Pressemitteilungen

Bürgerbeteiligung zur Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund immer häufiger auftretender, lokaler Starkregenereignisse hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg im vergangenen Jahr dazu entschlossen, ein sogenanntes Hochwasserschutzkonzept für betroffene Gemeinden der Verbandsgemeinde Hachenburg zu entwickeln. Dazu wurde das Planungsbüro PLANEO, Hachenburg, beauftragt.
In diesem Zuge werden gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern Ortsbegehungen durchgeführt, wobei Erfahrungen ausgetauscht und Probleme erläutert werden sollen.

Ein Termin vor Ort findet am Donnerstag, den 27.09.2018, statt. Treffpunkt ist an diesem Tag um 17.30 Uhr im Bereich der Brücke in der „Talstraße“ in Wied.

Alle Betroffenen und Interessierten sind recht herzlich zu diesem Erörterungstermin eingeladen.

Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg



Aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Hachenburg am 11.09.2018

Neuigkeiten aus der Verbandsgemeinde Hachenburg

Zu Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Klöckner bekannt, dass die anhaltende Hitze in Kombination mit den Sommerferien dazu beigetragen hat, dass sich in den Monaten Mai bis August mehr als 34.000 Besucher für eine Abkühlung im Hachenburger Löwenbad entschieden haben. Das waren ca. 8.000 Besucher mehr als im gleichen Zeitraum der letzten Saison. Dadurch, so der Vorsitzende, konnten Mehreinnahmen von rund 51.000 Euro erzielt werden.

Weiterhin teilte er mit, dass der Westerwaldkreis beabsichtige, das Thema Breitbandversorgung flächendeckend für alle Ortsgemeinden im Landkreis zu übernehmen. Damit der Westerwaldkreis Fördermittel zur Erschließung der sogenannten „weißen Flecken“ beantragen könne, sei eine entsprechende Aufgabenübertragung erforderlich. Man versuche dadurch, die bislang schon sehr gute Breitbandversorgung weiter voranzutreiben und diese gigabitfähig auszubauen.

Neues zum Thema Brandschutz

Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Verbandsgemeinderat einstimmig, den Feuerwehrplan zu beschließen. Vorgestellt wurde der Plan dem Gremium bereits ausführlich in der letzten Sitzung, der ein Besuch der Löschgruppen Welkenbach und Mündersbach sowie des Löschzugs Hachenburg vorangegangen war. Dieser Plan wurde zur Beschreibung der Aufgaben und Ziele der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Hachenburg und der zur Aufgabenerfüllung notwendigen Maßnahmen von der Verwaltung erstellt. Neben der Aufgabenbeschreibung enthält dieser Angaben zur Organisationsstruktur der Feuerwehr, dem Gefährdungspotenzial und zur Festlegung von Schutzzielen und Leistungsmerkmalen. Der Plan beinhaltet auch eine Fahrzeugbedarfsplanung und ein sich daraus ergebendes Investitionsprogramm bis zum Jahr 2023.

Unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben teilte Bürgermeister Klöckner bereits zu Beginn der Sitzung mit, dass die Ersatzbeschaffung der Drehleiter für die Feuerwehr Hachenburg aufgrund festgestellter Mängel möglichst kurzfristig erfolgen müsse, um hohe Reparaturkosten zu vermeiden. Das Land und der Westerwaldkreis als Zuwendungsgeber haben einer vorzeitigen Beschaffung zugestimmt. Die voraussichtlichen Kosten betragen 650.000 €, zu denen eine Landeszuwendung in Höhe von 227.000 € und eine Kreiszuwendung in Höhe von ca. 40.000 € erwartet werden. Der Verbandsgemeinderat wird sowohl den Feuerwehrplan als auch die Ersatzbeschaffung der Drehleiter in seiner nächsten Sitzung am 25.09.2018 abschließend beraten.

Ebenfalls im Sachzusammenhang mit dem Brandschutz beschloss der Ausschuss einstimmig, zwei Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1.300 Euro anzunehmen. So wurden die beiden Löschgruppen Linden und Lochum mit einem Betrag in Höhe von jeweils 400 Euro und der Löschzug Hachenburg mit 500 Euro bedacht.

Weitere Themen der Sitzung

Es wurde einstimmig beschlossen, der Geschichtswerkstatt Hachenburg e.V. eine jährliche Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro zukommen zu lassen. Ebenfalls einstimmig erging die Beschlussempfehlung an den Verbandsgemeinderat, die erste Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde zu beschließen. Die Erforderlichkeit für diese Satzung ist durch Neufassungen der Wirtschaftspläne der vier Betriebszweige der Verbandsgemeindewerke bedingt.

Im nicht öffentlichen Teil befasste sich das Gremium mit dem Auslaufen des Gaskonzessionsvertrages, mit Personalangelegenheiten sowie dem Thema Zentrale Sportstätten.

Innenansichten

Leider Alltag: Eine leitungsgebundene Wasserversorgung ist in ländlichen Regionen kaum vorhanden.
In der Grenzregion zu Burundi befinden sich große Reisplantagen. Hier könnte der Einsatz einer Reisstrohverwertungsanlage sinnvoll sein.
Blick in ein "Musterdorf" mit geordneter Bebauung, die Wasserver- und -entsorgung ist geregelt und Energie wird aus Biomasse gewonnen.

Kigali/Hachenburg. Können afrikanische und deutsche Kommunen gemeinsam Einfluss auf den Klimawandel nehmen und gibt es Synergieeffekte, Verwaltungsarbeit zu optimieren?
Ein Marshall-Plan mit Afrika - reichlich ambitioniert mit Blick auf die tatsächlichen Mittel, die der Bund für Afrika bereitstellt - hat Entwicklungshilfeminister Müller sein Projekt genannt, mit dem Afrika eine spürbare Aufbauhilfe erhalten soll.
Ein Baustein dabei ist die interkommunale Zusammenarbeit. Rund 50 Kommunen nehmen an den Projekten teil. Die VG Hachenburg und der Distrikt Gisagara im südlichen Ruanda haben sich ausgehend von der schon seit vielen Jahren bestehenden Verbindung zwischen der Ruandahilfe Hachenburg e.V. und der Region als neue Partner gefunden.
Maßnahmen zu entwickeln „auf Augenhöhe“ ist das Leitmotiv. Und so besuchten im Frühjahr ruandische Kollegen den Westerwald. Vor wenigen Wochen erfolgte der Gegenbesuch.
In der Hauptstadt Kigali stoßen Welten an- und aufeinander, einerseits ein aufstrebendes internationales Zentrum und unmittelbar daneben unübersehbar weit Lehmhütten und kleine Gärten. Ruanda zählt zu den Vorzeigeländern Afrikas - gleichwohl bei einer Armutsrate von 85 Prozent der Bevölkerung.
Die Bildungschancen sind nicht schlecht, allerdings gibt es kaum Jobs, denn es fehlt das internationale Kapital und damit auch produzierende Unternehmen, die Beschäftigung bieten.
Sobald man die Hauptverbindungstraßen verlässt, grüßt die afrikanische rote Piste, entlang deren sich oft noch Stromleitungen „hangeln“. Aber schon in der zweiten Häuserreihe hört es mit der Komfortzone auf. Wasser muss oft von weither aus Zisternen geholt werden und Strom ist Luxus für Wenige.
Ruanda, das übervölkerte Land - in etwa gleich groß wie Rheinland-Pfalz mit aber rd. 3,5-mal so vielen Einwohnern, muss sich neu strukturieren.
Musterdörfer sollen die Lösung für die Zukunft sein und dadurch die unendlich vielen Einzelgehöfte auf den „Tausend Hügeln“ ersetzen. Aber Traditionen und seit Generationen geübte Lebensweisen überzeugen die Menschen noch nicht, hierin einen Vorteil zu sehen.
In Bürgerversammlungen, die übrigens Pflichtversammlungen sind, und an denen von daher stets mehrere hundert Menschen teilnehmen, kommen die elementaren Bedürfnisse der Menschen schnell auf den Tisch und bieten damit erste Ansätze für eine Zusammenarbeit.
Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Hochwasserproblematiken und das afrikanische Riesenproblem, Erosionen durch das  Abholzen von Wäldern bieten kommunalen Experten Handlungsfelder, die gemeinsam bearbeitet werden können.
Alternative Technologien werden geprüft: Toll, dass man die Expertise dazu nicht weit entfernt von Hachenburg, z.B. in Alpenrod, finden kann.
Globale Welt!
Überraschend war aber auch die Feststellung, dass es in dem Distrikt mit rd. 350.000 Einwohnern keine Fabrikationsanlage, außer einer kleinen Reismühle, gibt.
Um das Land für Investoren interessant zu machen, ist es Aufgabe der Regierung, Unternehmen für das Land zu begeistern.
Dazu gehört aber auch eine qualifizierte Raumordnung und Bauleitplanung.
Auch hier sehen wir unsere Einsatzfelder. Durch Praktika vor Ort sollen die Kenntnisse vertieft werden. Ein Expertenaustausch wurde vereinbart.

Ruanda hat viel zu bieten: Eine effiziente Verwaltung, Rechtssicherheit, kurze Entscheidungswege und jede Menge Ehrgeiz!
Viel zu tun in einem kleinen Land, das überrascht durch hoch motivierte Menschen, mit dem Willen für Ihr Land etwas zu erreichen.
Wir sind gerne mit dabei! 
Die Projekte werden von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und durchgeführt. Diese sind auf drei Jahre angelegt.
Bei dem kommunalen Verwaltungsaustausch handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Hachenburg, im August 2018
Peter Klöckner
Bürgermeister

Ende der Freibadsaison 2018

Ein heißer Sommer neigt sich dem Ende und somit endet für viele Schwimmbäder der Freibadbetrieb, so auch für das Löwenbad Hachenburg.
Insgesamt waren der Ablauf und die Zahlen der diesjährigen Freibadsaison sehr zufriedenstellend. Die anhaltende Hitze in Kombination mit den Sommerferien trug dazu bei, dass sich in den der Monaten Mai bis August mehr als 34.000 Besucher für eine Abkühlung im Hachenburger Löwenbad entschieden. Das waren ca. 8.000 Besucher mehr als im gleichen Zeitraum der letzten Saison. Besonders bemerkbar macht sich dies an den doppelt so hohen Umsätzen im Juli verglichen mit den Vorjahreszahlen.


Ein großer Dank gilt vor allem den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Löwenbades, die trotz heißen Temperaturen immer einen kühlen Kopf bewahrten und somit den Betrieb überhaupt ermöglicht haben.


Wie auch in den vergangenen zwei Jahren durften zum Ende der diesjährigen Saison unsere vierbeinigen Gäste die Vorzüge eines Freibadbesuches genießen.
Am Sonntag, den 16.09., waren von 10 – 17 Uhr die Tore des Freibades einen Tag lang für Hunde geöffnet, bevor es schließlich in die Wintervorbereitung geht.
Wer außerhalb der Freibadsaison nicht auf einen Schwimmbadbesuch verzichten möchte, kann dienstags bis sonntags das ganzjährig betriebene Hallenbad nutzen.

Thema: Katzenschutzverordnung

In Deutschland ist die Katze noch deutlich vor dem Hund das beliebteste Haustier. Anmut und Eigensinn ziehen viele Menschen in ihren Bann. Aber gerade der Eigensinn und vor allem der Freiheitsdrang der Katzen sorgen dafür, dass zahlreiche Exemplare als sogenannte „Freigänger“ gehalten werden. Diese Katzen haben zwar einen Halter oder eine Halterin, kommen meist aber nur zum Schlafen ins Haus. Tagsüber macht die Katze Streifzüge durch ihr Revier. Dieses kann bei einer weiblichen Katze ca. 1 km², bei unkastrierten Katern sogar bis zum Zehnfachen betragen. Grundsätzlich kann sich eine Katze auch ohne Besitzer selbst versorgen, ist dann aber allen Infekten und Krankheiten schutzlos ausgeliefert.

Insbesondere diese herrenlosen Katzen sorgen jedes Jahr für eine Flut von Katzennachwuchs in den Tierheimen. Katzen können bis zu sieben Kätzchen werfen, mitunter sogar zwei- bis dreimal jährlich.
Tierschutzorganisationen stehen so vor großen organisatorischen, aber auch finanziellen Herausforderungen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen häufig an ihre Belastungsgrenzen. Hinzu kommt, dass auch die bevorstehende Ferienzeit wieder für eine Flut von Abgabetieren sorgen wird.

Ein Schritt in die richtige Richtung könnte eine sogenannte „Katzenschutzverordnung“ sein. Ziel ist, jeden Katzenhalter von Freigängerkatzen dazu zu verpflichten, sein Tier kennzeichnen und kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen. Damit wird sichergestellt, dass entlaufene Fundtiere ihren Besitzern unmittelbar wieder zugeführt werden können. Auch die unkontrollierte Fortpflanzung wäre zumindest in diesen Fällen unterbunden.
Ein Beispiel für eine Katzenschutzverordnung finden Sie unter diesem Text.

Was halten Sie davon? Gibt es Anregungen und Vorschläge, die wir in eine solche Verordnung einbinden sollten? Haben Sie Interesse daran, gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung, Tierärzten und Tierschutzorganisationen eine Katzenschutzverordnung zu erarbeiten?

Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen unter
katzenschutz@hachenburg-vg.de

 

 

VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Veranstaltungen
in der VG Hachenburg.

Geführte Radtour der Tourist-Information Hachenburger Westerwald
Sonntag, 23.09.2018, 13.00 Uhr
Öffentliche Stadtführung
Sonntag, 23.09.2018, 15.00 Uhr
Wandern mit offenen Augen
Dienstag, 25.09.2018, 14.00 Uhr
Krabbelgottesdienst mit Familien-Café
Freitag, 28.09.2018, 15.00 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

Montag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 18.30 Uhr
Freitag:08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

Montag:08.00 – 15.30 Uhr
Dienstag:

08.00 – 15.30 Uhr

Mittwoch:08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 12.30 Uhr
und13.30 – 17.30 Uhr
Freitag:08.00 – 12.00 Uhr