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Pressearchiv 2020

Senioren- und Jugendtaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg erfreuen sich großer Beliebtheit

Senioren- und Jugendtaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg erfreuen sich großer Beliebtheit

Im Jahre 2020 begrüßen wir Christa Heider, Gehlert als 2020ste Nutzerin

Bereits im Dezember 2016 wurde das Seniorentaxi in der Verbandsgemeinde Hachenburg eingeführt. Ziel ist es, die Mobilität im Alter und bei schwerer Behinderung zu erhalten und erfreulicherweise trifft das Angebot hier einen Nerv:  Frau Christa Heider aus Gehlert konnte Anfang Juni der Ausweis mit der Nummer 2020 ausgehändigt werden – mehr als 2.000 Seniorinnen und Senioren nutzen also bislang diesen Service.

„Für den Notfall soll es sein!“, so teilte Frau Heider der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, mit. Dann, wenn alle anderen Fahrtmöglichkeiten durch Kinder oder Nachbarn nicht funktionieren oder kurzfristig eine Fahrt notwendig ist, gibt das Seniorentaxi den älteren Menschen in der Verbandsgemeinde Hachenburg das gute Gefühl, unabhängig mobil zu sein.

Gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 5 Euro erhalten Bürgerinnen und Bürger, die entweder das 67. Lebensjahr vollendet haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG oder BI haben, beim Bürgerbüro einen Berechtigungsausweis. Ebenfalls berechtigt sind Personen mit einer Conterganschädigung bzw. einer vergleichbaren Beeinträchtigung. Inhaber dieses Ausweises erhalten bei Taxifahrten einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, maximal jedoch 20 Euro. So wurden im vergangenen Jahr fast 23.000 Fahrten mit einem Gesamtzuschuss von ca. 135.000 Euro gefördert.

Auch das Jugendtaxi, dessen Ziel es ist, Jugendlichen der Verbandsgemeinde im Alter von 14 bis 21 Jahren an Wochenenden und Feiertagen eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, wird rege genutzt. Ca. 900 Fahrten mit 1.200 Personen wurden letztes Jahr mit ungefähr 9.000 Euro bezuschusst. Nähere Informationen über die Nutzungsbedingungen erhalten Sie auf der Homepage der Verbandsgemeinde unter der Rubrik „Jung & Alt“.

Internetlink: www.hachenburg-vg.de/jung-alt.html

 

 

Stromausfall – was tun?

Insbesondere bei längerfristigen Stromausfällen, Störungen von Kommunikationsnetzen oder bei anderen außergewöhnlichen Gefahrenlagen können Notrufe möglicherweise nicht mehr zu den Leitstellen gesendet werden. Deshalb sehen die Einsatzpläne der Feuerwehren vor, dass bei Stromausfall spätestens nach einer halben Stunde die Feuerwehrgerätehäuser besetzt werden. Da ohne Stromversorgung Telefonanlagen und Mobilfunksysteme nicht mehr funktionieren, können Notrufe am Feuerwehrgerätehaus oder bei Einsatzfahrzeugen, die im Gemeindegebiet patrouillieren, per Funk abgesetzt werden. Ebenfalls stellen die Feuerwehren eine Notstromversorgung für Kranke und Bedürftige, die auf medizinische Geräte angewiesen sind, sicher. Bitte informieren Sie die Feuerwehr auch schon vorab, wenn Sie auf elektronische Geräte angewiesen sind. So können sie in einem Ernstfall direkt und regelmäßig Kontakt herstellen und Hilfemaßnahmen einleiten.

Sportanlagen der Verbandsgemeinde Hachenburg bald wieder nutzbar

Sportanlagen der Verbandsgemeinde Hachenburg bald wieder nutzbar

Sportanlagen können durch die Betreiber unter Beachtung der geltenden Auflagen in der derzeit geltenden Fassung der Corona-Verordnung grundsätzlich wieder geöffnet werden. Hierzu hat die Verbandsgemeinde Hachenburg eine entsprechende Checkliste erstellt. Für die Einhaltung der geltenden Auflagen sind die Vereine verantwortlich. Die Checkliste für einzuhaltenden Auflagen erhalten Sie gerne auf Anfrage. Bitte berücksichtigen Sie, dass Umkleiden und Duschen bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Das Burbach-Stadion Hachenburg und der Hartplatz an der Rundsporthalle sowie die Schulsporthallen Alpenrod, Borngasse Hachenburg, Kroppach und Müschenbach und die Rundsporthalle Hachenburg sind wieder nutzbar, allerdings mit coronabedingten Einschränkungen.

Die Turnräume in den Schulgebäuden der Grundschulen Atzelgift/Streithausen und Borod müssen leider geschlossen bleiben, da eine Nutzung aufgrund der geltenden Regeln nicht möglich ist.

Generell gilt für jede der Sportanlagen, dass Anfragen nur für Gruppen berücksichtigt werden können, für die bereits im derzeit geltenden Benutzungsplan dort eine Nutzungszeit vorgemerkt ist. Wir bitten darum, die Nutzeranfragen im Verein zunächst zu sammeln und ausschließlich über den Vereinsvorsitzenden abzugeben.

 

Bitte melden Sie Ihren Bedarf bis spätestens Donnerstag, 25.06.2020 schriftlich oder per E-Mail an. Informieren Sie sich gern vorab über die einzuhaltenden Nutzungsbedingungen der Sportanlagen, s.u.


Kontaktdaten: Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Gartenstraße 11, 57627 Hachenburg, z.Hd. Frau Emmerich, E-Mail: s.emmerich@hachenburg-vg.de, die auch Ihre Fragen zu der Angelegenheit beantwortet.

 

Nutzungsbedingungen der Sportanlagen

 

 

Was in Schulen in Zeiten von Corona passiert

Was in Schulen in Zeiten von Corona passiert

Die momentane Situation, dass in einem geregelten Stufenplan die Schulen wieder mit Leben gefüllt werden – Stichwort „Präsenzunterricht“ – ist für die Kinder, die Familien und das Lehrpersonal herausfordernd und neu. Seit dem kompletten Lockdown ab 16. März des Jahres war es allerdings nicht so, dass in und um die Schulgebäude Stillstand geherrscht hätte. Statt wie geplant während der Ferienzeit wurden, wenn möglich, Unterhaltungs- und Renovierungsarbeiten in diesen Zeitraum verlegt.

In der Sonnenbergschule Müschenbach wurde in einer Klasse der Parkettboden abgeschliffen und Malerarbeiten im Unterrichts- und Flurbereich ausgeführt. Die Aufarbeitung eines solchen Bodenbelags erfolgte ebenso in der Grundschule Mosaik Borod, wo auch noch Fenster mit Sonnenschutzeinrichtungen ausgestattet werden sollen, was auch an der Otfried-Preussler- Grundschule in Roßbach erfolgen wird. Aufgrund der notwendigen Sperrung der Schulsporthalle Alpenrod konnte dort die Erneuerung der Heizungsverteilung, die auf eine effektivere Energienutzung ausgerichtet ist, beauftragt werden.

Ein begonnenes Projekt an der Grundschule Atzelgift, das aufgrund der Komplexität erst zum Ende der Sommerferien fertiggestellt sein wird, ist die Herstellung eines zweiten Rettungsweges durch eine Außentreppe in Metallbauweise. Mit der dann vorschriftsmäßig gegebenen Entfluchtung des Raumes steht dieser als voll nutzbarer Klassenraum zur Verfügung. Hierfür werden Kosten in Höhe von rd. 45.000 € aufgewendet.

Bereits im letzten Jahr begann die umfangreiche Umgestaltung des Außengeländes an der Grundschule Mosaik Borod, die in enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort geplant wurde. Notwendige Rodungsarbeiten und Anpassungen des Schulgebäudes, damit der vorgesehene, neue Spielbereich in den Pausenzeiten auf kurzem Weg genutzt werden kann, fanden bereits im Vorjahr statt und wurden mit Kosten von rd. 30.000 € vergütet. Etwa in derselben Größenordnung wurden dann in diesem Jahr veranlasste Tiefbauarbeiten abgerechnet. Im nächsten Schritt erfolgen Pflanzarbeiten zur Strukturierung des Bereichs und die Aufstellung einer Nestschaukel. Ein ganzes Außenklassenzimmer wird noch entstehen und bis alles fertig ist, wird über beide Haushaltsjahre gerechnet, ein Betrag von rd. 180.000 € verausgabt worden sein.

Mehr als 100.000 € wird auch der Bau einer Mensa im Gebäude der Grundschule am Schloss Hachenburg kosten, an dem ebenfalls bereits gearbeitet wird. Zur Zubereitung des Essens, der Lagerung der Vorräte und für die gemeinsamen Mahlzeiten wird dann die bisher genutzte Stadthalle nicht mehr benötigt.

Die aufgezählten und viele weitere Maßnahmen zeigen, welche Bedeutung die Schulen als Lernorte der künftigen Generation für die Verbandsgemeinde haben.

Notbetreuung in den Sommerferien

Da aufgrund der Corona-Pandemie die vorgesehenen Ferienbetreuungsmaßnahmen des Jugendzentrums in Kooperation mit dem Städtischen Familienzentrum und dem Kinderschutzbund Hachenburg in den Sommerferien leider ausfallen müssen, hat sich die Verbandsgemeinde entschieden, zur Entlastung der Eltern Notbetreuungsangebote einzurichten.

Die Notbetreuungen sollen dezentral in mehreren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde stattfinden. Eine Betreuungsgruppe umfasst max. 10 Kinder gemäß der zurzeit geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung. Die Notbetreuung soll täglich von 7.30 bis 15.30 Uhr in der ersten und zweiten Ferienwoche (06.07.-10.07.2020 und 13.07.-17.07.2020) angeboten werden, ggf. auch noch in der dritten Woche (20.07. – 24.07.-2020) in geringerem Umfang.
 

Wer kann Bedarf anmelden?

Bedarf anmelden können Eltern, wenn eine häusliche Betreuung nicht oder nicht die gesamte Zeit möglich ist. Die Notbetreuung richtet sich nicht ausschließlich an bestimmte Berufsgruppen, sondern ebenso an berufstätige Sorgeberechtigte/Alleinerziehende die auf Betreuung angewiesen sind und keinerlei andere Betreuungslösung finden.

Um den konkreten Bedarf ermitteln zu können, bittet die Verbandsgemeinde die Eltern, den Bedarf per E-Mail an Notbetreuung@hachenburg-vg.de bis zum 08.06.2020 zu melden. Bitte geben sie Ihre vollständige Adresse, Ihre Telefonnummer und den gewünschten Betreuungszeitraum an. Die Notbetreuung findet voraussichtlich in folgenden Ortsgemeinden statt: Stadt Hachenburg, Hachenburg–Altstadt, Dreifelden, Heimborn, Atzelgift, Borod und Roßbach. Der Kostenbeitrag von 45,00 € je Woche beinhaltet pädagogische Betreuung, ein Mittagessen in Form eines Lunchpaketes sowie Materialien zur Programmgestaltung.
 

Unterstützung gesucht!

Zur Durchführung der geplanten Maßnahmen ist die Mitwirkung und Unterstützung des eigenen, pädagogischen Personals der Verbandsgemeinde durch zusätzliche Betreuungskräfte, die auf Honorarbasis für die Verbandsgemeinde tätig werden, erforderlich. Bitte fühlen Sie sich als Eltern oder Schüler und Schülerinnen ab 16 Jahren oder einfach als engagierte Helfer zur Umsetzung des Projekts angesprochen. Ihre Bereitschaft zum Mitmachen teilen Sie bitte der Mitarbeiterin der Personalverwaltung, Katharina Seck, unter der Tel.-Nr. 02662-801119 ebenfalls bis zum 08.06.2020 mit oder per E-Mail k.seck@hachenburg-vg.de. Die Kollegin steht auch für Fragen zu den Beschäftigungsbedingungen zur Verfügung.

Kultureller Sommernachtstraum könnte Wirklichkeit werden

Kultureller Sommernachtstraum könnte Wirklichkeit werden

Was könnte schöner sein, als an einem lauen Sommerabend unter dem Westerwälder Sternenhimmel zu sitzen, ein Glas Wein in der Hand, Freunde und Bekannte auf der Picknickdecke nebenan, und dabei Konzerte vom Feinsten anzuhören? So könnte sich Kulturreferentin Beate Macht die coronabedingte Variante von „Treffpunkt Alter Markt“ vorstellen: ein gemütliches Kulturpicknick im Hachenburger Burggarten.
Mit voller Unterstützung durch die beiden Bügermeister, Peter Klöckner und Stefan Leukel, arbeitet das Team der Hachenburger KulturZeit derzeit unter Hochdruck daran, diesen kulturellen Sommernachtstraum wahr werden zu lassen – immer unter der Voraussetzung, das geplante Konzept entspricht den aktuellen Corona-Vorgaben.
Ständig aktualisierte Auflagen sorgen allerdings für minimale Planungssicherheit und das in einer Branche, die im Regelbetrieb mindestens ein Jahr im Voraus bucht. Da aber ab dem 10. Juni unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen wieder Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Besuchern erlaubt sind, könnte die beliebte Veranstaltungsreihe in diesem Jahr ungefähr so ausschauen:
Da der Alte Markt den Auflagen entsprechend schwer zu regulieren ist, würden die Konzerte im Burggarten stattfinden, der mit einer dauerhaften Bühne und Umzäunung ausgestattet wird. Auf der Wiese werden – mit umweltfreundlicher Kreide – mit jeweils mindestens 1,5 Meter Abstand zum nächsten Platz 2 x 2 Meter große Picknickplätze eingezeichnet, die Platz für jeweils bis zu 4 Personen bieten – aus einem oder zwei Haushalten. Diese Plätze müssen im Internet vorher verbindlich gebucht werden. Da die Corona-Variante ein Plus an Personal- und Materialkosten bedeutet, wird erstmals Eintritt erhoben. Dabei fangen die Ticketpreise bei 1 Euro an (Menschen mit geringem Einkommen, Kulturloge, Kinder bis 18 Jahre). Als regulären Eintritt könnte sich die Hachenburger KulturZeit 5 Euro vorstellen, mit der Option mehr zu geben, um die Veranstaltungsreihe zu unterstützen.
Da Kontaktmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert werden sollen, wird die Einlasskontrolle kontaktlos erfolgen.
Auf eine Pause soll ebenfalls verzichtet werden, weswegen der Beginn der Konzerte von 19.15 Uhr auf 20 Uhr verschoben wird.
Weil vor Ort kein gastronomisches Angebot möglich ist, können die Besucher neben der eigenen Picknickdecke auch Snacks und Getränke mitbringen. Und sollten die Picknickdecken einmal ausgebucht sein, so laden die Hachenburger Gastronomen wie gewohnt zu lukullischen Genüssen ein und würden sich sicher über viele Gäste in solch herausfordernden Zeiten freuen, betont Leukel.
Beate Macht kann sich bei guter Akzeptanz der Picknickkonzerte auch Comedy und Kabarett im Burggarten vorstellen – beispielsweise mit den Künstlern, deren Auftritte in diesem Jahr coronabedingt ausfallen mussten.
„Gerade in solch schwierigen Zeiten möchten wir den Menschen gerne ein positives Erlebnis bieten“, so die Kulturreferentin. Bürgermeister Klöckner hofft ebenfalls auf ein baldiges Ende der veranstaltungsfreien Zeit, auch um freischaffende Künstler, die durch die Krise in ihrer Existenz betroffen sind, zu unterstützen.

Foto:
Besonderes Kulturevent mit gemütlichem Picknick – so könnte „Treffpunkt Alter Markt“ im Sommer 2020 aussehen. KulturZeit-Mitarbeiterin Angela Kappeller, Kulturreferentin Beate Macht, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtchef Stefan Leukel machen es vor. (Foto und Text: S. Fischer)

Lebensmittelausgabe für Bedürftige

Der neu gegründete Freundeskreis der Lebensmittelretter e.V. hat eine Ausgabestelle für Lebensmittelspenden eingerichtet:

Ausgabestelle:
(bis auf weiteres) Foyer der Rundsporthalle, Lohmühle 1, 57627 Hachenburg

Öffnungszeiten:
Samstags von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr.

Kontakt:
Diana Klanert Stephan
0152 / 524 52 022
d.klanert@yahoo.de oder

Andrea Fuchs
0175 / 52 57 041
fuchs2076@gmail.com

 

Tafelausgabestelle Hachenburg

Alle Tafelkunden können wieder jede Woche kommen!

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass auch unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen die Arbeitsabläufe so gestaltet werden konnten, dass alle Tafelkunden wieder wie gewohnt in jeder Woche zur Tafel kommen können.  
Wichtig ist, dass vor Ort alle den Sicherheitsabstand einhalten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ebenso sollen alle Kunden erst dann für ihren Einkauf erscheinen, wenn sie nach untenstehendem Abholplan an der Reihe sind. Das Geld muss bitte genau passend mitgebracht werden.
Die Tafelsprechstunde für Ausweisverlängerungen und Neuaufnahmen findet vorerst nicht statt. Abgelaufene Kundenausweise behalten ihre Berechtigung. Menschen, die noch keinen Ausweis haben und zukünftig gerne Tafellebensmittel in Anspruch nehmen möchten, können sich zur Neuaufnahme beim Diakonischen Werk Westerwald unter der Telefonnummer 02663/9430-0 melden.
 

Abholplan Mai/Juni 2020
 

Laufende Aktualisierungen auf der Homepage: www.tafelwesterwald.de

 

Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig

Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig
Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden laufen trotz Corona-Pandemie planmäßig

Die Wirtschaftspläne der Verbandsgemeindewerke Hachenburg für das laufende Jahr beinhalten in den Bereichen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Ausgabeermächtigungen im Investitionsbereich von mehr als 11 Millionen Euro.
Während es sich bei den beiden Zukunftskonzepten um großräumige bzw. überörtliche Maßnahmen handelt, vor deren baulicher Umsetzung zunächst noch umfangreiche Abstimmungs- und Planungsleistungen geboten sind, werden in einer ganzen Reihe von Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Hachenburg die oftmals jahrzehntealten Anlagen Zug um Zug erneuert.
Derzeit laufen solche Baumaßnahmen beispielsweise in der „Gartenstraße“ in Alpenrod, im „Steinweg“ in Borod und in der „Friedhofstraße“ sowie dem „Talweg“ in Nister.
Mehr als 1,2 Millionen Euro investieren die Werke in den drei Ortsgemeinden in die Erneuerung der Wasserleitungen, Kanäle, Schachtbauwerke sowie der Hausanschlüsse. Dabei werden diese Anlagen auch bedarfsgerecht optimiert, insbesondere, um vereinzelte hydraulische Engpässe zu beseitigen oder Baulücken eine direkte Anschlussmöglichkeit zu verschaffen. Alte Falzbetonrohre werden durch moderne Betonrohre mit Kunststoffliner und alte Wasserleitungen aus Grauguss durch langlebige Polyethylen-Leitungen ersetzt.
Die Ortsgemeinden nutzen in der Regel die Maßnahmen der Verbandsgemeindewerke, um die Straßenoberflächen zu erneuern. Durch Synergieeffekte können die Ortsgemeinden nicht unerhebliche Kosteneinsparungen erzielen, da sich die Verbandsgemeindewerke bei gemeinsamen Maßnahmen an den Wiederherstellungskosten der neu herzustellenden Straße beteiligen. Zu den o.g. drei Maßnahmen findet derzeit noch eine weitere Ausbaumaßnahme in Steinebach, „Große Wiese“ statt. Darüber hinaus wird im Baugebiet „Am Wassergraben/Wiesenweg“ in Merkelbach die erstmalige Herstellung der Erschließungsanlagen in der Straße „Im Wiesengrund“ vorgenommen. In der Gemeindestraße „Am Wassergraben“ findet der Endausbau statt. Zudem werden derzeit in der Stadt Hachenburg in vielen Straßenzügen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Kleinflächenprogramms durchgeführt. Insgesamt werden so durch die Ortsgemeinden über 1,7 Millionen Euro in die Straßenerneuerung investiert.

 

Sanierung Verwaltungsgebäude, Baubeginn mit Fensteraustausch

Sanierung Verwaltungsgebäude, Baubeginn mit Fensteraustausch

Das Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg wird im Rahmen der „Ausgewählten Klimaschutzmaßnahme“ durch Fördermittel des Bundesumweltministeriums und mit Fördermitteln aus dem Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz saniert.
Nach Ostern konnte mit der Baumaßnahme begonnen werden und zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits rund 90 alte Holzfenster gegen moderne Aluminiumelemente durch die Fa. Metallbau Müller aus Mündersbach ersetzt worden. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, folgen noch Malerarbeiten und der Einbau von Sonnenschutzsystemen. Nach einem Teilrückbau des Gerüstes erhalten die Flachdächer des Verwaltungsgebäudes eine Dämmung nach neuesten Standards und eine extensive Begrünung, die von der Fa. Otto aus Höchstenbach ausgeführt werden. Besonders erfreut zeigt sich Bürgermeister Klöckner darüber, dass bei den Vergabeverfahren heimische Firmen den Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten erhalten haben. Aufgrund der langjährigen Bemühungen für den Klimaschutz kann die Verbandsgemeinde Hachenburg durch die Einstellung des Klimaschutzmanagers nun diese hohen Fördermöglichkeiten nutzen. Die Vorgabe der Zuschussgeber, ein CO2-Einsparpotential von mindestens 70% zu erreichen, wird beim Austausch der alten Fenster sowie der Neugestaltung der Flachdachflächen erreicht.
Architekt Christoph Hilpisch und die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung sind zuversichtlich die Arbeiten noch in diesem Herbst abzuschließen zu können.

Neue Wasserverbindungsleitung Luckenbach – Atzelgift

Neue Wasserverbindungsleitung Luckenbach – Atzelgift

Die Erdarbeiten der neuen Wasserverbindungsleitung zwischen der Leystraße in Luckenbach und dem Standort des Hochbehälters in Atzelgift sind weitgehend abgeschlossen. In den nächsten Wochen wird neben dem derzeitigen Hochbehälter in Atzelgift eine neue Druckerhöhungsanlage in Form eines 6 x 3 m großen Gebäudes mit Satteldach errichtet. Diese ist notwendig, um im Brandfall genügend Löschwasser im Gewerbegebiet bereitstellen zu können. Sie war bislang in der Vorkammer des Atzelgifter Hochbehälters untergebracht. Im Normalbetrieb wird zukünftig keine Druckerhöhung mehr benötigt. Hier reicht der natürlich anstehende Druck von Luckenbach aus, da im dortigen neuen Behälter der anstehende Druck aus dem Ortsnetz Rosenheim gehalten und weitergegeben wird. Hierdurch werden jährlich ca. 5.500 kWh Strom und somit knapp 3.000 kg CO² eingespart.
Der Hochbehälter in Atzelgift wird zurückgebaut, sobald die neue Druckerhöhungsanlage in Betrieb genommen und die dortige Antennenanlage zurückgebaut wurde.
Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg investieren bei dieser Baumaßnahme rund 700.000 Euro. Ein Neubau des Hochbehälters in Atzelgift hätte ca. 900.000 Euro gekostet.

VGWE Hachenburg
info@vgwe.hachenburg.info

Wildschadenverhütung - Schadensminderungspflicht und Mitverschulden des Landwirtes

Wildschadenverhütung - Schadensminderungspflicht und Mitverschulden des Landwirtes

Die Problematik der Wildschäden an Grundstücken ist nicht nur eine Frage der Ersatzpflicht, sondern auch der Vorbeugung.
Der Jagdpächter ist verpflichtet, Wildschäden möglichst zu vermeiden. Dies bedeutet für die Jäger wildschadenverursachende Wildarten (z.B. Schwarzwild) so zu bejagen, dass Wildschäden eben möglichst vermieden werden. Der Jagdpächter ist allerdings nicht verpflichtet, präventive Schutzmaßnahmen durchzuführen, um die zu erwartenden Schäden vorzubeugen (z.B. keine Pflicht Elektrozäune um Maisfelder zu ziehen).
Insbesondere die §§ 37 und 38 LJG RLP regeln Möglichkeiten der Wildschadensverhütung. Jagdausübungsberechtigte und Grundstücksbesitzer sind berechtigt, zur Verhütung von Wildschäden das Wild zu verscheuchen oder durch Einrichtungen (z. B. Zäune) fernzuhalten. Dies erfolgt jeweils auf eigene Kosten. Vereinbarungen über Kostenersatz sind nur vertraglich möglich, wonach Aufwendungen des einen oder anderen Teiles für freiwillig getroffene Maßnahmen zur Wildschadensverhütung dann ersetzt werden müssen.
Weiterhin hat nicht nur der Jagdpächter Pflichten, auch der Landwirt hat zur Abwendung eines drohenden Mitverschuldens mit dem Jagdpächter zusammenzuarbeiten. Häufig sperrt sich der Landwirt bei einer Zusammenarbeit zur Vermeidung von Wildschäden an Flächen (bspw. durch Verweigerung des Aufstellens von Hochsitzen oder Anlegen von Bejagungsschneisen). Dabei verkennt der Landwirt oft, dass ihm ein Mitverschulden entgegengehalten werden kann, da ihn in solchen Fällen eine Schadensminderungspflicht trifft.
Der § 254 BGB regelt, dass derjenige, der die Sorgfalt ungeachtet lässt, die nach Lage der Sache erforderlich erscheint, um sich selbst vor Schaden zu bewahren, den Verlust oder die Kürzung seiner Schadensansprüche hinnehmen muss.
Dabei ist wiederum zu beachten, dass dem Landwirt durchaus nicht vorgeschrieben werden kann, was er auf seinen Flächen anbaut oder wie er diese bei Viehbewirtschaftung hinterlässt. Jedoch kann im Fall eines Mitverschuldens dieser „Freiheit“ dazu führen, dass ihm kein Anspruch auf Wildschadenersatz zusteht.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorschriften sind gemeinsame Möglichkeiten zur Wildschadensverhütung zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen.

Verbandsgemeinde fördert Mobilität

Bereits im Dezember 2016 wurde das Seniorentaxi der Verbandsgemeinde Hachenburg eingeführt. Das Projekt erfreut sich auch weiterhin steigender Beliebtheit. Ziel ist es, die Mobilität im Alter und bei schwerer Behinderung zu erhalten. Seit Beginn wurden schon über 2.000 Ausweise an nutzungsberechtigte Personen ausgestellt. Gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 5 Euro erhalten Einwohner der Verbandsgemeinde, welche entweder das 67. Lebensjahr vollendet haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG oder BI haben, beim Bürgerbüro einen Berechtigungsausweis. Ebenfalls berechtigt sind Personen mit einer Conterganschädigung bzw. einer vergleichbaren Beeinträchtigung. Inhaber dieses Ausweises erhalten bei Taxifahrten einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, maximal jedoch 20 Euro. So wurden im vergangenen Jahr fast 23.000 Fahrten mit einem Gesamtzuschuss von ca. 135.000 Euro gefördert.

Auch das Jugendtaxi, dessen Ziel es ist, Jugendlichen der Verbandsgemeinde im Alter von 14 bis 21 Jahren an Wochenenden und Feiertagen eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen, wird rege genutzt. Ca. 900 Fahrten mit 1.200 Personen wurden letztes Jahr mit ungefähr 9.000 Euro bezuschusst. Nähere Informationen über die Nutzungsbedingungen erhalten Sie hier.

Absage der Ferienspaß-Aktion des Jugendzentrums vom 06.07. – 24.07.2020

Es war eine schwere Entscheidung für das Leitungsteam des Jugendzentrums und die Verbandsgemeindeverwaltung, denn seit vielen Jahren ist der „Ferienspaß“ des Jugendzentrums eine feste Institution in der Jahresplanung vieler Familien und insbesondere der Kinder. In diesem Jahr sollten wöchentlich 80 Kinder und weitere 35 in den Betreuungsangeboten der Kooperationspartner - dem städtischen Familienzentrum Hachenburg sowie dem Kinderschutzbund - an der Aktion teilnehmen.

Aus heutiger Sicht mussten die Verantwortlichen jedoch feststellen, dass die Durchführung des Programms in der Zeit vom 06.07. bis 24.07.2020 unter Annahme der derzeit geltenden Kontakt- und Hygieneregelungen nicht verantwortbar umzusetzen ist. Es ist darüber hinaus nicht abzusehen, welche Regelungen zum Zeitpunkt der Maßnahme gelten, da eine weitere Entwicklung der Pandemie nicht abgeschätzt werden kann.

„Mit vielen engagierten Kooperationspartnern, den Mitarbeitern und den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern versuchen wir, jedes Jahr neue Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu entwickeln. Es ist eine der beliebtesten Aktionen des Jugendzentrums. Wir planen und bereiten den Ferienspaß über das ganze Jahr hinweg vor. So etwas absagen zu müssen, tut richtig weh,“ meint Stephanie Brenner, Leiterin des Jugendzentrums.

Damit fällt ein wichtiges Angebot für Eltern und Kinder weg, das gerade in einer Zeit, in der Freizeitaktivitäten und Schulbesuch nur eingeschränkt möglich sind, besonders wichtig wäre. Die Tatsache, dass Eltern bereits für die unvermittelte Betreuung ihrer Kinder in der schulfreien Zeit im März und April oftmals große Teile ihres Jahresurlaubes aufgebraucht haben, macht die Situation für viele Familien besonders schwierig.

Eine kurzfristige Umsetzung für den Fall weiter gelockerter Abstands- und Hygienebedingungen sehen die Verantwortlichen sehr kritisch, da die Vorbereitungen mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen.

Es wird jedoch intensiv überlegt, ob und wie eine Notbetreuung in besonders prekären Fällen erfolgen kann. Auch ein „Ferienspaß in der Tüte“ ist in Planung. Damit soll versucht werden, wenigstens einen Teil der Aktionen in die Kinderzimmer zu transportieren.

Die Eltern der betroffenen Kinder wurden schriftlich über die Absage informiert.

Wasserverlust in der Hausinstallation – Vermeidung ist möglich

Wasserverlust in der Hausinstallation – Vermeidung ist möglich

Häufig werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg kontaktiert, wenn sich Ungereimheiten hinsichtlich der Wasserverbrauchsmenge ergeben. Dies geschieht nicht nur nach der alljährlichen Wasserzählerablesung und demnach nach der Bescheidzustellung, sondern auch oftmals innerhalb des Abrechnungsjahres.

Der Durchschnitt der jährlichen Wassermenge liegt zwischen 40 und 45 Kubikmetern pro Person. Ein Haushalt mit beispielsweise zwei Personen sollte demnach nicht über 90 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr verbrauchen. Der Durchschnitt wird jedoch oft überschritten. Kleinere Leckagen in der Hausinstallation, besonders bei Toilettenanlagen, sind hierbei oftmals die Übeltäter und Verursacher der Mehrkosten. Ein Rinnsal in der Toilettenanlage/Spülkasten kann schon mehrere Kubikmeter Mehrverbrauch im Jahr zur Folge haben. Oftmals ist der Rinnsal kaum zu erkennen. Auch betroffen ist die Nachspeisung von Regenwassernutzungsanlagen. Die eingebauten Schwimmerschalter können defekt sein und die Nachspeisung nicht stoppen. So fließen viele Kubikmeter Trinkwasser ungehindert in die Kanalisation. Dies verursacht enorme Mehrkosten.


Wir raten Ihnen daher:
 

  • Kontrollieren Sie mehrfach im Jahr den Wasserzähler. Die Flügelräder auf Ihrem Wasserzähler dürfen sich ohne Abnahme über die Armaturen auch nicht drehen. Drehen sich die kleinen Flügelräder, liegt eine Leckage/Undichtigkeit vor, deren Ursache Sie nachgehen sollten.
     
  • Notieren Sie sich in regelmäßigen Abständen den Wasserzählerstand. Der Abgleich mit vergleichbaren Zeiträumen kann Ihnen Anhaltspunkte für Leckagen liefern. Kontaktieren und beauftragen Sie bei Bedarf ein Installateurunternehmen.

Ein wachsames Auge auf den Wasserzähler hilft uns und Ihnen beim Schutz des Lebensmittels Nr. 1 – dem Trinkwasser und spart Geld.

 

VGWE Hachenburg
info@vgwe.hachenburg.info

Italienische Covid-19-Patientinnen im DRK KH in Hachenburg genesen

Italienische Covid-19-Patientinnen im DRK KH in Hachenburg genesen

Zeit und Personal waren hier die die wichtigsten Indikatoren!

Zeit und Personal: Davon konnten die zwei an Covid-19 erkrankten Patientinnen aus Bergamo/Italien, einem Hotspot der Coronapandemie, in ihrer Heimat nicht mehr profitieren. So organisierte das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin in Zusammenarbeit mit der Dt. Botschaft in Rom und der Luftwaffe der Bundeswehr die Verbringung von insgesamt sechs beatmeten, an Covid-19 erkrankten Patienten in die umliegenden DRK-Krankenhäuser.
Der Gesundheitszustand der im DRK Krankenhaus in Hachenburg aufgenommenen Italienerinnen, 59 und 65 Jahre alt und die in Italien bereits über eine Woche beatmet wurden, war kritisch.
Zunächst wurden die in Italien begonnenen Therapien fortgeführt. Dazu kam eine beatmungsoptimierte Behandlung. Eine Patientin konnte so bereits nach wenigen Tagen vom Beatmungsschlauch befreit und das Beatmungsgerät entfernt werden. Bei der anderen Patientin war dies aufgrund von schwerwiegenden Vorerkrankungen erst nach ein paar weiteren Tagen möglich.
Ein Behandlungsteam unter der Leitung des Ltd. Oberarztes der Kardiologischen Abteilung, Dr. Hazem Zakri,  sowie OA Dr. Levente Pisztrai wurde zusammengestellt. Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin, Dr. Karl-Wilhelm Christian, und dem Ltd. Arzt der Kardiologie, Dr. Steffen Bender, waren sie froh, dass ihnen ein erfahrenes Team an Intensivpflegekräften unter der Leitung von Dirk Lang zur Verfügung stand. Denn: Eine Betreuung und Behandlung in voller Schutzausrüstung ist sehr belastend und kräftezehrend. Dies wurde aber vom gesamten Team hervorragend gemeistert.
Natürlich dachte man auch daran, wie man mit den Patientinnen kommuniziert, wenn diese in einem fremden Land, in einer fremden Gegend und bei einer fremden Sprache aufwachen. So wurde sichergestellt, dass zu jeder Zeit ein italienisch sprechendender Mitarbeiter zur Verfügung stand.
Die rechtzeitige Reaktion des Direktoriums auf die Pandemie und die präzisen Vorbereitungen des Hygiene-Teams unter Leitung von Hygieneärztin Jennifer Boor in den letzten Wochen innerhalb des Krankenhauses zahlten sich aus. Schutzkleidung war vorhanden, Mitarbeiter wurden zuvor engmaschig geschult, Notfalldienstpläne wurden erstellt und das Equipment für insgesamt 5 Beatmungsplätze konnten kurzfristig bereitgestellt werden.
Um das höchstmögliche Potential an Sicherheit für alle Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten, entschied sich die Krankenhausleitung schon zu Beginn der Pandemie dazu, die Intensivstation räumlich zu teilen und einen separaten Zugang zur Intensivstation von außen für Covid-19-Fälle anzulegen. Diese  Baumaßnahme wurde mithilfe einer ortsansässigen Baufirma innerhalb eines Tages umgesetzt. Zusätzlich wurde schon zu Beginn der Pandemie eine eigene Station für Covid-19 Patienten hergerichtet. Notfallpatienten  (z.B. Patienten mit Herzinfarkten oder Knochenbrüchen) kommen so mit Coronapatienten nicht in Berührung.
Die Leitenden Ärzte loben nochmal das hohe Engagement und den Kenntnisstand der Pflegenden, denn erfahrenes Personal ist überaus wichtig für eine erfolgreiche Behandlung - gerade bei beatmeten Patienten. Aber auch die Nachbetreuung und Pflege auf der Normalstation, unterstützt durch die Physiotherapie, ist ein wichtiger Baustein in der weiteren Genesung.
„Ein kleines Krankenhaus der Grundversorgung hat funktioniert!“, so der Ärztliche Direktor Dr. Christian, „Die Umorganisation war erfolgreich und die Solidarität untereinander ist gewachsen.“
Jürgen Ecker freut sich, dass kein einziger Mitarbeiter bislang positiv auf Covid -19 getestet ist – sicherlich auch ein Verdienst der befolgten Hygienemaßnahmen.
Alle appellieren an die Bürger, weiter vorsichtig zu sein und die Hygienevorgaben auch im öffentlichen Leben einzuhalten. Steigen die Infektionen wieder an, gehen die Indikatoren Zeit, Platz und Personal verloren, denn ein Coronapatient wird durchschnittlich 15 Tage beatmet.
"Die Genesung der beiden Italienerinnen durch die professionelle Hilfe im Hachenburger Krankenhaus ist einerseits eine tolle Leistung des gesamten Krankenhausteams, andererseits ist die länderübergreifende Hilfe durch das Hachenburger Krankenhaus auch ein gutes Zeichen für ein gemeinsames Europa in einer schwierigen Zeit", so Bürgermeister Peter Klöckner.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg ist auch während der Corona-Krise für Sie da!

Wir bitten allerdings um Ihr Verständnis, dass es nach wie vor bei Einschränkungen bleiben muss, um das Ziel einer geringen Ausbreitung des Coronavirus zu erreichen und die Handlungsfähigkeit der Verbandsgemeindeverwaltung auch weiterhin zu gewährleisten.

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist telefonisch zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie erreichbar. Die zentrale Rufnummer lautet 02662/801-0. Auch die bekannten E-Mail-Adressen stehen für einen Kontakt zur Verfügung. Die zentrale E-Mail-Adresse lautet info@hachenburg-vg.de.

Soweit es unaufschiebbar erforderlich ist, die Verbandsgemeindeverwaltung persönlich aufzusuchen, ist dies nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Die Rufnummer hierzu lautet 02662/801-0. Sie werden dann an die/den zuständige/n Sachbearbeiter/in weitergeleitet. Bitte tragen Sie bei der Wahrnehmung des Termins eine Mundschutzmaske.

Auch für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Kraftfahrzeugzulassungsstelle ist eine vorherige Terminabsprache erforderlich. Die zentrale Rufnummer hierfür lautet 02662/801-145.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Barzahlungen auf ein Mindestmaß einschränken möchten. Wir bitten Sie daher, für eine Zahlung Ihre EC-Karte mitzubringen. Gegebenenfalls erhalten Sie für die Bezahlung einer in Anspruch genommenen Leistung von uns eine Rechnung/einen Bescheid.

Das Löwenbad, die Tourist-Information, der Kinderhort und das Jugendzentrum in Hachenburg sowie alle Sportstätten der Verbandsgemeinde bleiben weiterhin - zumindest bis zum 06.05.2020 - geschlossen.

Rückblick auf die Corona-Krise:
Seit dem 16.03.2020 ist die Verbandsgemeindeverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Erreichbarkeit unserer Dienstleistungen wurde durch die oben dargestellten Maßnahmen stets sichergestellt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde ein Zweischichtbetrieb eingeführt, um dauerhaft ein Funktionieren der Verwaltung zu gewährleisten. Zudem wurde vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause ermöglicht. Umfangreiche Hygienemaßnahmen wurden zudem veranlasst.

Die vom Land Rheinland-Pfalz vorgeschriebenen Auflagen wurden und werden auch weiterhin durch die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde im Wege der Amtshilfe für die zuständige Kreisverwaltung des Westerwaldkreises stichprobenweise überwacht.

In den vergangenen Wochen wurden auch an den Wochenenden intensive Kontrollen durchgeführt. Ziel dieser Maßnahmen war nicht die Bestrafung von Fehlverhalten, sondern in erster Linie die Aufklärung über die zur Corona-Bekämpfung notwendigen Verhaltensweisen. Diese Maßnahmen wurden von der Bevölkerung mit großer Disziplin und Verständnis eingehalten. Bei Hinweisen auf Verstöße zeigten sich die betroffenen Personen durchweg einsichtig. Auch bei den zahlreichen Anfragen wurden die erteilten Informationen dankbar und verständnisvoll angenommen.

An dieser Stelle möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern meinen herzlichen Dank für die Einhaltung der Einschränkungen aussprechen. Ebenso danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die in dieser Ausnahmesituation besonders gefordert sind.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien weiterhin viel Gesundheit.

Ihr Bürgermeister

Peter Klöckner

 

Telefonische Beratung zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf in Corona-Zeiten

Telefonische Beratung zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf in Corona-Zeiten

Liebe Frauen,

 

sind Sie aktuell familiär stark eingebunden und der Ausnahmezustand der Kontakt-beschränkung belastet Sie zunehmend? Sie vermissen die Ruhe, um endlich in eigener beruflicher Angelegenheit weiterplanen zu können?

Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet vertrauliche und kostenfreie Telefonberatungen von Montag bis Freitag zwischen 10 und 13.00 Uhr an.


Neben Einzelberatungen können Sie auch an attraktiven Projekten teilnehmen sowie von einem interdisziplinären Netzwerk für Fachfrauen profitieren.

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

Familie & Beruf e.V.
Beratungsstelle Neue Chancen
Telefon: 0 26 81/ 98 61 29
E-Mail: buero@neuekompetenz.de

an.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit!


Ihre
Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Lebensmittelspenden für Bedürftige

Lebensmittelspenden für Bedürftige

Bürgermeister Peter Klöckner informiert sich über Tafelersatz beim DRK OV Hachenburg

Am Karsamstag, 11.4.2020, besuchte Peter Klöckner den DRK Ortsverein Hachenburg, der in Kooperation mit der Initiative Foodsharing eine Abgabestelle für Lebensmittelspenden eingerichtet hat. Zurzeit werden etwa 170 Personen aus dem oberen Kreisteil unter Führung von der Bereitschaftsleiterin des OV Hachenburg, Andrea Fuchs, und der Vertreterin von Foodsharing, Diana Stephan-Klanart, mit Lebensmittelspenden versorgt. Der Hintergrund für diese ehrenamtlich erbrachte Leistung, an der sich auch der DRK Ortsverein Westerburg beteiligt, ist, dass die acht Tafeln Westerwald ihre Pforten zum 16.3.2020 geschlossen haben. Die Räumlichkeiten könnten den erforderlichen Mindestabstand nicht sicherstellen und viele der in den Tafeln tätigen Personen seien älter als 60 Jahre und gehörten damit zur Risikogruppe, erläutert Fuchs. Demgegenüber kann den Hygieneanforderungen beim Tafelersatz im Vereinsheim des DRK entsprochen werden. Fuchs freut sich über die Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen mit Lebensmitteln, Material und finanziellen Hilfen.
Klöckner zeigte sich beeindruckt vom umfangreichen Engagement sowie von der gut organisierten Kooperation des DRK und Foodsharing. „Aktuell ist diese freiwillige Arbeit unerlässlich für die Versorgung Bedürftiger“, so Klöckner. Fuchs erwartet, dass zukünftig an bis zu 250 Personen Lebensmittelspenden verteilt werden. „Allerdings wird es auch nach dem Ende der Pandemie viele bedürftige Menschen geben, die auf die Arbeit der Tafel Westerwald angewiesen sind“.
Die Aufgaben in der Tafelersatzarbeit umfassen das Abholen der Lebensmittelspenden, die Organisation der Abgabestellen sowie die Belieferung Bedürftiger im gesamten Oberwesterwaldkreis. Solange die Tafeln Westerwald geschlossen sind, können Bedürftige die Abgabestelle  im Vereinshaus, Ziegeleiweg 8, 57627 Hachenburg, samstags zwischen 16 und 17  Uhr besuchen, ab dem 22.4. ist dies auch mittwochs möglich.

Freiwillige, die sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungs- oder Gemeinwesen interessieren, sind jederzeit im DRK Ortsverein Hachenburg willkommen, so dass auch zukünftig tatkräftig für Bedürftige und Menschen im Schadensfall gesorgt werden kann.


Foto:
 
Peter Klöckner (oben links) hält den Mindestabstand in der Ersatztafel ein. Oben: Axel Reddemann (stellv. Vorsitzender OV Hachenburg), rechts: Hauke Bietz (stellv. Bereitschaftsleiter), mit Tüte rechts: Diana Stephan-Klanart (Leiterin Foodsharing in der Ersatztafel), nicht abgebildet: Andrea Fuchs

 

WICHTIGER HINWEIS:

Allgemeinverfügung über Sonntagsverkauf widerrufen

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat mit sofortiger Wirkung die am 17.03.2020 erteilte Erlaubnis zur Öffnung von Verkaufsstellen zur Abgabe bestimmter Waren der Grundversorgung an Sonn- und Feiertagen widerrufen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:

https://add.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/sonn-und-feiertagsoeffnungen-in-rheinland-pfalz-widerrufen

 

DRK Krankenhaus auf Corona-Krise gut vorbereitet

Das DRK Krankenhaus in Hachenburg ist auf Patienten, die sich mit dem neuen Corona-Virus infiziert haben, gut vorbereitet.
Sehr frühzeitig wurde eine Arbeitsgruppe aus den Bereichen Hygiene, Leitende Ärzte und KH-Leitung etabliert, die sich regelmäßig treffen und aktuelle Fragestellungen klären sowie erforderliche Maßnahmen in die Wege leiten. Dazu gehört auch ein regelmäßiger Austausch mit den Gesundheitsämtern, Landkreisen und dem Gesundheitsministerium in Mainz.
Planbare Operationen wurden verschoben; Notfall- und dringliche Operationen werden auch weiterhin durchgeführt. Eine komplette Station wurde ausschließlich für Corona-erkrankte Patienten geräumt, damit diese Patienten dort isoliert behandelt werden können. Das Pflegepersonal wurde im Umgang mit Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstung nochmals besonders geschult. Bei steigenden Patientenzahlen stehen Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen im Rufdienst zusätzlich zur Verfügung.   
Die Intensivabteilung verfügt über sechs Behandlungsplätze, davon sind drei  Beatmungsplätze. Bei Bedarf können drei weitere Beatmungsplätze zur Verfügung gestellt werden, da das Ministerium drei zusätzliche Beatmungsgeräte geliefert hat.
Ärzte und Pflegekräfte sind dankbar über die zusätzliche Geräteausstattung.

Im Bild (von links nach rechts):
1.    Hazem Zakri (Leitender Oberarzt Kardiologie)
2.    Grit Sonntag (stv. Intensivpflegeleitung)
3.    Annette Wagner (Oberärztin Anästhesie/Intensivmedizin)
4.    Karl-Wilhelm Christian (Chefarzt Anästhesie/Intensivmedizin und Ärztlicher Direktor)

 

Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt
Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert - VG-Werke Hachenburg sind auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Kritische Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise die Wasser- und die Energieversorgung aber auch die Abwasserbeseitigung - allesamt Kernelemente der Daseinsvorsorge - gilt es stets aufrechtzuerhalten. Die VG-Werke Hachenburg stellen ihr Können auch in Zeiten der Corona-Krise unter Beweis und erledigen routiniert ihre Aufgaben.

Bereits vor Wochen wurden individuelle Handlungs- und Notfallpläne erarbeitet und zügig in die Tat umgesetzt. Wie im privaten Umfeld, so spielt die Einschränkung der sozialen Kontakte untereinander auch im Berufsalltag eine wichtige Rolle. Schließlich gilt es, für die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen im größtmöglichen Umfang einzustehen. Für die Werkleitung war es von Beginn an wichtig, die Anregungen der Beschäftigten hierbei stets im Blick zu haben, denn jeder Einzelne von ihnen leistet - oft auch hinter den Kulissen und auf sich alleingestellt - einen mit hoher Verantwortung verbundenen Job.

Übrigens: auch das DRK-Krankenhaus in Hachenburg vertraut bereits im zehnten Jahr auf die zuverlässige Bereitstellung von Wärme und Strom aus den werkeeigenen Anlagen vor Ort und auch das Gebäude, in dem die Corona-Ambulanz des Kreisgesundheitsamtes seit wenigen Tagen ihrer wichtigen medizinischen Aufgabe nachkommt, deckt seinen vollständigen Wärmebedarf aus dem hiesigen Nahwärmenetz.


Moderne Infrastruktur leistet wichtige Hilfe

Das Werke-Team bedient sich bei der Aufgabenerledigung einer Reihe von Prozess- und Managementsystemen, die im letzten Herbst mit der Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems für den Eigenbetrieb eine weitere wichtige Hürde genommen hat. Im papierlosen Arbeiten erkennen die Werke vor allem in Zeiten der mobilen Datennutzung und der auch vor Corona schon ermöglichten Arbeit im Homeoffice ihr Alleinstellungsmerkmal. Hier läuft alles digital und dennoch persönlich, denn individuelle Workflows sorgen für den reibungslosen und passgenauen Geschäftsbetrieb.


Klimaschutz ist und bleibt wichtig

Das seit Jahrzehnten die hiesige Politik prägende und sehr erfolgreiche Handeln rund um Klimaschutz und Energieversorgung darf auch im Windschatten einer Krise, die sich weltweit ausbreitet, nicht nachlassen. Wenn wir in der Klimapolitik nicht weiter umsteuern und die Emissionen deutlich reduzieren, steht uns auch dort eine Krise bevor. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht so akut ausfällt, wie die Corona-Krise. Zunehmend die öffentliche Diskussion erreichende Ausstiegs- oder Umstiegsmodelle würden der Gesellschaft nur kurzfristig helfen, sind jedoch bei langfristiger Betrachtung nicht geeignet, die beträchtlichen Umweltschäden zu reduzieren. Die Werke werden auch weiterhin hierzu einen eigenen Beitrag leisten, Ideen entwickeln und diese im Rahmen der Möglichkeiten auch in die Tat umsetzen.


Folgen Sie uns virtuell    

Die VG-Werke Hachenburg sind in verschiedenen Medien und auf den unterschiedlichsten Kanälen präsent. Folgen Sie uns dort und informieren Sie sich einstweilen virtuell von uns und unseren Aufgaben. Den echten Blick hinter die Kulissen, insbesondere den neuen Hochbehälter Luckenbach, zeigen wir Ihnen, sobald möglich – versprochen.

 

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Erklärvideo zur Rolle der Daseinsvorsorge

 

Fragen und Feedback jederzeit und gerne an die VG-Werke Hachenburg unter
info@vgwe.hachenburg.info

 

Zahlreiche Vereine in der Verbandsgemeinde Hachenburg können sich über gewährte Zuschüsse freuen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in der Sitzung am 17.03.2020, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 2.700 Euro für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Noten und Musikinstrumenten zukommen zu lassen. Auch einem Sportverein sowie der Stadt Hachenburg kamen Zuschüsse in Höhe von rund 6.000 Euro zuteil.

Die Verbandsgemeinde wurde mit einer Spende bedacht, deren Annahme der Haupt- und Finanzausschuss beschloss. Die Spende in Höhe von 200 Euro richtet sich an die Löschgruppe Mündersbach zur Anschaffung von LED-Handlampen.

Im Rahmen des Zuschussprogramms „Wir bewegen was“ empfahl das Gremium dem Verbandsgemeinderat Hachenburg einstimmig die Beschlussfassung über einen Zuschuss an die Ortsgemeinde Astert zur Anpflanzung von bis zu 1.000 Bäumen sowie zur Ausstattung von bis zu 1.300 Nachwuchsbäumen mit einem Verbissschutz.

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde Hachenburg
Zu Beginn der Sitzung teilte Bürgermeister Klöckner mit, dass die Verbandsgemeindeverwaltung einige Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus getroffen habe. Die getroffenen Änderungen können den Bekanntmachungen in dieser Zeitung und auf der Homepage entnommen werden.

Weiterhin teilte er mit, dass im Benehmen mit den Beigeordneten eine Eilentscheidung zur Beschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen für den Löschzug Hachenburg und die Löschgruppe Hattert zum ermittelten Submissionsergebnis von rund 612.000 Euro getroffen wurde.

Um die notwendige Mindestanmeldezahl von 36 Schulkindern am Ganztagsschulangebot für die Grundschule Roßbach im Schuljahr 2020/2021 zu erreichen, seien weitere Anmeldungen erforderlich, so der Vorsitzende.

Aufgrund der derzeitigen Situation des Coronavirus wurde die geplante Einwohnerversammlung in Sachen Neubau des DRK-Krankenhauses für die Ortsgemeinden Müschenbach und Hattert abgesagt. Ein Infobrief der DRK-Trägergesellschaft solle in den betroffenen Ortsgemeinden verteilt werden.

Weitere Themen der Sitzung
Mit einer einstimmigen Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat stimmte das Gremium zu, die Verwaltung zu ermächtigen, im Zuge der Baumaßnahme „Errichtung einer Fluchttreppe am Mehrzweckraum im Erdgeschoss“ die Aufträge an die wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen.

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt, im Haushaltsjahr 2020 für die notwendige Aufgabenwahrnehmung in den Kinderbüros an allen Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg zusätzlich einen Betrag in Höhe von rd. 10.000 Euro bereitzustellen. Den damit einhergehenden überplanmäßigen Aufwendungen wurde zugestimmt.

Dem Verbandsgemeinderat Hachenburg wurde einstimmig empfohlen, dem DRK Ortsverein Hachenburg für den Kauf eines neuen Mannschaftstransportwagens eine Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro zu gewähren. Ebenfalls eine einstimmige Beschlussempfehlung erging an den Rat, im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Verbandsgemeinde Hachenburg und dem ruandischen Distrikt Gisagara zur Umsetzung von Projekten im Jahr 2020 einen Betrag in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Eine dritte, ebenfalls einstimmige Beschlussempfehlung an den Rat beinhaltet die Einräumung eines Rechts zugunsten der Stadt Hachenburg, auf einer Teilfläche am Tennenplatz an der Rundsporthalle einen Pumptrack zu errichten. Im nicht öffentlichen Teil wurde eine Vertragsangelegenheit behandelt.

 

Solidarität und "Fairständnis"

Solidarität und "Fairständnis"

Liebe Kundinnen und liebe Kunden unserer "Löwenstarken" Einkaufsstadt Hachenburg!


Für unsere guten Fachgeschäfte ist die momentane behördlich angeordnete Geschäftsschließung schlicht und einfach existenzbedrohend.

Unsere guten und langjährig wertvollen Fachgeschäftspartner möchten Sie daher alle bitten, die Bekleidung, die Schuhe, die Anschaffungen des täglichen Bedarfs für den Haushalt und im Geschenkartikelbereich oder sonstige Dinge, die nicht dringend benötigt werden, jetzt nicht von zu Hause aus online zu bestellen. Warten Sie bitte, wenn es Ihnen möglich ist, bis unsere Händler und Betriebe wieder normal öffnen dürfen und Sie dann wie gewohnt persönlich und fachlich gut beraten und Ihnen maßgeschneiderte Lösungen bieten.

Für die gesamte Bevölkerung in Deutschland ist diese Ausnahmesituation eine wirklich riesige Herausforderung, die man nur mit großer Solidarität und „FAIRSTÄNDNIS“ übersteht. Helfen Sie bitte daher unserem lokalen Handel aus der Krise!

Der Werbering Hachenburg sagt Ihnen dafür ein großes DANKESCHÖN und wünscht Ihnen von Herzen, dass Sie, dass wir alle gesund und gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Im Namen aller Mitglieder

Volker Schürg
1. Vorsitzender

Neuer Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit

Neuer Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit

Wann haben Sie sich das letzte Mal bedankt? Für Menschen, alltägliche Situationen und Dinge, von denen andere noch nicht einmal zu träumen wagen. Warum wir Sie das im Vorwort eines Kultur-Kalenders fragen? Die facettenreichen Spielarten der Kultur lassen uns in ihren besten Momenten erkennen, was wirklich wichtig ist. So wie etwa William Wahls Lieblings-Songs für Lebenslieber oder Stefan Danzigers intelligente Geschichten über die Absurditäten des Alltags.
„Dankbarkeit“ ist in diesem Frühling auch das Leitmotiv der dritten Auflage unseres erfolgreichen Spirituellen Festivals. In Zeiten der Selbstoptimierung und der Selbstbeschränkung auf das eigene Ich schärfen die Vorträge, Workshops und Darbietungen unseren Blick auf das, was uns erst zu Menschen macht: Achtsamkeit und Hingabe gegenüber anderen, uns selbst und der Natur. Wenn Sie es zulassen, werden Sie beschenkt. Mit Demut, innerer Ruhe, neuen Perspektiven und – genau – Dankbarkeit.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Halbjahres-Programm. Stadtbürgermeister Stefan Leukel ist überzeugt vom aktuellen Angebot und lobte die „beachtliche Arbeit, die das Team der KulturZeit“ leiste.
Dank zahlreicher weiterer Veranstalter in der Region, enthält das Programmheft außerdem tolle Workshops für Kinder und Jugendliche, zum Denken anregende philosophische Salons, Konzerte, abenteuerliche Diavorträge, Feste und Festivals für Jung und Alt, Lesungen und vieles mehr.
Ein so umfangreiches Kulturprogramm ist ohne die Förderung großzügiger Sponsoren schlicht undenkbar. Darum bedankt sich die KulturZeit ganz herzlich bei der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, der Rhenag, der Sparkasse Westerwald-Sieg, der Westerwald Bank eG, der Naspa, dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, TROIKA, der Westerwald Brauerei, den Kurieren sowie Einblick Design und Pinta, die sich wieder für die ansprechende Gestaltung des Veranstaltungskalenders verantwortlich zeichneten.

Foto:
Stellten den Veranstaltungskalender vor (von links): Kulturreferentin Beate Macht, FSJlerin Nele Martin, KulturZeit-Mitarbeiter Daniel Pirker, Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Bürgermeister Peter Klöckner

Hachenburg misst intelligent

Hachenburg misst intelligent

Verbandsgemeinde nutzt Smart Meter – Pilotprojekt mit der evm-Gruppe

HACHENBURG/KOBLENZ. Die Verbandsgemeinde Hachenburg kann ihren Stromverbrauch nun im Viertelstundentakt auslesen. Diese Möglichkeit verschaffen ihr intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, die sie in insgesamt zwölf Liegenschaften hat installieren lassen. Darunter befinden sich zum Beispiel eine Grundschule, Sporthallen und das Feuerwehrhaus. Eingebaut wurden die Geräte von der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm). „Im Zuge unseres Energiemanagementsystems haben wir nach Möglichkeiten gesucht, in unseren Immobilien eine bessere Leistungserfassung zu ermöglichen als bisher“, erklärt Henrik Lütkemeier, Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Mit der neuen Technik können wir unseren Stromverbrauch genau prüfen und Einsparpotenziale erkennen.“

Einsparpotentiale aufdecken
Die Smart Meter erfassen den Stromverbrauch der insgesamt zwölf Liegenschaften im Viertelstundentakt und übermittelt sie auf sicherem Weg in ein Online-Portal. So ist eine einfache, aber genaue Auswertung der Lastgänge durch den Klimaschutzmanager möglich. „Durch die Daten im Portal kann ich Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten der Liegenschaften ziehen“, so Lütkemeier. Das helfe vor allem dabei, Potenziale aufzudecken. Zum Beispiel, wo sich eine Solaranlage auf dem Dach lohnen würde oder wie das Verhalten der Nutzer verbessert werden kann. „Wir sehen uns als Vorreiter und Vorbild in der Region in Sachen Klimaschutz“, erklärt Gabriele Greis, erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg. „Daher freuen wir uns, dass wir bei diesem Pilot-Roll-Out dabei sein konnten.“

Smart Meter im Live-Betrieb
Der Einbau der Smart Meter in der Verbandsgemeinde Hachenburg ist der erste in dieser Größenordnung in der Region. „Wir freuen uns, dass wir die Verbandsgemeinde hier als Partner gewinnen konnten“, erklärt Benjamin Deppe, Leiter Messservice in der evm-Gruppe. „Wir sehen, wie die neuen Zähler im Echtbetrieb funktionieren und die Verbandsgemeinde profitiert von den Daten für ihr Energiemanagementsystem.“ Die Netzexperten hatten schon vor rund fünf Jahren begonnen, sich auf die neue Technik einzustellen. Denn es müssen nicht nur besondere Transportwege, sondern auch Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. „Wir haben die nötige Infrastruktur aufgebaut, unsere Mitarbeiter geschult und Tests unter Laborbedingungen durchgeführt. Mit dem Einbau in der Verbandsgemeinde Hachenburg konnten wir den ersten Einbau intelligenter Messsysteme im Live-Betrieb erfolgreich abschließen. Damit sind wir für den jetzt beginnenden Rollout intelligenter Messsysteme bestens vorbereitet“, so Benjamin Deppe.

Zählertausch in der Region bis 2032
Intelligente Messsysteme lösen zusammen mit modernen Messeinrichtungen bis 2032 die bisher verbauten, meist analogen Zähler ab. Während letztere schon seit Anfang 2018 nach und nach eingesetzt werden, konnte der Einbau der Smart Meter erst starten, wenn mindestens drei Kommunikationsmodule, sogenannte Smart-Meter-Gateways, zertifiziert sind. Sie übermitteln die Messwerte in regelmäßigen Abständen über eine sichere Verbindung an die Nutzer. Durch die Zertifizierung des dritten Smart-Meter-Gateways Ende Januar 2020 sind die Voraussetzungen für den sogenannten Roll-Out, also dem flächendeckenden Einbau der neuen Zählertechnik, gegeben. Die enm wird mit dem Einbau intelligenter Messsysteme im Rahmen der anstehenden Turnuswechsel beginnen und damit die gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen. Eingebaut werden die intelligenten Messsysteme in allen Haushalten und Gebäuden, die mehr 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen oder Stromerzeugungsanlagen betreiben, wie zum Beispiel eine Solaranlage, die mehr als 7 Kilowatt Leistung hat. Bis 2032 werden so insgesamt rund 245.000 Zähler im Netzgebiet der enm ausgetauscht.

Foto: Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der VG Hachenburg, (2.v.r.), und Henrik Lütkemeier, Klimaschutzmanager der VG, (r.) freuen sich mit Vertretern der evm-Gruppe über den Einbau der intelligenten Messsysteme. Foto: evm/Sascha Ditscher

Thermografie-Spaziergang und Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes der Verbandsgemeinde

Thermografie-Spaziergang und Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes der Verbandsgemeinde

Am vergangenen Freitag haben sich die Teilnehmer des Thermografie-Spaziergangs in Hachenburg zusammengefunden, um ihre Häuser mit einem neuen Blick zu betrachten. Dafür nutze Herr Joachim Weid, der Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, seine Wärmebildkamera und nahm damit Aufnahmen von den teilnehmenden Häusern auf. So zeigte er Wärmeverluste bildlich an der Hauswand auf und wies dabei auf die Vor- und Nachteile solcher Aufnahmen hin. Dabei ist der vorrangige Nutzen der Aufnahmen das Aufspüren sogenannter Wärmebrücken am Gebäude und Stellen mit unzureichender Dämmung. Während des Spaziergangs fanden sich auch bei den betrachteten Gebäuden Beispiele für solche Fälle. Z.B. metallische Balkonhalterungen, die Wärme aus dem Mauerwerk leiten oder Heizungsrohre, deren Verlauf in der Außenwand sichtbar ist.
Nach dem Thermografie-Spaziergang sind Sanierungstipps und Hinweise wie man mit den Erkenntnissen umgehen kann im Gespräch mit dem Energieberater besprochen worden.
Im Anschluss daran wurden die Gewinner des energetischen Sanierungswettbewerbes durch Bürgermeister Peter Klöckner ausgezeichnet. Prämiert wurden die ersten drei Plätze, von denen Familie Schumacher aus Steinebach den ersten Platz mit ihren Sanierungsmaßnahmen macht. Platz zwei ging an Herrn Schuchmann aus Streithausen und Platz drei belegte Frau Koch aus Hachenburg.
Die Sanierungsmaßnahmen reichen vom Einbau einer Solarthermieanlage, über die Installation einer PV-Anlage mit Batteriespeicher, bis hin zur Umrüstung eines Ölkessels auf eine Pelletheizung. Alle Maßnahmen zeichnet dabei die Nutzung Erneuerbarer Energien aus und bieten eine gute Übertragbarkeit auf andere Häuser in der Verbandsgemeinde.
Über weitere Informationen zu den Sanierungsmaßnahmen der Preisträger wird in den kommenden Wochen an dieser Stelle berichtet werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Henrik Lütkemeier unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info oder unter 02662/801169.

Das Foto zeigt v.l. Peter Klöckner, Christof Schumacher, Julia Schumacher, Alexander Schuchmann, Henrik Lütkemeier, Doris Koch – Foto: Röder Moldenhauer Bad Marienberg

 

Was Frauen bewegt: Frauen für Gerechtigkeit

Was Frauen bewegt: Frauen für Gerechtigkeit

Kinovorstellung am Internationalen Frauentag

Liebe Frauen,

in diesem Jahr schließt sich der Arbeitskreis Int. Frauentag im Westerwald der Solidaritäts-Filmtour "Frauen für Gerechtigkeit" an und zeigt in Zusammenarbeit mit dem Cinexx-Kino Hachenburg den Film von Sibylle Fezer, Vorstandsfrau von medica mondiale und Regisseur Daniel Burkholz "Shortcut to justice".

Dieser Film wurde schon auf 40 Filmfestivals rund um den Globus erfolgreich präsentiert. UN Women und viele andere Frauenrechtsorganisationen in aller Welt setzen den Film für ihre Arbeit ein.

15 Jahre nach ihrer Gründung haben die Heldinnen des Films, die Frauen für Gerechtigkeit, den indischen Bundesstaat Gujarat erobert. Mittlerweile kämpfen sie an über 50 Gerichten gegen Unrecht und Gewalt. Das ist mehr als Grund genug, ihnen eine Solidaritäts-Filmtour zu widmen und sich dieser auch im Westerwaldkreis anzuschließen. Gewalt gegen Frauen ist ein Thema weltweit und in allen Gesellschaftsformen, sie muss global bekämpft und geächtet werden. Angesichts des 30-jährigen Jubiläums des Notruf, Frauen gegen Gewalt e.V. im Westerwaldkreis stellt der Arbeitskreis eine Verbindung her und ruft zu Solidarität aller Frauen auf.

Im Anschluss an die Veranstaltung wartet das Cinexx in Hachenburg mit einem besonderen Highlight auf. In bundesweiter Vorpremiere wird der Film „Die perfekte Kandidatin“ gezeigt, die Geschichte einer jungen saudi-arabischen Ärztin, die mehr oder minder zufällig zur Kandidatin als Stadträtin wird und mit ihren beiden Schwestern eine Kampagne lostritt, die nicht zu übersehen ist. Die Regisseurin Haifaa al Mansour erzählt mit weiblichem Blick das scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation.

Veranstaltungsort ist am 8. März um 11 Uhr das Cinexx Kino Hachenburg, der Eintritt kostet 5,- Euro inkl. kleinem Imbiss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Vorpremiere findet um 12.30 Uhr im Anschluss statt, Karten für beide Vorführungen sind für 10,- Euro erhältlich - weitere Informationen bei der Gleich-stellungsstelle des Westerwaldkreises unter 02602/124606.

Flyer Weltfrauentag


Sind Sie am 8. März dabei, ich freue mich auf Sie!


Herzlichst
Ihre Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Weichenstellungen für die Zukunft waren Themen im Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss am 11.02.2020

Zahlreichen Anwesenden stellte sich, nach den Bekanntgaben über künftige Einschulungszahlen und den „Tag der offenen Tür“ an der Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach zur Präsentation des Ganztagsschulangebotes, die Leiterin der Tourist-Information Hachenburg, Lisa Effert, mit einer Präsentation des dortigen Teams und des Aufgabenkatalogs vor.

Sportstättenentwicklung in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Auch zum nächsten Tagesordnungspunkt gab es reichlich Anschauungsmaterial, schließlich ging es nach einer Bestandsaufnahme und Analyse mit Ermittlung von Handlungsbedarf zu den zahlreichen Sportstätten in der Verbandsgemeinde um Interessen von Vereinen und Gemeinden in der gesamten Region. Das beauftragte Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) mit Sitz in Trier hatte mit Stefan Henn und Sebastian Schneider über das gesamte letzte Jahr hinweg mit Unterstützung der Verwaltung die Bedürfnisse von Vereinen erfragt und den vorhandenen Ressourcen gegenübergestellt (die Unterlagen sind im Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Hachenburg einsehbar). Für zukunftsweisende Entscheidungen zu möglichen Investitionen oder für Verfahren zur besseren Steuerung der Auslastung von Anlagen liegen damit umfangreiche Daten und Einschätzungen vor.

Dass allerdings so manche Vorbereitung durch neue Entwicklungen entscheidend verändert werden kann, zeigte sich gerade hier. Die aufgeworfene Frage in der Konzeption zur Realisierung eines weiteren, durchgehend im Winter bespielbaren Fußballfeldes beschäftigt bereits die Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg, wie Gabriele Greis an dieser Stelle berichtete. Grundsätzlich stimmte der Ausschuss einer Eigentumsübertragung auf die Stadt Hachenburg zu, sofern die Nutzung der benachbarten Rundsporthalle mit Umkleide- und Sanitäreinrichtungen sowie die Sicherstellung von Nutzungsrechten von Vereinen außerhalb der Stadt Hachenburg geklärt sind. Außerdem gehört eine Vereinbarung darüber, ob die benachbarte Realschule plus und Fachoberschule keine Einwände gegen geplante Veränderungen hat, die den Schulsport betreffen, dazu. Die genauen Bedingungen sollen noch verhandelt werden. Da die in dieser Angelegenheit zu treffenden, endgültigen Entscheidungen sehr große Auswirkungen auf die Beurteilung der Sportstättensituation insgesamt haben, sind sie sinnvollerweise abzuwarten, bevor das Konzept endgültig beschlossen wird.

Bericht vom Kinderschutzbund macht nachdenklich

Nicht mehr die Planung eines Konzeptes sondern seine lebendige Entwicklung waren nächstes Thema. Dabei ging es allerdings um schwierige Sachverhalte, denen sich die Vorsitzende des hiesigen Kinderschutzbundes, Mechthild Brenner, und die Mitarbeiterin in zwei Sorgenbüros an Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg, Kerstin Gräter, bereits seit langer Zeit engagiert widmen. Es ging um die Unterstützung von Schulkindern in schwierigen Lebens- und Lernsituationen. Bereits seit Jahren sind die ausgebildeten Fachkräfte an allen Grundschulstandorten wichtige Ansprechpartner für die Schulkinder, die ihnen Probleme mit Mitschülern, Lehrpersonen oder in der eigenen Familie anvertrauen. Welches Ausmaß das annehmen kann wurden bei einer Fallschilderung aus der Arbeit von Kerstin Gräter deutlich. Die Schulen schätzen und unterstützen diese wichtige Begleitung der Kinder, wie die Vorsitzende mitteilte und deshalb ist die Finanzierung der notwendigen Kosten hierfür auf freiwilliger Basis durch die Verbandsgemeinde auch nicht in Frage gestellt.
Was sich allerdings verändert hat, ist der zu leistende Aufwand, der in der diesjährigen Haushaltsplanung nicht mehr berücksichtigt werden konnte. Der Empfehlung, ein um ca. 10.000 € höheres Budget – dann Aufwendungen in Höhe von rd. 46.000 € im Jahr 2020 – durch den zuständigen Haupt- und Finanzausschuss beschließen zu lassen, stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Mehr Vorbereitungs- und Beratungsbedarf ergab sich bei den nächsten beiden Tagesordnungspunkten, denen Anträge der FDP- und der FWG-Fraktionen im Verbandsgemeinderat vorausgegangen waren.

Einrichtung einer Jugendvertretung

Die künftige Einrichtung einer Jugendvertretung für die Verbandsgemeinde Hachenburg soll nach dem Willen der Liberalen mehr Interesse durch Beteiligung an Entscheidungen in kommunalen Gremien bei der jungen Generation wecken. Nach ausführlicher Aussprache und Zusatzinformationen zu Rechts- und Verfahrensfragen von Thomas Welters aus der Verwaltung einigte sich der Ausschuss mehrheitlich darauf, zunächst eigene Überlegungen anzustellen und die Angelegenheit zeitlich so vorzubereiten, dass bei der Landtagswahl im kommenden Jahr auch die Wahl des neu zu schaffenden Gremiums erfolgen kann.

Ärztliche Versorgung in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Die Frage nach der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der hiesigen Region ist Grundlage eines Antrags der FWG-Fraktion zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Bekämpfung des Ärztemangels im Gebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg. Hierzu verwies der Fraktionsvorsitzende, Volkmar Gäfgen, auf Aktivitäten im benachbarten Kreis Altenkirchen. Über einen ganzen Strauß verschiedener Maßnahmen, der bereits in der Verbandsgemeinde initiiert werde, berichtete Gabriele Greis. Ob die Einrichtung einer Famulatur auf Ebene der Verbandsgemeinde, das erfolgreiche Werben der Ortsgemeinde Mündersbach zur Ansiedlung einer Arztpraxis oder die hergestellten Kontakte zur Kassenärztlichen Vereinigung wegen möglicher Förderungen von Niederlassungen – alle diese Maßnahmen wurden bereits angestoßen bzw. umgesetzt. Darüber hinaus beschäftigt sich der Westerwaldkreis beschäftigt mit Möglichkeiten zur Gewährung eines Stipendiums mit anschließender Niederlassungsvorgabe. Im Laufe der Aussprache wurde deutlich, dass mehr gesicherte Fakten zum bestehenden Versorgungsgrad und der künftigen Entwicklung notwendig sind. Auf Vorschlag der Vorsitzenden soll in einer nächsten Sitzung von Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz die Situation für die Verbandsgemeinde Hachenburg detailliert geschildert werden, um dann das weitere Vorgehen darauf bezogen zu planen.

 

Alternativenprüfung des Trägers abgeschlossen:
Müschenbach Ost ist erste Wahl für DRK Klinikum Westerwald


Altenkirchen/Hachenburg. Die DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH, die in Rheinland-Pfalz unter anderem das Verbundkrankenhaus mit den Standorten in Altenkirchen und Hachenburg betreibt, plant - wie bekannt - im Westerwald ein neues Hospital zu bauen. In diesem Neubau sollen die beiden Standorte zusammengeführt, die vorhandenen Möglichkeiten konzentriert und gegebenenfalls mit neuen Aufgaben ergänzt werden. Die geplante Einhauslösung wird von vielen Seiten begrüßt, auch herrscht Einigkeit darüber, dass der Neubau sowohl für Patienten als auch für die gegenwärtigen und zukünftigen Mitarbeiter attraktiver sein wird als die beiden bisherigen Standorte jeweils für sich gesehen.


Download der Presseinformation

Einwohnerzahlen steigen wieder an

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2019.

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2019 genau 24.509 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 113 mehr als am 30.06.2019 und somit ein Anstieg von 0,46 Prozent. Mit 12.324 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.185 Herren zahlenmäßig leicht überlegen. 10.078 Bürger gehören der evangelischen Religion an. 7.598 sind römisch-katholisch. 6.833 Mitbürger gehören anderen Religionsgruppen an, oder sind gar keiner Kirche zugehörig. Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.525 am 30.06.2019 auf 1.547 Mitbürger am 31.12.2019 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohneranteil von 6,31 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich aus 867 Männern und 680 Frauen zusammensetzt. 8.968 Einwohner der VG sind ledig, 11.487 Personen sind verheiratet, 1.871 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.940 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 20 Mitbürger registriert. In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.408 Kinder eingeschult. Die Zahl erhöhte sich im Vergleich zum 30.06.2019 um 67 einzuschulende Kinder. Die Stadt Hachenburg kann sich mit 69 Einwohnern mehr im letzten Halbjahr über den stärksten Einwohnerzuwachs freuen, dies entspricht 1,13 %. Gefolgt von 48 weiteren Einwohnern in Kroppach (7,27 %), 11 Personen in Müschenbach (1,06 %), 10 in Gehlert (1,63 %) und 8 in Stein-Wingert (3,77 %). Die höchsten Einbußen in der Einwohnerzahl mussten folgende Gemeinden hinnehmen: In Mudenbach -25 Einwohner (-3,32 %), in Steinebach an der Wied -18 (-2,08 %), Winkelbach -16 (-6,27 %) und Astert -10 (-4,12 %).
Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnung.


Download Einwohnerstatistik

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Die Verbandsgemeinde Hachenburg möchte zu dem Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ in den kommenden Wochen und Monaten in den Ortsgemeinden informieren, um das Angebot bei Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen. Dies geschieht vor allem vor dem Hintergrund unserer Klimaschutzbemühungen. Für die Informationsveranstaltungen suchen wir noch Unternehmen, die uns mit ihren Expertisen zu dem Thema unterstützen wollen. Melden Sie sich gerne bei unserm Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier unter: 02662/801-169 oder unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info.

Zukunft der Westerwälder Seenplatte

Zukunft der Westerwälder Seenplatte

Anlässlich des Eigentümerwechsels der Westerwälder Seenplatte an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe trafen sich Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz, des NABU und der kommunalen Gebietskörperschaften von Selters und Hachenburg. Um die Zukunftsfähigkeit der Seenplatte zu gewährleisten und den Arten- sowie Naturschutz, dem eine bedeutende Rolle zukommt, zu verbessern, vereinbarten die Beteiligten eine enge Kooperation. Ein zentrales Anliegen ist von Seiten der Stiftung als auch von Vertretern des Landes sowie der Kommunen, die Wasserqualität an allen Gewässern zu verbessern. Dies soll beispielsweise durch einen naturgerechten Fischbesatz sowie der Erstellung von Management- und Betriebsplänen erfolgen. Ebenfalls soll der vorhandene sanfte Tourismus fortentwickelt und optimiert werden. So besteht beispielsweise ein Verbesserungsbedarf im bestehenden Rad- und Wegenetz sowie der allgemeinen Infrastruktur. Bereits in diesem Jahr sollen erste Maßnahmen zur Dammsicherung und der Ertüchtigung von Stauanlagen begonnen werden. Im Frühjahr sollen weitere Gespräche mit den betroffenen Ortsgemeinden und touristischen Betrieben geführt werden.
Alle Interessensvertreter freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.


Möchten gemeinsam die Westerwälder Seenplatte fortentwickeln:
(Das Foto zeigt von links nach rechts)
Bürgermeister Klaus Müller (Selters),
Christian Unselt (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe),
Cosima Lindemann (NABU Rheinland-Pfalz) und Bürgermeister Peter Klöckner

 

Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?

Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?
Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus?

Am Freitag, den 07.02.2020, lädt Henrik Lütkemeier - Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Hachenburg - gemeinsam mit Joachim Weid - Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz - zu einem Thermografie-Spaziergang ein.

Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Wer teilnehmen möchte und sein Haus mit einem Blick durch eine Wärmebildkamera sehen will, kann sich entweder telefonisch unter 02662/801-169 oder per E-Mail unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info bis zum 31.01. anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Route ist abhängig von der Lage der angemeldeten Gebäude und der Startpunkt wird nach Anmeldeschluss bekannt gegeben. Bei Regen kann der Spaziergang wegen der Funktionsweise der Thermografiekamera nicht stattfinden und wird verschoben.

Bei dem Rundgang werden ausgewählte Wohnhäuser von außen mit einer Thermografiekamera betrachtet und sonst nicht sichtbare Wärmeverluste erkennbar gemacht. Dabei erklärt der Energieberater mögliche Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand und erläutert die Möglichkeiten und Grenzen der Thermografie. Im Anschluss an den Spaziergang können die Gespräche im Rahmen der Preisübergabe des Sanierungswettbewerbes 2019 bei warmen Getränken im Rathaus der Verbandsgemeinde vertieft werden.

2019 wurde das erste Mal ein Sanierungswettbewerb für die Verbandsgemeinde Hachenburg veranstaltet. Teilnehmen konnte jeder Gebäudeeigentümer dessen Gebäude in der Verbandsgemeinde steht. Dabei stand der Fokus auf Sanierungsmaßnahmen, die eine energetische Einsparung erzeugen. Die drei Preisträger erhalten für ihre Maßnahmen einen Gesamtgewinn von 5.000 €. Auch 2021 soll wieder ein Wettbewerb stattfinden, also ideal, um sich mit den umgesetzten Maßnahmenvorschlägen aus dem Thermografie-Spaziergang zu bewerben!

Wer mehr über die Energiesparmöglichkeiten in seinem Haus wissen will, kann einen Termin für die kostenlose persönliche Energieberatung in Hachenburg, Gartenstraße 11 unter 0800 - 60 75 600 (kostenlos) vereinbaren. Auch ein Energie-Check zuhause ist möglich; dieser kostet dank einer Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie nur 30 Euro. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale finden sich unter www.energieberatung-rlp.de

VZ-RLP

Verbandsgemeinde Hachenburg

 

 

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

(nur nach Terminvereinbarung, s. auch Hotline auf der Startseite)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

  13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
  13.30 – 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

(nur nach Terminvereinbarung 02662/801-145)

Montag: 08.00 – 12.30 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr