Ärzte loben nochmal das hohe Engagement und den Kenntnisstand der Pflegenden, denn erfahrenes Personal ist überaus wichtig für eine erfolgreiche Behandlung - gerade bei beatmeten Patienten. Aber auch die Nachbetreuung und Pflege auf der Normalstation, unterstützt durch die Physiotherapie, ist ein wichtiger Baustein in der weiteren Genesung.
„Ein kleines Krankenhaus der Grundversorgung hat funktioniert!“, so der Ärztliche Direktor Dr. Christian, „Die Umorganisation war erfolgreich und die Solidarität untereinander ist gewachsen.“
Jürgen Ecker freut sich, dass kein einziger Mitarbeiter bislang positiv auf Covid -19 getestet ist – sicherlich auch ein Verdienst der befolgten Hygienemaßnahmen.
Alle appellieren an die Bürger, weiter vorsichtig zu sein und die Hygienevorgaben auch im öffentlichen Leben einzuhalten. Steigen die Infektionen wieder an, gehen die Indikatoren Zeit, Platz und Personal verloren, denn ein Coronapatient wird durchschnittlich 15 Tage beatmet.
"Die Genesung der beiden Italienerinnen durch die professionelle Hilfe im Hachenburger Krankenhaus ist einerseits eine tolle Leistung des gesamten Krankenhausteams, andererseits ist die länderübergreifende Hilfe durch das Hachenburger Krankenhaus auch ein gutes Zeichen für ein gemeinsames Europa in einer schwierigen Zeit", so Bürgermeister Peter Klöckner.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg ist auch während der Corona-Krise für Sie da!

Wir bitten allerdings um Ihr Verständnis, dass es nach wie vor bei Einschränkungen bleiben muss, um das Ziel einer geringen Ausbreitung des Coronavirus zu erreichen und die Handlungsfähigkeit der Verbandsgemeindeverwaltung auch weiterhin zu gewährleisten.

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist telefonisch zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie erreichbar. Die zentrale Rufnummer lautet 02662/801-0. Auch die bekannten E-Mail-Adressen stehen für einen Kontakt zur Verfügung. Die zentrale E-Mail-Adresse lautet info@hachenburg-vg.de.

Soweit es unaufschiebbar erforderlich ist, die Verbandsgemeindeverwaltung persönlich aufzusuchen, ist dies nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Die Rufnummer hierzu lautet 02662/801-0. Sie werden dann an die/den zuständige/n Sachbearbeiter/in weitergeleitet. Bitte tragen Sie bei der Wahrnehmung des Termins eine Mundschutzmaske.

Auch für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kraftfahrzeugzulassungsstelle ist eine vorherige Terminabsprache erforderlich. Die zentrale Rufnummer hierfür lautet 02662/801-145.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Barzahlungen auf ein Mindestmaß einschränken möchten. Wir bitten Sie daher, für eine Zahlung Ihre EC-Karte mitzubringen. Gegebenenfalls erhalten Sie für die Bezahlung einer in Anspruch genommenen Leistung von uns eine Rechnung/einen Bescheid.

Das Löwenbad, die Tourist-Information, der Kinderhort und das Jugendzentrum in Hachenburg sowie alle Sportstätten der Verbandsgemeinde bleiben weiterhin - zumindest bis zum 06.05.2020 - geschlossen.

Rückblick auf die Corona-Krise:
Seit dem 16.03.2020 ist die Verbandsgemeindeverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Erreichbarkeit unserer Dienstleistungen wurde durch die oben dargestellten Maßnahmen stets sichergestellt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde ein Zweischichtbetrieb eingeführt, um dauerhaft ein Funktionieren der Verwaltung zu gewährleisten. Zudem wurde vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause ermöglicht. Umfangreiche Hygienemaßnahmen wurden zudem veranlasst.

Die vom Land Rheinland-Pfalz vorgeschriebenen Auflagen wurden und werden auch weiterhin durch die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde im Wege der Amtshilfe für die zuständige Kreisverwaltung des Westerwaldkreises stichprobenweise überwacht.

In den vergangenen Wochen wurden auch an den Wochenenden intensive Kontrollen durchgeführt. Ziel dieser Maßnahmen war nicht die Bestrafung von Fehlverhalten, sondern in erster Linie die Aufklärung über die zur Corona-Bekämpfung notwendigen Verhaltensweisen. Diese Maßnahmen wurden von der Bevölkerung mit großer Disziplin und Verständnis eingehalten. Bei Hinweisen auf Verstöße zeigten sich die betroffenen Personen durchweg einsichtig. Auch bei den zahlreichen Anfragen wurden die erteilten Informationen dankbar und verständnisvoll angenommen.

An dieser Stelle möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern meinen herzlichen Dank für die Einhaltung der Einschränkungen aussprechen. Ebenso danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die in dieser Ausnahmesituation besonders gefordert sind.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien weiterhin viel Gesundheit.

Ihr Bürgermeister

Peter Klöckner

 

Telefonische Beratung zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf in Corona-Zeiten

Telefonische Beratung zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf in Corona-Zeiten

Liebe Frauen,

 

sind Sie aktuell familiär stark eingebunden und der Ausnahmezustand der Kontakt-beschränkung belastet Sie zunehmend? Sie vermissen die Ruhe, um endlich in eigener beruflicher Angelegenheit weiterplanen zu können?

Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet vertrauliche und kostenfreie Telefonberatungen von Montag bis Freitag zwischen 10 und 13.00 Uhr an.


Neben Einzelberatungen können Sie auch an attraktiven Projekten teilnehmen sowie von einem interdisziplinären Netzwerk für Fachfrauen profitieren.

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

Familie & Beruf e.V.
Beratungsstelle Neue Chancen
Telefon: 0 26 81/ 98 61 29
E-Mail: buero@neuekompetenz.de

an.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit!


Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Lebensmittelspenden für Bedürftige

Lebensmittelspenden für Bedürftige

Bürgermeister Peter Klöckner informiert sich über Tafelersatz beim DRK OV Hachenburg

Am Karsamstag, 11.4.2020, besuchte Peter Klöckner den DRK Ortsverein Hachenburg, der in Kooperation mit der Initiative Foodsharing eine Abgabestelle für Lebensmittelspenden eingerichtet hat. Zurzeit werden etwa 170 Personen aus dem oberen Kreisteil unter Führung von der Bereitschaftsleiterin des OV Hachenburg, Andrea Fuchs, und der Vertreterin von Foodsharing, Diana Stephan-Klanart, mit Lebensmittelspenden versorgt. Der Hintergrund für diese ehrenamtlich erbrachte Leistung, an der sich auch der DRK Ortsverein Westerburg beteiligt, ist, dass die acht Tafeln Westerwald ihre Pforten zum 16.3.2020 geschlossen haben. Die Räumlichkeiten könnten den erforderlichen Mindestabstand nicht sicherstellen und viele der in den Tafeln tätigen Personen seien älter als 60 Jahre und gehörten damit zur Risikogruppe, erläutert Fuchs. Demgegenüber kann den Hygieneanforderungen beim Tafelersatz im Vereinsheim des DRK entsprochen werden. Fuchs freut sich über die Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen mit Lebensmitteln, Material und finanziellen Hilfen.
Klöckner zeigte sich beeindruckt vom umfangreichen Engagement sowie von der gut organisierten Kooperation des DRK und Foodsharing. „Aktuell ist diese freiwillige Arbeit unerlässlich für die Versorgung Bedürftiger“, so Klöckner. Fuchs erwartet, dass zukünftig an bis zu 250 Personen Lebensmittelspenden verteilt werden. „Allerdings wird es auch nach dem Ende der Pandemie viele bedürftige Menschen geben, die auf die Arbeit der Tafel Westerwald angewiesen sind“.
Die Aufgaben in der Tafelersatzarbeit umfassen das Abholen der Lebensmittelspenden, die Organisation der Abgabestellen sowie die Belieferung Bedürftiger im gesamten Oberwesterwaldkreis. Solange die Tafeln Westerwald geschlossen sind, können Bedürftige die Abgabestelle  im Vereinshaus, Ziegeleiweg 8, 57627 Hachenburg, samstags zwischen 16 und 17  Uhr besuchen, ab dem 22.4. ist dies auch mittwochs möglich.

Freiwillige, die sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungs- oder Gemeinwesen interessieren, sind jederzeit im DRK Ortsverein Hachenburg willkommen, so dass auch zukünftig tatkräftig für Bedürftige und Menschen im Schadensfall gesorgt werden kann.


Foto:
 
Peter Klöckner (oben links) hält den Mindestabstand in der Ersatztafel ein. Oben: Axel Reddemann (stellv. Vorsitzender OV Hachenburg), rechts: Hauke Bietz (stellv. Bereitschaftsleiter), mit Tüte rechts: Diana Stephan-Klanart (Leiterin Foodsharing in der Ersatztafel), nicht abgebildet: Andrea Fuchs

 

WICHTIGER HINWEIS:

Allgemeinverfügung über Sonntagsverkauf widerrufen

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat mit sofortiger Wirkung die am 17.03.2020 erteilte Erlaubnis zur Öffnung von Verkaufsstellen zur Abgabe bestimmter Waren der Grundversorgung an Sonn- und Feiertagen widerrufen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:

https://add.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/sonn-und-feiertagsoeffnungen-in-rheinland-pfalz-widerrufen

 

DRK Krankenhaus auf Corona-Krise gut vorbereitet

Das DRK Krankenhaus in Hachenburg ist auf Patienten, die sich mit dem neuen Corona-Virus infiziert haben, gut vorbereitet.
Sehr frühzeitig wurde eine Arbeitsgruppe aus den Bereichen Hygiene, Leitende Ärzte und KH-Leitung etabliert, die sich regelmäßig treffen und aktuelle Fragestellungen klären sowie erforderliche Maßnahmen in die Wege leiten. Dazu gehört auch ein regelmäßiger Austausch mit den Gesundheitsämtern, Landkreisen und dem Gesundheitsministerium in Mainz.
Planbare Operationen wurden verschoben; Notfall- und dringliche Operationen werden auch weiterhin durchgeführt. Eine komplette Station wurde ausschließlich für Corona-erkrankte Patienten geräumt, damit diese Patienten dort isoliert behandelt werden können. Das Pflegepersonal wurde im Umgang mit Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstung nochmals besonders geschult. Bei steigenden Patientenzahlen stehen Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen im Rufdienst zusätzlich zur Verfügung.   
Die Intensivabteilung verfügt über sechs Behandlungsplätze, davon sind drei  Beatmungsplätze. Bei Bedarf können drei weitere Beatmungsplätze zur Verfügung gestellt werden, da das Ministerium drei zusätzliche Beatmungsgeräte geliefert hat.
Ärzte und Pflegekräfte sind dankbar über die zusätzliche Geräteausstattung.

Im Bild (von links nach rechts):
1.    Hazem Zakri (Leitender Oberarzt Kardiologie)
2.    Grit Sonntag (stv. Intensivpflegeleitung)
3.    Annette Wagner (Oberärztin Anästhesie/Intensivmedizin)
4.    Karl-Wilhelm Christian (Chefarzt Anästhesie/Intensivmedizin und Ärztlicher Direktor)

 

Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt
Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Kritische Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise die Wasser- und die Energieversorgung aber auch die Abwasserbeseitigung - allesamt Kernelemente der Daseinsvorsorge - gilt es stets aufrechtzuerhalten. Die VG-Werke Hachenburg stellen ihr Können auch in Zeiten der Corona-Krise unter Beweis und erledigen routiniert ihre Aufgaben.

Bereits vor Wochen wurden individuelle Handlungs- und Notfallpläne erarbeitet und zügig in die Tat umgesetzt. Wie im privaten Umfeld, so spielt die Einschränkung der sozialen Kontakte untereinander auch im Berufsalltag eine wichtige Rolle. Schließlich gilt es, für die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen im größtmöglichen Umfang einzustehen. Für die Werkleitung war es von Beginn an wichtig, die Anregungen der Beschäftigten hierbei stets im Blick zu haben, denn jeder Einzelne von ihnen leistet - oft auch hinter den Kulissen und auf sich alleingestellt - einen mit hoher Verantwortung verbundenen Job.

Übrigens: auch das DRK-Krankenhaus in Hachenburg vertraut bereits im zehnten Jahr auf die zuverlässige Bereitstellung von Wärme und Strom aus den werkeeigenen Anlagen vor Ort und auch das Gebäude, in dem die Corona-Ambulanz des Kreisgesundheitsamtes seit wenigen Tagen ihrer wichtigen medizinischen Aufgabe nachkommt, deckt seinen vollständigen Wärmebedarf aus dem hiesigen Nahwärmenetz.


Moderne Infrastruktur leistet wichtige Hilfe

Das Werke-Team bedient sich bei der Aufgabenerledigung einer Reihe von Prozess- und Managementsystemen, die im letzten Herbst mit der Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems für den Eigenbetrieb eine weitere wichtige Hürde genommen hat. Im papierlosen Arbeiten erkennen die Werke vor allem in Zeiten der mobilen Datennutzung und der auch vor Corona schon ermöglichten Arbeit im Homeoffice ihr Alleinstellungsmerkmal. Hier läuft alles digital und dennoch persönlich, denn individuelle Workflows sorgen für den reibungslosen und passgenauen Geschäftsbetrieb.


Klimaschutz ist und bleibt wichtig

Das seit Jahrzehnten die hiesige Politik prägende und sehr erfolgreiche Handeln rund um Klimaschutz und Energieversorgung darf auch im Windschatten einer Krise, die sich weltweit ausbreitet, nicht nachlassen. Wenn wir in der Klimapolitik nicht weiter umsteuern und die Emissionen deutlich reduzieren, steht uns auch dort eine Krise bevor. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht so akut ausfällt, wie die Corona-Krise. Zunehmend die öffentliche Diskussion erreichende Ausstiegs- oder Umstiegsmodelle würden der Gesellschaft nur kurzfristig helfen, sind jedoch bei langfristiger Betrachtung nicht geeignet, die beträchtlichen Umweltschäden zu reduzieren. Die Werke werden auch weiterhin hierzu einen eigenen Beitrag leisten, Ideen entwickeln und diese im Rahmen der Möglichkeiten auch in die Tat umsetzen.


Folgen Sie uns virtuell    

Die VG-Werke Hachenburg sind in verschiedenen Medien und auf den unterschiedlichsten Kanälen präsent. Folgen Sie uns dort und informieren Sie sich einstweilen virtuell von uns und unseren Aufgaben. Den echten Blick hinter die Kulissen, insbesondere den neuen Hochbehälter Luckenbach, zeigen wir Ihnen, sobald möglich – versprochen.

 

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Erklärvideo zur Rolle der Daseinsvorsorge

 

Fragen und Feedback jederzeit und gerne an die VG-Werke Hachenburg unter
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Zahlreiche Vereine in der Verbandsgemeinde Hachenburg können sich über gewährte Zuschüsse freuen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in der Sitzung am 17.03.2020, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 2.700 Euro für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Noten und Musikinstrumenten zukommen zu lassen. Auch einem Sportverein sowie der Stadt Hachenburg kamen Zuschüsse in Höhe von rund 6.000 Euro zuteil.

Die Verbandsgemeinde wurde mit einer Spende bedacht, deren Annahme der Haupt- und Finanzausschuss beschloss. Die Spende in Höhe von 200 Euro richtet sich an die Löschgruppe Mündersbach zur Anschaffung von LED-Handlampen.

Im Rahmen des Zuschussprogramms „Wir bewegen was“ empfahl das Gremium dem Verbandsgemeinderat Hachenburg einstimmig die Beschlussfassung über einen Zuschuss an die Ortsgemeinde Astert zur Anpflanzung von bis zu 1.000 Bäumen sowie zur Ausstattung von bis zu 1.300 Nachwuchsbäumen mit einem Verbissschutz.

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde Hachenburg
Zu Beginn der Sitzung teilte Bürgermeister Klöckner mit, dass die Verbandsgemeindeverwaltung einige Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus getroffen habe. Die getroffenen Änderungen können den Bekanntmachungen in dieser Zeitung und auf der Homepage entnommen werden.

Weiterhin teilte er mit, dass im Benehmen mit den Beigeordneten eine Eilentscheidung zur Beschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen für den Löschzug Hachenburg und die Löschgruppe Hattert zum ermittelten Submissionsergebnis von rund 612.000 Euro getroffen wurde.

Um die notwendige Mindestanmeldezahl von 36 Schulkindern am Ganztagsschulangebot für die Grundschule Roßbach im Schuljahr 2020/2021 zu erreichen, seien weitere Anmeldungen erforderlich, so der Vorsitzende.

Aufgrund der derzeitigen Situation des Coronavirus wurde die geplante Einwohnerversammlung in Sachen Neubau des DRK-Krankenhauses für die Ortsgemeinden Müschenbach und Hattert abgesagt. Ein Infobrief der DRK-Trägergesellschaft solle in den betroffenen Ortsgemeinden verteilt werden.

Weitere Themen der Sitzung
Mit einer einstimmigen Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat stimmte das Gremium zu, die Verwaltung zu ermächtigen, im Zuge der Baumaßnahme „Errichtung einer Fluchttreppe am Mehrzweckraum im Erdgeschoss“ die Aufträge an die wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen.

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt, im Haushaltsjahr 2020 für die notwendige Aufgabenwahrnehmung in den Kinderbüros an allen Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg zusätzlich einen Betrag in Höhe von rd. 10.000 Euro bereitzustellen. Den damit einhergehenden überplanmäßigen Aufwendungen wurde zugestimmt.

Dem Verbandsgemeinderat Hachenburg wurde einstimmig empfohlen, dem DRK Ortsverein Hachenburg für den Kauf eines neuen Mannschaftstransportwagens eine Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro zu gewähren. Ebenfalls eine einstimmige Beschlussempfehlung erging an den Rat, im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Verbandsgemeinde Hachenburg und dem ruandischen Distrikt Gisagara zur Umsetzung von Projekten im Jahr 2020 einen Betrag in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Eine dritte, ebenfalls einstimmige Beschlussempfehlung an den Rat beinhaltet die Einräumung eines Rechts zugunsten der Stadt Hachenburg, auf einer Teilfläche am Tennenplatz an der Rundsporthalle einen Pumptrack zu errichten. Im nicht öffentlichen Teil wurde eine Vertragsangelegenheit behandelt.

 

Solidarität und "Fairständnis"

Solidarität und "Fairständnis"

Liebe Kundinnen und liebe Kunden unserer "Löwenstarken" Einkaufsstadt Hachenburg!


Für unsere guten Fachgeschäfte ist die momentane behördlich angeordnete Geschäftsschließung schlicht und einfach existenzbedrohend.

Unsere guten und langjährig wertvollen Fachgeschäftspartner möchten Sie daher alle bitten, die Bekleidung, die Schuhe, die Anschaffungen des täglichen Bedarfs für den Haushalt und im Geschenkartikelbereich oder sonstige Dinge, die nicht dringend benötigt werden, jetzt nicht von zu Hause aus online zu bestellen. Warten Sie bitte, wenn es Ihnen möglich ist, bis unsere Händler und Betriebe wieder normal öffnen dürfen und Sie dann wie gewohnt persönlich und fachlich gut beraten und Ihnen maßgeschneiderte Lösungen bieten.

Für die gesamte Bevölkerung in Deutschland ist diese Ausnahmesituation eine wirklich riesige Herausforderung, die man nur mit großer Solidarität und „FAIRSTÄNDNIS“ übersteht. Helfen Sie bitte daher unserem lokalen Handel aus der Krise!

Der Werbering Hachenburg sagt Ihnen dafür ein großes DANKESCHÖN und wünscht Ihnen von Herzen, dass Sie, dass wir alle gesund und gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Im Namen aller Mitglieder

Volker Schürg
1. Vorsitzender

Neuer Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit

Neuer Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit

Wann haben Sie sich das letzte Mal bedankt? Für Menschen, alltägliche Situationen und Dinge, von denen andere noch nicht einmal zu träumen wagen. Warum wir Sie das im Vorwort eines Kultur-Kalenders fragen? Die facettenreichen Spielarten der Kultur lassen uns in ihren besten Momenten erkennen, was wirklich wichtig ist. So wie etwa William Wahls Lieblings-Songs für Lebenslieber oder Stefan Danzigers intelligente Geschichten über die Absurditäten des Alltags.
„Dankbarkeit“ ist in diesem Frühling auch das Leitmotiv der dritten Auflage unseres erfolgreichen Spirituellen Festivals. In Zeiten der Selbstoptimierung und der Selbstbeschränkung auf das eigene Ich schärfen die Vorträge, Workshops und Darbietungen unseren Blick auf das, was uns erst zu Menschen macht: Achtsamkeit und Hingabe gegenüber anderen, uns selbst und der Natur. Wenn Sie es zulassen, werden Sie beschenkt. Mit Demut, innerer Ruhe, neuen Perspektiven und – genau – Dankbarkeit.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Halbjahres-Programm. Stadtbürgermeister Stefan Leukel ist überzeugt vom aktuellen Angebot und lobte die „beachtliche Arbeit, die das Team der KulturZeit“ leiste.
Dank zahlreicher weiterer Veranstalter in der Region, enthält das Programmheft außerdem tolle Workshops für Kinder und Jugendliche, zum Denken anregende philosophische Salons, Konzerte, abenteuerliche Diavorträge, Feste und Festivals für Jung und Alt, Lesungen und vieles mehr.
Ein so umfangreiches Kulturprogramm ist ohne die Förderung großzügiger Sponsoren schlicht undenkbar. Darum bedankt sich die KulturZeit ganz herzlich bei der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, der Rhenag, der Sparkasse Westerwald-Sieg, der Westerwald Bank eG, der Naspa, dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, TROIKA, der Westerwald Brauerei, den Kurieren sowie Einblick Design und Pinta, die sich wieder für die ansprechende Gestaltung des Veranstaltungskalenders verantwortlich zeichneten.

Foto:
Stellten den Veranstaltungskalender vor (von links): Kulturreferentin Beate Macht, FSJlerin Nele Martin, KulturZeit-Mitarbeiter Daniel Pirker, Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Bürgermeister Peter Klöckner

Hachenburg misst intelligent

Hachenburg misst intelligent

Verbandsgemeinde nutzt Smart Meter – Pilotprojekt mit der evm-Gruppe

HACHENBURG/KOBLENZ. Die Verbandsgemeinde Hachenburg kann ihren Stromverbrauch nun im Viertelstundentakt auslesen. Diese Möglichkeit verschaffen ihr intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, die sie in insgesamt zwölf Liegenschaften hat installieren lassen. Darunter befinden sich zum Beispiel eine Grundschule, Sporthallen und das Feuerwehrhaus. Eingebaut wurden die Geräte von der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm). „Im Zuge unseres Energiemanagementsystems haben wir nach Möglichkeiten gesucht, in unseren Immobilien eine bessere Leistungserfassung zu ermöglichen als bisher“, erklärt Henrik Lütkemeier, Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Mit der neuen Technik können wir unseren Stromverbrauch genau prüfen und Einsparpotenziale erkennen.“

Einsparpotentiale aufdecken
Die Smart Meter erfassen den Stromverbrauch der insgesamt zwölf Liegenschaften im Viertelstundentakt und übermittelt sie auf sicherem Weg in ein Online-Portal. So ist eine einfache, aber genaue Auswertung der Lastgänge durch den Klimaschutzmanager möglich. „Durch die Daten im Portal kann ich Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten der Liegenschaften ziehen“, so Lütkemeier. Das helfe vor allem dabei, Potenziale aufzudecken. Zum Beispiel, wo sich eine Solaranlage auf dem Dach lohnen würde oder wie das Verhalten der Nutzer verbessert werden kann. „Wir sehen uns als Vorreiter und Vorbild in der Region in Sachen Klimaschutz“, erklärt Gabriele Greis, erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Daher freuen wir uns, dass wir bei diesem Pilot-Roll-Out dabei sein konnten.“

Smart Meter im Live-Betrieb
Der Einbau der Smart Meter in der Verbandsgemeinde Hachenburg ist der erste in dieser Größenordnung in der Region. „Wir freuen uns, dass wir die Verbandsgemeinde hier als Partner gewinnen konnten“, erklärt Benjamin Deppe, Leiter Messservice in der evm-Gruppe. „Wir sehen, wie die neuen Zähler im Echtbetrieb funktionieren und die Verbandsgemeinde profitiert von den Daten für ihr Energiemanagementsystem.“ Die Netzexperten hatten schon vor rund fünf Jahren begonnen, sich auf die neue Technik einzustellen. Denn es müssen nicht nur besondere Transportwege, sondern auch Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. „Wir haben die nötige Infrastruktur aufgebaut, unsere Mitarbeiter geschult und Tests unter Laborbedingungen durchgeführt. Mit dem Einbau in der Verbandsgemeinde Hachenburg konnten wir den ersten Einbau intelligenter Messsysteme im Live-Betrieb erfolgreich abschließen. Damit sind wir für den jetzt beginnenden Rollout intelligenter Messsysteme bestens vorbereitet“, so Benjamin Deppe.

Zählertausch in der Region bis 2032
Intelligente Messsysteme lösen zusammen mit modernen Messeinrichtungen bis 2032 die bisher verbauten, meist analogen Zähler ab. Während letztere schon seit Anfang 2018 nach und nach eingesetzt werden, konnte der Einbau der Smart Meter erst starten, wenn mindestens drei Kommunikationsmodule, sogenannte Smart-Meter-Gateways, zertifiziert sind. Sie übermitteln die Messwerte in regelmäßigen Abständen über eine sichere Verbindung an die Nutzer. Durch die Zertifizierung des dritten Smart-Meter-Gateways Ende Januar 2020 sind die Voraussetzungen für den sogenannten Roll-Out, also dem flächendeckenden Einbau der neuen Zählertechnik, gegeben. Die enm wird mit dem Einbau intelligenter Messsysteme im Rahmen der anstehenden Turnuswechsel beginnen und damit die gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen. Eingebaut werden die intelligenten Messsysteme in allen Haushalten und Gebäuden, die mehr 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen oder Stromerzeugungsanlagen betreiben, wie zum Beispiel eine Solaranlage, die mehr als 7 Kilowatt Leistung hat. Bis 2032 werden so insgesamt rund 245.000 Zähler im Netzgebiet der enm ausgetauscht.

Foto: Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg, (2.v.r.), und Henrik Lütkemeier, Klimaschutzmanager der VG, (r.) freuen sich mit Vertretern der evm-Gruppe über den Einbau der intelligenten Messsysteme. Foto: evm/Sascha Ditscher

Thermografie-Spaziergang und Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes der Verbandsgemeinde

Thermografie-Spaziergang und Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes der Verbandsgemeinde

Am vergangenen Freitag haben sich die Teilnehmer des Thermografie-Spaziergangs in Hachenburg zusammengefunden, um ihre Häuser mit einem neuen Blick zu betrachten. Dafür nutze Herr Joachim Weid, der Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, seine Wärmebildkamera und nahm damit Aufnahmen von den teilnehmenden Häusern auf. So zeigte er Wärmeverluste bildlich an der Hauswand auf und wies dabei auf die Vor- und Nachteile solcher Aufnahmen hin. Dabei ist der vorrangige Nutzen der Aufnahmen das Aufspüren sogenannter Wärmebrücken am Gebäude und Stellen mit unzureichender Dämmung. Während des Spaziergangs fanden sich auch bei den betrachteten Gebäuden Beispiele für solche Fälle. Z.B. metallische Balkonhalterungen, die Wärme aus dem Mauerwerk leiten oder Heizungsrohre, deren Verlauf in der Außenwand sichtbar ist.
Nach dem Thermografie-Spaziergang sind Sanierungstipps und Hinweise wie man mit den Erkenntnissen umgehen kann im Gespräch mit dem Energieberater besprochen worden.
Im Anschluss daran wurden die Gewinner des energetischen Sanierungswettbewerbes durch Bürgermeister Peter Klöckner ausgezeichnet. Prämiert wurden die ersten drei Plätze, von denen Familie Schumacher aus Steinebach den ersten Platz mit ihren Sanierungsmaßnahmen macht. Platz zwei ging an Herrn Schuchmann aus Streithausen und Platz drei belegte Frau Koch aus Hachenburg.
Die Sanierungsmaßnahmen reichen vom Einbau einer Solarthermieanlage, über die Installation einer PV-Anlage mit Batteriespeicher, bis hin zur Umrüstung eines Ölkessels auf eine Pelletheizung. Alle Maßnahmen zeichnet dabei die Nutzung Erneuerbarer Energien aus und bieten eine gute Übertragbarkeit auf andere Häuser in der Verbandsgemeinde.
Über weitere Informationen zu den Sanierungsmaßnahmen der Preisträger wird in den kommenden Wochen an dieser Stelle berichtet werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Henrik Lütkemeier unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info oder unter 02662/801169.

Das Foto zeigt v.l. Peter Klöckner, Christof Schumacher, Julia Schumacher, Alexander Schuchmann, Henrik Lütkemeier, Doris Koch – Foto: Röder Moldenhauer Bad Marienberg

 

Was Frauen bewegt: Frauen für Gerechtigkeit

Was Frauen bewegt: Frauen für Gerechtigkeit

Kinovorstellung am Internationalen Frauentag

Liebe Frauen,

in diesem Jahr schließt sich der Arbeitskreis Int. Frauentag im Westerwald der Solidaritäts-Filmtour "Frauen für Gerechtigkeit" an und zeigt in Zusammenarbeit mit dem Cinexx-Kino Hachenburg den Film von Sibylle Fezer, Vorstandsfrau von medica mondiale und Regisseur Daniel Burkholz "Shortcut to justice".

Dieser Film wurde schon auf 40 Filmfestivals rund um den Globus erfolgreich präsentiert. UN Women und viele andere Frauenrechtsorganisationen in aller Welt setzen den Film für ihre Arbeit ein.

15 Jahre nach ihrer Gründung haben die Heldinnen des Films, die Frauen für Gerechtigkeit, den indischen Bundesstaat Gujarat erobert. Mittlerweile kämpfen sie an über 50 Gerichten gegen Unrecht und Gewalt. Das ist mehr als Grund genug, ihnen eine Solidaritäts-Filmtour zu widmen und sich dieser auch im Westerwaldkreis anzuschließen. Gewalt gegen Frauen ist ein Thema weltweit und in allen Gesellschaftsformen, sie muss global bekämpft und geächtet werden. Angesichts des 30-jährigen Jubiläums des Notruf, Frauen gegen Gewalt e.V. im Westerwaldkreis stellt der Arbeitskreis eine Verbindung her und ruft zu Solidarität aller Frauen auf.

Im Anschluss an die Veranstaltung wartet das Cinexx in Hachenburg mit einem besonderen Highlight auf. In bundesweiter Vorpremiere wird der Film „Die perfekte Kandidatin“ gezeigt, die Geschichte einer jungen saudi-arabischen Ärztin, die mehr oder minder zufällig zur Kandidatin als Stadträtin wird und mit ihren beiden Schwestern eine Kampagne lostritt, die nicht zu übersehen ist. Die Regisseurin Haifaa al Mansour erzählt mit weiblichem Blick das scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation.

Veranstaltungsort ist am 8. März um 11 Uhr das Cinexx Kino Hachenburg, der Eintritt kostet 5,- Euro inkl. kleinem Imbiss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Vorpremiere findet um 12.30 Uhr im Anschluss statt, Karten für beide Vorführungen sind für 10,- Euro erhältlich - weitere Informationen bei der Gleich-stellungsstelle des Westerwaldkreises unter 02602/124606.

Flyer Weltfrauentag


Sind Sie am 8. März dabei, ich freue mich auf Sie!


Herzlichst
Ihre Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Weichenstellungen für die Zukunft waren Themen im Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss am 11.02.2020

Zahlreichen Anwesenden stellte sich, nach den Bekanntgaben über künftige Einschulungszahlen und den „Tag der offenen Tür“ an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach zur Präsentation des Ganztagsschulangebotes, die Leiterin der Tourist-Information Hachenburg, Lisa Effert, mit einer Präsentation des dortigen Teams und des Aufgabenkatalogs vor.

Sportstättenentwicklung in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Auch zum nächsten Tagesordnungspunkt gab es reichlich Anschauungsmaterial, schließlich ging es nach einer Bestandsaufnahme und Analyse mit Ermittlung von Handlungsbedarf zu den zahlreichen Sportstätten in der Verbandsgemeinde um Interessen von Vereinen und Gemeinden in der gesamten Region. Das beauftragte Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) mit Sitz in Trier hatte mit Stefan Henn und Sebastian Schneider über das gesamte letzte Jahr hinweg mit Unterstützung der Verwaltung die Bedürfnisse von Vereinen erfragt und den vorhandenen Ressourcen gegenübergestellt (die Unterlagen sind im Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Hachenburg einsehbar). Für zukunftsweisende Entscheidungen zu möglichen Investitionen oder für Verfahren zur besseren Steuerung der Auslastung von Anlagen liegen damit umfangreiche Daten und Einschätzungen vor.

Dass allerdings so manche Vorbereitung durch neue Entwicklungen entscheidend verändert werden kann, zeigte sich gerade hier. Die aufgeworfene Frage in der Konzeption zur Realisierung eines weiteren, durchgehend im Winter bespielbaren Fußballfeldes beschäftigt bereits die Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg, wie Gabriele Greis an dieser Stelle berichtete. Grundsätzlich stimmte der Ausschuss einer Eigentumsübertragung auf die Stadt Hachenburg zu, sofern die Nutzung der benachbarten Rundsporthalle mit Umkleide- und Sanitäreinrichtungen sowie die Sicherstellung von Nutzungsrechten von Vereinen außerhalb der Stadt Hachenburg geklärt sind. Außerdem gehört eine Vereinbarung darüber, ob die benachbarte Realschule plus und Fachoberschule keine Einwände gegen geplante Veränderungen hat, die den Schulsport betreffen, dazu. Die genauen Bedingungen sollen noch verhandelt werden. Da die in dieser Angelegenheit zu treffenden, endgültigen Entscheidungen sehr große Auswirkungen auf die Beurteilung der Sportstättensituation insgesamt haben, sind sie sinnvollerweise abzuwarten, bevor das Konzept endgültig beschlossen wird.

Bericht vom Kinderschutzbund macht nachdenklich

Nicht mehr die Planung eines Konzeptes sondern seine lebendige Entwicklung waren nächstes Thema. Dabei ging es allerdings um schwierige Sachverhalte, denen sich die Vorsitzende des hiesigen Kinderschutzbundes, Mechthild Brenner, und die Mitarbeiterin in zwei Sorgenbüros an Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg, Kerstin Gräter, bereits seit langer Zeit engagiert widmen. Es ging um die Unterstützung von Schulkindern in schwierigen Lebens- und Lernsituationen. Bereits seit Jahren sind die ausgebildeten Fachkräfte an allen Grundschulstandorten wichtige Ansprechpartner für die Schulkinder, die ihnen Probleme mit Mitschülern, Lehrpersonen oder in der eigenen Familie anvertrauen. Welches Ausmaß das annehmen kann wurden bei einer Fallschilderung aus der Arbeit von Kerstin Gräter deutlich. Die Schulen schätzen und unterstützen diese wichtige Begleitung der Kinder, wie die Vorsitzende mitteilte und deshalb ist die Finanzierung der notwendigen Kosten hierfür auf freiwilliger Basis durch die Verbandsgemeinde auch nicht in Frage gestellt.
Was sich allerdings verändert hat, ist der zu leistende Aufwand, der in der diesjährigen Haushaltsplanung nicht mehr berücksichtigt werden konnte. Der Empfehlung, ein um ca. 10.000 € höheres Budget – dann Aufwendungen in Höhe von rd. 46.000 € im Jahr 2020 – durch den zuständigen Haupt- und Finanzausschuss beschließen zu lassen, stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Mehr Vorbereitungs- und Beratungsbedarf ergab sich bei den nächsten beiden Tagesordnungspunkten, denen Anträge der FDP- und der FWG-Fraktionen im Verbandsgemeinderat vorausgegangen waren.

Einrichtung einer Jugendvertretung

Die künftige Einrichtung einer Jugendvertretung für die Verbandsgemeinde Hachenburg soll nach dem Willen der Liberalen mehr Interesse durch Beteiligung an Entscheidungen in kommunalen Gremien bei der jungen Generation wecken. Nach ausführlicher Aussprache und Zusatzinformationen zu Rechts- und Verfahrensfragen von Thomas Welters aus der Verwaltung einigte sich der Ausschuss mehrheitlich darauf, zunächst eigene Überlegungen anzustellen und die Angelegenheit zeitlich so vorzubereiten, dass bei der Landtagswahl im kommenden Jahr auch die Wahl des neu zu schaffenden Gremiums erfolgen kann.

Ärztliche Versorgung in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Frage nach der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der hiesigen Region ist Grundlage eines Antrags der FWG-Fraktion zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Bekämpfung des Ärztemangels im Gebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg. Hierzu verwies der Fraktionsvorsitzende, Volkmar Gäfgen, auf Aktivitäten im benachbarten Kreis Altenkirchen. Über einen ganzen Strauß verschiedener Maßnahmen, der bereits in der Verbandsgemeinde initiiert werde, berichtete Gabriele Greis. Ob die Einrichtung einer Famulatur auf Ebene der Verbandsgemeinde, das erfolgreiche Werben der Ortsgemeinde Mündersbach zur Ansiedlung einer Arztpraxis oder die hergestellten Kontakte zur Kassenärztlichen Vereinigung wegen möglicher Förderungen von Niederlassungen – alle diese Maßnahmen wurden bereits angestoßen bzw. umgesetzt. Darüber hinaus beschäftigt sich der Westerwaldkreis beschäftigt mit Möglichkeiten zur Gewährung eines Stipendiums mit anschließender Niederlassungsvorgabe. Im Laufe der Aussprache wurde deutlich, dass mehr gesicherte Fakten zum bestehenden Versorgungsgrad und der künftigen Entwicklung notwendig sind. Auf Vorschlag der Vorsitzenden soll in einer nächsten Sitzung von Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz die Situation für die Verbandsgemeinde Hachenburg detailliert geschildert werden, um dann das weitere Vorgehen darauf bezogen zu planen.

 

Alternativenprüfung des Trägers abgeschlossen:
Müschenbach Ost ist erste Wahl für DRK Klinikum Westerwald


Altenkirchen/Hachenburg. Die DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH, die in Rheinland-Pfalz unter anderem das Verbundkrankenhaus mit den Standorten in Altenkirchen und Hachenburg betreibt, plant - wie bekannt - im Westerwald ein neues Hospital zu bauen. In diesem Neubau sollen die beiden Standorte zusammengeführt, die vorhandenen Möglichkeiten konzentriert und gegebenenfalls mit neuen Aufgaben ergänzt werden. Die geplante Einhauslösung wird von vielen Seiten begrüßt, auch herrscht Einigkeit darüber, dass der Neubau sowohl für Patienten als auch für die gegenwärtigen und zukünftigen Mitarbeiter attraktiver sein wird als die beiden bisherigen Standorte jeweils für sich gesehen.


Download der Presseinformation

Einwohnerzahlen steigen wieder an

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2019.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2019 genau 24.509 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 113 mehr als am 30.06.2019 und somit ein Anstieg von 0,46 Prozent. Mit 12.324 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.185 Herren zahlenmäßig leicht überlegen. 10.078 Bürger gehören der evangelischen Religion an. 7.598 sind römisch-katholisch. 6.833 Mitbürger gehören anderen Religionsgruppen an, oder sind gar keiner Kirche zugehörig. Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.525 am 30.06.2019 auf 1.547 Mitbürger am 31.12.2019 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohneranteil von 6,31 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich aus 867 Männern und 680 Frauen zusammensetzt. 8.968 Einwohner der VG sind ledig, 11.487 Personen sind verheiratet, 1.871 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.940 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 20 Mitbürger registriert. In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.408 Kinder eingeschult. Die Zahl erhöhte sich im Vergleich zum 30.06.2019 um 67 einzuschulende Kinder. Die Stadt Hachenburg kann sich mit 69 Einwohnern mehr im letzten Halbjahr über den stärksten Einwohnerzuwachs freuen, dies entspricht 1,13 %. Gefolgt von 48 weiteren Einwohnern in Kroppach (7,27 %), 11 Personen in Müschenbach (1,06 %), 10 in Gehlert (1,63 %) und 8 in Stein-Wingert (3,77 %). Die höchsten Einbußen in der Einwohnerzahl mussten folgende Gemeinden hinnehmen: In Mudenbach -25 Einwohner (-3,32 %), in Steinebach an der Wied -18 (-2,08 %), Winkelbach -16 (-6,27 %) und Astert -10 (-4,12 %).
Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnung.


Download Einwohnerstatistik

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Die Verbandsgemeinde Hachenburg möchte zu dem Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ in den kommenden Wochen und Monaten in den Ortsgemeinden informieren, um das Angebot bei Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen. Dies geschieht vor allem vor dem Hintergrund unserer Klimaschutzbemühungen. Für die Informationsveranstaltungen suchen wir noch Unternehmen, die uns mit ihren Expertisen zu dem Thema unterstützen wollen. Melden Sie sich gerne bei unserm Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier unter: 02662/801-169 oder unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info.

Zukunft der Westerwälder Seenplatte

Zukunft der Westerwälder Seenplatte

Anlässlich des Eigentümerwechsels der Westerwälder Seenplatte an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe trafen sich Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz, des NABU und der kommunalen Gebietskörperschaften von Selters und Hachenburg. Um die Zukunftsfähigkeit der Seenplatte zu gewährleisten und den Arten- sowie Naturschutz, dem eine bedeutende Rolle zukommt, zu verbessern, vereinbarten die Beteiligten eine enge Kooperation. Ein zentrales Anliegen ist von Seiten der Stiftung als auch von Vertretern des Landes sowie der Kommunen, die Wasserqualität an allen Gewässern zu verbessern. Dies soll beispielsweise durch einen naturgerechten Fischbesatz sowie der Erstellung von Management- und Betriebsplänen erfolgen. Ebenfalls soll der vorhandene sanfte Tourismus fortentwickelt und optimiert werden. So besteht beispielsweise ein Verbesserungsbedarf im bestehenden Rad- und Wegenetz sowie der allgemeinen Infrastruktur. Bereits in diesem Jahr sollen erste Maßnahmen zur Dammsicherung und der Ertüchtigung von Stauanlagen begonnen werden. Im Frühjahr sollen weitere Gespräche mit den betroffenen Ortsgemeinden und touristischen Betrieben geführt werden.
Alle Interessensvertreter freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.


Möchten gemeinsam die Westerwälder Seenplatte fortentwickeln:
(Das Foto zeigt von links nach rechts)
Bürgermeister Klaus Müller (Selters),
Christian Unselt (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe),
Cosima Lindemann (NABU Rheinland-Pfalz) und Bürgermeister Peter Klöckner

 

Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?

Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?
Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?

Am Freitag, den 07.02.2020, lädt Henrik Lütkemeier - Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg - gemeinsam mit Joachim Weid - Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz - zu einem Thermografie-Spaziergang ein.

Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Wer teilnehmen möchte und sein Haus mit einem Blick durch eine Wärmebildkamera sehen will, kann sich entweder telefonisch unter 02662/801-169 oder per E-Mail unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info bis zum 31.01. anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Route ist abhängig von der Lage der angemeldeten Gebäude und der Startpunkt wird nach Anmeldeschluss bekannt gegeben. Bei Regen kann der Spaziergang wegen der Funktionsweise der Thermografiekamera nicht stattfinden und wird verschoben.

Bei dem Rundgang werden ausgewählte Wohnhäuser von außen mit einer Thermografiekamera betrachtet und sonst nicht sichtbare Wärmeverluste erkennbar gemacht. Dabei erklärt der Energieberater mögliche Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand und erläutert die Möglichkeiten und Grenzen der Thermografie. Im Anschluss an den Spaziergang können die Gespräche im Rahmen der Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes 2019 bei warmen Getränken im Rathaus der Verbandsgemeinde vertieft werden.

2019 wurde das erste Mal ein Sanierungswettbewerb für die Verbandsgemeinde Hachenburg veranstaltet. Teilnehmen konnte jeder Gebäudeeigentümer dessen Gebäude in der Verbandsgemeinde steht. Dabei stand der Fokus auf Sanierungsmaßnahmen, die eine energetische Einsparung erzeugen. Die drei Preisträger erhalten für ihre Maßnahmen einen Gesamtgewinn von 5.000 €. Auch 2021 soll wieder ein Wettbewerb stattfinden, also ideal, um sich mit den umgesetzten Maßnahmenvorschlägen aus dem Thermografie-Spaziergang zu bewerben!

Wer mehr über die Energiesparmöglichkeiten in seinem Haus wissen will, kann einen Termin für die kostenlose persönliche Energieberatung in Hachenburg, Gartenstraße 11 unter 0800 - 60 75 600 (kostenlos) vereinbaren. Auch ein Energie-Check zuhause ist möglich; dieser kostet dank einer Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie nur 30 Euro. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale finden sich unter www.energieberatung-rlp.de

VZ-RLP

Verbandsgemeinde Hachenburg

 

 

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

(nur nach Terminvereinbarung, s. auch Hotline auf der Startseite)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

  13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
  13.30 – 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

(nur nach Terminvereinbarung 02662/801-145)

Montag: 08.00 – 12.30 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr