Pressemitteilungen

Licht schenken gegen Gewalt 2019

Liebe Frauen,

diese Aktion des Frauenhauses möchte ich Ihnen heute besonders ans Herz legen:
Eine weihnachtliche Spendenaktion für das Projekt „Gegen die Angst - Nachsorge für Kinder bei häuslicher Gewalt“ des Frauenhauses Westerwald

Im Frauenhaus werden Frauen unterstützt, das Erlebte zu verarbeiten und eine selbstbestimmte, gewaltfreie Lebensperspektive für sich und ihre Kinder zu entwickeln.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit im Frauenhaus ist zudem die Unterstützung der Kinder. Sie haben die jahrelange Gewalt an ihrer Mutter miterlebt oder selbst körperliche, psychische und/oder sexuelle Gewalt erfahren. Die Gewalterlebnisse prägen zutiefst und behindern die kindliche Entwicklung. Zudem besteht die Gefahr, dass der Kreislauf der Gewalt sowohl in Bezug auf die Opferrolle als auch auf die Täterrolle über Generationen in derselben geschlechtsspezifischen Ausprägung weitergegeben wird.

Seit 2017 existiert das externe Projekt des Frauenhauses Westerwald „Gegen die Angst - Nachsorge für Kinder bei häuslicher Gewalt“. Durch die nachgehende Beratung und Betreuung aus dem Frauenhaus erhalten die Kinder die Möglichkeit, die miterlebte Gewalt- und Trennungserfahrung aufzuarbeiten, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen, um so eine realistische Chance auf ein Leben ohne Gewalt zu erhalten.
Mit den Spenden aus dem Jahr 2018 war möglich, die Finanzierung des Projektes für ein weiteres Jahr zu sichern, um diese wichtige Arbeit mit den Kindern weiterzuführen und ausbauen zu können. Auch im Jahr 2019 startet das Frauenhaus Westerwald eine Spendenaktion unter dem Motto „Lichter gegen Gewalt“, bei der die Kinder aus dem Projekt wieder im Mittelpunkt unseres Spendenaufrufes stehen.

Da die Nachsorge für Kinder bei häuslicher Gewalt nicht zu den originären Aufgaben des Frauenhauses gehört, wird diese nicht vom Land oder der Kommune finanziert und kann nur durch projektbezogene Spenden sichergestellt werden.
 
Als Dank für jede Spende wird eine Kerze an einem Weihnachtsbaum in der Fußgängerzone in Hachenburg hängen. Jede Kerze wird, falls erwünscht, mit dem Namen der Spenderin/des Spenders  gekennzeichnet. Wenn Sie anonym bleiben möchte, kann das auf dem Überweisungsträger dementsprechend gekennzeichnet werden.

Das Frauenhaus Westerwald hofft, dass am Ende der Weihnachtszeit viele Kerzen den Tannenbaum schmücken und bedankt sich im Namen der betroffenen Kinder für jede einzelne Spende ganz herzlich.

Frauenhaus Westerwald
Spendenkonto:
Westerwald Bank e. G.
IBAN:  DE03 5739 1800 0050 7828 08
BIC: GENODE51WW1
Verwendungszweck:  Lichter gegen Gewalt. Projekt „Gegen die Angst“    

Schenken Sie Licht gegen Gewalt, herzlichen Dank!

Ihre Silke Hanusch
Gleichstellungsbeauftragte
der Verbandsgemeinde Hachenburg

 

Nach langen Jahren der Vorbereitung ist die Westerwälder Seenplatte in neuer Trägerschaft

Foto: Marcel Weidenfeller

Ein „Jahrhundertereignis“, so nannte Bürgermeister und Vorsitzender des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte (EWS) Peter Klöckner anlässlich eines Pressetermins die Botschaft, dass die NABU-Stiftung die Westerwälder Seenplatte von der Fürstenfamilie zu Wied erworben hat.
Umweltministerin Ulrike Höfken berichtete über die erfolgreichen Verhandlungen zwischen Land, Fürstenhaus und NABU. Das Land fördert in den nächsten Jahren mit einem Aufwand von über 3 Millionen Euro die Instandsetzungsarbeiten an den Seen und hat auch den Kaufpreis teilweise mitfinanziert.
 
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machte Fürstin Isabella zu Wied deutlich, dass ihrer Familie die Veräußerung der Seenplatte nicht leichtgefallen sei, aber die in den letzten Jahren gewachsenen Auflagen, Konflikte und das hohe Sanierungsvolumen an den Seen die Möglichkeiten der Familie überstiegen habe.
 
In einem durchaus emotional geprägten Bericht beschrieb Bürgermeister Peter Klöckner, dass vor etwa 20 Jahren verstärkt Probleme an den Seen zutage getreten seien. Eine sich stetig verschlechternde Wasserqualität, Mängel an den Stauanlagen, unzureichende Absetzbecken und Rechtsstreite mit dem damaligen Pächter veranlassten den Entwicklungsverband, mit dem Fürstenhaus über einen Erbbaurechtsvertrag zugunsten der Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters zu reden.

Allerdings veranlasste das Ausmaß der anstehenden Sanierungskosten die Kommunen dazu, an das Land Rheinland-Pfalz heranzutreten mit der Bitte, die Westerwälder Seenplatte in Landeseigentum zu überführen. Dies erwies sich aus den verschiedensten Gründen – unter anderem spielte die Notwendigkeit der Förderfähigkeit des zukünftigen Eigentümers eine entscheidende Rolle – als nicht durchführbar.

Im Jahre 2010 gewann das Thema zunehmend an Dynamik und nach weiteren 3 Jahren hatte man die Vorbereitungen zur Stellung eines Förderantrages abgeschlossen. Eine entscheidende Bedingung war hier jedoch wiederum das Vorhandensein eines förderfähigen Trägers. Infrage gekommen wären dazu die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters. Allerdings stiegen die Vertreter aus Selters aus für Bürgermeister Klöckner nicht nachvollziehbaren Gründen aus dem Projekt aus.
Damit – so Klöckner – war die beste Option einer Eigentümerschaft in kommunaler Hand vom Tisch.

Erfreulicherweise war damals schon der NABU bereit, ersatzweise in das Projekt einzusteigen. Nach einem Negativbescheid aus Brüssel war es dann das Land, das nach intensiven Gesprächen den NABU als Käufer für die Seenplatte gewinnen konnte.

Peter Klöckner dankte insbesondere Frau Ministerin Höfken für ihren persönlichen Einsatz im Projekt, aber auch den überaus vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium, allen voran Herrn Abteilungsleiter Dr. Erwin Manz, dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Koblenz, Dr. Ulrich Kleemann, und insbesondere Joachim Gehrke und den vielen Beteiligten vor Ort.
Selbstverständlich galt sein Dank auch Herrn Landtagspräsident Hering und vor allem der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, die ganz maßgeblich die Vorbereitungen zum Antrag des EU-Life-Projektes gestaltet hatte.

Ebenso lobte Klöckner auch die Geduld von Fürstin Isabella zu Wied, die darauf verzichtet hatte, nach anderen Käufern Ausschau zu halten.

Ein besonderes Dankeschön richtete Klöckner an Christian Unselt, den Vorsitzenden der NABU-Stiftung, für die Bereitschaft die Eigentümerschaft zu übernehmen.

„Mit dem NABU sind wir auf der sicheren Seite einen sehr verlässlichen Partner zu haben, der unsere Ziele für die Zukunft teilt“, so Klöckner.

Schon in den nächsten Wochen wollen alle Beteiligten die Arbeit aufnehmen und die Rahmenbedingungen für die Sanierungsarbeiten abstecken, aber auch die Ziele für die Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsverband, den Gemeinden, und dem Tourismus neu definieren.

 
Peter Klöckner
Bürgermeister und
Vorsitzender des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte


Weitere Berichte:

Initiates file downloadNABU-Stiftung kauft Westerwälder Seenplatte

Initiates file downloadHöfken informiert über die Zukunft der Seenflächen

Haupt- und Finanzausschuss tagte am 26.11.2019

Mehr als 12.000 € an Vereinszuschüssen gewährt

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Hachenburg beschloss in seiner letzten Sitzung, Chören und Musikvereinen Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 3.300 Euro zukommen zu lassen. Sieben Vereine erhalten die Gelder für jugendliche Mitglieder oder für die Anschaffung von Instrumenten oder Noten.

Auch im Sportbereich wurden wieder Zuwendungen gewährt. Diesmal wurden rund 8.600 Euro für insgesamt mehr als 1.700 jugendliche Mitglieder in Sportvereinen gezahlt. Vier Vereine erhalten für die Anschaffung von Sportgeräten und Ausrüstungsgegenständen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von mehr als 900 Euro von der Verbandsgemeinde Hachenburg. Auch die Ortsgemeinde Hattert erhält für die Anschaffung eines Kommunalschleppers, der auch zur Sportplatzpflege eingesetzt werden soll, einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro.

Zuschussprogramm „Wir bewegen was“

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat vor einigen Jahren zur Revitalisierung der Ortskerne ein Zuschussprogramm „Wir bewegen was“ ins Leben gerufen. Ziel hierbei ist, Projekte in Zusammenarbeit von Ortsgemeinde, Vereinen und vor allem der Bevölkerung durchzuführen. Die Botschaft „Wir bewegen was“ soll von der Bevölkerung mitgetragen werden und die Bedeutung herausstellen, dass dieses Thema jeden betrifft. Demzufolge sollen Eigenleistungen die Grundlage für einen möglichen Zuschuss bilden. Als denkbare Maßnahmen kommen vielfältige gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. die Wiederinbetriebnahme von alten Gebäuden oder die Schaffung von neuen Plätzen, die eine Gemeinschaft hervorrufen, in Betracht.
Aktuell beantragte die Ortsgemeinde Stein-Wingert Zuschussmittel für die Anschaffung von Arbeitsgeräten für die „Gartenpaten“, die ehrenamtlich gemeindliche Anlagen pflegen, reparieren und unterhalten. Der Ausschuss beschloss einstimmig, hierfür einen Zuwendungsbetrag in Höhe von 500 Euro zu gewähren.

Haushalt 2019

Schwerpunkt der Beratungen im öffentlichen Teil der Sitzung war der Haushalt der Verbandsgemeinde Hachenburg für das Jahr 2020. Das Zahlenwerk wurde im Ausschuss vorberaten und sodann einstimmig dem Verbandsgemeinderat zur abschließenden Beschlussfassung am 10.12.2019 empfohlen.

Weitere Themen der Sitzung

Einstimmig beschloss der Ausschuss eine Zuwendung zur Unterstützung der kulturellen Arbeit in Höhe von 1.785 Euro anzunehmen.
Weiterhin konnte der Ausschuss einstimmige Beschlussempfehlungen an den Verbandsgemeinderat aussprechen: Zum einen wurde eine Änderung der Hauptsatzung beraten, die Neuregelungen hinsichtlich der Aufwandsentschädigung für Feuerwehrangehörige beinhaltet. Zum anderen wurde darüber beraten, die Sanierung der Fenster, Außentüren und Flachdachflächen des Verwaltungsgebäudes gemäß vorliegender Planung und Kostenschätzung auszuschreiben und die Aufträge an den jeweils wirtschaftlich günstigsten Bieter zu erteilen. Weiterhin wurde dem Rat empfohlen, für die Erstellung einer Projektskizze und zur Projektbegleitung im Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ das wirtschaftlich günstigste Planungsbüro zu beauftragen.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde der Stellenplan, der Bestandteil des Haushaltsplanes ist, vorberaten und dem Verbandsgemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. 

Fichten-Kaminholz – eine gute Alternative

Der Klimawandel hat in den Wäldern der Verbandsgemeinde Hachenburg zu erheblichen Mengen an Fichten durch Borkenkäferbefall und Trocknis geführt.
Diese bereits „vorgetrockneten“ Bäume stellen ein riesiges Reservoir an Brennholz dar und sind eine kostengünstige Alternative zum Laubholz. Leider ist die Meinung weit verbreitet, Fichtenholz würde zu Glanzruß und Versottung führen.

Fakt ist: Fichtenkaminholz gespalten und getrocknet schädigt in keiner Weise Öfen und Kamin.

Fichte eignet sich sehr gut als Kaminholz und Brennholz. Das Nadelholz besitzt im Vergleich zu Laubhölzern einen etwas geringen Brennwert je Raummeter – wird der Brennwert pro Kilogramm berechnet liegt die Fichte mit einem Wert von 4,5 pro kg jedoch ziemlich weit vorne. Ein Raummeter Kaminholz Fichte ersetzt ca. 160 Liter Heizöl bzw. 160 m³ Erdgas. Insgesamt ist das Fichten-Kaminholz sehr leicht, lässt sich gut verarbeiten, fängt sehr schnell an zu brennen und eignet sich deshalb besonders gut zum Anheizen und den Betrieb von Kaminen und Öfen und ist im Vergleich zu Laubharthölzern günstiger erhältlich.

Schnelle Wärme mit Kaminholz von der Fichte

Das Fichten-Kaminholz zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr schnell und intensiv Wärme erzeugt, also einen immer noch sehr hohen Brennwert besitzt.

Fichte    

  • wird sehr schnell heiß
  • hat ein geringeres Gewicht als andere Hölzer
  • einfacherer Transport
  • trocknet schnell

Fichtenkaminholz ist aufgrund der aktuellen Lage in der Verbandsgemeinde sehr günstig zu erwerben.

Der Festmeter wird in allen Gemeinden mit 25 Euro, bzw. 17 Euro je Raummeter angeboten.

Und der Clou: Fichtenkaminholz ist eine echte Alternative. Der Brennwert stimmt, der Wald wird entlastet und die Nutzung dieser wertvollen Energiereserven hilft beim Wiederaufbau der geschädigten Wälder.
Ihre Wunschmenge erhalten Sie über Ihren Revierförster oder:

Forstamt Hachenburg
In der Burgbitz 4
57627 Hachenburg
02662-9547-100

Schützen Sie Ihre Wasserleitung vor Frost

Besonders zu beachten bei unfertigen Neubauten

Wasserleitungen und Wasserzähler müssen im Winter besonders geschützt werden! Viele Frostschäden können so vermieden werden. Alle Kosten, die durch Frostschäden an Wasserzählern und Wasserleitungen entstehen, müssen vom Anschlussnehmer getragen werden. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Regeln zum Schutz der Wasserleitungen bei Frostgefahr:

  • Beschädigte Fensterscheiben und schlecht schließende Kellertüren sofort instand setzen.
  • Türen und Fenster in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzähler immer geschlossen halten.
  • Umhüllen Sie die Wasserzähler und freiliegenden Wasserrohre in frostgefährdeten Räumen mit wasserabweichenden Isolierstoffen wie Kork, Glaswolle, Sägespäne, Holzwolle, Torfmull oder Säcken.
  • Nie gefrorene Wasserleitungen mit der Lötlampe oder offenen Feuer auftauen.

Besonders bei unfertigen Neubauten sollten diese Empfehlungen beachtet werden. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt: Es kommt zu vielen unnötigen Frostschäden an Wasserleitungen und Wasserzählern und damit vermeidbaren Kosten für die Hauseigentümer.


Verbandsgemeindewerke Hachenburg
Betriebszweig Wasserwerk

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr