Pressemitteilungen

Toller Sport, tolles Publikum, eine tolle Veranstaltung - das war der Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle Hachenburg

Gruppe der VIPs
Turner
Kletterwand

Bereits bevor das offizielle Programm am Samstag, dem 12.01.2019 um 16.00 Uhr startete, war viel los in der Rundsporthalle und die Zuschauertribüne gut besetzt. Die Verbandsgemeinde Hachenburg hatte eingeladen, um allen Interessierten zu zeigen, was nach nahezu vier Jahren Planungs- und Ausführungszeit an neuem, funktionalem und ansprechendem Ambiente in der Halle entstanden ist.

Die Eröffnung des Programms übernahm Uli Kuschmirtz aus der Verbandsgemeindeverwaltung, der den gesamten Ablauf moderierte. Er leitete über zu den Turnern des TuS Roßbach, die nach kurzer Erläuterung zur Vereinsstruktur und der breit aufgestellten Angebotspalette, schwungvoll am Barren loslegten. Kraftübungen im Stütz und Schwungvolles auf und zwischen den Holmen wurde geboten; eine Demonstration des Vereins, der als einziger in der Verbandsgemeinde den Turnsport wettkampfmäßig betreibt und überregional erfolgreiche Turner aufzuweisen hat. Große und kleine Könner flogen dann noch vom Minitrampolin über den Kasten und das Publikum applaudierte begeistert.

Für die Mitgestaltung der Einweihungsfeier bedankte sich anschließend der Hausherr, Bürgermeister Peter Klöckner, und gab einen kurzen Überblick über Entwicklung und Umsetzung des rd. 4 Millionen Euro teuren Sanierungsprojekts. Eine grundsätzliche Entscheidung in den beteiligten Gremien zu Gunsten der Erhaltung dieser besonderen Sport- und Veranstaltungsstätte mit ihrer Architektur führte über die notwendige Kostenschätzung zur Gewinnung von Zuwendungsgebern und Ausführung der Arbeiten weitgehend im laufenden Betrieb schließlich zum heutigen Tag, bei dem unbedingt der Sport im Mittelpunkt stehen sollte. Er bedankte sich für die finanzielle Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von rd. 800.000 €, ermöglicht u.a. durch die positive Beurteilung des Sportstättenbeirats des Westerwaldkreises und des Landkreises in gleicher Höhe, der die Halle für den Schulsport nutzt. Mehrere Zehntausend Euro wurden aus Bundesmitteln beigesteuert, mit denen der Einsatz energiesparender Technik gefördert wurde. Bei dem Projekt wurden der Kosten- und der Zeitplan eingehalten, wozu ein Dankeschön an die beteiligten Planer, die ausführenden Firmen und an Katrin Lück und Björn Oettgen aus der Verwaltung gerichtet wurde. Alle zusammen erreichten, dass in der vor fast 50 Jahren gebauten Halle jetzt wieder zeitgemäß und multifunktional Sport stattfinden kann - und der ist besonders wichtig. Die Botschaft von Fairness und Miteinander kann hierbei besonders gut transportiert werden.

Weitere Grußworte sprachen Landtagspräsident Hendrik Hering, dem besonders die Außenbeleuchtung der Halle gefiel, Thomas Roth als Kreisbeigeordneter in Vertretung von Landrat Achim Schwickert, der darauf hinwies, dass es nur ca. 60 Hallen der Bauweise wie in Hachenburg in Österreich und Deutschland gibt und Albrecht Gehlbach als Sportkreisvorsitzender. Letzterer gab seine Gedanken und Wünsche für das erneuerte Bauwerk sogar in Reimform zum Besten und er wünschte sich, dass mit einer pfleglichen Nutzung eine besonders lange Erhaltung dieser schönen Sportstätte gelingen sollte. Kenntnisreich bis unters Dach erläuterte der Seniorpartner des Planungsbüros Winkler und Partner, Heinrich Schwakopp, die Herausforderungen des Projekts und übergab eine Fotocollage hierzu an Klöckner. Nach seinem herzlichen „Glück auf für alle“ ging es weiter im Programm.

Und wie es weiter ging! Fast 30 junge Sporttreibende vom TuS Nister zeigten, dass Rope-Skipping mehr ist, als Seilspringen. Die ausgewählte Choreografie wurde von fetziger Musik begleitet und das Publikum klatschte immer wieder begeistert mit bzw. applaudierte während der Vorführung. Nach den gezeigten Formationen, den Sprüngen und Figuren zwischen den rotierenden Seilen unterschiedlicher Länge war die Begeisterung über diesen tollen Beitrag riesig.

Nach einer kurzen Umbauphase zeigten die Judoka der DJK Marienstatt und die Mitglieder der Ho Sin Do-Gruppe des TuS Hachenburg parallel einiges aus dem Repertoire dieser asiatischen Kampfsportarten. Wurf- und Haltetechniken beim Judo, perfekte Synchronität bei den erlernten Schrittfolgen mit Schlag- und Stoßtechniken beim Ho Sin Do, was da alles zu bestaunen war. Konzentration war von den Zuschauern gefordert, wenn sie die gezeigten Bruchtests verfolgen und die Kampftechniken beim Judo nicht verpassen wollten. Besonders bei diesen Vorführungen wurde der gegenseitige Respekt im Sport ganz deutlich, denn Verneigungen vor dem Trainer, vor dem Partner im Kampf, sind Teil der Übungen.

Das Programm näherte sich mit zwei tollen Tanzvorführungen dem offiziellen Ende. Zunächst zeigten sechs Mädchen der Realschule plus sicher vor der größten Besucherkulisse, die sie bis dahin erlebt haben, ihr Können. Als der Applaus geendet hatte, stellte Torsten Birk vom SSV Hattert die junge Showtanzgruppe des Vereins vor. Die fünfzehn Mädchen zeigten zu einer mitreißenden Musikauswahl eine ausgefallene Darbietung mit vollem Körpereinsatz - ein würdiger Abschluss, bei dem die vom Publikum geforderte Zugabe gern geleistet wurde.

Die Zeit war keinem der Besucher oder Mitwirkenden lang geworden, so dass ganz viele der Einladung zu einem Imbiss in der Cafeteria folgten und die Halle besichtigten. Dabei ging es sportlich weiter mit Lichtgewehrschießen und Tischtennis auf der Gymnastikfläche, mit selbst Klettern an der Kletterwand - unterstützt vom Deutschen Alpenverein, Sektion Siegerland, Ortsgruppe Hachenburg oder dem Jugendzentrum - oder dabei zuschauen. Mitmachen konnte man bei schwungvoller Pound-Gymnastik mit kurzem Handstab oder bei den ruhigeren Bewegungsabläufen, die die Aroha-Gruppe des FC Mündersbach zeigte. Es war eine rundum gelungene Sportveranstaltung, da waren sich alle einig, die dagewesen sind.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Rundsporthalle

Probleme in der Familie oder mit Mitschülern

Das Kinderbüro in der Grundschule unterstützt und begleitet Schulkinder und die Verbandsgemeinde hilft jährlich mit über 30.000 €

Die Welt von Kindern ist vielfältig und es kommen spätestens ab der Grundschulzeit
vermehrt Pflichten und Anforderungen auf sie zu, mit denen manche von ihnen nicht so gut umgehen können. Tiefgreifende Veränderungen in der Familie müssen sie häufig allein mit sich ausmachen - das gelingt nicht immer. Gut, wenn es dann jemanden gibt, dem man sich anvertrauen kann, der zuhört und der jedes Kind in einer solchen Lage ernst nimmt und wertschätzt.

Wenn in den Kinderbüros in allen Grundschulen im vergangenen Jahr mehr als 1.100 Beratungsstunden von den Mitarbeiterinnen des Hachenburger Kinderschutzbundes geleistet wurden, braucht es keine weitere Begründung für die Notwendigkeit dieser Begleitung und Unterstützung. Kerstin Gräter, Andrea Reddeman, Manuela Schmidt und Melanie Drüen sind durch ihre regelmäßigen Sprechzeiten in den Schulen bekannte Gesichter. Sie sind ausgebildete Fachkräfte in der sozialen Arbeit und ihre Tätigkeit ist ganz gezielt auf die Kinder in der Schule ausgerichtet, ganz im Sinn der Selbsteinschätzung des Kinderschutzbundes als Lobby für Kinder.

Die Themen, die vertraulich besprochen werden, reichen von eher alltäglichen Streitigkeiten mit Mitschülerinnen und Mitschülern über Ärger mit Geschwistern bis hin zu tiefgreifenden und ernsten Problemen z.B. bei Trennungs- oder Gewalterfahrungen in der Familie. Angepasst an die geschilderten Umstände und an das jeweilige Kind kann entweder rasche Hilfestellung durch wirksame Tipps für Konfliktlösungen gegeben werden oder in mehreren Begegnungen werden entlastende Strategien gemeinsam entwickelt. Bei massiveren Sorgen wird mit Elterngesprächen und der Einbeziehung weiterer Netzwerkpartner, wie Kinderschutzdienste oder Jugendamt, nach der bestmöglichen Hilfe gesucht.

Die Kinder, Eltern, Lehrkräfte - sie alle profitieren von den Kinderbüros an den Grundschulen der Verbandsgemeinde. Der finanzielle Aufwand von ca. 34.000 € ist rundum gerechtfertigt und die weitere Kostenübernahme zugesichert.

Lesen, Spielen, eine gute Zeit verbringen - das bieten die Gemeindebüchereien in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Auch in Zeiten der verbreiteten Nutzung elektronischer Medien und Kommunikations-wege ist das Erzählen und Zuhören ein fester Bestandteil im Umgang der Menschen miteinander und deshalb ist die Nutzung von Büchern weiter beliebt. Sie erzählen Geschichten und laden Leserinnen und Leser ein, ihnen zuzuhören.

Die Bücher brauchen Zeit, die ihrem Inhalt gewidmet wird, sie brauchen einen Platz, wo man sie finden kann - schön, dass das gleich in mehreren Orten in der Verbandsgemeinde möglich ist. Oft schon seit Jahren gibt es so auch außerhalb der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg Angebote, die sich immer weiter entwickelt haben. Die Ortsgemeinden investieren regelmäßig in die Erneuerung des Medienbestandes und das Angebot umfasst selbstverständlich auch DVD´s und Spiele, die selbständig oder angeleitet genutzt werden können. Die Einrichtung ist längst nicht mehr auf lange, hohe Regale beschränkt, denn hier wurden Orte der Begegnung geschaffen.

Neben dem klassischen Angebot der Ausleihe ist es vielerorts gern geübte Praxis, dass zusätzliche Gemeinschaftsaktivitäten wie Bastelangebote entsprechend der Jahreszeit oder Vorleseveranstaltungen stattfinden. Das macht nicht nur den dazu Eingeladenen viel Spaß, es ist auch eine echte Bereicherung für diejenigen, die die Öffnungszeiten der Büchereien betreuen und Vieles mehr. Verlässliche Partner, die mit echtem Interesse an Menschen und Medien neue Besucherinnen und Besucher gewinnen möchten, die beobachten und verstehen, was für eine weitere Entwicklung der Gemeindebücherei sinnvoll ist, die sich selbst mit Nutzern jeden Alters oder auch fremder Kulturen entwickeln möchten, ohne diese Freunde der Büchereien geht es einfach nicht.

Was außerdem nicht fehlen darf, ist eine ausreichende finanzielle Ausstattung - hierzu leisten die Ortsgemeinden Großes und die Verbandsgemeinde honoriert dieses Engagement mit jährlichen Zuwendungsbeträgen, im vergangenen Jahr jeweils 500 € als Höchstbetrag für Merkelbach, Müschenbach und Streithausen.

Einen ganzen Schritt weiter geht die Ortsgemeinde Roßbach, die innerhalb des neuen Mehrgenerationenhauses die Gemeindebücherei dort etablieren wird. Der Kostenbetrag für das Jahr 2018 liegt laut Plan bei 287.000 €. Aus Landesmitteln der Dorferneuerung sind 50.000 € als Zuwendung vorgesehen - ein tolles Projekt, dem viel Erfolg zu wünschen ist.

Einwohnerzahlen erneut angestiegen

Aktuelle Einwohner-Statistik der Verbandsgemeinde Hachenburg Stand: 31.12.2018

Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Nach der aktuellen Einwohner-Statistik waren am Stichtag 31. Dezember 2018 genau 24.369 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies sind 89 mehr als am 31. Dezember 2017 und somit ein Anstieg von 0,37 Prozent.
Mit 12.230 Frauen sind die Damen im Bereich der VG den 12.166 Herren zahlenmäßig leicht überlegen. 10.178 Bürger gehören der evangelischen Religion an. 7.682 sind römisch-katholisch. 6.536 Mitbürger gehören anderen Religionsgruppen an, oder sind gar keiner Kirche zugehörig.
Die Zahl der ausländischen Einwohner hat sich von 1.484 am 31.12.2017 auf 1.505 Mitbürger am 31.12.2018 ebenfalls leicht erhöht. Prozentual gesehen entspricht dies einem Einwohneranteil von 6,17 % an der Gesamtbevölkerung in der Verbandsgemeinde Hachenburg, der sich aus 843 Männern und 662 Frauen zusammensetzt.
4.392 Einwohner der VG über 20 Jahre sind ledig, 11.468 Personen sind verheiratet, 1.862 Bürgerinnen und Bürger sind verwitwet, und 1.897 sind geschieden. In eingetragener Lebenspartnerschaft sind 21 Mitbürger registriert.
In den kommenden 6 Jahren werden erfreulicherweise 1.369 Kinder eingeschult. Die Zahl erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2017 um 20 einzuschulende Kinder.
Die Gemeinde Nister kann sich mit 28 Einwohnern mehr als im Vorjahr über den stärksten Einwohnerzuwachs des vergangenen Kalenderjahres freuen, dies entspricht 2,80 %. Gefolgt von 26 weiteren Einwohnern in Müschenbach (2,69 %), 20 Personen in Hattert (1,14 %), 19 in Gehlert (3,19 %) und 17 in Wahlrod (1,99 %).
Die höchsten Einbußen in der Einwohnerzahl mussten folgende Gemeinden hinnehmen: In Mudenbach – 20 Einwohner (-2,61 %), in Alpenrod ebenfalls – 20 (-1,26 %), Merkelbach -15 (-3,51 %) und Borod -14 (-2,64 %).
Die gesamte Statistik bezieht sich nur auf Einwohner mit Hauptwohnung.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Einwohnerstatistik

Einladung zum Bündnistreffen Ferienbetreuung 2019

Das Jugendzentrum Hachenburg lädt zu einem Treffen mit Anbietern für Ferienbetreuungsaktionen im Jahr 2019 ein.

Am Mittwoch, den 23.01.2019 um 16:00 Uhr treffen wir uns im Jugendzentrum in der Lohmühle 2 in Hachenburg.

Der Aufruf richtet sich an alle Einrichtungen, Vereine und Akteure die Betreuungsaktionen oder Ähnliches in den Sommerferien anbieten möchten. Nach erfolgreicher Umsetzung in 2018 ist für 2019 die erneute Erstellung und Veröffentlichung eines Ferienkalenders, in dem alle entsprechenden Angebote zusammengestellt sind, geplant. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldungen oder Rückfragen unter 02662-2488.

VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Veranstaltungen
in der VG Hachenburg.

Zwischen Höhenflug und Absturz: Die Vogelwelt des Westerwaldes (HudL)
Montag, 21.01.2019, 19.00 Uhr
Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 22.01.2019, 13.00 Uhr
Patienteninformationsabend: "Wenn nur noch das künstliche Gelenk hilft"
Dienstag, 22.01.2019, 19.00 Uhr
Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 29.01.2019, 13.30 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 15.30 Uhr
Dienstag:

08.00 – 15.30 Uhr

Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr