Pressemitteilungen

Pandemie gefährdet Schulspeisungen - Hilfsfonds wird verlängert

Innenminister Roger Lewentz und der Präsident des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda, Richard Auernheimer, haben den rheinland-pfälzischen Corona-Soforthilfefonds, der im April 2020 eingerichtet wurde, verlängert. Im Mittelpunkt des erneuerten Spendenaufrufs steht die Finanzierung der Schulspeisung für viele tausend ruandische Kinder. „Die Corona-Pandemie beherrscht seit einem Jahr nicht nur den Alltag in Rheinland-Pfalz. Sie hat den afrikanischen Kontinent und das Partnerland Ruanda besonders wirtschaftlich hart getroffen. Die Folge: Viele Familien, die sich die einzig warme Mahlzeit für ihre Kinder nicht mehr leisten können“, sagte Minister Lewentz.
In Ruanda fehle es an finanziellen Ressourcen sowohl auf staatlicher Seite als auch auf privater Ebene. „Zahlreiche Menschen in bereits sehr prekären Lebensverhältnisse haben durch die Corona-Beschränkungen ihre Einkommensmöglichkeiten verloren. Kaum jemand von ihnen verfügt über Ersparnisse. Damit wird Corona nicht nur zu einer gesundheitlichen, sondern auch zu einer existenziellen Bedrohung“, schreiben Roger Lewentz und Richard Auernheimer in dem heute verschickten Spendenaufruf.
In den vergangenen Wochen erreichten die rheinland-pfälzische Landesregierung und den Partnerschaftsverein zahlreiche Hinweise, dass immer häufiger Eltern die tägliche Schulspeisung ihrer Kinder nicht mehr bezahlen können. Das bedeutet: Viele Kinder müssen auf die meist einzige warme Mahlzeit am Tag verzichten. „Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den rheinland-pfälzischen Corona-Soforthilfefonds zu verlängern und noch einmal auf die wachsende Not in den ärmeren Familien hinzuweisen. Daher bitten wir Sie erneut um Spenden, um die größte Not bei der Schulspeisung in Ruanda zu bekämpfen“, so Lewentz und Auernheimer in ihrem Schreiben.
Bei Hilfsanfragen aus Ruanda stehen Land und Partnerschaftsverein den Vereinen, Kooperativen oder Netzwerkmitgliedern der Partnerschaft koordinierend zur Seite.  Durch die persönlichen Kontakte, durch die gewissenhafte und umsichtige Koordination durch das Büro vor Ort ist sichergestellt, dass die Spenden zielgerichtet und transparent für die ruandischen Partner eingesetzt werden.

Spendenkonto der Partnerschaft: Sparkasse Rhein-Nahe, IBAN: DE92 5605 0180 0017 1131 43, Stichwort: Corona Hilfsfonds Ruanda.

Auszubildende der Tourist-Information gestaltet neue Infomappen

Die neuen Informationsmappen der Tourist-Information Hachenburger Westerwald wurden für Gäste und Neubürger entwickelt.

Hannah Bauer aus Nister ist seit dem 01.08.2020 die erste Auszubildende, als „Kauffrau für Tourismus und Freizeit“, der Verbandsgemeinde Hachenburg - Abteilung Tourismus. In ihrer Ausbildung berät und informiert sie Gäste über touristische Leistungen und Angebote, organisiert Veranstaltungen und setzt Verkaufs- und Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen Tourismus um. Als erster Ansprechpartner vor Ort versorgt sie Gäste mit nützlichen Informationen über mögliche Aktivitäten in der Region, welche nur darauf warten, entdeckt zu werden. Bereits im ersten Ausbildungsjahr konnte Frau Bauer ein wichtiges Projekt eigenständig entwickeln. Sie übernahm die Verantwortung für die Erstellung der neuen Informationsmappen des Hachenburger Westerwaldes. Diese sollen als erster Wegweiser für Gäste und Touristen zur Verfügung gestellt werden und zudem auch den Neubürgern als Willkommensgeschenk, inklusive eines Gutscheins für eine öffentliche Stadtführung, zur Hand gegeben werden. „Es wäre schön, wenn wir viele Menschen davon überzeugen könnten, ihren neuen Lebensmittelpunkt in der Verbandsgemeinde Hachenburg einzurichten und wünschen schon jetzt allen Neubürgerinnen und Neubürgern viel Spaß beim Entdecken ihrer neuen Heimat!.“ freut sich Gabriele Greis, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg über die neue Orientierungshilfe.
Die Informationsmappe enthält neben Wander- und Radkarten auch informative Verzeichnisse über Unterkünfte, Restaurants und Möglichkeiten für Aktivitäten in der Region.

Der Ratgeber steht zudem nicht nur den Touristen und Neubürgern zur Verfügung, sondern kann von jedermann bei der Tourist-Information kostenlos online oder telefonisch bestellt werden.

Tourist-Information Hachenburger Westerwald, Perlengasse, 2, 57627 Hachenburg, Tel.: 02662/958339, E-Mail: info@hachenburger-westerwald.de, Internet: www.hachenburger-westerwald.de

Netzwerk Medien-Stark Hachenburg

Für Kinder und Jugendliche gehören Medien ganz selbstverständlich zur Lebenswelt. Eine Unterscheidung zwischen analoger und digitaler Welt findet oft nicht mehr statt – es ist doch alles irgendwie mit Smartphone, Konsole, Tablet etc. verbunden.

Erziehende und Lehrende stellt das vor große Herausforderungen. Zum einen, weil sich die digitale Welt rasant verändert, ein Trend den nächsten jagt und es schwer ist, den Überblick zu behalten sowie für Heranwachsende ansprechbar zu bleiben. Auf der anderen Seite häufen sich die Informationen über Risiken, Gefahren und Schattenseiten der schönen, neuen Medienwelt. Wie können wir da die Kinder und Jugendlichen schützen und unterstützen?

Denn eines ist sicher – die nächste Generation muss sich auskennen in der Medienwelt. Dafür braucht sie die Begleitung von Erwachsenen. Wie schön wäre es, wenn man hier einen starken Partner für Kinder, Jugendliche, Erziehende und Lehrende/Pädagog:innen vor Ort fragen könnte!

Gemeinsam wollen wir für Sie dieser starke Partner sein. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten, kritischen und produktiven Umgang mit digitalen Medien zu befähigen. Unser Anliegen ist es, die Eltern zu stärken und zu unterstützen! Denn Medienerziehung ist heutzutage eine große Herausforderung, die wir aber gemeinsam gut meistern können. 

Dafür wollen wir Veranstaltungen, Projekte und Ideen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrende/Pädagog:innen und Familien insgesamt anbieten. Wir freuen uns auf tolle Projekte! Für Fragen, Wünsche und Anregungen sind wir immer offen!

Mehr Infos zum Netzwerk finden Sie auf unserer Website www.netzwerk-medien-stark.de.

Gerne möchten wir Sie auch zu unserer Auftaktveranstaltung einladen, die am 16.03.21 um 19 Uhr online stattfindet. Anmeldungen bitte per Mail an hallo@netzwerk-medien-stark.de.

Prozesssteuerung und Versorgungssicherheit auf höchstem Niveau

Bereits vor 25 Jahren beschäftigten sich die VGWE mit den Anfängen der automatisierten Prozesssteuerung und überwachten fortan immer mehr Hochbehälter und Kläranlagen aus der Ferne. Mussten zunächst teure und zeitaufwändige Wählverbindungen zu den einzelnen Anlagen über das Bündelfunknetz aufgebaut werden, werden die Anlagen inzwischen vollautomatisch via DSL oder Mobilfunk 24/7 überwacht. Weitreichende Datenbankaufzeichnungen zu Durchflussmengen sowie pH- und Trübungswerten runden das neue System ab, das allein im Hochbehälter Hachenburg mit inzwischen 800 Datenpunkten eine sehr hohe Detailgenauigkeit aufweist und sich bei Störungen oder auch ungewöhnlich hohen Wasserverbräuchen selbstständig meldet. Ein Notstromaggregat springt ein, sobald - wie am ersten Februarwochenende mit dem Eisregen - die Stromversorgung unterbrochen wird. Auch wurden im Hachenburger Wassernetz mehrere Versorgungsbereiche gebildet, die einzeln überwacht werden, um Wasserverluste schneller eingrenzen zu können. Einen ersten doppelten Boden bildet ein zweiter Server, der nahtlos einspringt und bereits für eine hohe Ausfallsicherheit des gesamten Systems einsteht. Für die darüber noch hinausgehende „Worst-Case-Absicherung“ bedienen sich die VGWE der Leitstelle eines großen Stromnetzbetreibers. Letztlich können - selbstverständlich passwortgeschützt - Pumpen und Schieber im Bedarfsfall auch vom Smartphone aus bedient werden.
Neben der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung kommen natürlich auch die Anlagen der Energieerzeugung nicht zu kurz. So überwachen die VGWE neben dem Holzhackschnitzelkessel, dem Herzstück des Nahwärmenetzes, auch alle sieben eigenen Blockheizkraftwerke sowie die Brennstoffzelle aus der Ferne.
Sie ermöglichen auf diese Weise eine sichere Wärmeversorgung, für die die VGWE vor allem im Hachenburger Krankenhaus über ein weitreichendes Contracting zuverlässig einstehen. Auch der Westerwaldkreis mit der Realschule Plus und dem Impfzentrum sowie die Stadt Hachenburg mit dem Kinderhaus und der Stadthalle zählen seit vielen Jahren zu den zufriedenen Kunden der nachhaltigen und sicheren Energieversorgung.
Die fachkundige Betreuung und der koordinierte Ausbau der Prozesssysteme obliegt mit René Gilardi einem Fachinformatiker in der Fachrichtung der Anwendungsentwicklung, der dem VGWE-Team seit vier Jahren angehört. Die VGWE werden auch bei der Planung und späteren Umsetzung der Zukunftskonzepte der Wasserversorgung und Abwasserreinigung und sicherlich auch im Bereich der Energieversorgung zunehmend auf unterstützende Prozesssysteme setzen.

Infos und Feedback gerne unter vgwe@hachenburg.info.  

Schulen sind mehr als bloß Lernorte – die gesamte Palette des Zusammenlebens findet dort statt

In der Coronapandemie mit den besonderen Regeln für das gesamte, gesellschaftliche Leben nimmt die Bewältigung des Schulalltags für die Erziehenden, die Lehrenden und natürlich für die Schülerinnen und Schüler ganz besonderen Raum ein.

Aktuell rückt die Erteilung von Präsenzunterricht in den acht Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg in Form von Wechselunterricht in den Fokus, nachdem es für lange Zeit neben dem bevorzugten Homeschooling in den Schulen nur eine Notbetreuung gegeben hatte.

Bei dem Begriff „Notbetreuung“ stellt sich die Frage, für welche Notlage die Schule eine Lösung bietet. Sie sagen spontan: „Das ist doch offensichtlich: Es geht um Betreuungszeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Überbrückung eines ungeplant wahrzunehmenden Termins…“. So eng ist der Blick auf die Situation von Kindern der Primarstufe in den Schulen in der Verbandsgemeinde nicht, und das bereits seit Mai 2015, als die Einstellung einer Schulsozialarbeiterin zum dauerhaften Einsatz an den verschiedenen Grundschulen beschlossen wurde.

Die gemachten Erfahrungen aus der Beschäftigung einer Schulsozialarbeiterin an der früheren Dualen Oberschule Hachenburg, deren Arbeitsverhältnis mit Übertragung der Schulträgerschaft an den Westerwaldkreis auf diesen überging und auch des Kinderschutzbundes, der u.a. für die Hausaufgabenbetreuung schon länger durch die Verbandsgemeinde unterstützt wurde, führten zu dieser Initiative.

Für den Beschäftigungsumfang von etwas mehr als einer halben Vollzeitstelle der entsprechend ausgebildeten Fachkraft sind freiwillige Jahresausgaben in Höhe von rd. 37.000 € aufzuwenden. Hinzu kommen Sachkosten für Fachliteratur, Fortbildung und Büromaterialen von rd. 2.000 €. Die vorwiegend präventiv geleistete Arbeit z.B. in der Streitschlichterausbildung, der Durchführung und Nachbereitung von Klassentrainings, der Hospitation und Verhaltensbeobachtung und vieles mehr  findet dabei an immer wieder wechselnden Schulen statt - der Bürostandort ist die Sonnenbergschule Müschenbach.

Ein zusätzliches Angebot, ebenfalls auf freiwilliger Basis, stellen die Kinderbüros des Kinderschutzbundes dar, die sich uneingeschränkt an die Seite der Schulkinder stellen, die dort vertraulich ihre Sorgen und Nöte schildern können – die gibt es nicht nur in Zeiten von Corona. Die rd. 1.600 Beratungsstunden für nahezu 2.100 Gespräche im Jahr 2020 wurden mit 48.000 € vergütet.

Der besondere Stellenwert der Schulsozialarbeit zu Gunsten der etwas mehr als 800 Grundschulkinder wurde hier vor Ort bereits frühzeitig als eigene Aufgabe im Sinne der Daseinsvorsorge für die hier lebenden Familien wahrgenommen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Hachenburg informiert: Trau Dich! Beruflich planen in Zeiten von Covid-19

Online-Job- und  Business-Coaching für Gründerinnen & Wiedereinsteigerinnen am  17.03.2021 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Veranstalter: Familie & Beruf e.V., Neue Kompetenz – Netzwerk Beruf
in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Frau Silke Hanusch.

Kostenfrei und kompetent:
Vertrauliche Online- Einzelberatungen von 10 bis 17 Uhr für Ihren beruflichen Erfolg.

Sie fühlen sich aktuell familiär noch stärker eingebunden als vor der Corona-Krise? Sie vermissen  Ruhe und Muße, um endlich die eigenen Jobwünsche umsetzen zu können? Sie suchen neue berufliche Impulse und konkrete Perspektiven - träumen vielleicht von einem eigenen kleinen Laden oder der Freiheit als selbständige Expertin?

Dann sind Sie bei uns goldrichtig! Aus Erfahrung wissen wir: Die Umsetzung beruflicher Ziele erfordert vor allem eine gesicherte Kinderbetreuung, ausreichend Zeit zur Vorbereitung und bestenfalls noch fundierte Tipps von Expertinnen.
Genau dies ist unsere Kernkompetenz! Wir unterstützen Sie darin, trotz familiären Engagements auch Ihre eigenen Bedürfnisse im Blick zu behalten und besprechen mit Ihnen, was Sie sorgenvoll umtreibt. Wir hören aufmerksam zu, klären Ihre offenen Fragen und ermutigen Sie, neuen Ideen zu folgen. Unser Motto: Trau Dich! Keine Idee ist zu klein oder groß. Keine Frage zu banal. Das Erfolgsrezept liegt in der soliden Vorbereitung – und dabei begleiten wir Sie gerne! Nutzen Sie unser Knowhow und wagen Sie den ersten Schritt!
 
Wir bieten Ihnen:
-    umfassende Berufsberatung
-    zielgerichtete Tools auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit
-    hilfreiche Infos und Best Practice-Tipps
-    individuelles Coaching für Ihre Karriere

Ihre Chancen auf dem (Arbeits-) Markt stehen gut!
Lassen Sie uns über Ihren beruflichen Erfolg sprechen: inspirierend und unbürokratisch.

Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet neben Einzelberatungen auch attraktive Projekte und ein interdisziplinäres Netzwerk für Fachfrauen. Nutzen Sie unsere kompetente Unterstützung und setzen Sie Ihre beruflichen Pläne um!

Die kostenfreien Einzelberatungen finden unter strengem Datenschutz online statt: am Mittwoch, 17.03.2021 zwischen 10.00 Uhr - 17.00 Uhr. Wir senden Ihnen nach Voranmeldung den Einwahl-Link zu, den Sie völlig unkompliziert anklicken können.

Für einen reibungslosen Beratungsablauf bitten wir um Anmeldung Ihres Wunschtermins bei:

Familie & Beruf e.V.
Neue Kompetenz-Netzwerk Beruf
Telefon: 0 26 81/ 98 61 29
E-Mail: buero@neuekompetenz.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.neuekompetenz.de

Verbandsgemeindeverwaltung
Hachenburg
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Tel.: 0 26 62 / 801 - 0
Fax: 0 26 62 / 801 - 260
E-Mail: info@hachenburg-vg.de

Öffnungszeiten der
Verbandsgemeindeverwaltung:

(nur nach Terminvereinbarung, s. auch Hotline auf der Startseite)

Montag: 08.00 – 12.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.00 Uhr

  13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
  13.30 – 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten der
Zulassungsbehörde Hachenburg:

(nur nach Terminvereinbarung 02662/801-145)

Montag: 08.00 – 12.30 Uhr
und 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:

08.00 – 12.30 Uhr

und 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
und 13.30 – 17.30 Uhr
Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr