Pressemitteilungen

Gemeinschaftssinn trifft auf Gesundheitsvorsorge – wie aus einer Preisanfrage für Stirnthermometer die Übergabe einer Sachspende wurde

v.l.n.r.: Schulleiterin Gabriele Greher, Dr. Inna Biela; Foto: Röder-Moldenhauer

Eine Preisanfrage der Verwaltung führte zu einer spontanen Spende von Fr. Dr. Inna Biela, Inhaberin der Amtsapotheke in Hachenburg, an die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg.


Vorausgegangen waren Gespräche der Elternvertretung mit Schulleiterin Gabriele Greher, Grundschule Atzelgift.


Bei der Spendenübergabe bedankte sich Bürgermeister Peter Klöckner bei Frau Dr. Biela für die großzügige Spende von 50 Stirnthermometern und erklärte, dass die Verbandsgemeinde Hachenburg in Kürze für alle Klassenräume Co² - Messgeräte beschaffen werde. Im Haushalt der Verbandsgemeinde stehen weitere Mittel z.B. für die Beschaffung von Luftreinigungsgeräten bereit, soweit die Beschaffung ministeriell gefördert wird.

 

Förderung des Musik- und Theaterwesens im Westerwaldkreis durch Kreismittel im Haushaltsjahr 2021

Der Westerwaldkreis stellt auch im Jahr 2021 Haushaltsmittel zur Förderung des Musik- und Theaterwesens im Kreisgebiet zur Verfügung. Die Dachorganisationen der Westerwälder Musik- und Gesangvereine (Musikverbände und Chorverbände) können Zuschüsse zur Erfüllung von Aufgaben überörtlicher Bedeutung erhalten, z.B. für Aus- und Fortbildung von Dirigenten.

Zur Förderung von Musikvereinen und Chören, die bei besonderen Anlässen von überörtlicher Bedeutung im oder auch außerhalb des Kreises auftreten, kann ebenfalls ein Zuschuss gewährt werden. Hier sind besonders Veranstaltungen zu berücksichtigen, bei denen der Kreis sich repräsentiert.

Des Weiteren ist eine Förderung von Laien-Theaterensembles hinsichtlich der Jugendarbeit möglich, insbesondere für Aus- und Fortbildung junger Menschen für die Theaterarbeit.

Der Text der Richtlinien und die Antragsvordrucke für eine mögliche Förderung der Musik- und Chorverbände sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg erhältlich. Wenden Sie sich bei Interesse an Frau Kocsis (Tel. 02662-801-151, k.kocsis@hachenburg-vg.de). 

Interessierte Theatervereine können den Antragsvordruck direkt bei der Kreisverwaltung Montabaur anfordern. (Tel.: 02602/124-514, 
Frau Kusber).

Die Anträge sind in einfacher Ausfertigung mit dem Kassenbericht für das Jahr 2020 bis spätestens 31. Mai 2021 bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur einzureichen.

Der Termin für die Antragstellung ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden. 

Im Blick: Lebendige Gewässer in Rheinland-Pfalz

Einladung zur Onlinediskussion / Jeder Interessierte kann sich mit Ideen und Vorschlägen einbringen / Gewässerschutz geht uns alle an

Wo stehen wir beim Gewässerschutz? Hat sich die Qualität beim Grundwasser, in den Seen und Fließgewässern in den letzten Jahren verbessert? Wo und mit welchen Maßnahmen müssen wir bei der Gewässerreinhaltung und naturnahen Gewässerentwicklung an Tempo zulegen? Auf digitalen regionalen Informationsveranstaltungen wird mit allen Interessierten darüber diskutiert.  


Ihr Gewässereinzugsgebiet: Wied
Ihr Online-Veranstaltungstermin: 03. Mai 2021

Bringen auch Sie sich ein – und seien Sie dabei! Einfach online anmelden (http://www.wrrl-rheinlandpfalz.de) - und mitreden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Jede Idee, jede Aktivität hilft weiter. Wir freuen uns auf Sie!

Ein erinnerungspädagogisches Projekt des Hauses für Jugend- und Familienhilfe Westerwald und des Jugendzentrums Hachenburg

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über den einen oder anderen Ort des Gedenkens, der uns an lange vergangenen Zeiten erinnert. Auch in Hachenburg finden wir viele Stellen und Zeichen der Erinnerung. Diese hängen nicht zwingend an Wänden oder stehen gut sichtbar auf Plätzen, sondern sind auch außerhalb unseres natürlichen Blickwinkels zu finden. Im Jahr 2012 begann der Künstler Gunter Demnig damit sog. „Stolpersteine“ in Hachenburg zu verlegen. Diese Steine erinnern an die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Was sie aber nicht erzählen können, sind die Geschichten und Schicksale dieser Menschen, die damals Bürger*innen unserer Gemeinde waren.  
Genau diese Geschichten möchten wir nun erzählen, und zwar in Form von Tonaufnahmen die wir allen interessierten Bürger*innen zugänglich machen möchten. Und genau da kommt Ihr ins Spiel…


Wir suchen interessierte Jugendliche, die uns in unserem Vorhaben unterstützen möchten. Die Möglichkeiten zur Mitarbeit sind vielfältig und umfassen sowohl Recherche-Arbeit als auch das Meistern technischer Herausforderungen und die Digitalisierung unserer Ergebnisse. Unser Projekt ist dabei offen für alle und wir sind dankbar für Eure Ideen und Anregungen. Wir geben Euch also den Rahmen vor, aber ihr füllt ihn mit Leben.
Neben der direkten Umsetzung des Projekts planen wir auch weitere Veranstaltungen rund um das Thema „Erinnerung“ wie z.B. Filmvorführungen, Zeitzeugenberichte oder auch gemeinsame Fahrten zu Gedenkstätten. Näheres dazu hängt aber, wie so vieles, aktuell leider immer auch mit der Entwicklung der Pandemie zusammen.
Aktuelle Informationen rund um dieses Projekt findet ihr auch auf Instagramm: www.instagram.com/junge_stimmen_gegen_vergessen/
Auch wenn unsere primäre Zielgruppe von Haus aus auf Jugendliche abzielt, sehen wir die Pflege einer aktiven Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher dürfen sich natürlich gerne auch andere Altersgruppen angesprochen fühlen. Wer uns, in welcher Form auch immer unterstützen möchte, ist herzlich dazu eingeladen in Kontakt mit uns zu treten. 


Wenn Ihr interessiert seid oder uns Anregungen mit auf den Weg geben möchtet, freuen wir uns von Euch zu hören. Ihr erreicht uns unter:


Haus für Jugend- und Familienhilfe (Alexander Giehl):     
0160 – 427 44 44     a.giehl@hajufa.drk.de

Jugendzentrum (Ralf Seelbach):                    
02662 –24 88        info@jugendzentrum-hachenburg.de
 

Landesinitiative „Land in Bewegung“ startet die „Bewegungs-Paar-Tour Rheinland-Pfalz“ mit zahlreichen Partnern 

Die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz Land in Bewegung“ möchte auch in der Corona-Zeit einen Beitrag zu einem aktiven und gesunden Lebensstil leisten. Neben vielen individuellen und digital durchführbaren Bewegungsangeboten wurde mit Unterstützung der Bewegungsmanagerinnen und -manager sowie vielen Partnern die „Bewegungs-Paar-Tour Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. 


Ziel ist es, während vier Aktionszeiträumen im Jahr gemeinsam als Bewegungspaar Kilometer zu sammeln - ganz egal, wo. Das Bewegungspaar kann dabei ganz bunt zusammengesetzt sein: Ob Sportlerin und Neuinteressierter, Opa und Enkelin, Mensch mit und ohne Behinderung oder Freund und Freundin. Die Wahl einer geeigneten Bewegungsform ist jedem Paar selbst überlassen. So können die Bewegungskilometer beispielsweise mit Joggen, Gehen, Radfahren, Rudern, Walken oder Rollstuhlfahren gesammelt werden. Eines haben alle Bewegungspaare dennoch gemeinsam: Das Ziel, Rheinland-Pfalz mit seiner Landesgrenze von 1042 Kilometern gemeinsam so oft wie möglich zu umrunden. Insbesondere soll mit der Aktion neben einem aktiven Alltag auch die Inklusion und Integration gefördert werden. 
Das Bewegungspaar kann die gesammelten Bewegungskilometer auf der Aktionsseite von „Land in Bewegung“ melden. Der nachfolgende Link führt direkt zur Seite, die auch zahlreiche Informationen rund um die „Bewegungs-Paar-Tour Rheinland-Pfalz“ bietet: 


land-in-bewegung.rlp.de/de/bewegungsangebote/landesweite-bewegungsaktionen/bewegungs-paar-tour/


Weiter Informationen zu Bewegungsaktionen für zu Hause oder vor Ort sind unter Land-in- Bewegung.rlp.de zu finden. Alle Angebote sind unter geltenden Corona-Maßnahmen durchführbar. 

Jugendzentrum Hachenburg engagiert sich für Biodiversität

v.l.n.r.: Wassermeister Klaus Pfeifer, Erste Beigeordnete Gabriele Greis, Michael Weber und Ralf Seelbach (Team JuZe)

Ein gepflegter Rasen, ein Riesentrampolin für die Kinder und eine gemütliche Sitzlounge – so stellen sich Bürger einen schönen Rückzugsort im heimischen Garten vor. Dass durch den akkurat gemähten Rasen wertvoller Lebensraum für Bienen und andere Insekten zerstört und somit ein Überleben erschwert wird, wird selten bedacht. Anders sieht es im Jugendzentrum Hachenburg (JuZe) aus. In den letzten Monaten hat sich das JuZe in Kooperation mit den Verbandsgemeindewerken mit dem Bau von Insektenhotels beschäftigt. Diese bieten für (Wild-) Bienen optimale Nistmöglichkeiten und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung einer vielfältigen Insek-tenfauna. Denn Bienen sind die wichtigsten Pflanzenbestäuber, die im Frühling in allen Obstbäumen, Blumenbeeten und auf blühenden Balkonen summen und wertvolle Arbeit verrichten. 
Damit die Insektenhotels erfolgreich zum Einsatz kommen können, haben Gabriele Greis, Michael Weber und Ralf Seelbach (Team JuZe) sowie Wassermeister Klaus Pfeifer einen passenden Standort am Hochbehälter Hachenburg gefunden. Hier wurden einige der gebauten Insektenhotels platziert, denn die Anlagenflächen der Verbandsgemeindewerke bieten den Bienen mit den vielen heimischen Pflanzen und Bäumen ein vielseitiges Blütenangebot, sowie großzügigen Raum zum Nektarsammeln.
Auch die Verbandsgemeindewerke setzen sich für eine biologische Vielfalt ein und unterstützen die Bienen. In der Vergangenheit wurden bereits Blumenwiesen auf den eigenen Flächen an diversen Hochbehältern angelegt, die Anpflanzung weiterer artenreicher Wiesen und Sträucher ist geplant. Zusätzlich wurden die Mäh- und Schnittarbeiten zum Insektenschutz von zweimal auf einmal jährlich im Herbst reduziert.
Wollen Sie auch adäquate Lebensräume für Bienen und andere Insekten schaffen und Ihr eigenes Insektenhotel bauen oder eine Blumenwiese anlegen? Das Team des JuZe hilft Ihnen gerne und steht für Fragen und Anregungen unter info@jugendzentrum-hachenburg.de zur Verfügung. Auch Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier freut sich von Ihnen unter h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info oder 02662- 801 169 zu hören und kann Ihnen bei Ihrem Anliegen behilflich sein.

Schwarz- und Rothalstaucher balzen wieder am Dreifelder Weiher

Rothalstaucher von Volker Heinrich (www.naturgucker.de)

Wer sich für einen Spaziergang am schönen Dreifelder Weiher entscheidet, wird dort mit etwas Glück zum Beobachter eines ganz besonderen Naturschauspiels. Seit einigen Tagen sind die seltenen Schwarz- und Rothalstaucher aus ihren Winterquartieren zurück gekehrt und balzen dort unüberhörbar um die Gunst der Weibchen. Dabei nimmt der Dreifelder Weiher eine bedeutende Rolle als Brutrevier für diese Vogelarten ein.
Für die etwa fünf Paare des Rothalstauchers, die am Dreifelder Weiher brüten ist dies der am weitesten im Südwesten liegende Brutplatz in Deutschland. Auch für die etwa 20 Brutpaare des Schwarzhalstauchers, welcher seine Balz in großen Gruppen vollzieht, ist der Dreifelder Weiher ein bedeutender Brutplatz. Die hier vorkommenden Exemplare sind die letzten, die noch in Rheinland-Pfalz brüten. Gemeinsam engagieren sich daher der NABU Rheinland-Pfalz und die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe als Eigentümerin für den Schutz dieser seltenen Wasservögel.
Die Naturschützer bitten die Besucher und Besucherinnen, Rücksicht auf die Brutvögel des Dreifelder Weihers zu nehmen. Spaziergänger werden gebeten, die ausgeschilderten Wege zu nutzen und die Ufer- und Schilfbereiche nicht zu betreten. Es ist außerdem sinnvoll, Hunde beim Spaziergang um den See an der Leine zu führen, damit diese nicht die balzenden oder sogar bereits brütenden Wasservögel aufschrecken. Verschiedene Wasservogelarten haben inzwischen den Schilfsaum am Ostufer des Dreifelder Weihers in ihre Brutreviere mit einbezogen. Natürlich möchte der NABU, dass die Besucher und Besucherinnen auch weiterhin die eindrucksvolle Natur am Dreifelder Weiher erleben können. Aus diesem Grund wurden unter Abstimmung mit der Gemeinde Dreifelden Sichtachsen am Ufer angelegt, so dass Spaziergänger den Blick auf den Dreifelder Weiher genießen können, ohne seine Bewohner zu stören.
 

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

(nur nach Terminvereinbarung)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

  13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
  13.30 – 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

(nur nach Terminvereinbarung)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

und 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr