nachhaltig klimaschutz 

Sauber, lokal zukunftsorientiert

Mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes unterstreicht die Verbandsgemeinde Hachenburg ihren Anspruch, nachhaltigen Klimaschutz, wirtschaftliche Effizienz und verantwortungsbewusste kommunale Energiepolitik aktiv zu gestalten.

Die installierte Anlage verfügt über eine Leistung von rund 22 kWp und wird künftig einen Großteil des Strombedarfs der Verwaltung aus eigener Produktion decken.

Der erzeugte Strom wird nahezu vollständig im Gebäudebetrieb genutzt. An den Wochenenden, wenn der Energieverbrauch geringer ausfällt, erfolgt eine Einspeisung ins öffentliche Netz. Damit gewinnt die Kommune nicht nur ein Stück energetischer Unabhängigkeit, sie leistet auch einen deutlich messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion. Rund 12,32 Tonnen Kohlendioxid können durch den Betrieb der Anlage jährlich eingespart werden – ein Wert, der die ökologische Wirkung dieses Projektes eindrucksvoll verdeutlicht.

Die Gesamtkosten für die Anlage belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Dank der Förderung im Rahmen des kommunalen Förderprogramms KIPKI in Höhe von 19.350 Euro konnte das Vorhaben kostenbewusst umgesetzt werden. Im Vergabeverfahren überzeugte die Firma ASOTEC Alternativ- und Solartechnik GmbH mit dem wirtschaftlichsten Angebot. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Firmen Jung & Krämer GmbH aus Hattert sowie Michael Mies Elektrotechnik e.K. aus Hachenburg. Für die fachgerechte Gerüststellung war die Firma Gerüstbau Eisenmenger GmbH aus Westerburg verantwortlich.

Eine besondere planerische Herausforderung stellte die Integration der neuen Sirenenanlage auf dem Dach dar. Hier gelang es, in enger Abstimmung zwischen Verwaltung und Kreis eine technisch und organisatorisch überzeugende Lösung zu finden, die exemplarisch für kooperatives und sorgfältiges Vorgehen steht.

Melissa Karthe, Nachhaltigkeitskoordinatorin der VG, zeigt sich erfreut über die gelungene Realisierung:

„Wir setzen bei Energiefragen auf eigene Lösungen: Mit der Fertigstellung der Photovoltaikanlage wird nun ein weiterer Baustein unserer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sichtbar. Wir erzeugen sauberen Strom – ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll – direkt vor Ort und machen unsere Verwaltung somit nicht nur energieeffizienter, sondern auch stückweise autark.“

 

Diesen Ansatz, so Bürgermeisterin Gabriele Greis, verfolge die Verwaltungsleitung künftig noch konsequenter mit der kurz bevorstehenden Gründung einer eigenständigen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten, Energieprojekte in kommunaler Verantwortung zu bündeln, selbst zu betreiben und die Wertschöpfung direkt in der Verbandsgemeinde zu halten, zugunsten der Ortsgemeinden und damit der Bürgerinnen und Bürger.