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Wasser kehrt zurück: Dreifelder Weiher wird wieder eingestaut

Mit dem steigenden Wasserspiegel kehrt auch wertvoller Lebensraum zurück. Der Dreifelder Weiher, der mit über 90 Hektar mit Abstand größte Weiher der Westerwälder Seenplatte, ist ein europaweit bedeutendes Refugium für Wasservögel, Amphibien und viele weitere Arten. „Die Sanierung, die mit Mitteln des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz gefördert wurde, dient dazu, die einzigartige Teichlandschaft dauerhaft zu erhalten und weiterzuentwickeln - als Lebensraum für verschiedenste Arten und als Naturerlebnis für die Anwohner*innen und Gäste“, erläutert Inés Noll, Schutzgebietsmanagerin der NABU-Stiftung.

Bis der Weiher vollständig gefüllt ist, wird noch etwas Zeit vergehen. „Wie schnell sich das Gewässer wieder füllt, hängt vor allem vom Niederschlag in den kommenden Wochen ab“, erklärt Marion Wasser, Projektleiterin im NABU-Projekt „Natürlich mehr Se(h)en“. Auch stehen rund um den Damm noch abschließende Arbeiten an. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe bittet um Verständnis, dass es in diesem Bereich daher bis Anfang Juni teils weiterhin zu Einschränkungen bei der Nutzung der Straße und des Wanderwegs kommen wird.

Die letzte grundlegende Sanierung fand vor knapp 50 Jahren statt. Damals klaffte im Mai 1980 zur Neuverlegung des Grundablasses eine Lücke im Damm. Wer mehr über die wasserbauliche Sanierung und die Zukunft der Westerwälder Seenplatte erfahren möchte, ist herzlich eingeladen: Am Freitag, den 19. Juni 2026, findet im Dorfgemeinschaftshaus Dreifelden ein Info-Tag statt. Dort informiert das NABU-Projektteam u.a. über die baulichen Sanierungsmaßnahmen und steht für Fragen zur Verfügung.
Der Info-Tag finden im Rahmen des Projekts „Natürlich mehr Se(h)en“ statt, welches vom Land Rheinland-Pfalz mit Mitteln des Entwicklungsprogramms EULLE gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert wird.