Die Verbandsgemeinde Hachenburg

Portrait der Verbandsgemeinde Hachenburg

Innovativ, fortschrittlich, bürgernah - die 1972 geschaffene Verbandsgemeinde Hachenburg steht für gezielte Wirtschafts- und Tourismusförderung, gute Ausbildungsstätten und unbürokratische Bürgerpolitik. Zuwächse bei Firmenneugründungen und der Bevölkerung belegen eindrucksvoll den Stellenwert der Verbandsgemeinde in der Westerwald-Region. 

Zentrum und Verwaltungssitz der 33 Ortsgemeinden umfassenden Verbandsgemeinde ist die Residenzstadt Hachenburg, der 1314 das Stadtrecht verliehen wurde. Wichtigstes Gremium ist der Verbandsgemeinderat mit seinen 36 Mitgliedern, der mit dem untrüglichen Gespür für das Machbare unter dem Vorsitz des Bürgermeisters wichtige Rats- und Ausschussarbeit zum Wohle der Verbandsgemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger leistet. 

Den Grundstein für diese erfolgreiche Politik mit Weitblick legte bereits Graf Heinrich II von Sayn im 12. Jahrhundert. Auf Geheiß Kaiser Friedrich I (Barbarossa) baute er den Ort zum Handelszentrum aus. Eine um 1180 erbaute Burg, auf deren Mauern sich heute ein Barockschloss erhebt, schützte die Kaufleute und Händler, die den Reichtum in der Region mehrten. 

Dieser langen Tradition verpflichtet, ist die Verbandsgemeinde Hachenburg zu einer attraktiven Einkaufsregion mit einer vorbildlichen Infrastruktur und guten Verkehrsanbindungen aufgestiegen. Durch ihre exponierte Stellung reicht das Einzugsgebiet weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus. Zu den 25.000 Bürgern der Verbandsgemeinde kommen regelmäßig weitere 30.000 Kunden des Hachenburger Einzelhandels und im Jahresdurchschnitt über 100.000 Besucher und Gäste aus aller Welt. 

Wesentlichen Anteil an der Popularität der Region hat auch das große kulturelle Engagement der Stadt Hachenburg. Das Kulturprogramm der "Hachenburger KulturZeit" liest sich wie das Einmaleins der internationalen Stars, Sternchen und Newcomer aus allen Sparten. So war es schon immer eine Frage der Zeit, bis sich Einrichtungen von überregionaler Bedeutung ansiedelten. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Deutsche Bundesbank, die das Schloss Hachenburg als Sitz ihrer Hochschule erkor, das Forstliche Bildungszentrum Rheinland-Pfalz, das DRK Krankenhaus mit seinem Bildungszentrum für Gesundheits- und Krankenpflege  sowie das Landschaftsmuseum Westerwald. 

Doch auch das landschaftlich reizvolle Umfeld der historischen Stadt mit seinen kleinen gewachsenen Ortschaften hat viel Lebensqualität zu bieten. Bei einer Fahrt durch die "Kroppacher Schweiz" und das "Obere Wiedtal" oder zu der "Westerwälder Seenplatte" hat schon manch einer sein Herz verloren. Grüne Auen, sanfte Hügel und rauschende Bäche in verträumter Natur lassen Einheimische wie Touristen den Alltag schnell vergessen - jeden Tag. Ein attraktives Freizeitangebot, das die Wünsche Erholungssuchender wie (Freizeit)-Sportler gleichermaßen erfüllt, steigert darüber hinaus die Attraktivität der Region. 

Die Verbandsgemeinde Hachenburg – gelebte Vielfalt.


Das Wappen der Verbandsgemeinde Hachenburg

Das Wappen der Verbandsgemeinde Hachenburg

Das Wappen zeigt in einem roten Schild ein Stadttor in Gelb aus regelmäßigen Quadersteinen, zwischen zwei jeweils im Obergeschoss mit zwei Fenstern versehenen Rundtürmen, von grünen, schiefergedeckten mit gelben Lilien gekrönten Turmhelmen bedeckt, dazwischen über dem spitzbogigen Tor mit hochgezogenem dreizackigen Fallgatter, drei Zinnen. Über diesen schwebt in einem gelben Schildrahmen ein doppelschweifiger, nach rechts gewendeter, springender, hersehender, blaubezungter und blaubewehrter Löwe, das Wappentier der Grafen von Sayn.

Die 33 Rauten, die sich um das Wappenschild gruppieren, symbolisieren die Stadt Hachenburg sowie die 32 Ortsgemeinden, welche die Verbandsgemeinde Hachenburg bilden.




Statistiken

Die Einwohnerstatistik aus dem landeseinheitlichen System EWOIS finden Sie hier

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Ergebnisse des Zensus 2011 finden Sie hier